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08.10.2019 21:06    |    jennss    |    Kommentare (564)

Welche Zukunft hat der E-Antrieb eurer Einschätzung nach (unabh. davon, was ihr euch wünscht)?

Smart E-Motor
Smart E Motor

Ich bin nun schon öfter Menschen real und im Internet begegnet, die ganz und gar nicht an die Zukunft des E-Antriebs glauben. Das erstaunt mich ein bisschen, da in meinen Augen ein großer Wandel in Gange ist, was auch auf der IAA deutlich wurde. Man kann aber nie sicher vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Vielleicht sind E-Autos ja schon in 5 Jahren wieder Geschichte... Daher jetzt mal die ultimative Umfrage :):D, wie ihr die Zukunft seht, unabhängig davon, wie ihr sie euch wünscht.

 

Ich bin gespannt auf das Umfrageergebnis.

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

11.10.2019 13:24    |    JumpingJohn

Zitat:

@slv rider schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:16:01 Uhr:

vergesst nicht die immer strengeren vorgaben der EU zum so2 ausstoß. ohne elektro sin die nicht zu schaffen.

Nu meintest sicher NO2 Ausstoß. SO2 sollte es, seit es schwefelfrei bzw. schwefelarme Treibstoffe gibt, nicht mehr im Abgas geben (Thema saurer Regen 1970-80er). Leider geht das mit dem Stickstoff im Treibstoff nicht ganz so einfach. Der kommt nämlich nicht aus dem Treibstoff sondern aus dem in der Luft enthaltenen Stickstoff. Wenn wir also nicht auch noch anfangen Stickstofffreie Luft in Druckgasflaschen im Auto mitzuschleppen wird das nix mit NOx-frei.


11.10.2019 13:37    |    slv rider

ups. ich korrigiere, CO2 ausstoß.


11.10.2019 13:39    |    Goify

Das ist echt ein Thema. Ein E-Auto ist komplett CO2-frei auf dem Papier und so könnte ich es schaffen, mein Büro CO2-frei betreiben zu können. In Wahrheit natürlich Blödsinn, aber es sieht gut aus.


11.10.2019 13:49    |    camper0711

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 9. Oktober 2019 um 09:13:18 Uhr:

... Also ganz bestimmt scheitert die E-Mobilität nicht an den Rohstoffen für die Akkus. ...

zumal wir (meiner Meinung nach) noch gar nicht wissen, WELCHE Rohmaterialien für die Akkus benötigt werden:

welche Akkutechnologie - mit 3-facher Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Li-Ionen - setzt sich (wann???) in den späten 2020er/2030er Jahren durch?

(von den x neuen Akkuentwicklungen, über die gelegentlich wissenschaftlich publiziert wird)


11.10.2019 13:50    |    JumpingJohn

Zitat:

@slv rider schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:37:02 Uhr:

ups. ich korrigiere, CO2 ausstoß.

Gut, wenn wir dem Treibstoff den Kohlenstoff entziehen bleiben leider nur nicht brennbare Gase übrig! :D


11.10.2019 13:51    |    Goify

Und aus dem Kohlenstoff bauen wir Fahrräder. :cool:


11.10.2019 13:59    |    slv rider

Zitat:

@JumpingJohn schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:50:48 Uhr:

Zitat:

@slv rider schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:37:02 Uhr:

ups. ich korrigiere, CO2 ausstoß.

Gut, wenn wir dem Treibstoff den Kohlenstoff entziehen bleiben leider nur nicht brennbare Gase übrig! :D

doch, Wasserstoff, brennt gut. auch in zellen.;)


11.10.2019 14:14    |    metalhead79

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:30:00 Uhr:

Die Botschaft ist viel mehr: "Fahr deinen Verbrenner fertig und dann kauf dir ein BEV!"

Nö, die Botschaft die aktuell von allen Dächern schallt ist: Du hast ein Auto? Du Umweltdrecksau, auf Verkehrsknotenpunkten wird heutzutage gecampt. Wie kannst du nur? Schau mich an, ich bin 16, Mutti fährt mich in die Schule für was braucht der Mensch ein Auto?!? Du tötest mich, du Mörder!!

Nur noch Radikale Einstellungen und die Links-Öko-Radikalen sind aktuell das größte Übel.

 

Klar sollte man was machen, aber was aktuell passiert ist Schwachsinn und das Auto ist eher eine kleine Baustelle.

 

Gruß Metalhead


11.10.2019 14:21    |    slv rider

also besser wenn wir weitermachen wie es uns von Politik, Lobby und dem eigenen Wohlstand vorgegeben wird/wurde?


11.10.2019 14:47    |    metalhead79

Zitat:

@slv rider schrieb am 11. Oktober 2019 um 14:21:26 Uhr:

also besser wenn wir weitermachen wie es uns von Politik, Lobby und dem eigenen Wohlstand vorgegeben wird/wurde?

Nö, aber mit Sinn und verstand und das nutzen was geht. Völlig planlos am besten über Nacht auf Elektro umzustellen zu wollen (scheißegal was die Ladeinfrastruktur her gibt) ist halt auch keine Lösung.

Genauso wie der Crash-Atomausstieg (hätte man vorher lieber alle Braunkohlekraftwerke abschalten sollen).

 

Gruß Metalhead


11.10.2019 14:50    |    jennss

Wenn ein eGolf oder i3s 10 Jahre alt ist, kann man dann noch einzelne Zellen tauschen oder einen komplett neuen Akku bekommen? Vielleicht sogar günstiger und mit mehr kWh? Was denkt ihr? Wie werden die Hersteller das handhaben?

j.


11.10.2019 14:53    |    thoelz

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 11. Oktober 2019 um 14:14:01 Uhr:

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 11. Oktober 2019 um 12:30:00 Uhr:

Die Botschaft ist viel mehr: "Fahr deinen Verbrenner fertig und dann kauf dir ein BEV!"

Nö, die Botschaft die aktuell von allen Dächern schallt ist: Du hast ein Auto? Du Umweltdrecksau, auf Verkehrsknotenpunkten wird heutzutage gecampt. Wie kannst du nur? Schau mich an, ich bin 16, Mutti fährt mich in die Schule für was braucht der Mensch ein Auto?!? Du tötest mich, du Mörder!!

Nur noch Radikale Einstellungen und die Links-Öko-Radikalen sind aktuell das größte Übel.

 

Klar sollte man was machen, aber was aktuell passiert ist Schwachsinn und das Auto ist eher eine kleine Baustelle.

 

Gruß Metalhead

Den Luxus, solche fundamentalgrünen Botschaften zu senden, können sich auch nur die Wohlstandsgören in wenigen Ländern dieser Welt leisten.

 

Andere sind froh, ein Dach über dem Kopf und genügend zu Essen zu haben.


11.10.2019 14:54    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:39:25 Uhr:

Das ist echt ein Thema. Ein E-Auto ist komplett CO2-frei auf dem Papier und so könnte ich es schaffen, mein Büro CO2-frei betreiben zu können. In Wahrheit natürlich Blödsinn, aber es sieht gut aus.

Beim ID.3 wird tatsächlich damit geworben, dass er CO²-neutral übergeben wird (Akkus mit Ökostrom hergestellt) und es dann nur noch am Nutzer liegt, ob es mit Ökostrom zum Fahren so bleibt.

j.


11.10.2019 14:55    |    Goify

Schwer vorherzusehen. Upgrades gibt es leider sehr selten, wie man bei Navis sieht.

Man wird wohl versuchen, die Leute zu neuen E-Autos mit besseren Akkus zu locken, anstatt dass sie ihren alten Golf auf 400 km Reichweite bekommen (gleiche Akkugröße aber dreifache Energiedichte).


11.10.2019 14:55    |    Lewellyn

Ich gehe davon aus, dass es irgendwann freie Werkstätten geben wird, die sich auf Eautos und deren Akkus spezialisieren und einzelne Zellen oder ganze Blöcke austauschen.

 

Es ist ja nicht so, dass das konstruktiv nicht geht. BMW hat das ja mal ne zeitlang für den i3 angeboten (60Ah auf 94Ah), war aber viel zu teuer, hat daher kaum einer gemacht.


11.10.2019 18:20    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Fritzibass schrieb am 11. Oktober 2019 um 10:15:23 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 11. Oktober 2019 um 09:14:30 Uhr:

... aber sie stellt die Arbeitskraft auch für sinnvollere Tätigkeiten frei. (...) erneuerbaren Energien (auch Recycling), oder Fahrwerkshöhenverstellung e.t.c. ist es mehr eine Chance als Risiko.

es fallen nicht nur Arbeitsplätze in der Produktion weg...

Auch eine Höhenverstellung muss gewartet werden, wir können aber auch wieder damit anfangen uns unsere Wolle selber zu Spinnen Schafswolle ist praktisch unverkäuflich.


11.10.2019 19:02    |    remix

Zitat:

@jennss schrieb am 11. Oktober 2019 um 14:50:37 Uhr:

Wenn ein eGolf oder i3s 10 Jahre alt ist, kann man dann noch einzelne Zellen tauschen oder einen komplett neuen Akku bekommen? Vielleicht sogar günstiger und mit mehr kWh? Was denkt ihr? Wie werden die Hersteller das handhaben?

j.

wirtschaftlich gesehen ist ein defekter Akku ein wirtschaftlicher Totalschaden - vielleicht gibt es später mal einen "After-Sales" Markt und Gebrauchthändler, die E-Autos wiederaufbauen...

 

trotzdem ist die aktuelle Strategie der Politik: wir haben das E-Auto als Heilsbringer ausgerufen, bestrafen alle, die nicht mitmachen wollen und geben der Automobil-Industrie diese Entwicklung vor - Alternativen wie Wasserstoff werden in D erstmal verdrängt (während Toyota auf Wasserstoff setzt und da weiter forscht);

 

ausserdem muss man nicht die Pendler beschimpfen und abstrafen, nur weil viele Menschen es sich schlicht nicht leisten können, in dem Ballungsraum, wo sie arbeiten, auch zu wohnen;

 

es wäre an der Politik, nachhaltige Strukturen zu schaffen - wo Pendeln nicht nötig ist, wo der Güterverkehr auf die Schiene gebracht wird und nicht der Autofahrer und Verbraucher als der Universal-Zahler für alles herhalten muss - die Energiepreise sind in D so hoch wie nirgendwo im europäischen/weltweiten Vergleich...

 

am weltweiten CO Ausstoß ist D mit 2% beteiligt und nur 1% kann der Verbraucher beeinflussen - how do you dare , Greta - why do you blame me ?!

 

PS:

die Käufer der Verbrenner sind übrigens aktuell und noch auf Jahre diejenigen, die der Industrie die Entwicklung und den Umstieg auf E-Autos finanzieren....

 

viele aktuell verkaufte E-Autos sind ausserdem eher Zweit-- und Drittwagen der Leute, die sich das leisten können - oder sowieso nicht privat genutzt...


11.10.2019 20:45    |    Goify

Nimmt man den Laptop oder das Smartphone als Maßstab, kosten Nachbauakkus mit zum Teil sogar höherer Kapazität meist nur die Hälfte von einem neuen Originalakku. Da möchte man fast schon das neue Handy ohne Akku kaufen und selbst einen reindrücken. ;)

Ob das beim Auto auch geht, wo es ja die Mietmodelle zum Teil gibt? Renault Zoe ohne Akku kaufen und daheim einen von ebay reinstecken. :D


11.10.2019 21:17    |    A-Driver05

Ich finde es schön dass man hier Dinge erfährt die man noch nicht wusste. Was ja eigentlich nicht gut ist. Ich wusste nicht dass Methan und N2O einen höheren Anteil am Treibhauseffekt haben (verglichen an der Gesamtwirkung).

Wasserdampf hat tatsächlich den größten Effekt, aber lt. Wikipedia verstärkt sich genau dieser Effekt mit dem Anstieg der Erdtemperatur.

---

 

Ich finde es auch gut dass der Weltbevölkerungsanstieg hier angepsrochen wird. Nur rational! Wir leben gerade mit möglichen Gefahren und Konsequenzen durch die von Menschen erzeugten Klimagase der westlichen Zivilisation.

Gleichzeitig streben bevölkerungsreiche Länder nach Wohlstand und Industrialisierung.

Momentan ist es so dass wir ein mögliches Klimaproblem haben, was auf der Kappe der westlichen Zivilisation geht, ehemalige "weniger industrialisierte Länder" streben den Aufstieg ebenso mit Industrialisierung, was auch jeden Menschen guten Recht ist und zugleich wird die Weltbevölkerung noch weiter drastisch steigen.

 

Wenn ich nun nicht falsch liege gibt es für die Zukunft exponentielle Herausforderungen?

 

Übrigens mal so am Rande, jeder Mensch auf dieser Welt kann durchschnittlich eine Fläche von 150 Metern x 150 Metern für sich beanspruchen. Das ist schon verrückt.

 

Wikipedia formuliert die Thematik so:

"...und bis 2050 auf 9,1 Milliarden wachsen." Da viele Menschen nach steigendem Lebensstandard streben, konsumieren sie mehr, was aber mehr Energie verbraucht. "

"...Sofern die internationalen Klimaschutzbemühungen zu wenig Erfolg haben, kann es zu einem Szenario unkalkulierbarer Risiken für die Erde kommen, das von den Medien auch als „Klimakatastrophe“ bezeichnet wird."

 

Aber bei der heutigen aufwachsenden Generation wird sicherlich alles besser werden.

Getreu derem Motto:

F.F.F.

 

Wenn die Erde so oder so untergeht, dann müssen wir auch nicht zur Schule gehen.

Und die Autohersteller produzieren fleißig Elektroautos mit mindestens 600 Pferdestärken.


11.10.2019 21:30    |    Goify

Die Erde kann nicht untergehen, höchstens die Sonne, jeden Abend. ;)

Selbst wenn wir es mit 9 Mrd. Menschen schaffen, die Erde für uns unbewohnbar zu machen (noch unbewohnbarer als den Mars?!), wird die Erde davon nicht untergehen und weiterexistieren. Auch die Natur wird es weiterhin geben und diese wird sich nach einer längeren Erholungsphase wieder komplett intakt zeigen. Da mache ich mir wirklich keine Sorgen. Selbst wenn wir die gesamte Erde radioaktiv verseuchen, wird auch die längste Halbwertszeit enden und es wird wieder Leben entstehen, sollte es komplett ausgelöscht sein werden (was ziemlich unwahrscheinlich ist).

Und ob unsere Spezies die nächsten 200 Jahre überlebt, ist die einzige Frage, der wir uns stellen müssen und uns überlegen, ob uns das wichtig ist. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Gibt ja Leute, die den Menschen als grundsätzlich böse und niederträchtig betrachten...


11.10.2019 23:03    |    A-Driver05

Dass die Natur sich selbst regeln kann gehört zu den beeindruckenden Seiten.

Wichtig ist dass auch 9 oder 10 Milliarden Mensch friedlich leben können. Der Klimaprozess ist momentan meiner Meinung nach nicht wirklich vorhersehbar.

 

Das Interesse der Existenz der Erde liegt ohnehin bei Periode 0.0. Wenn die Erde untergehen wird, wird es genauso wenig bekannt sein wie dessen Existenz.

 

Es geht um die Verantwortung uns selber.

 

Um zum Thema zurückzukommen: Heutige Elektroautos werden mit PS im Überfluss gebaut. Sie sind das was Autos schon immer waren, Statussymbol.

Gerade beim Thema Klimaschutz ist das aber definitiv blöd. So richtig blöd.

Elektro Antrieb bildet die Zukunft für nachhaltige Mobilität für die Zukunft. Weil der Prozess des elektromagnetischen Motors im optimalen Fall keine Emissionen erzeugt.

 

Im Grunde sind aber Diskussionen über E-Antrieb und derzeitige Akku Technologie sinnlos. Und ein bisschen Bild Niveau. Das ist wie wenn DHL Werbung für CO2 freie Paketdienstleistungen macht und die Briggite Leserin im Wochen Rhytmus Schuhe bei Zalando bestellt und per DHL liefert.

 

Die Politik Verbrennungsmotoren verbietet aber gleichzeitig Autofirmen wie Tesla Autos bauen lässt, die fast 1000 Pferdestärken besitzen, zeigt beeindruckend das Brigitte Niveau.

 

Und Tesla und Mercedes die Mario Kart Edition im Auto unterstützen setzen noch einen drauf.


12.10.2019 08:48    |    metalhead79

Zitat:

@Goify schrieb am 11. Oktober 2019 um 20:45:44 Uhr:

Nimmt man den Laptop oder das Smartphone als Maßstab, kosten Nachbauakkus mit zum Teil sogar höherer Kapazität meist nur die Hälfte von einem neuen Originalakku. Da möchte man fast schon das neue Handy ohne Akku kaufen und selbst einen reindrücken. ;)

Ich gehe mal davon aus daß du noch nie sowas verbaut hast. Bei Akkus bekommst bei Ebay zu 90% Schrott.

 

Gruß Metalhead


12.10.2019 08:53    |    metalhead79

Zitat:

@A-Driver05 schrieb am 11. Oktober 2019 um 23:03:05 Uhr:

Um zum Thema zurückzukommen: Heutige Elektroautos werden mit PS im Überfluss gebaut. Sie sind das was Autos schon immer waren, Statussymbol.

Gerade beim Thema Klimaschutz ist das aber definitiv blöd. So richtig blöd.

Nö, warum? Der 500PS-E-Motor braucht bei 30PS Leistungsabgabe nicht wirklich mehr Leistung wie ein 30PS-Motor nur weil er mehr könnte (da ist ja das schöne). Der 500PS V8 braucht bei 30PS natürlich mehr als der 0.8l-3-Zylinder.

 

Gruß Metalhead


12.10.2019 11:23    |    sir_toni

Guten Tag,

 

zu dem Thema Batterie betriebene Autos hab ich nur 2 Fragen.

1. Wo sollen diese Autos auf dem Foto alle angesteckt werden?

2. Wo soll der Strom für alle diese Fahrzeuge zur gleichen Zeit herkommen?

 

Gruß Toni


Bild

12.10.2019 13:07    |    Lewellyn

Der Kampf gegen das Auto in Metropolen läuft gerade hoch.

 

Solche Bilder sind doch, mal neutral betrachtet, ein Irrsinn. Wieso können die alle kostenlos die Straße zustellen?

Wo steht geschrieben, dass man sein Auto kostenlos der Allgemeinheit aufs Auge drücken kann? Ich darf mein Boot auch nicht irgendwo am Kanalufer festmachen. Nach der Vorgabe könnte ich ja auch einen Wohnwagen irgendwo an den Straßenrand stellen und da jetzt wohnen.

 

Wer in der Metropole wohnen will und keinen bezahlten Parkplatz hat, kann halt kein eigenes Auto haben. Darauf wird es in nicht allzu ferner Zukunft hinauslaufen. In Tokio bekommt man schon seit Jahrzehnten kein Auto mehr zugelassen, wenn man keinen Parkplatz dafür hat.

 

Die ersten Ansätze dazu werden gerade in Deutschland ausprobiert. Und die bezahlten Parkplätze in Zukunft werden alle eine Steckdose haben.


12.10.2019 13:28    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@sir_toni schrieb am 12. Oktober 2019 um 11:23:18 Uhr:

...

1. Wo sollen diese Autos auf dem Foto alle angesteckt werden?

2. Wo soll der Strom für alle diese Fahrzeuge zur gleichen Zeit herkommen?

Berechtigte Frage, nicht für jeden ist das BEV sinnhaft.

 

  1. Nehme ich mal an das das Photo aus einer Städtischen Wohnstraße ist. viele davon sollten auf in Ihren Firmen Laden, hier ist die Situation trotz Befreiung des geldwerten Vorteils bis 2030 zur Zeit noch trostlos. Aber nicht alle brauchen ihre 60 Km Täglich, Rentnern wird es reichen beim Einkaufen einmal in der Woche 11kW AC zu laden, Zweitwagenbesitzern oft auch. Für die anderen in der Straße geht das mit Schnarchladesäulen in der Straße, wie in Norwegen oder China halt auch.
  2. Der Strom wird seinen Weg finden, (dauert ja noch mind. 2 Dekaden) wird aber nicht mehr den ganzen Tag gleichviel kosten z.B. am Sonnigen Neujahrmittag nur 5ct die kWh aber Werktagabens bei Flaute 1€

 

 

Click


13.10.2019 07:13    |    Goify

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 12. Oktober 2019 um 08:48:23 Uhr:

Ich gehe mal davon aus daß du noch nie sowas verbaut hast. Bei Akkus bekommst bei Ebay zu 90% Schrott.

 

Gruß Metalhead

Doch, schon zwei Mal. Beim Laptop mit eher schlechtem Resultat, beim Smartphone mit gutem.


13.10.2019 07:49    |    remix

die Sicherheitbestimmungen bei Akku für das Auto sind aber extrem; Selbstentzündung, Starkstrom, Spezialwerkzeuge seien mal nur einige Stichworte;

 

das ist definitiv nix für Bastler oder Himterhofwerstättem, vergleichbar mit irgendwelchen Handy-Läden;

 

mag sein, dass es Firmen geben wird, die E-Autos ein zweites Leben mit Zweitakku einhauchen - die Industrie will neue Autos verkaufen und ein kürzerer Lebenszyklus ist da gerade recht...


13.10.2019 08:12    |    Goify

Den Akku eines Tesla würde ich mir zutrauen zu wechseln, da ich das nötige Equipment dazu habe. Hashtag RichRebuilds auf YouTube.


13.10.2019 10:49    |    TomBy1961

Bei uns steht nächstes Jahr ein neues an und da macht man sich natürlich Gedanken ...Wohnen aber mitten in Berlin ohne die Möglichkeit eine Garage oder ähnliches anzumieten um das E Auto zu Laden ..Fahren im Schnitt am Tag 130-150 Km ...Habe eine anfrage an unsern Stadtteilbürgermeister gestellt ob und wann bei uns im Viertel da etwas geplant ist ...haben nach 6 Wochen die aussage erhalten das die Stadt Berlin in den nächsten Jahren ? (was immer das bedeutet? nicht in der Lage ist Lademöglichkeiten zu schaffen !!! Damit hat die Stadt Berlin mir die Entscheidung ja bereits abgenommen und es wird vermutlich ein Hybrid werden ,,nur bin ich noch am Suchen nach einem ohne Plugin denn nicht mal das geht ja in Berlin .....


13.10.2019 11:22    |    ballex

Das zeigt aber eher die Überforderung der Stadtverwaltung eine Millionenstadt zu managen, sowohl im Bezug auf die 6 Wochen Antwortzeit als auch auf die Aussage, man würde in den nächsten Jahren nichts hinbekommen. Es geht definitiv auch anders...hier (westdeutsche Kleinstadt) wachsen gerade immer mehr Ladesäulen aus dem Boden, sowohl auf öffentlichem Grund auf Parkplätzen und an der Straße als auch bei Firmen/Supermärkten.

 

Berlin ist eben leider kein Vorbild was Infrastrukturprojekte betrifft. ;)


13.10.2019 11:22    |    remix

Zitat:

@Goify schrieb am 13. Oktober 2019 um 08:12:36 Uhr:

Den Akku eines Tesla würde ich mir zutrauen zu wechseln, da ich das nötige Equipment dazu habe. Hashtag RichRebuilds auf YouTube.

dann informiere Dich mal, wie Du im richtigen Leben den alten Akku in D entsorgen kannst und wie Du Ihn dorthin transportieren darfst (Spezialtransport in Spezialbehälter)....


13.10.2019 12:30    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Goify schrieb am 13. Oktober 2019 um 08:12:36 Uhr:

Den Akku eines Tesla würde ich mir zutrauen zu wechseln, da ich das nötige Equipment dazu habe. Hashtag RichRebuilds auf YouTube.

Wenn Du das Thermische durchgehen verhindern willst muss das Accumanagement stimmen.

 

Üblicherweise fängts mit einzelnen defekten Zellen an dessen Blöcke mit Gleichwertigen (ähnliches Nutzungs und Alterungsprofil) welche getauscht werden, das sind dann auch eher überschaubare Reparaturkosten.


13.10.2019 14:48    |    Goify

Ich würde den kompletten Akku Plug and Play tauschen. Um einzelne Pakete zu wechseln muss der Akku eh komplett raus.


13.10.2019 16:15    |    Schwarzwald4motion

Wenn Du z.B. bei einem 12 Jahr alten Auto nochmal 10k-20k fürn Akku berappen willst.

Beim Roadster ist das glaub so aber der Aktuelle Akkupack ist viel stärker und die alten Zellen gibt's wohl auch zu wenig.


13.10.2019 16:47    |    jennss

Mit neuem Akku ist allerdings schon ein wesentliches Teil neu. Ich würde es gut finden, wenn man Plugin-Hybriden später auf reinen Akkubetrieb umstellen könnte, also Verbrenner raus und Akkus rein.

 

Die Frage ist, was Akkus in 12 Jahren kosten werden. Wenn man beim i3 guckt... da kostet das Auto mit 42 kWh jetzt soviel wie vorher mit 22 kWh. Beim e-Up das gleiche, doppelte Kapazität und sogar noch 5000 € billiger (Ausstattung jedoch evtl. schlechter).

j.


13.10.2019 21:20    |    remix

Zitat:

@jennss schrieb am 13. Oktober 2019 um 16:47:03 Uhr:

Mit neuem Akku ist allerdings schon ein wesentliches Teil neu. Ich würde es gut finden, wenn man Plugin-Hybriden später auf reinen Akkubetrieb umstellen könnte, also Verbrenner raus und Akkus rein.

das ist alles viel zu teuer; völlig anderer Antrieb, Einzelabnahme etc.; die Industrie will immer nur neue Autos verkaufen , keine Upgrades;

 

heute baut auch keiner einen neuen Motor in ein 10 Jahre altes Familienauto ein - bestenfalls einen gebrauchten/überholten Motor;

 

was ist denn ein 10 Jahre altes E-Auto mit defektem Akku wert ?! was kostet der neue Akku ?! Ist ein Akku-Upgrade für so ein "gelutschtes" Kurzstreckenfahrzeug überhaupt noch sinnvoll ?!

 

So ein Markt muss sich erstmal entwickeln - und bei den hochpreisigen Fahrzeugen werden auch die Akkus/Ersatzteile hochpreisiger;

 

ob die Betriebserlaubnis durch einen Akkuwechsel berührt wird , wissen wir auch noch nicht;

 

klar gibt es auch heute Bastler, die sich gebrauchte Verbrenner-Boliden billig kaufen und diese dann selber aufmöbeln - der richtige Schrauber macht auch vorm Akku nicht halt; aber das ist nicht wie ein Batteriewechsel XXL und billig ist es auch nicht...


13.10.2019 22:34    |    A-Driver05

Zum Thema Akku selber reparieren.

 

In Reihe betriebene Lithium Cobalt Akkus dürfen nur bis zu einem bestimmten Betrag eine Spannungsdifferenz besitzen, ansonsten besteht Gefahr dass die Batterien hochgehen.

 

Gerade das Zusammenspiel von alten und neuen Batteriezellen ist nicht so leicht.

 

Was mich nun interessieren würde, bedeutet dies dass das Batteriemanagement nun die Spannung bei jeder einzelnen Zelle messen kann? Ist aber eher unwahrscheinlich bei den tausenden von Zellen. Auf der anderen Seite muss aber Sicherheit garantiert sein.

 

Edit:

 

Da ich dieses Video so liebe, hier ein Video mit welchen potentiellen Bomben man mit LiCo Akkumulatoren unterwegs ist:

 

https://www.youtube.com/watch?v=WEGpq3qFPlc

 

:D


13.10.2019 22:49    |    ballex

Ohja, da mache ich gleich mit und verlinke hier mal wie es aussieht, wenn ein Tanklastwagen in die Luft fliegt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=JfK-7de5T4U

 

Mit welchen potenziellen Bomben man da mit brennbaren Kraftstoffen unterwegs ist. :D:rolleyes:

 

Vielleicht geht's jetzt ohne Stammtisch-Niveau weiter...


13.10.2019 22:49    |    avatt

#Alternativen: Die alternativen Konzepte sind in Deutschland von der Großindustrie nicht gewollt. Im Gegenteil sie werden verhindert! Das beste Beispiel ist die Geschichte des Stelzermotors. Siehe Youtube Video zum Stelzer motor vom Deutschen Museum.

Das was momentan aufm Markt ist sind Fahrzeuge optimiert für Diesel und Benzinmotoren. Es gab vor dreißig Jahren Verbrennungsmotoren die drei Liter und weniger verbrauchten und das wenn man einfach nur einen handelsüblichen Motor ausgetauscht hätte. Man könnte Fahrzeuge bauen die hundert Jahre und länger halten. Ein Elektrofahrzeug müsste halt nur komplett anders konstruiert werden. Dann wäre der Wirkungsgrad auch besser. Und übrigens: Der Strom kommt aus der Steckdose. Vor Allem nachts. Nur wie kommt er da hin. Fahr mal mit dem E-Auto in Urlaub: Viel Spaß!

Wer gibt denn bei den Autokonzernen den Ton an? Und damit meine ich nicht die Marionetten im Vorstand!

 

#Wasserstoff: Schon mal ins Periodensystem der Elemente geguckt? Ja, Wasserstoff ist das kleinste Atom und kann nicht lange gespeichert werden. Das stimmt natürlich alles nicht. Nur diffundiert das Gas überall durch und zum Schluß ist nur noch ein Teil davon da. Das gleiche Problem gibts bei Gas-Pipelines. Nur da ist es halt nicht so schlimm, weil der Wasserstoff am Kohlenstoff gebunden ist. Es sind halt größere Moleküle. Es gibt keine guten konzepte Wasserstoff zu speichern. Beste Möglichkeit: Man verbrennt ihn gleich wieder. Greenpeace Energy produziert aus überschüssigem Windstrom synthetisches Windgas. Für Autos gibts keine vernünftige Lösung.

 

#Dieselmotor: Ein genialer Motor von unserem genialen Erfinder Rudolf Diesel, der vermutlich von des Kaisers Schergen ermordet wurde, weil er ihn nicht für die Kriegsmarine bauen wollte. Ein echter Pazifist halt.

 

#Kathalysator: Mir ist es lieber ich bekomme Dreck direkt ins Gesicht. Dann halte ich den Atem an. Das was aus dem Kathalysator herauskommt ist kein sichtbarer Staub, aber tausendmal giftiger! Das atme ich ein, weil ich es nicht wahrnehme. Was ist jetzt besser?

 

#Zuschuß: Vor einigen Jahren kauften alle Dieselautos, weil der Motor bezuschußt wurde. Inzwischen zahlen alle drauf. Genauso wird es sich auch mit dem E-Autos verhalten. Man muss kein Hellseher sein, dass es so kommen wird.

 

#Umweltfreundlichkeit: Elektromotoren müssen auch produziert werden. Dazu wird Energie verbraucht und die Umwelt belastet. So viel Lithium wie wir alle für die Batterien bräuchten gibt es gar nicht. Die Entsorgung von diesem Giftmüll wird bei den ganzen Rechnungen überhaupt nicht aufgeführt. Indien und Afrika laufen irgendwann vor Giftmüll über oder schicken ihn wie China einfach zurück!

 

#Stelzermotor: Der fährt mit mit dem was ihn füttert: Gas, Öl, Benzin, Rapsöl, Frittenöl, ....

Das Teil hat unter 10 bewegliche Teile im Gegensatz zu hunderten beim Verbrennungsmotor.

 

Die ganze Diskussion ist schrecklich und ich bekomme einen Würgreiz!!!!

 

Gruß

Andreas


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