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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

25.02.2012 19:35    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Metalboard

 

Wenn es einen Song gibt, mit dem meine perfekte Autofahrt beginnen sollte, dann ist das: "That`s the way I wanna Rock`n Roll" von AC/DC - egal ob im Käfer, im Cadillac Deville Cabrio oder im Ferrari.

 

In Anbetracht der Tatsache,dass AC/DC doch wohl jedem bekannt sein dürfte, geht es heute im METALBOARD um eine der größten echten Hardrock Bands der Welt.

1973/74 spielen AC/DC Songs von Chuck Berry und den Beatles und einigen Eigenkompositionen bei ihren Auftritten . Kurze Zeit später trifft ein gewisser Ronald Belford - besser bekannt als Bon Scott zur Band und bald darauf kommt die erste Platte "High Voltage" in die Läden.

 

Rotzige Gitarren mit Blues-Einschlag und die rauchige Stimme von Scott in Verbindung mit Texten über Party, Wein, Weib und Gesang sorgen schnell für Erfolg bei den Fans - weniger beim so genannten Establishment...

 

...noch dazu kommt ein rotziger Typ in Schuljungenuniform, der dem geneigten Publikum schon mal den blanken Hintern entgegen reckt, wie ein Irrer über die Bühne fegt und dabei nicht mal eine Sekunde zum Stillstand kommt, woran sich übrigens bis heute wenig geändert hat.

 

 

Jedenfalls breitete sich das AC/DC-Virus über Europa und auch in den Staaten schnell aus und 1979 erscheint "Highway To Hell", das AC/DC weltweit zum Durchbruch verhelfen soll, doch dann ist plötzlich alles anders...

Am 19. Februar 1980 stirbt Bon Scott in London und ob die Band weitermacht, oder sich auflöst, ist die Frage die alle beschäftigt...

 

Überraschend schnell finden AC/DC jedoch in Brian Johnson einen würdigen Nachfolger mit einer Stimme,die Scott`s ähnelt und perfekt zur Band passt.Die Fans allerdings sind nach dem Erfolg von "Highway to Hell" mehr als skeptisch, ob die Band es schafft an die Erfolge anzuknüpfen.

 

 

"Back in Black" ist die passende Antwort darauf und auch in den weniger rockigen 90ern schaffen es AC/DC eine der großen Bands zu bleiben. "Thunderstruck" wird bis heute in allen möglichen Radios und auf Partys regelmäßig gedudelt.

 

AC/DC können es sich heute leisten nur noch unregelmäßig Platten zu veröffentlichen und sie können es sich auch leisten, ihren Stil einfach nur beizubehalten oder nur um Nuancen zu verändern. AC/DC sind eine Institution und wenn mal eine neue Scheibe wie 2008 "Black Ice" erscheint ist eines sicher, die Stadien werden ausverkauft sein.

 

AC/DC Songs gehören für mich zum regelmäßig zum Autofahren dazu, wie seht ihr das? Habt ihr einen AC/DC Lieblingssong im Auto oder sonstige Erinnerungen die ihr damit verbindet?

 

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21.02.2012 22:15    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

 

Wer meinen Blog kennt weiß, dass ich einen autobegeisterten Schwiegervater habe, der diverse Fahrzeuge besitzt....In dieser kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch immer wieder in loser Reihenfolge ein paar Autos vor, die Größtenteils mindestens als Youngtimer zählen.Im ersten Teil ging es um einen BMW E30

 

Heute geht es um den EA 398, besser bekannt als Scirocco I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im April 1974 kam einer der bekanntesten VW auf den Markt, eigentlich eine Art "Abfallprodukt" des Käfernachfolgers - der Scirocco.

Er war eine kleine Revolution im Verkaufsraum der VW Händler, denn was gab es dort schon großartiges zu bestaunen: einen Käfer, einen VW 412, vielleicht einen K70...

Der Scirocco bietet stattdessen Front- statt Heckmotor, Vorderrad- statt Hinterradantrieb, Wasser- statt Luftkühlung - kurzum Fortschritt auf der ganzen Linie.

 

Der Scirocco der 70er Jahre hat so markante Farben wie Berbergelb (tolle Namensgebung), Lagunablau, Malagarot oder eben wie dieser hier Nepalorange. Noch dazu ist es das Spitzenmodel der damaligen Baureihe ein TS (dieser hier mit der Dreistufenautomatik) mit 85 PS und den für den TS obligatorischen Schottenkaros auf den Sitzen, natürlich ebenfalls in Orange.

 

 

Übrigens war der Scirocco nicht nur sportlich sondern auch sparsam, im Mittel genehmigt er sich auch heute noch nicht mehr als etwa 8-9 Liter.

Das hier ist ein TS mit 1,5 Litern und 85 PS und war 1975 mal das Spitzenmodell mit Halogen- Doppelscheinwerfer, Drehzahlmesser, Voltmeter und Dreispeichen-Sportlenkrad und das Leergewicht von rund 830 Kilo sorgte für gute Fahrleistungen und kostete knapp über 11.000 DM.

 

 

Der Kilometerzähler zeigt originale 49.812 km an, das gute Stück ist rostfrei und im originalen Zustand (demnächst werden ein paar Kleinigkeiten, wie der Teppich gemacht) und war eines der ersten Autos die meinen Schwiegervater mit der Sammelleidenschaft infizierten, er kaufte ihn bereist 1987 von einer netten Dame, die auf Mercedes umstieg. Damals handelte er in weiser Voraussicht dessen, was bald passieren würde...

...und er hatte recht, die Scirocco wurden in den 90ern verbastelt bis dort hinaus, mit 320er Lenkrädern versehen, tiefergelegt und mit ATS Felgen bepackt usw. und die Modelle die das überlebten, frass der Rost...einen Scirocco I in diesem Zustand zu finden ist heute ein Glückstreffer und er verdient sein H-Kennzeichen zu recht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieser Scirocco wartet darauf, bald vom Staub befreit in die neue Halle umzuziehen und ist kein Ausstellungsstück, im Sommer wird er regelmäßig mal bewegt und glaubt mir, er fährt sich super und zieht die Blicke auf sich!

 

Danke für´s lesen!


19.02.2012 12:36    |    Andi2011    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Dies Das

Heute will ich euch mal ein paar Fahrzeuge vorstellen die alle 1992, also vor genau 20 Jahren bei uns auf den Markt kamen und somit auf dem Weg zum H-Kennzeichen sind.

In 10 Jahren ist es soweit...

Zeit also mal zu überlegen, welche dieser Exemplare vielleicht jetzt schon eine Anschaffung wert wären und für unter 10.000 Euro zu bekommen sind? Hier eine Auswahl:

 

Der BMW E36 320i Coupe

 

Der E36 war der erste Dreier der nicht zuerst als Zweitürer startete, sondern als Viertürer. Das formschöne zweitürige Coupe mit etwas flacherem Dach startete 1992. Der bis heute beliebte und fast vibrationsfreie Sechszylinder und in der Regel eine anständige Ausstattung gehören zum Coupe dazu. Unverbaute Exemplare bekommt man im Moment noch für rund 2000 Euro

 

Eckdaten:

6-Zylinder, 150 PS,Hinterradantrieb

0-100km/H in 9,7 s, Höchstgeschwindigkeit 214 km/h

Neupreis 1992: 47850 DM

 

Opel Calibra 4x4 Turbo

 

Der Calibra ist auch heute noch zeitlos, hat das Zeug zum Klassiker und 1992 machte Opel mit dem Calibra alles richtig, tolles Design. Der Turbo ist recht kultiviert und seine 204PS ziehen sehr ordentlich nach vorn, dazu passt der Allradantrieb und ein für 1992 eher seltenes Sechsganggetriebe.Der Calibra Nachfolger kam leider bis heute nie und auch das begründet wohl den künftigen Klassiker Status. Das haben im Youngtimer Markt schon einige Leute bemerkt und deshalb wird der Calibra bereits nicht mehr günstiger sondern eher teurer.Schöne Turbo sind nicht mehr unter 6000 Euro zu kriegen.

 

Eckdaten:

4-Zylinder-Turbo, 204 PS,Allradantrieb

0-100km/H in 6,6 s, Höchstgeschwindigkeit 245 km/h

Neupreis 1992: 49800 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Alfa 155 1,8

 

Kastenförmiges statt elegant-italienisches Design, Bodengruppe und Fahrwerk von Fiat, Front- statt wie bisher Heckantrieb und im Innenraum mehr Plastik als Charme.Trotzdem kann der 155er einiges vorweisen: Zum Beispiel den Gewinn der DTM 1993 und einen durchaus reizvollen typisch nach Alfa klingenden Motor.Eine durchaus in Zukunft interessante Investition, am Youngtimer Markt gibt es gute Exemplare für bereits knapp unter 2000 Euro

 

Eckdaten:

4-Zylinder, 129 PS, Vorderradantrieb

0-100km/H in 10,3 s, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h

Neupreis 1992: 33000 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nissan Micra 1,0

 

Ja ich höre den Aufschrei: Was ein Nissan Micra, niemals!!! Wirklich? Die Kulleraugen boten dem Twingo durchaus ein attraktives Kontra, noch dazu war er der erste Japaner der zum Auto des Jahres gekürt wurde. Der kleine Vierzylinder motorisiert den kleinen Nissan mehr als ausreichend und läuft dabei schön leise, dazu kommt ein guter Verbrauch um die 7 Liter und ein komfortables Fahrwerk. Warum sollte der kleine Nissan nicht in 10 Jahren ein begehrtes Objekt sein? Aus guter Renter/Innen Hand ist er meist für um die 1000 Euro zu bekommen.

 

Eckdaten:

4-Zylinder, 55 PS,Vorderradantrieb

0-100km/H in 15,3 s, Höchstgeschwindigkeit 150 km/h

Neupreis 1992: 17595 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Subaru SVX

 

Ein Exot war der Subaru schon 1992 und an diesem Status wird sich auch nichts mehr ändern, selbst einige Autokenner haben Probleme den Wagen auf Anhieb zu identifizieren.

Dabei ist der Subaru durchaus mal einen Blick wert, nicht nur, weil er zur damaligen Zeit der einzige Sechszylinder-Boxer auf dem deutschen Markt war, der nicht in Zuffenhausen gebaut wurde.Dazu kommt eine außergewöhnliche Dachkonstruktion mit großen Glasflächen, ein sportlicher Vortrieb und der Subaru-typische Allradantrieb.Noch dazu sind alle SVX sehr opulent ausgestattet, von Leder bis zum Tempomat gehörte alles an Bord.Der Subaru ist ein echtes Sammlerobjekt,dass man im Moment noch für Summen um die 8000 Euro bekommen kann.

 

Eckdaten:

6-Zylinder -Boxer, 230 PS,Allradantrieb

0-100km/H in 8,6 s, Höchstgeschwindigkeit 235 km/h

Neupreis 1992: 73530 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mercedes 600 SEC

 

Die W140er standen anfangs herb in der Kritik, dass hat sich heute nicht nur gelegt, sondern sie sind meist gesucht. Das Coupe polarisiert hingegen bis heute doch sehr, ihm fehlt sicherlich die Eleganz des Vorgängers und an seine Front-Scheinwerfer hab ich mich bis heute nicht gewöhnt, aber: Der C140 war ein Mercedes der Superlative, sei es sein Zwölfzylinder, sein Gewicht von über 2 Tonnen, die luxuriöse Ausstattung, die Fahrleistungen oder sein damaliger Neupreis.

Der 600 SEC gehört technisch auch heute noch nicht zum alten Eisen und schlägt manche Karosse in Sachen Laufruhe und Komfort immer noch locker. Ein schöner 600 SEC ist nicht leicht zu finden, aber es geht und mit ein wenig Glück auch für um die 9000 Euro.

 

Eckdaten:

12-Zylinder, 394 PS, Heckantrieb

0-100km/H in 6,3 s, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Neupreis 1992: 220020 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Renault Safrane

 

Der Safrane war nicht nur eine durchaus optisch elegante und gelungene Erscheinung als er 1992 auf die Bildfläche kam, er war darüber hinaus ein richtig gutes Auto!Wer einen Safrane mit ordentlich Pfeffer sucht muss nach dem selteneren V6 mit 262 PS greifen.

Wer es aber etwas gemütlicher vertragen kann, sollte nach einem Safrane aus 1992 mit dem ausreichenden 2,2 Liter und 107 PS Motor aus erster oder zweiter Hand mit guter Ausstattung suchen.

Im Safrane waren Dinge wie elektrische Sitze oder eine sprechender Bordcomputer schließlich keine Seltenheit und gut gepflegte und gewartete Safrane sind eine sichere Investition die man für rund 3000 Euro tätigen kann.

 

Eckdaten:

4-Zylinder, 107 PS, Frontantrieb

0-100km/H in 12,7 s, Höchstgeschwindigkeit 191 km/h

Neupreis 1992: 38950 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fiat Cinquecento

 

Den kleinen Fiat hab ich mal in einer Firmenflotte betreut und ich habe ihn nicht geliebt, ständig hatte ich Ärger mit den kleinen Italienern, vor allem mit elektrischen Kleinigkeiten. Noch dazu ist der Cinque in der Regel automobiler Minimalismus, auf den ich persönlich außer bei reinrassigen Sportwagen und ein paar englischen Fahrzeugen noch nie gestanden habe...aber:

die Zeit heilt alle Wunden und dann blickt man auf den 700 Kilo Floh und seine 40 PS als durchaus nicht langweilige Antriebsquelle zurück.

Wer mag kann sich auch etwas Luxus gönnen und zur Suite-Version greifen oder sich gar für sportlichere Ableger wie den Sporting oder gar Abarth entscheiden.

Die Preise starten bei knapp unter 1000 Euro und der Markt gibt durchaus noch gute Exemplare her und ich wette in 10 Jahren sind die kleinen Fiat Kulturgut.

 

Eckdaten:

4-Zylinder, 40 PS, Frontantrieb

0-100km/H in 21s, Höchstgeschwindigkeit 141 km/h

Neupreis 1992: 13350 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cadillac Seville STS

 

Zebranoholz wie sonst nur im Benz, ein guter V8 mit ordentlich Wumms, dazu eine schicke Optik und luxuriöse Ausstattung. Wer so was sucht sollte sich tunlichst nach einem Seville STS umsehen. Der 4,6-Liter-Northstar V8 ist eine souveräne Motorisierung und sorgt mit seinen fast 400 Nm für eine Oberklasse-konforme Fortbewegung.Wer ihn zum Beispiel in einem elegantem schwarz auf seine Liste setzt, wird i.d.R. nicht nur ein schickes sondern auch zuverlässiges Fahrzeug bekommen. Gute Exemplare gibt es bereits ab 5000 Euro.

 

Eckdaten:

V8-Zylinder, 300 PS, Frontantrieb

0-100km/H in 7,7s, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h

Neupreis 1992: 100780 DM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit komm ich mit meiner kleinen Auswahl mal zum Ende!

 

Kommentare sind wie immer gern gesehen und wer mag, darf natürlich einen passenden Wagen -idealerweise mit Bild- aus 1992 ergänzen, da gibt es ja noch einige Schöne und mich interessiert natürlich:

 

Welcher wäre eurer Favorit?

 

 

 

Quellen: Auto-Classic-Cars,Youngtimer-Börse


15.02.2012 21:08    |    Andi2011    |    Kommentare (123)    |   Stichworte: Ford

 

Der F650 ist mit bescheidenen 6,50 m Länge, einem Radstand von 4,62 Metern und rund 5,2 Tonnen Leergewicht das Topmodell der s.g. Heavy-Duty-Pick-up-Baureihe von Ford und wird seit 2008 angeboten, als Import auch in Deutschland.

Gegen dieses Teil ist selbst ein Hummer schon fast ein zartes Kerlchen!

 

 

 

 

 

 

 

Gebaut wird das gute Stück in Augusta (Georgia) in der Standardvariante,wie bei Bedarf auch in einigen "Special-Versions".

 

Der Hubraum des 6,7 Liter Cummins-Selbstzünders verteilt sich auf eigentlich bescheidene sechs Zylinder, die aber mit 325 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment für mehr als ordentlichen Antritt sorgen. Mittels einer Tasten-Sechsstufenautomatik und über eine große Kardanwelle wird das alles an die (meistens) Zwilligsräder der Hinterachse transportiert und auf die Straße gebracht.

 

 

 

 

 

Im Innenraum erwarten einen recht bequeme Ledersessel, ein schlichtes aber nicht häßliches Nutzfahrzeug-Cockpit und eine bequeme Rückbank, mehr Platz als in einem Ford Ranger oder einem BMW X5 oder überhaupt den meisten anderen Fahrzeugen hat man sowieso.

 

 

 

 

 

 

Die „Fässer“ unter den Trittleisten fassen bei Bedarf knapp über 400 Liter Diesel , bei einem Verbrauch von 14-20 Litern, langt das eine ganze Weile und bei so einer Tankfüllung inklusive des Dieselpreises, bekommt der Begriff Clubsmart- oder Payback-Punkte sammeln eine ganz andere Bedeutung :D

Die Basisvariante kostet bei uns rund 100tsd Euro, nach oben lassen sich diverse Dinge aufrüsten.

Bleibt die Frage nach dem Einsatzzweck? Logisch: Transport, Ziehen von Lasten aller Art und...in einigen Fällen Spaß!

 

Der F650 wird in einem Land wie den USA eher Normalität sein als bei uns in Europa, von Deutschland ganz zu schweigen.

Mit dem Teil macht man sich bei Kleinwagenbesitzern wie auch Mercedes M-Klasse Fahrern bei uns wohl sicher auch keine Freunde...dafür gibt es bestimmt viele Trucker, die dem „Kleinen“ freudig zuwinken.

 

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13.02.2012 22:13    |    Andi2011    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Dies Das

Dieser Winter bot zumindest bei mir im Ruhrgebiet bisher nicht wirklich Schnee, dafür aber wie in ganz Deutschland heftige Minustemperaturen.

 

Der strenge Frost brachte einige Gewässer zum gefrieren und fabrizierte an der ein oder andere Stelle die pure winterliche Natur.

 

Ein paar Bilder von meinen Spaziergängen in den letzten Wochen wollte ich euch fernab von vereisten oder eingeschneiten Strassen und Autofahrten zeigen um ein wenig den Winterstress auf manchen Strassen gegen Winterruhe zu tauschen, deshalb heute mal ohne viele Worte...

 

Ich hoffe die Bilder gefallen euch ein wenig!

 

 

 

 

 

 


10.02.2012 17:40    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Dies Das

 

 

 

 

Der Satz "Ich will ein anderes Auto!" verbunden mit einem Mitleidsblick und gefolgt von einer kurzen Diskussion bedeutete für mich:

 

Mach dich auf die Suche!

 

 

 

Zielvorgabe und damit Auftrag an mich war:

 

  • möglichst ein Neuwagen mit Tageszulassung bis max. 20tsd Euro
  • optisch ihrem Geschmack entsprechend, gern ein Golf VI oder eine Mercedes B-Klasse
  • Farbe Silber, Schwarz, Blau oder Dunkel-Grün
  • Benzinmotor, nicht unter 100 PS
  • Ausstattungs-Muß: 4-Türer mit Fensterhebern, Klimaanlage, Sitzheizung, ordentliche Musikanlage

 

 

Der Weg führte also über das Internet und telefonisch zu einigen Adressen und letztlich blieben ein silberner Golf und eine silberne B-Klasse (T245) übrig und ich habe euch gefragt: 

Golf VI oder B-Klasse ?

 

 

Euer Votum verlief recht eindeutig.

Nach etwas mehr als einer Woche der Überlegung ist dann die Entscheidung auch gefallen und der Golf hat das Rennen für sich entschieden!

 

Mittlerweile ist er ausgeliefert und da will ich euch natürlich den Rest der Geschichte auch nachliefern:

 

 

Die B-Klasse war nett, der Preis stimmte auch und der Mercedes Händler war äußerst freundlich (btw:viel freundlicher als bei VW), aber der Benzinmotor sagte ihr im Vergleich mit dem spritzigeren TSI überhaupt nicht zu.

 

Kurzfristig war auch noch ein Tiguan im Rennen auf den ich im Netz gestoßen bin und der hätte ihr schon gefallen, hätte aber letztlich die Preisvorgabe um 3tsd Euro übertroffen und war dabei deutlich schlechter ausgestattet und ein ein Re-Import.

Außerdem machte der Tiguan für uns auch keinen wirklichen Sinn, denn wir haben ja noch den C-Max für etwas größere Aufgaben.

 

Nun also der Golf...

 

"Etwas bieder und ein VW Einheitsgesicht"  wird mancher rufen...

 

Stimmt vollkommen, große Emotionen weckt er bei mir persönlich auch nicht unbedingt...aber er ist eben auch durchaus nicht hässlich, noch dazu recht gut ausgestattet und....mit dem 122 PS TSI Motor gut motorisiert.

 

 

Ein weiteres Hauptargument war ganz klar der Preis:

 

Der nun gekaufte Golf "Style" musste beim Händler vom Hof!

 

Erstens stand das nächste und jetzt aktuelle Sondermodell "Match" bereits im Laden und löste den "Style" ab und der nächste Golf rollt sogar Ende diesen Jahres zu den Händlern.

Noch dazu hat VW wohl wiedermal diverse Gölfe, die auf´s Werk zugelassen wurden, grad an die Händler gegeben (ich war bei mehreren die ihre Höfe voll hatten mit Golf VI Modellen, vorwiegend mit 2-8 tsd. Kilometern und den kleineren Benzin-Motoren), die auch verkauft werden wollen.

Der Hof des Händlers war jedenfalls auch überfüllt und darauf angesprochen verdrehte er zu dem Thema nur die Augen...

 

...kurz und gut, mir sollte es recht sein und die Verhandlungen recht einfach machen!

 

Mit Tageszulassung und nach Verhandlung landeten wir bei 17.250 Euro. Das geht laut Internet teilweise sogar noch etwas günstiger, aber auch deutlich teurer.

 

Ich war jedenfalls zufrieden!

 

 

Meine Liebste auch?

 

Neben der schon guten "Style" Ausstattung, die mit 2-Zonen-Klimaautomatik, Alufelgen, Nebellampen mit statischem Kurvenlicht oder auch PDC vorn und hinten und einigem mehr, schon einiges an schönen Extras besitzt, hat er z.B. noch das Audiosystem RCD 510, ein Winterpaket, Ganzjahresreifen, Multifunktion Premium usw. an Bord (wer mag kann hier im Fahrzeug-Profil die kompletten Daten und Ausstattung genau nachlesen).

 

 

 

Aber um die Frage der Zufriedenheit bei meiner Liebsten zu beantworten:

Meine Frau ist bisher happy und zufrieden mit ihrem silbernen TSI und ich muss sagen...er steht doch recht schick da in dem Reflexsilber mit den schwarzgelackten Spiegeln (sorry,für viel bessere Fotos ist im Moment kaum Zeit).

Er fährt sich gut, der Motor hat ordentlich Schub, der Kofferraum fasst einen Kinderwagen, die Ausstattung ist sinnvoll und die Sitze passen perfekt...ein GOLF eben!

 

 

Mal sehen wie er sich so in Zukunft schlagen wird!

 

Ich hab jedenfalls meinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit meiner Liebsten erfüllt

...und jeder Mann weiß wie wichtig das für ein friedliches Zusammenleben ist :D

 

Danke für`s lesen!


09.02.2012 00:12    |    Andi2011    |    Kommentare (57)    |   Stichworte: Dies Das

Anruf aus der Nachbarschaft: Komm mal vorbei ich hab grad ein Problem mit meinem Auto...

 

Als ich eintraf sah ich auch warum, Motorbrand!

 

Die Feuerwehr war grad weg und übrig blieb ein noch leicht rauchender Motorraum.

 

Er sei heute Morgen ganz normal eingestiegen in seinen TDI wollte zum einkaufen, er sprang nicht direkt an, kein Wunder bei -13 Grad und ein paar Jahren auf dem Buckel, aber sonst sei alles gewesen wie immer.

 

Beim zweiten Startversuch auf einmal ein klackendes lautes Geräusch, der Motor startet nicht, stattdessen quillt sofort Rauch aus dem Motorraum...er will die Motorhaube öffnen, aber nix geht, vielleicht festgefroren?

 

Der Rauch wird schwärzer und schnell stärker, Griff zum Handy und die Feuerwehr alarmiert - die trifft kurz darauf ein und ist nicht zimperlich...

Der Beetle bekommt den "Spreizer" direkt auf seine Nase gesetzt, ein kurzes Knirschen, die Haube ist auf und der brennende Motorraum wird abgelöscht....

 

Was bleibt ist die Frage nach der Ursache? Lag es an den niedrigen Außentemperaturen in Verbindung mit einem Kurzschluss der Batterie? Möglich.

Das wird wohl der Versicherungsgutachter klären.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So viel hat er gesehen in seinem Leben, war auf diversen Urlaubsreisen in Österreich, Bayern und an der Nord-und Ostsee. Spulte in seinen guten 10 Lebensjahren fast 180tsd Kilometer runter und nun steht er da...traurig sieht er aus mit seiner verbrannten und verbeulten Nase, wie ein geschlagener Kämpfer - während um ihn herum das Löschwasser festfriert...


06.02.2012 18:18    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Dies Das

 

Jahr 2002: Unterwegs mit meinem damaligen Mondeo, auf der Suche nach einem Parkplatz, es ist Samstag, Einkaufszeit, alles rappelvoll, hinter mir links parkt jemand aus, ein Parkplatz endlich, ich blinke, Rückwärtsgang rein, ich sehe eine Wiese im Spiegel und beim Blick nach hinten ... plötzlich eine Anprall und das Geräusch von splitterndem Plastik, ich stehe....

 

 

 

 

 

 

Was ist passiert?

 

Ein Blick auf`s Heck bringt Klarheit:

Am Rand der Wiese ist ein Holzpflock eingelassen, aus Fahrersicht in der Höhe nicht zu erkennen.

Stoßfänger gebrochen, Reparatur mit Lackierung über 800 Euro - teurer Samstag und doppelter Hinsicht.

 

 

Kennt ihr das auch?

 

Da will man nichts böses, schaut in alle Richtungen, nutzt die Spiegel und doch....auf einmal ein knirschendes oder schepperndes Geräusch und es ist passiert, zumindest der Lack hat Schaden genommen, schlimmer es hat Beulen gegeben, Teile sind gebrochen...

 

 

 

Sehr ärgerlich!

 

Wozu dienen solche Hindernisse?

Nun meist um irgendeine Sache (wie z.B. eine Laterne) vor Beschädigungen zu schützen die auch entsprechend teuer sind, also grundsätzlich keine unsinnige Sache! Allerdings gibt es auch genügend von diesen Dingern, wo sich mir der Sinn nicht erschliesst.

 

 

Aber warum werden generell gern Hindernisse installiert, die so tief angebracht sind, dass es kein Autofahrer vom Sitz aus etwas erkennen kann?

Es gibt doch auch einfacherer Lösungen oder sogar Parkplatzsperren die "anfahrsicher" sind und einem nicht direkt einen teuren Schaden produzieren oder Parkhilfen (dünne Anfahrschwellen vor dem eigentlichen Hindernis) allerdings sind diese Teile leider eher die Ausnahme und natürlich erheblich teurer als ein Blumenkübel, oder kleiner Findling usw.

 

 

Eine kleine Unachtsamkeit,einmal nicht ganz genau hingesehe und schon ist es passiert...meine Lösung um mich vor solchen teuren Reparaturen so weit möglich zu schützen sind Parkpiepser und eine Rückfahrkamera - und ich will das gute Stück nicht mehr missen, die Euro`s die mich dieses Extra gekostet hat, hab ich bestimmt schnell wieder drin...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie seht ihr das, kennt ihr ähnliche Beispiele oder Situationen, wie ist eure Meinung zu dem Thema?


03.02.2012 00:34    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

"Der Himmel über dem Kennedy Space Center ist klar, ohne eine einzige Wolke oder eine Brise Wind."

 

Dieser Satz war einer der Letzten, den das Kontrollzentrum der NASA an die landende Raumfähre ATLANTIS schickte bevor diese am 21.07.2011 zu ihrer letzten Landung - und der letzten eines Space-Shuttle überhaupt- ansetzte.

 

Das Space Shuttle begleitete mich dreissig Jahre meines Lebens, seit dem ersten Start am 12.April 1981, den ich als knapp 11 jähriger Junge gebannt im Fernsehen verfolgte und faszinierte mich immer...

Raumfahrt generell, das Weltall, die Unendlichkeit und Dimensionen, die Vorstellung und Fantasien die damit verbunden sind, haben mich bisher ebenfalls seid ich ein kleiner Junge war begleitet.

 

Zeit für eine kleine kurze Retrospektive zu den verschiedenen Space Shutteln, auch Orbiter genannt und deren Geschichte, die letztes Jahr nach 30 Jahren ihr Ende fand:

 

 

ENTERPRISE - und etwas Geschichte:

 

 

Benannt nach dem Raumschiff Enterprise aus der bekannten Fernsehserie sollte die ENTERPRISE zunächst eigentlich CONSTITUTION heissen...schon unglaublich, dass tatsächlich eine Unterschriften-Aktion von Fans der Fernsehserie Star Trek dazu führte, dass die NASA sich publikumswirksam umentschied.

 

Im September 1976 wurde der Orbiter, wie auch alle seine Nachfolger, von Rockwell International in Palmdale, Kalifornien fertiggestellt. Vier Monate später wurde er zum nahegelegenen Dryden Flight Research Center geschleppt, um dort umfassend getestet zu werden. Zu den Tests gehörten 13 Landungen, die die Enterprise mit Hilfe einer umgebauten Boing 747 absolvierte, auf die sie montiert worden war.

 

 

Im Frühjahr 1979 wurde die Enterprise im Kennedy Space Center mit Treibstofftank und Boostern verbunden, um die Startmontage zu erproben.

 

Zur gleichen Zeit befand sich auf der Anlage des Kennedy Space Center bereits das für tatsächliche Einsätze vorgesehene Shuttle COLUMBIA, welches dann am 12. April 1981 seinen Jungfernflug ins All absolvierte. Danach hatte man für die ENTERPRISE keine Verwendung mehr. Lediglich auf Raumfahrtausstellungen wurde sie noch präsentiert. Unter anderem landete das aus der Boeing 747 und der Enterprise bestehende Doppelpack Pfingsten 1983 auch auf dem Kölner Flughafen, wo es von tausenden Besuchern bestaunt wurde und die Fotos der ENTERPRISE die im Huckepack auf der Boing sitzt sind bis heute weltweit bekannt.Im All war sie allerdings nie.

 

 

COLUMBIA:

 

 

Die COLUMBIA ist der älteste Orbiter der Shuttle-Flotte und wurde nach einem Schiff des Amerikaners Robert Gray benannt, der als erste Amerikaner den Globus umsegelte. Das erste US-Marineschiff, das den Globus umkreiste, hiess dann ebenfalls Columbia, ebenso das Kommandomodul von Apollo 11, welches die erste Mondlandung durchführte.

Abgeleitet ist der Name ausserdem von dem bekanntesten Entdecker Christopher Columbus.

1981 war die COLUMBIA das erste Shuttle im Orbit und das erste von weiteren vier Schwesternschiffen und absolvierte unter anderem 2002 den Flug, der das Hubble Teleskop wieder arbeitsfähig machte.

 

 

CHALLENGER:

 

 

Die CHALLENGER absolvierte am 04. April 1983 ihren Erstflug und wurde nach einem U.S.Navy-Forschungsschiff und der Mondlandefähre von Apollo 17 benannt.

Die Geschichte der Challenger ist kurz, denn sie absolvierte nur zehn Flüge, dazu später mehr...

In ihren zehn Flügen verbrachte die Challenger 69 Tage im All und umrundete dabei 987 Mal die Erde. Auf diesen Flügen wurde unter anderem der erste Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssatellit ausgesetzt, ausserdem war die CHALENGER das erste Shuttle, dass einen Nachtstart und eine Nachtlandung absolvierte.

Auf drei Challenger-Raumflügen im Jahr 1985 war das Weltraumlabor SPACELAB im Einsatz, in dem wissenschaftliche Experimente u.a. auch mit mitgeführten Tieren durchgeführt wurden.

 

 

DISCOVERY:

 

 

Die DISCOVERY war der dritte Orbiter, der vom Kennedy Space Center aus startete und wurde nach einem der beiden Schiffe benannt, das der britische Entdecker James Cook um 1770 während seiner Reise durch den Südpazifik nutzte.

Die Discovery profitierte von den Erfahrungen, die man beim Bau und Testen der Enterprise, Columbia und Challenger gelernt hatte. Sie war deutlich leichter als die COLUMBIA.

Am 24. April 1990 setzte die DISCOVERY das weltbekannte Hubble-Teleskop aus, ausserdem führte auch sie zigfache Besuche der ISS durch und die DISCOVERY ist mit ca. 230 Millionen Kilometern die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA-Shuttleflotte.

 

 

 

 

ATLANTIS:

 

 

Die ATLANTIS war der vierte einsatzbereite Orbiter im Kennedy Space Center und wurde nach dem Forschungsschiff des Oceanographic Instituts in Massachusetts benannt und in der Erforschung der Ozeane eingesetzt war.

1985 fand ihr Jungfernflug statt. Die ATLANTIS hat unter anderem die Raumsonde "Galileo" im Jahre 1989 ins All gebracht, ebenso wie die "Magellan" Sonde, die MIR hat sie siebenmal besucht, die ISS noch öfter und letztlich führte sie den letzten Shuttle Flug aus und landete am 21. Juli 2011 als letztes Shuttle zum letzten Mal auf der Erde.

 

 

 

 

ENDEAVOUR:

 

 

 

Zu Beginn erdachten Grund- und Oberstufenschüler in einer landesweiten Aktion den Namen des neuen NASA-Orbiters. 1989 gab Präsident George Bush den Namen offiziell bekannt. Die ENDEAVOUR ist wie die DISCOVERY nach dem ersten Schiff des britischen Entdeckers James Cook benannt. Auf der Jungfernfahrt der Endeavour im August 1768 segelte Cook in den Südpazifik und beobachtete den seltenen Flug der Venus über die Sonnenscheibe und zeichnete ihn auf. Die Bestimmung der Dauer des Venus-Vorbeiflugs sollte dabei helfen, die Entfernung zwischen Erde und Sonne zu errechnen, eine der wichtigsten Größen zur Erklärung kosmologischer Fragen. Cooks Reise begründete den Nutzen von wissenschaftlichen Expeditionen, somit war der Name des Shuttles mehr als passend.

 

Auf seiner ersten Mission im Mai 1992 wurde ein gestrandeter Kommunikationssatellit geborgen. Am 7. Mai 1992 führte das Shuttle die Reparatur eines der bekanntesten Kommunikationssateliten -Intelsat VI- durch. Es folgten viele Besuche der ISS Raumstation, jeweils beladen mit Teilen für weitere Module.

 

 

UNGLÜCKE:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 28. Januar 1986 explodierte die CHALLENGER 73 Sekunden nach dem Start. Alle sechs Astronauten und eine Zivilistin an Bord kamen ums Leben. Während eines Raumflugs war zuvor noch nie ein US-Astronaut gestorben.

Richard Scobee, Michael Smith, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe kamen ums Leben. Weltweit wurde die Nachricht mit tiefer Erschütterung aufgenommen und auch bei der NASA sollte die Challenger-Katastrophe tiefgreifende Konsequenzen haben.

 

Nach der Katastrophe beauftragte Präsident Ronald Reagan eine Kommission mit der lückenlosen Aufklärung des Vorfalls. Poröse Dichtungen am rechten Feststoffbooster waren die Ursache für das Desaster.

Eigentlich hätte die Challenger an diesem Januartag gar nicht starten dürfen, denn am Morgen hatte Frost in Cape Canaveral geherrscht. Aufgrund der Kälte und der plötzlich durch die Triebwerkszündung einsetzenden Erwärmung wurden die Gummidichtungen am Booster poröse und es kam zu einem Leck.

Das Leck erweitert sich kurz  nach dem Start und wenig später schlagen Funken auch auf den Haupttank über, der mit flüssigem Sauerstoff gefüllt ist. Als der Tank Feuer fängt, ist das Schicksal der CHALLENGER und ihrer Besatzung besiegelt.

Die Fernsehbilder von damals sind auch heute noch vielen in Erinnerung...

Erst im März 1986 finden Taucher auch das Cockpit mit einigen sterblichen Überresten der Insassen.

 

Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen. Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen.

Im August 1987 wurde der Bau einer Ersatzfähre für die CHALLENGER in Auftrag gegeben und 1991 wurde die ENDEAVOUR fertiggestellt. Am 29. September 1988 startete mit der Discovery zum erstenmal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 1. Februar 2003 verunglückte die COLUMBIA bei der Rückkehr von der Forschungsmission STS-107. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre brach die Raumfähre in über 60.000 Metern Höhe auseinander. Danach gingen Trümmerteile zur Erde nieder. Alle sieben Astronauten an Bord kamen ums Leben. Am 26. August 2003 veröffentlichte das Columbia Accident Investigation Board (CAIB) ihren finalen Untersuchungsbericht zur Columbia-Katastrophe:

Im Nachhinein zeichnen sich die Vorgänge beim Wiedereintritt als logische Folge der Geschehnisse am Starttag ab. Durch einen beträchtlichen Schaden durch ein abgerissenes Styroporteil beim Start,das gegen einen Flügel prallte, wird die innere und äussere Struktur stark beschädigt, dadurch kann beim Eintritt in die Erdatmosphäre heißes Plasma ins Innere der Struktur eindringen und dort Systeme lahm legen und das Material schmelzen.Gleichzeitig bot sich auch außerhalb ein Angriffspunkt gegen die einzelnen Hitzeschutzkacheln, welche nacheinander der enormen Belastung nachgaben. Hierdurch waren große Teile der Außenhaut ungeschützt dem Druck des Deorbits ausgesetzt. Schließlich zerbrach das Shuttle unter diesem Einfluss...

 

 

 

Die letzte Landung der ATLANTIS:

 

03:29 Uhr MESZ:

  • Die Bodenkontrolle weckte die Besatzung an Bord des Space Shuttles Atlantis ein letztes Mal. Nachdem die Crew ihre Morgenroutine abgeschlossen hatte, begannen die Vorbereitungen für die Landung.

 

08:09 Uhr MESZ:

  • Das „Go“ um ein letztes Mal die Türen der Ladebucht zu schließen erfolgt. Der Wiedereintritt wird in den Computern initialisiert.

 

 

10:12 Uhr MESZ: D

  • Das „Go“ für den Wiedereintritt wird erteilt.

 

10:48 Uhr MESZ:

  • Die Düsen der beiden Orbitalen Manöver Systeme (OMS) werden gezündet, so das die ATLANTIS wieder in die Atmosphäre eintreten kann  

 

11:57 Uhr MESZ:

  • Die ATLANTIS setzt auf der Landebahn 15 des Kennedy Space Centers auf. Es war die 26. Nachtlandung eines Space Shuttles. Nachdem die Räder zum Stillstand gekommen sind, richtete Shuttle Kommandant Ferguson ein paar Worte an die Bodenkontrolle in Houston:

 

 

„Mit dieser Mission hinter uns und im Dienst der Welt für über 30 Jahre, hat das Space Shuttle seinen Platz in den Geschichtsbüchern eingenommen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich kann hier natürlich nur einen Bruchteil der Space Shuttle Geschichte anklingen lassen, aber für mich wird die Frage nach dem Erfolg der Space Orbiter immer mit einem klaren JA beantwortet sein, trotz der beiden tragischen Unfälle, einiger Fehlschläge und hoher Kosten...es hat sich gelohnt und ich hoffe, die Menscheit nutzt die Chancen die sich hieraus ergeben.

 

Vieleicht erkennen nur wenige, welche Bedeutung dieses Shuttle letztlich für den Schritt der Menschheit ins Weltall haben wird, die Grundsteine die mit den Shuttle-Missionen gesetzt wurden, werden die Grundlage für vieles sein, was Generationen nach uns schaffen und erleben werden...

 

Ich hoffe euch hat dieser kleine Rückblick in die Geschichte des Space Shuttle gefallen und ich danke für`s  lesen!

 

 

 

 

Weitere DIES & DAS Artilkel zur Thematik "Weltall" findet ihr hier

 

QUELLEN: The earthbound observer: A personal look at the people of NASA and the space shuttle effort /Raumfahrer.net


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

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