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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

Mon Oct 09 12:17:52 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (0)

Hallo zusammen!

 

Vielleicht habt ihr schon was von den mobile.de Testdays gehört. Das gab´s 2016 zum ersten Mal und wurde dieses Jahr in größerem Stil wiederholt. Aber was hat es damit auf sich?

 

Motor-Talk gehört ja nun seit 2 Jahren offiziell zu mobile.de - der aktive Motor-Talker hat´s sicherlich mitbekommen. Damals gab´s ja auch viele kritische Stimmen, was wohl die böse neue Mutter und seines Zeichens eBay-Tochter, mit Motor-Talk anstellen würde. Tja, und ich sag´s euch. Sie macht unglaublich geile Wochenenden möglich. :D

 

mobile.de setzt auf Videos

 

Während auf Motor-Talk eher das geschriebene Wort im Vordergrund steht, gibt´s bei mobile.de doch häufiger Videos zu sehen. Und in diesem Bereich sollte sich etwas tun. Das Fazit daraus: Ein Wochenende lang gibt es volle Hütte Fahrspaß. Unser Redakteur Constantin hat in organisatorischer Glanzleistung jede Menge Autos organisiert, die wir auf dem Contidrom in Wietze testen durften - und zwar auf Herz und Nieren. Begleitet von einem professionellen Kamerateam entstanden dabei wirklich tolle Testvideos. Das ganze hätte die Motor-Talk Redaktion natürlich alleine machen können, aber sie hat nach dem ersten Versuch 2016 dieses Jahr 10 Moderatoren und Forenpaten aus der Community die Möglichkeit gegeben aktiv daran teilzunehmen.

 

So heißt es also von bis spät: Fahren, fahren, fahren. Klingt mega spannend und ist es auch. Nicht nur, weil auf dem Testgelände Kandidaten wie der Nissan GT-R, der Porsche 911 GTS oder der BMW M3 stehen, sondern weil man in komprimierter Form unheimlich viele verschiedene Eindrücke bekommt, die einen direkten Vergleich ermöglichen, der sonst nie machbar wäre.

 

Jede Menge Testmaterial

 

Ein kleiner Auszug aus dem diesjährigen Testwagenpark: Skoda Kodiaq, BMW 340i, BMW M3, BMW 520d, Mercedes E400, Mercedes C250CDI, Peugeot 3008, Opel Insignia, Opel Astra Sports Tourer, Opel Ampera, Porsche 911 GTS Targa, Porsche 911GT, VW T6, Nissan GT-R, VW Golf Variant, VW Caddy Alltrack, Kia Sportage usw..

Alle Modelle waren in 2-3 facher Version und Motorisierung vorhanden, so dass hier in Summe rund 50 Fahrzeuge parkten. Und ich denke spätestens jetzt wird jeder, der sich auch nur im entferntesten zu den Petrolheads zählt, wissen, wieviel Spaß das macht! :)

 

So gut es auch klingt - unterm Strich bedeutet es auch viel Arbeit. So heißt es also für mich am Freitag nach dem Job raus ins Auto und 7 Stunden Anreise Richtung Hannover. Endlich angekommen trifft man sich abends mit der ganzen Mannschaft, tauscht erste Infos und Zeitpläne aus, unterhält sich noch ein wenig und geht mit viel Vorfreude halbwegs früh zu Bett.

 

Tag 1

 

Samstag 6:00 Uhr - aufstehen, fertig machen, kurzes Frühstück, um 7:30 Uhr Start Richtung Strecke. Instruktionen aufnehmen und die leider nassen Fahrzeuge erstmal in Gruppenarbeit trocknen. Aufteilen und Drehstart! Erstmal gibt es Zeit sich mit dem Auto auseinanderzusetzen, ausgiebig probezufahren. Und zwar in allen Variationen, gemütliches Cruisen oder auch mit dem Porsche ans Limit! Dabei gibt es schon die ersten Aufnahmen von Vorbeifahrten. Dann werden die Außenaufnahmen (Car-2-Car) gedreht. Für die Innenaufnahmen müssen die Fahrzeuge erst aufwändig mit Kameras versehen werden, Fahrer u. Beifahrer werden mit Mikros ausgestattet. Und zu guter Letzt das Fazit in der Werkstatt. Separat abgedreht werden die "Stills", detaillierte Außen- oder Innenaufnahmen zu jedem Fahrzeug.

Pro Tag müssen wir so Aufnahmen für 10 Fahrzeuge durchbekommen, was ein ordentliches Pensum ist. Das alles bis 18 Uhr, wo wir die Teststrecke verlassen müssen. Wenn da nicht jedes Fahrzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, beginnt das Chaos.

 

Aber es hat alles funktioniert, ab zurück ins Hotel, etwas frisch machen, Abendsessen mit allen anderen und den Tag Revue passieren lassen, um anschließend doch mehr oder weniger kaputt ins Bett zu gehen.

 

Tag 2

 

Sonntag, 06:00 Uhr... selbes Prozedere, wieder pünktlich halb 8 an der Strecke und volle Power durch, wieder bis 18 Uhr. Aber auch heute hat alles perfekt geklappt, nebenbei wurde noch Material für die heads up Folge gedreht und Luftaufnahmen mit der Drohne gemacht.

 

Alle Fahrzeuge müssen jetzt noch ordentlich aufgeparkt werden, damit die am nächsten Tag zur Abholung der Hersteller bereitstehen. Danach macht sich Erleichterung breit, alles hat funktioniert, alles blieb heil, alles ist im Kasten!

 

Zurück ins Hotel, frisch machen, Abendessen - Schluss. Es steckt einem in den Knochen. Ich hänge noch eine Nacht dran, denn 7 Stunden Rückreise sind nicht mehr drin.

 

Zurück zuhause...

 

.. ruft wieder das herkömmliche Arbeitsleben. Ein erholsames Wochenende war es nicht, aber voller Spaß, tollen Leuten und ein sicher unvergessliches Erlebnis, wenn man sich ein Wochenende lang Fahrzeugtester schimpfen darf :D

 

Verstehen können das aber nur Autoverrückte, denn wenn ich anderen Leuten erzähle, dass ich am Freitag 700km gefahren bin, um anschließend 2 Tage á 12 Stunden Autos um einen Kurs zu jagen und im Anschluss wieder 700km nach Hause fahre - dann erntet man eher fragende Blicke oder schüttelnde Köpfe. Ich aber bekomme schon wieder das innerliche Grinsen, wenn ich mich daran zurück erinnere. Und ich hoffe sehr auf eine Wiederholung in 2018..19..20 :D :D :D

 

 

Einen kleinen Eindruck wie das ganze abgelaufen ist, bekommt ihr in Folge 5 des mobile.de Magazins "Heads up" auf Youtube. Auch die weiteren Testvideos gibt es sicher nach und nach auf mobile.de oder dem Youtube Channel von mobile.de zu sehen! Viel Spaß!

 

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Fri Sep 15 16:17:30 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 4 (SA), Alltrack, Caddy, Lastesel, viperngrün, VW

Caddy Alltrack – Giftgrün, aber doch harmlos

 

Der Caddy ist ein alter Hase bei VW, den jeder kennt. Irgendwie unspektakulär, aber doch gleichermaßen beliebt bei Freizeitsportlern, wie auch Familien. Denn er hat einen großen Vorteil. Er ist ein Schluckspecht – und das ist nicht auf den Verbrauch der Motoren bezogen, sondern auf seine große (Heck-)Klappe.

 

Die öffnet man einfach und packt mal eben sein Fahrrad rein. Oder man übernachtet darin. Oder man stellt einfach den Kinderwagen der Kleinsten hinten rein – ohne ihn zusammenzuklappen. Und wenn es schon etwas mehr Kinder sind, dann befindet sich da vielleicht auch einfach eine 3. Sitzreihe. Und das ist die Stärke des Caddy. Er ist und macht flexibel. Wo findet man sonst schon über 3000 Liter Laderaumvolumen auf einer Fahrzeuglänge von 4,43m?

An ihn stellt man eben andere Ansprüche. Hier geht´s nicht um Leistung, Straßenlage, penible Verarbeitung und sportliche Optik, hier geht´s nur um „praktisch“. Und das zeigt sich schon in der Aufpreisliste des Konfigurators. Da wird man nicht nach der Wunschfarbe des Leders gefragt, oder der Farbe der Nähte, da findet man auch keine belederten Armaturenbrette. Hier kann man sich Gummibodenbelag im Fahrgastraum konfigurieren, oder einen Dachlüfter im Laderaum, Dachlastträger für die Reling, zusätzliche Staunetze oder Stautaschen an den Heckflügeltüren, einen Leiterhalter mit Spanngurten, ausziehbaren Ladeboden, eine Hundebox, eine Wasserzusatzheizung, Gepäck Auffangnetz usw. Man kann einiges davon natürlich auch im Ausstattungspaket „Backpacker“ kombinieren.

 

Ich will ihm aber nicht unrecht tun – natürlich gibt´s auch Dinge wie Navigationsgerät, Klimatronic, ACC, Rückfahrkamera oder Xenon Scheinwerfer. Aber seine Welt ist eine andere. Ansonsten ist der Caddy im Innenraum einfach gewöhnlich, durchdacht, nüchtern und funktionell. Und während man das anderen als negativ ankreiden würde, passt es einfach zu seinem Auftritt.

Und doch hatten wir hier einen Testwagen, der selbst zwischen Porsche, Mercedes und BMW herausstach. Dazu ist gar nicht mal viel nötig. Kein brutales Tuning, atemberaubende Fahrleistungen, Spoiler bis nach Buxtehude oder tausende Euros von Extras. Wer den Caddy in der Alltrack Variante wählt und aus der Farbpalette das 675€ teurere "Viperngrün Metallic" ankreuzt, hat mit den 17“ Alufelgen und den 74% getönten Heckscheiben (beides Serie beim 92kw TSI, 7Gang DSG) einen echten Blickfang. Wer zum Alltrack tatsächlich Allrad haben möchte, muss zum TDI greifen. Aber mal ehrlich – das dürfte meist nicht nötig sein.

 

Ansonsten genügt auch der TSI, der ab der 125PS Variante wenigstens mit 6-Gang Handschalter, oder 7 Gang DSG zu haben ist, während sich die kleineren Benziner mit einem 5-Gang Getriebe begnügen müssen (im 81kw TGI, wie im Testwagen verbaut, gibt es ebenfalls 6-Gang Handschalter oder 6-Gg DSG). Da befindet man sich dann bei rund 30T€ zzgl. ein paar Extras. Der Fahrbericht fehlt an dieser Stelle. Warum? Weil es nicht viel zu erzählen gibt. Er fährt und bringt alle von A nach B. Auch hier ist er einfach nur funktionell, ja vielleicht auch wieder emotionslos und deshalb finde ich folgendes besonders wichtig:

 

Liebe Familienväter und Freizeitsportler: Wer schon die Entscheidung gefällt hat den Fahrspaß zugunsten von Praktikabilität zu opfern - traut euch und bringt etwas Leben auf die Straße und macht aus eurem langweiligen Lastesel einen flippigen Wegbegleiter. Wenn schon Caddy – dann so! :D

 

Gruß Jürgen

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Sun Aug 27 20:30:09 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 1 (WA6), Folieren, Ford, Griff, S-Max

Mal wieder Zeit zu basteln – natürlich an Max. Denn es gibt im Innenraum noch etwas, das mir nicht gefällt. Auf den Zierleisten der Türgriffe blättert die Aluminiumbeschichtung ab. Und das ist nicht nur optisch unschön, sondern auch unangenehm. Denn die aufgeplatzte und hochstehende Beschichtung ist extrem scharf und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich daran jemand verletzen könnte.

 

 

Ausbauen:

 

Rein mechanisch ist ja nicht einmal große Montage nötig, denn die Leisten sind einfach nur geklipst. Mit einem stumpfen längeren Gegenstand kann man diese also einfach aushebeln.

 

Ich habe dann versucht die ablösende Beschichtung abzuziehen, was aber nur an der Stelle gelang, an der sie sich gelöst hat. Der Rest war noch bombenfest. Man kann also jetzt entweder in fusseliger Kleinarbeit alles runterpopeln, oder man macht es sich einfacher und schleift die Übergänge einfach glatt. Die Folie kaschiert kleine (!) Übergänge, ohne dass diese nachher sichtbar sind.

 

 

 

Glätten:

 

Also mit 240er Schleifpapier alles etwas überschliffen, bis keine nennenswerte Kanten mehr zu spüren sind. Dann schnappe ich mir was aus meinem Foliensortiment – ich habe mich da für eine Folie im Look von gebürstetem Edelstahl entschieden, ich denke das sollte ganz gut dazu passen.

 

 

Folieren:

 

Dann etwas großzügiger ein Stück ausgeschnitten, abgezogen und in passender Richtung des Bürstenstrichs von der Mitte aus beginnend über die Leiste gezogen. Danach vorsichtig mit dem Finger beginnen von innen nach außen anzustreichen. Da die Griffleiste ja schon in alle Richtungen krumm ist, habe ich mir schon gleich einen Fön parat gelegt. Da genügt ein herkömmlicher Fön, man braucht keinen Heißluftfön.

 

An den Rundungen gehe ich immer kurz mit dem Fön drauf, ziehe die Folie etwas an und streiche wieder glatt. Mit ein wenig Geduld passt sich das ganze relativ gut an. Am Schluss einfach den Überschuss hinter den Kanten mit einem Skalpell abschneiden und – fertig!

(Auf diesen Bildern sieht die Folie übrigens dunkler aus, als sie wirklich ist – muss irgendwie am Licht gelegen haben.)

 

 

Einbauen:

 

Das ganze dann noch mit dem zweiten Griff wiederholen und die Leisten am Schluss wieder einklipsen. Und – Tadaa – sieht wieder gut aus und hat so gut wie nichts gekostet. Materialeinsatz ca. 1€!

 

Folien gibt es auf eBay in allen möglichen Größen, Farben, Formen für wenig Geld. Da kann man tolle Akzente setzen und mit ein wenig Übung kann das auch jeder selbst problemlos verarbeiten. Einfach mal ausprobieren, kaputt machen kann man ja quasi nichts.

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Mon Jul 24 12:47:21 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: 1 (WA6), Coat, Coating, Ford, Fusso, Fusso Coat, S-Max, Soft99, Versiegelung, Wachs, Wunder-Wachs

Schon seit längerem schaue ich mir in diversen Foren oder auf Youtube Videos und Testberichte zum "Wunder-Wachs" Fusso Coat an. Eine scheinbar überragende Standzeit und gigantisches Perl- und Abfließverhalten werden dort überall bescheinigt.

Und ich habe mir geschworen, dass ich es irgendwann auch versuche. Und der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Nachdem unser neues Mäxchen erst von mir poliert wurde, wäre der richtige Zeitpunkt ein vernünftiges Coating aufzutragen.

 

 

Shopping..

 

Das Fusso Coat von Soft 99 ist ja mittlerweile überall online zu haben. In meinem Fall habe ich wieder auf meine Lieblingsbeschaffungsquelle Amazon zurückgegriffen. Und schon ein paar Tage später war es da. Eine Dose Fusso Coat dark, für dunkle Lacke, Kostenpunkt rund 25€.

Passend dazu gibt sich an diesem Wochenende das Wetter. Trocken, aber bewölkt, Temperaturen von 17-20 Grad.

 

 

 

 

 

Vorreinigen

 

Die Verarbeitungstemperatur sollte über 15 Grad liegen, heißer Lack oder Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Das einzige was heute heiß ist, bin ich, weil die Neugierde groß ist. :D

 

Einen Lackreiniger – online wird sehr oft das Dodo Juice Lime Prime empfohlen – habe ich nicht verwendet, da der Lack erst von mir mit einer 4500er Hochglanz-Schleifpolitur bearbeitet wurde. Ebenso arbeite ich nicht mit Isoproanol zur Entfernung von Silikonresten etc. Ich habe als ersten Step das Auto einfach gewaschen und zwar mit warmen Wasser, einem guten Schuss Spülmittel und meinem Meguiars MFT-Waschhandschuh. Die enthaltenen Tenside tun ebenso ihr übriges, um Versiegelungsreste zu entfernen, was man auch sehr schön am Wasser sieht. Während links noch ein Perleffekt besteht, bildet sich rechts schon ein flächiger Wasserteppich auf dem Lack.

 

 

 

 

 

Nachgespült wird mit klarem Wasser, sauber abgetrocknet wird dann mit dem Orange Babies MFT. Wo ich noch einzelne Unregelmäßigkeiten gefunden habe, bin ich nochmals mit Reinigungsknete drüber, nochmal kurz nachwaschen – fertig.

 

 

Wachs auftragen

 

 

Dann kommt der erste Versuch mit dem Fusso Coat. Ich fange einfach gleich direkt mit der Motorhaube an und nehme den enthaltenen Schwamm (der mir etwas grob erscheint, eventuell kann man auch ein anderes Applikator-Pad verwenden), reibe ein wenig Fusso Coat auf und beginne das Wachs auf der rechten Hälfte in Längsbewegungen nach unten aufzutragen. Von kreisender Bewegung rät man ab.

 

Das Wachs selbst hat eine etwas grünliche Farbe in der Dose, auf dem Lack aufgetragen wirkt es eher durchsichtig. Der Geruch ist einfach wachstypisch, ohne irgendwelche direkten Geruchsstoffe, die auffallen.

 

 

 

 

 

 

Es wird eine Trocknungszeit von ca. 10 Minuten empfohlen, die ich einfach mal abwarte. Man sieht schon, dass das Wachs dann einen weißlichen Film bildet. Mit einem separaten MFT reibe ich es wieder ab. Teilweise geht das schon etwas streng, was wohl daran liegt, dass ich etwas zu viel verwendet habe und einen großen Überschuss abreiben musste. Der Lack ist danach jedoch extrem glatt, aber die Begeisterung über das Ergebnis mäßig.

 

Nicht selten habe ich von Fleckenbildungen gerade auf dunklem Lack gelesen. Und so scheint es auch hier zu sein. In Richtung der Längsstreifen zeichnen sich diverse Schattierungen und Streifen ab. Nicht sehr stark, so dass es mit der Kamera kaum zu erfassen ist, aber sie sind da und damit eben nicht perfekt. Dennoch versuche ich die zweite Hälfte. Diesmal nehme ich weniger Wachs, gerade nur so viel, dass der Schwamm gleitet, vermeide Umkehrpunkte, die zu einer Anhäufung führen und ziehe jede Bahn 2-3 mal nach.

 

Nach nur rund 5min trage ich den Überschuss diesmal etwas früher wieder ab. Und siehe da – diesmal ist alles einwandfrei und in einheitlichem Glanz.

 

 

Mit Lerneffekt den Rest versiegeln

 

So kämpfe ich mich nun mit dieser Erkenntnis rund ums ganze Auto und versuche mein Glück einfach auch mal auf dem Glas-Panoramadach, sowie auf den Seitenscheiben. Die Frontscheibe lasse ich natürlich unbehandelt.

 

Man sollte sich auf jeden Fall mehrere MFTs bereitlegen, denn wenn das Auto etwas größer ist, nimmt das Tuch irgendwann nicht mehr genug auf. Lieber mal ein neues verwenden, um ein perfektes Finish zu erreichen. Ich habe 2 Stück zum nachpolieren benutzt. Meiden sollte man auf jeden Fall schwarze Kunststoffe, denn dort hinterlässt das Fusso Coat weiße Ränder.

Ein paar Stunden später bin ich dann soweit. Das Auto glänzt. Da zwischendurch die Sonne rauskam, habe ich mich unter Dach in den Schatten gestellt. Jetzt stelle ich den S-Max in die Sonne. Angeblich soll sich der Glanz nach komplettem Antrocknen nochmal verstärken.

 

 

Glänzende Aussichten

 

Und ich muss sagen das Ergebnis überzeugt dieses Mal. Ein wahnsinniger Tiefenglanz, der sogar meiner Frau auffiel. Frei von Schlieren oder sonstigen optischen Fehlern. Ich denke zumindest den Glanz kann man auch an den Bildern ganz gut erkennen.

 

Danach ein erster Test in Sachen Beading und Sheeting. Das Wasser bildet einzigartige Perlen, per Giesskanne aufgetragen fließt es fast komplett einfach direkt ab, was ich auch in diesem Video festgehalten habe – für mich einfach faszinierend.

 

VIDEO AUF YOUTUBE

 

 

 

 

 

 

 

Nun gibt es noch ein paar Faktoren zu beobachten:

  • Wie verhält sich der Schmutz?
  • Wie einfach ist die Reinigung?
  • Wie lange hält der Effekt wirklich?
  • Wie gut hält sich das Fusso auf Glas?

 

Was ich ebenso testen werde ist das Wachs auf weißem Lack zu benutzen. Dafür gibt es eigentlich ein extra Fusso Coat für helle Lacke – das scheint aber eher Marketing zu sein. Es gibt bisher keine Anhaltspunkte, warum es auf hellen Lacken anders wirken sollte.

 

 

Vorläufiges Fazit

 

Es gibt einige Sachen zu beachten und man braucht wohl auch ein wenig Übung. Hat man den Dreh aber raus, ist das Ergebnis schon beeindruckend. Ob es wirklich ein absoluter Anwendungs-Tipp ist, zeigt sich wohl erst mit der Langzeiterfahrung.

 

Ich werde berichten!

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Wed Jul 12 21:29:15 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: 1 (WA6), 2.5T, Ford, S-Max, Titanium, Volvo, Zweitwagen

Max, unser neues Familienmitglied

 

So, da ist er nun. Unser Max. „DER“ Max. Wer hätte gedacht, dass gerade er es schafft uns nach 15 Jahren als treue Audi-Kunden auf eine andere Marke zu bringen. Ein Ford. Aber so ändern sich die Ansprüche und Anforderungen, wenn man als 4-köpfige Familie plötzlich nur noch gefühlte Scharen von Kindern befördert. Mit den zwei eigenen ist es ja nicht getan. Da gibt´s noch diverse Gemeinschaftstaxifahrten zum Kindergarten, man holt gefühlt die halbe Siedlung vom Sport ab usw. Und wenn das nicht ist, dann muss ja dann noch die Freundin mit. Und wenn die eine eine Freundin dabei haben darf, ist es nämlich "fies" und "voll gemein", wenn die andere das nicht darf... Ich glaube Väter anderer vorpubertären Töchter wissen in etwa, wovon ich da rede....

 

Und so schnell wird aus einer Idee, einfach mal demnächst unseren alten A4 auszuwechseln, ein konkreter Autokauf. Nun haben wir ihn geholt. Trotzdem hätte ich darauf nicht gewettet - und die Wette damit wohl verloren.

 

Die Gefühle sind gemischt. Es ist ein Mix aus Freude aufs Neue, und der Skepsis vor der Ungewissheit. 15 Jahre unterwegs mit den 4-Ringen. Aus Überzeugung. Nicht weil ich fanatischer Fan bin, sondern weil ich damit auch wirklich nie nennenswerte Probleme hatte, die Verarbeitung überzeugte, ich mich dort zuhause fühlte und technisch Bescheid weiß, auf was es zu achten gibt.

Nun ist die Wahl aufgrund des Anforderungsprofils auf den S-Max gefallen. Mein erster Ford. Die Foren loben ihn weitestgehend, auch der 5-Zylinder Volvo Motor gilt wohl als Robust, trotzdem muss er sich bei uns erst beweisen. Als Zweitwagen ist er also das „Versuchskaninchen“. Nr.1 und Nr.3 bleiben ja erstmal weiterhin Audi.

 

 

Ab auf die Autobahn

 

Nach der Besichtigung vor einer Woche geht es also das zweite Mal ins rund 200km entfernte Zielgebiet, das Freitag Nachmittag 3 Stunden Fahrzeit bedeutet. Mittags pünktlich Feierabend machen und direkt ab auf die Autobahn. Und nach zähen Kilometern, sowie einigen zähflüssig, bis stauigen Passagen, treffen wir dort ein. Die restlichen Details werden besprochen, die vertraglich vereinbarte Reparatur wurde durchgeführt und alle restlichen Dokumente werden unterzeichnet.

Damit kommt es zum unbeliebten Teil – die Restzahlung. So recht will das Geld meine Hände nicht verlassen, aber ohne Geld gibt´s eben auch kein Auto :D

 

Gut, dass direkt daneben eine Tankstelle ist. Erstmal 70 Liter bestes Super eingefüllt, den BC genullt – und los geht’s. Ich fahre wieder mit dem Allroad, mein Vater übernimmt den S-Max. Immerhin fährt er ja auch Ford, es ist also nichts neues für ihn ??.

Und so geht´s wieder zurück. Mein Navi sagt Ankunftszeit 18:40 Uhr. Das passt, denn um 19 Uhr steht ein Besichtigungstermin eines Interessenten für unseren alten A4 an! So wirklich gut läuft es aber auch jetzt nicht. Immer wieder zähflüssiger Verkehr, teilweise Stau, dann wieder halbwegs freie Fahrt mit 140-160km/h. 18:50 Uhr treffen wir wieder zuhause an. Nach insgesamt knapp 6h Fahrt.

Dann erstmal auf den Bordcomputer des S-Max spitzeln, was denn der Verbrauch so sagt. 9,2l/100km/h. Ein akzeptabler Wert, dafür dass viele den 2.5T als Saufkumpane verschreien.

 

 

Autoverkauf – Just in time

 

Zeit zu verschnaufen bleibt nicht, denn die Kaufinteressenten des A4 sind da. Und so beschäftige ich mich die nächsten 1,5h damit das Auto vorzuführen, eine Probefahrt zu machen und den Kaufvertrag auszufüllen. Die 4 Stunden Auto putzen haben sich gelohnt, denn frisch poliert und gewachst glänzte er im Sonnenlicht und hat damit überzeugt und den Wunschpreis erzielt. Besser könnte das Timing wohl kaum sein! Verkaufen just in time!

 

Erst jetzt gibt es kurz Zeit sich nochmal mit dem S-Max zu beschäftigen. Meine Frau kannte ihn bisher nur von den Bildern, ist aber schon nach kurzer Zeit restlos überzeugt und happy – und damit ist der S-Max wohl ein guter Kompromiss für ihren ursprünglich favorisierten Touran, den ich konsequent abgelehnt habe.

 

 

Auto-Pflege-Samstag

 

Der folgende Samstag wird damit zum Auto-Samstag erkoren. Mit einem Arsenal an Pflegemitteln und Maschinen rücke ich dem S-Max auf die Pelle. Begonnen im Innenraum. Erstmal alles komplett raussaugen, alle Fußmatten fliegen raus. Dann wird der Kärcher mit heißem Wasser und Waschmittel bestückt und die Alcantarasitze per Waschsauger gereinigt, selbiges mit den Teppichen und Fußmatten. Nächster Schritt: Mit dem Cockpit Reiniger von Koch Chemie werden alle Kunststoffteile per Schwamm ordentlich gereinigt. Und an Kunststoff findet sich da jede Menge :eek:

 

Während innen alles trocknet, geht´s außen weiter. Ein Waschgang mit dem Koch Nano Magic Shampoo bringt schon etwas Glanz auf den Lack, das Finish mit dem 3M Polish rosa den restlichen Tiefglanz. Richtig grobes Polieren war gar nicht nötig, der Lack ist in völlig akzeptablem Zustand. Bleibt noch die Reifen auf Glanz zu bringen, wozu ich mein Meguiars Tire Gel benutze. Als letztes kommt der Motorraum dran. Der ist ehrlich und schmutzig, aber nicht schön. Also auch hier erstmal vorsichtig vorreinigen und zumindest die großen Kunststoffflächen mit dem Koch Chemie Plast Star sauber machen.

 

Klingt alles gar nicht so schlimm, hat aber alles in allem etliche Stunden gedauert. Dafür steht er jetzt erstmal ordentlich da. Das einzige, das noch fehlt ist die Pflege des Leders an den Seitenwangen, das kommt dann mal demnächst.

 

 

Auf in eine neue Ära

Und so parkt er ab jetzt in unserer Einfahrt, unser Titanium S mit der Kraft der 5 Herzen und der mehr als üppigen Ausstattung.

Für unsere Kids sind 3 Dinge extrem wichtig. Die ausklappbaren Tische an den Rücksitzen, die 3. Sitzreihe, damit auch möglichst viele Freunde mitfahren können und das Panoramadach, damit sie auch abends die Sterne anschauen können. :D

 

Papa legt dagegen mehr Wert auf Dinge wie die Sitzheizung, Sitzlüftung, die ACC, das IVDC Fahrwerk, das Navi oder die kleinen optischen Abhebungen des Titanium S, wie den Dachspoiler, die Tieferlegung, die 18“ Y-Felgen oder den netten 2-flutigen Auspuff, der schön den 5-Zylinder Klang nach außen bringt.

 

Und Frauchen findet einfach nur das hohe Einsteigen toll, freut sich, dass sie nun genug Platz hat und auch mal überholen kann, ohne 2km Anlauf zu nehmen.

 

Damit bedient er momentan alle unsere Ansprüche, die doch ziemlich unterschiedlich ausfallen… Tut er das auch die nächsten Jahre noch, tja, dann war es vielleicht nicht der letzte Ford. :D

Und jetzt gibt´s natürlich auch ein paar Bilder dazu ;)

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Thu Jul 06 20:51:46 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: 1 (WA6), 2.5T, Autokauf, Ford, Gebrauchtwagen, S-Max, Titanium, Volvo

Gekauft!Gekauft!

Tja, noch vor kurzem habe ich geschrieben, dass ich keine Eile habe ein Auto zu kaufen. Denn es gibt ja keinen Zwang dazu. Unser A4 hat frisch TÜV und läuft - aber man kann sich ja nach 10 Jahren mal nach was anderem umsehen.

 

Ich habe ja auch viele Tipps von euch bekommen, aber irgendwie hat sich das mit S-Max (ja, der ist es jetzt geworden) bei uns im Kopf gefestigt. Er bedient meinen Anspruch von etwas sportlicher Optik (wenn man das bei einem Van so nennen kann), hat jede Menge Platz und ist in toller Ausstattung erhältlich.

 

Dank Suchauftrag bekommt man ja immer gleich eine Meldung, wenn was neues reinkommt. Wenn auch nicht wirklich oft - denn der Suchauftrag lautete:

Ford S-Max, Preis bis 10.000€, 7-Sitzer, Benziner, Leistung ab 150PS (d.h. der 145PSler, der uns zu langsam war, fällt sowieso raus), Klimaautomatik.

Treffer im Umkreis von 200km insgesamt: 6 Stück - ziemlich überschaubar

Und so gab´s plötzlich einen Hinweis auf einen neuen 7-Sitzer S-Max. Die Fotos der Anzeige waren so mittelmäßig, aber der Rest doch erstmal interessant.

 

Baujahr 07/2008, also 9 Jahre alt, dunkelgraumetallic, 153tkm, powered by Volvo mit dem 2,5 Liter 5-Zylinder-Turbo, sprich 220PS. Modell: Titanium S, Handschalter

 

Ausstattung:

nahezu alles, was es damals gab, wovon einiges natürlich zu eh schon üppigen Titanium S Ausstattung gehört.

 

  • Xenonscheinwerfer mit Abbiegelicht
  • Tempomat mit Abstandsregelfunktion
  • Alcantara-Teilledersitze mit roten Nähten
  • 3. Sitzreihe
  • Panorama-Glasdach
  • das große Navigationssystem
  • Sitzheizung
  • Sitzlüftung
  • elektrische Sitze mit Memory-Funktion
  • beheizte Frontscheibe
  • PDC vorne/hinten
  • 2-Zonen-Klimaautomatik
  • interaktives Fahrwerk IVDC mit 15mm Tieferlegung
  • el. beheizte und anklappbare Außenspiegel
  • getönte Scheiben ab hinten
  • Anhängerkupplung abnehmbar (2015 nachgerüstet)

 

dazu eben noch die markantere Optik des Titanium S mit Heckdiffusor, Dachspoiler und dem optisch eingefassten Grill, sowie den 18" Y-Felgen mit 245er Reifen und den Alu-Pedalauflagen im Innenraum.

 

Und wo steht er? 198km entfernt.. war ja klar :rolleyes:

 

Egal, nützt ja nix. Optisch wäre es das, was ich mir vorstellen würde, leistungstechnisch sollten die 220PS ja auch genügen. Also sofort angerufen und einen Termin für den Folgetag vereinbart. Verkauft wird das Fahrzeug von einem Ford-Händler, jedoch im Auftrag. Sprich der Kauf wäre damit von privat und ohne Sachmängelhaftung. Damit habe ich jetzt erstmal kein Problem. Kosten soll er 9500€ - sicher kein Schnäppchen für ein 9 Jahre altes Auto, bezogen auf die aktuellen Marktpreise und die Ausstattung ok, denn auf mobile.de ist es derzeit der günstigste, da einzige Titanium S als 7-Sitzer mit der wirklich guten Ausstattung.

 

Nächster Tag - nachmittags unterwegs auf der A8 - es gibt besseres.. Und so brauchen wir 3 Stunden bis zum Ziel. Unterwegs ruft mich noch das Autohaus an, ob wir nun wirklich noch kommen, denn es hätten sich weitere Interessenten gemeldet. Alter Verkäufertrick oder nicht.. wer weiß?

 

Erste Blicke

 

Endlich angekommen steht das Auto schon mit roten Kennzeichen zur Probefahrt bereit. Der erste Gang ums Auto fällt schon mal nicht negativ aus. Er steht ganz gut da, hier und da ein paar kleine Kratzerchen, aber altersbedingt auf jeden Fall völlig in Ordnung. Auch die Felgen ohne nennenswerte Beschädigungen.

Erstes Manko: die hinteren Bremsscheiben sind kurz vorm Ende (max. 10tkm, also bei uns noch 2 Jahre :D), die Pneus mit 4-5mm nicht mehr die besten, sollten bei uns aber noch für 1-2 Sommer reichen.

Ein Blick nach innen bescheinigt auch relativ guten Zustand. Lediglich die linke Sitzwange ist vom Ein- u. Aussteigen an einer kleinen Stelle schon leicht weißlich angeschrabbelt - aber das ist mit den richtigen Mitteln zu beheben. Auch am Motor lässt sich nichts negatives erkennen, alle trocken. Aber dafür, dass das Fahrzeug abgemeldet ist, ist der ganz schön warm.

Ein Punkt, den ich eigentlich nicht leiden kann. Ich will einen Motor hören, der im kalten Zustand gestartet wird. Alles andere macht den Eindruck man wolle etwas verbergen.. Möglicherweise wurde aber auch nur nochmal eine kurze Probefahrt gemacht - wer weiß.

 

 

Auf zur Probefahrt

 

Wir bekommen schnell den Schlüssel überreicht, müssen nur kurz im Heft der roten Nummer unterschreiben - und dürfen ab auf die Straße. Nach dem Führerschein fragt hier niemand. In einem kleinen, ländlichen Autohaus läuft das noch unkompliziert ab :)

 

Relativ schnell werden einige Sachen klar:

- Er fährt sich richtig gut

- Der Motor hat Power und klingt schön satt

- Der Motor ist geil

- Der Motor ist geil

- Der Motor ist geil.. :D

- und: Beim Gasgeben (also nur unter Last) tritt ein undefinierbares Zischen/Zwitschern/Pfeifen auf, das da nichts zu suchen hat.

 

Ehrlich gesagt drückt das die Stimmung, denn bisher hat der Wagen alle Erwartungen erfüllt. Auf freiem Feld machen wir nochmal einen kompletten Technik- u. Außencheck. Alles funktioniert, nichts nennenswertes gefunden.

 

Also zurück und erstmal berichten. Der Chef des Ford-Autohauses geht dann mit uns nochmal auf Probefahrt und lokalisiert das Problem relativ schnell. Eine undichte Stelle am Flansch des Auspuffkrümmer. Keine einfache Aufgabe, da einiges raus muss, um da hinzukommen - genannt wird uns hier ein Betrag von ca. 500€, um dies zu reparieren.

 

 

Dokumentencheck

 

Das Auto ist aus 2. Hand. Das Scheckheft - naja. Die Dokumentation endet bei 60tkm. Danach eine große Rechnung eines Motorenspezialisten. Der komplette Motor wurde bei knapp über 100tkm inklusive dem Turbolader generalüberholt. Kolben, Pleuel, Ölpumpe, Zylinderkopf usw.

Volles Programm! Ich bin mir unsicher, ob ich das positiv oder negativ bewerten soll. Eigentlich spricht ja nichts dagegen, wenn alles ordentlich instandgesetzt wurde. Und wenn nach 50tkm immer noch alles einwandfrei läuft, gibt´s ja erstmal keine Probleme. Zumal der Volvo-Motor an sich eher unproblematisch gilt.

Mit dem folgenden Wechsel auf den 2. Besitzer wurde wieder alles aufgenommen. Ab da wieder lückenlose Dokumentation. Darunter auch eine nicht all zu alte Rechnung über einen eingeklebten Stehbolzen am Krümmer.. Aha! Passt zum festgestellten Problem.

 

Mit dabei sind noch ein Satz Winterreifen auf 17" Alufelgen, letztes Jahr neu gekauft - Zustand top.

 

 

Preisverhandlungen

 

Das Autohaus war zwar autorisiert Preisverhandlungen, sowie den Verkauf durchzuführen, angesichts des undichten Krümmers habe ich mich dann aber telefonisch noch

mit dem Käufer zusammengeschlossen. Ein nettes Gespräch und nach einiger Zeit konnten wir uns einigen. Die Ford Werkstatt führt die Reparatur noch auf Kosten des Verkäufers durch und das Fahrzeug wechselt dann für 8800€ den Besitzer. Ein Ergebnis mit dem ich zufrieden bin.

 

Und so wird dann jetzt künftig zwischen 4-Zyl Turbo und V6 noch ein 5-Zyl. Turbo parken. Passt doch perfekt :)

 

Bilder und mehr gibt´s dann nach Abholung!

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Thu Jun 29 22:47:17 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: A4, Audi, B5/8D

autokauf - gar nicht so einfach (Bildquelle: pixabay)autokauf - gar nicht so einfach (Bildquelle: pixabay)

Ja, es ist wieder soweit, ich begebe mich mal wieder auf Auto-Suche :)

 

Nachdem ich unseren neuen A4 Allroad ja jetzt schon seit guten 2 Monaten habe, ist es doch mal an der Zeit sich um eine Alternative für unseren 16 Jahre alten A4 umzusehen. Nicht, dass er arge Probleme bereiten würde, aber er ist nun seit 10 Jahren in unserem Besitz und so langsam könnte mal was neues her. Außerdem hat er jetzt neuen TÜV bekommen und bringt so im Verkauf vielleicht noch den ein oder anderen Euro mehr.

Und überhaupt macht Autos kaufen auch Spaß, dürfte dann Nummer 15 oder 16 sein, so genau weiß ich das gerade gar nicht :D

 

 

 

 

Doch es bleibt wieder die alte Frage: Was kommt denn als Alternative in Frage? Mal kurz zum Anforderungsprofil:

 

- Es ist ein Zweitwagen

- Kilometerleistung pro Jahr nur ca. 5000-8000km

- Damit fahren hauptsächlich meine Frau und unsere 2 Kinder, sowie gelegentlich noch diverse Freunde, die man im Rahmen von Fahrgemeinschaften zu den diversen Aktivitäten mitnimmt. Schadet also nicht, wenn auch mehrere Leute entspannt Platz haben.

- Dazu kommen noch zwei Sonderwünsche meiner Frau: Höher sitzen würde sie toll finden und wenn ich nochmal mit so einer Krücke wie dem A4 (1.6er, 101PS) ankomme, gibt´s Ärger! :D

- Maximal geplantes Budget liegt bei ca. 10.000€

 

Fakt ist also es kommt eigentlich nur ein Benziner in Frage. Der Verbrauch ist bei dieser Kilometerleistung eher zweitrangig, lieber etwas mehr Leistung. Versichert wird mit SF25, auf Typklassen muss man also auch nicht wirklich Rücksicht nehmen.

 

 

Erste Auswahlkriterien

 

So – wenn man nun meine History kennt, dann war natürlich ein etwas neuerer A4 meine erste und naheliegendste Überlegung. Für das Budget sollte man einen der ersteren A4 B8 bekommen. Größer als der jetzige ist er auf jeden Fall, optisch finde ich ihn immer noch klasse, hohes Sitzen gibt´s leider dafür nicht. Motorentechnisch kommt der 1.8/2.0TFSI in Frage. Und da gibt´s das erste Problem. Sicher hat jeder schon vom Problem mit dem Ölverbrauch dieser Motoren gehört. Und da ich bereits mehrere Bekannte habe, die unter selbigem gelitten haben, sehe ich es nicht ein mich auf dieses dünne Eis zu begeben.

 

Tja – und wer hätte das gedacht – weitere Alternativen bei Audi gibt es in dieser Preisklasse einfach nicht. A3 zu klein, A6 zu teuer, die Q-Modelle sind ebenfalls noch zu teuer. Und da kommt dann die bittere Erkenntnis, ob ich nach fast 20 Jahren ausschließlich Audi und höchster Zufriedenheit doch noch abtrünnig werde?

 

 

Sorry Audi – ihr seid raus!

 

Es nützt ja nichts, bleiben wir objektiv. Meine Frau hat sich ein wenig in den Touran verguckt. Gefällt ihr, ist praktisch, man sitzt hoch und immerhin ist es ja noch der selbe Konzern. Doch damit habe ich 2 Probleme. Nummero uno: Ich finde den Touran nicht besonders schön, auch wenn er noch so praktisch ist. Und was gibt es da für Motoren im Benziner? Genau, den 1.4TFSI. Wahlweise mit 140 oder 170PS. Man kann sich also aussuchen, ob man nur Probleme mit der Steuerkette haben möchte, oder gleich noch den stärkeren mit Registeraufladung wählt und sich obendrein noch einen Turboladerschaden einfangen möchte. Ganz harte Exemplare wählen die zweite Kombination mit DSG on top – Damit hat man sich dann alle Chancen auf einen vorzeitigen K.O. gesichert.

 

Spaß beiseite, natürlich gibt´s auch Touran ohne diese Probleme, aber die Quote der Ausfälle ist zu hoch, als dass man hier nur von Einzelfällen sprechen könnte. Für mich daher keine Option. Und das disqualifiziert mehr oder wenige auch alle anderen Modelle des VAG-Konzerns. Denn im Bereich 2008-2012 gibt es kaum problemfreie Maschinen, sind diese ja auch übergreifend in allen anderen Modellen ebenso verbaut.

 

Doch im Rahmen dessen, dass ich mich zeitweise mit dem Touran beschäftigt habe, fiel ja auch auf, dass dieser als 7-Sitzer erhältlich ist. Und plötzlich kam dieser Gedanke auf, was man denn mit den zwei zusätzlichen Sitzen anstellen könnte. Nicht, dass es täglich Bedarf dazu gäbe, aber alleine die wöchentliche Fahrt zur Freizeitbeschäftigung der Kinder/Nachbarkinder wird mittlerweile auf 2 Autos aufgeteilt, weil nicht mehr alle in einem Platz haben – man würde sich also tatsächlich 1 Fahrt pro Woche sparen. Auch wenn die Eltern/Schwiegereltern mal für kurze Strecken mit an Bord sind, wäre das machbar. Der Gedanke hat was. Wenn das zukünftige Modell also optional als 7-Sitzer erhältlich ist, wäre dieser wohl im Fokus. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr gefällt es mir. Warum nicht einfach mal direkt nach 7-Siter filtern?

 

 

Die Mobile-App als Entscheidungshilfe

 

Also weiter in der Suche und mobile.de einfach mal mit Daten gefüttert: Maximal 10 Jahre alt, mindestens 150 PS, 7-Sitze, bis 10.000€, regional in 200km Umkreis

Die Ergebnisse: Ein Peugeot 5008, Chevrolet Captiva, Seat Alhambra, Citroen Grand Picasso, Opel Zafira, VW Touran/Sharan, Ford Galaxy oder S-Max.

Die Franzosen sind bei mir ohnehin raus – zu viele schlechte Erfahrung und gefallen mir optisch nicht, der Alhambra ist optisch ebenso extrem vom alten Eisen (das neue Modell noch viel zu teuer), Chevrolet Captiva uninteressant, Opel Zafira – sicher nicht schlecht, aber ich hatte schon so viele Opels und damit meist nur Probleme. Auch wenn das eine andere Generation war, hat sich da eine Abneigung eingebrannt. VW fällt aus oben genannten Gründen aus, bleiben erstmal die Ford übrig.

 

Und tatsächlich ist mir der S-Max schon öfter aufgefallen, als einer der Familien-Vans, die noch halbwegs sportlich aussehen – entsprechende Ausstattung vorausgesetzt. Damit kann man sich mal näher beschäftigen. Dabei kommt mir dann allerdings schon doch wieder in den Sinn, ob ein 7-Sitzer Van als Zweitwagen nicht etwas überdimensioniert ist. Ja, vielleicht, wahrscheinlich sogar - aber irgendwie eben doch praktisch. Und ob da nun ein A4 oder ein S-Max vor unserem Haus stehen würde – was soll´s, das würde keine Rolle spielen. Wir leben hier auch nicht in der Stadt, an dem sich alles um verfügbare und enge Parkplätze dreht.

 

 

Erste Details zum S-Max einholen

 

Bis ca. Ende 2010/Anfang 2011 gab es das ältere Modell, danach folgte das Facelift (erkennbar am LED Tagfahrlicht). Das Facelift ist allerdings zu diesem Preis schon kaum noch zu haben, erst recht nicht mit vernünftiger Ausstattung. Das Vorfacelift ist hauptsächlich in zwei Benzin-Motorisierungen zu haben. Den 2.0er Sauger (145 PS), sowie den 2,5er 5-Zylinder Turbo (220 PS, die alte Volvo Maschine). Interessante und sicher auch begehrte Ausstattungen hören auf den Namen „Titanium“ bzw. „Titanium S“. In Kombination mit dem 7-Sitzer tatsächlich gar nicht so oft zu haben. Ich logge mir mal einen Suchauftrag ein..

 

 

Erste Besichtigung

 

Und dann habe ich halbwegs in der Nähe einen gefunden. Mit einem VB-Preis von 12.300 zwar außerhalb des Wunschpreises und recht hoch angesetzt, aber mit 66tkm für ein 2009er Modell unüblich geringer Laufleistung. Titanium, schwarz, 7-Sitze, Navi, getönte Scheiben, Kurvenlicht, Tempomat, Sitzheizung – klingt ansprechend. Motorisierung; 145PS.

Ich mach´s kurz – damit ist der Wagen untermotorisiert, Kategorie "Wanderdüne", fährt sich ähnlich schwerfällig wie unser 101 PS schwacher A4. Auch der Zustand im Innenraum war mittelmäßig und wenig gepflegt, die Kilometer wenigstens nachweisbar. Aber das Fahrzeug im Allgemeinen gefällt uns überraschend gut, tolles Raumkonzept, schnittige Optik. Natürlich rechne ich in dieser Klasse mit einem Verbrauch von 10L – aber da sind wir mit dem A4 leider auch nicht weit davon entfernt.

 

Mal sehen, wie es weiter geht, ich habe prinzipiell keinen Stress etwas zu kaufen, es muss schon das richtige kommen. Aber so wie ich mich kenne - wenn man intensiv den Markt verfolgt, wird man früher oder später fündig.… :D

Ich halte euch mal auf dem laufenden. Wer zwischenzeitlich noch den ultimativen Fahrzeugtipp für mich hat, darf ihn gerne loswerden!

 

Grüße Jürgen

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Sun Jun 04 12:06:54 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: A4, Audi, Audi Sound System, Axton, B9 Allroad, Bass, Subwoofer, Subwooferausbau

Passiv, Audi Sound System oder B&O

 

Im aktuellen Audi A4 B9 gibt es gegenüber dem passiven Standardsystem derzeit 2 aufpreispflichtige Soundsysteme zu bestellen. Das Audi Sound System (ASS) mit 180W Gesamtleistung an 10 Lautsprechern für 290€, sowie das B&O Soundsytem mit 3D Klang, 19 Lautsprechern und 755 Watt für 1140€.

 

Zweiteres klingt natürlich feiner, war mir aber im ohnehin schon überzogenen Budget einfach zu teuer. Und da ich in meinem Vorgäner Q5 mit dem ASS wirklich sehr zufrieden war, habe ich mich ohne probezuhören (es ist fast kein Vorführwagen ohne B&O zu finden) für das ASS entschieden.

 

Nun wird wohl kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wie die Soundsyteme. Während viele mit dem ASS super zufrieden sind, vergleichen es andere mit einem besseren Küchenradio. Soweit würde ich nicht gehen, trotzdem hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Es klingt nicht schlecht – nicht falsch verstehen – aber es fehlt der Punch. Der Bass war in meinem alten Q5 wesentlich knackiger.

 

Klar kann man da mit dem Tausch von Lautsprechern etc. abhelfen – aber ich habe ein Problem. Der Aufwand soll sich arbeitsmäßig und finanziell in Grenzen halten und er muss kurzfristig reversibel sein, sprich „leasingtauglich“.

 

 

Bestandsaufnahme

 

Also einfach mal kurz analysiert: Wir haben im Kofferraum unter dem Ladeboden mittig die Batterie sitzen. Davor sitzt der Plastikkasten, der sich Subwoofer nennt. Oder besser gesagt ein Papiermembran-Lautsprecher mit Außendurchmesser 160mm, wovon nur 120mm effektive Membranfläche sind.

 

Wir haben also Strom in unmittelbarer Nähe, das Kabel des Subwoofers, was als High-Level Input taugt und dann braucht es noch eine Remote-Leitung – oder eben etwas, das direkt via High-Level aktiv wird. Und das ganze muss dann noch irgendwie unter den Ladeboden passen, damit man im Kofferraum keinen Platz veliert.

 

Als erstes fliegt mal der originale Sub raus. Das ist einfach, denn rechts und links befindet sich nur eine 6er Mutter (10er Steckschlüssel), sowie der Plastikdrehknauf mittig unten. Die Sicherung am Subwoofer-Stecker hinten ziehen, Verriegelung lösen, ausstecken. Und schon ist der Subwoofer raus.

 

 

der originale "Subwoofer" des ASSder originale "Subwoofer" des ASSOriginalzustand unter dem doppelten BodenOriginalzustand unter dem doppelten Boden

 

 

 

 

Subwoofer ausgebautSubwoofer ausgebautSubwoofer u. Bordwerkzeug ausgebautSubwoofer u. Bordwerkzeug ausgebaut

 

 

 

Online-Check – einfach und kostengünstig und rückrüstbar soll es sein

 

Mit viel Muße könnte man sich jetzt sicher ein nettes Gehäuse basteln oder laminieren, das dort genau reinpasst (ich denke 20 Liter Volumen wären kein Problem), eine separate Endstufe anstecken und mit einem schönen Sub gut abstimmen. Aber ich suche – wie gesagt – eine schnelle und einfach Lösung. Also Google aktiviert und einfach mal nach kleinen, kompakten Aktivwoofern mit High-Level-Eingang gesucht. Da bin ich dann relativ schnell über den Axton AXB20A gestolpert, welcher alle Vorgaben erfüllt und noch dazu sehr kompakt ist.

 

Axton AXB20 AktivAxton AXB20 Aktiv

 

Laut hifitest.de sogar ein kleines Basswunder, das im Oktober 2015 mit „sehr gut“ abgeschnitten hat.

Ein paar kurze Fakten zu diesem Sub:

 

Es handelt sich um einen Aktiv Subwoofer mit 8“ (20cm) Treiber und tiefer Abstimmung. Bei nur 10 Liter Volumen wird mit einer Frequenzganganhebung im unteren Bereich, sowie einem steilen Subsonicfilter unterhalb der Abstimmfrequenz mächtig Spaß produziert.

 

Frequenzgang: 25-120 Hz

70W RMS, bzw. 140W max an 4 Ohm

Tiefpassfilter 60-120Hz mit 12db/Okt.

Variabler Phase-Shift 0-180°

Eingangsempfindlichkeit Chinch: 0,2-5V

Eingangsempfindlichkeit High-Level: 1-8V

Gewicht; 6,8kg

Abmessungen (B/H/T) 220x275x285mm

 

Rein von den Abmessungen sollte das so halbwegs hinkommen, etwas kompakteres habe ich nicht gefunden. Die 285mm sind quer schon mal kein Problem, die Höhe mit 275mm könnte gerade so gehen und die Breite mit 220mm wird wohl knapp – aber einfach mal versuchen.

Also ein Klick bei Amazon und das Ding ist per Prime am nächsten Tag da. Regulärer Preis 169€ - per Warehousedeals habe ich einen für 150€ bekommen (i.d.R. handelt es sich hier um Rückläufer mit minimalsten bis gar keinen Gebrauchsspuren)

 

 

erste Einbauversuche

 

Nach dem Auspacken erstmal erster Einpassversuch – aber wie man´s auch dreht – das Ding ist zu dick. Über der Batterie ist ja noch der Bügel, an dem das Bordwerzeug befestigt und verschraubt ist. Also fliegt das kurzerhand auch noch raus – was ebenfalls mit 4 M8er Schrauben in 5min erledigt ist. Das bringt nochmal etwas Platz zur Batterie hin. Irgendwie reichts aber immer noch nicht ganz.

 

Also müssen zu guter Letzt noch die Vorder- und Rückseitig angebrachten Schutzgitter des Axton dran glauben. 2x4 Schrauben, Gitter abgezogen und Tadaa! Jetzt passt er genau rein, allerdings nur mit minimalem Abstand zur Batterie – aber es geht.

 

Wenn jetzt noch der Ladeboden draufpasst, dann…. – Kacke.. Passt nicht :(

Es fehlt vielleicht gerade 1cm. Und das liegt daran, weil der Sub unten am Boden auf dem mittleren Gewindebolzen aufsteht, an dem der originale Subwoofer festgeschraubt war. Mal ehrlich – den braucht kein Mensch. Der hält beim Rückbau auch an 2 statt 3 Befestigungspunkten. Bevor hier aber etwas entfernt wird, kommt erstmal der Test.

 

mal schnell verkabelt..mal schnell verkabelt.... ein Gewindestift muss weg.. ein Gewindestift muss weg

 

 

Einfaches Verkabeln in wenigen Minuten

 

Den Stecker des originalen Subs habe ich einfach abgezwickt und auf die Schnelle mit Lüsterklemmen mit dem Stecker des High-Level Input verbunden. Einfach einmal auf Plus, einmal auf Minus - fertig. Masse für die Stromversorgung verschraube ich direkt per Kabelringschuh mit einem der Gewindebolzen (evtl. etwas blank schleifen) und Strom klauen wir direkt an der Batterie. Auch wenn das Kabel sehr kurz ist, bitte doch sicherheitshalber eine Sicherung verwenden! Ihr müsst nun aber kein typisches Endstufenset mit 20mm² Stromkabel kaufen. Theoretisch sollten hier sogar 2,5mm² genügen, wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt ein 6mm².

 

 

Das AnschlussterminalDas AnschlussterminalEinstellmöglichkeitenEinstellmöglichkeiten

 

 

Das praktische an diesem Aktiv-Sub: Wir können darauf verzichten eine Remoteleitung zu suchen, denn er verfügt über einen separaten „Auto on“ Schalter, der den Subwoofer automatisch aktiviert, sobald ein High-Level Signal erkannt wird! Das heißt wir sind mit minimalem Aufwand bereits betriebsbereit.

 

 

erste Hörprobe

 

Und so geht´s mit großen Erwartungen an die ersten Hörversuche. Nach gefühlten 400x Öffnen und Schließen der Heckklappe, nachjustieren von Pegel, Filter und Phase war´s dann soweit, dass ich zufrieden war.

 

Jetzt kommt der schwierige Teil: Euch zu beschreiben wie es klingt, denn das ist eben höchst subjektiv. Klar ist auf jeden Fall, dass er wesentlich mehr Power hat und einen „spürbaren“ Bass liefert. Bei richtiger Einstellung und passendem Lied reicht es auf jeden Fall, um den Rückspiegel vibrieren zu lassen. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass man aus diesem kleinen Ding so viel rausholen kann.

 

Das Ergebnis war auf jeden Fall so gut, dass ich beschlossen habe ihn vernünftig einzupassen, da die Tendenz klar dahin geht ihn zu behalten. Also muss jetzt noch ein Gewindestift dran glauben. Kurz angesägt, einmal mit dem Hammer geklopft – weg ist der Gewindestift. Etwas dünnen Filz darüber, damit er den Sub nicht zerkratzt und jetzt passt der Axton rein, steht so fest und spielfrei, dass man ihn nicht einmal zusätzlich sichern muss und der Ladeboden schließt bündig mit dem neuen Sub ab.

 

eingebauter Axton von obeneingebauter Axton von obenKlappe zu - man sieht nichtsKlappe zu - man sieht nichts

 

 

Fazit

 

Für mich eine wesentliche Verbesserung zu vorher. Netter Nebeneffekt – durch Entfall des Bordwerkzeugs und der kompakten Abmessung bleibt unter dem Ladeboden jetzt mehr Raum für meine ganzen Kleinutensilien :D

 

Da ich ihn jetzt schon ein paar Tage drin habe (in denen man ja immer nochmal ein wenig hier und da nachjustiert) und ich verschiedenste Titel gehört habe, bleibe ich bei dem Fazit, dass es ein echter Zugewinn ist und mir das Musikhören wieder deutlich mehr Spaß bereitet. Das ganze für 150€ und ca. 2 Stunden Arbeit – was will man denn mehr?

Ein wenig Zeit kann man sich sparen, wenn man gleich ordentlich verkabelt und alles verlegt - denn das muss ich jetzt erst hinterher noch machen, da ich ja nicht wusste, ob das Ergebnis überhaupt zufriedenstellend ausfällt.

 

Nachteile?

 

Ja, 2 kleine Nachteile gibt es tatsächlich. Wer hin und wieder die andere Seite des Ladebodens benutzt, bekommt diesen dann nicht mehr bündig aufgelegt. Denn dann fehlt der 1cm, der sonst unten hohl ist, wenn die Filzseite nach oben zeigt. Aber auch das kann man verschmerzen.

 

 

bei umgedrehtem Wendeladeboden passt es nicht mehr ganzbei umgedrehtem Wendeladeboden passt es nicht mehr ganz

 

 

Der 2. Nachteil: Wer das Limit des Sub ausnutzen will, der wird öfter mal den Bassregler im MMI verstellen müssen. Denn das Signal, welches am originalen Sub ankommt, verläuft nicht linear zur generellen Lautstärke. Hier wird wohl im originalen Audi Verstärker der Pegel im unteren Bereich gepusht (Loudness), bzw. im oberen Bereich zurückgeregelt, um den Sub nicht zu übersteuern.

Was heißt das konkret? Stellt ihr den Axton über den Gain so ein, dass er bei hoher Lautstärke am Limit spielt, habt ihr beim zurückdrehen auf leiser Lautstärke einen ziemlichen Bass-Überschuss. Regelt ihr den Bass so ein, dass es bei leisen Pegeln passt, verschenkt ihr Potenzial des Axton.

 

Das heißt wenn es mal laut wird, entweder kurz den Bass im MMI um 2-3 Punkte erhöhen, oder einfach den goldenen Mittelweg nehmen. Ich habe mich schon nach wenigen Tagen ganz gut damit arrangiert.

 

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust das ganze nachzustellen und ich habe ihm damit eine gute Möglichkeit gezeigt, wie man für unter 200€ und wenig Aufwand das Audi Sound System etwas aufbessert. Zudem ist es in weniger als 30min spurlos zurückgebaut, so dass man auch am Leasingende nichts zu befürchten hat.

 

Gruß Jürgen

 

 

edit/Nachtrag 09.10.2017:

 

Es gibt mittlerweile einige, die von Problemen mit dem Auto-on am High-Level berichtet haben, so dass der Sub nicht immer zuverlässig anspringt. Ich habe das Problem nur in ganz wenigen Fällen und selbst dann springt der Sub meist doch noch nachträglich (in der Regel immer nach einem Zyklus der Start-Stopp-Automatik) an. Wer das Problem hat, kann es natürlich umgehen, in dem er den "normalen" Remote des Subs benutzt und mittels Zündplus verbindet.

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Wed May 31 19:51:20 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: A4, Audi, Auto Shampoo, B5/8D, Fahrzeugreinigung, Koch Chemie, Nano Magic

Koch Chemie – Nano Magic Shampoo

 

Koch Chemie - Nano Magic ShampooKoch Chemie - Nano Magic Shampoo

 

Nachdem mein bisheriges Auto Shampoo (Devil Gloss) leer ist, wollte ich zwischendurch mal was Neues testen. Und warum nicht mal etwas ausprobieren, das Waschen & Wachsen verbindet.

 

Da ich immer wieder mal Positives über die Produkte von Koch Chemie gelesen habe, wird es Zeit auch davon mal was genauer anzusehen. Und so habe ich jetzt ein umfangreiches Set von Koch Chemie parat stehen.

Und was macht man an einem sonnigen Samstag vormittag? Klar.. Auto waschen. :D

Erstmal zu den hard-facts: Die Flasche hat einen Inhalt von 750ml, kostet rund 10€ und ist laut Beschreibung das „unangefochtene High-Tec Shampoo zur gründlichen Glanzreinigung und Langzeitkonservierung in nur einem Arbeitsgang“

 

Hoho.. große Worte :D

 

Zur empfohlenen Dosierung heißt es: ca. 50ml auf 10 Liter Wasser geben und das Fahrzeug mit einem Schwamm waschen. Ok – mach ich dann einfach mal so. Nach Adam Riese heißt das, dass die Flasche gut ist für 15 Wäschen á 10 Liter, sprich einen Kübel voll. Macht für die Rechenfüchse unter euch knappe 70 cent pro Wäsche – akzeptabel.

Den direkten Link zur Herstellerseite findet ihr hier: http://www.koch-chemie.de/Privatkunden/Produkte/NanoMagicShampoo.html

 

 

Let´s go!

 

Also warmes Wasser in den Kübel, Flasche aufschrauben – und erstmal schnüffeln. Riecht tatsächlich gut und irgendwie bekannt, auch wenn ich es im ersten Moment nicht zuordnen kann. Nachdem ich lange überlegt habe, woher ich diesen Geruch kenne, fiel es mir beim Öffnen der nächsten Dose „Monster“ ein – irgendwie geht das in Richtung Energy-Drink. :D

Das Shampoo hat eine giftgelbe Farbe, so dass es selbst gemischt im Eimer noch einen ordentlichen Gelbton hat und schon irgendwie fies aussieht.

 

 

Alles bereit zum WaschenAlles bereit zum Waschenangemischtes Waschwasserangemischtes Waschwasser

 

 

Mein Allroad ist jetzt nicht super schmutzig, aber was soll´s – das ist ja kein Hindernis. Zum Waschen benutze ich wie üblich meinen Meguiars Microfaserhandschuh, den ich schon lange habe, ihn aber immer noch gerne mag. Das Shampoo gibt einen guten Schaum und mit kurzer Einwirkzeit lässt sich der (wenige) Schmutz – in erster Linie waren es Insekten auf der Front - wirklich gut abwaschen. Da hatte ich aber auch sonst nie große Probleme. Nachgespült wird mit einer Gießkanne und klarem Wasser.

 

 

Einmal eingeseiftEinmal eingeseift1. Spülgang mit klarem Wasser1. Spülgang mit klarem Wasser

 

 

Man merkt schon beim Nachspülen, dass ein gewisser Wachs-Perl-Effekt auftritt. Restliches Wasser habe ich dann mit dem Orange Baby Trockentuch abgewischt. Und tatsächlich steht der Allroad schon nach 20min wieder blitzblank in der Einfahrt. So eine wirkliche Herausforderung war das aber nun nicht. Er war wie gesagt nicht übermäßig schmutzig und das Auto ist gerade mal 5 Wochen alt..

Der Kübel ist allerdings noch halbvoll und daneben steht unser alter, blauer A4 – auch Zicken-Taxi genannt. Dreckig von oben bis unten, immer draußen stehend und nach 16 Jahren und viel Kindergartenfahrten und Supermarktparkplätzen nicht mehr der gepflegteste Lack. So gesehen das wesentlich bessere Testobjekt.

 

 

Klappe, die Zweite!

 

Also nochmal den Handschuh geschwungen und das Programm wiederholt. Waschen – Spülen – Nachtrocknen. Und ganz ehrlich – ich bin etwas überrascht. Es bleiben keine Schleier, keine Schlieren und relativ viel Tiefenglanz und eine glatte Oberfläche als Ergebnis stehen.

 

 

mit dem Orange Babies getrocknetmit dem Orange Babies getrocknetStreifenfreie MotorhaubeStreifenfreie Motorhaube

 

Dafür dass der Lack schon lange nicht mehr poliert wurde, ein tolles Ergebnis! Verantwortlich dafür dürfte wohl der Inhaltsstoff Quaternium 80 sein, ein kationisches Silikontensid, das häufig auch Anwendung in Haarshampoos bzw. Konditioner findet, das verrät zumindest Google nach kurzer Recherche. Wer also ein silikonfreies Produkt möchte, ist hier falsch.

 

Die folgende Nacht hat es geregnet – also früh morgens gleich mal nachsehen, was die Wassertropfen machen. Und auch da perlen sie schön ab.

 

 

Reste des NachtregensReste des NachtregensAm Morgen nach dem RegenAm Morgen nach dem Regen

 

2 Tage später…

 

… fuhr ich mit meinem A4 Allroad eine längere Strecke und musste nachts 200km Autobahn zurücklegen. Auch da hat es dann angefangen etwas zu regnen. Da kam dann die nächste Überraschung. Bei Tempo >100km/h war ein Scheibenwischer völlig überflüssig. Die Tropfen flogen einfach so nach hinten weg, wie ich das sonst nur von einer Scheibenversiegelung ala Rain-X kenne. Die verwende ich in der Regel aber nicht besonders gerne, da mir der Schmiereffekt auf der Windschutzscheibe nicht gefällt. Das konnte ich bei späterem Wischereinsatz aber hier erstmal nicht feststellen.

 

 

10 Tage später…

 

Gestern und auch heute hat es wieder einmal geregnet. Trotzdem - nach über 1 Woche wäscht der Regen Blütenstaub und Schmutz noch recht zuverlässig vom Lack ab. Viel mehr erwarte ich von einem Shampoo eigentlich nicht, denn dass man es nicht mit einer von Hand einmassierten Wachspflege zu tun hat, ist klar. Und das Auto sieht immer noch sauber aus und wurde zwischenzeitlich nicht gewaschen!

 

10 Tage später...10 Tage später...... immer noch glänzend... immer noch glänzend

 

 

Mein Eindruck

 

In der Tat recht positiv. Ich habe jetzt bisher nicht unzählige Shampoos getestet, aber gegenüber einem „herkömmlichen" Auto-Shampoo gefällt mir das Nano Magic sehr gut. Rein aufgrund des Ergebnisses und der Anwendung finde ich das eine Empfehlung wert und ich denke ich werde mir das nochmal bestellen.

Wenn hier auch schon jemand Erfahrungen damit gemacht hat, würde ich mich über weitere Meinungen freuen!

 

Da ich wenig Hintergrundwissen zu den chemischen Zusammensetzungen habe, kann ich leider keine große Bewertung zu den Inhaltsstoffen vornehmen, freue mich aber über jeden erhellenden Kommentar dazu!

 

Gruß Jürgen

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Sun May 07 11:25:26 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: A4, Audi, B5/8D, Endurance, Meguiars, Reifenpflege, Tire Gel

Gehört bei euch die Reifenpflege zu einem sauberen Auto?

Des Deutschen Liebling wird ja regelmäßig gewaschen und gepflegt. Natürlich innen wie außen – aber was ist mit den Reifen? Gehören die dazu, oder nicht? Hier gibt es geteilte Meinungen, deshalb würde mich eure Meinung interessieren. Gehört Reifenpflege zum Sonntagsprogramm, oder nicht? Ein Muss für ein sauberes Gesamtbild oder eher Erscheinungsbild eines Kiesplatzverkäufers?

Für mich gehört das dazu. Glänzender Lack und grau-matte Reifen mit braunen Spuren drauf trüben das Gesamtbild. Was für Mittel nehme ich und wie kann man sie anwenden?

 

Begonnen habe ich mit diversen billigen Baumarkt Reifenschaum-Sprühdosen. Bringt kurzzeitigen Glanzeffekt, der aber nach wenigen Tagen, spätestens nach dem ersten Regen komplett verschwinden. Und so habe ich mich durchgetestet und bin letztendlich bis jetzt beim Meguiars Endurance tire Gel hängen geblieben, das ich seit einigen Jahren nutze.

Deshalb hier jetzt ein kurzer Erfahrungsbericht zur Anwendung und zum erzielten Ergebnis.

Damit man den Effekt etwas besser sieht habe ich das ganze an unserem alten A4 B5 getestet, der in Sachen Pflege ehrlich gesagt immer zurückstecken muss. Die Reifen werden also nicht permanent damit behandelt und somit ist das Ergebnis vergleichbar mit jedem, der das Mittel zum ersten Mal benutzen würde. Eine Hälfte des Reifens wurde mit dem Mittel behandelt, die andere nicht.

 

 

Kosten

 

Das Mittel ist an sich extrem ergiebig. Die Flasche ist jetzt zu dreiviertel leer, es ist allerdings immer noch meine erste Flasche, die ich nun seit ziemlich exakt 4 Jahren (!) nutze. Die Flasche kostet rund 13€. Alle paar Wochen nutze ich die an meinem Hauptfahrzeug und nebenbei auch noch an unserem Cabrio. Wer also Reifenpflege als unnötige Geldausgabe ansieht – das sei hiermit widerlegt, denn die Kosten sind verschwindend gering.

 

Anwendung

 

Aufgetragen wird das Gel am besten mit einem Schwamm. Ich nehme dazu einen einfachen Küchenschwamm. Die gibt es in kleiner Ausführung bei diversen Billiggeschäften (z.B. KIK) im 20er Pack für unter 2€. Diese wandern dann nach einer Anwendung direkt in den Müll. Das Gel einfach in geringer Menge auf den Schwamm auftragen und gleichmäßig an der Flanke verreiben. Lieber öfter auf den Schwamm auftragen, als zu viel nehmen. Sonst sammelt sich (je nach Reifenkontur) das Gel in Rillen oder Kanten an.

Über die Menge kann man natürlich auch steuern, wie stark der Glanz der Reifen ist, wobei ich aus 2 Gründen davon abrate zuviel zu nehmen.

Erstens: Ein Hochglanz-Reifen sieh in der Tat etwas überzogen aus. Ich möchte einfach nur sattes schwarz mit maximal „leichtem“ Glanz. Der zweite Grund ist, dass ein Überschuss besonders bei Regen durch die Zentrifugalkraft nach außen getragen wird, was gleichmäßige Spuren nach außen zieht und dann wirklich nicht schön aussieht.

Wer möchte, kann nach etwas Einzugszeit den Überschuss auch vorsichtig mit einem weiteren, trockenen Lappen etwas abreiben und damit den Glanz nochmals reduzieren, was ich bei diesem Versuch nicht getan habe.

 

 

 

 

 

 

Wie lange hält das Gel

 

Die Dauer des Effekts ist natürlich stark wetterabhängig. Und das war leider nicht ganz optimal für diesen Test. Das Fahrzeug steht Tag und Nacht draußen, also nicht überdacht und zwischen dem ersten Bild und dem Endbild nach gut 2 Wochen lag viel Regen, leider auch Schneefall und daher etliche Kilometer auf nasser Straße.

 

Nach 4 Tagen

 

Ein paar Tage später ist der Unterschied zwischen behandelter und unbehandelter Seite noch sehr deutlich sichtbar. Der Reifen zeigt immer noch sattes schwarz.

 

 

 

 

 

 

Nach 2 Wochen

 

Wie gesagt - das Wetter war mehr als bescheiden. Hier ist nach 2 Wochen nur noch ein sehr geringer Unterschied in der Farbe zu erkennen. Wenn man allerdings etwas Wasser darauf gibt, sieht man sehr deutlich, dass auf der behandelten Seite ein deutlicher Perleffekt des Wassers sichtbar ist. An der „Tubeless“ Schrift sieht man auch den angesprochenen Effekt der radialen Schlieren, wenn man dort etwas zuviel Gel aufbringt.

 

Wenn das Wetter mitspielt und man nicht hunderte Kilometer im Regen fährt, hält die Optik des Gels rund 4 Wochen an. Aber dann ist meistens auch wieder eine Wäsche fällig, also kann man beruhigt nochmals etwas nachbessern.

 

 

 

 

 

 

Fazit

 

Wie gesagt zählt das Meguiars Tire Gel für mich bisher zu den Favoriten, was Reifenpflege angeht. Alle anderen Reifenschaumsprühmittel aus Discounter oder Baumarkt konnten das bisher nicht leisten. Zudem ist der gezielte Auftrag mit dem Gel wesentlich besser, als Sprühschaum, der sich nebenbei noch gleichmäßig auf Felge und Pflastersteinen verteilt.

 

Gruß Jürgen

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Tue Apr 25 12:38:50 CEST 2017    |    Designs    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: A4, Audi, Audi Forum, B9 Allroad, Ingolstadt, museum mobile, Quattro

Der Neue ist da!

 

Knapp 4 Monate Wartezeit sind vorbei – und die können lange sein. Besonders wenn die letzten Tage anbrechen und alles geplant ist, steigt die Nervosität ein wenig.

 

3 Tage vorher habe ich meinen Q5 abgegeben und dann übergangsweise mein altes Audi Cabrio genommen. Zulassung und Kennzeichenübernahme haben problemlos geklappt, alles war vorbereitet. Mit unserem zweiten A4 sind wir dann vollgepackt mit der ganzen Familie Richtung Ingolstadt gepilgert. Und so ganz nebenbei kommt man da schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

4 Personen, ein Kofferraum voll (und wenn ich voll schreibe, dann meine ich auch voll!) Gepäck und 101 PS unglaubliche Leistung aus 1.6 Liter Sauger-Hubraum. Da wird Beschleunigung neu definiert... :D

 

Aber egal – zurück zur Sache. Nach einer Übernachtung nahe Ingolstadt ging es am entscheidenden Vormittag, dem Tag vor dem Osterwochenende, früh los. Den Tagesablauf kann man mittlerweile bereits im voraus online komplett planen, was ich natürlich auch getan habe.

 

8:15 Uhr – Audi Forum Ingolstadt

 

Check in – Frühstück – Werksführung – Mittagessen – Fahrzeugübergabe – Museum. So war der Plan. Nachdem wir also schon frühzeitig das Audi Forum betreten haben und uns am Online-Check-in gemeldet haben, war der erste Part schnell geregelt.

Nach Abgabe der Kennzeichen und Dokumente wurde der Tagesplan so bestätigt. Jeder bekommt sein „all-inclusive“ Bändchen, unsere Tochter noch einen kleinen Audi-Kuscheltier-Wolf und der erste Programmpunkt lautet Frühstück! Und das ist lecker und ausgiebig. Es bleibt ja auch genug Zeit, denn erst um 10:30 geht es los mit der Werksführung.

 

Mittlerweile habe ich noch die Monitore beobachtet, auf denen die Namen der einzelnen Abholer in zeitlicher Reihenfolge vor sich hin blättern. Nur irgendwie fehlte hier ein Name – und zwar meiner. Ist da was schiefgelaufen? Nachfragen kostet ja mal nichts.

„Entschuldigung, wäre es Grund zur Besorgnis, wenn mein Name am geplanten Termin noch nicht auf dem Monitor erscheint?“ – Die nette Dame antwortet mit „Ja, eigentlich schon… lassen Sie mal Ihr Tagesticket sehen, dann werde ich das prüfen“ – Klingt nicht sehr ermutigend, also überreiche ich etwas skeptisch das Tagesticket – „Ah, da haben wir es schon. Ihr Fahrzeug befindet sich gerade noch in der Aufbereitung (komisch, ganz neu und schon schmutzig? :D), sobald er fertig ist, wird er freigegeben und Ihr Name erscheint.“

 

Und schon bin ich wieder etwas beruhigt. Bis zur anstehenden Werksführung gab´s dann noch Zeit ein paar der Fragen zur Kinder-Oster-Rallye zu beantworten, beim Young&fun mit dem Fahrsimulator zu spielen oder die gerade vorhandene Design-Ausstellung genauer anzusehen, während nun auch mein Name am Monitor erscheint.

 

10:30 Uhr – Werksführung

 

Die Führung „von der Hochzeit zum Lenkrad“ war die einzige Führung, die online buchbar war. Ich bin ja nicht das erste Mal dort und habe nun schon etliche Führungen mitgemacht. Trotzdem ist es nie langweilig. Die Logistik, die erforderlich ist, um so einen Produktionsablauf zu koordinieren ist schon enorm. Trotzdem empfinde ich den Bereich des Presswerks (den wir diesmal leider nicht besichtigt haben) mit am interessantesten. Wenn tonnenschwere Blech-Coils angeliefert werden und riesige Kuka-Roboter die gestanzten Bleche durch die Anlagen manövrieren, ist das schon sehr imposant. Für unsere 9-jährige war es jedenfalls die erste Führung und sie war sichtlich interessiert und beeindruckt, wie so ein Audi entsteht.

 

11:30 Uhr – Freizeit

 

Die Spannung steigt und wir haben spontan beschlossen noch einen kurzen Abstecher ins Museum mobile zu machen, um die letzten Fragen der Osterrallye zu klären. Anschließend ab zum Mittagessen – obwohl ich ehrlich gesagt nach dem üppigen Frühstück (vielleicht auch wegen leicht steigender Aufregung) kaum Appetit hatte.

 

13:15 Uhr – Auf zur Fahrzeugübergabe

 

In 15 Minuten ist es soweit. Für gewöhnlich sollte das Auto schon parat stehen, ich konnte ihn aber nicht entdecken, also steht er wohl (hoffentlich) in einer der hinteren Reihen, die von oben aus nicht einzusehen sind - und so war es dann auch. Während ich ungeduldig warte, bekommt unsere Tochter für die gelöste Oster-Rallye noch eine mit einem Audi Gekko bedruckte Brotzeitbox als Geschenk.

 

Und dann wird mein Name aufgerufen. Der Moment, wenn es dann anfängt zu kribbeln, man im Kopf immer noch das Bild des Konfigurators hat und man ihn nun endlich „live“ sehen möchte. Eine junge Dame nimmt uns in Empfang und bringt uns die Treppen hinunter zu den Fahrzeugen. Und dann ist er da, der Augenblick, an dem man ihn das erste Mal sieht, und man plötzlich weiß, dass man wohl alles richtig gemacht hat und sich die Stunden im Konfigurator gelohnt haben.

 

Die Einweisung ist mittlerweile recht umfangreich geworden, was anhand der heutigen Assistenzsysteme und Connect-Diensten kein Wunder ist. Glücklicherweise kannte ich vom Q5 schon einiges, bzw. auch durch die vorhergehenden Probefahrten. Da dies im Rahmen der Online-Buchung der Abholung schon angegeben wurde (es wird nach dem bisherigen Fahrzeug gefragt, damit die Einweisung darauf angepasst werden kann) sollte diese Info auch weiter kommuniziert werden. Die Dame wusste jedenfalls von nichts, war aber wohl erleichtert die Bedienung der Assistenzsysteme nicht komplett erklären zu müssen.

Zur Demonstration der Funktionen der Assistenzsysteme gibt es mittlerweile einen eigenen Raum im Bereich der Fahrzeugübergabe. Dort kann man sich einfinden, Fahrzeug u. bestellte Assistenzsysteme angeben und bekommt diese dann anhand von Videos erklärt. Nur schade, dass auch diese Info vorher keiner an uns weitergegeben hat. Im Rahmen des Informationsflusses kann da wohl also noch nachgebessert werden…

 

Wer hier allerdings technisch unbedarft bestellt und ebenso blank zur Abholung erscheint, wird sowieso völlig überfordert sein. Ich fürchte da werden die jeweiligen Audi Händler noch viel Service im Nachhinein leisten müssen…

Immerhin kann ich mich im großen und Ganzen nicht beschweren, auf nahezu alle Fragen habe ich auch kompetente Antworten erhalten – wohl wissend, dass es da auch ganz andere Fälle gibt…

 

Und so verlasse ich dann ca. 45min später die Halle und fahre die ersten Meter – und so ein wenig kribbelt es immer noch. :)

 

14:30 Uhr – ICH WILL FAHREN!

 

Eigentlich wollten wir nochmals durchs Museum – aber ich hab´s ja schon ein paar Mal gesehen. Und so entschließen wir uns doch nach einem weiteren Cappuccino das ganze abzuschließen und die Heimreise anzutreten, denn eigentlich will ich jetzt nur noch Fahren..

Und so geht´s die ersten Kilometer quer durch Ingolstadt, wobei man ehrlicherweise (eigentlich gar nicht so ungefährlich) mit einem Auge immer am MMI oder dem Virtual Cockpit hängt und alles mögliche ausprobiert.

 

1 Woche später…

 

Direkt am nächsten Tag ging es los zu einem kurzen Osterurlaub und so habe ich nach 1 Woche die ersten gut 700km hinter mich gebracht. Der Allroad begeistert mich wirklich. Da ich ihn langsam einfahren möchte, sind höhere Drehzahlen bisher noch nicht drin gewesen. Einiges Landstraße, ein gutes Stück Autobahn mit 130-170km/h und ein Durchschnittsverbrauch von aktuell rund 8,5 Liter sind erstmal akzeptabel.

 

Er ist sehr komfortabel, extrem leise und die Assistenzsysteme, speziell der Stauassistent, sind einfach klasse, das Matrix LED genial. Doch so ein paar Kleinigkeiten fallen dann doch auf, wenn man die gewohnten Dinge aus dem Vorgänger mit ins neue Auto einräumt.

 

Zum Beispiel fehlt mir der Schlitz für die Geldstücke, da ich darin immer meinen Einkaufschip stecken hatte. Auch das Fach im Himmel für die Sonnenbrille gibt es hier nicht mehr.

Der Zugriff auf Apple Car Play bzw. die Apps dazu könnte komfortabler sein. Hört man gerade Spotify und wechselt dann kurz zur Navi Karte, muss man erst wieder ins Menü, Carplay aufrufen usw.. Das könnte einfacher gestaltet sein. Spotify zickt auch öfter mal, bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob´s nicht an meinem Iphone liegt.

Auch die Sprachbedienung innerhalb von Apps (Spotify, Prime Music) wäre toll, funktioniert aber so nicht.

Auf den Schnellzugriffstasten sollte man auch bestimmte Menüpunkte oder Apps speichern können. Gleiches gilt für die frei belegbare Taste am Lenkrad. Hier sollte man wirklich „frei“ wählen können und nicht nur innerhalb der geringen Auswahlpunkte, die für mich alle irrelevant sind.

Das Audi Sound System ist gut und klingt vernünftig, kommt an das ASS im Q5 aber leider nicht mehr heran, gerade was den Bass betrifft.

 

Aber das sind wirklich keine Faktoren, die mich groß stören oder den Spaß verderben. Ich freue mich momentan täglich darauf einzusteigen und loszufahren und ich hoffe das bleibt auch noch eine ganze Weile so!

Es gibt sicher mal den ein oder anderen Bericht darüber..

 

Wer noch weitere Bilder sehen möchte, die ersten Fotos bei halbwegs gutem Wetter gibt's in meinem Fahrzeugprofil:

http://www.motor-talk.de/fahrzeuge/1111562/audi-a4-b9-allroad

 

Grüße Jürgen

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Sat Feb 25 15:53:05 CET 2017    |    Designs    |    Kommentare (51)

Wer meinen letzten Blogeintrag verfolgt hat, weiß dass ich meinen Audi Q5 demnächst abgebe und mir deshalb schon seit geraumer Zeit Gedanken über einen Nachfolger mache. Natürlich hängen auch damit die ein oder anderen Testberichte zusammen, die ich hier im 2. Halbjahr 2016 gepostet habe.

 

Eigentlich immer noch begeistert vom Fahrgefühl eines SUVs (der Q5 war ja mein erster), war die Tendenz stark darauf ausgerichtet auch in diesem Segment zu bleiben. Man wird ja auch nicht jünger und Ein- oder Aussteigen fallen da einfach leichter (ok, mit Ende 30 ist das wohl eher ein schwaches Argument). :D

Da ich nun schon seit vielen Jahren Audi fahre, mich unsere Audis nie im Stich gelassen haben und mich keines der anderen Fahrzeuge so richtig überzeugt hatte, dass ich wechseln würde, war ich innerlich eigentlich schon recht entschlossen, beim Q5 zu bleiben.

 

Zeitlich hätte sich das recht gut mit der Präsentation des neuen Q5 getroffen und irgendwie hatte ich mir schon alles zurechtgelegt und nur darauf gewartet, dass der Q5 im Konfigurator erscheint. Und dann war es soweit – und die Enttäuschung irgendwie groß. Waren beim alten Modell der A4 und der Q5 preislich noch identisch, klaffte zwischen meiner jetzigen „vorbereiteten“ A4 Konfiguration, die ich auf den Q5 übernehmen wollte, und dem Ist-Zustand des Konfigurators eine große Lücke. Und das nicht nur preislich, sondern auch deshalb, weil bestimmte Ausstattungsmerkmale, z.B. der Stau- u. prädiktive Effizienzassistent, die ich haben wollte, beim Konfigurationsstart des Q5 nicht verfügbar waren und auch jetzt teilweise noch nicht zu haben sind.

Zwar waren die ersten Probefahrten, die ich glücklicherweise im Rahmen einiger Events noch weit vor Händlerpräsentation machen durfte nicht schlecht, aber auch nicht so überzeugend, dass ich ihn um jeden Preis haben müsste. Außerdem macht man bei einem Neuwagen nur ungern Kompromisse, wenn man sich bestimmte Sachen eingebildet hat. Das heißt ich habe mich nun doch wieder intensiver mit anderen Fahrzeugen beschäftigt.

 

Tja, und so ging das Grübeln weiter. Ich habe zwischenzeitlich viele potenzielle Kandidaten angesehen und probiert. Den Landrover Discovery Sport, den Jaguar F-Pace, den Mercedes GLC, Seat Ateca (den allerdings eher aus Interesse, da er ohnehin zu klein ist), VW Tiguan, Ford Edge, Hyundai Santa Fe, BMW X3… Alle mit Vor- und Nachteilen, aber keiner in Summe wirklich eine Option. Tatsächlich wäre der heißeste Kandidat im Nicht-Audi-Sektor der neue Tiguan gewesen. Aber ich bin ein Fan des Audi Innenraums und letztlich konnte ich mich mit selbigem im VW auch beim 3. Besichtigen nicht so recht anfreunden.

 

Zurück im Audi Konfigurator und beim ständigen Wiederholen meiner A4 Konfiguration kam ich dann auf die Schlussfolgerung, dass es zwischen dem A4 und dem Q5 ja immer noch den A4 Allroad gibt, den ich gedanklich etwas verdrängt hatte – eine etwas höhere Sitzposition, etwas mehr Bodenfreiheit und mit meiner Wunschausstattung preisgleich wie der „normale“ A4 Avant. Und so habe ich mir den A4 Allroad kurzerhand beim Händler meines Vertrauens für ein Wochenende ausgeliehen und mehr und mehr Gefallen an ihm gefunden. Die Optik ist natürlich nicht jedermanns Sache – keine Frage – aber alleine schon der Punkt, dass der Allroad eher seltener vertreten ist, macht ihn für mich interessanter. Ich schwimme ungern in der Masse der grau/schwarzen Vertreterkombis mit (auch wenn „weiß“ jetzt auch nicht sehr ausgefallen ist).

 

Und so kam es, wie es kommen musste. Nach etlichen Konfigurator-Stunden habe ich mich entschieden und bestellt! Aus dem ursprünglich geplanten Audi Q5 mit 190PS TDI wurde dann jetzt doch der A4 Allroad mit 252PS TFSI, wieder in Ibisweiß.

Mit S-Tronic und ein wenig Sonderausstattung liegt der BLP bei 61.525€. Das ist natürlich eine Stange Geld „nur“ für einen A4. Wenn man sich zurücknimmt, kann man mit kleinerem Motor und nur dem „Nötigsten“ an Ausstattung auch gut mit 45.000 auskommen. Aber wer will das schon :D

 

Die wichtigsten Extras:

  • Assistenzpaket Tour (ACC, Stauassistent, prädiktiver Effizienzassistent, Ausweichassistent, Abbiegeassistent, Active Lane Assist, Verkehrszeichenerkennung, Audi Pre Sense front)
  • Assistenzpaket Stadt (Einparkhilfe Plus, Rückfahrkamera, Ausstiegswarnung, Querverkehrassistent hinten, Audi Side Assist, Audi pre sense rear)
  • Matrix LED Scheinwerfer
  • MMI Navigation plus mit MMI Touch
  • Virtual Cockpit
  • Sportsitze
  • Komfortschlüssel mit sensorgesteuerter Heckklappe
  • Privacy Verglasung
  • Ambiente Beleuchtung
  • 3-Zonen Klimaautomatik
  • Audi Connect mit Smartphone Interface
  • Anhängevorrichtung
  • Und noch ein paar Kleinigkeiten…

 

Damit hat er noch ein paar Gadgets mehr, als mein jetziger Q5 und auf einige davon (z.B. Matrix LED, Virtual Cockpit, Stauassistent und das Smartphone Interface) freue ich mich schon besonders.

Und so heißt es jetzt warten – voraussichtlich bis ca. Mitte April, wo ich den Allroad wieder in Ingolstadt abholen werde. Die Vorfreude ist schon jetzt groß, auch wenn ich hoffe, dass ich die Sitzposition des Q5 nicht allzusehr vermissen werde. Aber dafür habe ich mir ja jetzt den großen Motor und das ein oder andere Extra mehr gegönnt!

 

Bis zum Abholtermin werde ich dann wohl alle möglichen Videos dazu verschlingen, oder mich mich mit den Bildern aus dem Konfigurator bei Laune halten :)

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