Auto-Salon Genf 2012: Audi A3, Mercedes A-Klasse und Volvo V40 : Olli the Driver
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Olli the Driver

Über meine Volvos, meinen Peugeot und andere schöne Autos

25.03.2012 16:44    |    Olli the Driver    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: A3, A-Klasse, Audi, Autombilsalon 2012, Automobilmesse, Auto-Salon, Auto-Salon Genf 2012, Geneve, Genf, Genf Autombilsalon 2012, Genfer Salon, Mercedes, Mercedes-Benz, MOTOR-TALK reporter, V40, Vergleich, Volvo, Volvo V40 II 2012

 

Hauptgrund meines Besuches auf dem 82. Internationalen Automobil-Salon in Genf war es, einige Autos die für meine Autobestellung dieses Jahr eine Hauptrolle spielen werden, zu begutachten.

 

Ich bin mir ja immer noch nicht sicher ob ich ein Fahrzeug der Mittelklasse brauche oder, angesichts der von Generation zu Generation immer größer werdenden Autos, nicht auch ein Fahrzeug der unteren Mittelklasse reicht. Der Golf VII kommt für meine Bestellung möglicherweise etwas zu spät, der 1er BMW ist optisch an der Front etwas gewöhnungsbedürftig, beim Focus gefällt mir das Interieur überhaupt nicht, beim Astra und Megane gefallen mir in erster Linie die Preise.

 

Tja, und was bleibt sonst in dieser Klasse? Da ich einen Firmenwagen bestelle ist die Auswahl der Marken eingegrenzt, privat würde ich mir z.B. auch den Hyundai i30 oder Kia Ceed ansehen.

 

Für mich relevant in dieser Klasse sind neben 1er und Golf aber die folgenden Fahrzeuge, die passenderweise allesamt dieses Jahr in Genf ihre Weltpremiere feiern: Audi A3 (8V), Mercedes A-Klasse (W176) und der Volvo V40 II.

 

Audi A3

 

10506601050660 Am Stand von Audi suche ich den neuen A3. Ja wo ist denn der? Ah, da hinten am Stand dreht sich was. Tatsächlich, hier handelt es sich um den neuen A3. Die Front sieht dem A1 und A4 Facelift schon recht ähnlich. Hier muss man die einzelnen Modelle gut kennen um die Unterschiede zu erkennen.

Die Seitenansicht erinnert sehr an den aktuellen A3. Auch hier muss man genau hinsehen und die beiden Modelle kennen um die Unterschiede zu sehen. Das Heck dürfte die größte Änderung zum aktuellen A3 sein, hier erkennt man etwas das Design des A6.

 

Wie soll man das äußere beurteilen? Der A3 sieht gut aus, wer die aktuelle Audi Designsprache mag wird auch dieses Auto mögen. Der Wagen wirkt harmonisch, wie aus einem Guss, nichts das stört oder aufregt. Das die Außenspiegel nicht am Fensterdreieck sondern an der Tür befestigt sind finde ich nicht tragisch. Ich denke von der Optik her kann dieser Wagen an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen.

 

Im Innenraum merkt man die Änderungen. Die runden Lüftungsdüsen die kontrovers diskutiert werden fallen nicht negativ auf, so ähnliche hatte der A3 8P ja auch schon. Die Armaturen passen, nur schade das Temperatur und Tank nicht als eigenständige Rundinstrumente ausgeführt sind. Alles andere ist Audi-typisch, leider auch der separate Hebel für den Tempomat, da finde ich die ins Lenkrad integrierte Lösung wie bei Volvo, die auch BMW mittlerweile anbietet, besser.

 

Der dünne Bildschirm sieht gut aus und ist in dieser Position auch endlich vernünftig im Sichtfeld des Fahrers positioniert. Die Knöpfe an der Mittelkonsole und die Klimaautomatik passen auch. Schön ist das der Becherhalter vor dem Schalthebel ist und nicht zwischen Armlehne und Schalthebel wo ein Becher beim Schalten stören würde.

 

10506731050673 Ansonsten hat man aber den Eindruck dass dieser Mittelkonsole etwas fehlt. Könnte zu einem A1 Facelift passen, im Vergleich etwa zum A4 hat man hier den Eindruck weniger Auto zu haben. All zu wuchtige Mittelkonsolen mag ich nicht, aber hier hat Audi bei dem Versuch ein aufgeräumtes Design zu entwickeln etwas zu viel reduziert.

 

Das Platzangebot auf den Vordersitzen ist gut, so wie man es von so einem Auto erwartet. Aufgrund des starken Andrangs auf der Messe verzichte ich darauf, beim 3-türer die hinteren Plätze zu entern. Der Kofferraum ist klassenüblich groß. In Verbindung mit dem B&O Soundsystem kann man den Ladeboden beim Quattro aber nicht mehr in die untere Position bringen.

 

Insgesamt ein gefälliges Auto, aber man muss seinen Mitmenschen ggf. erklären das man ein neues Auto hat und nicht etwa nur ein Facelift des alten. Facelift - ein Begriff das man von anderen Messebesuchern die rund um den A3 stehen recht häufig hört.

 

Mercedes A-Klasse

 

10504711050471 Wenn man es nicht wüsste müsste man auch bei Mercedes lange nach der A-Klasse suchen. Der Opa der eine kleinere B-Klasse sucht wird hier nicht mehr fündig. So einen radikalen Wandel vom Design und Konzept her hat es in dieser Klasse wohl noch nie gegeben. Dieses flache Ding, das im unteren Stock des Mercedes Standes zudem in der sportlichen Version steht, ist die neue A-Klasse! Wow! Die alte A-Klasse wäre kaum in meinen Fokus gerückt, dieses Modell steht aber jetzt definitiv auf meiner Kandidatenliste.

 

Von vorne der aktuellen B-Klasse nicht unähnlich, aber dadurch dass die A-Klasse deutlich flacher ist wirkt der Wagen viel dynamischer. Der Kühlergrill unterscheidet sich je nach Designlinie, schade das der Diamant-Grill dem AMG Paket vorbehalten bleiben wird.

 

Die Seitenansicht ist geprägt von 2 Kanten, hier hat Mercedes etwas übertrieben, zumindest die untere Kante die ab der hinteren Tür nach oben verläuft wirkt seltsam. Am Heck fallen die bulligen Leuchten und die kleine Laderaumöffnung auf.

 

Der Innenraum folgt auch der von der B-Klasse eingeläuteten Linie. Hier auf der Messe stehen nur Fahrzeuge mit Top-Ausstattung, die Oberseite des Armaturenbretts ist jeweils mit Leder bezogen, bleibt abzuwarten wie die einfacheren Ausstattungen aussehen werden. Die runden Lüftungsdüsen gefallen mir in dieser Form nicht, das hat Audi beim A3 besser hinbekommen. Auch hat man vergessen einen Übergang vom Armaturenbrett zu den Türen zu entwerfen,

 

Die Bedienung der Klimaanlage ist sehr tief angebracht, nun gut, wenn man eine Klimaautomatik hat muss man ja nicht ständig nachregeln. Die Becherhalter zwischen Armlehne und Schalthebel dürften beim Schalten stören wenn da eine Flasche oder ein Becher drinsteht.

 

Was bitteschön soll denn dieses Navidisplay? Während manche Leute ihre mobilen Navis ins Armaturenbrett integrieren sieht es hier so auc als ob man eine iPad Imitation mittels eines ATU Einbausatzes ins Armaturenbrett gequetscht hat. Da ist eine integrierte Lösung wie beim V40 schöner, auch BMW hat das Display beim 1er besser integriert, eine klappbare Lösung wie beim A3 ist natürlich noch mal eleganter.

 

10600411060041 Das Platzangebot vorne ist gut. Hinten leidet der Fußraum stark wenn der Vordersitz weit unten steht. Größere Mitfahrer auf der Rücksitzbank schauen durch die abfallende Fensterlinie gegen den Dachhimmel, hier unterliegt die Funktion dem Design leider sehr deutlich. Auch für den Fahrer ist die Rücksicht schlecht, da das Heckfenster recht klein ist und es auch kein Fenster hinter den Türen gibt.

 

Der Kofferraum ist auf dem Niveau der Wettbewerber, allerdings ist die Öffnung zwischen den Leuchten recht schmal und die Durchladeöffnung scheint recht niedrig zu sein, hier hat der 1er mit der 3-geteilten Rückbank eine interessante Lösung zu bieten.

 

Auffallend dann noch der Tankdeckel auf der linken Seite. Und den Tankdeckel muss man mit einem Schlüssel öffnen? Das ist hoffentlich nur in der Vorserie so.

 

Dieser Wagen ist ein sehr großer und ein sehr mutiger Schritt für Mercedes. Nie zuvor hat man mit einem neuen Modell der alten Käuferschicht so vors Gesicht geschlagen. Aber nie zuvor hat Mercedes einen so großen Schritt gemacht um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Der Wagen ist nicht in allem perfekt, aber er dürfte, wenn die Preise stimmen, seinen Platz in der Golf-Klasse finden.

 

Volvo V40

 

10503991050399 Der neue kleine Elch. Während die auf der Ford Focus II Plattform basierenden C30 als Coupé nie so recht in die Golf-Klasse passte und der V50 bei seiner Vorstellung in 2004 in der Mittelklasse positioniert war, wagt Volvo mit dem V40 II den ersten Schritt in die untere Mittelklasse.

 

Von vorne ist dieser Volvo klar als ein Volvo der aktuellen Generation zu erkennen. Die Zeiten wo Volvos eckig waren sind schon lange vorbei, die einen mögen das bedauern, aber wenn Volvo größere Käuferschichten erschließen will muss das Design halt auch etwas weniger polarisierend werden. Gegenüber dem V60 wurde das separate Standlicht neben den Scheinwerfern weggelassen, dafür aber ein TFL unten in der Schürze angebracht. Das hätte man besser in den Scheinwerfer integrieren können so wie es bei anderen Marken praktiziert wird.

 

Die Seitenansicht des V40 zeigt kaum Parallelen zu anderen Modellen. Die sehr stark ansteigende Gürtellinie entspricht aber nicht ganz meinem Geschmack, das führt im Innenraum dann auch zu einer schlechten Rücksicht. Das Heck ähnelt dem V60, ist für den Volvo-Kenner aber klar von den anderen Modellen zu unterscheiden. Insgesamt keine Revolution, aber ein Auto das sich gut in Volvos derzeitige Linie integriert.

 

Und wie sieht es innen aus? Armaturenbrett ähnlich wie beim V60, zum Glück hat man die asymmetrischen mittleren Lüftungsdüsen hier nicht fortgeführt. Die restlichen Bedienelemente sind Volvo pur wie es bereits bekannt ist. Der Rahmenlose Innenspiegel ist nur ein Designgag. Hier findet man noch eine konventionelle Handbremse und leider auch schlecht angeordnete Becherhalter.

 

10503371050337 Aber die Instrumente! Hier auf der Messe haben alle Versionen die Digitalanzeige, aber auch die analogen Instrumente haben ja die gleiche Anordnung mit einem zentralen Rundinstrument und zwei Bandanzeigen. Es spricht ja nichts dagegen digitale Anzeigen zu integrieren, was mir aber fehlt ist die Möglichkeit Tacho und Drehzahlmesser als 2 Rundinstrumente nebeneinander anzuzeigen. Das Hartplastik rund um die Instrumente bis zum Navidisplay fügt sich auch nicht gerade harmonisch ins restliche Armaturenbrett ein.

 

Vorne sitzt man sehr gut, hervorragende Sitze sind ja eines der Markenzeichen von Volvo, diese Qualität erreichen viele andere Hersteller mit sämtlichen aufpreispflichtigen Sitzoptionen nicht. Dennoch, die Sportsitze die der V60 R-Design auf dem Volvo Stand hatte bieten am Rücken noch eine bessere Seitenführung. Die Handbremse ist zwar nah am Sitz, stört dort aber nicht.

 

Hinten ist die Kopffreiheit bei den am Volvo Stand präsentierten Modellen mit Panoramadach sehr gering, mit 1,78 m stoße ich schon ans Dach. Später in der Volvo VIP Lounge habe ich dann noch mal die Möglichkeit in einem Wagen ohne Panoramadach zu sitzen, da ist es etwas besser, aber für sehr große Leute ist die Rückbank nicht der beste Aufenthaltsort.

 

Je nach Motor ist hier ein Getriebe mit einem anderen Schaltschema eingebaut. Die Variante mit dem Rückwärtsgang rechts hinten fand ich recht unpräzise, hier ließ sich der 5. Gang schlecht einlegen. Mal sehen wie das in der Serie ist. Der Tankdeckel hat innen einen Schnellverschluss, mal sehen ob das so Serie wird. Was Volvo Fans auffällt: die manuell höhenverstellbaren Gurte und die höhenverstellbaren Kopfstützen, bis jetzt hatte Volvos immer integrierte Kopfstützen.

 

Fazit

 

Und jetzt? Habe ich einen klaren Favoriten? Nein! Alle 3 sind gute Autos. Aber auch die anderen Modelle dieser Klasse wie z.B. den 1er werde ich weiterhin betrachten.

 

Audi hat wenig Mut bewiesen, hier kommt ein renovierter A3 mit den Designelementen die der Audi Baukasten momentan parat hält. Unter dem Blech dürfte mit dem MQB die größte Änderung stattgefunden haben. Der Wagen ist keine Enttäuschung, aber er begeistert auch nicht.

 

Mercedes war hingegen sehr mutig. Die neue A-Klasse hat kaum noch was mit dem Vorgänger gemeinsam. Nicht alle Details überzeugen, aber insgesamt ein interessantes Auto.

 

Volvo hat die Golf-Klasse nicht neu erfunden aber jetzt ein Fahrzeug entwickelt das hier gut reinpasst. Hier bin ich mir nicht sicher ob ich mich mit dem Armaturenbrett anfreunden kann, das muss eine Probefahrt zeigen.

 

Alle 3 Fahrzeuge sind eine Bereicherung für diese hart umkämpfte Klasse und ich freue mich schon auf die Probefahrten.


25.03.2012 17:19    |    Trottel2011

Hallo Olli! Toller Bericht! Frage: die Vorderkopfstützen beim V40 sind höhenverstellbar? Ggf. meinst eher die hinteren? Die Vorderen waren in der Tat nie wirklich einstellbar. Die Hinteren konnte man ab ungefähr 1993 bei den großen Kombis verstellen. Man merkt aber schon, dass du mit mehr Tatendrang an den V40 rangegangen bist ;) MfG Tom

25.03.2012 17:25    |    Olli the Driver

Ich weiß schon wo vorne ist :D. Sollte dir das Bild oben in der Galerie entgangen sein? ;)

 

http://www.motor-talk.de/.../1050854-7839537767997021041.jpg

25.03.2012 17:27    |    Trottel2011

Das habe ich nicht gesehen. DAS ist schon mal eine Neuerrung! Ich glaube wenn ich mich richtig erinnere dass der 164er Volvo der letzte war, mit höhenverstellbare Kopfstützen! Ggf. noch ein Paar Dafs und Nedcars (400er) aber das ist ja mal ulkig - und nicht sehr hübsch geformt! :(

25.03.2012 17:31    |    Olli the Driver

Sieht schon etwas komisch aus. Oben die massive Stütze mit den dicken "Säulen", dann die dünnen Stahlstangen darunter. Da merkt man das Volvo keine Erfahrung damit hat :D

25.03.2012 17:33    |    Trottel2011

Absolut! Man hätte es ja auch so gestalten können, dass die "dicken Säulen" in den Sitz weitergeführt werden ;) Das hätte ggf. etwas mehr nach Volvo ausgesehen. Ich würde, wenn ich ein V40 fahren würde, die Kopfstützen wohl immer in der untersten Position halten. :D

25.03.2012 22:28    |    TomOldi

Sehr detailliert Bericht, danke! jetzt habe ich das gesehen, was ich in

Genf nicht sehen konnte. Was mir auf den Bildern auffällt, sind die sehr spiegelungsempfindlich platzierten Bildschirme bei Audi und Mercedes, übrigends genau das, was man bei den alten Volvo RTI's immer kritisiert hat. Mal sehen wie lange es dauert, bis sich ein Journalist traut, dies bei den Deutschen Marken zu beanstanden?

25.03.2012 22:47    |    Olli the Driver

Ja, früher wurde diese Position des ausfahrbaren Volvo RTI häufig bemängelt, jetzt ist das Display bei Volvo ins Armaturenbrett integriert. Jetzt setzen andere Hersteller auf externe Displays. Ich bin auch auf die ersten Tests in den "Fach"Zeitschriften gespannt - und noch viel mehr auf meine eigene Probefahrt :)

26.03.2012 01:32    |    ballex

Wirklich schöner Bericht mit vielen Detailfotos, gefällt mir! :)

Finde alle 3 Autos sehr interessant und muss sagen, dass mir zum ersten Mal die neue Volvo-Designlinie beim V40(neben dem XC60) gefällt! Innen bin ich noch nicht so ganz überzeugt, da wirken Audi und Mercedes irgendwie hochwertiger...

 

mfg,

ballex

26.03.2012 20:54    |    Olli the Driver

Der Innenraum beim V40 ist wirklich komisch, da bin ich mal gespannt wie ich nach einer Probefahrt darüber denke. Der A3 ist gut, nur der untere Bereich der Mittelkonsole wirkt etwas billig. Bei der A-Klasse gilt es abzuwarten wie das Armaturenbrett ohne den Lederbezug wirkt.

27.03.2012 09:39    |    Gurkengraeber

Das mit den Displays ist mir auch aufgefallen. Wirklich lustig. Wobei man hier folgendes bedenken sollte: die alten Volvo Displays auf dem Armaturenbrett waren wirklich unter aller Sau. Die maximalen Helligkeits- und Kontrastwerte ließen jegliche Sonneneinstrahlung zur Gefahr für die Lesbarkeit werden.

 

Ich habe eine Probefahrt im neuen 3er gemacht, sowie vor kurem eine Fahrt in einem A8 Leihwagen. Und die Position der Displays gefiel mir jeweils auch hier überhaupt nicht. Die Ablesbarkeit war aber trotz Schiebedach und wolkenfreiem Himmel immer gegeben. Ich denke also die aktuellen Displays halten gut dagegen.

 

Trotzdem, Volvo geht den richtigen Weg, die deutschen Hersteller den falschen. Das Display gehört tief in die Mittelkonsole versenkt.

01.04.2012 20:43    |    St. Abilus

Danke für die Bilder und deine Eindrücke! Im Netz findet man sonst nur Flickwerk, großes Lob. Ich schaue mich derzeit nach einem Kompakten um, der in absehbarer Zeit meinen A4 ersetzen soll und freue mich schon auf die anstehen Besichtigungen bzw. Probefahrten.

02.04.2012 23:11    |    Olli the Driver

Ja, ich freue mich auch schon auf die Probefahrten. Ich kann erst ab September bestellen, V40 und die A-Klasse werden am 15.09. offiziell bei den deutschen Händlern präsentiert, werde die beiden Wagen dann bei erster Gelegenheit testen.

16.05.2012 22:15    |    volvo850xx

Sehr interessanter und schön zu lesender Bericht. :)

 

Also ich habe anfangs auch deutlicher hingucken müssen, um zu sehen das der A3 nicht der gleiche wie jetzt ist. Zumindest von vorne.

 

Der Mercedes gefällt mir optisch überhaupt nicht, zumindest äußerlich. Aber das Kombiintrument gefällt mir dagegen ganz gut. :)

 

Von dem Volvo bin ich, als Fan alter Volvos, leicht enttäuscht. Klar, Volvo muss sich dem heutigen Stil anpassen, um Erfolge zu verbuchen. Aber für mich sieht er von hinten aus wie ein Renault, und auch die Mittelkonsole erinnert mich an Renault. Von vorne ist er jedoch klar als ein Volvo zu erkennen.

Was mir auch nicht gefällt, ist die Sache mit der Kopfstütze. Das sieht einfach nur lächerlich aus. :D Da lob ich das Aussehen in unserem alten 850er und den anderen älteren Volvos. Sieht viel robuster aus. :)

Dennoch werden die in der Sicherheit nix beeinträchtigen, denn so viel und intensiv wie Volvo da probt....

 

Viel Glück bei deiner Wahl, und das du den Richtigen für dich findest. :)

 

Grüße, Tim

 

EDIT: achja, mit dem Aussehen: es ist alles eine Sache des Geschmacks.... :p

16.05.2012 22:47    |    Olli the Driver

Danke :)

 

Das perfekte Auto gibt es nicht, irgendwo muss man Kompromisse eingehen. Der A3 ist vermutlich der Wagen der am ehesten den Geschmack der breiten Masse trifft, A-Klasse und V40 sind optisch am eigenständigsten. Dem 1er sollte BMW dringend anders gestaltete Scheinwerfer verpassen. Vom Golf VII darf man wohl auch keine optische Revolution erwarten.

 

Der ein 850er Fan die modernen Volvos nicht mag war mir klar ;). Ein solches Design findet man heute ja leider nicht mehr. Volvo verliert hier zwar seine typische Linie (die aber auch erst seit dem 140 ab 1966 so existiert, die vorherigen Modelle waren auch runder). Das eckige Design hat Volvo über 30 Jahre lang geprägt und damit viele Fans gewonnen - aber offenbar nicht genügend um wirtschaftlich erfolgreich eigenständig zu bleiben. Die Absatzzahlen steigen mit dem neuen Design, nur die Anhänger der Ziegelsteine haben es jetzt schwer ;).

 

Alles eine Sache des Geschmacks :).

17.05.2012 13:45    |    volvo850xx

Da hast du wohl recht, dass es das perfekte Auto nicht gibt. :)

 

Meiner Meinung nach sind die heutigen Modelle bei BMW, Audi und VW nicht mehr so vielfältig wie früher. Wenn ich noch daran denke, wie früher der A3 aussah und der A4 hatte aber auch wieder eine andere Front....

Man konnte es auf den ersten Blick unterscheiden, heute muss man schon 2 mal hingucken, damit es einem auffällt.

Ist aber auch bei den anderen allen so geworden. Selbst bei Volvo. :(

Andere nennen das auch Einheitsbrei. ;)

Nichts destotrotz werden die sich bei der Technik schon genug ausgedacht haben, um das wieder wett zu machen. :D

 

Naja, ich bin halt von Kleinkind auf (bin jetzt junge 16) die älteren Volvos gewohnt, und der 850er, den wir seit 2004 haben, der hats mir besonders angetan. :D Erbanspüche sind schon gemeldet. :p

 

In diesem Sinne alle schöne freie Tage, Tim

27.06.2012 19:46    |    Trackback

Kommentiert auf: Mercedes News:

 

Das kann doch nicht A sein

 

[...] Applikationen aus?

Zumindest für den Eindruck von außen kann ich weiterhelfen:

http://www.motor-talk.de/.../...timmelsjoch-erste-bilder-t3972575.html

 

Weitere Bilder aus Genf und Leipzig, auch mit normalem Aussendesign, [...]

 

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