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Olli the Driver

Über meine Volvos, meinen Peugeot und andere schöne Autos

13.09.2008 18:56    |    Olli the Driver    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: CC, Erfahrungsberichte, Passat, Passat CC, Probefahrt, Volkswagen, VW

Wie gut das ihr mich jetzt nicht sehen könnt...

 

... das Grinsen ist noch immer nicht aus meinem Gesicht verschwunden :D

 

 

Worum geht es überhaupt? Ach ja, mal wieder eine Probefahrt. Eigentlich will ich ja entweder ein ganz vernünftiges Auto, sprich Kombi, oder ein ganz unvernünftiges, sprich Cabrio. Für ein Coupé ist da eigentlich kein Platz, der Audi A5 würde mir zwar auch gut gefallen, aber aufgrund des Nutzwertes fiele meine Wahl eher auf den A4 Avant. Beim Passat sieht die Sache etwas anders aus. Der normale Passat mit seiner Chromfresse ist zwar weder ein Schönling noch ein so hässliches Auto, dass man es nicht ansehen mag, aber das gewisse Etwas fehlt, und dafür wäre ich bereit den Aufpreis auf z.B. einen Audi zu zahlen.

 

Aber dann gibt es da ja noch den Passat CC, und dann sieht die Welt schon wieder etwas anders aus. Dieser Wagen weiß zu gefallen, trägt ein viel hübscheres Gesicht als seine Geschwister, auch das Heck ist keck, viel besser als bei der normalen Limousine. Erstes Probesitzen beim Händler führt dann auch zu einem gesteigerten Interesse an dem Auto, aber natürlich geht bei mir nichts ohne Probefahrt. Der Händler entgegnet, er hätte nur einen CC zugelassen, und zwar den CC 3,6 l V6 4MOTION mit 300 PS! Tja, in meinen Blogs weise ich immer wieder auf das CO2 Limit für unsere Firmenwagen hin, und so wäre dieser Wagen mit seinen 242 g/km für mich auch gar nicht bestellbar, da kämen nur die beiden Diesel in Frage. So fürchte ich, das mir der Händler eine Probefahrt in einem normalen Passat anbietet, aber nichts da. Von sich aus bietet er mir den CC 3.6 an, und bei Interesse könnte ich danach noch mal einen normalen Passat mit dem Diesel fahren um den Motor kennen zu lernen.

 

DAS Angebot lasse ich mir natürlich nicht entgehen :cool:.

 

Drei Komma Sechs Liter Hubraum!

 

Sechs Zylinder!

 

Dreihundert (300) PS!

 

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (Zweihundertfünfzig)!

 

0 auf 100 in: mirdochegal, auf jeden Fall schnell genug.

 

Geil! Das absolut stärkste Auto das ich bisher gefahren bin. Olli stößt in Leistungsgalaxien vor, die er noch nie zuvor betreten hat. Ja, ich weiß, die V8 Fraktion wird nur müde lächeln, aber ich habe bisher nie Autos einfach nur so zum Spaß gefahren, sondern hatte immer einen möglichen Kauf im Hinterkopf, und daher habe ich nur Autos mit bürgerlicheren Motorisierungen gefahren, die ich mir auch leisten kann. Den bisherigen Kurzfrist-Rekord dürfte der BMW 320d mit 177 PS darstellen, mit dem ich vor kurzem eine Probefahrt gemacht habe, den Langfrist-Rekord hält mein Volvo S60 D5 mit 163 PS. Tja, und jetzt lasse ich die 200er Stufe völlig aus und starte mit 300 PS durch.

 

Mich erwartet ein CC in Schwarz mit Innenraum in Trüffel, auch eine hübsche Farbkombination und nicht immer nur Einheits-Schwarz-Grau innen. Dazu viele Extras. Das DVD Navi, Parklenkassistent, Spurhalteassistent, automatische Distanzregelung und vieles mehr.

 

Motor an. Ist der an? So ein V6 Benziner hat schon eine andere Laufkultur als mein 5-Zylinder Diesel. Ich muss aufpassen das Gaspedal nur zu streicheln, um nicht zu schnell loszubrausen. Noch dazu wo der Motor perfekt mit dem DSG harmoniert und auch dank des Allradantriebs jeder leichte Druck aufs Gaspedal zu sofortigem Vortrieb führt. Auf einer Straße, wo ich sonst wenn ich es eilig habe zwischen Kreisel und Kurve gerade mal 120 km/h schaffe ist der CC schon viel früher bei 140 und ich gehe lieber vom Gas weil es mir langsam unheimlich wird. In der Stadt ist dieser Motor natürlich komplett unterfordert, auf der Landstrasse werden Überholmanöver spürbar einfacher. Auf der Autobahn zeigt der Wagen dann was in ihm steckt, so mühelos zieht er hoch, selbst Nachts um halb 12 ist zu viel Verkehr um dieses Triebwerk wirklich aufzufahren. Wieso müssen gerade heute Abend in beiden Richtungen zwei Schwertransporte unterwegs sein :confused: ?

 

Die Autobahn offenbart aber auch wie viel Stress es ist so schnell zu fahren. Ich bewege mich mit meinem Volvo meistens im Bereich 160-180, wenn ich es eilig habe nutze ich auch schon mal 210, dann ist er begrenzt. Der Passat zieht hier noch durch, 220 werden locker erreicht, 230, dann muss ich schon wieder abbremsen weil jemand der nur 120 fahren möchte mal wieder nicht in den Rückspiegel schaut, bevor er ohne Blinker auf die linke Spur zieht. Neuer Versuch, 220, abgebrochen wegen eines Schwertransports. Dann endlich, ich bringe den Tacho für ca. 2 Sekunden auf Tempo 250 (mein mitlaufendes GPS wird mir hinterher verraten das die Höchstgeschwindigkeit auf dieser Tour 240 km/h waren), dann erfordert der Verkehr schon wieder eine Reduzierung der Geschwindigkeit.

 

Diese Fahrt bestätigt meine bisherige Meinung: alles über 200 km/h ist im Alltagsbetrieb irrelevant. Bei 250 Sachen wird eine Autobahn sehr schmal. Der Hockenheimring ist nicht weit entfernt, da könnte man die Leistung dieses Autos sicher nutzen, aber für das Revier gibt es geeignetere Spielzeuge als einen 300 PS Passat.

 

Aber dennoch: die Leistung dieses Autos macht einfach Spaß. Die Beschleunigung, der Durchzug, einfach genial. Auch auf die Gefahr hin das mitlesenden Körnerfressern ein Tofukloß im Hals stecken bleibt: es ist einfach geil ein Auto mit dieser Power zu fahren. Wie sang schon Markus: Mein PassiCC fährt 250, das Super Plus ist nicht günstig, das macht Spaß! Ich geb' Gas ich geb' Gas. Und kost' Benzin auch 3 Mark 10 (tut es ja auch :eek:), sc**ßegal, es wird schon geh'n.

 

Aber nein, es geht nicht, mal kurz mit so einer Kiste Spaß haben ist o.k., aber als Privatwagen wäre mir der dann doch zu teuer, und auch als Firmenwagen lässt mein Arbeitgeber ein Auto mit diesem Verbrauch nicht zu. Da würde es dann doch einer der vernünftigeren Diesel. Dann halt auch ohne Allrad. Bin gespannt wie der Wagen sich fährt, denn der Passat ist ja noch mal etwas frontlastiger als z.B. der Audi A4. Ich denke der Allradantrieb kaschiert hier einiges davon, aber das der Wagen im Grunde seines Wesens ein Untersteuerer ist kann er auch so nicht verleugnen.

 

Der V6 ist serienmäßig mit der adaptiven Fahrwerksregelung ausgestattet. In der Stellung Sport ist sie einem Weichei wie mir erwartungsgemäß zu hart, aber Normal und Comfort sind schon eher nach meinem Geschmack. Die Diesel haben ja serienmäßig nur ein Sportfahrwerk, wenn dieses der Sport Stellung der DCC entspricht wären hier sonst noch mal 1.025 Euro Aufpreis für dieses Fahrwerk fällig. Während der Fahrt stelle ich das Fahrwerk öfters mal um, hier stört das der Schalter hinter dem DSG-Schalthebel verborgen ist.

 

Der Fahrer findet ansonsten einen angenehmen Arbeitsplatz vor. Platz genug, bequeme Sitze, allerdings mit etwas steil ansteigenden Flanken der Sitzfläche. An dieser Stelle zeigt sich leider eine seltsame Sonderausstattungspolitik von VW. Dieser Wagen mit Ledersitzen hat auch eine elektrische Sitzverstellung. Die elektrische Verstellung ermöglicht z.B. auch die Neigungsverstellung der Sitzfläche. Das kann der manuell verstellbare Sitz nicht. Also müsste für 985 Euro die elektrische Verstellung geordert werden (die bei Mercedes und Volvo serienmäßig ist). Damit aber nicht genug, die elektrische Verstellung gibt es nur in Verbindung mir Ledersitzen, die mir zwar gefallen, angesichts eines limitierten Budgets aber normalerweise nicht auf meiner Liste stehen würden. Damit sind zusätzliche 2.145 Euro notwendig, was den Preisvorteil des Passat etwas dahinschmelzen lässt. Das Platzangebot auf der Rücksitzbank ist sehr gut, halt ein Passat, und auch die Kopffreiheit ist nicht so knapp wie man angesichts der äußeren Form vermuten könnte. Mit 1,80 m kein Problem, viel größere Leute sind aber wohl besser vorne untergebracht. Die flache Rückscheibe erschwert allerdings die Rücksicht, wenn es regnet und es draußen hell ist, dieser Wagen könnte einen Heckscheibenwischer gut gebrauchen. Als sehr positiv werte ich, das VW hier keine blaue Instrumentenbeleuchtung mehr einsetzt, sondern eine viel augenfreundlichere weiße.

 

Vom Panoramadach hat man als Fahrer wenig, bei meiner Sitzeinstellung fängt das Dach zu weit hinten an, um bei der Fahrt nach oben "rauszusehen". Die Mitfahrer werden sich über die fehlenden Handgriffe wundern, die weder vorne noch hinten zu finden sind. Und das in einem 300 PS Auto :). Als angenehm erweist sich, das auch bei völlig geöffnetem Fahrerfenster kein Sturm auf dem Fahrerplatz entsteht, bei Landstrassentempo kann man es so noch aushalten. Im Vergleich zum normalen Passat fehlt das Ablagefach für Flaschen in der Tür, schade, das finde ich sehr praktisch. Der Klang des Radios mit DVD-Navi (dem gleichen System, das ich schon im Skoda Superb kennen gelernt habe) klingt so gut, das ich einen Verdacht schöpfe. Das zum Glück im Auto liegende Preisschild entlarvt das hier vorhandene Dynaudio Sound System. Uups, noch mal 1.140 Euro Aufpreis zusätzlich zum Navi für 2.575 Euro. Ich dachte ich befinde mich hier in einem Volkswagen... ;)

 

Nun ja, auch die vielen zusätzlichen Assistenzsysteme werden sich breite Schichten des normalen Volks wohl nicht leisten können, aber die werden auch kaum Zielgruppe des Passat CC sein. Den Parklenkassistenten kenne ich schon aus dem Superb, wäre für mich verzichtbar, lediglich der Parkpiepser mit optischer Anzeige für Hindernisse hinter und schräg hinter (bzw. das gleiche vorn) dem Wagen ist gut. In die automatische Distanzregelung habe ich mich spontan verliebt, das System ist wirklich gut. Aber auch nur mit DSG lieferbar, was den Preis mehrfach in die Höhe treibt. Anfangs traue ich dem System nicht ganz, bis ich mich überwinde und mit etwas höherer Geschwindigkeit auf ein vor mir fahrendes Auto auffahre. Ich selber hätte das Tempo schon verzögert, das ACC lässt mich noch etwas dichter Auffahren bis es das Tempo zurücknimmt. Und bei Bedarf wird sogar automatisch abgebremst. Ja, das System gefällt mit. Schade, das es dafür einen separaten, unbeleuchteten Lenkstockhebel gibt, könnte man gerne auch in das Multifunktionslenkrad integrieren.

 

Und der Spurhalteassistent - wenn ein Beifahrer auf die Idee kommen würde mir bei der Fahrt ins Lenkrad zu greifen, ich würde dem die Hand mit einem Zahnstocher abhacken und rektal einführen :), aber die Elektronik lasse ich mal schalten und walten, bzw. in diesem Fall lenken. Funktioniert in manchen Situationen sehr gut, dann wieder nicht, die Probefahrt war zu kurz um herauszufinden wann das System eingreift und wann nicht. Klar, man darf sich als Fahrer nicht auf solche Systeme verlassen, sondern muss selber die Kontrolle behalten. Ein kurzer Hinweis von so einem Assistenten kann aber nicht schaden, und so ist es gut zu sehen das der Lane Assist zumindest keine Fehler macht, aber eben nicht immer reagiert.

 

Weiterhin ist dieser Wagen mit dem Schlüssellosen Schließsystem KESSY ausgestattet, was mir erst auffällt als ich aus dem Wagen steige, ihn über die Fernbedienung verriegele und dann noch mal prüfen will, ob die Türen wirklich zu sind. Sofort geht die Tür wieder auf :confused:. Nein, es gibt einfach keine Möglichkeit zu prüfen ob der Wagen verschlossen ist so lange man den Schlüssel in der Hand hält, erst wenn man diesen etwas weiter weg legt kann man sich vom verschlossenen Zustand des Wagens überzeugen. Für mich ein absolut verzichtbares Extra.

 

Was ich aber sehr praktisch finde ist die Komfortöffnung und -schließung der Fenster. Dieser Wagen ist sehr breit, 1.855 mm, irgendwie zu breit. Ich habe das Gefühl Autodesigner leben in einer eigenen Welt, fernab jeder Realität. Nur weil die ein neues Modell größer und breiter machen werden deswegen die vorhandenen Parkplätze aber nicht größer. In einer sehr engen Lücke kann ich nur aussteigen, in dem ich das Fenster runter fahre, die Rahmenlosen Scheiben erweisen sich hier als sehr praktisch, anschließend kann man die Scheiben mit dem Schlüssel wieder schließen. Beim öffnen werden leider alle Scheiben runter gefahren, etwas unpraktisch wenn es gerade regnet. Bei der Öffnung des Kofferraumdeckels über die FB muss man aufpassen, der Deckel schwenkt nicht ganz auf, und das Schloss steht weit vor, hat aber keine Beule an meinem Kopf hinterlassen ;).

 

Tja, ein Passat, aber ein sehr schöner. Hat einige Schwächen, aber auch Stärken. Mir gefällt er, und so ist dieser Wagen der erste nach dem Audi A4 den ich auf meiner Liste auf "Grün" setze, dieser Wagen hat sich als Kandidat für mein nächstes Auto qualifiziert. Lediglich dem Skoda Superb ist es als Budgettipp gelungen, im Status gelb auf der Liste zu verweilen, alle anderen gefahrenen Autos sind im Status "Rot" durchgefallen. Viel Auswahl gibt es jetzt nicht mehr, und ich bin selber gespannt wer am Ende gewinnt.


13.09.2008 19:20    |    SnipSniper

Wirklich ein sehr toller und realistischer Bericht! Vielen Dank bitte weiter so!


13.09.2008 19:20    |    volvocrasher

wieder mal ein schöner test. was kostet so ein cc denn, wenn er entsprechend den gesetzten anforderungen nicht fully loaded ist?

 

bg

sascha

 

achtung, da werden bestimmt wieder welche wegen des imho treffenden ausdrucks für die frontpartie der vw-familie meckern.;) singleframe mit zahnspange...


13.09.2008 19:29    |    tafka_(ME)

Sehr schön zu lesen.

Hat mir gut gefallen.

 

Aber eine Frage: Was bringt es in engen Parklücken die Scheibe runterzulassen ?!?


13.09.2008 20:25    |    Reifenfüller2225

Durchs Fenster aussteigen weil man die Tür nicht aufbekommt !? :D


13.09.2008 20:44    |    Olli the Driver

Zitat:

wieder mal ein schöner test. was kostet so ein cc denn, wenn er entsprechend den gesetzten anforderungen nicht fully loaded ist?

Der Vorführer - oder sollte ich besser Verführer sagen? :) - hatte einen Listenpreis von 57.095 Euro :eek:

 

Wenn ich mir den mal als 140 PS TDI konfiguriere und alles reinnehme was mir gefällt, also DVD Navi mit Dynaudio, elektrisch verstellbare Sitze (die dann Leder zur Bedingung haben), ACC (weswegen es DSG sein muss) wird es schon recht teuer:

 

-----

Passat CC 2,0 l TDI mit Dieselpartikelfilter 103 kW (140 PS) 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG 32.825,00 €

Außenlackierung Light Brown Metallic 530,00 €

Innenausstattung Sitzbezug: Trüffel

Instrumententafel: Schwarz-Schwarz

Teppichboden: Schwarz

 

Sonderausstattungen

Sportsitze vorn mit elektrischer 12-Wege Einstellung 985,00 €

Klimaanlage "Climatronic" mit automatischer Umluftschaltung mittels Luftgütesensor 435,00 €

Dekoreinlagen "Aluminium gebürstet" 450,00 €

Standheizung und -lüftung mit Funkfernbedienung und Vorwahluhr 1.420,00 €

Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenfahrlicht und Tagfahrlicht 1.320,00 €

"RNS 510 DYNAUDIO Sound" Volkswagen Individual 3.715,00 €

Adaptive Fahrwerksregelung DCC 1.025,00 €

Lederausstattung "Nappa" 2.145,00 €

Navigations-DVD Westeuropa 0,00 €

ParkPilot - akustische Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich 520,00 €

Multimediabuchse MEDIA-IN 165,00 €

Automatische Distanzregelung ACC und Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" 1.150,00 €

Rücksitzbank ungeteilt, Lehne asymmetrisch geteilt umklappbar 195,00 €

Multifunktions-Lederlenkrad,Chrom-Dekor, (3 Speichen) m.Bedienungsmöglichkeit für Multifunktionsanzeige, Radio u. Telefon 200,00 €

Nebelscheinwerfer 155,00 €

Spurhalteassistent "Lane Assist" 515,00 €

Mobiltelefonvorbereitung mit Freisprecheinrichtung 410,00 €

 

Gesamtpreis 48.160,00 €

-----

 

Wenn ich nicht ganz so viele Häkchen setze wäre meine Minimalkonfiguration die folgende:

 

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Modell

Passat CC 2,0 l TDI mit Dieselpartikelfilter 103 kW (140 PS) 6-Gang 30.775,00 €

Außenlackierung Candy-Weiß 0,00 €

Innenausstattung Sitzbezug: Corn Silk Beige-Titanschwarz

Instrumententafel: Schwarz-Corn Silk Beige

Teppichboden: Schwarz

 

Sonderausstattungen

Dauerfahrlicht 50,00 €

Klimaanlage "Climatronic" mit automatischer Umluftschaltung mittels Luftgütesensor 435,00 €

Dekoreinlagen "Aluminium gebürstet" 450,00 €

Winterpaket 285,00 €

"RCD 310 Volkswagen Sound" 945,00 €

Außenspiegel elektrisch einstell-, anklapp-, beheizbar, Umfeldbeleuchtung, auf Fahrerseite automatisch abblendend 260,00 €

ParkPilot - akustische Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich 520,00 €

Multimediabuchse MEDIA-IN 165,00 €

Auto-Hold-Funktion über elektronische Parkbremse 53,00 €

Geschwindigkeitsregelanlage 205,00 €

Rücksitzbank ungeteilt, Lehne asymmetrisch geteilt umklappbar 195,00 €

Multifunktions-Lederlenkrad,Chrom-Dekor, (3 Speichen) m.Bedienungsmöglichkeit für Multifunktionsanzeige, Radio u. Telefon 200,00 €

Nebelscheinwerfer 155,00 €

Mobiltelefonvorbereitung mit Freisprecheinrichtung 410,00 €

 

Gesamtpreis 35.103,00 €

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Hierbei wäre zu prüfen ob mir die normale Sitzverstellung ausreicht, sonst kommen E-Sitze mit Leder dazu (+ 3.130 Euro), und ob mir das Sportfahrwerk gefällt, sonst noch mal + 1.025 Euro, abzüglich der anklappbaren Außenspiegel für 260 Euro, die bei den E-Sitzen serienmäßig sind.

 

Gesamtpreis 38.713,00 €

 

Preise nach VW Konfigurator, passt irgendwie nicht ganz zu den von mir genannten Beträgen :confused:


13.09.2008 20:50    |    Olli the Driver

Zitat:

Aber eine Frage: Was bringt es in engen Parklücken die Scheibe runterzulassen ?!?

Das bringt was bei Rahmenlosen Scheiben. Der Karosserie bei heutigen Autos ist ja das Dach viel schmaler als der Wagen an sich, dadurch ist der Scheibenrahmen, oder bei diesem Wagen eben nur die Scheibe, nach oben hin entsprechend gewölbt. So ist die Tür im Weg, wenn man in einer sehr engen Parklücke die Tür nur einen Spalt weit aufmachen. Bei runtergelassenem Fenster kann man den Oberkörper an der Tür senkrecht aufrichten, das geht bei einer Tür mit Rahmen so nicht, da muss man sich schon sehr verbiegen, und ich habe nicht gerade den Körper eines Kunstturners ;)


13.09.2008 21:23    |    UHU1979

Hallo,

 

wirklich wieder ein schön geschriebener Testbericht.

 

Wie sieht es denn mit dem Kofferraum aus, im Vgl. zum normalen Passat (Limousine bzw. Kombi) – das Kriterium war dir doch eigentlich sonst immer eine Erwähnung wert.

 

Schöne Grüße, der Uhu


13.09.2008 21:30    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat 3C:

 

Meine Probefahrt im CC 3,6 V6 und einige Fragen dazu

 

[...] Hallo,

im Zuge meiner Autowahl hatte ich auch mal das Vergnügen einen Passat CC 3,6 l V6 4MOTION zu fahren :D. War halt der einzige CC Vorführwagen den der Händler hatte, für mich käme eher ein Diesel [...]

 

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13.09.2008 21:40    |    Olli the Driver

Zitat:

Wie sieht es denn mit dem Kofferraum aus, im Vgl. zum normalen Passat (Limousine bzw. Kombi) – das Kriterium war dir doch eigentlich sonst immer eine Erwähnung wert.

Die normale Passat Limousine ist kein Thema, gefällt mir nicht. Den Variant... hm, eigentlich gefällt mir der auch nicht, da würde ich eher etwas mehr für den etwas kleinere A4 zahlen. Ich brauche das Volumen ja nur im Urlaub, sonst reicht ein Stufenheck. Der CC ist da eine Ausnahme, der gefällt mir einfach, ist praktischer als ein 2-türiges Coupé, neben dem Volvo C70 also die einzige verbliebene "Unvernunfts-Alternative". Der Kofferraum ist mit 532 Liter immerhin über 100 Liter größer als der meines S60, das bringt schon mal Entlastung, und zur Not muss eine Dachbox her, wenn keiner der Kombi- oder Van-Fahrer seinen Wagen zur Verfügung stellen kann.

 

Im Preisvergleich muss sicher der CC daher auch den anderen Limousinen stellen, während ich bei A4 oder C-Klasse sicher den Aufpreis für einen Kombi zahlen würde.


13.09.2008 22:09    |    UHU1979

Danke. Mir der Aussage "vergleichbar mit normalen Stufenheck" und der Volumenangabe kann ich mir ein Bild machen.


13.09.2008 23:25    |    ballex

Schon ein ziemlich schönes Auto finde ich! Auf jeden Fall um Welten besser als der normale Passat. Die automatische Distanzkontrolle ist sicher schon was feines! :)

Was ist denn das Limit für deinen Dienstwagen? 40t ? Da wär er ja schon drin.

 

mfg ballex


13.09.2008 23:35    |    Olli the Driver

Das Limit ist abhängig von den Großkundenkonditionen, die variieren aber von Hersteller zu Hersteller und auch bei den verschiedenen Modellen, für den normalen Passat gibt es Pakete die es für den CC noch nicht gibt. Ich kann über Limit bestellen, aber da die Autos bei uns gekauft werden, nicht geleast, muss ich die Differenz bei der Anschaffung sofort zahlen, die Versteuerung läuft aber über den vollen Listenpreis, meine Aufzahlung kann ich damit wieder verrechnen - komplizierte Sache.

 

Ja nach Rabatt dürfte der Endpreis so zwischen 35-40t liegen, da ist halt die Frage ob man anderswo nicht mehr Ausstattung bekommt. Der Skoda Superb ist gerade in der Seitenansicht nicht besonders hübsch, aber da könnte ich alle wichtigen Extras inklusive z.B. DVD-Navi nehmen unf müsste nichts zuzahlen, beim CC müsste ich entweder an der Ausstattung sparen oder selber in die Tasche greifen.


14.09.2008 01:05    |    HyundaiGetz

Ich finde den Passat CC optisch nicht wirklich gelungen, selbst ein VW Verkäufer meinte zu mir, der CC würde irgendwie japanisch aussehen.

 

Und für diese Preise würde ich keinen Volkswagen mehr kaufen.


14.09.2008 06:59    |    V70_D5

Und was an japanischen Design schlecht?

 

Oll: warum nicht den 170 PS Diesel nehmen? Der ist um nicht einmal 2000€ teurer und hat meines Wissens den gleichen CO2 Ausstoss.


14.09.2008 11:16    |    Olli the Driver

Weil er 2.000 Euro teurer ist. Den 143 PS TDI fand ich im A4 knapp ausreichend, den Aufpreis würde ich eher in Xenon oder Navi investieren. Weder in der mir vorliegenden gedruckten Preisliste noch in der die momentan auf der VW Homepage ist findet sich die 170 PS Version, die ist nur in Konfigurator. Dank Zetus bin ich aber darauf aufmerksam geworden, das die 170 PS Version die Fahrwerksregelung DCC bereits serienmäßig hat. Das würde den Aufpreis für den Motor auf unter 1.000 Euro drücken. Wenn ich also zu der Entscheidung komme das mit das normale Sportfahrwerk zu hart ist und ich das DCC brauche wird die stärkere Version plötzlich attraktiv.


14.09.2008 16:39    |    volvocrasher

die preisdif. ist heftig. aber du sagst ja selbst, daß der cc als V6 nicht zur auswahl steht.

 

für 40.000 gibt es auch einen sehr schönen C5 :rolleyes:verschämtes pfeifen :cool: oder einen gut gerüsteten x-type estate diesel. btw. ein sehr schönes auto, gut verarbeitet, gediegenes auftreten (und als 3.0 V6 verdammt nett zu fahren, stünde aber auch nicht zur auswahl).

bg

sascha

(sehr mit dem v50 zufrieden...)


14.09.2008 16:50    |    Olli the Driver

Diese Alternativen sind aber alles keine Alternativen, kommen als Firmenwagen nicht in Frage. Außer den Volvos habe ich mittlerweile alles getestet, für mich stehen neben den Volvos jetzt nur noch Audi A4, Mercedes C und Passat CC zur Debatte, evtl. noch der Skoda Superb.


14.09.2008 17:40    |    volvocrasher

siehst du zwischen dem a4 und dem cc und evtl de, superb große unterschiede? stecke nicht so in der vag-materie drin, aber stehen diese auf der gleichen plattform und haben sie eine (optisch) offensichtliche gleichteilstrategie?


14.09.2008 17:50    |    Olli the Driver

Nein, die haben unterschiedliche Plattformen. Im Audi ist die Vorderachse weiter nach vorne versetzt, daher mehr Radstand und nicht so frontlastig untersteuernd. Hat auch einen Längsmotor. Die Motoren sind natürlich in allen ähnlich. Navi bei Skoda und VW ist das gleiche, Klimaautomatik auch. Sitze sind bei allen unterschiedlich.

 

Der Audi ist schon recht eigenständig, Passat und Superb haben einige Gemeinsamkeiten, aber jeder dieser Wagen hat einen individuellen Charakter, verwechseln kann man die eher nicht.


15.09.2008 09:45    |    Duftbaumdeuter13457

Zitat:

Weil er 2.000 Euro teurer ist. Den 143 PS TDI fand ich im A4 knapp ausreichend, den Aufpreis würde ich eher in Xenon oder Navi investieren. Weder in der mir vorliegenden gedruckten Preisliste noch in der die momentan auf der VW Homepage ist findet sich die 170 PS Version, die ist nur in Konfigurator.

Mein CC mit 170 PS TDI wurde angeblich letzte Woche (KW 37) gebaut. Wenn man das DCC berücksichtig, bleibt wirklich nur ein Unterschied von EUR 1.000,- und dann macht der kleine Diesel für mich wirklich fast keinen Sinn mehr.


15.09.2008 13:01    |    XC70D5

Netter bericht, wie immer!

 

Dass der Wagen kein blaues Licht hat, macht ihn wirklich attraktiv :D

 

 

Gruß

 

Martin


15.09.2008 22:03    |    Trackback

Kommentiert auf: Olli the Driver:

 

Das Heer der Autos, Teil 1: Die Gefährder

 

[...] gefallende Fahrzeuge getestet. Als einzige konnten mich Audi A4 (1.8 TFSI und 2.0 TDI ), Mercedes C-Klasse und VW Passat CC überzeugen. Der Skoda Superb verdient sich noch den Budgettipp, der Preis ist wirklich heiß, aber [...]

 

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03.10.2008 13:35    |    taue2512

Guter Bericht, selbst der kleinste 140PS Diesel mit DSG ist prima im CC und vollkommen ausreichend. Ich habe mich auch schon ueber den schlecht hinter dem Schalthebel platzierten Knopf fuer die Fahrwerkregelung geaergert, aber so oft stellt man das ja nicht um.

Die automatische Distanzkontrolle hat drei Modi in der MFA: Du kannst Normal, Sport und Komfort waehlen. Das hat aber nur Auswirkung auf die "Brutalitaet" der automatischen Bremseingriffe. Ich cruise am liebsten auf Abstand "sehr kurz" mit der Komforteinstellung, ist butterweich.


03.10.2008 17:38    |    XC70D5

Habe eben einen Kurztest über den 3.6FSI 4Motion gelesen. Auch nett!

 

Zu einem Einstandspreis von rund 40T€ nicht mal zu teuer fürs Gebotene, wäre da nicht die endlose Aufpreisliste...

 

 

Gruß

 

Martin 


07.10.2008 02:38    |    andyrx

sehr schön geschriebener Bericht,da liest man gerne mit;)

 

der Passat CC ist ein oft unterschätztes Auto und die Performance weit besser als mancher denkt;)

 

mfg Andy


10.10.2008 21:56    |    Trackback

Kommentiert auf: ZETUS:

 

Passat CC "Fastback"

 

[...] Ich kann hier ein appr Bilder anbieten, bei Bedarf kann ich die auch in voller Auflösung schicken.

[...]

 

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20.10.2008 22:22    |    Trackback

Kommentiert auf: Olli the Driver:

 

Das Heer der Autos, Teil 2: Die 2 Volvos

 

[...] 2,5 Monate und 17 Probefahrten, zudem noch einige Begegnungen mit Leihfahrzeugen, haben ein Ende. Passat CC und Audi A4 haben einen guten Eindruck hinterlassen und sich gegen die anderen Wettbewerber durchgesetzt [...]

 

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21.02.2010 02:21    |    Schattenparker17228

Wirklich ein guter Bericht, Olli. Ich bin nun seit drei Wochen Besitzer eines Passat CC 3.6 mit allen Extras außer Standheizung und Rückfahrkamera. Der Wagen ist für einen "alten Hasen", der seit 1967 unfallfrei unterwegs ist, eine Offenbarung. Ich habe schon einige Premium-Fahrzeuge besessen, ob Senator, BMW 5er, S-Klasse, Saab 9.5, Lancia Thema Turbo oder diverse Volvos.

 

Ich wollte meinen BMW X3 gegen ein neues Fahrzeug austauschen und hatte dabei eine klare Präferenz. Der neue Wagen sollte über Abstandsradar verfügen. Das bietet BMW in der gesamten X-Reihe nicht an. Eigentlich hätte ich gerne wieder einen SUV geordert, aber dieses Extra gibt es nur beim Volvo XC 60. Der ist aus meiner Sicht aber überteuert, wenn man ihn so ausrüstet, wie den Passat CC und zudem nicht mit einer vergleichbaren motorischen Performance erhältlich.

 

Alternative wären natürlich ein 5er BMW, der Mercedes CLS oder ein Fahrzeug aus der Audi-Palette gewesen. Da kommt aber doch der Sparfuchs zur Geltung. Für die ca. 60.000.- €, die mein CC gekostet hat, bekommt man kein vergleichbares Auto bei der Konkurrenz. Der Mercedes 350 CLS kostet mindestens 20.000.- € mehr, bei etwas schwächerer Motorisierung. Hinzu kommt, dass die Wartungskosten bei Mercedes erheblich höher sein dürften. Da habe ich bittere Erfahrungen gemacht.

 

VW hat einen tollen Qualitätsstandard. Das konnte ich beim Golf V feststellen, den ich meinem Sohn gekauft hatte. Dagegen sieht der 1er BMW ziemlich alt aus.

 

Kurzes Fazit bisher nach etwa 1500 km vorwiegend auf Kurzstrecken: Ein toller Wagen. Leistung im Überfluss, die man schon im Normalprogramm der Automatik kaum abruft. Wenn man die S-Stufe einlegt, ist im unteren Geschwindigkeitsbereich bei bracchialer Beschleunigung sogar das 4-Motion überfordert.

 

Nun bin ich inzwischen 61 Jahre alt und die wilden Zeiten mit dem Rallye-Kadett oder dem BMW 2002 sind längst passé. Ich genieße einfach den Komfort und cruise gemütlich. Dennoch macht es Spass, wenn im Rückspiegel auf der Autobahn ein A8 der Landesregierung auftaucht und man dem ganz wichtigen Politiker vor Augen führt, dass sein nächster Dienstwagen doch noch ein paar PS mehr haben sollte.

 

Meine Tante hat den neuen Panamera Turbo. Der hat 500 PS. Ich habe den auch schon gefahren. Das ist natürlich jenseits von Gut und Böse. Dennoch ist der Wagen im Alltag kaum besser, als der CC. Für die Differenz kaufe ich mir lieber eine Eigentumswohnung.

 

Die 300 PS sind wirklich mehr als ausreichend. Ich kann nur davor warnen, dieses perfekt abgestimmte Fahrzeug tunen zu wollen, wie manche hier beabsichtigen. Ein Getriebeschaden ist vorprogrammiert.

 

Der CC ist selbst für einen so alten Knochen, wie mich noch gut. Ein- und Ausstieg sind jedenfalls bequemer als bei dem Mini Cooper S, den ich auch noch besitze. Beim Komfort verbietet sich ohnehin jeder Vergleich. Die Federung des CC ist speziell in der Komfort-Stellung auf einem Niveau, das sonst nur Fahrzeuge mit Luftfederung bieten.

 

Könnte ja sein, dass man bei meinem Alter bald im Rollstuhl sitzt. Solange ich noch fit bin, ist der CC ein Jungbrunnen. Der Wagen ist aber auch für die jungen Wilden, wenn sie ihn sich leisten können, sicher ein Traum. Ich werde mal demnächst das Fahrwerk und das Getriebe auf "Sport" stellen und meine Passstrecke im Schwarzwald angehen, die ich schon tausendmal gefahren bin. Ich bin sicher, dass das ein Fest wird.


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Fährt wieder Elch


 

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