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Motorrad-Exoten

Blog über Motorräder, Prototypen, Einzelstücke und Designstudien, die es in Deutschland nicht oder zumindest noch nicht gibt.

27.08.2009 18:13    |    Lewellyn    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Millyard, V10, Viper RT10

millyardv10millyardv10

Nachdem Game-Junkie ein Quad mit V8 vorgestellt hat, lege ich mal nach: Die Millard V10.

 

V10? Nein, nicht den BMW-Kleinmotor, sondern den aus der Viper RT10. 8 Liter Hubraum und etwa 500PS, Drehmoment brauchen wir wohl nicht drüber reden.

 

Und oh Wunder, das Ganze in einem Motorradfahrgestell, kein Chopperdegönse. Weitere Fotos und Infos gibt es erst nach der exklusiven Premiere diese Woche bei MCN. Aber ein Video gibt es schon. Man beachte den Drehmoment des Anlassens. :cool:

 

Video dazu von MCN

 

Ich würde gerne mal eine Szene mit mehreren Sekunden Vollgas sehen. Und hören. :cool:

 

Wenn ich näheres weiß, werde ich den Beitrag ergänzen.

 

Nachtrag: Neues Video, leider ohne Ton: Klick mich, ich bin ein Videolink


13.08.2009 13:54    |    Lewellyn    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Allradantrieb, Chopper, Dieselmotorrad

Ein weiteres Exotenthema bei Motorrädern ist der hydraulische Antrieb.

 

Hydraulischer Antrieb bedeutet, dass die Kraft mittels Öldruckleitungen und einer Pumpe vom Motor zum Rad übertragen wird. Hat sich bisher aufgrund seines schlechten Wirkungsgrads gegenüber einer Kette nicht durchsetzen können. Auch benötigt man eine Mechanik am Rad zur Aufnahme der übertragenen Kraft, was die ungefederten Massen deutlich erhöht. Auf der anderen Seite benötigt man kein Getriebe uund keine Kupplung, was auch seine Vorteile hat.

 

Nichtsdestotrotz hat Yamaha im Jahr 2000 die YZM 426 WR vorgestellt, eine Wettbewerbsenduro mit Allradantrieb. Während der Hinterreifen konventionell über Kette angetrieben wurde, hatte das Vorderrad einen hydraulischen Antrieb, der bis zu 30% der Motorleistung ans Vorderrad senden konnte.

Die brachte im schweren Gelände (Sand/Matsch/Steigungen) erhebliche Vorteile, hat sich aber letztendlich nicht durchgesetzt. Immerhin konnte man die Yamaha tatsächlich kaufen, was aber nur wenige getan haben. Yamaha YZM 426 WR

 

In den USA gibt es für alles Enthusiasten, also auch welche, die Motorräder mit hydraulischem Antrieb bauen. Jeff Parker und Brian Okeefe sind solche Enthusiasten.

Nach einem ersten Bike mit Dieselmotor (!), das noch ziemlich unförmig und provisorisch wirkt, haben die Jungs mittlerweile einen deutlich eleganteren Chopper auf die Räder gestellt, sowie ein zweiradgetriebenes Offroadbike realisiert. Ein Forum gibts auch, mit weiteren Unikaten anderer Bastler.

Außerdem bieten sie Teile und Hilfestellungen für den Selbstbau an.

 

Für technisch Interessierte dieser Richtung eine wahre Fundgrube. Hydraulic Innovations


09.08.2009 18:36    |    Lewellyn    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Big Bike, Gunbus, V2

Viele werden schon mal was von der GunBus gehört oder sie sogar schon auf einer Messe gesehen haben, aber das Teil ist so ausgefallen, dass es unbedingt in einen "Exotenblog" gehört.

Auf Bildern wirkt sie solange nicht besonders ungewöhnlich, bis Menschen mit auf dem Bild sind. Erst dann vermag man die wahre Größe dieses Monstrums abzuschätzen.

 

Ungewöhnlich ist auch, dass so ein Monsterbike nicht aus USA, sondern hier in Deutschland im schwäbischen Eppingen erdacht und realisiert wurde.

 

 

Für die Detailfreaks erstmal die technischen Daten:

 

Motor:

 

* 2-Zylinder, V-Anordnung

* Zylinderwinkel: 45°

* Hub: 176 mm

* Bohrung Ø: 156 mm

* Hubraum: 6728 cm³ 410 cu.in.

* Verdichtungsverhältnis: 8,7:1

* Max. Drehmoment: 710 Nm bei 1900 U/min.

 

Leistung: 257kw bei 2500U/min

 

Getriebe:

 

* Sequentielles 3-Gang-Getriebe mit Rückwärtsgang

 

Kupplung:

 

* 3-Scheiben Sintermetall Trockenkupplung

* Ø 140 mm, Betätigung hydraulisch

 

Antrieb:

 

* Primärantrieb: Duplex - Rollenkette 1"x 11/16"

* Sekundärantrieb: Einfach – Rollenkette 1"x 11/16"

 

Fahrgestell:

 

* Rahmen: Stahlrohr, 25CrMo4, WIG - verschweißt

* Lenkkopfwinkel: 65°

* Trapezgabel: Stahlrohr, 25CrMo4

 

Gemischaufbereitung:

 

* 2 Einzel-Drosselklappen, Ø 70 mm

* sequentielle Kraftstoffeinspritzung, Lambda geregelt

* Katalysator, Doppelzündung

* elektronisches Motormanagement mit abschaltbarer Schlupfregelung

 

Bereifung:

 

* vorne: Ø 38", Breite 11", Hersteller RIGDON

* hinten: Ø 42", Breite 15", Hersteller RIGDON

 

Bremsanlage:

 

* vorne: zwei Scheiben, Ø 310 mm

* hinten: eine Scheibe, Ø 310 mm

 

Schmierung:

 

* Trockensumpfschmierung

 

Maße und Gewichte:

 

* Länge gesamt: 3450 mm

* Radstand: 2410 mm

* Höhe gesamt: 1480 mm

* Sitzhöhe: 800 mm

* Leergewicht: 650 kg

 

 

Wer braucht nun so ein Motorrad?

 

Von der Frage, wer überhaupt ein Motorrad braucht mal abgesehen, sollte der Käufer über folgende Eigenschaften verfügen:

 

- extreme Extrovertiertheit. Man sollte immer und überall im Mittelpunkt stehen wollen und gerne Gespräche mit wildfremden Menschen führen.

- Eine gewisse Körpergröße und Konstitution. 650kg wollen vom Ständer gewuchtet, an Ampeln und beim Wenden mit Muskelschmalz gehalten werden. 80cm Sitzhöhe auf einem so breiten Sitz erfordern eine ausgewachsene Beinlänge, um überhaupt auf den Boden zu kommen.

- Geld. Viel Geld. Und das übrig. 235.000 Euro sprengen in aller Regel auch üppigste Portokassen. Der Wertverlust mit dem Verlassen des Hofes dürfte sich im Rahmen einer mittleren Eigentumswohnung bewegen.

 

Wen das alles nicht schreckt, kann mit nachfolgendem Link gern die Bestellung aufgeben.

 

Leonhardt Manufacturing

 

Kurzes Messevideo bei Youtube

 

Schön, dass es noch Leute gibt, die ihre Ideen auch so konsequent und gekonnt umsetzen können, so verrückt sie auch sein mögen. ;)


16.06.2009 21:18    |    Lewellyn    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: BSA, Bullet, Falcon, Oldtimer, Triumph

Falcon Motors (Kalifornien) ist, wie die bereits vorgestellten MAC Motorcycles, ein junger Motorradhersteller mit Hang zum Klassischen. Anders als MAC aus England, die moderne (amerikanische) Motoren und Teile benutzen, ist der Ansatz von Falcon ein gänzlich anderer.

 

Die Rahmen und Motoren stammen alle aus echten englischen Oldtimern verschiedener Hersteller. Jedes Einzelteil ist einzeln und mit großem Aufwand auf "Neu" gearbeitet. Sollte man doch Neuteile brauchen, sind diese selber "von Hand" hergestellt. es gibt keine zugekauften Teile. Lediglich die Zündung ist moderne Technik. In jeder Falcon stecken so etwa 900 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung.

 

Der Anspruch von Falcon ist nicht mehr und nicht minder, technisch perfekte Motorräder zu bauen, die sich allerdings an der Technik der 30er bis 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts orientieren.

 

Jedes Motorrad ist ein Einzelstück (custom build), da es mit dieser Philosophie einfach keine Fließbandtechnik geben kann. Falcon will die "Essenz" und den "Geist" des alten Basismotorrads in die neu aufgebaute Falcon einfließen lassen und doch etwas völlig neues schaffen.

 

Ein hehrer Anspruch, der bei der hier gezeigten Bullet durchaus nachvollzogen werden kann.

 

Etwas merkwürdig ist hingegen der Vertriebsansatz: Möchte man eine Falcon kaufen, geht das nur nach einem Gespräch mit "Barry" dem Chef von Falcon. Wenn er feststellt, dass man seine Ansichten und Werte über Motorräder teilt, dann ist er auch bereit, jemandem eine Falcon zu bauen.

 

Da brauche ich mir dann auch keine Sorgen zu machen, das "Falcon" mal keine "Exoten-Motorräder" mehr baut. ;)

 

Wer des Englischen mächtig ist, kann ein wenig auf der Webseite von Falcon Motorcycles stöbern. Aber außer viel Marketinggeblubber steht dort nicht viel. Zu sowas profanem wie techn. Daten läßt man sich nicht herab.

 

Und über Geld spricht man sowieso nicht...


16.06.2009 19:55    |    Lewellyn    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Fahrrad, Hilfsmotor, Pulsejetbike, Pulsstrahltriebwerk

Hier gehts jetzt mal um wirklich exotische Zweiräder.

 

Man nehme einen äußerst stabilen Fahrradrahmen, hänge einen Tank dran und befestige seitlich ein Pulsstrahltriebwerk.

 

Pulsstrahltriebwerke sind äußerst einfach aufgebaute Strahltriebwerke. Sie bestehen aus einem Rohr mit einer Verdickung im vorderen Bereich, der Brennkammer. Am vorderen Ende sind sogenannte Jalousienventile angebracht, die nur Luft in Fahrtrichtung einlassen. Strömt Luft durch die Jalousienventile in die Brennkammer, entsteht dort ein kleiner Überdruck durch die sich verjüngende Öffnung nach hinten. Treibstoff wird eingespritzt und eine Zündkerze zündet das Luftgemisch. Durch den Explosionsdruck schließen sich die Jalousienventile am vorderen Ende und der Explosionsdruck entweicht nach hinten. Durch den Druckabfall öffnen sich wieder die Ventile, frische Luft strömt nach usw. Da es keinen kontinuierlichen Schub gibt, sondern nur einzelne Schubimpulse, nennt man das Ganze eben Pulsstrahltriebwerk. Zum Starten benötigt man entweder viel Fahrtwind oder, wie in den Videos zu sehen, ein Gebläse.

 

Eingesetzt wurden diese Triebwerke erstmals zum Antrieb der V1 im zweiten Weltkrieg. Simple Technik, preiswert herzustellen, ordentlich Leistung.

 

Wie man jetzt auf die Idee kommt, sowas für den Zweiradantrieb einzusetzen ist mir nicht ganz klar. Die Ergebnisse sind jedenfalls höchst beeindruckend. Wenn gilt "loud pipes saves lives", sollte man damit das ewige Leben erlangen. :D

 

Ein paar Filme zum durchklicken:

 

Pulsejetbike beim Start und fahrend

 

Nochmal Start und fahrend

 

Die Evolution, das Doppeltriebwerksbike. Der Testlauf ab 2:40 ist sehr beeindruckend.

 

Deutschland ist wahrscheinlich in jeder Hinsicht zu klein, um so etwas hier auch nur testweise betreiben zu können.

 

Aber geil is scho´irgendwie. :cool:


13.06.2009 12:20    |    Lewellyn    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Elektromotorrad, Isle of Man, Rennmotorrad, TT, TTXGP, XXL

Thomas Schönfelders XXLThomas Schönfelders XXL

Das Rennen ist gelaufen, wie im Bericht zum Training es sich abzeichnete, ist die AGNI mit Rob Barber nicht zu schlagen gewesen.

Mit einer Zeit von 25m 53,5s und einem Durchschnitt von 87,43 mph ist die Siegerzeit schneller als der 50ccm-Rekord auf der TT-Strecke.

 

Thomas Schönfelder auf seiner XXL hat hoch gepockert und gewonnen. Als einziger ist er im Rennen mit 106,5mph über 100mph gefahren. Allerdings ist der Rückstand auf Barber mit 3m 11,43s schon sehr deutlich.

 

Platz 3 ging an die Brammo, Platz 6 im Training mit 4m 09,14s hinter dem Sieger.

 

Der undankbare 4. ging an Mission Motors, die damit wahrscheinlich nicht glücklich sind, angesichts des betriebenen Aufwands und der erhofften Werbewirkung für die Mission One (siehe im Blog weiter unten).

 

Von 13 gestarteten Maschinen erreichten lediglich 8 das Ziel.

 

Nochmal: Glückwunsch an Thomas für sein äußerst ambitioniertes und erfolgreiches Projekt XXL!


12.06.2009 19:16    |    Lewellyn    |    Kommentare (0)

 

 

Die von mir hier bereits vorgestellten E-Motorräder Mission One und das Projekt XXL von Thomas Schönfelder sind im ersten Trainingslauf zum TTXGP aufeinandergetroffen.

 

Der TTXGP ist das erste internationale GP-Rennen für Elektromotorräder und besteht aus einer Runde der TT auf der Isle of Man, immerhin 62km.

 

Von 14 Startern haben diese 10 die Strecke auch geschafft, ohne schlapp zu machen:

 

1) Rob Barber (AGNI) 26m41.39 84.819 mph (Sulby 102Mph)

 

2) Dan Kneen (ManTTX) 32m01.81 70.677 mph

 

3) Chris Petty (Barefoot Motors) 33m35.09 67.405 mph

 

4) Thomas Montano (Mission) 33m45.98 67.043 mph

 

5) Thomas Schoenfelder (XXL) 34m07.44 66.341 mph

 

6) Roy Richardson (Brammo) 35m47.76 63.242 mph

 

7) Mark Buckley (Brammo) 35m52.11 63.114 mph

 

8) Chris Heath (ElectroMotorSports) 36m26.47 62.122 mph

 

9) George Spence (Kingston) 40m44.77 55.559 mph

 

10) Paul Dobbs (HTBlauva) 41m53.00 54.050 mph

 

 

Thomas hat es auf eine hervorragenden 5. Platz geschafft, ganz knapp hinter der Mission.

 

Das läßt für Thomas und seine XXL hoffen. Platz 3 ist drin, vieleicht sogar mehr. Ich drück die Daumen!

 

Die AGNI von Rob Barber hat hier mächtig vorgelegt. Die Agni basiert auf einer 2007er Suzuki GSX-R600 und hat zwei E-Motoren, sowie einen 63zelligen Lithium-Polymer-Akku mit 16kw/h Kapazität. Auf der Trainingsrunde erreichte die AGNI auch die höchste gemessene Geschwindigkeit mit 102 mph, knapp 165km/h.

 

Die Schwierigkeit für die Teams ist, die optimale Balance aus Geschwindigkeit und Reichweite zu finden.

Ob die anderen Teams hier chancenlos sind oder nur zuviel gespart haben, ist schwer zu sagen.

 

Ich drücke Thomas ganz fest die Daumen! :)


29.05.2009 19:14    |    Lewellyn    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Dreizylinder, Zweitakter, ZX10R

Die Jungs vom Two-Stroke-Shop haben mal wieder zugeschlagen (siehe auch den Artikel zur 500er Aprilia).

 

Unter dem Motto "My 1098R is boring me!" haben sie auf Basis einer ZX10R einen Dreizylinder-Zweitakter mit 3 * 366ccm, also 1100ccm auf die Räder gestellt. Angepeilt sind 250PS am Hinterrad, um die 200Nm Drehmoment, bei 25kg weniger Motorgewicht als bei dem originalen ZX10-Triebwerk.

 

Und das bei moderaten Drehzahlen.

 

Geplant ist, 5 dieser Monstermotoren zu bauen, wobei diese nicht zwingend in ein Motorrad müssen. Gäbe auch ein flinkes Kart.

 

Allerdings vermute ich einfach mal, dass selbst professionelle Rennfahrer damit sehr vorsichtig zu Werke gehen müssten.

 

Wer jetzt nicht auf den Cent schauen muss und noch ein Rennstreckenbike sucht, mit dem er zumindest auf der Geraden alles verblasen kann was rollt, Kontaktadresse im Link. ;)

 

Der Link zur Seite: Two Stroke Shop


29.05.2009 11:31    |    Lewellyn    |    Kommentare (8)

Lange nix mehr gebloggt...

 

Bevor die Elektromotorräder ihren Siegeszug antreten, erfinden die Engländer mal eben richtig geile Moppeds.

 

Und zwar greifen sie das Thema "Bobber" auf, wer sich dafür interessiert, einfach mal nach googeln.

 

MAC möchte sozusagen serienmäßige Bobber bauen. 500ccm nit 34 PS klingen jetzt nicht sonderlich beeindruckend, allerdings wird das "Stagekit" mit 50PS schon offeriert.

 

Ein 50PS-Single sollte so ein Leichtgewicht mehr als ausreichend antreiben, Sound und Handling werden wohl gleichermassen für Begeisterung bei der Zielgruppe sorgen.

 

Ob es jemals zum regulären Vertrieb in Deutschland kommt, sei mal dahingestellt. Aber wenn sie in England verkauft werden, kann man sie auch ohne größeren Aufwand zur Not selber importieren.

 

Ich wünsche den Jungs jedenfalls viel Erfolg für diese wirklich außergewöhnlichen Motorräder.

 

Weitere Modelle und Infos in Englisch auf MAC-Motorcycles


20.03.2009 10:45    |    Lewellyn    |    Kommentare (2)

Da ich ja hier über Exoten blogge, darf sowas auch nicht fehlen:

 

Die Firma Metisse hat eine Kleinserie über 300 Stück von Steve McQueens Lieblingsmotorrad aufgelegt. Da sich die Technik weitestgehend ans Original hält, ist eine Strassenzulassung im Euro3-Zeitalter natürlich nicht zu machen.

 

Angetrieben wird die Metisse von einem Triumph-TR6-Motor mit einem Amal-Einzelvergaser, der aus dem 649ccm Paralleltwin gesunde 47 PS bei moderaten 6.700 U/min holt. Der Motor ist ein grundüberholtes Originaltriebwerk.

Eine Triumph-Gabel und eine (original) BSA-Schwinge sorgen für authentisches Fahrgefühl. Was im Zeitalter von 300mm Federweg bei Crossern wohl für ein "interessantes" Fahrgefühl auf der Crosspiste sorgen wird. Federwege gibt Metisse jedenfalls nicht an.

 

Mit 135kg ist das Gefährt erstaunlich leicht, angesichts des englischen Twins. Für Steve McQueen-Fans mit entsprechendem Geldbeutel und verfügbarem Gelände was besonderes, ansonsten bin ich selber von Konzept nicht sonderlich begeistert. Zumal alle sichtbaren Teile mit "Original-Autogrammen" verziert sind.

 

Der Verkaufspreis beträgt 12.999 engl. Pfund zuzüglich Mehrwertsteuer. Ob der gute Steve da wirklich so von begeistert wäre, dass er da seinen Namen für hergibt, kann man ihn ja leider nicht mehr fragen.

 

Wer bestellen möchte, hier der Link zum Hersteller: Metisse


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Mein Blog hat am 16.04.2010 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Lewellyn Lewellyn

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