Tue Nov 30 18:39:22 CET 2021
|
jennss
|
Kommentare (616)
In der Energiewende kommt den Speichertechnologien eine Schlüsselrolle zu, weil regenerative Energien von der Natur abhängig sind und statt Energie bei Bedarf zu produzieren, wie Kohle- oder Atomkraftwerke, sie nur Energie aus der Natur ziehen, wann es sie gerade gibt. Viele denken beim Speichern zuerst nur an Batterien. Diese sind kompakt und effizient, aber es gibt noch mehr. Energie lässt sich z.B. als Potentialenergie (erhöhte Lage), wie auch als kinetische Energie (Bewegung) speichern, aber auch in Wärme und flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Kinetische Energiespeicher wie z.B. Schwungräder (u.a. in Formel 1-Technik) sind für die Energiewende wahrscheinlich weniger von Bedeutung, denn die Bewegung hat über die Zeit Verluste, die bei Energiespeicherung in erhöhter Lage nicht auftreten. Im Prinzip ist auch ein E-Auto, d.h. nicht die Batterie selbst, sondern die Bewegung, ein kinetischer Speicher, denn beim Bremsen gibt es Energie zurück 🙂. Wie schnell Energie aus dem Speicher abgerufen werden kann, ist ein wichtiger Punkt für den jeweiligen Einsatzort/-zweck. Die Speicherverluste sind auch unterschiedlich. Für die Energiewende interessant sind hauptsächlich:
Für kürzere Speicherdauern gäbe es noch:
Toll erklärt sind hier verschiedene Speichertechnologien: Eine weitere Übersicht (vom Bundesministerium) zu Speichertechnologien: Je nach Einsatzgebiet stehen also verschiedene Speichertechnologien zur Verfügung. Insgesamt lässt sich sagen, dass es doch eine Menge Möglichkeiten zur Energiespeicherung gibt und die sind wichtig für regenerative Energien wie Wind- und Solarenergie. Welche Speichervariante zu wählen ist, hängt davon ab, wie lange Energie zu speichern sein soll bzw. wie schnell sie abrufbar sein muss und welche Möglichkeiten der gewünschte Speicherort bietet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht auf dem Weg, Atom- und Kohlestrom komplett abzubauen. ![]() |
Sat Dec 04 09:16:05 CET 2021 |
mz4
also sorry es gibt NIX nerfigeres als Tunnel (nacht/dunkel) und Alleen. (licht an/aus/an/aus)
Wenn dich was blendet gibt es Sonnenbrillen und Sonnenblenden.
Bist du zu klein für Sonnenbelnden -> anderes Auto kaufen
Pralle Sonne macht nix... haben ja ne Klimaanlage
Schnee macht auch nix da wenn nicht geräumt fährt man halt langsamer.
und außerdem macht Schnee Spaß zum fahren.. (aber das ist wohl ein Berglandbewohner BMW fahrer spaß den die z.B. Nordlichter nicht so wirklich verstehen)..
selbst Schneefall ohne das etwas liegen bleibt überfordert schon ab FFM die Autofahrer und sie schleichen mit der Vorahnung bald pioretten zu drehen 😉
Sat Dec 04 09:45:11 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Von Tunnel oder Einhausung hat doch keiner gesprochen, oder?
Klugscheißer ... hatte bisher kein Auto wo ich nicht mit dem Kopf den Himmel berühren konnte.
Das schöne an einer Blende ist, dass sie Schatten wirft, das Blöde, dass sie meist so undurchsichtig ist.
Sonnenbrillen sind auch nett, aber schweineteuer in Sehstärke, wenn sie denn eine Mindestqualität haben sollen.
Na, du bist mir ja ein Held, da wird zum Thema erneuerbare Energie diskutiert, und Euer Gnaden lässt dann im Stau den Verbrenner tucken, damit er nicht schwitzen muss.
Na Klasse, ich fahre BMW, und komme aus dem Bergland. Und ja, ein wenig rumwedeln macht Laune ... aber bitte nicht auf der Autobahn, da hab ich andere Interessen als ausgedehnte Drifts
Naja, kann ja nicht jeder ein so begnadetet Autofahrer vor dem Herrn sein wie du, üb Nachsicht mit all uns Minderbemittelten um dich herum, auch das zeichnet einen guten Autofahrer aus.
Sat Dec 04 10:03:50 CET 2021 |
Schwarzwald4motion
Ich schmeiß mich hier mal raus es geht gar nicht um Energiespeicher.
Sat Dec 04 10:12:54 CET 2021 |
mz4
naja aber da die Sonne in der Regel von oben oder schräg kommt, sind dann zu den meisten tagfahrzeiten genau die Allee effekte spürbar und die Unfallzahlen in Allee'n kommen halt auch nicht von ungefähr.
Trotzdem die Iree ist gut
Ja deshalb kann man ja für kleinwüchsige die Sitze nach oben fahren.
und ja leute die nix sehen sofort führerschein entziehen 😉
Bitte nicht so ernst nehmen das war bewusst provokativ geschrieben 😉
Passt doch zu unserer Volksspaltung prima dazu.
Wer keine Entspiegelte Armani Sonnenbrille in Sehrstärke vorweisen kann und die nicht alle 3 Monate überprüfen lässt lappen weg.
Ja Burn Baby Burn..
Ich versuche meine Zeiten so zu legen das ich nicht in staus komme. (ja kann nicht jeder)
aber genau das ist was villeicht uns corona und die daraus resultierende wirtschaftskriese bringen könnte.
Keine arbeitsplätze mehr mit >20km abstand von "daheim".
Das würde der E-Mobiltiät auch nen ganz anderen Drive geben wenn man nicht wengen 300€ mehr 100km weit weg fahren würde 😉
Aber hallo das weist du doch.. der beste vom besten vom besten 😉
nein natürlich nicht aber ein bisschen fahrzeugkontrolle würde den fahrern gut tun...
wobei das ist ja alles nur noch auf absehbarer zeit.
ich denke nicht das wir in 15-20 jahren noch die möglichkeit haben wie heute (17-18jähre) einen führerschein zu machen. sondern das es ähnlich einer mofa erlaubnis eine art sachkundeprüfung für den notfall hinauslaufen will und ein vollwertiger führerschein für das "volk" nicht mehr finanzierbar sein wird.
nochmal ich schreibe oft provokativ ohne böse absicht weil diese gesamtsituation wie es hier gerade läuft egal in welcher ecke wenn man noch halbwegs denken kann unkontrolliert am driften ist.
im gegensatz zum auto macht driften der wirtschaft und des volkes aber kein spaß...
Sat Dec 04 11:04:55 CET 2021 |
tomate67
Ich denke nicht, dass die Erzeugung von genügend Wind- und Sonnenstrom über das Jahr gemittelt das Problem wird, sondern nur, wie wir die Energie des Sommers im Winter zur Verfügung haben werden...... also Speicher.
Grob geschätzt, würde ich vermuten, dass man 1/4 der Jahresleistung, ca 150 Terrawattstunden(150.000.000.000 kWh) speichern müsste.... eine ganze Menge jedenfalls. Entsprechend günstig muss die Technologie sein. Da darf man auch nicht die Energie in PTG verschleudern.
Sat Dec 04 11:11:43 CET 2021 |
S@ndro
Man muß sich schon im klaren sein das es mit den heutigen technischen Mitteln der Speicherung nicht möglich ist umzusteigen auf sogenannte(erneuerbare).
Siehe Energieerzeugung zb(Agorameter)ohne konventionelle Erzeugung hätten wir alle im Dunkeln gesessen übrigens die LEAG (eh.Vattenfall Braunkohle)hat schon einen Batteriespeicher in Betrieb genommen ca 50 MW dient allerdings zur Netzstabilisierung,nochmal zu Erinnerung die erzeugte Energie muss ziemlich genau dem realen Verbrauch entsprechen.
Leider nimmt das in Deutschland schon religiöse Züge an.
Sat Dec 04 11:32:37 CET 2021 |
mozartschwarz
Jup... Es ist nicht möglich realistisch und technikoffen zu diskutieren. Es werden immer welche völlig stur ihren Träumen nachhängen und ständig gleiche und schon mehrfach wiederlegte Argumente wiederholen.
Sat Dec 04 21:17:29 CET 2021 |
Gravitar
Jo, Strom ist extrem teuer in D und alle wollen uns veranlassen, ihn als Ressource zu nutzen. Für Wärmepumpen, am besten auch noch für Mobilität im BEV. Momentan habe ich dank Wärmepumpe eine Tagesbedarf von etwa 40Kwh. Sollte ich mit Elektrizität mobil werden/bleiben, wären es wohl 80Kwh am Tag. Das zu einem Zeitpunkt, wo es den ganzen Tag um 0°C mieselregnet, nicht hell wird und nachts alles neblig wird bei null Luftbewegung. Welche regenerative Energie versorgt mich so in 10 Jahren?
Thema Speicher: Es taugen die Speicher etwas, die die Energie im Juli speichern und Anfang Dezember zur Verfügung stellen. In meinem kleinen Universum sind das 2.400Kwh im Dezember mutmaßlich mit BEV.....
Wer kann das zu vertretbaren Kosten und wie geht das?
Gruß
Gravitar
Sun Dec 05 10:08:57 CET 2021 |
lippe1audi
Ist das Äußern von so viel Wahrheit überhaupt erwünscht?
Grüße, lippe1audi
Sun Dec 05 10:47:31 CET 2021 |
tomate67
Die Speicher und Biogasanlagen, für die bis dahin hoffentlich Lösungsansätze gibt.
P.S. 2400kWh müssen es nicht sein, Wind und ein paar schöne Tage gibt es auch im Winter. Ich würde mit 15-20% des Jahresverbrauchs kalkulieren. Die Spitzen der regenerativen Stromversorgung liegen übrigen gerne im Winter, weil da viel Wind weht und der Wirkungsgrad von Solarzellen bei niedrigen Temperaturen höher ist.
Sun Dec 05 12:52:44 CET 2021 |
Gravitar
Das schreibst du so leicht. Ich habe viel Geld für einen Neubau mit exzellenter Wärmedämmung im Betrieb investiert und dazu eine der besten Wärmepumpen am Markt von Stiebel Eltron gerade auch aus Umweltgründen am Laufen. Das war nicht billig, kostet aber derzeit für unser 200qm-Haus, zugegeben aufwändig architektonisch designt im klassizistischen Stil, besagte 40Kwh am Tag zu verbrauchen für Wärme und Warmwasser. Wir müssen mit drei Fahrzeugen mobil sein, um unserer Arbeit nachzukommen. Da sind 40Kwh für BEV Mobilität noch vorsichtig kalkuliert bei drei Fahrzeugen.....
So 80-100Kw wären es dann etwa doch und bei Preisen um 30Cent zu Hause laden wäre das minimal günstiger als derzeit mit Benzin/Diesel, bei häufigerem nutzen der lokalen Ladeinfrastruktur, immerhin kann ich über Nacht nicht 3 Fahrzeuge gleichzeitig laden, wären das schon Kosten um die 50Cent/Kwh und damit etwas teurer als Benzin/Diesel bei gleichzeitig mehr Umstand und Wartezeiten. Wer hat einen Hausanschluss daheim, wo 3 Fahrzeuge gleichzeitig Energie bunkern könnten? So wirklich Lust mir regelmäßig den Wecker um 3Uhr nachts zum Umstöpseln zu stellen habe ich eigentlich auch nicht, dazu ist der Job zu stressig....
Gruß
Gravitar
Sun Dec 05 13:11:35 CET 2021 |
notting
Umstecken musst du nur, wenn du nicht alle 3 Fahrzeuge gleichzeitig ans Stromnetz angeschlossen kriegst. Man kann durchaus automatisiert steuern lassen, wieviel wann welches E-Autos lädt.
Also z. B. alle dürfen gleichzeitig laden, müssen sich aber ggf. die Leistung teilen die da ist oder in einer best. Reihenfolge wird einer stark bevorzugt.
An sich kann man auch den Faktor "Wann ist der Strom günstig?" einfließen lassen. Ob man unterm Strich wirklich spart, ist eine andere Frage.
notting
Sun Dec 05 13:35:47 CET 2021 |
Gravitar
Jo, möglich ist vieles, aber ein Lademanagement, am besten auch noch mobil, damit man es an anderen Cee Steckdosen unkompliziert anschließen kann, ist umständlich und teuer. Am besten zu Hause 11kw mit Lademanagement (immerhin müssen 4kw und 30A Anlaufstrom für die Wärmepumpe übrig bleiben und Licht und Herd sollen auch noch funktionieren) mit Änderung der elektronischen Infrastruktur, dann für jedes Auto Schuko-Lader und mobiles Cee - Ladegerät, schon ist man wieder 10.000€ weiter, grob gerechnet. Da fahre ich auch über 100.000km auf Benzin für, auf Strom kann ich damit das erste mal mein Fahrzeug kostenpflichtig anschließen....
Gruß
Gravitar
PS: Vermutlich würde ich eher 3x16A Schuko an unterschiedlichen Leitungen nutzen, was aber wieder höhere Ladeverluste zur Folge hätte. Ein Kabel müsste je von Trockner/Waschmaschine kommen, dann wäre in der Nacht freier Zugang zu meinem Haus die Folge. Oder nochmal den Elektriker kommen lassen....
Sun Dec 05 13:50:11 CET 2021 |
Acidrain2001
Wenn du einen Neubau hast, sollte dein Hausanschluss locker (mind.) eine Wallbox UND die normalen Verbraucher einschließlich WP aushalten.
Schukolader schließen sich für richtige BEV aus, die laden 2 Tage bis die voll sind... Daher am besten eine 22kW Wallbox, d.h. 32A dreiphasig, analog CEE rot groß (ggf mit Lastmanagement) in die Garage, daran können dann 2 Autos laden.
Sun Dec 05 13:50:20 CET 2021 |
Gravitar
Ich bin mir noch nicht sicher, ob man an eine Cee-Steckdose einfach einen Mehrfachstecker mit 3 Entnahmestellen einstecken kann und dann daran 3 mobile Wallboxen die sich untereinander die Leistung aufteilen (3x 11kw 3-phasig). Falls die untereinander prüfen und die Leistung auf jeweils eine Phse aufteilen, wäre das einfach. Aber ich vermute zu einfach und so nicht möglich.....
Man wird wohl zusätzliches Geld für Lademanagement in die Hand nehmen müssen...
Gruß
Gravitar
Sun Dec 05 13:57:26 CET 2021 |
pcAndre
Morgen...!
Zunächst einmal war es eure Entscheidung euch dort nieder zu lassen, wo ihr jetzt wohnt. Es war also eine bewusste Entscheidung, dir Ihr vorher detailliert mit Vor- und Nachteilen bewertet habt. Also beschwer dich nicht! 😉
Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE hat über die Jahre Studien zu den Stromgestehungskosten erneuerbare Energien veröffentlicht[1].
Die darin befindlichen Zahlen bezüglich der Volllaststunden sind sehr interessant. Ein normales Jahr hat bekanntlich 8.760 Stunden.
Windenergie (kWh pro Jahr = Volllaststunden):
Onshore: Binnenland Deutschland 1800 h
Onshore: Norddeutschland 2500 h
Onshore: Küstennahe und windreiche Standorte Deutschland 3200 h
Offshore: geringe Entfernung von Küste 3200 h
Offshore: mittlere Entfernung von Küste 3600 h
Offshore: sehr gute Standorte 4500 h
Braunkohle (Stunden pro Jahr):
Hoch: 7300 h
Niedrig: 5300 h
Gas u. Dampf (Stunden pro Jahr):
Hoch: 8000 h
Niedrig: 3000 h
Biogas (Stunden pro Jahr):
Hoch: 7000 h
Niedrig: 4000 h
Feste Biomasse (Stunden pro Jahr):
Hoch: 7000 h
Niedrig: 4000 h
Angesichts des Trends immer größerer Anlagendimensionen sowie der Errichtung von Anlagen in Küstenferne wird angenommen, dass Offshore-WEA bis zum Jahr 2050 im Idealfall eine Volllaststundenzahl von 5500 erreichen werden (Reuter und Elsner 2016).
Biogasanlagen und Anlagen mit Verwendung von biogenen Festbrennstoffen können in Deutschland problemlos eine Auslastung von 80 - 90% erreichen, was über 7000 Volllaststunden pro Jahr entspricht. Vorangetrieben durch die durch das EEG eingeführte Flexibilitätsprämie wird immer häufiger eine flexible Fahrweise der Anlagen angestrebt, was zu sinkenden Volllaststunden führt. Das Ziel der Flexibilitätsprämie ist die Erhöhung des flexiblen Anteils an der Stromproduktion der Biogasanlage. Dies dient dazu, die Dargebotsabhängigkeit der Stromerzeugung von Solar und Wind auszugleichen.
Derzeit liegen die Volllaststunden von Braunkohle über alle Anlagen bei durchschnittlich 4625 Stunden. Bei Steinkohle wurden im Jahr 2020 durchschnittlich 1640 Stunden und bei wirtschaftlichen GuD-Kraftwerken 6500 Stunden erzielt (Fraunhofer ISE 2021b).
Mal kurz eine "Einsparrechnung", wenn du alle drei Fahrzeuge kostenneutral gegen einen Stromer tauschen würdest/könntest:
1. Steuer: 3 x 80€ = 240€
2. TÜV: 3 x 50€ = 75€ (pro Jahr)
3. Service (machste ja selber): 3 x 30€ = 90€
4. Einnahmen THG Quote: 3 x 300€ = 1.200€
Gesamt rund 1.600 € pro Jahr, für die du rund 5.300 kWh (bei 30 Cent) bekommen könntest. 😉
Die Frage ist, wie sieht eure Pendelstrecke aus?!?
Laut DESTATIS pendeln in Deutschland tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit[2].
Bei Arbeitnehmern schaut die tägliche Entfernung wie folgt aus:
unter 5 km: 25,8%
5 bis unter 10 km: 22,2%
10 km bis unter 25 km: 30,2%
Insgesamt pendeln 78,2% der Pendler < 50km pro Tag
25 bis unter 50 km: 14,8%
50 km und mehr : 5,0
Nur 19,8% pendeln > 50 km pro Tag
Von daher können auch schon 3 x Schuko-Steckdosen, selbstredend in perfekten Zustand und einzeln über eine Phase angeschlossen, für das tägliche pendeln ausreichen. Von abends 18 Uhr bis morgens 6 Uhr gehen dann auch schon > 20 kWh in den Akku.
MfG André
P.S.: Da habt ihr euer Haus schon für viel Geld zukunftsgewandt saniert, doch die Elektrifizierung der Garage war dann wohl der Blinde Fleck! 😉 Früher oder später wird das eh kommen...!
[1] https://www.ise.fraunhofer.de/.../...skosten-erneuerbare-energien.html
[2] https://www.destatis.de/.../pendler1.html
Sun Dec 05 14:03:32 CET 2021 |
notting
Es gibt durchaus Verteilerkabel bzw. Baustromverteiler, wo der Eingang 16A oder 32A CEE hat und hinten mehrere Dosen der gleichen oder niedrigeren Kategorie sind (wenn man irgendwie z. B. von 32 auf 16A geht, braucht man Leitungsschutzschalter). Z. B.
https://geizhals.de/1531941335
https://geizhals.de/1419212763
Oder man lässt sich vom Elektriker z. B. an einen 3phasigen Leitungsschutzschalter mit 16A drei CEE16-rot-Steckdosen hängen. Gute CEE16-rot-Dosen kosten vllt. 10-20EUR/Stk.
Ich meine, dass alle 3 der bekanntesten mobilen EVSE (Juice Booster, go-e-Charger und nrgkick) auch Lastmanagement können, zumindest mit Zusatz-Dingern vom Hersteller. Wenn alle beteiligten lastmanagementfähigen EVSE von der selben Firma sind, sollte das recht einfach sein.
Alternativ gibt's z. B. OpenWB. Nein, ich meine nicht die Wallbox, sondern die Software auf der Wallbox. Die kann man sich AFAIK kostenlos herunterladen und selbst installieren. Oder dort im Shop einen kompletten Rechner (RasPi?) im Gehäuse kaufen, wo das schon installiert ist, ohne das restl. Wallbox-Zeug drumherum.
Meine dass OpenWB mind. den go-e-Charger unterstützt. Letzterer hat näml. auf jeden Fall eine recht gut dokumentierte API auch für's Lastmanagement.
notting
Sun Dec 05 14:12:02 CET 2021 |
Acidrain2001
Ja musst du. Die Wallboxen müssen miteinander "reden" können (via LAN/WLAN) und eine der Boxen oder ein zentrales Lastmanagement steuert die Lastabgabe an die Fahrzeuge. Bei Drehstrom muss man auch auf sog. Schieflasten achten, d.h. dass die 3 Phasen nicht zu unterschiedlich belastet sind (also nicht bspw. alle auf L1 laden und L2 und L3 sind lastfrei). Im Prinzip aber alles kein Hexenwerk und kleines 1x1 für einen Elektriker, aber da muss man halt einmal durch und sein Haus fit für Elektroautos machen.
Sun Dec 05 14:13:32 CET 2021 |
Gravitar
Ganz blind nicht, eine Cee liegt und 32A satt der 16A wären möglich, allerdings mit etwas Aufwand. Alles ist aber sehr aufwendig und schön hergerichtet mit geschliffenen Wänden und Stuck an der Decke, da möchte ich nur ungern nochmal irgendwo eine Schneise fräsen. 3xSchuko aus einer Cee sollten als Mimimum funktionieren und über Nacht 3x20Kwh bringen, mal sehen, wie das funzt bevor man was umstrickt. Brauch ein Fahrzeug absehbar mehr, kommt es von 18-22uhr alleine an die Cee, danach wird über Nacht geteilt. So zumindest meine laienhafte Vorstellung.
Danke für deine Aufstellung der vorgesehenen Erzeuger.
Gruß
Gravitar
Sun Dec 05 14:59:37 CET 2021 |
mz4
Das macht für dich die easee home wallbox.1x 11kw in die erste Box und dann von da noch bis zu 4 zusätzliche.. an die erste (Art Reihenschaltung)..
Die Boxen managen dann die 11kw von allein oder du über die App 🙂
Sun Dec 05 15:06:50 CET 2021 |
mz4
Was möglich ist sagt dir dein Elektriker...
32A also 22kw wallbox alles kein Problem.
Wenn du nicht nur 2m Kabel zwischen Stromzähler und cee Stecker hast (dann würden 5x6mm² Kabel reichen) musst du schon ordentliche Kabelquerschnitte verlegt haben 😉
Mon Dec 06 00:48:05 CET 2021 |
LF-X
40kWh pro Tag mit Wärmepumpe (Daikin Altherma 3 H HT) hatte ich letzten Winter in den kältesten Monaten in meinem 150 Jahre alten Haus (aber nur 120qm). Sicher das Eure Wärmepumpe ordentlich läuft? Ein aufwendig gedämmter Neubau sollte deutlich weniger Energie ziehen. Was ist das für ein Dämmstandard? Klingt für mich nach schlecht eingestellt, fehldimensioniert oder sogar defekt.
Mon Dec 06 01:06:48 CET 2021 |
Gravitar
Jo, das passt! Liegt etwas besser als Kfw60, ich wollte aber auf gar keinen Fall eine Lüftungsanlage, die Dämmung ist ganz ordentlich mit 20cm, Dreifachverglasung wollte ich nicht, hätte die Fassade mit Sprossenfenstern im klassizistischen Stil gestört. Ich habe 4 Ausbauten im Dach ( Gauben), Gesimse, Säulen mit einem Vorbau. Dazu ein Mansarddach. Alles gut gedämmt aber es durfte natürlich die Architektur nicht stören. Aus meiner Sicht passt das, auf gar keinen Fall wollte ich wegen schlechter Erfahrungen eine Fußbodenheizung. Also Wandheizung mit Vorlauftemperatur von 38°C derzeit. Dazu kommt das Warmwasser. Bei Heizung derzeit mit COP 3,8. bei Warmwasser 50°C derzeit mit COP 2,7. Wenn 3Leute duschen, gehen alleine dafür gut 10Kw drauf. So ist es halt.....
Gruß
Gravitar
Mon Dec 06 14:55:05 CET 2021 |
tomate67
Wie heiß duscht ihr denn? 10kWh sind 180.000kJ. Teile ich die 180.000 durch 4,18(Wärmekapazität) und 30(als angenommene Temperaturerhöhung des Wassers) und zu guter Letzt noch durch 3(Personen), so genehmigt sich jeder von den dreien knapp 500 Liter..... erwärmt mit einem Tauchsieder und nicht mit einer Wärmepumpe.
Mon Dec 06 15:47:14 CET 2021 |
LF-X
Und jetzt teile das wieder durch 3 wenn das Wasser zentral erwärmt wird und zirkuliert. Dann ist man bei fast 170l gezapftes Warmwasser pro Person. Der Rest ist "Verlust" - Wenn der in der Gebäudehülle ist, nicht sonderlich tragisch.
Das Gebäude erscheint mir aber für einen Neubau eh ungewöhnlich durstig. Und das liegt ganz sicher nicht an der klassizistischen Fassade. Es gibt übrigens auch 3-fach verglaste Fenster mit Sprossen die gut aussehen. Die machen den Braten aber eh nicht fett. Ob die Fenster ein Uw 1,0 oder 0,7 haben macht aus vermurksten KFW60 auch kein KFW40+.
Mon Dec 06 15:51:40 CET 2021 |
tomate67
Meine Rechnung ist für einen Tauchsieder. Eine Wärmepumpe macht 4-5x soviel Wasser heiß 😉
Mon Dec 06 15:57:32 CET 2021 |
LF-X
Sein aktueller COP wurde mit 2,7 angegeben. Bei den aktuellen Außentemperaturen für eine Luftwärmepump nicht unrealistisch.
Die Frage aller Fragen: Sind es 10kWh elektrische Energie oder der Wärmebedarf?
Mon Dec 06 15:59:21 CET 2021 |
Gravitar
Wenn du meinst, at Tomate...... wird es wohl richtig sein..... 8-) Keine Lust, dich richtig zu korrigieren....
Gruß
Gravitar
Mon Dec 06 16:08:00 CET 2021 |
tomate67
Du darfst mich gerne korrigieren, ich wüsste gerne, wo mein gedanklicher Fehler liegt.
Ich denke auch schon länger über eine Gebäudesanierung nach....
Tue Dec 07 20:43:02 CET 2021 |
Alexander67
Ja, das macht diesen Aspekt der Energiespeicherung interessant.
Mit einem Like Knopf hätte ich mir diesen Beitrag sparen können.
Wed Dec 08 03:35:23 CET 2021 |
Alexander67
Das Prinzip das ich schon vor ein paar Wochen oder Monaten hier vorgeschlagen hatte. Salz erhitzen.
https://t3n.de/news/salz-akku-erneuerbare-energien-1435350/
Und hier ein Druckspeicher der CO2 nutzt.
https://www.stern.de/.../...oblem-von-solarfarmen-loesen-31391472.html
Wed Dec 08 16:47:59 CET 2021 |
mozartschwarz
Nun ist Wärme aber recht schwer verlustarm zu Speichern und es ist auch schwer Wärme in eine andere Energieform zu wandeln, zumindest ohne größere Verluste. Die können wir uns unter EE aber so garnichtmehr leisten... 7,5 fach...
Witzig find ich auch den CO2 Speicher. Jeder der sich mit Technik auskennt weiß wie schlecht Wirkungsgrade von Kompressoren sind. Dann wieder das Geschwätz zur gespeicherten Wärme um das Teil energetisch schönzurechnen.
Hab ich irgendwie was verpasst? Hat Deutschland ein nennenswertes Fernwärmenetz? Müssen wir im Sommer heizen?
Alles ja ganz nett und sicherlich auch in manch Nische gut einsetzbar. Die lösung scheint mir beides aber nicht zu sein.
Was aber sowieso fehlt ist die nötige Strommenge...
Wed Dec 08 17:35:10 CET 2021 |
pelowski
Na und? Was nicht passt, wird passend gemacht.
Jahrzehtelang war Voraussetzung für wirtschaftlichen Fortschritt und Lebensqualität
(ja, ich weiß, dass damit auch negative Effekte einhergehen, wie Umweltverschmutzung in vielen Bereichen. CO2 als Lebensgas gehört allerdings nicht dazu!),
dass Strom bedarfsorientiert bereitgestellt wurde.
Nun wurde doch schon mehrmals mehr oder weniger offen angekündigt:
Strom steht in Zukunft nur angebotsorientiert zur Verfügung.
Was das bedeutet, konnte ich in einigen Entwicklungsländern sehen/erleben. 🙄😠
Wed Dec 08 17:41:39 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Dann sollte das neue Motto lauten "Von den Entwicklungsländern lernen heißt siegen lernen"
Damit meine ich dann allerdings, dass jeder Einzelne gut beraten wäre, sich eben nicht auf irgendwelche Speicher, irgendwo und irgendwann zu verlassen, sondern sich Strategien abzuschauen bei denen, die schon heute mit unsteter Energieversorgung leben.
Vielleicht wäre für Hausbesitzer ja ein Akkuspeicher für mehrere Tage (unabhängig von existierender PV) durchaus eine lohnende Investition in die Zukunft. 😉
Wed Dec 08 17:55:28 CET 2021 |
mozartschwarz
Ich hab ein Stromagregat. Sollte vielleicht ein paar Tausend Liter Benzin dafür bunkern.
Es geht halt bei der Energiewende nicht nur um den aktuell benötigten Strom. Das muß erstmal in die Köpfe...
Wed Dec 08 18:08:05 CET 2021 |
PS-Schnecke52374
Darf ich dann im Zweifel zu dir zum Laden kommen 😉 ?
Wed Dec 08 18:20:36 CET 2021 |
mozartschwarz
Du immer 🙂
Wed Dec 08 19:16:01 CET 2021 |
Alexander67
Derzeit.
Die Strommenge ist hoffentlich zukünftig kein Problem mehr. Und die Speicher hoffentlich bald auch nicht mehr.
Regional gibt es Fernwärme-Netze.
Kompressoren haben schlechte Wirkungsgrade weil die Wärme verpufft.
Wenn man dieses Problem löst wird es gleich besser.
Und gerade mit EE benötigen wir Speicher.
Der Wirkungsgrad sollte natürlich auch möglichst gut sein.
Da die Energie "Gratis nachwächst" ist der Wirkungsgrad nicht mehr sooo wichtig.
Aber wichtig ist Speicher.
Vor allem bei EE.
Auch das sind Speicher.
Also ja.
Evtl. kann man damit zukünftig sogar Geld verdienen.
Ja, aber das Notstromaggregat bzw dessen Kühlung an die Heizung anschließen.
Und Akkus und ....
Wed Dec 08 21:37:53 CET 2021 |
mozartschwarz
Wie war das noch gleich? Die gesamte aktuelle Dachfläche in Deutschalnd reicht in etwa um die zweite Hälfte an nötiger Strommenge für DE über Solar zu erzeugen, also auch EE zu werden. Damit hätten wir dann 20% der benötigten Gesamstrommenge um DE von fosilen Brennstoffen unabhängig zu machen... Du redest aber schon von Überschuss und Speichern die nicht effektiv sein müssen...
Nichts gegen die Batterie im Haus und die Solarziegel auf dem Dach, aber das reicht halt nicht.
Thu Dec 09 00:00:58 CET 2021 |
Alexander67
Sieh dir an wie unsere Dächer aussehen.
Solarpanele sind leider noch nicht die Regel.
Wir haben jetzt schon spitzen in denen wir sogar Dank/infolge EE "zu viel" Strom haben.
Mit mehr EE werden wir in solchen Situationen viel zu viel Strom haben. Den können wir nicht einfach verschwenden.
Den müssen wir speichern.
Das muss am Tag für die Nacht gespeichert werden.
Das muss an windreichen und/oder sonnigen Tagen für Windarne und bewölkte Tage gespeichert werden.
Da muss im Sommer für den Winter gespeichert werden.
Da finde ich eine Anlage die aus billigem Überschuss Strom mit 75-80% Wirkungsgrad Methan für den Winter produziert wirklich gut.
Und das tolle an EE ist:
Wenn die Anlagen installiert sind wird nur noch Wartung benötigt. Keine Verbrauchsmaterialien wie Kohle oder Brennstäbe.
Gerade Photovoltaik ist extrem wartungsarm.
Einmal installiert gibt es nicht mehr viele laufende Kosten.
Deine Antwort auf "Speichertechnologien in der Schlüsselrolle"