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Motorrad-Exoten

Blog über Motorräder, Prototypen, Einzelstücke und Designstudien, die es in Deutschland nicht oder zumindest noch nicht gibt.

03.01.2012 14:33    |    Lewellyn    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: 500, 500ccm, LC, RD, V4, Yamaha, Zweitakter

In Fahrt
In Fahrt

Um die rechte Spalte nicht gänzlich dem Italieri-Hans mit seinen interessanten Autoblogartikeln zu überlassen, so zwischendurch mal wieder ein Blog über ein Motorrad das (fast) keiner wollte.

 

Yamaha RD 500 LC - die jüngeren unter uns werden kaum mal eine live gesehen haben. Es wurden eh nur ca. 1550 Stück in den 4 Produktionsjahren verkauft und von den heute noch beim KBA gemeldeten etwa 500 Stück werden nur die allerwenigsten im normalen Alltagsbetrieb eingesetzt.

 

Dabei war die RD damals (1983) eine mittlere Sensation. Direkt vom 500er Werksrenner OW71 abgeleitet mit dem Kenny Roberts 1982 beim 500er GP mitfuhr, mit deren modifizierten, wassergekühlten 500er V4 Zweitakter ausgestattet, leistete die RD für damalige Verhältnisse (und dem Hubraum) ungeheure 88 PS bei 9500 U/min. Das max. Drehmoment lag mit 66,7 Nm bei 8.500 U/min für einen 500er erstaunlich hoch. Zweitakter halt. :cool:

 

In dem 50°-V-Motor mit zwei Kurbelwellen sorgten Membranventile in den vier 26mm Vergasern für die Steuerung.

Natürlich verfügte die RD auch über das Yamaha Power Valve System (YPVS), welches im niedrigen Drehzahlbereich für mehr Leistung sorgen sollte. Dabei befand sich in jedem Auslasskanal eine seilzuggesteuerte, drehbare Walze.

 

Als "Schmankerl" und zur Gewichtsersparnis verfügte die RD 500 LC nur über einen Kickstarter. Männermopped halt. :cool:

 

Mit 216kg fahrfertig war die Yamaha jetzt aber nicht so leicht, wie man das aus heutiger Sicht vermuten würde. So ausgeprägt war der Leichtbau vor 30 Jahren noch nicht. Auch die Bereifung wirkt aus heutiger Sicht mit 120/80-V 16 und 130/80-V 18 eher spärlich, damals gab es einfach nichts breiteres.

 

Von den techn. Daten her absolut top für damalige Zeiten. Warum also floppte dieser frühe Strassen-Supersportler?

 

Wie bei vielen (geflopten) Motorrädern war es auch hier eine Kombination entscheidender Schwächen, gepaart mit dem zügigen Auftauchen von Konkurrenzmotorrädern, welche genau dieses Schwächen nicht (oder nicht so ausgeprägt) hatten, bei gleichen Stärken.

 

Die wesentliche Schwäche war wohl, dass die RD im unteren Drehzahlbereich (und das heißt, unter 5000 U/min) so gut wie nicht fahrbar war, weil sie einfach in diesem Bereich keine verwertbare Leistung hatte. YPVS hin oder her. An der Ampel versägte einen nahezu alles. Dafür explodierte die Leistung förmlich über 7000 U/min. Was den Umgang auf kurvigen Landstrassen auch nicht vereinfachte. Das rennmäßig eng gestufte 6-Gang-Getriebe mit einem seeeeehr langen ersten Gang machte das Anfahren nicht leichter.

 

Dazu kam das unseelige, relativ breite 16" Vorderrad, was zu einer ausgeprägten Aufstellneigung beim Bremsen in Kurven führte.

 

Einmal in Fahrt und ohne allzuenge Kurven war die Yamaha dagegen ein Quell der Freude. Ausgeprägte Handlichkeit dank tiefem Schwerpunkt, relativ (für diese Fahrzeugkategorie) bequeme Unterbringung des Fahrers und der Zweitaktpunch des Motors trieben den wenigen RD-treibern dann doch ein Lächeln ins Gesicht. Liegend waren über 220km/h Topspeed drin.

 

Allerdings gefror das Lächeln relativ fix beim Tanken. Verbräuche zwischen 7 und 15 Litern werden berichtet. Zumindest der 22 Liter Tank sorgte dabei immerhin für einigermassen Reichweite. Ein weiterer Grund für schlechte Laune war die ausgeprägte Wartungsunfreundlichkeit. Dass man bei einem Hochleistungszweitakter, bei dem die regelm. Kontrolle des Kerzenbildes quasi zur täglichen Übung gehört, zuerst mal aufwändig den Tank für diese demontieren muss, war konstruktiv eine Frechheit.

 

In sehr geringer Stückzahl gab es die RD auch als RZ500-V und RZ500 V-R mit einem Vierkant-Alurahmen statt des herkömmlichen Vierkant-Stahlrahmens. Diese wurden aber in Deutschland nicht angeboten.

 

Zu den Schwächen kam dann auch noch die erwähnte Konkurrenz daher. Die Honda NS400R (siehe auch hier im Blog dazu) und besonders die Suzuki RG 500 Gamma, die vom Verbrauch abgesehen, der RD in allen Belangen deutlich überlegen war, sorgten zunächst für deutlich unter den Erwartungen zurückbleibenden Verkaufszahlen und mit den zunehmenden Emmisionsvorschriften für das Aus der grossen Zweitakter.

 

Hauptsächlich war es die fehlende Alltagstauglichkeit, die ihr die Kundschaft krumm nahm. Da half auch die treue Zweitakt-RD-Gemeinde nicht. Die blieb dann lieber bei den 350ern oder stieg auf die Gamma um.

 

Die RD 500 LC ist heute auf den Gebrauchtmärkten nur sehr selten vertreten. Diejenigen, die eine haben, trennen sich nur noch in Ausnahmefällen von ihr und "normale" Nutzer, die zwischendurch halt mal RD 500 fahren gibt es quasi nicht.

 

Eine kleine, aber umtriebige Szene um die RD tut alles, die noch existierenden Modelle am Leben zu erhalten und zu optimieren. Das reicht von Verbrauchs- und Leistungsoptimierung (bis 130 PS) bis zu Lieferanten für den 7. Übermaßkolben.

 

Dass man auch mit Verkaufsflops Spass haben kann, zeigt dieses Video einer nicht mehr ganz serienmäßigen RD. :cool:


03.01.2012 14:42    |    Drahkke

Ohne Verkleidung gefällt mir die Maschine erheblich besser als mit selbiger.


03.01.2012 14:43    |    Lewellyn

Es gibt keine nackte RD 500. Nur die 350er waren auch nackig zu haben.


03.01.2012 14:51    |    Drahkke

Daß der Schrauber in dem Youtube-Filmchen die Verkleidung selbst demontiert hat, ist mir auch klar. Gefällt mir trotzdem besser, d.h., wenn ich eine solche Maschine besäße, würde ich die Verkleidung auch abnehmen.


03.01.2012 15:23    |    Lewellyn

Die nackige RD350 fand ich schon damals als die schönste RD.

 

Die RD 500 war auch preislich unerreichbar und kostete mit knapp 12.000 DM faktisch das Doppelte einer RD 350 in nackig.


03.01.2012 16:31    |    tom-ohv

Einer meiner Kumpels aus der Nachbarschaft hat sich Anfang 1984 eine RD 500 damals neu gekauft. Ich durfte dann auch damit fahren. Nach der zweiten Ausfahrt hab ich´s dran gegeben. Wie im Artikel schön beschrieben, untenrum war gar nichts und ab 7500/8000 brach die Hölle los. Die Urgewalt war allerdings bei knapp 10.000 U/min aber auch schon wieder vorbei. Eigentlich harmlose Situationen konnten damit schnell gefährlich werden.

 

Fazit, der Tanz auf Messer´s Schneide passt(e) nicht jedem.

 

Ein Jahr später bin ich von der GS 550 Katana auf die GSX 1100 Katana umgestiegen und war damit wesentlich glücklicher.


03.01.2012 19:39    |    Ingo.M

Ich durfte damals auch mal die RD500 Probe fahren, der nutzbare Drehzalbereich war wirklich sehr beschränkt, in diesem Bereich war die Drehfreude aber der Hammer, das schaft kein 4-Takter, gekauft hätte ich mir das überteuerte Ding damals aber nicht, ist halt was für die Rennstrecke gewesen, auch die Honda NS400R durfte ich mal kurz fahren, diese war etwas besser fahrbar. Bin dann aber erst bei ner RD350 und dann bei ner Honda CBR 600 hängen geblieben, für den "normalen Gebrauch" einfach besser, zuletzt hatte ich jetzt ne 1200 Bandit als Kilometerfresser.

Bin jetzt seit gut 5 Jahren aus gesundheitlichen Gründen ohne Motorrad:(, möchte aber wohl mit was kleinem, leichten wieder nebenbei anfangen, schade daß es keine modernen 2-Takter mehr gibt.

Gruß Ingo


03.01.2012 20:54    |    tom-ohv

Zitat:

in diesem Bereich war die Drehfreude aber der Hammer, das schaft kein 4-Takter

Eine 12er Bandit mit Vater-Kit oder eine Busa hängen nicht wirklich schlechter am Gas. Dafür wesentlich länger!:D


03.01.2012 21:11    |    Ingo.M

Klar die Bandit ging auf der Geraden auch wirklich gut, die Beschleunigung war Klasse, nur die holt die Leistung auch aus 1200ccm Hubraum und nicht aus explodierenden Drehzahlen, ich hatte ja auch ne Schüle 4-1 und ein Dynojet Vergaserkitt drin, leider war die Bandit zum Kurvenkratzen einfach zu Schwer.

Gruß Ingo


07.01.2012 19:47    |    somewise

Ohne Kickstarter ein "Schmankerl"???

Gibt es heute auch noch: Aprilia RS 250 - Männermotorrad halt!!

Gruß

somewise

Bei mir hat es leider auch nur für die RD 350 gereicht!

RDV4 blieb unerreichter Traum und eines der Argumente für die RS!!


09.01.2012 01:11    |    Standspurpirat30156

Bei mir reichte es damals leider nur für ne alte RD250 .... :D ... aber für mich als überzeugten Warmduscher wäre ein E-Starter nicht unbedingt schlecht ... nur beim Zweitakter muss man's halt eh können, mit dem Choke und den Kerzen usw., dann springt sie auch auf den ersten Kick an, und wenn man's falsch machte, hätte auch der E-Starter die Batterie bald leergenuckelt ... aber was heißt, Moppeds die keiner wollte ... ich glaube jeder RD-Fahrer damals träumte sich die Nasen platt für die RD500, konnte sich halt nur kaum einer leisten, denn die war auch damals nicht ganz billig soweit ich mich erinnere. Also ich wollte damals eine und heute eigentlich immer noch, aber jetzt sind gute gebrauchte sicher sehr selten ... schon die Geschichte mit dem 7. Übermaßkolben (:D .. echt, die sind schon bei Nr. 7 ... :D:confused:, kein Wunder, dass sie schon bei 130PS sind ... :p) ist sicherlich eines der Hauptprobleme ... den Rest stelle ich mir aber machbar vor ...

 

Gruß


09.01.2012 10:29    |    somewise

Beim 7. Übermaßkolben kommen die zusätzlichen PS wahrscheinlich alleine aus dem gewonnenen Hubraum.

Da wird gar nichts mehr sonst von Nöten gewesen sein an Modifikation, oder?


09.01.2012 10:32    |    Lewellyn

Den 7. Übermasskolben braucht man eher nach dem 3. Kolbenklemmer als wegen hoher Fahrleistung. ;)


09.01.2012 22:47    |    Standspurpirat30156

Ich hätte gedacht 7. Übermaßkolben nach dem 6. Kolbenklemmer/Kolbenfresser, 6. Übermaßkolben nach dem 5. Kolbenklemmer usw. ... :D ... natürlich jedesmal ein kleiner Leistungszuwachs wegen bisserl mehr Hubraum ... jippie, besser als viel Hubraum ist nur noch mehr Hubraum .:p ... allerdings beim Zweitakter stimmt das meines Wissens bei weitem nicht in dem Maße wie beim 4-Takter ..

 

Gruß


27.01.2012 12:55    |    Multimeter48605

Also ich habe eine (1GE) noch im Keller stehen....

Auseinandergenommen nach Kolbenklemmer.

Hatte den Rahmen und die Felgen pulverbeschichten lassen und sogar neue Reifen und ein neues Kettenkit verbaut.

Wollte das teil schnellst möglich wieder fahren - na ja nun steht sie seit 1993 da und wartet das ich weitermache.... Ich müsste jetzt warscheinlich sowiso alle Dichtungen und Gummiteile (wie die Reifen, Bremmsleitungen usw.) wieder erneuern - Pleullager und Kurbelwellenlager besorgen Dichtungen -Zylinder ausschleifen lassen und 4 neue Übermasskolben (alleine schon ca. 100€ stck) besorgen + neuen Brief Volabnahme... Schon ein wirtschaftlicher Totalschaden !

 

Aber es war mein erstes Motorrad und ich träume heute noch davon!

Irgendwann - stück für stück werde ich es (hoffentlich) schaffen das Baby wieder auf die Strasse zu bekommen.

So unfahrbar wie viele erzählen ist sie auch gar nicht. Sie mochte es blos nicht wenn man in der Stadt den Gashahn aufgerissen hatte und gleich wieder zu gemacht hatt - dann sind nach dem 4-6 mal die beiden unteren Zylinder ausgefallen und mann konnte die Kerzen trocknen....

Ich war mit dem Teil öffters im Urlaub.....Italien -Frankreich usw. Nie Probleme!!!

Bis zu dem Klemmer wegen einer abgeklemmten Ölleitung (eigenverschulden)

 

Grüße wertz14059


27.01.2012 17:29    |    Drahkke

@wertz14059

Hast du denn bei den Urlaubsfahrten nach Italien und Frankreich vorsorglich immer Ersatzkolben und -ringe dabei gehabt (auch wenn du die letztlich nicht benötigt hast)?


29.01.2012 03:08    |    Standspurpirat30156

Vielleicht ist das bei dem 4-Zylinder der RD500 ja auch gar nicht mehr so schlimm mit den vielen Kolbenklemmern wie bei den alten RD250, denn die RD250 mit ihren 32PS (öhm 27 PS meinte ich natürlich) wurde natürlich immer am "Anschlag" bewegt, wohingegen die RD500 ja schon ziemlich viel Leistungsüberschuss hatte, dass da die Kolben wohl vermutlich nicht mehr so schnell aufgaben, wenn man sie nicht gerade ohne Öl "sauer" fährt oder natürlich auf der Rennstrecke wieder am "Anschlag" bewegt. Naja, und das Problem mit den nassen Zündkerzen, vor allem beim Ankicken, das kennt wohl jeder Zweitakterfahrer, aber das kriegt man in den Griff. Meinen alten 4-Liter-Jaguar darf ich auch nicht 5 Mal kurz hintereinander kaltstarten, um das Fahrrad bequem aus der Garage zu holen, danach sind auch die Zündkerzen nass und er springt erstmal nicht mehr an ... das ist alles ne Gewohnheitssache.

Also mich würde diese Kiste (und ihre "Schwestern") nach wie vor sehr reizen.

 

Gruß


30.01.2012 15:39    |    Multimeter48605

Nee, ich hatte zwar etwas Werkzeug dabe - aber nen Kolben unterwegs wechseln..... Aber ich hatte 2 Lieter von dem guten Castrol öl dabei - weil ich nicht wusste ob es das da unten gibt.... Hate diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht als ich aus Heide kommend kein öl mehr hatte und ich dann für 2,50 DM nen Lieter MZ zweitaktöl an der Tanke kaufen musste.Der Typ von der Tanke wollte es mir erst gar nicht verkaufen - konnte sich gar nicht vorstellen das es "Wessis" gibt die n Zweitakter fahren (1990).

Na ja aus der Not heraus musste ich dann son 1/4 Lieter von dem Zeug da reinkippen.... Nicht nur dass das Ding geraucht hatte wie ein abstürzender Bomber das Zeug verbrannte gar nicht richtig - und tropfte schon aus dem Auspuff. Bei dem Castrol Öl konntest Du den kleinen Finger hinten reinstecken ohne "Schmiere" dran zu haben....

Also habe ich seit dem immer Öl dabei gehabt.

 

Grüße wertz14059


30.01.2012 15:43    |    Federspanner48871

Die 350 LC1 4 lo war offen einfach zügiger.....*abwink


18.04.2012 18:56    |    Antriebswelle21433

Also ich habe mir vor vielen, vielen Jahren eine RD-500 gebraucht gegönnt und möchte diese jetzt wieder Schritt-für-Schritt herrichten. Ich denke auch, daß mir das gelingt - mit ein wenig Geduld. Ich finde Zweitakter einfach sehr faszinierend und komme davon wohl nie mehr weg - was in meinen AUgen auch nicht weiter schlimm ist. Meine Suzuki RG-500 und RD350LC (4L0) liebe ich auch über Alles ... Viele Grüße, Markus aus München


30.08.2015 19:21    |    endurojuergen

Servus miteinander hier auf der RD-Seite..... Habe damals 1986 ca., kurz nach dem Erlangen meines Führerscheines angefangen mit meinem ersten Motorrad, RD 250 LC2. Nach ca. 1 - 2 Jahren dann die 350er-YPVS. Nach ca. 2 Jahren später, dann die Palette vollgemacht, und dann ran an die 500er.... Kann nur sagen, bis auf nen Kolbenfresser der 350er (Urlaub Richtung Jugoslawien), war das noch eine coole Zeit, mit den Bikes der damaligen straßenzugelassenen (Rennmaschinen) Mopeds... Ja, die 500er, als ich sie kurz vor dem Kauf probe fuhr, dachte ich mir, was ist dem Gerät los....? Aber dann auf einer B-Straße, ab ca. 7000 U/min, ging die Post richtig ab... Nie Probleme, mal alle 4 Vergaser synchronisieren lassen, die Ölpumpen warten, bzw. sauber einstellen lassen, und das Ding lief dauernd top... Ich könnte mich jetzt noch ärgern, das Ding verkauft zu haben ( kein Platz, und das Geld braucht man ja auch)... War eine super Zeit, in den 80er/90er Jahren......!!!!!


10.09.2015 15:23    |    Lothari

Ich hatte mir auch so ne RD 500 angeschafft.....und Gott sei Dank nach zwei Jahren wieder verkauft...sonst würde ich die Radieschen schon lange von unten angucken...bin damals zuvor zwei Jahre 80er RD gefahren aber dann mit 18 Jährchen der Umstieg auf die 500er war dann doch zu viel...ich konnte mich nie beherrschen und bin nur im oberen Drehzahlbereich unterwegs gewesen...mehrmals sehr brenzlige Situationen gerade so überstanden...wenn ich da zurück denke bekomme ich 30 Jahre später noch Gänsehaut...ab 7000 U ging wirklich die Post ab....mein Sohnemann ist gerade beim Motorradführerschein machen, da bin ich heute froh dass sie mit wenig PS anfangen müssen..


06.10.2015 19:30    |    desenator

Danke für den tollen Bericht.

Hqt mich an meine kleine RD 350 LC2(?) erinnert.

War eine schöne aber kurze Zeit ,der eine defekte Ölpumpe auf der A3 einen schnellen Garaus verschafft hat.Innerhalb weniger Sekunden war das komplette Innenleben des oberen Motors miteinander verschmolzen und ich hatte dermassen Glück das ich noch die Kupplung ziehen und auf den,Standstreifen konnte.


27.10.2015 01:06    |    Antriebswelle21433

Ich bin dabei, meine RD-500 wieder flott zu bekommen. Falls jemand noch Teile in gutem Zustand hat, bitte E-Mail an: markus.kaltenegger@t-online.de Danke !


23.03.2016 00:10    |    PS-Schnecke25842

Ich wollte dir RD500 immer,hatte 2 davon,eine Original in 86 neu gekauft und eine im Marlboro Renntrimm ca 105 PS 175 kg.Würde sie immer der RG500 bevorzugen,wegen der Optik und als Kenny Fan.Man brauchte eine gewisse Eingewöhnungszeit mit der RD,aber dann kam ich mit der RD sogar besser klar wie mit meiner GSXR1100 86,die auch super zu bewegen war.Es war die beste zeit meines lebens mit dem Teil in den 80/90ger Jahren.Leider mußte ich die beiden vor ein paar Jahren wegen einem finanziellen Engpass verkaufen,was mir bis heute noch nachhängt.Auch wenn die guten alten Zeiten natürlich nicht zurückkommen.Es würde mich jederzeit sehr freuen wenn mir noch jemand was zum Wiederaufbau auch (Einzel)Teilemäßig anbieten könnte,die zeit bis sie wieder steht ist egal.Bitte E-mail an:al-user@t-online.de

2 Takt gruss Andreas


13.10.2018 13:49    |    LT 4x4

Wenn man die Konstruktiven Mängel beseitigt hatte, wollte man nichts anderes mehr.

 

RD war mein liebstes Moped.

 

 

 

LG Ro


Deine Antwort auf "Motorräder, die keiner wollte: Yamaha RD500 LC YPVS"

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