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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

10.07.2019 12:53    |    Designs    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 4x4, 4x4 buddies, buddies, Cherokee, Ford, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Maverick, Offroad, Off-Road, XJ, ZJ

Nach den letzten kleinen Optimierungen an Ricky und Rocky geht´s mal wieder in den Offroadpark.

Mittlerweile sind beide 6cm höher gelegt und die Stabis entfernt worden. Was dem Jeep noch fehlt sind definitiv größere und bessere Reifen.

Einerseits kommt er damit nochmal etwas höher und gerade bei matschigem Untergrund fehlt mit den ATs natürlich der Grip. Leider haben wir aber noch nichts in passendem Budget gefunden. Falls also zufällig einer von euch einen alten, günstigen Satz MTs in 31x10,5 oder 32x11,5 rumliegen hat - bitte bei mir melden :D

 

RickyRickyJeep @ Wald-TrialJeep @ Wald-Trial

 

Ausflug zum "Bösen Wolf"

 

Trotzdem stand unser Datum fest für einen Ausflug zum Offroadpark "Böser Wolf". Nicht unbedingt das naheliegendste Ziel, aber wir haben darüber schon viel gutes gelesen und gesehen, dass wir da einfach hin wollten! Da nimmt man auch schon mal gute 400km einfache Anreise in Kauf, auch wenn es mit Hänger und dem typischen Freitags-Verkehr fast 9 Stunden gedauert hat, bis wir angekommen sind.

 

Aber das Wetter war top (fast sogar zu heiß) und der entspannte Grillabend am Campingplatz des Parks hat uns entschädigt! Die Nacht war zwar kurz und mäßig erholsam (der 4x4buddies Anhänger musste als Campingwagen herhalten), aber trotzdem war die Freude auf den Park groß.

 

on the campsideon the campside

 

Treffen mit "Projekt-XJ

 

Wir haben uns dort noch mit Daniel und Bianca (Projekt-XJ) getroffen, die mit ihrem wirklich gut umgebauten Cherokee im Gelände genauso viel Spaß haben wie wir. Gemeinsam haben wir also die verschiedensten Strecken des Parks gerockt und hatten mega Spaß - mit einer leider etwas längeren Pause aufgrund eines ungeplanten Zwischenfalls...

 

Der Park bietet aber einfach alles, sandiges Gelände, Wege wie im Urwald, einen kompletten Wald-Trial und so weiter.. Wir haben an dem einen Tag gar nicht alles so fahren können, wie wir es uns vorgestellt haben. Das heißt wir müssen das definitiv irgendwann nochmal wiederholen.

 

Fazit des Ganzen: Ein megageiler Tag mit wahnsinnig viel Spaß, vielen Schweißtropfen und der Erkenntnis, dass die 6cm Höherlegung (selbst mit der billigen Spacer-Variante) ein extremer Unterschied zu vorher sind. Gerade mit dem Jeep konnten wir Sachen fahren, die vorher niemals funktioniert hätten.

 

ein gutes Team :)ein gutes Team :)

 

 

Ein (fast) schadenfreies Wochenende

 

Ungewohnterweise gab es diesmal gar keine Ausfälle / Defekte / Schäden an unseren Fahrzeugen - wenn man mal davon absieht, dass das rechte "Auge" bei Ricky quasi rausgefallen ist, weil irgendjemand mit der Schnauze in einem Hügel eingestochen ist.. :D Aber wir können quasi ohne größere Reparaturen unseren nächsten Ausflug planen, der uns im August wohl wieder nach Langenaltheim führt.

 

Natürlich gibt´s wieder Filmmaterial von der ganzen Sache - sonst wär´s ja langweilig...

Hier also Teil 1 des Ausflugs zum Offroadpark Böser Wolf. Die weiteren Teile kommen jeweils Freitags auf Youtube. Schaut doch mal rein :)

 

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11.03.2019 12:30    |    Designs    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: 5, Cruising, Ford, Ford Mustang, Gen5, Mustang, Pony, V8

Tja..

manchmal geht´s eben schneller als man denkt. :D

 

Im letzten Blogbeitrag haben wir noch darüber philosophiert. Soll ich´s tun, oder nicht? Und da hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, bei der ich einfach nicht Nein sagen konnte.

 

Über eine Facebook Gruppe zum Ford Mustang habe ich ein Angebot von einem Mitglied erhalten. Der wollte einen seiner 3 Mustangs abgeben, der aber nirgends inseriert ist. Eben genau das von mir gesuchte Gen.5 Cabrio als GT, denn für mich kam nur der V8 in Frage.

 

Baujahr 2005, gerade mal 62tkm auf der Uhr. Direkt als Neuwagen nach Deutschland importiert, von einem älteren Herren gefahren, bevor er an 2 weitere deutsche Halter ging. Komplett durchgängig nachvollziehbare Historie anhand aller Wartungen, TÜV Unterlagen etc. Auch das CARFAX von 2015 ist grün - also definitiv kein Unfaller aus Litauen oder ähnliches.

 

Keine Rostansätze, keine Steinschläge. Rotes Leder, die Shaker 1000 Anlage, Bremsen gerade gemacht, Reifen fast neu, Öl mit Filter, Bremsflüssigkeit, Keilriemen - alles frisch gemacht.

Kurz gesagt: Einsteigen, fahren, Spaß haben.

Lediglich die 20" Saleen Chromfelgen haben schon bessere Zeiten gesehen, da löst sich an der Innenseite schon das Chrom ab. Aber da kann man ja mal nachbessern..

 

Lange habe ich gegrübelt und insgesamt nun doch rund 1,5 Jahre den Markt ständig beobachtet. Es wird sich zeigen, ob es die richtige Entscheidung war. Ich hoffe jedoch schon. Abgeholt wird er im Laufe des Monats, bis dahin heißt es #Vorfreude :D

 

Ja, und ich hätte dann jetzt übrigens definitiv ein Audi Cabriolet zu verkaufen, denn ich habe weder Platz für ein fünftes Auto und auch die Geduld meiner wirklich verständnisvollen Ehefrau näher sich dem Ende... :D

 

"Richtige" Fotos gibt´s dann natürlich, wenn ich ihn habe...

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10.01.2019 20:33    |    Designs    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 1 (UDS), 4x4, 4x4 buddies, buddies, Daihatsu, Feroza, Ford, Jeep, Lada, Maverick, Nissan, Offroad, Ricky, Suzuki, Terrano

geflutet...geflutet...

Hallo zusammen!

 

Wer den letzten Blogartikel gelesen hat, kann wahrscheinlich schon erahnen, dass ich bei den Offroad-Ausflügen nach Langenaltheim ziemlich Spaß hatte. Auch im November war ich mit den Jungs wieder dort. Spaß war auf jeden Fall wieder garantiert, aber "Ricky" alias der 98er Ford Maverick hat etwas gelitten.. :eek:

Es war alles ein wenig feuchter und schlammiger als letztes Mal und das hat es nicht einfacher gemacht. Und so bleibt man leider auch mal stecken, wo es vielleicht nicht so passend ist.. Aber seht euch das selbst an :)

 

Wer Lust auf einen kleinen Trailer bei youtube hat:

Ricky und die 4x4 buddies - Langenaltheim im November

In 2 weiteren Videos gibt´s noch mehr Details über den November-Ausflug nach Langenaltheim zu sehen.

Film 1

Film 2

 

Das heißt also auch, dass jetzt im Winter ein wenig Reparaturen angesagt sind. Das ein oder andere wurde schon erledigt und ich schätze mal das wird auch irgendwann auf youtube zu sehen sein. :)

 

Schlammige Angelegenheit

 

Man kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass die Schlammlöcher ihren Tribut zollen. Das Zeug hängt überall und wird steinhart. Nachdem Ricky erstmal gar nicht angesprungen ist, da der Schlamm im Auspuff den Motor schlicht abgewürgt hat, sind nebenbei auch noch die Bremsen fest und die Gänge lassen sich nur noch sporadisch schalten. Vielleicht sollte man darauf künftig verzichten, aber gerade das macht eben sooo Spaß :D

 

 

Mehr Spaß zu zweit

 

Und weils mir grade so Spaß macht kam einfach auch die Überlegung - warum soll ich mir nicht auch einen billigen Allradler organisieren? So könnten wir einfach künftig mit zwei Autos dort fahren und hätten gleich doppelt Spaß :D Und so ganz nebenbei kann man sich auch direkt gleich gegenseitig aushelfen, wenn´s mal zwickt.

 

 

Suchspielchen...

 

Ja, und so kann man mal anfangen das Internet zu durchstöbern. Autoscout, mobile.de, ebay Kleinanzeigen. Was kann man für unter 1000€ bekommen? TÜV und Zustand spielt eher keine Rolle, nur technisch sollte Motor und Getriebe fit sein.

 

Tatsächlich schwieriger, als ich zuerst dachte. Richtige Klettermaxe á la Suzuki Samurai & Co. gibt´s für dieses Geld nicht. Der Einstieg für fahrbare Modelle beginnt meist ab 1500-2000€. Beim Lada Niva (der mir aber irgendwie auch nicht zusagt) sieht´s ähnlich aus.

Die typischen Suchergebnisse sind der Opel Frontera, der Ford Maverick, sein baugleicher Bruder der Nissan Terrano II, vielleicht mal noch ein Kia Sportage oder der Daihatsu Feroza. Unter Umständen auch mal ein schwerer Ford Explorer, der mir aber wohl recht ungeeignet erscheint.

 

Und auf einmal haben die Suchaufträge "Kategorie SUV, Allrad, bis 1000€" einen Treffer ausgespuckt, der mich zum Überlegen brachte.. Und so haben wir kurzerhand einen Besichtigungstermin vereinbart. Ab ins Auto und los nach München.. Was daraus geworden ist - gibt´s demnächst hier zu lesen :D

 

Ihr dürft ja schon mal raten... ;)

 

Gruß Jürgen

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14.11.2018 21:44    |    Designs    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: 1 (UDS), Ford, Maverick

Die 4x4 BuddiesDie 4x4 Buddies

Lange ist es her, dass ich den letzten Artikel geschrieben habe. Was natürlich nicht heißt, dass mich das Thema Auto in der Zwischenzeit nicht interessiert hätte :)

 

Seit einiger Zeit gibt´s ein lustiges neues Projekt, das zwar nicht auf meinem Mist gewachsen ist, bei dem ich aber dank der zwei coolen Leute "mitspielen" darf :D Und darum ist es auch wert, es hier mal vorzustellen: Tadaaa!

 

Die 4x4 Buddies!

 

 

 

 

Der Anfang allen übels war wohl der unscheinbare X3 meines Nachbarn, der seine Offroad-Gefühle geweckt hat. Nach seinen Erzählungen und den paar kleinen Ausflügen durch Wald&Wiese wurde wohl zusammen mit seinem Kumpel die Idee geboren, sich für kleines Geld ein Offroad-Spielzeug zu kaufen.

 

 

Die Herausforderung - möglichst viel Spaß mit möglichst kleinem Budget!

 

Und so haben die sich kurzerhand einen etwas baufälligen Ford Maverick Bj. 1997 für kleines Geld gekauft und ihn fahrbar gemacht. Der deutsche Zwilling des Nissan Terrano 2 hat immerhin einen 2.7l Turbodiesel, 125PS mit 278Nm bei 2000 Touren, Hinterradantrieb mit zuschaltbarem Allrad und - ganz wichtig - Untersetzung! - passt für´s Erste! Also, darf ich vorstellen: Das ist "Ricky" - und glaubt mir, er hat´s nicht leicht bei den beiden!

 

Ford Maverick alias "Ricky"Ford Maverick alias "Ricky"

 

 

Erste Vorbereitungen

 

Es gab die ein oder andere Kleinigkeit zu schrauben, bis der erste "Waldeinsatz" folgte - der zugleich auch schon fast wieder das Ende war, denn der erste Schlauch war dahin. Als Konsequenz daraus sind also erstmal überflüssige Teile (zählen wir die Stoßstange, Kotflügel und den Auspuff einfach mal dazu :D) entfernt und ein sauberes Blech als Unterfahrschutz angebracht worden, um künftig schlimmeres zu verhindern.

 

 

Level 2 - Langenaltheim

 

Da der Wald natürlich nicht das passende Terrain ist, geht´s dann mal ab nach Langenaltheim. Wer´s nicht kennt: www.offroadpark-langenaltheim.com

Da gibt´s über 10 Hektar Bergpassagen, Verschränkungen, Wasserlöcher, Schlamm, Geröll und einfach alles, was man sich vorstellen kann. Vom einfachen Feldweg bis zu hartem Offroad ist da alles möglich! Die Untersetzung des Maverick erweist sich da als nützlich, auch der Motor hat damit genug Power in jeder Situation. Trotzdem gibt´s noch ein paar Verbesserungspunkte...

 

 

Zurück in die Halle

 

Wasserdurchfahrten machen Spaß - aber da er beim ersten Versuch fast abgesoffen wäre (manchmal ist es tiefer als erwartet) wird die Ansaugung spontan nach oben verlegt, ein Ansaugstzutzen aus Ebay, ein paar Rohre aus dem Baumarkt - fertig! Und dann noch ein paar gebrauchte Reifen mit gröberem Profil für ein paar Euro!

Und da Ricky auch ruhig auffallen darf, schmeißen wir noch den Plotter an und klatschen ein paar Aufkleber drauf :)

 

 

Langenaltheim die Zweite!

 

Huckepack nach Langenaltheim!Huckepack nach Langenaltheim!Auf geht's!Auf geht's!

 

 

Mit den neuen Updates geht´s nochmal nach Langenaltheim, ich darf diesmal auch mit. Als doch eher unerfahrener Offroader muss ich echt zugeben: Ich hätte nicht für möglich gehalten, was man mit diesem Auto alles anstellen kann. Ok, mal ehrlich: Jeder der bei klarem Verstand ist, würde sowas mit seinem Auto auch nie machen :D Hier herrscht schon eher das Prinzip: No risk, no fun!

Und ja, ich gebe zu, bei so manchen Situationen ist man sich seiner Sache gar nicht so sicher. Von außen sieht das noch relativ harmlos aus, aber wenn man im Auto sitzt, wirkt das anders.

 

Dank des schönen Wetters sind wir nicht alleine in Langenaltheim - und man trifft dort natürlich auch jede Menge Leute, die mindestens genauso bekloppt sind. Da wird Material geschunden und vernichtet. Und nicht alle vertreten den "Low Budget" Gedanken. Da kratzt auch schon mal ein nagelneue AMG G-Klasse über die Kuppe :eek: Kann man ja mal machen..

Sicher ist auf jeden Fall, dass gegenseitige Hilfe in jeder Situation selbstverständlich und ab und zu auch nötig ist! :)

 

Da Bilder aber mehr sagen als Worte und wir glücklicherweise und natürlich "rein zufällig" mit diversen Handys, GoPros und Drohnen ausgestattet waren, schmeiße ich an dieser Stelle einen kleinen Teaser ins Rennen:

 

 

Zurück nach Hause

 

Am Ende des Tages hatten wir eine Menge Spaß - waren aber auch ziemlich kaputt. Einen ganzen Tag Offroaden ist anstrengend - für Mensch und Maschine! Aber Ricky hat durchgehalten, auch wenn er auf der Nachhausefahrt ein paar Kühlwassertränen auf dem Hänger vergossen hat - das riecht also schon wieder nach ein wenig Arbeit.

 

The show must go on

 

Ich glaube man kann schon erahnen, dass die Sache tierisch Spaß macht.

Wer Bock hat mehr davon zu sehen: Die ausführliche Variante in mehreren Videos gibt´s dann einfach hier auf dem Youtube Channel der 4x4 Buddies.

Auch die Geschichte um Ricky und dessen Entstehung könnt ihr euch in einem kleinen Video ansehen.

 

Ich bin mir nicht sicher wie lange "Ricky" die Sache durchhält, aber solange er es überlebt, wird es auch weitere Ausflüge nach Langenaltheim, stetige Verbesserungen an Ricky und damit auch regelmäßig neue Videos auf der Page geben!

Eine dezente Höherlegung und größere Reifen wären sicherlich noch hilfreich - wer dazu Tipps hat, wie man das (wie immer günstig) umsetzen kann - immer her damit!

 

Tut mir noch einen Gefallen: Wenn ihr Spaß an den Videos hattet, gebt ihnen einen Daumen nach oben und abonniert den Kanal. Die Jungs und auch ich freuen sich darüber!

 

Gruß Jürgen

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27.08.2017 20:30    |    Designs    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 1 (WA6), Folieren, Ford, Griff, S-Max

Mal wieder Zeit zu basteln – natürlich an Max. Denn es gibt im Innenraum noch etwas, das mir nicht gefällt. Auf den Zierleisten der Türgriffe blättert die Aluminiumbeschichtung ab. Und das ist nicht nur optisch unschön, sondern auch unangenehm. Denn die aufgeplatzte und hochstehende Beschichtung ist extrem scharf und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich daran jemand verletzen könnte.

 

 

Ausbauen:

 

Rein mechanisch ist ja nicht einmal große Montage nötig, denn die Leisten sind einfach nur geklipst. Mit einem stumpfen längeren Gegenstand kann man diese also einfach aushebeln.

 

Ich habe dann versucht die ablösende Beschichtung abzuziehen, was aber nur an der Stelle gelang, an der sie sich gelöst hat. Der Rest war noch bombenfest. Man kann also jetzt entweder in fusseliger Kleinarbeit alles runterpopeln, oder man macht es sich einfacher und schleift die Übergänge einfach glatt. Die Folie kaschiert kleine (!) Übergänge, ohne dass diese nachher sichtbar sind.

 

 

 

Glätten:

 

Also mit 240er Schleifpapier alles etwas überschliffen, bis keine nennenswerte Kanten mehr zu spüren sind. Dann schnappe ich mir was aus meinem Foliensortiment – ich habe mich da für eine Folie im Look von gebürstetem Edelstahl entschieden, ich denke das sollte ganz gut dazu passen.

 

 

Folieren:

 

Dann etwas großzügiger ein Stück ausgeschnitten, abgezogen und in passender Richtung des Bürstenstrichs von der Mitte aus beginnend über die Leiste gezogen. Danach vorsichtig mit dem Finger beginnen von innen nach außen anzustreichen. Da die Griffleiste ja schon in alle Richtungen krumm ist, habe ich mir schon gleich einen Fön parat gelegt. Da genügt ein herkömmlicher Fön, man braucht keinen Heißluftfön.

 

An den Rundungen gehe ich immer kurz mit dem Fön drauf, ziehe die Folie etwas an und streiche wieder glatt. Mit ein wenig Geduld passt sich das ganze relativ gut an. Am Schluss einfach den Überschuss hinter den Kanten mit einem Skalpell abschneiden und – fertig!

(Auf diesen Bildern sieht die Folie übrigens dunkler aus, als sie wirklich ist – muss irgendwie am Licht gelegen haben.)

 

 

Einbauen:

 

Das ganze dann noch mit dem zweiten Griff wiederholen und die Leisten am Schluss wieder einklipsen. Und – Tadaa – sieht wieder gut aus und hat so gut wie nichts gekostet. Materialeinsatz ca. 1€!

 

Folien gibt es auf eBay in allen möglichen Größen, Farben, Formen für wenig Geld. Da kann man tolle Akzente setzen und mit ein wenig Übung kann das auch jeder selbst problemlos verarbeiten. Einfach mal ausprobieren, kaputt machen kann man ja quasi nichts.

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24.07.2017 12:47    |    Designs    |    Kommentare (56)    |   Stichworte: 1 (WA6), Coat, Coating, Ford, Fusso, Fusso Coat, S-Max, Soft99, Versiegelung, Wachs, Wunder-Wachs

Schon seit längerem schaue ich mir in diversen Foren oder auf Youtube Videos und Testberichte zum "Wunder-Wachs" Fusso Coat an. Eine scheinbar überragende Standzeit und gigantisches Perl- und Abfließverhalten werden dort überall bescheinigt.

Und ich habe mir geschworen, dass ich es irgendwann auch versuche. Und der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Nachdem unser neues Mäxchen erst von mir poliert wurde, wäre der richtige Zeitpunkt ein vernünftiges Coating aufzutragen.

 

 

Shopping..

 

Das Fusso Coat von Soft 99 ist ja mittlerweile überall online zu haben. In meinem Fall habe ich wieder auf meine Lieblingsbeschaffungsquelle Amazon zurückgegriffen. Und schon ein paar Tage später war es da. Eine Dose Fusso Coat dark, für dunkle Lacke, Kostenpunkt rund 25€.

Passend dazu gibt sich an diesem Wochenende das Wetter. Trocken, aber bewölkt, Temperaturen von 17-20 Grad.

 

 

 

 

 

Vorreinigen

 

Die Verarbeitungstemperatur sollte über 15 Grad liegen, heißer Lack oder Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Das einzige was heute heiß ist, bin ich, weil die Neugierde groß ist. :D

 

Einen Lackreiniger – online wird sehr oft das Dodo Juice Lime Prime empfohlen – habe ich nicht verwendet, da der Lack erst von mir mit einer 4500er Hochglanz-Schleifpolitur bearbeitet wurde. Ebenso arbeite ich nicht mit Isoproanol zur Entfernung von Silikonresten etc. Ich habe als ersten Step das Auto einfach gewaschen und zwar mit warmen Wasser, einem guten Schuss Spülmittel und meinem Meguiars MFT-Waschhandschuh. Die enthaltenen Tenside tun ebenso ihr übriges, um Versiegelungsreste zu entfernen, was man auch sehr schön am Wasser sieht. Während links noch ein Perleffekt besteht, bildet sich rechts schon ein flächiger Wasserteppich auf dem Lack.

 

 

 

 

 

Nachgespült wird mit klarem Wasser, sauber abgetrocknet wird dann mit dem Orange Babies MFT. Wo ich noch einzelne Unregelmäßigkeiten gefunden habe, bin ich nochmals mit Reinigungsknete drüber, nochmal kurz nachwaschen – fertig.

 

 

Wachs auftragen

 

 

Dann kommt der erste Versuch mit dem Fusso Coat. Ich fange einfach gleich direkt mit der Motorhaube an und nehme den enthaltenen Schwamm (der mir etwas grob erscheint, eventuell kann man auch ein anderes Applikator-Pad verwenden), reibe ein wenig Fusso Coat auf und beginne das Wachs auf der rechten Hälfte in Längsbewegungen nach unten aufzutragen. Von kreisender Bewegung rät man ab.

 

Das Wachs selbst hat eine etwas grünliche Farbe in der Dose, auf dem Lack aufgetragen wirkt es eher durchsichtig. Der Geruch ist einfach wachstypisch, ohne irgendwelche direkten Geruchsstoffe, die auffallen.

 

 

 

 

 

 

Es wird eine Trocknungszeit von ca. 10 Minuten empfohlen, die ich einfach mal abwarte. Man sieht schon, dass das Wachs dann einen weißlichen Film bildet. Mit einem separaten MFT reibe ich es wieder ab. Teilweise geht das schon etwas streng, was wohl daran liegt, dass ich etwas zu viel verwendet habe und einen großen Überschuss abreiben musste. Der Lack ist danach jedoch extrem glatt, aber die Begeisterung über das Ergebnis mäßig.

 

Nicht selten habe ich von Fleckenbildungen gerade auf dunklem Lack gelesen. Und so scheint es auch hier zu sein. In Richtung der Längsstreifen zeichnen sich diverse Schattierungen und Streifen ab. Nicht sehr stark, so dass es mit der Kamera kaum zu erfassen ist, aber sie sind da und damit eben nicht perfekt. Dennoch versuche ich die zweite Hälfte. Diesmal nehme ich weniger Wachs, gerade nur so viel, dass der Schwamm gleitet, vermeide Umkehrpunkte, die zu einer Anhäufung führen und ziehe jede Bahn 2-3 mal nach.

 

Nach nur rund 5min trage ich den Überschuss diesmal etwas früher wieder ab. Und siehe da – diesmal ist alles einwandfrei und in einheitlichem Glanz.

 

 

Mit Lerneffekt den Rest versiegeln

 

So kämpfe ich mich nun mit dieser Erkenntnis rund ums ganze Auto und versuche mein Glück einfach auch mal auf dem Glas-Panoramadach, sowie auf den Seitenscheiben. Die Frontscheibe lasse ich natürlich unbehandelt.

 

Man sollte sich auf jeden Fall mehrere MFTs bereitlegen, denn wenn das Auto etwas größer ist, nimmt das Tuch irgendwann nicht mehr genug auf. Lieber mal ein neues verwenden, um ein perfektes Finish zu erreichen. Ich habe 2 Stück zum nachpolieren benutzt. Meiden sollte man auf jeden Fall schwarze Kunststoffe, denn dort hinterlässt das Fusso Coat weiße Ränder.

Ein paar Stunden später bin ich dann soweit. Das Auto glänzt. Da zwischendurch die Sonne rauskam, habe ich mich unter Dach in den Schatten gestellt. Jetzt stelle ich den S-Max in die Sonne. Angeblich soll sich der Glanz nach komplettem Antrocknen nochmal verstärken.

 

 

Glänzende Aussichten

 

Und ich muss sagen das Ergebnis überzeugt dieses Mal. Ein wahnsinniger Tiefenglanz, der sogar meiner Frau auffiel. Frei von Schlieren oder sonstigen optischen Fehlern. Ich denke zumindest den Glanz kann man auch an den Bildern ganz gut erkennen.

 

Danach ein erster Test in Sachen Beading und Sheeting. Das Wasser bildet einzigartige Perlen, per Giesskanne aufgetragen fließt es fast komplett einfach direkt ab, was ich auch in diesem Video festgehalten habe – für mich einfach faszinierend.

 

VIDEO AUF YOUTUBE

 

 

 

 

 

 

 

Nun gibt es noch ein paar Faktoren zu beobachten:

  • Wie verhält sich der Schmutz?
  • Wie einfach ist die Reinigung?
  • Wie lange hält der Effekt wirklich?
  • Wie gut hält sich das Fusso auf Glas?

 

Was ich ebenso testen werde ist das Wachs auf weißem Lack zu benutzen. Dafür gibt es eigentlich ein extra Fusso Coat für helle Lacke – das scheint aber eher Marketing zu sein. Es gibt bisher keine Anhaltspunkte, warum es auf hellen Lacken anders wirken sollte.

 

 

Vorläufiges Fazit

 

Es gibt einige Sachen zu beachten und man braucht wohl auch ein wenig Übung. Hat man den Dreh aber raus, ist das Ergebnis schon beeindruckend. Ob es wirklich ein absoluter Anwendungs-Tipp ist, zeigt sich wohl erst mit der Langzeiterfahrung.

 

Ich werde berichten!

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12.07.2017 21:29    |    Designs    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: 1 (WA6), 2.5T, Ford, S-Max, Titanium, Volvo, Zweitwagen

Max, unser neues Familienmitglied

 

So, da ist er nun. Unser Max. „DER“ Max. Wer hätte gedacht, dass gerade er es schafft uns nach 15 Jahren als treue Audi-Kunden auf eine andere Marke zu bringen. Ein Ford. Aber so ändern sich die Ansprüche und Anforderungen, wenn man als 4-köpfige Familie plötzlich nur noch gefühlte Scharen von Kindern befördert. Mit den zwei eigenen ist es ja nicht getan. Da gibt´s noch diverse Gemeinschaftstaxifahrten zum Kindergarten, man holt gefühlt die halbe Siedlung vom Sport ab usw. Und wenn das nicht ist, dann muss ja dann noch die Freundin mit. Und wenn die eine eine Freundin dabei haben darf, ist es nämlich "fies" und "voll gemein", wenn die andere das nicht darf... Ich glaube Väter anderer vorpubertären Töchter wissen in etwa, wovon ich da rede....

 

Und so schnell wird aus einer Idee, einfach mal demnächst unseren alten A4 auszuwechseln, ein konkreter Autokauf. Nun haben wir ihn geholt. Trotzdem hätte ich darauf nicht gewettet - und die Wette damit wohl verloren.

 

Die Gefühle sind gemischt. Es ist ein Mix aus Freude aufs Neue, und der Skepsis vor der Ungewissheit. 15 Jahre unterwegs mit den 4-Ringen. Aus Überzeugung. Nicht weil ich fanatischer Fan bin, sondern weil ich damit auch wirklich nie nennenswerte Probleme hatte, die Verarbeitung überzeugte, ich mich dort zuhause fühlte und technisch Bescheid weiß, auf was es zu achten gibt.

Nun ist die Wahl aufgrund des Anforderungsprofils auf den S-Max gefallen. Mein erster Ford. Die Foren loben ihn weitestgehend, auch der 5-Zylinder Volvo Motor gilt wohl als Robust, trotzdem muss er sich bei uns erst beweisen. Als Zweitwagen ist er also das „Versuchskaninchen“. Nr.1 und Nr.3 bleiben ja erstmal weiterhin Audi.

 

 

Ab auf die Autobahn

 

Nach der Besichtigung vor einer Woche geht es also das zweite Mal ins rund 200km entfernte Zielgebiet, das Freitag Nachmittag 3 Stunden Fahrzeit bedeutet. Mittags pünktlich Feierabend machen und direkt ab auf die Autobahn. Und nach zähen Kilometern, sowie einigen zähflüssig, bis stauigen Passagen, treffen wir dort ein. Die restlichen Details werden besprochen, die vertraglich vereinbarte Reparatur wurde durchgeführt und alle restlichen Dokumente werden unterzeichnet.

Damit kommt es zum unbeliebten Teil – die Restzahlung. So recht will das Geld meine Hände nicht verlassen, aber ohne Geld gibt´s eben auch kein Auto :D

 

Gut, dass direkt daneben eine Tankstelle ist. Erstmal 70 Liter bestes Super eingefüllt, den BC genullt – und los geht’s. Ich fahre wieder mit dem Allroad, mein Vater übernimmt den S-Max. Immerhin fährt er ja auch Ford, es ist also nichts neues für ihn ??.

Und so geht´s wieder zurück. Mein Navi sagt Ankunftszeit 18:40 Uhr. Das passt, denn um 19 Uhr steht ein Besichtigungstermin eines Interessenten für unseren alten A4 an! So wirklich gut läuft es aber auch jetzt nicht. Immer wieder zähflüssiger Verkehr, teilweise Stau, dann wieder halbwegs freie Fahrt mit 140-160km/h. 18:50 Uhr treffen wir wieder zuhause an. Nach insgesamt knapp 6h Fahrt.

Dann erstmal auf den Bordcomputer des S-Max spitzeln, was denn der Verbrauch so sagt. 9,2l/100km/h. Ein akzeptabler Wert, dafür dass viele den 2.5T als Saufkumpane verschreien.

 

 

Autoverkauf – Just in time

 

Zeit zu verschnaufen bleibt nicht, denn die Kaufinteressenten des A4 sind da. Und so beschäftige ich mich die nächsten 1,5h damit das Auto vorzuführen, eine Probefahrt zu machen und den Kaufvertrag auszufüllen. Die 4 Stunden Auto putzen haben sich gelohnt, denn frisch poliert und gewachst glänzte er im Sonnenlicht und hat damit überzeugt und den Wunschpreis erzielt. Besser könnte das Timing wohl kaum sein! Verkaufen just in time!

 

Erst jetzt gibt es kurz Zeit sich nochmal mit dem S-Max zu beschäftigen. Meine Frau kannte ihn bisher nur von den Bildern, ist aber schon nach kurzer Zeit restlos überzeugt und happy – und damit ist der S-Max wohl ein guter Kompromiss für ihren ursprünglich favorisierten Touran, den ich konsequent abgelehnt habe.

 

 

Auto-Pflege-Samstag

 

Der folgende Samstag wird damit zum Auto-Samstag erkoren. Mit einem Arsenal an Pflegemitteln und Maschinen rücke ich dem S-Max auf die Pelle. Begonnen im Innenraum. Erstmal alles komplett raussaugen, alle Fußmatten fliegen raus. Dann wird der Kärcher mit heißem Wasser und Waschmittel bestückt und die Alcantarasitze per Waschsauger gereinigt, selbiges mit den Teppichen und Fußmatten. Nächster Schritt: Mit dem Cockpit Reiniger von Koch Chemie werden alle Kunststoffteile per Schwamm ordentlich gereinigt. Und an Kunststoff findet sich da jede Menge :eek:

 

Während innen alles trocknet, geht´s außen weiter. Ein Waschgang mit dem Koch Nano Magic Shampoo bringt schon etwas Glanz auf den Lack, das Finish mit dem 3M Polish rosa den restlichen Tiefglanz. Richtig grobes Polieren war gar nicht nötig, der Lack ist in völlig akzeptablem Zustand. Bleibt noch die Reifen auf Glanz zu bringen, wozu ich mein Meguiars Tire Gel benutze. Als letztes kommt der Motorraum dran. Der ist ehrlich und schmutzig, aber nicht schön. Also auch hier erstmal vorsichtig vorreinigen und zumindest die großen Kunststoffflächen mit dem Koch Chemie Plast Star sauber machen.

 

Klingt alles gar nicht so schlimm, hat aber alles in allem etliche Stunden gedauert. Dafür steht er jetzt erstmal ordentlich da. Das einzige, das noch fehlt ist die Pflege des Leders an den Seitenwangen, das kommt dann mal demnächst.

 

 

Auf in eine neue Ära

Und so parkt er ab jetzt in unserer Einfahrt, unser Titanium S mit der Kraft der 5 Herzen und der mehr als üppigen Ausstattung.

Für unsere Kids sind 3 Dinge extrem wichtig. Die ausklappbaren Tische an den Rücksitzen, die 3. Sitzreihe, damit auch möglichst viele Freunde mitfahren können und das Panoramadach, damit sie auch abends die Sterne anschauen können. :D

 

Papa legt dagegen mehr Wert auf Dinge wie die Sitzheizung, Sitzlüftung, die ACC, das IVDC Fahrwerk, das Navi oder die kleinen optischen Abhebungen des Titanium S, wie den Dachspoiler, die Tieferlegung, die 18“ Y-Felgen oder den netten 2-flutigen Auspuff, der schön den 5-Zylinder Klang nach außen bringt.

 

Und Frauchen findet einfach nur das hohe Einsteigen toll, freut sich, dass sie nun genug Platz hat und auch mal überholen kann, ohne 2km Anlauf zu nehmen.

 

Damit bedient er momentan alle unsere Ansprüche, die doch ziemlich unterschiedlich ausfallen… Tut er das auch die nächsten Jahre noch, tja, dann war es vielleicht nicht der letzte Ford. :D

Und jetzt gibt´s natürlich auch ein paar Bilder dazu ;)

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06.07.2017 20:51    |    Designs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: 1 (WA6), 2.5T, Autokauf, Ford, Gebrauchtwagen, S-Max, Titanium, Volvo

Gekauft!Gekauft!

Tja, noch vor kurzem habe ich geschrieben, dass ich keine Eile habe ein Auto zu kaufen. Denn es gibt ja keinen Zwang dazu. Unser A4 hat frisch TÜV und läuft - aber man kann sich ja nach 10 Jahren mal nach was anderem umsehen.

 

Ich habe ja auch viele Tipps von euch bekommen, aber irgendwie hat sich das mit S-Max (ja, der ist es jetzt geworden) bei uns im Kopf gefestigt. Er bedient meinen Anspruch von etwas sportlicher Optik (wenn man das bei einem Van so nennen kann), hat jede Menge Platz und ist in toller Ausstattung erhältlich.

 

Dank Suchauftrag bekommt man ja immer gleich eine Meldung, wenn was neues reinkommt. Wenn auch nicht wirklich oft - denn der Suchauftrag lautete:

Ford S-Max, Preis bis 10.000€, 7-Sitzer, Benziner, Leistung ab 150PS (d.h. der 145PSler, der uns zu langsam war, fällt sowieso raus), Klimaautomatik.

Treffer im Umkreis von 200km insgesamt: 6 Stück - ziemlich überschaubar

Und so gab´s plötzlich einen Hinweis auf einen neuen 7-Sitzer S-Max. Die Fotos der Anzeige waren so mittelmäßig, aber der Rest doch erstmal interessant.

 

Baujahr 07/2008, also 9 Jahre alt, dunkelgraumetallic, 153tkm, powered by Volvo mit dem 2,5 Liter 5-Zylinder-Turbo, sprich 220PS. Modell: Titanium S, Handschalter

 

Ausstattung:

nahezu alles, was es damals gab, wovon einiges natürlich zu eh schon üppigen Titanium S Ausstattung gehört.

 

  • Xenonscheinwerfer mit Abbiegelicht
  • Tempomat mit Abstandsregelfunktion
  • Alcantara-Teilledersitze mit roten Nähten
  • 3. Sitzreihe
  • Panorama-Glasdach
  • das große Navigationssystem
  • Sitzheizung
  • Sitzlüftung
  • elektrische Sitze mit Memory-Funktion
  • beheizte Frontscheibe
  • PDC vorne/hinten
  • 2-Zonen-Klimaautomatik
  • interaktives Fahrwerk IVDC mit 15mm Tieferlegung
  • el. beheizte und anklappbare Außenspiegel
  • getönte Scheiben ab hinten
  • Anhängerkupplung abnehmbar (2015 nachgerüstet)

 

dazu eben noch die markantere Optik des Titanium S mit Heckdiffusor, Dachspoiler und dem optisch eingefassten Grill, sowie den 18" Y-Felgen mit 245er Reifen und den Alu-Pedalauflagen im Innenraum.

 

Und wo steht er? 198km entfernt.. war ja klar :rolleyes:

 

Egal, nützt ja nix. Optisch wäre es das, was ich mir vorstellen würde, leistungstechnisch sollten die 220PS ja auch genügen. Also sofort angerufen und einen Termin für den Folgetag vereinbart. Verkauft wird das Fahrzeug von einem Ford-Händler, jedoch im Auftrag. Sprich der Kauf wäre damit von privat und ohne Sachmängelhaftung. Damit habe ich jetzt erstmal kein Problem. Kosten soll er 9500€ - sicher kein Schnäppchen für ein 9 Jahre altes Auto, bezogen auf die aktuellen Marktpreise und die Ausstattung ok, denn auf mobile.de ist es derzeit der günstigste, da einzige Titanium S als 7-Sitzer mit der wirklich guten Ausstattung.

 

Nächster Tag - nachmittags unterwegs auf der A8 - es gibt besseres.. Und so brauchen wir 3 Stunden bis zum Ziel. Unterwegs ruft mich noch das Autohaus an, ob wir nun wirklich noch kommen, denn es hätten sich weitere Interessenten gemeldet. Alter Verkäufertrick oder nicht.. wer weiß?

 

Erste Blicke

 

Endlich angekommen steht das Auto schon mit roten Kennzeichen zur Probefahrt bereit. Der erste Gang ums Auto fällt schon mal nicht negativ aus. Er steht ganz gut da, hier und da ein paar kleine Kratzerchen, aber altersbedingt auf jeden Fall völlig in Ordnung. Auch die Felgen ohne nennenswerte Beschädigungen.

Erstes Manko: die hinteren Bremsscheiben sind kurz vorm Ende (max. 10tkm, also bei uns noch 2 Jahre :D), die Pneus mit 4-5mm nicht mehr die besten, sollten bei uns aber noch für 1-2 Sommer reichen.

Ein Blick nach innen bescheinigt auch relativ guten Zustand. Lediglich die linke Sitzwange ist vom Ein- u. Aussteigen an einer kleinen Stelle schon leicht weißlich angeschrabbelt - aber das ist mit den richtigen Mitteln zu beheben. Auch am Motor lässt sich nichts negatives erkennen, alle trocken. Aber dafür, dass das Fahrzeug abgemeldet ist, ist der ganz schön warm.

Ein Punkt, den ich eigentlich nicht leiden kann. Ich will einen Motor hören, der im kalten Zustand gestartet wird. Alles andere macht den Eindruck man wolle etwas verbergen.. Möglicherweise wurde aber auch nur nochmal eine kurze Probefahrt gemacht - wer weiß.

 

 

Auf zur Probefahrt

 

Wir bekommen schnell den Schlüssel überreicht, müssen nur kurz im Heft der roten Nummer unterschreiben - und dürfen ab auf die Straße. Nach dem Führerschein fragt hier niemand. In einem kleinen, ländlichen Autohaus läuft das noch unkompliziert ab :)

 

Relativ schnell werden einige Sachen klar:

- Er fährt sich richtig gut

- Der Motor hat Power und klingt schön satt

- Der Motor ist geil

- Der Motor ist geil

- Der Motor ist geil.. :D

- und: Beim Gasgeben (also nur unter Last) tritt ein undefinierbares Zischen/Zwitschern/Pfeifen auf, das da nichts zu suchen hat.

 

Ehrlich gesagt drückt das die Stimmung, denn bisher hat der Wagen alle Erwartungen erfüllt. Auf freiem Feld machen wir nochmal einen kompletten Technik- u. Außencheck. Alles funktioniert, nichts nennenswertes gefunden.

 

Also zurück und erstmal berichten. Der Chef des Ford-Autohauses geht dann mit uns nochmal auf Probefahrt und lokalisiert das Problem relativ schnell. Eine undichte Stelle am Flansch des Auspuffkrümmer. Keine einfache Aufgabe, da einiges raus muss, um da hinzukommen - genannt wird uns hier ein Betrag von ca. 500€, um dies zu reparieren.

 

 

Dokumentencheck

 

Das Auto ist aus 2. Hand. Das Scheckheft - naja. Die Dokumentation endet bei 60tkm. Danach eine große Rechnung eines Motorenspezialisten. Der komplette Motor wurde bei knapp über 100tkm inklusive dem Turbolader generalüberholt. Kolben, Pleuel, Ölpumpe, Zylinderkopf usw.

Volles Programm! Ich bin mir unsicher, ob ich das positiv oder negativ bewerten soll. Eigentlich spricht ja nichts dagegen, wenn alles ordentlich instandgesetzt wurde. Und wenn nach 50tkm immer noch alles einwandfrei läuft, gibt´s ja erstmal keine Probleme. Zumal der Volvo-Motor an sich eher unproblematisch gilt.

Mit dem folgenden Wechsel auf den 2. Besitzer wurde wieder alles aufgenommen. Ab da wieder lückenlose Dokumentation. Darunter auch eine nicht all zu alte Rechnung über einen eingeklebten Stehbolzen am Krümmer.. Aha! Passt zum festgestellten Problem.

 

Mit dabei sind noch ein Satz Winterreifen auf 17" Alufelgen, letztes Jahr neu gekauft - Zustand top.

 

 

Preisverhandlungen

 

Das Autohaus war zwar autorisiert Preisverhandlungen, sowie den Verkauf durchzuführen, angesichts des undichten Krümmers habe ich mich dann aber telefonisch noch

mit dem Käufer zusammengeschlossen. Ein nettes Gespräch und nach einiger Zeit konnten wir uns einigen. Die Ford Werkstatt führt die Reparatur noch auf Kosten des Verkäufers durch und das Fahrzeug wechselt dann für 8800€ den Besitzer. Ein Ergebnis mit dem ich zufrieden bin.

 

Und so wird dann jetzt künftig zwischen 4-Zyl Turbo und V6 noch ein 5-Zyl. Turbo parken. Passt doch perfekt :)

 

Bilder und mehr gibt´s dann nach Abholung!

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