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02.03.2013 11:44    |    Salamipizza    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 2013, Classics, Messe, Oldtimer, Reporter, Retro, RETRO CLASSICS, Stuttgart, Youngtimer

Vom 7. - 10.3.2013 ist wieder Retro Classics in Stuttgart!

 

Schade dass MT diesesmal kein Gewinnspiel anbietet. Selbstverständlich werde ich dennoch bei der Messe wieder anwesend sein und die vielen automobilen Klassiker bewundern. :)

 

Mehr Infos unter www.messe-stuttgart.de/retro/

 

 

 

 

Ich habe als Appetithappen ein paar Bilder von letztem Jahr angehängt! :) Ich freu mich schon drauf!

Na, wer kommt dieses Jahr mit? ;)

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08.05.2012 21:12    |    Salamipizza    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: 2012, Classics, Messe, Oldtimer, Reporter, Retro, RETRO CLASSICS, Stuttgart, Youngtimer

Wie versprochen gibt es hier den zweiten Teil meines Besuches der Retro Classics in Stuttgart. Sorry, dass ich etwas sehr spät dran bin, aber ich hatte einfach keine Zeit zum bloggen... :rolleyes: Deswegen ist mein Artikel auch nicht so schön aufgeteilt und so gut beschrieben wie die vielen RetroClassics-Artikel von Motorina hier im Blog - Echt sehr gute Arbeit!

 

Der erste Teil beschäftigte sich ja mit den Fahrzeugen auf dem Oldtimerparkplatz vor der Messe. (Link: Mein Besuch auf der Retro Classics 2012 Teil 1 - Der Parkplatz)

 

 

Nochmals die allgemeinen Informationen über die Retro Classics 2012

 

Die Retro Classics fand 2012 mittlerweile zum zwölften Mal statt. Es gab wie letztes Jahr ca. 3000 Fahrzeuge verteilt auf 8 riesige Messehallten zu sehen. In einer neunten Halle gab es Ersatzteile, und Zubehör für alle möglichen Klassiker aber auch Werkzeuge für den Hobby- bzw. Profischrauber zu kaufen.

 

 

 

Teil 2 - Die Messe

 

Anbei sind viele Bilder aus den Messehallen (außer den Nutzfahrzeugen und der Verkaufshalle - bei Bedarf gibts da ja nochmal einen extra-Artikel...)

 

 

 

 

So! Genug Zeit im Foyer verbracht! Jetzt gehts ab in die Hallen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ok... aus den extrem vielen BMW-Bildern lässt sich folgerichtig schließen, dass ich ein heimlicher BMW Fan bin! :D Die haben aber auch eine absolut sehr gute Classics-Abteilung!

 

 

 

 

Jetzt kommen die Amis! ;)

 

 

Wieso hat das TAXI eigentlich den Kuhfänger und die Bullenkarre der Streifenwagen nicht? ^^

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorher - Nacher! :D Sehr schön zur Schau gestellt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


10.04.2012 02:17    |    motorina    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Bergrennsport, BMW, Busse, Horch, Lkw, Maserati, NSU, Oldtimer, Opel, US-Cars

Eine Vorgeschichte verlangt auch eines Nachwortes bzw. eines Resümees.

Der wirkliche Anlass zu diesem (endgültig) letzten Artikels von mir zur Retro Classic Stuttgart 2012 ist aber, dass ich vergessen habe :eek:, die Opel-Bilder in einen der vorher eingestellten Artikel (eine Auflistung aller Artikel s.u.) einzubauen.:rolleyes:

Einem Opel-Club aus dem Schwarzwald ist es zu verdanken, dass hier auf einem Stand dem Rüsselsheimer Blitz "gehuldigt" wurde (insbesondere in Form der getunten Commodore).

 

Um dem Titel etwas gerecht zu werden, werde ich auch noch Fotos von Fahrzeugen in die Bildergalerie aufnehmen, die mich persönlich besonders angesprochen haben.

 

 

 

 

Der Besuch in Stuttgart war für mich ein Erlebnis: einmal wegen der architektonisch gelungenen Gestaltung des Messegeländes (dies hatte ich bereits im Artikel  "Allgemeines"  berichtet) und auch wegen der Vielzahl, aber gerade noch überschaubaren Exponate.

 

 

Interessant waren der Dampfkraftwagen und die Feuerwehrautos auf Pkw-Chassis, aber auch die mit moderner Technik getunte Oldies wie der Camaro SS Clon oder der BMW CS M5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Maserati-Sonderschau war mit einer Vielzahl von verschiedenen Modellen bestückt, und "Good Morning America" füllte weite Teile der Halle 5.

 

Der top-restaurierte Eilbulldog zog mich ebenso in den Bann wie der in Schweden zeitaufwendig restaurierte HKB-Bus in Halle 8.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob ich in Zukunft wieder die Retro Classics besuchen würde?

Ja, denke schon ... es war ein schöner Tag unter all den alten Fahrzeugen. Hauptgrund ist, dass diese Messe nicht so überlaufen ist, weil die Fahrzeuge fast ausnahmslos grosszügig aufgestellt sind, sodass man die alten Schätzchen von allen Seiten ausgiebig bewundern kann.:)

 

 

Da ich feststellen musste, dass mehrere an der Retro Classic Interessierte nicht auf alle Artikel aufmerksam wurden, will ich hier die Gelegenheit nutzen, um eine Zusammenfassung der Artikeln mit ihren Schwerpunkten aufzuzeigen:

 

-  Die "Vorgeschichte" meines Besuchs dieser Messe;

"Allgemeines" mit persönlichen Eindrücken (und Bildern u.a. von VW, Volvo und französischen Fahrzeugen);

-  auf Maserati und Horch wurde im Artikel "Verschiedene Sonderschauen..." besonders eingegangen;

-  der Artikel "BMW, NSU, Fiat, Abarth, Steyr und andere Italiener" bieten viel Anschauungsmaterial (u.a. auch Bergrennsport);

-  wer sich für Autos jenseits des Teiches mehr interessiert, wird in "Good Morning America" fündig - auch Liebhaber der Kölner Ford-Modelle finden hier ein paar Fotos;

-  ein paar Kleinwagen und sonstige Marken/Modelle wurden im Artikel "Engländer"... vorgestellt; eingebettet wurden hier auch die Bilder von alten Zapfsäulen;

-  Freunde alter "Lkw, Busse oder Traktoren ..." finden in dem gleichnamigen Artikel zusammen mit den Feuerwehrautos Bildmaterial.

 

 

Ich hoffe, ihr habt einige euerer "vergangener" Autos oder euer "Traummodell" unter den vielen Bilder entdecken können.

 

 

Grüsse,   motorina.


08.04.2012 01:43    |    motorina    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Busse, Büssing, Dampfkraftwagen, Feuerwehrautos, Fiat, Henschel, HKB, Lkw, MAN, Setra, Traktoren

Im Foyer Ost war ein Dampfkraftwagen ausgestellt. Sehr interessant dieser amerikanische "Stanley Steamer Mountain Wagon" von 1913, eine 2-Zyl.-Dampfmaschine mit 30 PS (bzw. 400 PSI/31bar Dampfdruck) und einer Vmax von 40km/h. Dieses "Ungetüm" mit 2.450kg bedarf eines Wendekreises von 22m und ist nur mit je einem einzigen Vor- und Rückwärtsgang ausgerüstet.

 

Sämtliche im Eingang-Ost ausgestellten Feuerwehr-Autos sind auf Pkw-Chassis aufgebaut! Selbst Nobelkarossen wie Rolls Royce oder Aston Martin sind hier zu bewundern neben einem Horch 853 (auf dieses Zwickauer Modell wurde im Artikel "Sonderschauen" etwas näher eingegangen).

 

 

Wer es aufgrund der Vielzahl der ausgestellten Fahrzeuge auch noch bis zum Ende der Ausstellungshalle 8 geschafft hatte, ging an den wenigen Nachkriegs-Lkw weiter nach hinten zu den "uralten" Traktoren.

Unglaubliche überlebte "Eisenreste" lassen die mühselige Arbeit eines Neuaufbaus nur gering erahnen.

Denn neben einem alten, unrestaurierten Lanz Bulldog stehen auch ein paar sehr gut restaurierte des gleichen Typs. Der charakteristische Vorglühkopf dürfte jedem Oldtimer-Freund ja bekannt sein.

 

Wunderschön auch der Eilbulldog, der u.a. von Speditionen eingesetzt worden war, und den ich aus meinen Kindheitstagen noch von den Schaustellern her kenne.

 

Dass Porsche sich auch auf dem Traktorsektor einen Namen gemacht hat, dürfte sich auch inzwischen rumgesprochen haben. Selten zu sehen ist allerdings der grosse Diesel Master (von dem Typ "Junior" haben etwas mehr überlebt).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die "Heckflossen"-Ära ging auch am Busbau nicht vorbei - man sprach hierbei allerdings von "Stromlinienbussen". Im ausladenen Heck mit den angedeuteten Flossen, in denen die Rücklichter integriert waren, war beim Setra S8 der Motor untergebracht - und nicht  in der Frontschnauze, wie es bisher üblich war. Der Name selbst ist Programm: Setra (mit Henschel-Technik) steht für selbsttragende Karosserie, und Kässbohrer verhalf damit dieser Fahrzeugbauweise im Bussektor zum Durchbruch (in Frankreich und in Amerika hatte man schon in den 30er Jahren damit experimentiert). Der Setra S6 verfügte als erster Bus eine Einzelradaufhängung mit Luftfeder.

 

 

Setra kennt jeder, doch die Bückeburger Firma HKB war für mich neu.

Dieser seltene Bus wurde von einer schwedischen Schule in 15jähriger Arbeit neu aufgebaut. Eine Bilddokumentation vom Fundort (1996) und Bergung des stark lädierten Omnibusses bis zur Fertigstellung (2010) zeugt von der unermesslichen Arbeit dieses Arbeitsprojekts.

Der Bus wurde damals 1969 wegen eines Defektes auf einem Schrottplatz abgestellt, um dann 27 Jahre später (1996) von einem Lehrer entdeckt zu werden, der mit seiner Abschlussklasse enthusiastisch ans Wek ging, um für die Abschlussfahrt ein geeignetes Transportmittel zur Verfügung zu haben; denn es stellte sich heraus, dass lediglich ein defekter Bremsschlauch als Ursache für den "Bus-Tod" verantwortlich war - die vielen Jahre auf dem Schrottplatz allerdings haben ihre Spuren hinterlassen, sodass ein kompletter Neuaufbau angesagt war.

 

 

 

Für einen User hier auf MT habe ich auch noch den Borgward-Bus B 250 engestellt - nur 80 Exemplare wurden gefertigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Enttäuschend habe ich einen Krupp V8 oder Titan (Zweitakter!) vermisst ... auch ein Deutz war nicht in der Ausstellung, schade ...

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06.04.2012 19:22    |    motorina    |    Kommentare (3)

 

Als ich jetzt den letzten Artikel über die "Schwerlastgruppe" (Lkw, Busse, Traktoren) hier einstellen wollte, stellte ich mich Entsetzen fest, dass ich die Fahrzeuge von der britichen Insel nirgends mit eingebaut hatte.:eek:

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem Grund noch ein separater Artikel, ich dem ich dann auch noch Bilder von seltenen Vehikeln mit anhänge und auch "sonstigen Kleinkram";).

 

 

Dieser weisse Targa da ... keine Ahnung, wo ich den einordnen sollte ... der versetzte mich in Rätselraten ... irgendein Sondermodell in geringsten Stückzahlen von einem Karosseriebauer kreiert?? Mit Opel-Teilen??

Nein, ein Bristol (wie ich dann lesen konnte) ... Bristol also ...  na ja, schon mal gehört (und vielleicht auch gesehen). Aber die sahen doch anders aus!

Des Rätsels Lösung:  Bristol, eine Marke, die in den 30er Jahren Anleihen an BMW nahm (z.B. nierenförmige Frontmaske), in dieser hier gezeigten jüngeren Version allerdings mit der Beleuchtungseinheit eher an Opel erinnert (tatsächlich sind sie vom englischen Pendant Vauxhall). Angetrieben wird dieser vierkantige "Klotz" (sorry!) von einem 5,9l 8-Zyl.-Motor aus dem Hause Chrysler.:eek:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jensen Interceptor (hier mit 8-Zyl.-Motor aus 7,2l von Ford) ist für viele sicher auch ein Begriff - die Karosserieform ist ja etwas eigentümlich.

Ein Sunbeam (mit seinem schwächeren, kleinvolumigen Motor bis zu 1,7l und 92 PS) war in Deutschland damals kaum zu sichten, eher aber war er im benachbarten Österreich (als günstigerer "Ersatz" für Spitfire und MG) anzutreffen, wo man in den 60er und z.T. auch noch in den 70er Jahren oft auf die etwas billigeren Vauxhall (statt z.B. Kadett) bzw. Cortina von Ford (statt Escort oder Taunus) zurückgegriffen hatte.

Reliant hat sich auch als Hersteller von dreirädrigen Pkw einen Namen gemacht, die ebenfalls in Austria ihre Käufer fanden (durften mit dem alten Motorradführerschein gefahren werden). Auch das hier gezeigte, "ausgewachsene Vierrad";) Scimitar (mit einem 3,0l-V6-Motor von Ford) ist bei uns nur selten anzutreffen.

 

 

Für die "Tankstellen-Fans" aus dem Oldtimer-Forum seien in der Bilderleiste oben auch noch einige Zapfsäulen exemplarisch dargestellt (z.T. mit Beschreibung).

 

 

 

 

 

 

 Diese kleinen, stromsparenden, kombinierten Parkleuchten kennen vermutlich nur noch die wenigsten hier auf MT.

(Schön auch der verchromte Tankdeckel dieses NSU 1200C)


04.04.2012 20:21    |    motorina    |    Kommentare (12)

 

 

 

Diese Sonderausstellung mit diversen Ständen und mit musikalischer Bühnendarbietung ist unübersehbar. Die Band und die Tanzgirls (die auch noch gut singen konnten) sind unüberhörbar und im 50er Jahre Stil gekleidet.:)

 

 

Aber nicht nur diese optischen und akustischen "Zuckerli" geben einen Eindruck in das flippige "America of Drive", sondern auch die Sonderausstellung "Hot Rod", für die ich mich persönlich nicht so begeistern kann (die Geschmäcker sind eben verschieden...:rolleyes:), auch wenn ein paar interessante Umbauten mit dabei waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modelle wie Lincoln Continental, Cadillac Fleetwood oder auch der nur etwas kürzere Buick Roadmaster wirkten selbst in den riesigen Hallen noch überdimensioniert - einfach unglaublich, mit welchen Ausmassen diese Fahrzeuge Ende der 50er bzw. Anfang der 60er aufwarten.

 

 

 

 

In dieser US-Car-Sow waren neben vielen Mustangs auch überraschend viele, diverse Thunderbird vertreten, und natürlich auch mein früher Thunderbird-Favorit, dessen Design im Auto Union 1000Sp als bewunderswerte Kopie wieder zu finden ist.

Der neue Retro war dabei häufig zu sichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muscle-Cars wie z.B. Dodge Charger oder Challenger waren natürlich auch zu sehen wie auch ein alter Packard (diese Marke wurde damals inbesondere auch von der "Unterwelt" bevorzugt).

 

 

 

Viele Worte können "The American Dream" nicht annähernd beschreiben; deshalb lass ich lieber die Bilder sprechen ...

 

 

 

PS:

Bei der Zuordnung von Marke+Modell war ich mir nicht immer sicher, die korrekte Bezeichnung getroffen zu haben.

Vielleicht kann ja @norske, unser US-Oldtimer-Spezialist hier auf MT (oder auch @scion), hier Falsches berichtigen - Danke im Voraus.

 

...und für @Andi2011 habe ich noch die deutschen Ford mit angehängt - eine grössere Ausbeute war leider nicht zu erzielen:rolleyes: ...


03.04.2012 15:24    |    motorina    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Abarth, Alfa Romeo, Bergrennsport, BMW, Fiat, Ford RS, Glas, Lancia, NSU, Renault R5 Turbo, Steyr Puch

Als "Südländer":rolleyes: richtet sich mein Augenmerk natürlich auf die bei uns angesiedelten bayerischen Fahrzeughersteller.

Da ich von den 4 Ringen aufgrund ihrer Abwesenheit so enttäuscht wurde*, lag mein weiteres Interesse auf BMW und NSU.

Allein der Horch-Stand macht das fast vollständige Fehlen der Ingolstädter nicht wett.

 

Zwei BMW 2000 CS (mit dem "Schlafzimmerblick", einer top, der ander gut), mehrere E 9 und E 28 waren für mich besonders interessant (was man selbst in einer Scheune stehen hat, will man ja mit dem Markt vergleichen:rolleyes:).

Es gab auch einige der letzten Modelle (ab 1987 mit den hässlichen Stossstangenecken aus Plastik, aber mit Kat! ... dafür aber mit "nur" 260PS).

Ein breiter, silberner E 9 erregte meine besondere Aufmerksamkeit: verbreitert, optisch spitzenmässiger zustand, ... einen Blick ins Cockpit geworfen ... oh!!:eek: ... Lenkrad mit Funktionswippen (Bild 30) ... was steckt da dann nur unter der Haube?:confused: ... Na, schaut mal selbst! (Bild 31) ... Modernste Technik vom M5 E39 in alter Karosse! Nebenan von der selben Firmen ein 02er, in dem auch ein moderner Motor verbaut war.

Zum M1 wäre noch zu sagen, dass dieser Motor (M88/3 mit 277PS) mit etwas mehr Leistung (286PS) Eingang gefunden hat in die M5- und M6-Serie.

Ein 2000 Tilux war auch noch in einem Superzustand, und irgendwo hatte sich auch noch die "Knutschkugel" isetta versteckt.

 

Nun aber zu NSU, ehemals grösster Motorradhersteller der Welt. Vor dem Einstieg in die Zweiradwelt (Fahrräder und Motorräder) war NSU ein Nähmaschinenhersteller, der sich letzendlich auch im Fahrzeugbau versucht hatte, bis er 1969 von Audi einverleibt worden ist.

In diesem Hallenteil wurden neben dem ersten Neckarsulmer Motorrad (Zweiräder sind nicht so mein "Ding", sorry, habe davon leider keine Fotos:rolleyes:) ein Prinz II mit kleinem Wohnanhänger und weiteren Modellen aus der "Prinz"-Reihe (vom Prinz IV bis zum Wankel Spider) über  1200C bis zum Nobelmodell Ro 80 präsentiert.

Die "Bergrenner" TT und TTS finden ihre Konkurrenten gleich nebenan im Kleid eines Fiat Abarth 1000TC (Einzelstück von 1963) und eines späteren Renault R5 Turbo Maxi Jean Ragnotti (1983), dessen Mitstreiter in Form eines Ford RS 200 Rallye Champ (1986) zu besichtigen war. Lediglich ein Mini Cooper S im Renntrimm hat noch gefehlt, denn die flinken Österreicher konterten mit einem blauen "Puchschamerl", ein Steyr Puch 650TR.

Mein Begleiter, der früher selbst Slalom- und Bergrennen gefahren ist, beteuerte mir, dass diese alten Bergrenner aus den 60ern noch heute bei derartigen Rennveranstaltungen mitmischen könnten.

 

Das Goggo als Kleinwagen kennt wohl jeder; aber nur wenigen ist klar, dass das Dingolfinger Goggomobil auch einen "erwachsenen" Bruder hatte, bevor die Firma in der BMW AG aufging: Glas 3000 V8, designed by Frua.

Leider fehlen auch hier z.B. ein Glas 1700GT (als Cabrio ein Hammer) oder der kleiner 1300.

 

 

 

*:  Leider war ich ein Jahr zu spät dran, wie ich feststellen musste; denn im Vorjahr 2011 war ein separater DKW-Stand aufgebaut (mit genau dem F 102, den ich als ersten fuhr), wie ich hier lesen konnte.


02.04.2012 21:45    |    motorina    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Horch, Maserati, Oldtimer

Highlights der Retro Classics sind die Sonderschauen wie die von Maserati oder den britischen Dampfkraftwagen.

Der Sonderausstellung "Good Morning America" mit ihren US-Cars werde ich einen separaten Artikel widmen (speziell für @norske), ebenso versuche ich für BMW und NSU etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

 

Auf die Sonderschau mit den alten Feuerwehrautos auf PKW-Basis werde ich in einem Artikel zusammen mit Lkw, Bussen und Traktoren eingehen.

 

Der 107SL-Club (zum 40. Geburtstag des SLC) war gut vertreten (sogar mit einem eigenen Oldtimer-Parkplatz vor der Ausstellungshalle), ebenso die 190SL und die Flügeltürer zum 60. Geburtstag des 300SL.

 

Auf einem eigenen, gut bestückten Stand wurde NSU-Fahrzeuge präsentiert, speziell wurde auch auf den Bergrennsport eingegangen. In der Nähe waren dann auch die entsprechenden Fiat und Abarth zu bewundern.

 

Weiterhin sehr interessant waren auch die BMW, darunter zwei spezielle Fahrzeuge: ein 02er und ein CSi (E9) mit modernster Technik getunt.

 

Die hochkarätigen Fahrzeuge von Horch waren in Halle 5 auf einem extra Stand zu bestaunen. Nach dem Motto "Ein Horch von HORCH - simply the Best" waren hinter einer Absperrung der Typ 853 (1935-1937) als Sportcabriolet, das rekonstruierte Stromliniencoupé "Manuelle" (von 1937, damals gefertigt für die Rennfahrerlegende Bernd Rosemeyer) sowie das Sportcabriolet 853a zu bewundern ... 8-Zyl.-Reihenmotor mit Königswellenantrieb.

(Mehr Bilder und einige Infos zum Horch 853a hat @FrankWo vor ein paar Tagen bei seinen "Foto-Erinnerinnerungen" hier eingestellt.)

Ein weiteres Horch-Modell stand in Halle 3: ein Horch 400 Sportcabriolet von Deutsch (1932).


02.04.2012 17:32    |    motorina    |    Kommentare (4)

Da viele Leser sich nur für bestimmte Themen bzw. Automarken interessieren, habe ich die Rückschau auf meinen Besuch bei der RCS in mehrere Artikel aufgeteilt - so kann sich jeder hauptsächlich mit den Infos und dem Bildmaterial beschäftigen, was ihn besonders interessiert.

 

Zuerst ein paar Daten:

 

Die Retro Classics Stuttgart (RCS) hat heuer (fast) gleichzeitig mit der Techno Classica Essen (TCE) statt gefunden. Deshalb ein paar allgemeine vergleichende Infos zu beiden:

Die TCE als "Mutter aller Oldtimermessen" darf als die grösste der Welt gelten, während die RCS als ehemaliges "Provinztheater" (Zitat aus Motor Klassik) der Newcomer ist und als grösste Oldtimer-Schau in Süddeutschland bezeichnet werden kann.

Zahlenmässig lässt sich die unterschiedliche Grösse der beiden Veranstaltungn kurz zusammenfassen: 

-  1/3 mehr Ausstellungsfläche;

-  3facher Besucheransturm;

-  doppelt so hohe Clubpräsenz;

-  Käufliche Klassiker in Essen (ca. 3´) entspricht in etwa der Anzahl der präsentierten Fahrzeuge in Sttgt (3,5´).

Die TCE hat heuer zum 24. Mal statt gefunden, die RCS hingegen "erst" zum 12. Mal.

 

Zu inhaltlichen Unterschieden kann ich keine Meinung äussern, da mir persönliche Erfahrungen zur TCE fehlen.

 

Das Charakteristikum der RCS ist in meinen Augen in einem Satz zusammengefasst:

 

RCS gleicht einer "sightseeing-tour" durch die Automobilgeschichte mit gewissen thematischen Schwerpunkten, soll heissen: Für Schrauber und Teilesucher weniger interessant (was mich persönlich auch ein wenig enttäuscht hatte:( - da scheint die Bremen Klassik besser geeignet zu sein), sondern eher eine Verkaufsveranstaltung meist hochpreisiger Fahrzeuge; also ein Augenschmaus für jeden Automobil-Enthusiasten, egal in welchem Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts er sich fahrzeugmässig zu Hause fühlt. Neben einigen Vorkriegsfahrzeugen und Klassikern sind die 70er und die 80er Jahre stark repräsentiert (europäische Fahrzeuge), daneben aber auch die 50er und 60er Jahre (was insbesondere auf US-Modelle zutrifft).

 

... und wie der Name "Retro Classics" auch zeigt, sind sehr viele neue Modelle in der Ausstellung zu besichtigen, was mich anfangs stark verwundert hat: Was sollen diese Neufahrzeuge (wie z.B. der Pagani) auf einer Oldtimerausstellung:confused:?? Nach einigem Überlegen und Analysieren der Bezeichnung "Retro Classics"  war alles klar: Gegenüberstellung des Alten und des Neuen; soll heissen: Altes in einem modernen Design-Kleid, vergangene Stilelemente in modernem Zeitgeist verpackt (was für eine Begriffswahl ... was besseres fällt mir aber dazu nicht ein:rolleyes:).

Von daher ist Sttgt auch für junge automobilbegeisterte Leute interessant, die mit alten Klassikern weniger anfangen können.

 

Trotz des grossen Besucherandrangs sind die Ausstellungshallen nicht überfüllt, die Menschenmenge "verläuft" sich in diesem grosszügig gestaltetem Messegelände und auch in dem Freigelände bzw. in den architektonisch  glücklich gestalteten Innenhöfen mit plätscherndem Wasserfall (sorry, wenn ich da keine Aufnahmen anbieten kann; aber meine Akkus schwächelten gewaltig ... und die Autos waren wohl wichtiger, oder nicht:rolleyes:).

Das Flair und das gebotene Ambiente sind eine Reise nach Sttgt wert - das angenehme sonnige Wetter mit leichtem Windhauch trug sein Übriges dazu bei, um sich wohl zu fühlen.

 

Die Gastronomie bietet zahlreiche Möglichkeiten, sein Hunger- und Durstgefühl (ich meine hier das leibliche ... nicht das automobile!;)) zu moderaten Messepreisen zu stillen. Einzig die Getränkepreise ruften Unbill hervor.

Allerdings gab es eine Ausnahme:

Den billigsten Kaffee (in Porzellantassen und -unterteller!) gab es für 1,-€ zusammen mit einem gleich teuren Hefezopf, ebenso war die angebotene Hochzeitssuppe für 4,50€ vorzüglich - da konnte man nicht meckern. ... und serviert wurde übrigens von stilecht gekleidetem Personal auf diesem Stand eines Vereins für "alte Klamotten".

Wer mit dieser Restauration nicht zufrieden zu stellen war, konnte ja seinen Brand vielleicht mit diesem Gerät auf dem Oldtimer-Parkplatz löschen;) ...

 

Geparkt hatten wir im Bosch-Parkhaus zu der Tagespauschale von 9,-€ (9h gültig) ... wenn ich da an unsere Stundenpreise in der Grossstadt denke (5,-€/h), dann war dies geradezu ein "Schnäppchen".

 

Die zum Verkauf angebotenen Oldtimer waren einzuordnen in top restaurierte Fahrzeuge (vornehmlich z.B. Maserati, Jaguar) bis zum Blender (insbesondere bei einigen in der nachmittäglichen Auktion angebotenen  Wagen). Das Preisniveau übersteigt deutlich das in der Zeitschrift Motor Klassik ausgewiesene Preisgefüge - für Schnäppchenjäger jedenfalls das ungeeigneteste Terrain überhaupt. Ein privat angebotener BMW 2000 war dabei einer der wenigen Ausnahmen (die man an seinen 10 Fingern abzählen kann).

 

Die Leser mögen mir verzeihen, wenn das Bildmaterial (auch in den noch folgenden Artikeln) weniger die "Brot-und-Butter-Autos" repräsentiert. Diese Fahrzeuge finder man immer wieder auf regionalen Treffen.

Ausserdem war mein erster Akku schon um 13 Uhr leer! Also musste ich mit dem Reserve-Akku anschl. etwas sorgsamer mit meinen "Schnappschüssen" umgehen.:(:rolleyes: ... er hielt aber auch nir bis ca. 17 Uhr, sodass ich mit dem Foto meines Begleiters dann "weiter arbeitete".:rolleyes:

 

Aufgrund der Vielfalt der ausgestellten Fahrzeuge habe ich mich deshalb vorrangig auf persönliche Vorlieben und vor allem auf seltene Exemplare beschränkt - einige Modelle kannte ich selbst nicht, da sie Einzelfertigungen waren (wie z.B. der Thondorf-VW auf dem Parkplatz) bzw. in sehr geringen Stückzahlen gefertigt wurden.

 

Enttäuschend für mich waren Ford und VW/Audi sehr wenig vertreten - welch ein Jammer! :mad: - während für Opel sich ein Verein aus dem Schwarzwald stark gemacht hatte und verschiedene Commodore und andere Modelle auf ihrem Stand zur Schau gestellt hatten.

 

Da Mercedes-Benz und Porsche immer+überall vertreten sind, habe ich diese Marken fast komplett vernachlässigt - vielleicht berichten andere Gewinner hierüber.


02.04.2012 14:05    |    motorina    |    Kommentare (2)

Es war nicht einfach - aber es hat sich gelohnt!

 

Aber erst mal alles von Beginn an.

Meine Bewerbung für Freikarten zum Besuch der Retro Classics Stuttgart (RCS) hatte ich lange hinausgeschoben:rolleyes: ... und am letzten Tag, sozusagen "auf den letzten Drücker", schrieb ich schnell eine längere PN als Bewerbung für die in Aussicht gestellten Freikarten an RetroClassics.

Kurz nach dem Ablauftermin der Bewerbung hatten sich schon zwei User über ihren Gewinn gefreut - also bin ich nicht mit dabei ... so dachte ich zunächst. Also kein lang ersehnter Messebesuch.:(

 

Zwei Tage später, am Donnerstag, fand ich dann in meinem email-Postfach eine PN von MT ... sofort MT geöffnet, PN angeklickt ... ... und ich glaub´s nicht: "Du bist ein Gewinner der Gewinner der Retro Classics Stuttgart 2012" - Wahnsinn, unglaublich, träum´ich, oder ist´s wahr:confused:?

 

Sofort Pläne geschmiedet und eine to-do-list erstellt:

Literatur und Broschüren sowie das herrschende Preisgefüge für meine Altautos sichten und evtl. kaufen; ein paar Kleinteile und für meinen Stellplatzvermieter einige Ersatzteile suchen.

Nächster Schritt: Vom Ausland aus meinem "Brötchengeber" Bescheid geben, dass ich am 22./23. nicht zur Verfügung stehe (wie es einige Tage zuvor abgesprochen war).

Meinen Besuchstag habe ich auf Donnerstag festgelegt, da ich den ersten Messetag in der Wochenmitte für den besten ansah: Vemutlich weniger Andrang und somit bessere Möglichkeiten fürs "Fotoshooting":cool:.

 

... und wer darf mit? 

Ganz einfach:Ich bin jemanden noch etwas schuldig und würde mit einer Einladung zu einer Oldtimermesse grösste Freudengefühle auslösen. Mein Anruf und meine Nachricht führten zu einem Freudentaumel...

Jetzt noch schnell die Hin- und Rückfahrt organisieren - was sich nicht so ganz einfach gestaltete.

Meine drei alten Dieselrösser dürfen nicht in die schwäbische Metropole einfahren; die Benziner hatten gearde ihre "Mucken" ... und das "Altblech" ist immer noch nicht fahrbereit (bzw. noch nicht "volljährig";), soll heissen: haben noch nicht ihre 30 Jahre auf dem Buckel auf der Karosse:().

Für mich sind die 230km Entfernung kein Problem, aber für meine ausgewählte Begleitung mit ihrer weiten Anreise. Verschiedene Möglichkeiten wurden durchdiskutiert - ok, Donnerstag+Freitag sind eingeplant, da man sich dann bei der Rückfahrt (mit "kleinem" Umweg für mich) beim Fahren abwechseln kann, und ich dann freitags die Heimreise antreten werde.

 

Aber wo bleiben die Karten??:confused:

Am Wochenende nichts im Briefkasten (ausser unnötige Werbung;)), auch nicht am Montag ... dienstags dann kam ich spät und sehr müde nach Hause ... oh, doch nicht geträumt (und vergessen;)), Freikarten sind da. DANKE an MT!

 

Aber oh weh, oh weh!!:eek:  RCS beginnt zwar am 22., die Freikarten sind aber erst ab Freitag gültig!

Meine Begleitung kann freitags nicht, Samstag und Sonntag hat jeder Zeit für einen Messebesuch, also vermutlich grösserer Andrang - kommt für mich nicht in Frage!

Alternative "Zweitkartenvergabe" wird überlegt, gewisse User aus dem Oldtimerforum hier - oder ein befreundeter Arbeitskollege, der automobilmässig auch "etwas" infiziert ist...?

Die einfachere Lösung vermutlich der ortsansässige Arbeitskollege...

Also Mittwoch on the road again (aus dem Lkw) schnell im Büro angerufen ... "Ja sicher, würde mich sehr interessieren! Aber du weisst doch: Wenn einer von uns beiden frei hat, muss der andere stand by sein, zur Verfügung stehen. Wir beide können nicht gemeinsam wegfahren." Hmm, weiss ich, aber seine Chefin kann man mit netten Argumenten ofr umstimmen ... in diesem Fall (freitags) stehen die Chancen nur bei ca. 20% ... aber einen Versuch ist´s wert meiner Meinung nach ... meinen Kollegen noch mit entsprechendem Kanonenfutte r torpediert   entsprechenden Argumenten versorgt ... und ausserdem will sie sich ja auch einen Oldtimer zulegen ... am liebsten einen Mustang, den ich für sie suchen soll. Also ist unser Messebesuch auch in ihrem Sinne.

Nachmittags erreichte mich dann die Mitteilung: "Unglaublich, aber alles roger, ich bekomme frei und kann nach Stuttgart mitfahren." Na als, sagte ich doch: probieren geht über studieren! ... und einen Chauffeur habe ich jetzt auch noch - nach der für mich ungewohnten Knochenarbeit in dieser Woche eine sehr angenehme Lösung...:).

 

Nachtrag:

Entschuldigung für die späte Berichterstattung. Aber 440 Bilder hochladen, verkleinern, beschriften - das braucht Zeit, vor allem wenn man dies das erste Mal versucht, um einen Blogartikel zu erstellen.

Am Freitag war ich bei der Messe, Samstag+Sonntag am Computer gesessen. Während der folgenden Woche war ich ganztägig beruflich unterwegs - no time!

... und vergangenen Samstag habe ich die Bilder meines Begleiters hochgeladen und konnte die Schreibrechte nicht nutzen - trotz Hilfestellung von zwei Mitusern (vielen Dank nochmals, auch wenn´s nicht geklappt hat) am Sonnatg.

Also musste ich bis heute warten, bis der Fehler (bzw. das Versäumnis) bereinigt war ...

(Bilder stelle ich bei den nächsten Artikeln ein... muss ja erst einmal ein bisschen "rumexperimentieren" als totaler Blog-Frischling:rolleyes:).


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