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Mercedes S-Klasse (C140, W108/W109, W116, W126, W140) Forum

Das Mercedes S-Klasse (C140, W108/W109, W116, W126, W140) Forum für technische Probleme, Erfahrungen, Tests und Bilder mit mehr als 34.000 Beiträgen in der Mercedes Community von MOTOR-TALK.

860 Themen

Herzlich willkommen im Mercedes Benz S-Klasse Klassiker Forum von MOTOR-TALK.de.

Im S-Klasse Klassiker Forum erwarten Dich interessante Themen rund um die Baureihen W108/109, W116, W126 und W140. Du hast Fragen zu Anschaffung, oder Instandhaltung Deiner S-Klasse oder suchst Rat bei der Lösung eines konkreten Problems mit Deinem Mercedes? Dann kannst Du einen Blick in unsere FAQ werfen und außerdem im passenden Unterforum die Suchfunktion für dein Modell verwenden, um herauszufinden, ob Deine Frage bereits zu einem früheren Zeitpunkt beantwortet wurde. Solltest Du nicht fündig werden, kannst Du Dich gerne, unter Beachtung der Forenregeln, mit einem eigenen Beitrag an die anderen Nutzer wenden – auf das Know-how unserer Mercedes-Community ist immer Verlass.

W108/109 (1965 – 1972)

Im Jahr 1965 wurde der W111 durch den W108 ersetzt, dessen Design stark an dem Coupé, beziehungsweise der Cabrio Variante des W111 angelehnt ist. Coupé und Cabrio gehören demnach nicht zu dieser Modellgeneration, obwohl sie parallel bis 1971 produziert wurden. Die Oberklasselimousine wurde anfangs mit verschiedenen 2,5 Liter Reihensechszylindermotoren angeboten, die später durch zuverlässigere und sparsamere 2,8 Liter Motoren ersetzt wurden. Ab 1968 wurde zudem von einer mechanischen zu einer elektronischen Saugrohreinspritzung gewechselt und ab 1970 war der W108 auch mit verschiedenen V8 Motoren mit 3,5 und 4,5 Litern Hubraum erhältlich. Unabhängig der Motoren wurde der W108 als S/SE mit kurzem und als SEL mit langem Radstand angeboten. Nachdem der Vorgänger erstmals eine Fahrgastzelle mit Knautschzonen bot, wurden im W108 serienmäßig ab 1968 eine Servolenkung und Sicherheitsgurte verbaut. Die verfügbaren Sonderausstattungen umfassen unter anderem elektrische Fensterheber, Klimaanlage und Suchscheinwerfer. Eine weitere Besonderheit ist, dass die stärkste verfügbare Motorisierung eine eigene Modellbezeichnung, W109, erhielt. Der W109 ist der 300 SEL, den es nur als Langversion gab und serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet war. Anfangs wurde der 300 SEL mit 3 Liter Reihensechszylindermotoren und später den bekannten V8 Motoren angeboten. Eine Besonderheit ist der 300 SEL 6.3 der über den V8 Motor aus dem W100 mit 6,3 Litern Hubraum und einer Leistung von 184 kW (250 PS) verfügt. Mit diesem Fahrzeug konnte beim 24-Stunden Rennen in Spa im Jahr 1971 der zweite Platz geholt werden, wodurch das Auto wurde unter dem Namen „Rote Sau“ weltbekannt wurde und den Grundstein von AMG bildete.

W116 (1972 – 1980)

Der Nachfolger mit der internen Bezeichnung W116 trug im Jahr 1972 zum ersten Mal die offizielle Bezeichnung „S-Klasse“ und wurde knapp unter 500000 Mal gebaut. Auch den W116 gab es mit kurzem und langem Radstand mit den Bezeichnungen S/SE und SEL. Wie immer war es das Ziel der Ingenieure den bestmöglichen Komfort und Fahrsicherheit zu bieten und so war die S-Klasse das weltweit erste Fahrzeug, welches mit ABS lieferbar war und auch der Tank wurde kollisionsgeschützt verbaut. Die verbauten Motoren sind weiterentwickelte Varianten der aus dem Vorgänger bekannten Reihensechszylinder und V8 Motoren. Das neue Spitzenmodell ist der 450 SEL 6.9 mit 6,9 Litern Hubraum und einer Leistung von 286 PS. Der W116 300 SD und 300 SDL für den nordamerikanischen Markt war außerdem der erste Serien-PKW mit einem Turbodieselmotor.

W126 (1979 – 1991)

Der W126 ist die mit Abstand am längsten produzierte und mit insgesamt mehr als 890000 Einheiten auch die meistverkaufte S-Klasse aller Zeiten. Neben der im Jahr 1979 vorgestellten Limousine wurde 1981 die Coupé Variante (C126) unter dem Namen SEC vorgestellt. Die Merkmale der Baureihe bezüglich der Fahrsicherheit sind die erstmalige Verfügbarkeit eines pyrotechnischen Airbags für den Fahrer und ab 1987 auch für den Beifahrer, eine Antriebsschlupfregelung und die erstmalige Auslegung eines Fahrzeuges auf einen versetzten Frontalaufprall. Die Dieselvarianten wurden noch immer ausschließlich in Nordamerika verkauft und waren die ersten Fahrzeuge, die serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet wurden. Auch bei der Komfortausstattung gab es Neuheiten, wie zum Beispiel eine elektrische Sitzverstellung vorne und in der Langversion eine elektrisch verstellbare Rückbank, oder zwei einzeln verstellbare Einzelsitze und Vorhänge im Fond.

W140 (1991 – 1998)

Der im Jahr 1991 vorgestellte W140 sollte die Marktposition der besten Oberklasse Limousine gegenüber BMW und auch Lexus festigen. Unterstrichen wird das durch das von Bruno Sacco entworfene Design und die opulenten Abmessungen, die den W140 für lange Zeit zur größten S-Klasse aller Zeiten machte. Neben der normalen Limousine war auch eine Langversion (V140) und ein Coupé (C140) erhältlich. Die technischen Innovationen umfassen unter anderem die Vernetzung über CAN-Bus, Doppelverglasung aus Verbundsicherheitsglas, eine Einparkhilfe mit Peilstäben am Heck und elektrische Motoren für alle Komfortfunktionen bis hin zur Verstellung des Innenspiegels. Ab der Modellpflege 1994 wurde die Serienausstattung um ASR, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer mit Sitzbelegungserkennung und 5-Gang Automatikgetriebe erweitert. Als Sonderausstattung gab es zudem auch erstmalig einen Regensensor für das Wischerintervall, Xenon Scheinwerfer, BAS Bremsassistent und später auch eine adaptive Fahrwerksdämpfung, die Einparkhilfe Parktronic und die Sprachsteuerung Linguatronic zur Steuerung des Autotelefons. Eine weitere Besonderheit ist, dass der W140 ab 1995 das erste Fahrzeug war, welches mit ESP ausgestattet werden konnte. Auch war der W140 die erste S-Klasse, in der im S600 ein V12 Motor verbaut wurde. Darunter waren verschiedene Reihensechszylinder und V8 Motoren verfügbar.

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