Tue Nov 30 18:39:22 CET 2021
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jennss
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Kommentare (616)
In der Energiewende kommt den Speichertechnologien eine Schlüsselrolle zu, weil regenerative Energien von der Natur abhängig sind und statt Energie bei Bedarf zu produzieren, wie Kohle- oder Atomkraftwerke, sie nur Energie aus der Natur ziehen, wann es sie gerade gibt. Viele denken beim Speichern zuerst nur an Batterien. Diese sind kompakt und effizient, aber es gibt noch mehr. Energie lässt sich z.B. als Potentialenergie (erhöhte Lage), wie auch als kinetische Energie (Bewegung) speichern, aber auch in Wärme und flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Kinetische Energiespeicher wie z.B. Schwungräder (u.a. in Formel 1-Technik) sind für die Energiewende wahrscheinlich weniger von Bedeutung, denn die Bewegung hat über die Zeit Verluste, die bei Energiespeicherung in erhöhter Lage nicht auftreten. Im Prinzip ist auch ein E-Auto, d.h. nicht die Batterie selbst, sondern die Bewegung, ein kinetischer Speicher, denn beim Bremsen gibt es Energie zurück 🙂. Wie schnell Energie aus dem Speicher abgerufen werden kann, ist ein wichtiger Punkt für den jeweiligen Einsatzort/-zweck. Die Speicherverluste sind auch unterschiedlich. Für die Energiewende interessant sind hauptsächlich:
Für kürzere Speicherdauern gäbe es noch:
Toll erklärt sind hier verschiedene Speichertechnologien: Eine weitere Übersicht (vom Bundesministerium) zu Speichertechnologien: Je nach Einsatzgebiet stehen also verschiedene Speichertechnologien zur Verfügung. Insgesamt lässt sich sagen, dass es doch eine Menge Möglichkeiten zur Energiespeicherung gibt und die sind wichtig für regenerative Energien wie Wind- und Solarenergie. Welche Speichervariante zu wählen ist, hängt davon ab, wie lange Energie zu speichern sein soll bzw. wie schnell sie abrufbar sein muss und welche Möglichkeiten der gewünschte Speicherort bietet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht auf dem Weg, Atom- und Kohlestrom komplett abzubauen. ![]() |
Sun Dec 19 20:22:32 CET 2021 |
Alexander67
Klar, aber ich ging ja auch vom Ertrag und Bedarf im Sommer und im Winter aus.
Und habe da dann nicht zw. Tag und Nacht differenziert.
Natürlich werden hier vermutlich auch Speicher, vorzugsweise effiziente Wartungs- und alterungsfreie Akkus, zum Puffern benötigt um Tag und Nacht auszugleichen.
Allerdings ist das auch davon abhängig wie der Mix Sonne/Wind/Wasser ist. Wasser kann man auch bei Kraftwerken an Flüssen bedingt an Tag/Nacht anpassen.
Sehr sehr bedingt. Weil die Schifffahrt ja auch Bedürfnisse hat. Und so ein Fluss hat mal mehr und mal weniger Wasser.
Ähm.
Hatte ich auch.
Natürlich hätte ich geantwortet.
Ich hatte geschrieben und begründet weshalb bei 30% PV im Winter je nach Strommix im Sommer Pi Mal Daumen doppelt so viel Strom da wie benötigt.
Nochmals, evtl. reichen ja im Winter auch 20% PV Strom.
Das ist vom genauen Strommix abhängig und dieser auch von der technischen Entwicklung.
Nochmals, abhängig vom Strommix.
Klar.
Die Anlagen müssen ja nicht nur finanziert werden sondern hinterher unter dem Strich noch Gewinn abwerfen.
Das geht mit geringen laufenden Kosten aber besser als wenn man immer wieder Verbrauchsmaterialien wie Kohle kaufen muss.
nd 80% bei der Erzeugung und 80% beim Verbrauch macht ... 64%.
Muss man nur ausmultiplizieren.
Hatte ich doch schon.
Funktioniert über Verdampfung von Wasser (daher die Kälte) und wegwehen von Wasserstoffionen.
https://efahrer.chip.de/.../...aut-irre-windanlage-ohne-rotoren_106479Auch beim Entladen fällt Wärme ab.
Im Sommer ist das dann eben zumindest günstiges Warmwasser.
Im Winter werden diese Akkus zwar nicht mehr so viel Tag/Nacht ausgleichen aber noch immer Sonnige und/oder Windige Tage. Da hat der Akku auch zu tun.
Evtl. auch den Strom der KWK an ganz kalten Tagen.
Wenn die mehr Strom erzeugen sollten als benötigt.
Aber wirklich nur evtl..
Weil die Wärmepumpen laufen dann ja auch voll.
Aktuell?
Noch immer jede Menge PV hinzu bauen.
Aber jetzt auch anfangen die Speicher zu bauen.
Die Zeiten des "Das Netz ist der Speicher" sind vorbei.
Daher muss der Speicherausbau jetzt dem EE Ausbau angepasst werden.
Wenn man da die richtigen politischen Vorgaben macht dann wird der Markt das regeln können.
Wenn man Atom und Kohle nur noch im Winter benötigt, dann hat bestimmt schon mindestens 2 Monate mit viel Strom Überproduktion. Und wenn man EE dann weiter ausbaut dann wird das noch mehr.
Man darf einfach nur nicht bei der EE bremsen.
Mon Dec 20 08:27:43 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Hör doch bitte einmal mit Andeutungen auf, und sag glasklar, was du meinst, das aufgebaut werden muss.
1) Wieviel kW Peak PV müssen erreicht werden
2) Wieviel kW Peak Wind müssen errichtet werden
3) Wieviele kWh müssen entnehmbar gespeichert werden
4) mit welchen Speichertechnologien soll das konkret realisiert werden.
[EDIT] Und bedenke bei deinen Antworten, dass man die Stromversorgung nicht bilanziell betrachten darf. Es reicht nicht, zu sagen, wir verbrauchen übers Jahr x TWh, und wir produzieren übers Jahr x TWh.
Man muss zu jedem Zeitpunkt im Jahr in der Lage sein, mindestens exakt so viel Strom zu produzieren (auszuspeichern), wie gerade verbraucht wird. Wenn jetzt im ganzen Land eine elektrische Leistung von 50 GW angefordert wird, aber bloß 20 GW ins Netz eingespeist werden, dann hilft es nicht weiter, dass in einer Stunde (in 5 Minuten, ja, in einer Minute) 60 GW eingespeist werden könnten, aber nur 40 angefordert werden.
Genau diese Versorgungssicherheit muss in deiner Antwort erkennbar werden. Deine allgemeinen Aussagen drücken sich genau um diesen Punkt herum.
Mon Dec 20 11:14:40 CET 2021 |
Alexander67
Die Versorgungssicherung ist bei ausreichend Speicher und installierter Peak Leistung kein Problem.
Wir können den Verbrauch in 10 oder 20 Jahren bisher nur schätzen.
Im Augenblick können wir daher nur sagen dass die bisher installierte Leistung nicht reicht.
Denn wir benötigen jetzt noch Kohle und Atom und der Verbrauch wird in 10 oder 20 Jahren nicht so weit fallen.
Vermutlich eher steigen.
Also benötigen wir mehr, viel viel mehr EE.
Und wir benötigen Speicher.
Beides sollte daher gebaut und wenn notwendig gefördert werden.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak dürfen nur nach Ausschreibung errichtet werden" ist jedenfalls eher eine Bremse.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak müssen pro Watt y Wh Speicher vor Ort und z Wh Speicher über das Netz verfügbar stellen" wäre eine Förderung der Speicher die wohl i.o. geht.
Und ganz nebenbei sind wir auch keine Planwirtschaft.
Staatliche Eingriffe sollten sich auf das wesentliche beschränken.
Fördern, nicht bremsen.
Und sollten wir es schaffen zu viel zu installieren dann wird eben hoffentlich sonst irgendwo in Europa ein Kohle- oder Atomkraftwerk vom Netz gehen.
Mon Dec 20 12:38:05 CET 2021 |
mozartschwarz
Ist doch einfach nur ein Karussell. Voraussichtlich brauchen wir schon ohne Speicherverluste die 8fache Menge an Strom. Wäre also rund die 16fache Menge an EE Strom. Immernoch ohne Speicherverluste usw. Selbst schöngeredet komm ich da in unmögliche Regionen. Also wegen mir eine 1000%ige Steigerung des erneuerbaren Stroms und gigantomanische Speichersysteme.
Mon Dec 20 13:22:05 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Soweit waren wir schon, und dann habe ich dich konkret gefragt, was in deinen Augen ausreichend Speicher und ausreichend installierte Peakleistung wären. Deine Antwort steht immer noch aus.
Dann geht doch schlicht vom heutigen Status Quo aus, was wäre deiner Meinung nach notwendig, um den heutigen Verbrauch und Bedarf ausschließlich via EE zu decken.
Was in 10 oder 20 Jahren ist, braucht uns nicht zu kümmern, solange wir nicht einmal das Heute abgedeckt bekommen. Kannst ja 10% Überkapazität draufrechnen, und diese 10% dann jährlich halten, entsprechend dem sich entwickelnden Bedarf.
BLABLABLA ... So lange du nicht einmal benennen kannst oder willst, was und wieviel gebaut werden soll oder muss, ist das eine reine Nullaussage. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo ein pauschales "Wir brauchen mehr" nicht mehr reicht, sondern wir müssen JETZT konkret werden:
1) wieviel PV und Wind müssen wir bis Ende des Jahren zubauen, um den Wegfall der letzten 6 AKW auszugleichen
2) wieviel EE müssen in den Folgejahren neu errichtet werden, um die nach und nach wegfallende Kohlekraft auszugleichen
3) welche Speicherkapazitäten in welcher Größe müssen 2022, 2023,...2030 errichtet werden, damit der Umbau nicht im Blackout endet
Bevor du, wie hier, anfängst, wie die Umsetzung aussehen soll, musst du erst einmal definieren, was umgesetzt werden soll. Begreifst du das nicht, oder ahnst du, dass du Unmögliches verlangst, und wlisst deshalb nicht mit Zahlen, Daten und Fakten ums Eck kommen?
Mon Dec 20 18:28:26 CET 2021 |
Alexander67
Wir kennen die Umstände in 10 oder 20 Jahren noch nicht.
Man kann auch nicht sagen wie viel Atomstrom benötigt würde wenn.....
Natürlich kann man Werte aus einer Studie nehmen und dann 20 oder 30% Photovoltaik im Winter annehmen und alles so hin schieben dass es scheinbar passt.
Aber es kann jetzt nicht darum gehen einen 5 oder 10 Jahres Plan zu erstellen.
Fakt ist einfach dass wir derzeit sehr weit weg von genug EE Kapazität sind.
Sehr sehr weit.
Wir hatten gerade eine Bundestagswahl.
Wenn man in diesen Maßstäben denkt, dann muss noch 8 Jahre lang viel EE Kapazität erzeugt werden.
Die Frage muss eher sein wie das gefördert werden kann als wie viel am Ende in 20 Jahren da sein muss.
Das hätte ich hier doch schon mal berechnet.
Auf Basis des maximalen bedarf aus Hmmm ich denke 2017. Seit dem Wert den Ich nutzte sinkt der Strombedarf nämlich trotz Wärmepumpen und BEV.
Also die +10% muss nicht unbedingt stimmen.
Bzw. stimmte in den letzten Jahren nicht.
Aber noch einmal.
Solche Rechnungen sind im Augenblick weder Papier noch Rechnen-Leistung wert. Wir kennen den Bedarf in 10 Jahren nicht. Und den in 20 erst Recht nicht.
Fakt ist einfach. Wenn wir genug EE und Speicher haben ist das kein Problem. Und wir sind sehr weit von dem genug entfernt. Also Gas geben.
Wenn es schlecht läuft weil wir nicht genug Gas gegeben haben dann müssen wir entweder Kohle oder Atomstrom importieren oder eigene Kraftwerke länger laufen lassen.
Wenn wir zuviel Gas geben werden wir Strom oder Methan oder... exportieren können. OK, Energieexport auf Jahresbasis klingt erst einmal unwahrscheinlich.
In den nächsten 4 Jahren müssten wir mehr zubauen als wir können und könnten dennoch die Kohle und Atomkraftwerke nicht alle ?sofort abschalten.
Aber es ist ja auch nicht geplant alle Kohlekraftwerke dieses Jahrzehnt abzuschalten.
Das dauert noch bis 38?
Was kein Grund ist langsam zu machen.
Einfach viel ausbauen. EE und angemessen viel Speicher.
Wenn wir gut sind sind wir schneller.
Ich sehe nichts unmögliches.
Wir haben ausreichend bereits versiegelte Fläche auf die wir nur Photovoltaik setzen müssen.
Ich schätze 10% davon reicht.
Wenn nicht wären 20% bestimmt auch möglich.
Oder doch noch ein paar auf eine grüne Wiese stellen.
Und weil man den Wind und die Sonne nicht einfach aus und ein schalten kann benötigen wir Speicher.
Auch hier gibt es keine grundsätzlichen technische Probleme.
Wir kennen Akku und andere Speicher Konzepte.
Wir müssen das alles nur ausreichendes zügig anwenden.
Wenn wir so weit sind das wir zuerst im Sommer und dann auch Frühjahr und Herbst keine Atomkraft und keine Kohle mehr benötigen dann haben wir sehr viel erreicht.
Aber evtl. schaffen wir ja sogar den Winter vor dem Herbst. Wenn ausreichend viel per KWK geheizt wird.
Das ist aber etwas was wir sehen wenn wir mehr EE und Speicher installiert haben.
Und daran hindert uns niemand.
Ausser wir selbst eventuell.
Mon Dec 20 18:39:32 CET 2021 |
Alexander67
https://winfuture.de/news,127093.html
Eine Studie über EE Möglichkeiten in den USA.
Ist natürlich sehr groß in der Fläche und irgendwo weht da wohl immer Wind. Und die Bevölkerungsdichte relativ gering und die Bevölkerung vor allem in große Städte konzentriert.
Kann also nicht so einfach auf die EU oder gar Deutschland übertragen werden.
Mon Dec 20 18:46:12 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Du laberst nur rum, konkret wirst du nicht. Jeder Frage, was, wann und wie genau weichst du aus.
Wenn das der Plan der Energiewende ist, dann besorg ich mir lieber gleich morgen früh ein möglichst potentes Notstromaggregat mit Dieselmotor, und mach ne Leitung vom Heizöltank dran, dann kann ich den Heißluftsprechern beim Frieren im Dunkeln zuschauen.
Was ist nur aus unserem Land geworden, in dem man eigentlich exakt sagte, was man vorhat, und es dann schlicht auch angepackt hat? Nur noch Laberei von Wolktenkuckuksheimen ohne jede Substanz, ohne Aussagen dazu, wie es gelingen soll, wie es umgesetzt werden soll, schlicht weil nicht einmal gesagt werden kann, was umgesetzt werden soll. Traurige Vorstellung das.
Mon Dec 20 19:13:11 CET 2021 |
tomate67
@BaldAuchPrius
Dieser unsachliche Kommentar ist unter Kneipenniveau. Wenn Du etwas beizutragen hast, dann bitte sachlich, am besten mit Quellen.
@Alexander67
Der entscheidende Speicher in den USA ist die massenhaft vorhandene Wasserkraft. Dazu kommen Gebiete mit konstanter Sonne und konstanten Winden. Ähnliches gibt es in Europa auch.... Norwegen, Schweiz und Österreich Wasserkraftwerke...... Offshore die Windkraft und die Sonne in Spanien, Italien oder Griechenland. Schön wäre es die jungen Demokratien Tunesiens und Marokkos mit einzubinden und zu stabilisieren.
Nur..... Deutschland selbst hat wenig und unsere Nachbarn werden sich das vergolden lassen.
Mon Dec 20 19:18:52 CET 2021 |
Alexander67
Ich denke Deutschland könnte es auch alleine.
Aber stimmt schon, müssen wir nicht.
Und Energie importieren müssen wir heute erst recht.
Hatte ich hier nicht auch schon geschrieben dass ich mir in Spanien mehr Solarenergie Wünsche und eine bessere Strom-Leitungs-Verbindung zw. Spanien und Frankreich?
Mon Dec 20 20:22:47 CET 2021 |
mozartschwarz
Der ist völlig angemessen. Irgendwann reicht es halt mit der immer gleichen Leier.
Da hilft auch kein Querverweis auf Länder mit völlig anderen Rahmenbedingungen.
Sicher ist es aber wichtig EE schnellstmögluch auszubauen. Das wird aber nicht reichen um CO2 neutral zu werden ohne wirklich riesige Einschränkungen hinzunehmen. Energie muß eben auch für den kleinen Bürger bezahlbar bleiben. Es darf eben nicht auchnoch die letzte stabile Altersvorsorge Eigenheim gefährden.
Marokko ist keine Demokratie und Tunesien weit weg von stabil.
Nordafrika ist schon seit Jahrzehnten der feuchte Traum der EE Lobby. Nur will da keiner gigantische Summen investieren. Es reicht nichtmal zur Eigenversorgung mit reinem Strom. Zeitnah wird das nix.
Mon Dec 20 21:06:22 CET 2021 |
Alexander67
Scheint als würden wir dem Problem jetzt näher kommen.
Ich sehe aktuell nicht weshalb EE das Eigenheim gefährden sollte.
Es stellen sich dann erst einmal mehrere Fragen.
- Wie sind Heizung und Stromversorgung aktuell?
- Wie ist die aktuelle finanzielle Situation?
- Wie sind die sonstigen Rahmenbedingungen um die Energieversorgung des Hauses umzustellen bzw zu optimieren? Hierzu gehört natürlich auch die Isolierung.
Bei den aktuellen niedrigen Zinsen und Förderungem sollte es möglich sein hier etwas zu unternehmen und zumindest die Zinsen aus den Einsparungen zu finanzieren.
Es gibt auch Firmen die Werben mit Photovoltaik ohne Eigenkapital. Ich bin mir nicht sicher was ich hiervon halten soll.
Grundsätzlich muss man solche Maßnahmen, unabhängig von der Finanzierung, in jeder Beziehung gründlich kalkulieren.
Dann aber auch an die Inflation denken.
Alles wird über die Jahre teurer.
Ob jetzt Strom oder Gas oder Heizöl oder Fernwärme.
Die selbst erzeugte Energie nicht.
Ich denke dies alles hier im Forum zu erläutern wäre etwas viel.
PS.
Ich bin diesbezüglich nicht auf dem laufenden, aber ich denke dass diese neue EU Vorgabe vermutlich Isolierungen in Deutschland fördern wird.
Tue Dec 21 00:00:48 CET 2021 |
mozartschwarz
Eine Energiepolitik die vorrangig weiterhin auf Energieeinsparung setzt, hat nach mitlerweile Jahrzehnten der Effizienssierung den Schuss nicht gehört.
Nein, wir nähern uns dem Problem sicher nicht. Schon garnicht wenn du eine weitere extrem kostspielige Baustelle aufmachst.
jetzt auchnoch wieder von selbst gemachter Energie faseln. Klar kann ich PV auf mein Dach bauen, ich hab zumindest eins, aber das wird den Energiebedarf meiner Familie kaum zu 10% decken. Der Strom wird kaum für die WP reichen...
Tue Dec 21 07:14:59 CET 2021 |
LF-X
Mhhm. Ich produziere pro Jahr ca. 14.000kWh Strom. Haushalt + PV sind zusammen ca. 9500 kWh. PV-Anteil der Wärmepumpe ca. 20%. Bei neueren Häusern müsste das sogar höher ausfallen. Unser Haus ist 150 Jahre alt.
Tue Dec 21 07:18:18 CET 2021 |
Alexander67
Energieeinsparung ist ein wichtiger Punkt.
Der Resource schont. Und langfristig auch Kosten.
Und zu EE kann man das selbe sagen.
Kohle und Atomare Brennstäbe sind nicht kostenlos
Die Sonne hingegen schon.
Und der Wind.
Tue Dec 21 10:10:21 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Sorry, auf das höhere Niveau eines Austausches auf Sachebene konnte ich ihn leider nicht locken, und ich hab mich redlich bemüht:
Hier, Hier und Hier.
Immer mit Fakten und entsprechenden Links. Und? Nicht einmal inhaltlich drauf eingehen tut er.
Stattdessen faselt er was von einem Windkraftwerk ohne bewegliche Teile, das Wasserverdunstung nutzt ... hatte ihn ganz sachlich nach einem Link dazu gefragt ...Fehlanzeige
Dann labert er einen Dünnschiss von wegen, wenn bei Strom zu Methan schon nur 75% Wirkungsgrad anliegen, könne man bei der Rückverstromung einen Wirkungsgrad (also Strom zu Strom, darum ging es) von 80% erreichen. Was für ein begnadeter Techniker.
Was soll man denn oberhalb des Stammtischniveaus zu ihm sagen, außer vielleicht:
"Jetzt ist gut, mein Kleiner, hast deinen Spaß gehabt, aber jetzt zurück in den Sandkasten", wobei das ganz sicher nicht stimmen würde, er ist garantiert schon erwachsen.
Tue Dec 21 10:57:34 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
zum x. Male, und dann drehst wieder ne Schleife
Weil so, wie sie bisher gehandhabt wird, führt sie zu immer höheren Energiepreisen und zu einer immer unsichereren Stromversorgung. Beides nicht gut fürs Eigenheim. Höhere Koste bedeuten weniger Mittel fürs Haus. Und was die Versorgungssicherheit angeht: je unsicherer, desto gefährdeter die Jobs, kein Job, kein Häusle.
zu über 80% auf Fossilbasis (Öl/Gas, etwas Festbrennstoffe). Das ist aber keine Frage, das kann man überall nachlesen.
Falsche Frage. Korrekt müsste erst einmal gefragt werden, was sol gemacht werden, und welchen Finanzaufwand hat das Ganze. Nicht fragen "Wieviel könnte man maximal abzocken, und dann den Plan machen", Sondern frage "Was muss gemacht werden, was wird das kosten, und wie kann das finanziert werden" Alles Andere fällt einem eher früher als später auf die Füße
- Wie sind die sonstigen Rahmenbedingungen um die Energieversorgung des Hauses umzustellen bzw zu optimieren? Hierzu gehört natürlich auch die Isolierung.
Grober Denkfehler. Bei aktuell niedrigen Zinsen muss man sich zu allererst fragen, wie viel Geld kann man innerhalb der Zinsbindung auch zurückzahlen, denn beim Anschlussdarlehen in 5 oder gar 10 Jahren könnte sonst das böse Erwachen bei den Zinsen kommen.
Letztlich das Modell "Wir pachten dein Dach, und bezahlen dich mit Strom"
Auch nicht richtig. Wenn du deine Anlage nicht aus eigener Kraft warten kannst, dann unterliegt auch die Wartung, oder aber die Rücklage für Erneuerungen (und wenn die erst in 20 Jahren kommen) der Inflation, denn die PV, die heute 20.000 kostet, wirst du in 20 Jahren nicht für 20.000 ausgetauscht bekommen. Das Windrad ebenso.
Unterm Strich Schreibst du weiterhin im Stil "Weltall...Erde...Mensch"
Konzentrier dich doch erst einmal auf die naheliegenste Aufgabe: Die Stromversorgung auf EE umstellen.
Mach dir dazu konkrete Gedanken, wie das umsetzbar ist, womit, was das kostn wird.
Und wenn dann der reine EE Strom erreicht ist, dann kannst du zum nächsten Projekt gehen, z.B. die Heizungen umstellen auf Strom, denn dann musst du am Strom selbst nur noch sehr wenig zubauen.
Aber alles auf einmal: Dämmung, PV, am Besten noch Speicher, Heizung alles neu, wer kann das schon?
Tue Dec 21 11:56:36 CET 2021 |
mozartschwarz
Das hängt aber von Lage und verfügbarer Fläche ab. Bei mir suboptimal.
Tue Dec 21 12:01:35 CET 2021 |
LF-X
Das ist klar. Nicht jedes Gebäude biete soviel Dachfläche in die Richtige Richtung.
Ich kann hier nochmal locker um 10kWp erhöhen. Dafür müsste ich aber ein Dach erstmal Asbestfrei machen. Eh keine schlechte Idee, dass hat aber auch noch ein paar Jahre zeit.
Tue Dec 21 13:52:05 CET 2021 |
mozartschwarz
Brand ist auch so ein Thema.. Dann hab ich einen 120 Jahre alten Dachstuhl. Ab Oktober bis min März faktisch keine Sonne. Ist zwar Süden aber eben ein Berg samt Wald davor. Nutzbare Dachfläche ist wegen einer großen Gaube auch eher begrenzt. Vielleicht vier Panele.
Die Investitionen bekomm ich schwerlich wieder rein.
Wed Dec 22 00:48:39 CET 2021 |
Alexander67
Natürlich gab es einen Link hierzu.
Und in den links die von dir gekommen waren waren Videos in denen ein ziemlicher Unsinn gesagt wurde.
OK, nicht nur Unsinn. Aber ausreichend.
PS.
Wenn du alle meine Texte so gründlich gelesen hast kann ich gut verstehen dass inhaltlich nichts angekommen ist.
Wed Dec 22 01:23:49 CET 2021 |
Alexander67
Mit Speichern kann man Geld verdienen.
https://m.focus.de/.../...-strompreise-ins-irrsinnige_id_28224881.htmlUnd zukünftig noch mehr.
Wed Dec 22 02:05:55 CET 2021 |
Alexander67
Die Frage war mehr individuell gemeint.
Nicht so falsch.
Aber hier kommt trotzdem die Frage wie viel Eigenkapital investiert werden kann?
Darauf wird es wohl (zumindest teilweise) hinaus laufen.
Photovoltaik hat quasi keine Wartung.
Nicht einmal der Schornsteinfeger.
Wärmepumpen funktionieren im wesentlichen wie ein Kühlschrank. Und dieser hat auch sehr wenig Wartung.
KWK per Brennstoffzelle hat auch kaum Teile die gewartet werden müssen.
OK, KWK per Verbrenner benötigt Verbrenner Wartung.
OK, die Kosten hatte ich bisher hier noch nicht
Aber mal einen kurz zurück.
PV Kosten wären dann ..
https://www.solarstromerzeugung.de/.../Wobei das wohl eher die Kalkulation für ein Einfamilienhaus ist. Der super Marktparkplatz wird günstiger.
Also 5000 Millionen qm.
Mal viel zu hoch gegriffene 300€ pro qm
Macht 1500 Milliarden.
Geteilt durch 15 Jahre macht 100 Milliarden pro Jahr.
Eher weniger. Weil 15 Jahre ja doch sehr schnell sind U d die Preise eher hoch angesetzt. Kann also auch nur die Hälfte sein.
https://www.fitformoney.de/bruttosozialprodukt-deutschland/Zum Vergleich.
Der Energieverbrauch in Deutschland ist auch nicht gerade gering.
https://www.solarserver.de/.../Die Preise der letzten Jahre kann man hier nachlesen.
(Edit
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kohle/Tabellen_und_Grafiken)
Bei nur 32$ pro Tonne Steinkohle sind das über 13 Milliarden. Nur die Kohle. Da ist noch kein Kraftwerk gebaut und auch noch kein Mitarbeiter bezahlt.
Es gab in den letzten Jahren aber auch höhere Preise. Bei 148$ sind es schon 61,6 Milliarden $
Noch immer kein Kraftwerk gebaut und auch noch kein Mitarbeiter bezahlt.
Bei der Photovoltaik sind die laufenden Kosten deutlich geringer. Die Sonne scheint zuverlässig und kostenlos. Das Problem liegt eben in der Erdneigung und in den Wolken.
Deswegen denke ich ja an diese 5000 Quadratkilometer die für den Sommer viel zu viel wären.
Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.
Wed Dec 22 09:09:20 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Den hab ich tatsächlich übersehen. Sorry.
Interessanter Ansatz, hab noch ein wenig weiter geschaut:
https://www.energieleben.at/windrad-ohne-rader/Also leider auch noch nichts, das man ab morgen im großen Stil aufbauen könnte.
Nicht ein Video habe ich verlinkt, da meinst du wohl wen anderen.
Weist was, geht dir die Hörner abstoßen, mach mal, ich warte auf dich mit offenen Armen, wenn du mit aufgeschlagenen Knien und blutender Nase zurück kommst. Ich werd dir auch nicht vorhalten, dass ich es dir gleich gesagt hab, aber ich unterstütze dich dann gern dabei, ein sinnvolles und umsetzbares Konzept zu machen.
Ich hoffe aber gleichzeitig, dass die Entscheider für das große System schon weiter sind als du, und nicht mit halbgaren Vorstellungen "einfach mal machen" und damit unermesslichen Schaden anrichten (nicht nur wirtschaftlich). Zunächst bin ich erst einmal auf Januar bis März gespannt, wenn DE einfach mal so Kernkraftwerke abschaltet und Kohlekraftwerke drosselt, in einer Größenordnung, die ausreichen würde, halb Österreich zu versorgen, und dabei auf Gaskraftwerke verweist, wohl wissend, dass die Gasspeicher so leer wie noch nie zu Winterbeginn sind ... Toi toi toi.
Wed Dec 22 09:33:45 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
So kann man schon eher was anfangen
Sorry, wir unterhalten uns hier nicht über irgendwelche Luxusanschaffungen, die man nach verfügbarem Eigenkapital dimensioniert, oder ganz sein lässt. Wir reden hier von einer absoluten Notwendigkeit, wo eben nicht die primäre Frage ist, wer das wieviel investieren könnte, sondern wo die Frage zu klären ist, wie die notwendigen Investitionen ermöglicht werden können (z.B. KfW Bürgschaften, oder zinsfreie Darlehen direkt vom Staat)
Aus der bisherigen Erfahrung heraus, hält eine PV Anlage etwa 20 bis 25 Jahre, bis sie in der Ausbeute merklich einbricht, und die Module ersetzt werden müssen (Teil 1 der "Wartung", sprich, die Kosten für den Austausch müssen in den Betriebsjahre inflationsbereinigt zurückgelegt werden)
Weiterhin gehen selbst Anlagenbauer davon aus, dass über diese Laufzeit mindestens einer der drei Wechselrichter den Geist aufgibt, und ersetzt werden muss (Teil 2 der "Wartung", sprich, die Kosten für den neuen und dessen Einbau müssen auch im laufenden Betrieb reinkommen)
Für eine "richtige" Energiewende braucht es Pufferakkus, und auch da werden einzelne Module nach etwa 10 bis 15 Jahren austauschreif (Teil 3 der "Wartung"😉
Da das Ganze ja auch einspeisen soll, braucht es eine Erfassung und Abrechnung, auch die ist nicht umsonst zu haben.
Sie funktionieren eher wie Klimaanlagen mit recht großen Wärmeleistungen auf kleinem Volumen. Du kannst sie einfach laufen lassen, oder, besser ab und an einen Service machen lassen, ein Kunde von mir hat eine WP seit 1990 in Betrieb, da kommt jährlich der Fachbetrieb zur Wartung, sonst wäre sie längst ausgefallen.
Und alle diese Geräte, die du aufzählst, sind relativ teuer in der Anschaffung, aber halten nicht für die Ewigkeit, sprich, so lange sie laufen, müssen sie das Kapital für ihren Ersatz erwirtschaften.
Die 1,5 Billionen fallen nicht über 15 Jahre an, sondern zu Beginn.
Zum Vergleich: Das
Steueraufkommen von Deutschland 2020 (klick)lag bei 0,74 Billionen. Sprich, wir reden hier über ein Investitionsvolumen in Höhe von etwas mehr als 2 Jahren Steuereinnahmen des Landes.
Da muss man dann schon hinterfragen, wie das finanziert werden soll. Jede Bank wird da Sicherheiten fordern, und selbst wenn die Bundesrepublik dafür bürgt, ob sie für eine so hohe Bürgschaft noch gut ist?
Nette Info, aber wir reden doch erst einmal nur über den Strom, nicht die Gesamtenergie...
Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.
Willkommen bei der Ausgangsfrage:
Ja, das können wir.
Bei einem Wirkungsgrad (von dir genannt) von 75% für Strom zu Methan, und einem maximalen Wirkungsgrad Methan zu Strom von 60 bis 70% (nein, Wärmekopplung zählt hier nicht, denn es zählt nur, was am Ende in Form von Strom rauskommt):
Wie hoch müssen dann die Überkapazitäten sein, damit ausreichend eingespeichert werden kann?
Wed Dec 22 12:11:00 CET 2021 |
Alexander67
Windkraft hat aktuell ein massives Akzeptanzproblem.
Mindestabstände zu Wohngebieten.
...
Die hier stellt man in die Wohn- und Gewerbegebiete als Bestandteil von Neubauten.
Es ist also kein Problem von denen hier 8-mal so viele zu bauen.
OK, mag sein.
Aber sind sind deine Argumente gegen die EE Energiewende?
Die "nicht so vollen" (ich denke vor ein oder 2 Wochen 64%) Gasspeicher sind wirklich ein Problem.
Gerade auch da die Atomkraftwerke in Frankreich auch Probleme mit dem Alter bzw. Rissen haben.
Aber beides wurde nicht durch die Energiewende ausgelöst.
Wed Dec 22 12:30:21 CET 2021 |
Alexander67
Wir werden diese Kapazitäten nicht in einem Jahr aufbauen.
Das letzte Kohlekraftwerk soll 2038 abgeschaltet werden.
Bis dahin müssen wir das Schritt für Schritt aufbauen.
Also nicht in einem Jahr.
Aber für jeden qm benötigen wir etwas weniger Kohle.
Wir fangen also an immer mehr Geld für Kohle zu sparen.
Es gibt auf polnischer Seite im Dreiländereck ein Braunkohlekraftwerk. Da arbeiten 2000 Mann im Tagebau und weitere 2000 im Kraftwerk. Zumindest die Mitarbeiter im Kraftwerk sind in meiner Rechnung auch noch nicht drin.
75% jetzt schon erreicht.
80% denken die noch erreichen zu können.
Und natürlich muss man die nutzbare Abwärme mit berücksichtigen. Gerade wenn man den Strom im Winter benötigt.
Nochmals. Ich denke wenn wir 10% der versiegelten Fläche für PV nutzen dann reicht das an PV.
Noch Windkraft und Müllheizkraftwerke und biologische Energieträger wie Holz, Alkohol und Biodiesel.
Das reicht dann für die primäre CO2 neutrale Energieerzeugung. Methan als Langzeitspeicher.
Ich sehe nicht wo du das Problem siehst.
Wed Dec 22 13:49:14 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
8 Mal so viele bedeuten auch 8 Mal so hohe Kosten.
Nein, im Gegenteil, es sind Pro Argumente. Die Wende hin zu den EE kann nur gelingen, wenn eben jene Fragen, die ich aufwerfe, beantwortet , und die Antworten dann auch umgesetzt werden. Unterbleibt das mit Verweisen auf mögliche zukünftige Techniken oder unter Verwendung von "Hauptsache mehr", dann wird das in sich sinnvolle und gute Projekt vor den Baum gehen, und dann lange Zeit allen anderen als mahnendes Beispiel dienen, das nur ja nicht zu versuchen.
Im Rahmen der Energiewende werden doch die Kraftwerke stillgelegt. Und genau deshalb, weil auf meine Fragen bisher keine Antworten gegeben worden, geschweige denn, das Speicher und Übertragungskapazitäten geschaffen wurden, genau aus diesem Grund sind wir wohl auf das nicht ausreichend gebunkerte Gas angewiesen.
Auch die Tatsache, dass zu wenig gebunkert wurde zeugt davon, dass die Verantwortlichen nicht an die EE Wende gedacht haben, als sie im Sommer bestellt und gekauft haben.
Das ist letztlich das gleiche Szenario wie immer weiter EE zubauen, aber keine passenden Speicher parallel dazu.
Wed Dec 22 14:03:27 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Aber den Finanzplan müssen wir im ersten Jahr wasserdicht haben.
Wenn du mit "wir" die Gemeinschaft meinst, ja, als Land muss weniger Kohle importiert werden, aber im Gegenzug fallen steuer- und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze weg, denn so viele Solar- und Wuindtechniker braucht es nicht, wie mit jedem abgeschalteten Kohlekraftwerk Arbeitskräfte frei werden.
"Wir" können uns schon glücklich schätzen, wenn das Null auf Null auskommt.
75% jetzt schon erreicht.
80% denken die noch erreichen zu können.
Und natürlich muss man die nutzbare Abwärme mit berücksichtigen. Gerade wenn man den Strom im Winter benötigt.
1. selbst, wenn sie 80% erreichen, dann bleibt es immer noch bei max. 70% bei der Rückverstromung und damit landest du dann bei 56% Effizienz von geerntetem Sommerstrom bis zum nutzbaren Winterstrom, sprich, von jeder kWh
Strom, die du im Sommer "zu viel" erntest und wegspeicherst, stehen dir nur 560 Wh
Stromim Winter zur Verfügung.
Es geht darum, den Strombedarf zu decken, da ist auskoppelbare Abwärme zwar ein netter Benefit, aber er darf nicht mit gerechnet werden, aus Stromsicht bleibt es dabei, dass du für jede im winter aus den Speicher entnehmbare kWh fast 2 kWh im Sommer "verheizen" musst.
Der Gesamtwirkungsgrad ist hierbei unerheblich, denn du musst die benötigten kWh Strom bereitstellen, egal, ob, oder wieviel Abwärme dabei rumkommt.
Dass du dich nicht festlegen willst ist das Problem.
Im Schnitt hat DE einen Leistungsbedarf zwischen 40 und 80 GW. Mit fossilen und kerntechnische Anlagen reicht es, wenn 80 GW plus die Leistung des größten Einzelkraftwerks vorhanden sind, um einen gesicherten Betrieb zu gewährleisten.
Bei EE werden aber 100 GW installierter Leistung wohl nicht reichen. Reichen 200, oder 300, oder noch mehr? Das ist doch die Frage. Es ist egal, ob PV, oder Wind, oder Gezeiten, oder Wasser, wie hoch muss die installierte Leistung unterm Strich sein, um den Bedarf zu decken, und ausreichend einzuspeichern für die ausbeutearmen Zeiten?
Wed Dec 22 14:45:46 CET 2021 |
Alexander67
Es kann mehr oder weniger sein.
Wenn es allerdings in ein Gebäude integriert wird welches sowieso benötigt wird ist es eher weniger.
In der aktuellen Situation sehr ich nicht die Gefahr dass wir zu viel machen. Eher zu ungleichmäßig.
Also zu viel PV für zu wenige Akkus oder mehr Akkus als wir benötigen. Wobei Akkus auch für Speicher im allgemein steht.
Aktueller Stand haben wir wohl eher zu wenig Speicher.
Das wichtige ist erst einmal das ganze in ein Gleichgewicht zu bekommen und weiter auszubauen.
Die stillgelegten Kraftwerke sind wohl nicht der Grund für die "leeren" Gasspeicher. Und auch nicht für die Risse in französischen (und ich denke belgischen) Kraftwerken.
Mit mehr EE und dann noch PTG wären wir auch nicht so abhängig von ausländischen Gas.
So betrachtet wäre mehr EE eine Lösung für das Problem.
Denn Ölheizungen gibt es schon länger.
Und Gaskraftwerke zur Abdeckung der Spitzenlast.
Wed Dec 22 15:39:50 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Es ist definitiv mehr, denn man muss nicht nur den Generator bauen, sondern auch das Gebäude drumherum. Dann stellt sich die Frage: besteht überhaupt so viel Bedarf nach Gebäuden?
Nebenfrage: oder kann der Generator auch in bereits bestehende Gebäude sinnvoll integriert werden?
Wenn ich die aktuelle Situation analysiere, dann kommt bei mir raus:
1) es ist noch viel zu wenig passiert, da der Jahresbedarf nur zu knapp 50% gedeckt werden kann, da fehlt der Zubau von mindestens nochmal so viel (eher 3 bis 4 mal so viel) um 100% Deckung 24/7/365 zu erreichen
2) aktuell hat man zu viel Erzeugerkapazität errichtet, die z.T. abgeregelt werden muss, weil das Netzt das nicht verschaffen kann
3) es wurde viel zu wenig Speicherkapazität geschaffen, damit 2) entfällt und eine Übertragung von Spitzenproduktion zu Spitzenverbrauch gesichert möglich wird.
4) es wurde am Netz selber rein gar nichts getan, um es für die EE zu ertüchtigen.
Nein, das sind sie nicht, aber sie sind der Grund, warum verantwortlich handelnde Verantwortliche niemals so einen niedrigen Stand zugelassen hätten, eben, weil sie wissen, dass man auf dieses Gas im 3. Drittel des Winters dringend angewiesen sein wird. Und eben so ein Mißmanagement sehe ich auch im Um- und Ausbau von Erzeugung und Speichern.
Wir bräuchten erst einmal doppelt so vie EE, nur um unseren Strombedarf zu decken, da ist noch kein PtX dabei. Und um den Faktor 3 bis 5 mehr (je nach Studie und verwendeter Speichertechnologie), wenn man auch noch PtX (als Energiespeicher) realisieren möchte.
Mehr .... ja, aber zum "richtigen Zeitpunkt" verfügbar. Noch mehr Überkapazität in Juli und August brauchen wir so dringend wie Fußpilz, solange wir mit den gleichen Anlagen dann in Januar/Februar unterkapazitäten und unzureichende Speicher haben.
Was haben die jetzt mit Strom oder Gas aus Strom zu tun?
War nicht gerade die Tatsache, nicht genug Gas für den allgemeinen Bedarf und die Kraftwerke zu haben, damit sind die Gaskraftwerke in diesem Winter Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.
Wed Dec 22 16:29:26 CET 2021 |
Alexander67
Eher nicht.
Die Aerodynamik des Gebäudes macht bestimmt auch etwas aus.
Mehr Gebäude macht immer wieder Sinn.
Ob jetzt für Sozialwohnungen oder als Gewerberaum oder...
Wed Dec 22 16:39:58 CET 2021 |
Alexander67
Zu 1.) Ja wir benötigen mehr.
Also sollten wir mehr bauen.
2.) Nicht zu viel.
Nur zu wenig Speicher.
Wie unter 3 geschrieben.
Zu 4.
Es gab auch Änderungen an Netz.
Zugegeben nur dass notwendigste.
Aber mit mehr Akkus wird auch nicht viel mehr benötigt.
Speicher an der richtigen Stelle können nicht nur zw. Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgleichen sondern auch die Last auf kritischen Teilen des Netzes glätten.
Wed Dec 22 16:56:23 CET 2021 |
Alexander67
]
Ja, optimal läuft das nicht.
Das ändert aber nichts an der Machbarkeit.
Bedeutet "nur" "Mißmanagement" bei der Umsetzung.
Ich hasse Autokorrektur.
Natürlich sollte es Gasheizungen ...
Das primäre Problem sind die nicht optimal gefüllten Speicher.
Und die Risse in den Kernkraftwerken unserer Nachbarn.
Und ja, ich mache mir da schon Gedanken darüber wie gut der Winter laufen wird.
Noch ist der Winter nicht extrem.
Evtl. wird es also nicht knapp.
Wed Dec 22 17:24:11 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Er muss nicht extrem werden, "Winter" würde schon reichen. Heute morgen bin ich bei minus 10° losgefahren, jetzt hat es bereits -3° und klaren Himmel ... angekündigt sind bis zu -16° . Das ist nicht "extrem", das ist normaler Winter für Nord BaWü.
Wed Dec 22 18:41:07 CET 2021 |
Alexander67
Leider im wesentlichen hinter einer pay-wall.
https://www.faz.net/.../...n-energieberater-im-interview-17676533.html
Wed Dec 22 19:05:44 CET 2021 |
LF-X
Leider kann man ja nur die ersten paar Zeilen lesen. Aber warum nicht auf jeder Halle einer Industrieanlage PV-Zellen drauf liegen ist mir unbegreiflich. Ist Industriestrom billiger als PV-Strom?
Wed Dec 22 19:09:30 CET 2021 |
Schwarzwald4motion
Gute Investitionen müssen überlegt sein, je nach Zielvorgabe ist woanders das Geld besser untergebracht.
Drum sind ja mittelfristig Klare Vorgaben des Gesetzgebers erforderlich.
Wed Dec 22 19:56:30 CET 2021 |
Alexander67
Jedenfalls bisher ohne EEG Umlage.
Aber je nach Geschäftsfeld wird auch mal der Strom abgedreht.
Es ist jedenfalls eine Anlage ohne viel Risiko.
Bisher jedenfalls.
Und zukünftig auch nur vom Strompreis abhängig.
Kurz bei steigenden Strompreis hat man günstigen Strom.
Bei fallendem hat man eher Pech.
Mit Akku kann man nicht nur den eigenen Strom puffern sondern auch mit schwankenden Preisen Geld verdienen.
Thu Dec 23 11:09:28 CET 2021 |
Alexander67
Noch eine Akku Idee.
https://efahrer.chip.de/.../...zellstoff-statt-seltener-metalle_106642Eher billig und derzeit mit einer Kapazität pro kg die nicht für mobile Anwendungen geeignet ist.
Für stationäre Anwendungen ist das Gewicht aber nicht so wichtig. Da ist eher der Preis wichtig.
Und der scheint hier zu passen.
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