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Tinos Stammtisch

27.03.2009 15:48    |    tino27    |    Kommentare (3)

Wie gefällt dir dein Sitzbezugdesign?

Immer wieder frage ich mich, wer über das Design von Sitzbezügen entscheidet. Scheinbar denkt man, je kleiner das Farzeuge, desto ekeliger die Farben und ausgefallener die Kreise, Striche usw. Bei größeren Fahrzeugen findet man so gut wie nie Sitzspielereien, ausgenommen Busse und Lkws, die eine eigene Perversion des Themas anschlagen.

 

Scheinbar kann man nur froh sein, wenn man Leder oder Leder/Stoff bzw Leder/Alcantara hat. Letzteres ist mein Favorit. :)

 

Allerdings ist das nicht verbindlich und langsam scheint man auch zu lernen und auch in Kleinwagen normel Design anzubieten.

 

Wie zufrieden seit ihr mit eurem Sitzdesign und was geht für euch garnicht?


12.03.2009 22:31    |    tino27    |    Kommentare (6)

Ich möchte mich heut noch mal einem Problem widmen, von dem jeder meint, er macht es richtig und trotzdem sieht man jeden Tag Leute, die es scheinbar noch nicht gerafft haben.

Normalerweise ist es ganz einfach. Man fährt bis ganz vorn durch und fädelt sich da zusammen. Einer von links, einer von rechts, einer von links, einer von rechts, usw. - eigentlich ganz einfach. Trotzdem gibt es immer noch Leute die gerade vor Baustellen schon bei 600m anfangen sich einzufädeln. Und welche bei 400m, andere bei 200m und der Rest ganz vorn. Was dabei im schlechtesten Fall passiert, hab ich mal grafisch dargestellt.

 

Normalerweise müsste in der Baustelle am Ende zwischen beiden grünen Fahrzeugen ein anderen Fahrzeug sein. Es sei denn, bei 600m fädelt schon einer ein. Bei 400m fädelt wieder jeweils ein Fahrzeug ein. Bei 200m noch mal und ganz vorn auch noch. Am Ende befinden sich statt einem ganze 15 Fahrzeuge zwischen den zwei grünen Autos. Was das bedeutet kann man an jeder Baustelle beobachten. Meistens fließt die Spur, die einfädelt, schneller. Dies ist auch meistens die linke Spur. Wenn beide Spuren sich je zu einem Fahrzeug fädeln würden, müsste die rechte Spur normalerweise schneller laufen, da rechts nun mal LKWs sind und diese abwechselnd mit Autos der linken Spur mehr Platz freigeben.

Das größte Problem aber ist, dass das schnellere fließen der linken Spur den Effekt hat, dass in zwei und mehr Kilometer Entfernung viele von der rechten auf die linke Spur springen. Dadurch wird man auf der rechten Spur quasi umfahren.

 

Jetzt gibt es verschiedene Versuche dem entgegen zu wirken. Das Erste ist die Aufforderung „Reisverschluss erst in 600m“. Das nächste Mittel ist die Gleichberechtigungsnummer. Man gestaltet die Spuren so, dass sich beide gleichberechtigt in der Mitte treffen und leitet dann die gefädelte Spur weiter. Wo das nicht möglich ist, gibt es neuerdings noch den Trick, dass man ca. einen Kilometer vorher zwischen die Fahrstreifen eine durchgezogene Linie malt, die erst ein paar Meter vor der Einengung endet. Man versucht also die Leute auf ihrer Spur zu halten, in dem man das Verbot anwendet, durchgezogenen Spuren nicht zu überfahren.

 

Egal wie viel man versucht, es wird wohl immer Leute geben die das einfache System nicht verstehen.


05.03.2009 19:57    |    tino27    |    Kommentare (2)

Ich möchte heute mal eine neue Serie starten, bei der ich das seltsame Verhalten der Spezies Mensch beschreibe und versuche mit euch auszuwerten. Im Alltag beobachte ich gern Menschen und frage mich oft, was treibt dieses Herdentier nur zu seinem Verhalten.

 

Heute fange ich mit dem Menschen auf der Rolltreppe an. Zum ersten Mal habe ich es im U-Bahnhof in Bochum beobachtet. Menschen fahren mit der Rolltreppe nach oben und auf den letzten 2-3m fangen sie an zu gehen und laufen den Rest der Rolltreppe hoch. :confused: Nur warum? Man könnte genauso gut die ersten 2-3m gehen und dann bis zum Schluss fahren oder erst fahren, dann 2-3m gehen und denn Rest wieder fahren. Rein logisch ist alles gleich sinnvoll. :rolleyes:

 

Wenn eine U-Bahn ankommt, versuch ich im auffahrenden Pulk meist in die Mitte zu kommen und teste durch. Wenn die Personen vor mir das letzte Stückchen gehen, dann bleibe ich stehen und alle nach mir kommenden bleiben auch stehen und versuchen nicht an mir vorbei zu kommen. Wenn aber jemand vor mir mal nicht anfängt zu gehen, dann fang ich 2-3m an zu gehen und zwäng mich an ihm vorbei. Und siehe da, die nach mir kommenden laufen mir hinterher. :D

 

Hab dann überall mal Rolltreppen ins Auge genommen und man kann ein paar Regeln aufstellen:

Je länger die Rolltreppe, desto eher fangen die Leute an zu gehen. Je kürzer, desto später oder gar nicht.

Menschen laufen eher los, wenn man in einer U-Bahn ist und später in Kaufhäusern.

Menschen laufen morgens später oder gar nicht los, nachmittags früher.

 

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es ist immer wieder lustig die Spezies Mensch zu beobachten und zu sehen wie dumm sie doch ist (Leser und Autor ausgeschlossen). :cool:

 

Vlt habt ihr ja ähnlich Beobachtungen gemacht oder habt mal Tipps, wobei man Menschen noch so beobachten kann.


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