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Tue Nov 30 18:39:22 CET 2021    |    jennss    |    Kommentare (616)

In der Energiewende kommt den Speichertechnologien eine Schlüsselrolle zu, weil regenerative Energien von der Natur abhängig sind und statt Energie bei Bedarf zu produzieren, wie Kohle- oder Atomkraftwerke, sie nur Energie aus der Natur ziehen, wann es sie gerade gibt.

Viele denken beim Speichern zuerst nur an Batterien. Diese sind kompakt und effizient, aber es gibt noch mehr. Energie lässt sich z.B. als Potentialenergie (erhöhte Lage), wie auch als kinetische Energie (Bewegung) speichern, aber auch in Wärme und flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Kinetische Energiespeicher wie z.B. Schwungräder (u.a. in Formel 1-Technik) sind für die Energiewende wahrscheinlich weniger von Bedeutung, denn die Bewegung hat über die Zeit Verluste, die bei Energiespeicherung in erhöhter Lage nicht auftreten. Im Prinzip ist auch ein E-Auto, d.h. nicht die Batterie selbst, sondern die Bewegung, ein kinetischer Speicher, denn beim Bremsen gibt es Energie zurück 🙂.

Wie schnell Energie aus dem Speicher abgerufen werden kann, ist ein wichtiger Punkt für den jeweiligen Einsatzort/-zweck. Die Speicherverluste sind auch unterschiedlich.

Für die Energiewende interessant sind hauptsächlich:

  • Batterien, u.a. in Autos mit V2L-Technik, sowie Altbatterien in Secondlife, auch bei privaten Photovoltaik-Anlagen.
  • Pumpspeicherkraftwerk (PSK): Hier wird Wasser in ein hochgelegenes Becken gepumpt und die Energie kann über Turbinen beim Runterlaufenlassen wieder zurückgeholt werden. PSK brauchen viel Platz für das Becken.
  • Schwerkraftspeicher: Prinzipiell wie ein PSK (s.o.), nur mit Betonklötzen statt Wasser. Energie gibt es über Generatoren.
  • Elektrolyse mit Wasserstoff als Speicher (Power to gas)
  • Elektrolyse und Kohlenststoffanreicherung mit eFuels als Speicher (Power to Liquid)
  • Druckluftspeicher: Es wird Druck in einen Speicher gepumpt und über Gasturbine bei Bedarf zurückgeholt. Als Speicher werden meist luftdichte Salzstöcke genutzt, die es nicht überall gibt.

Für kürzere Speicherdauern gäbe es noch:

  • Wärmespeicher (Power to heat), mit Wärmepumpen
  • Schwungradspeicher
  • Magnetische Speicher über Supraleiter: Im Magnetfeld wird Energie gespeichert
  • Kondensatoren

Toll erklärt sind hier verschiedene Speichertechnologien:
https://www.energie-experten.org/.../energiespeicher .

Eine weitere Übersicht (vom Bundesministerium) zu Speichertechnologien:
https://www.bmwi.de/.../speichertechnologien.html

Je nach Einsatzgebiet stehen also verschiedene Speichertechnologien zur Verfügung. Insgesamt lässt sich sagen, dass es doch eine Menge Möglichkeiten zur Energiespeicherung gibt und die sind wichtig für regenerative Energien wie Wind- und Solarenergie. Welche Speichervariante zu wählen ist, hängt davon ab, wie lange Energie zu speichern sein soll bzw. wie schnell sie abrufbar sein muss und welche Möglichkeiten der gewünschte Speicherort bietet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht auf dem Weg, Atom- und Kohlestrom komplett abzubauen.
j.

energiespeicherenergiespeicher
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Sun Dec 19 20:22:32 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:


.....
Frühling und Herbst blendest du vollkommen aus, obwohl das die maximal möglichen Sonnenscheinstunden pro Tag deutlich kürzer als im Sommer sind, die Dunkelstunden entsprechend länger, sprich ein Teil des am Tage Eingespeicherten wird gleich in der folgenden Nacht benötigt, du kannst Strom aber nur einmal verbrauchen.

Klar, aber ich ging ja auch vom Ertrag und Bedarf im Sommer und im Winter aus.
Und habe da dann nicht zw. Tag und Nacht differenziert.
Natürlich werden hier vermutlich auch Speicher, vorzugsweise effiziente Wartungs- und alterungsfreie Akkus, zum Puffern benötigt um Tag und Nacht auszugleichen.
Allerdings ist das auch davon abhängig wie der Mix Sonne/Wind/Wasser ist. Wasser kann man auch bei Kraftwerken an Flüssen bedingt an Tag/Nacht anpassen.
Sehr sehr bedingt. Weil die Schifffahrt ja auch Bedürfnisse hat. Und so ein Fluss hat mal mehr und mal weniger Wasser.

Zitat:

Aber selbst dann, wenn man davon ausginge, und das wäre extrem optistisch geschätzt, zu Gunsten deines Szenarios, und sagt, dass der Sommerverbrauch nur halb so hoch ist, wie der im Winter (weil ja nicht geheizt werden muss), dann entspräche der Winterertrag PV schon 60% des Sommerbedarfs, und wenn man deine Verfünffachung annimmt, hätte man dreimal so viel Erzeugung, wie benötigt wird.

Das klingt ja schon einmal gut. Nur wie ich dir vorgerechnet hab, sind davon nur 40% im Winter in Form von Strom verfügbar. Also nur 80% des Sommerbedarfes kannst du in den Winter retten.

Jetzt ist doch aber der Winterbedarf doppelt so hoch wie im Sommer, sprich die 80% Sommerbedarf decken nur 40% des Winterbedarfs.

Jetzt noch die 30% aus der PV, die du angesagt hast, dann hast du den Bedarf im Winter zu 70% abgedeckt.

Woher kommen die fehlenden 30%?

Ähm.

Hatte ich auch.

Zitat:

Spätestens wenn Kohle und Atomstrom nur noch im Winter benötigt werden ist es Zeit im Sommer H2 und Methan zu erzeugen der im Winter verbraucht wird.

Zur Strom und Wärme Erzeugung per KWK.

Zitat:

Was aber an deinem Zahlenspiel auffällt:

Ich fragte danach, wie überdimensioniert die Erzeugerseite ausgelegt werden soll, ich fragte nicht nach PV, sondern allgemein Erzeugerseite, also alle EE.
Da wäre eine Antwort entweder in % des durchschnittlichen Verbrauchs oder in % der aktuellen Kapazitäten oder auch eine Angabe in TW peak erforderlich.

Sprich, du hast überhaupt nicht geantwortet.

Natürlich hätte ich geantwortet.
Ich hatte geschrieben und begründet weshalb bei 30% PV im Winter je nach Strommix im Sommer Pi Mal Daumen doppelt so viel Strom da wie benötigt.
Nochmals, evtl. reichen ja im Winter auch 20% PV Strom.
Das ist vom genauen Strommix abhängig und dieser auch von der technischen Entwicklung.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

Wasser und Windkraft sollte man im Sommer auch nicht verschwenden. Müllheizkraftwerke kann man zwar etwas runter fahren aber ganz abschalten will man die bestimmt nicht.
Da kann also im Schnitt doppelt so viel Strom erzeugt werden als im Sommer benötigt wird.


Reicht nicht, siehe Oben. 😉

Nochmals, abhängig vom Strommix.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

Strom ohne Verbrauchskosten wie Kohle oder Herstellung und Entsorgung von atomaren Brennstäben.
In der Produktion ist der Strom also sehr günstig.
Sobald die Anlagen installiert sind.


Die Primärenergie ist kostenlos, ab dann fängt das Handaufhalten an.

Klar.
Die Anlagen müssen ja nicht nur finanziert werden sondern hinterher unter dem Strich noch Gewinn abwerfen.
Das geht mit geringen laufenden Kosten aber besser als wenn man immer wieder Verbrauchsmaterialien wie Kohle kaufen muss.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

Übrigens sehe ich den Wirkungsgrad beim weg über Chemische Energiespeicher wie H2 oder Methan nicht sooo schlecht. Die Karlsruher sagen ja die hätten schon 75% bei der Erzeugung von Methan erreicht.
Im Winter wird daraus wieder Strom und die Abwägung wird zum Heizen genutzt. Macht geschätzt wieder 80%.

Wenn du schon auf dem Weg BIS zum Methan bei nur noch 75% bist, dann bräuchtest du schon eine Overunity Denn du willst mehr Energie aus dem Methan holen, als chemisch gebunden drinnen steckt.

Tatsächlich hast du aber auch bei der Rückverstromung des Methan Verluste, also weniger als 100% Wirkungsgrad. Je nachdem, wie du es tust (Zumeist Gasturbine) kommst du über 60 bis maximal 70% nicht hinaus (Carnot lässt grüßen)

nd 80% bei der Erzeugung und 80% beim Verbrauch macht ... 64%.

Muss man nur ausmultiplizieren.

Zitat:

du musst eben die Wirkungsgrade des Weges zum Methan und die des Weges vom Methan zu Strom multiplizieren. und damit kommst du selbst bei 75% für Richtung Methan und 80% für die Rückverstromung auf maximal 60% der Energie, die du ursprünglich reingesteckt hast. Übrigens, ein mieser Taschenspielertrick an dieser Stelle auf KWK zu verweisen, da ja das Verbrauchsszenario nur den Bedarf an Elektroenergie beinhaltet, nicht den nach Wärmeenergie. Alle diese Betrachtungen beziehen sich also nur auf den Strom.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

In den Niederlanden gibt es dieses Projekt mit dem Windkraftwerk welches ohne bewegliche Teile funktioniert und die Verdunstung des Wassers als Klimaanlage nutzt.


Wasser in einem Windkrafterk ohne bewegliche Teile?
Das interessiert mich, gib uns bitte mal nen Link dazu.

Hatte ich doch schon.

Funktioniert über Verdampfung von Wasser (daher die Kälte) und wegwehen von Wasserstoffionen.

https://efahrer.chip.de/.../...aut-irre-windanlage-ohne-rotoren_106479

Zitat:

Das Kraftwerk setzt statt auf sich drehender Rotoren auf das EWICON –Prinzip, das keine beweglichen Bauteile benötigt. Der Erfinder dieser Technik ist Dhiradj Djairam, der EWICON im Rahmen seiner Doktorarbeit entwarf. Ein Rahmen umfasst darin horizontal platzierte Röhren, die mit Elektroden ausgestattet sind.

So entsteht ein elektrisches Feld. Die Zufuhr von Wasser setzt einen Mechanismus in Gang, der Wassertropfen mithilfe von Düsen zerstäubt und so eine elektrische Ladung erzeugt. Der Wind weht die positiv geladenen Teilchen davon. Das sorgt physikalisch für Spannungsabfälle und somit letztendlich auch für den Stromfluss. Durch den Verdunstungseffekt entsteht zudem Kälte, die wiederum für die umweltbewusste Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden soll.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

In China dieses Projekt die ein Gebäude mit Akkus kombiniert und die Abwärme zum Heizen nutzt.
Auch hier wohnen und/oder beliebige Büroarbeiten im Kraftwerk.


Einziger Schönheitsfehler: die meiste "Abwärme" fällt beim Laden der Batterie an, nicht bei der Entladung und im Sommer braucht man so gut wie nie Heizung.

Auch beim Entladen fällt Wärme ab.
Im Sommer ist das dann eben zumindest günstiges Warmwasser.

Im Winter werden diese Akkus zwar nicht mehr so viel Tag/Nacht ausgleichen aber noch immer Sonnige und/oder Windige Tage. Da hat der Akku auch zu tun.

Evtl. auch den Strom der KWK an ganz kalten Tagen.
Wenn die mehr Strom erzeugen sollten als benötigt.
Aber wirklich nur evtl..
Weil die Wärmepumpen laufen dann ja auch voll.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

Jetzt jedenfalls erst einmal die EE Stromerzeugung voran treiben und auch die Speicherung ausbauen.


Substanzlose Parole. Die könnte man vor 30 Jahren plärren.
Heute muss man schon konkret werden:
Also: wieviel PV zubauen, wieviel Wind, wieviel Wasserkraft, wieviel Müllverbrennung, wieviel (bitte benennen). Und: Was für Speicher, wo aufbauen, wie groß. 2030 ist nicht mehr so lange hin, als dass man immer noch Heißluftblasen produzieren könnte.

Aktuell?
Noch immer jede Menge PV hinzu bauen.
Aber jetzt auch anfangen die Speicher zu bauen.
Die Zeiten des "Das Netz ist der Speicher" sind vorbei.
Daher muss der Speicherausbau jetzt dem EE Ausbau angepasst werden.
Wenn man da die richtigen politischen Vorgaben macht dann wird der Markt das regeln können.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Zitat:

Spätestens wenn Kohle und Atomstrom nur noch im Winter benötigt werden ist es Zeit im Sommer H2 und Methan zu erzeugen der im Winter verbraucht wird.
Zur Strom und Wärme Erzeugung per KWK.

Wenn man im Sommer also soweit ist, dass man gerade so sicher den Bedarf ohne fossile oder atomare Energien decken kann, dann kann man plötzlich aus dem Nichts noch einen nicht gerade kleinen Teil davon für den Winter wegspeichern?
Du, eine kWh kannst du nur einmal "verbrauchen", entweder, um den Bedarf im Sommer zu decken, oder um sie für den Winter aufzuheben, beides gleichzeitig geht nicht.

Aber vielleicht hast dich nur unglücklich ausgedrückt, dann versuchs nochmal.

Wenn man Atom und Kohle nur noch im Winter benötigt, dann hat bestimmt schon mindestens 2 Monate mit viel Strom Überproduktion. Und wenn man EE dann weiter ausbaut dann wird das noch mehr.
Man darf einfach nur nicht bei der EE bremsen.

Mon Dec 20 08:27:43 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:16:50 Uhr:


...

Klar, die extreme kommen nur in je 2 Monaten vor.
Fakt ist dass Photovoltaik auch im Winter Strom liefert.
Wenn man also Photovoltaik installiert bis diese 30% auch im Winter erreicht werden dann werden diese auch erreicht.

Ob wir so viel installieren werden oder installieren müssen ist natürlich unklar.

Hatte ich aber auch angedeutet.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:16:50 Uhr:



Über die 30% und den Faktor 5 kann man streiten.
Das ist ja auch von der weiteren technischen Entwicklung abhängig.
...

Hör doch bitte einmal mit Andeutungen auf, und sag glasklar, was du meinst, das aufgebaut werden muss.

1) Wieviel kW Peak PV müssen erreicht werden
2) Wieviel kW Peak Wind müssen errichtet werden
3) Wieviele kWh müssen entnehmbar gespeichert werden
4) mit welchen Speichertechnologien soll das konkret realisiert werden.

[EDIT] Und bedenke bei deinen Antworten, dass man die Stromversorgung nicht bilanziell betrachten darf. Es reicht nicht, zu sagen, wir verbrauchen übers Jahr x TWh, und wir produzieren übers Jahr x TWh.
Man muss zu jedem Zeitpunkt im Jahr in der Lage sein, mindestens exakt so viel Strom zu produzieren (auszuspeichern), wie gerade verbraucht wird. Wenn jetzt im ganzen Land eine elektrische Leistung von 50 GW angefordert wird, aber bloß 20 GW ins Netz eingespeist werden, dann hilft es nicht weiter, dass in einer Stunde (in 5 Minuten, ja, in einer Minute) 60 GW eingespeist werden könnten, aber nur 40 angefordert werden.
Genau diese Versorgungssicherheit muss in deiner Antwort erkennbar werden. Deine allgemeinen Aussagen drücken sich genau um diesen Punkt herum.

Mon Dec 20 11:14:40 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 08:27:43 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:16:50 Uhr:


...

Klar, die extreme kommen nur in je 2 Monaten vor.
Fakt ist dass Photovoltaik auch im Winter Strom liefert.
Wenn man also Photovoltaik installiert bis diese 30% auch im Winter erreicht werden dann werden diese auch erreicht.

Ob wir so viel installieren werden oder installieren müssen ist natürlich unklar.

Hatte ich aber auch angedeutet.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 08:27:43 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:16:50 Uhr:



Über die 30% und den Faktor 5 kann man streiten.
Das ist ja auch von der weiteren technischen Entwicklung abhängig.
...

Hör doch bitte einmal mit Andeutungen auf, und sag glasklar, was du meinst, das aufgebaut werden muss.

1) Wieviel kW Peak PV müssen erreicht werden
2) Wieviel kW Peak Wind müssen errichtet werden
3) Wieviele kWh müssen entnehmbar gespeichert werden
4) mit welchen Speichertechnologien soll das konkret realisiert werden.

[EDIT] Und bedenke bei deinen Antworten, dass man die Stromversorgung nicht bilanziell betrachten darf. Es reicht nicht, zu sagen, wir verbrauchen übers Jahr x TWh, und wir produzieren übers Jahr x TWh.
Man muss zu jedem Zeitpunkt im Jahr in der Lage sein, mindestens exakt so viel Strom zu produzieren (auszuspeichern), wie gerade verbraucht wird. Wenn jetzt im ganzen Land eine elektrische Leistung von 50 GW angefordert wird, aber bloß 20 GW ins Netz eingespeist werden, dann hilft es nicht weiter, dass in einer Stunde (in 5 Minuten, ja, in einer Minute) 60 GW eingespeist werden könnten, aber nur 40 angefordert werden.
Genau diese Versorgungssicherheit muss in deiner Antwort erkennbar werden. Deine allgemeinen Aussagen drücken sich genau um diesen Punkt herum.

Die Versorgungssicherung ist bei ausreichend Speicher und installierter Peak Leistung kein Problem.

Wir können den Verbrauch in 10 oder 20 Jahren bisher nur schätzen.

Im Augenblick können wir daher nur sagen dass die bisher installierte Leistung nicht reicht.
Denn wir benötigen jetzt noch Kohle und Atom und der Verbrauch wird in 10 oder 20 Jahren nicht so weit fallen.
Vermutlich eher steigen.
Also benötigen wir mehr, viel viel mehr EE.
Und wir benötigen Speicher.
Beides sollte daher gebaut und wenn notwendig gefördert werden.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak dürfen nur nach Ausschreibung errichtet werden" ist jedenfalls eher eine Bremse.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak müssen pro Watt y Wh Speicher vor Ort und z Wh Speicher über das Netz verfügbar stellen" wäre eine Förderung der Speicher die wohl i.o. geht.

Und ganz nebenbei sind wir auch keine Planwirtschaft.
Staatliche Eingriffe sollten sich auf das wesentliche beschränken.
Fördern, nicht bremsen.
Und sollten wir es schaffen zu viel zu installieren dann wird eben hoffentlich sonst irgendwo in Europa ein Kohle- oder Atomkraftwerk vom Netz gehen.

Mon Dec 20 12:38:05 CET 2021    |    mozartschwarz

Ist doch einfach nur ein Karussell. Voraussichtlich brauchen wir schon ohne Speicherverluste die 8fache Menge an Strom. Wäre also rund die 16fache Menge an EE Strom. Immernoch ohne Speicherverluste usw. Selbst schöngeredet komm ich da in unmögliche Regionen. Also wegen mir eine 1000%ige Steigerung des erneuerbaren Stroms und gigantomanische Speichersysteme.

Mon Dec 20 13:22:05 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 11:14:40 Uhr:



Die Versorgungssicherung ist bei ausreichend Speicher und installierter Peak Leistung kein Problem.

Soweit waren wir schon, und dann habe ich dich konkret gefragt, was in deinen Augen ausreichend Speicher und ausreichend installierte Peakleistung wären. Deine Antwort steht immer noch aus.

Zitat:

Wir können den Verbrauch in 10 oder 20 Jahren bisher nur schätzen.

Dann geht doch schlicht vom heutigen Status Quo aus, was wäre deiner Meinung nach notwendig, um den heutigen Verbrauch und Bedarf ausschließlich via EE zu decken.

Was in 10 oder 20 Jahren ist, braucht uns nicht zu kümmern, solange wir nicht einmal das Heute abgedeckt bekommen. Kannst ja 10% Überkapazität draufrechnen, und diese 10% dann jährlich halten, entsprechend dem sich entwickelnden Bedarf.

Zitat:

Im Augenblick können wir daher nur sagen dass die bisher installierte Leistung nicht reicht.
Denn wir benötigen jetzt noch Kohle und Atom und der Verbrauch wird in 10 oder 20 Jahren nicht so weit fallen.
Vermutlich eher steigen.
Also benötigen wir mehr, viel viel mehr EE.
Und wir benötigen Speicher.

BLABLABLA ... So lange du nicht einmal benennen kannst oder willst, was und wieviel gebaut werden soll oder muss, ist das eine reine Nullaussage. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo ein pauschales "Wir brauchen mehr" nicht mehr reicht, sondern wir müssen JETZT konkret werden:

1) wieviel PV und Wind müssen wir bis Ende des Jahren zubauen, um den Wegfall der letzten 6 AKW auszugleichen

2) wieviel EE müssen in den Folgejahren neu errichtet werden, um die nach und nach wegfallende Kohlekraft auszugleichen

3) welche Speicherkapazitäten in welcher Größe müssen 2022, 2023,...2030 errichtet werden, damit der Umbau nicht im Blackout endet

Zitat:

Beides sollte daher gebaut und wenn notwendig gefördert werden.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak dürfen nur nach Ausschreibung errichtet werden" ist jedenfalls eher eine Bremse.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak müssen pro Watt y Wh Speicher vor Ort und z Wh Speicher über das Netz verfügbar stellen" wäre eine Förderung der Speicher die wohl i.o. geht.

Und ganz nebenbei sind wir auch keine Planwirtschaft.
Staatliche Eingriffe sollten sich auf das wesentliche beschränken.
Fördern, nicht bremsen.
Und sollten wir es schaffen zu viel zu installieren dann wird eben hoffentlich sonst irgendwo in Europa ein Kohle- oder Atomkraftwerk vom Netz gehen.

Bevor du, wie hier, anfängst, wie die Umsetzung aussehen soll, musst du erst einmal definieren, was umgesetzt werden soll. Begreifst du das nicht, oder ahnst du, dass du Unmögliches verlangst, und wlisst deshalb nicht mit Zahlen, Daten und Fakten ums Eck kommen?

Mon Dec 20 18:28:26 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 13:22:05 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 11:14:40 Uhr:



Die Versorgungssicherung ist bei ausreichend Speicher und installierter Peak Leistung kein Problem.

Soweit waren wir schon, und dann habe ich dich konkret gefragt, was in deinen Augen ausreichend Speicher und ausreichend installierte Peakleistung wären. Deine Antwort steht immer noch aus.

Wir kennen die Umstände in 10 oder 20 Jahren noch nicht.

Man kann auch nicht sagen wie viel Atomstrom benötigt würde wenn.....

Natürlich kann man Werte aus einer Studie nehmen und dann 20 oder 30% Photovoltaik im Winter annehmen und alles so hin schieben dass es scheinbar passt.
Aber es kann jetzt nicht darum gehen einen 5 oder 10 Jahres Plan zu erstellen.

Fakt ist einfach dass wir derzeit sehr weit weg von genug EE Kapazität sind.
Sehr sehr weit.
Wir hatten gerade eine Bundestagswahl.
Wenn man in diesen Maßstäben denkt, dann muss noch 8 Jahre lang viel EE Kapazität erzeugt werden.
Die Frage muss eher sein wie das gefördert werden kann als wie viel am Ende in 20 Jahren da sein muss.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 13:22:05 Uhr:



Zitat:

Wir können den Verbrauch in 10 oder 20 Jahren bisher nur schätzen.


Dann geht doch schlicht vom heutigen Status Quo aus, was wäre deiner Meinung nach notwendig, um den heutigen Verbrauch und Bedarf ausschließlich via EE zu decken.

Was in 10 oder 20 Jahren ist, braucht uns nicht zu kümmern, solange wir nicht einmal das Heute abgedeckt bekommen. Kannst ja 10% Überkapazität draufrechnen, und diese 10% dann jährlich halten, entsprechend dem sich entwickelnden Bedarf.

Das hätte ich hier doch schon mal berechnet.
Auf Basis des maximalen bedarf aus Hmmm ich denke 2017. Seit dem Wert den Ich nutzte sinkt der Strombedarf nämlich trotz Wärmepumpen und BEV.

Also die +10% muss nicht unbedingt stimmen.
Bzw. stimmte in den letzten Jahren nicht.

Aber noch einmal.
Solche Rechnungen sind im Augenblick weder Papier noch Rechnen-Leistung wert. Wir kennen den Bedarf in 10 Jahren nicht. Und den in 20 erst Recht nicht.
Fakt ist einfach. Wenn wir genug EE und Speicher haben ist das kein Problem. Und wir sind sehr weit von dem genug entfernt. Also Gas geben.
Wenn es schlecht läuft weil wir nicht genug Gas gegeben haben dann müssen wir entweder Kohle oder Atomstrom importieren oder eigene Kraftwerke länger laufen lassen.
Wenn wir zuviel Gas geben werden wir Strom oder Methan oder... exportieren können. OK, Energieexport auf Jahresbasis klingt erst einmal unwahrscheinlich.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 13:22:05 Uhr:



Zitat:

Im Augenblick können wir daher nur sagen dass die bisher installierte Leistung nicht reicht.
Denn wir benötigen jetzt noch Kohle und Atom und der Verbrauch wird in 10 oder 20 Jahren nicht so weit fallen.
Vermutlich eher steigen.
Also benötigen wir mehr, viel viel mehr EE.
Und wir benötigen Speicher.


BLABLABLA ... So lange du nicht einmal benennen kannst oder willst, was und wieviel gebaut werden soll oder muss, ist das eine reine Nullaussage. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo ein pauschales "Wir brauchen mehr" nicht mehr reicht, sondern wir müssen JETZT konkret werden:
1) wieviel PV und Wind müssen wir bis Ende des Jahren zubauen, um den Wegfall der letzten 6 AKW auszugleichen
2) wieviel EE müssen in den Folgejahren neu errichtet werden, um die nach und nach wegfallende Kohlekraft auszugleichen
3) welche Speicherkapazitäten in welcher Größe müssen 2022, 2023,...2030 errichtet werden, damit der Umbau nicht im Blackout endet

In den nächsten 4 Jahren müssten wir mehr zubauen als wir können und könnten dennoch die Kohle und Atomkraftwerke nicht alle ?sofort abschalten.

Aber es ist ja auch nicht geplant alle Kohlekraftwerke dieses Jahrzehnt abzuschalten.

Das dauert noch bis 38?

Was kein Grund ist langsam zu machen.

Einfach viel ausbauen. EE und angemessen viel Speicher.

Wenn wir gut sind sind wir schneller.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 20. Dezember 2021 um 13:22:05 Uhr:



Zitat:

Beides sollte daher gebaut und wenn notwendig gefördert werden.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak dürfen nur nach Ausschreibung errichtet werden" ist jedenfalls eher eine Bremse.
Ein "Anlagen ab x Watt Peak müssen pro Watt y Wh Speicher vor Ort und z Wh Speicher über das Netz verfügbar stellen" wäre eine Förderung der Speicher die wohl i.o. geht.

Und ganz nebenbei sind wir auch keine Planwirtschaft.
Staatliche Eingriffe sollten sich auf das wesentliche beschränken.
Fördern, nicht bremsen.
Und sollten wir es schaffen zu viel zu installieren dann wird eben hoffentlich sonst irgendwo in Europa ein Kohle- oder Atomkraftwerk vom Netz gehen.


Bevor du, wie hier, anfängst, wie die Umsetzung aussehen soll, musst du erst einmal definieren, was umgesetzt werden soll. Begreifst du das nicht, oder ahnst du, dass du Unmögliches verlangst, und wlisst deshalb nicht mit Zahlen, Daten und Fakten ums Eck kommen?

Ich sehe nichts unmögliches.
Wir haben ausreichend bereits versiegelte Fläche auf die wir nur Photovoltaik setzen müssen.
Ich schätze 10% davon reicht.
Wenn nicht wären 20% bestimmt auch möglich.
Oder doch noch ein paar auf eine grüne Wiese stellen.

Und weil man den Wind und die Sonne nicht einfach aus und ein schalten kann benötigen wir Speicher.
Auch hier gibt es keine grundsätzlichen technische Probleme.
Wir kennen Akku und andere Speicher Konzepte.
Wir müssen das alles nur ausreichendes zügig anwenden.

Wenn wir so weit sind das wir zuerst im Sommer und dann auch Frühjahr und Herbst keine Atomkraft und keine Kohle mehr benötigen dann haben wir sehr viel erreicht.
Aber evtl. schaffen wir ja sogar den Winter vor dem Herbst. Wenn ausreichend viel per KWK geheizt wird.

Das ist aber etwas was wir sehen wenn wir mehr EE und Speicher installiert haben.
Und daran hindert uns niemand.
Ausser wir selbst eventuell.

Mon Dec 20 18:39:32 CET 2021    |    Alexander67

https://winfuture.de/news,127093.html
Eine Studie über EE Möglichkeiten in den USA.
Ist natürlich sehr groß in der Fläche und irgendwo weht da wohl immer Wind. Und die Bevölkerungsdichte relativ gering und die Bevölkerung vor allem in große Städte konzentriert.
Kann also nicht so einfach auf die EU oder gar Deutschland übertragen werden.

Zitat:

Eine Stromversorgung, die zu 100 Prozent auf Solar, Wind- und Wasserkraft basiert, bringt kein erhöhtes Blackout-Risiko mit sich. Stattdessen bekommt man geringere Energiekosten, weniger Flächenverbrauch und eine gesündere Bevölkerung.
.....
Nichtmal Langzeitspeicher sind nötig
Die Wissenschaftler haben dabei verschiedene Szenarien durchgespielt, bei denen beispielsweise mal Schwerpunkte auf einer Versorgung aus Offshore-Windkraft und Solaranlagen auf Hausdächern oder auch aus Onshore-Windkraft und großen Solar-Flächen lagen. In den Simulationen stellte sich dabei sogar heraus, dass nicht einmal Langzeit-Speicher zwingend benötigt werden, um eine Versorgungssicherheit hinzubekommen. Es genügt völlig, die bereits verfügbaren Batteriespeicher, die Versorgungsdifferenzen von bis zu vier Stunden auffangen können, in die Netze einzubinden. Diese können dann genutzt werden, um gemeinschaftlich große Lastspitzen abzufangen oder nacheinander einen längeren Engpass. Darüber hinaus reicht es völlig, ein kontinentales Verbundnetz zu betreiben, wie es schon jetzt überwiegend der Fall ist.

Mon Dec 20 18:46:12 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Du laberst nur rum, konkret wirst du nicht. Jeder Frage, was, wann und wie genau weichst du aus.

Wenn das der Plan der Energiewende ist, dann besorg ich mir lieber gleich morgen früh ein möglichst potentes Notstromaggregat mit Dieselmotor, und mach ne Leitung vom Heizöltank dran, dann kann ich den Heißluftsprechern beim Frieren im Dunkeln zuschauen.

Was ist nur aus unserem Land geworden, in dem man eigentlich exakt sagte, was man vorhat, und es dann schlicht auch angepackt hat? Nur noch Laberei von Wolktenkuckuksheimen ohne jede Substanz, ohne Aussagen dazu, wie es gelingen soll, wie es umgesetzt werden soll, schlicht weil nicht einmal gesagt werden kann, was umgesetzt werden soll. Traurige Vorstellung das.

Mon Dec 20 19:13:11 CET 2021    |    tomate67

@BaldAuchPrius
Dieser unsachliche Kommentar ist unter Kneipenniveau. Wenn Du etwas beizutragen hast, dann bitte sachlich, am besten mit Quellen.

@Alexander67
Der entscheidende Speicher in den USA ist die massenhaft vorhandene Wasserkraft. Dazu kommen Gebiete mit konstanter Sonne und konstanten Winden. Ähnliches gibt es in Europa auch.... Norwegen, Schweiz und Österreich Wasserkraftwerke...... Offshore die Windkraft und die Sonne in Spanien, Italien oder Griechenland. Schön wäre es die jungen Demokratien Tunesiens und Marokkos mit einzubinden und zu stabilisieren.

Nur..... Deutschland selbst hat wenig und unsere Nachbarn werden sich das vergolden lassen.

Mon Dec 20 19:18:52 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@tomate67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 19:13:11 Uhr:


....
Nur..... Deutschland selbst hat wenig und unsere Nachbarn werden sich das vergolden lassen.

Ich denke Deutschland könnte es auch alleine.
Aber stimmt schon, müssen wir nicht.
Und Energie importieren müssen wir heute erst recht.

Hatte ich hier nicht auch schon geschrieben dass ich mir in Spanien mehr Solarenergie Wünsche und eine bessere Strom-Leitungs-Verbindung zw. Spanien und Frankreich?

Mon Dec 20 20:22:47 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@tomate67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 19:13:11 Uhr:


@BaldAuchPrius
Dieser unsachliche Kommentar ist unter Kneipenniveau. Wenn Du etwas beizutragen hast, dann bitte sachlich, am besten mit Quellen.

Der ist völlig angemessen. Irgendwann reicht es halt mit der immer gleichen Leier.
Da hilft auch kein Querverweis auf Länder mit völlig anderen Rahmenbedingungen.
Sicher ist es aber wichtig EE schnellstmögluch auszubauen. Das wird aber nicht reichen um CO2 neutral zu werden ohne wirklich riesige Einschränkungen hinzunehmen. Energie muß eben auch für den kleinen Bürger bezahlbar bleiben. Es darf eben nicht auchnoch die letzte stabile Altersvorsorge Eigenheim gefährden.

Marokko ist keine Demokratie und Tunesien weit weg von stabil.
Nordafrika ist schon seit Jahrzehnten der feuchte Traum der EE Lobby. Nur will da keiner gigantische Summen investieren. Es reicht nichtmal zur Eigenversorgung mit reinem Strom. Zeitnah wird das nix.

Mon Dec 20 21:06:22 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 20. Dezember 2021 um 20:22:47 Uhr:


.....
Sicher ist es aber wichtig EE schnellstmögluch auszubauen. Das wird aber nicht reichen um CO2 neutral zu werden ohne wirklich riesige Einschränkungen hinzunehmen. Energie muß eben auch für den kleinen Bürger bezahlbar bleiben. Es darf eben nicht auchnoch die letzte stabile Altersvorsorge Eigenheim gefährden.
....

Scheint als würden wir dem Problem jetzt näher kommen.

Ich sehe aktuell nicht weshalb EE das Eigenheim gefährden sollte.

Es stellen sich dann erst einmal mehrere Fragen.
- Wie sind Heizung und Stromversorgung aktuell?
- Wie ist die aktuelle finanzielle Situation?
- Wie sind die sonstigen Rahmenbedingungen um die Energieversorgung des Hauses umzustellen bzw zu optimieren? Hierzu gehört natürlich auch die Isolierung.

Bei den aktuellen niedrigen Zinsen und Förderungem sollte es möglich sein hier etwas zu unternehmen und zumindest die Zinsen aus den Einsparungen zu finanzieren.
Es gibt auch Firmen die Werben mit Photovoltaik ohne Eigenkapital. Ich bin mir nicht sicher was ich hiervon halten soll.
Grundsätzlich muss man solche Maßnahmen, unabhängig von der Finanzierung, in jeder Beziehung gründlich kalkulieren.

Dann aber auch an die Inflation denken.
Alles wird über die Jahre teurer.
Ob jetzt Strom oder Gas oder Heizöl oder Fernwärme.
Die selbst erzeugte Energie nicht.

Ich denke dies alles hier im Forum zu erläutern wäre etwas viel.

PS.
Ich bin diesbezüglich nicht auf dem laufenden, aber ich denke dass diese neue EU Vorgabe vermutlich Isolierungen in Deutschland fördern wird.

Tue Dec 21 00:00:48 CET 2021    |    mozartschwarz

Eine Energiepolitik die vorrangig weiterhin auf Energieeinsparung setzt, hat nach mitlerweile Jahrzehnten der Effizienssierung den Schuss nicht gehört.
Nein, wir nähern uns dem Problem sicher nicht. Schon garnicht wenn du eine weitere extrem kostspielige Baustelle aufmachst.

jetzt auchnoch wieder von selbst gemachter Energie faseln. Klar kann ich PV auf mein Dach bauen, ich hab zumindest eins, aber das wird den Energiebedarf meiner Familie kaum zu 10% decken. Der Strom wird kaum für die WP reichen...

Tue Dec 21 07:14:59 CET 2021    |    LF-X

Mhhm. Ich produziere pro Jahr ca. 14.000kWh Strom. Haushalt + PV sind zusammen ca. 9500 kWh. PV-Anteil der Wärmepumpe ca. 20%. Bei neueren Häusern müsste das sogar höher ausfallen. Unser Haus ist 150 Jahre alt.

Tue Dec 21 07:18:18 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 21. Dezember 2021 um 00:00:48 Uhr:


Eine Energiepolitik die vorrangig weiterhin auf Energieeinsparung setzt, hat nach mitlerweile Jahrzehnten der Effizienssierung den Schuss nicht gehört.
Nein, wir nähern uns dem Problem sicher nicht. Schon garnicht wenn du eine weitere extrem kostspielige Baustelle aufmachst.

jetzt auchnoch wieder von selbst gemachter Energie faseln. Klar kann ich PV auf mein Dach bauen, ich hab zumindest eins, aber das wird den Energiebedarf meiner Familie kaum zu 10% decken. Der Strom wird kaum für die WP reichen...

Energieeinsparung ist ein wichtiger Punkt.
Der Resource schont. Und langfristig auch Kosten.

Und zu EE kann man das selbe sagen.
Kohle und Atomare Brennstäbe sind nicht kostenlos

Die Sonne hingegen schon.
Und der Wind.

Tue Dec 21 10:10:21 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@tomate67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 19:13:11 Uhr:


@BaldAuchPrius
Dieser unsachliche Kommentar ist unter Kneipenniveau. Wenn Du etwas beizutragen hast, dann bitte sachlich, am besten mit Quellen.
...

Sorry, auf das höhere Niveau eines Austausches auf Sachebene konnte ich ihn leider nicht locken, und ich hab mich redlich bemüht:
Hier, Hier und Hier.

Immer mit Fakten und entsprechenden Links. Und? Nicht einmal inhaltlich drauf eingehen tut er.

Stattdessen faselt er was von einem Windkraftwerk ohne bewegliche Teile, das Wasserverdunstung nutzt ... hatte ihn ganz sachlich nach einem Link dazu gefragt ...Fehlanzeige

Dann labert er einen Dünnschiss von wegen, wenn bei Strom zu Methan schon nur 75% Wirkungsgrad anliegen, könne man bei der Rückverstromung einen Wirkungsgrad (also Strom zu Strom, darum ging es) von 80% erreichen. Was für ein begnadeter Techniker.

Was soll man denn oberhalb des Stammtischniveaus zu ihm sagen, außer vielleicht:
"Jetzt ist gut, mein Kleiner, hast deinen Spaß gehabt, aber jetzt zurück in den Sandkasten", wobei das ganz sicher nicht stimmen würde, er ist garantiert schon erwachsen.

Tue Dec 21 10:57:34 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 21:06:22 Uhr:


Scheint als würden wir dem Problem jetzt näher kommen.

zum x. Male, und dann drehst wieder ne Schleife

Zitat:

Ich sehe aktuell nicht weshalb EE das Eigenheim gefährden sollte.

Weil so, wie sie bisher gehandhabt wird, führt sie zu immer höheren Energiepreisen und zu einer immer unsichereren Stromversorgung. Beides nicht gut fürs Eigenheim. Höhere Koste bedeuten weniger Mittel fürs Haus. Und was die Versorgungssicherheit angeht: je unsicherer, desto gefährdeter die Jobs, kein Job, kein Häusle.

Zitat:

Es stellen sich dann erst einmal mehrere Fragen.
- Wie sind Heizung und Stromversorgung aktuell?

zu über 80% auf Fossilbasis (Öl/Gas, etwas Festbrennstoffe). Das ist aber keine Frage, das kann man überall nachlesen.

Zitat:

- Wie ist die aktuelle finanzielle Situation?

Falsche Frage. Korrekt müsste erst einmal gefragt werden, was sol gemacht werden, und welchen Finanzaufwand hat das Ganze. Nicht fragen "Wieviel könnte man maximal abzocken, und dann den Plan machen", Sondern frage "Was muss gemacht werden, was wird das kosten, und wie kann das finanziert werden" Alles Andere fällt einem eher früher als später auf die Füße

- Wie sind die sonstigen Rahmenbedingungen um die Energieversorgung des Hauses umzustellen bzw zu optimieren? Hierzu gehört natürlich auch die Isolierung.

Zitat:

Bei den aktuellen niedrigen Zinsen und Förderungem sollte es möglich sein hier etwas zu unternehmen und zumindest die Zinsen aus den Einsparungen zu finanzieren.

Grober Denkfehler. Bei aktuell niedrigen Zinsen muss man sich zu allererst fragen, wie viel Geld kann man innerhalb der Zinsbindung auch zurückzahlen, denn beim Anschlussdarlehen in 5 oder gar 10 Jahren könnte sonst das böse Erwachen bei den Zinsen kommen.

Zitat:

Es gibt auch Firmen die Werben mit Photovoltaik ohne Eigenkapital. Ich bin mir nicht sicher was ich hiervon halten soll.

Letztlich das Modell "Wir pachten dein Dach, und bezahlen dich mit Strom"

Zitat:

Dann aber auch an die Inflation denken.
Alles wird über die Jahre teurer.
Ob jetzt Strom oder Gas oder Heizöl oder Fernwärme.
Die selbst erzeugte Energie nicht.

Auch nicht richtig. Wenn du deine Anlage nicht aus eigener Kraft warten kannst, dann unterliegt auch die Wartung, oder aber die Rücklage für Erneuerungen (und wenn die erst in 20 Jahren kommen) der Inflation, denn die PV, die heute 20.000 kostet, wirst du in 20 Jahren nicht für 20.000 ausgetauscht bekommen. Das Windrad ebenso.

Unterm Strich Schreibst du weiterhin im Stil "Weltall...Erde...Mensch"
Konzentrier dich doch erst einmal auf die naheliegenste Aufgabe: Die Stromversorgung auf EE umstellen.
Mach dir dazu konkrete Gedanken, wie das umsetzbar ist, womit, was das kostn wird.
Und wenn dann der reine EE Strom erreicht ist, dann kannst du zum nächsten Projekt gehen, z.B. die Heizungen umstellen auf Strom, denn dann musst du am Strom selbst nur noch sehr wenig zubauen.

Aber alles auf einmal: Dämmung, PV, am Besten noch Speicher, Heizung alles neu, wer kann das schon?

Tue Dec 21 11:56:36 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@LF-X schrieb am 21. Dezember 2021 um 07:14:59 Uhr:


Mhhm. Ich produziere pro Jahr ca. 14.000kWh Strom. Haushalt + PV sind zusammen ca. 9500 kWh. PV-Anteil der Wärmepumpe ca. 20%. Bei neueren Häusern müsste das sogar höher ausfallen. Unser Haus ist 150 Jahre alt.

Das hängt aber von Lage und verfügbarer Fläche ab. Bei mir suboptimal.

Tue Dec 21 12:01:35 CET 2021    |    LF-X

Das ist klar. Nicht jedes Gebäude biete soviel Dachfläche in die Richtige Richtung.

Ich kann hier nochmal locker um 10kWp erhöhen. Dafür müsste ich aber ein Dach erstmal Asbestfrei machen. Eh keine schlechte Idee, dass hat aber auch noch ein paar Jahre zeit.

Tue Dec 21 13:52:05 CET 2021    |    mozartschwarz

Brand ist auch so ein Thema.. Dann hab ich einen 120 Jahre alten Dachstuhl. Ab Oktober bis min März faktisch keine Sonne. Ist zwar Süden aber eben ein Berg samt Wald davor. Nutzbare Dachfläche ist wegen einer großen Gaube auch eher begrenzt. Vielleicht vier Panele.
Die Investitionen bekomm ich schwerlich wieder rein.

Wed Dec 22 00:48:39 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:10:21 Uhr:



Zitat:

@tomate67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 19:13:11 Uhr:


@BaldAuchPrius
Dieser unsachliche Kommentar ist unter Kneipenniveau. Wenn Du etwas beizutragen hast, dann bitte sachlich, am besten mit Quellen.
...

Sorry, auf das höhere Niveau eines Austausches auf Sachebene konnte ich ihn leider nicht locken, und ich hab mich redlich bemüht:
Hier, Hier und Hier.

Immer mit Fakten und entsprechenden Links. Und? Nicht einmal inhaltlich drauf eingehen tut er.

Stattdessen faselt er was von einem Windkraftwerk ohne bewegliche Teile, das Wasserverdunstung nutzt ... hatte ihn ganz sachlich nach einem Link dazu gefragt ...Fehlanzeige
....

Natürlich gab es einen Link hierzu.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Dezember 2021 um 20:22:32 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:21 Uhr:



Wasser in einem Windkrafterk ohne bewegliche Teile?
Das interessiert mich, gib uns bitte mal nen Link dazu.
Hatte ich doch schon.
Funktioniert über Verdampfung von Wasser (daher die Kälte) und wegwehen von Wasserstoffionen.
https://efahrer.chip.de/.../...aut-irre-windanlage-ohne-rotoren_106479

Zitat:

Das Kraftwerk setzt statt auf sich drehender Rotoren auf das EWICON –Prinzip, das keine beweglichen Bauteile benötigt. Der Erfinder dieser Technik ist Dhiradj Djairam, der EWICON im Rahmen seiner Doktorarbeit entwarf. Ein Rahmen umfasst darin horizontal platzierte Röhren, die mit Elektroden ausgestattet sind.

So entsteht ein elektrisches Feld. Die Zufuhr von Wasser setzt einen Mechanismus in Gang, der Wassertropfen mithilfe von Düsen zerstäubt und so eine elektrische Ladung erzeugt. Der Wind weht die positiv geladenen Teilchen davon. Das sorgt physikalisch für Spannungsabfälle und somit letztendlich auch für den Stromfluss. Durch den Verdunstungseffekt entsteht zudem Kälte, die wiederum für die umweltbewusste Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden soll.

Und in den links die von dir gekommen waren waren Videos in denen ein ziemlicher Unsinn gesagt wurde.
OK, nicht nur Unsinn. Aber ausreichend.

PS.
Wenn du alle meine Texte so gründlich gelesen hast kann ich gut verstehen dass inhaltlich nichts angekommen ist.

Wed Dec 22 01:23:49 CET 2021    |    Alexander67

Mit Speichern kann man Geld verdienen.
Und zukünftig noch mehr.

https://m.focus.de/.../...-strompreise-ins-irrsinnige_id_28224881.html

Zitat:

620 Euro kostete eine Megawattstunde in Deutschland und auch bei den europäischen Nachbarn wie Frankreich, Österreich oder Dänemark dann. Während sich der Preis Dienstagnacht um 1 Uhr noch auf 298 Euro beläuft, steigert er sich mittags um 12 Uhr bereits auf 457 Euro, ehe er abends um 17 Uhr dann seinen Höhepunkt erreicht und bis 21 Uhr auf 408 Euro abfällt. Den durchschnittlichen Tagespreis pro Megawattstunde befördert dieser Anstieg ebenfalls auf 431 Euro und somit genau 100 Euro mehr als am Vortag.

Wed Dec 22 02:05:55 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Dezember 2021 um 21:06:22 Uhr:


Scheint als würden wir dem Problem jetzt näher kommen.
zum x. Male, und dann drehst wieder ne Schleife

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

Ich sehe aktuell nicht weshalb EE das Eigenheim gefährden sollte.


Weil so, wie sie bisher gehandhabt wird, führt sie zu immer höheren Energiepreisen und zu einer immer unsichereren Stromversorgung. Beides nicht gut fürs Eigenheim. Höhere Koste bedeuten weniger Mittel fürs Haus. Und was die Versorgungssicherheit angeht: je unsicherer, desto gefährdeter die Jobs, kein Job, kein Häusle.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

Es stellen sich dann erst einmal mehrere Fragen.
- Wie sind Heizung und Stromversorgung aktuell?


zu über 80% auf Fossilbasis (Öl/Gas, etwas Festbrennstoffe). Das ist aber keine Frage, das kann man überall nachlesen.

Die Frage war mehr individuell gemeint.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

- Wie ist die aktuelle finanzielle Situation?


Falsche Frage. Korrekt müsste erst einmal gefragt werden, was sol gemacht werden, und welchen Finanzaufwand hat das Ganze. Nicht fragen "Wieviel könnte man maximal abzocken, und dann den Plan machen", Sondern frage "Was muss gemacht werden, was wird das kosten, und wie kann das finanziert werden" Alles Andere fällt einem eher früher als später auf die Füße
- Wie sind die sonstigen Rahmenbedingungen um die Energieversorgung des Hauses umzustellen bzw zu optimieren? Hierzu gehört natürlich auch die Isolierung.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

Bei den aktuellen niedrigen Zinsen und Förderungem sollte es möglich sein hier etwas zu unternehmen und zumindest die Zinsen aus den Einsparungen zu finanzieren.


Grober Denkfehler. Bei aktuell niedrigen Zinsen muss man sich zu allererst fragen, wie viel Geld kann man innerhalb der Zinsbindung auch zurückzahlen, denn beim Anschlussdarlehen in 5 oder gar 10 Jahren könnte sonst das böse Erwachen bei den Zinsen kommen.

Nicht so falsch.
Aber hier kommt trotzdem die Frage wie viel Eigenkapital investiert werden kann?

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

Es gibt auch Firmen die Werben mit Photovoltaik ohne Eigenkapital. Ich bin mir nicht sicher was ich hiervon halten soll.


Letztlich das Modell "Wir pachten dein Dach, und bezahlen dich mit Strom"

Darauf wird es wohl (zumindest teilweise) hinaus laufen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. Dezember 2021 um 10:57:34 Uhr:



Zitat:

Dann aber auch an die Inflation denken.
Alles wird über die Jahre teurer.
Ob jetzt Strom oder Gas oder Heizöl oder Fernwärme.
Die selbst erzeugte Energie nicht.


Auch nicht richtig. Wenn du deine Anlage nicht aus eigener Kraft warten kannst, dann unterliegt auch die Wartung, oder aber die Rücklage für Erneuerungen (und wenn die erst in 20 Jahren kommen) der Inflation, denn die PV, die heute 20.000 kostet, wirst du in 20 Jahren nicht für 20.000 ausgetauscht bekommen. Das Windrad ebenso.

Photovoltaik hat quasi keine Wartung.

Nicht einmal der Schornsteinfeger.

Wärmepumpen funktionieren im wesentlichen wie ein Kühlschrank. Und dieser hat auch sehr wenig Wartung.

KWK per Brennstoffzelle hat auch kaum Teile die gewartet werden müssen.

OK, KWK per Verbrenner benötigt Verbrenner Wartung.

Zitat:

Unterm Strich Schreibst du weiterhin im Stil "Weltall...Erde...Mensch"
Konzentrier dich doch erst einmal auf die naheliegenste Aufgabe: Die Stromversorgung auf EE umstellen.
Mach dir dazu konkrete Gedanken, wie das umsetzbar ist, womit, was das kostn wird.

OK, die Kosten hatte ich bisher hier noch nicht

Aber mal einen kurz zurück.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Dezember 2021 um 23:30:13 Uhr:


....
Bei einer nutzbaren Bodenversiegelung von nur 10% wären das noch immer über 5000 Quadratkilometer.

Also 500 TWh.
Nur mit Photovoltaik auf 10% der versiegelten Fläche kann man also auch unter schlechten Bedingungen fast den kompletten Strombedarf in Deutschland.
Nehmen wir noch ein paar Anlagen auf Weiden hinzu und Wind/Wasserkraft und schon ist das alles kein Problem.

PV Kosten wären dann ..

https://www.solarstromerzeugung.de/.../

Zitat:

.... Die einmaligen Kosten für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage belaufen sich demnach auf rund 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter Fläche, abhängig vom Fachbetrieb, der Bauart des Hauses, der Gesamtgröße der Anlage und der gewünschten Leistung der Module.
.....

Wobei das wohl eher die Kalkulation für ein Einfamilienhaus ist. Der super Marktparkplatz wird günstiger.

Also 5000 Millionen qm.

Mal viel zu hoch gegriffene 300€ pro qm

Macht 1500 Milliarden.

Geteilt durch 15 Jahre macht 100 Milliarden pro Jahr.

Eher weniger. Weil 15 Jahre ja doch sehr schnell sind U d die Preise eher hoch angesetzt. Kann also auch nur die Hälfte sein.

https://www.fitformoney.de/bruttosozialprodukt-deutschland/

Zitat:

Das Bruttosozialprodukt in Deutschland betrug im Jahr 2020 ca. 3.427 Milliarden Euro

Zum Vergleich.

Der Energieverbrauch in Deutschland ist auch nicht gerade gering.

https://www.solarserver.de/.../

Zitat:

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2021 eine Höhe von 12.193 Petajoule (PJ) beziehungsweise 416,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE).

Die Preise der letzten Jahre kann man hier nachlesen.

(Edit

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kohle/Tabellen_und_Grafiken

)

Bei nur 32$ pro Tonne Steinkohle sind das über 13 Milliarden. Nur die Kohle. Da ist noch kein Kraftwerk gebaut und auch noch kein Mitarbeiter bezahlt.

Es gab in den letzten Jahren aber auch höhere Preise. Bei 148$ sind es schon 61,6 Milliarden $

Noch immer kein Kraftwerk gebaut und auch noch kein Mitarbeiter bezahlt.

Bei der Photovoltaik sind die laufenden Kosten deutlich geringer. Die Sonne scheint zuverlässig und kostenlos. Das Problem liegt eben in der Erdneigung und in den Wolken.

Deswegen denke ich ja an diese 5000 Quadratkilometer die für den Sommer viel zu viel wären.

Zitat:

Und wenn dann der reine EE Strom erreicht ist, dann kannst du zum nächsten Projekt gehen, z.B. die Heizungen umstellen auf Strom, denn dann musst du am Strom selbst nur noch sehr wenig zubauen.

Aber alles auf einmal: Dämmung, PV, am Besten noch Speicher, Heizung alles neu, wer kann das schon?

Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.

Wed Dec 22 09:09:20 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 00:48:39 Uhr:


...
Natürlich gab es einen Link hierzu.
...

Hatte ich doch schon.
Funktioniert über Verdampfung von Wasser (daher die Kälte) und wegwehen von Wasserstoffionen.
https://efahrer.chip.de/.../...aut-irre-windanlage-ohne-rotoren_106479

Den hab ich tatsächlich übersehen. Sorry.

Interessanter Ansatz, hab noch ein wenig weiter geschaut:

https://www.energieleben.at/windrad-ohne-rader/

Zitat:

Zum Einsatz in der Energiegewinnung ist der Prototyp noch nicht geeignet. Zuvor müssten noch einige Probleme von den Wissenschaftern gelöst werden. EWICON muss ständig Wasser zugeführt werden und das System ist auf einen Kickstart mit Höchstspannung angewiesen, um die Wasserteilchen durch Elektrospray zu laden. Der Wirkungsgrad des Modells liegt derzeit bei fünf Prozent, ein gewöhnliches Windrad kommt auf das Achtfache.

Also leider auch noch nichts, das man ab morgen im großen Stil aufbauen könnte.

Zitat:

Und in den links die von dir gekommen waren waren Videos in denen ein ziemlicher Unsinn gesagt wurde.
OK, nicht nur Unsinn. Aber ausreichend.

Nicht ein Video habe ich verlinkt, da meinst du wohl wen anderen.

Zitat:

PS.
Wenn du alle meine Texte so gründlich gelesen hast kann ich gut verstehen dass inhaltlich nichts angekommen ist.

Weist was, geht dir die Hörner abstoßen, mach mal, ich warte auf dich mit offenen Armen, wenn du mit aufgeschlagenen Knien und blutender Nase zurück kommst. Ich werd dir auch nicht vorhalten, dass ich es dir gleich gesagt hab, aber ich unterstütze dich dann gern dabei, ein sinnvolles und umsetzbares Konzept zu machen.

Ich hoffe aber gleichzeitig, dass die Entscheider für das große System schon weiter sind als du, und nicht mit halbgaren Vorstellungen "einfach mal machen" und damit unermesslichen Schaden anrichten (nicht nur wirtschaftlich). Zunächst bin ich erst einmal auf Januar bis März gespannt, wenn DE einfach mal so Kernkraftwerke abschaltet und Kohlekraftwerke drosselt, in einer Größenordnung, die ausreichen würde, halb Österreich zu versorgen, und dabei auf Gaskraftwerke verweist, wohl wissend, dass die Gasspeicher so leer wie noch nie zu Winterbeginn sind ... Toi toi toi.

Wed Dec 22 09:33:45 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

So kann man schon eher was anfangen

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 02:05:55 Uhr:


...

Nicht so falsch.
Aber hier kommt trotzdem die Frage wie viel Eigenkapital investiert werden kann?

Sorry, wir unterhalten uns hier nicht über irgendwelche Luxusanschaffungen, die man nach verfügbarem Eigenkapital dimensioniert, oder ganz sein lässt. Wir reden hier von einer absoluten Notwendigkeit, wo eben nicht die primäre Frage ist, wer das wieviel investieren könnte, sondern wo die Frage zu klären ist, wie die notwendigen Investitionen ermöglicht werden können (z.B. KfW Bürgschaften, oder zinsfreie Darlehen direkt vom Staat)

Zitat:

...
Photovoltaik hat quasi keine Wartung.

Aus der bisherigen Erfahrung heraus, hält eine PV Anlage etwa 20 bis 25 Jahre, bis sie in der Ausbeute merklich einbricht, und die Module ersetzt werden müssen (Teil 1 der "Wartung", sprich, die Kosten für den Austausch müssen in den Betriebsjahre inflationsbereinigt zurückgelegt werden)

Weiterhin gehen selbst Anlagenbauer davon aus, dass über diese Laufzeit mindestens einer der drei Wechselrichter den Geist aufgibt, und ersetzt werden muss (Teil 2 der "Wartung", sprich, die Kosten für den neuen und dessen Einbau müssen auch im laufenden Betrieb reinkommen)

Für eine "richtige" Energiewende braucht es Pufferakkus, und auch da werden einzelne Module nach etwa 10 bis 15 Jahren austauschreif (Teil 3 der "Wartung"😉

Da das Ganze ja auch einspeisen soll, braucht es eine Erfassung und Abrechnung, auch die ist nicht umsonst zu haben.

Zitat:

Wärmepumpen funktionieren im wesentlichen wie ein Kühlschrank. Und dieser hat auch sehr wenig Wartung.

Sie funktionieren eher wie Klimaanlagen mit recht großen Wärmeleistungen auf kleinem Volumen. Du kannst sie einfach laufen lassen, oder, besser ab und an einen Service machen lassen, ein Kunde von mir hat eine WP seit 1990 in Betrieb, da kommt jährlich der Fachbetrieb zur Wartung, sonst wäre sie längst ausgefallen.

Und alle diese Geräte, die du aufzählst, sind relativ teuer in der Anschaffung, aber halten nicht für die Ewigkeit, sprich, so lange sie laufen, müssen sie das Kapital für ihren Ersatz erwirtschaften.

Zitat:

OK, die Kosten hatte ich bisher hier noch nicht

Aber mal einen kurz zurück.
...
PV Kosten wären dann ..
https://www.solarstromerzeugung.de/.../
...
Wobei das wohl eher die Kalkulation für ein Einfamilienhaus ist. Der super Marktparkplatz wird günstiger.
Also 5000 Millionen qm.
Mal viel zu hoch gegriffene 300€ pro qm
Macht 1500 Milliarden.
Geteilt durch 15 Jahre macht 100 Milliarden pro Jahr.
Eher weniger. Weil 15 Jahre ja doch sehr schnell sind U d die Preise eher hoch angesetzt. Kann also auch nur die Hälfte sein.
https://www.fitformoney.de/bruttosozialprodukt-deutschland/

Die 1,5 Billionen fallen nicht über 15 Jahre an, sondern zu Beginn.

Zum Vergleich: Das

Steueraufkommen von Deutschland 2020 (klick)

lag bei 0,74 Billionen. Sprich, wir reden hier über ein Investitionsvolumen in Höhe von etwas mehr als 2 Jahren Steuereinnahmen des Landes.

Da muss man dann schon hinterfragen, wie das finanziert werden soll. Jede Bank wird da Sicherheiten fordern, und selbst wenn die Bundesrepublik dafür bürgt, ob sie für eine so hohe Bürgschaft noch gut ist?

Zitat:

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2021 eine Höhe von 12.193 Petajoule (PJ) beziehungsweise 416,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE).

Nette Info, aber wir reden doch erst einmal nur über den Strom, nicht die Gesamtenergie...

Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.
Willkommen bei der Ausgangsfrage:

Ja, das können wir.
Bei einem Wirkungsgrad (von dir genannt) von 75% für Strom zu Methan, und einem maximalen Wirkungsgrad Methan zu Strom von 60 bis 70% (nein, Wärmekopplung zählt hier nicht, denn es zählt nur, was am Ende in Form von Strom rauskommt):
Wie hoch müssen dann die Überkapazitäten sein, damit ausreichend eingespeichert werden kann?

Wed Dec 22 12:11:00 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:09:20 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 00:48:39 Uhr:


...
Natürlich gab es einen Link hierzu.
...

Hatte ich doch schon.
Funktioniert über Verdampfung von Wasser (daher die Kälte) und wegwehen von Wasserstoffionen.
https://efahrer.chip.de/.../...aut-irre-windanlage-ohne-rotoren_106479


Den hab ich tatsächlich übersehen. Sorry.
Interessanter Ansatz, hab noch ein wenig weiter geschaut:
https://www.energieleben.at/windrad-ohne-rader/

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:09:20 Uhr:



Zitat:

Zum Einsatz in der Energiegewinnung ist der Prototyp noch nicht geeignet. Zuvor müssten noch einige Probleme von den Wissenschaftern gelöst werden. EWICON muss ständig Wasser zugeführt werden und das System ist auf einen Kickstart mit Höchstspannung angewiesen, um die Wasserteilchen durch Elektrospray zu laden. Der Wirkungsgrad des Modells liegt derzeit bei fünf Prozent, ein gewöhnliches Windrad kommt auf das Achtfache.


Also leider auch noch nichts, das man ab morgen im großen Stil aufbauen könnte.

Windkraft hat aktuell ein massives Akzeptanzproblem.
Mindestabstände zu Wohngebieten.
...
Die hier stellt man in die Wohn- und Gewerbegebiete als Bestandteil von Neubauten.
Es ist also kein Problem von denen hier 8-mal so viele zu bauen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:09:20 Uhr:



Zitat:

Und in den links die von dir gekommen waren waren Videos in denen ein ziemlicher Unsinn gesagt wurde.
OK, nicht nur Unsinn. Aber ausreichend.


Nicht ein Video habe ich verlinkt, da meinst du wohl wen anderen.

OK, mag sein.

Aber sind sind deine Argumente gegen die EE Energiewende?

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:09:20 Uhr:



Zitat:

PS.
Wenn du alle meine Texte so gründlich gelesen hast kann ich gut verstehen dass inhaltlich nichts angekommen ist.

Weist was, geht dir die Hörner abstoßen, mach mal, ich warte auf dich mit offenen Armen, wenn du mit aufgeschlagenen Knien und blutender Nase zurück kommst. Ich werd dir auch nicht vorhalten, dass ich es dir gleich gesagt hab, aber ich unterstütze dich dann gern dabei, ein sinnvolles und umsetzbares Konzept zu machen.

Ich hoffe aber gleichzeitig, dass die Entscheider für das große System schon weiter sind als du, und nicht mit halbgaren Vorstellungen "einfach mal machen" und damit unermesslichen Schaden anrichten (nicht nur wirtschaftlich). Zunächst bin ich erst einmal auf Januar bis März gespannt, wenn DE einfach mal so Kernkraftwerke abschaltet und Kohlekraftwerke drosselt, in einer Größenordnung, die ausreichen würde, halb Österreich zu versorgen, und dabei auf Gaskraftwerke verweist, wohl wissend, dass die Gasspeicher so leer wie noch nie zu Winterbeginn sind ... Toi toi toi.

Die "nicht so vollen" (ich denke vor ein oder 2 Wochen 64%) Gasspeicher sind wirklich ein Problem.
Gerade auch da die Atomkraftwerke in Frankreich auch Probleme mit dem Alter bzw. Rissen haben.
Aber beides wurde nicht durch die Energiewende ausgelöst.

Wed Dec 22 12:30:21 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:


So kann man schon eher was anfangen

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 02:05:55 Uhr:


...

Nicht so falsch.
Aber hier kommt trotzdem die Frage wie viel Eigenkapital investiert werden kann?


Sorry, wir unterhalten uns hier nicht über irgendwelche Luxusanschaffungen, die man nach verfügbarem Eigenkapital dimensioniert, oder ganz sein lässt. Wir reden hier von einer absoluten Notwendigkeit, wo eben nicht die primäre Frage ist, wer das wieviel investieren könnte, sondern wo die Frage zu klären ist, wie die notwendigen Investitionen ermöglicht werden können (z.B. KfW Bürgschaften, oder zinsfreie Darlehen direkt vom Staat)

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Zitat:

...
Photovoltaik hat quasi keine Wartung.


Aus der bisherigen Erfahrung heraus, hält eine PV Anlage etwa 20 bis 25 Jahre, bis sie in der Ausbeute merklich einbricht, und die Module ersetzt werden müssen (Teil 1 der "Wartung", sprich, die Kosten für den Austausch müssen in den Betriebsjahre inflationsbereinigt zurückgelegt werden)
Weiterhin gehen selbst Anlagenbauer davon aus, dass über diese Laufzeit mindestens einer der drei Wechselrichter den Geist aufgibt, und ersetzt werden muss (Teil 2 der "Wartung", sprich, die Kosten für den neuen und dessen Einbau müssen auch im laufenden Betrieb reinkommen)
Für eine "richtige" Energiewende braucht es Pufferakkus, und auch da werden einzelne Module nach etwa 10 bis 15 Jahren austauschreif (Teil 3 der "Wartung"😉
Da das Ganze ja auch einspeisen soll, braucht es eine Erfassung und Abrechnung, auch die ist nicht umsonst zu haben.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Zitat:

Wärmepumpen funktionieren im wesentlichen wie ein Kühlschrank. Und dieser hat auch sehr wenig Wartung.


Sie funktionieren eher wie Klimaanlagen mit recht großen Wärmeleistungen auf kleinem Volumen. Du kannst sie einfach laufen lassen, oder, besser ab und an einen Service machen lassen, ein Kunde von mir hat eine WP seit 1990 in Betrieb, da kommt jährlich der Fachbetrieb zur Wartung, sonst wäre sie längst ausgefallen.

Und alle diese Geräte, die du aufzählst, sind relativ teuer in der Anschaffung, aber halten nicht für die Ewigkeit, sprich, so lange sie laufen, müssen sie das Kapital für ihren Ersatz erwirtschaften.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Zitat:

OK, die Kosten hatte ich bisher hier noch nicht

Aber mal einen kurz zurück.
...
PV Kosten wären dann ..
https://www.solarstromerzeugung.de/.../
...
Wobei das wohl eher die Kalkulation für ein Einfamilienhaus ist. Der super Marktparkplatz wird günstiger.
Also 5000 Millionen qm.
Mal viel zu hoch gegriffene 300€ pro qm
Macht 1500 Milliarden.
Geteilt durch 15 Jahre macht 100 Milliarden pro Jahr.
Eher weniger. Weil 15 Jahre ja doch sehr schnell sind U d die Preise eher hoch angesetzt. Kann also auch nur die Hälfte sein.
https://www.fitformoney.de/bruttosozialprodukt-deutschland/


Die 1,5 Billionen fallen nicht über 15 Jahre an, sondern zu Beginn.
.....

Wir werden diese Kapazitäten nicht in einem Jahr aufbauen.

Das letzte Kohlekraftwerk soll 2038 abgeschaltet werden.

Bis dahin müssen wir das Schritt für Schritt aufbauen.

Also nicht in einem Jahr.

Aber für jeden qm benötigen wir etwas weniger Kohle.

Wir fangen also an immer mehr Geld für Kohle zu sparen.

Es gibt auf polnischer Seite im Dreiländereck ein Braunkohlekraftwerk. Da arbeiten 2000 Mann im Tagebau und weitere 2000 im Kraftwerk. Zumindest die Mitarbeiter im Kraftwerk sind in meiner Rechnung auch noch nicht drin.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Zitat:

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2021 eine Höhe von 12.193 Petajoule (PJ) beziehungsweise 416,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE).


Nette Info, aber wir reden doch erst einmal nur über den Strom, nicht die Gesamtenergie...

Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.
[/quote
Willkommen bei der Ausgangsfrage:

Ja, das können wir.
Bei einem Wirkungsgrad (von dir genannt) von 75% für Strom zu Methan, und einem maximalen Wirkungsgrad Methan zu Strom von 60 bis 70% (nein, Wärmekopplung zählt hier nicht, denn es zählt nur, was am Ende in Form von Strom rauskommt):

75% jetzt schon erreicht.

80% denken die noch erreichen zu können.

Und natürlich muss man die nutzbare Abwärme mit berücksichtigen. Gerade wenn man den Strom im Winter benötigt.

Zitat:

Wie hoch müssen dann die Überkapazitäten sein, damit ausreichend eingespeichert werden kann?

Nochmals. Ich denke wenn wir 10% der versiegelten Fläche für PV nutzen dann reicht das an PV.
Noch Windkraft und Müllheizkraftwerke und biologische Energieträger wie Holz, Alkohol und Biodiesel.
Das reicht dann für die primäre CO2 neutrale Energieerzeugung. Methan als Langzeitspeicher.

Ich sehe nicht wo du das Problem siehst.

Wed Dec 22 13:49:14 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:


...

Windkraft hat aktuell ein massives Akzeptanzproblem.
Mindestabstände zu Wohngebieten.
...
Die hier stellt man in die Wohn- und Gewerbegebiete als Bestandteil von Neubauten.
Es ist also kein Problem von denen hier 8-mal so viele zu bauen.

8 Mal so viele bedeuten auch 8 Mal so hohe Kosten.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:


Aber sind sind deine Argumente gegen die EE Energiewende?

Nein, im Gegenteil, es sind Pro Argumente. Die Wende hin zu den EE kann nur gelingen, wenn eben jene Fragen, die ich aufwerfe, beantwortet , und die Antworten dann auch umgesetzt werden. Unterbleibt das mit Verweisen auf mögliche zukünftige Techniken oder unter Verwendung von "Hauptsache mehr", dann wird das in sich sinnvolle und gute Projekt vor den Baum gehen, und dann lange Zeit allen anderen als mahnendes Beispiel dienen, das nur ja nicht zu versuchen.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:



Die "nicht so vollen" (ich denke vor ein oder 2 Wochen 64%) Gasspeicher sind wirklich ein Problem.
Gerade auch da die Atomkraftwerke in Frankreich auch Probleme mit dem Alter bzw. Rissen haben.
Aber beides wurde nicht durch die Energiewende ausgelöst.

Im Rahmen der Energiewende werden doch die Kraftwerke stillgelegt. Und genau deshalb, weil auf meine Fragen bisher keine Antworten gegeben worden, geschweige denn, das Speicher und Übertragungskapazitäten geschaffen wurden, genau aus diesem Grund sind wir wohl auf das nicht ausreichend gebunkerte Gas angewiesen.

Auch die Tatsache, dass zu wenig gebunkert wurde zeugt davon, dass die Verantwortlichen nicht an die EE Wende gedacht haben, als sie im Sommer bestellt und gekauft haben.

Das ist letztlich das gleiche Szenario wie immer weiter EE zubauen, aber keine passenden Speicher parallel dazu.

Wed Dec 22 14:03:27 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:30:21 Uhr:



Wir werden diese Kapazitäten nicht in einem Jahr aufbauen.

Aber den Finanzplan müssen wir im ersten Jahr wasserdicht haben.

Zitat:

Aber für jeden qm benötigen wir etwas weniger Kohle.

Wenn du mit "wir" die Gemeinschaft meinst, ja, als Land muss weniger Kohle importiert werden, aber im Gegenzug fallen steuer- und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze weg, denn so viele Solar- und Wuindtechniker braucht es nicht, wie mit jedem abgeschalteten Kohlekraftwerk Arbeitskräfte frei werden.

"Wir" können uns schon glücklich schätzen, wenn das Null auf Null auskommt.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:30:21 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 09:33:45 Uhr:



Nette Info, aber wir reden doch erst einmal nur über den Strom, nicht die Gesamtenergie...

Nochmals wir können die Stromversorgung im Sommer dazu nutzen Methan herzustellen.
Dieses kann im Winter auch zum Heizen genutzt werden. Vorzugsweise in einer Form einer KWK.
Das wird ein fließender Übergang.


Willkommen bei der Ausgangsfrage:

Ja, das können wir.
Bei einem Wirkungsgrad (von dir genannt) von 75% für Strom zu Methan, und einem maximalen Wirkungsgrad Methan zu Strom von 60 bis 70% (nein, Wärmekopplung zählt hier nicht, denn es zählt nur, was am Ende in Form von Strom rauskommt):

75% jetzt schon erreicht.

80% denken die noch erreichen zu können.

Und natürlich muss man die nutzbare Abwärme mit berücksichtigen. Gerade wenn man den Strom im Winter benötigt.

1. selbst, wenn sie 80% erreichen, dann bleibt es immer noch bei max. 70% bei der Rückverstromung und damit landest du dann bei 56% Effizienz von geerntetem Sommerstrom bis zum nutzbaren Winterstrom, sprich, von jeder kWh

Strom

, die du im Sommer "zu viel" erntest und wegspeicherst, stehen dir nur 560 Wh

Strom

im Winter zur Verfügung.

Es geht darum, den Strombedarf zu decken, da ist auskoppelbare Abwärme zwar ein netter Benefit, aber er darf nicht mit gerechnet werden, aus Stromsicht bleibt es dabei, dass du für jede im winter aus den Speicher entnehmbare kWh fast 2 kWh im Sommer "verheizen" musst.

Der Gesamtwirkungsgrad ist hierbei unerheblich, denn du musst die benötigten kWh Strom bereitstellen, egal, ob, oder wieviel Abwärme dabei rumkommt.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:30:21 Uhr:



Zitat:

Wie hoch müssen dann die Überkapazitäten sein, damit ausreichend eingespeichert werden kann?

Nochmals. Ich denke wenn wir 10% der versiegelten Fläche für PV nutzen dann reicht das an PV.
Noch Windkraft und Müllheizkraftwerke und biologische Energieträger wie Holz, Alkohol und Biodiesel.
Das reicht dann für die primäre CO2 neutrale Energieerzeugung. Methan als Langzeitspeicher.

Ich sehe nicht wo du das Problem siehst.

Dass du dich nicht festlegen willst ist das Problem.

Im Schnitt hat DE einen Leistungsbedarf zwischen 40 und 80 GW. Mit fossilen und kerntechnische Anlagen reicht es, wenn 80 GW plus die Leistung des größten Einzelkraftwerks vorhanden sind, um einen gesicherten Betrieb zu gewährleisten.

Bei EE werden aber 100 GW installierter Leistung wohl nicht reichen. Reichen 200, oder 300, oder noch mehr? Das ist doch die Frage. Es ist egal, ob PV, oder Wind, oder Gezeiten, oder Wasser, wie hoch muss die installierte Leistung unterm Strich sein, um den Bedarf zu decken, und ausreichend einzuspeichern für die ausbeutearmen Zeiten?

Wed Dec 22 14:45:46 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 13:49:14 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:


...

Windkraft hat aktuell ein massives Akzeptanzproblem.
Mindestabstände zu Wohngebieten.
...
Die hier stellt man in die Wohn- und Gewerbegebiete als Bestandteil von Neubauten.
Es ist also kein Problem von denen hier 8-mal so viele zu bauen.


8 Mal so viele bedeuten auch 8 Mal so hohe Kosten.

Es kann mehr oder weniger sein.
Wenn es allerdings in ein Gebäude integriert wird welches sowieso benötigt wird ist es eher weniger.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 13:49:14 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:


Aber sind sind deine Argumente gegen die EE Energiewende?

Nein, im Gegenteil, es sind Pro Argumente. Die Wende hin zu den EE kann nur gelingen, wenn eben jene Fragen, die ich aufwerfe, beantwortet , und die Antworten dann auch umgesetzt werden. Unterbleibt das mit Verweisen auf mögliche zukünftige Techniken oder unter Verwendung von "Hauptsache mehr", dann wird das in sich sinnvolle und gute Projekt vor den Baum gehen, und dann lange Zeit allen anderen als mahnendes Beispiel dienen, das nur ja nicht zu versuchen.

In der aktuellen Situation sehr ich nicht die Gefahr dass wir zu viel machen. Eher zu ungleichmäßig.
Also zu viel PV für zu wenige Akkus oder mehr Akkus als wir benötigen. Wobei Akkus auch für Speicher im allgemein steht.
Aktueller Stand haben wir wohl eher zu wenig Speicher.
Das wichtige ist erst einmal das ganze in ein Gleichgewicht zu bekommen und weiter auszubauen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 13:49:14 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 12:11:00 Uhr:



Die "nicht so vollen" (ich denke vor ein oder 2 Wochen 64%) Gasspeicher sind wirklich ein Problem.
Gerade auch da die Atomkraftwerke in Frankreich auch Probleme mit dem Alter bzw. Rissen haben.
Aber beides wurde nicht durch die Energiewende ausgelöst.

Im Rahmen der Energiewende werden doch die Kraftwerke stillgelegt. Und genau deshalb, weil auf meine Fragen bisher keine Antworten gegeben worden, geschweige denn, das Speicher und Übertragungskapazitäten geschaffen wurden, genau aus diesem Grund sind wir wohl auf das nicht ausreichend gebunkerte Gas angewiesen.
Auch die Tatsache, dass zu wenig gebunkert wurde zeugt davon, dass die Verantwortlichen nicht an die EE Wende gedacht haben, als sie im Sommer bestellt und gekauft haben.
Das ist letztlich das gleiche Szenario wie immer weiter EE zubauen, aber keine passenden Speicher parallel dazu.

Die stillgelegten Kraftwerke sind wohl nicht der Grund für die "leeren" Gasspeicher. Und auch nicht für die Risse in französischen (und ich denke belgischen) Kraftwerken.

Mit mehr EE und dann noch PTG wären wir auch nicht so abhängig von ausländischen Gas.
So betrachtet wäre mehr EE eine Lösung für das Problem.
Denn Ölheizungen gibt es schon länger.
Und Gaskraftwerke zur Abdeckung der Spitzenlast.

Wed Dec 22 15:39:50 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 14:45:46 Uhr:


...
Es kann mehr oder weniger sein.
Wenn es allerdings in ein Gebäude integriert wird welches sowieso benötigt wird ist es eher weniger.

Es ist definitiv mehr, denn man muss nicht nur den Generator bauen, sondern auch das Gebäude drumherum. Dann stellt sich die Frage: besteht überhaupt so viel Bedarf nach Gebäuden?

Nebenfrage: oder kann der Generator auch in bereits bestehende Gebäude sinnvoll integriert werden?

Zitat:

In der aktuellen Situation sehr ich nicht die Gefahr dass wir zu viel machen. Eher zu ungleichmäßig.
Also zu viel PV für zu wenige Akkus oder mehr Akkus als wir benötigen. Wobei Akkus auch für Speicher im allgemein steht.
Aktueller Stand haben wir wohl eher zu wenig Speicher.
Das wichtige ist erst einmal das ganze in ein Gleichgewicht zu bekommen und weiter auszubauen.

Wenn ich die aktuelle Situation analysiere, dann kommt bei mir raus:

1) es ist noch viel zu wenig passiert, da der Jahresbedarf nur zu knapp 50% gedeckt werden kann, da fehlt der Zubau von mindestens nochmal so viel (eher 3 bis 4 mal so viel) um 100% Deckung 24/7/365 zu erreichen

2) aktuell hat man zu viel Erzeugerkapazität errichtet, die z.T. abgeregelt werden muss, weil das Netzt das nicht verschaffen kann

3) es wurde viel zu wenig Speicherkapazität geschaffen, damit 2) entfällt und eine Übertragung von Spitzenproduktion zu Spitzenverbrauch gesichert möglich wird.

4) es wurde am Netz selber rein gar nichts getan, um es für die EE zu ertüchtigen.

Zitat:

Die stillgelegten Kraftwerke sind wohl nicht der Grund für die "leeren" Gasspeicher. Und auch nicht für die Risse in französischen (und ich denke belgischen) Kraftwerken.

Nein, das sind sie nicht, aber sie sind der Grund, warum verantwortlich handelnde Verantwortliche niemals so einen niedrigen Stand zugelassen hätten, eben, weil sie wissen, dass man auf dieses Gas im 3. Drittel des Winters dringend angewiesen sein wird. Und eben so ein Mißmanagement sehe ich auch im Um- und Ausbau von Erzeugung und Speichern.

Zitat:

Mit mehr EE und dann noch PTG wären wir auch nicht so abhängig von ausländischen Gas.

Wir bräuchten erst einmal doppelt so vie EE, nur um unseren Strombedarf zu decken, da ist noch kein PtX dabei. Und um den Faktor 3 bis 5 mehr (je nach Studie und verwendeter Speichertechnologie), wenn man auch noch PtX (als Energiespeicher) realisieren möchte.

Zitat:

So betrachtet wäre mehr EE eine Lösung für das Problem.

Mehr .... ja, aber zum "richtigen Zeitpunkt" verfügbar. Noch mehr Überkapazität in Juli und August brauchen wir so dringend wie Fußpilz, solange wir mit den gleichen Anlagen dann in Januar/Februar unterkapazitäten und unzureichende Speicher haben.

Zitat:

Denn Ölheizungen gibt es schon länger.

Was haben die jetzt mit Strom oder Gas aus Strom zu tun?

Zitat:

Und Gaskraftwerke zur Abdeckung der Spitzenlast.

War nicht gerade die Tatsache, nicht genug Gas für den allgemeinen Bedarf und die Kraftwerke zu haben, damit sind die Gaskraftwerke in diesem Winter Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Wed Dec 22 16:29:26 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 14:45:46 Uhr:


...
Es kann mehr oder weniger sein.
Wenn es allerdings in ein Gebäude integriert wird welches sowieso benötigt wird ist es eher weniger.

Es ist definitiv mehr, denn man muss nicht nur den Generator bauen, sondern auch das Gebäude drumherum. Dann stellt sich die Frage: besteht überhaupt so viel Bedarf nach Gebäuden?
Nebenfrage: oder kann der Generator auch in bereits bestehende Gebäude sinnvoll integriert werden?

Eher nicht.
Die Aerodynamik des Gebäudes macht bestimmt auch etwas aus.

Mehr Gebäude macht immer wieder Sinn.
Ob jetzt für Sozialwohnungen oder als Gewerberaum oder...

Wed Dec 22 16:39:58 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

In der aktuellen Situation sehr ich nicht die Gefahr dass wir zu viel machen. Eher zu ungleichmäßig.
Also zu viel PV für zu wenige Akkus oder mehr Akkus als wir benötigen. Wobei Akkus auch für Speicher im allgemein steht.
Aktueller Stand haben wir wohl eher zu wenig Speicher.
Das wichtige ist erst einmal das ganze in ein Gleichgewicht zu bekommen und weiter auszubauen.


Wenn ich die aktuelle Situation analysiere, dann kommt bei mir raus:
1) es ist noch viel zu wenig passiert, da der Jahresbedarf nur zu knapp 50% gedeckt werden kann, da fehlt der Zubau von mindestens nochmal so viel (eher 3 bis 4 mal so viel) um 100% Deckung 24/7/365 zu erreichen
2) aktuell hat man zu viel Erzeugerkapazität errichtet, die z.T. abgeregelt werden muss, weil das Netzt das nicht verschaffen kann
3) es wurde viel zu wenig Speicherkapazität geschaffen, damit 2) entfällt und eine Übertragung von Spitzenproduktion zu Spitzenverbrauch gesichert möglich wird.
4) es wurde am Netz selber rein gar nichts getan, um es für die EE zu ertüchtigen.

Zu 1.) Ja wir benötigen mehr.
Also sollten wir mehr bauen.
2.) Nicht zu viel.
Nur zu wenig Speicher.
Wie unter 3 geschrieben.

Zu 4.
Es gab auch Änderungen an Netz.
Zugegeben nur dass notwendigste.
Aber mit mehr Akkus wird auch nicht viel mehr benötigt.
Speicher an der richtigen Stelle können nicht nur zw. Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgleichen sondern auch die Last auf kritischen Teilen des Netzes glätten.

Wed Dec 22 16:56:23 CET 2021    |    Alexander67

]

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

Die stillgelegten Kraftwerke sind wohl nicht der Grund für die "leeren" Gasspeicher. Und auch nicht für die Risse in französischen (und ich denke belgischen) Kraftwerken.


Nein, das sind sie nicht, aber sie sind der Grund, warum verantwortlich handelnde Verantwortliche niemals so einen niedrigen Stand zugelassen hätten, eben, weil sie wissen, dass man auf dieses Gas im 3. Drittel des Winters dringend angewiesen sein wird. Und eben so ein Mißmanagement sehe ich auch im Um- und Ausbau von Erzeugung und Speichern.

Ja, optimal läuft das nicht.

Das ändert aber nichts an der Machbarkeit.

Bedeutet "nur" "Mißmanagement" bei der Umsetzung.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

Mit mehr EE und dann noch PTG wären wir auch nicht so abhängig von ausländischen Gas.


Wir bräuchten erst einmal doppelt so vie EE, nur um unseren Strombedarf zu decken, da ist noch kein PtX dabei. Und um den Faktor 3 bis 5 mehr (je nach Studie und verwendeter Speichertechnologie), wenn man auch noch PtX (als Energiespeicher) realisieren möchte.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

So betrachtet wäre mehr EE eine Lösung für das Problem.


Mehr .... ja, aber zum "richtigen Zeitpunkt" verfügbar. Noch mehr Überkapazität in Juli und August brauchen wir so dringend wie Fußpilz, solange wir mit den gleichen Anlagen dann in Januar/Februar unterkapazitäten und unzureichende Speicher haben.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

Denn Ölheizungen gibt es schon länger.


Was haben die jetzt mit Strom oder Gas aus Strom zu tun?

Ich hasse Autokorrektur.

Natürlich sollte es Gasheizungen ...

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 22. Dezember 2021 um 15:39:50 Uhr:



Zitat:

Und Gaskraftwerke zur Abdeckung der Spitzenlast.


War nicht gerade die Tatsache, nicht genug Gas für den allgemeinen Bedarf und die Kraftwerke zu haben, damit sind die Gaskraftwerke in diesem Winter Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Das primäre Problem sind die nicht optimal gefüllten Speicher.

Und die Risse in den Kernkraftwerken unserer Nachbarn.

Und ja, ich mache mir da schon Gedanken darüber wie gut der Winter laufen wird.
Noch ist der Winter nicht extrem.
Evtl. wird es also nicht knapp.

Wed Dec 22 17:24:11 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Dezember 2021 um 16:56:23 Uhr:


...
Noch ist der Winter nicht extrem.
Evtl. wird es also nicht knapp.

Er muss nicht extrem werden, "Winter" würde schon reichen. Heute morgen bin ich bei minus 10° losgefahren, jetzt hat es bereits -3° und klaren Himmel ... angekündigt sind bis zu -16° . Das ist nicht "extrem", das ist normaler Winter für Nord BaWü.

Wed Dec 22 18:41:07 CET 2021    |    Alexander67

Leider im wesentlichen hinter einer pay-wall.
https://www.faz.net/.../...n-energieberater-im-interview-17676533.html

Wed Dec 22 19:05:44 CET 2021    |    LF-X

Leider kann man ja nur die ersten paar Zeilen lesen. Aber warum nicht auf jeder Halle einer Industrieanlage PV-Zellen drauf liegen ist mir unbegreiflich. Ist Industriestrom billiger als PV-Strom?

Wed Dec 22 19:09:30 CET 2021    |    Schwarzwald4motion

Gute Investitionen müssen überlegt sein, je nach Zielvorgabe ist woanders das Geld besser untergebracht.
Drum sind ja mittelfristig Klare Vorgaben des Gesetzgebers erforderlich.

Wed Dec 22 19:56:30 CET 2021    |    Alexander67

Zitat:

@LF-X schrieb am 22. Dezember 2021 um 19:05:44 Uhr:


Leider kann man ja nur die ersten paar Zeilen lesen. Aber warum nicht auf jeder Halle einer Industrieanlage PV-Zellen drauf liegen ist mir unbegreiflich. Ist Industriestrom billiger als PV-Strom?

Jedenfalls bisher ohne EEG Umlage.
Aber je nach Geschäftsfeld wird auch mal der Strom abgedreht.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 22. Dezember 2021 um 19:09:30 Uhr:


Gute Investitionen müssen überlegt sein, je nach Zielvorgabe ist woanders das Geld besser untergebracht.
Drum sind ja mittelfristig Klare Vorgaben des Gesetzgebers erforderlich.

Es ist jedenfalls eine Anlage ohne viel Risiko.
Bisher jedenfalls.

Und zukünftig auch nur vom Strompreis abhängig.
Kurz bei steigenden Strompreis hat man günstigen Strom.
Bei fallendem hat man eher Pech.
Mit Akku kann man nicht nur den eigenen Strom puffern sondern auch mit schwankenden Preisen Geld verdienen.

Thu Dec 23 11:09:28 CET 2021    |    Alexander67

Noch eine Akku Idee.
Eher billig und derzeit mit einer Kapazität pro kg die nicht für mobile Anwendungen geeignet ist.
Für stationäre Anwendungen ist das Gewicht aber nicht so wichtig. Da ist eher der Preis wichtig.
Und der scheint hier zu passen.

https://efahrer.chip.de/.../...zellstoff-statt-seltener-metalle_106642

Zitat:

Papierhersteller hat grandiose Idee: Akkus aus Zellstoff statt seltener Metalle
... die ohne Kobalt und Lithium auskommt. Stattdessen wird sie aus Aluminiumfolie und Zellstoff hergestellt – Materialien, die leichter und günstiger zu beschaffen sind. Im Gegensatz zu den aktuell üblichen Lithium-Ionen-Akkus soll die Neuentwicklung keine Kapazitätseinbußen bei steigender Anzahl der Ladevorgänge haben.
....
Bisher erreichten die Wissenschaftler allerdings lediglich eine maximale Energiedichte von 10 Wattstunden pro Kilogramm, was nur einem Zwanzigstel der Energiedichte einer handelsüblichen Li-Ion-Akkus entspricht.
.....

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