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08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (558)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

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19.10.2019 10:21    |    mz4

solange man noch kostenlos laden kann wie im norden oder viele supercharger nutzen kann wie bei tesla dürfte sich das irgendwie rechnen oder sogar günstiger sein.

 

Die ganze positiv eingestellten überzeugten sind entweder ultra kurzstreckenfahrer die auch mit nem ebike fahren könnten wenn sie nicht so faul wären oder im anzugsjob arbeiten müssen.

oder finanziell unabhängige, selbständige oder millionären die mit 2-3 tankkarten auskommen und ne eigene PV haben um zu laden...

 

anhänger sowieso gar nicht möglich.. und das was manche als "anhänger" bezeichnen würde ich vielleicht als grünschnitt mülleimer bezeichnen wo man auch in säcken oder auf das dach gebunden nutzen könnte.

 

Schönes Wochenende :D


19.10.2019 10:48    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Schauen wir mal was an Kombis kommen wird.. Kombis werden Weltweit nur in deutschland gefahren.

Fiat (Konzern) z.B. hat z.B. schon die Entwicklung neuer Kombis eingestellt. Limousine, SUV, usw.. aber Kombi....

Ja, und auch hierzulande gehen die Zulassungszahlen der Kombis immer weiter zurück. … schade eigentlich.

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Mir würden auch 2x 300KM pro Woche reichen. aber ich gehöre zu der Gattung Mensch die ein Auto meist Vollgetankt abstellt um im Fall der Fälle los fahren zu können.

Eine E-Ladesäule haben wir hier nur bei Aldi/Lidl und die ist meist belegt zumindest immer dann wenn wir zufällig da sind. und ein Einkauf reicht zum Aufladen nicht aus maximal um die Fahrstrecke des Einkaufs wieder nachzuladen.

Nun, die aktuellen Reichweiten würden also schon einmal passen.

Am liebsten immer voll... für die Anforderung (ich weiß nicht, wie du wohnst) reicht eine Schukodose un weniger als 5 bis 10 Metern vom Parkplatz entfernt … Erfahrungswert: Ich habe jeden Morgen einen vollen Akku, und temperiert ist das Fahrzeug dann auch schon.

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Hamburg, Berlin whatever interessieren mich hier im Süden nicht.

klar mag es in Großstädten besser sein nur hier auf dem Land eben nicht.

Wobei wir wieder beim Thema sind braucht man in großstädten Autos oder sollte man da nicht auf "modernere" Verkehrsmittel zurückgreifen.

Süden ist ein weiter Begriff... ich bin auch im Süden, und habe keine "Chance" mehr, mich weiter als 25 km aus der Bereich einer Ladesäule zu entfernen. War aber gerade im Harz, ja, Schnellader waren da bis zu 50 km weit weg, aber AC gabs auch da in nahezu jedem Kaff.

Ob man an bestimmten Orten ein Auto braucht, oder nicht, ist die Eröffnung eines Nebenschauplatzes, das kann man wohl getrost den Betroffenen überlassen zu entscheiden, was sie brauchen.

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Ich fahre aber keine VAG Modelle. Der ID3 nehme ich wahr aber mehr nicht.

Es gibt nicht nur von VW BEV zu erträglicheren Preisen ;) Aber sicher fährst du aus Prinzip auch keine Franzosen, oder Asiaten. Dann, ja dann wird es wirklich sehr, sehr eng.

 

Zitat:

Die einzigen Autos wo ich schon die NEFZ reichweiten erreicht haben vor 20 Jahren waren BMWs.. weder Mercedes, Franzosen, Japaner und am schlimmsten der VAG Konzern..

Was dann eher etwas über dich und deinen Fahrstil aussagt. Parallel gab es auch Menschen, die selbst die unrealistischen NEFZ Verbräuche unterboten.

 

Zitat:

...Jetzt sind wir bei den Performance Modellen wieder im Bereich wer zum Henker braucht so etwas heutzutage überhaupt noch?

die letzten 10 Jahren haben sich auf Autobahnen mit 120-140kmh abgespielt.

Es gab hin und wieder Möglichkeiten wieder schneller zu fahren ok aber im schnitt hätte das Rasen nichts gebracht da man eh alle paar KM massiv abgebremst wird.

Rechtslage zu Richtgeschwindigkeit mal außenvor gelassen.

Abgesehen von deiner vernünftigen Einstellung zu hohen Geschwindigkeiten... Da wurde auf deine Argumente eingegangen, von wegen zu teuer für die gebotene Leistung. Deine Darstellung war, dass die vergleichbaren Verbrenner immer günstiger seien.... und dir wurden mehrere Beispiele aufgezeigt, bei denen genau das nicht stimmt.

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Ja genau auf das interne Ladegerät kommt es an.

Ich bin auch gespannt wie 2 Rad getriebene E-Autos die rel. schwer sind und ein extrem hohes Drehmoment haben dazu meist "schlechte" oder entschuldigung "rollwiederstandsoptimierte" Reifen bei Eis und Schnee schlagen.. ich würde wetten das es ein Eiertanz wird. die Allradversionen kosten halt wieder deutlich mehr.

Vielleicht kann dir Alltagserfahrung ein wenig die Spannung nehmen:

Ich hab einen I3, also Heckantrieb mit recht ansehnlicher max. Leistung. Er ist mein Alleinfahrzeug. Auch den letzten Winter. Mangels Verfügbarkeit von Winterreifen, bin ich sogar auf Sommerreifen gut durch den letzten Winter gekommen. Einerseits merkt man, dass ein EMotor eben sehr viel feiner regelbar ist, als ein Verbrenner, andererseits, von Eiertänzen war ich meilenweit entfern, und das auch nicht gerade im "Flachland".

 

Zitat:

Dazu sind die Ladesäulen die es aktuell gibt bei uns überhaupt nicht in den Alltag integrierbar.

Als da wären wenn ich nicht:

1. in der ultra Kurz distanz zum Arbeitgeber laden kann -> Fail

2. Direkt beim Arbeitgeber laden kann -> Fail

3. Daheim nicht laden kann -> Fail

4. Beim einkaufen laden könnte, es reicht aber nicht von der Zeit und in 60% der Fälle ist die Säule belegt -> Fail

 

Soll ich dann extra zum Tanken irgendwo hin fahren und mir dann stunden die Zeit tot schlagen?

1. Welch Glück, dass ausgerechnet auf der ultrkurzen Distanz eine Tankstelle liegt, wäre echt dumm, wenn du fürs tanken nen Umweg fahren müsstest ;) --> Ausrede

2. Aber Tanken kannst beim AG? --> Neutral, wie du ja selbst schreibst, würde dir eine Ladung mehrere Tage reichen.

3. Da stellt sich dir Frage: Warum nicht? Wenn du im 10. Stock wohnst, wird es schwierig ;)

4. Es würde von der Zeit her reichen, du hast s nur noch nie ausprobiert. Schau mal auf die Uhr, wieviele Minuten du selbst im Aldi zubringst... mindestens 20. An einer 50 kW Säule, wie sie üblicherweise dort stehen, hast du in der Zeit gut 20 kWh geladen, und Wocheneinkäufe dauern auch gern noch länger, so What?. Was stimmt, langsam steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Supermarksäulen besetzt sind... klar, weil kostenlos... bei bezahlten Ladesäulen hatte ich bisher nie das Problem.

 

Was wäre so schlimm, extra zum Tanken wohin zu fahren? Das tust doch heute auch. Ja, es gibt Ladesäulen mitten in der Pampa, aber keiner zwingt dich, die zu nutzen, es gibt genügend andere, wo dir das Umfeld angenehmer ist.

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

Genau und aktuell gibt es einen neuen eGolf billiger als ein 3-4 Jahre alter gebrauchter. (je nach konstellation gewerbe, behintert, privat von 19500-24000 incl. umweltprämie)

Dagegen bekommt man einen Mini One neu wenn man schon ein EU4/5 diesel von BMW/Mini hat für 9500€

Dafür, dass VW für dich eh rausfällt, bist wirklich gut informiert.

Allerdings solltest du dich mal fragen, das du aus den erfreulich niedrigen Preisen ableiten kannst:

Könnte es sein, dass die Karren eben nicht mehr wert sind, bezogen darauf, dass bei der nächsten Abgasstufe sie vielleicht schon die mit Fahrverboten sein könnten? Dann kannst dir den Kaufpreis auch in Bar auszahlen, und daraus ein Lagerfeuer machen, das gibt wenigstens warm ;) .

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

 

Würde ich bequem laden können ohne Umwege würde ich sofort ein e Auto kaufen.

Da dies aber nicht funktioniert schaue ich mir das mal in 3-5 Jahren noch mal an. vielleicht hat sich da dann doch etwas getan.

Kommt auf die Definition von bequem an. Ich geh mal von "nicht aufwändiger als Tanken" aus? ich weiß nicht, in welchem Teil des Südens du lebst, und was so deine Interessen sind, daran hängt, dann das "bequem"

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

...

By the way.. wie schaut es mit Vandalismus aus?

es gibt so viele fälle von zerkratzten Autos da wäre es doch ein leichtes ein eingestecktes eauto mit nem kräftigen kick so richtig böse zu beschädigen indem der Ladestecker abgeschert wird..

Auch Randalierer sind nicht ganz blöd. So ein Kick gegen ein Kabel, durch das gerade bis zu 175 kW fließen ist sehr "Fußunfreundlich"

 

Davn ab, der selbe Vandale, der ein Kabel rausreißt, leigt dir auch einen Benzingetränkten Lappen auf das Rad neben dem Tankstutzen, und zündet den an. Das ist kein Argument speziell für eine bestimmte Antriebsart.


19.10.2019 10:56    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:02:32 Uhr:

...

 

Das Thema BEV wird gefühlt nun seit fast 10 Jahren diskutiert und den Skeptikern gebetsmühlenartig nahegelegt, wie einfach doch alles sei. Ist es nicht.

 

Anfang 2019 gab es 47 Mio PKW, davon waren 83.000 BEV.

 

Die Frage, ob sich das durchsetzt, ist für mich mittlerweile klar beantwortet, das wird nix.

Komisch, die selbe Argumention wie beim Hybriden. Den gab es auch seit 1997, und 2007 hieß es "ach, guckmal, die paar Dingers im Vergleich zu den Verbrennern" Und heute kommt kein Hersteller mehr ohne Hybrid aus, und die Hersteller, die bei Zeiten auf Hybrid setzten (Toyo und Honda) stehen besser da, als die, welche dem Diesel das Grab schaufelten.

 

Zitat:

PV: zu teuer, zu kompliziert. Ich lasse da jetzt die Finger von und schraube eine einfache Plug&Play PV aufs Dach für Teildeckung der Grundlast, mehr nicht. Dann brauchen die Eigenheimbesitzer mit PV auch noch einen Stellplatz vor dem Haus, was in vielen Neubaugebieten gar nicht mehr der Fall ist (Sammelplätze).

 

Diejenigen die eine PV und Stellplatz haben, werden den BEV nicht zum Durchbruch verhelfen können.

Hmm, keine Ahnung, in welchen Gegenden das so ist, Ich kenne EFHs eigentlcih nur mit eigenem Stellplatz, oder sogar eigener Garage. PV hin oder her, Strom haben die alle.


19.10.2019 11:03    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:59:08 Uhr:

...

Was vergessen wird ist das Europaproblem und der crash der gerade am beginnen ist.

england weg damit ein wichtiger handelspartner der nun mit korea und usa statt eu bandelt.

usw.. usw..

 

das Thema ist etwas komplexer als BEV ja oder nein...

Hmm.. sieh doch auch diese Thema mal als Chance. Wenn denn BEV und PV hierzulande mehr nachgefragt werden, wäre das nicht ein Segen für die Wirtschaft.

Wäre es nicht toll für z.B. VW, wenn sie zwar weniger Verbrenner in GB verkaufen könnten (die Nachfrage wird auch mit Zöllen dort nicht auf 0 sinken), dafür hier aber viele Neukunden für BEV generieren können?

 

Wäre es für das BIP nicht wünschenswert, wen Investitionen in und an den Immobilien in Bezug auf "Öko" stattfänden, und somit einen Teil des wegbrechenden Exports kompensieren könnten?

 

Was verstehst du unter wichtigem Handelspartner? Einer, der vorwiegend kauft, aber wenig liefert, der macht eigentlich nichts anderes, als Schuldscheine zu hinterlegen, und dafür sich Güter zu nehmen.

 

Gesünder für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur wäre es , wenn auch DE eine ausgeglichene Handelsbilanz hätte, anstatt immer nur Exportweltmeister sein zu wollen.


19.10.2019 11:06    |    mz4

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2019 um 10:48:33 Uhr:

Nun, die aktuellen Reichweiten würden also schon einmal passen.

Am liebsten immer voll... für die Anforderung (ich weiß nicht, wie du wohnst) reicht eine Schukodose un weniger als 5 bis 10 Metern vom Parkplatz entfernt … Erfahrungswert: Ich habe jeden Morgen einen vollen Akku, und temperiert ist das Fahrzeug dann auch schon.

Möglich ist es nur eben nicht schön und bequem.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2019 um 10:48:33 Uhr:

Süden ist ein weiter Begriff... ich bin auch im Süden, und habe keine "Chance" mehr, mich weiter als 25 km aus der Bereich einer Ladesäule zu entfernen. War aber gerade im Harz, ja, Schnellader waren da bis zu 50 km weit weg, aber AC gabs auch da in nahezu jedem Kaff.

Ob man an bestimmten Orten ein Auto braucht, oder nicht, ist die Eröffnung eines Nebenschauplatzes, das kann man wohl getrost den Betroffenen überlassen zu entscheiden, was sie brauchen.

So meinte ich das ja gar nicht.. klar gibt es ladesäulen.

Aber wenn ich tanken fahre ist das direkt auf dem Weg oder 5KM umweg bin aber nach 5Min incl. bezahlen fertig und fahre wieder.

wenn ich jetzt 10KM extra zum Tanken fahren muss und dort dann 20-60min "parken" muss finde ich das blöd.

ich bin kein shopper und langweile mich da wenn ich auf das auto warten muss.

für natur nehm ich das fahrrad.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2019 um 10:48:33 Uhr:

Es gibt nicht nur von VW BEV zu erträglicheren Preisen ;) Aber sicher fährst du aus Prinzip auch keine Franzosen, oder Asiaten. Dann, ja dann wird es wirklich sehr, sehr eng.

Doch gerade sogar ein neuen Franzosen gekauft :D

Bin auf das "experiment" gespannt.

 

Zitat:

Abgesehen von deiner vernünftigen Einstellung zu hohen Geschwindigkeiten... Da wurde auf deine Argumente eingegangen, von wegen zu teuer für die gebotene Leistung. Deine Darstellung war, dass die vergleichbaren Verbrenner immer günstiger seien.... und dir wurden mehrere Beispiele aufgezeigt, bei denen genau das nicht stimmt.

Hab ich geschrieben dass die Verbrenner immer günstiger sind?

ich hatte nur ein Beispiel genannt.

Damit wollte ich nur verdeutlichen das jeder genau rechnen muss wie wo was und auch den strompreis und die Entwicklung im Kopf behalten muss denn der kennt nur eine Richtung.

 

Dazu kommt Strom ist immer ne "überraschung". Ich kenne wenige wo mit der Vorrauszahlung nin kommen.

Ein E-Auto Fahrer kenne ich der hat nen Jahr eauto gefahren und musste böse schlucken als bei der abrechnung ne 3000€ nachzahlung für strom kam.

(ja unwissenheit schützt für strafe nicht)

 

Zitat:

1. Welch Glück, dass ausgerechnet auf der ultrkurzen Distanz eine Tankstelle liegt, wäre echt dumm, wenn du fürs tanken nen Umweg fahren müsstest ;) --> Ausrede

Ich bin faul und bequem. alles was umständlicher ist als nen rüssel rein halten langweilt mich.

und wenn der sprit 3€ kostet who cares.

 

Zitat:

2. Aber Tanken kannst beim AG? --> Neutral, wie du ja selbst schreibst, würde dir eine Ladung mehrere Tage reichen.

3. Da stellt sich dir Frage: Warum nicht? Wenn du im 10. Stock wohnst, wird es schwierig ;)

Ich gehe ja nicht nur von mir aus sondern denke da eher so in gewissen schichten.

 

Zitat:

4. Es würde von der Zeit her reichen, du hast s nur noch nie ausprobiert. Schau mal auf die Uhr, wieviele Minuten du selbst im Aldi zubringst... mindestens 20. An einer 50 kW Säule, wie sie üblicherweise dort stehen, hast du in der Zeit gut 20 kWh geladen, und Wocheneinkäufe dauern auch gern noch länger, so What?. Was stimmt, langsam steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Supermarksäulen besetzt sind... klar, weil kostenlos... bei bezahlten Ladesäulen hatte ich bisher nie das Problem.

Mit den Säulen an Supermärkten habe ich mich noch nicht so genau beschäftigt wie viel "power" die liefern können. ich dachte es wäre weniger und auch gekoppelt an die PV auf dem Dach. (hab mich halt da noch nicht beschäftigt)

 

Zitat:

Was wäre so schlimm, extra zum Tanken wohin zu fahren? Das tust doch heute auch. Ja, es gibt Ladesäulen mitten in der Pampa, aber keiner zwingt dich, die zu nutzen, es gibt genügend andere, wo dir das Umfeld angenehmer ist.

Mir geht es nicht um zum Tanken/Laden wo hin zu fahren sondern was mache ich in der Zeit da "sinnvoll".

20-60min (eher letzeres) müssen ja auch irgendwie überbrückt werden.

 

Zitat:

Dafür, dass VW für dich eh rausfällt, bist wirklich gut informiert.

Allerdings solltest du dich mal fragen, das du aus den erfreulich niedrigen Preisen ableiten kannst:

Könnte es sein, dass die Karren eben nicht mehr wert sind, bezogen darauf, dass bei der nächsten Abgasstufe sie vielleicht schon die mit Fahrverboten sein könnten? Dann kannst dir den Kaufpreis auch in Bar auszahlen, und daraus ein Lagerfeuer machen, das gibt wenigstens warm ;) .

Ich behaupte nicht das die Verbrenner "perfekt" sind oder haltbar oder oder oder.

Ich war übrigens kurz davor ein Model S zu kaufen ;) (platzprobleme)

 

Zitat:

Kommt auf die Definition von bequem an. Ich geh mal von "nicht aufwändiger als Tanken" aus? ich weiß nicht, in welchem Teil des Südens du lebst, und was so deine Interessen sind, daran hängt, dann das "bequem"

wie oben geschrieben wie überbrücke ich die Zeit?

 

Zitat:

Auch Randalierer sind nicht ganz blöd. So ein Kick gegen ein Kabel, durch das gerade bis zu 175 kW fließen ist sehr "Fußunfreundlich"

 

Davn ab, der selbe Vandale, der ein Kabel rausreißt, leigt dir auch einen Benzingetränkten Lappen auf das Rad neben dem Tankstutzen, und zündet den an. Das ist kein Argument speziell für eine bestimmte Antriebsart.

Also durch gültige Sicherheitsbestimmungen wird da überhaupt nix passieren wenn der elektroanschluss im auto "knackt" das ist so sicher ausgelegt das dem randalierer nix passiert aber dem auto unter umständen der ladeanschluss im eimer ist und mit pech durch ne spannungsspitze das interne ladegerät im auto im eimer ist was wieder in 2000-5000€ defekt läuft.


19.10.2019 11:18    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 19. Oktober 2019 um 10:12:45 Uhr:

BEV ist zu komplex, das ist es ja. Ohne ITIL Dokumentation über 200 Seiten nicht zu handhaben. Wenn, dann, so, oder dies noch, ach ja, Wallbox, Urlaub,

Gut, dass du mir das mal sagst. hab mich einfach in den Karren reingehockt, und ihn wie einen normalen Automatik gefahren, so ganz ohne Handbuch. Wird ich gleich mal nachholen, nicht dass ich das bisher gravierende Fehlbedienungen gemacht hab ;)

Also: Wenn du einen beliebigen Verbrenner bedienen kannst, dann kannst du auch ein BEV bedienen. Und wenn du in der Lage bist, in deiner Wohnung, einen Stecker in die Dose zu stecken, dann kannst du auch ein BEV laden. An den öffentlichen Säulen stehts dann für die ganz merkbefreiten nochmal dran.

 

Zitat:

Anhänger, och nee, hm.

Abgesehen davon, dass auch nicht alle Verbrenner alle Anhänger ziehen können/dürfen, Wie hoch ist der Anteil an Fahrzeugen, die überhaupt mit AHK ausgerüstet sind? Die letzten Zahlen, de ich sah, sprachen von unter 30%.

 

Zitat:

Dazu 10 Plastikkarten zum Laden, kWh Preise von 28-90 Cent, dann doch nach Zeit, ach nee, nach kWh. Totaler Wahnsinn.

Eigentlich reicht eine Karte, aber eine zweite ist manchmal keine schlechte Idee. Die meisten haben ja auch eine EC Karte, eine Kreditkarte und auch noch Bargeld, womit sie nahezu zeitgleich bezahlen.

Informier dich bitte richtig, bevor du behauptest:

Bei Anbietern mit kWh genauer Abrechnung beginnen die Tarife bei 25 ct.

Und es gibt auch Anbieter mit Pauschalabrechnung, ich stand letzte Woche an so einer Säule, pauschal 5,40€ pro Ladevorgang... macht bei nem aktuellen 40 kWh Akku, in den dann mind. 30 kWh fließen schonmal 18 ct/kWh, und bei den immer beliebter werdenden 60 kWh Akkus, in die dann wenigstens 50 kWh fließen dann 10,8 ct.

Zitat:

 

Daher ist meine Meinungsbildung nach fast 10 J nicht endend wollender Diskussion auch vorläufig abgeschlossen - nicht handhabbar. In 5J klinke ich mich dann wieder hier ein;-)

 

Schönes Wochenende.

Vielleicht solltest du mal sinnvoll vergleichen:

 

Im Schnitt benötigen die aktuellen BEV zwischen 11 und 20 kWh/ 100 km.

"Sparsame, saubere" Diesel kommen auf rund 5 Liter. Der Liter Diesel ligt bei mindestens 1,20€ (ich weiß, eigentlich mehr).

Also 100 Diesel km kosten 6€

Dann müsste die kWh zwischen 30 und 54 ct kosten, nur, um gleich "teuer" zu fahren. Wie ich dir oben schon aufgezeigt habe, bekommst du selbst Ladestrom für unter 30ct. ...

 

Beim Benziner sähe es noch dunkler aus.

 

Aber ja, ein Ladevorgang dauert deutlich länger als ein Tankvorgang, um die selbe Reichweite in die Karre zu bekommen. Das kann nachteilig sein, mauss aber nicht, das kommt auf die Situation an.


19.10.2019 11:28    |    TheRealThing

Das kannst Du mir schön rechnen, wie Du willst, interessiert mich aber nicht, bekehren lasse ich mich schon mal gar nicht bei diesem Thema.

 

Dass ein BEV einfach zu bedienen ist, ist klar. Bis es eben um das Thema Aufladen geht, und das eben in noch häufigerer Frequenz als alle 1000 km einfach Diesel nachzuladen.

 

Und nu ist aber wirklich Schluss, wurde bereits alles gesagt, bis in 5J dann:D


19.10.2019 11:40    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:28:02 Uhr:

Das kannst Du mir schön rechnen, wie Du willst, interessiert mich aber nicht, bekehren lasse ich mich schon mal gar nicht bei diesem Thema.

Nichts läge mir ferner als das. :D:D:D:D schon aus blankem Egoismus... je weniger BEV rumfahren, desto leerer die Ladesäulen, und desto länger dauern die Lockangebote an ;):p

 

Zitat:

Dass ein BEV einfach zu bedienen ist, ist klar. Bis es eben um das Thema Aufladen geht, und das eben in noch häufigerer Frequenz als alle 1000 km einfach Diesel nachzuladen.

Geht es ums einfach? …. Stecker rein und weggehen ist wohl deutlich einfacher als Rüssel rein, daneben stehen bleiben, alles selbst überwachen, hinterher nach Diesel riechende Hände haben...

Ja, wegen geringerer Reichweite öfter. Eigentlich liegt genau hier der Bedarf nach Umgewöhnung. Wenn du nicht gerade zu den Wenigen gehörst, sie andauernd 1000 km am Stück fahren müssen, ist das Argument unerheblich.

Aber du hast Recht, mit der Haltung "Erst leer fahren, dann voll machen" wird man im BEV nicht glücklich.

"Anstöpseln, wenn Gelegenheit" ist die Devise dann hat man eher selten mal Ladenot, und muss unbedingt laden.

Zitat:

Und nu ist aber wirklich Schluss, wurde bereits alles gesagt, bis in 5J dann:D

Anhand deiner Argumentation kann ich ablesen, dass es dir eigentlich um etwas ganz anderes geht. Du lehnst einfach BEV ab, und versuchst das hinter Argumenten zu verstecken.

Es ist völlig OK, dass dir dein Diesel lieber ist, als ein EV. Aber es ist nicht OK, dem einen oder dem anderen Antrieb "Nachteile" anzudichten, die er nicht hat.


19.10.2019 11:41    |    mz4

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:03:12 Uhr:

Hmm.. sieh doch auch diese Thema mal als Chance. Wenn denn BEV und PV hierzulande mehr nachgefragt werden, wäre das nicht ein Segen für die Wirtschaft.

Wäre es nicht toll für z.B. VW, wenn sie zwar weniger Verbrenner in GB verkaufen könnten (die Nachfrage wird auch mit Zöllen dort nicht auf 0 sinken), dafür hier aber viele Neukunden für BEV generieren können?

 

Wäre es für das BIP nicht wünschenswert, wen Investitionen in und an den Immobilien in Bezug auf "Öko" stattfänden, und somit einen Teil des wegbrechenden Exports kompensieren könnten?

 

Was verstehst du unter wichtigem Handelspartner? Einer, der vorwiegend kauft, aber wenig liefert, der macht eigentlich nichts anderes, als Schuldscheine zu hinterlegen, und dafür sich Güter zu nehmen.

 

Gesünder für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur wäre es , wenn auch DE eine ausgeglichene Handelsbilanz hätte, anstatt immer nur Exportweltmeister sein zu wollen.

Die Chance wird ein Neuanfang werden nicht klaglosen Versuche die Ausbeutung weiter vorran zu treiben.


19.10.2019 11:45    |    mz4

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:18:07 Uhr:

Eigentlich reicht eine Karte, aber eine zweite ist manchmal keine schlechte Idee. Die meisten haben ja auch eine EC Karte, eine Kreditkarte und auch noch Bargeld, womit sie nahezu zeitgleich bezahlen.

Informier dich bitte richtig, bevor du behauptest:

Bei Anbietern mit kWh genauer Abrechnung beginnen die Tarife bei 25 ct.

Und es gibt auch Anbieter mit Pauschalabrechnung, ich stand letzte Woche an so einer Säule, pauschal 5,40€ pro Ladevorgang... macht bei nem aktuellen 40 kWh Akku, in den dann mind. 30 kWh fließen schonmal 18 ct/kWh, und bei den immer beliebter werdenden 60 kWh Akkus, in die dann wenigstens 50 kWh fließen dann 10,8 ct.

Reicht schon.. aber sinvoll ist es nicht auf eine Beschränkt zu sein.

Pauschale Abrechnungen wo Ladevorgänge abbrechen, Ladesäulen magels Softwarekommunikation nicht laden wollen usw.. usw..

Pauschale abrechnungen wird es bald nicht mehr geben.

 

Zitat:

Vielleicht solltest du mal sinnvoll vergleichen:

 

Im Schnitt benötigen die aktuellen BEV zwischen 11 und 20 kWh/ 100 km.

"Sparsame, saubere" Diesel kommen auf rund 5 Liter. Der Liter Diesel ligt bei mindestens 1,20€ (ich weiß, eigentlich mehr).

Also 100 Diesel km kosten 6€

Dann müsste die kWh zwischen 30 und 54 ct kosten, nur, um gleich "teuer" zu fahren. Wie ich dir oben schon aufgezeigt habe, bekommst du selbst Ladestrom für unter 30ct. ...

 

Beim Benziner sähe es noch dunkler aus.

 

Aber ja, ein Ladevorgang dauert deutlich länger als ein Tankvorgang, um die selbe Reichweite in die Karre zu bekommen. Das kann nachteilig sein, mauss aber nicht, das kommt auf die Situation an.

Puh 11-20kWh ich sehe da eher 25-29kWh mit Hänger 40-50kWh.

 

Deshalb fahre ich LPG und unterbiete noch den Diesel ohne Dreck hinten raus.


19.10.2019 11:47    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:41:37 Uhr:

...

Die Chance wird ein Neuanfang werden nicht klaglosen Versuche die Ausbeutung weiter vorran zu treiben.

Bin ich ganz bei dir. Nur dass die Wetten schlecht dafür stehen, leider.

 

Geld ist eben nicht Geld, sondern es verschafft Macht, und so wie Macht Recht macht, so sicher ist, dass die Machtgeilheit gewinnen wird.


19.10.2019 11:59    |    mz4

Schauen wir mal ob es ne neue Regierung gibt und mal wieder ne Währungsreform in den nächsten Jahren.

Diese "nicht"Demokratie (Volk bestimmt nix) ist aufstandsgefährdet.

Hauptsache Billionen in Militärprojekte und sonst unnützes (aus sicht des Volks) zu verschwenden.

Aber gut.. anderes Thema..

Lässt sich gut aussitzen ;)

 

Bei den aktuellen Rabatten von annähernd durchwegs 35-48% bei Neuwägen "verbrenner/hybride". (sogar 34% beim Model X)

kann man die nächsten 5-10 Jahre gut überbrücken.


19.10.2019 12:07    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:28:02 Uhr:

...bekehren lasse ich mich schon mal gar nicht bei diesem Thema....

Ja Gläubige neigen zu Glaubenskriegen, dachte es geht um Argumente welche Überzeugen sollen.

Dann ist ein anderes Forum sicher sinnvoller :D:p


19.10.2019 12:10    |    Meat-Puppets

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 10:05:59 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:57:31 Uhr:

 

 

Na gerade in Neubaugebieten kauft doch in Zukunft keiner mehr ohne Wallboxvorbereitung.

Desgleichen geschieht immer mehr in Bestandsimmobilien, nennt sich Werterhalt.

Oha.. also bei uns gibts hier nix mit Wallboxvorbereitung und ich spreche vom Stuttgarter Einzugsgebiet.

 

Dazu kommt das viele Neubauten bei uns gar keine Garagen gebaut werden dürften und wenn diese NUR in das Haus integriert werden dürften.

Sprich Garage <=> Wohnraum.

Was dann "zählt" ist wohl klar.

 

Wir haben hier halt keine m² Preise wie im norden oder osten des Landes!

 

Selbst Stellplätze dürften Teils nicht mal mehr überdacht werden usw.. usw...

Da wo jetzt nicht Lückenfüllung betrieben wird sondern komplette neubaugebiete erschlossen werden stehen nur noch 0815 fertiggaragen wo ich mich ernsthaft frage in welcher welt die bauherren leben jetzt noch Garagen hin zu stellen die die größe der 70er Jahre haben.. die autos wurden ja immer kleiner und schmäler die letzten 40 jahre... :rolleyes:

Das mit der 70er-Jahre Garage dürfte dann wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sein:

 

https://de.automobiledimension.com/modelle/citroen/c-zero-2010

 

Man beachte besonders die Breite des Wägelchens.

:D

 

 

P.S.: Die fetten Jahre sind bald vorbei.


19.10.2019 12:21    |    Schwarzwald4motion

Wurde auch oft so Argumentiert, von Kommunen Parkgaragen und Firmen.

"Die Autos werden irgendwann wieder kleiner"

Sollte sich jetzt bei den Kompakten E-Autos, und hoffentlich veränderten Marktprioritäten etwas verändern.


19.10.2019 12:27    |    jennss

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

Also ok ich behaupte jetzt das jeder besser verdienende genauso mit einem Smart CDI für 3,xL/100KM auskommen kann und alle anderen Autos die größer sind und luxuriöser sofort eingestellt werden können.

Denn warum sollte ich den Komfort eines 5er/7er BMWs, einer E oder S Klasse eines A6 oder A8 nicht freiwillig gegen ein Smart tauschen wollen... auch da passt ein chauffeur rein und ich mit meinem Notebook auf den Beifahrersitz.

 

Du verstehst was ich sagen will ;)

Es gibt E-Autos, die sind deutlich teurer als Verbrenner (e-Up noch immer), dann gibt es welche, die gleich teuer sind (ID.3, Mercedes EQC) und solche, die billiger sind als vergleichbare Verbrenner (Tesla Model 3). Aber selbst bei den teureren kommt man über die Lebenszeit meist günstiger weg als mit Verbrennern. Also ich würde jetzt nicht mehr sagen, dass E-Autos so irre teuer sind. Selbst, wenn sie teurer sind als Verbrenner, könnte man für die Mehrkosten einen Kredit aufnehmen und ihn mit den niedrigeren Unterhaltskosten verrechnen, womit man zumindest auf plusminus Null käme, aber den Fahrspaß des E-Autos hat.

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

Schauen wir mal was an Kombis kommen wird.. Kombis werden Weltweit nur in deutschland gefahren.

Fiat (Konzern) z.B. hat z.B. schon die Entwicklung neuer Kombis eingestellt. Limousine, SUV, usw.. aber Kombi....

SUV haben Kombis auch ein bisschen abgelöst. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt...

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

Mir würden auch 2x 300KM pro Woche reichen. aber ich gehöre zu der Gattung Mensch die ein Auto meist Vollgetankt abstellt um im Fall der Fälle los fahren zu können.

Eine E-Ladesäule haben wir hier nur bei Aldi/Lidl und die ist meist belegt zumindest immer dann wenn wir zufällig da sind. und ein Einkauf reicht zum Aufladen nicht aus maximal um die Fahrstrecke des Einkaufs wieder nachzuladen.

Wie schnell kaufst du denn ein? Um den täglichen kWh-Bedarf zu decken, braucht es doch nur ein paar Minuten. Bei unserem Smart (22 kW) sind es in 10 Minuten jetzt nur 20 km, aber bei 50 kW bekommt man eben viel mehr rein. Stellenweise können Ladesäulen auch mehr als 50 kW. Ein Taycan kann 270 kW (in 5 Minuten 100 km, trotz relativ hohem Verbrauch), aber das ist halt die Zukunft und bisher nur selten zu finden :). Ich habe einmal ein bisschen (20 km) unterwegs nachladen wollen, angesteckt, stand daneben, war am Handy im Forum unterwegs, schwupps waren 10 Minuten vorbei und ich habe mich gar nicht mehr ins Auto gesetzt (ein Bäcker, um was zu essen, war leider weit und breit nicht da) :D.

 

Zitat:

Ich fahre aber keine VAG Modelle. Der ID3 nehme ich wahr aber mehr nicht.

Das kommt alles auch von anderen Herstellern, nur etwas später so groß und so günstig. Ein eCorsa kostet ja nicht mehr als der ID.3, ist jedoch kleiner.

 

Zitat:

Jetzt sind wir bei den Performance Modellen wieder im Bereich wer zum Henker braucht so etwas heutzutage überhaupt noch?

Die, die sie kaufen :). Nicht die armen Schlucker wie wir :D.

 

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

Ja genau auf das interne Ladegerät kommt es an.

Ich bin auch gespannt wie 2 Rad getriebene E-Autos die rel. schwer sind und ein extrem hohes Drehmoment haben dazu meist "schlechte" oder entschuldigung "rollwiederstandsoptimierte" Reifen bei Eis und Schnee schlagen.. ich würde wetten das es ein Eiertanz wird. die Allradversionen kosten halt wieder deutlich mehr.

Man kann andere Reifen montieren. Ich habe Ganzjahresreifen.

 

Zitat:

Dazu sind die Ladesäulen die es aktuell gibt bei uns überhaupt nicht in den Alltag integrierbar.

Als da wären wenn ich nicht:

1. in der ultra Kurz distanz zum Arbeitgeber laden kann -> Fail

2. Direkt beim Arbeitgeber laden kann -> Fail

3. Daheim nicht laden kann -> Fail

4. Beim einkaufen laden könnte, es reicht aber nicht von der Zeit und in 60% der Fälle ist die Säule belegt -> Fail

 

Soll ich dann extra zum Tanken irgendwo hin fahren und mir dann stunden die Zeit tot schlagen?

Ich kann deine individuelle Situation nicht einschätzen. Du bist die Karte bei Goingelectric mal durchgegangen? Mir ist aber klar, dass es noch reichlich Aufbaubedarf gibt beim Ladenetz.

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:07:54 Uhr:

By the way.. wie schaut es mit Vandalismus aus?

es gibt so viele fälle von zerkratzten Autos da wäre es doch ein leichtes ein eingestecktes eauto mit nem kräftigen kick so richtig böse zu beschädigen indem der Ladestecker abgeschert wird..

Gute Frage. Habe noch nichts davon gelesen, aber wäre nicht unmöglich. Wer was kaputt machen will, kann es immer. Ein bisschen Angst habe ich auch um das Stoffdach von unserem Cabrio.

j.


19.10.2019 12:31    |    mz4

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:10:02 Uhr:

P.S.: Die fetten Jahre sind bald vorbei.

Ich bin gespannt auf die e-Pickups ob die noch vor dem kauf des RAM's kommen und ob die Ausschau evtl. den Kauf nach hinten schieben könnte.


19.10.2019 12:39    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:21:21 Uhr:

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:10:02 Uhr:

 

 

Das mit der 70er-Jahre Garage dürfte dann wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sein:

 

https://de.automobiledimension.com/modelle/citroen/c-zero-2010

 

Man beachte besonders die Breite des Wägelchens.

:D

Wurde auch oft so Argumentiert, von Kommunen Parkgaragen und Firmen.

"Die Autos werden irgendwann wieder kleiner"

Sollte sich jetzt bei den Kompakten E-Autos, und hoffentlich veränderten Marktprioritäten etwas verändern.

der kleine C ist übrigens vom Preis grad auch nicht übel :)

Bin bin gespannt wenn die Familienklasse also die Hochdachkombis bis 2022 elektrifiziert werden was da möglich ist..

und nein weder eine E-Klasse noch ein A6 Avant auch kein CLS oder ein 5er Kombi ist wirklich was für Familien mit Kindern. selbst bei nur einem einzigen Kind sind diese Kisten (CLS und 5er Kombi stehen vor der Türe) absolut nicht geeignet und nerfen nur mit "wie bekomme ich jetzt dies und das alles zusammen ins Auto"

Ja man bekommt auch 15 Personen in einen 40 Jahre alten Fiat 500 ;) ging früher auch.. aber die Zeiten haben sich geändert.

ein bisschen LifeStyle schickimicki Familien die mögen es hoch halten aber das Umdenken in Platz = Luxus kommt immer mehr.

 

und kleiner werden die Autos für die Stadt ja das mag sein.

Schaut euch die Entwicklung der USA an. Woher kommt denn die Fahrzeuge wie die großen SUV's also z.B. den Chevy SubUrban und Pickups.

SubUrban = Vorstadt für Familien

 

Welche Familie wohnt gerne und Freiwillig auf engem Raum in den Metropolen?

Welche Familie kann ich heute noch leisten in den Metropolen etwas zu kaufen oder gar mieten?

deshalb wandern Familien in die Vorstädte aus was die Preise da hoch treibt (ist passiert und geht noch etwas weiter)

deshalb wandern die Vorstädter noch weiter ins "Hinterland" (da zähle ich mich dazu)

Nicht weil ich es nicht zahlen könnte sondern weil es mir nicht wert ist >1 Million auszugeben für ein Häusle wo man sich vom Nachbar das Essen vom Tisch schaut, kein Platz hat usw.. usw..

Genauso sehe ich es nicht ein das Geld in einen neuen 7er BMW zu "verschwenden"...

 

Also die Autos werden größer und kleiner zu gleich. die mittelgroßen werden weniger.

C-Zero, Smarty (e) für die Stadt und das direkte Umland SubUrban für die davor. die dann damit weitere Strecken zurück legen müssen zum Arbeitgeber.

usw.. usw..


19.10.2019 12:52    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:27:27 Uhr:

Es gibt E-Autos, die sind deutlich teurer als Verbrenner (e-Up noch immer), dann gibt es welche, die gleich teuer sind (ID.3, Mercedes EQC) und solche, die billiger sind als vergleichbare Verbrenner (Tesla Model 3). Aber selbst bei den teureren kommt man über die Lebenszeit meist günstiger weg als mit Verbrennern. Also ich würde jetzt nicht mehr sagen, dass E-Autos so irre teuer sind. Selbst, wenn sie teurer sind als Verbrenner, könnte man für die Mehrkosten einen Kredit aufnehmen und ihn mit den niedrigeren Unterhaltskosten verrechnen, womit man zumindest auf plusminus Null käme, aber den Fahrspaß des E-Autos hat.

Ja das stimmt schon auf die reinen kosten schaue ich da gar nicht.

Dieselfahrer (großteil der Familienkutschen) zahlen freiwillig viel Steuern im Jahr damit sie weniger oft tanken müssen und an der Tanke geld sparen. (unterm strich zahlen sie viel zum benziner drauf)..

aber Denken und Verstehen wurde wohl durch zu viele Impfungen und Gylphosat abgestellt. ;)

 

Zitat:

@jennss schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:27:27 Uhr:

SUV haben Kombis auch ein bisschen abgelöst. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt...

In Kombis ist durch die Bank mehr Platz in Reihe 2, Ladelänge, und Volumen im Kofferraum.

der Wunsch nach höherem Sitzen hat Audi ja mit den Potthässlichen "Alltrack" oder wie die Modelle hießen befriedigt..

 

Zitat:

@jennss schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:27:27 Uhr:

Wie schnell kaufst du denn ein? Um den täglichen kWh-Bedarf zu decken, braucht es doch nur ein paar Minuten. Bei unserem Smart (22 kW) sind es in 10 Minuten jetzt nur 20 km, aber bei 50 kW bekommt man eben viel mehr rein. Stellenweise können Ladesäulen auch mehr als 50 kW. Ein Taycan kann 270 kW (in 5 Minuten 100 km, trotz relativ hohem Verbrauch), aber das ist halt die Zukunft und bisher nur selten zu finden :). Ich habe einmal ein bisschen (20 km) unterwegs nachladen wollen, angesteckt, stand daneben, war am Handy im Forum unterwegs, schwupps waren 10 Minuten vorbei und ich habe mich gar nicht mehr ins Auto gesetzt (ein Bäcker, um was zu essen, war leider weit und breit nicht da) :D.

Wenn es wirklich 50KW Lader an den Supermärkten sind und die auch frei sind dann wäre es in der Tat aktuell sogar nutzbar.

Taycan und co interessieren mich nicht die Bohne.

Das ModelX vielleicht noch.

 

Zitat:

Das kommt alles auch von anderen Herstellern, nur etwas später so groß und so günstig. Ein eCorsa kostet ja nicht mehr als der ID.3, ist jedoch kleiner.

Ich sage ja in 5 Jahren wird es interessant sein.

 

Zitat:

Die, die sie kaufen :). Nicht die armen Schlucker wie wir :D.

Wer sagt das wir arm sind ;) es geht nur um den Kosten/Nutzenfaktor

Wenn eine E-Zapfsäule spinnt und statt 20min bei 50kw nur 8kw raus kommen und ich ne stunde und länger stehen muss dann ist der spaß bei mir vorbei.

die Ladung muss zuverlässig mit 99,9% funktionieren.

genauso darf es zu keinen ladeabbrüchen kommen usw.. usw..

 

Zitat:

Man kann andere Reifen montieren. Ich habe Ganzjahresreifen.

Das mag an der Nordseeküste funktionieren aber nicht bei uns wenn es die Alb hoch geht oder nach Österreich/Schweiz zum Skifahren...

 

Dazu kommt viele e-autos dürfen keine schneeketten montieren da fällt im winter schon einiges flach.

Achso vergessen Klimawandel.. brauchen wir ja in 5 Jahren nicht mehr da }alle{ bösen Verbrenner so viel CO² frei setzen wie die 15 größten Schiffe auf den Weltmeeren. (bekennender CO² lüge unterstützer)

 

Zitat:

Gute Frage. Habe noch nichts davon gelesen, aber wäre nicht unmöglich. Wer was kaputt machen will, kann es immer. Ein bisschen Angst habe ich auch um das Stoffdach von unserem Cabrio.

j.

Ja Stoffdächer aufschlitzen gibt es auf immer wieder..

 

und warum zum Henker bauen die ganzen Hersteller die Ladeanschlüsse auf die LINKE Fahrzeugseite?

(Audi mal ausgenommen)...

Das ist doch total dämlich. bei Rechtsverkehr. so ragt das Ladekabel auf die Straße..

So oft wie Spiegel abgefahren werden.. *aua*

Parkt man verkehrt herum -> strafzettel wegen entgegen der Fahrtrichtung parken. (passiert hier in Stuttgart wirklich!)


19.10.2019 12:55    |    remix

Ich sehe da auch eher den 10jahres-Zeitraum...

 

Das wird noch eine echte Durststrecke für einige Hersteller - E-Autos in den Markt drücken wegen der CO2 Ziele, während man mit den Verbrennern das Geld dafür verdienen muss...

 

Die Ideal-Vorraussetzungen für E-Autos bestehen offenbar in den Großstädten, wo der ÖPNV das eigene Auto eigentlich überflüssig macht;

 

Also Kaufentscheidung vielleicht in frühestens 5 Jahren oder später pro E-Auto;

 

der Benziner, den ich dieses Jahr gekauft habe, wird sicher 7-8Jahre bei uns bleiben....


19.10.2019 13:01    |    mz4

Hier in Stuttgart kenne ich Wohngegenden wo Seit ~10 Jahren am Tag hin und wieder kurz der Strom ausfällt.

Netzmodernisierung? nicht geplant.

 

und das sind bessere Wohngegenden ohne Hochhäuser sondern Villen und kleine EFH wenig MFH.

 

Also hänge ich meinen imaginäres Tesla Model S 100P abends an die eigene 22KW Ladestation (kann er das?) und morgens will man los fahren und merkt Ups ich komme ja nicht nach Frankfurt da nachts ein kleiner Stromausfall den Ladevorgang unterbrochen hat und man bei Pfortsheim/Karlsruhe nachladen muss.

Fail

 

Für Rentner ist eMobilität dagegen ebstimmt super ;) keine kaputten Kupplungen mehr, viel assistenz usw.. :p


19.10.2019 13:18    |    ballex

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:52:00 Uhr:

Zitat:

Man kann andere Reifen montieren. Ich habe Ganzjahresreifen.

Das mag an der Nordseeküste funktionieren aber nicht bei uns wenn es die Alb hoch geht oder nach Österreich/Schweiz zum Skifahren...

 

Dazu kommt viele e-autos dürfen keine schneeketten montieren da fällt im winter schon einiges flach.

Welche E-Autos sollen das denn sein, auf denen man keine Schneeketten montieren kann? Wäre mir neu. Beim i3, den Teslas und Renault Zoe geht's zumindest, ebenso bei allen PlugIn-Hybriden die mir bekannt sind. Bei den anderen sicher auch...also bitte nicht Infos verbreiten, die nicht stimmen.

 

Und die Regelung bei Glätte funktioniert durch die elektronische Regelung viel besser und schneller als bei Verbrennern - da braucht man nicht zwingend Allrad und auch keine Angst vor durchdrehenden Rädern haben.

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:01:55 Uhr:

Also hänge ich meinen imaginäres Tesla Model S 100P abends an die eigene 22KW Ladestation (kann er das?) und morgens will man los fahren und merkt Ups ich komme ja nicht nach Frankfurt da nachts ein kleiner Stromausfall den Ladevorgang unterbrochen hat und man bei Pfortsheim/Karlsruhe nachladen muss.

Fail

Wenn du häufige Stromausfälle in S hast, was ich für eine übertriebene Darstellung halte, dann startet das Auto selbstständig wieder den Ladevorgang, wenn der Strom wieder da ist. Und falls - aus welchem Grund auch immer nicht - dann bekommst du auch eine Meldung aufs Smartphone. Und solltest du das verpassen, weil du schläfst, kannst du immer noch als worst case auf dem Weg nach Frankfurt 10-20 Minuten an einem Schnelllader anstecken.

 

Wenn ich mir diesen Thread so durchlese, werden viele Probleme konstruiert, die es in der Praxis gar nicht gibt. Sagt doch einfach "ich will nicht" oder "darüber weiß ich nicht Bescheid" - das ist ehrlich...aber benutzt nicht dauernd irgendwelche vorgeschobenen und konstruierten Gründe.


19.10.2019 13:37    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:01:55 Uhr:

...imaginäres Tesla Model S 100P abends an die eigene 22KW Ladestation (…) da nachts ein kleiner Stromausfall den Ladevorgang unterbrochen hat..

Wenn die Wallbox nicht dämlich ist sollte der Ladevorgang fortgesetzt werden.

Würde mich aber interessieren ob das auch ein Ziegel für die Schukodose kann? Da wärs eh wichtiger.


19.10.2019 16:03    |    remix

Zitat:

@ballex schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:18:49 Uhr:

 

.....Wenn ich mir diesen Thread so durchlese, werden viele Probleme konstruiert, die es in der Praxis gar nicht gibt. Sagt doch einfach "ich will nicht" oder "darüber weiß ich nicht Bescheid" - das ist ehrlich...aber benutzt nicht dauernd irgendwelche vorgeschobenen und konstruierten Gründe.

na ja , nicht vorgeschoben ist halt die Tatsache, dass für viele Käufer einfach noch nicht die passenden Fahrzeuge angeboten werden und es Zielgruppen gibt, die es sich aktuell auch schlicht nicht leisten können...

 

das kann man nicht als vorgeschoben oder konstruiert abtun; die tägliche Mobilität - sei es zum Erreichen des Arbeitsplatzes oder in der Freizeit ist auch vielen zu wichtig, um da mit einem Experiment zu beginnen;

 

Mobilität bedeutet Unabhängigkeit, E-Antrieb bedeutet gefühlt für viele Menschen Abhängigkeit von Ladeinfrastruktur, die vielerorts noch fehlt; wenn die Leute so denken, kann man das auch mit tollen Argumenten nicht entkräften - und glaube mir, das ist nicht konstruiert;

 

zur Gesamtbetrachtung gehört selbstverständlich auch, wie jeder einzelne seine individuelle Mobilität gestaltet - und wenn jemand ein gewisses Budget hat, das z.B. die Hälfte des billigsten ID3 beträgt, dann interessiert es nicht, dass ein vergleichbarer Golf mit Verbrenner dasselbe kostet - dieser Käufer würde sich nämlich auch keinen Golf oder anderen Volkswagen kaufen;

es ist auch nicht hilfreich, bei der Kostenbetrachtung und dem Kaufpreis immer die Prämien mit einzukalkulieren, die können nämlich auch ganz schnell geringer werden oder verschwinden;

 

und zur Beantwortung der Eingangsfrage "Welche Zukunft hat der E-Antrieb?" gehört halt auch und gerade die Einstellung der Menschen zum E-Antrieb, nicht nur logische Argumente;

 

und es gibt da wenig Vertrauen in die Industrie mit Ihrem Verhalten der letzten Jahre, Verbrauchsangaben, die nicht stimmen etc.; ebenso wenig Vertrauen in die Politiker, die vor jeder Wahl eine andere Sau als Heilbringer durchs Dorf jagen und ständig Regeln ändern; und schliesslich gibt es bisher auch nur ganz wenige Elektroautos, die man auch tatsächlich kaufen kann;

 

bis auf Ankündigungen ist da bisher zuwenig passiert und auch der VW ID3 ist nur angekündigt, den kann man ja auch noch nicht konfigurieren;

 

da gibt es natürlich ein preiswerteres Einstandsmodell, dann die 1st Edition für alle "early adopters", die man toll vorab verkauft hat, aber ob der E-Antrieb ein Massenphänomen wird und wann, ist nicht absehbar;

 

es kann genausogut sein, dass die Mehrheit der Käufer noch lange beim Diesel, Plugin-Hybrid usw. bleibt; bezahlbare gebrauchte E-Fahrzeuge gibt es dann auch erst in 2-3 Jahren und aufgrund der recht jungen Flotte in D gibt es für viele Menschen keinen Grund, in den nächsten Jahren überhaupt schon wieder neu zu kaufen;

 

gerät der Verkauf ins Stocken, wird es auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur langsamer werden, weil die Industrie immer möglichst schnell Kohle machen will; am Ende gibt es dassselbe traurige Bild beim Ausbau wie bei LTE/Mobilfunk in D:

 

in den Metropolen fährt man prima elektrich, die Luft wird besser und die Fläche fährt weiter die Verbrenner - und damit auch in die Städte hinein, wiel die Luft ja besser geworden ist;

 

das sind Folgen der ganzen Umtausch-/Abwrack und sonstiger Aktionen der letzten Jahre.....


19.10.2019 16:10    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:37:06 Uhr:

 

Wenn die Wallbox nicht dämlich ist sollte der Ladevorgang fortgesetzt werden.

Würde mich aber interessieren ob das auch ein Ziegel für die Schukodose kann? Da wärs eh wichtiger.

Wir leben hat in einer dämlichen Welt...


19.10.2019 16:14    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 19. Oktober 2019 um 16:03:01 Uhr:

Mobilität bedeutet Unabhängigkeit, E-Antrieb bedeutet gefühlt für viele Menschen Abhängigkeit von Ladeinfrastruktur, die vielerorts noch fehlt;

Das erinnert mich an 2004 zurück wo ich mit LPG angefangen habe, durchgesetzt hat sich das auch nicht obwohl es die beste Lösung seither war. (Noch mit Navi die Route mit dem Tankatlas planen oder übers Internet suchen...)

Oder an betamax, hddvd und wie sie alle hießen...

 

Nicht das beste setzt sich durch.

Wenn das Stromnetz zu modernisieren teurer ist als 50% Effizienz bei wasserstoffspalten.... 3x darfst raten was sich durch setzt.


19.10.2019 16:20    |    ballex

Zitat:

@remix schrieb am 19. Oktober 2019 um 16:03:01 Uhr:

Zitat:

@ballex schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:18:49 Uhr:

.....Wenn ich mir diesen Thread so durchlese, werden viele Probleme konstruiert, die es in der Praxis gar nicht gibt. Sagt doch einfach "ich will nicht" oder "darüber weiß ich nicht Bescheid" - das ist ehrlich...aber benutzt nicht dauernd irgendwelche vorgeschobenen und konstruierten Gründe.

na ja , nicht vorgeschoben ist halt die Tatsache, dass für viele Käufer einfach noch nicht die passenden Fahrzeuge angeboten werden und es Zielgruppen gibt, die es sich aktuell auch schlicht nicht leisten können...

 

das kann man nicht als vorgeschoben oder konstruiert abtun; die tägliche Mobilität - sei es zum Erreichen des Arbeitsplatzes oder in der Freizeit ist auch vielen zu wichtig, um da mit einem Experiment zu beginnen;

Viele der hier gebrachten Argumente kommen deshalb zu Stande, weil man keine Praxiserfahrung mit E-Fahrzeugen hat. Dann liest man irgendwelche Horrorgeschichten (die auch die Presse gerne verbreitet) über blockierte Ladesäulen, verwirrende Preisstrukturen und geringe Reichweiten. Vieles davon ist entweder veraltet oder trifft in der Praxis nur auf Extremfälle zu - die Regel sind sie aber nicht, darauf habe ich mich bezogen.

 

Dass es noch nicht in jedem Segment das passende Fahrzeug gibt ist richtig, das bessert sich gerade, es hat bei den teuren Oberklasse-Fahrzeugen angefangen und geht jetzt langsam runter in die Kleinwagen-Klasse, es gibt immer mehr Kapazität für's gleiche Geld, dieser Trend wird sich weiter fortsetzen.

 

Zitat:

es ist auch nicht hilfreich, bei der Kostenbetrachtung und dem Kaufpreis immer die Prämien mit einzukalkulieren, die können nämlich auch ganz schnell geringer werden oder verschwinden;

Beim Diesel kann auch ganz schnell die Vergünstigung bei der Energiesteuer wegfallen oder der Spritpreis ansteigen. Von daher sollte man in die Berechnungen das einbeziehen, was zum Zeitpunkt des Vergleichs gilt.

 

Zitat:

bis auf Ankündigungen ist da bisher zuwenig passiert und auch der VW ID3 ist nur angekündigt, den kann man ja auch noch nicht konfigurieren;

 

da gibt es natürlich ein preiswerteres Einstandsmodell, dann die 1st Edition für alle "early adopters", die man toll vorab verkauft hat, aber ob der E-Antrieb ein Massenphänomen wird und wann, ist nicht absehbar;

Bei nahezu jedem neu vorgestellten Fahrzeug gibt es erst mal keine Einstiegsvarianten, günstigere Motor/Getriebekombinationen werden immer erst nachgeschoben und sind meist erst 1-2 Jahre nach dem Erscheinen eines Modells verfügbar - das ist nichts Neues oder etwas, das nur E-Fahrzeuge betrifft.

 

Zitat:

es kann genausogut sein, dass die Mehrheit der Käufer noch lange beim Diesel, Plugin-Hybrid usw. bleibt; bezahlbare gebrauchte E-Fahrzeuge gibt es dann auch erst in 2-3 Jahren und aufgrund der recht jungen Flotte in D gibt es für viele Menschen keinen Grund, in den nächsten Jahren überhaupt schon wieder neu zu kaufen;

Dagegen spricht ja auch nichts...niemand soll sein aktuelles Auto wegschmeißen. Fertig fahren, dann neu entscheiden.

 

Zitat:

gerät der Verkauf ins Stocken, wird es auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur langsamer werden, weil die Industrie immer möglichst schnell Kohle machen will; am Ende gibt es dassselbe traurige Bild beim Ausbau wie bei LTE/Mobilfunk in D:

Die Ladeinfrastruktur ist jetzt schon besser als der Mobilfunk in D. ;)

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:37:06 Uhr:

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:01:55 Uhr:

...imaginäres Tesla Model S 100P abends an die eigene 22KW Ladestation (…) da nachts ein kleiner Stromausfall den Ladevorgang unterbrochen hat..

Wenn die Wallbox nicht dämlich ist sollte der Ladevorgang fortgesetzt werden.

Würde mich aber interessieren ob das auch ein Ziegel für die Schukodose kann? Da wärs eh wichtiger.

Be den mir bekannten Ladegeräten ist das der Fall.


19.10.2019 16:40    |    remix

Zitat:

@ballex schrieb am 19. Oktober 2019 um 16:20:14 Uhr:

Dass es noch nicht in jedem Segment das passende Fahrzeug gibt ist richtig, das bessert sich gerade, es hat bei den teuren Oberklasse-Fahrzeugen angefangen und geht jetzt langsam runter in die Kleinwagen-Klasse, es gibt immer mehr Kapazität für's gleiche Geld, dieser dieser Trend wird sich weiter fortsetzen.

stimmt, Kleinwagen-Klasse gibt es einiges, Golfklasse kommt, Tesla S, E-Tron etc. finden immer Ihre Käufer;

 

es fehlen: bezahlbare familientaugliche SUVs, Kombis, Vans

 

- und die müssen rasch kommen - wenn die Hersteller in D das verschlafen, ist die Frage, ob die Hersteller in der Folge grössere Durststrecken durchhalten können;

 

was , wenn die billigeren, bezahlbaren E-Autos, die uns jetzt fehlen, bald alle aus China kommen ?!

 

die spärlichen Erfahrungen mit E-Antrieben und gut verfügbare Ladestellen sind bei den paar E-Autos , die in D herumfahren kein Wunder;

 

bezeichnend ist auch, dass im lukrativen Flottengeschäft mit Dienstwagen eben nicht auf E-Autos gesetzt wird, sondern nur der Privatkäufer soll genötigt werden die CO-Ziele der Konzerne durch Kauf von E-Autos zu erreichen;

das ist bis jetzt immer noch ein Versuchsballon - wenn der ID3 nicht gut verkauft wird, geht es bei VW ganz schnell in den Rückwärtsgang bei der E-Mobilität - die anderen Hersteller warten das strategisch ab....

 

Ich sage mal, wir wissen vielleicht in 2-3 Jahren, wohin die Reise geht; alle , die jetzt E-Autos kaufen und fahren, sind die Pioniere, die die ersten Erfahrungen generieren werden....

 

und schlussendlich: das halbleere Glas zu sehen ist in D halt leider üblich...


19.10.2019 17:05    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:52:00 Uhr:

 

Wenn es wirklich 50KW Lader an den Supermärkten sind und die auch frei sind dann wäre es in der Tat aktuell sogar nutzbar. …

Ja, bisher passen die öffentlichen Lademöglichkeiten zum Umfeld. An Supermärkten in aller Regel 50 kW, bei Ikea zumeist 20 kW, aber ein Rundgang dort dauert ja auch deutlich länger, in Parkhäusern und auf Parkplätzen meist 11 bis 22 kW, aber dort steht man auch meist eher länger, sodass das nichts ausmacht.

 

Zum aktuellen Stand reichen die Säulen, vielleicht muss man mal 10 Minuten warten, oft sind die anderen Fahrer aber auch nett, und stöpseln um, wenn sie fertig sind (man, sein Emobilisten nett zu einander, wenn sie mit einander reden ;) )

 

Zitat:

 

Ich sage ja in 5 Jahren wird es interessant sein.

Auch in 5 Jahren wird es keine eierlegenden Wollmilchsäue geben.

 

Zitat:

...

Das mag an der Nordseeküste funktionieren aber nicht bei uns wenn es die Alb hoch geht oder nach Österreich/Schweiz zum Skifahren...

 

Dazu kommt viele e-autos dürfen keine schneeketten montieren da fällt im winter schon einiges flach.

Ja, es wird immer Fälle geben, für die ein bestimmter Antrieb weniger geeignet ist, ist doch bei Benzin/Diesel/Gas genauso. Wer also ständig Ski fahren geht, oder andauernd total verschneite Pässe bewältigen muss... der muss noch eine Weile beim Altbewährten bleiben.

 

 

Zitat:

...

und warum zum Henker bauen die ganzen Hersteller die Ladeanschlüsse auf die LINKE Fahrzeugseite?

(Audi mal ausgenommen)…

BMW nicht (Klappe rechts), Renault, Nissan, Citroen nicht ("Nasenlader") …

 

Übrigens, der Audi E-Tron hat die Klappe links vor der Fahrertür im Kotflügel ;)


19.10.2019 17:15    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:01:55 Uhr:

...

Also hänge ich meinen imaginäres Tesla Model S 100P abends an die eigene 22KW Ladestation (kann er das?) und morgens will man los fahren und merkt Ups ich komme ja nicht nach Frankfurt da nachts ein kleiner Stromausfall den Ladevorgang unterbrochen hat und man bei Pfortsheim/Karlsruhe nachladen muss.

Fail...

Vielleicht solltest du weniger vermuten, sondern wirklich mal testen ;)

 

Ja, das Model S kann 22 kW an AC laden. Und nein, das macht "man" daheim eher nicht, warum auch, mit 22 kW wäre ein absolut leerer 100er in gut 4 Stunden voll... was soll er dann den Rest der Standzeit anstellen? Fürs Laden daheim werden zumeist Leistungen zwischen 2,4 und 11 kW genutzt, wobei die Nutzer der 11 kW Wallboxen diese oft selbst runterbremsen, auch, um dem Akku mit langsamerer Ladung was Gutes zu tun.

 

Ja, es kann auch einmal ein Stromausfall auftreten daheim... und? Sobald der Strom wieder da ist, startet das Fahrzeug die Ladung von sich aus neu. Es ist ein Irrglaube, dass nach einem Abbruch grundsätzlich Feierabend ist. An öffentlichen Säulen (besonders bei kostenpflichtigen) sieht das anders aus, die erfordern für das erneute Starten tatsächlich eine Aktion vom Benutzer, aber die Heimgeräte brauchen das nicht.

 

Und auch bei deinem Beispiel mit Frankfurt. Der Akku reicht garantiert für die Strecke. Wenn man nicht gerade absoluter Frischling ist, oder mit dem Klammersack gepudert, dann kennt man sein Auto, und weiß, wie leer der Akku sein "darf", damit er beim geplanten Losfahren voll genug ist.

 

Da du ja gerade ein imaginäres Model S betrachtest... auch wenn du nochmal an den Supercharger müsstest, dann vielleicht, weil dir 20 bis 50 km Reichweite fehlen. Das MS kann am Supercharger bis zu [edit; veraltete Daten:] 125 150 kW, sprich, deine dir fehlenden km sind schneller im Akku, als dass du währenddessen pipi machen gehen kannst.


19.10.2019 17:16    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. Oktober 2019 um 13:37:06 Uhr:

...

Wenn die Wallbox nicht dämlich ist sollte der Ladevorgang fortgesetzt werden.

Würde mich aber interessieren ob das auch ein Ziegel für die Schukodose kann? Da wärs eh wichtiger.

Jep, der vom I3 tut das


19.10.2019 17:23    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@ballex schrieb am 19. Oktober 2019 um 16:20:14 Uhr:

...Die Ladeinfrastruktur ist jetzt schon besser als der Mobilfunk in D. ;)

Jep, kann ich bestätigen, ich stand schon häufiger vor Ladesäulen, die ich mangels mobilem Internet nicht per App freischalten konnte, und dann doch die RF ID Karte nahm, als dass ich in Ladenot zwar ausreichenden Empfang, aber keine Ladesäule gehabt hätte (kam nie vor) ;)


19.10.2019 21:33    |    mz4

OK. Danke für die Erläuterungen.

 

Wie schaut es mit dem Problem aus das die Akkus immer weniger Kapazität haben wenn man dies nicht komplett leer fährt?

Sozusagen eine Art memoryeffekt ...

Will ja nicht jeder den Akku Mal matchen und mit Pech irgendwo ohne Saft liegen bleiben.

Die berühmten Tesla Fahrten unter 0km Restreichweite....


19.10.2019 21:36    |    racemondi

Bei entsprechender Zahlungsbereitschaft kein Problem.


20.10.2019 08:53    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 19. Oktober 2019 um 21:33:22 Uhr:

..Wie schaut es mit dem Problem aus das die Akkus immer weniger Kapazität haben wenn man dies nicht komplett leer fährt?

Sozusagen eine Art memoryeffekt ...

Du solltest einen LiIo-Akku nie leer rumstehen lassen das wäre der Tod insbesondere im Winter.

Einen "Memory-Effekt" habe gerade LiIo's nicht, was aber bei Teslafahrern diskutiert wird ist die Genauigkeit der Ladestandsanzeige hier kann ein "Balancing" durch leerfahren ...die Letzten % natürlich über Heizung oder so verbraten. Dies sollte aber eher selten gemacht werden.

 

Edit: Akkus mit Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) wie z.B. ein BYD haben durchaus den Memory-Effekt


20.10.2019 10:05    |    mz4

der ideale Lagerfüllstand da ist ja von 15-60% alles im Raum.

 

@ LiFePO4

ich dachte der Vorteil dieser Akkus ist genau das sie 100% reversibel sind und keinen dauerhaften Memoryeffekt kennen und das die ersten Hochstromfesten und extrem Zyklenfeste (Liion) speicher sind dazu einfach mit Bleisäure ladegeräten Ladbar und weder brand noch explosionsgefährdet.

 

ein LiFePo4 überlege ich mir als Speicher für nen Mobilen Speicher am Fahrradanhänger für ne Kompressorkühlbox und Solarladung.


20.10.2019 10:13    |    Meat-Puppets

Von einem Memory-Effekt bei LiFePo4 habe ich auch noch nichts gehört. Im Gegenteil, die sollen extrem Zyklenfest sein, und so gut wie ohne Memory-Effekt.


20.10.2019 10:26    |    Schwarzwald4motion

LiNiCoAlO2 (wäre z.B.Tesla)

LiFePo4 Memory

Das umgangssprachliche LiIo hätte ich in diesem Zusammenhang wohl besser weggelassen.


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