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19.12.2011 10:56    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Bericht, Button, Coulthard, Düsseldorf, Glock, MOTOR-TALK, MOTOR-TALK reporter, Priaulx, Race, Race of Champions, raceOfChampions2011, ROC, Schumacher, Vettel

 

Wer kann schon von sich behaupten, bereits einmal Schumi, Vettel, Button, Coulthard, Priaulx, Glock, Tomczyk, Scheider und noch viele weitere erfolgreiche Rennfahrer verschiedenster Motorsportdisziplinen aus nächster Nähe getroffen zu haben – und das auch noch auf einen Streich? Vermutlich die wenigsten von uns... Vier MOTOR-TALKer, jeweils mit Begleitung, hatten allerdings das ganz große Los gezogen und waren Anfang Dezember beim Race Of Champions in der ESPRIT arena in Düsseldorf dabei. Ihre Berichte – jeder aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel - findet Ihr hier.

 

Die besten Rennfahrer der Welt aus den unterschiedlichsten Motorsportdisziplinen wie Formel 1, Rallye- und Tourenwagensport sowie aus dem Motorradbereich vereinten sich am ersten Dezemberwochenende in der ESPRIT arena Düsseldorf, um den Allerbesten unter ihnen zu küren. Vier MOTOR-TALKer hatten das Glück, nicht nur von der VIP-Tribüne alle Rennen zu verfolgen, sondern darüber hinaus beim „Meet the Fans“ hautnah auf die größten Stars der Rennsportszene zu treffen und Autogramme abzusahnen. Und am Sonntag durfte beim „Behind the Scenes“ dann auch noch hinter die Kulissen des Motorsportspektakels geschaut werden.

 

Und wie läuft das Race Of Champions ab?

 

Während am 3. Dezember der ROC Nations-Cup ausgetragen wurde, wo je zwei Piloten als Nationalteam gemeinsam gegen die Teams anderer Nationen antraten, stand der Sonntag im Zeichen des Race Of Champions, wobei jeder Fahrer als Einzelstarter im K.O.-System ins Rennen ging, um am Ende des Titel Champion der Champions zu holen. Eine der Besonderheiten beim Race Of Champions ist übrigens der Umstand, dass die Fahrer ständig die Fahrzeuge wechseln müssen und erst kurz vor ihrem jeweiligen Lauf erfahren, mit welchem Fahrzeug es gleich auf die Strecke geht. Nur so kann wirklich der Beste der besten Rennfahrer gekürt werden. Denn nur wer die Fähigkeit hat, mit den verschiedensten Fahrzeugen die schnellsten Runden zu drehen, der macht - nun ja, das Rennen eben. :D Folgende Fahrzeuge waren unter anderem mit dabei: Audi R8 LMS, VW Scirocco R, Skoda Fabia Super 2000 und KTM X-Bow.

 

Seltenheit: Das ROC zu Gast in Deutschland!

 

Wenn man bedenkt, dass das ROC in seiner 24-jährigen Geschichte nun „erst“ zum 3. Mal überhaupt in Deutschland ausgetragen wurde, verdeutlicht dies die besondere Situation, in der sich die MOTOR-TALKer befanden. Im 2. Jahr seiner Austragung (1989) war das ROC zu Gast auf dem Nürburgring, dann folgten viele Jahre auf den Kanarischen Inseln, zuletzt wurde dann Station in Paris, London und Peking gemacht, bis das ROC in 2010 schließlich wieder auf deutschem Boden ausgetragen wurde: in der ESPRIT arena. Dass dies nun in 2011 an gleicher Stelle wiederholt wurde, lässt natürlich auch für die Zukunft hoffen... ;)

 

Die Berichte unserer MOTOR-TALK Reporter vor Ort

 

MOTOR-TALK hatte zusammen mit den Organisatoren des ROC 4 x 2 Karten für den Platinum Club der ESPRIT arena für das gesamte Wochenende verlost. Die Beteiligung an der Verlosung war – wie kaum anders zu erwarten - riesig, gewinnen konnten aber eben nur vier MOTOR-TALKer, die sich schon allein dadurch ebenfalls wie Champions fühlten durften. Harry999, Hunter123, FredXXL und Silverstarlet machten das Rennen bei der Auslosung der begehrten Karten. rallediebuerste und ich waren vom Werkstatt-Team dabei.

 

In ihrer Berufung als MOTOR-TALK Reporter haben die vier MOTOR-TALK Gewinner sowie auch rallediebürste ihre Erlebnisse des Wochenendes in einzelnen Blogartikeln sehr schön und authentisch geschildert - bestückt mit tollen Bildern! Vielen Dank an Euch alle für die tollen Berichte! Und nun viel Spaß beim Lesen:

 

Bericht von FredXXL: Race of Champions 2011 Motor-Talk VIP Tickets

 

Bericht von Harry999: Wir durften ROCken..

 

Bericht von Silverstarlet: ... und wir ROCten mit!

 

Bericht von rallediebuerste: Motor-Talk ROCt das Race Of Champions

 

Bericht von Hunter123: folgt


11.12.2011 16:10    |    Silverstarlet    |   Stichworte: raceOfChampions2011, ROC, ROC2011, Schumacher, Vettel

Samstag:

Nachdem ich vor lauter Aufregung kaum schlafen konnte, fuhr ich am Samstagmorgen los, holte meine Begleitung ab und fuhr nach Düsseldorf.

Nach einer recht ereignislosen Fahrt erreichten wir das Hyatt Hotel auch schon recht früh und entschieden uns, da das Wetter nicht gerade warm und trocken war, in der Tiefgarage zu parken.

In der Lobby war zwar jede Menge Betrieb, aber irgendwie schien keiner eine Ahnung von der Autogrammstunde zu haben.

Also setzten wir uns erstmal in die Hotelbar und warteren dort auf unseren Motro-Talk Kontakt Nicola.

Während unserer Wartezeit begegnete uns ab und an mal ein Fahrer (z.B. Jenson Button) und Schumis Managerin saß auch in einer Ecke.

 

Zum angegeben Termin erschien dann Nicola und nach und nach auch die anderen Gewinner.

Gemeinsam wurden wir vor die Türe gesetzt (das Hotel hatte einen eigenen Eingang zum Saal unter einer hydraulischen Treppe geöffnet!) und wieder warteten wir auf den Einlass.

Etwas durchgefrohren und nass durften wir dann endlich einige Zeit später in den Vorraum und bekamen dort unsere ersten (mercedes silbernen) Armbändchen und warteten mit den anderen Fans auf die Ankunft der Fahrer.

Als es endlich so weit war, ging es ziemlich flott und wir wurden an den Fahrern vorbeigescheucht.

Es blieb gerade mal Zeit für ein kurzes Hallo und ein Autogramm pro Person und Fahrer. Wobei einige Fahrer wie z.B. Petrov etwas mehr Zeit hatten (wer wollte von diesem Schumi-Vettel-Bremser schon ein Autogramm :) )

Dazwischen saßen aber auch uns unbekannte, nicht Formel 1 und DTM Fahrer. Sehr nett war wie immer Sebastian Vettel, der sich troz Drängeln der ROC Mitarbeiterin für uns besonders Zeit nahm.

 

Anschliessend traf sich unsere Gruppe nochmals kurz in Voyer, um die ergatterten Schätze zu begutachten. Danach begaben wir uns auf den Weg ins Hotel.

Eine nette Begebenheit war dabei, dass als wir in die Tiefgarage zurückkehrten alle Parkplätze um uns herum mit den großen, dicken Autos der Rennfahrer vollgeparkt waren und uns eine dort aufgestellte Security fast nicht zu unserem Auto durchlassen wollte. Tatsächlich stand neben uns ein Infiniti SUV (warscheinlich von S. Vettel) und als wir uns umdrehen, stieg gerade Schumi in einen

Mercedes Kombi.

 

Danach gönnten wir uns eine kurze Ruhepause im Hotel und abends ging es dann in die Esprit Arena.

Den VIP Eigang fanden wir nicht gleich auf Anhieb, wir hatten das große Glück immer diejenigen zu fragen, die selbst noch neu waren oder sich nicht auskannten.

Nach einem erneuten Checkin (dieses Mal Ferrari Rotes Armbändchen) entschieden wir uns den Aufzug zur VIP Lounge zu nehmen, da ich selber nicht so gut zu Fuss bin.

Ein FEHLER !! In diesem Aufzug lauerte... :rolleyes: Wer zur ... hatte denn Oliver Pocher zu dem Event eingeladen?

Auf diesen Schock hin mussten wir uns erstmal am Buffet stärken :).

 

Zum Rennen:

Am Anfang hatte man noch das Gefühl, dass die Fahrer mit der angezogenen Handbremse umherschlichen, was sich aber nach dem ersten Unfall auch schon besserte :)

War da eine Wette am Laufen, dass derjenige, der zuerst einen Unfall hatte, eine Runde ausgeben musste?

Am besten fanden wir die ROC Car Einzelsitzer, diese schienen einfach für diese Strecke am besten geeignet zu sein.Die Showeinlagen der Biker und des Autoartisten in den Pausen waren Sehenswert.

 

Nach dem Rennen saßen wir noch nett zusammen mit Hunter123 und Begleitung in der VIP Lounge und diskutierten über verschiedene Motorthemen :)

Anschließend ging es zurück ins Hotel, dort musste noch kurz der Bericht über das ROC im Fernsehen angeschaut werden, bevor uns die Augen zufielen.

 

Sonntag:

Am Sonntag fanden wir recht schnell unseren Weg in die Arena, wir den richtigen VIP Eingang ja schon kannten. Dieses Mal erhielten wir unser letztes Bändchen (hellblau).

Im Aufzug hatten wir Glück ... weit und breit kein Pocher

Mittags durften wird den heiß ersehnten Blick hinter die Kulissen werfen. Nur hatte unsere Gruppe leider das Pech, dass gerade zu diesem Zeitpunkt die Fahrerparade stattfand und somit keine Fahrer da waren :(. Zumindestens hatten wir ausgiebig Zeit uns die Fahrzeuge aus der Nähe anzuschaun.

 

Ab und zu trafen wir uns in den Pausen mit den anderen Motor-Talklern und tauschten uns über das Rennen aus.

Nach dem letzten Rennen saßen wir noch etwas in der Lounge. Wir fanden es schade, dass viele Besucher nachdem auch Schumi ausgeschieden war die Veranstaltung vorzeitig verließen.

 

Anschliessend verabschiedeten wir uns von den anderen und fuhren mit vielen tollen Eindrücken wieder nach Hause.

 

Alles in Allem war es für uns eine gelungene Veranstaltung.

 

Danke an:

Nicola für die tolle Betreuung;

Ralf, der sein Möglichstes beim Photographieren gab;

Claudia, die Organisation im Hintergrund ( T-Shirts usw.);

Und dem gesamten Motor-Talk-Team für die Ermöglichung dieses tollen Wochenendes.

 

Grüße von Silverstarlet und Begleitung


05.12.2011 12:58    |    Harry999    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Race of Champions, raceOfChampions2011, ROC

In diesen Zeilen, gehe ich bewusst wenig auf den eigentlichen Rennverlauf ein, da Interessierte das Geschehen vermutlich am TV verfolgt haben.

Ich schildere eher die Agenda eines schönen, wenn auch anstrengenden, Wochenendes.

 

Samstag, 3.12.2011: ...um 11:51 geht’s los zum „meet the fans“ im Hotel Hyatt am Düsseldorfer Medienhafen.

Unsere (Tiggerty und meine Wenigkeit) Anreise gestaltete sich recht kurz, da nur ca.25km zurückzulegen sind.

Nach 2x Umsteigen im ÖPNV und ca. 10 Minuten Fußweg kamen wir am Hyatt Hotel zum „meet the fans“ an.

 

Das Wetter war leider nicht dazu angetan die relativ lange Wartezeit außerhalb des Hyatt angenehm zu empfinden.

Ab ca. 13.15Uhr öffnete sich dann endlich der Nebeneingang, der sich unter einer hochklappbaren Treppe befand und die Akkreditierung konnte starten.

Nach weiteren 45min begann dann das „meet the fans“. Alle Fahrer saßen an einer U-förmigen Tischformation so dass man Kontakt zu jedem einzelnen Fahrer hatte, Fotos schießen und Autogramme sammeln konnte.

Längere Wartezeit inklusive...

(Tiggerty: "WOW, live sind die ja viel niedlicher als im Fernsehn")

Bis auf einen kleinen amerikanischen Fahrer, konnte man den anderen Fahrern nicht anmerken, dass es sich hierbei um einen „Pflichttermin“ handelte.

(Immerhin stellte sich dieser später als „abwechslungsreicher“ Fahrer heraus :D )

 

Für jemanden, der eine längere Anreise hatte und sich Düsseldorf ansehen mochte (bzw. auch erst noch in einem Hotel einchecken musste), waren die ca. 3 Stunden zwischen dem „meet the fans“ und dem Event in der ESPRITarena sicherlich sinnvoll zu nutzen. Wir haben uns im nahegelegenen UCI Kino einen Film angesehen ;)

(ein Dank an FredXXL und Marvin, daß sie uns ein paar 100meter Fußweg ersparten)

 

Danach also ab zur ca. 10km entfernten ESPRITarena

 

Ein kurzer VIP Check-In und 1 Etage höher befanden wir uns dann direkt in der PLATINUM Lounge. Ein großer unterteilter Raum mit mehreren für uns kostenlosen Getränketheken , Buffetausgaben.und Sitzgelegenheiten. Verpassen, musste man dank ausreichend vorhandener TV's in der Lounge auch nichts. (Tiggerty: "Unglaublich, gratis Popcorn!!!)

Die Tribünenplätze befanden sich direkt neben einem der Durchgänge von der Lounge zum Stadioninneren und hinter der Start/Ziellinie.

 

Das Vorprogramm mit Motorradsprüngen, Vorstellung des VW Polo WRC und der teilnehmenden Fahrzeuge lief wohl seit ca. 18 Uhr und der ROC-Nationscup startete ab 19 Uhr.

 

Grade der Sound der NASCAR Fahrzeuge, kommt in der späteren TV Übertragung nicht einmal ansatzweise rüber. Die Dinger BRüLLTEN einfach nur :)

 

Am Folgetag, gingen wir die Sache etwas gemütlicher an. Man kannte den groben Ablauf schon und alles war nicht mehr so „neu“ und unbekannt.

In 4er Gruppen + Begleitperson konnten wir uns dann in der Tiefgarage umschauen.

Ein Blick in die Car Changing Area und die Drivers Lounge war ebenso möglich wie der Besuch des (heißt es „des“ ?) Paddock.

(Tiggerty: "Den silbernen find ich toll, kaufen wir uns auch so einen?")

 

Das „Race of Legends“ musste leider einem leckeren Mittagessen vor unserer Führung durch das Fahrerlager weichen.

Da unser Führungstermin vor dem eigentlichen ROC-Rennstart lag, konnten wir leider keinen der Rennfahrer bei seinen Vorbereitungen beobachten.

Wer bis dahin kein Benzin im Blut hatte, hatte es aber danach. Die Dämpfe in der Tiefgarage gingen über die Lunge sicherlich in den Blutkreislauf..

(medizinisch nicht ganz korrekt, aber mir gefiel das Bild)

 

Vermutlich muss die Queen bei einem Bankett weniger oft den Arm zum Handkuss heben, als wir bei den andauernden Kontrollen der VIP Armbänder das Handgelenk zeigen;)

 

Die Akustik der Stadionbeschallung empfand ich als etwas unausgewogen.

Zum einen laut genug, aber nicht sonderlich klar verständlich (auch ohne Motorenlärm)

Inhaltlich passte es auch nicht immer zum Renngeschehen ;)

 

Das nahende Ende der Veranstaltung als auch das Ausscheiden des letzten deutschen Fahrers, sorgten für erkennbare Lücken im Stadion.

 

Im Großen und Ganzen empfand ich die Veranstaltung sehr abwechslungsreich, aber wenig spektakulär. Irgendwie hatte ich mehr Spannung erwartet, enttäuscht bin ich aber nach meinem ersten nennenswerten Motorsportevent nicht !

 

Wir möchten uns bei Motor-Talk für dieses Wochenende nochmals herzlich bedanken.

Namentlich bei Nicola und rallediebuerste für eine nette Begleitung dieses Events.

(eine gemeinschaftliche Verabschiedung ging wohl im Trubel leider unter)

 

 

Ein weitere Dank geht auch an die Organisatoren der Veranstaltung und *wunder* an die Deutsche Bahn bzw. den VRR. Der Transport von und zur ESPRITarena ging vollkommen zeitnah vom Düsseldorfer Hbf. durch Sonderzüge/S-Bahnen vonstatten.

 

Die hochgeladenen Bilder sind nur als Ersatz zu handgefertigten Skizzen anzusehen ;)

 

 

Danke sagen

Harry und Tiggerty ("Mir tun die Füße weh")

 

 

 

organisatorische Verbesserungsvorschläge (rein subjektiv):

direkter Hinweis, dass Fahrkarten, (ÖPNV des VRR in diesem Fall), in den Tickets enthalten sind (sicher auch interessant bei der Hotelsuche außerhalb Düsseldorfs)

sofern obiges der Fall ist, möglichst die Tickets vorab senden (ging hier terminlich wohl nicht)

T-Shirts im Winter durch Sweat-Shirts ersetzen, Obwohl es bei der jetzigen milde OK war.

Shirts ein klein wenig früher zusenden (der Eine oder Andere möchte evtl die Ausrüstung vorher auswaschen und Versandzeiten können schnell mal nach hinten variieren)

Hinweise zu erlaubten Kameras vorab klären (wobei die Verbote wohl nicht wirklich Streng durchgesetzt wurden ; ich hatte jedenfalls eine geliehene Kamera leider zuhause gelassen)


05.12.2011 12:37    |    FredXXL    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Race of Champions, raceOfChampions2011, ROC

Race of Champions 2011 - Nachlese von FredXXL

 

Zur Erklärung vorab: Gewinner der VIP Tickets in unserem Fall war das Forenmitglied "vegas96". Als Begleitperson war ich (fredxxl) vorgesehen. Vegas96 hatte dann aber ein Einsehen und verzichtete zu Gunsten meines Sohnes auf die Karte. Warum tat er das als Motorsportfan? - Nun wer meinen Sohn beim Race of Champions gesehen hat, dem erklärte sich das sehr schnell und schon nach "Meet the Fans" kam der Ausspruch: (Zitat) "Das aufregendste Wochenende in meinem Leben!"

Vielen Dank auch an das Team von Motor-Talk und insbesondere an Nicola. Nicola war bereits im Vorfeld per Telefon ansprechbar und sehr entgegenkommend. Letztlich hatte Sie das Wochenende so wie es für uns passiert ist möglich gemacht und darum an dieser Stelle auch einen ganz besonderen Dank an Nicola.

Aufgeregt und mit dem festen Willen nichts zu verpassen, machten wir uns am Samstagmorgen um 08.00 Uhr auf die Reise Richtung Düsseldorf Hyatt Regency Hotel. Frechheit siegt und so parkten wir mal eben mit unserem edlen 1.9 L Diesel Clio direkt neben den Nobelkarossen vor dem Hyatt Hotel. Wir fühlten uns mit den VIP-Karten von Motor-Talk aber auch an der richtigen Stelle :-) . Nach drei Stunden Fahrt gibt es da zunächst einmal menschliche Bedürfnisse und da bot sich doch gleich einmal das Hyatt an. Mit unseren Motor-Talk T-Shirts sahen wir natürlich auch ein wenig wichtig aus und (Frechheit siegt) erst einmal rein in die mit Promis vollgestopfte Lobby des Hyatt Regency. War kein Thema, vorbei an den wartenden Fans die wohl erfahren hatten wer alles im Hyatt derzeit übernachtet, betraten wir nach kurzer Suche der Toilette, eben diese. Ausspruch meines Sohnes nach öffnen der Tür: "Wooow". Edelste Materialien und wohltemperierte stille Örtchen, machten ja schon diesen Aufenthalt zu einem Erlebnis. Kurz überlegt, ob wir dort einziehen wollen, machten wir uns auf dem Weg zum "Meet the Fans" direkt im Hyatt Hotel (Nebeneingang). Hier trafen wir auf die wohl einzige richtig kompetente Mitarbeitern des ROC-Teams. Während viele Ordner und Bedienstete immer nur mit Achselzucken auf Fragen nach dem Eingang oder Weg reagierten, hatte diese Dame aber alles voll im Griff und zu unserem Glück sollten wir diese noch öfter Treffen. Mir ist immer noch ein Rätzel wie Motor-Talk es schaffte uns dort bei "Meet the Fans" unterzubringen, aber es waren tatsächlich nur eine Hand voll Leute. Handverlesen und perfekt organisiert. Nur mit amtlichen Personalausweis und wer auf der Liste stand kam in den Genuss überhaupt nur in den Vorraum gelassen zu werden. Hier ging dann eigentlich schon die kleine Berühmtheit von Marvin meinem Sohn los. Beim einchecken zu Meet the Fans gab es die obligatorischen Kontrollarmbänder ans Handgelenk und während Marvin sein Armband bekam, legte er seinen Helm (Motorsporthelm für Kartrennen) auf den Tresen. Das sahen dann natürlich sowohl die kompetente Mitarbeiterin als auch diverse Reporter. Von nun an wurde er ein wenig bevorzugt behandelt. Wir sollten uns ganz nach vorne an die Tür stellen und durften somit zuerst in den Raum in dem komplett alle Fahrer sitzen. Der Helm (der gleiche den Button und Ekström fahren) zog dann schon mal diverse TV-Kameras auf sich. Ein Radioreporter wollte gleich ein Interview von uns (weniger von mir als mehr von Marvin :-), bekam er dann auch. Spätestens jetzt machte sich bei Marvin so ein wenig die Aufregung breit. Irgendwie bildete ich mir ein sogar ein, sein Herz schlagen zu hören. Dann war es soweit, die Tür öffnete sich und wir betraten als erstes den "heiligen" Raum. U- förmig angeordnet saßen dort alle Fahrer des diesjährigen ROC und das liest sich dieses Jahr wie das Who is Who des Motorsports. Ganz vorne sitzt das Objekt unserer persönlichen Begierde Michael Schumacher. Der und drei weitere Fahrer waren geplant auf seinem weißen Helm zu unterschreiben.

Bestimmt hundertmal hat Marvin sich durch den Kopf gehen lassen was er sagen sollte, wohin die Unterschrift von Michael Schumacher sollte, Hand geben oder nicht Hand geben und und und. Das war dann aber alles wie weggeblasen. Michael Schumacher, Mega entspannt und sehr freundlich entgegnete Marvin ein nettes "Hallo, wie geht's?" Marvin jetzt doch völlig mit den Nerven zu Fuß:"Gut,.... da hin!" und deutete auf die Stelle an seinem Helm die er für die Signatur von Michael Schumacher vorgesehen hatte. Michael hatte wohl aber nicht "Da hin" verstanden, sondern David verstanden und ehe wir uns versehen konnten, stand auf dem Helm " Für David - Michael Schumacher 2011". Etwas entsetzt aber doch sehr freundlich beugte ich mich nach vorn zu Michael und sagte: "Oh Mann, was machst Du da? Er heißt Marvin und nicht David ?! :-( " Michael Schumacher: " Aaaaaaaah (leises) Scheiße, Entschuldigung ich hab`David verstanden." Egal ich hatte ja noch den neuen in Schumacher-Farben lackierten Helm mit, den Michael Schumacher dann auch "Für Marvin" signierte. Es folgten Vitali Petrov (der nicht auf dem Helm unterschreiben durfte :-), Jenson Button, mega-freundlich und mega-nett, konnte ich ein paar kurze Worte mit im wechseln. Dann folgte David Coulthard, sah den Helm von Marvin und sagte begeistert:" Hey your name is David? That's fine!" und setzte zur Unterschrift an. Aaaaaaaaaah stop it please, his name is Marvin. The signature for David is a mistake from Michael Schumacher." Das bekamen dann Timo Glock, Sebastian Vettel, Pastrana und Button etc. mit und der halbe Saal füllte sich mit Gelächter. Irgendwie ein Umstand der die "falsche" Signatur schon wieder wertvoll macht, aber auch die unheimlich coole und entspannte Atmosphäre wiederspiegelt. Michael Schumacher, Jenson Button, Timo Glock und Sebastian Vettel sollten auf den Helm unterschreiben und taten das auch. Das Eis war komplett gebrochen als Sebastian Vettel von Marvin erfuhr dass er auch Kartrennen fährt. Sebastian Vettel nahm sich viel Zeit für Marvin, machte Späße mit Ihm und verpasste dem Helm eine sehr coole und außergewöhnliche Unterschrift. Als Schumacher-Fan sowieso schon nicht abgeneigt von S.Vettel war jetzt auch Platzt für Sebastian Vettel im Herzen von Marvin. Und die beiden parken da jetzt wohl für immer. Kurz vorm Verlassen des Raumes sorgte dann die Helm- und falsche Unterschrift Geschichte aber schon für so viel Belustigung dass ein englischer Motorsportreporter auf uns zustürmte und schon wieder ein Interview von uns wünschte. Als Vater sieht man das ganz gerne wenn der Sohnemann sogar das einigermaßen hin bekommt und spätestens jetzt fühlte Marvin sich nicht nur wichtig, sondern kam auch zu dem Schluss das dass wohl das aufregendste gewesen ist was er bis jetzt erlebt hat. Alleine hierfür gebührt dem Motor-Talk Team schon besonderer Dank!

 

In der Esprit Arena durften wir dann neben vorzüglichem Essen und freien Getränken auch gepolsterte Sitze und eine perfekten Blick in der VIP Lounge genießen. Bei jedem Rennen von Michael Schumacher setzte Marvin den in Schumacher - Farben lackierten Helm auf, mit dem Ergebnis das die beiden ins Herz geschlossenen Schumacher und Vettel den Nations-Cup gewannen. Am Sonntag hatte Marvin den Helm nicht mit und wir wollen nicht hoffen das es daran lag das Michael Schumacher den Sonntag nicht gewinnen konnte. Allen Zweiflern ist aber wohl eindrucksvoll bewiesen worden, wie stark Michael Schumacher wirklich ist. Nicht zuletzt hat er alle F1 Fahrer im Griff gehabt sobald es gilt mit gleichem Material anzutreten. Als Team sind Schumacher /Vettel derart stark das es zum fünften Mal zu dem Nations-Cup gereicht hat.

Am Sonntag durften wir dann noch in das Fahrerlager. Alle Fahrer und Fahrzeuge aus nächster Nähe bewundern, begutachten und sogar anfassen :-). 4 GB Bilder sprechen da Bände. Die kompletten Bilder werden in Kürze auf unserer HP www.kartriders.de zu finden sein. Dort wird es in Zukunft auch einen Link zum Motor-Talk geben.

 

Fazit: Gigantische Veranstaltung, Motorsport pur und hautnah, netter persönlicher Kontakt zu den Stars, ein noch immer schwer beeindruckter 13 Jahre alter Kartfahrer und ein sehr dankbares Forenmitglied.

Vielen Dank Motor-Talk!


23.11.2011 13:26    |    Race of Champions    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Race of Champions 2011, ROC

Zum zweiten Mal in Folge findet in diesem Jahr in Düsseldorf das Race Of Champions statt. In der ESPRIT arena messen sich am 3. und 4. Dezember 2011 die besten Rennfahrer der Welt. Und Ihr seid dabei!

 

Auf der Indoor-Piste treten u.a. Michael Schumacher, Jenson Button, Sebastian Vettel, Andy Priaulx und Martin Tomczyk gegeneinander und gegen die Uhr an. Gefahren wird alles, was im Bereich Motorsport so fährt: Formel-Rennwagen, Tourenwagen, Markenpokal-Fahrzeuge, Rallye-Fahrzeuge, Motorräder … beste, hochkarätige Motorsport-Unterhaltung ist also garantiert.

 

Als MOTOR-TALKer konntet Ihr vier exklusive Gewinnpakete für das Race Of Champions 2011 gewinnen. Dazu gehören für Euch und eine Begleitperson natürlich Tickets fürs gesamte Wochenende. Die gelten aber nicht nur für die normale Tribüne, sondern auch für die VIP-Platinum Lounge mit exklusivem Catering. Damit nicht genug: Ihr habt Zutritt zum Fahrerlager und könnt dort die besten Rennfahrer der Welt hautnah erleben! Und beim „Meet the Fans“ am 3. Dezember seid Ihr ebenfalls dabei, wenn Schumi und Vettel sich Zeit für Euch und Gespräche, Fotos und Autogramme nehmen. So rasant kann man doch in den beschaulichen Advent starten, oder? ;)

 

Das sind die glücklichen Gewinner:

 

Harry999, Hunter123, vegas96, Silverstarlet

 

Die Gewinner wurden bereits separat benachrichtigt.

 

Wir wünschen Euch ganz, ganz viel Spaß, behandelt uns den Vettel gut - der wird noch gebraucht – und freuen uns auf Eure Berichte vom Race Of Champions 2011!

 

Nicht gewonnen? Nicht traurig sein - es gibt bei uns immer wieder tolle Gewinnchancen. Schaut öfter mal auf unserer Exklusiv-Seite vorbei, dort kündigen wir stets alle anstehenden MOTOR-TALK Events an – in unserem Info-Brief übrigens auch!


17.11.2011 11:39    |    Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Düsseldorf, Esprit Arena, Motorsport, Race, race Of Champions, raceOfChampions2011, Rennen, ROC, Schumacher, Vettel

David Coulthard und Sebastian Loeb 2008David Coulthard und Sebastian Loeb 2008

Der 13-fache Formel-1-Sieger David Coulthard startet beim Race Of Champions. Der DTM-Mercedes-Werkspilot tritt im Duell gegen den ehemaligen Rivalen aus der Formel 1 und aktuelle DTM-Piloten von Audi an.

 

David Coulthard ist ein weiterer, äußerst prominenter Zugang des hochkarätigen Fahreraufgebots, das am 3. und 4. Dezember beim Race Of Champions in der Düsseldorfer ESPRIT arena an den Start geht. Der Schotte mit der schillernden Karriere in Formel 1 und DTM ist dabei die ideale Ergänzung im Starterfeld der Superlative. Am ersten Dezemberwochenende wird er gegen Piloten wie Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Jenson Button antreten, die alleine zehn Formel-1-Weltmeistertitel auf sich vereinen. Aktuelle Konkurrenten aus der DTM wird Mercedes-Werkspilot Coulthard in Form der Audi-Stars Mattias Ekström, Timo Scheider und Tom Kristensen erleben. Top-Piloten aus dem Rallye- und Sportwagenbereich bis hin zu Action- und Motorrad-Helden gehen ebenfalls an den Start. Mit 13 Grand-Prix-Siegen und fünf Saisonergebnissen in den Top-Drei der Formel 1 (darunter der Vizeweltmeistertitel 2001) muss sich der sympathische Pilot von der britischen Insel dabei allerdings beileibe nicht verstecken.

 

Coulthard: „Für die Fans gibt es nichts Vergleichbares“

 

Dass er sich bei dem spektakulären ROC-Kampf auf der Rennstrecke im Fußballstadion pudelwohl fühlt, bewies Coulthard bei seinem Start 2008, als er im Londoner Wembley-Stadion das Einzelfinale erreichte: Damals unterlag er denkbar knapp Rallye-Weltmeister Sebastian Loeb in einem Foto-Finish. Nun möchte er seine Leistung bei der zweiten Auflage des Race Of Champions in Düsseldorf noch einmal verbessern. „Es wird meine sechste Teilnahme am Race Of Champions sein“, sagt Coulthard. „Das ist eine absolut einmalige Veranstaltung und für mich ist es eine Riesenfreude, daran teilzunehmen. Für die Fans gibt es nichts Vergleichbares: Sie

haben Übersicht über die ganze Strecke und jedes Jahr gibt es beim ROC aufregenden Sport. Ich habe in der Vergangenheit den Sieg nur knapp verpasst – also werde ich meinen Helm noch mal abstauben und sehen, was dieses Jahr geschieht. Egal, ob man gewinnt oder verliert: Hier geht’s natürlich auch darum, am Ende der Saison noch einmal Spaß zu haben.“

 

Organisatoren freuen sich auf den Fan-Knüller

 

Auch ROC-Organisator Fredrik Johnsson freut sich über die Verpflichtung des Schotten: „David Coulthard war in der Vergangenheit regelmäßig beim Race Of Champions am Start. Er ist eine großartige Persönlichkeit – nicht nur auf der Strecke schnell, sondern auch ein Knüller für die Fans. Und eben das macht diese Veranstaltung so einmalig. Wir alle freuen uns darauf, ihm zuzusehen wenn er beweist, dass er nach wie vor mit den Besten Fahrern der Welt mithalten kann.“

 

Race Of Champions 2011: Bestätigte Fahrer (Stand: 17. November)

 

Jenson Button, Formel-1-Weltmeister 2009

David Coulthard, 13-facher Formel-1-Grand-Prix-Sieger

Brian Deegan, Actionsport-Legende

Mattias Ekström, zweifacher DTM-Champion und dreifacher ROC-Gewinner

Timo Glock, Formel-1-Pilot, GP2-Champion 2007

Romain Grosjean, Champion GP2-Serie

Tom Kristensen, achtfacher Sieger der 24 Stunden von Le Mans

Sébastien Ogier, Rallye-WM-Pilot, Sieger ADAC Rallye Deutschland 2011

Travis Pastrana, vierfacher ‚Rally-America’-Gewinner und X-Games-Legende

Witali Petrow, erster russischer Formel-1-Pilot

Andy Priaulx, dreifacher Tourenwagen-Weltmeister

Timo Scheider, zweifacher DTM-Champion

Michael Schumacher, siebenfacher Formel-1-Weltmeister

Martin Tomczyk, amtierender DTM-Champion

Sebastian Vettel, amtierender Formel-1-Weltmeister


07.11.2011 17:29    |    Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Autos, Champions, Düsseldorf, event, Fahrer, Race, Race of Champions, raceOfChampions2011, ROC2011, ROC Cars, Schumacher, Sébastien, Team, Vettel

Die Teilnehmerliste für das Race Of Champions am 3. und 4. Dezember in der Düsseldorfer ESPRIT arena wird immer interessanter: In den Fight der besten Rennfahrer der Welt werden zwei weitere deutsche Piloten eingreifen, die als „SAT.1 Team Deutschland 2“ im Kampf um den Nations Cup (3. Dezember) antreten.

 

Formel-1-Pilot Timo Glock und der zweifache DTMChampion Timo Scheider wollen, wie ihre internationalen Kollegen, einen weiteren Sieg der Titelverteidiger verhindern: Michael Schumacher und Sebastian Vettel gewannen vier Mal in Folge und setzten damit eine neue ROC-Rekordmarke. Im Kampf um den Titel des „Champions der Champions“ (4. Dezember) werden beide nicht eingreifen, Scheider wird dann vom amtierenden DTM-Champion und Audi-Teamkollegen Martin Tomczyk abgelöst. Tickets für

beide Tage sind ab 19 Euro im Vorverkauf erhältlich. Alle wichtigen News und Informationen rund um das Race Of Champions finden sich im Internet unter www.race-of-champions.de.

 

Mit Timo Glock und Timo Scheider geht ein überaus stark besetztes SAT.1 Team Deutschland 2 an den Start, das sich auf dem winkligen Indoor-Kurs in der Multifunktionsarena der Landeshauptstadt von NRW durchaus Chancen ausrechnen darf. „Ich freue mich auf den

Start gemeinsam mit Timo Glock als zweites Deutsches Team’“, blickt Audi-Werkspilot Timo Scheider voraus. Der gebürtige Lahnsteiner ist dabei insbesondere auf die motorsportliche Herausforderung gespannt und zollt Michael Schumacher und Sebastian Vettel grinsend

Respekt: „Klar, dass wir den beiden Formel-1-Weltmeistern im Nations-Cup die Teamnummer ‚1’ gerne überlassen – das heißt aber nicht, dass wir uns hinten anstellen.“ Der DTM-Champion von 2008 und 2009 wird in Düsseldorf sein Debüt beim Race Of Champions geben, an das er allerdings selbstbewusst herangeht. „Ich glaube, mit Timo habe ich einen irre schnellen Teamkollegen, mit dem ich nicht nur viel Spaß haben, sondern auch sportlich keine schlechte Figur machen werde. Jedenfalls werde ich sicherlich bei meinem ersten Start im Rahmen des Race Of Champions alles daran setzen, schnell und erfolgreich zu sein.“

 

Glock gespannt auf den Formel-1-Vergleich

 

Auch Virgin-Formel-1-Pilot Timo Glock musste nicht lange nachdenken, als ihn die Anfrage der ROC-Organisatoren erreichte. „Zum Race Of Champions werden traditionell die besten Rennfahrer der Welt eingeladen – es ist eine große Freude, zu diesem Kreis zu gehören“, freut

sich der Odenwälder. Er wird in der ESPRIT arena mit Jenson Button, Michael Schumacher, Witali Petrow und Sebastian Vettel gleich vier Piloten begegnen, gegen die er in der aktuellen Formel-1-Saison auch auf der Strecke kämpfte. Glock: „Mit einigen der Piloten habe ich auf der Formel-1-Rennstrecke ebenfalls zu tun, und ich bin sehr gespannt darauf, wie der Vergleich ausgeht, wenn wir auf identischen Fahrzeugen an den Start gehen. Abgesehen davon freue ich mich darauf, die Kollegen in entspannter Atmosphäre abseits des Grand-Prix-Zirkus zu sehen. Wir werden deshalb sicherlich nicht nur sportlich auf unsere Kosten kommen.“

 

Audi R8 wird erneut als Wettbewerbsfahrzeug dabei sein

 

Zum Erfolgsrezept des Race Of Champions gehört, dass sich die Piloten auf dem rund 600 Meter langen Indoor-Kurs auf den unterschiedlichsten Fahrzeugen messen. Im Kampf Mann gegen Mann geht es jeweils in ultrakurzen Zwei-Runden-Rennen um Sieg oder Niederlage, um Ausscheiden oder Weiterkommen. Auch in diesem Jahr ist dabei die Auswahl groß, und die Piloten erfahren erst kurz vor jedem Lauf, mit welchem Fahrzeug sie antreten. Der aus der Rallye-Weltmeisterschaft stammende Skoda Fabia S2000 (1.996 ccm / 270 PS) gehört ebenso in das Portfolio, wie der Volkswagen Scirocco (1.984 ccm / 225 PS) oder der offene KTM X-Box (1.984 ccm / 240 PS). Jüngster Neuzugang für den Fuhrpark 2011 ist der bullige Audi R8 LMS. Der aus dem Langstreckensport stammende bildschöne Rennwagen dürfte mit seinen 5,2 Litern Hubraum und einer Leistung von 525 PS zu den Hinguckern in der Fahrzeugflotte gehören. Damit dürfen Fans und Fahrer auf höchst unterschiedliche Herausforderungen gespannt sein, denn vom unteren Ende der PS-Skala im ROC-Fuhrpark trennen ihn über 350 PS. RX150 (954 ccm / 150 PS) und ROC Car (1.110 ccm / 170 PS) stellen fundamental andere Anforderungen an die Piloten – vom Front- und Hecktriebler bis zum Allradfahrzeug ist damit alles vertreten, was Fans und Fahrern Spaß macht.


01.11.2011 12:04    |    Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: raceOfChampions2011

Bei der Generalprobe zum Race of Champions 2011 in Düsseldorf wurden vor der Esprit-Arena schon mal einige der Rennfahrzeuge zur Probe gefahren.

 

Dabei ließ Rennsportlegende Jans-Joachim „Strietzel“ Stuck schon mal die Reifen qualmen. Gefahren wurden u.a. der erdgasbetriebene VW Scirocco R Cup, ein KTM X-Bow und der Rallye-Spezialist Skoda Fabia Super 2000. Im Video pilotiert Strietzel Stuck den Scirocco durch einen Hütchenparcours.

Außerdem erhaltet Ihr einen Einblick in die Verwandlung der Esprit-Arena in ein Oktanparadies :)


27.10.2011 09:32    |    Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: raceOfChampions2011

Martin TomczykMartin Tomczyk

Wenn sich am ersten Dezemberwochenende (3. und 4. Dezember) die besten Fahrer der Welt zum Race Of Champions in der Düsseldorfer ESPRIT arena treffen, dann greift auch der neue Meister der DTM in das Geschen ein.

 

Martin Tomczyk wird beim Kampf um den Fahrertitel des „Champions der Champions“ an den Start gehen. Der Audi-Werkspilot tritt dabei gegen die Weltelite der Motorsport-Stars an. Alleine zehn Fahrertitel in der Formel-1-WM sind durch Jenson Button sowie die Deutschen Sebastian Vettel und Michael Schumacher im Starterfeld vertreten.

 

Entsprechend groß ist die Vorfreude beim erfolgreichsten deutschen Tourenwagen-Piloten der Saison 2011: „Zum Race Of Champions werden nur die besten Rennfahrer der Welt eingeladen. Da ich zum ersten Mal dabei bin, macht es mich natürlich schon ein bisschen stolz, mich als DTM-Champion für diesen erlauchten Kreis qualifiziert zu haben. Ich werde beim Kampf um den Titel ‚Champion der Champions’ mein Bestes geben.“ Auf dem spektakulären Indoor-Kurs in Düsseldorf wird es damit auch eine starke Tourenwagen-Fraktion geben, zu der unter anderem Tomczyks Markenkollege Mattias Ekström (zwei DTM-Titel, dreifacher ROCSieger) und der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx gehört.

 

Tomczyk: „Es wird um jeden Zentimeter gekämpft!“

 

Die Zuschauer erleben in der überdachten Multifunktionsarena eine zweitägige Show voller Höhepunkte. Nicht nur, dass es im ständigen Wechsel von Rennen und Showelementen Schlag auf Schlag geht. Auch der eigentliche Wettkampf ist actionreich. Denn im Kopf-an-Kopf-Fight geben die Superstars der Vollgasszene alles. „Von meinem Freund und Audi-Kollegen Mattias Ekström, der das Race Of Champions ja schon mehrmals gewonnen hat, weiß ich, dass das in Düsseldorf alles andere als eine Showveranstaltung wird”, blickt Martin Tomczyk voraus. „Die Fahrer sind zwar alle sehr locker und haben viel Spaß miteinander.

 

Aber wenn die Stars aus Formel 1, Rallye-WM und anderen Top-Meisterschaften den Helm überziehen, will natürlich jeder der Beste sein, und es wird um jeden Zentimeter gekämpft.“ Neben der Grundschnelligkeit und dem Fahrtalent sind dabei auch zwei wichtige Eigenschaften gefragt: Vielseitigkeit und Flexibilität. Denn für die Rennen, bei denen jeweils zwei Piloten zum direkten Vergleich gegeneinander antreten, wird immer wieder das Fahrzeug gewechselt. „Dieser ständige Wechsel der Fahrzeuge ist eine der größten Herausforderungen beim Race Of Champions“, prognostiziert der DTM-Champion 2011. „Darauf bin ich sehr gespannt, denn vom GT-Fahrzeug über Rallyeautos bis zum offenen Buggy ist dort alles vertreten, was vier Räder hat und Spaß macht.“


26.10.2011 15:54    |    Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Düsseldorf, Pastrana, Race of Champions, raceOfChampions2011, ROC2011

X-Games-Superstar Travis Pastrana wird beim Race Of Champions (3. und 4. Dezember,

ESPRIT arena) an den Start gehen. Für den US-Amerikaner ist die Veranstaltung in Düsseldorf

der erste Wettkampf, seit er sich im Juli bei einem Motorrad-Stuntversuch im Rahmen der XGames

den rechten Fuß und Knöchel brach.

 

Der Unfall zwang ihn dazu, seinen Wechsel in die NASCAR auf das kommende Jahr zu verschieben, derzeit sind die Reha-Maßnahmen in vollem Gange. Noch ist der sympathische Zwei- und Vierrad-Tausendsassa auf Gehhilfen angewiesen, ist aber fest entschlossen, rechtzeitig zum ROC 2011 wieder ins Cockpit steigen zu können. „Ich fühle mich geehrt, dass ich erneut dazu eingeladen wurde, gegen die Besten der Besten anzutreten und die USA zu repräsentieren“, sagt Pastrana. „Es gibt nichts, was dem Race Of Champions gleichkäme. Der extreme Ehrgeiz der Fahrer im Feld und unsere begrenzte Erfahrung mit den dort eingesetzten Autos sorgen für eine Menge Spaß und unvorhergesehene Aktionen. Ich war ja für eine lange Zeit verletzt und kann es deshalb kaum erwarten, endlich wieder in ein Cockpit zu steigen, um mich fürs ROC vorzubereiten.“

 

Erfolgreicher US-Vertreter beim Race Of Champions

 

Seit er mit gerade einmal 14 Jahren der jüngste Motorrad-Freestyle-Weltmeister aller Zeiten wurde, hat Pastrana auf zwei und vier Rädern eine beachtliche Trophäensammlung eingefahren: Vier Titel bei der Rally-America-Serie stehen ebenso im Trophäenschrank wie elf Goldmedaillen bei den X-Games. Bei letzteren begeisterte er die Zuschauer, indem er als erster Motorradfahrer einen doppelten Backflip vollführte. Genauso bekannt ist Pastrana für seine Stunts. Auf sein Konto gehen Sprünge aus dem Flugzeug ohne Fallschirm ebenso wie der weiteste Autosprung aller Zeiten über ein Gewässer. Auch Pastranas Bilanz beim Race Of Champions ist beeindruckend. 2005 schaffte er es trotz eines gebrochenen Beins, das er sich bei einer Freestyle-Motocross-Vorführung bei derselben Veranstaltung zugezogen hatte, ins Halbfinale. Im folgenden Jahr fuhr er als Einzelstarter für das Team USA ins Finale des ROCNations-Cups ein, nachdem sowohl Jimmie Johnson als auch dessen Ersatzmann Scott Speed kurz vor dem Event in Paris verletzungsbedingt absagen mussten.

 

ROC-Organisatoren freuen sich auf die amerikanische Kämpfernatur

 

„Travis ist eine absolute Race-Of-Champions-Legende und ein echter Publikumsliebling“, sagt ROC-Organisator Fredrik Johnsson. „Darum sind wir absolut begeistert, dass er auch 2011 dabei sein wird. Seine unglaubliche Kraft und sein unbändiger Wille, Verletzungen zu überwinden, sind uns bereits von seinen unfassbaren Auftritten bei früheren Auflagen des ROC bekannt. Und nun sind wir hoch erfreut, dass er sich von seiner aktuellen Verletzung rechtzeitig erholen und im Dezember bei uns erneut an den Start gehen wird.“