Sat Mar 21 15:25:54 CET 2020
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jennss
Schätzt ihr, ohne Infektion durch die Corona-Pandemie zu kommen?Vorweg: Man kann „der Virus“, wie auch „das Virus“ sagen, beides ist richtig. Ich nehme hier „der“. 2020 sollte das große Jahr der Elektromobilität werden. Mit dem Coronavirus konnte man nicht rechnen. Sowas habe ich in meinen 53 Jahren noch nicht erlebt. Vergleichbar ist der vielleicht mit der Pest ca. 1350 oder mit der Spanischen Grippe ca. 1920 (>25 Mio Tote). Im Unterschied zu damals sind die Entwicklung und der Informationsfluss jedoch jetzt schneller. Wir hoffen auf einen Impfstoff noch in diesem Jahr. Sicher ist das aber nicht. Im Spiegel ist in einem Bericht von 3 Szenarien (ohne Impfstoff) geschrieben worden: Im Moment schotten wir uns alle ab. Dadurch zieht sich die Krise hin. Der Höhepunkt nach dem 3. Szenario, das wir jetzt wohl weitgehend praktizieren, ist erst im Januar 2021 und überstanden haben wir alles wohl im Frühjahr/Sommer 2021. Das alles ist aber schwer vorhersagbar. Würden wir dem Virus freien Lauf lassen, hätten wir vielleicht im Sommer 2020 schon wieder freien Ausgang und alles. Aber die Zahl der Toten läge dann wohl bei mehr als 1 Mio. in Deutschland (?). Bei Szenario 3 kämen wir lt. obiger Seite mit „nur“ 100000 Toten weg. Da man nicht weiß, wer einen milden und wer einen schweren Verlauf haben wird, gibt es eigentlich keine Alternative zum Abschotten. Wenn wir Zeit gewinnen, wird das Gesundheitssystem nicht überlastet und parallel wird geforscht. Bei Szenario 1 hätten wir zu einem Zeitpunkt bis zu 22,5 Mio. Erkrankte gleichzeitig, bei Szenario 2 ca. 7,7 Mio. und bei Szenario 3 nur 450000. Selbst junge Menschen außerhalb der Risikogruppen haben teilweise einen schweren Verlauf. Vermutet wird, dass die direkte Infektion per Einatmen zur Lunge gefährlicher ist als der langsame Weg über Speichel durch den Hals, weil es dem Menschen weniger Zeit gibt Antikörper aufzubauen: Ein „gezieltes Abbrennen des Waldes“ (Virus‘) durch kontrollierte Infektionen, um danach Immunität zu erzielen, ist zu riskant. Manch einer würde wider Erwarten sterben. Das wäre dann quasi Mord oder fahrlässige Tötung. Unklar ist auch, wie lange man immun bleibt. Das können Monate oder Jahre sein, vielleicht auch lebenslang. Es könnte dann auch wieder Wellen geben, wobei der Mensch dann aber vielleicht nicht mehr so hart getroffen wird, weil der Körper den Virus schneller erkennt und reagieren kann. Haben wir hier einen Mediziner, der das genauer kennt? Auch, wenn die menschliche Gesundheit natürlich an erster Stelle steht, muss man sich fragen, was von unserem bisherigen Leben, das ja zum großen Teil auf einer florierenden Wirtschaft basiert, noch bleibt? Es scheint, als könnte es danach wie nach einem Krieg einen Wiederaufbau geben. VW dürfte insofern gut daran getan haben, schon viele ID.3 gebaut zu haben: https://www.freenet.de/.../...auf-geheimen-halden_7710220_4717844.html Das sicherste Gehalt haben derzeit wohl Beamte, Arbeitslose und Rentner, also Geld vom Staat. Firmen sind ja auch nicht sicher. Vapiano hat bereits Insolvenz angemeldet: https://www.focus.de/.../...iano-ist-zahlungsunfaehig_id_11793661.html Im Unterschied zu damals rettet uns das Internet doch ein bisschen. So richtig isoliert sind wir eigentlich nicht, nur physisch. Wir haben ja uns hier 🙂. Wollte man sich früher Informationen geben, ging es nur mündlich oder durch Papier. Beide Wege boten Möglichkeiten zur Infektion. Das Internet braucht aber natürlich auch eine gewisse physische Pflege, damit alles funktioniert und das geht nicht alles aus der Distanz. Gestern Abend konnte man sich bei PayPal z.B. schlecht einloggen. Hier ist eine animierte Simulation, wie es mit der Corona-Pandemie ablaufen kann: https://www.washingtonpost.com/graphics/2020/world/corona-simulator/ (auf „Browse now“ klicken und dann Cookies abklicken). Im Prinzip passt es zum Spiegel-Text oben. In China soll es jetzt null Neuinfektionen gegeben haben. Eigentlich positiv, aber es gibt noch so viele Menschen, die nicht immun und damit weiterhin angreifbar sind. Ein neues Ausbrechen ist gut möglich, man muss sich vom Ausland abschotten. 14 Tage Inkubationszeit und 5 Tage aktiv auf Oberflächen machen den Virus nur sehr schwer kontrollierbar. Woher kommt der Coronavirus? So ein Virus setzt uns darauf zurück, die Basics des Lebens zu schätzen zu wissen, die menschliche Nähe z.B.. Wie haltet ihr das im Haus? Meidet ihr auch untereinander Umarmungen etc.? Wir sind zu dritt im Haus und ich wüsste jetzt gar nicht, was wir machen, sobald der erste betroffen ist. Wenn Staat und Privatleute finanziell angeschlagen sind, werden wir alle wohl unseren Lebensstandard zurückschrauben müssen, wie auch immer das dann aussehen mag. ![]() |
Thu Nov 05 22:27:43 CET 2020 |
Bert1956
Und dann sind sie plötzlich pleite?
Thu Nov 05 22:36:30 CET 2020 |
der_Nordmann
Nicht plötzlich.
Und auch immer im Einzelfall zu betrachten.
Aber wenn du ein mieses Jahr auf der Einnahmenseite hast, und Geld bekommst um deine Betriebskosten zu decken, dann muss man schon sehr gut mit dem Steuerberater arbeiten um am Ende auch was von den Hilfen zu haben.
Die Hilfen sind schon richtig und wichtig. Die Frage ist aber helfen sie allen?
Nein! Sagt selbst dein verlinkter Spiegel-Artikel. Sind doch die Geschäfts/Betriebskosten in jedem Betrieb und Geschäftsmodel unterschiedlich.
Hast du den Artikel bis zum Ende gelesen?
Thu Nov 05 22:40:11 CET 2020 |
Bert1956
Der Staat aka Steuerzahler kann nicht jeden Umsatz- oder Lohnausfall kompensieren. Das geht nicht! So viel Geld gibts nicht. Alle müssen mehr oder weniger draufzahlen. Ist blöde, ist aber so.
Thu Nov 05 22:40:16 CET 2020 |
der_Nordmann
Mag sein.
Wollte mit meiner Auflistung nur zeigen, dass solche Pandemien nicht so überraschend kommen.
Gab es doch ein Positionspapier, ich glaube von 2008 oder 2012, in dem der Bundesregierung erklärt wurde wie sich eine weltweite Pandemie in Deutschland auswirken würde.
In dem Szenario ist fast die aktuelle Situation 1 zu 1 wiederzufinden.
Thu Nov 05 22:42:05 CET 2020 |
der_Nordmann
Ok, bin ich dabei.
Rentenbezüge um, sagen wir 5%, kürzen?
Thu Nov 05 22:45:56 CET 2020 |
carchecker75
Hier mal die Sicht eines Gastronoms
Das Lokal von Münür Sakaoglu war vor der Krise beliebter Treffpunkt für den Berliner Politikbetrieb. Heute ist der Gastronom auf die Hilfspakete der Bundesregierung angewiesen – und doch nicht gut darauf zu sprechen. Sie bescheren ihm ganz neue Probleme.
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Als Hauptgang konnten Gäste zwischen Eierragout und gebratenem Zanderfilet wählen, vorweg gab es eine Curry-Kokoscreme-Suppe, als Nachspeise Pfannkuchen mit Apfelmus. So sah es aus, das vorläufig letzte Mittagsmenü bei „Habel am Reichstag“ in Berlin. Seit Montag gilt für das beliebte Weinlokal am Rand des Regierungsbezirks das Gleiche wie für Millionen Gastronomiebetriebe im ganzen Land: Die Türen bleiben zu, die Küche kalt. Bis Ende November. Mindestens.
„Wir sind geknickt“, sagt Gastronom Münür Sakaoglu. Mit „wir“ meint er sich und sein 32-köpfiges Team. Sie stehen vor einem weiteren Monat mit hohen Kosten, aber keinen Einnahmen, einem weiteren Monat, in dem seine Mitarbeiter in Kurzarbeit zu Hause sind, andere Kosten aber weiterlaufen.
Der Gastronomieverband Dehoga warnt davor, dass durch die neuerliche Zwangsschließung mindestens einem Drittel der 245.000 Betriebe in Deutschland das Aus droht. Schnelle und vor allem unbürokratische Hilfe soll dies verhindern, verspricht die Regierung. Bis zu 75 Prozent des letztjährigen Novemberumsatzes soll es geben.
Sakaoglus Stimmung hebt das nicht. Er betont, dass er hinter den Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus steht. Es gehe schließlich um Menschenleben. Doch was das neue Hilfsprogramm angeht, ist er nach den Erfahrungen der vergangenen Monate zurückhaltend. „Wahrscheinlich kann der Antrag erst im Januar gestellt werden“, sagt er. Er klingt verbittert.
Die 75 Prozent seien wunderbar. Die Ankündigung der Regierung wecke aber vor allem neue Ansprüche bei jenen, denen er Geld schulde, allen voran seinen Vermietern. „Manchmal frage ich mich, ob die Hilfen das Leid nicht nur verlängern“, sagt Sakaoglu.
Solche Sätze zeugen vom Ärger, der sich bei ihm aufgestaut hat. Kurzarbeitergeld, Soforthilfe, Überbrückungshilfe, Azubi-Hilfe, Mietzuschuss. Sakaoglu hat alles beantragt, glatt ging es nie, wie er sagt. Als sei das Geschäft seit März nicht herausfordernd genug gewesen, habe er sich damit auseinandersetzen müssen, wie die Politik die Hilfen gemeint haben könnte, ob sie ihm zustehen oder nicht. „Ich fühle mich mit jedem Antrag hochkriminell.“
Der 50-Jährige ist im Berliner Stadtteil Kreuzberg aufgewachsen, arbeitete viele Jahre im Hotelgewerbe, unter anderem als Direktor einer Vier-Sterne-Herberge der französischen Accor-Gruppe in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet. „Büroarbeit ist mir nicht fremd, ich habe gelernt, Zahlungsziele zu beachten, die Liquidität eines Betriebs zu steuern“, sagt der Mann, dessen Eltern in den 1960er-Jahren aus der Türkei nach Berlin kamen.
Sechs Jahre ist es her, dass sich Sakaoglu selbstständig machte. Er übernahm das „Habel am Reichstag“. Die Veranstaltungsräume im Gewölbe, aber auch die verwinkelten Gastronomiebereiche darüber sind beliebt bei Politikern und ihren Mitarbeitern, auch Lobbyisten wissen die Diskretion zu schätzen. 2018 übernahm Sakaoglu ein weiteres Café am Kurfürstendamm und ein Hotel. Alle drei Betriebe gehören zur G.M.C.R. Gastronomie GmbH, benannt nach den Initialen seiner Kinder.
Alles in einer GmbH zusammenzufassen war vor Corona eine gute Idee. In Corona-Zeiten erwies es sich als Fehler. Das merkte Sakaoglu, als er im März Soforthilfe beantragte – bis zu 15.000 Euro hatte die Politik für Kleinbetriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern bereitgestellt, damit diese ihre laufenden Betriebsausgaben weiter zahlen konnten. Drei Anträge, für jeden Betrieb einen, schickte er Ende März an die Investitionsbank Berlin.
„Innerhalb von 48 Stunden waren knapp 30.000 Euro auf dem Konto“, erinnert sich Sakaoglu. Für das Weinlokal und das Hotel gab es jeweils 15.000 Euro, nur der Zuschuss für die Dependance am Kurfürstendamm fehlte. Eine Erklärung dafür gab es zunächst nicht, erst Mitte Mai, eineinhalb Monate später, erhielt Sakaoglu die offizielle Ablehnung. Doppelantrag, lautete die knappe Begründung.
Das liege bestimmt daran, dass er für die Restaurants dieselbe Kontonummer nutze, hätten Kollegen gemutmaßt. Sakaoglu dachte an ein Missverständnis. „Ich kam gar nicht auf die Idee, dass nicht beide Restaurants und das Hotel einen Anspruch auf Soforthilfe haben könnten“, sagt er. Er habe schließlich für jeden Betrieb laufende Kosten, bezahle dreimal Miete.
Sakaoglu legte Einspruch ein, vier Monate vergingen, ehe ihm die Bank im September schrieb, er habe nur Anspruch auf einmal 15.000 Euro, da es sich bei der GmbH um ein Unternehmen handele. Wobei auch zu dem Zeitpunkt offensichtlich noch eine genaue Prüfung der Anträge fehlte, hätte diese doch ergeben, dass ihm überhaupt keine Soforthilfe zusteht, haben alle drei Betriebe zusammen doch mehr als zehn Beschäftigte. Doch das hat ihm die Bank bis heute nicht erklärt.
Die 30.000 Euro hat er mittlerweile vollständig zurücküberwiesen. Auch weil sie einer anderen Hilfe im Weg standen: dem Mietzuschuss für die Monate April und Mai. Den bekommt nur, wer zuvor nicht schon Soforthilfe erhalten hat. Das Versprechen: Der Staat bezahlt allen Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten die Hälfte der in den zwei Monaten angefallenen Miete.
Doch die Wahrheit sieht für den Gastronomen anders aus, denn die Beträge sind gedeckelt: Pro Mietobjekt gibt es für die zwei Monate maximal 10.000 Euro. Sakaoglu kam auf einen Anspruch von knapp 27.000 Euro. Dem stehen tatsächliche Mietkosten für die drei Objekte in Höhe von 96.000 Euro für zwei Monate gegenüber. „Der Zuschuss entsprach statt 50 Prozent nicht einmal 30 Prozent meiner Mietausgaben.“
Nein, er wolle nicht undankbar erscheinen, und das sei er auch nicht, sagt Sakaoglu während des Gesprächs in seinem leeren Weinlokal. Doch in Reden der Politiker klängen die Hilfen sehr viel besser, als sie am Ende seien. Gerade für Unternehmen seiner Größenordnung, mit rund 30 Mitarbeitern und zwei Millionen Euro Umsatz, würden die Einnahmeausfälle wegen der oft gedeckelten Beträge nur teilweise ausgeglichen.
Hilfe muss schnell kommen
Das zeige sich beim Überbrückungsgeld, das zunächst für die Monate Juni bis August beantragt werden konnte, jetzt auch für die Zeit von September bis Jahresende. Auch das sei gedeckelt, bei 50.000 Euro im Monat.
„Die größte Last ist für Unternehmer die Miete“, sagt Sakaoglu. Das habe die Politik vergessen. Seinen Mitarbeitern könne er nicht erklären, warum sie weniger Geld bekämen, Vermieter aber unverändert Anspruch auf 100 Prozent ihrer Einnahmen hätten. „Vermieter sind die wahren Nutznießer der staatlichen Hilfen“, sagt Sakaoglu.
Wobei er sich nicht zu laut beschweren will. Mit seinen Vermietern bespreche er an jedem Monatsende, wie viel Geld er jetzt, wie viel er später überweise. Seine Vorschläge würden bislang akzeptiert, auf Forderungen verzichte aber keiner.
Die neue Hilfe wird die Erwartungen seiner Gläubiger auf volle Mietzahlungen im November erhöhen. Vor einem Jahr war dies ein guter Monat für Sakaoglu. Die GmbH hatte einen Umsatz von 230.000 Euro. Zahlt der Staat die angekündigten 75 Prozent, bekäme er 170.000 Euro.
Andere Hilfen wie Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe werden damit zwar verrechnet, dennoch bringt ihm das „viel Liquidität“, wie er sagt. Wenn die Hilfe schnell und unbürokratisch kommt.
Thu Nov 05 22:46:49 CET 2020 |
SUV-Fahrer
Die Bundesregierung ist doch keine Vollkaskoversicherung, die alle eingetretenen Schäden eins zu eins ersetzen kann.
Das sollte sie auch nicht, jeder Unternehmer muss ein gewisses Risiko tragen, ansonsten hätte er ebenso Beamter auf Lebenszeit mit entsprechend magerem Gehalt werden können.
Ich hatte auch schon Mietnomaden, mit denen ich gravierend eingefahren bin. Die ich zwar verklagt, von denen ich jedoch bis heute mangels pfändbarem Einkommen keinen Cent gesehen habe. Das verbucht man als Erfahrung, aber steckt deswegen den Kopf doch nicht in den Sand...
Gruß,
SUV-Fahrer
Thu Nov 05 22:46:55 CET 2020 |
Marschjus
Unwahrscheinlich, ALG2 wurde auch gerade erhöht. Ich denke mal die CO2 Abgabe ab 2021 spült wieder etwas Geld in die kassen.
Thu Nov 05 22:56:51 CET 2020 |
notting
Du hattest geschrieben:
In deinem Link geht's aber nicht um den Altersmedian
- der dt. Bevölkerung allg.
- der Corona-Erkrankten
- der Verstorbenen unabh. von der Todesursache
sondern um den Altersmedien der Todesfälle unter den Corona-Erkrankten.
Wie soll man diesen Link von dir auf Anhieb finden, wenn du was zieml. anders schreibst als um das es in dem Link geht?! Du provoziert so auf diese Art geradezu Missverständnisse, da du im Urpsrungsposting weder im Text noch mit Hilfe so eines Links klargemacht hast, was für eine Zahl das ist 🙄
notting
Thu Nov 05 23:11:47 CET 2020 |
Bert1956
Von mir aus. Ich vertrage es locker. Auch das Zehnfache läßt mich nicht erschaudern.
*achselzuck*
Nur werden dann viele Rentner zusätzlich Leistungen beantragen, weil sie unter die Mindestsicherungsgrenze fallen.
Jetzt mußt du nur noch die Mehrheiten dazu zusammen bekommen. Den Ärmsten der Armen noch etwas wegzunehmen taut sich wohl keine Partei.
Dann sollte dies Gesetz natürlich auch Nordmann-Gesetz heißen. Damit die Leute wissen, wem sie das zu verdanken haben. Ob du dich dann nicht lieber freiwillig in Quarantäne begibst?
Ich glaube ja. Draußen wärs dann viel zu gefährlich für dich😉
Fri Nov 06 01:57:03 CET 2020 |
Alexander67
Heute, aber evtl. nicht mehr morgen oder in 10 Jahren.
Fri Nov 06 02:08:37 CET 2020 |
Alexander67
Wieso soll es eine gute Idee gewesen sein die 3 Betriebe in eine GmbH zu bündeln?
Die Immobilien gehören ihm alle nicht?
Dann kann/muss man das streichen.
Aber weshalb sollen die einzelnen Betriebe zusammengefasst werden?
Weil es eben so gewachsen ist und dann nicht weiter darüber nachgedacht wurde?
Fri Nov 06 05:18:56 CET 2020 |
der_Nordmann
Siehst Du, du erkennst selbst den Widerspruch deiner These.
"Alle müssen drauf Zahlen, ist blöd ist aber so" war Deine Aussage."
Wo ist denn der Untetdchied zwischen dem Rentner und einem Selbstständigen?
Mir liegt es eigentlich fern, über andere User zu urteilen, aber das was du hier immer wieder schreibst, lässt mich ein wenig schaudern. Ich bekomme bei dir immer mehr und mehr den Eindruck, eines verbitterten alten Mannes. Blockwartmentalität!
Für dich gibt es nur entweder, oder!
"Alle müssen drauf Zahlen.....", nennt man dir dann ein Beispiel, drohst du gleich mit " den Ärmsten der Ärmsten" Horrorszenarien.
Fri Nov 06 05:41:33 CET 2020 |
Marschjus
Natürlich ging es um die Todesfälle unter den Erkrankten, alles andere spielt doch hier bei dem Thema absolut keine Rolle. Es war eine Antwort auf die Aussage von Bert, der hier jedem der nicht auf Linie ist, unterstellt er riskiert den Tod der anderen.Und das es bei mehr Infektionen auch mehr Tote gibt (das stimmt an sich natürlich). Aber es ist eben nicht jeder erkrankte dem Tod geweiht.
Das man auch immer den Kontext eines Beitrages mal ein wenig betrachten sollte und eben auch den ganzen Beitrag lesen. Ich ging halt davon aus es sich von selbst erschließt.
Und wenn es unklar ist, kann man auch zunächst nachfragen bevor man irgendwas fordert (glaub ich nicht -> editieren).
@Alexander67
Ja man, wird den google Eintrag auch bestimmt schon in einem 1/2 nicht mehr ganz oben finden.
Auch das ist doch absolut unerheblich wenn wir uns jetzt gerade darüber unterhalten. In einem halbe JAhr stimmt die Statistik wahrscheinlich sogar nicht mehr.
Des weiteren war ja sogar in meinem ersten Beitrag dazu statista als Quelle benannt.
Wenn es jemanden wirklich mal interessiert kann man auch selbst google nutzen.
Fri Nov 06 08:07:19 CET 2020 |
notting
Du hattest nicht zitiert auf was genau du dich beziehst. Postings können versch. Aussagen enthalten, wo deine Aussage dazugehören scheint. Du hast nicht mal dazugeschrieben welchen Nutzer du mit deiner Antwort ansprichst. Ergo kann man nicht wissen auf was du dich beziehst. Das verursacht unnötige Missverständnisse, mit der solche Leute die Diskussion kaputtmachen.
notting
Fri Nov 06 08:10:10 CET 2020 |
Goify
Jetzt werden ja laut Medienberichten die Krankenhäuser langsam voll. Wenn das stimmt, sieht es nicht so prall aus für eventuelle Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Dabei hatte ich gehofft, dass es doch noch ein ruhigerer Herbst und ruhige Vorweihnachtszeit gibt - nur eben anders ruhig mit offenen Läden.
Arbeitet jemand in einem Krankenhaus und kann bestätigen, dass die Intensivbetten tatsächlich knapp werden? Vielleicht rufe ich nachher mal eine Bekannte an, die im Klinikum Passau arbeitet. Die weiß vielleicht mehr und der traue ich (so weit ist es schon gekommen, dass ich alle ÖR Medien in Frage stellen muss).
Fri Nov 06 08:49:19 CET 2020 |
Alexander67
Natürlich ändern sich die Zahlen irgendwann.
Wenn alle über 80-Jährigen tot sind oder wenn das Gesundheitswesen komplett überlastet ist, dann sterben auch viel mehr jüngere.
Ansonsten ist der Median aber eine sehr robuste Zahl die sich nicht so schnell ändert.
Was im Augenblick interessant ist und sich ändert, sind die Patientin die Coronabedingt auf eine Intensivstation gehören.
Auf folgendem Link 2,653 (1%) Serious or Critical
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/
Sonntag Abend oder Montag früh lang der noch bei ca. 2000.
Ich hätte da für in 3 Wochen mit wahrscheinlich einer verdreifachung gerechnet.
Also ca. 6000. Mit einer Spanne von 4000 (Wenn es echt gut läuft) bis 10000 (wenn es extrem schlecht läuft).
Wobei 10000 ein Wert ist mit dem wir wohl noch keine Probleme haben.
Aber da muss man eher mal die Krankenhäuser fragen.
Fri Nov 06 08:51:29 CET 2020 |
Alexander67
Da muss man aber die Summe der Krankenhäuser befragen.
Und noch steigt die Zahl.
Hatte ich gerade schon geschrieben.
Fri Nov 06 09:36:31 CET 2020 |
Marschjus
Eigentlich nicht,es sollten dann an sich (insgesamt) weniger sterben. Was sich aber ändern würde wäre der prozentuale Anteil der Jüngeren. Das liegt aber nicht daran das diese plötzlich gefährdeter sind sondern einfach nur daran das es weniger Personen gibt die ein höheres Risiko haben.
Fri Nov 06 09:40:35 CET 2020 |
Alexander67
Wenn das Gesundheitswesen überlastet ist, dann sterben auch mehr Unfallopfer. Ganz ohne das die Corona haben.
Und natürlich auch mehr jüngere Corona Erkrankte.
OK, die älteren eh ALLE, weil um die kümmert sich dann eh keiner mehr.
Fri Nov 06 09:53:28 CET 2020 |
Marschjus
Es geht noch immer um Tote DURCH Corona oder? Man kann sich jetzt auch Szenarien ausdenken bei der in 2 Jahren die Menschheit ausgerottet ist.
Wie viele Leute jetzt nicht zum Arzt gehen weil sie denken die könnten sich Anstecken weiß auch keiner.
Haben ja auch schon einige Ärzte darauf hingewiesen das gerade Patienten die eh schon mit Kreislauf und Herz Probleme haben noch seltener kommen. Und daher die Gefahr besteht das es zu vermeidbaren Schlaganfällen oder Herzinfarkten kommt.
Bis zur Überlastung des Gesundheitswesens dauert schon noch eine gaanze Weile. Da muss man sagen ist Deutschland recht gut aufgestellt, das lassen wir uns auch etwas Kosten.
Fri Nov 06 10:22:32 CET 2020 |
notting
Wie ich IIRC auch schon hier schrieb: Z. B. im Feb. 2018 sah's bei der Grippewelle ähnl. aus, aber niemand hat über einen Lockdown gesprochen.
Achja: Mich würde auch mal interessieren, wie sehr die aktuelle Überlastung einfach nur damit zusammenhängt, dass es durch den ersten Lockdown bzw. auch später die Angst vor Corona in den Krankenhäusern einen Behandlungsstau gibt der nun zudem viel schlimmere Fälle bringt, wo die ursprüngl. Erkrankung nichts mit Corona zutun hat.
notting
Fri Nov 06 10:31:02 CET 2020 |
notting
AFAIK ist das falsch, was du schreibst. Es werden schlicht insb. alle Intensiv-Patienten getestet, aber nicht geschaut was der Hauptgrund für die Intensiv-Einweisung ist. Wenn du Corona hast, aber davon rein garnichts merkst (gibt sehr viele solcher Fälle) und dann ein Intensiv-Patient wirst in dem du z. B. mit dem Auto gegen einen Baum knallst, bist du ein "Corona-Intensiv-Patient" 🙄
https://www.divi.de/divi-intensivregister-tagesreport-archiv?...
5.211 Intensiv-Plätze frei. Hoffe dass dort die Definition ist, dass so ein Platz nur zählt, wenn man auch genug entspr qualifiziertes Personal hat.
Außerdem sind schon viele gesundheitl. schwächere Leute "dank" Corona weggestorben, sodass die nicht mehr zum Intensiv- oder gar Todesfall werden können. Außerdem haben auch die Mediziner dazugelernt. D.h. die Kurve wo Corona der Hauptgrund dafür war dass jmd. ein Intensiv-Fall wurde wird nicht so stark hochgehen wie im Frühjahr. Außer vllt. es gibt ein paar "erfolgreiche" Einschleppungen z. B. in Altersheime, wo Corona noch nicht gewütet hat.
notting
Fri Nov 06 10:41:15 CET 2020 |
der_Nordmann
Meine Frau arbeitet in einer Klinik.
Im Frühjahr und Sommer nicht einer mit Corona auf der Intensiven.
Mittlerweile 5 von 35 mögliche Betten mit Corona belegt.
Die Auswirkungen des "Lockdown" werden wir frühestens Ende nächster Woche sehen. In den Kliniken sogar noch gut ne Woche später, da der Krankheitsverlauf erst nach gut 3 bis 4 Tagen einsetzt .
Fri Nov 06 10:46:15 CET 2020 |
carchecker75
@notting 2018 wurden in den Krankenhäusern reihenweise Behandlungen, Operationen abgesagt. Personalmangel wegen Krankschreibung Grippe war ganz Extrem in der Uniklinik, ich fuhr in der Zeit oft Leute morgens nach Hause weil die angesetzten Ops an diesem morgen abgesagt wurde.
Damals hörte man in den Medien nichts das die Krankenhäuser am oder über dem Limit sind
Fri Nov 06 11:06:57 CET 2020 |
Marschjus
Ich sage es mal so. Für die Mitarbeiter in den KH ist es immer Stress.
Einfach weil auch ein KH inzwischen so geführt wird wie ein Unternehmen. Also es wurde, wie bei sehr vielen anderen systemrelevanten Bereichen, auf Verschleiß der Mitarbeiter gefahren.
Fri Nov 06 11:47:32 CET 2020 |
der_Nordmann
Jup. Sehe ich jeden Tag bei meiner Frau.
Daraus ist ein Teufelskreislauf geworden, weil dadurch die Belastung des Personals nach oben ging und der Beruf weniger interessant für den Nachwuchs geworden ist.
Alleine auf der Station meiner Frau sind seit Jahren 3 Planstellen nicht besetzt, entweder weil niemand gefunden wird, oder aber wenn doch, geht wieder jemand.
Fri Nov 06 11:51:49 CET 2020 |
SUV-Fahrer
Wenn Menschen nicht mehr zum Arzt gehen, obwohl sie es könnten, liegt das in ihrer eigenen Verantwortung.
Das hat mit den Maßnahmen überhaupt nichts zu tun, gehört somit auch nicht zu „Kollateralschäden“.
Gruß,
SUV-Fahrer
Fri Nov 06 12:14:05 CET 2020 |
notting
Achso, und hinterher sagst du garantiert hinterhältig "Die Leute die entgegen ärztl. Rat zum Arzt sind obwohl ihnen wg. Corona davon abgeraten wurde und deswegen an Corona gestorben sind sind selber schuld". Ich kenne näml. seriöse Ärzte, die gewissen Patientengruppen raten gewisse Dinge die ihre Gesundheit definitiv verbessern würden aufzuschieben, weil das Risiko aufgrund von Corona noch viel höher ist! 😠
notting
Fri Nov 06 12:53:41 CET 2020 |
der_Nordmann
Sowas ist doch immer eine Einzelfallentscheidung, und betrifft in der Regel foch nur die Risikogruppen.
Bei akuten oder schwerwiegenden Krankheiten wird kein Arzt von einer Konsultation abraten.
Warum muss immer alles verallgemeinert werden?
Hattest du nicht vorhin was von zerstören des Threads geschrieben?
Fri Nov 06 12:58:10 CET 2020 |
notting
In dem dort zitierten Posting stand auch:
Ergo ging es recht klar um Risikogruppen.
Und nicht vernünftig zu sagen was man meint, sondern z. B. zu pauschale Aussagen zu machen, zerstört die Diskussion.
notting
Fri Nov 06 13:11:18 CET 2020 |
der_Nordmann
Die beiden Sachverhalte widersprechen sich aber.
Gefahr weil, obwohl nötig nicht behandelt, aber weil Risikogruppe sollen sie nicht zum Arzt, bzw. er kommt nicht vorbei?
Das zeig mir mal. Der Arzt ist die längste Zeit Arzt gewesen.
Jeder der ärztliche Behandlung braucht, sollte Sie in Anspruch nehmen. Und er bekommt Sie auch.
Unabhängig davon, ob er Risikogruppe ist, oder nicht!
Fri Nov 06 13:16:26 CET 2020 |
SUV-Fahrer
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Ärzte hier in Stuttgart ganz normal geöffnet haben.
Auch Facharzttermine bekommt man nach wie vor innerhalb von wenigen Tagen.
Gruß,
SUV-Fahrer
Fri Nov 06 13:21:20 CET 2020 |
Marschjus
Bei uns gibt es geänderte Sprechzeiten, also für alles übliche jetzt nur noch 3-4h am Nachmittag.
Vormittags garnicht mehr. Sind aber im ländlichen Raum und daher gibt es hier eh schon weniger Ärzte.
Fri Nov 06 14:19:33 CET 2020 |
Bert1956
Ganz einfach.
Der Rentner hat sein Leben lang für die Rentenvrsicherung gezahlt. Rente ist schließlich eine Versicherungsleistung und keine Leistung aus Steuermitteln. Daß es Zuschüsse zur Rentenkasse vom Staat gibt, ist dem geschuldet, daß aus der Rentenkasse mittlerweile jede Menge versicherungsfremde Leitungen bezahlt werde. Die Rentenkasse war vor Corona proppevoll und hatte jede Menge Rücklagen.
Der Rentner hat also als ehemaliger Angestellter/Arbeitnehmer selbst (zwangsweise) vorgesorgt. Er mußte 9,3 Prozent seines Bruttolohns in die Rentenkasse einzahlen. Er hatte also sein Leben lang weniger Netto.
Wenn der Selbstständige auch 9,3% jedes Jahr in eine Versicherung gesteckt hätte oder auch nur auf ein Tagesgeldkonto, hätte er jetzt jede Menge Geld zur Überbrückung.
So muß er halt seinen Namen gerecht werden und selbst und ständig für seinen Unterhalt sorgen. So ist das eben mit Unternehmern. Sie müssen was unternehmen.
😉
Fri Nov 06 14:41:45 CET 2020 |
Goify
Es sind sogar 18,6 %, die in die Rentenkasse eingezahlt werden. Die 9,3 % sind nur dazu da, dass der Arbeitnehmer glaubt, er müsste weniger einzahlen, was aber defacto falsch ist. Ihm wird nur die Hälfte vom Brutto abgezogen. Erarbeiten musste er die volle Summe.
Und ein Selbständiger zahlt die vollen 18,6 % selbst ein, wenn er freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlt. Ich bin dort ausgetreten und in ein Versorgungswerk eingetreten. Dort gibt es am Ende mehr raus, was allerdings weniger solidarisch ist.
Fri Nov 06 14:45:11 CET 2020 |
der_Nordmann
@Bert1956
Das ist völliger Quatsch was du da schreibst.
Wir leben in eine Gesellschaft die sich gegenseitig unterstützt.
Das was du da verlangst ist aber das Gegenteil davon .
Dir scheint nicht bewusst zu sein , dass ein durchschnittlicher Renter mehr ausgezahlt bekommt, als er einzahlt.
Fri Nov 06 15:14:27 CET 2020 |
Bert1956
Die Diskussion hier gibt diesen Fakt nicht her.
Fri Nov 06 15:15:39 CET 2020 |
Bert1956
Nachfrage: Was habe ich verlangt?
Fri Nov 06 15:21:42 CET 2020 |
der_Nordmann
Ach nein?
Na dann, Scheiß auf AHA, Scheiß auf Rente, Scheiß auf ärztliche Versorgung, Scheiß auf Schulbildung?
Ich frag mich echt , wo du lebst? USA? Nordkorea? Auf dem Mond?