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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

28.09.2011 18:49    |    Designs    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: A4, Audi, B5 (8D), Fahrzeugpflege, Fahrzeugreinigung, HSI, Lackpflege, Politur, Versiegelung, www.saubere-ideen.de

Ein weiterer Produkttest von mir - heute Pflegemittel von www.saubere-ideen.de

 

Das schöne Wetter animiert zum Putzen (auch wenn sich mein Nachbar regelmäßig wundert und dieses Hobby seinem Gesicht nach wohl nicht unbedingt nachvollziehen kann) und warum nicht wieder mal was neues ausprobieren. Wer meinen Blog hin und wieder verfolgt, weiß dass ich gerne neue Dinge ausprobiere.

 

HSI Pflegeprodukte in der BoxHSI Pflegeprodukte in der Box

Diesmal bin ich durch den Tipp eines Bekannten auf die Internetseite www.saubere-ideen.de gestoßen, dort gibt es ein ausführliches Portfolio an Pflegeprodukten, von Smart-Repair bis zur Hochglanzversiegelung. Die Empfehlung kam daraufhin, dass mein Bekannter dort sein Auto zur Aufbereitung/Versiegelung hatte und schlicht begeistert war.

 

Diese Produkte sind sicher nicht die typischen Mittelchen, die man im Baumarkt kaufen kann und richten sich in erster Linie weniger an Laien, sondern eher an erfahrene Anwender oder professionelle Aufbereiter. Das heißt natürlich, dass eine falsche Anwendung im Zweifelsfall durchaus zu schlechten Ergebnissen oder sogar Schäden führen kann. Dies sollte aber jedem klar sein, der mit einer halbwegs vernünftigen Poliermaschine arbeitet. Und damit meine ich nun nicht irgendwelche Plastik-Poliermaschinen aus dem Baumarkt für 15 Euro, sondern zumindest eine drehzahlgeregelte Winkel-Poliermaschine bzw. einen Exzenter mit ausreichender Leistung.

 

Dieser „Warnung“ sollte man daher also nicht zu viel Bedeutung beimessen, sie sollte aber erwähnt sein.

Vor mir habe ich nun also ein umfangreiches Sortiment, das für die Aufbereitung eines Fahrzeugs von leichten Kratzern bis zur Hochglanzversiegelung (hoffentlich) alles umfasst.

 

Das wären dann mal folgende Komponenten:

1x 250ml HSI-2500 Hochleistungspolitur

1x250ml HSI-4000 Hochglanzschleifpolitur

1x250ml HSI-9000 Hochlanz Langzeitversiegelung

1x500ml HSI-Lackschutz Spray in einer Sprühflasche

2x Polierschwamm orange

1x Polierschwamm gelb

1x Polierschwamm schwarz

2x Stützteller

1x Lackmaus für schwer zugängliche Stellen

1x großes HSI-Mikrofaser Poliertuch blau

 

Feine LackkratzerFeine LackkratzerTestfahrzeug ist wieder mal einer unserer beiden A4. Der Lack des A4 hat schon allerhand gelitten und weist eigentlich fast flächendeckend kleine Kratzer auf, die auf ein eher ungepflegtes Leben in jüngerer Zeit hindeuten – von typischen Unachtsamkeiten freundlicher Mitmenschen mal abgesehen.

Da ich gerne den direkten Dialog habe, lag es nahe einfach kurz anzurufen und mir direkt eine Beratung zu den Produkten zu holen. Die HSI-Pflegeprodukte kommen nach Aussage des Herstellers sowohl ohne Lösemittel, als auch komplett ohne Füllmittel aus und sollen daher das Pflege-Ergebnis für deutlich längere Zeit erhalten. Der Lackschutz wird beworben mit einer Haltedauer von 12 Monaten. Das wäre doch klasse!

 

Kurz zur Erklärung: Lösemittel machen den Lack „weich“, die oberste Schicht wird durch den Poliervorgang sozusagen etwas „verschmiert“, die Füllmittel befüllen dann noch die vorhandenen Täler und lassen vorhandene Kratzer oder auch Hologramme verschwinden. In erstern Linie erhält man ein tolles Ergebnis, das nach mehreren Wäschen in der Waschanlage oder auch durch herkömmliches Waschen Stück für Stück verschwindet und alles wieder zum Vorschein kommen lässt. Das erklärt sicherlich bisher von mir gemachte Erfahrungen. Alle bisher getesteten Mittel hatten diesen Effekt und hielten im Schnitt max. 8 Wochen, danach war eine Auffrischung nötig.

 

Versuch Nummer eins startet mit dem etwas härteren orangen Polierschwamm und der Hochleistungspolitur HSI-2500:

Mit wenig Mittel und einer Drehzahl von ca. 1000 beginne ich die ersten Bahnen zu ziehen. Mittlerer Druck und nicht zu lange auf einer Stelle bleiben – denn durch den etwas härteren Schwamm und der zäheren Politur entsteht einiges an Wärme. Wer hier unsanft vorgeht – vor allem im Bereich von Ecken und Kanten auf Kunststoffteilen, riskiert schnell einen Schaden am Lack.

 

Motorhaube schlierenfreiMotorhaube schlierenfrei

Hier soll übrigens ein weiterer Vorteil zum Einsatz kommen. Die mitgelieferten Polierschwämme sind retikuliert (Erklärung siehe Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Retikulieren). Dadurch soll eine wesentlich bessere Wärmeableitung erreicht werden, die oben genanntes Risiko minimiert.

Die kleinen bearbeiteten Einzelflächen werden mit einem Mikrofasertuch nachgerieben (ich habe hier jedoch ein anderes verwendet, um das mitgelieferte für die Versiegelung aufzusparen – eventuell könnte ein zweites hier nicht schaden). Die Rückstände lassen sich relativ leicht entfernen und feinste Kratzer kann man damit auf jeden Fall auspolieren. Etwas tiefere Kratzer bekomme ich damit aber schon nicht mehr weg – und davon gibt es leider genug auf diesem Auto. Hier wäre wohl eine Politur mit noch höherem Schleifanteil von Nöten. Nach dem Abwischen der Rückstände sieht die Oberfläche aber im ersten Eindruck schon gar nicht schlecht aus.

 

Spiegelnder TiefenglanzSpiegelnder Tiefenglanz

Ich versuche nun einfach einen zweiten Gang mit der HSI-4000 Hochglanzschleifpolitur. Selber Vorgang und nach dem Abwischen erscheint ein fast identisches Ergebnis.

Als dritten Schritt nehme ich den weichen Polierschwamm und bringe die Langzeitversiegelung HSI-9000 mit leicht höherer Drehzahl auf. Problemlose Verarbeitung und ein sehr leichtes Abwischen der kaum sichtbaren Rückstände machen das Arbeiten leicht und vor allem sehr schnell. Das Ergebnis überzeugt. Hoher Tiefenglanz und keine bleibenden Schlieren oder sonstige Rückstände. Wenn dieses Ergebnis auch nur länger als 8 Wochen hält, dann schiebt sich dieses Produktsortiment schon an die Spitze meiner bisher getesteten Mittel – aber das wird sich erst noch zeigen.

Dachfläche ohne SchlierenDachfläche ohne Schlieren

 

Da ich aus Testgründen immer nur partiell mit den Mitteln beginne, nehme ich das nächste Teilstück in Angriff und verzichte diesmal auf den mittleren Schritt und verwendet diesmal im ersten Gang nur die HSI-2500 und im Nachgang die Versiegelung HSI-9000. Das Ergebnis: eigentlich fast identisch.

Das bringt mich nun zu der Überzeugung, dass man je nach Lackzustand nur eine der beiden Polituren wählen muss und die Versiegelung als Finish in jedem Fall genügt.

 

 

 

Kratzer hinten vor BehandlungKratzer hinten vor BehandlungVersuch Nummer drei: Die HSI-4000 in Verwendung als Single-Step-Anwendung. Nur ein Gang zum Polieren und Nachreiben mit dem Mikrofasertuch. Auch hier ein ordentliches Ergebnis, allerdings erscheint der Lack nicht ganz so weich. Meiner Ansicht nach sollte man sich den wirklich schnell erledigten Gang mit der HSI-9000 noch gönnen.

 

 

 

 

 

Kratzer hinten nach BehandlungKratzer hinten nach BehandlungDa es neben den üblichen Gebrauchsspuren auch noch größere Verletzungen am A4 gibt, versuche ich einfach hier noch etwas rauszuholen. Auf der Kunststoffstoßstange gibt es tiefe Kratzer teils bis auf den Grund, die von einem „Streifschuss“ mit einer Leitplanke stammen. Hier ist mit solchen Mitteln natürlich erst mal nichts zu machen, aber ich versuche es einfach mal mit einem Schleifpapier (1000er Körnung, teils trocken, teils nass) und schleife den Klarlack leicht an, um die Kratzer etwas auszuschleifen, bzw. zu reduzieren. Den aufgerauten Lack poliere ich dann mit etwas Geduld und leichtem Druck stufenweise mit der HSI-2500, der HSI-4000 und der Versiegelung auf. Und das Ergebnis ist schon deutlich besser, als vorher. Für einzelne beschädigte Stellen also ganz sicher eine gute Alternative oder Vorgehensweise.

Letztes Produkt ist noch das Lackschutz-Spray in der Sprühflasche. Geeignet für schnelles Nachbessern der Versiegelung, zum Entfernen von leichten Verschmutzungen, Fingerabdrücken oder auch die typischen Wasserflecken nach der Waschanlage, die eigentlich immer vorhanden sind. Keine Waschanlage trocknet perfekt, spätestens nach der Heimfahrt gibt es die Ausläufer aus den Spiegeln, unterhalb des Nummernschildes oder die restlichen Tropfen am Heck von Kombis, die unschöne Flecken beim Antrocknen verursachen. Kurz aufgesprüht und abgewischt erhält man hier sofort wieder ein perfektes Ergebnis inklusive Lackschutz.

 

Ansicht FrontAnsicht FrontAnsicht HeckAnsicht Heck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tja, was ist also das Resultat dieses Versuchs? In diesem Fall ein glänzender A4. Für die Produkte spricht bis zu diesem Punkt eine wirklich gute Verarbeitungsmöglichkeit. Nachteile? Kann ich derzeit nicht wirklich aufzählen. Wie lange dieses Ergebnis hält wird sich zeigen und ist sicherlich noch ein ausschlaggebender Faktor.

 

Eins steht aber fest: Man braucht für die korrekte Anwendung bestimmter Produkte entweder eine 100%ige Beschreibung (die aber schwierig ist, da kein Anwendungsfall gleich ist), oder einen guten Support durch den Hersteller. Und genau dieser ist in diesem Fall gegeben. Sofern Fragen mit der Verabeitung auftraten, oder ich eine Produktempfehlung zu einem speziellen Fall brauchte – der Hersteller war in jedem Fall für mich telefonisch oder per Email erreichbar und stand jederzeit mit Tipps zur Seite. Und genau dafür vergebe ich einen Bonuspunkt in der Empfehlung!

 

Motorhaube in GlanzMotorhaube in Glanz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Nachtrag:

Die Politur ist jetzt knapp 5 Wochen her und ich habe den A4 bis heute nicht ein einziges Mal gewaschen (was normal nicht meine Art ist, auch wenn er meiner Frau gehört :)). Das Auto steht immer auf einem Stellplatz (ohne Überdachung) und gelegentliche stärkere Regengüsse haben bisher genügt, um ihn danach wieder ordentlich aussehen zu lassen. Da es jetzt aber länger nicht mehr geregnet hat, war eine kurze Handwäsche doch mal angebracht.

 

Das ganze war in 15 Minuten erledigt, nachgetrocknet habe ich immer gleich mit einem Mikrofasertuch. Der Schmutz ging spielend ab, was mir besonders bei den typischen gelben Hinterlassenschaftern der Insekten auffiel, die sonst wirklich hartnäckig sind. Danach stand er wieder top da und auch das Wasser perlt immer noch schön ab. Und natürlich gibt es schon wieder zwei neue Schleifspuren an der Seite (sieht nach Fahrrad aus), aber da kann ja das Poliermittel nichts dafür… ;o) Bild siehe unten - wenn auch nur mit dem Handy gemacht..

Ich werde das mal weiter beobachten und hier weiter Bericht erstatten..

 

Handwäsche nach 4 WochenHandwäsche nach 4 Wochen


22.08.2011 21:03    |    Designs    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Versiegelung

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Sommerzeit und damit auch wieder Fahrzeugpflegezeit - und deshalb wird mal wieder ein neues Poliermittel ausprobiert. Bestellt habe ich mir schon vor längerer Zeit eine NANO Hochglanzpolitur von Krauss (www.krauss-tools.com)

Mit 13,20€ für 500ml nicht sonderlich teuer und die Beschreibung verspricht doch so einiges.

Hier der Auszug aus der Website:

 

Produktbeschreibung

Die silikonfreie Hochglanzpolitur SF vermittelt durch die Verwendung feinster Poliermittel (Nanopartikel), eine ausgezeichnete Versiegelung verbunden mit einer sehr hohen Glanzvermittlung.

 

Entfernt dauerhaft Polierschleier, Hologramme und feinen Kratzern. Selbst auf dunklen Problemfarben wird ein brillantes, 100%ig hologrammfreies Hochglanz-Finish erzeugt.

 

Anwendungsbereich

Für die Versiegelung und Pflege von neuen, neuwertigen oder mit den Schleifpasten K5/K10 grundgereinigten Autolacken. Im Besonderen für die Anwendung auf Nanolacken (Ceramic Clear Lacken) geeignet und abgestimmt.

 

Verarbeitung

Die Verarbeitung kann wahlweise von Hand, oder mit der Poliermaschine erfolgen. Die besten Ergebnisse werden mit unserer Poliermaschine SZ-81803 bzw. TP-95184 erzielt.

 

Das Produkt vor der Anwendung kurz schütteln. Die Politur mit einem Poliertuch gleichmässig auf den Lack auftragen und leicht antrocknen lassen, anschließend abpolieren.

 

Bei maschineller Verarbeitung geringe Menge spiralförmig auf den Polierschwamm und überlappend im Kreuzgang polieren. Feine Kratzer durch leichten Druck- und weitere Drehzahlerhöhung beseitigen. Vor Beendigung nochmals die gesamte Fläche mit niedriger Drehzahl bearbeiten (optimales Finish) und anschließend mit einem Microfasertuch Rückstände beseitigen.

 

Verpackungseinheit:

0,5 Ltr. Flasche: EUR 13,20

1,0 Ltr. Flasche: EUR 18,50

5,0 Ltr. Kanister: EUR 72,60

 

inkl. UST, zzgl. Versandkosten

 

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Leichte Kratzer entfernen, dauerhafter Schutz - genau das war das Ziel.

Also mit mittlerer Drehzahl und passend dazu bestellten Poliertellern und Polierschwämmen (extra weich) aufgetragen. Die maschinelle Verarbeitung war im ersten Schritt relativ problemlos.

 

Ohne die Politur lange eintrocknen zu lassen, wollte ich die Rückstände wie üblich mit einem Mikrofasertuch entfernen. Hier ist schon recht schnell aufgefallen, dass die Rückstände relativ stark haften und das Abreiben mühsam gestalten. Dennoch war das Ergebnis relativ gut. Hoher Glanz ist vorhanden, allerdings mit leichten Schleiern, die erst nach einem zweiten Gang mit dem Mikrofasertuch und ordentlich Druck halbwegs zu entfernen waren.

 

Alles in allem nicht perfekt, aber halbwegs mit dem Ergebnis zufrieden, habe ich die Arbeit beendet und war gespannt auf die anhaltende Schutzwirkung. Schließlich ist NANO in aller Munde und suggeriert immer ein dauerhaft abperlendes Ergebnis.

Doch die Ernüchterung folgte schon am nächsten Tag. Alle Stellen, die nicht mit akribischer Intensität im zweiten Gang nachgeputzt wurden, haben über Nacht hässliche Rückstände entstehen lassen. Diese waren am Vortag absolut nicht sichtbar, weshalb ich diese im ersten Moment gar nicht zuordnen konnte. Entfernen konnte ich diese nur mit Druck und einem feuchten Mikrofasertuch. Leider habe ich vor lauter Verzweiflung vergessen dies auf Bild festzuhalten.

 

Natürlich zweifelt man erst an sich selbst, vielleicht hat man nicht sauber genug gearbeitet? Oder die Anwendung war nicht ganz richtig? Kein Problem, schließlich gibt es bei Krauss ein Kontaktformular. Und da habe ich kurzerhand meine Vorgehensweise und mein Problem bei der Anwendung beschrieben und freundlich um Hilfe bzw. Antwort gebeten.

Entweder wollte man mir aber dort kein Gehör schenken, oder es hat schlicht niemanden interessiert, schließlich habe ich ja schon bezahlt...? Antwort habe ich bis heute jedenfalls nicht erhalten - schade, so hält man keine Kunden.

Schließlich muss man in der heutigen Zeit durchaus damit rechnen, dass man dadurch in einem kleinen Test-Blog-Artikel nicht ganz so gut weg kommt ;)

 

Also bin ich auf mich alleine gestellt und habe es etwas später einfach nochmals versucht, diesmal mit etwas anderer Vorgehensweise. Den ersten Auftrag habe ich genauso gestaltet, wie vorher. Selber Schwamm, selbe Drehzahl. Nur folgte diesmal nach leichter Antrocknungszeit ein zweiter Gang mit der Poliermaschine mit höherer Drehzahl - ohne erneuten Poliermittelauftrag.

Dadurch spare ich mir schon eine ganze Menge an Nacharbeit mit dem Mikrofasertuch und das Endergebnis war vergleichbar mit dem ersten Mal. Allerdings nicht viel weniger anstrengend, speziell in Bezug auf meine Poliermaschine, die nach ca. 1,5h Dauereinsatz ziemlich warm geworden ist...

 

Nun also einmal schlafen und gespannt sein auf den nächsten Tag. Kommen die selben Rückstände wieder zum Vorschein, oder nicht? Und natürlich kommen Sie wieder, wenn auch in deutlich reduzierter Anzahl. Es waren nur ein paar Stellen, die ich scheinbar nicht sauber genug abgefahren habe - was allerdings auch schwer ist, da man es am Tage der Politur ja nicht sieht! Diese waren allerdings relativ schnell entfernt.

 

Die Wirksamkeit des Mittels dagegen war nicht schlecht. Ich denke man kann durchaus ca. 8 Wochen als Maßstab nehmen, den die Pflege fühlbar anhält. Weicher Lack auch nach einfacher Wäsche und Trocknen mit dem Mikrofasertuch ohne zusätzliche Erneuerung des Schutzes. Kratzer dagegen konnte ich leider nicht wirklich entfernen und waren genauso vorhanden, wie vorher..

 

Fazit: Für mich persönlich nicht empfehlenswert, da die Verarbeitung einfach zu schwierig ist. Wenn es denn ein Anwendungsfehler gewesen ist, hätte man es mit Service am Kunden sicher gutmachten können, aber auch hier Fehlanzeige - schade! Positiv ist lediglich das Ergebnis, da weder Hologrammbildung, noch sonstige größere Verschleierung aufgetreten ist. Das genügt aber nicht. Ich würde sagen wir testen einfach weiter...

 

PS: Wie ich gerade gesehen habe gibt es die Polierschwämme, die ich seinerzeit bestellt habe, gar nicht mehr im Shop. Vielleicht hatte es ja damit zu tun ;)


03.05.2009 14:12    |    Designs    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Fahrzeugreinigung, Sitze reinigen, Waschsauger

Hallo zusammen,

 

auch wenn´s nicht unbedingt was neues ist und ich die Ergebnisse schon in einem mehr oder weniger ausführlichen Bericht über den Puzzi 100 Super bzw. den Vorgänger Kärcher SE2001 berichtet habe, möchte ich nochmal ein kurzes Beispiel einer Reinigung anführen, die mich doch beeindruckt hat.

 

Wenn man mal so ein Gerät besitzt, profitieren davon natürlich auch die engeren Freunde (;)) und so stand eine schnelle Reinigung der Teilledersitze in Kombination mit hellem Stoff in einem Audi A3 an. So schön die hellen Sitze sind, Abrieb von Hosen, Wasserflecken und sonstiger Schmutz setzen sich schnell sichtbar ab. Relativ überzeugt von meinem Puzzi 100 habe ich blitzblanke Sitze versprochen (in der Hoffnung den Mund nicht zu voll genommen zu haben). Aber das Gerät hat mich nicht enttäuscht.

 

Heißes Wasser eingefüllt, ein Kärcher RM760 Reinigungstab versenkt, gut umgerührt, die Sitze eingesprüht, kurz einwirken lassen und dann gründlich spülen/saugen. Das Ergebnis: Seht euch die Bilder an. Jeglicher Schmutz ist weg, die Sitze strahlen wieder und duften sogar noch gut ;) Das ganze hat nicht mal eine Stunde gedauert - was will man mehr.

 

Kurzbericht Ende :D


30.07.2008 20:01    |    Designs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Versiegelung

Nachdem ich vor kurzem als Geheimtipp das genannte Wachs zum Geburtstag bekommen habe, war es natürlich Zeit das ganze mal auszuprobieren! Und so kommt ihr in den Genuss eines kurzen Erfahrungsberichtes.

Das HochleistungswachsDas Hochleistungswachs

Bevor ich viel dazu schreibe, erstmal kurz die Herstellerbeschreibung als Info:

 

3M Polish Rosa Hochleistungswachs 80345

 

Langzeitschutz der polierten Oberfläche • Konserviert über den Zeitraum vieler Autowäschen • Besonders leicht zu verarbeiten

 

Polish Rosa ist ein Hochleistungswachs, welchen einen starken Tiefenglanz und langanhaltenden Schutz auf Original-und Reperaturlacken erzeugt. Das Material läßt sich einwandfrei abwischen. Enthält nicht- flüchtige Silikone.

Kann mit Poliertüchern und mit Exzentermaschinen verarbeitet werden. Keine Rückstände auf herkömmlichen Kunststoffen.

 

Anwendungshinweise:

 

1. Vor Gebrauch schütteln.

2. Eine ausreichende Menge des Produktes auf ein Tuch oder Polierpad aufbringen.

3. Falls das Tuch trocken ist, zuvor mit Wasser anfeuchten.

4. Produkt auf der Oberfläche verteilen. Für etwa 1 Minute einziehen lassen, dann überschüssiges Material mit dem Hochleistungstuch entfernen.

 

absoluter Hochglanz - streifenfreiabsoluter Hochglanz - streifenfreiWie ein Neuwagen aus dem ShowroomWie ein Neuwagen aus dem ShowroomDie Motorhaube nach der VersiegelungDie Motorhaube nach der VersiegelungGlanz auch am CabrioGlanz auch am CabrioFrisch versiegeltFrisch versiegelt

Und damit steht eigentlich schon fast alles da, was man dazu sagen muss.

Ich habe zuerst gewaschen und dann poliert - was ja an sich schon kein schlechtes Ergebnis gibt. Nur war es diesesmal eine neue Poliermaschine mit anderem Aufsatz - der von der Nachpolitur her scheinbar nicht ganz so optimal war, denn es waren leichte Schlieren auf der Motorhaube sichtbar.

Dann habe ich das 3M Wachs genommen und es mit einem feuchten Lappen aufgetragen, kurz einwirken lassen und dann mit einem Baumwolltuch nachgerieben. Eigentlich genau so, wie es in der Anleitung steht. Da 1 Minute nicht wirklich viel ist, habe ich das ganze natürlich in Teilstücken gemacht, also zuerst die Motorhaube, dann anschließend Kotflügel und Türen usw..

 

Das Einreiben ist unkompliziert und genauso einfach und rückstandsfrei lässt es sich auch wieder abreiben.

Der Effekt ist faszinierend, der Glanz wird tatsächlich noch intensiver und sämtliche Schlieren oder sonstiges sind weg. Es bleibt einfach nur eine absolut glänzende und glatte Oberfläche zurück!

 

Auch der zweite Test am Cabrio war genauso. Leicht zu verarbeiten, tolles Ergebnis! Auch der erste Regen war schon da, dennoch bleibt der Glanz und das Wasser perlt einfach nur ab. Ich werde es mal auf die weitere Dauerbeständigkeit beobachten, aber ich bin von diesem Mittel bisher voll und ganz begeistert!

 

Kritikpunkte: Sorry - habe ich keine, außer vielleicht, dass man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Oder aber ihr denkt bei eurem nächsten Geburtstagswunsch einfach daran.. ;)

 

Eine kleine Ergänzung: Das Wachs ist ja sehr ergiebig und ich nutze es nun schon länger. Mittlerweile kann ich als kleinen Kritikpunkt anfügen, dass die Langzeitwirkung nicht soooo lange ist, wie ich sie gerne hätte. Alle kleinen Kratzer oder Schlieren - sofern man sie nicht richtig auspoliert - kommen nach einiger Zeit wieder. Diese werden also wohl mit dem Wachs nur verfüllt und wenn das abgetragen ist, sieht es aus wie vorher..

Das ändert aber nichts an der generellen Zufriedenheit, denn der Tiefenglanz bei Neuauftrag ist doch sehr gut.


06.07.2008 11:14    |    Designs    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Kärcher SE2001, Testbericht, Waschsauger

Hallo zusammen,

 

bereits im Februar 2008 habe ich damit angefangen mich über Waschsauger zu informieren. Das ganze startete damals im Fahrzeugpflegeforum mit diesem Thread, und die Sache läuft noch immer. Von hier aus übrigens nochmals besten Dank für die vielen Infos und Tipps in diesem Beitrag!

 

Die Überlegung für diese Anschaffung war einfach: Wir haben drei Autos, davon zwei mit Stoffsitzen, eine kleine Tochter und eine große Wohnung mit viel Fliesen und dazwischen noch hellen Teppich und eine gelbe (zu diesem Zeitpunkt äußerst pflegebedürftige) Couch. Genug Einsatzfläche also für einen Waschsauger, der gut für glatte Böden und Polstermöbel sein soll.

 

Die Preisspanne bei der Beschaffung ist variabel. Erste Billigprodukte dieser Art gibt es auf Ebay bereits für unter 100€. Aber nicht immer ist Geiz geil und deshalb dachte ich eher an etwas halbwegs zuverlässiges in der mittleren Preisklasse.

Letztlich bin ich dann beim Namen Kärcher gelandet, wo für rund 200€ der SE2001 zu haben ist, ein Sprüh-Extraktionsgerät, zu dem optional noch eine kleine Polsterwaschdüse zur Pflege von Autositzen etc. zu erhalten ist. Die Gesamtinvestition liegt damit also bei rund 250€ und das Gerät besitzt folgende technischen Daten bzw. Lieferumfang:

 

Kärcher SE2001Kärcher SE2001

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Technische Daten

 

Luftmenge (l/s) 74

Vakuum (mbar/kPa) 200

Tankinhalt Frischwasser (l) 5

Tankinhalt Schmutzwasser (l) 6

Leistung Pumpe (W) 40

Arbeitsbreite (mm) 230

Sprühmenge (l/min) 1

Sprühdruck (bar) 1

Kabellänge (m) 5

Gewicht ohne Zubehör (kg) 7

Abmessungen (L x B x H) (mm) 370 x 290 x 470

Ausstattung

Sprühsaugschlauch mit Handgriff 2 m, 2 Sprühsaugrohre à 0,5 m, Waschdüse mit Hartflächenaufsatz, Eco-Flachfaltenfilter, RM 519

 

Beschreibung

 

Auch bei täglicher Pflege werden Teppichböden mit der Zeit unansehnlich. Es bilden sich Laufstraßen, denen der Staubsauger nichts anhaben kann. Wer sich die aufwendige Reinigung durch einen Spezialisten sparen will, dem ist mit dem Hart- und Teppichbodenreiniger geholfen. Der KÄRCHER SE 2001 ist ein solches Gerät, der zum Reinigen von Hartböden wie Stein, Fliesen und Linoleum geeignet ist.

 

Der Vorteil des KÄRCHER SE 2001 liegt gegenüber der konventionellen Reinigung darin, dass immer nur sauberes Wasser verwendet wird und das Schmutzwasser getrennt gesammelt wird (nicht wie bei einem Eimer, indem sich sauberes mit dreckigem Wasser vermischt). Auf diese Weise wird der Schmutz nicht nur verteilt sondern wirksam beseitigt. Mit eingelegter Papierfiltertüte können Sie das Gerät auch als Staubsauger verwenden. Bei herausgenommenem Frischwassertank kann der KÄRCHER SE 2001 als voll funktionsfähiger Nass-Sauger verwendet werden, der mit 5-fach Filterung, Flachfaltenfilter, Filterabrüttelung und Filterzustandsanzeige sehr komfortabel zu handhaben ist.

 

Anwendung

 

Reinigung von Textilen, Flächen und Hartflächen

Reinigung von Hobbyraum, Garten, Auto und Haushalt

Aufsaugen von Grobschmutz

Aufsaugen von Flüssigkeiten

Ausstattung und Nutzen

 

5-fach Hygienefilterung beim Trockensaugen

Saubere Abluft

 

Abluftfilter

Zusätzliche Feinstaubfilterung

 

Abrütteleinrichtung

Filterreinigung ohne Ausbau, minimale Wartung

 

Behälter aus recyclebarem PP-Kunststoff mit zwei großen Rädern und zwei Lenkrollen

Großes Fassungsvermögen (18 l), schlagfest, formstabil, einfach zu entleeren und zu reinigen, leichter Nachlauf, sehr wendig

 

Eco-Flachfaltenfilter

Problemloses Nass- und Trockensaugen im Wechsel, hoher Abfilterungsgrad, vollständig nutzbares Behältervolumen

 

Elektro-mechanische Füllstandsüberwachung beim Nasssaugen

Automatische Turbinenabschaltug bei Erreichen der max. Füllhöhe von 11 l, verhindert ein Überlaufen des Behälters

 

Filterzustandsanzeige

Optische Kontrolle des Filter- und Saugsystems

 

Große Ein-/Aus-Schalter für Pumpe und Turbine

Bequem zu bedienen, separat sprühen/saugen (2-Schritt-Methode) oder sprühen/saugen in einem Arbeitsgang (1-Schritt-Methode)

 

Große Filterklappe

Bequeme Filterkontrolle und schneller Filterwechsel ohne sich die Hände schmutzig zu machen

 

Gummigelagerte Bypass-Saugturbine, schallgedämmt

Hohe Saugkraft, Kühl- und Saugluftstrom getrennt, problemloses Nass- und Trockensaugen

 

Kompakte Leichtbauweise

Funktionell, leicht, raumsparend zu verstauen

 

Leicht abnehmbarer Gebläsekopf mit Tragegriff, Ein-/Aus-Schalter und Saugschlauchanschluß mit Arretierung

Schmutzbehälter schnell zugänglich, einfache Handhabung, kein Lösen des Saugschlauches während der Arbeit

 

Motorabluftmikrofilter, von außen zugänglich

Motorabluftfilterung, einfach auszuwechseln

 

Separater Frischwassertank (5 l) zur Sprühextraktion, herausnehmbar

Fasertiefe Grundreinigung von Teppichböden und Polstern

 

TÜV-/GS-geprüft (Spritzwasserschutz IPX 4)

Hoher Sicherheits- und Qualitätsstandard

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Klingt soweit vernünftig und eigentlich genau nach dem, was ich suche.. Also bestellt! Dank einer verschlampten Anfrage, Lieferverzug, etc. ließ das ganze etliche Wochen auf sich warten. Aber ist ja auch keine Eile.. Umso ärgerlicher, dass das erste Gerät zwar in einwandfreier Verpackung erschien, jedoch der Anschluss für den Sprühschlauch bereits einmal komplett aus dem Gehäuse gebrochen ist. Erste Verwunderung - und erste Reklamation. Das Gerät wurde prompt wieder abgeholt und sollte ausgetauscht werden. Doch auch die Lagerbestände bei Kärcher waren wieder zu Ende, so dauerte es erneut fast 4 Wochen, bis das Ersatzgerät auf dem Hof stand! Diesmal fehlt die Bedienungsanleitung, aber die gibt´s ja auch als PDF zum Download. Auch kein Drama..

 

Erster Einsatz

 

Zeit also für den ersten Test, der im Wohnzimmer stattfinden sollte. Der mitbestellte Flüssigteppichreiniger und die Polsterreinigungstabs sollten das Programm abrunden und zeigen, was das Gerät leistet.

Geschlagene 3 Stunden und gute 30 Liter später war es geschafft. Couch und Teppich waren komplett gereinigt. Das Ergebnis: Überzeugend!

 

Die Couch

 

Besonders die gelbe Couch, die schon einen starken dunklen Schleier hatte strahlte wieder in gelb - natürlich nicht wie neu, aber um Klassen besser. Auch die Farbe des rückgesaugten Wassers (dunkelgrau) ließ erahnen, wie viel Schmutz sich hier aussaugen ließ. Vorhergehende Reinigungsversuche mit Schmutzradierer, Schaumtupfen, Polstersprays und klarem Wasser brachten zwar auch immer ein wenig Besserung, sind aber kein Vergelich gewesen und vor allem sehr, sehr viel mühsamer. Ein weiterer Vorteil: Durch die gute Saugleistung war die Couch schon nach 3 weiteren Stunden wieder komplett trocken und benutzbar.

 

Der Teppich

 

Auch der teppich ist in gelb/ocker gehalten und hatte im Bereich um den Tisch starke schwarze Laufspuren, die nicht mehr zu entfernen waren, sowie etliche andere Flecken. Die Flecken ließen sich fast restlos entfernen, die Laufspuren wurden deutlich aufgehellt - auch wenn sie sich natürlich nicht komplett raussaugen ließen - das wäre aber auch ein Wunder gewesen. Dennoch ist auch hier das Ergebnis durchaus akzeptabel. Auch weitere bisherige Flecken lassen sich mit dem Waschsauger schnell und unkompliziert entfernen, je früher man angreift, desto besser.

 

Hartbodenreinigung

 

Der nächste Test widmet sich den Fließenböden. Auch hier wird im Internet von der Reinigungsleistung solcher Sauger geschwärmt. Also ein erster Test in der kürzlich gewischten Küche. Mit der aufgesetzten Gummilippe wird also vorne Wasser aufgesprüht, während dahinter abgesaugt und abgezogen wird. Zurück bleibt eine fast trockene, saubere Fläche. Dennoch muss ich hier sagen, dass das Wasser trotzdem fast klar blieb. Entweder ein Zeichen für eine saubere Wohnung, oder aber der Effekt gegenüber einem einfachen Wischmop ist einfach hier deutlich geringer... :)

 

Interessanter die ganze Sache im Badezimmer. Hier finden sich am Boden immer wieder einige Haare, die sich - danke unserer Minifliesen - immer wieder irgendwo zwischen den Fugen verhängen und mit dem Wischmop nie wirklich rückstandsfrei zu entsorgen sind. Hier haben wir dann einen zweite Reinigungsvariante gewählt. Zuerst per Wischmop mit hoher Reinigungsmittelkonzentration vorgewischt, so dass ruhig etwas Schaum am Boden zurückbleibt, um dann anschließend mit dem Waschsauger alles nochmal nachzuziehen. Dauert zwar etwas länger, als "nur wischen", reinigt aber gründlicher. Denn der Wasserstrahl löst alle Haare und saugt diese mit dem restlichen Wasser und dem Putzmittel direkt mit auf. Auch hier also ein gutes Ergebnis.

 

Fahrzeugpflege

 

Jetzt aber mal zum wichtigsten Thema: Wir sind ja hier schließlich nicht bei Motor-Talk, um über Putzen im Haushalt zu reden, sondern wir nutzen das zur Freude der Hausfrau erworbene Gerät - wenn es denn schon einmal hier ist - ganz nebenbei auch zur Pflege unseres Fahrzeugparks.. :D

 

Im Detail heißt das: 3x Audi reinigen, bitte!

 

Die Kandidaten:

 

- Audi A4 Avant B5 mit schwarzen Stoffsitzen, zwar noch in gutem Zustand, aber mit ein paar kleinen Flecken

- Audi A4 Avant B6 mit dunkler Velourausstattung - schöne, aber fleckenanfällig Sitze, besonders sichtbar sind hier alle Arten von Wasserrändern

- Audi Cabriolet mit Lederaussstattung - die Sitze brauchen hier andere Pflegemittel, aber auch dort gibt es jede Menge Teppich im Innenraum, der gereinigt werden kann.

 

Innenreinigung im A4 B5Innenreinigung im A4 B5Auch hier ist das Ergebnis gut. Besonders der Schmutz im Fußraumbereich von den Wintermonaten lässt sich gut lösen, Fußmatten werden schön sauber, Flecken aus den Sitzen lassen sich weitesgehend komplett entfernen, speckige Flächen und Wasserränder verschwinden. Je nach Einsatz der Wassermenge sind auch hier die Sitze (zumindest bei schönem Wetter) nach ein paar Stunden wieder zu benutzen.

Zur sauberen Innenaufbereitung auf jeden Fall empfehlenswert und kein Vergleich zu irgendwelchen Polsterschäumen, für die auch gleich mehrere Euro fällig werden.

 

Bedienung/Verarbeitung/Handhabung

 

Das Prinzip ist ja immer das selbe. Frischwassertank befüllen (bevorzugt heißes Wasser (max. 50°) für bessere Reinigungswirkung und als Zusatz bei starker Verschmutzung eine Reinigungstablette, oder Flüssigreiniger.

Sprühpumpe und Turbine anschalten und es saugt, bzw. per Knopfdruck wird Wasser versprüht. Der Frischwasserbehälter ist mit 5 Liter ausreichend, aber nicht überdimensional gestaltet. Für eine komplette Fahrzeuginnenreinigung habe ich ca. 10 Liter Wasser verbraucht. Bei starken Verschmutzungen natürlich noch entsprechend mehr. Das heißt ein paar Mal nachfüllen muss man schon.

Bei großen Teppichflächen oder Hartböden erhöht sich die Menge nochmals. 3 Tankfüllungen sind da schnell durch.

 

Schmutz/FrischwassertankSchmutz/FrischwassertankEin kleiner Nachteil ist, dass der Frischwasserbehälter innerhalb des Schmutzwasserbehälters sitzt, d.h. beim Herausnehmen und Nachfüllen zieht man zwangsläufig schmutzige Wasserspuren auf dem Boden entlang, oder aber man muss vorher abwischen. Nicht dramatisch, aber eben auch nicht optimal.

Nicht ganz passgenau ist auch der Einsatz des Frischwassertanks. Sitzt dieser nicht zu 100%, ist eine Verriegelung des Gehäuses nicht möglich. Es hat mich etwas Zeit gekostet, bis ich hier den Kniff raushatte und nun endlich weiß, worauf geachtet werden muss.

 

 

 

 

billlige Verriegelungstastebilllige VerriegelungstasteEbenfalls negativ aufgefallen ist die Verriegelung für den Sprühknopf. Wird der Knopf gedrückt, kann per kleinem Schieber der Knopf arretiert werden, so dass Dauersprühbetrieb aktiv ist. Nur ist diese Verriegelung so lapprig, dass sich sich je nach Lage der Schwerkraft meist von selbst einhakt. Die ersten Male überrascht das ziemlich, denn man merkt ja nicht sofort, dass nach Loslassen des Knopfes weitergesprüht wird. Einfach ein Punkt von billiger Verarbeitung.

 

 

 

Gebrochene KabeldurchführungGebrochene KabeldurchführungDas generelle Gehäuse ist scheinbar eher mäßig verarbeitet, denn schon nach dem ersten Einsatz waren wieder erste schwarze Kunststoffteile am Boden zu finden. Ein kurzer Check ergab, dass nun im Bereich der Kabeldurchführung (eigentlich eine Stelle, die besonders robust sein sollte!) etwas gebrochen ist. Genauer gesagt brach eigentlich ein kompletter Ring um die Kabeldruchführung heraus, obwohl hier niemand mit irgendeiner Gewalteinwirkung dran war. Ob nun wieder aus Vorschaden, oder einfach mangelhaftem Kunststoff, sei mal dahingestellt. Akzeptabel ist das jedenfalls nicht.

 

Die defekte FilteranzeigeDie defekte FilteranzeigeNächster Punkt, die Filteranzeige: Eine einfache unterdruckgesteuerte Anzeige, die sich oben im Gehäuse befindet. Soweit nichts untypisches - nur bemerkten wir plötzlich eine stark nachlassende Saugleistung, woraufhin anschließend ein Loch im Gehäuse auffiel, nämlich dort, wo sich diese Filteranzeige befinden sollte.

Diese ist nur von innen über einen dünnen Plastikhaken an der Anzeige gesichert, der sich wohl in Luft aufgelöst hat, bzw. einfach abgebrochen ist, oder der enormen Saugleistung nicht standhalten konnte. :D Jedenfalls lag die Filteranzeige nun unten im Staubfilter und über das oben klaffende Loch wurde fleissig Falschluft gesaugt. Also Klebeband raus und kurzerhand zugeklebt... :rolleyes:

 

Mit im Lieferumfang befindet sich ein Halter, der hinten am Gehäuse angeklipst werden kann, um die Teleskoprohre zur Lagerung aufzustecken. Funktioniert aber aufgrund von Passungenauigkeiten auch nur bedingt.. Eine Möglichkeit zum Aufrollen/Aufwickeln des Kabel fehlt ebenfalls. Könnte man eben nur um die Teleskoprohre wickeln.

Die Teleskoprohre selbst, sowie die Saugdüsen werden übrigens zusammengesteckt und per Kippschalter miteinander verriegelt. Funktioniert im Prinzip auch ganz gut, nur wenn bei dem ein oder anderen Element aufgrund von mäßiger Passgenauigkeit teils schon leichte Gewalt von Nöten ist.

 

Positiv dagegen finde ich die poppig gelbe Optik und Gesamtbauweise des Geräts. Die Rollen sind stabil, die Form ist relativ kompakt, er steht sicher auf seinen Füßen und lässt sich gut hinterherziehen, ohne dass Kippgefahr besteht.

 

Fazit

 

Technisch ein gutes Gerät, das in seiner Reinigungsfunktion durchaus überzeugt. Der Sprühdruck ist ausreichend, die Saugwirkung einwandfrei. Die Ergebnisse zeigen zweifelsfrei, dass dieses Gerät wie geschaffen ist für die Reinigung von Polstern und Hartflächen. Über die Verarbeitung muss ich jedoch nach obiger Beschreibung wohl kein Wort mehr verlieren. Bei einem No-Name Gerät zum Spottpreis hätte ich das wohl als zu akzeptierende Tatsache hingenommen, jedoch nicht bei einem Gerät der Preisklasse von über 200€ von einem - eigentlich - namhaften Hersteller.

 

Eine Empfehlung kann ich deshalb direkt nicht aussprechen - und werde dieses Gerät wohl zurückgeben und mich nach einem anderen umsehen. Derzeit steht für mich die nächste Serie des Kärcher-Programms im Raum (ja, ich werde es vielleicht doch noch einmal wagen), die nicht mehr unbedingt für den Heimanwenderbereich gedacht ist, sondern eher im Bereich professioneller Autoaufbereitung und Geräteverleih Verwendung findet. Ich hoffe hier auf entsprechend bessere Qualität - muss dafür aber wohl auch tiefer in die Tasche greifen.

 

Aber welches Gerät auch immer es wird, ich denke ich werde dazu hier einen nächsten Testbericht veröffentlichen.


23.05.2008 11:35    |    Designs    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Audi Cabrio, Auspuff, Edelstahl, Fahrzeugpflege

Auspufftuning leicht gemacht

 

Das Cabrio hat in der V6-Version ja serienmäßig einen Doppelauspuff (wie auch der A4 B5, oder die alten Audi 100 etc..).

Nur sieht der natürlich nicht so schön glänzend aus, wie manch andere Blende aus dem Baumarkt, aber wer braucht das schon *g*

 

Und da ich die Endrohre sicher nicht absäge, um dann ein glänzendes Ding aus dem Baumarkt dranzuschrauben, habe ich einfach die serienmäßigen Endrohre bearbeitet. Bietet sich ja auch an, immerhin verbaut Audi ja auch Edelstahlauspuffanlagen ;)

 

Leider hab ich es verpennt vorher ein Foto zu machen. Man sieht nur auf dem einen Handyfoto (Bild 1, in bescheidener Qualität), halbwegs den Unterschied von vorher zu nachher. Die Endrohre waren einfach verzundert, dreckig, oxidiert..

 

Also habe ich erstmal ordentlich grobes 100er Schleifpapier genommen und die Endrohre ordentlich überschliffen. Das ganze dann anschließend mit etwas feinerem 360er nachbearbeitet. Wer´s hier perfekt will, kann sich natürlich die Mühe machen immer etwas feiner zu werden und die Dinger auf Hochglanz polieren, ist aber eine enorme Arbeit - die war´s mir nicht wert :) Hab so schon genug geschwitzt.

 

Innen habe ich einfach eine kleine Drahtbürste genommen (hab eine gefunden, die man in den Akkuschrauber einspannen kann) und dann ordentlich losgelegt, bis die Funken geflogen sind. So konnte ich auch den inneren Teil etwas sauber bekommen. Das ganze noch nachpoliert und am anderen Endrohr wiederholt.

Auf Foto 2-4 sieht man das ganze nach Vollendung. Auf jeden Fall deutlich besser als vorher und ansehnlich. Dennoch sieht´s noch original aus.

 

Also, wer einen Edelstahlendtopf hat, kann´s nachmachen ;)

Viel Spaß

 

Gruß Jürgen


13.05.2008 20:08    |    Designs    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Audi Cabrio, Fahrzeugpflege, Kunststoffpflege

Hallo,

 

hier mal ein neuer (nicht sonderlich spektakulärer) Pflegetipp von mir.

Es geht um schwarze Kunststoffteile am Fahrzeug. Natürlich sollen auch die nach der Fahrzeugpflege in sattem schwarz strahlen und nicht bleich und matt vor sich hin schimmern.

Dafür gibt es ja so einiges an Pflegemitteln. Ich habe so schon mehrere diverse Kunststoffpflegemittel ausprobiert. Das ein oder andere war dabei gar nicht so schlecht (hier waren es tatsächlich meist die teuren Produkte, die ein besseres Ergebnis brachten), jedoch konnte in Sachen Langlebigkeit keiner so wirklich überzeugen.

 

Dann habe ich an anderer Stelle einen einfachen Hinweis eines User gelesen. Er verwendet zum "schwärzen" des Kunststoffs einfach eine Dose WD40. Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Verträglichkeit von Ölen mit Kunststoff ja nicht immer gegeben ist. Allerdings wurde das von mehreren anderen bestätigt und keiner hatte bisher Folgeschäden erlitten.

 

Also, was mit WD40 geht, muss ja dann auch mit etwas anderem gehen. WD40 hatte ich leider keines mehr zur Hand, dafür eine Dose Ballistol, bekannt als Waffenöl mit etwas strengem Geruch (daher würde ich es keinesfalls im Innenraum verwenden). :)

Ich habe das einfach mal aufgetragen (recht sparsam) und verrieben. Das Ergebnis sieht man an dem angehängten Bild.

Dort habe ich den rechten Teil des Ansatzes der Heckstoßstange mit Ballistol behandelt, die linke Seite war "nur" geputzt. Der Unterschied ist schon deutlich zu sehen.

Das ganze ist jetzt 2 Wochen her und das schwarz hält noch immer an. Es scheint also relativ beständig zu sein. Und ist ja immerhin auch wasserabweisend ;)

 

Wer möchte kann seine Erfahrungen mit anderen Mittelchen hier ja gerne noch nennen! Würde mich freuen.

 

Gruß Jürgen


04.05.2008 20:16    |    Designs    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Audi A4, Fahrzeugpflege, Kratzer, QUIXX, Repair Set

Eigentlich ist das ein Nachtrag zu meinem Blogartikel Kurz und Knapp Teil II - Lackkratzer entfernen, denn da habe ich bereits von meinen Erfahrungen mit dem QUIXX-Repair Set berichtet.

 

Da ich aber vorgestern unsere beiden A4s poliert habe, sind mir besonders beim blauen A4 die Griffmulden aufgefallen, die natürlich von Fingernägeln, Ringen oder sonstigem ziemlich angeschrammt sind.

 

Also wieder die beiden Tuben aus dem Keller geholt und selbes Spiel gespielt:

 

1. Vorreinigen

2. Mit Paste Nr.1 polieren

3. Abputzen

4. Mit Paste Nr.2 nachpolieren

5. Abwischen

6. Fertig!

 

Ich denke die beiden Bilder zeigen das Ergebnis recht deutlich - und ich bin immer noch ziemlich überzeugt von diesen Repair-Sets für kleine Kratzer.. ;)


03.05.2008 20:03    |    Designs    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Audi A4, Fahrzeugpflege, Frühjahrsputz

Dank dem Vatertag und dem darauf folgenden Brückentag habe ich mir ein langes Wochenende gegönnt, zumal das Wetter ja (in Anbetracht unseres bisherigen Frühlings) wirklich schön war.

 

Also den Freitag gleich genutzt, um den "Frühjahrsputz" durchzuführen.

1. Waschen (in der SB-Box)

2. anschließende Komplettpolitur (auch im Einstiegsbereich)

3. Felgenintensivreinigung

4. Reifenschaum

5. Putzen des Motorraums

6. ausgiebiges Saugen des Innenraums

 

Und das bei beiden A4´s - da war ich dann schon gleich den ganzen Nachmittag beschäftigt. :)

 

Aber so ist das eben.. Das Cabrio habe ich leider nicht mehr geschafft, aber auch hier folgt dann die Intensivpflege irgendwann. Innenreinigung der Teppiche und Sitze gibt´s dann nachträglich, wenn mein Waschsauger endlich mal kommt...

 

Das Ergebnis sieht man denke ich an den Bildern :)

 

Wer von euch hat das schöne Wetter noch genutzt?

 

Gruß Jürgen


02.05.2008 10:40    |    Designs    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Audi Cabrio, Fahrzeugpflege, Lederpflege, Lederrisse, Ledersitze, Lederzentrum.de

Teil II und damit die größere Herausforderung für das Lederpflegeset von Lederzentrum.de beginnt.

 

An der Reihe sind jetzt die Vordersitze, die entsprechend dem Gebrauch des Fahrzeugs (insbesondere eben die Fahrerseite) nach 10 Jahren und über 170tkm einige Spuren des Verschleiß aufweisen.

 

 

Vordersitz von hinten (Einstiegsbereich)Vordersitz von hinten (Einstiegsbereich)Vordersitz von hinten (behandelt)Vordersitz von hinten (behandelt)

Aber reden wir nicht lange um den heißen Brei :) Es wird einfach getestet. Auf Foto Nr. 1 sieht man die Rückseite des Vordersitzes auf der Beifahrerseite. Dieses Fahrzeug wurde wohl tatsächlich hin und wieder als 4-Sitzer benutzt, denn die Spuren sind Hinterlassenschaften von unvorsichtigen Mitfahrern auf den billigen (und ziemlich zugigen) Plätzen. Da der Platz im Fond nicht unbedingt üppig ist, kann man hier schon die ein oder andere Spur beim Ein- oder Aussteigen hinterlassen - und das endet dann in fehlender Farbe, kleinen Schürfwunden usw..

Da es aber keine Risse sind, sondern lediglich oberflächliche Fehler, habe ich nach der Reinigung einfach mit dem Refresher etwas großzügiger aufgetupft. Kurz angetrocknet, kann man nochmal nachlegen. Und schon nach dem zweiten Mal war die Sache eigentlich erledigt. Wunderbar deckend ist danach kaum etwas zu sehen, wie Bild Nr. 2 zeigt.

 

Sitzwange Fahrerseite vorherSitzwange Fahrerseite vorherSeitenwange Fahrerseite vorherSeitenwange Fahrerseite vorherRisse mit Flüssigleder aufgefülltRisse mit Flüssigleder aufgefülltSeitenwange Fahrerseite nachherSeitenwange Fahrerseite nachherDer Sitz nach der BehandlungDer Sitz nach der Behandlung

Ähnliche Spuren gibt es auf Bild Nr. 3, der linken Sitzwange auf der Fahrerseite. Hier ist im linken Bereich etwas Farbabschürfung zu sehen. Wesentlich dramatischer zu bewerten ist allerdings Bild Nr. 4. Die linke Seitenwange des Fahrersitzs bekommt wohl die stärkste Reibung zu spüren und wird beim ständigen Ein- u. Aussteigen am meisten beansprucht. Hier ist in der Detailansicht deutlich zu sehen, dass bereits Brüche im Leder vorzufinden sind, die einerseits farblich weiß hervorscheinen und zweitens (was auf dem Bild schwer zu sehen ist) eine Tiefe von 1-2mm aufweisen. Letztendlich also deutlich mehr als ein einfacher oberflächlicher Kratzer, hier handelt es sich um richtige Beschädigung.

 

Ursprünglich dachte ich, das mitbestellte Flüssigleder behalte ich mir einfach für irgendwelche Löcher auf, aber schon nach kurzer näherer Begutachtung der Schadensstelle habe ich mich dafür entschieden, es hier einzusetzen.

 

Zuerst wurde die Schadensstelle mit dem Cleaner vorgereinigt und dann mittels dem mitgelieferten Schleifpad ein wenig überschliffen, um die rauhen Stellen etwas zu egalisieren. Danach nochmals gründlich reinigen. Dann habe ich das Flüssigleder anfangs sehr gezielt in die einzelnen Risse gefüllt. Aber da es sich hier nicht nur um einen Riss, sondern ziemlich viele unterschiedlicher Stärke handelte, bin ich letztlich immer großzügiger geworden und habe die Fläche mehr oder weniger "verspachtelt". Nach kurzer Antrocknung nochmals eine zweite Schicht nachgelegt und diese wiederum nach kurzer Trocknung leicht mit einem Schwamm "angetupft", damit eine etwas genarbte Oberfläche entsteht.

 

Das ganze sieht man an Bild Nr.5. Der mittlere hellere Bereich wies hier die stärkste Beschädigung auf und dementsprechend war die Füllmenge hier am größten. Wenn das ganze getrocknet ist (empfohlen ca. 2 Std., bei mir genügte 1 Std. voll und ganz) habe ich die Stellen nochmals komplett mit dem Refresher bearbeitet, der letzte Farbunterschiede noch ausglich.

 

Zu guter Letzt wie immer der Protector. Das Ergebnis nach der Behandlung ist dann auf dem Bild 6 (Detailaufnahme der Seitenwange) bzw. Bild Nr. 7 (der komplette Fahrersitz) zu sehen.

 

Leider ist es immer schwierig solche Veränderungen von vorher/nachher in Bilder zu fassen, da Beleuchtung und Belichtung auf einem Bild immer einen großen Einfluss auf die Darstellung nehmen. Ich bin persönlich von den Verbesserungen durch die Lederpflege sehr überrascht und mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Ledersitze haben neuen Glanz, wirken frischer, keinesfalls speckig und abgenutzte Stellen sind kaum noch sichtbar, zumindest nicht mehr in Form von weißen Stellen. Ledertypische Falten bleiben natürlich nicht aus.

 

Ich bin mir sicher, dass hier jede andere "herkömmliche" Lederpflege kapituliert hätte. Spätestens wenn die originale Farbe auf dem Leder nicht mehr vorhanden ist, genügt ein farbneutraler Auffrischer nicht mehr. Umso besser, dass für solche Zwecke solche Sets mit farbspezifischer Anmischung angeboten werden.

 

 

 

Mein persönliches Urteil: Das Geld ist gut angelegt und der Spruch des Herstellers, es handle sich hier nicht um eine Ausgabe, sondern um eine Investition, kann ich daher bestätigen.

 

Im übrigen war ich mit den Produkten sehr sparsam, das heißt ich könnte vermutlich noch mindestens zweimal das komplette Fahrzeug mit dem Set reinigen.

 

Gruß Jürgen

 

Das PflegesetDas Pflegeset


24.04.2008 21:08    |    Designs    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Cabrio, Fahrzeugpflege, Lederpflege, Lederrisse, Lederzentrum

Wie bereits hier im Prolog angekündigt, geht es darum, die Ledersitze in meinem 10 Jahre alten Cabrio auf Vordermann zu bringen.

 

Genutzt wird dafür das Set von www.lederzentrum.de , welches einen Reiniger, einen Refresher (speziell farblich abgestimmt auf Audi Leder Mineralgrau), einen Protector, sowie etwas Flüssigleder für Reparaturen (ebenfalls farblich angemischt) enthält.

 

Ich erhoffe mir besonders durch die farbliche Anpassung (Farbmuster liegen übrigens auch für andere Fahrzeugtypen vor, bzw. können speziell angemischt werden) des Refreshers einen gewissen Auffrischungseffekt - doch es wird sich zeigen.

 

Beginnen werde ich mit der Rückbank, die aber eigentlich noch in relativ gutem Zustand ist - vermutlich wurde sie wenig genutzt. Dennoch sind einige spröde Stellen zu sehen, an denen die Farbe nachgelassen hat, bzw. in deren Falten einfach weiße Stellen hervortreten. Dazu einfach mal ein paar Fotos. Man sieht an der Detailaufnahme (Bild2) die abgenutzten Stellen...

 

 

Schritt 1:

Mit einem Lappen und etwas warmen Wasser wische ich einfach mal die Ledersitze leicht feucht ab. Besonders in den Ritzen sammelt sich hier einiger Schmutz an. Anschließend nehme ich mir den Reiniger und gebe etwas davon auf einen feuchten Schwamm. Durch Drücken des Schwamms bildet sich etwas Schaum, mit dem die Sitze mit mittlerem Druck in kreisrunden Bewegungen gesäubert werden.

Danach wird nochmals leicht feucht nachgewischt und der restliche Dreck aufgenommen. Getrocknet habe ich die Sitze anschließend mit einem Mikrofasertuch. Alleine durch diese Reinigung war schon eine leichte Besserung zu sehen.

 

Schritt 2:

Nachdem die Sitze gut getrocknet sind, kommt der Refresher zum Einsatz. Vor dem Öffnen auf jeden Fall gut schütteln und etwas auf einen Schwamm geben. Damit die Sitze gleichmäßig einreiben. Mit dem Refresher kann man ziemlich sparsam sein, sofern keine großartigen Abschürfungen zu sehen sind. Stark abgenutzte Stellen kann man mit etwas mehr Refresher "abtupfen", so dass etwas mehr davon aufgetragen wird.

Durch das großzügige Tupfen wird eine stärkere Deckung erreicht. Danach den Refresher antrocknen lassen. Im Bedarfsfall kann diese Prozedur wiederholt werden, falls noch farbliche Nachbesserung besteht.

Spätestens nach diesem Schritt sieht man einen neuen Glanz, der einen etwas schimmernden Metallic-Effekt hat.

 

Schritt 3:

Der Protector. Eine weiße Milch, die das Leder pflegen und schützen soll und zusätzlich einen UV-Schutz besitzt. Angegeben wird ein Schutz von ca. 3 Monaten, danach sollte man den Protector erneut auftragen.

 

Schritt 4:

Geschafft, die Rückbank wäre fertig. Trotz ganzer Bilderserien ist es sehr schwierig, den Effekt auf Fotos festzuhalten, da natürlich ständig andere Lichtverhältnisse herrschen und ich die Pflege bei mir im Keller durchgezogen habe.

Der Unterschied zu vorher/nachher ist aber auf jeden Fall sichtbar (speziell in der Nahaufnahme Bild5, gegenüber zu Bild1), wenn auch nicht so enorm, dass man dafür unbedingt ein 70€ Set kaufen müsste - das hätte wohl auch eine günstigere Lederpflege halbwegs hinbekommen.

Aber die eigentliche Herausforderung kommt ja schließlich auch erst bei den Vordersitzen... dazu aber mehr im nächsten Teil ;)


06.04.2008 20:49    |    Designs    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Lackpflege, Repair Set

Kratzer im Lack - wer mag das schon? Egal wie alt das Auto ist, es nervt. Auch wenn sie oft kaum sichtbar sind, wenn man weiß, wo sie sich befinden, lässt es einem keine Ruhe. Zumindest wenn man etwas auf sein Auto hält und dies nicht stur als "Gebrauchsgegenstand" sieht.

 

Quixx Repair KitQuixx Repair Kit

Teil II meiner "Kurz und Knapp"-Reihe widmet sich daher dem Versuch die Kratzer mittels eines Repair-Kits zu behandeln. Mittelchen dafür gibts ja so einige. Ich habe mich spontan für das Repair Kit von QUIXX entschieden. Dies ist auf Ebay oft für ein paar Euro zu haben. Im Laden kostet es zwischen 10 u. 15 Euro.

 

Das Set beeinhaltet eine Vorpolitur mit Schleifkörnern, sowie eine Nachpolitur zum Finishing. Ein feines Baumwolltuch, sowie etwas Nassschleifpapier runden das Paket ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor ich mich aber an den Lack wage, wollte ich es an anderer Stelle ausprobieren. Da bot sich eine Stelle an, die mich bereits von Anfang an nervte:

In meinem Cabrio war die Abdeckung des Aschenbechers stark verkratzt und sehr matt. Vermutlich wurde hier irgendwann auch einmal mit einem falschen Reinigungsmittel geputzt, denn die Oberfläche war stark angegriffen.

 

Aschenbecherabdeckung vorherAschenbecherabdeckung vorherrechts poliert - links unbehandeltrechts poliert - links unbehandeltnach der Kratzerpoliturnach der KratzerpoliturAuf dem linken Bild ist hier die Abdeckung zu sehen. Auch wenn ein Foto den realen Eindruck nie wirklich wiedergeben kann, sieht man dennoch, dass hier viele Kratzer die Oberfläche unansehnlich machen.

Also ein erster Test für das Repair Set. Mit der Politur Nummer 1 und dem beigelegten Baumwolltuch fange ich an, etwas der aufgetragenen Polierpaste kreisförmig aufzutragen. Dabei ruhig etwas Druck ausüben und das ganze über längere Dauer. Ca. 1 Minute dürfte allerdings reichen. Dann mit einem leicht feuchten Tuch das ganze abwischen und trockenreiben. Danach wird etwas von der ziemlich flüssigen Paste Nummer 2 aufgetragen. Diese dient der Feinpolitur und soll das ganze auf Hochglanz bringen.

 

Auf dem nächsten Bild sieht man hier schon einmal den Unterschied zwischen der linken unbehandelten Hälfte und der rechten Seite, die inzwischen behandelt wurde. Dort war ich allerdings sowohl mit der Dauer der Politur, als auch mit der Menge der Paste Nummer 1 etwas sparsam.

Deutlich sichtbar ist der Erfolg dann allerdings auf Bild Nummer 4. Die Abdeckung glänzt wieder, auch wenn einige tiefere Kratzer noch sichtbar sind. Die angegriffene Oberfläche ist jedoch wieder ansehnlich und die Behandlung in meinen Augen ein Erfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun habe ich also genug Mut, um das ganze am Lack zu testen - sicherheitshalber aber dennoch am alten Cabrio ;)

 

Kratzer im KofferraumdeckelKratzer im Kofferraumdeckelnach der Behandlungnach der Behandlung

Auf dem linken Bild hier ist eine kleine Wolke von Kratzern auf dem Kofferraumdeckel zu sehen. Entweder wurde hier etwas abgestellt, oder Katzen/Marder oder ähnliches Getier haben sich daran vergangen - wer weiß. Die Kratzer sind allerdings nicht tief!

Die Anwendung erfolgte in der selben Reihenfolge wie auf der Abdeckung des Aschenbechers. Das zweite Bild zeigt hier zweifellos den Erfolg. Die Kratzer sind komplett verschwunden, der Klarlack wieder auf Hochglanz! QUIXX hat also nicht zuviel versprochen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So langsam steigt der Mut und die Lust auf mehr.. Ich wage mich also an meinen A4, der auf der Motorhaube ebenfalls von einer Katze vergewaltigt worden ist. Hier sind die Kratzer allerdings tief, gehen teils fast bis zur Grundierung durch. Dass hier auch solch ein Mittel keine Wunder mehr vollbringen kann ist klar, aber eine Besserung dürfte vielleicht drin sein.

Also selbes Prozedere und das Ergebnis sieht man auf dem Bild. Deutlich abgeschwächt sind die Kratzer noch vorhanden, jedoch erneut deutliche Besserung!

 

 

Motorhaube vor der BehandlungMotorhaube vor der BehandlungMotorhaube nach der BehandlungMotorhaube nach der Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein letzter Test noch an der Stoßstange unseres anderen A4. Hier wurde wohl desöfteren beim Einladen nicht aufgepasst. Mittelstarke aber nur oberflächliche Kratzer in sämtlichen Richtungen, sowie ein teils Waschstraßenbürsten-gebeutelter Lack. Auch hier ein tolles Ergebnis.. Aber seht euch die Bilder selbst an...

 

Stossstange vor der BehandlungStossstange vor der BehandlungStossstange nach der BehandlungStossstange nach der Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Wer ein paar Kratzer loswerden möchte, ist damit auf jeden Fall gut beraten, der Preis geht in Ordnung und die Anwendung ist einfach. Von mir gibt´s dafür ein "DAUMEN HOCH" !! Nachahmung empfohlen.

 

PS: Irgendwie wurde der Bericht länger als erwartet - kurz und knapp ist´s wohl nicht mehr, aber hoffentlich trotzdem dem ein oder anderen hilfreich. :)


01.04.2008 18:53    |    Designs    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Gurt aufrollen

Unter dem Motto "Kurz und Knapp" gibt es hier künftig (vielleicht) hin und wieder einfache Tipps rund ums KFZ, mal sehen, was mir alles für Themen einfallen. Es handelt sich dabei nicht immer zwangsläufig um Audi-bezogene Themen, kann also unter Umständen auch für andere Fahrzeugbesitzer interessant sein :) Lasst euch einfach überraschen.

 

Hier in Teil I geht´s aus aktuellem Anlass um "streikende Gurte". Streikend deshalb, weil sich die Gurte in meinem Cabrio partout weigern, sich nach dem Abschnallen aufzurollen. Nervig, zumal beim Aussteigen der Gurt samt Schnalle schon mal aus dem Auto hängt. Passt man nicht auf, wirft man die Tür auf den Gurt, der dann in der Tür verklemmt, oder schlimmstenfalls eine Macke im Einstieg hinterlässt.

 

Das alles muss nicht sein, denn die Lösung ist so einfach:

 

1) Man nehme einen weichen Lappen, feuchte den mit etwas warmen Wasser an - keine Zusätze von Spülmittel oder ähnliches verwenden - und reinigt damit zuerst sanft von beiden seiten den Gurt. Dieser wird dazu natürlich komplett ausgerollt. Danach mit einem weichen Tuch nochmal nachwischen.

 

2) Nun den Gurt komplett von beiden Seiten mit Silikonspray einsprühen und nochmals nachwischen. Und das war´s auch schon... Nun versucht es mal, bei mir rollt er wieder wunderbar auf. Im Zweifelsfall kann man das nochmal nach einiger Zeit wiederholen.

 

Ein einfacher Tipp, den ich schon oft gelesen habe und nun selbst erfolgreich angewendet habe - vielleicht nützt es ja noch dem ein oder anderen.. ;)

 

Gruß Jürgen


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fanatischer Putzteufel.. zum Übel meiner Frau allerdings mehr am Auto als im Haus. Fahre am liebsten alles, was schnell ist und Spaß macht. Nicht mehr taufrisch, aber noch zu jung für´s alte Eisen!

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