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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (564)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

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21.11.2019 13:25    |    paelzerbu

Wie oben schon steht, Wasserstoff aus Erdgas herzustellen ist für Antriebe eigentlich unsinnig. Da könnte man auch mit besserem Gesamtwirkungsgrad gleich Erdgas verbrennen, welches sich zudem besser lagern und transportieren lässt als Wasserstoff. Ich halte es auch für sinnvoller, Erdgas künstlich regenarativ herzustellen und als Speichermedium zu nutzen. Der Wirkungsgrad ist zwar auch nicht so toll, aber wir haben schon ein Gasnetz und genügend Speicher. Damit hätten wir auf der einen Seite die Elektrofahrzeuge für die überwiegenden Kurzstrecken und auf der anderen Seite die Gasfahrzeuge für den Rest und LKW.

Wegen der vergleichsweise günstigen Preise für Strom und Gas (ohne Steuern) lohnt sich das derzeit aber noch nicht. Besser als Windkraftwerke bei viel Sonne abzuschalten ist es allemal.


22.11.2019 13:46    |    mz4

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 21. November 2019 um 10:39:23 Uhr:

Das finde ich gut, ein Link wäre nett gewesen. Auf wieviel% haben sie de Wirkungsgrad steigern können? Und ist das "nur" eine Laborlösung, oder schon praxisreif?

Ich glaube nicht das es in Zukunft irgendwen interessiert ob der Wirkungsgrad 50 60 oder 80% ist was H2 angeht wenn es gepusht wird.

Wie schon zich mal geschrieben das "beste" setzt sich nicht immer durch.

Wir könnten schon seit 20 Jahren mit Benzin umweltfreundlicher fahren indem wir die annähernd 30% Effizient die ein Benzinmotor erreichen kann zu 100% an einen Generator liefern und dieser das Fahrzeug elektrisch betreibt.

das wäre immerhin eine Effizienzsteigerung zu moderenen Motoren von über 100% wir holen ja gerade mal 12-15% im Schnitt aus dem Benzin raus da die 30% eben nur in einem ganz schmalen Last und drehzahlband verfügbar sind.

 

Sogesehen hätten wir jetzt von 30% mit 100% E-Autos auf immerhin was haben die E Autos für ne Effizienz? ca. 50% steigern können. (oder war das nicht was das i3, Leaf, Zeo nur um die 32-36% Effizienz haben.. hat der Horst mal schön ausgerechnet im Video)

 

Zitat:

Das ist nix neues, das ist bereits eingesetzte Technik.

Im Kopieren und als eigene Idee ausgeben war ein gewisser Gates schon immer gut.

Aber er hat die Welt Revolutioniert.

Apple ist/war auch nicht besser...


22.11.2019 17:10    |    BaldAuchPrius

also Heißluft als Antwort, ok, kann ich mit leben.

 

Zu deiner Frage: Wenn du als Ursprungsenergie den elektrischen Strom nimmst, dann liegen BEV bei über 94% Wirkungsgrad, und rund 15% Ladeverlusten, also Gesamtwirkungsgrad ab Stromleitung von gut 80%.

 

Dem gegenüber der nicht gekannte Wirkungsgrad der H2 Herstellung, und die gut 60% der Brennstoffzelle, womit der Gesamtwirkungsgrad dann wohl eher unter 50% liegen wird,

 

Und Wirkungsgrad wir nie egal sein, wenn man nicht aus kurzsichtigen Motiven heraus alles Mögliche ausblendet.

Bei Kohle und Öl sorgt ein schlechter Wirkungsgrad für unnötig viele Emissionen (aber egal, der Stoff is ja billig) und bei EE bedeutet ein verschwenderischer Umgang eben Totalverspargelung der Landschaften (aber egal, ist ja kein Schornstein dran)


22.11.2019 17:32    |    mz4

23.11.2019 15:10    |    FWebe

Irgendwie fehlt mir bei der Umfrage eine Option.

Es gibt, gar nicht, ein bisschen aber Nische oder komplett, was ist mit der wahrscheinlichsten Option, dass der Elektroantrieb mit Verbrennern ungefähr auf das gleiche Niveau am Markt kommt?

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 22. November 2019 um 13:46:43 Uhr:

wir holen ja gerade mal 12-15% im Schnitt aus dem Benzin raus da die 30% eben nur in einem ganz schmalen Last und drehzahlband verfügbar sind.

Wer soll dieses "wir" eigentlich sein und woher kommen die Zahlen, die irgendwie nicht so recht zur Realität passen wollen?


25.11.2019 07:30    |    mz4

Zitat:

@FWebe schrieb am 23. November 2019 um 15:10:46 Uhr:

Wer soll dieses "wir" eigentlich sein und woher kommen die Zahlen, die irgendwie nicht so recht zur Realität passen wollen?

Wir die Menschen ala Autofahrer.

z.B. da ist schon ein paar Jahre her..

https://www.youtube.com/watch?v=P8o19-yCGdI


25.11.2019 08:46    |    FWebe

Zitat:

@mz4 schrieb am 25. November 2019 um 07:30:11 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 23. November 2019 um 15:10:46 Uhr:

Wer soll dieses "wir" eigentlich sein und woher kommen die Zahlen, die irgendwie nicht so recht zur Realität passen wollen?

Wir die Menschen ala Autofahrer.

z.B. da ist schon ein paar Jahre her..

https://www.youtube.com/watch?v=P8o19-yCGdI

Und wo findet man den Beleg für die Behauptung?

Wenn man die Verbräuche vergleichbarer Fahrzeuge mit Elektro- und Benzinmotor vergleicht, kommt ungefähr der Faktor 3 raus und nicht >6.

Realistisch ist, dass der Wirkungsgrad bei sinnvoller Anwendung bei grob 30% liegt, bei weniger sinnvoller Anwendung irgendwo zwischen 20-30%. Wenn dazu dann noch geheizt wird, steigt das nochmal.

Nimmt man effiziente Verbrennerantriebe, liegt man sogar ziemlich nah an den 40%, mit Heizbedarf sogar noch höher und das weiterhin nur mit Benzin.

12% dagegen ist Unsinn. Das mag zwar auf manche Anwender zutreffen, hat jedoch kaum den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Dazu mal ein Vergleich:

Golf 7 1.5 TSI und e-Golf beide im NEFZ getestet, einem Zyklus, welcher vorallem Benziner aufgrund der geringen Lastanforderung benachteiligt.

Dort verbraucht der 1.5 TSI 44,64 kWh/ 100 km und der e-Golf 12,7 kWh (bei geringstmöglichen Ladeverlusten). Das ergibt den Faktor 3,5.

Setzt man beim e-Golf 90% Wirkungsgrad ab der Steckdose an, liegt der TSI bei 25%.

Mit dem WLTP steigt die Lastanforderung und damit auch der Wirkungsgrad der Benziner und selbst in der Realität sind die Unterschiede geringer (ca. Faktor 4 beim Golf), obwohl die Fahrprofile sich durchaus massiv unterscheiden und die Vergleichbarkeit bezüglich des Wirkungsgrades damit nicht mehr möglich ist.


20.04.2020 07:33    |    hd311

Zitat:

@38special schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:08:12 Uhr:

Zitat:

@hd311 schrieb am 17. Oktober 2019 um 21:09:39 Uhr:

Da glaubt einer noch an saubere Diesel ...

Ah ja VW Werksangehöriger oder Gewerkschafter ... ?

Habe mir einen "modernen" Euro 6xx angesehen --- das Ding ist ein Berg aus High Tech und was weis jeder Physiker ... je komplexer ein System ist, umso leichter fällt es aus ...

 

Schon mal ein paar Tausender nur für eine Diesel Pumpe gezahlt ?

Oder AdBlue Dosiereinrichtung oder oder ...

 

Nein - weil jedes 2. Jahr ein neues Auto gekauft wird ...

Toll so was von Nachhaltigkeit ...

Moderne Diesel sind sauber. Extrem sauber.

 

Und nein - ich fahre im Jahr 50 TKM und das seit 12 Jahren nur mit Diesel. Ich hab die Autos immer gebraucht gekauft und kein Auto unter 250 TKM abgegeben. Einen Diesel sogar mit 420 TKM. Eine Diesel Pumpe hab ich dabei NIE (also nicht ein einziges Mal) tauschen müssen.

 

Es gibt sogar genügend Beispiele von Diesel BMWs die über 1 Mio KM mit einem Motor gelaufen sind. An diese Nachhaltigkeit wird ein E-Auto niemals herankommen.

Hm

Ich bin früher auch 40 -50 tkm pro Jahr gefahren, aber immer Benziner mir waren die "günstigen " Diesel immer zu stinkig und nie geheuer. Ich habe genug Geld verdient, um die Mehrkosten mir vom Finanzamt zahlen zu lassen ...

Und deine Aussage "An diese Nachhaltigkeit wird ein E-Auto niemals herankommen" lässt erahnen

wie deine Sichtweise einzustufen ist ...

Ohne Probleme kann man E-Autos mit 600 000 km Laufleistung finden, mit EZ 2014 also 6 Jahre alt, die werden locker noch 600 000 drauf bekommen ... und da nimmt ein Dieselfahrer das Wort "Nachhaltigkeit" in den Mund ...


20.04.2020 13:12    |    Meat-Puppets

Zitat:

@hd311 schrieb am 20. April 2020 um 07:33:39 Uhr:

Zitat:

@38special schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:08:12 Uhr:

 

 

Moderne Diesel sind sauber. Extrem sauber.

 

Und nein - ich fahre im Jahr 50 TKM und das seit 12 Jahren nur mit Diesel. Ich hab die Autos immer gebraucht gekauft und kein Auto unter 250 TKM abgegeben. Einen Diesel sogar mit 420 TKM. Eine Diesel Pumpe hab ich dabei NIE (also nicht ein einziges Mal) tauschen müssen.

 

Es gibt sogar genügend Beispiele von Diesel BMWs die über 1 Mio KM mit einem Motor gelaufen sind. An diese Nachhaltigkeit wird ein E-Auto niemals herankommen.

Hm

Ich bin früher auch 40 -50 tkm pro Jahr gefahren, aber immer Benziner mir waren die "günstigen " Diesel immer zu stinkig und nie geheuer. Ich habe genug Geld verdient, um die Mehrkosten mir vom Finanzamt zahlen zu lassen ...

Und deine Aussage "An diese Nachhaltigkeit wird ein E-Auto niemals herankommen" lässt erahnen

wie deine Sichtweise einzustufen ist ...

Ohne Probleme kann man E-Autos mit 600 000 km Laufleistung finden, mit EZ 2014 also 6 Jahre alt, die werden locker noch 600 000 drauf bekommen ... und da nimmt ein Dieselfahrer das Wort "Nachhaltigkeit" in den Mund ...

Zudem neuere und als seriös eingestufte Studien dem E-Auto attestieren, die Verbrennungsmotoren ab etwa 100.000 Kilometer Laufleistung eingeholt zu haben was den CO2-Fußabdruck angeht. Wenn man so ein Auto wie den Sono Motors Sion zum Vergleich heranzieht, so er denn hoffentlich in Produktion geht, verschiebt sich das Verhältnis noch weiter zu Gunsten des E-Autos: Der gesamte CO2-Footprint des Sion soll von vornherein durch verschiedene Maßnahmen kompensiert werden. Nochmals überlegener im Vergleich zum Verbrenner wird das E-Auto, je mehr regenerativer Strom gewonnen und gespeichert wird. Und diese Entwicklung ist heute schon zu beobachten.


20.04.2020 13:39    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 20. April 2020 um 13:12:18 Uhr:

...Zudem neuere und als seriös eingestufte Studien dem E-Auto attestieren, die Verbrennungsmotoren ab etwa 100.000 Kilometer Laufleistung eingeholt zu haben was den CO2-Fußabdruck angeht..

Solche Studien würde ich eher als Konservativ oder für schlechte Voraussetzungen berechnet klassifizieren.

Ob sowas nun Seriös ist :confused:, eher nicht.


20.04.2020 15:30    |    Meat-Puppets

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. April 2020 um 13:39:47 Uhr:

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 20. April 2020 um 13:12:18 Uhr:

...Zudem neuere und als seriös eingestufte Studien dem E-Auto attestieren, die Verbrennungsmotoren ab etwa 100.000 Kilometer Laufleistung eingeholt zu haben was den CO2-Fußabdruck angeht..

Solche Studien würde ich eher als Konservativ oder für schlechte Voraussetzungen berechnet klassifizieren.

Ob sowas nun Seriös ist :confused:, eher nicht.

Da sind wir einer Meinung. Ich persönlich würde dieses Studien-Ergebnis auch eher als sehr konservativ einschätzen, noch zu sehr zugunsten des Verbrennungsmotor. Jedoch gibt es am Endergebnis nichts zu rütteln: Das E-Auto ist dem Verbrennungsmotor was den Gesamt-CO2-Footprint angeht deutlich überlegen, und das nicht erst morgen, sondern heute schon.


20.04.2020 15:35    |    FWebe

Wann welcher Antrieb beim CO2-Ausstoß und auch allgemein vom Ressourcenaufwand her besser oder schlechter ist, hängt deutlich von der Anwendung ab.

Zudem sollte so ein Vergleich auch sinnvoll aufgestellt sein, so dass man einen Kleinwagen z.B. nicht mit einem PKW der Mittelklasse vergleicht.

 

Man kann es sich beim aktuellen (geschätzten) Stand selber ausrechnen, welches Konzept wann seine Vorteile hat. Grundsätzlich kommt dabei raus, dass der Elektroantrieb immer besser wird, je kleiner der Akku ist und je mehr gefahren wird.

 

Dazu ein Zahlenüberblick:

Setzt man 100 kg CO2/ kWh Speicherkapazität an und geht im Betrieb von 0 kg CO2/ 100 km aus (in der Realität sieht der Strommix je nach Region unterschiedlich aus, ebenso wie die Produktion unterschiedlich "gut" funktioniert), entspricht das 43 l verbranntem Benzin. Damit kommt man realistisch zwischen 300 - 1000 km weit, abhängig von der Anwendung.

Das kann man dann auf die Kapazität übertragen und hat dann z.B. bei 100 kWh 30.000 - 100.000 km Äquivalent. Das legt man auf eine Betriebsdauer von ~15 Jahren um, dann hat man die durchschnittliche Jahresfahrleistung.

In diesem Fall entspricht das dann einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 2000 km - 6666 km.

Liegt man darüber, wird der Elektroantrieb mit 100 kWh-Akku besser, liegt man drunter, wird er schlechter.

 

Nur ist dabei zu beachten, dass die ganze Rechnung viele Ungenauigkeiten beinhaltet und so Sachen wie z.B. der Strommix z.B. in Deutschland deutlich schlechter ausfallen, analog zum Thema Ladeverluste beim Schnellladen und dass die Werte zur Produktion lediglich geschätzt sind.

 

Ich würde mal pauschal behaupten, dass ein Elektroantrieb dann auf jeden Fall besser ist, wenn man ausschließlich mit s.g. Ökostrom fährt, kaum bis keine Schnellladungen macht und der Akku so groß/ klein ist, dass im Alltag (also der Bedarf pro alltäglichem Anwendungstag) die Kapazität zu >50 % ausgeschöpft wird.


30.04.2020 12:20    |    hd311

Hallo

Ich mache mal folgende Rechnung auf:

 

für Normal-Fahrer mit 15 -20 tsd km /Jahr.

i3 60er gebraucht gekauft für 16 tsd € mit 40 tsd km

braucht 144 Euro Stromkosten für 15 tsd km

Wartung: 0 Euro

 

VW Golf VI Diesel gebraucht gekauft für 6000,- mit 190 tsd km

braucht für 15 tsd km 1125 € Diesel

Wartung: 2000 € Wasserpumpe, Einspritzpumpe, diverse Dichtungen ...

 

in spätestens 3 Jahren hat der Diesel den i3 kostenmässig überholt,

der Zeitwert liegt dann bei 2000, während der i3 noch locker 10000,- bringt.

 

Der i3 hat dann dem Halter ca 16432,- Euro gekostet

der Diesel liegt da bei 15375,- + Steuer

 

natürlich passt die Rechnung nicht für alle, aber tendenziell zeigt sie schon was...


30.04.2020 13:40    |    FWebe

Zitat:

@hd311 schrieb am 30. April 2020 um 12:20:51 Uhr:

aber tendenziell zeigt sie schon was...

Klar, dass man Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

Man sollte sich in dem Szenario überlegen, welche technisch sinnvollen Gründe für die Wahl des Diesels gesprochen haben. An sich fallen mir da zwei Punkte ein, nämlich Langstrecken und Hängerbetrieb jeweils mit ansatzweise konstanter Geschwindigkeit.

 

Als nächstes fragt man sich dann, was ein i3 in dem Szenario gleichwertig ersetzen kann.

 

Als Gegenbeispiel mal eine andere Rechnung:

Man nehme deinen i3 und schaffe sich für 2000 € eine gebrauchte 125er an.

Die verbraucht irgendwas zwischen 2 - 3l Benzin/ 100 km, sagen wir mal im Mittel 2.5 l / 100km, kostet keine Steuern und hat eine überschaubare Wartung.

Die Wartungskosten dürften vergleichbar zum i3 ausfallen (auch ein i3 hat Wartungskosten), bleibt also nur der Verbrauch und die Differenz in der Anschaffung.

Bei 1.40 €/ l Benzin ergibt das 525 € Kraftstoffkosten für 15 Mm.

Damit kann man dann also 26,67 Jahre fahren, bevor der i3 gleichzieht und das natürlich auch nur unter der Prämisse, dass der i3 für maximal 0.96 € pro 100 km geladen wurde, was schon reichlich utopisch ist.

 

Mir scheint aber auch allgemein, dass du dir das ziemlich schön rechnest.

Ich würde eher 0.3 €/ kWh ansetzen und von 15 kWh/ 100 km ausgehen, geladen wird dann nur über Schuko oder an Säulen, die maximal das gleiche oder weniger kosten.

Damit landet man dann nach 15 Mm bei 675 €. In deinem Beispiel bekäme man Strom für 0,064 €/ kWh.

Analog dazu die Wartung, welche selbstredend ebenfalls höher als 0€ liegt, da auch ein i3 Reifen, ein Fahrwerk u.v.m. hat.

Im gleichen Fahrprofil wird der Diesel vermutlich auch eher 4 l/ 100 km verbrauchen, was bei 1.20 €/ l Kosten von 720 € pro 15 Mm ergibt.

In dem Fall lohnt sich der i3 gegenüber einer 125er nie und gegenüber dem Diesel bei zusätzlich 1 k€/ Jahr zusätzliche Kosten (Steuern und zusätzliche Wartung) erst nach 9,57 Jahren.

 

Ob einem das was zeigt? Nun, vergleichen kann man alles, ob der Vergleich sinnvoll ist, sollte man aber auch berücksichtigen.


01.05.2020 12:07    |    TheRealThing

Das mit dem günstigeren CO2-Footprint steht zur Diskussion, das weiß man erst in ein paar Jahren genauer. Die bisherigen Annahmen driften doch weit auseinander. Aber in einem Punkt bin ich mir nach wie vor sicher: E-Autos haben nur ohne Batterien eine Zukunft, da BEV immer Nachteile mit sich bringen sind und außerdem aus einem langlebigen Produkt ein kurzlebigeres wird und damit unter dem Strich immer teurer sein müssen.


01.05.2020 15:55    |    jennss

VW strebt 97% Recycling bei Akkus an. Das sollte doch schon sehr für Akkus sprechen.

 

Lt. VW werden die Akkus des ID.3 (oder gar das ganze Fahrzeug) CO2-neutral hergestellt. Damit fällt der CO2-Rucksack weg und mit Ökostrom bleibt man CO2-neutral.

 

Ok., das sind jetzt Werbeaussagen... :)

j.


01.05.2020 16:36    |    FWebe

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Mai 2020 um 15:55:13 Uhr:

VW strebt 97% Recycling bei Akkus an. Das sollte doch schon sehr für Akkus sprechen.

Ich würde es anders ausdrücken. Es spricht in dem Fall nicht mehr dagegen.

Anstreben ist dabei natürlich nicht umsetzen. Bisher wird viel drüber geredet, was alles möglich ist, gemacht aber noch wenig, da muss man also erstmal schauen, wohin die Reise geht.

 

Zitat:

Lt. VW werden die Akkus des ID.3 (oder gar das ganze Fahrzeug) CO2-neutral hergestellt. Damit fällt der CO2-Rucksack weg und mit Ökostrom bleibt man CO2-neutral.

 

Ok., das sind jetzt Werbeaussagen... :)

j.

Was ich dabei allgemein interessant finde ist der Punkt, dass Biokraftstoffe beim CO2-Ausstoß nicht berücksichtigt werden, zumindest habe ich das bisher nie so wahrgenommen.

Darüber hinaus sollte man sich natürlich auch fragen, wie das in der Produktion bewerkstelligt wird.

Wird ein eigenes Kraftwerk aufgebaut, welches explizit das Werk versorgt oder kauft man nur Zertifikate zu? Wie wäre die Auswirkung des gleichen Stroms im gesamten Netz, statt explizit im Werk?


01.05.2020 17:06    |    jennss

Ich denke, man versucht, soweit möglich, Ökostrom zu verwenden. Für den Rest kaufen sie Zertifikate. Ist aber nur eine Vermutung.

j.


02.05.2020 12:16    |    TheRealThing

die Erhöhung des Stromverbrauchs senkt den Ökostromanteil und verschlechtert somit wieder die CO2 Bilanz


02.05.2020 12:24    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 2. Mai 2020 um 12:16:47 Uhr:

die Erhöhung des Stromverbrauchs senkt den Ökostromanteil und verschlechtert somit wieder die CO2 Bilanz

Ja und Nein.

 

Ja:

Wenn man bei der Betrachtung davon ausgeht, dass auch ohne den zusätzlichen Bezug alle EE Erzeuger auf Maximum laufen, dann ja.

 

Nein:

Wenn man beobachtet, wie viele Windräder trotz Wind still stehen, wenn man nachliest, wie viele Solaranlagen gedrosselt laufen, obwohl Sonne scheint, dann würde zusätzlicher Verbrauch nicht nur die Zwangsabregelung reduzieren, sondern sogar den Ökoanteil am gesamten Strom erhöhen. Dann nein.


03.05.2020 08:19    |    TheRealThing

hier herrscht das Problem mangelnder Speichermöglichkeiten vor, ob das BEV Ladeverhalten gut zum Wind- und Sonneneintrag passt, lässt sich nicht ordnungspolitisch festschreiben lassen.


03.05.2020 09:03    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 3. Mai 2020 um 08:19:40 Uhr:

hier herrscht das Problem mangelnder Speichermöglichkeiten(…) lässt sich nicht ordnungspolitisch festschreiben...

Speicher hat das Auto, der Rest muss der Preis regeln. Das funktioniert aber nur wenn es generell billiger wird zu Sonne und Wind-Zeiten, und Teurer bei Energien aus Fossilen Rohstoffen.

Das dies nicht spürbar ist liegt eben an der Ordnungspolitik und Lobbyeinflüssen der Energieversorger und den noch nicht etablierten zeitgenauen Abrechnungsstrukturen.


03.05.2020 09:58    |    TheRealThing

der Strom muss ja teurer werden, Energiesteuer und Kfz-Steuer spülen 50 Mrd/Jahr in den Haushalt, darauf wird nicht verzichtet werden können. Die bisherigen Abgaben auf Strom reichen nicht, um diesen Beitrag zu erreichen.


03.05.2020 10:18    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 3. Mai 2020 um 08:19:40 Uhr:

hier herrscht das Problem mangelnder Speichermöglichkeiten vor, ob das BEV Ladeverhalten gut zum Wind- und Sonneneintrag passt, lässt sich nicht ordnungspolitisch festschreiben lassen.

Ich bezog mich auf deinen Einwand, dass der Energiebezug der Hersteller den Ökoanteil senken würde. Es ging nicht ums Laden. Und die allermeisten Hersteller haben ihre Verbrauchsspitzen Tags über, wenn die Sonne scheint. ;)


03.05.2020 11:25    |    TheRealThing

die Leute laden aber doch oft abends, nach der Arbeit. Strom brauchen konventionelle Fabriken auch, tags, wie nachts. Daran ändert sich ja nicht viel, außer dass die Batterieherstellung mehr Strom braucht, eben auch nachts, wenn die Sonne nicht scheint.


03.05.2020 11:36    |    BaldAuchPrius

Dreh es dir nicht so, wie es dir gerade in den Kram passt. Nachts ist der Verbrauch generell geeringer, und oft werden Windräder abgeregelt. Also ein berechenbarer, steetiger Mehrverbrauch durch die Industrie wäre den EE eher förderlich.

 

Und versuch nicht schon wieder aufs Laden abzulenken.

 

DU hast in Zweifel gezogen, dass es ökologischer sei, wenn ein Hersteller seine Produktion ausschließlich mit Ökostrom fährt. DU hast als Beleg angeführt, dass ja dann der in der Industrie mehr verbrauchte Ökostrom dem allgemeinen Netz entzogen würde, was den Ökoanteil am Mix senken würde. Und jetzt versuchst du dich herauszuwinden, weil du nicht gelten lassen willst, dass derzeit schon jede Menge Ökostrom weggeregelt werden muss, weil es keine Abnehmer dafür gibt. Würde nun die Industrie vermehrt Ökostrom abnehmen, würde sowohl der absolute Betrag erzeuger EE zunehmen, als auch deren prozentualer Anteil am Mix.

 

Dran denken, nicht aufs Laden ablenken, das ist NICHT das Thema.


03.05.2020 11:41    |    jennss

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 2. Mai 2020 um 12:16:47 Uhr:

die Erhöhung des Stromverbrauchs senkt den Ökostromanteil und verschlechtert somit wieder die CO2 Bilanz

Durch den Wandel zum E-Auto wird der gesamte Stromverbrauch eher gesenkt als erhöht. Bisher hatte man meist vergessen, dass Raffinerien und der ganze Strom zum Öltransport eben auch wegfallen. Siehe https://www.pv-magazine.de/.../ . Zitate daraus:

Zitat:

Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos.

Und alleine auf die Raffinerie bezogen:

 

Zitat:

Laut einer Anfrage des Department of Energy in den USA von 2009 werden in einer Raffinerie rund 1,585 Kilowattstunden Strom für die Erzeugung eines Liters an Kraftstoff benötigt (6 kWh je Liter)[5]. Sehr genau bestätigt wird diese Angabe durch die GEMNIS-Datenbank. Für den Durchschnittsverbrauch von 7 Litern auf 100 km kommen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden an Strom zusammen. Dies reicht aus, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. Klingt verrückt, stimmt aber.

j.


03.05.2020 11:44    |    BaldAuchPrius

...

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 11:41:54 Uhr:

Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos.

dass es so viel ist, hätte ich wirklich nicht gedacht. Bin eher so von 20 bis 25% ausgegangen.


03.05.2020 11:46    |    jennss

So genau sind die Daten wohl auch nicht, da schwer festzustellen, aber dass der Strombedarf mit E-Autos überhaupt sinkt, ist schon erstaunlich, finde ich.

j.


03.05.2020 12:32    |    FWebe

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 11:41:54 Uhr:

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 2. Mai 2020 um 12:16:47 Uhr:

die Erhöhung des Stromverbrauchs senkt den Ökostromanteil und verschlechtert somit wieder die CO2 Bilanz

Durch den Wandel zum E-Auto wird der gesamte Stromverbrauch eher gesenkt als erhöht. Bisher hatte man meist vergessen, dass Raffinerien und der ganze Strom zum Öltransport eben auch wegfallen. Siehe https://www.pv-magazine.de/.../ . Zitate daraus:

Wobei der Beitrag auch nichts neues erzählt.

Interessant finde ich dabei, wie unreflektiert das Thema Stromverbrauch von Tankstellen übernommen wird. Kein Mensch braucht zum Tanken einen Kiosk, entsprechend falsch ist es, wenn so getan wird, als wäre der Kiosk eine Bedingung einer Tankstelle.

 

Was bei den Raffinerien auch gerne vergessen wird ist der Punkt, dass diese nicht nur Benzin und Diesel herstellen und dass der dafür verbrauchte Strom entsprechend auch auf alle Endprodukte umgelegt werden muss und nicht nur selektiv auf ein einzelnes.

 

Dass Elektromotoren und Strom allgemein effizienter sind, ist kein Geheimnis (man lernt es quasi in der Wärmelehre, dass Wärme ungerichtet ist), gerade deshalb werden sie ja überall verwendet. Das Problem am Strom ist i.d.R. immer die Speicherfähigkeit und da ist die Veredelung zu Diesel, Benzin o.ä. manchmal sinnvoller, einfach weil diese sich ohne größeren Aufwand lagern lassen.


03.05.2020 13:52    |    TheRealThing

natürlich geht es auch ums Laden, irgendwie müssen die Batterien doch geladen werden. Ich glaube auch kaum, dass der normale Pendler, Handelsvertreter jetzt mal ausgenommen, sich irgendwo tagsüber an eine Ladesäule stellt. Wenn, dann abends, am besten an die eigene.


03.05.2020 15:03    |    BaldAuchPrius

Du weichst weiter aus. Auch gut. Zum Glück hats hier keinen Antwortzwang.

 

Nur: Nicht antworten sagt auch etwas aus. ;)

 

Aber, weil du so ein netter Mensch bist:

 

Ja, geladen wird wohl vorwiegend über Nacht. Und das bevorzugt mit geringer Leistung. In der Nacht, also in der Zeit, in der sogar dem Endkunden verbilligte Tarife angeboten werden, damit überhaupt genug Strom abgenommen wird. Auch da hast du das selbe Szenario: Es werden Anlagen der EE heruntergeregelt, weil es schlicht an der Abnahme mangelt. Wenn nun mehr Leute regelmäßig nachts laden, können die Windräder auch Nachts länger laufen.

 

 

Mal sehen, worauf du jetzt ausweichst. Die wahrscheinlichsten Kandidaten: Kinderarbeit im Kongo und die verdurstenden Wüstenlamas.


03.05.2020 15:32    |    TheRealThing

wieso ausweichen? Es wurde doch alles schon zig mal wiederholt, diese Studie schlägt jene Studie und alle haben irgendwo recht.

 

Ich sehe das so und das ist meine persönliche Feststellung und weiterhin vorläufige Meinung: derart erklärungsbedürftige Produkte haben es schwer.

 

Eine bessere Energiebilanz anzudichten dient nur dem Zweck, das Produkt aufzupeppen, kann aber die Nachteile nicht kaschieren. Die CO2 Bilanz hat außerdem keine weiße Weste, alleine schon der unbekannten Betriebsdauer wegen.

 

Mehr BEV werden den Ökostromanteil absenken, da wir weder Speicher noch Smartgrid haben. Ich finde Elektroautos reizvoll, da weniger Lärm und lokal emissionsfrei, sinnvolle Eigenschaften, keine Frage. Aber BEV haben keine Chance, der E-Antrieb sehr wohl, um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen.

 

Bevor Du mich mit Statistiken aus einschlägigen Blogs totschlägst: lasse es. Damit überzeugst Du weder mich, noch die 97%, die sich trotz hoher Kaufanreize dagegen entscheiden.


03.05.2020 15:44    |    BaldAuchPrius

Ich habe schon verstanden:

 

Selbst ein ellenlanger Beweis mit Zertifikat der Richtigkeit, unterschrieben von Gott persönlich würde dich nicht überzeugen können, weil du nicht überzeugt werden willst. Du willst bei deiner einmal gefassten Meinung bleiben. Auch gut, bleiben mehr BEV und Ladeplätze für uns anderen. ;)


03.05.2020 15:53    |    TheRealThing

nein, meine Meinung ist vorläufig. Aber am eigentlichen Dilemma der BEV hat sich in den letzten 10 Jahren nicht viel geändert und nur der Glaube hilft jetzt noch dieser Technologie. Der Streit um die Deutungshoheit der jeweiligen Studien erklimmt absurde Züge und wirkt abschreckend. Da helfen auch 6000 € Zuschuss nichts mehr.

 

Glaube ist das Ende jeden Wissens.


03.05.2020 16:46    |    jennss

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 3. Mai 2020 um 15:53:23 Uhr:

Aber am eigentlichen Dilemma der BEV hat sich in den letzten 10 Jahren nicht viel geändert und nur der Glaube hilft jetzt noch dieser Technologie.

Ich finde schon, dass sich viel geändert hat:

 

- Die Ladeinfrastruktur wurde schon viel besser

- Der Ökostromanteil ist deutlich größer geworden

- Die Akkus haben mehr Kapazität, da die Dichte größer wurde und damit das Gewicht geringer

- Die Akkus wurden günstiger

- Die Schnellladung ist besser geworden (mal sehen, wann alle 800 V-Technik haben)

- Man hat viele Erfahrungen bzgl. der Haltbarkeit/Garantie gemacht und die Klimatisierung+Ladesteuerung optimiert

- Die Rohstoff-Quellen sind jetzt durchschaubarer als früher bzw. das Bewusstsein für ordentliche Quellen ist größer geworden

- Viel mehr Hersteller haben E-Autos im Programm bzw. das Angebot ist größer geworden.

- Viele Autofahrer haben schon von E-Autos gehört und nicht mehr so große Vorbehalte dagegen

 

Seit der Förderungen ist es noch schneller vorangegangen als zuvor.

j.


03.05.2020 16:50    |    jennss

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 3. Mai 2020 um 15:32:58 Uhr:

Mehr BEV werden den Ökostromanteil absenken, da wir weder Speicher noch Smartgrid haben.

Das scheint eine wesentliche Aussage von dir zu sein. So ganz verstehe ich sie aber nicht. Im Moment ist nur ein Anstieg des Ökostroms zu sehen. Ab welchem E-Auto-Anteil ist mit einem Absinken des Ökostromanteils zu rechnen?

j.


03.05.2020 17:41    |    FWebe

Wenn die Infrastruktur weit genug ausgebaut ist, können Elektrofahrzeuge sogar dafür sorgen, dass der Anteil an EE steigt, einfach weil sie dann Überschüsse aus dem Netz nehmen können und dafür nicht mehr an der Grundlast hängen.


04.05.2020 13:22    |    TheRealThing

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 16:50:47 Uhr:

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 3. Mai 2020 um 15:32:58 Uhr:

Mehr BEV werden den Ökostromanteil absenken, da wir weder Speicher noch Smartgrid haben.

Das scheint eine wesentliche Aussage von dir zu sein. So ganz verstehe ich sie aber nicht. Im Moment ist nur ein Anstieg des Ökostroms zu sehen. Ab welchem E-Auto-Anteil ist mit einem Absinken des Ökostromanteils zu rechnen?

j.

mit jeder kWh, die zusätzlich benötigt wird, sinkt der Ökostromanteil. Möglicherweise geht die Abreglung etwas zurück, aber das basiert auf Zufall und keinem Plan.

 

Ist immer interessant, die Entwicklung im Auge zu behalten, alle halbe Jahre kann man sich damit beschäftigen. Soweit ist das für mich und viele andere aber immer noch keine Alternative zum Auto und die Zukunft der BEV sehe ich nach wie vor nicht so rosig. Anteil vom Bestand max 5-10%, aber ob sich damit eine Industrie halten kann?


25.11.2020 18:12    |    jennss

https://www.welt.de/.../...-Das-Maerchen-vom-Ladesaeulen-Blackout.html

Leider kein freier Text, aber der Titel lässt erahnen, dass die Warnungen vor einem Stromzusammenbruch wohl nicht nötig sind. Hat den Text jemand lesen können?

j.


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