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31.01.2012 23:08    |    Andi2011    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Ford

Mein Kunstlehrer auf dem Gymnasium war ein schrulliger Typ!

 

Er kam meistens zu spät zum Unterricht und lieferte dafür das, was eigentlich Aufgabe der Schüler war, nämlich fadenscheinige Ausreden wie z.B.:

"Die Radiosprecherin hat sich heute morgen mit der Uhrzeit vertan, deshalb dachte ich es wäre noch früher."

 

Auch in seinem Verständnis von Kunst war er sehr eigen, was ich nicht negativ meine, für ihn war vieles Kunst, manchmal sogar ein weggeworfenes Blatt Papier oder eine Tasse Kaffee...

Genauso schrullig wie er, war auch sein Auto, in dem er oft direkt vor der Schule übernachtete, weil er grad einen Einfall hatte und in seinem Auto daran arbeitete - es war ein Ford Econovan, umgebaut zum Miniwohnmobil.

 

Mein Kunstlehrer von damals lebt schon lange nicht mehr und was mich an ihn neben diesen Geschichten erinnert, ist eben dieser Ford Econovan, er gehörte zu ihm dazu....und da ich letztens in alten Bildern wühlte und sein blauer Ford da auf dem Parkplatz an der Schule steht, kam dieser Blog dabei heraus...

 

Der Econovan ist sowas wie ein ungeliebtes Kind, ein häßliches Entlein...nicht wesentlich größer als der damalige Escort, plante Ford den Econovan neben dem Ford Transit zu etablieren und scheiterte damit.

 

Da Ford damals eng mit Mazda kooperierte, bzw. Anteile bei Mazda besaß (Dr.Seltsam und sein Fiesta MK4 werden sich erinnern) lag es nahe, Teile aus dem Mazda Regal zu verwenden, z.B. Getrieb vom Mazda 323 und teilweise auch Motoren und da man schon mal dabei war, liess man den Econovan auch gleich bei Mazda fertigen und in Deutschland einfach mit einem Diesel und einem Benziner antreten.

Natürlich wurde der Econovan auch von Mazda baugleich als Mazda Bongo angeboten...hinterher sogar mit Allrad.

 

Von 1985 bis 1992 wurde der Econovan von Ford in Deutschland angeboten und dann ohne Nachfolger eingestellt, Mazda produzierte seinen Bongo noch bis 2001 weiter.

 

In Deutschland blieb der Erfolg für den Econovan sehr überschaubar -nicht Fisch nicht Fleisch- war eine nicht ganz falsche Meinung.

Der kleine Van selbst war allerdings gar nicht übel, die Technik robust, die Optik nicht häßlicher als andere Vorläufer der heutigen Vans und in anderen Ländern, wie z.B. Südamerika liessen die Verkaufszahlen sogar durchaus Grund zur Freude zu.

 

In Deutschland hingegen ist dieser Ford aus dem Strassenbild eigentlich unbemerkt verschwunden, wohl genauso unbemerkt wie er angeboten wurde....auch mich hätte nichts an diesen Ford erinnert, wenn da nicht dieses Foto und mein alter Kunstlehrer gewesen wäre...

 

 

 

 

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24.01.2012 21:18    |    Andi2011    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

Wer meinen Blog kennt weiss, dass ich einen autobegeisterten Schwiegervater habe, der diverse Fahrzeuge besitzt....In dieser kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch ab heute immer wieder in loser Reihenfolge ein paar Autos vor, die Größtenteils bereits als Youngtimer zählen.

 

Los geht es heute mal mit einem BMW der E30 Baureihe:

 

Im November 1982 kam einer der bekanntesten 3er BMW auf den Markt, die Baureihe E30.

Die ersten 320i Modelle als Viertürer wurden ab etwa Januar 1983 produziert.

 

In der Vorgängerbaureihe waren die Sechszylinder immer durch die markante Front mit den Doppelscheinwerfern zu erkennen, mit dem E30 wurde das schwieriger.Die verschiedenen Endschalldämpfer waren ein (nicht grad offensichtliches) Erkennungsmerkmal und die Sechszylinder Modelle hatten einen Veloureinsatz in den Türen, die sonst nur mit Kunstleder bezogen waren.

Ausserdem waren die Sitzwangen im Gegensatz zur Mittelbahn mit glattem Verloursstoff bezogen, dazu gab es noch eine Digitaluhr und einen Drehzahlmesser sereinmäßig.

 

1985 und 1987 gab es jeweils Modellpflegen...

 

Viele 3er wurden mit den Jahren gnadenlos verbastelt, geschrottet, ausgenudelt,abgewrackt - ein schönes Exemplar zu finden ist durchaus noch möglich, kostet aber schon etwas Zeit und manchmal braucht man auch einfach Glück....

 

...wie bei diesem 320i aus der ersten Baureihe und dem Baujahr 1983, mit dem 125 PS Sechszylinder, der originale 89.958 Kilometer auf der Uhr hat.

Ein vollständiges Wartungsheft und Erstbesitz eines heute 79 jährigen Rentners runden das Bild ab - ach ja gekostet hat das gute Stück 2900 Euro!Der alte Herr wollte seinen BMW - den er immer penibel pflegte (incl. Hohlraumkonservierung usw.) auch weiterhin in guten Händen wissen, dass ist er nun...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er findet seine wohl letzte Heimat in der Sammlung meines Schwiegervaters zusammen mit diversen anderen Youngtimern von BMW, Mercedes, VW und anderen Marken in einer eigenen großen Halle,die grade im Bau ist.

Aber keine Angst -er wird kein Ausstellungsstück, die rüstigen Geschichtsstücke werden regelmäßig bewegt - manchmal auch von mir:D


21.01.2012 23:07    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Dies Das

Die letzte Hoffnung half Saab auch nicht mehr, jahrelanges Fehlmanagement hat letztlich dieser Traditionsmarke den Todesstoß versetzt.

Der letzte Gang führt somit in die Insolvenz und damit in die endgültige Abwicklung des Unternehmens...

 

Auch das Werksmuseum am Firmensitz in Trollhättan wird davon nicht verschont bleiben, die dort untergestellten historischen Fahrzeuge der Marke - die Geschichte von Saab - kommt dort unter den Hammer.

 

Alle rund 120 historische Fahrzeugen werden versteigert, bis zum 20. Januar um 12 Uhr konnten Saab-Fans ihre Gebote abgegeben.

 

 

Neben den Museumsfahrzeugen kann man auch den Aero-X erstehen der mit seiner Optik 2006 mal die Zukunft von Saab verkörpern sollte und einfach traumhaft schön ist.

 

...alles muss zu Geld gemacht werden um die Gläubiger zu befriedigen, wunderschöne Saab Sonett aus 1956 sind dabei, davon zwei als Roadster oder einige Saab 95, 900 Turbo...

Ich hatte leider nie das Vergnügen einen Saab zu besitzen, für Sammler wird es -auch wenn`s traurig ist- jetzt sogar noch interessanter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farväl Saab - Leb wohl, sehr schade um dich, du wirst mir fehlen!


17.01.2012 16:04    |    Andi2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Coole Typen

 

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie und zwar eine die Ende der 70er bis in die 80er lief.

Obwohl ich persönlich immer mehr auf Serien mit männlichen Besetzungen wie Kojak, Starsky & Hutch, Magnum oder Ein Colt für alle Fälle stand, nahm diese doch einen besonderen Platz ein: Drei Engel für Charlie

 

Die Serie handelt von drei äußerst attraktiven jungen Damen, die im Auftrag ihres Chefs Charlie Townsend oft meist ziemlich verwickelte und manchmal auch abstruse Fälle lösen. Die drei Engel sind Sabrina (Kate Jackson), Jill ( Farrah Fawcett) und Kelly (Jaclyn Smith) und alle drei sind optisch schon eine Sünde wert.

 

Charlie tritt in den Folgen aber nie auf (manchmal ist ein Hinterkopf zu sehen) sondern ist immer nur eine Lautsprecherstimme die seinen "Engelchen" den nächsten Auftrag erteilt.Allerdings gibt es da noch John Bosley, der die Detektivagentur für Charlie leitet, dieser taucht eigentlich in allen Folgen auf, ist bei den drei Mädels aber immer nur die Nummer 2

Sie lieben ihren Charlie (auch wenn sie nicht wissen wie er aussieht).

 

Die Engel ermittelten eigentlich immer undercover und es fehlte nicht an Action aber vor allem auch nicht an Humor.

 

Was gibt es noch so zu wissen?

Kate Jackson wurde neben „Drei Engel für Charlie“ noch sehr erfolgreich in "Agentin mit Herz" wo sie die etwas tolpatschige Amanda King spielt, ebenfalls eine sehr schöne Serie. Sie gilt als sehr sympathisch – ist optisch allerdings mittlerweile leider der Hollywood-Unsitte des extremen Liftings erlegen.

 

Jaclyn Smith drehte viele Filmen und vor allem in den USA ist sie bis heute sehr beliebt.Die Filmerei betreibt sie heute aber nur noch als Hobby, so trat sie z.B. im (in meinen Augen wenig geglückten) Remake der Engel mit Drew Barrymore, Cameron Diaz und Lucy Liu auf.

 

Farrah Fawcett war in den 80ern sehr bekannt und zierte in sexy Posen allerlei Magazine. Sie zog sich auch mal für den Playboy aus und bescherte diesem damit eine Mega-Auflage. Auch ihre Ehe mit Lee Majors („ Ein Colt für alle Fälle“ *Link* ) war damals ein schönes Pressethema.Sie drehte mehrere auch recht erfolgreiche Filme und 1995 erhielt sie einen Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“. 2007 wurde bei ihr eine Krebserkrankung festgestellt,der sie 2009 erlag.

 

 

Die Drei „Engel für Charlie“ waren damals was neues, erfrischend und spritzig und natürlich waren die Engel auch äußerst ansehnlich.

Dürfen „coole Typen“ weiblich sein?

 

Natürlich!

 

Die drei Engel für Charlie sind ein gutes Beispiel dafür!

 

 

 

 

Quelle: aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


15.01.2012 21:36    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Dies Das

 

Auf meiner täglichen Arbeitsstrecke ist (mal wieder) eine Baustelle errichtet worden: Die Bahn wird an einer Stelle einspurig und ich erlebe am Ende der Strecke im Mittel jeden Zweiten Tag das gleiche Spiel, ich werde trotz angepasster Geschwindigkeit, rechtzeitigem Blinken usw. immer wieder mal nicht reingelassen.

Fast jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, kennt diese Situation: Zwei oder drei Fahrstreifen in einer Richtung, auf denen der Verkehr läuft und dann...Stau!

 

Warum?

 

Weil ein Fahrstreifen endet oder durch einen Unfall oder Baustelle oder ähnliches blockiert ist. Dann ist „Einfädeln nach dem Reißverschlussprinzip“ angesagt, denn genau so sieht es die Straßenverkehrsordnung vor (StVO § 7, Abs. 4) und wird meist durch ein passendes Schild (meist sogar mehrmals mit entsprechenden Abstufungen in 600m,400m,200m usw.) angezeigt.

 

Eigentlich doch ganz einfach, aber im Alltag scheitert es leider oft und man sieht auf der entsprechenden offenen Spur lange Kolonnen und auf der (bald erst) endenden ist Leere.

Aus Umfragen der Dekra geht hervor, dass über 60% der Autofahrer "Angst" haben am Ende der Bahn nicht hereingelassen zu werden und deshalb viel zu früh nach rechts rüber wechseln.

 

Scheinbar begründet,denn laut der Unfrage findet es nahezu jeder dritte Autofahrer unfair, wenn er vor einer Fahrbahnverengung überholt wird und den vermeintlichen "Drängler" dann auch noch reinlassen soll und über 30% der Befragten finden es sogar "besser" den Fahrstreifen früher zu wechseln...

 

Das Reißverschlussprinzip ist seit dem 1. Februar 2001 gesetzlich vorgeschrieben und trotzdem macht es auch heute noch solche Probleme und verursacht Staus und Unfälle?

 

 

Einfädeln beim Auffahren auf die Autobahn scheint für manche ebenfalls bis heute ein Fremdwort zu sein und ich rede jetzt nicht von einem 40 Tonner.

Da wird aus dem Beschleunigungsstreifen manchmal bald ein Standstreifen - mir wurde in der Fahrschule beigbracht: Drauf auf den Pin!

Wer sich also einfädeln möchte, muss seine Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpassen – und nicht umgekehrt.

Das gilt im allgemeinen übrigens auch für die "von der Auffahrt ganz nach links" Strategen.

 

 

 

Da wird eine sinnvolle Regelung, nämlich der "Reißverschluss" sogar gesetzlich vorgeschrieben um Unfälle und Staus zu reduzieren und nach über 10 Jahren haben es immer noch so viele Autofahrer nicht kapiert?

Wie seht ihr das?

 

 

 

 

 

Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat


12.01.2012 20:03    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Rubrik "Coole Typen" geht es um Schauspieler/Innen, Musiker, Serien, Filme und Menschen und heute mal um eine spezielle Sendung...In Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht warnte Der 7. Sinn vor Risiken auf der Straße oder dem,

was er dafür hielt, z. B. Frauen.

 

Die könnten nämlich beispielsweise "Distanzen schlechter einschätzen als Männer".

 

Weitere Originalzitate aus den 70er-Jahren:

 

"Es gibt falsche Verhaltensweisen, die besonders häufig bei Frauen beobachtet werden. Zum Beispiel Nichtbeachten der Vorfahrt."

 

"Frauen fahren meist vorsichtiger als Männer, weil ihnen die Übung fehlt. Sie behindern dann den fließenden Verkehr."

 

"Viele Frauen scheuen das Anlegen des Sicherheitsgurts, weil sie Angst um ihren Busen haben. Diese Sorge ist unnötig, sagen Mediziner, wenn der Gurt richtig sitzt."

 

Darüber hinaus wurden Themen behandelt, die auch im theoretischen Fahrprüfungsbogen eine Rolle spielten. Es ging um richtiges Abbiegeverhalten, vorausschauendes Fahren bei der Gefahr von Wildwechsel, Vorsicht bei schlechter Witterung und darum, dass es bei total vereisten Scheiben nicht ausreicht, ein Guckloch ins Eis zu hauchen.

 

Vor allem aber wurde gezeigt, wie Unfälle verhindert werden können, oder genauer: wie Unfälle aussehen, wenn sie nicht verhindert werden.

 

Zur Produktion der kurzen erklärenden Einspielfilme wurden allein in den ersten 30 Jahren mehr als 1000 Autos zu Schrott gefahren. Dazu wurden Altautos benutzt, die aber neu lackiert waren. 1973 kostete das 100 DM pro Wagen.

 

Der 7. Sinn musste seinen Sendeplatz mehrfach räumen und umziehen, lief aber fast immer im Abendprogramm.

Als die ARD im März 2005 ihren frühen Sonntagabend umbaute, war für den 7. Sinn kein Platz mehr. Er wurde nun nur noch in den Dritten Programmen ausgestrahlt. Eine Einstellung sei nicht geplant, hieß es bei der ARD, die Sendung sei "nicht wegzudenken". Allerdings war ihr plötzliches Fehlen anscheinend auch niemandem aufgefallen ...

 

Der 7.Sinn - ich kenne die Sendung seid meiner Jugend, insbesondere die ersten Folgen - heute sind diese Folgen eher schmunzelnd zu sehen - aber cool fand ich die Folgen vor allem als Kind wegen der Crash`s!:D

 

Was meint ihr?

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


10.01.2012 09:51    |    Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Dies Das

Ich bin für...

Es kam ganz plötzlich, eigentlich über Nacht...der Gedanke der meiner Frau durch den Kopf ging und sich irgendwie immer mehr festsetzt...sie will ein neues Auto...

 

Zwei sind im Angebot, ein Golf VI TSI mit 122 PS oder eine B Klasse B200 mit 136 PS - beide sind durchaus attraktiv ausgestattet, der Golf allerdings noch deutlich besser, preislich unterscheiden sie sich kaum.

 

Beide haben eine Tageszulassung und sind EZ somit 01/2012 sogar die Farbe ist identisch (silber)...

 

 

Die Entscheidung fällt schwer, also was meint ihr - Golf oder Mercedes, eure Meinungen und wenn vorhanden Erfahrungen sind gefragt und gern gehört!


08.01.2012 17:08    |    Andi2011    |    Kommentare (81)    |   Stichworte: Dies Das, Umfragen

Ein Kleinwagen auf der Autobahn provoziert Fahrer schnellerer Autos zu riskanten Manövern:

Tempolimit 100 km/h, ich fahre etwas schneller, die Autobahn ist recht leer, ich ziehe auf die linke Spur rüber um einen LKW zu überholen. Kurz vor dem Heck des LKW seh ich im rechten Augenwinkel einen Wagen, der direkt von der Auffahrt auf die linke Spur rüber zieht und dann sehr dicht hinter mir landet.

Es dauerte keine 3 Sekunden da kam schon das erste mal die Lichthupe... rechts neben mir ein großer LKW...keine Chance mal eben rechts rüber zu gehen, selbst mit Vollgas nicht. Da tritt der in die Bremse, zieht nach ganz rechts auf den Standstreifen rüber, am LKW vorbei ( der hupt aus allen Trompeten) und vor ihm wieder auf die linke Spur, landet direkt vor meiner Nase, zeigt mir im Spiegel den Mittelfinger und gibt Stoff...

 

Ich würde mich selbst mal als gelassenen Fahrer bezeichnen, ich nutze gern den Tempomat auf der AB und "schwimme" mit.

Klar geb ich auch mal Gas und ich geb zu, ich fahr auch schon mal etwa 20km/h mehr als erlaubt wenn es geht - und wenn es keine "Speedlimits" gibt, nutz ich auch mal die Höchstgeschwindigkeit aus...

 

Mein Arbeitsweg ist fast täglich gleich und führt mich wenige Kilometer durch die Stadt, dann auf die Autobahn und dann über ein Stück Landstrasse. Auf den Autobahnen die ich dabei hauptsächlich fahre, herscht auf der gesammten Strecke ein Tempolimit zwischen 80-120 Km/h.

Ich begegne, wie wohl viele von uns, eigentlich täglich dem gleichen Typus von Fahrern auf diesem Weg, es gibt zwei bis drei neuralgische Stellen wo man etwas aufpassen muss - das sind jeweils Auffahrten, bzw. Baustellen wo es schon mal eng werden kann...grundsätzlich also alles wie immer und überall.

 

 

Warum erzähle ich euch das?

 

Nun, vor kurzem haben meine Frau und ich aus organisatorischen Gründen den Wagen getauscht, ich fuhr fast zwei Wochen

den Fiat 500 und damit einen Kleinwagen um täglich zur Arbeit hin und zurück zu gelangen.

Klar hab ich den Kleinen auch schon mal auf der AB bewegt und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160km/h kann man das euch eigentlich problemlos.

 

 

 

Was mit in diesen Wochen aber besonders auffiel, war das Verhalten anderer Autofahrer auf der Autobahn gegenüber einem Kleinwagen:

 

Ich bin -zugegeben rein gefühlsmäßig- noch nie so häufig mit Fahrzeugen konfrontiert gewesen, die entweder durch den eh schon kleinen Kofferraum des 500er schneller auf den nächsten Vordermann aufschliessen wollten, weil sie mich schlichtweg als "nicht existent" betrachtet haben

 

oder

 

mir mittels Lichthupe und schneiden meiner Spur zu verstehen geben wollten: Du hast hier auf meiner Strasse nichts zu suchen!

 

In meinem Hauptauto hatte ich solche Gedanken noch nie in dieser Form. Meine Frau - die neben ihrem "Luigi" auch öfters größere (und wer meinen Blog kennt,dabei auch durchaus sehr potente) Autos bewegt, hat dieses Erleben ebenso und denkt mittlerweile auch deshalb sogar über einen Fahrzeugwechsel nach...

 

Was meint ihr, provozieren Kleinwagen oder Fahrzeuge mit wenig PS sogar noch gewisse Zeitgenossen zu besonders rücksichtslosen Manövern, nur weil es ein Kleinwagen ist?


06.01.2012 21:46    |    Andi2011    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um jemanden, der sicher nicht jedem geläufig ist und dessen Kunst durchaus kontroverse Meinungen hervorruft und manche auch abschreckt.

Für mich ist er jedoch mehr als nur der Schaffer des berühmten "Alien" er hat mir Kunst mit seinen oft alptraumhaften Werken sehr nahe gebracht, durch ihn habe ich mich später auch für Künstler wie Dali, Breugel oder Hieronymus Bosch interessiert.

Wer also gar keine Faszination für Dämonen, Alpträume und Abgründe kennt darf hier aussteigen...

 

...allen anderen möchte ich hiermit Hans Rudolf Giger näherbringen. Er wurde 1940 geboren und ist mit Sicherheit einer der bedeutendsten lebenden Künstler unserer Zeit.

 

Giger bezeichnete seine Kunst selbst einmal als die Darstellung seiner Alpträume und seiner Kindheitserinnerungen, die er so zum Ausdruck bringen kann. Er studierte Architektur und Industriedesign, zwei weitere Aspekte die sein Schaffen beeinflussen.

 

Er arbeitete als Innenarchitekt und machte sich in seinem Beruf durchaus einen Namen, einige seiner Stücke wurden sogar ausgestellt. Praktisch nebenbei war er aber bereits dabei seine eigene Kunst zu „entwerfen“.

Er schuf zunächst nur Bilder und einige Skulpturen, die er in ersten Ausstellungen präsentierte und die es ihm ermöglichten, seinen eigentlichen Beruf an den Nagel zu hängen.

 

Weltberühmt wurde Giger schließlich durch die Erschaffung des ALIEN.

Zu dieser Zeit arbeitet er bereits fast ausschließlich mit einer speziellen Airbrushtechnik die es ihm ermöglichte seine Kunst darzustellen.Es folgte der Oscar für „Alien“ im Jahre 1980 was ihm die Türe nach Hollywood öffnete und er wurde auch durch weitere Entwürfe diverser Monster bekannt, Poltergeist, Species, Mobiliar für den Film DUNE usw.

 

Auch konnten ihn einige Musiker und Bands für die Entwürfe diverser Plattencover begeistern, Emerson,Lake and Palmer oder die Dead Kennedys seien hier genannt wie auch aus dem Metal Bereich Celtic Frost/Tryptikon.

 

Allerdings ist Giger alles andere als ein Hollywood Typ, er ist als eher schüchtern und zurückhaltend bekannt.Die Berühmtheit ist ihm eher zuwider und unangenehm, ihm ging und geht es eigentlich wie allen Künstlern nur darum "seine Kunst" zu leben und ausstellen zu können.

Ich hatte vor einiger Zeit das große Glück, Giger mal zu treffen und mich kurz mit ihm zu Unterhalten, obwohl Unterhaltung ist zuviel gesagt, ich habe versucht ihm mit kurzen Sätzen zu sagen, wie unglaublich ich seine Werke finde und das ich viele seiner Arbeiten bewundere.Aber er hat mir sehr höflich zugehört, sich herzlich bedankt und sich glaub ich gefreut, dass ich kein Autogrammjäger war.

 

Hier könnt ihr über seine Website auch durch das Giger Museum wandern, ohne direkt in die Schweiz zu reisen.Es lohnt sich diese virtuelle Tour mal zu machen.

 

Seit einigen Jahren malt Giger kaum noch sondern hat sich auf dreidimensionale Kunst,vor allem Skulpturen verlagert.

 

Gigers Kunst verkörpert eine Mischung aus Erotik, Horror, Mechanik,Technik und den Abgründen der menschlichen Angst dar. Seine Kunst ruft nicht bei jedem Begeisterung hervor, allerdings gibt es kaum jemanden der ihr emotionslos gegenüberstehen kann. Ich bewundere Giger für sein Werk, ein absolut genialer Künstler!

 

Giger ist für mich ein "cooler Typ" weil er immer gegen den Strom geschwommen ist, er Wagnisse einging, um seine Kunst schaffen zu können und selbst als ihn das große Geld Hollywood`s und der Filmbranche mit Ruhm und Oscar für sich gewinnen wollte, blieb er der bescheidene Künstler aus der Schweiz, dem es nur darum geht, sich ausdrücken zu dürfen wie er es mag.

 

Auch wenn ihn nicht jeder mag, mir lag dieser Blog am Herzen...danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

genutze Quelle:hrgiger.com


05.01.2012 11:41    |    Andi2011    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Ford

 

In meinem letzten Beitrag in der FORD-Rubrik ging es um den Orion, die Stufenheckvariante des Escort und um meinen Vater, der ein Fan des Orion war und dann "fremdging"...die Fortsetzung dieser Geschichte lest ihr nun heute:

 

Für meinen Vater als begeisterten Orion-Fahrer war der Focus ein Schock!

 

Er sah 1997 Bilder des geplanten Focus und laß noch dazu das es (zunächst) keine Stufenheckvariante geben würde - diese beiden Dingen reichten aus, das Fass war voll...aber der Reihe nach:

 

Der Focus war, als er 1998 an den Start ging, ein Quantensprung für Ford! Ähnlich wie der Wechel vom Taunus zum Sierra und später zum Mondeo.

Das eckige New-Edge-Design schüttelte den Muff aus allen alten Ford Poren und die hochgesetzten Rückleuchten ließen die jüngere Kundschaft applaudieren und den alten Escort schnell vergessen - die ältere konservative Kundschaft war nun aber eindeutig vor die Wahl gestellt: mitgehen oder die Marke wechseln...

 

...und mein Vater wechselte, nach dem seine Ford Karriere mit dem 12m begann und über Taunus und Eskort MK1 bis zum Orion führte, war hier Schluss - mein Vater fuhr zum örtlichen VW Händler und kaufte 1997, noch bevor der Focus überhaupt auf dem Markt war, spontan einen roten Golf III der letzten Baureihe aus dem Austellungsraum...ich glaube bis heute er glaubte damit Ford eins auszuwischen und sich rächen zu können, für den Verrat am konservativen Klientel;)

 

Für mich hingegen stand schnell fest, dieser Focus ist klasse, optisch wie technisch. Mir gefielen die hochgesetzten Rückleuchten, die markante Front und der moderne und gut verarbeitete Innenraum.

Die Serienausstattung umfasste bereits vier Airbags, ABS und Zentralverriegelung, für die vorderen Türen gab es elektrische Fensterheber und ein ASR bei den stärkeren Motoren. Die Aufpreisliste bot Klimaanlage, Bordcomputer, Tempomat, Frontscheibenheizung und Sitzheizung und später auch ein ESP.

 

Was gibt es noch zu erzählen vom ersten Focus MK1, der ja durchaus heute nach 13 Jahren noch im Strassenbild eine Rolle spielt?

Nun, es gab ihn ab 1999 auch mit dem TDDi-Dieselmotor und 1,8 Liter Hubraum mit 90 Pferdestärken, die TDCi´s folgten erst später.

 

Ab 2002 gab den Focus mit Erdgastanks aber eben auch den 173 PS 2,0-Liter-Benziner und das neue Topmodell ST (Sports Technology)170.

Ein feiner kleiner Sportler der mit 6-Ganggetriebe,Sportfahrwerk und Sportsitzen für Aufsehen sorgen konnte.

Alles jedoch nichts gegen den auf weltweit 4501 Exemplare limitierten Focus RS, der mit 215 Turbo-PS, Brembo-Bremsen,Sparco-Halbschalensitzen, Getrag-Sportgetriebe und anderen netten Details daher kam...

 

Der Focus war ausserdem zweimal nacheinander das meistverkaufte Auto weltweit - weit vor dem Golf und übrigens ist er aktuell bei den weltweiten Verkäufen immer noch vor dem Golf (dieser kleine Seitenhieb sei mir in einem Ford-Blog mal erlaubt).

 

Aber zurück in den normalen Alltag:

 

Mich überzeugte der Focus jedenfalls recht schnell und Ende 1998 stand mein Focus vor der Türe! Mit dem 2,0Liter Benziner und 130PS und so ziemlich allem an Ausstattung, was ich so bestellen konnte.

Bestellt beim "ehemaligen" Ford Händler meines Vaters der ja zu VW abgewandert war.

 

Mein Focus machte mir Feude, er war gut verarbeitet, gut ausgestattet und besonders die tollen Fahreigenschaften verschafften mir ein breites Grinsen, der Focus fegte um die Ecken wie sonst wohl kaum ein Kompaktwagen Ende der 90er.

 

Und mein Vater????

 

Tja - Anfang 1999 folgte endlich die viertürige Stufenheckvariante als Nachfolger des Ford Orion, (und nebenbei bemerkt, auch der beliebte Kombi) und mein Vater fragte mich, ob ich nicht mit ihm mal zum Fordhändler wolle..nur so zum schauen:D

 

Ich weiss was ihr nun denkt: Er hat sich sofort den Orion bestellt?

 

FALSCH!

 

Nein er hat mich und den Fordhändler überrascht, nachdem er sich den ausgestellten Orion gründlich betrachtet hatte, sich alles an Technik und Ausstattung erklären liess (wofür er sich bei meinem Focus bisher Null interessierte;)) ging er an mir und dem Verkäufer vorbei...

 

...zielstrebig auf einen ausgestellten dunkelgrünmetallic-farbenen Focus Trend mit sehr guter Ausstattung und dem 115 PS Motor zu und sagte zum Verkäufer kurz und knapp:

 

"Den will ich, wenn sie mich wiederhaben wollen, machen sie mir einen anständigen Preis!"

 

Mein Vater, der den neuen Focus optisch grausam fand, der immer die konservativen Fahrzeuge mit Stufenheck bevorzugte, möglichst mit kleiner Aussattung und kleinem Benziner bekam seinen anständigen Preis und kaufte den neuen Focus mit den hochgesetzten Rückleuchten am gleichen Tag und wechselte so nach kurzer Zeit wieder ins Ford-Lager.Das New-Edge Design und später das Kinetic Design der Ford Modelle gefällt ihm seither hervorragend und er weinte zum ersten Mal bei der Abgabe seines "alten" Autos diesem (wirklich guten Golf) keine Träne nach.

 

Und er wurde glücklich damit - mein Vater, der Orion-Fan wurde zum Focus-Fan!

Bis heute hat er sich jeden neuen Focus (+ Facelifts) gekauft, incl. des aktuellen Modells.

 

Ich danke euch für`s lesen!

 

 

 


02.01.2012 13:29    |    Andi2011    |    Kommentare (24.246)    |   Stichworte: Dies Das

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der REALITY CHECK CLUB meines Blogs öffnet pünktlich zum Jahresanfang 2012 seine Türen!

 

 

Willkommen in meiner kleinen Off-Topic-Tropic-Bar!

 

 

 

Was gibt es hier in dieser Bar?

 

 

 

 

 

Na alles, was ihr mal sagen wollt, aber bisher nicht in meinem Blog finden könnt und vieleicht auch in meinen Rubriken niemals finden werdet :p zum Beispiel:

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Natürlich Autothemen vom Ami V8 bis zum Dacia, vom Kleinwagen bis zum Supersportwagen. Ihr wollt euch ein neues Auto kaufen oder einfach nur ein automobiles Erlebnis berichten? Immer her damit! Gern gesehen sind aber auch sonstige Themen die mit Motoren zu tun haben, vom Flugzeug bis zum Rasenmäher...

 

  • Wie in jeder Bar gibt es hier natürlich Musik, von Samba bis zu Heavy Metal, von Techno bis zur Volksmusik, hier darf jeder seine eigene Musik mitbringen und die Musikbox anwerfen und sich auch bei den Getränken selbst bedienen...

 

  • Ihr hab was ganz anderes zu berichten? Auch in Ordnung, lehnt euch entspannt an die Bar und lasst euch von meinen Tropic-Girls Larissa,Jessy,Saskia,Holly und Vera -die ich in langwierigen Einstellungsverfahren für diesen Job ausgewählt habe- einen kühlen Drink und tropische Snacks servieren...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...aber vorsicht, nicht erlaubt sind hier Schimpfereien und sonstiger "Spamkram" der in einigen anderen Blogs dieser Art "normal" ist. Hier wird wert darauf gelegt, das die Gespräche ein wenig Niveau behalten und der Umgang miteinander freundlich ist.Wer sich in der Bar nicht benehmen kann, bekommt es mit Big Mama (stellvertretende Geschäftsführerin) zu tun und das wünscht sich keiner!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Blog findet ihr künftig auch dauerhaft verlinkt in der rechten Blogspalte damit ihr euch nicht verlauft...ich würde mich freuen wenn hier meine Stammleser und natürlich auch Besucher ab und an einen netten Plausch halten, den Strand, die Sonne und das Meer gibt es bei euren Besuchen immer gratis dazu,

 

und der Eintritt ist natürlich immer frei!


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

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The Walking Dead

Ford

Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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