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08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (558)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

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10.10.2019 13:20    |    metalhead79

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 10. Oktober 2019 um 13:09:11 Uhr:

Eigentlich müsste die Rekuperatuion auch bei reinen Verbrennern stärker ausgebaut werden, ...

Die ist doch das sowieso nur homöopatischer Blödsinn für die NEFZ-Werte.

In der Praxis wird das doppelt und dreifach durch geringere Batterielebenszeiten aufgefressen.

 

Gruß Metalhead


10.10.2019 13:25    |    Goify

Und fährt man mit vollem Benzintank am Berg los, braucht man leere Ersatzkanister für das Rekuperat. :D


10.10.2019 13:31    |    paelzerbu

Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, daß die Lithium-Ionen Akkus in etwa 10 Jahre halten, und zwar relativ unabhängig, ob sie intensiv benutzt wurden oder nicht. Gut, das bezieht sich nur auf die gängigen Haushaltsgeräte, aber es dürfte in etwa auch auf größere Akkus übertragbar sein. Nach dieser Zeit sind sie nicht komplett hinüber, sondern haben nur noch eine kleinere Restkapazität, die zumindest im Auto wenig Sinn ergäbe.

Die Rekuperation in Verbindung mit etwas größeren Akkus, also letztlich ein Mildhybridsystem würde schon etwas bringen, zumal es da reichen würde, kleinere Motoren einzubauen. Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist eh nur von akademischer Bedeutung.

 

Die Lebensdauer meiner Bleibatterien lag bisher bei 6 bis 7 Jahren, also eher niedriger als bei den Lithium-akkus.


10.10.2019 13:50    |    Goify

Meine Bleibatterie in meinem Auto hat 12 Jahre gehalten. Es war noch die erste ab Werk.

 

Problematisch ist auch, was man mit einem 10-jährigen Fahrzeug macht, dessen Batterie nur noch 65 % Akkukapazität hat. Eine neue Batterie würde ggf. schon den Zeitwert überschreiten und so wäre das Auto recht wertlos und könnte frühzeitig verschrottet werden.


10.10.2019 14:01    |    paelzerbu

Genau das Problem sehe ich auch, und es wird meist nicht thematisiert.

Wenn man den Akku bei 65 % (schön, wenn er das wirklich nach 10 Jahren hat) stationär im Haus als Puffer betreiben könnte, wäre das sicher eine gute Sache.

Ein Wechsel scheint mir bei den Herstellern derzeit aber nicht vorgesehen zu sein, oder wenn, wird er so teuer und kompliziert, daß der Austausch zumindest unwirtschaftlich wird.

Andererseits ist es doch kein Problem, Autos so zu konstruieren, daß sie auch 20 Jahre locker durchhalten. Dann wären das ja zwei Batterien, und man hätte zudem zwei Pufferspeicher gewonnen.

Ob die Leute aber auch 20 Jahre mit dem gleichen Auto fahren möchten?


10.10.2019 14:08    |    Goify

Privat werden aber die wenigsten einen Pufferspeicher benötigen, denn es leben ja nicht mal ein Drittel aller Menschen in einem Einfamilienhaus.

Außerdem, hast du mal die Tesla-Batterie gesehen? Die trägst du nicht mal eben in den Keller runter und klemmst sie an deinen Stromzähler an. Dafür braucht man einen Gabelstapler oder man zerlegt sie und lötet sie unten wieder zusammen. Da sehe ich nur gewerbliche Nutzung als zentrale Stromspeicher neben PV-Anlagen-Parks.


10.10.2019 14:33    |    Zephyroth

Die Batterien sind aus einzelnen Modulen aufgebaut. Die sollten sich per Hand transportieren lassen. Was du im Keller bräuchtest ist ein unbestücktes Rack, wo man die reinstecken kann.

 

Grüße,

Zeph


10.10.2019 14:35    |    JumpingJohn

Also alte oder ausgelutschte Li-Ion Akkus sollen doch bitte recycelt werden und zu neuen Batterien werden.

Für den Heimgebrauch gibt es mittlerweile deutlich ökologischere Speicher:

https://www.bluesky-energy.eu/die-salzwasser-batterie/

 

Dürfen tiefentladen werden, man kann also die volle Kapazität nutzen und nicht nur 80% wie bei Li-Ion.

Sind für Fahrzeuge aber ungeeignet weil Sie nicht derart schnell geladen werden können wie Li-Ion und die Energiedichte ist nicht so hoch, aber in einem Haus sollte das weniger das Problem sein wie in einem Auto.

 

Leider hat sich das mit der Salzwasser-Batterie noch nicht wirklich herumgesprochen, aber wenn man schon mal bei PV-Speichern Li-Ionen Batterien einsparen könnte würde das schon mal der E-Mobilität zu gute kommen.


10.10.2019 14:55    |    Zephyroth

Die Energiedichte ist geringer als bei einem Bleiakku, zusätzlich sind sie nicht so zyklenfest. Aber sie sind billiger in der Herstellung...

 

Grüße,

Zeph


10.10.2019 19:42    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@JumpingJohn schrieb am 10. Oktober 2019 um 09:56:36 Uhr:

...Ich denke auch das Fahrzeuge mit Akkus mit Reichweiten um die 150-200km vollkommen in Ordnung sind...

Beachte den üblichen Ladestand von mind. 5% Reserve zum Üblichen "Voll" von ~85% das wären also höchstens 80% der WLPT Angabe dazu kommt noch der 20% Verlust über ~10 Jahre und der Winter-Mehrverbrauch von 20-30% (Heizung + Effizienz des Akkus) wären also um ein Garantiertes ankommen auf Deiner Hausstrecke von maximal Einfach 72Km Hin und Zurück natürlich halbiert, wegen nochmal Heizen unter 32Km.:(

Und ich werde mir wahrscheinlich einen trotzdem ein BEV zulegen.


10.10.2019 23:45    |    A-Driver05

Also ich möchte gerne folgenden Punkt hinzufügen.

 

BEV bzw. Batterie getriebene Eleketroautos sichern Arbeitsplätze bzw. können auch die Rentabilität für die Automobilindustrie in den kommenden Jahrzehnten sichern.

 

Die junge Technologie in der Anwendung im Automobilsektor kann genutzt werden, kleine Verbesserungen mit einem großen Aushängeschild als Innovationstreiber für jede Generation der neuen Modelle zu verkaufen.

 

Das sichert das Überleben der Automobilindustrie für die kommenden Jahrzehnte.

 

 

 

Permanentspulenmagnetmotoren sind defintiv die Zukunft.

Auch ein Lithium Akku ist interessant. Produktionstechnisch kann man aber schon viel lesen dass es in der Herstellung momentan um ein vielfaches energieaufwendiger ist als Verbrennungsmotoren.

 

Ich finde dass es eine Fliegenklatschertaktik ist. Alle Welt und Politiker schreien dem Elektroauto nach. Die Lösung des Problems kann es eher nicht sein, Millionen von Lithium betriebenen Akkumulatoren Elektroautos herzustellen.

 

Naja, und was soll man von Leuten (tausende millionen?) halten, die eine gewisse, attraktive Vorsitzende in der Legislative nachfeiern, weil sie Fußball fiebert und kreischt wenn ein Tor gefallen ist.

 

Mir kommt es eher so rüber als ob Politiker schreien alle Leute müssen Elektroautos fahren, um die Wirtschaft weiter anzutreiben, als auf die Umwelt zu achten.


11.10.2019 08:42    |    Goify

Wieso sollen Elektroautos Arbeitsplätze sichern? Der enorme Aufwand, Verbrennungsmotoren herzustellen, fällt komplett weg. Der E-Motor kommt, wie auch die Batteriezellen, aus Fernost und so bleibt nur noch die Karosserie, Fahrwerk und Endmontage in unserem Land. Etwas wenig.

Mit zunehmender Verknappung der Rohstoffe für den Akku werden die Kosten sogar wieder irgendwann steigen können, was so unwahrscheinlich nicht ist.


11.10.2019 09:00    |    TDIBIKER

Zur Zeit wird Deutschland und Polen innerhalb der EU stark für die Stein-und Braunkohleverbrennung in Kraftwerken kritisiert. Ich habe schon gehört, man sollte diese Länder drängen, auf Nuklearstrom umzusteigen.

Was natürlich auch nicht unproblematisch ist...:D

 

In der Umweltdebatte fokussiert man dauernd nur auf den CO² Ausstoss, was natürlich völliger Blödsinn ist. CO² ist ein eher schwaches Treibhausgas und kommt in der Atmossphäre zu immerhin 0,04% vor.

Es hat schon einen Einfluss, aber Wasserdampf z.B. ist ein erheblich stärkeres Treibhausgas und kommt (in Abhänghangigkeit von der Temperatur) zu bis zu 5% in der Luft vor (bei über 90% relativer Luftfeuchte).

 

Jede Art Kraftwerk (ob Verbrenner, Fission oder demnächst gar Fusion) mit Dampfturbinen braucht immense Kühltürme, die Wasserdampf in die Atmossphäre blasen. Zudem produzieren wir Abwärme. Die Abwärme allein ist bereits heute schon (je nach Rechnung) für 0,1 - 0,3 C° der globalen Erwärmung verantwortlich, es ist nicht nur der Treibhauseffekt allein. Und je höher die Temperatur, desto mehr nicht kondensierter Wasserdampf, was wiederum den Treibhauseffekt enorm verstärkt. Das sind Fakten, aber niemand redet darüber, es geht nur um CO²...Warum?

 

Na, weil der einzige Weg wäre, auf einem niedrigen Energieniveau zu leben! Und das will natürlich niemand, ist nicht durchsetzbar. Man kann höchstens ein bisschen am CO² drehen, indem man auf E-Autos und Wind/Sonne/ Atom setzt.

 

Wir kônnen in absehbarer Zeit nicht alle mit E fahren, dazu reicht die Energieversorgung nicht. Und für die globale Erwärmung bringt das genau nichts. Am besten ist ein Mix aus Diesel für Langstrecken, Benzin oder Gas für Mittelstrecken und E für die Stadt. Und vor allem: weniger fahren und an Alternativen denken...


11.10.2019 09:09    |    Goify

Gestern kam eine Mail vom Andi Scheuer in mein Postfach und man wolle durch technologische Fortschritte das CO2-Problem lösen und trotzdem Wachstum sichern. Wie soll das bitteschön gehen? Für Wachstum braucht es mehr als nur Energie, nämlich auch Rohstoffe und die werden nicht nur langsam, sondern schon lang knapp. Man glaubt es nicht, aber Sand ist mittlerweile weltweit extrem knapp geworden, da es diesen nur in Flüssen und im Meer gibt (Wüstensand ist unbrauchbar). Da aber unsere Flüsse durch Staudämme für die Stromgewinnung keinen Sand mehr ins Meer transportieren, werden die Strände sehr schnell sehr schmal. Strandurlaub werden sich unsere Enkel nur noch in Filmen von früher anschauen können.

Unser Hauptproblem ist nicht CO2, sondern die Umweltzerstörung.


11.10.2019 09:14    |    Schwarzwald4motion

Die These mit den Arbeitsplätzen ist schon etwas gewagt, aber sie stellt die Arbeitskraft auch für sinnvollere Tätigkeiten frei. Wenn die auch noch Weltweit gefragt sind wie z.B. die Kompetenz in erneuerbaren Energien (auch Recycling), oder Fahrwerkshöhenverstellung e.t.c. ist es mehr eine Chance als Risiko.

 

Die Thesen mit dem CO2 oder den Rohstoffen wurde in vielen anderen Foren widerlegt, wärme ich jetzt nicht auf.


11.10.2019 09:29    |    Goify

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:14:30 Uhr:

Die Thesen mit dem CO2 oder den Rohstoffen wurde in vielen anderen Foren widerlegt, [...]

Sehe ich auch so.


11.10.2019 09:43    |    Trottel2011

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:00:10 Uhr:

Zur Zeit wird Deutschland und Polen innerhalb der EU stark für die Stein-und Braunkohleverbrennung in Kraftwerken kritisiert. Ich habe schon gehört, man sollte diese Länder drängen, auf Nuklearstrom umzusteigen.

Was natürlich auch nicht unproblematisch ist...:D

 

In der Umweltdebatte fokussiert man dauernd nur auf den CO² Ausstoss, was natürlich völliger Blödsinn ist. CO² ist ein eher schwaches Treibhausgas und kommt in der Atmossphäre zu immerhin 0,04% vor.

Es hat schon einen Einfluss, aber Wasserdampf z.B. ist ein erheblich stärkeres Treibhausgas und kommt (in Abhänghangigkeit von der Temperatur) zu bis zu 5% in der Luft vor (bei über 90% relativer Luftfeuchte).

 

Jede Art Kraftwerk (ob Verbrenner, Fission oder demnächst gar Fusion) mit Dampfturbinen braucht immense Kühltürme, die Wasserdampf in die Atmossphäre blasen. Zudem produzieren wir Abwärme. Die Abwärme allein ist bereits heute schon (je nach Rechnung) für 0,1 - 0,3 C° der globalen Erwärmung verantwortlich, es ist nicht nur der Treibhauseffekt allein. Und je höher die Temperatur, desto mehr nicht kondensierter Wasserdampf, was wiederum den Treibhauseffekt enorm verstärkt. Das sind Fakten, aber niemand redet darüber, es geht nur um CO²...Warum?

 

Na, weil der einzige Weg wäre, auf einem niedrigen Energieniveau zu leben! Und das will natürlich niemand, ist nicht durchsetzbar. Man kann höchstens ein bisschen am CO² drehen, indem man auf E-Autos und Wind/Sonne/ Atom setzt.

 

Wir kônnen in absehbarer Zeit nicht alle mit E fahren, dazu reicht die Energieversorgung nicht. Und für die globale Erwärmung bringt das genau nichts. Am besten ist ein Mix aus Diesel für Langstrecken, Benzin oder Gas für Mittelstrecken und E für die Stadt. Und vor allem: weniger fahren und an Alternativen denken...

In allen Sätzen hast du dabei absolut Recht. ABER eine Kleinigkeit übersehen: Wasserdampf ist ein Treibhausgas ABER ab einer bestimmten Menge, reflektiert es Sonnenlicht und noch besser: blockt das Licht ab und es gelangt nicht zum Boden. Sobald Sonnenstrahlen (und damit verbunden auch UV Strahlung) den Boden berühren, wird stärker aufgeheizt.

 

ABER, und nu kommt es, jeder Wissenschaftler meint wir sind in einer Klimaveränderungsphase, aber was dabei rauskommt, ist bei jedem ein "Schulterzucken". Kühlt sich die Erde stellenweise ab und heizt sich stellenweise auf? Wenn der Golfstrom wegfällt, sitzt wir in Europa in einer Eiszeit? Friert der Nordpol dann dauerhaft zu? Oder taut es dauerhaft auf?

 

Wir sind zu kurz auf diesem Planeten um zu erkennen was alles passieren wird. Wir müssen schon was machen aber die Frage was sollte einstimmig und klar sein.


11.10.2019 09:51    |    Goify

Die Frage, was wir tun sollen, ist sonnenklar: Weniger! Weniger Ressourcenverbrauch, weniger Energieverbrauch, weniger Fleischkonsum und schon retten wir geradezu spielerisch unsere Natur (nicht die Welt, die Welt geht weder unter noch muss sie gerettet werden).


11.10.2019 09:53    |    Fritzibass

Dann würden viele mit dem Mietauto in Urlaub fahren müssen...ich will mir das für mich nicht vorstellen. Zumal dann immer noch das Problem der Ladeinfrastruktur für die privaten E-Fahrzeuge zu lösen wäre.


11.10.2019 09:57    |    Goify

Man kann auch mit dem Zug in den Urlaub fahren. Habe ich schon zwei Mal gemacht und klappt wunderbar. Gut, der Zug ist böse und in einem Autoforum so etwas wie der Teufel.


11.10.2019 10:05    |    Zephyroth

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:00:10 Uhr:

Jede Art Kraftwerk (ob Verbrenner, Fission oder demnächst gar Fusion) mit Dampfturbinen braucht immense Kühltürme, die Wasserdampf in die Atmossphäre blasen. Zudem produzieren wir Abwärme. Die Abwärme allein ist bereits heute schon (je nach Rechnung) für 0,1 - 0,3 C° der globalen Erwärmung verantwortlich, es ist nicht nur der Treibhauseffekt allein. Und je höher die Temperatur, desto mehr nicht kondensierter Wasserdampf, was wiederum den Treibhauseffekt enorm verstärkt. Das sind Fakten, aber niemand redet darüber, es geht nur um CO²...Warum?

Dein Ernst? Hmmmm.... Ich wage das aufgrund einer einfachen Rechnung zu bezweifeln...

 

Ein 1000MW-Block hat (unabhängig davon ob Kohle oder Kernkraft) eine Abwärme von 3000MW. Ein gewaltiger Betrag. Aaaber, pro m² strahlt die Sonne in unseren Breitengraden mit rund 500W ein. Dh ein Quadratkilometer bezieht von der Sonne eine Leistung von 500MW, will heißen 6km² haben erzeugen die gleiche Wärme wie ein 1000MW-Kraftwerksblock.

 

2018 lag die Erzeugungsleistung in Deutschland von Kohle-, Gas- und Kernkraft bei 44.7GW, macht eine Abwärme von 135GW. Noch ein viel deutlicherer Betrag.

 

Deutschland hat eine Fläche von 358.000km², wie schon geschrieben jeder km² erzeugt empfängt 500MW Strahlungsleistung von der Sonne, die in Wolken und der Oberfläche hauptsächlich in Wärme umgewandelt wird. Das ergibt den astronomischen Betrag von 179TW.

 

Dh die Strahlungsleistung der Sonne im Mittel übertrifft die Abwärme aller nicht regenerativen Kraftwerke in Deutschland um den Faktor 1300. Ich glaube also nicht, das es an den Kraftwerken liegt. Allerdings weis ich nicht, wieviel Wärme durch simples Verheizen ohne Verstromung freigesetzt wird. Aber selbst wenn das um den Faktor 10 größer wäre als die Kraftwerksabwärme, liegt immer noch der Faktor 100 zwischen eingestrahlter Sonnenleistung und erzeugter Leistung durch fossile Verbrennung.

 

Grüße,

Zeph


11.10.2019 10:12    |    Fritzibass

Zitat:

@Goify schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:57:20 Uhr:

Man kann auch mit dem Zug in den Urlaub fahren. Habe ich schon zwei Mal gemacht und klappt wunderbar. Gut, der Zug ist böse und in einem Autoforum so etwas wie der Teufel.

Nö nicht böse...unzuverlässig, unflexibel und nicht das richtige für meine Bedürfnisse wenn ich Urlaub machen will. Ich mache eh regional Urlaub und da erlaube ich mir dann mein Auto zu nutzen.

Als alternative zum Flugzeug aber auf jeden Fall der bessere Weg....


11.10.2019 10:15    |    Fritzibass

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:14:30 Uhr:

Die These mit den Arbeitsplätzen ist schon etwas gewagt, aber sie stellt die Arbeitskraft auch für sinnvollere Tätigkeiten frei. Wenn die auch noch Weltweit gefragt sind wie z.B. die Kompetenz in erneuerbaren Energien (auch Recycling), oder Fahrwerkshöhenverstellung e.t.c. ist es mehr eine Chance als Risiko.

 

Die Thesen mit dem CO2 oder den Rohstoffen wurde in vielen anderen Foren widerlegt, wärme ich jetzt nicht auf.

es fallen nicht nur Arbeitsplätze in der Produktion weg...auch Arbeitsplätze in den Werkstätten da Elektroantriebe Wartungsärmer sind. Elektroautos verbrauchen weniger Bremsen da mittels Rekuperation abgebremst wird. Nur mal so als Beispiele.


11.10.2019 10:18    |    TDIBIKER

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 11. Oktober 2019 um 10:05:33 Uhr:

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:00:10 Uhr:

Jede Art Kraftwerk (ob Verbrenner, Fission oder demnächst gar Fusion) mit Dampfturbinen braucht immense Kühltürme, die Wasserdampf in die Atmossphäre blasen. Zudem produzieren wir Abwärme. Die Abwärme allein ist bereits heute schon (je nach Rechnung) für 0,1 - 0,3 C° der globalen Erwärmung verantwortlich, es ist nicht nur der Treibhauseffekt allein. Und je höher die Temperatur, desto mehr nicht kondensierter Wasserdampf, was wiederum den Treibhauseffekt enorm verstärkt. Das sind Fakten, aber niemand redet darüber, es geht nur um CO²...Warum?

Dein Ernst? Hmmmm.... Ich wage das aufgrund einer einfachen Rechnung zu bezweifeln...

 

Ein 1000MW-Block hat (unabhängig davon ob Kohle oder Kernkraft) eine Abwärme von 3000MW. Ein gewaltiger Betrag. Aaaber, pro m² strahlt die Sonne in unseren Breitengraden mit rund 500W ein. Dh ein Quadratkilometer bezieht von der Sonne eine Leistung von 500MW, will heißen 6km² haben erzeugen die gleiche Wärme wie ein 1000MW-Kraftwerksblock.

 

2018 lag die Erzeugungsleistung in Deutschland von Kohle-, Gas- und Kernkraft bei 44.7GW, macht eine Abwärme von 135GW. Noch ein viel deutlicherer Betrag.

 

Deutschland hat eine Fläche von 358.000km², wie schon geschrieben jeder km² erzeugt empfängt 500MW Strahlungsleistung von der Sonne, die in Wolken und der Oberfläche hauptsächlich in Wärme umgewandelt wird. Das ergibt den astronomischen Betrag von 179TW.

 

Dh die Strahlungsleistung der Sonne im Mittel übertrifft die Abwärme aller nicht regenerativen Kraftwerke in Deutschland um den Faktor 1300. Ich glaube also nicht, das es an den Kraftwerken liegt. Allerdings weis ich nicht, wieviel Wärme durch simples Verheizen ohne Verstromung freigesetzt wird. Aber selbst wenn das um den Faktor 10 größer wäre als die Kraftwerksabwärme, liegt immer noch der Faktor 100 zwischen eingestrahlter Sonnenleistung und erzeugter Leistung durch fossile Verbrennung.

 

Grüße,

Zeph


11.10.2019 10:22    |    Goify

Für meinen letzten Urlaub brauchte ich sogar nicht mal ein Auto. Tasche gepackt, rauf auf den Gepäckträger und losgeradelt. Am Zielort bin ich dann wieder mit dem Zug heim, weil das Wetter ungemütlich wurde.

Mein nächster Urlaub wird ähnlich ausfallen: Trans Bayerwald und die Strecke geht an meiner Haustür vorbei.


11.10.2019 10:27    |    TDIBIKER

Soweit richtig, 99% unsrer Obeflächenwärme kommt von der Sonne, 1% von radioktivem Zerfall der Elemente Erdinneren und ein bisschen Gezeitenenergie...150.000 Terawatt. Während die Menschen nur eine Abwärme von 6 Terawatt bringen. Z.Zt. Diese 6 Terawatt zählen aber, denn A) wird es dauernd mehr, und B) bringt eine Änderung der Summe der Verfügbaren Energien von einem 1. Promille etwa 1C° auf der Erdoberfläche. Zum Glück ist unsere Sonne ein relativ konstanter Stern...obwohl die von ihr abgegebene Wärme über einen langen (geologischen) Zeitraum beständig ansteigen wird.


11.10.2019 10:27    |    Fritzibass

Zitat:

@Goify schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:51:54 Uhr:

Die Frage, was wir tun sollen, ist sonnenklar: Weniger! Weniger Ressourcenverbrauch, weniger Energieverbrauch, weniger Fleischkonsum und schon retten wir geradezu spielerisch unsere Natur (nicht die Welt, die Welt geht weder unter noch muss sie gerettet werden).

Da gebe ich Dir recht...die Welt wird weiter bestehen. Die muss nicht gerettet werden.

Es geht um die Menschen...wir graben uns unser eigenes Grab. Den Klimawandel werden wir nicht beenden können. Dazu ist alles zu weit fortgeschritten. Mag sein dass wir ihn verlangsamen könnten aber mehr auch nicht.

Alleine schon der Faktor der zunehmenden Erdbevölkerung. ich kann mich noch daran erinnern dass in den Nachrichten die Zahl der Erdbevölkerung bei 4 Milliarden lag und jetzt bei fast 8 Milliarden. Das muss der Planet erstmal verkraften ohne dass einer der 8 Milliarden Auto fährt.

Aber hier nochmal die Entwicklung in den letzten fast 100 Jahren.

1927: 2 Milliarden

1960 (nach 33 Jahren): 3 Milliarden

1974 (nach 14 Jahren): 4 Milliarden

1987 (nach 13 Jahren): 5 Milliarden

1999 (nach 12 Jahren): 6 Milliarden

2011 (nach 12 Jahren): 7 Milliarden Menschen

Und solange unsere verbrauchten Fahrzeuge nach Afrika, Naher Osten, Ostblock usw exportiert werden und dort weiterfahren stellt sich schon die Frage was wir erreichen wenn wir uns alle drei Jahre ein neues Auto gönnen obwohl das alte noch gar nicht das Ende der Nutzungsdauer erreicht hat.


11.10.2019 10:36    |    Zephyroth

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 11. Oktober 2019 um 10:27:03 Uhr:

Soweit richtig, 99% unsrer Obeflächenwärme kommt von der Sonne, 1% von radioktivem Zerfall der Elemente Erdinneren und ein bisschen Gezeitenenergie...150.000 Terawatt. Während die Menschen nur eine Abwärme von 6 Terawatt bringen. Z.Zt. Diese 6 Terawatt zählen aber, denn A) wird es dauernd mehr, und B) bringt eine Änderung der Summe der Verfügbaren Energien von einem 1. Promille etwa 1C° auf der Erdoberfläche. Zum Glück ist unsere Sonne ein relativ konstanter Stern...obwohl die von ihr abgegebene Wärme über einen langen (geologischen) Zeitraum beständig ansteigen wird.

Wikipedia meint dazu:

 

Zitat:

Merkliche Beiträge zur Erwärmung sind für den Fall des weiteren ungebremsten Anstiegs der Energieerzeugung (wie in den vergangenen Jahrzehnten) ab dem Ende unseres Jahrhunderts zu erwarten. Betrachtet man die gesamte Verweildauer von Kohlendioxid in der Atmosphäre, dann übersteigt der treibhauseffektbedingte Strahlungsantrieb infolge der Verbrennung von Kohlenstoff die bei dem Verbrennungsprozess freiwerdende Wärme mehr als 100.000-fach.

Deine Zahlen mögen stimmen, aber ich bleibe skeptisch.

 

Grüße,

Zeph


11.10.2019 11:36    |    jennss

Die Bild-Zeitung fragt: "Platzt die Elektro-Blase?"

https://m.bild.de/.../...aschend-auf-65273558,view=amp.bildMobile.html

 

Dyson wollte bei E-Autos einsteigen und gibt auf.

j


11.10.2019 11:52    |    Goify

Noch ist ein Umstieg eben nicht für alle praktikabel (Kaufpreis/Ladeinfrastruktur) und so lange wir das E-Auto kämpfen müssen. Bei mir ist es der Kaufpreis, der noch zu hoch ist. Laden kann ich daheim in der Garage.


11.10.2019 12:08    |    remix

Ich finde für den Normalverbraucher sind E-Autos noch viel zu teuer, Gebrauchte gibt es auch kaum;

 

Ladeinfrastruktur für Menschen, die kein eigenes Haus/Garage haben, fehlt in der Menge auch völlig...

 

die Umweltbilanz fällt auch nicht so toll aus, wenn man bedenkt, das E-Autos "Wegwerf-Produkte" mit Lebensdauer von vielleicht 8 Jahren sind (wegen der Akkus) und viele Verbrenner eher einen Zyklus von 15-20 Jahren haben;

 

das "Nicht-Kaufen" eines neuen Autos ist die umweltschonendsde Variante - nicht das hektische "Abwracken" von Millionen junger Fahrzeuge, nur weil diese irgendeine Norm XY nicht mehr einhalten;

 

da wird momentan nur künstlich ein neuer Markt geschaffen - der Verbraucher ist völlig verunsichert und kauft aktuell am liebsten erstmal gar nicht neu....


11.10.2019 12:20    |    Fritzibass

@Remix: Genau meine Rede...das will bloß keiner hören. Es ist halt schick und hip einen auf Umweltaktivist zu machen.

Nur mal so als Beispiel: Wir haben drei Fahrzeuge. Alle als Jahreswagen oder Leasingrückläufer gekauft.

Zwei davon sind aktuell 16 Jahre alt und noch so gut dass wir die vermutlich noch 10 Jahre fahren werden; eines 6 Jahre. Neuanschaffungen sind nicht geplant bis eines der Fahrzeuge nicht mehr reparabel ist.

In meiner Region ist ein Opel Werk...viele Mitarbeiter und Angehörige leasen für 10 bis 12 Monate einen Opel und geben den dann zurück um sich dann den nächsten zu leasen.

die Fahrzeuge haben alle Groß-Gerauer (GG) Nummernschilder und sind deswegen leicht zu erkennen. Und es gibt eine Menge davon....

Aus meiner Sicht unverantwortlich im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Klar - die erhalten damit ihre eigenen Arbeitsplätze. Aber für mich unverantwortlicher Wahnsinn.


11.10.2019 12:25    |    friesek

Ich bin nicht abgeneigt von so nem E-Auto.

 

Wüsste aber nicht, wo ich es laden kann/soll und das auch noch schnell und spontan. Auch nicht über Nacht. Ich weiß auch nicht, wie ich damit mal ins Stadion oder auf nen Konzert fahren soll (ca. 200-300km je Strecke).

 

So geht es Millionen in DE und dem Rest.

 

Bevor dafür keiner ne Lösung hat und mir dahingehend Vorteil zum Verbrenner benennen kann ->

 

ist diese ganze Diskussion und der Hype darum für mich und viele Andere sinnlos.


11.10.2019 12:27    |    friesek

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

Ich finde für den Normalverbraucher sind E-Autos noch viel zu teuer, Gebrauchte gibt es auch kaum;

 

Ladeinfrastruktur für Menschen, die kein eigenes Haus/Garage haben, fehlt in der Menge auch völlig...

 

die Umweltbilanz fällt auch nicht so toll aus, wenn man bedenkt, das E-Autos "Wegwerf-Produkte" mit Lebensdauer von vielleicht 8 Jahren sind (wegen der Akkus) und viele Verbrenner eher einen Zyklus von 15-20 Jahren haben;

 

das "Nicht-Kaufen" eines neuen Autos ist die umweltschonendsde Variante - nicht das hektische "Abwracken" von Millionen junger Fahrzeuge, nur weil diese irgendeine Norm XY nicht mehr einhalten;

 

da wird momentan nur künstlich ein neuer Markt geschaffen - der Verbraucher ist völlig verunsichert und kauft aktuell am liebsten erstmal gar nicht neu....

So schaut es aus, will nur keiner hören. Auch sind diese Autos in der Praxis total praxisfremd :-)


11.10.2019 12:30    |    Zephyroth

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

Ich finde für den Normalverbraucher sind E-Autos noch viel zu teuer, Gebrauchte gibt es auch kaum;

Ist bei einer neuen Technologie auch nicht gerade überraschend. Vor 50 Jahren hättest du dasselbe bei Diesel-PKW festgestellt.

 

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

Ladeinfrastruktur für Menschen, die kein eigenes Haus/Garage haben, fehlt in der Menge auch völlig...

Ja, hier gibt es definiv etwas zu tun.

 

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

die Umweltbilanz fällt auch nicht so toll aus, wenn man bedenkt, das E-Autos "Wegwerf-Produkte" mit Lebensdauer von vielleicht 8 Jahren sind (wegen der Akkus) und viele Verbrenner eher einen Zyklus von 15-20 Jahren haben;

Die Akkus halten etwa 1000 Voll-Zyklen (bei 250km Reichweite wären das 250.000km), die kalendarische Alterung existiert bei heutigen LiIon-Akkus quasi nicht mehr, bzw. ist im angestrebten Zeitraum nicht relevant. Ergo hält ein BEV genauso lange wie ein Verbrenner. Man sollte nicht den Fehler machen und die BEV's der ersten Generation mit nur 120km Reichweite als Basis hernehmen. Die hielten tatsächlich nur um die 100.000km. Allerdings, bei denen ist es zumindest finanziell möglich einen zweiten Akku reinzukaufen, der wegen der geringen Größe durchaus leistbar ist.

 

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

das "Nicht-Kaufen" eines neuen Autos ist die umweltschonendsde Variante - nicht das hektische "Abwracken" von Millionen junger Fahrzeuge, nur weil diese irgendeine Norm XY nicht mehr einhalten;

Daran ändert auch das E-Auto nichts. Niemand sagt: "Wirf deinen Verbrenner weg und kauf ein neues BEV!" Das wäre der falsche Weg. Die Botschaft ist viel mehr: "Fahr deinen Verbrenner fertig und dann kauf dir ein BEV!"

 

Zitat:

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

da wird momentan nur künstlich ein neuer Markt geschaffen - der Verbraucher ist völlig verunsichert und kauft aktuell am liebsten erstmal gar nicht neu....

Was ja im Sinne der Umwelt gut ist. Also der "Nicht-Kauf".

 

Grüße,

Zeph


11.10.2019 12:32    |    ballex

Danke Zephyroth für deine faktenbasierten Beiträge bzgl. der Technik.


11.10.2019 12:32    |    Fritzibass

Zitat:

 

@remix schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:08:40 Uhr:

 

das "Nicht-Kaufen" eines neuen Autos ist die umweltschonendsde Variante - nicht das hektische "Abwracken" von Millionen junger Fahrzeuge, nur weil diese irgendeine Norm XY nicht mehr einhalten;

 

Daran ändert auch das E-Auto nichts. Niemand sagt: "Wirf deinen Verbrenner weg und kauf ein neues BEV!" Das wäre der falsche Weg. Die Botschaft ist viel mehr: "Fahr deinen Verbrenner fertig und dann kauf dir ein BEV!"

 

Doch...genau das wird aktuell vermittelt.....


11.10.2019 12:35    |    Goify

In wenigen Monaten haben wir daher wieder flächendeckend Kurzarbeit bei unseren drei großen deutschen Autoherstellern. Die ersten Zulieferer schließen schon Werke (Conti).


11.10.2019 12:49    |    paelzerbu

Es gab 2008 jede Menge Leute, die ihr altes Auto entsorgt haben, obwohl es noch einige Jahre gut seinen Dienst verrichtet hätte. Ähnlich ist es heute mit den alten Dieseln. Das Positive ist, daß diese im Ausland noch ältere Fahrzeuge ersetzen und somit etwas für die Umwelt getan wird.

Aber auch wenn wir plötzlich alle auf Fahrräder umsteigen wird sich weltweit die Zahl der Fahrzeuge und letztlich der Abgase erhöhen. Das ist nun einmal die Realität.

Nun ja, wir haben eine Vorbildfunktion und zudem lokal schlechte Luft in den Städten. Da kann ein Elektrofahrzeug natürlich helfen, zumal wir in einigen Jahren eh nur Elektrofahrzeuge nach China exportieren dürfen.

Sich für alle Fälle auf ein E-Fahrzeug zu konzentrieren, halte ich aber für falsch. Es ist ein Baustein, der bei regenerativ erzeugtem Strom und kurzen Wegstrecken Sinn ergibt. Die Alternativen einfach unter den Tisch fallen zu lassen, ist jetzt ebenso ein Fehler wie vor wenigen Jahren die Fokussierung alleine auf Erdgasfahrzeuge.

Wer das Glück hat, den Strom auf seinem Einfamilienhaus selbst erzeugen zu können, damit heizen kann, und sein E-Fahrzeug damit lädt, der ist aus dem Schneider. Ich bin leider nicht in der beneidenswerten Situation.


11.10.2019 13:16    |    slv rider

vergesst nicht die immer strengeren vorgaben der EU zum so2 ausstoß. ohne elektro sin die nicht zu schaffen.

 

korrektur: CO2 Ausstoß.


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