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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

Sun Aug 23 20:37:38 CEST 2015    |    niclas1234    |    Kommentare (2)

Hallo Leute,

 

ja manchmal hat man halt Glück im Leben. Genau dies ist auch mir passiert. An einem schönen Montag schaue ich auf mein Handy und sehe, dass ich eine PN bei Motor-Talk bekommen habe. Der Absender hieß Bergrennen und teilte mir mit, dass ich zwei Freikarten für das Osnabrücker Bergrennen gewonnen habe. Geile Sache kann man da nur sagen, in meinem jugendlichen Leichtsinn :D Nach einigem Mailverkehr mit Motortalk war dann auch abgeklärt wie das alles läuft. Da ich zwei Tagestickets gewonnen hatte hätte ich nun an einem Tag mit einem Freund zusammen hinfahren können oder an beiden Renntagen hingehen können. Nur bin ich ein sehr geselliger Mensch und der Weg nach Osnabrück ist recht weit. Deswegen fiel mir die Entscheidung recht leicht und ich schickte meinem besten Kumpel eine Nachricht. Die Antwort kam prompt und war eindeutig. „Ja natürlich bin ich dabei“. Damit war das auch geklärt. Osnabrück sind 250 km Strecke. Für einen Tag vielleicht etwas wenig. Deswegen entschieden wir uns zwei Tagestickets dazu zu kaufen und ein Hotelzimmer zu mieten. Wir fanden ein nettes Zimmer zu fairem Preis im Hotel Westerkamp in Osnabrück. Die Tageskarten gab es an der Tageskasse. Damit stand der vollen Portion Bergrennen also nichts mehr im Wege.

 

Am Freitagabend kam mein Kumpel bereits zu mir denn unsere Reise am Samstag sollte sehr früh beginnen. Die Trainingsläufe beginnen um 8 Uhr. Wir haben vorsichtig mit drei Stunden Fahrt gerechnet. Also den Wecker auf 4:30 gestellt. Für mich als erklärten Spätaufsteher natürlich eine Qual, aber für ein Wochenende Motorsport mache ich ja alles. Mit 10 Minuten Verspätung ging es dann auch los. Wir hatten uns vorher bereits darauf geeinigt, dass wir das Auto meines Kollegen nehmen. Er fährt einen Golf 4 2.8 VR6 mit 4 Motion. Da der Wagen relativ selten die Autobahn sieht und auch mal flott bewegt werden möchte, haben wir uns mit ihm auf den Weg gemacht. Wie wir feststellten war das nicht die schlechteste Idee. Die S3 Recaro Sportsitze sind äußerst bequem, und solche netten Sachen wie Tempomat und großes Soundsystem machen die Fahrt wirklich sehr angenehm. Bei uns beiden war trotz der Frühen Uhrzeit die Stimmung bestens und die Motivation hoch. Die ersten Km gingen über Landstraße und zwei Kassiererinnen staunten nicht schlecht, als wir morgens um Punkt 6 einen Edeka auf dem Dorfe stürmten und uns mit Getränken und Müsliriegeln eindeckten. Frisch gestärkt ging es weiter und ich übernahm das Steuer. Die nächsten 150 km verliefen wie jede normale Autobahnfahrt, ich brauche euch also nichts erzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Stimmung ebbte schon langsam ab, da kam das erste Schild mit der Autobahnausfahrt Osnabrück. Das Navi sagte uns noch 20 km und wir beiden waren wieder völlig wach. Direkt an der vom Navi vorgeschlagenen Ausfahrt verließen wir die Autobahn. 10 km sollten es noch sein und hier das erste Lob an die Veranstalter. Gleich das erste Hinweisschild „Bergrennen“ und ein Pfeil wies uns den Weg. Super gemacht, da kann man sich schwierig verfahren. Von vielen weiteren Pfeilen begleitet legten wir die letzten Km Landstraße zurück und kamen mit 10 min Verspätung am Veranstaltungsort an. Wir wurden sofort von Helfern weitergeleitet zum Parkplatz. Dieser war von der Einfahrt noch ca 1 km Feldstraße (also Asphaltiert) entfernt. Die Parkplatzgebühren für Besucher an diesem Wochenende betrugen 2,50 € pro Auto. Finde ich persönlich okay, die Tickets waren ja auch nicht übermäßig teuer. Nun kommt mein erster Kritikpunkt. Der Parkplatz ist ein großes Stoppelfeld. Das ist zwar platz mäßig super, aber beim auffahren ging eine Wilde Party am Unterboden los. Der Golf hat ein R32 Fahrwerk und ist damit lediglich 30 mm tiefer, also kein Schlaglochsucher, trotzdem wurden wir gut durchgeschüttelt. Das ist etwas nervig und bei späteren Blicken über den Parkplatz waren wir auch nicht die einzigen Leute die damit Probleme hatten. Vielleicht war es bei uns aber auch besonders schlimm weil wir so ziemlich die ersten Besucher waren. Zudem wird es so abgeschieden bestimmt nicht leicht so viele Parkplätze aufzutreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Parkplatz aus leiteten uns gleich die nächsten Schilder weiter in Richtung Rennstrecke. Hier kann man den Veranstalter nur erneut loben. Einige Meter die Straße lang kamen wir dann ins erste Fahrerlager. Die Fahrerlager waren etwas nach Klassen aufgeteilt, so wie ich es mitbekommen habe. Das Fahrerlager in Richtung Parkplatz war für die Berg GLP Fahrzeuge. Zudem fand man dort die Fiat Abbarth und NSU TTs. Das zweite Fahrerlager war vom Start weg eine andere Straße lang und hatte die älteren Bergfahrzeuge. Ich denke das war nach Hubraum sortiert, denn hier standen viele kleinere Fahrzeuge ala Polo und Kadett. Dies ist jetzt allerdings nur eine Vermutung meinerseits. Auch die E – Fahrzeuge standen hier trocken alle beisammen in einem Zelt. Die Straße weiter Hoch an der Seite Stand die Elite der Bergrenner verteilt. Viele Rennfahrzeuge und Prototypen sowie Formelfahrzeuge. Meines Wissens nach waren sogar ehemalige Formel 1 Fahrzeuge dabei. Wirklich beeindruckend und sicher nicht alltäglich. Wer einen langen Atem hat und diese Straße bis ganz oben geht (Das waren gefühlt 3 km) kommt ins Fahrerlager der Gruppe H mit vielen Golf 1, Kadett und auch BMW wie E 30 und 2002ti. So ungefähr waren für einen unerfahrenen Zuschauer wie mich die Fahrerlager aufgeteilt. Ein Kenner wird mich nun wahrscheinlich ausschimpfen, aber ich hoffe auf Gnade :D

 

Bevor es weiter geht möchte ich noch kurz das Wetter erwähnen. Dieses war bombastisch und sollte auch das Wochenende weiterhin so bleiben. Temperaturen um die 30 Grad und starker Sonnenschein machten die Kulisse perfekt. Von Zeit zu Zeit wäre etwas Schatten nicht schlecht gewesen.

 

Wir setzten unsere Reise weiter fort, an den ersten Fahrzeugen vorbei durchs GLP Lager. Hier bekam ich schon große Augen und musste sehr langsam werden um alle wunderschönen und liebevoll aufgebauten Fahrzeuge bestaunen zu können. Schnell lief mir der Sabber aus dem Mund (Gott sei dank nur im übertragenen Sinne). NSU TT, Fiat Abarth, BMW E 30, Subaru WRX STI, BMW E 36 318 ti, Opel Kadett C und viele weitere Wagen kamen mir unter die Augen. Auch mein Kumpel war völlig begeistert. Hier befanden wir uns nur am Anfang unserer Reise durch die Fahrerlager. Doch zunächst kam die Einlasskontrolle nebst Tageskasse. Mein Kollege kaufte sich flott eine Tageskarte und ich löste meine Freikarte ein. Zwei Bändchen markierten uns als zahlende Gäste. Diese wurden im Laufe der Veranstaltung öfters kontrolliert. Einige Meter hinter der Einlasskontrolle kam mein persönliches Highlight des Wochenendes. Zwei Audi S1 Sport Quaddro. Eine Legende im Motorsport die wahrscheinlich jeder kennt. Wie ich später noch feststellen sollte, kann so ziemlich nichts den Klang dieses Fünfzylinder Turbomonsters schlagen. Ihr könnt euch das ungefähr so vorstellen, wie wenn zwei Kleinkinder die im Süßigkeitenladen stehen. So standen ich und meine Freund dort und konnten uns kaum satt sehen. Vor der Ingenieursleistung die hinter so einem Auto Auto steckt kann jeder Petrolhead nur seinen Hut ziehen, egal welcher Marke er die Treue schwört. Weitere PS Monster wie ein Audi S2 Turbo oder mehrere Ferrari begleiteten unseren weiteren Weg. Bei einigen Autos wussten wir gar nicht so genau was diese einmal ursprünglich waren, so stark waren die Konturen verändert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im fliesenden Übergang ging es zu den bereits genannten Attraktionen und Ausstellern. Die Sportquaddro gehörten zweifelsohne dazu. VW hat mit einem Stand vor Ort die neuen Passat R und Scirocco R Modelle beworben. Ein paar Meter weiter auf der anderen Seite stand Mercedes und präsentierte stolz einige seiner AMG Modelle. Diese sind auch mit Zuschauern beladen nach jedem Lauf den Berg hochgefahren. Zwischen den beiden Herstellern fand sich Titus Dittman welcher mit seinem umgebauten Ford Mustang Spenden für seine Stiftung Skate Aid Sammelte. Für eine Spende konnte man sich einmal den Berg hinauf galoppieren lassen. Ich weiß nicht wie hoch diese Spende war, aber definitiv außerhalb meines Budgets für dieses Wochenende. Weiterhin konnte man dort auch Klamotten kaufen. Die Stiftung Skate Aid stellt nämlich gleichzeitig auch ein Label dar, welches Klamotten für einen guten Zweck, also die Stiftung verkauft.Auch die angekündigte kurze T3 Pritsche war vor Ort zu bestaunen. Ich für meinen Teil konnte mich mit der Optik nicht wirklich anfreunden, und auch mit dem kurzen Radstand nicht, aber die Arbeitsleistung dahinter ist definitiv beachtlich und aller Ehren wert. Zudem war der Sound des 340 PS Starken V8 echt toll. So langsam nährte man sich dem tiefsten Punkt des Tales und damit einem kleinen Ortskern (Der Ort hatte nur äußerst wenige Häuser). Hier war für dieses Wochenende der Mittelpunkt des Geschehens. Die Startlinie. Vorher fand man natürlich noch einige Getränke und Essensstände links und rechts. Für das leibliche Wohl war also gesorgt an diesem Wochenende. Auch hier wieder ein Lob, die Preise waren wirklich im Rahmen. Da kenne ich von einigen Schützenfesten schlimmeres.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach kurzer Absprache war klar, mein Kumpel und ich wollten uns den ersten Lauf von der Startlinie aus ansehen. Hier kann man wohl am besten Autos bewundern, ohne das sie sofort weg sind. Man konnte natürlich aus Sicherheitsgründen nicht direkt neben die Startlinie, das war aber aufgrund des Lärms welchen die Autos machten auch ganz in Ordnung so. Was meinem Kumpel auffiel war die Dame an der Startlinie welche die Autos einwies (Keine Ahnung ob man für den Job einen speziellen Namen hat). Die Dame stand nämlich das ganze Wochenende an der Startlinie und trug kein Gehörschutz. Stattdessen hielt sie sich je nach bedarf die Ohren zu. Ich glaube mir hätten nach spätestens 30 min die Ohren geflattert. Wenn man einen guten Blick auf den Start haben wollte, konnte man sich seitlich hinter einer Brücke durch quetschen und in einigen Metern Entfernung hinter einem Wasserkanal postieren. Hier standen auch die drei Golf R aus dem Rahmenprogramm sowie ein Autohaus, dessen Name mir leider entfallen ist. Dieses Stellte drei Edelkarossen aus. Passenderweise war wenige Meter weiter auch der Eingang zum VIP Bereich. Ich denke der Standort war ganz gut gewählt :D Wir stellten uns also ans Wasser mit der Kamera in der Hand. Diese hatte ich mir extra von meiner Mutter geliehen, um euch für diesen Bericht keine Handyfotos präsentieren zu müssen. Wie ich bei den Bildern anderer Nutzer feststelle, werde ich wohl nie zum großen Fotografen, aber ich hoffe es reicht zum veranschaulichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Rennlauf lief immer wie folgt ab: Zuerst startete der E Berg Cup. Diese fuhren aber nicht auf beste Zeiten sondern ein Berg GLP. Das bedeutet es gewinnt der Fahrer der seine Zeit mit den geringsten Abweichungen immer wieder wiederholt. In dieser Klasse startete unter anderem ein BMW i8 und i3, ein Tesla Model S und ein Tesla Roadster, ein umgebauter Golf 3 und ein paar weitere Fahrzeuge. Ich muss leider zugeben, für mich war dies der langweiligste Teil der Rennläufe. Es fehlt irgendwie was, wenn am Start keine Räder durchdrehen und kein Motor heult. Schnell waren die Fahrzeuge bestimmt, aber so gelangweilt wie das wirkt hat das keinen Renncharakter. Vielleicht würde ich mich dafür mehr begeistern, wenn die Fahrzeuge auch umgebaut wären und es nicht alles so freundschaftlich wirken würde. Es kam bei mir als Zuschauer nicht wirklich ernsthaft rüber. Ich denke auch, dass die erneuerbaren Antriebe wichtig sind und im Rennsport ihren Platz finden müssen, aber für mich leider nicht so. Wie genau es jetzt weiter ging kann ich euch nicht sagen, da ich das Klassensystem nicht hundert prozentig verstanden habe. Gefühlt ging es von dort aus Hubraum und Leistungstechnisch aufsteigend weiter. Die bereits genannten NSU TTs, Fiat Abarths und Kadett Cs begaben sich langsam der Reihe nach an den Start. Besonders beeindruckend war der brachiale Klang der kleinen Fahrzeuge. Die Fiats hatten rein optisch ein durchgängiges Rohr als Auspuff und haben dementsprechend einen Radau gemacht der das Herz eines Petrolhead höher schlagen lässt. Gerade diese kleinen Knallbüchsen haben mich begeistern können. Auch ein paar Golf 1 oder Polo 86c kamen mit zum Start und andere Fahrzeuge. Die alle aufzuzählen würde ganz schön lange dauern. Schaut euch am besten meine Bilder an, ich habe die meisten Fahrzeuge festgehalten. Danach war das Rahmenprogramm dran. Bedeutet alle Aussteller konnten den Berg mitsamt Zuschauern erklimmen. Hierzu gehörten unter anderem Titus Dittmann mit seinem Mustang, Mercedes mit einem AMG GT, Volkswagen mit drei Golf R, die VW T3 Pritsche, ein BMW 235i und ein Lamborghini Gallardo. Am zweiten Tag waren noch mehr Fahrzeuge im Rahmenprogramm, aber dazu später mehr. Diese Fahrzeuge fuhren alle nacheinander den Berg hinauf, gefolgt von der Rennleitung. Besonders ernüchternd waren dabei die Golf 7 R, welche dank Launch Controll den wohl langweiligsten Start unter den Benzinmotoren hinlegten. Schnell ist es bestimmt, aber auch irgendwie zu einfach. Was folgte war die Rückführung der Fahrzeuge. Gerade an der Strecke war dies besonders schön, da man sich die Fahrzeuge mal in Ruhe ansehen konnte. Einige Fahrer ließen ihre Boliden den Berg hinab auch nur rollen. Wer will es ihnen bei den Baukosten verdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich und mein Kollege hatten für uns entschlossen an der Strecke entlang den Berg hinauf zu gehen. Aufgrund der Hitze war das wirklich kräftezehrend. Einige Meter nach dem Start hatte sich noch ein Suzuki Autohaus eine Wiese als Ausstellungsfläche gesichert. Entlang der Strecke fanden sich immer wieder Getränke – und Fressbuden, für das Leibliche Wohl war also auch weiter oben gesorgt. Wir wollten eigentlich bis zum Ziel weiterlaufen, uns wurde aber von einem Helfer davon abgeraten, da der Weg im Wald langgeht und man nicht mehr bis an die Strecke ran darf. Wir bleiben also Irgendwo auf halber Strecke stehen und schauten uns von dort aus den zweiten Teil der Startfahrzeuge an. Diese ließ nicht lange auf sich warten. Hier Starteten die größeren Fahrzeuge ab 1600 ccm. Unter anderem gab es dort mehrere BMW (E36, e30, e46, 2002ti), einige Golf 1 und 2 (natürlich meine persönlichen Highlights), Opel Kadett und viele mehr. Auch hier kann ich nur auf meine Bilder verweisen. Im Anschluss folgten die Fahrzeuge mit Turbo und die Formelfahrzeuge und Prototypen. Natürlich waren die beiden S1 vom Sound her ungeschlagen. Ich persönlich konnte mich mit den ganzen Formelfahrzeugen nicht so wirklich anfreunden. Keine Ahnung warum aber sie langweilen mich ein wenig. Klar waren sie mit die schnellsten und technisch steckt da auch eine beachtliche Ingenieursleistung hinter, aber man weiß, dass dieses Fahrzeug nur für die Rennstrecke und nie für die Straße gebaut wurde. Das nimmt für mich ein wenig die Kunst daran, wenn jemand sich nur mit viel Geld so ein Fahrzeug kauft und keins selber aufbaut. Das ist auch nur wieder meine bescheidene Meinung.

 

Im Laufe des Rennens kam das eine oder andere mal auch die rote Flagge. Allerdings ist uns kein besonders schwerwiegender Unfall aufgefallen. Bedeutet kein Schaden an Mensch und keine unbehebbaren Schäden am Gerät. Die Streckenposten waren gut organisiert und haben schnellstens die Flaggen geschwenkt. Ich denke anders wäre das auch nicht möglich, bei einem Rennen wo die Autos ca. 20 Sekunden Abstand zueinander haben. Mein Kollege hat noch eine Videos für unsere Freunde gemacht. Leider konnten wir nicht vor Ort versenden, da der Handyempfang unter aller Sau war. Darüber haben viele geklagt. Wahrscheinlich lag das auch an der Menschenmasse, dass die Netze überlastet waren. An diesem Tag waren 3 Trainingsläufe und ein Freies Training am Ende. Meines Wissens nach sind die Trainingsläufe Pflicht für jeden Fahrer und das freie Training nur für die, welche noch üben möchten. Das ganze geht bis um 18 Uhr, dann ruhen die Motoren und das Fahrerlager wird zur Werkstatt. Mein Kumpel und ich wechselten an diesem Tag mehrmals die Positionen zwischen Streckenabschnitt und Startlinie. Wir schauten uns alle 3 Läufe und einen Teil vom Freien Training an. Aufgrund der Hitze war der Getränkeverbrauch natürlich hoch. Gegen halb Sechs war für uns dann langsam der Punkt erreicht, wo wir allmählich gut durchgebraten und müde waren. Also entschieden wir uns vor dem großen Aufbruch den Weg zum Auto anzutreten und unser Hotel aufzusuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jungen Leute sind natürlich aufgeschmissen ohne Handy und so mussten wir uns ohne Akku und Empfang irgendwie zum Hotel durchschlagen. Nachdem wir dies Hindernis auch geschafft hatten bekamen wir von der freundlichen Mitarbeiterin den Schlüssel zu unserem Zimmer ausgehändigt. Nachdem die letzten Stufen in den zweiten Stock genommen waren, fielen wir beiden in unsere Betten und genehmigten uns vorerst eine Stunde Schlaf, ehe wir uns Gedanken ums essen machten. Ich stelle schnell fest, dass ich einen kapitalen Sonnenbrand hatte und so machte ich mich auf den Weg zum nächsten Drogeriemarkt um Sonnencreme und was zu Trinken zu besorgen. Mein Kumpel ließ es sich nicht nehmen diese 20 min auch noch zu verschlafen. Als wir gegen 19 Uhr dann beide endlich frisch geduscht und einigermaßen fit waren ging es an die Essensplanung. Diese war sehr kurz und männlich. „Wollen wir Burger essen?“ - „Jou!“. So schnell geht das :D allerdings haben wir nicht die üblichen Fastfoodketten aufgesucht, sondern uns ein schönes Restaurant in der Innenstadt gesucht. Dort gab es für beide einen schönen „Old Englisch Baconburger“. Später trafen wir uns dann noch mit dem Forenkollegen viktor1990, mit welchem ich mich vorher bereits verabredet hatte. Nach einer kurzen Probefahrt seines S210 E320CDI setzten wir uns noch in eine Bar und tranken ein paar Bier bevor es ins Hotel und somit ins Bett ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich hatten wir vor am Renntag pünktlich um 8 Uhr da zu sein, allerdings waren wir beiden so müde, dass es nur für 10 Uhr reichte. Um 9 Uhr haben wir uns dann aus dem Bett gepellt und unsere Sachen gepackt. Schnell noch das Hotel bezahlt und auf ins Auto um nicht zu viel Zeit zu verschwenden. Gefrühstückt wurde dementsprechend dieses mal auch wirklich Fastfood. Als wir dann in Borgloh ankamen bereuten wir unsere Faulheit bereits. Bis in den Ortskern hinein standen die Autos Schlange auf der Anfahrt zum Bergrennen. Wir standen ca. 20 min bis wir zum Parkplatz durchgedrungen waren. Auch heute sollten wir ein Forenmitglied treffen. Das Wollschaaf hatte sich auch angekündigt für diesen schönen Sonntag. Lustigerweise trafen wir ihn nicht wie angenommen unten am Fahrerlager, sondern bereits auf dem Parkplatz. Wir standen anscheinend nur wenige Meter hintereinander in der Schlange ohne und gegenseitig zu bemerken. Wir warteten also darauf, dass er sein Gefährt abgestellt hatte und machten uns zusammen auf den Weg ins Fahrerlager.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich lief alles wie auch am Vortag ab, nur mit dem unterschied, dass heute Wertungsläufe gefahren werden und die Fahrer dementsprechend mehr Stoff geben. Auch Zuschauermäßig war heute am Renntag deutlich mehr los, als am Trainingstag vorher. Dies war zwar zu erwarten, aber in der Menge hätte ich doch nicht mit gerechnet. Auch waren heute drei weitere Aussteller im Rahmenprogramm. Zum einen das BMW Team Walkenhorst mit zwei GT3 Rennwagen welche unter anderem vom 24 std Rennen am Nürburgring bekannt waren. Weiterhin war ein Ferrari FXX, wo ich nicht weiß wer diesen mitgebracht hatte, aber der Wagen konnte mit einem einzigartigen V12 Sound begeistern. Selten ein Auto gehört welches so aggressiv klingt. Als drittes war dann noch der vom RTL 2 bekannte Grip Moderator Nikki Schelle mit einem Suzuki Swift Sport, mit Hayabusa Motor, vor Ort. Diese Drei fuhren dann auch im Rahmenprogramm nach jedem Lauf den Berg hinauf. Erneut stellten wir Drei uns dann an den Start. Hier fanden wir ein nettes Plätzchen welches sogar seltenen Schatten zu bieten hatte. Von hieraus schauten wir uns den ersten Wertungslauf der großen Klassen und den zweiten Wertungslauf der kleinen Klassen an. Damit hatte Wollschaaf auch alle Renner gesehen und wir konnten uns bei ca. 30 Grad endlich etwas zu trinken besorgen. Die Getränkebude haben wir an diesem Tag noch mehrfach angelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend machten wir uns auf den Weg ins Fahrerlager in der Hoffnung einige Rennwagen und Motoren aus der Nähe bestaunen zu dürfen. Ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Gleich das erste Auto im Fahrerlager stand mit offener Motorhaube da und ein stolzer Besitzer daneben. Es handelte sich um einen Polo 86c mit Schrägheck. Ich selbst stellte fest, dass es sich um den 1.3 L Vergasermotor mit Motorkennbuchstaben MH handeln muss (Meine Golfschrauberwissen lässt Grüßen). Dies bestätigte mir der Besitzer. Er erklärte mir auch was so am Motor geändert wurde und, dass dieser nun auf ca 150 PS läuft. Was ein Wahnsinn, von ca. 50 auf 150 PS die Leistung anzuheben. Ich möchte noch kurz dran erinnern, dass hier ein reiner Saugmotor arbeitet. Alle technischen Raffinessen wurden mir natürlich nicht Preis gegeben. Das finde ich auch okay, ein wenig Wettbewerb muss bei aller Freundschaft ja auch bleiben. Bei aller Begeisterung für so einem Rennmotor sollte dazu gesagt sein, dass der Motor eine Saison auf ca 5 – 6 Rennen läuft und danach überholt werden muss. Alle Lagerschalen und Kolbenringe sind verschlissen und manchmal auch die Kolbenwände, sodass gehohnt werden muss. Ein teurer Spaß, denn der Aufbau eines solchen Motors geht locker in die Zehntausende. Ich erspare euch die weiteren Details des Gesprächs, denn die könnten weniger Technikbegeisterte langweilen. Auch einige meter weiter fand ich ein zweites Auto, einen Golf ein mit 1.8 L KR Motor. Auch dieser war kompromisslos auf 245 PS und maximal 11500 Umdrehungen aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser keinen Technikexkursion gingen wir zurück zum Start und schauten uns weiterhin die Läufe an. Gegen 15 Uhr musste sich Wollschaaf dann auch auf den Weg machen und verabschiedete sich von uns. Ich und mein Kumpel nutzten ein letztes mal die Zeit und die Strecke hoch zu den ersten Kurven zu gehen. Dort verfolgten wir nochmal einen halben Durchlauf und machten einige letzte Bilder, tranken ein letztes Getränk und ließen uns von der Hitze Osnabrücks braten. Wir hatten im Vorfeld schon abgemacht nicht bis zur Siegerehrung zu bleiben. Wir wussten nicht mal ob die öffentlich ist, aber selbst wenn könnten wir mit den Namen nichts anfangen. Also machten wir uns gegen 17:30 auf dem Weg zum Auto und damit den Weg nach Hause. Bei uns beiden machte sich allmählich Müdigkeit breit und der Weg war noch weit. Für uns beide war unser erstes Bergrennen ein tolles Erlebnis welches sicherlich so schnell nicht vergessen wird. Wir sind glücklich dieses Wochenende voll ausgenutzt zu haben und kommen gerne wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hiermit schließe ich meinen Bericht zum 48ten Osnabrücker Bergrennen und bedanke mich bei allen die wirklich bis hierhin alles durchgelesen haben. Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen und ich freue mich über eure Kommentare oder vielleicht auch eigene Erlebnisse vom Bergrennen oder ähnlichen Veranstaltungen. Aufgrund der Textmenge bitte ich euch bei Rechtschreibfehlern ein Nachsehen zu haben :D

 

Gruß Niclas :)

 

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Fri Aug 21 16:59:03 CEST 2015    |    LeonV50    |    Kommentare (1)

Hallo zusammen,

endlich hatte ich etwas Zeit einige der übrigen Bilder zu bearbeiten. Und hier sind nun die Ergebnisse von Speicherkarte Nr. 2. Viel Spaß beim anschauen.

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Thu Aug 06 16:50:43 CEST 2015    |    LeonV50    |    Kommentare (2)

Hallo zusammen,

am ersten August-Wochenende ging es für mich zu meiner ersten Motorsport-Veranstaltung überhaupt - zum 48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen. Es war spektakulär, heiß und brutal laut (Audi S1: 140db, gemessen in der streckenabgewandten Gesäßtasche). Wir hatten eine Menge Spaß und jetzt noch jede menge Arbeit. Insgesamt über 4.000 Fotos müssen jetzt erst einmal gesichtet, sortiert und bearbeitet werden. Die erste Speicherkarte ist geschafft, und ich möchte sie euch natürlich nicht vorenthalten. Sobald ich Nachschub habe, folgen die Nächsten.

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Wed Aug 05 13:09:38 CEST 2015    |    fredder1988    |    Kommentare (0)

Guten Tag liebe Freunde des Motorsports,

 

hier meine Eindrücke vom diesjährigen Bergrennen in der Borgloher Schweiz.

 

Vielleicht kurz vorab: Ich komme gebürtig aus der Ecke und bin seit fünfzehn Jahren als Zuschauer und nun knapp drei Jahren als Mechaniker im kleinen Low Budget Rennteam in Borgloh mit dabei. Daher für alle, die mit dem Ablauf beim Bergrennen (bis jetzt) noch nichts am Hut haben eine kurze Zusammenfassung zum Ablauf.

 

Gestartet wird in verschiedenen Klassen unterteilt nach Leistung, Antrieb, usw. Die einzelnen Rennwagen starten im Abstand von etwa 30 Sekunden hintereinander weg. Der wohl größte Unterschied am Berg zur "normalen" Rennstrecke ist allerdings, dass es einen Start- und Endpunkt gibt, die im Gegensatz zur Rundstrecke nicht am selben Fleck sind. Dies bringt einige Besonderheiten mit sich. Angefangen bei der Rückführung. Alle Fahrzeuge, die den Berg hochrasen, müssen - na klar - auch wieder runter. Da es die Topografie in Borgloh leider nicht anders zulässt, geschieht dies über die normale Rennstrecke. Also wenn Summe X an Fahrzeugen den Berg hochgefahren ist werden sie anschließend in der Kolonne wieder Richtung Fahrerlager geführt. Dies gibt dem Zuschauer nochmal die Möglichkeit schöne Schnappschüsse zu machen und die Renner im Detail zu beobachten.

Anders auch das Vorgehen bei einem Unfall. Kommt es zu Problemen auf der Strecke gibt es keine gelben Flaggen sondern das Rennen gegen die Uhr wird bis zur Räumung der Unfallstelle unterbrochen. Diese Unterbrechungen können mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen, sodass man vor dem Wochenende nie genau weiß, wie of man mit seinem Rennwagen den Berg hochfährt.

In diesem Jahr waren es am Samstag vier (teils freiwillige) Trainingsläufe und am Sonntag drei Rennläufe, welche die gewertete Gesamtzeit ergaben.

 

Da die anderen vermutlich noch zum drum herum etwas sagen, werde ich mal mein Highlight des Wochenendes näher beleuchten. Es zeigt ganz gut den Charme, den so ein Bergrennen im Vergleich zu DTM, Formel 1 und co. mit sich bringt. Eben Motorsport zum Anfassen, bei dem die Zuschauer noch Mittendrin statt nur dabei sind. Hier die Chronologie der Ereignisse...

 

Die junge Silivia Ebenhöh mit der Startnummer 448 ist mit ihrem heiß gemachten Polo die Dritte in ihrer Starterklasse und heiße Aspirantin auf den Klassensieg

 

08:20 Uhr

Die Fahrzeuge der Klasse 29 bis 1150ccm reihen sich an der Fahrerlagerstraße auf und fahren nach einer kurzen Vorstartzone zum Anwärmen der Reifen (Burnout) nacheinander an die Startlinie.

 

08:36 Uhr

Silivia steht unmittelbar vor der Burnout Zone und bereitet sich mental auf den Start vor. Und als sie endlich an der Reihe ist - NICHTS GEHT MEHR!!! Der Motor läuft, aber das Auto bewegt sich keinen Zentimeter

 

08:38 Uhr

Das Fahrzeug wird aus dem Vorstartbereich mit offener Haube an die Seite geschoben.

 

08:40 Uhr

Während zwischenzeitlich diverse Zuschauer und Mechaniker auf Ursachenforschung gehen (der Vorstartbereich und das Fahrerlager sind allen Zuschauern frei zuzänglich), gibt es für Silvia kein Halten mehr. Bitterlich am Weinen ringt die Hagelstädterin um Fassung und findet trost bei ihren Mechanikern.

 

08:49 Uhr

Während sie nun völlig aufgelöst neben ihrem Auto steht plötzlich hektisches Treiben im Motorraum!

 

"Der Kupplungszug, das ist der Kupplungszug!"

 

"Echt? Den haben wir dabei!!!!!"

 

Und ab jetzt ist es ein Rennen gegen die Uhr! Silvias Klasse ist bereits den Berg hoch und die erste Rückführung steht an. Wenn sie es bis zum Ende der Rückführung schaffen den Wagen ans Laufen zu bringen und der Rennleiter sein Okay gibt, darf sie tatsächlich noch ihren Wertungslauf durchführen.

 

08:50 Uhr

Während der eine Mechaniker nun zum Servicebulli rennt um das Teil zu holen bauen parallel zwei andere den alten aus.

 

Geklemmte Finger, an der Haube gestoßene Köpfe, Blut, all das ist jetzt egal! Alle stehen so unter Adrenalin, dass der Schmerz einfach ignoriert wird.

 

08:59 Uhr

Der Rennleiter taucht auf und verschafft sich einen Überblick!

"Ihr habt Zeit bis zum Ende der Rückführung

Die Deadline steht!

 

09:00 Uhr

Der Mechaniker rennt mit dem passenden Bowdenzug und unter Anfeuerung der Zuschauer, die das Drama inzwischen auch mitbekommen haben, zurück zum Rennwagen....

 

09:06 Uhr

Die Rückführung beginnt! Ab jetzt hat ihr Team nur noch wenige Minuten.

 

09:08 Uhr

Schraubenschlüssel fliegen, es wird getaped, gezogen, gerissen....

 

09:04 Uhr

Das Ende der Rückführung steht unmittelbar vor!!!!!

 

09:06 Uhr

... dann endlich der erlösende Satz:

"Einsteigen Silivia - Motor starten und Gang einlegen!"

 

09:07 Uhr

ES LÄUFT, DAS AUTO LÄUFT!!!!!!!!!!!

Der Rennleiter nickt noch einmal schnell und quasi mit Eintreffen des letzten Fahrzeuges rollt Silivia an die Startlinie und beginnt unter tosendem Applaus der Zuschauer mit dem Burnout zum Vorwärmen der Reifen.

 

Auch wenn es letzten Endes für Silvia nicht ganz zum Klassensieg gereicht hat, war es doch ein unglaublich schönes Erlebnis wie alle Hand in Hand zusammen gearbeitet haben. Da kommt dann auch mal der unmittelbare Konkurrent in der Klasse um mit Tape oder Werkzeug auszuhelfen. Genau diese Momente sind es, die das Bergrennen in der Borgloher Schweiz zum Besten Motorsport Event des Jahres machen.

 

Die Fotodokumentation der Reparatur folgt die Tage..

 

 

Cheers, Freddi

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Sun Aug 02 21:14:25 CEST 2015    |    kornundsprite    |    Kommentare (5)

Tja, wir sind aus Osnabrück leider nicht so einfach zur Veranstaltung gekommen. Auf der etwas unübersichtlichen Homepage war zwar angegeben, dass großräumig ausgeschildert wird, dies passte für uns aber leider nicht. Ich schildere das hier mal.

Die Adresse, die der Routenplaner auf der Homepage anfährt, ist leider nicht zum Navigieren geeignet. Ich kenne die Rennstrecke gut, ich fahre da häufig Rennrad, aber mit dem Auto zur Veranstaltung bereitete mir selbst als Ortskundiger Schwierigkeiten. Nun gut, wie lief die Anreise ab: Die hinterlegte Adresse und die Routenplanung auf der Homepage führten uns aus der Innenstadt OS über die Iburgerstraße auf die Autobahn und in Bissendorf wieder runter von der Autobahn. Von dort durch den Ort kannte ich die Strecke eigentlich ganz gut vom Rennrad, am Kreisverkehr war dann nur leider die Straße gesperrt und statt eines Hinweises, wie man wo langfahren sollte, stand da nur: Keine Durchfahrt zum Bergrennen.

Gut, also sind wir im Kreisverkehr eine Ausfahrt später abgebogen um dann die nächsten Gelegenheiten zu nutzen. Leider waren alle mir bekannten Wege abgesperrt und es stand immer nur dran, dass es dort keine Durchfahrt zum Rennen gibt, aber leider kein Hinweis, wie man sonst hinkommen soll. Die Absperrungen kamen noch ein paar Mal mehr. Auf der Vorletzten stand dann doch tatsächlich mal der Hinweis, das man über Borgloh fahren soll. Das wollten wir ja gern, aber so recht wussten wir nicht, wie man dort hinkommen soll, wenn alle uns bekannten Straßen gesperrt sind. Wir sind dann nach Himmelsrichtung gefahren und kamen irgendwann an eine Kreuzung, an der es tatsächlich kleine Ausschilderungen gab. Wir sind dann im riesigen Bogen nach Borgloh gefahren und dort am Fussballplatz abgebogen. Kurz hinter dem Fussballplatz (die Autos der Zuschauer stauten sich schon) hat und die Polizei auf einen Acker gewinkt und wir freuten uns, dass wir so schnell einen Parkplatz gefunden haben. Wie sich später herausstellte war das allerdings nicht der richtige Parkplatz, wir mussten zum richtigen Parkplatz nämlich noch 20 Minuten laufen und der Weg dorthin war voll mit Autos und die machten kaum Platz. Zu Fuss am richten Parkplatz angekommen wurde uns auch klar, dass wir gerade schon wieder einen großen Bogen um das eigentliche Rennen gemacht hatten. Wir sind also der Masse an Zuschauern gefolgt und die nächsten 15 Minuten gelaufen. Beim Startpunkt angekommen waren wir dann endlich beim Rennen. Bis dahin sind fast 1,5 Stunden von OS aus vergangen. Hätte ich das gewusst, hätte ich besser mit dem Rad kommen können. Aber nun gut, aber Start sieht man ja nicht das Meiste, da es dort recht beengt ist. Wir suchten also unseren Weg zur Rennstrecke. Hier wurden wir von Schildern über mehrere Bauernhöfe gelotst, bis wir angekommen sind. Dann gab es an der Strecke erstmal was zu trinken. Hier ein dickes Lob: Die Getränkepreise sind für eine Großveranstaltung echt fair. Bis wir aber an der Strecke standen waren wieder 15 Minuten um. Es waren also schon fast zwei Stunden um, bevor wir unser Getränk auf hatten und das Rennen ansehen konnten. Ich hab keine Ahnung wie, aber das müsste man irgendwie noch optimieren. Vor allem sollte an den gesperrten Straßen nicht nur stehen, dass es keine Durchfahrt zum Rennen gibt und Autos konsequent abgeschleppt werden, sondern ein ordentlicher Hinweis, wie man hinkommen soll. Ein Pfeil könnte da helfen.

Die Rückfahrt lief übrigens um einiges besser. Da sind wir über Oesede gefahren und hatten keine Probleme. Beim nächsten Besuch weiß ich es besser, aber für einen Erstbesucher ist die Ausschilderung und Routenführung nicht zu gebrauchen.

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Mon Jul 27 08:50:23 CEST 2015    |    Bergrennen    |    Kommentare (0)

Es ist nicht mehr lange hin, bis im Osnabrücker Land Motorsport in zahlreichen Facetten zu sehen sein wird. Das 48. Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen wirft seine Schatten voraus.

 

Wir hatten 5 x 2 Freikarten verlost, jetzt sind die Gewinner bekannt: DieterBrunsbach, fredder1988, LeonV50, kornundsprite sowie niclas1234 sind für Euch vor Ort.

 

Zahlreiche Meisterschaften und Rennen stehen auf dem Programm: die Europäische Meisterschaft „FIA Hill Climb Cup“, die nationalen Berg-Meisterschaften von Deutschland und Luxemburg, der „KW Berg Cup“, der „1. Deutsche E-Berg-Cup“. Die Veranstaltung läuft am 1. Und 2. August jeweils von 8 bis 18 Uhr, am Samstag finden die Trainingsläufe statt, am Sonntag gibt’s pro Klasse drei Rennen sowie Siegerehrung im großen Festzelt. Natürlich ist drumherum auch reichlich los – alle Details könnt Ihr vorher noch einmal auf http://www.msc-osnabrueck.com/de/ nachlesen - wir wünschen Euch einen spannenden Tag!

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Mon Jun 22 13:26:51 CEST 2015    |    Bergrennen    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ADAC, ADAC Bergrennen Osnabrück, aufgepasst, Bergrennen, Ehrengastkarte, Ehrenkarten, E-Mobil-Berg-Cup, Erlebnis, Formel-Rennwagen, Gewinner, Gewinnspiel, impressionen, Klassiker, KW Berg-Cup, Motorsport, Motorsportfreunde, MOTOR-TALK, MOTOR-TALK reporter, Norbert Heisterkamp, Opel, Osnabrück, Osnabrücker Bergrennen, Rennwagen, Schwarzen Witwe, verlosung, vw

„Cars & Fun“ – das ist das Motto des Osnabrücker Bergrennens. Die gesamte Vielfalt des Straßen-Motorsports kommt wieder im Osnabrücker Land zusammen – und Du kannst am 01./02. August 2015 dabei sein!

 

Echte Formel-Rennwagen

 

Beobachte mehr als 30 Formel-Rennwagen und offene Sportfahrzeuge, die am Uphöfener Berg um die Zeit rennen. Gleich zwei Ur-Quattro mit je rund 850 PS, der Ex-DTM Audi WTTR – ein ABT Audi TT-R mit Umbauten des Tschechen Vladimír Vitver – und ein C-Kadett mit fast 700 PS dürften für reichlich Spannung sorgen.

 

Doch auch bei den Tourenwagen folgt ein Highlight aufs nächste: BMW Z4 GT3, Mitsubishi EVO 8, Ferrari 355 GT, Porsche GT2 RSR und GT3 Cup.

 

KW Berg-Cup

 

Ein buntes Teilnehmerfeld findest Du beim KW Berg-Cup. Hier fahren VW Polo, Scirocco, Corrado und Golf, Opel Kadett, Corsa und Ascona, sowie Ford, BMW, Fiat, Mercedes und viele mehr.

Der Schauspieler Norbert Heisterkamp, der sonst mit der „Schwarzen Witwe“ kam, präsentiert dieses Jahr den frisch auf den Markt gekommenen Supersportwagen Mercedes Benz AMG GT.

Damit Deine Ohren auch mal Luft holen können, findet außerdem zum dritten Mal der E-Mobil-Berg-Cup statt, das Flüsterrennen mit Elektro- und Hybridfahrzeugen. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 25 E-Mobilen. Auf jeden Fall gehen der 362 PS starke Elektrosportwagen BMW i8 sowie der Roadster und das Model S des amerikanischen Herstellers Tesla an den Start.

 

Weitere schnelle und schnellgemachte Renner

 

Abseits der Rennstrecke gibt es weitere Highlights: Der Skater-„Papst“ Titus Dittmann zeigt seinen historischen Ford Mustang in Rennversion. Volkswagen präsentiert die R-Modelle (VW Golf R, VW Scirocco R, der VW Polo WRC und neue Rennversionen). Aus der Schweiz kommt ein gekürzter VW T3 Pritsche mit einem 340 PS starken Audi S6 V8 Motor.

Das 48. Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen findet am 1. und 2. August jeweils von 8:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr statt: Die Trainings- und Qualifikationsläufe am Samstag und am Sonntag die Rennläufe für alle Klassen mit anschließender Siegerehrung im großen Festzelt.

 

Das vollständige Programm könnt Ihr Euch HIER schon einmal angucken.

 

MOTOR-TALK verlost 5 x 2 Tagestickets

 

Wer dabei sein möchte, bewirbt sich fix. Wir verlosen 5 x 2 Tagestickets für dieses Motorsport-Event unter allen schreib- und fotowütigen MOTOR-TALKern, die ein tolles Rennwochenende am Berg verbringen und dann hier im Blog darüber berichten wollen.

 

Bewerbt Euch HIER als MOTOR-TALK Reporter!

 

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Bilder und Berichte vom Osnabrücker Bergrennen 2015.

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 23. Juli 2015. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Wed Aug 13 18:16:29 CEST 2014    |    rudibert    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: ADAC, Bergrennen, Impressionen, Osnabrück, vor Ort

Obwohl Hilter gar nicht so weit entfernt, bin ich in diesem Jahr zum ersten Mal beim Bergrennen des ADAC u. kann sagen, es war ein tolles WE. Das Wetter, die Sonne, die Stimmung vor Ort u. das Feeling der Rennen einfach großartig.

So entstanden viele Fotos, von denen ich Euch Einige hier zeigen möchte.

Schön, dass man direkt bis ins Fahrerlager kam, das eine oder andere Pläuschchen halten konnte u. sich über diverse Motorthemen super austauschen konnte.

Bin mir sicher, dass es Einige gab, die dem Herrgott dankten, dass es trocken blieb. So machte es nicht nur mehr Spaß u. das Feintuning war etwas einfacher, sondern auch so konnten einige Probleme mit den Fahrzeugen gut überbrückt werden.

Es gab viel zu sehen, auf u. neben der Strecke.

Die Anfahrt war schon sehr nett u. das Personal vor Ort sehr freundlich u. zuvorkommend. Die Felder waren frisch gemäht u. so stand einem problemlosen Verkehr vor Ort Nichts im Wege. Wobei, ein gewisser Fußmarsch schon noch nötig war....aber auch sehr angenehm.

Natürlich ins Auge schoss die "Schwarze Witwe" von Norbert Heisterkamp. Auch Prominente gab es vor Ort u., wer wollte, konnte sich gleich über seinen nächsten Film informieren. Sehr nett u. ganz offen. Er hatte sogar seine Familie mitgebracht.

Viele Motorsport-Enthusiasten, die sehen aber auch gesehen werden wollten.

Man kann dem Veranstalter vor Ort wirklich ein großes Kompliment machen. Alles lief reibungslos u. auch die Preise waren sehr human.

Wir kommen sehr gerne wieder. Toll

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Tue Aug 12 08:04:23 CEST 2014    |    Joker1987    |    Kommentare (6)

"Hallo und herzlich willkommen zum 47. Internationalen Osnabrücker Bergrennen, ausgerichtet vom MSC Osnabrück." So oder so ähnlich muss die Eröffnung am Freitag zum Osnabrücker Bergrennen gewesen sein. Wir sind am Samstag nach einer 3 1/2 stündigen Fahrt in Osnabrück angekommen. Bemerkenswert war, die wirklich sehr gute Beschilderung. An jeder Kreuzung befand sich ein Richtungsweiser, der dank seiner auffälligen Farbe nicht zu übersehen war. Wir folgten also den Pfeilen und kamen an einer Gabelung an, wo uns freundlich die Richtung zum Parkplatz gewiesen wurde. Wir fuhren einen zur Einbahnstraße umfunktionierten gut ausgebauten Feldweg entlang und stießen auf den nächsten Einweiser. Er wies uns nach links auf das Feld, wo ich das erste Mal Muffensausen bekam, da mein Auto ja was tiefer ist. Ich deutete freundlich daraufhin und der Platzwart konterte " Da waren aber heute schon ganz andere hier.“ Na gut ich wollte ihm glauben. Also schlich ich das Feld entlang bis zu meinem gewiesenen Parkplatz. Ich staunte wirklich nicht schlecht, mit welchen Autos manche angerückt sind. Es war von Maserati, über Ferrari und Käfer wirklich alles vertreten auf diesem Feld.

 

Eingeparkt, Rucksack auf und Kamera/Handy griffbereit. So starteten wir unsere Tour bei strahlendem Sonnenschein. Der erste Eindruck war großartig. Viele Zelte, viele Autos, viel Sound. Man wusste nahezu gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte. Die Fahrerlager waren überall verteilt.

Im Kopf legte man sich einen Schlachtplan bereit, damit man auch nichts verpasst. Doch was denkt ihr wie schnell der über den Haufen geworfen war. Ich stehe persönlich unglaublich auf das Rallye/Bergrennauto schlechthin, den Audi Quattro. Und genau der musste ja schräg der Kasse gegenüber stehen. Also Plan im Kopf verworfen und auf ihn mit Enthusiasmus. Ich wusste natürlich gleich wem dieses anbetungswürdige Fahrzeug gehörte: Keith Edwards. Knips, da ist auch schon das erste Bild. Unweit am Straßenrand stand auch gleich der nächste Blickfang. Ein Ford Focus RS. Ein Traum in Weiß. Doch dem nicht genug, man erspähte am Start durch die Menschenmassen ein Auto, was seltener nicht sein könnte. Da stand der Traum meines zukünftigen Mannes. Das Auto, dem er seit er einen Führerschein hat, nach jagt. Ein Corsa C Super 1600. Alles andere aus den Augen gelassen, sofort Richtung Corsa gesteuert. Rechts im Augenwinkel noch die schwarze Witwe (Opel Rekord C) entdeckt, dennoch erst auf dem Weg zum Corsa. Er stand ja startbereit und so hörte er sich auch an. Wir standen direkt dahinter und ich kann nur sagen, wenn ich das so schreibe bekomme ich schon wieder eine Gänsehaut. Als er dann startete reichte völlig, ob der ganzen Menschen, der Sound. Man brauchte ihn gar nicht zu sehen.

 

Wenige Sekunden später startete bereits der nächste mit einer Soundkulisse, dass die Gänsehaut gar nicht mehr zur Entspannung kam. Das ist einfach ein Erlebnis, da gehören wir hin, dass ist unsere Leidenschaft. Um ein paar gute Fotos machen zu können und auf der Suche nach 3 ganz speziellen Autos liefen wir die Startreihe und einen Teil des Fahrerlagers ab. Wir fotografierten vom C Coupé über Corrado und Formel Rennwagen alles was uns vor die Linse kam. Doch die drei Autos vom Bergrennen in Glasbach zeigten sich nicht. Also drehten wir um und suchten uns ein Plätzchen an der Strecke. Video Aufzeichnung war nun die Devise. Und gucke da schau hin auf einmal platzten sie den Berg hoch, gut es waren nicht drei es waren "nur" zwei, aber da waren sie die Monster die Opel erschuf. Der Vectra GTS und der Astra G. Beide als DTM Versionen. Unglaublich schön anzusehen, ein Sound zum niederknien.

 

In Zeitabständen weniger Sekunden fuhren Rennwagen an uns vorbei mit Geschwindigkeiten Jenseits von gut und Böse. Da bleibt der ein oder andere Crash nicht aus. Was man dieser Veranstaltung absolut zugutehalten muss, ist die Orga. Die war aller erste Sahne. Wenn ein Fahrzeug unfreiwillig die Strecke blockierte, waren die Streckenposten sofort zur Stelle, die Gelbe Fahne hing draußen, bereits gestartete Fahrzeuge durften ihren Lauf wiederholen, ein gewisser Porsche sogar 3 mal. Die Rennleitung, hier im Übrigen mit einem Range unterwegs, kümmerte sich sehr schnell um Räumung der Strecke, sodass die Zuschauer aber vor allem auch die Starter kaum warten mussten. Ich weiß nicht ob es an der Kürzeren Strecke, oder der nicht so verwundenen Strecke lag, aber in Glasbach dauerte es das Wochenende zuvor deutlich länger. So eine Wartezeit, als Fahrer bei 28Grad Außentemperatur, kann sichtlich anstrengend sein. Daher von uns ein dickes Lob an die Veranstalter.

Unter anderem auch wegen der Verpflegung und den Attraktionen die auch den kleinen Rennfahrern unter uns geboten wurden. Die Renntaxis Golf R und Audi R8 waren gut besetzt. Auch die schwarze Witwe hatte immer einen Beifahrer, der für den guten Zweck 70Euro für eine Fahrt spendierte, gefunden. Toiletten waren ausreichend vorhanden, sodass eigentlich niemand gezwungen war sich in die Büsche zu verkrümeln. Die Einsicht auf die Strecke war gut, trotz der doppelten Leitplanken konnte man die Autos gut sehen. Die Absperrungen für die Zuschauer wurden, soweit wir das beurteilen konnten, gut eingehalten und auch die Verpflegung ein Stück abseits vom Start war durch einen Imbiss gesichert.

 

Aus Sicht der Fahrer gab es auch keinen Anlass sich zu beschweren. Verpflegung lag bei dem Teams selber, die Duschmöglichkeiten wurden gerne in Anspruch genommen, ebenso wie die angesprochenen Toiletten. Wobei man da darauf zu achten hatte, wo man hin ging. Lobenswert war der Zusammenhalt unter den Fahrern, die sich außerhalb der WP prima verstanden. Am Ziel hatte der Veranstalter Freigetränke für die Fahrer bereitgestellt, damit in der Wärme niemand nach Wasser lechzen musste. Weiterhin positiv aus Sicht der Teilnehmer waren die Ergebnislisten, die es direkt nach jedem Lauf für die jeweilige Klasse ausgehändigt gab. So war man immer auf dem aktuellen Stand. Kritisch ist vielleicht ein wenig gesehen worden, dass die einzelnen Startgruppen bei der Siegerehrung aufeinander warten mussten. Natürlich freute man sich zusammen feiern zu können, aber andererseits musste ja auch noch viel gepackt werden und der Weg nach Hause ist für manche auch etwas weiter gewesen. Aber insgesamt waren wohl auch die Fahrer mit der Veranstaltungsorganisation zufrieden und freuen sich aufs nächste Jahr, wenn der Berg in Osnabrück wieder ruft.

 

Das einzige was ich aber nur wegen meiner persönlichen Erfahrung dort anmerken muss, ist einfach vielleicht vor dem Parkplatz darauf hinzuweisen, dass mit Tieferlegung der Parkplatz nicht die beste Wahl ist. Auf der Ausfahrt bin ich Zick zack Linien gefahren um den Feldrillen auszuweichen und mir nicht die Schürze abzureißen.

Aber grundsätzlich ist das Bergrennen absolut eine Attraktion, die für uns im nächsten Jahr wieder im Programm steht.

 

P.S: Wir haben dort sogar Kontakte für unsere Rallyekarriere knüpfen können und danken Marcel Weckheuer und Team für die Tipps, die wir seit dem Bergrennen bereits von Ihm erhalten haben. Also alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung. Es lohnt sich vorbei zukommen.

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Fri Jul 25 08:03:45 CEST 2014    |    Bergrennen    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ADAC Bergrennen Osnabrück, aufgepasst, Berg, Bergrennen, Berichte, Ehrengastkarte, Ehrenkarten, Erlebnis, Gewinner, Gewinnspiel, Motorsport, Motorsportfreunde, MOTOR-TALK, MOTOR-TALK reporter, Osnabrück, Osnabrücker, Osnabrücker Bergrennen, Rennen, Rennwagen, Reporter, verlosung

Der Countdown läuft – in knapp 2 Wochen ist es wieder soweit. „Cars & Fun“ beim 47. Int. Osnabrücker Bergrennen steht in den Startlöchern.

 

Die 5 Gewinner der Tagestickets stehen fest, das spektakuläre Motorsport-Event kann an den Start gehen. Natürlich lohnt sich ein Ausflug auch für alle, die kein Ticket gewonnen haben.

Freier Zugang zum Fahrerlager, eine neu asphaltierte Rennstrecke und die große Vielfalt an zugelassenen Fahrzeugkategorien versprechen ein hochklassiges Automobilsport-Wochenende. Bis dato haben sich Teilnehmer aus 12 Nationen angekündigt, ein neuer Rekord am Uphöfener Berg!

 

 

Wer eine Verschnaufpause vom Trubel an der Rennstrecke braucht, kann sich vom umfassenden Rahmenprogramm zum Staunen und Mitmachen hinreißen lassen. Der Ferrari-Club-Deutschland wird traditionell eine Auswahl seiner exklusiven Modelle zur Schau stellen. Volkswagen wird zusammen mit der VW R GmbH unter anderem den VW WRC Polo aus seiner neuen Modellpalette präsentieren.

Wer es nicht nach Osnabrück schafft, kann sich selbstverständlich im Blog über die Eindrücke des Wochenendes informieren. Unsere MOTOR-TALK Reporter werden uns ihre ganz persönliche Sicht auf das Event schildern.

 

Doch wer gehört nun zu den Glücklichen?

 

Bernd Henne, Joker1987, lars-ole, playzone23 und rudibert werden für Euch vor Ort sein.

 

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich und wünschen Euch viel Spaß!

Die Gewinner wurden von uns separat noch einmal per PN informiert.

 

Hier im Blog können alle Daheimgebliebenen hinterher die Berichte unserer MOTOR-TALK Reporter nachlesen und die zahlreichen Bilder und/oder Videos ansehen.

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