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05.11.2019 11:29    |    jennss    |    Kommentare (497)

Welches Auto wäre eure Wahl?

Der Vergleich eGolf vs. ID.3 ist nicht für mich, aber ich glaube, so manch einer steht vor der Überlegung, jetzt noch beim eGolf zuzuschlagen, da es sehr hohe Rabatte geben soll. Der ID.3 wird seit gestern produziert, aber nach außerhalb erst im Sommer 2020 geliefert. Die jetzigen Autos dienen wohl Testreihen bzw. Mitarbeitern. Der Golf soll relativ kurzfristig zu bekommen sein, also mit 2 oder 3 Monaten Lieferzeit, wenn ich richtig informiert bin. Das Basis-Modell des ID.3 bekommt man wohl auch erst Ende 2020 oder vielleicht noch später (?) Zuerst werden ja die First-Edition-Käufer beliefert. Wann die Basismodelle in den Handel kommen, ist noch nicht klar.

 

Nun hat die Bundesregierung statt 4000 € als Umweltprämie 6000 € beschlossen. Ich vermute mal, das geht auch schon für den eGolf. Bisher war zu lesen, dass inkl. Rabatte die Preis zwischen 19000 und 22000 € liegen. Mit erhöhter Prämie sind es dann wohl noch mindestens 1000 € weniger, denn der Hersteller könnte die zusätzlichen 1000 € Eigenanteil bei der Prämie mit übrigen Rabatten verrechnen.

Also beim eGolf kann man im besten Fall (vermutlich Schwerbehindertenrabatt) von einem Preis ab 18000 € ausgehen. Der eGolf ist recht gut ausgestattet (Alufelgen, Discover Pro Navi, LED-Scheinwerfer, Comfortline-Sitze etc.). Jedoch braucht es noch die Schnellladung (ca. 625 €) und ggf. die Wärmepumpe (975 €). Der Basis ID.3 dürfte die Schnellladung schon dabei haben, jedoch ansonsten sicher nur auf Trendline-Level liegen (Stahlfelgen, Halogenlicht). Der eGolf ist ein Golf 7, aber noch immer ein modernes Auto, zumal auch der 8er auf der MQB-Plattform basiert. Ich sehe folgende jeweilige Vorteile:

 

Pro eGolf:

- Preis im Schnitt wohl ab ca. 20000 € (ID.3 geschätzt ab ca. 23000 €, wobei ich von wenig zusätzlichem Rabatt ausgegangen bin)

- Qualität innen (weichere Kunststoffe)

- Früher lieferbar

- Mehr Ausstattung (LED Scheinwerfer, Discover Pro, aber Schnelllader gegen Aufpreis)

- Probefahrt jetzt möglich

 

Pro ID.3:

- 150 statt 136 PS

- Hinterradantrieb (sehe ich als Vorteil: Bessere Beschleunigung auf Nässe und kleinerer Wendekreis)

- Mehr Platz, auch höher, d.h. 1,55 m statt 1,45 m Höhe beim eGolf (Geschmackssache)

- 330 km statt 231 km WLTP-Reichweite bzw. 45 kWh netto statt ca. 32 kWh netto (35 kWh brutto)

- DC-Laden mit 100 kW statt 50 kW und AC mit 11 statt 7,2 kW

- Anhängerkupplung für Fahrradträger möglich

 

Wie wäre eure Entscheidung?

j.

 

PS: VW hat jetzt die Homepage überarbeitet. https://www.volkswagen-newsroom.com/de/modelle-3493

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13.11.2019 20:45    |    remix

einen E-Mustang wird es sicher irgendwann geben - mit Eckdaten vgl. einem Tesla Model S wäre das schon etwas;

 

das Dumme ist nur, dass der Mustang in der Anschaffung bisher immer ein Sportwagen-Schnäppchen war - 50K für ein voll ausgestattes V8-Pony;

Fahrwerk modern, Assistenzsysteme up-to-date und die Krone des Verbrennungsmotorenbaus - es wird wohl keinen besseren mehr geben; Automobilgeschichte zum Einsteigen und losfahren;

 

was bekommt man für die Gage denn bei VW, Audi, BMW ?!

 

und wer tauscht das gegen ein elektrisches Pony ?!


13.11.2019 21:16    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 13. November 2019 um 18:50:59 Uhr:

Mal abwarten, ob er nicht vielleicht doch kommt. Elektrisch fährt sich gefühlt auch noch stärker an als bei vergleichbaren Verbrennern. Bisschen seltsam wäre es aber wohl, wenn der fast ohne Geräusch abzieht. Ist nicht Mustang-typisch.

j.

Wenn als e noch mehr nm kommen Frage ich mich wer die Reifen zahlen kann ;)

Ein Satz Reifen auf der hellcat Kost schnell 1000€ und mehr und ist mit Pech nach 1500km.hinten glatt ;)

Leistung ist schön.. macht auch Mal Spass zu fahren.. aber da ist Benzin, Steuer und Versicherung das kleinste Problem ;)

 

Ich hab auch noch ne Viper rt10 mit Sidepipes auf dem Zettel ;)

Das sind so unvernünftige Dinge sie kann man nicht rationalisieren :)


13.11.2019 21:23    |    jennss

Zitat:

@remix schrieb am 13. November 2019 um 20:45:41 Uhr:

einen E-Mustang wird es sicher irgendwann geben - mit Eckdaten vgl. einem Tesla Model S wäre das schon etwas;

 

das Dumme ist nur, dass der Mustang in der Anschaffung bisher immer ein Sportwagen-Schnäppchen war - 50K für ein voll ausgestattes V8-Pony;

Ein Tesla Model 3 Performance ist in allen Bereichen um einiges schneller und kostet fast das gleiche. Also müsste doch gehen.

http://www.zeperfs.com/duel7666-7264.htm

(Preis beim Tesla wurde auf ca. 56000 € gesenkt. Extras gibt es da nicht mehr viele.)

j.


13.11.2019 21:29    |    remix

es geht ja nicht um schnell...

 

wenn man beide Autos vor sich stehen hat - was für ein Vergleich...

 

Mustang is Great ! :cool:

 

Tesla is Greta.... :eek:


14.11.2019 06:59    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 13. November 2019 um 21:29:54 Uhr:

Mustang is Great ! :cool:

 

Tesla is Greta.... :eek:

Ganz so hart würde ich es nicht formulieren ich finde Greta und Tesla gleich zu setzen *wuah*

Das Design ist schon richtig aber wenn man nen Mustang mit R4 oder V6 kauft gehört man auch geschlagen ;)


14.11.2019 07:10    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 13. November 2019 um 21:23:03 Uhr:

Ein Tesla Model 3 Performance ...

Original finde ich die Frontpartie vom Model 3 hat anlehnung an Aston Martin..

 

So getunt:

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

Sieht er von der Seite wie Zuffenhausen aus :D

 

ein wandelfähiges Modell :D


14.11.2019 11:35    |    remix

Auch beim Mustang geht noch mehr : 771PS, 847 NM ;-)

 

Mustang GT500



14.11.2019 22:22    |    Batterietester135

Zitat:

@mz4 schrieb am 13. November 2019 um 09:24:01 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 13. November 2019 um 08:54:43 Uhr:

Jein. Es kommt auf das Modell an. Beim Seat Mii (Prämie abgezogen ab 14500 €) hat man die Mehrkosten sicher recht schnell wieder drin im Vergleich mit einem ähnlich starken Verbrenner, insbesondere wenn man Automatik nehmen würde, sofern es das gibt.

 

Ein Tesla Model 3 Performance ist für seine Leistungsklasse auch sehr günstig. Ein schwächerer Audi RS4 ist um einiges teurer.

Es kommt immer darauf an, womit man vergleicht. Ein ID.3 mit 150 PS wird wohl auch nicht teurer sein als ein 150 PS Golf TDI, jedoch deutlich günstiger zu fahren.

Ok dann wenn du es schon so ausrechnest dann bitte bedenke 2 Faktoren.

1. E-Auto Fahrer fahren eher 100-120kmh und werden überholt.

2. Meine Zeit kostet 100€ /Std.. bitte mit in die Rechnung nehmen für Umwege, Laden usw..

Zitat:

@mz4 schrieb am 13. November 2019 um 09:24:01 Uhr:

Zitat:

Aber es gibt auch Modelle, wo der Preisunterschied noch beträchtlich ist.

Vergessen wird manchmal, dass die Unterhaltskosten deutlich unter denen eines Verbrenners liegen. Und manche wollen ein E-Auto mit dem schwächsten Verbrenner vergleichen, weil E-Autos oft begrenzt sind bei der Höchstgeschwindigkeit.

Was machen die ganzen Werkstätten dann wenn alles so haltbar wir ein Tesla ist?

Tesla hat zwar ein sehr positives Image, baut aber tatsächlich qualitativ schlechte Fahrzeuge:

 

https://www.futurezone.de/.../...lt-an-diesem-Detail-sieht-man-es.html

 

https://www.zeit.de/.../tesla-model-3-model-s-vergleich-elektroauto

 

https://app.handelsblatt.com/.../24927340.html

 

www.focus.de/.../...del-3-bei-autovermieter-storniert_id_11037837.html

 

https://www.chip.de/.../...o-schlecht-wie-aus-den-90ern_133355118.html

 

https://www.faz.net/.../...gel-kosten-tesla-grossauftrag-16337955.html


15.11.2019 00:16    |    Martyn136

Zitat:

@remix schrieb am 13. November 2019 um 08:32:51 Uhr:

 

lt. Spiegel laden 30% ihr E-Auto an der Schuko-Dose zuhause (eigener Parkplatz/Garage) und ein viertel am Arbeitsplatz; Ladesäulen spielen noch kaum eine Rolle;

Ein Drittel und ein Viertel machen zusammen etwa 58% was heisst das 42% schon auf Ladesäulen angewiesen sind.


15.11.2019 08:43    |    remix

Hier der Artikel noch mal genau:

 

"Ein Drittel der Fahrer von E-Autos in Deutschland nutzt zum Laden eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit höchstens 3,7 Kilowatt. Die meisten seien mit der Leistung zufrieden, obwohl es stärkere Systeme gibt, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Studie des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.

 

Fast 80 Prozent der 432 befragten E-Auto-Fahrer besitzen demnach einen festen Parkplatz auf dem eigenen Wohngrundstück. Ihnen steht damit regelmäßig eine Lademöglichkeit zur Verfügung. Mehr als die Hälfte lädt das Auto zu Hause auf, ein Viertel am Arbeitsplatz. Im Schnitt hängen die Befragten ihr Auto 21 Mal im Monat ans Stromnetz.

 

Öffentliche Ladesäulen werden laut Umfrage kaum genutzt. Die Forscher des Fraunhofer-Instituts forderten von der Politik, Voraussetzungen zu schaffen, damit in Mietshäusern oder Eigentümergemeinschaften die Installation von Ladeeinrichtungen auf einfache Weise möglich sei. (afp)"

 

Artikel zu Studie Fraunhofer Institut

 

das zeigt, dass E-Autos für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit noch nicht attraktiv sind und wohl deshalb auch nicht in dem Maße gekauft wurden, wie Frau Merkel es sich gewünscht hatte;

 

kaufen tuen vor allem diejenigen, die nicht auf Ladesäulen angewiesen sind...


15.11.2019 09:00    |    mz4

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 14. November 2019 um 22:22:37 Uhr:

Tesla hat zwar ein sehr positives Image, baut aber tatsächlich qualitativ schlechte Fahrzeuge:

 

https://www.futurezone.de/.../...lt-an-diesem-Detail-sieht-man-es.html

 

https://www.zeit.de/.../tesla-model-3-model-s-vergleich-elektroauto

 

https://app.handelsblatt.com/.../24927340.html

 

www.focus.de/.../...del-3-bei-autovermieter-storniert_id_11037837.html

 

https://www.chip.de/.../...o-schlecht-wie-aus-den-90ern_133355118.html

 

https://www.faz.net/.../...gel-kosten-tesla-grossauftrag-16337955.html

Äh ja.

Die Stornierung der Großbestellung hatte wohl andere Gründe.

Besser für Tesla so einen Kunden nicht beliefern zu müssen.

 

 

Die "lool" brechenden Displays.. was sind das für News? (eher ein Problem dass die ladung nicht mehr möglich ist wenn der chip im eimer ist)

Da geht es um den eMMC auf den alten Gen 1 und Gen2 Multimediarechnern welche loggen ohne ende und dann sterben.

Das wurde aber abgeschwächt durch weniger logs bei Gen 1 und Gen 2 (Gen3 im model 3 viel haltbarer)

Kann man halten was man will fakt ist dieses Problem tritt nach über 1500 eher 2000 Betriebsstunden aus.

Kann man reparieren für 500€ neuen flash einlöten lassen oder für 3000 die gesamte einheit tauschen.

 

das ist zugegeben ein ziemlich blöder Fehler vorallen von einem technologiekonzern ;)

aber jetzt auch nicht der beinbruch. immerhin betrifft es ziemlich stark genutzte fahrzeuge.

 

und alle 150-300tkm je nach durchschnittsgeschwindigkeit 3000€ reparatur..

da hast du beim e golf schon mehr in bremsen die vergammelt sind investiert ;) (überspitzt)


15.11.2019 09:08    |    Batterietester135

Der Tesla-Fanboy verteidigt natürlich den Murks, war klar, kennt man auch schon von Apple.

 

25% mangelhafte Teslas bei Auslieferung? Kein Problem, sind ja cool die Teile.


15.11.2019 09:33    |    Dynamix

Man darf halt nicht den Fehler machen Tesla mit etablierten Herstellern wie VW zu vergleichen.

 

Tesla ist für einen Hersteller noch jung, die haben nicht die Kapazitäten oder die Größe eines etablierten Massenherstellers.

 

Es ist ein Wunder daß der Laden überhaupt funktioniert.


15.11.2019 11:26    |    Goify

Gut wäre, wenn Tesla die Feuerwehren unterstützen würde. Die bleiben nämlich auf den Unfallfahrzeugen sitzen und es gibt nämlich kein zertifiziertes Rücknahmenetz, wie es falsch auf deren Homepage steht.

Ich bin der Meinung, man kann erst dann was auf den Markt bringen, wenn alle Folgen, Eventualitäten und Konsequenzen vollumfänglich geklärt und gelöst worden sind. Das hat Tesla leider versäumt und hofft, dass es nicht auffällt, aber jedes ungelöste Problem fällt einem früher oder später auf die Füße.


15.11.2019 11:38    |    Dynamix

Was das angeht haben die anderen Hersteller genauso viele Leichen im Keller. Ich sage nur Daimler und SBC Bremse (O-Ton Presse-Sprecherin: Es könnte sein das die Bremse nicht so reagiert wie erwartet), GM und Zündschlosser, Ford und Autos die explodieren wenn man hinten drauffährt, Lamborghini und brennende Motoren weil man Audi Steuergeräte verwendet hat die nie für das Modell vorgesehen waren, VW und Abgasskandal und und und.

 

Komischerweise werden bei Tesla immer 3 mal höhere Maßstäbe angelegt wie beim Rest. Ist das irgendeine Art Schutzreflex den ich noch nicht verstanden habe?

 

Ich wäre ja eher dafür das die Hersteller die das Geld, die Kapazitäten und das Know How haben perfekte Autos auf den Markt werfen aber das haben die trotz Jahrzehnten an Zeit nicht hinbekommen. Warum soll Tesla die es noch keine 20 Jahre gibt plötzlich das Auto bauen das den Planeten rettet, nie kaputt geht, nichts kosten soll und dazu noch 200% biologisch abbaubar sein soll bauen wenn es die etablierten Hersteller allesamt nicht besser können?

 

Nicht falsch verstehen: Ich bin kein Tesla Fanboy und ich glaube das Musk gerne auch mal was zuviel erzählt aber wenigstens zieht der sein Ding durch während unsere Hersteller seit Jahrzehnten erzählen das ginge nicht. Kaum wird Tesla einigermaßen erfolgreich geht es plötzlich doch. Dieser Blog ist ein wunderbares Beispiel dafür ;)


15.11.2019 12:07    |    Goify

Es geht mir nicht um technische Details, sondern darum, was zu tun ist, wenn ein Elektrofahrzeug verunfallt ist. Dafür gibt es bisher noch keine ausführlichen Richtlinien oder Anweisungen. Es heißt nur, aus großem Abstand löschen und das Löschwasser auffangen wegen Umweltbelastung. Danach weiß keiner weiter. Es gibt keine Recycling-Betriebe für kaputte Akkus und es weiß auch keiner so genau, welche Gefahr von einem eingedrückten oder aufgerissenen Akku ausgeht. Die jetzigen Lösungen der betroffenen Feuerwehren sind große Wassertanks, in welche man die Autos reinsteckt und hofft, dass irgendwer kommt und sie abholt.

Tesla war jetzt nur ein Beispiel.


15.11.2019 12:14    |    Dynamix

Da muss man dann halt mal Richtlinien erlassen oder Methoden entwickeln. Können wir Deutschen doch sonst so gut ;)


15.11.2019 14:47    |    Goify

Wäre da ein Verkaufsverbot nicht am sinnvollsten? Medikamente/Baumaterialien dürfen in der Regel auch erst verkauft werden, wenn die Unbedenklichkeit nachgewiesen worden ist. Fraglich bleibt, wie das KBA überhaupt geprüft hat, ob Elektroautos zulassungsfähig sind. Wenn das ähnlich lief wie im Abgasskandal über Selbstauskünfte, war das nur ein formaler Akt.

Meiner Meinung nach dürften E-Autos mit Akkus über 10 kWh nicht zulassungsfähig in der EU sein.


15.11.2019 15:16    |    Zensur2015

Zitat:

@Goify schrieb am 15. November 2019 um 14:47:20 Uhr:

 

Meiner Meinung nach dürften E-Autos mit Akkus über 10 kWh nicht zulassungsfähig in der EU sein.

Warum?


15.11.2019 15:35    |    Goify

Du musst schon alles von mir lesen und nicht nur den einen Satz.


15.11.2019 16:16    |    remix

Zitat:

@Dynamix schrieb am 15. November 2019 um 12:14:07 Uhr:

Da muss man dann halt mal Richtlinien erlassen oder Methoden entwickeln. Können wir Deutschen doch sonst so gut ;)

Es ist schon kurios:

 

solange die Batterie intakt ist und im Auto verbaut, gelten keine besondere Regeln;

 

eine ausgebaute oder defekte Batterie ist ein Gefahrgut, muss teilweise in Spezial-Castoren mit Trockeneis auf spziellen LKW transportiert werden;

 

Problem ist auch die Lagerung verunfallter E-Fahrzeuge, die bei Batterieschäden noch Tage später hochgehen können;

 

da ist vieles noch nicht zuende gedacht - v.a wenn man berücksichtigt, dass E-Mobilität ein Massenphänomen werden soll; heute gab es einen Brand in einem Postverteilzentrum in Alsfeld Hessen; Problem waren u.a. die Akkus mehrerer E-Bikes; wenn also mal ein Tesla-Händler brennt, oder ein Lager oder eine Fähre mit E-Fahrzeugen, dann prost Mahlzeit;

 

Benzin ist auch ein Gefahrstoff - der Umgang damit ist aber geregelt, die Feuerwehr kennt sich aus und Löschmittel etc. sind bekannt;

 

hat Tesla´s Gigafactory keine Werksfeuerwehr ?! Wenigstens die müssten doch das Know-How haben ....


15.11.2019 20:21    |    Martyn136

Zitat:

@remix schrieb am 15. November 2019 um 08:43:55 Uhr:

Hier der Artikel noch mal genau:

 

"Ein Drittel der Fahrer von E-Autos in Deutschland nutzt zum Laden eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit höchstens 3,7 Kilowatt. Die meisten seien mit der Leistung zufrieden, obwohl es stärkere Systeme gibt, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Studie des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.

Das Problem bei der 3,7KW Ladung ist aber das sie quasi nur über Nacht sinnvoll machbar ist.

 

Wer aber einen etwas längeren Arbeitsweg hat, würde aber wahrscheinlich schon gerne am Feierabend die Möglichkeit haben schnell für die Feierabendnutzung nachzuladen.


15.11.2019 20:53    |    notting

Zitat:

@remix schrieb am 15. November 2019 um 08:43:55 Uhr:

Hier der Artikel noch mal genau:

 

"Ein Drittel der Fahrer von E-Autos in Deutschland nutzt zum Laden eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit höchstens 3,7 Kilowatt. Die meisten seien mit der Leistung zufrieden, obwohl es stärkere Systeme gibt, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Studie des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.

 

[... bzw. div. andere Quellen]

 

das zeigt, dass E-Autos für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit noch nicht attraktiv sind und wohl deshalb auch nicht in dem Maße gekauft wurden, wie Frau Merkel es sich gewünscht hatte;

 

kaufen tuen vor allem diejenigen, die nicht auf Ladesäulen angewiesen sind...

... und die kaum fahren auch wg. Akkureichweite und keine AHK brauchen...

 

notting


15.11.2019 21:32    |    remix

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 15. November 2019 um 20:21:41 Uhr:

Das Problem bei der 3,7KW Ladung ist aber das sie quasi nur über Nacht sinnvoll machbar ist.

 

Wer aber einen etwas längeren Arbeitsweg hat, würde aber wahrscheinlich schon gerne am Feierabend die Möglichkeit haben schnell für die Feierabendnutzung nachzuladen.

...oder eben während der Arbeitszeit....

 

Ich denke für Pendler ist das schon ok so und auch für die Feierabendnutzung/Freizeit wird die Akkuladung noch reichen; die langsame über Nacht-Ladung zuhause ist für den Akku auch nicht von Nachteil;

 

ist auch cool, wenn man zuhause gar keine teure Ladeinfrastruktur mit Meldepflicht usw. installieren muss; und dort auch noch den preiswertesten Strom bekommt (Umsonst-Strom bei Aldi mal ausgenommen)

 

Haus- und Wohnungseigentümer sind aber nicht die Mehrheit in diesem Land - die Mehrheit ohne eigene Lademöglichkeit zu überzeugen ist das Problem;

 

die tollsten E-Autos werden nicht gekauft, wenn die Ladeinfrastruktur nicht schon vorhanden ist; die Anschaffung eines Auto ist für viele Haushalte (ausser Immobilien) eine der grössten Investitionen - man kauft nicht einfach mal ein 40.000,- Euro E-Auto, wenn der Nutzwert infrage steht;

 

viele halten sich zurück, weil das derzeit als ein Experiment erscheint und die Politik in Berlin nicht kapiert, das nur Prämien und Steuererleichterungen nicht reichen, um E-Mobilität attraktiv zu machen;

 

die eine Million E-Autos, die Frau Merkel 2020 auf der Strasse haben wollte, hat auch deshalb nicht geklappt;

 

der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss schneller gehen - sie ist Voraussetzung für den Kauf der E-Autos und muss als Vorleistung kommen, sonst machen die Menschen ohne eigene Lademöglichkeit nicht mit...


15.11.2019 21:39    |    notting

Zitat:

@remix schrieb am 15. November 2019 um 21:32:19 Uhr:

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 15. November 2019 um 20:21:41 Uhr:

Das Problem bei der 3,7KW Ladung ist aber das sie quasi nur über Nacht sinnvoll machbar ist.

 

Wer aber einen etwas längeren Arbeitsweg hat, würde aber wahrscheinlich schon gerne am Feierabend die Möglichkeit haben schnell für die Feierabendnutzung nachzuladen.

...oder eben während der Arbeitszeit....

Das ist kompletter Quatsch, weil es keinen Sinn macht alles mit Ladesäulen zuzupflastern (Wartungskosten!) bzw. sonst dauernd jmd. von der Arbeit wegrennen müsste um sein fertig geladenes Auto wegzustellen.

 

Zitat:

Ich denke für Pendler ist das schon ok so und auch für die Feierabendnutzung/Freizeit wird die Akkuladung noch reichen; die langsame über Nacht-Ladung zuhause ist für den Akku auch nicht von Nachteil;

 

ist auch cool, wenn man zuhause gar keine teure Ladeinfrastruktur mit Meldepflicht usw. installieren muss;

Erzähl keinen Unsinn, es gibt keine E-Auto-Ladeinfrastruktur ohne Meldepflicht: https://www.smarter-fahren.de/nachrichten/wallbox-meldepflicht/

(ich schreibe das, weil stundenlang 3,7kW über Schuko gerne mal zu einem Brand führt (wobei vermutl. mobile EVSE auch unter die Meldepflicht fallen) und eben auch 3,7kW-Wallboxen von der Meldepflicht betroffen sind)

 

Zitat:

und dort auch noch den preiswertesten Strom bekommt (Umsonst-Strom bei Aldi mal ausgenommen)

Du meinst wohl den Strom, wo man bei Problemen als erstes vom Stromnetz abgeworfen wird und am stärksten beobachtet wird, dass man das Preismodell zu Ungunsten des Kunden anpassen kann. Super :rolleyes:

 

notting


15.11.2019 23:11    |    ballex

Ehm, wie war hier noch gleich das Thema? Achso: "Jetzt noch eGolf oder warten auf ID.3?" ;)

 

Mich wundert ehrlich gesagt auch etwas, dass in der Umfrage der e-Golf vorne liegt. Liegt das daran, dass man das Design des Golf VII gewohnt ist? Technisch halte ich den ID.3 für das deutlich modernere Auto.


15.11.2019 23:11    |    remix

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

 

Das ist kompletter Quatsch, weil es keinen Sinn macht alles mit Ladesäulen zuzupflastern (Wartungskosten!) bzw. sonst dauernd jmd. von der Arbeit wegrennen müsste um sein fertig geladenes Auto wegzustellen.

Ist ganz sicher kein Quatsch:

ich beziehe mich auf die Fraunhofer-Studie; das Laden am Arbeitsplatz findet ja schon so statt;

für´s Laden am Arbeitsplatz braucht man auch gar keine Schnellladesäulen, wo man wegfahren müsste, sondern lieber viele Wallboxen und ggf. Lastmanagement; Opel baut das z.B. gerade auf seinem Parkplatz in Rüsselsheim;

 

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

 

...Erzähl keinen Unsinn, es gibt keine E-Auto-Ladeinfrastruktur ohne Meldepflicht: https://www.smarter-fahren.de/nachrichten/wallbox-meldepflicht/

(ich schreibe das, weil stundenlang 3,7kW über Schuko gerne mal zu einem Brand führt (wobei vermutl. mobile EVSE auch unter die Meldepflicht fallen) und eben auch 3,7kW-Wallboxen von der Meldepflicht betroffen sind)

niemand redet von einer Schukosteckdose als Dauerlösung - aber Meldepflicht für die mobile EVSE in der eigenen Garage müsste man mal klären - ich habe in der Garage auch schon mal Heizlüfter, Werkzeuge (grosse Tischsäge an Kraftstromsteckdose) etc. laufen; ausserdem haben wir eine Klimaanlage im Haus, die auch mal Tag und Nacht mit ähnlicher Last läuft - da fragt auch keiner nach;

es muss natürlich eine entsprechend dimensionierte Leitung und die Kraftstromsteckdose plus Absicherung vorhanden sein - kann ich natürlich auch anmelden, strebe ja keine genehmigungspflichtige Leistung an...

 

 

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

 

Du meinst wohl den Strom, wo man bei Problemen als erstes vom Stromnetz abgeworfen wird und am stärksten beobachtet wird, dass man das Preismodell zu Ungunsten des Kunden anpassen kann. Super :rolleyes:

 

notting

Ich gebe Dir recht, dass die Stromversorger wohl wieder abzocken wollen, obwohl wir schon den teuersten Strom in D haben; Fakt ist aber, dass derzeit der Strom zuhause der preiswerteste ist - billiger als an Ladesäulen; manche Arbeitgeber sponsern auch das Laden am Arbeitsplatz - das ist im Kommen;

 

das Laden zuhause ist ja der eigentliche Vorteil: eben nicht zum Laden wohinauchimmer fahren zu müssen;

und genau das wird durch die Fraunhofer Studie beschrieben: es setzt sich das durch, was funktioniert und praktisch ist: nicht das tolle Schnellladen an der "Elektrotankstelle" oder zwischendurch (irgendwo), sondern das bequeme Laden über Nacht zuhause;

die Energieversorger müssen heftig Gas geben und Ihre Netze optimieren; wenn die Politik da nicht Druck macht, kann Sie sich die Ziele für 2030 in die Haare schmieren;

 

das Problem ist auch nicht der letzte Meter oder die Wallbox und angeblich sind solche Lasten wie das Laden über Nacht zuhause ja auch kein Problem; es gibt ja auch seit Jahren steigende Anschlüsse von Wärmepumpen für Beheizung von Häusern...

 

Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass die Lobby der Energieversorger irgendwann extra Zähler für die privaten Wallboxen fordert und die Politik beeinflusst, den Strom für E-Autos vergleichbar der Mineralölsteuer teurer zu machen, als den Haushaltsstrom....

 

dann muss auch nicht der Stromkunde ohne Auto über steigende Strompreise die E-Mobilität quersubventionieren;

 

Diesel ist ja auch teurer als Heizöl und mit Heizöl zu fahren ist bekanntlich Steuerhinterziehung...


16.11.2019 07:15    |    mz4

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 15. November 2019 um 09:08:18 Uhr:

Der Tesla-Fanboy verteidigt natürlich den Murks, war klar, kennt man auch schon von Apple.

Nein hat mit Fanboy überhaupt nix zu tun.

 

Mich interessiert die eMobilität gerade null.

Hab mir grad nen 7 Sitzer Hochdachkombi gekauft mit Benzin und nächstes jahr kommt der RAM1500 CrewCab Long Bed auf LPG dazu. die Viper RT10 schauen wir mal ob nächstes Jahr die richtige zum Verkauf steht und gesellt sich zu 4 BMWs und einem 7Sitzer G20 ChevyVan Oldtimer.

 

Mir ist die eMobilität sozusagen total egal auch wenn Benzin 3-4€/L Kostet.

Örtlich bin ich auch flexibel und muss nichts aus d heraus machen weshalb ich nen teufel tun werde irgendetwas aufzubauen was mich in diesem Land binden würde.

 

Ich sehe deshalb alles etwas aus einer Beobachterposition und lese nicht nur die verlinkten schlecht recherchierten Artikel welche alle nur Kopien eines einzigen sind sondern eben auch noch etwas mehr von allen Seiten.


16.11.2019 07:21    |    mz4

Zitat:

@Dynamix schrieb am 15. November 2019 um 09:33:05 Uhr:

Man darf halt nicht den Fehler machen Tesla mit etablierten Herstellern wie VW zu vergleichen.

 

Tesla ist für einen Hersteller noch jung, die haben nicht die Kapazitäten oder die Größe eines etablierten Massenherstellers.

 

Es ist ein Wunder daß der Laden überhaupt funktioniert.

Sehe ich so ähnlich wobei "e" Mobilität für alle neuland ist und war..

Da ist Tesla zukunftsweisend.

Was Karosserie (Spaltmaße), Ergonomie und Variabilität usw.. angeht haben sie halt noch aufholbedarf ohne ende.

Mich würde es ankäsen für jeden Mist den Touchscreen benutzen zu müssen.

Oder das ich nicht sagen kann mit wieviel KM Ladung ich am Ziel ankommen will. (Navi)..

 

Generell ist die Tesla bedienung noch unfertig.

Klar kann man sich daran gewöhnen. (will ich aber nicht)

 

Mit dem Tempo wie Tesla die Produktion umstellt, verbessert ist es in der Tat ein Wunder damit da überhaupt irgendwas funktioniert.

Klar VW ändert auch 1-2 am Tag ein Motorcode (in Spitzenzeiten) oder auf einmal ist ne andere Bremsdimension am Wagen das "stört" die Produktion aber nicht da die Aufnahmen usw.. ja alles gleich bleibt.


16.11.2019 07:24    |    mz4

Zitat:

@Goify schrieb am 15. November 2019 um 11:26:01 Uhr:

Gut wäre, wenn Tesla die Feuerwehren unterstützen würde.

Das ist ein gutes Beispiel dafür das die eMobilität einfach noch nicht "angekommen" ist.

Es existiert noch kein Akkurecycling für die Akkupacks.

Da heißt es immer kommt... kommt...

Ich bin gespannt wann wir hier wirklich auch von Nachhaltigkeit ausgehen können und defekte Akkupacks wirklich recycled werden. (von nem Unfaller die unversehrten Akkus zu verkaufen/schlachten wird ja gemacht)


16.11.2019 07:26    |    mz4

Zitat:

@Dynamix schrieb am 15. November 2019 um 11:38:04 Uhr:

Ich wäre ja eher dafür das die Hersteller die das Geld, die Kapazitäten und das Know How haben perfekte Autos auf den Markt werfen aber das haben die trotz Jahrzehnten an Zeit nicht hinbekommen. Warum soll Tesla die es noch keine 20 Jahre gibt plötzlich das Auto bauen das den Planeten rettet, nie kaputt geht, nichts kosten soll und dazu noch 200% biologisch abbaubar sein soll bauen wenn es die etablierten Hersteller allesamt nicht besser können?

Dann verdient ja keiner mehr ;)

Die Autos sollen doch immer komplizierter, unreparabel und weniger haltbar werden.

Wir hätten auch schon längst super sparsame Benzinmotoren und Hybride wenn halt nicht die letzten40 Jahre immer nur das bestehende querfinanziert geworden wäre.


16.11.2019 07:28    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 15. November 2019 um 16:16:25 Uhr:

Es ist schon kurios:

Das ist auch so etwas. also ob man Atommüll oder Sprengstoffe durch die gegen karren würde.

Werkstätten dürfen gar nicht an die Autos ran außer mit zich teuren Schulungen wohingegend der Privatmann alles schrauben kann und darf.


16.11.2019 07:35    |    mz4

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 15. November 2019 um 20:21:41 Uhr:

"Ein Drittel der Fahrer von E-Autos in Deutschland nutzt zum Laden eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit höchstens 3,7 Kilowatt. Die meisten seien mit der Leistung zufrieden, obwohl es stärkere Systeme gibt, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Studie des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.

Das Problem bei der 3,7KW Ladung ist aber das sie quasi nur über Nacht sinnvoll machbar ist.

Hatte der Horst da nicht mal ein Ausführliches Video zum Thema Laden und vorallem Ladeverluste bei 3/7/11/22 KW gemacht und warum es keinen Sinn gibt mit weniger als 11 besser 22KW zu laden.

 

ich meine es waren einige % allein zwischen 11 und 22 KW zwischen bezahltem und geladenem Strom verpuffte.

 

Das mag aktuell noch egal sein. Aber bedenkt mal folgendes.

Ich tanke da wo ich gerade bin ob die Tankstelle 1-2cent teurer ist juckt mich nicht die Bohne.

ABER alle die ich so kenne die fahren teils 10KM und mehr umweg nur um 1-2cent pro Liter billiger zu tanken! bei nem Preis von ca. 145cent pro Liter sind 1cent differenz halt weniger als großzügige 1% Preisersparnis (Die wahrscheinlich allein durch den umweg schon wieder weg sind weil Reifen, KM usw.. Verliert das Auto mehr als nur benzin)

 

Wenn bei Benzin/Diesel also schon "hetzerische" 0,6% eine Rolle spielen und bei der Ladung des Elektroautos dann auf einmal 10-20% Verlust im Raum stehen (zwischen schlimmster und bester Möglichkeit) wird der aufschrei groß.

nicht sofort erst wenn die Bildzeitung die Masse der Unwissenden darauf hin weist und diese dann wie die Lemminge nachforschen und dann nach dem ersten Jahr geschockt von der Nachzahlung anfangen zu denken.

Glaubt ihr dann wirklich das auch nur irgendjemand noch unter 11KW laden will.. vermutlich sogar 22KW


16.11.2019 07:44    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 15. November 2019 um 21:32:19 Uhr:

 

die eine Million E-Autos, die Frau Merkel 2020 auf der Strasse haben wollte, hat auch deshalb nicht geklappt;

Hier sehe ich Renaults anlehnung an 1940 den KZ-E oder war es K-ZE ;)

doch als ideale Mobilitätslösung.

 

Heute kauft sich doch kaum jemand ein Auto für 20000€ und mehr. schon gar nicht ein "Ding" unbekannter Antriebsform. diese Autos kaufen entweder Gewerbetreibende oder sie werden Gewerbe oder Privat geleast.

 

der kleine Renault soll unter 10000€ kosten vermutlich sogar nur 8000€.. ob er in der EU als Dacia KZE (so könnte man es ja als Ka(t)zeeeee aussprechen ;)) (vielleicht noch 30-50€/m Batteriemiete -> sorgenfrei)

Sowas braucht dann auch keine Föderungen mehr. reicht absolut aus um in die Arbeit und zurück zu kommen als Zweitwagen für die Familie oder für den Single reicht es auch allein.

Da muss es kein überteuerter Smart sein oder eine Volkswagen UP/Lupo Dose für den doppelt bis 3 fachen Preis.

Wenn das kommt sieht es für eGo, Sion ziemlich blöd aus weil die günstige Niesche in die das Geschäftsmodell zieht weg bricht.

wie unkomfortabel es sein kann hat ja Streetscooter/eGo schon gezeigt.. kost trotzdem noch einiges.


16.11.2019 07:50    |    mz4

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

Das ist kompletter Quatsch, weil es keinen Sinn macht alles mit Ladesäulen zuzupflastern (Wartungskosten!) bzw. sonst dauernd jmd. von der Arbeit wegrennen müsste um sein fertig geladenes Auto wegzustellen.

Dass Professionelle Ladesäulen mind. 1x im Jahr eine Wartung/Tüv brauchen die vermutlich nicht der 80€ für den Kaminfeger ensprechen werden ;) geht gerne mal unter.

 

Ich stelle mir das Ladechaos gerade Bildlich vor.

Gab es da nicht mal einen Film dazu?

 

Ich würde nicht mal 3min Umweg akzeptieren.

Geschweige denn aus dem Haus rennen zum Ladepunkt das Auto abstecken, umparken und wieder zurück. *lool* das sind schnell 20min die dafür flöten gehen.

 

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

Erzähl keinen Unsinn, es gibt keine E-Auto-Ladeinfrastruktur ohne Meldepflicht: https://www.smarter-fahren.de/nachrichten/wallbox-meldepflicht/

(ich schreibe das, weil stundenlang 3,7kW über Schuko gerne mal zu einem Brand führt (wobei vermutl. mobile EVSE auch unter die Meldepflicht fallen) und eben auch 3,7kW-Wallboxen von der Meldepflicht betroffen sind)

Ich denke die Daumenschrauben werden da erst noch angezogen werden.

Das ist wie wenn man jetzt nur DSL mit 3-16Mbit bekommt und nichts ausgebaut wird weil es eben so ist.

oder man nur 2g Handy Netz im Ort hat.

 

Wir leben in einer chaotisch strukturierten Welt wo es an allem fehlt und dann kommt das nächste chaos dazu.

 

Zitat:

@notting schrieb am 15. November 2019 um 21:39:34 Uhr:

Du meinst wohl den Strom, wo man bei Problemen als erstes vom Stromnetz abgeworfen wird und am stärksten beobachtet wird, dass man das Preismodell zu Ungunsten des Kunden anpassen kann. Super

Ich sage ja die Daumenschrauben kommen noch nach der "abwrackprämie" für Verbrenner wenn die Mittelschicht die Gemolken werden kann sich ihren neuen quersubventionierten e flitzer hin gestellt hat und der dann auf ein mal teurer ist als ihr "guter" alter...


16.11.2019 07:56    |    remix

Zitat:

@mz4 schrieb am 16. November 2019 um 07:35:41 Uhr:

....

Glaubt ihr dann wirklich das auch nur irgendjemand noch unter 11KW laden will.. vermutlich sogar 22KW

naja - offensichtlich ist das momentan ein sehr beliebtes und weitverbreitetes Modell:

 

die unkomplizierte "Schnarchladung" zuhause, nachts, ggf. immer , wenn das Auto steht und Zeit dann keine Rolle spielt; es setzt sich das durch, was funktioniert, preiswert und bequem ist...

 

Zitat:

@mz4 schrieb am 16. November 2019 um 07:50:58 Uhr:

 

Ich sage ja die Daumenschrauben kommen noch nach der "abwrackprämie" für Verbrenner wenn die Mittelschicht die Gemolken werden kann sich ihren neuen quersubventionierten e flitzer hin gestellt hat und der dann auf ein mal teurer ist als ihr "guter" alter...

das denke ich auch - irgendeine "Mobilitätsstrom-Abgabe" für Fahrer von E-Autos muss ja kommen....

der Staat lässt es sich doch nicht nehmen, beim Individualverkehr weiter abzukassieren und irgendwann geht die Mineralölsteuer ja dann auch zurück....


16.11.2019 08:05    |    mz4

Zitat:

@remix schrieb am 16. November 2019 um 07:56:45 Uhr:

naja - offensichtlich ist das momentan ein sehr beliebtes und weitverbreitetes Modell:

 

die unkomplizierte "Schnarchladung" zuhause, nachts, ggf. immer , wenn das Auto steht und Zeit dann keine Rolle spielt; es setzt sich das durch, was funktioniert, preiswert und bequem ist...

Ich sagte ja "aktuell" wird es gemacht.

Aber wenn es um die Masse geht und die Haushaltsfinanzierung wird genau geschaut und wenn dann die 16A Dose 20% verlust gegen über der 22KW Wallbox hat wird da auf die Barrikaden gegangen.

 

Ich sehe jetzt schon Volksaufstände und Klagewellen (würden sie gern) wenn das die Endkunden mit bekommen weil sie beim Fahrzeugkauf nicht mit 2Meter großen buchstaben drauf hin gewiesen wurden das wenn sie an der Schuko Dose laden von 1KW eingang nur 0,8KW im Akku ankommen und man sie doch hinweisen hätte müssen das mit einer Wallbox von 1KW immerhin 0,95KW im akku angekommen wärden.

oder so ähnlich.

 

Aktuell ist "was ich nicht weiß macht mich nicht heiß weil ich bin ja eHipster und COOL deshalb darf es etwas teurer sein"....


16.11.2019 11:12    |    Emsland666

Wenn es nur diese Auswahl wäre, der Golf. Beim ID.3 konnte ich bei der Konfi kein Schiebedach finden, ist für mich ein Muss!


16.11.2019 15:09    |    mz4

HarzIV Cabrio...


16.11.2019 15:33    |    remix

würde mich auch interessieren - der ID3 hat ja keine B-Säule; da würde ein Schiebedach wohl die Stabilität der Fahrgastzelle zusehr schwächen ?!


Deine Antwort auf "Jetzt noch eGolf oder warten auf ID.3"

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