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Olli the Driver

Über meine Volvos, meinen Peugeot und andere schöne Autos

22.08.2008 00:30    |    Olli the Driver    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: 320d, A4, Audi, BMW, Erfahrungsberichte, Ford, Mondeo, Probefahrt, S60, Vergleich, Volvo

Ist ein Ford eine Alternative für jemanden, der seinen Volvo mag und was mit Audi anfangen kann? Warum nicht, niemand hat was zu verschenken, einen Mondeo könnte ich mit Xenon, Navi und diversem anderen Schnick-Schnack als Firmenwagen bekommen, ohne was zuzahlen zu müssen, beim Volvo V70 oder Audi A4 wäre eine 4-stellige Zuzahlung aus eigener Tasche notwendig. Also auf zum Ford :) um mal zu testen.

 

Pikantes Detail am Rande: mein Ford :) ist auch mein Volvo :), sind zwei getrennte, aber nebeneinander liegende Gebäude. Der Ford Verkäufer, bei dem ich den Termin für die Probefahrt vereinbart hatte ist, wie angekündigt, im Urlaub, sein Kollege gerade mit einem anderen Kunden beschäftigt. Kurzer Anruf bei irgendjemandem, der den Auftrag bekommt mit mir die Formalien für die Probefahrt zu erledigen. Es erscheint - mein Volvo Verkäufer :D. Er nimmt meine Daten bei Ford auf und erklärt mir den Wagen, einen Ford Mondeo Turnier in der Titanium Ausstattung mit dem 2,2l TDCi Motor mit 175 PS.

 

Erste Sitzprobe, wie üblich bin ich durch die Sitze meines Volvo S60 verwöhnt, diese Sitze können nicht mithalten, wie sich auf der Fahrt zeigt. Es fehlt mal wieder die Neigungsverstellung der Sitzfläche (aber die ist ja gegen Aufpreis im elektrisch verstellbaren Sitz zu haben), auch die Lehne passt nicht optimal zu meinem Rücken, die Lendenwirbelstütze kann das auch nur etwas lindern, aber nicht ändern. Der Seitenhalt lässt selbst für jemanden der ein eher komfortorientiertes Auto sucht zu wünschen übrig. Wirklich schlecht sind die Sitze nicht, etwa auf dem Niveau der A4 Standardsitze, allerdings schon deutlich besser als das serienmäßige Foltergestühl eines 3er BMW. Auf den Rücksitzen ist auch für einen Erwachsenen richtig viel Platz. Auch vorne steht viel Raum zur Verfügung - nur nicht unterhalb der Lenksäule. Mehrfach stößt mein Knie gegen die Verkleidung unterhalb des - leider an der Lenksäule sitzenden - Zündschlosses. Insbesondere beim Aussteigen stoße ich mich hier regelmäßig, es sein denn ich denke daran das Gaspedal noch mal durchzutreten, dann kann ich mein Knie unter der Lenksäule rausdrehen.

 

Los geht's. Im kalten Zustand ist der Motor deutlich als Diesel wahrnehmbar, ohne das dieses Geräusch unangenehm oder gar zu laut wäre. Erst mal warm ist der Motor für einen Diesel sehr leise. Der Motor zeigt eine ganz leichte Anfahrschwäche, aber mit der richtigen Dosierung von Kupplung und Gas kommt man vom Fleck. Das Getriebe ist gut abgestuft, die Präzision beim Schalten lässt aber zu wünschen übrig, insbesondere die "mittleren" Gänge 3 und 4 werden manchmal nicht auf Anhieb gefunden.

 

Der Motor ist kraftvoll, auf der Autobahn ist man mehr als ausreichend motorisiert, Tacho 220 werden recht locker erreicht. Dabei ist der Wagen aber nicht so drehfreudig wie der Diesel im BMW 320d, das bayrische Triebwerk bleibt die unerreichte Referenz der 2-Liter Dieselklasse. Der Verbrauch nach ca. 160 km zügiger Probefahrt liegt laut Bordcomputer bei 8,2l.

 

Das Fahrwerk ist komfortabler als das des BMW, erreicht aber nicht die Geschmeidigkeit vom Audi oder Volvo. Die Gelassenheit, mit der mein S60 über Unebenheiten hinweggleitet, dabei aber auch eine kleine Prise Sportlichkeit bietet, ist unerreicht, nur der A4 befindet sich von den bisher gefahrenen Fahrzeugen auf Augenhöhe. Der Ford macht seine Sache insgesamt nicht schlecht, liegt nach meinen Ansprüchen aber hinter Audi und Volvo.

 

Der Innenraum des beim :) ausgestellten Mondeo Trend hat nicht eben Appetit auf diesen Wagen gemacht, die billig wirkende silbrige Hartplastikverkleidung der Mittelkonsole ist keine Augenweide. Das Dekor im Aluminium-Look hier im Titanium wirkt da optisch viel besser, besteht aber auch nur aus nicht gerade griffsympathischem Plastik. Die zwei komischen "Dreiecks-Blenden" oben seitlich an der Mittelkonsole haben keinerlei Funktion, hier verbergen sich nicht wie man meinen könnte Ablagefächer oder ähnliches.

 

Die Armatureneinheit wird dominiert vom Convers+ Informationssystem. Man hat das Gefühl, hier wurde ein möglichst großer LCD Monitor zwischen Tacho und Drehzahlmesser platziert. Aber wozu? Ständig erscheint (ich fahre immer mit Licht) neben der normalen grünen Leuchte, die auf das angeschaltete Abblendlicht hinweist, eine Grafik mit einem Auto mit leuchtenden Scheinwerfern. Darunter eine Zeile in der Momentanverbrauch, Reichweite oder andere Informationen eingeblendet werden können. Das Display wäre groß genug um alles zu zeigen, aber man kann aus dem danebenliegenden Menü immer nur einen Punkt auswählen. Die Anzeige daneben wird dominiert von einem großen Symbol, das je nach gewählter Quelle eine Antenne oder eine CD darstellt.

 

In meinen Augen der bekloppteste Bordcomputer der jemals den Weg in ein Auto gefunden hat. Er zeigt nicht mehr Informationen als die kleine 7-Segment Anzeige in meinem Volvo. Im S60 muss ich aber nicht erst ins Menü um die Anzeige umzuschalten, da reicht ein Dreh am Ring am Blinkerhebel. Das Convers+ ist riesig, zeigt wenig an, blendet zudem bei Nacht und ist mit Schuld, das der Drehzahlmesser auf eine 180 Grad Skala eingegrenzt wurde. In Verbindung mit einem Navi ist das Convers+ vielleicht besser zu verwenden, aber so stellt es eine Ausstattung dar die ich auf keinen Fall in meinem Auto haben möchte.

 

Die Skalierung das Tacho ist auch seltsam, 20 - 40 - 60 usw., die Striche sind viel zu klein, man muss sich konzentrieren um zu erkennen wann 30 und 50, die beiden wohl wichtigsten Geschwindigkeiten, anliegen.

 

Und als würde das Convers+ die Augen nicht schon genug foltern, nein, so hat dieser Wagen auch noch eine beheizbare Frontscheibe, ein in dieser Machart überflüssiges und störendes Extra, das zu recht keine all zu weite Verbreitung in der Automobilindustrie gefunden hat. Fallen die Drähte bei Tag schon ständig auf, ohne wirklich störend zu sein, zeigen die Drähte bei Nacht ihre andere Seite und sorgen für eine extrem unangenehme Blendung. Dieses alleine wäre für mich Grund genug ein Auto in dieser Ausstattung nicht zu kaufen. Die oft im Mondeo Forum genannte Spiegelung des oberen Lüftungsgitters in der Frontscheibe findet sich hier auch, ist aber im Vergleich nicht zu stark störend.

 

Also kein Convers+, keine beheizbare Frontscheibe und kein Plastik-Holz-Lookalike wie im Ghia, bliebe in Verbindung mit einem der beiden stärkeren Dieselmotoren also nur noch die Trend Ausstattung mit dem billigen Silber-Plastik an der Mittelkonsole.

 

Was fällt noch auf? Die Lüftungsdüsen im Armaturenbrett wirken billig, in geschlossenem Zustand sind sie noch ok, aber geöffnet blickt man in ein großes Loch. Der vordere Parkwarner muss immer manuell per Schalterdruck aktiviert werden, der Piepser selber ist viel zu leise. Das Sony Radio liefert einen brauchbaren, aber bei weitem nicht überragenden Klang. Die getönten hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe wirken sehr ungewohnt auf mich, beim Blick zurück wirkt es sehr dunkel. Ich finde auch keine Möglichkeit, den automatisch abblendenden Innenspiegel abzuschalten. Aus dem Bereich der Fahrertür kommen mehrere Knirschgeräusche

 

Insgesamt werde ich nicht so recht warm mit diesem Auto. Er ist riesig, ich komme mir vor wie ein Fremdkörper. Wer der Focus, den ich letzte Woche gefahren habe, mir noch zu klein, ist ein Raumschiff wie der Mondeo doch etwas zu viel des guten. Eine Zwischenstufe, wie sie mein Volvo S60 verkörpert, fehlt im Ford Programm.

 

In meinem Volvo, aber auch im Audi A4, hatte ich das Gefühl ich bin eins mit dem Auto. Dieses Gefühl habe ich im Mondeo zu keiner Zeit. Insgesamt ist der Ford kein schlechtes Auto, ich verstehe meinen Kollegen der ein Haus gebaut hat, dieses noch abzahlen muss und dabei seine Familie "erweitert", das er sich für so einen Wagen interessiert. Seinen Preis ist der Mondeo sicher wert, aber meine Ansprüche an ein Auto sind höher. Ich bin in der glücklichen Situation das ich mir den Aufpreis auf Audi, Volvo oder ähnliches leisten kann, und nach dieser Probefahrt weiß ich das es mir persönlich diesen Aufpreis wert ist.


22.08.2008 08:11    |    wofribe

Hallo Olli,

wenn du den letzten Satz deines Berichts an den Anfang gestellt hättest, wäre das Ergebnis - das mit jedem Satz bereits vorher zu erahnen war (will sagen "voreingenommen!) das gleiche gewesen.

Das schärfste für mich ist die Aussage über das Fahrwerk des Mondeos. In allen Tests (von Fachleuten, nicht von Amateueren) wird es hochgelobt und braucht sich sicher nicht vor einem Audi oder Volvo zu verstecken.

Fazit: Äußerst überflüssiger Fahrbericht.


22.08.2008 08:44    |    HyundaiGetz

@ wofribe: Jeder Mensch möchte so wenig wie möglich für ein neues Auto ausgeben, dafür aber das größtmögliche Bekommen. Wie du sagst, der Mondeo wird in den meisten Test sehr gelobt, also warum nicht mal testen? Es hätte doch sein können, das Olli der Mondeo so gut gefallen hätte, das er den Mehrpreis zu "Premiumprodukten" nicht mehr bezahlen muss. Mit dem Geld hätte man dann sicherlich schöne anderen Dinge tun können.

 

Übrigens, ich finde den Text der schön geschrieben! Ich warte auf den nächsten Bericht. Welche Probefahrt steht nun an? ;)


22.08.2008 08:49    |    Eifel-Elch

Auch ich finde den Testbericht alles andere als überflüssig. Allein schon die Problematik der anstoßenden Knie (ich kenne die Anatomie von Olli einigermaßen, sie ist mit meiner fast vergleichbar ;) ist für mich relevant und selten in offiziellen Testberichten zu lesen.

 

Ich wünschte, ich hätte so viel Zeit für Probefahrten... :D

 

 

Gruß

 

Markus


22.08.2008 08:53    |    JürgenS60D5

Zwischen den Tests (und deren Ergebnisse), die man in den "Fachzeitschriften" liest und den persönlichen Tests (oder besser Wahrnehmungen und Erwartungsabgleich) liegen auch bei mir Welten. Nicht selten passiert es mir, dass ein Fahrzeug (oder besser: Produkt) in manchen Details nur so hochgelobt wird und mir diese Eigenschaft(en) -wenn ich es vorher nicht gelesen hätte- gar nicht als besonders aufgefallen wäre!

 

Worauf wird denn in den meisten Tests hauptsächlich eingegangen? ich habe das Gefühl, es geht zu 75% nur noch um die Frage: Sportlichkeit oder wie schnell bügelt das Auto mit wenig Seitenneigung um die Ecken. Ist diese Fragestellung aber mittlerweile für 99,9% (vorsichtig geschätzt) der normalen Fahrer überhaupt noch relevant? Kommt nicht mittlerweile jedes Auto mit fantastischer Sicherheit mit minimum 60km über zulässiger Geschwindigkeit um die Ecken? Beinhaltet die bewusste Verminderung der Seitenneigung nicht sogar eine immens Gefährlichkeit? Vor 20 Jahren wusste jeder: ah, es quietscht, Fuss vom Gas. Heutzutage geht die kurve 20km schneller, aber bei 23km kommt der Graben. Wäre es nicht statt dessen viel sinnvoller einen Kompromiss zwischen dem "quitschen der alten Tage" und dem heutigen "Hoppelfahrwerken" zu finden? Leider wird jedes Fahrzeug, welches diesen Weg geht, gnadenlos von der Presse niedergemacht. Nochmal: der Mondeo hat ein sehr gutes Fahrwerk. Für mich IMHO sogar besser als der Passat. Aber es ist und bleibt hart. Da geb ich Olliver recht. (kleine Anmerkung: es gibt den LR Discovery. In jedem Test wird bemängelt, dass er im Vergleich zum Touareg schwerfälliger zu fahren sei, die lenkun g sei etwas "schwammiger". nur prima, dass dann selbst in der AMS nach 100.000km berichtet wird, dass dies ein stimmiges Rezept sei. Gefahren werden ist mittlerweile die Devise). Die zeiten der absolut gefühllosen amerikanischen Schwabbelkisten ist nämlich vorbei.

 

Zurück zum Mondeo. Ähnliches, wie Olliver berichtet habe ich bei diesem Test auch empfunden. Ich bin den (gleichen) Wagen auch gefahren. Gut, der Motor war gut. Aber was mir völlig gefehlt ist das Gefühl der "Gediegenheit". Jenes schwer zu vermittelnde Gefühl, das man hat, wenn man sich reinsetzt und denkt: jupp, das ist es. Der Wagen fährt gut und hat Platz. Er passt prima in die Firmenwagenbudgets. Alles super. Aber der "Kick" kommt nicht. Und wenn dann der Sitz kneift, bohrt es in mir. (übrigens gleiches bei der Probefahrt A4. Mir gefällt der Innenraum überhaupt nicht und das MMI ist IMHO eine Katastrophe. Wer kann 20 Knöpfe, auf dem tiefsten Punkt der Mittelkonsole bedienen? Und warum dieser schwachsinnige separate Lautstärkeknopf an der rechten äusseren Seite, wenn man den dicken Drehregler hat?)


22.08.2008 09:32    |    wofribe

Bis vor zwei Jahren wäre bei mir ein solcher Test nicht anders ausgefallen! In meinen 40 Jahren Autofahrzeit habe ich bisher überwiegend BMW, Saab o.ä. Autos gefahren. Ford kam für mich überhaupt nicht in Frage. Bis ich vor zwei Jahren, als Saab mir eröffnete, dass ich bei meinem 9.5 3,0 Liter TID damit rechnen muss bei ca. 75.000 bis 90.000 km einen kapitalen Motorschaden zu bekommen (Serienfehler). Aber kein Problem - wir übernehmen sämtliche Kosten - wenn das Serviceheft lückenlos ausgefüllt ist. Da mein Saab 4 Jahre alt war und somit Garantie und auch zu erwartende Kulanz nicht mehr drin war, hatt ich die Inspektion (weniger als die Hälfte der Kosten, die ich bei Saab gezahlt hätte) bei einer freien Werkstadt - anerkannter Meiterberieb! machen lassen. Das war für Saab Grund genug die Zusage für die Kostenübernahme zurückzuziehen.

Habe dann mein Auto mit 84.000 km - ohne Motorschaden! - verkauft und mich nach einem preisgünstigen Ersatz umgesehen, da ein Neukauf zu diesem Zeitpunkt nicht geplant war.

So bin ich bei Ford gelandet (Mondeo 2,2 TDCI, Re-Import aus Italien, statt 32.000 Euro Listenpreis in Deutschland, 22.000 Euro beim Reimporteur.)

Habe ich bis heute nicht einen Tag bereut und meine Vorurteile gegen Ford beiseite gelegt.

Heute ist bei mir das Preis/Leistungsverhältnis wichtiger als irgend ein Markenrennomé.

Aber das ist meine persönliche Einstellung geworden und jeder soll nach seiner Facon seelig werden. Nur bitte Objektivität und keinen Bericht, in dem in jeder Zeile die Voreingenommenheit deutlich wird.


22.08.2008 10:55    |    V70_D5

Also nun muss ich etwas ausholen.

Wie an meiner Signatur zu erkennen, haben wir uns eine Galaxy bestellt. Der Stil der Innenausstattung und der Motor sind ja der Gleiche. Sicherlich ist der Vanmarkt ein anderer, weil Limos gibt es wie Sand am Meer. Fullsizevans, sind auf Grund des grassierenden SUV Booms schon fast eine gefährdete Art. Wobei mit 3 Kindern in ihren Kindersitzen und Kinderwagen und allerleit Kramuri ein Van wie der Galaxy vom Platzangebot und Variablität jedem FullsizeSUV überlegen ist, von der Wirtschaftlichkeit will ich gar nicht reden.

ja, die Fords sind mit ihren silbrigen Plastikmittelkonsolen und ihren billigen Holzimitaten nicht das Gelbe vom Ei. Ich habe auch nicht das Vertrauen in die Haltbarkeit wie in einem Volvo oder Honda. In Österreich hat man gratis 4 Jahre Garantie, so lange werden wir auch den Wagen behalten, und keinen Tag länger. Ich bin jetzt nicht zum Fordfan mutiert, aber wer einen modernen Van braucht, hat derzeit kaum eine Wahl.

Trotzdem gibt es auch sehr Positives: ich war sehr überrascht wie gut ein Van liegen kann. Kein Vergleich zum schwankenden und wankenden heftig untersteuernden und mit riesigem Wendekreis "gesegneten" XC90, der der Favorit meiner Frau war. Da sieht man was für ein Generationunterschied zwischen der alten P2X Plattform und der Fordbasis besteht. Auch mein V70II lag deutlich schlechter. Ich kann mir nicht vorstellen, das der Mondeo nicht perfekt liegt. Der Titanium hat meines wissens ein Sportfahrwerk. Der ist sicher härter. Der getestete Galaxy trend war sogar sehr komfortabel, wohl wissend, dass die Abstimmung sicher anders ist.

Den Motor kenne ich nicht, aber der 2.0 TDCi geht in der grossen und gewichtigen Umgebung hervorragend, subjektiv genauso gut wie im S40, den ich früher als Werkstättenauto hatte.

Die Schaltung war ohne Fehl und Tadel, vielleicht war die bei deinem verstellt. Ist ja das gleiche Getriebe.

Die Sitze haben mir gut gefallen, ob sie die gleichen wie im Mondeo sind, weiss ich nicht. Aber sie schauen gleich aus.

Die Heizdrähte sind für mich auch ein nogo, nur meine Frau hat damit keine Probleme, angeblich sehen sie nur kurzsichtige Leute auch wenn sie Brillen tragen.

 

Zusammenfassend finde ich dass Ford der letzte Deutche Hersteller mit einem fairen Preis/Leistungsverhältnis ist. bei einem Privatauto würde ich vielleicht auch tiefer in die Tasche greifen und einen volvo mit der Gewissheit kaufen viele Jahre Freude zu haben. Bei einem Firmenauto würde ich sicher keinen Aufpreis leisten. Im MOndeo bin ich aus Neugierde gesessen und kann nur sagen: feines Auto ohne jedes falsche Premiumgetue.


22.08.2008 10:56    |    V70_D5

noch ein Wort zum Radio: das Standardradio ist noch schlechter. wir haben in irgendeinen Paket das Sony dabei.

Das Convers ist grosser Mist, es gibt viele Beschwerden im forum, und braucht keine Mensch.


22.08.2008 11:00    |    V70_D5

Hallo Oli!

 

Hast Du dir einmal überlegt den Accord anzuschauen. Der soll sehr bequem sein, und ist in der Größe dem S60 sehr ähnlich. Die ausstattung ist hervorragend und die Qualität ist mindestens eine Stufe über dem ford, ich behaupte sogar gleichwertig mit dem Volvo. Die Sitze sind mehr Feuteills, den autositze um den Preis eines begrenzten Knieraumes hinten. Einzig die 150PS des Diesels sind ein bisschen knapp, aber der Wagen kann sicher mit dem D5 mit 163PS mithalten.


22.08.2008 11:15    |    Spurverbreiterung82

Naja, die eigentlichen Knaller im Innenraum des Mondeo sind doch die Handschalter (!) für die beleuchteten Schminkspiegel, die "Wolle" am Dachhimmel und der Aschenbecher, der sich entgegen aller Gewohnheiten durch Ziehen öffnet und keine Push-Push-Mechanik hat. Dass es nur Kurvenlicht mit Halogen oder Xenon ohne Kurvenlicht gibt, ist für mich auch absolut unverständlich.

 

Aber insgesamt ist er trotzdem ein gutes Auto und ein meilenwerter Fortschritt zum Vorgängermodell.

 

Die (funktionslose) Dreiecksblende links beinhaltet übrigens bei den besseren Mondeos den Startknopf.


22.08.2008 11:20    |    V70_D5

Der eine Menge Ärger macht!


22.08.2008 12:07    |    JürgenS60D5

Olliver sucht einen Firmenwagen und nach unserer Police dürfen nur Fahrzeuge bestimmter Hersteller gekauft werden. Da ist Honda nicht dabei.

 

Ich glaube nicht, dass Olli den Mondeo schlecht macht, sondern seine Erwartungshaltung ist anders, als es das Produkt anbietet. Mir geht das übrigens genau so. Bei dem Freundlichen stand der Wagen vor der Ausstellungshalle. Um auf die Strasse zu kommen, muss man einen Bordstein runter. Bei Mondeo hatte man das Gefühl, man "fällt", der VOLVO "fährt" runter. Was will ich sagen:

- mir ist mittlerweile ein von vielen "als schaukelig schwammig" bezeichnetes Fahrwerk lieber als diese nervösen Hoppelkisten, die man zu Hauf findet. Klar kann man damit schneller (wirklich schneller oder ist das ein subjektives Empfinden?) um die Ecken bügeln. Ein sehr schönes Beispiel ist übrigens der Tiguan. Den finde ich schon fast unerträglich hart.

 

Noch ein nettes Beispiel: gestern lese ich in einer "Sport-Motor-Zeitschrift" einen Vergleich C30 T5 contra neuer Scirocco. Was wird der Scirocco gelobt, heidewitzka!!!!! und was ist der im Durchzug schneller! ei, ei jei. Und dann der neue Direkteinspritzer, VW, Du bist Gottesgleich!! Und dass Schwabbelfahrwerk des C30 und die unpräzise Lenkung und, und und.... nur: warum ist der C30 dann im Test auf der Rennstrecke schneller? Und warum liegt der Verbrauch des 5-zylinder des VOLVOs nur knapp über dem VW??


22.08.2008 12:16    |    V70_D5

Ich will den harten Kisten gar nicht das Wort reden. aber man kann sehr wohl ein Auto konfortabel abstimmen, ohne Schwabbelei. Da hat Ford einen schönen Kompromiss gefunden. Geschmäcker und Ohrfeigen sind verschieden. Mir ist mein CR-V auch zu hart. Jedoch ist das bei einem SUV notwendiger, als bei einer Limo, weil sonst die Seitenneigung zu unangenehm wird. Deswegen ist der Tiguan ein schlechtes Beispiel. Oder eben der Galaxy in positiver Hinsicht, der ist sehr konfortabel und ist keine schaukelige Eierkiste. Hingegen war der schöne und flach und satt auf der Strasse sitzende V70II kein Kurvenwunder.

 

@Olli

 

Das ist jetzt nicht böse gemeint: aber Du betonst immer wieder, dass Dein S60 noch immer das Mass der Dinge ist. Ich will das gar nicht abstreiten. volvo hat ein sehr eigenes feeling, das ich neulich in einem S60 der ersten Serie wieder auskosten durfte. Warum nimmst Du Dir nicht wieder einen?


22.08.2008 12:28    |    Anti Rost

Hallo V70_D5

Seit wann ist Ford eine deutsche Marke , Ford Europa ist ein Tochterunternehmen von

Ford Amerika . Und Volvo gehört auch zu Ford , genau wie ein Teil von Mazda .


22.08.2008 13:48    |    payn

gut das jeder eine andere auffassung von einem auto hat. den einen stört das den anderen das. als beispiel kann man ja, aus dem test, die beheizbare front scheibe nehmen. für mich ist das eins der besten features die man in einem auto haben kann, vorallem im winter wenn die scheiben vereist oder  beschalgen sind. und die drähte sind für mich  alles andere als auffällig. wenn ich nicht wüsste, dass da welche drin sind würde ich die nicht mal sehen.


22.08.2008 14:27    |    moe-fisto

Hey Olli,

da haben wir vermutlich den selben Arbeitgeber und ich hab auch jenes Fahrzeug Probe gefahren. Tja und was soll ich sagen... ich war mal jemand, der "nie im Leben fahr ich mal Ford" geschrieen hat. In wenigen Tagen kommt mein neuer Mondeo Tunier Titanium S mit diesem Sahnemotor... aber ich brauch auch keine 4 Ringe, um mir mangelndes Ansehen bei meinen Nachbarn zu erkaufen. ;-) Ein jeder Jeck ist anders! :-)

 

Cheers,

Moe


22.08.2008 14:40    |    Olli the Driver

Wow, lebhafte Diskussion hier, freut mich. Nun, dann will ich mal auf die einzelnen Punkte eingehen:

 

Zitat:

wenn du den letzten Satz deines Berichts an den Anfang gestellt hättest, wäre das Ergebnis - das mit jedem Satz bereits vorher zu erahnen war (will sagen "voreingenommen!) das gleiche gewesen.

 

Das schärfste für mich ist die Aussage über das Fahrwerk des Mondeos. In allen Tests (von Fachleuten, nicht von Amateueren) wird es hochgelobt und braucht sich sicher nicht vor einem Audi oder Volvo zu verstecken.

 

Fazit: Äußerst überflüssiger Fahrbericht.

Ich bin kein professioneller Tester der einen neutralen Testbericht für eine Autozeitschrift verfasst. Ich bin jemand der viel Auto fährt, sich für Autos interessiert und gerade ein neues Auto sucht. Der Blog hier dient in erster Linie meiner Erinnerung, die Probefahrten ziehen sich über mehrere Wochen, vielleicht sogar Monate hinweg, da muss ich mir einfach meine Notizen machen. Und der Blog gibt mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen.

 

Klar, ich habe mich damals bewusst für den S60 entschieden und bin mit diesem Wagen sehr zufrieden, daher ist dieser einfach meine Referenz, ein schlechteres Auto würde ich natürlich nicht wählen.

 

Ich habe, wie du in meinem Blog lesen kannst, Audi A4 sowohl mit Sport- als auch mit Normalfahrwerk gefahren und verfüge über 4,5 Jahre Erfahrung mit dem Volvo. Es ist mir schlichtweg scheißegal was Fachleute dazu sagen, für mich zählt einzig und alleine meine eigene Erfahrung, und die besagt (ich fahre alle Autos auf der gleichen Strecke und fahre einen Teil der Strecke anschließend noch mal mit dem Volvo ab, um den unmittelbaren Vergleich zu erleben) dass das Fahrwerk des Mondeo härter ist. Damit sage ich nicht dass es schlecht ist, aber ich mag nun mal keine zu harten Fahrwerke, daher ist ja auch der 3er BMW ausgeschieden. Der Mondeo ist gut, entspricht aber nicht meinen Anforderungen.

 

Andere hier fanden ihn offenbar nicht überflüssig. Das ist nur deine eigene voreingenommene Sicht ;). Überflüssig wäre der Testbericht gewesen, wenn mir von vornherein klar gewesen wäre das ein Mondeo nicht in Frage kommt. Voreingenommen bin ich teilweise, so fahre ich z.B. keinen Renault weil ich die Marke einfach nicht mag.

 

Zitat:

Jeder Mensch möchte so wenig wie möglich für ein neues Auto ausgeben, dafür aber das größtmögliche Bekommen. Wie du sagst, der Mondeo wird in den meisten Test sehr gelobt, also warum nicht mal testen? Es hätte doch sein können, das Olli der Mondeo so gut gefallen hätte, das er den Mehrpreis zu "Premiumprodukten" nicht mehr bezahlen muss. Mit dem Geld hätte man dann sicherlich schöne anderen Dinge tun können.

 

Übrigens, ich finde den Text der schön geschrieben! Ich warte auf den nächsten Bericht. Welche Probefahrt steht nun an?

So ist es. Wie schon geschrieben, mein Firmenwagenbudget ist begrenzt, der Mondeo geht mit alles und scharf und Xenon und Navi etc. ohne Zuzahlung, bei Volvo oder Audi muss ich für weniger schon aus eigener Tasche drauflegen. Wenn ich das nicht muss möchte ich das natürlich vermeiden. Außerdem zahle ich eine monatliche Pauschale für die Privatnutzung an meinen Arbeitgeber, und ich muss den Listenpreis als geldwerten Vorteil versteuern. Alles gute Gründe, neben dem das Geld für andere Zwecke verwenden zu können, warum ich ein möglichst preiswertes Auto suche, unter Berücksichtigung meiner Anforderungen.

 

Danke :). Heute Abend ist der Skoda Superb dran, auch ein Auto das ich mir nicht anschauen würde wenn ich voreingenommen wäre.

 

Zitat:

Auch ich finde den Testbericht alles andere als überflüssig. Allein schon die Problematik der anstoßenden Knie (ich kenne die Anatomie von Olli einigermaßen, sie ist mit meiner fast vergleichbar ;) ist für mich relevant und selten in offiziellen Testberichten zu lesen.

 

Ich wünschte, ich hätte so viel Zeit für Probefahrten... :D

Eben, das erfährt man nur durch eigene Tests, das kann kein Tester für mich ermitteln.

 

Zeit... tja, ich könnte mit der Zeit auch was anderes anfangen. Aber dafür ist mir mein Auto einfach zu wichtig, und ich möchte das beste Auto unter den für mich als Firmenwagen in Frage kommenden Modellen ermitteln, also nehme ich mir die Zeit, die nächsten 4 Jahre ist ja dann erst mal wieder Ruhe.

 

Zitat:

Aber was mir völlig gefehlt ist das Gefühl der "Gediegenheit". Jenes schwer zu vermittelnde Gefühl, das man hat, wenn man sich reinsetzt und denkt: jupp, das ist es. Der Wagen fährt gut und hat Platz. Er passt prima in die Firmenwagenbudgets. Alles super. Aber der "Kick" kommt nicht. Und wenn dann der Sitz kneift, bohrt es in mir. (übrigens gleiches bei der Probefahrt A4. Mir gefällt der Innenraum überhaupt nicht und das MMI ist IMHO eine Katastrophe. Wer kann 20 Knöpfe, auf dem tiefsten Punkt der Mittelkonsole bedienen? Und warum dieser schwachsinnige separate Lautstärkeknopf an der rechten äusseren Seite, wenn man den dicken Drehregler hat?)

Genau so ist es. Der Ford Verkäufer war heute Morgen schon wieder beschäftigt, ich bin also wieder zu meinem Volvo Verkäufer, habe mit dem über den Mondeo, den V70 und einiges andere gesprochen und mich auch in einem V70 (Momentum) gesetzt: Willkommen zu Hause. Das Armaturenbrett, die Materialien, die Sitze (obwohl ich den "Sport"Sitz in meinem S60 besser finde).

 

Der A4 ist bislang der einzige Wagen der für mich als Alternative zu Volvo in Frage kommt. Das MMI ist gewöhnungsbedürftig, allerdings könnte ich mir den Audi sowieso nicht mit Navi leisten, da sieht der Innenraum dann ja etwas anders aus, die MMI Knöpfe sind dann direkt am Radio. Das MMI finde ich aber immer noch intuitiver und einfacher zu bedienen als das iDrive im 3er.

 

Zitat:

Aber das ist meine persönliche Einstellung geworden und jeder soll nach seiner Facon seelig werden. Nur bitte Objektivität und keinen Bericht, in dem in jeder Zeile die Voreingenommenheit deutlich wird.

Niemand zwingt dich meine Berichte zu lesen. Und ohne jede Voreingenommenheit kann eigentlich nur jemand, der noch nie ein Auto gefahren hat, an so einen Test rangehen, alle anderen werden vergleichen. Ich bin in gewissen Grenzen Objektiv, wie gesagt sonst hätte ich mich gar nicht erst in einen Ford gesetzt, aber ich schreibe den Bericht aus meiner Sicht, wenn ich dein Lieblingsauto nicht über den grünen Klee lobe tut es mir nicht leid, ich habe halt andere Ansprüche an ein Auto als du, also fällt das Fazit meines Tests anders aus als bei dir.

 

Zitat:

ja, die Fords sind mit ihren silbrigen Plastikmittelkonsolen und ihren billigen Holzimitaten nicht das Gelbe vom Ei. Ich habe auch nicht das Vertrauen in die Haltbarkeit wie in einem Volvo oder Honda. In Österreich hat man gratis 4 Jahre Garantie, so lange werden wir auch den Wagen behalten, und keinen Tag länger. Ich bin jetzt nicht zum Fordfan mutiert, aber wer einen modernen Van braucht, hat derzeit kaum eine Wahl.

 

Trotzdem gibt es auch sehr Positives: ich war sehr überrascht wie gut ein Van liegen kann. Kein Vergleich zum schwankenden und wankenden heftig untersteuernden und mit riesigem Wendekreis "gesegneten" XC90, der der Favorit meiner Frau war. Da sieht man was für ein Generationunterschied zwischen der alten P2X Plattform und der Fordbasis besteht. Auch mein V70II lag deutlich schlechter. Ich kann mir nicht vorstellen, das der Mondeo nicht perfekt liegt. Der Titanium hat meines wissens ein Sportfahrwerk. Der ist sicher härter. Der getestete Galaxy trend war sogar sehr komfortabel, wohl wissend, dass die Abstimmung sicher anders ist.

 

Die Heizdrähte sind für mich auch ein nogo, nur meine Frau hat damit keine Probleme, angeblich sehen sie nur kurzsichtige Leute auch wenn sie Brillen tragen.

 

Zusammenfassend finde ich dass Ford der letzte Deutche Hersteller mit einem fairen Preis/Leistungsverhältnis ist. bei einem Privatauto würde ich vielleicht auch tiefer in die Tasche greifen und einen volvo mit der Gewissheit kaufen viele Jahre Freude zu haben. Bei einem Firmenauto würde ich sicher keinen Aufpreis leisten. Im MOndeo bin ich aus Neugierde gesessen und kann nur sagen: feines Auto ohne jedes falsche Premiumgetue.

Diese Wahl kann ich voll und ganz nachvollziehen, wir waren im Urlaub mit einem S-Max unterwegs, für einen Van eine tolle Strassenlage, gute Sitze und Sitzposition etc. Mit meinem S60 habe ich den jetzt nicht verglichen, aber wenn ich mir so anschaue was es in der Van-Klasse so gibt ist der S-Max/Galaxy sicher eine gute Wahl.

 

Noch mal: ich sage nicht das der Mondeo nicht gut liegt, nein, das Fahrwerk ist sehr gut, aber für meinen Geschmack zu hart. Mein S60 hat ja im Vergleich zum V70 II das dynamisch ausgelegte Fahrwerk, der V70 war mir damals im Vergleich etwas zu schwammig.

 

Kann sein, die Drähte nerven mich jedenfalls gewaltig.

 

Vom Preis her wäre sicher auch Opel noch in Betracht zu ziehen, aber vermutlich mit ähnlichem Ergebnis. Astra (der mir im Innenraum auch überhaupt nicht gefällt) zu klein, der Insignia zu groß. Außerdem möchte ich eigentlich kein neues Auto im ersten Modelljahr.

 

Einen Aufpreis werde ich vermutlich zahlen, schließlich nutze ich den Wagen zu einem nicht unbeträchtlichen Teil privat, und da will ich einfach einen Wagen der mir wirklich gefällt.

 

Zitat:

Hast Du dir einmal überlegt den Accord anzuschauen.

Nein, wie Jürgen schon geschrieben hat steht der als Firmenwagen nicht zur Auswahl, nur deutsche und ein paar andere europäische Marken können bestellt werden.

 

Zitat:

Das ist jetzt nicht böse gemeint: aber Du betonst immer wieder, dass Dein S60 noch immer das Mass der Dinge ist. Ich will das gar nicht abstreiten. volvo hat ein sehr eigenes feeling, das ich neulich in einem S60 der ersten Serie wieder auskosten durfte. Warum nimmst Du Dir nicht wieder einen?

Der Gedanke ist mir gestern zum ersten mal gekommen :D. Was mich am S60 am meisten stört ist der riesige Wendekreis (ich habe das Black Edition Sondermodell mit serienmäßigen 17“ Felgen). Der S60 ist auch (nun gut, mein allererstes eigenens Auto war ein VW Derby) meine erste Stufenhecklimousine. Der Kofferraum reicht für mich alleine aus, ist für den Segelurlaub mit der halben Crew aber zu klein. Unser Firmeninternes CO2 Limit bzw. Rabatt lässt einen Wagen mit über 170g CO2 auch sehr teuer werden, und da bliebe nur noch der 126 PS 2.4D, oder viel Aufpreis zahlen für die stärkeren Versionen.

 

Zitat:

gut das jeder eine andere auffassung von einem auto hat. den einen stört das den anderen das. als beispiel kann man ja aus dem test die beheizbare front scheibe nehmen. für mich ist das eins der beste features was man in einem auto haben kann, vorallem im winter wenn die scheiben vereist oder beschalgen sind. und die drähte sind für alles andere als auffällig. wenn ich nicht wüsste, dass da welche drin sind würde ich die nicht mal merken.

So ist es. Wenn man sich meine Bilder ansieht (bitte als Vollbild, nicht in der Verkleinerten Übersicht) sieht man die störenden Drähte, so wie sie mir ins Auge fallen. Da kaufe ich mir lieber eine Standheizung, dann ist der ganze Wagen warm, Sitze und Motor vorgewärmt und alle Scheiben sind frei. Die Drähte sehe ich immer, für mich ein absolutes KO Kriterium.

 

Zitat:

da haben wir vermutlich den selben Arbeitgeber und ich hab auch jenes Fahrzeug Probe gefahren. Tja und was soll ich sagen... ich war mal jemand, der "nie im Leben fahr ich mal Ford" geschrieen hat. In wenigen Tagen kommt mein neuer Mondeo Tunier Titanium S mit diesem Sahnemotor... aber ich brauch auch keine 4 Ringe, um mir mangelndes Ansehen bei meinen Nachbarn zu erkaufen. ;-) Ein jeder Jeck ist anders! :-)

Möglich. Ich hatte ja schon mal einen Ka, habe keinerlei Abneigung gegen Ford, aber momentan haben die einfach nicht das passende Auto für mich. Der Mondeo ist ja kein schlechter Wagen, aber ich habe für mich mindestens 2 bessere gefunden. Der Motor ist allerdings super, auch wenn ich meinen 5-Zylinder samt seines Sounds mag, aus CO2 Gründen hätte ich diese Maschine auch gerne im Volvo.

Und was meine Nachbarn von meinem Auto denken ist mir so was von egal, sonst würde ich heute Abend kaum einen Skoda auf meinem Stellplatz parken. ;). Mit dem letzten Satz hast du absolut recht :D

 

P.S.: wie ich sehe fährst du noch einen Signum, der ist damals im Verlgleich auf Platz 2 hinter dem S60 gelandet. Auch nicht schlecht, aber bis ich letztendlich bestellen darf wird es den Wagen schon nicht mehr geben.


22.08.2008 14:57    |    XC70D5

Netter Bericht :D ICH verstehe, was Du meinst. ;)

 

Allerdings finde ich die Fordfahrwerke ziemlich gut, nachdem ich den Focus und Kuga ausgiebig testen durfte. Aber wie gesagt, besonders da sind die Geschmäcker verschieden.

 

Die beheizbare Frontscheibe finde ich auch nicht schlecht, trotz Brille und Kurzsichtig.

 

@Jürgen:

Tiguan zu hart? In allen Tests wird geschrieben, dass der Tiguan nicht so hart wie die anderen SUVs ist, aber dennoch eine super Straßenlage hat!? (ich habe ihn noch nicht gefahren und hatte es auch eigentlich nicht vor ;-)

 

 

Gruß

 

Martin


22.08.2008 15:10    |    Olli the Driver

Zitat:

Allerdings finde ich die Fordfahrwerke ziemlich gut, nachdem ich den Focus und Kuga ausgiebig testen durfte. Aber wie gesagt, besonders da sind die Geschmäcker verschieden.

Das Fahrwerk ist ja nicht schlecht, und für einen BMW-Fan vielleicht sogar etwas zu weich :D, aber ich bin scheinbar ein Weichei der etwas mehr Komfort haben möchte. Meinen Testbericht vom Tiguan kennst du sicher, den fand ich auch zu unkomfortabel, wobei ich aber nicht mit anderen SUVs vergleichen konnte.


22.08.2008 15:28    |    moe-fisto

Zitat:

P.S.: wie ich sehe fährst du noch einen Signum, der ist damals im Verlgleich auf Platz 2 hinter dem S60 gelandet. Auch nicht schlecht, aber bis ich letztendlich bestellen darf wird es den Wagen schon nicht mehr geben.

Der Signum war auch über 200.000 km absolut zuverlässig und verbraucht jetzt auch trotz flotter Fahrweise nur knappe 6 Liter Diesel. Schade, dass Opel da das Marketing völlig verhunzt hat (das Konzept kam im Signum vor dem sehr erfolgreichen Audi A3 Sportback raus), denn der Wagen hätte einen Nachfolger verdient gehabt. Da wir das Luxusproblem haben, den neuen Firmenwagen zeitig zu bestellen und bei Opel der optisch ansprechende Insignia SportsTourer leider erst nächstes Jahr rauskommt, wird's jetzt also mal ein Mondeo. Und wehe, der is nicht so zuverlässig und eine so geniale geräumige Reiselimousine wie mein Signum... ;-)


22.08.2008 15:36    |    Olli the Driver

Nachtrag:

 

Zitat:

Der Titanium hat meines wissens ein Sportfahrwerk.

Nein, ist zumindest nicht serienmäßig und der Händler hat auch nichts davon erwähnt.


22.08.2008 21:36    |    V70_D5

Nur der Titanium S. Sorry.

Das Modellprogramm ist recht unübersichtlich


23.08.2008 03:01    |    V70_D5

Der Superb ist dann interessant, wenn man viel Platz braucht. So weit ich Dich verstanden habe, ist das eher nicht der Fall. Ich finde die Detusche Mittelklasse á la Audi A4, BMW3er und MB C-Klasse als masslos überteuert. So gesehen ist der Superb eine durchaus symphatische Lösung.

Eine sehr elegante Alternative finde ich den Passat CC. eigentlich bin ich kene Passatfan, der CC ist aber wunderschön zu einem Preis, der eher unter dem A4 anzusiedeln ist.


23.08.2008 17:34    |    Olli the Driver

Ja, stimmt, der Superb ist nicht ganz das für mich passende Konzept. Der Bericht geht gleich online. Den Passat CC werde ich auch noch fahren, hat wieder das Problem ein Stufenheck zu sein was im Urlaub zu wenig Kofferraum bedeutet.


25.08.2008 07:15    |    Numanoid

@Olli: Du erkennst echt während der Fahrt die Drähte der Frontscheibenheizung? Ich fahre seit 8 Jahren Mondeo und muss immer noch ganz nah an die Scheibe gehen um die dünnen Drähte zu erkennen.


25.08.2008 10:38    |    Olli the Driver

Ja. Tagsüber sind sie sichtbar, könnte ich aber eventuell noch tolerieren. Nachts bei Gegenlicht der absolute Alptraum.


05.09.2008 22:41    |    IAN@BTCC

Zitat:

die beheizbare front scheibe nehmen. für mich ist das eins der besten features die man in einem auto haben kann, vorallem im winter wenn die scheiben vereist oder beschalgen sind.

Wenn es für die Standheizung und Klimaautomatik nichtmehr gereicht hat, muss eben die Frickellösung ran.

 

Lg, von jmd. der im Winter in ein 22°C warmes Auto einsteigt und noch nie vereiste Scheiben hatte. :p


06.09.2008 10:54    |    meehster

Ja, Standheizung ist schon was Feines :)


06.09.2008 11:03    |    payn

Zitat:

Wenn es für die Standheizung und Klimaautomatik nichtmehr gereicht hat, muss eben die Frickellösung ran.

 

Lg, von jmd. der im Winter in ein 22°C warmes Auto einsteigt und noch nie vereiste Scheiben hatte. :p

 

 

was ist an der beheizbaren frontscheibe ne frickelösung? und vorallem was hat ne klimaautomatik  damit zutun?


07.09.2008 08:38    |    IAN@BTCC

Zitat:

was ist an der beheizbaren frontscheibe ne frickelösung? und vorallem was hat ne klimaautomatik damit zutun?

Ganz einfach, wofür braucht man eine beheizbare Frontscheibe, wenn man eine Standheizung hat? Desweiteren habe ich, seitdem meine Fahrzeuge eine Klimaautomatik besaßen, keinerlei Probleme mit beschlagenen Scheiben.

 

Für mich ist und bleibt es eine Frickellösung für Leute, bei denen es für eine Standheizung nicht reichte...;)


07.09.2008 12:38    |    payn

ok wozu brauch ich eine standheizung wenn ich ne beheizbare frontscheibe hab und ne klimaautomatik? zu dem fahr ich einen benziner und bin nicht grad viel in der eifel oder sonst wo im gebirge unterwegs, so dass für mich die standheizung sinnlos ist ;)


07.09.2008 12:43    |    Olli the Driver

Eine Standheizung braucht man um im Winter den ganzen Wagen einschließlich Motor vorzuwärmen, alle Scheiben, also auch Seiten- und Heckscheibe, die man sonst immer noch freikratzen müsste, eisfrei zu bekommen. Ich fürchte ich werde beim nächsten Wagen aus Budgetgründen darauf verzichten müssen, aber so eine Scheibenheizung mit widerlich störenden Drähten kommt mir nicht ins Auto.


07.09.2008 13:45    |    IAN@BTCC

Olli: Ganz genau! Allein schon das immer perfekt klimatisierte - im Sommer lüftet meine nämlich das Fahrzeug - ist es mir wert. Und der bereits vorgewärmte Motor hat auch so seine Vorteile.

 

Wie gesagt, eine Frontscheibenheizung ist für mich eine Frickellösung - eben für Leute die sich keine Standheizung erlauben können/wollen.


07.09.2008 15:19    |    payn

der eine so der andere so. hab bis jetzt ohne standheizung überlebt und werde es auch weiterhin ohne. das genau so wie mit den leuten die nicht ohne schiebedach können. hat im auto davor eins und habs so selten benutzt das ich vergessen hab das ich da oben überhaupt eins hab. dieses wurde dann ohne bestellt.


07.09.2008 15:43    |    IAN@BTCC

Nun, wenn ich es eh nie nutze, dann benötige ich auch keine Frontscheibenheizung - die Nachts extrem unpraktisch ist. ;)

 

Deshalb war meine Aussage ja auch folgende: Wenn schon, dann bitte richtig!


07.09.2008 15:52    |    payn

ich benutz die frontscheibenheizung nur im winter wenn die scheiben vereist sind sonst garnit. und mich stört sie nicht  weder  nachts noch tags oder bei vollmond^^ das nie nutzen war aufs schiebedach bezogen


Deine Antwort auf "Olli, der tut was: Probefahrt im Ford Mondeo 2,2 TDCi"

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