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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

05.11.2019 11:29    |    jennss    |    Kommentare (497)

Welches Auto wäre eure Wahl?

Der Vergleich eGolf vs. ID.3 ist nicht für mich, aber ich glaube, so manch einer steht vor der Überlegung, jetzt noch beim eGolf zuzuschlagen, da es sehr hohe Rabatte geben soll. Der ID.3 wird seit gestern produziert, aber nach außerhalb erst im Sommer 2020 geliefert. Die jetzigen Autos dienen wohl Testreihen bzw. Mitarbeitern. Der Golf soll relativ kurzfristig zu bekommen sein, also mit 2 oder 3 Monaten Lieferzeit, wenn ich richtig informiert bin. Das Basis-Modell des ID.3 bekommt man wohl auch erst Ende 2020 oder vielleicht noch später (?) Zuerst werden ja die First-Edition-Käufer beliefert. Wann die Basismodelle in den Handel kommen, ist noch nicht klar.

 

Nun hat die Bundesregierung statt 4000 € als Umweltprämie 6000 € beschlossen. Ich vermute mal, das geht auch schon für den eGolf. Bisher war zu lesen, dass inkl. Rabatte die Preis zwischen 19000 und 22000 € liegen. Mit erhöhter Prämie sind es dann wohl noch mindestens 1000 € weniger, denn der Hersteller könnte die zusätzlichen 1000 € Eigenanteil bei der Prämie mit übrigen Rabatten verrechnen.

Also beim eGolf kann man im besten Fall (vermutlich Schwerbehindertenrabatt) von einem Preis ab 18000 € ausgehen. Der eGolf ist recht gut ausgestattet (Alufelgen, Discover Pro Navi, LED-Scheinwerfer, Comfortline-Sitze etc.). Jedoch braucht es noch die Schnellladung (ca. 625 €) und ggf. die Wärmepumpe (975 €). Der Basis ID.3 dürfte die Schnellladung schon dabei haben, jedoch ansonsten sicher nur auf Trendline-Level liegen (Stahlfelgen, Halogenlicht). Der eGolf ist ein Golf 7, aber noch immer ein modernes Auto, zumal auch der 8er auf der MQB-Plattform basiert. Ich sehe folgende jeweilige Vorteile:

 

Pro eGolf:

- Preis im Schnitt wohl ab ca. 20000 € (ID.3 geschätzt ab ca. 23000 €, wobei ich von wenig zusätzlichem Rabatt ausgegangen bin)

- Qualität innen (weichere Kunststoffe)

- Früher lieferbar

- Mehr Ausstattung (LED Scheinwerfer, Discover Pro, aber Schnelllader gegen Aufpreis)

- Probefahrt jetzt möglich

 

Pro ID.3:

- 150 statt 136 PS

- Hinterradantrieb (sehe ich als Vorteil: Bessere Beschleunigung auf Nässe und kleinerer Wendekreis)

- Mehr Platz, auch höher, d.h. 1,55 m statt 1,45 m Höhe beim eGolf (Geschmackssache)

- 330 km statt 231 km WLTP-Reichweite bzw. 45 kWh netto statt ca. 32 kWh netto (35 kWh brutto)

- DC-Laden mit 100 kW statt 50 kW und AC mit 11 statt 7,2 kW

- Anhängerkupplung für Fahrradträger möglich

 

Wie wäre eure Entscheidung?

j.

 

PS: VW hat jetzt die Homepage überarbeitet. https://www.volkswagen-newsroom.com/de/modelle-3493

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07.11.2019 09:56    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@ballex schrieb am 7. November 2019 um 09:52:43 Uhr:

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 7. November 2019 um 09:32:31 Uhr:

Die Förderung bezieht sich auf den Listenpreis mit Ausstattung.

 

Hat das Auto in der absoluten Basis einen Preis von 39,999,99€ und du nimmst auch nur den Zigarettenanzünder für 2€ dazu, dann steigt der Listenpreis für dieses Auto auf 40,001,99 und ist somit über den anvisierten 40k

Nein, das stimmt nicht. Die Förderung bezieht sich immer auf den Basis-Nettopreis des jeweiligen Modells (siehe BAFA-Homepage). Wenn du dann individuell über 40k€ konfigurierst, das Auto aber in der Netto-Basis z.B. 35k€ kostet, bekommst du trotzdem die 6000€ Förderung für Fahrzeuge unter 40k€.

Hast du da eine Quelle?

 

Ich lese immer nur Netto Listenpreis. Da steht nirgendwo ob das Ausstattungsbereinigt oder mit Ausstattung ist.

 

Ahh hab was gefunden

Zitat:

Was bedeutet „BAFA-Listenpreis“?

Der BAFA-Listenpreis ist der Netto-Listenpreis des Basismodells zum 31.12.2015. Für nach dem 31.12.2015 auf den Markt gekommene Fahrzeugmodelle gilt der niedrigste Netto-Listenpreis des Basismodells (zum Zeitpunkt der Markteinführung) des Euroraums. Etwaige Sonderausstattung und Extras sowie die Mehrwertsteuer werden nicht berücksichtigt."


07.11.2019 10:00    |    PIPD black

Das ist ja positiv. Hätte ich nicht gedacht.

 

Zitat:

Bei dem BAFA Listenpreis handelt es sich um den niedrigsten Netto-Listenpreis des Basismodells innerhalb des Euroraums zur Markteinführung. Etwaige Sonderausstattung sind nicht Bestandteil des Basismodells.

Die Meldung des BAFA Listenpreises erfolgt vor Aufnahme auf die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge durch den Automobilhersteller. Der BAFA Listenpreis wird um 2.000 Euro für ein reines Batterieelektrofahrzeug und ein Brennstoffzellenfahrzeug oder um 1.500 Euro für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug reduziert. Somit ergibt sich der Schwellenwert, der für die Prüfung des Eigenanteils des Automobilherstellers am Umweltbonus maßgeblich ist. Wenn der Netto-Kaufpreis des Basismodells unter Berücksichtigung aller vom Automobilhersteller bzw. Händler gewährten Nachlässe und Rabatte den Schwellenwert unterschreitet, dann ist der Eigenanteil des Automobilherstellers am Umweltbonus nachgewiesen.

https://www.bafa.de/.../elektromobilitaet_node.html


07.11.2019 10:11    |    Till Wollheim

Zitat:

Nein, das stimmt nicht. Die Förderung bezieht sich immer auf den Basis-Nettopreis des jeweiligen Modells (siehe BAFA-Homepage). Wenn du dann individuell über 40k€ konfigurierst, das Auto aber in der Netto-Basis z.B. 35k€ kostet, bekommst du trotzdem die 6000€ Förderung für Fahrzeuge unter 40k€.

Vielen Dank - das sagte ich ja.

Mit "des jeweiligen Modells" ist dann wohl im Falle des ID.3 1st die "Linie" gemeint - das hieße dann Linie 3 (sorry wird nicht 0-2 sondern 1-3 gezählt) würde dann nur 5T Förderung bekommen.

 

Zur Info von: https://nextmove.de/vw-id-3-1st-kostet-bis-zu-50-000-e/

 

VW ID.3 1st kostet bis zu 50.000 €

 

nextmove liegt die noch nicht veröffentlichte Preis- und Ausstattungs-Tabelle zum VW ID.3 1st Edition vor. In diesem Video besprechen wir die vorkonfigurierten Versionen der VW ID.3 1st Sonderedition mit 58 kWh und einer WLTP Reichweite von 420 Kilometern (Praxisreichweite: über 300 km). Außerdem besprechen wir, warum Vorbesteller jetzt aktiv werden müssen, wenn sie eine bestimmte Ausstattungsvariante oder Farbe haben möchten.

 

Der VW ID.3 in der 1st Edition ist in drei Linien verfügbar:

 

ID.3 1ST Line 1 „Standard“ unter 40.000 Euro

LED Hauptscheinwerfer

Einparkhilfe

Winter Comfort

Navigationssystem inkl. Media Control, DAB+ Radio

App Connect

Sprachbedienung

Mode-2-Ladekabel für normale Steckdosen

ACC

Frontassist

Ausweichunterstützung, Abbiegeassistent

Verkehrszeichenerkennung

Ledermultifunktionslenkrad, beheizbar

Fußmatten

Designumfänge 1ST Edition

 

ID.3 1ST Line 2 oder „Plus“ beginnt bei unter 46.000 Euro

zusätzlich zu Line 1 ist enthalten

19-Zoll-Leichtmetall-Felgen

Exterieur Style Paket (Bicolor Farben)

Abgedunkelte Seiten- und Heckscheiben

Lighting Pack (IQ.Light LED Matrix Scheinwerfer, LED Rückleuchten,

erweiterte Ambiente-Beleuchtung, Lichtleiste Front)

Welcome Pack (Keyless Advanced, Griffmuldenbeleuchtung)

Design Sitz inkl. Komfort Paket

Pilot Park S (Park Assist inkl. Rückfahrkamera)

USB-C-Buchsen

 

ID.3 1ST Line 3 oder „Max“ für unter 50.000 Euro

zusätzlich zu Line 2 ist enthalten

20-Zoll-Leichtmetall-Felgen

Panorama-Glasdach

Infotainment inkl. Augmented-Reality-Head-Up-Display

Komfort Sitz inkl. Komfort Paket

Soundsystem

Komforttelefonie inkl. LTE

Pilot Drive S (Spurwechsel-, Spurhalte-, Emergency- und Stauassistent)

Ebener Ladeboden

Wärmepumpe


07.11.2019 11:01    |    Steam24

Das ist erst mal alles sehr weit weg von den angekündigten 30k.


07.11.2019 11:10    |    Goify

Viellleicht sind ja die 40.000 € brutto und netto kostet er dann "nur" noch 33.600 €. Davon zieht man 6.000 € Prämie ab und schon sind es nur noch 27.613 € netto.

Wer ist schon so "schlau" und kauft privat ein Auto. Gibt es praktisch nicht mehr. ;)


07.11.2019 13:27    |    Batterietester135

Zitat:

@Goify schrieb am 7. November 2019 um 08:09:35 Uhr:

Gibt es denn keine offizielle Preisliste von dem Wagen?

Ne, das Auto wird zwar seit Jahren schon beworben, nur angucken, probefahren und kaufen kann man es nicht und wird es wohl erst 2021 können. :eek:


07.11.2019 13:39    |    Batterietester135

Ich halte es ja für einen Fehler, keinen eGolf anzubieten.

 

Genial wäre es m.E. gewesen, wenn VW den aktuellen eGolf einfach weiter verkaufen würde, so wie früher die Cabrios auch nicht mit jeder neuen Golf Generation erneuert wurden.

 

VW hätte dadurch keine Entwicklungskosten für einen neuen eGolf gehabt und hätte den (alten) eGolf als günstige Alternative zum teuren ID3 anbieten können. Gleichzeitig wäre der "Kannibalisierungseffekt" gegenüber dem ID3 gering gewesen und man hätte den Gegnern keine Angriffsfläche (was es gibt keinen eGolf?) gegeben.

 

Eigentlich wäre so ein günstiger (22.000 € - 23.000 - Prämie) eGolf7 ein Gewinn für alle gewesen, aber VW hats (wieder mal) versaut.

 

Ich bezweifele stark, dass die Masse bereit ist 50% Aufpreis auf den Basisgolfpreis für den ID3 zu zahlen, zumal das Auto ja auch noch weniger hochwertig, gegenüber dem Golf8, sein soll.


07.11.2019 13:42    |    Kaesespaetzle

VW hat aber nicht die Kapazitäten beides zu produzieren.

 

Zumal es ja nicht nur der ID3, sondern auch Audi und Seat elektros vom Band laufen werden


07.11.2019 14:18    |    Goify

Sie brauchen die Kapazitäten ja auch nicht, denn mit der schleppenden Batteriefertigung können sie eh nur so viel bauen, wie sie mit Akkus bestücken können.

Außerdem wäre es viel lukrativer für VW, nur halb so viele Fahrzeuge zu verkaufen, allerdings mit doppeltem Gewinn. Das bringt denen unter dem Strich mehr.


07.11.2019 14:48    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@Goify schrieb am 7. November 2019 um 14:18:43 Uhr:

Sie brauchen die Kapazitäten ja auch nicht, denn mit der schleppenden Batteriefertigung können sie eh nur so viel bauen, wie sie mit Akkus bestücken können.

Außerdem wäre es viel lukrativer für VW, nur halb so viele Fahrzeuge zu verkaufen, allerdings mit doppeltem Gewinn. Das bringt denen unter dem Strich mehr.

Das würd' ich nicht so sagen

Bei 2 verkauften Autos kann mehr kaputt gehen -> mehr Reparaturen -> mehr Service einnahmen


07.11.2019 15:03    |    PIPD black

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 7. November 2019 um 14:48:25 Uhr:

Bei 2 verkauften Autos kann mehr kaputt gehen -> mehr Reparaturen -> mehr Service einnahmen

Das ist sogar doppelt doof für den Hersteller. Denn am Service verdient die Werkstatt und nicht VW und bei Reparaturen kommen Gewährleistung und Kulanz ins Spiel, was zusätzliches Geld kostet und nicht nur eine imaginäre Zahl (Rückstellung) in der Bilanz ist.;)


07.11.2019 15:06    |    Steam24

Ich kann es schon verstehen, dass VW den e-Golf einstellt, denn der ID3 hat den Vorteil der besser für ein Elektroauto geeigneten Karosserie. Es ist doch klar, dass ein Hersteller Autos anbieten möchte, die "Stand der Technik" darstellen und das wäre beim E-Golf wohl eher nicht der Fall.


07.11.2019 15:12    |    PIPD black

Dann hoffe mal, dass der "Stand der Technik" nicht zum "bedauerlichen Einzelfall" wird.:D


07.11.2019 16:56    |    notting

@jenns: Du hast vergessen:

- Der ID3 wird bald mit noch deutl. mehr Reichweite (gegen Aufpreis) verfügbar sein

- Will ein ganz anderes Modell kaufen

 

notting


08.11.2019 19:53    |    KillerTV

Wer sagt eigentlich, dass der 7er e-Golf eingestellt wird?

Nach Informationen von meinem VW Händler ist der auch weiterhin unbefristet bestellbar.

 

Außerdem wird er in in Dresden in der gläsernen Manufaktur gebaut und behindert damit keine anderen Elektroambitionen des Konzerns.


09.11.2019 17:38    |    remix

zur Eingangsfrage - der eGolf ist so viel preiswerter als der ID3, dass ich Ihn vorziehen würde;

 

die oben genannten Preise enttarnen die Aussagen vom bezahlbaren E-Auto deutlich;

 

für das Experiment E-Auto ist der auslaufende, preisgesenkte eGolf genau richtig; ID3 ist teuer und b.a.w. nur angekündigt...

 

die angeblichen Preise "unter 30.000,-" sind doch Fake - mit einem bisschen mehr Ausstattung kostet der ID3 viel mehr - übliche Preispolitik seit Jahrzehnten.....


09.11.2019 18:35    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 7. November 2019 um 16:56:14 Uhr:

@jenns: Du hast vergessen:

- Der ID3 wird bald mit noch deutl. mehr Reichweite (gegen Aufpreis) verfügbar sein

- Will ein ganz anderes Modell kaufen

Nein, nicht vergessen. Besusst nicht in die Umfrage genommen, sondern nur dieses Duell. Der eGolf steht nicht gegen den ID.3 mit größeren Akkus. Es geht eigentlich nur darum, ob der eGolf jetzt noch Sinn macht. Die Umfrage sagt bisher "Ja". Das bedeutet auch, die Akkugröße (beim ID.3 fast 50% mehr) ist nicht das allein Entscheidende.

j.


09.11.2019 18:41    |    jennss

Zitat:

@remix schrieb am 9. November 2019 um 17:38:23 Uhr:

für das Experiment E-Auto ist der auslaufende, preisgesenkte eGolf genau richtig; ID3 ist teuer und b.a.w. nur angekündigt...

 

die angeblichen Preise "unter 30.000,-" sind doch Fake - mit einem bisschen mehr Ausstattung kostet der ID3 viel mehr - übliche Preispolitik seit Jahrzehnten.....

Die Frage ist einfach: Brauche ich mehr Akku und Reichweite oder ist mir mehr Luxus wichtiger (LED, top Navi...). Die 14 PS Unterschied sind wohl nicht so bedeutsam. Der ID.3 muss nicht mit so vielen Extras bestellt werden. Man kann sich auch einen Golf Trendline ausrechnen und die Extras auf 30000 € draufrechnen. Dann 6000 € runter, vielleicht noch 5 bis 10% Schwerbehindertenrabatt :D, und er wird allermeist unter 30000 € bleiben. Erst bei Ausstattungsabgleich wird der eGolf wesentlich günstiger sein. Ansonsten sind es wohl rund 4000 € Differenz, was natürlich auch nicht so wenig ist, aber der ID.3 hat wahrscheinlich auch den besseren Wiederverkaufswert.

 

Ich würde es auch ein bisschen davon abhängig mache, wie ich wohne. Wenn ich auf öffentliche Ladesäulen angewiesen wäre, dann würde ich wahrscheinlich den ID.3 mit größerem Akku vorziehen.

j.


09.11.2019 20:28    |    cso-cso

Zitat:

@jennss schrieb am 9. November 2019 um 18:35:37 Uhr:

Zitat:

Das bedeutet auch, die Akkugröße (beim ID.3 fast 50% mehr) ist nicht das allein Entscheidende.

j.

Was ich mir beim E-Golf bis jetzt gewünscht habe, ist 300km echte Reichweite bei 120km/h konstant.

Aber nicht für jeden Preis. Und in dieser Liga spielen E-Niro und Kona, die auf mich deutlich wertiger wirken als der ID.3

Das heißt, zu Gunsten von Wohlfühlen verzichte ich lieber auf Reichweite, obwohl ich sie schon vermisst habe.


09.11.2019 21:43    |    remix

Zitat:

@jennss schrieb am 9. November 2019 um 18:41:30 Uhr:

......Erst bei Ausstattungsabgleich wird der eGolf wesentlich günstiger sein. Ansonsten sind es wohl rund 4000 € Differenz, was natürlich auch nicht so wenig ist, aber der ID.3 hat wahrscheinlich auch den besseren Wiederverkaufswert.....

der Strassenpreis ist beim eGolf niedriger - der wird gerade richtig billig "abverkauft" ;

 

ID3 ist mit keinerlei Nachlass erhältlich und die nackte "unter 30,000,- Euro"-Version ist eine Marketingmassnahme , um behaupten zu können , man habe "bezahlbare" E-Autos ;

 

das ist die übliche VW-Verar.... - bin echt erschüttert, wieviele Leute mal wieder darauf hereinfallen....


09.11.2019 21:48    |    Lumpi3000

Zitat:

 

ID3 ist mit keinerlei Nachlass erhältlich und die nackte "unter 30,000,- Euro"-Version ist eine Marketingmassnahme , um behaupten zu können , man habe "bezahlbare" E-Autos ;

 

das ist die übliche VW-Verar.... - bin echt erschüttert, wieviele Leute mal wieder darauf hereinfallen....

Verstehe ich nicht. Bei quasi jedem Modell, gerade deutscher Hersteller, lässt sich der Basispreis ver -x fachen, mühelos. Besonders bei ABM lässt sich der Preis selbst bei Basismotorisierung in astronmische Höhen treiben. Bei manchen Modellen sind nicht mal Radio und Klima in der Basis drin. Das ist genau die gleiche Masche.


09.11.2019 21:57    |    Martyn136

Ich würde generell eher zu einem Plug-In Hybrid oder einem Elektroauto mit richtige Range-Extender tendieren.

 

Aber bei der Entscheidung zwichen e-Golf und ID.3 ganz klar zum e-Golf, weil ich ihn optisch viel hübscher finde. Sieht eben aus wie ein normaler Golf. Der ID.3 sieht hingegen schon von weitem "ökofreakig" aus.

 

Und beim ID.3 hätte ich auch Bedenken wegen der schmalen Reifen und dem Hinterradantrieb. Ob die schmalen Reifen in Verbindung mit dem höheren Schwerpunkt bei >120 km/h noch kurvenstabil sind? Und ob Hinterradantrieb in Verbindung mit dem hohen Drehmoment des Elektromotors auf verschneiten, ungeräumten Strassen nicht schnell zum Problem wird?


09.11.2019 22:14    |    remix

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 9. November 2019 um 21:48:30 Uhr:

 

Verstehe ich nicht. Bei quasi jedem Modell, gerade deutscher Hersteller, lässt sich der Basispreis ver -x fachen, mühelos. Besonders bei ABM lässt sich der Preis selbst bei Basismotorisierung in astronmische Höhen treiben. Bei manchen Modellen sind nicht mal Radio und Klima in der Basis drin. Das ist genau die gleiche Masche.

das meine ich ja.... ein gescheiter ID3 wird Minimum 35.000,- kosten

 

wie kann jenns also behaupten, der ID wäre ab ca. 23.000,- zu bekommen ?!

 

Der kostet so nackt wie es nur geht und mit der allerschwächsten Batterie 30.000,- und VW hat kein Interesse daran, ausgerechnet dieses Sparmodell als preisliche Benchmark zu etablieren;

 

wenn die Prämien erhöht werden, kostet der ID3 ganz schnell entsprechend mehr - die Prämie nimmt sich die Industrie - wie immer;

 

der eGolf hat hingegen einen Strassenpreis von gut 20,000,- erreicht (bei mobile.de gibt es einen Händler in Berlin, der ruft 17.650 € (Brutto) auf....)


10.11.2019 01:24    |    Batterietester135

Der eGolf hat LED-Leuchten der ID3 nicht oder?

 

Warum hat der billige Golf 8 serienmäßig LED-Leuchten und der teure ID3 nicht?

 

:confused:


10.11.2019 03:10    |    jennss

Zitat:

@remix schrieb am 9. November 2019 um 22:14:28 Uhr:

das meine ich ja.... ein gescheiter ID3 wird Minimum 35.000,- kosten

 

wie kann jenns also behaupten, der ID wäre ab ca. 23.000,- zu bekommen ?!

Ich glaube, da wird gerade etwas mit den Rabatten vertütelt. Mal ist der Rabatt drauf, mal nicht...

 

Also nackte Preise ohne Rabatte sind:

eGolf mit 136 PS/ca. 31 kWh netto/231 km 31900 €

ID.3 Basis mit 150 PS/45 kWh/330 km "unter 30000 €", also wahrscheinlich 29990 € oder so.

 

Preise mit Rabatten, vorausgesetzt beim eGolf wird es noch mit den 6000 € klappen:

Wahrscheinlich zwischen ca. 18000 und 21000 € (ganz genau weiß ich auch nicht, nur Abschätzung nach den Berichten und abgezogen weitere 1000 €, die vom Staat kommen)

ID.3 Basis ca. 23000 bis 24000 € (es geht nicht um die First Edition mit 204 PS und 58 kWh, sondern um die Basis mit 150 PS und 45 kWh)

 

Die Unterschiede in der Ausstattung habe ich ja weiter oben erklärt. Niemand muss Extras für 5000 € nehmen. Beim eGolf ist die Schnellladung nicht inklusive. Die würde ich immer dazunehmen. Beim ID.3 kennen wir die genaue Basisausstattung noch nicht, aber ich halte etwa die Ausstattung vom Golf Trendline für wahrscheinlich, eher schon inkl. Schnellladung. Radio und Klimatisierung dürften sicher dabei sein, auch Standklimatisierung, weil VW eine App hat (anders als z.B. der Hyundai Ioniq bisher). Ich vermute, dass nicht serienmäßig sein wird: Alufelgen, Navi, LED-Scheinwerfer (was der eGolf inkl. hat). Ob man das drauflegen will, ist eine persönliche Entscheidung. Wie ja schon gesagt, die Serienausstattung ist beim eGolf sicher besser, weil er außer Schnellladung mehr Extras serienmäßig hat. Der Preis ist wegen der hohen Rabatte günstiger.

j.


10.11.2019 03:15    |    jennss

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 10. November 2019 um 01:24:36 Uhr:

Der eGolf hat LED-Leuchten der ID3 nicht oder?

 

Warum hat der billige Golf 8 serienmäßig LED-Leuchten und der teure ID3 nicht?

 

:confused:

Hola, der 8er hat sie auch in der einfachsten Ausstattung serienmäßig? Dann vielleicht auch der ID.3. Die genaue Ausstattung ist noch nicht bekannt.

j.


10.11.2019 10:11    |    gttom

Weder.

Noch.

 

Der ID3 gefällt mir nicht und der e-Golf hat ne zu geringe Reichweite.

 

e-Golf mit 400-500km realistischer Reichweite wäre meine Wahl.


10.11.2019 10:16    |    remix

Zitat:

@jennss schrieb am 10. November 2019 um 03:10:56 Uhr:

 

Ich glaube, da wird gerade etwas mit den Rabatten vertütelt. Mal ist der Rabatt drauf, mal nicht...

Nein - man vergleiche einfach mal die Preise für neue eGolf auf mobile.de, dann weiss man , was der eGolf tatsächlich kostet - und ob die derzeit noch 2380,- Umweltprämie von VW dort schon eingerechnet sind oder nicht , ist nicht ersichtlich (dann wäre er nochmal billiger);

 

selbst wenn man dann CCS Ladedose, Ladekabel Mode 3 und einiges mehr dazu ordert ist der tatsächliche Preis des eGolf mindestens 6000,- unter dem des nackten ID3 - realistisch ist eher 8.000,- bis 10.000,- Euro;

 

den ID3 kann man noch gar nicht konfigurieren, die Austattung ist nicht bekannt, bzw. was bekannt ist, zeigt , dass der eGolf besser ausgestattet ist; der Rest sind Deine Vermutungen;

 

ganz sicher hat VW aber immer happige Aufpreislisten - gerade bei den Basismodellen, wenn sie so knapp kalkuliert sind wie der billigste ID3; es wird also ganz sicher nicht bei 30.000,- Euro bleiben

 

siehe ADAC Motorwelt

 

viel Rabatt ist bei Marktstart auch nicht zu erwarten, realistisch wird der ID3 m.E. 35.000,- (45kWh), 40.000,- (58kWh) und 50.000,- (77kWh) ohne Rabatte/Prämien kosten;

 

Ich will damit sagen, dass Du den ID3 ohne genaue Informationen eher schönrechnest aber die tatsächlichen Preise des eGolf nicht beachtet hast;

 

das hat mit den diversen Prämien nichts zutun - die sind bekannt - auch wenn es beim eGolf in 2019 nur 4000,- Euro staatliche Prämie gibt, bleibt es bei Minimum 6000,- Euro Differenz;

 

PS:

und wenn es ab 2020 6000,- Euro staatliche Prämie gibt, wird VW die eigenen 2380,- Umweltprämie evtl. streichen - die Erhöhung der staalichen Prämie auf 6000,- Euro ist also ein Geschenk der Bundesregierung an die Industrie und VW profitiert zum Marktstart des ID3 am meisten davon....


10.11.2019 11:19    |    Steam24

Vielleicht wird so ein Schuh draus: Wer mit der Reichweite des e-Golf klarkommt, dürfte da jetzt ein Schnäppchen machen.

 

Ansonsten gibt es beim ID noch viele Unsicherheiten und man sollte vielleicht nicht darauf wetten, dass die Version für 30k wirklich kommt.


10.11.2019 11:22    |    KillerTV

Falls jemand noch ein Argument für den eGolf braucht:

Bei vehiculum kann man (als Gewerbekunde) den eGolf jetzt für 99 EUR (netto) leasen. Das ist mal ein Wort!


10.11.2019 11:57    |    notting

Zitat:

@remix schrieb am 10. November 2019 um 10:16:44 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. November 2019 um 03:10:56 Uhr:

 

Ich glaube, da wird gerade etwas mit den Rabatten vertütelt. Mal ist der Rabatt drauf, mal nicht...

[...]

 

PS:

und wenn es ab 2020 6000,- Euro staatliche Prämie gibt, wird VW die eigenen 2380,- Umweltprämie evtl. streichen - die Erhöhung der staalichen Prämie auf 6000,- Euro ist also ein Geschenk der Bundesregierung an die Industrie und VW profitiert zum Marktstart des ID3 am meisten davon....

Wieso?

- Wo steht, dass der ID.3 2380EUR VW-Prämie obendrauf kriegt zusätzl. zur "alten" staatl. 4kEUR-Prämie? Bei Renault war die Höhe des freiwilligen Anteils immer modellspez.

- Ja, Renault hat den freiwilligen 5kEUR Bonus auch entspr. reduziert als der staatl. 4kEUR-Bonus mit 2kEUR Herstelleranteil kam, sodass es unterm Strich immernoch 5kEUR Bonus waren. Aber auch die werden so eine Erhöhung der Prämie vor allem im Zoe II IMHO schon einkalkuliert haben.

 

notting


10.11.2019 13:33    |    jennss

Zitat:

@remix schrieb am 10. November 2019 um 10:16:44 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. November 2019 um 03:10:56 Uhr:

 

Ich glaube, da wird gerade etwas mit den Rabatten vertütelt. Mal ist der Rabatt drauf, mal nicht...

Nein - man vergleiche einfach mal die Preise für neue eGolf auf mobile.de, dann weiss man , was der eGolf tatsächlich kostet - und ob die derzeit noch 2380,- Umweltprämie von VW dort schon eingerechnet sind oder nicht , ist nicht ersichtlich (dann wäre er nochmal billiger);

 

selbst wenn man dann CCS Ladedose, Ladekabel Mode 3 und einiges mehr dazu ordert ist der tatsächliche Preis des eGolf mindestens 6000,- unter dem des nackten ID3 - realistisch ist eher 8.000,- bis 10.000,- Euro;

Bei der Umweltprämie sieht es so aus, dass der Staat 3000 € übernimmt und der Hersteller auch 3000 € (statt bisher 2000 oder 2380 €). Das wird für e.Go z.B. ein Problem. Der Hersteller kann seinen Anteil da nicht herausstreichen und müsste sonst die UVP erhöhen. Ob auch VW so etwas tun muss, ist jetzt natürlich fraglich.

 

Bei eGolf vs. ID.3 geht es vor allem darum, ob man die bessere Ausstattung nimmt oder den besseren Antrieb bzw. die größere Reichweite. Wenn man will kann man die Ausstattung beim ID.3 anpassen, aber nicht die Reichweite beim eGolf. Von daher würde ich die Ausstattung hier im Vergleich eben nicht komplett anpassen. Zwar klingen deine "mindestens 6000 €" jetzt nicht mehr so extrem, aber auch 6000 € halte ich noch für zu hoch gegriffen.

 

Welche eGolf-Preise findest du denn bei mobile.de? Unter 22000 € sehe ich nichts (Gewerbeangeboten zählen nicht). Beim ID.3 können wir nur von den Versprechen mit "unter 30000 €" in der Basis ausgehen, also 24000 €, falls VW außer Umweltprämie null weiteren Rabatt gibt. Die meisten werden noch etwas dazunehmen, z.B. Metallic oder so (kommt auch beim eGolf drauf), aber er wird auch nackt fahrbar sein.

 

Welche fehlenden Extras erwartest du denn beim ID.3? Schon der Golf Trendline hatte Klimaanlage und Radio serienmäßig. Ich hatte mal einen Golf 6 Trendline 1,6 TDI nahe der Basisausstattung. Das war zwar nicht individualisiert, aber durchaus ok..

j.


10.11.2019 13:37    |    remix

Zitat:

@notting schrieb am 10. November 2019 um 11:57:40 Uhr:

 

 

Wieso?

- Wo steht, dass der ID.3 2380EUR VW-Prämie obendrauf kriegt zusätzl. zur "alten" staatl. 4kEUR-Prämie? Bei Renault war die Höhe des freiwilligen Anteils immer modellspez....

nicht der ID3 hat eine 2380.- EUR VW-Prämie, aber der eGolf - siehe Konfigurator unter Sonderausstattung;

 

soll heissen: aktuell hat der eGolf 2380.- EUR VW-Prämie plus 4000,- staatliche Prämie; ist also nicht schlechter als ein ID3, der erst 2020 kommt und zwar 6000,- staatliche Prämie hat, aber wohl kaum VW Prämie;

 

logisch wäre dann auch, dass der eGolf, falls er 2020 auch die 6000,- staatliche Prämie bekommt, keine VW Prämie mehr kriegt - wäre ja mehr Förderung als beim ID3 ;

 

deshalb sollten auch die ganzen Prämien mal aussen vor sein und wir hier über die echten Preise reden, sowie bekannt oder absehbar;


10.11.2019 13:41    |    jennss

Zitat:

@remix schrieb am 10. November 2019 um 13:37:39 Uhr:

nicht der ID3 hat eine 2380.- EUR VW-Prämie, aber der eGolf - siehe Konfigurator unter Sonderausstattung;

 

soll heissen: aktuell hat der eGolf 2380.- EUR VW-Prämie plus 4000,- staatliche Prämie;

Falsch. Wenn von 4000 € Prämie die Rede ist, beinhaltet das immer auch 2000 € Herstelleranteil (oder 2380 € inkl. Steuer). Im Konfigurator wird das nur mit eingerechnet. Das könnte verwirren.

 

Aber beim eGolf kommen eh noch so viele Rabatte rundherum drauf, so dass er ca. 10000 € unter der UVP von 31900 € liegt.

 

Beim ID.3 kommt im Worstcase nur die Umweltprämie von 3000 € + 3000 € drauf, macht also 24000 € statt 30000 €. Ich rechne aber damit, dass zumindest bei Schwerbehinderung noch ein bisschen draufkommt. Das hatte VW bisher nie gestrichen. Auch damals gab es bei den E-Autos immer 10% bei Schwerbehinderung (Verbrenner 15%). Daher habe ich auch mal 23000 € für den ID.3 erwähnt.

j.


10.11.2019 13:49    |    Goify

Weil jemand den eGolf mit 400 km Reichweite fordert: Wie soll das gehen? Ohne Kofferraum vielleicht, aber dann mit sehr ungünstiger Lastverteilung. Der ID.3 hat den Vorteil, den Akku unter der Fahrgastzelle zu haben, was beim Golf nicht geht.


10.11.2019 14:16    |    Kaesespaetzle

Ich würde locker auf die Rücksitze verzichten für mehr Reichweite.


10.11.2019 14:20    |    Goify

Dann nimm doch einen Elektro-Smart.


10.11.2019 14:35    |    Steam24

Zitat:

@Goify schrieb am 10. November 2019 um 13:49:19 Uhr:

Weil jemand den eGolf mit 400 km Reichweite fordert: Wie soll das gehen? Ohne Kofferraum vielleicht, aber dann mit sehr ungünstiger Lastverteilung. Der ID.3 hat den Vorteil, den Akku unter der Fahrgastzelle zu haben, was beim Golf nicht geht.

Danke für diesen hilfreichen Hinweis, denn er bringt die Kirche zurück ins Dorf. Der Golf ist konstruktiv bedingt als Elektroauto nur bedingt geeignet.

 

Aus diesem Grund dürfte sich VW auch dafür entschieden haben, künftig mit ID3 und Golf VIII zweigleisig zu fahren. Rein aus Spaß machen die das nicht.


10.11.2019 15:35    |    remix

Zitat:

@jennss schrieb am 10. November 2019 um 13:41:50 Uhr:

...Ich rechne aber damit, dass zumindest bei Schwerbehinderung noch ein bisschen draufkommt. Das hatte VW bisher nie gestrichen. Auch damals gab es bei den E-Autos immer 10% bei Schwerbehinderung (Verbrenner 15%). Daher habe ich auch mal 23000 € für den ID.3 erwähnt....

was soll der Rabatt für Schwerbehinderte jetzt aussagen ?!

 

hast Du Deine Umfrage nur an Schwerbehinderte gerichtet ?

 

irgendeinen Sonder-Rabatt, den nicht jeder kriegt, als Argument anzuführen ist unseriös, diese Rechnung erfolgt mit zweierlei Maß; genauso, wie Du immer vom Preis 24.000,- für den ID3 mit der 2020er Prämie ausgehst, das aber mit dem eGolf mit der 2019er Prämie vergleichst;

 

lassen wir alle Rabatte weg, ist der eGolf in jedem Fall sehr viel preiswerter als der ID3 im billigsten Fall für den Nicht-schwerbehindeten Käufer; und wenigstens die Lademöglichkeit bis zu 100 kW (Aufpreis), eine stärkere WP für Klima wie im Golf, ein Navi wie im Golf oder auch entsprechende Pakete werden den ID3 entsprechend verteuern;

 

ich respektiere Deine Meinung, will auch nicht streiten oder rechthaberisch sein - aber allein die Tatsache, dass VW schon bei der Lademöglichkeit bis zu 100 kW beim Basis ID3 einen Aufpreis verlangt, zeigt doch, wie die ticken....

gerade der Wagen mit der kleineren Reichweite braucht doch ggf. am ehesten die Lademöglichkeit bis zu 100 kW - gerade,wenn man mal einen grösseren Ausgflug machen will...

 

der Konzern spart an solchen Basics, um den Käufer des kleinsten ID3 auch in die "passenden" Preisregionen zu treiben; die wollen Ihre E-Autos für 40.000,- bis 50.000,- Euro verkaufen;

 

die 58kWh Version für 37.000,- wird wahrscheinlich ein ganz "rundes" Angebot sein - aber das kleinste Modell ist völlig abgespeckt, um den politisch motivierten Preis von "Unter 30.000,- Euro" anbieten zu können; vermutlich rollt kein einziger Käufer mit soeinem nackten ID3 vom Hof....

 

es ist derselbe "flexible Umgang" mit dem Kunden wie bei den angeblich sauberen Dieselmotoren....

 

der Kunde soll denken, dass man für 30K einen E-VW bekommt, rechnet nach und nimmt lieber gleich den teureren ID 58kWh - oder am Ende doch eine andere Marke....

 

deshalb soll der eGolf bestimmt auch möglichst schnell abverkauft werden;

 

toll, dass ich das als Steuerzahler jetzt auch noch bezahle....


10.11.2019 16:30    |    notting

Zitat:

@remix schrieb am 10. November 2019 um 15:35:59 Uhr:

ich respektiere Deine Meinung, will auch nicht streiten oder rechthaberisch sein - aber allein die Tatsache, dass VW schon bei der Lademöglichkeit bis zu 100 kW beim Basis ID3 einen Aufpreis verlangt, zeigt doch, wie die ticken....

gerade der Wagen mit der kleineren Reichweite braucht doch ggf. am ehesten die Lademöglichkeit bis zu 100 kW - gerade,wenn man mal einen grösseren Ausgflug machen will...

 

der Konzern spart an solchen Basics, um den Käufer des kleinsten ID3 auch in die "passenden" Preisregionen zu treiben; die wollen Ihre E-Autos für 40.000,- bis 50.000,- Euro verkaufen;

Du sagst hier nicht dazu was Serie ist. 100kW sind für einen 45kWh-Akku schon recht viel. Sprich ich halte es für recht unwahrscheinlich, dass man den 45kWh-Akku im ID.3 mit 100kW laden kann. 90kW wären schon 2C. Und je nach dem wird spätestens bei 80%, oft schon viel früher ohnehin gedrosselt. Aber selbst das dürfte die Akkulebensdauer deutl. reduzieren.

D.h. wenn man an längere Fahrten denkt muss man insofern eh mit geringerer Reichweite rechnen, weil die meisten keinen Bock haben werden auf die letzten langsamen Prozente zu warten. Evtl. kriegen sie sogar mit den nächstne Stress, die auch wg. geringerem Akkustand viel schneller laden könnten.

Was ist dann die serienm. max. Ladeleistung? 50kW? Dann würde sich der effektive Vorteil bei einem so kleinen Akku in Grenzen halten.

Beim Zoe II kosten 50kW CCS 890EUR. Serie ist 22kW Typ2. Typ2-Ladesäulen sind gerade innerorts viel stärker verbreitet als CCS.

Kann mir aber auch gut vorstellen, dass div. Zoe II ohne CCS gekauft werden. Einerseits aus den genannten Gründen mit der Ladesäulen-Verfügbarkeit und Akkustress und andererseits weil's wirkl. nur das Zweitfahrzeug ist woran geringe Reichweitenansprüche gestellt werden und damit auch 11-22kW voll reichen.

-> Insofern ist es durchaus sinnvoll, dass VW gerade beim kleinen Akku nicht zwangsweise CCS mitbezahlen lässt.

 

notting


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