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Tinos Stammtisch

28.03.2010 18:29    |    tino27    |    Kommentare (15)

Kriege, Hunger, Verwüstung, Klimawandel, usw. Jeden Tag hört man nur von Problemen und seien sie noch so klein, wie teure Benzinpreise oder steigende Heizkosten.

 

Ich hab in letzter Zeit oft überlegt, was wohl die Erfindung der Zukunft wäre, die alle Probleme lösen könnte. Und egal wie man es dreht, man gelangt fast immer zum selben Ergebnis: Strom. Also elektrischer Strom. Und dazu ein einfacher haltbarer Stromspeicher. Dies führt dann zur weiteren Überlegung: Wer ist überhaupt an der Entwicklung von und Forschung an günstigen, einfachen und dauerhaften Energieerzeugungsvarianten interessiert? Aber dazu später.

 

Als erstes mal die Erklärung für meine Lösung elektrischer Strom und Stromspeicher. Wenn man eine Quelle für extrem günstig und schadstofffrei entwickelten Strom hat, kann man schon mal alle anderen Kraftwerke abschalten. Egal ob Atom, Kohle oder Schatten werfendes Windrad. Man braucht auch keine Kohle, Holz oder Gas zum Heizen, sondern macht dies mit Strom. Man kann mit Strom fahren und braucht kein Benzin mehr. Damit werden viele Ölquellen unnötig – man braucht sie nur noch für die Kunststoffproduktion, wobei diese auch vlt durch biologische Kunststoffe ersetzt werden könnten. Wenn man es übertreiben will, kann man nachts auch mehr beleuchten und Heizungen in Straßen und Fußwege einbauen. Jedenfalls in großen Metropolen sicher machbar.

 

Was aber viel wichtiger ist: Wasser. Mit sehr billigem Strom, kann man Wasser entsalzen und entweder armen Ländern schenken oder denen die Anlagen hinstellen. Dies wäre sicher günstiger, als alle Entwicklungshilfezahlungen usw. Man hat dann auch Strom, um das Wasser weit zu pumpen. Man kann viel mehr Land bewässern. Im Grunde kann man die ganze Wüste bewässern. Und auch die Verwüstung lässt sich durch die Bewässerung aufhalten. Damit wäre der Hunger und Durst gestoppt, was meist die Quelle vieler Probleme und Kriege ist. Man kann dann auch in sehr nördlichen Ländern Dinge anpflanzen, da man es durchweg beleuchten kann. Zusammen mit dem eingangs erwähnten Stromspeicher kann man Schiffe, Flugzeuge, Autos etc antreiben. Obwohl gar nicht mehr so viele Schiffe notwendig sind, da schon viele Tanker wegfallen. Ebenso Schiffe, die Dinge in Länder produzieren, wo es günstiger ist. Zum Beispiel wird sehr viel Bauxit von Australien und Brasilien nach Island gefahren. Oder es werden Zwiebeln von den Niederlanden nach Afrika verfrachtet. Sicher gibt es noch weitere Dinge, die Strom und der Speicher lösen können.

 

Jetzt eben die Frage: Wer ist daran interessiert, dieses zu entwickeln? Wenn man sieht, was alles unnötig wird – so gut wie niemand. Bohrinseln zu, Kohlegruben dicht, Werften schließen,… Oder man bedenke, was passiert, wenn viele Kriege und Konflikte wegfallen. Das wäre ein riesen Einschnitt für die Waffenindustrie. Und die ganze Logistik, die heute meist auf Transport von Dingen basiert, die nur wegen Produktionspreisen transportiert werden, fällt weg. Und es gibt noch viele andere, die daran nicht interessiert sind.

 

Das stimmt mich nachdenklich. Vlt habe ich auch etwas falsch gedacht oder ihr habt einen anderen Denkanstoß. Würde gern wissen, wie ihr darüber denkt.


23.03.2010 16:31    |    tino27    |    Kommentare (13)

scirocco-arlberg-2scirocco-arlberg-2

Lange Zeit hat man VW vorgeworfen keine emotionalen Autos im Portfolio zu haben und dann kam der neue Scirocco. Er gefällt vielleicht nicht jedem, doch er läutete die Renaissance der Klein-/Kompaktcoupés ein.

 

Früher hatte sie fast jeder Hersteller im Programm. Von Honda bis Toyota und von Ford bis Opel. Noch heute sind es beliebte Fahrzeuge bei der Jugend. Können zwei bis teilweise 4 Personen transportieren, haben Kofferräume, eine überschaubare Größe, geringes Gewicht, teilweise sportliche Motoren und sehen dazu oft einfach gut aus.

 

Doch nach und nach wurden sie von 3-türigen Klein- und Kompaktwagen verdrängt. Beispielsweise soll der Fiesta ST die frühere Kundschaft des Puma übernehmen. Der GTI sollte für Corrado-Kunden da sein. Und Opel interpretierte den Tigra komplett neu und landete damit auf dem Bauch.

 

Nun also Scirocco. Von innen leider ein Eos, aber schon mal ein Anfang. Nachgezogen hat Honda mit dem CR-Z und aktuell Toyota mit der Celica. Auch Peugeot baut einen, wobei ich nicht weiß, welche Nachfolge der RCZ antreten soll. Teilweise sind es sehr moderne Autos, wie man am CR-Z sehen kann. Fans der Marke bedauern allerdings, dass es keinen "richtigen" Motor in dem Auto gibt.

 

Ich fand diese kleinen Flitzer schon immer toll, besonders Ford Puma, Opel Tigra, Mazda MX-3 und Toyota Celica.

 

Es bleibt nur zu hoffen, dass viele Hersteller nachziehen und diese kleinen emotionalen Spaßbringer wieder auf die Straßen los lassen.


05.03.2010 00:22    |    tino27    |    Kommentare (20)

Ich muss heute einen Artikel aus trauchigem Grund schreiben.

 

Gerade wollte ich mir eine neue Hasspredigt auf http://hatenight.com/ ansehen, doch was muss mein müdes Auge sehen - aus rechtlichen Gründen wurde Hatenight eingestellt. :eek: :( :mad: Langsam steigt der Hass in mir auf - eine der letzten Zonen der freien Meinung wurde zerstört.

 

Ich geb zu, Serdar hätte ich schon eher einen Artikel widmen müssen. Er hat schon viele gute Programme gemacht und in der Hatenight zuletzt immer ziemlich provokant über Dinge des Alltags geredet.

 

Aber ich mag seine Art und ziemlich oft hat er ganz einfach Recht.

 

Ich möchte nur ein Beispiele aufzeigen, dabei geht es um Haiti und Mitleid.

 

 

 

Es gibt aber noch viele andere, bei denen er kein Blatt vor den Mund nimmt.

 

Ich weiß nicht, ob es noch andere Anhänger des Hassias gibt, die hoffen, dass es bald weiter geht mit der Hatenight.


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