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05.11.2019 11:29    |    jennss    |    Kommentare (504)

Welches Auto wäre eure Wahl?

Der Vergleich eGolf vs. ID.3 ist nicht für mich, aber ich glaube, so manch einer steht vor der Überlegung, jetzt noch beim eGolf zuzuschlagen, da es sehr hohe Rabatte geben soll. Der ID.3 wird seit gestern produziert, aber nach außerhalb erst im Sommer 2020 geliefert. Die jetzigen Autos dienen wohl Testreihen bzw. Mitarbeitern. Der Golf soll relativ kurzfristig zu bekommen sein, also mit 2 oder 3 Monaten Lieferzeit, wenn ich richtig informiert bin. Das Basis-Modell des ID.3 bekommt man wohl auch erst Ende 2020 oder vielleicht noch später (?) Zuerst werden ja die First-Edition-Käufer beliefert. Wann die Basismodelle in den Handel kommen, ist noch nicht klar.

 

Nun hat die Bundesregierung statt 4000 € als Umweltprämie 6000 € beschlossen. Ich vermute mal, das geht auch schon für den eGolf. Bisher war zu lesen, dass inkl. Rabatte die Preis zwischen 19000 und 22000 € liegen. Mit erhöhter Prämie sind es dann wohl noch mindestens 1000 € weniger, denn der Hersteller könnte die zusätzlichen 1000 € Eigenanteil bei der Prämie mit übrigen Rabatten verrechnen.

Also beim eGolf kann man im besten Fall (vermutlich Schwerbehindertenrabatt) von einem Preis ab 18000 € ausgehen. Der eGolf ist recht gut ausgestattet (Alufelgen, Discover Pro Navi, LED-Scheinwerfer, Comfortline-Sitze etc.). Jedoch braucht es noch die Schnellladung (ca. 625 €) und ggf. die Wärmepumpe (975 €). Der Basis ID.3 dürfte die Schnellladung schon dabei haben, jedoch ansonsten sicher nur auf Trendline-Level liegen (Stahlfelgen, Halogenlicht). Der eGolf ist ein Golf 7, aber noch immer ein modernes Auto, zumal auch der 8er auf der MQB-Plattform basiert. Ich sehe folgende jeweilige Vorteile:

 

Pro eGolf:

- Preis im Schnitt wohl ab ca. 20000 € (ID.3 geschätzt ab ca. 23000 €, wobei ich von wenig zusätzlichem Rabatt ausgegangen bin)

- Qualität innen (weichere Kunststoffe)

- Früher lieferbar

- Mehr Ausstattung (LED Scheinwerfer, Discover Pro, aber Schnelllader gegen Aufpreis)

- Probefahrt jetzt möglich

 

Pro ID.3:

- 150 statt 136 PS

- Hinterradantrieb (sehe ich als Vorteil: Bessere Beschleunigung auf Nässe und kleinerer Wendekreis)

- Mehr Platz, auch höher, d.h. 1,55 m statt 1,45 m Höhe beim eGolf (Geschmackssache)

- 330 km statt 231 km WLTP-Reichweite bzw. 45 kWh netto statt ca. 32 kWh netto (35 kWh brutto)

- DC-Laden mit 100 kW statt 50 kW und AC mit 11 statt 7,2 kW

- Anhängerkupplung für Fahrradträger möglich

 

Wie wäre eure Entscheidung?

j.

 

PS: VW hat jetzt die Homepage überarbeitet. https://www.volkswagen-newsroom.com/de/modelle-3493

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01.12.2019 13:45    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:16:53 Uhr:

Solange ein E-Auto noch nicht mal einen kleinen Hänger für den Einkauf im Baumarkt oder die Gartenabfälle ziehen an, solange wird das nichts für die Masse.

Braucht die Masse sowas? Beim Einkauf im Baumarkt kann man sich einen Transporter leihen (15 €/h bei Obi). Da braucht man sich keinen Anhänger zu leihen. Für Gartenabfälle haben wir hier ein System mit Tonne. Ich weiß nicht, wie das woanders ist. Eine AHK habe ich nie vermisst, aber ich bin vielleicht auch nicht die Masse ;).

Grüngut-Tonne ist IMHO sehr selten. Bei uns gibt's IIRC 1-2x/Jahr Grüngut-Abholung, fertig.

 

https://de.statista.com/.../

Zitat:

Diese Statistik zeigt das Ergebnis einer Befragung in Deutschland zur Ausstattung des meistgefahrenen PKW im Haushalt. Im Jahr 2019 war das hauptsächlich gefahrene Auto von rund 24 Prozent der PKW-Fahrer mit PKW im Haushalt mit einer Anhängerkupplung ausgestattet.

Dazu kommen noch die Fälle, wo das hauptsächl. gefahrene Auto keine AHK hat weil warum auch immer alle paar Jahre neu gekauft wird (und das eben jedes Mal extra kostet) und dieser Job dem älteren Zweitwagen mit AHK überlassen wird.

 

Bei mir in der Familie haben quasi alle Erstfahrzeuge in der Familie eine AHK, oft auch weitere Fahrzeuge in der Familie.

 

Außerdem

- sind die Miet-AH von Baumarkt & Co. meist kostenlos

- will man div. Dreck nicht im Auto haben bzw. nicht wieder aus dem Miet-Transporter rausfegen müssen wollen (bei AH nicht so schlimm bzw. einfacher zu reinigen).

 

[...]

 

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

Zitat:

Solche Dinge sind es, die die Alltagstauglichkeit zunichte machen und nicht 100 km mehr oder weniger Reichweite oder 5 Minuten mehr oder weniger Aufladedauer.

Du meinst nicht Alltagstauglichkeit, sondern Urlaubstauglichkeit :). Heutzutage machen doch eh alle Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff oder in Asien per Flugzeug... :D ;)

 

Ich denke, für den Wohnwagenzug ist ein Verbrenner wesentlich besser, eben auch, weil der Verbrauch damit dann so sehr steigt, dass die Reichweite stark schmilzt. Für den Wohnwagen würde ich dann schon mindestens ein Model 3 LongRange nehmen. Ein Auto mit kleiner Kapazität macht da keinen Sinn.

 

In diesem Artikel von Mai 2019 ist eine Liste:

Hatte ich auch gerade gepostet ;-)

Und auch https://www.electrive.net/.../

 

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

[...]

Aber in 2020 kommen sicher noch welche dazu.

Welche könnten das sein?

 

notting


01.12.2019 13:58    |    jennss

Beim ID.3 wissen wir es noch nicht sicher. Vielleicht bekommt die Version mit 77 kWh eine AHK für Anhänger? Ich rechne auch bei Mercedes mit E-Modellen, die eine AHK bekommen können. Ich denke, die meisten AHKs werden für Fahrradträger angeschafft und sowas soll ja auch bei mehreren E-Autos gehen. Beim ID.3 wurde bisher geschrieben, dass es mindestens eine AHK für Fahrradträger geben wird. Der Mangel an Angeboten, die einen Fahrradträger am Heck aufnehmen können, wird wohl bald gelöst, vielleicht auch für die kleinen Anhänger, aber die Sache mit Wohnwagen ist eben auch ein Reichweitenproblem.

j.


01.12.2019 16:38    |    mz4

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:16:53 Uhr:

Ich verstehe nicht, warum bisher nur Tesla ein Elektroauto anbietet, das eine alltagstaugliche Anhängelast hat! Leider ist das für die Mehrheit unbezahlbar.

und selbst mit Anhänger geht wie im test im Schneckentempo der verbrauch von 29 auf 39 hoch...

Jetzt steht vielleicht nicht jeder Wohnwagenfahrer auf 80 nach Tacho um dann von jedem 2. LKW überholt zu werden und hat auch ne 100kmh zulassung was unterm Strich 110-120kmh Reisegeschwindigkeit bedeutet...

 

Macht dann mit Anhänger beim Cybertruck mit 3 Motore von 850KM Reichweite noch 450 übrig bleibende ;)

 

Mit nem ID:3 kommt man dann vermutlich nur der Berg runter von "Supercharger" zu "Supercharger" *böseböse*


01.12.2019 16:42    |    mz4

Zitat:

@notting schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:29:42 Uhr:

Die kommenden Caravans werden hoffentl. weniger stark gezogen werden müssen mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man techn. gesehen den Akku auch zur Stromversorgung der Gerätschaften im Caravan verwenden kann: https://www.electrive.net/.../

Stellt sich nur die Frage nach der Praktikabilität des Ladens -> immer in die Parklücke rangieren, die Akkus sind untersch. schnell voll/leer usw.

Ja das ist ja alles schön und gut aber neues E-Auto und neuen Camper...

am besten noch ein neues Haus und wenn man schon dabei ist auch gleich ne neue Frau..

Kost ja nix lool...

 

Die Wohnwagenfahrer die ich kenne kaufen die entweder alle >=30 Jahre neu und dann bis nix mehr geht.

oder kaufen gebrauchte mit >10 Jahre auf dem Buckel.

und das sind jetzt nicht die ärmsten schlucker..

 

Klar kann man sich ein Model X kaufen und dazu ein elektrischen Anhänger... oder man kauft ein Haus..


01.12.2019 16:51    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

Braucht die Masse sowas? Wie viel Prozent der Autos werden mit AHK verkauft? Vielleicht 10%? Beim Einkauf im Baumarkt kann man sich einen Transporter leihen (15 €/h bei Obi). Da braucht man sich keinen Anhänger zu leihen. Für Gartenabfälle haben wir hier ein System mit Tonne. Ich weiß nicht, wie das woanders ist. Eine AHK habe ich nie vermisst, aber ich bin vielleicht auch nicht die Masse ;). Autos mit Anhänger sehe ich auf den Straßen nur ziemlich selten.

Nein die Masse braucht das nicht.

Du hast schon recht es sind vermutlich nicht mal 10%.

Ist aber ein schönes Beispiel wie man die Effizienz des E-Antriebs komplett zerreden kann.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

Es gibt noch andere. Der e-Tron z.B. kann auch viel ziehen, aber die Kritik ist schon richtig. Ich verstehe auch nicht, warum man das bei den kleineren E-Autos bisher nicht realisiert. Soweit ich weiß soll es an der Struktur des Chassis liegen (Akku liegt im Weg), nicht an der Leistung des Antriebs.

Gibt es nur "den" e-Tron oder ist das eine Modellfamilie? (Dachte das sind mehrere)

 

Zitat:

@jennss schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:35:32 Uhr:

Ich denke, für den Wohnwagenzug ist ein Verbrenner wesentlich besser, eben auch, weil der Verbrauch damit dann so sehr steigt, dass die Reichweite stark schmilzt. Für den Wohnwagen würde ich dann schon mindestens ein Model 3 LongRange nehmen (~50000 €). Ein Auto mit kleiner Kapazität macht da keinen Sinn. Ein Campingurlaub wird in Zukunft etwas für Reiche sein...

Hast du den Verbrauchstest mit nem rel. kleinen ~1,5T Wohnanhänger mit nem ModelX bei euch da oben nicht auf YT gesehen. (ich mein flacheres Land gibts nur noch in der Wüste ;))

 

Zitat:

Im Schnelldurchlauf nochmals aufgeführt können folgende Elektroautos mit einer Anhängerkupplung ausgestattet werden, beziehungsweise kommen ab Werk mit einer solchen daher:

Aber in 2020 kommen sicher noch welche dazu.

Na eine AHK ist ja ganz nett ist halt die Frage ob es ein Dekoknüppel an der Stoßstange ist oder ob das wirklich nutzbar ist.

In anbetracht des Tests mit dem Model X ist das schon verrückt wie der Stromverbrauch nach oben geht..

Ich will da mal ein Test über nen Alpenpass sehen ;)


01.12.2019 16:51    |    notting

Zitat:

@mz4 schrieb am 1. Dezember 2019 um 16:42:03 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 1. Dezember 2019 um 13:29:42 Uhr:

[Caravan mit E-Unterstützung]

Ja das ist ja alles schön und gut aber neues E-Auto und neuen Camper...

am besten noch ein neues Haus und wenn man schon dabei ist auch gleich ne neue Frau..

Kost ja nix lool...

 

Die Wohnwagenfahrer die ich kenne kaufen die entweder alle >=30 Jahre neu und dann bis nix mehr geht.

oder kaufen gebrauchte mit >10 Jahre auf dem Buckel.

und das sind jetzt nicht die ärmsten schlucker..

 

Klar kann man sich ein Model X kaufen und dazu ein elektrischen Anhänger... oder man kauft ein Haus..

Die werden wohl etwas länger einen Verbrenner brauchen. Aber die typ. Ziele für Camper dürften ohnehin nicht in Umweltzonen & Co. liegen?! ;-)

 

notting


01.12.2019 16:56    |    mz4

Zitat:

@notting schrieb am 1. Dezember 2019 um 16:51:15 Uhr:

Die werden wohl etwas länger einen Verbrenner brauchen. Aber die typ. Ziele für Camper dürften ohnehin nicht in Umweltzonen & Co. liegen?! ;-)

Mir ging es da eher mal um Vergleiche was für Summen da im Raum stehen und dann ist es noch nix "luxuriöses"...

 

Ich denke da an die ganzen Käsehäppchen äh wie hießen die noch ??? ich glaub auf den meist gelben Nummernschildern steht NL...

Nicht Ledig? naja die wollen ja ab 2030 keine Verbrenner mehr (oder haben die das wieder geändert)...

Ich war auf jedenfall verwundert wie viele Model S und Model X dieses Jahr am Gardasee waren mit B,NL,DK... allerdings keine Hänger in sicht.

Reformiert nun die E-Mobilität die zweit Wohnung :p


01.12.2019 17:03    |    notting

Zitat:

@mz4 schrieb am 1. Dezember 2019 um 16:56:39 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 1. Dezember 2019 um 16:51:15 Uhr:

Die werden wohl etwas länger einen Verbrenner brauchen. Aber die typ. Ziele für Camper dürften ohnehin nicht in Umweltzonen & Co. liegen?! ;-)

Mir ging es da eher mal um Vergleiche was für Summen da im Raum stehen und dann ist es noch nix "luxuriöses"...

 

Ich denke da an die ganzen Käsehäppchen äh wie hießen die noch ??? ich glaub auf den meist gelben Nummernschildern steht NL...

Nicht Ledig? naja die wollen ja ab 2030 keine Verbrenner mehr (oder haben die das wieder geändert)...

Da fehlt der Teil mit "neu zulassen"?!

 

Zitat:

Ich war auf jedenfall verwundert wie viele Model S und Model X dieses Jahr am Gardasee waren mit B,NL,DK... allerdings keine Hänger in sicht.

Reformiert nun die E-Mobilität die zweit Wohnung :p

Zweitwohnungssteuer gibt's auch schon bzw. immer öfter Kurtaxe & Co.

 

notting


08.12.2019 19:51    |    Alexander67

Nun ja, da fehlte mindestens eine Option.

Jetzt noch kein reines E-Auto.

 

Das passt derzeit einfach nicht in mein Fahrprofil.

E-Klasse Diesel-Plug-In-Hybrid ist mir zu teuer.

Sind so Pi mal Daumen 60t€.

Und da mein Drittwagen für große Transporte eh besser als jede E-Klasse Kombi ist, würde mir derzeit zum Überbrücken ein kleiner 100PS Yaris Hybrid reichen.

 

Da derzeit kein zwingender Handlungsbedarf besteht eilt diese Frage aber nicht.

 

Daher derzeit warten.

Aber ob es ein ID oder überhaupt ein VW wird ist fraglich. Einfach mal abwarten.

Und für den Fall von Handlungsbedarf ist der Plan B einfach. Yaris Hybrid. OK, wenn es günstig ist auch größer.


08.12.2019 20:50    |    Gruendling

Ich würde schnell zuschlagen. nicht wegen dem Auto, sondern der Wallbox. Wer zu lange wartet, bekommt keine mehr, da die lieben Nachbaren schon alle ein haben, und der Straßenstromverteiler zu klein wird. Es gibt Gemeinden da gibt es jetzt schon, bei der Hälfte der Stadtviertel, gar keine Wallboxen mehr! Da alte oder gewachsen Ortschaften, im Allgemeinen keinen Platz für neue großen Verteiler haben. Das heißt: schönes Haus, für die neue e-Mobility unbrauchbar. Wer neu baut sollt immer die Stromversorgung so auslegen, dass eine 22 KW Box nachrüsten kann. Ich habe sehr viel Glück. Der Vorbesitzer hat das 50 Jahre altes Haus für 60 KW ausgelegt!

Der e-Golf ist das erwachsene und vernünftige Auto.

Der ID-3 hat mir zu viele spielerrein. Ab und zu ist weniger mehr. . .

Ich persönlich habe mich in den BMW i3 verliebt. (keine Kinder und selber ein Spielkind)

Grüße Frank


08.12.2019 21:02    |    guenther8144

VW hat eine unverständliche Privatleasing Politik nach Information meines VW Händlers : Ich wollte einen e-Golf

leasen. Dazu sagte mir der Händler ich müsste ein Fremdfabrikat dazu in Zahlung geben. Da ich meinen 3er Touring gerade verkauft hatte, konnte ich kein FZ. In Zahlung geben, also war der Leasingvertrag hinfällig.

Interessanter Weise gibt es diese Einschränkung beim ID.3 nicht. Ehe ich aber den ID. 3 in evntl. einem Jahr bekomme kaufe ich bei meinem BMW Händler ein anderes E Fz.

Was haltet ihr von dieser seltsamen Verkaufsverhinderungsstrategie von VW ?


08.12.2019 21:02    |    Alexander67

Zitat:

@Gruendling schrieb am 8. Dezember 2019 um 20:50:30 Uhr:

Ich würde schnell zuschlagen. nicht wegen dem Auto, sondern der Wallbox. Wer zu lange wartet, bekommt keine mehr, da die lieben Nachbaren schon alle ein haben, und der Straßenstromverteiler zu klein wird. Es gibt Gemeinden da gibt es jetzt schon, bei der Hälfte der Stadtviertel, gar keine Wallboxen mehr! Da alte oder gewachsen Ortschaften, im Allgemeinen keinen Platz für neue großen Verteiler haben. .....

Grüße Frank

Je nach Situation ein sehr gutes Argument.

So kurz bis mittelfristig.

Langfristig wird sich eben was ändern müssen.

 

Als Gegenbeispiel muss man aber auch die Laternenparcker betrachten, die gar keinen eigenen Parkplatz haben.

Oder diejenigen die Solarzellen mit Pufferspeicher oder gar Kraft-Wäsche-Kopplung haben und so den Strom selbst erzeugen.

Oder...

 

PS.: Die Wallbox kann man auch bei Plug-In-Hybrid nutzen ist ist kein zwingender Grund für ein rein elektrisches Fahrzeug.


08.12.2019 22:39    |    bueckler

Zitat:

@LA Ryder schrieb am 5. November 2019 um 15:48:19 Uhr:

Heckantrieb + Winter = ohje

das wird noch viele Neulinge negativ überraschen

Ich fahre seit Jahrzehnten Fahrzeuge mit Heckantrieb. Sehe keine substantialen Probleme dabei.


08.12.2019 22:47    |    Alexander67

Zitat:

@bueckler schrieb am 8. Dezember 2019 um 22:39:23 Uhr:

Zitat:

@LA Ryder schrieb am 5. November 2019 um 15:48:19 Uhr:

Heckantrieb + Winter = ohje

das wird noch viele Neulinge negativ überraschen

Ich fahre seit Jahrzehnten Fahrzeuge mit Heckantrieb. Sehe keine substantialen Probleme dabei.

Es geht ja auch um Neulinge.

Allerdings denke ich ASR und ESP werden da schon effektiv eingreifen.

Macht ABS ja heutzutage auch bei jedem Bremsvorgang auf Eis und Schnee.

 

Die Elektronik muss dann eben ein wenig mehr arbeiten um ein Ausbrechen effektiv zu verhindern.


08.12.2019 22:48    |    jennss

Zitat:

@Gruendling schrieb am 8. Dezember 2019 um 20:50:30 Uhr:

Ich würde schnell zuschlagen. nicht wegen dem Auto, sondern der Wallbox. Wer zu lange wartet, bekommt keine mehr, da die lieben Nachbaren schon alle ein haben, und der Straßenstromverteiler zu klein wird. Es gibt Gemeinden da gibt es jetzt schon, bei der Hälfte der Stadtviertel, gar keine Wallboxen mehr! Da alte oder gewachsen Ortschaften, im Allgemeinen keinen Platz für neue großen Verteiler haben. Das heißt: schönes Haus, für die neue e-Mobility unbrauchbar. Wer neu baut sollt immer die Stromversorgung so auslegen, dass eine 22 KW Box nachrüsten kann.

Eigentlich muss man keine Wallbox haben. Der Ladeziegel, der beim Auto meist dabei ist, geht auch, lädt nur langsamer (2,3 kW). Zuhause ist das meist kein Problem, zumal man oft eh nur das nachlädt, was gerade verfahren wurde und nicht von 0 auf 100%.

 

22 kW ist doch nicht unproblematisch, denke ich. Bis 11 kW kann man eine ohne Erlaubnis anbauen (nur anmelden), darüber geht es nicht immer.

j.


09.12.2019 05:57    |    Gruendling

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 8. Dezember 2019 um 21:02:20 Uhr:

 

Je nach Situation ein sehr gutes Argument.

So kurz bis mittelfristig.

Langfristig wird sich eben was ändern müssen.

 

Als Gegenbeispiel muss man aber auch die Laternenparcker betrachten, die gar keinen eigenen Parkplatz haben.

Oder diejenigen die Solarzellen mit Pufferspeicher oder gar Kraft-Wäsche-Kopplung haben und so den Strom selbst erzeugen.

Oder...

 

PS.: Die Wallbox kann man auch bei Plug-In-Hybrid nutzen ist ist kein zwingender Grund für ein rein elektrisches Fahrzeug.

Ich weiß, aber es gab die Frage e-Golf oder ID-3.

Ich würde mir jetzt keinen neuen Stromer kaufen. Neuwagen selbst mit Umweltprämie sind mir zu teuer. Ich beschäftige mich mit dem Thema schon über 2 Jahre. Ich habe Probefahrten hinter mir. Auch mit plug in Hybrid. Und der reine Stromer hat gewonnen!

Aber wir sollten mit dem Abgesang des Verbrenners vorsichtig sein. Ich bin auf einen Anhänger angewiesen. Und solange die, jetzt schon 3 E-Autos Modelle so teuer sind, bleibt mir mein Verbrenner erhalten! Und rein von der ECO-Bilanz gibt es auch mit den Verbrenner alternative Kraftstoffe.

Also offenbleiben. Und seine Bedürfnisse mal neutral bewerten! Denn ein Einfaches weiter so, darf es nicht geben. (ein Politiker geklaut). Oder was uns immer Unternehmensberater sagen: „komm aus deiner Komfortzone raus“

 

Grüße Frank


09.12.2019 06:48    |    Gruendling

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Dezember 2019 um 22:48:38 Uhr:

 

Eigentlich muss man keine Wallbox haben. Der Ladeziegel, der beim Auto meist dabei ist, geht auch, lädt nur langsamer (2,3 kW). Zuhause ist das meist kein Problem, zumal man oft eh nur das nachlädt, was gerade verfahren wurde und nicht von 0 auf 100%.

 

22 kW ist doch nicht unproblematisch, denke ich. Bis 11 kW kann man eine ohne Erlaubnis anbauen (nur anmelden), darüber geht es nicht immer.

j.

Im Grunde hast du recht. Aber in 5% meiner Fahrten komme ich über 200 km pro Tag. Dann habe ich ein 3 Stunden Aufenthalt Zuhause. Da möchte ich den Wagen wieder voll haben (zu 80% laden, Batterien schonen! Dann leben die länger…..) . Ich bin auf ein älteres Model scharf. Der hat „nur“ 160 Kilometer Reichweite (Im Winter so 120 km) und wenn mein Schätz über 200 tkm auf der Uhr hat, dürfte sich die Reichweite auf 130 km (Im Winter so 100 km) verringern. unter 90 Kilometer Reichweite muss was geschehen. Da ich aber so ca. 15 bis 25 tkm pro Jahr fahre habe ich da 4 bis 8 Jahre Zeit. Und bis dahin ist die Batterietechnik viel weiter.

Du kannst noch eine Stufe besser werden. Den ein 32 Amper Kraftstromanschluss / Drehstromanschluss kann man sich jederzeit in die Garage legen lassen. Ein mobiles Ladegerät dran und du hast volle 22 KW. Wie das die Laternenparker machen, keine Ahnung. Ich habe ein Haus und kann 3 bis 5 Autos auf mein Grundstück parken. (Luxusproblem) Für uns heißt das, es gibt einen 3ten Wagen. (für zwei Personen… Irre).

Sollte ich vom TÜV von meinen Verbrenner geschieden werden. Leihe ich mir ein KFZ mit Anhängerkupplung aus. (Plan B in ein paar Jahren)

Man sollte nicht hinter den alten Dingen Hinterhertrauern. Sondern sich an den neuen Möglichkeiten erfreuen.

Grüße Frank


09.12.2019 07:14    |    Mercedesherz

Ich warte nicht nur auf den ID3 sondern mindestens auf den ID9. Dem politischen Schwachsinn E-Auto möchte ich so lange entgehen, wie möglich.


09.12.2019 07:40    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@Mercedesherz schrieb am 9. Dezember 2019 um 07:14:55 Uhr:

Ich warte nicht nur auf den ID3 sondern mindestens auf den ID9. Dem politischen Schwachsinn E-Auto möchte ich so lange entgehen, wie möglich.

Warum politisch schwachsinn Auto?


09.12.2019 09:44    |    mz4

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 9. Dezember 2019 um 07:40:58 Uhr:

Warum politisch schwachsinn Auto?

Akzeptiere es bitte und trete nicht schon wieder ne Grundsatzdiskussion los!


09.12.2019 10:06    |    Kaesespaetzle

Dann sollte man mit solchen Aussagen hinterm Berg halten

 

BTW dachte ich, dass er damit nur den ID3 meint


09.12.2019 11:54    |    wjh

Ich hatte in jungen Jahren mir den Vorsatz gegeben, nie ein ganz neues Auto (d.h. die Version eines Modells) zu kaufen.

Als mein Alter kaputt ging zeigte mir jemand einen rel. neuen Opel Kadett D - damals brandneu, der erste Kadett mit Frontantrieb.

 

Einerseits hat er mir viel Freude gemacht, weil er für die Zeit stylisch war, angenehm zu fahren und viel Platz bot.

Andrerseits gab daran viel Dinge, die als Kinderkrankheiten zu bezeichnen waren - und die z.T. genervt hatten oder schlicht gefährlich waren. Einmal überholte ich auf der Autobahn bei starken Regen einen LKW. Dessen Räder warfen Wasser auf meine Front. Die Zündkerzenstecker waren nicht richtig wasserdicht, waren aber sehr dicht hinter dem Kühler angeordnet. 2 - 3 Zylinder hatten Aussetzer. Von den geschätzten 120km/h ging es schnell auf unter 60 - die Fahrzeuge hinter mir hatten Mühe, das weg zu bremsen.

 

Also - erst mal 1 Jahr warten.

 

Audi e-Tron: Wurde mit zu kleinem Ladegerät AC designed. Das haben sie jetzt eingesehen - die von der neuen Baureihe bekommen 11kw 3 Phasen Lader - auch so was!


09.12.2019 21:23    |    notting

Zitat:

@wjh schrieb am 9. Dezember 2019 um 11:54:10 Uhr:

Audi e-Tron: Wurde mit zu kleinem Ladegerät AC designed. Das haben sie jetzt eingesehen - die von der neuen Baureihe bekommen 11kw 3 Phasen Lader - auch so was!

Hatte immer gelesen, dass es den e-tron von Anfang an "nur" mit 11kW Typ2 gab und 22kW angekündigt waren?

 

notting


11.12.2019 09:01    |    Zensur2015

Zitat:

@Gruendling schrieb am 9. Dezember 2019 um 05:57:44 Uhr:

 

Aber wir sollten mit dem Abgesang des Verbrenners vorsichtig sein. Ich bin auf einen Anhänger angewiesen. Und solange die, jetzt schon 3 E-Autos Modelle so teuer sind, bleibt mir mein Verbrenner erhalten! Und rein von der ECO-Bilanz gibt es auch mit den Verbrenner alternative Kraftstoffe.

Also offenbleiben. Und seine Bedürfnisse mal neutral bewerten! Denn ein Einfaches weiter so, darf es nicht geben. (ein Politiker geklaut). Oder was uns immer Unternehmensberater sagen: „komm aus deiner Komfortzone raus“

Das heißt weil du einen Anhönger brauchst, welchen einige eAutos auch ziehen können, soll man warten? Wozu? Etwa 90% der PKWs werden nur sehr selten oder nie mit Anhänger betrieben. Diese kann man in jedem Fall jetzt schon ersetzen.

Mal ganz abgesehen davon das der Austausch der Verbrenner durch eAutos ewig dauern wird. In Deutschland werden jährlich über 3 Mio neue PKWs zugelassen. Insgesamt haben wir einen Bestand von etwa 47 Mio PKWs.

Das heißt rein rechnernisch, wenn ab dieser Sekunde nur noch eAutos zugelassen würden, würde es über 15 Jahre dauern bis der gesamte Bestand erneuert ist.


11.12.2019 09:15    |    notting

Zitat:

@Zensur2015 schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:01:16 Uhr:

Zitat:

@Gruendling schrieb am 9. Dezember 2019 um 05:57:44 Uhr:

[...]

Das heißt weil du einen Anhönger brauchst, welchen einige eAutos auch ziehen können, soll man warten? Wozu? Etwa 90% der PKWs werden nur sehr selten oder nie mit Anhänger betrieben. Diese kann man in jedem Fall jetzt schon ersetzen.

Mal ganz abgesehen davon das der Austausch der Verbrenner durch eAutos ewig dauern wird. In Deutschland werden jährlich über 3 Mio neue PKWs zugelassen. Insgesamt haben wir einen Bestand von etwa 47 Mio PKWs.

Das heißt rein rechnernisch, wenn ab dieser Sekunde nur noch eAutos zugelassen würden, würde es über 15 Jahre dauern bis der gesamte Bestand erneuert ist.

Da sind mehrere gravierende Denkfehler drin:

1. https://de.statista.com/.../

Ca. 24% der Erst-PKW in dt. Haushalten haben einen AHK. Dazu kommen noch die Fälle, wo das Erstfahrzeug ein Leasing-Fahrzeug ist für das man nicht auch noch ständig eine neue AHK kaufen will, weswegen ein Zweitwagen eine AHK hat.

Mieten ist keine Lösung weil Mietfahrzeug mit AHK extrem schwer zu bekommen sind. Außerdem muss man aufpassen, dass bei AH >750kg zGM das ziehende Fahrzeug keine zu hohe zGM hat da sonst Fahren ohne Fahrerlaubnis, wenn man nur einen normalen PKW-FS hat.

2. Ich kenne viele Fälle, wo Ex-Miet-/-Leasing-Fahrzeuge nur deswegen gekauft wurden, weil man eine AHK nachrüsten konnte, was nach dem Kauf auch zügig getan wurde. Kann man z. B. beim Model 3 nicht lt. Webseite obwohl es ab Werk mit AHK zu bekommen ist. D.h. auch ein Model 3 wäre ohne die AHK ab Werk für viele Leute komplett uninteressant.

 

-> D.h. die Frage muss sein, bei wievielen PKW in ihrem gesamten Leben keiner der Besitzer jemals den Wunsch verspürt hat eine AHK haben zu wollen bzw. wie lange sie weil sie keine AHK haben (können nachträgl.) nicht verkauft werden können.

 

notting


11.12.2019 09:22    |    Zensur2015

Zitat:

@notting schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:15:07 Uhr:

 

Da sind mehrere gravierende Denkfehler drin:

1. https://de.statista.com/.../

Ca. 24% der Erst-PKW in dt. Haushalten haben einen AHK. Dazu kommen noch die Fälle, wo das Erstfahrzeug ein Leasing-Fahrzeug ist für das man nicht auch noch ständig eine neue AHK kaufen will, weswegen ein Zweitwagen eine AHK hat.

Mieten ist keine Lösung weil Mietfahrzeug mit AHK extrem schwer zu bekommen sind. Außerdem muss man aufpassen, dass bei AH >750kg zGM das ziehende Fahrzeug keine zu hohe zGM hat da sonst Fahren ohne Fahrerlaubnis, wenn man nur einen normalen PKW-FS hat.

2. Ich kenne viele Fälle, wo Ex-Miet-/-Leasing-Fahrzeuge nur deswegen gekauft wurden, weil man eine AHK nachrüsten konnte, was nach dem Kauf auch zügig getan wurde. Kann man z. B. beim Model 3 nicht lt. Webseite obwohl es ab Werk mit AHK zu bekommen ist. D.h. auch ein Model 3 wäre ohne die AHK ab Werk für viele Leute komplett uninteressant.

 

-> D.h. die Frage muss sein, bei wievielen PKW in ihrem gesamten Leben keiner der Besitzer jemals den Wunsch verspürt hat eine AHK haben zu wollen bzw. wie lange sie weil sie keine AHK haben (können nachträgl.) nicht verkauft werden können.

Das sehe ich deutlich anders. Sowohl im privaten als auch im Unternehmen haben die wenigsten Fahrzeuge eine Anhängerkupplung, zumindestens in dem Bereich welche ich überblicke. Daher fällt es mir schwer diese merkwürdige Anhängerleidenschaft nach zu vollziehen.

Nichts desto trotz kann man auch diverse eAutos mit Anhängerkupplung bestellen. Selbst den Cybertruck kann man hier in Deutschland vorbestellen, dieser wird mit einer Anhängelast von 14.000 lbs auf der Herstellerseite beworben.

Insofern sehe ich keinen Zusammenhang mit einer Anhängerkupplung und der Frage ob man ein eAuto bestellen soll oder nicht.

Für mich ist es einfach, ich habe schon diverse PKWs bestellt, als Diesel, als Otto, als Elektro, als Kombi, als SUV, als Limousine, .... aber eins hatte alle gemein, sie wurden von mir alle ohne Anhängerkupplung bestellt. Das hat bisher auch der 2. Vermarktung keinerlei Probleme bereitet.


11.12.2019 11:32    |    mz4

Zitat:

@Zensur2015 schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:01:16 Uhr:

Das heißt weil du einen Anhönger brauchst, welchen einige eAutos auch ziehen können, soll man warten? Wozu? Etwa 90% der PKWs werden nur sehr selten oder nie mit Anhänger betrieben. Diese kann man in jedem Fall jetzt schon ersetzen.

Stimme ich dir auch (fast) zu. Aber nur in der Theorie.

(Die Psyche und das "Freiheitsfeeling" spielen aber ne nicht ganz untergeordnete Rolle...)

 

Zitat:

Mal ganz abgesehen davon das der Austausch der Verbrenner durch eAutos ewig dauern wird. In Deutschland werden jährlich über 3 Mio neue PKWs zugelassen. Insgesamt haben wir einen Bestand von etwa 47 Mio PKWs.

Das heißt rein rechnernisch, wenn ab dieser Sekunde nur noch eAutos zugelassen würden, würde es über 15 Jahre dauern bis der gesamte Bestand erneuert ist.

Rein rechnerisch könntest du dein Szenario vielleich in 5 Jahren so starten.

Allerdings vergisst du die Menschen und den Schwarmdenken in der theoretischen Rechnung.

Dazu kommt noch die Steuerbelastungen der neuen Benziner, Diesel (die immer teurer wird und im falle von WLTP sogar nachträglich erhöht werden könnte) sowie das anziehen der Mineralölsteuern.

Wenn Benzin und Diesel in 5 Jahren 3€/L kosten würden und eine 3Zylinder Luftpumpe mit 1L Hubraum und ~100PS schon 400-1000€ Steuer im Jahr kostet.. (Euro 7 natürlich) dazu die Werkstattpreise weiter anziehen werden für Bremsen, Ölwechsel usw... was denkst du wohin sich das Volk welches nicht zu unrecht als "nicht das schlauste" betitelt wird wohl ganz von selbst hinorientieren wird und Lösungen für die eigene Probleme schaffen wird.

 

Nochmal das Problem was wir jetzt noch sehen löst sich komplett selbstständig.


11.12.2019 12:16    |    notting

Zitat:

@Zensur2015 schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:22:19 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:15:07 Uhr:

[...]

Das sehe ich deutlich anders. Sowohl im privaten als auch im Unternehmen haben die wenigsten Fahrzeuge eine Anhängerkupplung, zumindestens in dem Bereich welche ich überblicke. Daher fällt es mir schwer diese merkwürdige Anhängerleidenschaft nach zu vollziehen.

Nochmal: Das ist eher irrelevant, da gerade viele Firmen-Fahrzeuge nach ein paar Jahren den Besitzer wechseln bzw. dann oft in private Hände gehen. Nach dem Weiterverkauf werden aber einige Käufer eine AHK nachrüsten wollen.

Man muss eben das komplette Autoleben betrachten!

 

Zitat:

Nichts desto trotz kann man auch diverse eAutos mit Anhängerkupplung bestellen.

1. Es gibt so gut wie keine bezahlbareren E-Autos die offiziell eine AHK für einen AH bekommen! Z. B. das Model 3 ist sehr teuer und die AHK ist nur sehr umständl. zu montieren. Zoe, Kona Elektro, E-Niro, ID.3 & Co. kriegen sowas aber nicht.

2. Ich schrieb bereits, dass beim Gebrauchtkauf das Problem ist, dass man z. B. beim Model 3 die AHK nicht nachrüsten kann.

 

notting


11.12.2019 12:23    |    mz4

Zitat:

@notting schrieb am 11. Dezember 2019 um 12:16:32 Uhr:

1. Es gibt so gut wie keine bezahlbareren E-Autos die offiziell eine AHK für einen AH bekommen! Z. B. das Model 3 ist sehr teuer und die AHK ist nur sehr umständl. zu montieren. Zoe, Kona Elektro, E-Niro, ID.3 & Co. kriegen sowas aber nicht.

2. Ich schrieb bereits, dass beim Gebrauchtkauf das Problem ist, dass man z. B. beim Model 3 die AHK nicht nachrüsten kann.

Ich denke durch das verteuern der Verbrenner direkt (Strafen auf den erbau usw.) oder indirekt (Steuern, Betriebsstoffe usw..) werden sich in zukunft viele genau überlegen ist die AHK überlebenswichtig oder stelle ich den Grünschnitt in den Kofferraum. (Denn wenn ich mal ernsthaft sehe was für Anhänger zu 80-90% bewegt werden sind das Erbstücke mit ca. 400KG und sorry das ist alles aber kein Hänger)

Durch die Preisspirale die ich schon im paralelthread angesprochen habe ist das vielleicht ein bisschen Komforverlust für die nächsten 5 - max 10 Jahre danach kein Thema mehr. (Aber lassen wir uns mal überraschen wie die Gesellschaft in 10 Jahren aussieht)

 

 

Copy/Paste aus dem Nachbarthread:

 

Vielleicht sollte man etwas über den Tellerrand schauen und akzeptieren dass heute "jeder" mehr oder weniger Autos bauen kann.

 

Klar sind die nicht so perfekt komfortabel, die Spatmaße nicht perfekt aber egal einfach mal so stehen lassen!

 

Vergleicht doch mal Technik mit Technik.

SSD's für Computer.. wie hat dieses kleine Ding alles verbessert und vorallem wie haben sich die Kapazitäten und die Preise entwickelt seit der Massenmarkttauglichkeit vor ~10 Jahren. (heute ist 1TB billiger als vor 10 Jahren 120Gigabyte und mit dem feinen Unterschied heute 20x so schnell!)

Also übers Knie 10x mehr und 20x schneller.

Jetzt ist "mehr" = KWh und "schneller" = Ladegeschwindigkeit

 

Wird sich natürlich wegen den Ressourcen gerade bei der Ladegeschwindigkeit nicht so rasant entwickeln einfach auch weil es kein Mensch braucht ein 200KWh Akku in 2Min vollladen zu können. (vom Stromnetz mal abgesehen, vielleicht gibt es ein kleinen SuperDuperSuperChargerBereich wie der SLC Cache bei den SSDs um 20% mit 1000A auf prügeln zu können.. wer weiß das schon.)

 

Es ist einfach Weltfremd anzunehmen jeder brauch 200KWh und eine AHK bis 3,5T

 

Die Zeiten von VW, Mercedes, BMW, PSA, Fiat (Konzerndenken) sind eindeutig vorbei wo man Autos klassifizieren kann und Preise künstlich hoch halten kann.

 

Das funktioniert vielleicht nach wenige Jahre und dann ist es ein harter Kampf gegen USA, China, Korea die im Kopf ein bisschen weiter sind wie wir *grübel* inselaffen kann ich ja nicht schreiben ist ja schon durch die UK belegt *rofl* ich denke aber man versteht wo ich hin will.

 

Dazu passt das Video der Autodoktoren auf Youtube ganz toll wo die (ich finde die arbeit gut was die Teils machen) sich drüber aufregen das bei Tesla eine Heckstoßstange incl. aller anbauteile 1500€ kostet und dann auch noch Vorkasse bezahlt werden muss mit Kreditkarte.. (anscheinend haben die schon lange keine Heckstoßstange an einem BMW mit M Paket getauscht da wär man froh über 1500€)


11.12.2019 22:01    |    towe96

Als e-Golf-Fahrer: Eindeutig auf den _ID.3 warten. Deutlich mehr Ladeleistung, und, das wichtigste: Hinterradantrieb.


11.12.2019 22:42    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@towe96 schrieb am 11. Dezember 2019 um 22:01:36 Uhr:

Als e-Golf-Fahrer: Eindeutig auf den _ID.3 warten. Deutlich mehr Ladeleistung, und, das wichtigste: Hinterradantrieb.

Ist halt auch deutlich teurer und minderwertiger verarbeitet.

 

Und heck antrieb ist auch nicht besser als Front.

Wenn dann Allrad, aber den gibt's leider nicht


12.12.2019 08:55    |    mz4

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 11. Dezember 2019 um 22:42:07 Uhr:

Und heck antrieb ist auch nicht besser als Front.

Wenn dann Allrad, aber den gibt's leider nicht

Also Heckantrieb ist in überwiegendern Anzahl aller Stzvo konformen Fahrsituationen im Vorteil gegenüber dem Frontantrieb.

über die Front wird nur gekratzt und in Notsituationen bei Fehlern des hinter dem Lenkradsitzenden etwas evtl. not etwas leichter beherrschbar gemacht.

 

Allrad wär nice und kommt im eBereich mit Sicherheit früher recht flächendeckend da perfekt steuerbar ohne Schleppmomente und sonst noch was, wattgenau dosiert druch elektrik...


12.12.2019 09:28    |    Dynamix

Sollte sich der E-Antrieb flächendeckend durchsetzen werden die Autos eh noch einmal sicherer, da man durch eine gute Steuerung des Antriebs die Leistung viel besser verteilen und dosieren kann als bei einem Verbrenner. Bei E-Autos mit Allrad kann man das nicht nur zur Verbesserung der Fahrsicherheit, sondern auch zur Steigerung der Performance nutzen.


12.12.2019 09:32    |    mz4

Absolut..

Wenn man sozusagen ein Gas und Bremspedal für jedes Rad hat..

Nicht vorzustellen was man da für Fahrzustände abbilden kann.

revolutionär


12.12.2019 09:50    |    Kaesespaetzle

wenn du an jedem Rad einen Motor hast, dann kannst du Geländewagen wesentlich besser durchs terrain bringen, weil du auf so geschichten wie Sperrdifferenzial nicht mehr angewiesen bist.

 

du kannst auch in kurven die Kraftverteilung auf einzelne Räder viel besser anpassen als bei einem Verbrenner.

 

Hat nur vorteile.


12.12.2019 10:22    |    Dynamix

Eben und da spart man dann auch wiederum Gewicht ein was dann wieder das Handling, die gesamte Balance und auch die Reichweite erhöht bzw. den Verbrauch verringert. Sollte man es irgendwann mal schaffen eine extrem kompakte und leichte Batterie zu entwickeln welche ähnliche Reichweiten wie beim Verbrenner ermöglichen, werden auch die Autos wieder deutlich umweltfreundlicher.

 

E-Autos benötigen kein Benzin das aufwändig gewonnen werden muss (ja, ich weiß das Strom nicht aus der Dose kommt), E-Autos brauchen keinen schweren und komplizierten Motor, schon heute haben die E-Motoren in Autos nur ein Drittel der Teile die ein gewöhnlicher Hubkolbenmotor hat. Rechnet man dann noch die Tatsache dazu das E-Autos eben keine ständigen Ölwechsel und ähnliches benötigen spart man dabei nicht nur finanziell gesehen, man schont damit ja auch wieder die Umwelt und es verringert die Komplexität und damit die Fehleranfälligkeit des Antriebs.

 

Wie gesagt, den einzigen Knackpunkt sehe ich momentan noch bei den Batterien. Wenn das wirklich mal so einfach und flott ist wie zur Tanke fahren wird der Verbrenner wohl ziemlich schnell sterben, so wie das iPhone damals die konventionellen Telefone verdrängt hat.

 

Man müsste auch nicht mal sofort alle Tankstellen zu E-Tankstellen umrüsten wenn viele die Möglichkeit hätten auf der Arbeit oder privat zuhause zu laden. Klar gibt es auch hier immer Fallstricke, aber die gab es bei der Einführung des Verbrenners ja auch. Tankstellen sind auch nicht auf Bäumen gewachsen und bis man da bei dem Tankstellennetz von heute war hat es auch Jahrzehnte gedauert. Da finde ich es ein wenig unfair immer darauf rumzureiten das die nötige Infrastruktur fürs E-Auto Jahrzehnte brauchen wird. Alles in dem Umfang braucht Jahrzehnte, vor allem wenn man sich mal die ganzen Gesetze und Verordnungen vor Augen hält die man heute so beachten muss. Die Chinesen ziehen einen brandneuen Flughafen in Rekordzeit hoch, während unser neuer Vorzeigeflughafen nicht mal im Ansatz fertig ist.


12.12.2019 10:49    |    mz4

So ist das :)

 

@@@@bytheway

Lustigerweise schimpfen gerade die Dieselfahrer so auf die Kinderarbeit im Kobaltabbau und das Böse Böse Kobalt bei den Akkus *rofl*...

das es Diesel ohne Kobalt gar nicht geben würde kam da noch nicht an...


12.12.2019 11:09    |    notting

Zitat:

@mz4 schrieb am 12. Dezember 2019 um 10:49:51 Uhr:

So ist das :)

 

@@@@bytheway

Lustigerweise schimpfen gerade die Dieselfahrer so auf die Kinderarbeit im Kobaltabbau und das Böse Böse Kobalt bei den Akkus *rofl*...

das es Diesel ohne Kobalt gar nicht geben würde kam da noch nicht an...

In https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor habe ich das Wort "Kobalt" nicht gefunden. Und auch so von meiner Erinnerung her stimmt das eben nicht, was du schreibst.

 

notting

 

PS: Hatte nie einen Diesel.


12.12.2019 11:59    |    Kaesespaetzle

Das mit dem Kobalt beim Diesel kann ich auch nicht nachvollziehen.

Edit:

Zitat:

Mit den restlichen 95 Prozent haben wir Magnete hergestellt, irgendwelchen Plunder blau gefärbt, Metalle gehärtet und Diesel-Kraftstoffe (!) entschwefelt.

unten der Link dazu

 

Das Problem ist, dass die Ausbeuter damals noch viel weniger auf Menschenrechte achten mussten als heutzutage.

 

Er hats ganz gut auf den Punkt gebracht:

Zitat:

Auch Verbrennungsmotoren benötigen seltene Metalle (wobei„selten“ hier ein relativer Begriff ist). In Katalysatoren wurden und werden Platin, Cer und Palladium eingesetzt, diese Metalle finden sich im Kongo, Simbabwe und Südafrika, wo die Arbeitsbedingungen katastrophal sind und Arbeiteraufstände schon mal mit dem Erschießen Dutzender Menschen endeten. Die Bleibatterien aus alten Autos landen gerne mal in Nigeria, wo sie von Jugendlichen ohne ausreichende Schutzkleidung auseinandergesägt werden, ganze Dörfer werden dort mit Blei vergiftet.

 

Ja, Kobaltabbau unter menschenunwürdigen Bedingungen ist ziemlicher Mist, gar keine Frage. Das hat nur irgendwie bislang kaum jemanden gejuckt, bevor das nicht auch in E-Autos verbaut wurde. Zwischen 2005 und 2017 wurden weltweit 1,5 Millionen Tonnen Kobalt gefördert, zum Großteil aus dem Kongo. Davon werden erst seit Kurzem ungefähr fünf Prozent in E-Autos verwendet, zuvor gab es schlicht kaum nennenswerte Stromer auf dem Markt.

https://graslutscher.de/.../


12.12.2019 12:03    |    Dynamix

Solche Argumente gegen das E-Auto lasse ich nicht gelten. Eben weil es schon vorher so war, ist es jetzt erst schlimm seit E-Autos diese Rohstoffe benötigen?

 

Sorry, aber das ist Cherry Picking vom feinsten das meistens von Menschen kommt die Angst um Ihr Statussymbol oder einfach Schiss vor Veränderung haben. Wenn es nach solchen Menschen gehen würde, die Menschheit würde heute immer noch in Höhlen wohnen.


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