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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (526)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

31.10.2019 14:05    |    mz4

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 31. Oktober 2019 um 11:07:08 Uhr:

Diese Lücken hat der Artikel ohne Frage. Er ist aber deutlich näher an der Realität als Lesch's Rechnung.

 

Aber mal zu deiner Rechnung...

Ich sehe das halt auch noch etwas so:

Bisher brauchen die Leute 4000kWh Strom im Jahr.

jetzt kommt ein 80kWh Stromer dazu der 1x in der Woche zuhause von 0-100% geladen wird. (in der realität sind es vielleicht 10x 10% ist aber egal 1x 100% daheim und den rest der woche irgendwo bei Kaufland, Lidl oder oder oder)

 

keine Ahnung wie hoch die Ladeverluste sind? 80kWh Kapazität würde bei 16A 22,22Std. laden bedeuten? (kann man das so rechnen?) und die Ladegeräteverluste ? ca. 1std. 2? Ladezeit?

80kWh aufladen braucht vielleicht auch? 86,4kWh entnommene Energie die bezahlt werden muss? rest verschwindet in der Wallbox und im Auto als "Ladeverlust"? (nur eine theorie?)

also genau 24Std. laden?

 

somit wäre das ca. eine Verdopplung des Stromverbrauchs der von mir erkorenen durchschnitts family?

 

d.H. je nach Trassen und Kraftwerksauslastung reden wir von "zuhauseladern" ca. von einem 100% gestiegenen Stromverbrauch + Schnellader unterwegs..

 

Das klingt zumindest handelbar :)


31.10.2019 14:10    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 31. Oktober 2019 um 12:53:48 Uhr:

Ich glaube, in Zukunft wird eher die gleichmäßige Verteilung der Lademöglichkeiten ein Thema; die Wahrscheinlichkeit , eine freie Ladesäule zu bekommen, sinkt mit der steigenden Zahl der E-Fahrzeuge - insbesondere an evtl. Hotspots;

Wenn es wirklich zu 10/20/30 Millionen e Autos kommen wird dann wird es lustig :)

außer die neuen Akkukonzepte lassen sich schneller laden so wie die heutige "unser tägliches akkukonzept gib und heute" bei golem.de ;) 10min von 10-90% klänge super..

nur stresst dass das stromnetz noch mehr.

 

aber bis das so weit ist also 10/20/30Millionen elektroautos vergehen wohl noch 20 Jahre... zumindest für die 20 Millionen...

bis dahin sind die feuchten träume von heute schon lange als energiespeicher an der Wand.. ;)

 

Zitat:

da müsste ein E-Fahrzeug ggf. nach dem Ladevorgang auch sofort weggefahren werden und einen anderen Parkplatz suchen; Parkplätze mit Lademöglichkeit, die länger belegbar sind, als das Laden dauert, sind dann obsolet;

Das ist ja jetzt schon der Fall. Die wo es nicht machen müssen Strafgebühren zahlen.

Blöd nur wenn einer die Ladesäule dann dringen braucht und nicht laden kann weil ein anderer belegt. ->vandalismus?

 

Zitat:

andersherum: ein "Laternenparker" in der Stadt, der keine eigene Lademöglichkeit/Garage hat, kann eigentlich nicht am abend sein Fahrzeug an die Ladesäule stellen und erst morgens wieder wegfahren;

 

die Zahl der Ladesäulen muss sehr viel höher werden....

Dahin gehen denke ich das große Arbeitgeber und generell bei neubauten es genauso geregelt werden muss wie aktuell bei den Privathäusern 1,5 Parkplätze und in zukunft 1,5 Ladepunkte müssen gegeben sein bei einem Mehrfamilienhaus (pro Wohnung) und beim EFH 1 Ladepunkt.

 

Nur eine Vermutung...


31.10.2019 15:06    |    remix

Zitat:

@mz4 schrieb am 31. Oktober 2019 um 14:10:44 Uhr:

Dahin gehen denke ich das große Arbeitgeber und generell bei neubauten es genauso geregelt werden muss wie aktuell bei den Privathäusern 1,5 Parkplätze und in zukunft 1,5 Ladepunkte müssen gegeben sein bei einem Mehrfamilienhaus (pro Wohnung) und beim EFH 1 Ladepunkt.

 

Nur eine Vermutung...

gebe ich Dir recht - das wird auch spannend, weil Baurecht Ländersache ist und es Ewigkeiten dauern könnte, bis das umgesetzt wird;

 

mit steigender Zahl von Ladestationen in einem Gebiet muss evtl. das ganze Netz ausgegraben und erneuert werden; auch bei einem lokalen Lademanegement auf den letzten Metern braucht man für viele Stadt-/Wohngebiete insgesamt Hardware, die höhere Lasten verkraftet...


31.10.2019 16:20    |    Alubremslicht

Zitat:

@mz4 schrieb am 31. Oktober 2019 um 14:05:31 Uhr:

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 31. Oktober 2019 um 11:07:08 Uhr:

Diese Lücken hat der Artikel ohne Frage. Er ist aber deutlich näher an der Realität als Lesch's Rechnung.

 

Aber mal zu deiner Rechnung...

Ich sehe das halt auch noch etwas so:

Bisher brauchen die Leute 4000kWh Strom im Jahr.

jetzt kommt ein 80kWh Stromer dazu der 1x in der Woche zuhause von 0-100% geladen wird. (in der realität sind es vielleicht 10x 10% ist aber egal 1x 100% daheim und den rest der woche irgendwo bei Kaufland, Lidl oder oder oder)

 

keine Ahnung wie hoch die Ladeverluste sind? 80kWh Kapazität würde bei 16A 22,22Std. laden bedeuten? (kann man das so rechnen?) und die Ladegeräteverluste ? ca. 1std. 2? Ladezeit?

80kWh aufladen braucht vielleicht auch? 86,4kWh entnommene Energie die bezahlt werden muss? rest verschwindet in der Wallbox und im Auto als "Ladeverlust"? (nur eine theorie?)

also genau 24Std. laden?

 

somit wäre das ca. eine Verdopplung des Stromverbrauchs der von mir erkorenen durchschnitts family?

 

d.H. je nach Trassen und Kraftwerksauslastung reden wir von "zuhauseladern" ca. von einem 100% gestiegenen Stromverbrauch + Schnellader unterwegs..

 

Das klingt zumindest handelbar :)

Wieso rechnet ihr denn immer über die Vollladung den Stromverbrauch? Erstens macht man Teilladungen … Man lädt ja im Schnitt nur das nach was man auch verfahren hat. Beim Verbrenner rechnet man doch jährliche Fahrleistung mal Verbrauch / Km... beim Elektroauto also ebenso 15.000 Km / 100 * 15 kwh ... so ca. 2.250 kwH pro Jahr. Zu Hause also abzüglich Supermarkt und Fernfahrten (DC-Ladung an der Autobahn), dann sind wir also weit weg von einer Verdoppelung des Stromverbrauchs zu Hause.


31.10.2019 16:32    |    Fritzibass

Es soll ja Menschen geben, die mit dem täglichen Weg zur Arbeit den Akku zum großen teil leergefahren haben und dann Nächtens den Akku tatsächlich annähernd volladen müssen. zumindest mit den aktuell verfügbaren Modellen und deren realistischer Reichweite ist das zumindest möglich.

Man darf nicht nur für den eigenen Suppentopf denken und die eigenen Gewohnheiten/Notwendigkeiten bedenken. Ruhig mal übern Tellerrand hinaus denken. Und dann auch mal vom extremsten Fall ausgehen und den in die Berechnung mit einbeziehen...von den eigenen Durchschnittswerten ausgehen wird nicht funktionieren.

Die Berechnungen der Energieversorger gehen ja auch nicht vom Minimum des Stromverbrauchs aus...die müssen mit dem möglichen Maximum ausgehen und dann noch was obendrauf rechnen um die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes zu planen. Inzwischen ist bei den gestiegenen Bedarfen der letzten Jahre wohl nicht mehr viel Luft nach oben.


31.10.2019 16:35    |    jennss

Hm... Ich weiß jetzt gar nicht, was wir ohne E-Auto an kWh verbraucht haben. Waren monatlich immer so um die 100 € (4 Menschen, Reihenendhaus). Mal angenommen ich lade nur zuhause: Bei 20000 km/Jahr und 17 kWh Schnitt und 27 Ct/km, dann kommen pro Monat ca. 76 € drauf. Allerdings lade ich nicht immer zuhause, sondern nur meistens.

Unser letzter reiner Benziner hatte mit 140 PS und Handschalter 6,6 l. Verbrauch, also ca. 1980 €/Jahr (165 €/Monat) Benzin statt 920 € Strom.

j.


31.10.2019 16:43    |    Fritzibass

Ist bestimmt so, dass Strom tanken günstiger ist als Benzin und mag für den ein oder anderen ein Grund für den umstieg sein. Aber zu Ende gerechnet müssten die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu einem gleichwertigen Benziner mit eingerechnet werden.

 

Aber deine Berechnung zeigt ja, dass sich dein Stromverbrauch im Vergleich zu vor dem E Auto fast verdoppelt hat.

Das würde bedeuten, dass es so ungefähr in allen Haushalten sein könnte (nicht muss). Das bedeutet natürlich nicht, dass sich der gesamte Verbrauch in Deutschland verdoppeln würde, da unsere Industrie ja auch Strom verbraucht - und der wird sich nicht ändern weil plötzlich mehr E Autos fahren. Aber wieviel mehr bedarf verträgt unser aktuelles Stromnetz denn noch?

Da werden wir auch von den Stromproduzenten im Moment keine verlässliche Aussage bekommen auf die ich persönlich vertrauen würde.

Mein Fazit: Da besteht noch einiges an strukturellem Nachholbedarf.


31.10.2019 17:05    |    paelzerbu

Derzeit liegen wir bei einem Energiemix, bei dem gut 40 % regenerativ erzeugt werden. Sinn ergibt für mich das Ganze nur, wenn wir da bei annähernd 100 % sind. Angesichts der geplanten Abschaltung der noch laufenden AKW und der Kohlekraftwerke in Verbindung mit dem geringen Ausbau der erneuerbaren Energien sind wir vom gewünschten Strommix noch sehr sehr weit weg. Mit etwas Pech (und mehr E-Fahrzeugen) wird das zumindest für einige Zeit eher schlechter.

Ein Ausbau der Stromtrassen ist notwendig. Aber wenn man alleine schon sieht, wie sich Bayern und diverse Kläger gegen den Ausbau wehren, dann wird das mit Sicherheit dauern.

Ausbau der Ladestellen in den Firmen?

Bei uns wurde gerade der Hof komplett für einen Millionenbetrag erneuert. Ladesäulen Fehlanzeige, und wohl auch für die Zukunft nicht geplant.

Strom wird in der Zukunft sicher im Preis sehr von den Abnahmezeiten abhängen. Das wird den Bedarf mit Sicherheit in die Nachtstunden verlagern, und somit das Stromproblem auch zeitlich entzerren.

Wenn man aber bedenkt, daß wir heute schon zeitweise an die Grenzen im Stromnetz kommen, so geht mit Sicherheit ohne zügigen Ausbau wenig, wenn wir nicht in großen Mengen Atomstrom aus Frankreich importieren wollen.


31.10.2019 17:50    |    paelzerbu

Kurz nochmal zurück zu dem Video von Lesch. Er hat zwar fälschlicherweise von 350 GW bei 1 Mio Fahrzeugen gesprochen, aber wenn man 20 Millionen Fahrzeuge annimmt, liegt man bei rund 18 kW, die ein Fahrzeug bei gleicher Gesamtbelastung ziehen würde. Das wäre wohl durchschnittlich ein realistischer Wert, der erst einmal berreit gestellt werden müsste. Die zeitliche Entzerrung per Steuerung nützt da auch nicht mehr viel.


31.10.2019 19:04    |    jennss

Zitat:

@Fritzibass schrieb am 31. Oktober 2019 um 16:43:21 Uhr:

Aber deine Berechnung zeigt ja, dass sich dein Stromverbrauch im Vergleich zu vor dem E Auto fast verdoppelt hat.

Das würde bedeuten, dass es so ungefähr in allen Haushalten sein könnte (nicht muss). Das bedeutet natürlich nicht, dass sich der gesamte Verbrauch in Deutschland verdoppeln würde, da unsere Industrie ja auch Strom verbraucht - und der wird sich nicht ändern weil plötzlich mehr E Autos fahren. Aber wieviel mehr bedarf verträgt unser aktuelles Stromnetz denn noch?

Da werden wir auch von den Stromproduzenten im Moment keine verlässliche Aussage bekommen auf die ich persönlich vertrauen würde.

Mein Fazit: Da besteht noch einiges an strukturellem Nachholbedarf.

Es ist ja noch ein bisschen Zeit. Es werden ja nicht sofort alle Autos ausgetauscht. Ja, stimmt, einen großen Teil macht die Industrie aus. Es war schon öfter zu lesen, dass wenn alle umsteigen etwa 20% mehr Strom in Deutschland gebraucht wird.

 

Da ich auch mal auswärts lade, vielleicht 20%, sind es nicht ganz die berechneten +76% Mehrstrom zuhause, sondern wohl nur etwa +60%. Hier gibt es eine Simulation zum Stromverbrauch:

 

https://www.golem.de/.../...ektroautos-die-stromnetze-1910-144658.html

 

Da geht es vor allem um den Zeitpunkt des Ladens, da das Problem am ehesten die Stromspitzen sind.

 

Interessant auch hier die Feststellung, dass es bei Benzin und Diesel viel passiven Stromverbrauch gibt durch die Herstellung. Pro 100 km (wenn man von 7 l. Verbrauch ausgeht), liegt der Strombedarf in der Raffinerie bei ca. 11 kWh. Damit könnte ein E-Auto auch schon ca. 50 bis 100 km fahren:

https://www.ecario.info/woher-strom-fuer-die-e-autos/

Aufgrund dessen wird dort geschrieben:

 

Zitat:

Österreichische Studien zeigen: Wenn ab sofort 20% aller Autos elektrisch fahren, würde der Stromverbrauch um maximal 3% steigen.

j.


31.10.2019 20:33    |    paelzerbu

Der Link verheimlicht aber, daß der Energiebedarf der Raffinerien großteils selbst gedeckt wird, und nur relativ wenig Strom aus dem Stromnetz entnommen wird.

Ich wusste gar nicht, daß die Österreicher zum Großteil zu Fuß gehen.....*g

Egal von welcher Seite es kommt, es scheint mir immer ein wenig ideologisch eingefärbt zu sein.


31.10.2019 20:56    |    jennss

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 31. Oktober 2019 um 20:33:09 Uhr:

Der Link verheimlicht aber, daß der Energiebedarf der Raffinerien großteils selbst gedeckt wird, und nur relativ wenig Strom aus dem Stromnetz entnommen wird.

Wie? Wärme, die bei der Produktion abfällt? Bis zum fertigen Benzin bei der Tankstelle ist es ein langer Weg. Daher kann sich so einiges summieren.

Ja, ein bisschen ideologisch eingefärbt... das dachte ich da auch schon. Aber der gedankliche Ansatz ist interessant. Den kannte ich noch nicht.

j.


01.11.2019 07:26    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 31. Oktober 2019 um 17:05:01 Uhr:

...Ausbau der Ladestellen in den Firmen?

Bei uns wurde gerade der Hof komplett für einen Millionenbetrag erneuert. Ladesäulen Fehlanzeige...

Fahrzeuge sind im allgemeinen eher Stehzeuge, nur Logisch das sie im Alltag dort geladen werden.

Jeder der nicht Zuhause laden kann, oder einen PHEV mit nicht genug Reichweite fährt... wird seine Kaufentscheidung von der Lademöglichkeit beim Arbeitgeber abhängig machen!

 

Hier wurde auf großer Linie bei den Förderungen Versagt. :(

 

Kann sein das sich Nachtstunden z.Zt. im allgemeinen noch besser rechnen, aber Deutschland hat noch viele Dächer.


01.11.2019 09:18    |    mz4

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 31. Oktober 2019 um 16:20:40 Uhr:

Wieso rechnet ihr denn immer über die Vollladung den Stromverbrauch? Erstens macht man Teilladungen … Man lädt ja im Schnitt nur das nach was man auch verfahren hat. Beim Verbrenner rechnet man doch jährliche Fahrleistung mal Verbrauch / Km... beim Elektroauto also ebenso 15.000 Km / 100 * 15 kwh ... so ca. 2.250 kwH pro Jahr. Zu Hause also abzüglich Supermarkt und Fernfahrten (DC-Ladung an der Autobahn), dann sind wir also weit weg von einer Verdoppelung des Stromverbrauchs zu Hause.

Warum?

 

Ganz einfach.

Wir sind gewohnt zu Tanken wenn das Auto leer ist.

Ich kenne ehrlich gesagt keine einzige Frau und das meine ich jetzt nicht negativ die Tankt bevor das rote Licht leuchtet.

Und ehrlich gesagt wäre ich auch zu faul bei jedem Parken mit dem Auto mit eine Ladesäule zu suchen, dann noch 100-300Meter weiter zu laufen oder noch länger.. Dann leben wir in einem Land wo es überdurchschnittlich viel Regnet also im Piss auch noch Auto anstecken im Regen dann irgedwo hin hechten usw..

 

Beim Einkaufen gibt es aktuell 1-2 Ladepunkte die sind aber schnell belegt.

wenn jetzt der Aldi an jedem Parkplatz auch die E-Lademöglichkeit mit 50KW hätte das sind das mal eben 100-200x bis zu 50KW die da gezogen werden.

Da Menschen zum sparen neigen und sie wissen (bekommen sie ja schön angezeigt) das der akku die 50KW nicht von 80 auf 90% annimmt sondern eher von 30 auf 60% denke ich will man das "optimum" ausnutzen was dann wieder ziemlich stessig wird.

sobald dann stromschwankungen auftreten werden die säulen sehr schnell abgeschalten weil kühlung, licht und kassen im aldi priorität haben.

 

im Privaten mag der durchschnitt stimmen mit 15000km im Jahr usw.. usw.. zumindest wenn man "Städter" in der statistik mit drin hat. rechnet man die Städter (Städte größer 60000 Einwohner) raus weil da die chance relativ groß ist das die einwohner dort auch in den städten oder im direkten umland arbeiten.

 

im ländlichen bereich kommen schnell 50-200km one way fahrleistungen zusammen um den arbeitsplatz zu erreichen.


01.11.2019 09:28    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 31. Oktober 2019 um 16:35:25 Uhr:

Hm... Ich weiß jetzt gar nicht, was wir ohne E-Auto an kWh verbraucht haben. Waren monatlich immer so um die 100 € (4 Menschen, Reihenendhaus). Mal angenommen ich lade nur zuhause: Bei 20000 km/Jahr und 17 kWh Schnitt und 27 Ct/km, dann kommen pro Monat ca. 76 € drauf. Allerdings lade ich nicht immer zuhause, sondern nur meistens.

Unser letzter reiner Benziner hatte mit 140 PS und Handschalter 6,6 l. Verbrauch, also ca. 1980 €/Jahr (165 €/Monat) Benzin statt 920 € Strom.

j.

Aktuell ist das ja alles richtig.

In Norwegen kostet die kWh auch nur 5 oder 7 cent.. der Strompreis muss extrem nach oben gehen wenn die Klimaziele erreicht werden sollen.

In deutschland werden keine Fossilen und keine Atomkraftwerke mehr gebaut und die vorhandenen sollen abgebaut werden. (Fusion vielleicht mal 2050?)

Ihr da oben an der Küste habt es einfach da gibts Wind ohne Ende..

Nur bekommen wir die Windenergie nicht nach Stuttgart oder München.

 

Bei uns gibt es auch Windenergie ja aber die Windräder stehen meistens still und im Winter Eisschlag.

Dazu sind die Windräder bei uns lange nicht so effizient wie an der Küste oder im Wasser.

 

Sonne als Rückrad ist auch nicht optimal da die Sonne scheint wenn man keine oder kaum Energie braucht.

Windräder in der richtigen Position liefer gagegen fast permanent rund um die Uhr Ihren Strom.

 

Biogasanlagen wie sie bei uns viele gibt gehören eigentlich verboten!

Es wird Ackerland mit Mais zugepflaster die Böden mit Glyphosat auf Generationen verseucht nur um einen Pseudo "öko" Strom zu produzieren denn nur mit Gülle läuft die Biogasanlage nicht.

(ganz schlimm bei uns die Felder werden mind. 2x im Jahr bestellt. erst Getreide dann Mais)

 

Dann geht es an die Nahrung.

 

Wie wollen wir also neue Kraftwerke bauen wo der Strom in der Erzeugung richtig Geld kostet und an der Börse gerade mal 2-5cent? bringt realisieren?

Das ist so als würde man VW sagen hey xiaomi schafft es doch auch mit 5% Marge alles mögliche bauen in einer super qualität dann müsst ihr jetzt auch mit 5% auskommen scheiß auf die aktionäre die immer mehr geld wollen.

 

Da beißt sich die katze in den schwanz.


01.11.2019 09:37    |    mz4

Was auch sehr interessant ist wie unser Stromnetz funktioniert und wie schwierig es ist die 50 Herz aufrecht zu halten.

Mit Ökostrom bekommen wir das mehr oder weniger nicht hin.

} Sehr interessantes Thema :)!

 

 

 

Dagegenhalten könnte man das alle E-Autos ja auch Kraftwerke sind.

Man könnte z.B. vorschreiben das die E-Autos immer eingesteckt sein müssen udn 20% der Kapazität zur Netzgleichrichtung zur Verfügung gestellt werden müsse usw.. usw..

Geht aber nur wenn der Akku nicht eigentum wird sondern separat gemietet werden muss. Auto billig -> akku mieten bei bedarf wenn er schlecht wird muss er getauscht werden. (und im nu gehen die akkus nicht mehr kaputt da die gesamte elektronik und kühlung perfektioniert wird).. nicht 7 Jahre garantie auf den akku bis 160000km...

akku wird gemietet und wenn er nur noch 94% hat kann der mieter den austauschen lassen.

somit hätte man dann auch Akkupacks die relativ vereinheitlicht werden da es sonst zu kompliziert wird für die werkstätten und massig pufferspeicher für Wasserkraft, Windenergie und Solar. :D


01.11.2019 10:52    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 1. November 2019 um 09:18:55 Uhr:

Ganz einfach.

Wir sind gewohnt ...

Du hast es erfasst, deshalb fallen oft die falschen Entscheidungen.

 

Ein Akku kann durchaus einem gehören und trotzdem kann er zum Energiemanagement beitragen, eine Sache der Vereinbarung.

Wird aber erst interessant wenn deutlich mehr E-Autos unterwegs sind und selbstredend ist dies eine Individuelle und auch temporär manipulierbare Strategie welche kosten aller beteiligten senken wird.


01.11.2019 12:58    |    paelzerbu

Man kann in dem Bereich sicher noch viel tun.

Eins der Probleme wird doch sein, daß die Qualität des Akkus letztlich den Wert bzw den Restwert des Fahrzeugs bestimmt. Bei Mietakkus ist das Problem weg. Dann könnte man die Akkupacks sicher auch gut tauschen, und wie schon beschrieben, wären sie auf gute Haltbarkeit optimiert. Eine Vereinheitlichung, die wünschenswert wäre, würde die Sache noch verbessern. Wenn ich aber alleine an die vielen Ladegeräte bei Handys denke, wird das sicher viele Jahre dauern.

Es fängt ja schon mit den unterschiedlichen Ladesteckern und Normen an....

Wenn man die Fahrzeuge mit den Akkus als Pufferspeicher nutzt (das könnte durch entsprechende Vergütungen sogar lukrativ sein), dann sind Netzschwankungen vielleicht sogar besser ausgleichbar als heute.

Trotzdem bleibt bei alledem immer die Forderung, den Strom rein regenerativ zu erzeugen. Bei den derzeitigen Nettostrompreisen an den Börsen ist es aber oft nicht einmal lukrativ, neue Windräder aufzustellen oder Solaranlagen zu installieren, zumindest wenn man das nicht finanziell fördert.

Dazu kommen die Einschränkungen besonders im Süden mit dem Mindestabstand der Windmühlen von der Wohnbebauung. Bei der 10 fachen Windradhöhe ist man schnell bei 1500 m Mindestabstand.

Wir haben also zwei Möglichkeiten; entweder den Ausbau durch starke Förderung zu beschleunigen (das kostet viel Geld) oder zu warten, bis der Strompreis so hoch ist, daß es sich lohnt (dann haben wir den Zug verpasst).


01.11.2019 16:41    |    Schwarzwald4motion

@paelzerbu: ja einfach ist anders, wäre schon viel geholfen wenn der Strom mit deutlich mehr Erzeugerstrategien auch Kleinen Unternehmen oder Haushalten geerntet werden dürfte ohne gleich mit den Lobbystrategien der Großunternehmen kämpfen zu müssen.

Deutschland hat genug Dächer, und es würde sicher auch viele Eigenheimbesitzer geben die für billigen Strom gerne den einen oder anderen Schlagschatten mit Jalousien gerne abmildern.

Das mit den Steckern hat sich doch erledigt die können CCS und mit Softwareupdates sollen die auch V2G können.


01.11.2019 16:44    |    mz4

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 1. November 2019 um 12:58:56 Uhr:

Trotzdem bleibt bei alledem immer die Forderung, den Strom rein regenerativ zu erzeugen. Bei den derzeitigen Nettostrompreisen an den Börsen ist es aber oft nicht einmal lukrativ, neue Windräder aufzustellen oder Solaranlagen zu installieren, zumindest wenn man das nicht finanziell fördert.

Dazu kommen die Einschränkungen besonders im Süden mit dem Mindestabstand der Windmühlen von der Wohnbebauung. Bei der 10 fachen Windradhöhe ist man schnell bei 1500 m Mindestabstand.

Wir haben also zwei Möglichkeiten; entweder den Ausbau durch starke Förderung zu beschleunigen (das kostet viel Geld) oder zu warten, bis der Strompreis so hoch ist, daß es sich lohnt (dann haben wir den Zug verpasst).

Um das geht es ja.

Da Strom nichts kostet und alles was wir zahlen "grob" schwachsinnige Steuern sind, ist es ein widerspruch in sich.

Alle Föderungen, Subventionen streichen auch Rückwirkend (denn ohne die hätte keiner eine Solaranlage auf dem Dach.. Umwelt das ich nicht lache da gings nur um das eigene "Wohl") dann in den Ausbau gehen und zwar da wo es Sinn macht.

der gute Horst Lüning hat auch mal ein sehr gutes Video zu Windkraft im Unterbog gemacht und wieso es bei uns im Süden nicht wirklich Sinn macht.

____

Wir haben hier auch Windkraft. Wenn man die sorry Windrädle (schwäbisch für "klein") so bezeichnen kann.

Stehen sie meist, es gibt Eiswurf wo schon Häuser regelrecht bombadiert wurden und wenn Sie laufen hört man sie auch noch in 600-1000m entfernung zu gut.

Dabei rege ich mich schon auf weil ich das Pulsieren der Direktwärmepumpe über die Fussbodenheizung höre....

 

____

Unterm Strich wurden dinge privatisiert die eigentlich nicht privatisiert gehören ;)

Der Staat kann die "freie" Wirtschaft halt auch nicht zwingen.

 

Statt der Billiarden in die schwachsinns Militärprojekte zu stecken sollte das Folk mal entscheiden was es will. Vielleicht fließt dann Geld in ne Megatrasse und Windparks wo sie sinnig sind ;)


01.11.2019 16:46    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 1. November 2019 um 16:41:30 Uhr:

Deutschland hat genug Dächer, und es würde sicher auch viele Eigenheimbesitzer geben die für billigen Strom gerne den einen oder anderen Schlagschatten mit Jalousien gerne abmildern.

Solarpanels gibts inzwischen echt "billig"... (vor kurzem 25 Cent je Wattpeak)

Aber der Staat will ja verdienen, die Privatwirtschaft auch, die Stadt und das Land auch..

Ergo wie war das mit Katze und Schwanz ;)


05.11.2019 08:26    |    remix

So , jetzt sind die neuen "Ziele" der Bundesregierung bekannt gegeben:

 

1 Mio. Ladesäulen und 7 Mio. E-Fahrzeuge bis 2030 , bei einem Gesamtfuhrpark von 47 Mio....

 

Förderung statt 4000,- gesteigert auf 6000,- Euro für E-Fahrzeuge bis 40.000 Euro, darüber 5000,- Euro (bis max 65.000,- NP); Hybride werden etwas geringer auch weiter gefördert

 

schönes Geschenk an die Autoindustrie, die sich um Ihre Gewinne nicht fürchten muss;

 

das E-Auto ist halt ein Auto, für Leute, die sich einen Zweitwagen oder ein Auto für 40.000,- Euro oder mehr leisten können;

 

derweil fehlt immer noch ein bezahlbarer, vollwertiger 4-Sitzer mit gescheiter Reichweite.....

 

ach halt - der tolle , jetzt angelaufene ID3 von VW kostet ja unter 30.000,-, nämlich lächerliche 29.999,99 ?!

 

einziger Lichtblick: evtl. Förderung für gebrauchte E-Autos;

 

eigentlich sehe ich hier mehr Zukunft für den plugin-Hybrid, der als Flottenfahrzeug/Dienstwagen attraktiver ist und in höheren Stückzahlen auch in die Firmenflotten und Leasingmodelle geht, als die reinen E-Autos;


05.11.2019 08:38    |    mz4

Habs gestern abend auch noch gelesen :)

 

Immerhin etwas "gestaffelter"..

Wobei es an der Tatsache nichts ändert dass die Personen gefördert werden die vermutlich keine Föderung brüchten ;)

 

Bin gespannt wie das mit den Gebrauchtwagenföderungen laufen soll.... (hatte das selbst vor Monaten mal vorgeschlagen damit Familien in den "genuss" kommen können.

 

Wobei wenn man dann wiederum sieht was ersatzteile bei "alten" emobilen kosten (gerade tesla) wenn dann doch was kaputt geht sind schnell 2000-6000€ weg.. und das mehrmals im Jahr wenns blöd läuft.

Denn die 8 Jahre Garantie der Hersteller ist genauso "nützlich" wie 10 Jahre Motorgarantie bei Waschmaschinen.

(Garantie gibt man auf Dinge die nicht kaputt gehen)

 

Gerade bei E-Autos warum nicht die Hersteller dazu verpflichten 10 Jahre Vollgarantie zu geben sonst keine Förderung!

Ausahme sind Verschleißteile und das begrenzt auf Bremsen, Reifen, Felgen.

Querlenker und co. 160TKM Garantie.


05.11.2019 09:20    |    thoelz

Wir sollen gefälligst ein E-Auto kaufen, koste es, was es wolle.

Sinnvoll oder nicht spielt keine Rolle.

 

Hat schon was von Staatsdirigismus und Planwirtschaft.

 

Dazu paßt wunderbar, wie Merkel gestern sagte, sie habe in der DDR ihren bestellten Trabant nie bekommen.

Planwirtschaft halt.

 

Lerneffekt offenbar nicht vorhanden. Jetzt sollen, aus ideologischen Gründen, wieder Autos gebaut werden, die die breite Mehrheit nicht will, aber deren üppige Subventionen zwangsbezahlen muß.

 

Irrsin. Paßt aber bestens zu dier planlosen und abgewirtschafteten Regierung.


05.11.2019 09:25    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@remix schrieb am 5. November 2019 um 08:26:33 Uhr:

...mehr Zukunft für den plugin-Hybrid...

Ja der Zweitwagenkäufer darf sich dann mit den Wartungsintervallen und der intensiv Genutzten Altbatterieperformance rumschlagen. Die Anwendungsfälle sehe ich halt auch nur bedingt.


05.11.2019 09:29    |    Fritzibass

Und ich könnte mich jetzt gerade mal wieder aufregen über die Geschichte mit den Ladesäulen: die Industrie wird 15000 Ladesäulen bauen (so habe ich das heute früh in einem Radiobeitrag gehört). Alle anderen Ladesäulen werden so wie es aussieht dem Steuerzahler aufgebürdet. Das bedeutet dass jeder (auch konsequente Nicht-Autonutzer) den Mist bezahlen, den andere beschlossen haben und wovon einige wenige Nutzen haben werden. und verdienen werden die Stromkonzerne die an den Säulen die vom Steuerzahler gezahlt werden die Stromkonzerne. Hoffentlich denkt dann einer dran die Stromkonzerne zur Zahlung einer Miete zu verpflichten.


05.11.2019 11:59    |    remix

wie wäre dafür eine gesetzliche Strompreisbremse - für alle ?!


05.11.2019 12:04    |    paelzerbu

Klar ist, daß man ohne Anschubsubventionen die Huhn - Ei Problematik nicht überwinden kann. Sinn gibt das aber nur, wenn sich das Ganze später selbst trägt und die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.

Da der Käufer ja bisher die Prognosen leider nicht erfüllt hat, und 2020 keine Million E-Autos auf den Straßen fährt, legt man eben auf Kosten des Steuerzahlers nach. Eine Million Ladestellen? Das wird kräftig kosten, zumal sich die Industrie da einen schlanken Fuß macht.

Ich prognostiziere daher für die nächste Zeit eine starke Zunahme von Hybridautos, die zwar weniger gefördert werden, aber zumindest die Zahlen beschönigen, und bei zunehmendem Angebot für die Käufer attraktiver werden.


05.11.2019 12:23    |    jennss

Ich glaube, man hat nichts nachgelegt. Im Topf war einfach noch zu viel drin.

2020 kommen einige sehr interessante neue E-Autos. Das dürfte ein entscheidendes Jahr sein, auch wenn danach noch weitere gute Modelle kommen.

j.


05.11.2019 12:34    |    remix

Die Förderung soll ja auf etliche Jahre laufen - bis jetzt wurde nur ein gutes Drittel abgerufen, aber mittelfristig bringt das schon etwas;

 

nur ist das E-Auto auch erst mit Rabatt und Förderung von 6000,- halbwegs konkurrenzfähig bei der Anschaffung; die Reichweitenangst ist damit aber nicht behoben;

 

selbst die jetzt vorh. Ladesäulen sind ja nicht immer nutzbar, auch mal defekt etc.;


05.11.2019 19:11    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@Fritzibass schrieb am 31. Oktober 2019 um 16:43:21 Uhr:

Ist bestimmt so, dass Strom tanken günstiger ist als Benzin und mag für den ein oder anderen ein Grund für den umstieg sein. Aber zu Ende gerechnet müssten die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu einem gleichwertigen Benziner mit eingerechnet werden.

Du möchtest zu Ende rechnen, gut, dann zieh in den Haltungskosten bitte Dinge wie Öl, ggf. Ad Blue ab, bedenke den deutlich geringeren Bremsverschleiß, rechne mit ein, dass die Inspektion im Vergleich zum Verbrenner meistbilliger ist, weil sie nicht so lange dauert, bedenke den deutlich geringeren Steueraufwand, die zumeist günstigere Versicherung, ziehe anteilig die Kosten von Verschleißreparaturen ab, wie aller 5 bis 8 Jahre was am Auspuff, wie defekte Turbolader usw. usf. ;)

 

Zitat:

Aber deine Berechnung zeigt ja, dass sich dein Stromverbrauch im Vergleich zu vor dem E Auto fast verdoppelt hat.

So großzügig, wie du da ran gehst, willst du ganze 25% vernachlässigen ;)

 

Zitat:

Aber wieviel mehr bedarf verträgt unser aktuelles Stromnetz denn noch?

Da werden wir auch von den Stromproduzenten im Moment keine verlässliche Aussage bekommen auf die ich persönlich vertrauen würde.

Hmm, rein wirtschaftlich betrachtet wird das Stromnetz immer in etwa dem aktuellen Bedarf plus ein paar Reserven vertragen. Wo läge denn auch der Sinn, es doppelt so stark zu dimensionieren, als in den nächsten 5 bis 10 Jahren benötigt, das wäre unnötig teuer.

Bislang hielt das Netzt immer mit den veränderten Bedarfen mit, warum soll das nun anders sein, weil da nun EMobile ans netz kommen, anstelle von Waschmaschinen oder Wärmepumpen?

Abgesehen davon, die 10 oder 20 Mio Autos werden nicht über Nacht völlig unerwartet vom Himmel fallen, sodass durchaus Zeitfenster zum Ausbau gegeben sind.

 

Zitat:

Mein Fazit: Da besteht noch einiges an strukturellem Nachholbedarf.

Oh ja, der besteht. Aber darin liegt auch eine Chance:

Stell dir vor, das Netzt wäre bestens gewartet und überall erst wenige Jahre alt... wie schade, es zu erneuern.

So, mit den vielen alten Leitungen, die ohnehin reif für eine Erneuerung sind, ist doch prima, man kann recht sicher abschätzen, was die Neubauten so abkönnen müssen in ihrer Lebensspanne.


05.11.2019 20:09    |    racemondi

Hoffentlich bekommen wir diesmal einen schönen Winter mit langen Phasen von -10 bis -20°.


05.11.2019 20:14    |    ballex

Au ja, dann freue ich mich schon aufs minutenschnelle elektrische Vorklimatisieren auch in geschlossenen Garagen/Parkhäusern, sehr angenehm!


05.11.2019 20:14    |    mz4

Na Mal nicht so böse sein!

 

Da laufen auch die Luft/Wärmepumpen am Anschlag ;)

 

Solange wir weiter brav V8 kaufen und mir Benzin fahren unterstützen wir doch die wärmeren klimata ;)

Endlich kein Schnee und kein böses Salz mehr auf den Straßen... :)

 

Apropro Klimawandel und CO2....

CO2 Lüge und sonnenwinde/Eruptionen hat auch der gute Tesla Fanatiker Horst ein schönes Video gedreht wie falsch doch unsere Klimapolitik ist...


05.11.2019 21:31    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Fritzibass schrieb am 5. November 2019 um 09:29:35 Uhr:

... Das bedeutet dass jeder (auch konsequente Nicht-Autonutzer) den Mist bezahlen...

Auch die Kaufen im Laden atmen Luft ein und sind für den Klimawandel mitverantwortlich. Fängt beim Ausatmen an und hört bei den Klamotten nicht auf.


06.11.2019 08:40    |    Fritzibass

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 5. November 2019 um 21:31:58 Uhr:

Zitat:

@Fritzibass schrieb am 5. November 2019 um 09:29:35 Uhr:

... Das bedeutet dass jeder (auch konsequente Nicht-Autonutzer) den Mist bezahlen...

Auch die Kaufen im Laden atmen Luft ein und sind für den Klimawandel mitverantwortlich. Fängt beim Ausatmen an und hört bei den Klamotten nicht auf.

Dann hör halt auf zu atmen....:D dann brauchst auch nicht mehr einkaufen und es wird eine Menge CO2 eingespart.....:p

Ohne den Menschen ginge es der Erde viel besser - das ist schon klar...aber wir sind nun mal da. Uns kann man nicht wegdiskutieren.;)


06.11.2019 09:45    |    jennss

https://www.t-online.de/.../...en-smog-das-gift-kommt-schleichend.html

 

So schlimm ist es bei uns gottseidank nicht. Aber mit CO² hat es doch nicht wirklich was zu tun.

j.


06.11.2019 10:44    |    thoelz

@Fritzibass schrieb am 6. November 2019 um 08:40:17 Uhr:

Zitat:

 

...

Ohne den Menschen ginge es der Erde viel besser - das ist schon klar...aber wir sind nun mal da. Uns kann man nicht wegdiskutieren.;)

Man könnte ja mal die Bevölkerungsexplosion thematisieren.

Aber ich fürchte das verstößt gegen die political correctness, die ja so manche überfällige Diskussion leider abschneidet.


06.11.2019 10:58    |    Fritzibass

Zitat:

@thoelz schrieb am 6. November 2019 um 10:44:39 Uhr:

 

@Fritzibass schrieb am 6. November 2019 um 08:40:17 Uhr:

Zitat:

@thoelz schrieb am 6. November 2019 um 10:44:39 Uhr:

Zitat:

 

...

Ohne den Menschen ginge es der Erde viel besser - das ist schon klar...aber wir sind nun mal da. Uns kann man nicht wegdiskutieren.;)

Man könnte ja mal die Bevölkerungsexplosion thematisieren.

Aber ich fürchte das verstößt gegen die political correctness, die ja so manche überfällige Diskussion leider abschneidet.

da sind wir ziemlich auf einer Wellenlänge....;)


06.11.2019 11:00    |    jennss

Zitat:

@thoelz schrieb am 6. November 2019 um 10:44:39 Uhr:

 

@Fritzibass schrieb am 6. November 2019 um 08:40:17 Uhr:

Zitat:

@thoelz schrieb am 6. November 2019 um 10:44:39 Uhr:

Zitat:

 

...

Ohne den Menschen ginge es der Erde viel besser - das ist schon klar...aber wir sind nun mal da. Uns kann man nicht wegdiskutieren.;)

Man könnte ja mal die Bevölkerungsexplosion thematisieren.

Aber ich fürchte das verstößt gegen die political correctness, die ja so manche überfällige Diskussion leider abschneidet.

Dann gibt es bald Kondome mit Umweltprämie :D.

j.


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