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08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (526)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

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15.10.2019 14:33    |    A-Driver05

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 15. Oktober 2019 um 12:34:18 Uhr:

Dabei hat die Politik offensichtlich kein Konzept auf lange Sicht...

Wohl aber Unternehmen aus erster Hand:

 

https://www.bp.com/.../rolle-von-erdgas.html

 

"Sowohl die Weltbevölkerung wie auch das verfügbares Einkommen steigen kontinuierlich"

 

" Der Anstieg der Bevölkerungszahlen wie auch das Wirtschaftswachstum sind die treibenden Faktoren für die steigende Energienachfrage. "

 

Allerdings wird sich die weltweite Energienachfrage bis zum Jahr 2040 um etwa ein Drittel erhöhen."

 

"...Vor diesem Hintergrund sieht der Outlook die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2040 um insgesamt zehn Prozent steigen."

 

Und hier kommen die Prognosen von der anderen Seite der Kompetenz:

https://www.umweltbundesamt.de/.../...as-emissionen-in-deutschland?...


15.10.2019 15:29    |    Fritzibass

Zitat:

@A-Driver05 schrieb am 15. Oktober 2019 um 14:24:54 Uhr:

Zitat:

@ballex schrieb am 15. Oktober 2019 um 08:05:51 Uhr:

Nur passt der Vergleich leider überhaupt nicht. Ein Fahrzeugakku hat eine andere Zellchemie und unterliegt anderen Qualitätsstandards als ein im chinesischen Hinterhof zusammengedengelter Laptop-Akku für ebay - das kann man einfach nicht in einen Topf werfen, zumal bei letzteren wohl kaum mindestens 8 Jahre Garantie drauf sind, wie bei den meisten Fahrzeugherstellern. ;)

Da liegst du aber (mal wieder) falsch. (Nicht jedoch das ich die Bastellösung gut finde, so am Rande). Es gibt drei relevante Zellchemien für Lithium Akkumulatoren.

 

Wie soll daher ein Auto eine andere Zellchemie besitzen? Man kann die Inhaltsstoffe variieren, aber was sollen die 10 000 Leute in der Entwicklung jeden Tag sonst machen?

 

Andere Qualitätsstandarts? Werden die Akkus für Elektroautos besonders mit viel Liebe produziert und für jede Zelle eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen?

 

 

Akku Zellen sind genormt, das 18650 ist am meisten verbreitet und wird z.B. bei Tesla verwendet. Alternativ die Alu Tüte, die beim EQ verwendet wird. Die Zellen stammen von Markenhersteller wie Sony, Panasonic und weitere. Die haben die gleichen Ladezyklen wie die Autohersteller. Beim Ebay Schrott (der Schrottladen gehört auch dem Tesla Gründer) handelt es sich um recycelte Akkus, die aus dem Abfall verbotenerweise gefischt wurden.

Nicht nur die Zusammensetzung der "Inhaltsstoffe" ist relevant - es wird auch an der Bauweise und Kühlung gearbeitet. Je besser z.B. die Kühlung umso schneller kann theoretisch geladen werden (praktisch noch nicht mangels Infrastruktur) bzw. umso mehr Leistung kann über einen längeren Zeitraum abgerufen werden.


15.10.2019 16:07    |    ballex

Zitat:

@A-Driver05 schrieb am 15. Oktober 2019 um 14:24:54 Uhr:

Zitat:

@ballex schrieb am 15. Oktober 2019 um 08:05:51 Uhr:

Nur passt der Vergleich leider überhaupt nicht. Ein Fahrzeugakku hat eine andere Zellchemie und unterliegt anderen Qualitätsstandards als ein im chinesischen Hinterhof zusammengedengelter Laptop-Akku für ebay - das kann man einfach nicht in einen Topf werfen, zumal bei letzteren wohl kaum mindestens 8 Jahre Garantie drauf sind, wie bei den meisten Fahrzeugherstellern. ;)

Da liegst du aber (mal wieder) falsch. (Nicht jedoch das ich die Bastellösung gut finde, so am Rande). Es gibt drei relevante Zellchemien für Lithium Akkumulatoren.

 

Wie soll daher ein Auto eine andere Zellchemie besitzen? Man kann die Inhaltsstoffe variieren, aber was sollen die 10 000 Leute in der Entwicklung jeden Tag sonst machen?

 

Andere Qualitätsstandarts? Werden die Akkus für Elektroautos besonders mit viel Liebe produziert und für jede Zelle eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen?

 

Akku Zellen sind genormt, das 18650 ist am meisten verbreitet und wird z.B. bei Tesla verwendet. Alternativ die Alu Tüte, die beim EQ verwendet wird. Die Zellen stammen von Markenhersteller wie Sony, Panasonic und weitere. Die haben die gleichen Ladezyklen wie die Autohersteller. Beim Ebay Schrott (der Schrottladen gehört auch dem Tesla Gründer) handelt es sich um recycelte Akkus, die aus dem Abfall verbotenerweise gefischt wurden.

Ehm, bevor du jemand anderem falsche Aussagen unterstellst bitte nochmal selbst informieren. Natürlich ist die Zellchemie und damit die Varianz der Inhaltsstoffe (z.B. der Anteil von Kobalt) anders, die angesprochene Normung der Zellen (z.B. 18650) bezieht sich in erster Linie auf den Formfaktor. Und gerade weil dieser Punkt der unterschiedlichen Zellchemie so relevant ist, beschäftigen sich ganze Abteilungen bei den Zell- und Fahrzeugherstellern damit um Langlebigkeit, Energiedichte und Be- und Entladeraten zu verbessern und für den Einsatz im Auto zu optimieren.

 

Und natürlich werden bei Fahrzeugzellen auch andere Qualitäts- und Verarbeitungsstandards eingesetzt als bei Unterhaltungselektronik aus dem Hinterhof, das fängt bei der Kapselung an und hört bei der Crashsicherheit auf.

 

Weitere relevante Unterschiede bzgl. Einsatz im Fahrzeug hat Fritzibass schon genannt.


15.10.2019 18:27    |    BaldAuchPrius

Wirklich interessant die Eingangsfrage.

 

hab fürs Durchsetzen gestimmt, aber für mich gedacht: "bei dieser Aussage lasse ich aber offen, wie der Strom für den Motor zum Motor kommt" .

Dass die Kombination Verbrenner/Getriebe auf dem absteigenden Ast ist, halte ich für sicher, beide Funktionen kann ein EMotor allein übernehmen, die Frage bleibt nur danach, welcher Speicher sich durchsetzt,

Oder vielleicht, und das glaube ich eher, wird es auch eine Zweiteilung geben, manchmal ist der Akku besser geeignet, manchmal die BSZ. So wie bisher manchmal der Benziner, und manchmal der Diesel die bessere Wahl ist.


15.10.2019 19:14    |    jennss

Kobalt wird übrigens auch für Nockenwellen und zur Entschwefelung von Erdöl verwendet, wie ich gerade in "Elektroautomobil" gelesen habe.

j.


16.10.2019 11:17    |    camper0711

Bullshit:

 

Zitat:

@A-Driver05 schrieb am 13. Oktober 2019 um 23:10:21 Uhr:

Beim klassischen Verbrenner sind die Reibungskräfte des Motors viel zu groß! Es muss ein hoher Teil an Energie aufgewendet werden, der durch die Reibung des Motors entsteht.

 

Ich weiß nicht wie es beim Wankelmotor ist, sollte aber deutlich geringer sein?

und warum war/ist die größte Schwäche des Wankelmotors dann der (im Vergleich) zu hohe Verbrauch???

 

(und die Reibungskräfte im Motor sind eher zu vernachlässigen ;) )

 

 

 

Zitat:

@A-Driver05 schrieb am 13. Oktober 2019 um 23:10:21 Uhr:

Ich finde Aussagen wie, ein Elektromotor hat 90% Effizienz, während Verbrennungsmotoren nur ca. 40% Effizienz besitzen komplett überflüssig. Ich weiß nicht wie es physikalisch ist,

1. ist der übliche Fachbegriff "Wirkungsgrad"

 

und 2. muss man die gesamte Prozeßkette anschauen:

also - bei Braunkohlestrom - auch den Wirkungsgrad des Kraftwerks mit bedenken!

 

--> Elektroautos für die Mobilität der breiten Masse werden erst dann sinnvoll, wenn genug Solar- und Windstrom da ist, so dass die Kohlekraftwerke einfach mangels Nachfrage abgeschaltet werden!


16.10.2019 11:20    |    jennss

Dann sieht es ja gut für die Zukunft der E-Autos aus. :)

j.


16.10.2019 13:08    |    paelzerbu

Besonders, weil China voll auf E-Mobilität setzt und der Verbrenner in einigen Ländern, die selbst keine Autoherstellung besitzen, wohl bald verboten wird.

So kann man natürlich die E-Autos auch pushen. Jetzt kommt noch die "Fridays for future" Bewegung hinzu, die die Politik auch hierzulande zwingt, Elektrofahrzeuge weiter zu bevorzugen.

Letztlich darf man auch nicht vergessen, daß Verbrenner auch für gute Einnahmen sorgen. Das fängt mit der Mehrwertsteuer an, geht mit der Kfz-Steuer weiter, und beinhaltet große Mengen aus dem Spritverkauf.

Mittelfristig wird man diese Gelder beim Wegfall der Verbrenner ausgleichen müssen. Wer das dann wohl zahlen will?


16.10.2019 13:12    |    jennss

Wegen der Mineralölsteuer? Wenn die Steuer auf Strom das nicht ausgleicht, geben die Menschen ihr Geld eben für anderes aus. Steuer wird ja auf fast alles erhoben.

j.


16.10.2019 13:19    |    remix

warum wohl wird der Strompreis (EEG = erneuerbare Energien-Gesetz) nächstes Jahr mal wieder ansteigen?!

 

im Gegensatz zum Benzin/Diesel zahlen für den immer teureren Strom alle - nicht nur die Fahrer von E-Autos.....

 

und für Ausfälle bei der Mineralölsteuer werden auch Alle irgendwoanders zahlen;

 

mal sehen weit die Solidarität geht, wenn der Stadtmensch/Fahradfahrer etc. ohne Auto die E-Mobilität quersubventionieren muss...


16.10.2019 14:02    |    jennss

Dass der jetzige Stromkostenanstieg mit Autos zu tun hat, bezweifel ich. Im Moment verkaufen sich Verbrenner doch noch ganz super und es fahren viele rum.

 

Und warum sollten Mindersteuereinnahmen beim Öl ausgerechnet durch Strom wieder reinkommen? Solange der Mensch sein Geld weiter fleißig ausgibt, landet auch genug Steuer beim Staat. Da kann das Geld z.B. auch in Akkus ausgegeben werden.

j.


16.10.2019 14:07    |    Fritzibass

Zitat:

@remix schrieb am 16. Oktober 2019 um 13:19:35 Uhr:

warum wohl wird der Strompreis (EEG = erneuerbare Energien-Gesetz) nächstes Jahr mal wieder ansteigen?!

 

im Gegensatz zum Benzin/Diesel zahlen für den immer teureren Strom alle - nicht nur die Fahrer von E-Autos.....

 

und für Ausfälle bei der Mineralölsteuer werden auch Alle irgendwoanders zahlen;

 

mal sehen weit die Solidarität geht, wenn der Stadtmensch/Fahradfahrer etc. ohne Auto die E-Mobilität quersubventionieren muss...

Sollte doch kein Problem sein...die Radfahrer nutzen seit Jahren die Infrastruktur die aus Kfz und Mineralölsteuer geschaffen wurde. Stichwort Solidargemeinschaft.....


16.10.2019 17:58    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@camper0711 schrieb am 16. Oktober 2019 um 11:17:11 Uhr:

...

und 2. muss man die gesamte Prozeßkette anschauen:

also - bei Braunkohlestrom - auch den Wirkungsgrad des Kraftwerks mit bedenken!

 

--> Elektroautos für die Mobilität der breiten Masse werden erst dann sinnvoll, wenn genug Solar- und Windstrom da ist, so dass die Kohlekraftwerke einfach mangels Nachfrage abgeschaltet werden!

Sorry, wenn du beim Elektroauto beim Rohstoff für den Strom ansetzt, dann musst du das auch beim Rohstoff für Verbrenner so tun.

Dann musst du dem Verbrenner auch noch den energieaufwand für Förderung, Transport und Raffinierung des Rohöls als Verlustleistung draufrechnen.

 

Aber eine etwas andere Betrachtungsweise könnte hilfreich sein:

Wenn du mal von 100% Kohlestrom ausgehst:

Der Schlot des Kraftwerkes steht irgendwo, der Qualm kann besser als in mobilen Anwendungen gefiltert werden, und wird gut verdünnt, bevor er dicht besiedeltes Gebiet trifft. Ver Verbrenner haut sein Abgas keine 2 Meter neben dem Bürgersteig unverdünnt direckt in Höhe von Kindernasen raus.

 

Es ist zwar in Summe nicht weniger Dreck, der entsteht, aber er trifft nicht geballt auf die Leute.


16.10.2019 18:33    |    racemondi

Bin ich froh nochmal einen Verbrenner bestellt zu haben.


16.10.2019 18:35    |    BaldAuchPrius

Ich bin Froh, bereits ein BEV zu haben, aber ich kann viele verstehen, für die die aktuellen Modelle aus diversen Gründen nicht passen (Preis/Reichweite/Ladesituation). Allerdings verblüfft mich, dass nicht einige davon eher traurig sind, nochmal einen Verbrenner bestellt haben zu müssen, WEIL es für sie keine passenden EMobile gibt


16.10.2019 18:40    |    racemondi

Bin gespannt wenn der erste Hype wegen E-Smog kommt um hier die BEV-Fahrer zu melken.


16.10.2019 18:47    |    BaldAuchPrius

Gute Frage …. aber "Gründe" (um nicht Rechtfertigungen zu schreiben) fürs Melken wir man mit Sicherheit (er)finden.


16.10.2019 19:32    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@camper0711 schrieb am 16. Oktober 2019 um 11:17:11 Uhr:

...und 2. muss man die gesamte Prozeßkette anschauen:

also - bei Braunkohlestrom - auch den Wirkungsgrad des Kraftwerks mit bedenken!

 

--> Elektroautos für die Mobilität der breiten Masse werden erst dann sinnvoll, wenn genug Solar- und Windstrom da ist, so dass die Kohlekraftwerke einfach mangels Nachfrage abgeschaltet werden!

Jetzt schon genauso gut, es kann nur noch Besser werden. Logische Konsequenz? :D


16.10.2019 22:31    |    jennss

Hier steht etwas zu Kobalt im Kongo, ein Interview mit einem Inspekteur dort:

https://www.spiegel.de/.../...schen-fuer-unsere-e-autos-a-1291533.html

j.


17.10.2019 08:10    |    mz4

Ich sehe auch im e Antrieb die Zukunft.

Allerdings habe ich gerde einen neuen benziner Verbrenner gekauft und der Nächste böse Verbrenner für nächstes Jahr ist auch fest geplant mit LPG.

 

der neue ist ein Hochdachkombi in XL Länge gibts zwar unter umständen als e-Auto aber ich bin nicht Bereit das doppelte für "e" zu zahlen obwohl der Einsatzzweck für den Hochdachkombi mit max. 30-80km am Tag gerade zu für einen E-Antrieb schreien würde.

 

Nächstes Jahr darf es noch mal ein V8 aus Detroit sein. Elektro in dem Segment gibt es noch nicht. (Platz und Anhängelast) deshalb bin ich da erst mal fein raus.

 

Doch trotzdem glaube ich dem E-Antrieb gehört die Zukunft.

Wenn ich auch glaube das die nächsten 10 Jahre von Hybriden dominiert wird.

Rein e-Autos sind aktuell noch etwas für na nennen wir sie mal "Nerds".. oh mein Gott ich bin ja auch ein Nerd ;) aber der e-Antrieb hat mir noch zu viele Probleme.

also weniger der Antrieb an sich da hat Tesla ja vorgemacht beim Model S zumindest wie haltbar das alles sein kann wenn man nicht wie VAG auf "billigst" sondern auf "optimal" produziert.

 

Ich denke der eAntrieb ist aktuell für "insgeschäftfahrer" mit mittleren Strecken interessant. (15-50km on way)

Für langstrecken nur wenn man bereit ist die Ladezeit in kauf zu nehmen und es der Terminplan zu lässt.

allerdings kenne ich einige die so unter "strom" stehen das diese entweder einen Fahrer haben da sie im Auto arbeiten aber inzwischen vermehrt auf die Bahncard 100% gehen um entspannt arbeiten zu können während des Ortswechsels.

 

ein Hybrid ist für nen Vertreter auch ne gute wahl als Dieselersatz.

 

Für Familien halte ich ein reines E-Auto noch nicht tragbar. zumindest nicht mit Kleinkindern.

Wenn ich >1000km fahre dann hab ich keine Zeit da 2Std. pausen zum Laden unter zu bringen wärend mir die Kinder die Ohren voll jaulen. und kein Tablet und Handy gibts nicht für die kleinen.

wenn man dann noch auf einer Strecke unterwegs ist wo der freundliche Tesla 20min nachladen bei 50KW vorschlägt um den nächsten Ladepunkt zu erreichen man aber nur 8KW geliefert bekommt weil der Ladeplatz zu gering angebunden ist oder es einfach gerade keinen Strom gibt und aus 20min 1-2std. nachladen werden ist das sorry aber nicht familenfreundlich für einen durchgeplanten tag.

 

Wasserstoff ist interessant und ja er braucht mehr energie zum erzeugen als ein akku zu laden.

jedoch muss man in das Spiel auch das gewicht des Akkus auf die KM also Verbrauch mit einrechnen. (ein wasserstrofftank ist leichter).. die produktion und die entsorgung des akkus usw.. usw.. spätestens da wird es ener bei akkus... kommt jetzt noch unser toller naturstrom ins spiel wo die windräder still stehen weil der strom nicht abgenommen wird und man genau hier die windräder weiter laufen lassen könnte da wasserstoff aufgeschlossen wird schaut es wieder anders aus.

eine 100% e umstellung lassen die stromnetze nicht zu auch nicht in 10 Jahren.

da müsste sämtliche tiefbaukapazität für die stromtrassen aufgebraucht werden was sehr unrealistisch ist. als beispiel reicht ja schon das 4G Netz und Glasfaser.. warum sollte das mit dem Stromnetz "schneller" gehen.

Alles irgendwie rel. wachsweich.

 

zudem man Wasserstoff transportieren kann und schnell tanken.

 

in 10 Jahren würde ich vermutlich was die Neuzulassungen angeht 50/50 Akku vs. Wasserstoff tippen. (Hybrid und Verbrenner mal ausgeklammert)

 

Effizienz hin oder her es muss für alle Seiten bezahlbar sein.

Wenn wir jetzt die Strompreisentwicklung der letzten 10/15Jahre anschauen und der Stromabsatz nun durch E Mobilität wieder stärker steigt bin ich gespannt wie der Strompreis in 10 Jahre aussieht. (natürlich kostet der Liter Benzin in 10 Jahren auch 3-5€)

 

unterm strich können die klimaziele nur erreicht werden wenn die untere mittelschicht und die unterschicht aufs auto fahren verzichten muss weil sie es sich nicht mehr leisten können.

 

Denn ein alter Verbrenner am leben zu halten ist immer noch umweltfreundlicher als ein neuen elektrowagen zu kaufen. (ja ich kenne blablabla die Annahme das ein e auto ab 80000km günstiger für die umwelt wäre...;) )

Ich kenne Horst Lüning auch zu gut und wenn man es macht wie er ist es doch totaler bullshit über was er philisophiert.. denn unterm strich verdient er mit seinem blog mehr im monat als das durchschnittseinkommen der oberen mittelschicht zuzüglich zu den millionen die er schon hat ;)

sozusagen ein perpetum mobile was er da betreibt.


17.10.2019 08:22    |    ballex

Zitat:

...wenn man dann noch auf einer Strecke unterwegs ist wo der freundliche Tesla 20min nachladen bei 50KW vorschlägt um den nächsten Ladepunkt zu erreichen man aber nur 8KW geliefert bekommt weil der Ladeplatz zu gering angebunden ist oder es einfach gerade keinen Strom gibt und aus 20min 1-2std. nachladen werden ist das sorry aber nicht familenfreundlich für einen durchgeplanten tag.

Was du da erzählst kommt in der Praxis nicht vor, sondern sind Schauermärchen, die man sich zusammenreimt, wenn man keine Praxiserfahrung mit BEV hat.

 

Edit: Zum Rest sagt nach diesem Beitrag schon Zephyroth etwas, das spare ich mir mal an dieser Stelle.


17.10.2019 08:22    |    Zephyroth

Das ein H2-Antrieb leichter ist als ein Akku hält sich auch irgendwie ewig. Sicher ist ein H2-Tank leichter, allerdings ist der ja nicht alles. Die Praxis zeigt das heutige FCEV's (Mirai, Nexo, GLC etc.) nicht leichter sind als gleichwertige BEV's. Der Mirai wiegt stolze 1800kg, ebenso der Nexo. Der GLC bringt es auf knapp 2t (wie auch ein Model X). Ein Model 3 hingegen gibt's ab 1600kg bis 1900kg.

 

Ich bin auch nicht der Meinung, das jetzt stante pede alle Verbrenner gegen BEV's ausgetauscht werden müssen. Das umweltfreundlichste ist, wie schon hier geschrieben, das Auto (und die damit eingesetzten Ressourcen) so lange wie möglich zu nutzen. Aber wenn der Verbrenner am Ende seiner Lebensdauer ist, dann sollte man auf ein BEV umsteigen.

 

Grüße,

Zeph


17.10.2019 08:33    |    mz4

Ich sehe das auch noch aus dem Sicherheitsaspekt.

 

Gewicht auf der Straße bedeutet Sicherheit beim Crash. (sagt auch der Horst ;) )

Aber eben nicht nur das reine Gewicht sondern das Gewicht an der richtigen Stelle.

Bei den BEV hat man viel Gewicht im Boden und alles andere wird möglichst leicht gebaut.

 

Besonders schön sieht man das an den Schnittmodellen oder "Baumustern" bei Tesla in den Ausstellungsräumen des Model S.

 

Ich möchte nicht wissen wie ein BEV gegen eine 1994er S-Klasse oder einen egal wie alten Dodge RAM, Mercedes G Klasse im Crash abschneidet... (Leiterrahmen bzw. Eisenbahnschwellen gegen Alublechle)

 

Klar kann man ne Karosse leicht bauen die viel Energie absorbieren kann.

Das funktioniert bei der Formel1 super da hier ein eng abgesteckter Crashbereich und fest definierte Spielpartner im Umlauf sind.

 

Was ich damit sagen will ist man kann alles leicht oder schwer bauen um schöne Zahlen zu präsentieren.

Denn das Gewicht ist für den Verbrauch fast nebensächlich wie wir in den letzten 30 Jahren Verbrenner fahren nun hoffentlich alle gemerkt haben.

der cw/Wert spielt auch nur bei der AB wirklich mit rein und interessiert in der Stadt kaum jemanden.

 

nicht umsonst braucht der aktuellste Top downsize 3Zylinder Turbo Euro6d isc Motor mit 130 PS mehr Benzin als ein 25! Jahre alter 140PS 4zylinder Motor bei nur 100KG Differenzgewicht übers auto gezogen wo dann aber 5 gang schaltgetriebe aus damaligen Zeiten gegen eine moderne 8gang automatik stehen. und der verbauchs Unterschied beläuft sich auf 15-20% zu gunsten des fast oldtimers.


17.10.2019 09:22    |    Zephyroth

Model 3 und Model X erzielen beide Bestwerte beim NCAP-Crashtest. Es wurde sogar kolportiert das das Model 3 das sicherste Fahrzeug der Welt ist. An der Sicherheit scheitert's bestimmt nicht.

 

Grüße,

Zeph


17.10.2019 09:23    |    mz4

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 17. Oktober 2019 um 09:22:22 Uhr:

Model 3 und Model X erzielen beide Bestwerte beim NCAP-Crashtest. Es wurde sogar kolportiert das das Model 3 das sicherste Fahrzeug der Welt ist. An der Sicherheit scheitert's bestimmt nicht.

 

Grüße,

Zeph

Auf den Crashtest geb ich nix weil es halt auf den Gegenspieler ankommt...


17.10.2019 09:27    |    ballex

Zitat:

Bei den BEV hat man viel Gewicht im Boden und alles andere wird möglichst leicht gebaut.

Das ist so einfach keine haltbare Aussage und stimmt auch nicht...sorry.

Model S/X haben auch top Werte bei den Überschlags- und Dachfestigkeitstests, einfach die entsprechenden Crashtests anschauen, in den USA werden - anders als bei uns - auch Überschlag und Dachfestigkeit getestet. Du machst es dir wirklich zu einfach, wenn du die Tests schlicht nicht anerkennen willst.


17.10.2019 09:27    |    Zephyroth

Richtig. 1900kg Model 3 vs. W140. Gewinnt der Tesla. Jede Wette. Gleiches Gewicht, aber 20 Jahre Vorsprung im Karosseriebau inklusive modernerer Sicherheitssysteme (Gurte, Airbags etc.).

 

Oder noch besser, nach deinem Denken: 2.2t Model S oder X, beide schwerer als ein W140 inklusive deutlich steiferer Karosse. Wer wird gewinnen?

 

Es ist eine Illusion zu glauben, das ein über 20 Jahre altes Fahrzeug noch mit heutigen Fahrzeugen mithalten kann. Bestenfalls kann er durch das Gewicht (selbst bei dem liegt er nicht mehr vorne) etwa wett machen.

 

Schau's dir selber an:

 

Model 3:

https://www.youtube.com/watch?v=cMiZa3HgRVE

 

S-Klasse W140:

https://www.youtube.com/watch?v=AenIm5ljNBk

 

Wobei ich sagen muß das sich das Ding sehr gut schlägt. Trotzdem sieht man das es die Fahrgastzelle mehr verformt, von den fehlenden Seitenairbags etc. mal abgesehen.

 

Grüße,

Zeph


17.10.2019 09:34    |    metalhead79

Es kommt ja auch hinterher nicht darauf an wie das Auto aussieht. Verformung hält Energie von den Insassen ab.

Schau dir mal den Smart an, das Ding ist so steif da ist der Unfallgegner einen halben m kürzer denkst der Smart hatte 'nen kleinen Parkrempler. Drin sitzen möchte ich trotzdem nicht.

Fahr doch mal mit 'nem Panzer und mit 'nem aktuellen Auto mit 60km/h gegen eine Betonwand und sag uns wie sich das jeweils angefühlt hat (tipp, nimm zuerst das Auto :D).

 

Gruß Metalhead


17.10.2019 09:36    |    Schwarzwald4motion

17.10.2019 09:38    |    Zephyroth

So ist es. Die Energie auf kürzerem Weg abbauen bedeutet zwangsläufig höhere Beschleunigungen und damit Kräfte --> größere Verletzungen. Hohes Gewicht hilft nur, wenn es den Unfallgegner weiterschieben kann, spricht seinen Weg zum Energieabbau verlängert. Sind beide etwa gleich schwer, dann --> Pech gehabt.

 

Zum Pfahltest: Das Ding ist der reinste Panzer...

 

Grüße,

Zeph


17.10.2019 10:02    |    Goify

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 17. Oktober 2019 um 08:22:52 Uhr:

Das umweltfreundlichste ist, wie schon hier geschrieben, das Auto (und die damit eingesetzten Ressourcen) so lange wie möglich zu nutzen. Aber wenn der Verbrenner am Ende seiner Lebensdauer ist, dann sollte man auf ein BEV umsteigen.

Exakt so sehe ich das auch. Das bedeutet, wir können den Thread schließen und in zehn Jahren hier weiterdiskutieren. Alle von uns haben Autos, die wirtschaftlich noch 10 Jahre zu unterhalten sind. Wobei jenns mit seinen E-Autos da schon größere Probleme hat.


17.10.2019 10:16    |    mz4

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 17. Oktober 2019 um 09:38:15 Uhr:

So ist es. Die Energie auf kürzerem Weg abbauen bedeutet zwangsläufig höhere Beschleunigungen und damit Kräfte --> größere Verletzungen. Hohes Gewicht hilft nur, wenn es den Unfallgegner weiterschieben kann, spricht seinen Weg zum Energieabbau verlängert. Sind beide etwa gleich schwer, dann --> Pech gehabt.

 

Zum Pfahltest: Das Ding ist der reinste Panzer...

 

Grüße,

Zeph

Jepp absolut.

Das Ideal wäre für einen selbst den gegner negativ zu beschleunigen und zurück zu drücken...

 

Der Pfahltest ist aber echt beeindruckend von der Karosseriesteiffigkeit


17.10.2019 10:21    |    Max.Ogi

Hi,

 

das Auto mit e-Motor ist sicher die Zukunft - aber mit Batterie oder Wasserstoff ? Das z.Zt. ungelöste Problem ist doch wie die Sonnen-/Windenergie so zu speichern dass sie dann zur Verfügung steht wenn sie gebraucht und nicht wenn sie da ist. Ich wohne in einem "Erholungsgebiet" 7 km vom nächsten Supermerkt bzw. einer Bahnstation. Bei uns gibt es geschätzt 400 PKW. Papa fährt damit zur Arbeit, Mutter bringt die Kinder zur Scule (auch 7 km) und fährt einkaufen. Wenn diese 400 PKW am Abend zum Laden ans Netz gehen geht das nächste Umspannwerk in die Knie. Wenn sich die Leute aber so wie bisher bei der Tankstelle um Wasserstoff anstellen gibt es ein e-Problem nicht.

 

Die stille Post bei meinem Stromversorger sagt: bevor wir jetzt alle Kabel verstärken, die Zähler zur Leistungssteuerung austauschen, bauen wir ein H2-Leitungsnetz und tauschen die e-Zähler gegen Brennstoff-Zellen aus. Nach der Brennstoff-Zelle (pro Haushalt oder Häuserblock ?) läuft alles wie bisher. Bei der Brennstoff-Zelle gibt es eine Automaten-Tankstelle für KFZ.

 

Frage nur wo da der Markt bleibt, wie die Öl-Multis reagieren und wie Hr. Trump "america great again" machen will wenn er da noch lange schläft. Ich weis von grossen Industrien (Stahl-/Aluminium-Werke) die zur Zeit mit H2-Erzeugung experimentieren um von den CO2 Zertifikaten weg zu kommen.

 

Wenn das was wird ist nach meiner Meinung die Frage der e-Mobilität geklärt.

 

Max


17.10.2019 10:24    |    mz4

Achso wir dürfen natürlich noch eins nicht vergessen.

 

was die Zukfunft generell betrifft.. so anbahnende Kriese usw...

Leider ist die Glaskugel gerade beim Polierer deshalb sehe ich es nicht deutlich wann ;)


17.10.2019 14:05    |    paelzerbu

Wie auch immer, es wird einen Übergang geben. Aber ich verstehe nicht, wie man sich blindlings immer nur auf eine Alternative festlegen kann. Vor Jahren war es das Gasbetriebene Fahrzeug. Das ist doch immer noch eine gute Alternative wenn man das elektrisch erzeugte Gas im schon vorhandenen Netz speichert und die Fahrzeuge eine hohe Reichweite oder hohe Transportkapazitäten haben müssen. Für kurze Strecken reicht dann ein Elektrofahrzeug, welches insbesondere in den Innenstädten eben abgasfrei unterwegs ist. Für den Urlaub nimmt man dann eben den Zug oder leiht sich ein Gasfahrzeug. Vielleicht reicht auch zeitlich die Zwischenladung....

Dadurch schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn man hat den Strom gespeichert, der bei den entssprechenden Bedingungen zur Verfügung steht, und man hat die Emissionen in den Ballungsräumen reduziert.

Wasserstofffahrzeuge wären eine Alternative, aber die Speichermöglichkeiten sind nach wie vor schlecht und letztlich aufwendig. Wer will zudem einen Tank, der nach einiger Zeit automatisch halb leer ist.

Brennstoffzellen haben ihre Berechtigung eher im stationären Bereich.

Das kann sich natürlich alles noch in Richtung der Elektrofahrzeuge verschieben, wenn es neue Akkus gibt, die sowohl günstiger, als auch haltbarer, als auch eine höhere Kapazität haben. Das Speicherproblem bei großen Mengen über längere Zeit bleibt aber auch da.


17.10.2019 14:53    |    remix

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 17. Oktober 2019 um 14:05:27 Uhr:

Wie auch immer, es wird einen Übergang geben. Aber ich verstehe nicht, wie man sich blindlings immer nur auf eine Alternative festlegen kann....

finde ich auch falsch;

 

das ist m.E. eine Übereinkunft mit der Industrie: "wir entscheiden uns jetzt mal für das E-Auto" damit die Industrie verbindlich weiß, wohin Sie entwickeln muss und für die Energiewende bringt das noch mehr Druck auf den Kessel...

 

ulkig, dass in Japan , wo genug (Atom-) Strom vorhanden ist, Toyota weiter verstärkt am Wasserstoff forscht und entwickelt...

 

 

politische Entscheidungen.... - haben mit Vernunft nichts zu tun, jetzt muss halt erstmal schnell und laut geschossen werden... wie bei der Autobahn-Maut


17.10.2019 18:35    |    38special

Der E-Antrieb hat seine Vorteile in der Stadt; vor allem in Müllautos, Stadtbussen, Postautos, Stadttaxen, Paketdienste, Lieferverkehr usw. Die sind dann auch Nachts geräuscharm unterwegs und brauchen keine riesen Akkus/Reichweiten.

 

Für alles, was über Land fährt und hier weitere Strecken zurücklegen muss, ist ein sauberer Diesel das perfekte Verkehrsmittel.


17.10.2019 20:47    |    ballex

Zitat:

ein sauberer Diesel

Ein echtes Oxymoron. ;) Und warum sollte man mit einem E-Auto nicht überland fahren? Gerade zum in die Stadt pendeln ist es ideal und auf dem Land/im Speckgürtel gibt's in der Regel auch genug Platz für Ladepunkte. Ich kann dir aber versichern, dass auch Langstrecke kein Problem mehr ist, es sei denn man ist rasender Vertreter...aber so viele gibt's davon auch nicht (mehr).


17.10.2019 20:47    |    hd311

Zitat:

@Reaver1988 schrieb am 9. Oktober 2019 um 07:24:01 Uhr:

Elektroantrieb: Ja

Ladetechnologie: Nein

 

Ich bin der Meinung, dass wir mit dem Elektroantrieb ein ganz heißes Eisen im Feuer haben. Lediglich an der Ladefunktionalität scheitert es. Daher bin ich umso verwunderter, dass überall Säulen aus dem Boden gestampft werden. Das kann und wird nicht die Ladetechnologie der Zukunft sein. Zu langsam, zu Punktuell, zuviel Infrastrukturaufwand (Die Stromkabel für jede Säule müssen ja auch irgendwo herkommen). Man sollte sich lieber noch 5 Jahre Zeit geben und alles an Geld und Zeit investieren eine tragbare Lösung für die Übermittlung von Strom zu entwickeln (Geladene Flüßigkeiten, die an vorhandenen Tankstellen erzeugt/befüllt werden können oder sowas).

Die derzeitige Ladetechnologie ist bei mir auch eine Lösung von gestern ...

Aber ob geladene Flüssigkeiten genug Effizienz liefern, bezweifle ich, denn das REDOX System gibt es schon seit Jahren, es ist aber so schwer und riesig, dass es nur für stationäre Anlagen taugt ...

Und das wird sich auch nicht durch ein paar andere chemische Gleichungen ändern lassen, von dem warscheinlich schlechteren Wirkungsgrad ganz zu schweigen .. das ist ja auch schon beim Thema Wasserstoff so ...

Als Physiker sehe ich eine Weiterentwicklung der Batterietechnologie als das beste Mittel den Wirkungsgrad auf die 90 % zu bringen, was niemals ein Gas - oder Erdölgetriebenes Vehikel hinbekommen wird !

 

Ich vermisse die Erkenntniss von Politikern bzw. Entwicklern, dass es nicht die Lösung sein kann, ein Kabel anzustecken und dann zu warten, bis da was geladen ist ... Einen Akku mit über 100 kW zu Laden, IST NICHT GERADE DIE SCHONENDSTE ART !

Eine der Lösungen um schnell und batterieschonend den Elektro Autos neue Reichweite zu verschaffen, ist nur über eine Akku Modul Technik zu erreichen:

 

Die Batterie Modul werden in einem automatisierten Vorgang an der Tankstelle innerhalb weniger Minuten gegen ein geladenes Modul getauscht.

Klar ist das ein gewaltiger Ansatz, aber das gerade vermisse ich bei den Verantwortlichen. Ist es wirklich so, dass echte Fachleute sich nicht in der Politik verheizen lassen wollen ?

Sind deshalb unsere Politiker nur gute Redner ohne echtes Fachwissen (hier eben Physik oder Elektrotechnik, Robotertechnologie ) ?

Das Thema würde den Tankstellen, die dann eine Fusion von Stromanbietern und Robotertechnik wären, neues Leben einhauchen - und das für die nächsten

Jahrhunderte. Und Arbeitsplätze ohne Ende ... ! (Es gibt automatisierte Parkhäuser, so eine Technik ist ja schon die halbe Miete ...)

 

Nebenbei wäre das ein Geschäftsmodell für Europa ohne Beispiel ... Die Akku Forschung könnte zu einer Kernkompetenz der Europäer werden.

 

Ich kann nicht glauben, das die Vorstände bei ... genau solche Fehler machen, wie früher die Vorstände der Strommonopolisten vor der Energiewende....

was haben die gelacht, über Photovoltaik - ein paar Jahre dann später - wars vorbei mit dem Lachen und mit deren Karriere.

 

Ein anderes Thema ist die Bereitstellung der gigantischen Energiemengen für das Laden von zig Millionen Akkus ... Aber das will ich nur knapp skizzieren...

Lösung: dezentrale Energieversorgung auf jedem Hausdach ... und wäre eine Chance für die Monopolisten, wenn sie sich von ihrer grosstechnischen Gelddruckmaschine "Kernkraftwerk" lösen müssten.

 

Jetzt sind die Zinsen so günstig wie noch nie > das Geld ist verfügbar > es fehlt nur echtes Unternehmerisches Handeln mit Know How und politischer Unterstützung ...

Ach ja und die Gewerkschaften - - - aber da gilt das gleiche wie bei den Politikern, die schauen nur bis zu ihrem Tellerrand ..


17.10.2019 21:09    |    hd311

Zitat:

@38special schrieb am 17. Oktober 2019 um 18:35:13 Uhr:

Der E-Antrieb hat seine Vorteile in der Stadt; vor allem in Müllautos, Stadtbussen, Postautos, Stadttaxen, Paketdienste, Lieferverkehr usw. Die sind dann auch Nachts geräuscharm unterwegs und brauchen keine riesen Akkus/Reichweiten.

 

Für alles, was über Land fährt und hier weitere Strecken zurücklegen muss, ist ein sauberer Diesel das perfekte Verkehrsmittel.

Da glaubt einer noch an saubere Diesel ...

Ah ja VW Werksangehöriger oder Gewerkschafter ... ?

Habe mir einen "modernen" Euro 6xx angesehen --- das Ding ist ein Berg aus High Tech und was weis jeder Physiker ... je komplexer ein System ist, umso leichter fällt es aus ...

 

Schon mal ein paar Tausender nur für eine Diesel Pumpe gezahlt ?

Oder AdBlue Dosiereinrichtung oder oder ...

 

Nein - weil jedes 2. Jahr ein neues Auto gekauft wird ...

Toll so was von Nachhaltigkeit ...


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