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Mon Aug 15 18:03:54 CEST 2011    |    cartman_x    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: ADAC Bergrennen Osnabrück

Warum nur, warum nur? Das war an diesem Sonntag auch wieder einmal die große Frage. Warum regnet es diesen Sommer so viel hier? Das war wohl mit Sicherheit auch die am meisten gestellte Frage aller Beteiligten an diesem Sonntag.

Meine große Hoffnung während der 1,5 Stunden Anfahrt von Bremen in das südliche Osnabrück hatte sich dann doch nicht erfüllt. Ich hoffte auf eine Wetterbesserung je weiter ich Richtung Südeuropa komme, aber die 140 Kilometer haben dann doch nichts gebracht. Der Wetterbericht am Morgen bestand auch nur aus katastrophalen Meldungen wie Dauerregen, Wind, Gewitter und einer kleinen Unwetterwarnung. Aber Bange machen gilt nicht, also einigermaßen wetterfeste Klamotten eingepackt, und dazu noch eine Reserveausrüstung für alle Fälle.

Die Anfahrt funktioniert ohne Probleme mit Navi, und vor Ort mit etwas zu dezent angebrachten Wegweisern. Die Suche nach einem Parkplatz war dann die erste Herausforderung, denn es war morgens dann doch schon recht voll in der Gegend. Die THW-Helfer, die dann die Zufahrt Richtung Renngelände absperrten hatten überhaupt keine Ahnung von irgend etwas. Weder von irgendwelchen Parkplätzen, noch in welche Richtung man den mal nach einer Parkmöglichkeit suchen könnte. Ich zitiere: "Wir stehen hier nur zum absperren!". Das war doch großes Kino, und sollte ein Wink Richtung Veranstalter sein. Also rein in die Straßen des kleinen Ortes und sich einen Parkplatz suchen. Das war aber dann nach 10 Minuten auch erledigt, lag wohl am Wetter. Danach musste der Weg zu Eingang des Rennbereichs zu Fuß zurückgelegt werden, was dann nochmal gute 20 Minuten Fußmarsch auf der Zufahrtsstraße im Regen bedeutete. Das war aber in sofern ganz interessant, da einige Rennteams Ihre Trucks, Busse, Motorhomes und Werkstattzelte direkt an der Straße stehen hatten, und man einen ersten Eindruck in die Welt des Motorsports bekam.

Nach dem Eintritt erfolge dann die Suche nach guten Sichtplätzen, was extremst nervig war, da alle Zuwege zu den Zuschauerbereichen durch den Regen komplett aufgeweicht waren und eine einzige Schlammstrecke darstellten.

Über den Tag erfolgten dann die diversen Rennläufe der verschiedenen Klassen, sowie verschiedene Demonstrationsfahrten mit diversen Fahrzeugen, wie dem Race-Bus oder einiger Elektroautos. Das ganze war doch spannender und interessanter als vorher gedacht, und selbst der Regen trat ein wenig in den Hintergrund. Dazu ist zu sagen, das wir zwar am Rennsport interessiert sind, aber jetzt nicht so tief in der Materie des Rallycircus stecken, um über Punkte Meisterstände oder ähnliches fachsimpeln zu können. Es ist halt das Event an sich.

Das ganze geht auch sehr laut von statten, aber das gehört ja dazu und erfreut den Rennsportfan besonders. Es gab einige "Highlights", wie zum Beispiel diverse kleine Ausrutscher auf der dauernassen Rennstrecke, oder über die Strecke fliegende Regenschirme. Es lief aber alles ohne Verletzte, dank der Reifenstapel, ab. Die Rennorganisation ist auf der Strecke sehr gut, so sind die Unterbrechungen mittels Roter Flagge immer nur von kurzer Dauer.

Wir haben über den Tag verteilt immer wieder mal die Standpositionen gewechselt, denn man hat eigentlich überall eine sehr gute Sicht auf die Strecke und das Geschehen. Auch gibt es genug Imbissmöglichkeiten, Getränkestände und Klowagen auf dem Gelände, so dass keine Nöte entstehen.

Ein Higlight ist das begehrbare Fahrerlager in der Nähe des Startpunktes, wo man sich die Wagen dann nochmals in Ruhe aus allernächster Nähe ansehen kann, oder aber auch ein paar Worte mit den Fahrern wechseln kann. Sehr interessant fanden wir auch den Aufenthalt direkt am Startpunkt, wo die Angespanntheit der Fahrer deutlich zu merken und unter dem Helm zu beobachten ist. Allerdings bemerkten wir auch das viele Fahrer die Unruhe durch die Zuschauer als störend empfinden. Hat halt alles Vor- und Nachteile.

So vergingen die sehr nassen Stunden an diesem Sonntag wie im Flug, aber es absolut keine verschwendete Zeit. Einige Hunderte Fotos reicher, und mit einer wahrscheinlichen Erkältung ging es dann Spätnachmittags wieder in die Heimat. Aber ein weiterer Besuch in den nächsten Jahren ist wohl sicher...


Mon Aug 15 19:45:20 CEST 2011    |    Achsmanschette135776

Ich war auch da :-)...bin jetzt zum 4.vierten Mal in Folge dagewesen, dieses Jahr das 1. Mal mit Dauerregen. Das mit den Parkplätzen war dieses Jahr echt ne Katastrophe, normalerweise war das bei gutem Wetter immer so das man bis ein paar Meter vor dem Start Parken konnte, da dies aber alles Felder sind wurde das meiner Meinung nach abgesperrt, weil sonst alle nach dem Rennen aus dem Schlamm hätten gezogen werden müssen ;-).
Aber sonst war es wie jedes Jahr super, meiner Meinung nach vor allem die alten DTM Autos!!!
Hier noch von mir ein paar Bilder (wurden mit ner Handy Kamera gemacht)

Deine Antwort auf "Sonntagsrückblick auf das 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen"