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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

06.02.2020 13:21    |    Designs    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 4x4, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Nissan Terrano, Offroad, Offroadpark

Es ist etwas Zeit seit unserem letzten Ausflügen vergangen. Wir haben derweil fleißig an unseren Autos geschraubt. „Rocky“, der Jeep, ist mittlerweile rund 6cm höher gelegt (kostengünstig mit selbstgedrehten Spacern) und ich habe ihm rundum einen Satz 32“ BFG MTs spendiert. Gegenüber den Serienreifen bringt das auch nochmal ein paar gute Zentimeter zusätzliche Höhe.

 

Und so steht er jetzt da:

 

So ganz ohne Nacharbeit ging´s aber nicht. Die Reifen hatten nur Platz, nachdem ich die Kotflügel ausgeschnitten, die vordere und hintere Stoßstange nachbearbeitet und auf die schnelle 1cm Distanzen beigelegt hatte. Wichtigstes Hilfsmittel waren also die Flex und eine Stichsäge :D

Trotzdem geht volles einschlagen noch nicht, weil die Reifen dann innen an den Trägern schleifen. Irgendwann müssen also noch ordentliche Spurplatten drauf. Das steht noch auf der To-Do Liste..

 

Trotzdem ist der Zugewinn an Höhe schon enorm und schon beim ersten Test war klar, dass das Reifenprofil und die gewonnene Bodenfreiheit einen massiven Unterschied im Gelände machen. Der Spaßfaktor ist jetzt wesentlich höher :D

 

 

 

 

Wir haben dann guten Wetters am 1. Februar gleich mal die Saison eröffnet und sind nach Langenaltheim in unseren Haus-Offroadpark gefahren. Lange Rede kurzer Sinn - das Ergebnis könnt ihr hier im Video ansehen. Wir hatten jede Menge Spaß, das mal vorweg. Irgendwann hat sich aber die hintere Stoßstange verabschiedet - kann passieren. War ja auch nicht so wichtig. Die vordere ist auch nicht mehr besonders massiv, wird also über kurz oder lang wohl auch dran glauben müssen. Manchmal geht´s einfach zu knapp her.

 

Da man im Video aber deutlich mehr sieht, schaut doch einfach mal bei unserem Youtube-Channel rein, oder schaut euch das Video vom letzten Ausflug an: https://youtu.be/IvS5RvhZGSQ

 

Wenn es euch auch gefallen hat, lasst doch einfach ein Like oder ein Abo auf YouTube da :-)

Würde uns freuen!

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10.07.2019 12:53    |    Designs    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 4x4, 4x4 buddies, buddies, Cherokee, Ford, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Maverick, Offroad, Off-Road, XJ, ZJ

Nach den letzten kleinen Optimierungen an Ricky und Rocky geht´s mal wieder in den Offroadpark.

Mittlerweile sind beide 6cm höher gelegt und die Stabis entfernt worden. Was dem Jeep noch fehlt sind definitiv größere und bessere Reifen.

Einerseits kommt er damit nochmal etwas höher und gerade bei matschigem Untergrund fehlt mit den ATs natürlich der Grip. Leider haben wir aber noch nichts in passendem Budget gefunden. Falls also zufällig einer von euch einen alten, günstigen Satz MTs in 31x10,5 oder 32x11,5 rumliegen hat - bitte bei mir melden :D

 

RickyRickyJeep @ Wald-TrialJeep @ Wald-Trial

 

Ausflug zum "Bösen Wolf"

 

Trotzdem stand unser Datum fest für einen Ausflug zum Offroadpark "Böser Wolf". Nicht unbedingt das naheliegendste Ziel, aber wir haben darüber schon viel gutes gelesen und gesehen, dass wir da einfach hin wollten! Da nimmt man auch schon mal gute 400km einfache Anreise in Kauf, auch wenn es mit Hänger und dem typischen Freitags-Verkehr fast 9 Stunden gedauert hat, bis wir angekommen sind.

 

Aber das Wetter war top (fast sogar zu heiß) und der entspannte Grillabend am Campingplatz des Parks hat uns entschädigt! Die Nacht war zwar kurz und mäßig erholsam (der 4x4buddies Anhänger musste als Campingwagen herhalten), aber trotzdem war die Freude auf den Park groß.

 

on the campsideon the campside

 

Treffen mit "Projekt-XJ

 

Wir haben uns dort noch mit Daniel und Bianca (Projekt-XJ) getroffen, die mit ihrem wirklich gut umgebauten Cherokee im Gelände genauso viel Spaß haben wie wir. Gemeinsam haben wir also die verschiedensten Strecken des Parks gerockt und hatten mega Spaß - mit einer leider etwas längeren Pause aufgrund eines ungeplanten Zwischenfalls...

 

Der Park bietet aber einfach alles, sandiges Gelände, Wege wie im Urwald, einen kompletten Wald-Trial und so weiter.. Wir haben an dem einen Tag gar nicht alles so fahren können, wie wir es uns vorgestellt haben. Das heißt wir müssen das definitiv irgendwann nochmal wiederholen.

 

Fazit des Ganzen: Ein megageiler Tag mit wahnsinnig viel Spaß, vielen Schweißtropfen und der Erkenntnis, dass die 6cm Höherlegung (selbst mit der billigen Spacer-Variante) ein extremer Unterschied zu vorher sind. Gerade mit dem Jeep konnten wir Sachen fahren, die vorher niemals funktioniert hätten.

 

ein gutes Team :)ein gutes Team :)

 

 

Ein (fast) schadenfreies Wochenende

 

Ungewohnterweise gab es diesmal gar keine Ausfälle / Defekte / Schäden an unseren Fahrzeugen - wenn man mal davon absieht, dass das rechte "Auge" bei Ricky quasi rausgefallen ist, weil irgendjemand mit der Schnauze in einem Hügel eingestochen ist.. :D Aber wir können quasi ohne größere Reparaturen unseren nächsten Ausflug planen, der uns im August wohl wieder nach Langenaltheim führt.

 

Natürlich gibt´s wieder Filmmaterial von der ganzen Sache - sonst wär´s ja langweilig...

Hier also Teil 1 des Ausflugs zum Offroadpark Böser Wolf. Die weiteren Teile kommen jeweils Freitags auf Youtube. Schaut doch mal rein :)

 

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28.05.2019 20:36    |    Designs    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 4x4buddies, 4x4 buddies, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Langenaltheim, Offroad, Offroadpark

Es ist jetzt eine Zeit her, dass ich zuletzt was über die 4x4buddies und meinen Jeep Grand Cherokee alias "Rocky" habe hören lassen.

 

Nach dem Kauf im Januar ging´s erstmal darum alles ein wenig zu checken.

Soweit hat nichts gröberes gefehlt - außer dem wichtigsten Utensil im Offroad-Schlamm, dem Schnorchel :D

 

 

Ein Schnorchel für Rocky

 

Und so gab´s als erstes den Einkauf bei Ebay und die anschließende Montage. Dazu reicht ein Ratschenkasten, eine Bohrmaschine, etwas Montagekleber und eine Flex :)

Ok, das war sicher nicht die professionellste Methode, zumal die mitgelieferte "Schablone" alles andere als passend war. Aber das Ding ist dran und wasserdicht am Luftfilterkasten montiert. Wasser sollte dem Motor vorerst nichts anhaben können.

 

Als nächstes wurde der Plotter angeschmissen. Immerhin darf auch Rocky ruhig etwas auffällig sein und den 4x4buddies Schriftzug tragen :D

 

 

 

 

Erster Test in Langenaltheim!

 

Im März war´s dann soweit - der erste Einsatz im Offroadpark steht bevor. Ehrlich gesagt war ich schon ein wenig nervös, was der Jeep da so reißen kann - und vor allem ob wir ihn auch am Stück wieder mit nach Hause bekommen. Wir haben den bisher Offroadpark selten ohne Schäden verlassen :D Aber dafür steht eben auch der Spaß im Vordergrund *g*

 

Lange Rede, kurzer Sinn. Dank hinter dem KAT endenden Auspuff röhrt der 4.0er ganz ordentlich und macht alleine deswegen schon heftig Spaß! Kraft ist definitiv zu jeder Zeit ausreichend vorhanden, 184PS mit Untersetzung sind da wirklich mehr als ausreichend. Was der Jeep in dieser Ausführung/Baujahr vermissen lässt sind definitiv Diff-Sperren. Trotzdem geht´s ganz ordentlich vorwärts, ob bergauf/bergab oder durch den Schlamm.

 

Gegenüber dem Maverick fehlt es ihm allerdings deutlich an Rampenwinkel aufgrund des längeren Radstands und vor allem die Insa Turbo Special Track machen auf dem Maverick einen ordentlichen Job!

 

Ein paar Eindrücke von dem Tag gibt´s wie immer auf Youtube zu sehen:

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Tages waren wir allerdings ziemlich K.O. und zu diesem Zeitpunkt war auch an beiden Autos nach halbwegs alles in Ordnung - wenn man mal davon absieht, dass wir zwischenzeitlich ein Rad am Maverick verloren haben, der Luftmassenmesser mal wieder den Geist aufgegeben und das rechts Kreuzgelenk am Jeep nur noch gekracht hat. Auch der Motorlauf am Jeep war nicht mehr ganz rund.. aber wir sind zumindest in eigener Kraft auf unsere Anhänger gekommen. :)

 

 

 

 

 

Leichte Nachwehen zuhause..

 

Am nächsten Tag haben wir schön wieder alles verstaut, die Autos ein wenig gewaschen und sie abgestellt. Kurz darauf habe ich dann ein Kreuzgelenk organisiert und als wir das verbauen wollten, sprang der Jeep nur noch mit viel Überredungskunst an. Der Einbau des Gelenks hat gut geklappt, aber danach war der Motor nicht mehr anzubekommen.. Also Fehlersuche starten...

 

 

Zündung, Luft, Sprit...

 

.. irgendwas davon musste ja fehlen. Sprit war da, Luft gab´s auch, aber keinen Zündfunken mehr. Also Verteilerkappe runter - und siehe da: der Kontakt am Verteilerläufer war gebrochen. Also einen neuen bestellt - der natürlich nicht gepasst hat. Kurzerhand hab ich den alten dann selbst notdürftig repariert, hat aber auch nichts gebracht. Nach weiterer Suche war es dann eine nasse Steckverbindung am Hallgeber. Getrocknet und mit Kontaktspray behandelt - fertig.

Schlüssel rein, rumdrehen und der Motor läuft - aber nicht wie er soll? Leerlauf ging noch halbwegs, Vollgas geht auch, bei leichtem Druck aufs Gas hat er sich völlig verschluckt und ist abgestorben. Fahren war so unmöglich. Also weitersuchen..

Blieb irgendwie nur noch das Drosselklappenpoti im Verdacht. Abgesteckt, gemessen und die Werte waren deutlich außer Soll. Also - Handy an, Ersatzteil suchen, nächste Bestellung.. :D

2 Tage später eingebaut, Schlüssel rumdrehen - perfekt. Jetzt läuft er wieder, wie er soll. Die Menge an Wasser im Motorraum tut der Elektrik - auch wenn die überschaubar ist - eben doch nicht so gut..

 

 

Das Ding muss höher!

 

Top wäre natürlich ein anderes Fahrwerk, aber der Invest für ein Trailmaster o.ä. würde den Fahrzeugwert quasi deutlich übersteigen *g*

Also behelfen wir uns doch erstmal mit Spacern. Ein Mitglied aus einer Jeep-Facebook-Gruppe war so nett mir ihm vorliegende zu vermessen. Ich hab mir dann etwas Kunststoff geschnappt, die Drehbank angeworfen und einfach selbst welche mit 60mm Höhe gedreht. Der Einbau hat allerdings schon einige Stunden gedauert. Die ein oder andere Schraube saß wohl vermutlich seit 26 Jahren unberührt an dieser Stelle. Und auch das Spannen der Federn war mit den 15€ Amazon Federspannern schon etwas abenteuerlich. Aber es hat alles geklappt. Die Stabis haben wir an der Stelle auch gleich mit ausrangiert, braucht kein Mensch im Gelände :D

 

 

 

 

Nächster Schritt: Reifenupgrade!

 

Für den nächsten Offroadeinsatz wäre er also wieder fit und ich denke wir werden auch bald mal wieder irgendwohin starten. Aber mittelfristig müssen da noch andere und größere Reifen drauf. Ich bin noch etwas unschlüssig ob es 31/32 oder 33" werden sollen. Größer auf gar keinen Fall, da es sonst erfahrungsgemäß wohl dauerhaft Probleme mit Achsen & Co. gibt.

Das hängt wohl davon ab, was mir gerade günstiges in die Arme fällt.

 

 

Standesgemäßer Auftritt im 4x4 buddies Anhänger

 

Zwischenzeitlich wurde ja auch noch ein netter kleiner Anhänger angeschafft. Der muss natürlich im 4x4 buddies Look glänzen und so haben wir eines Abends mal "kurz" begonnen den Hänger zu bekleben. Da wir ja alles nur Pfeifen und keine Profis sind, hat das ganze mal eben rund 11 Stunden gedauert :D Blöd nur, dass wir erst abends angefangen haben. Also wurde das ganze eine spontane Nachtschicht. Aber es hat sich gelohnt. Jetzt kommen wir schon fast mit professionellem Auftreten im Offroadpark an, um dann unsere 500€-Offroader auszupacken *rofl* :D:D:D

 

 

 

Aber wie gesagt - irgendwie ist alles ja nur "just4fun" und daher nicht ganz ernst zu nehmen...

 

Falls jemand Bock hat ab und zu mehr davon zu sehen, wir sind eigentlich fast überall vertreten und freuen uns über jeden Like, Follower oder Kommentar :)

 

4x4 buddies on Facebook

4x4 buddies on YouTube

4x4 buddies on Instagram

TikTok: 4x4buddies (eher für die jüngeren :D)

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11.03.2019 12:30    |    Designs    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: 5, Cruising, Ford, Ford Mustang, Gen5, Mustang, Pony, V8

Tja..

manchmal geht´s eben schneller als man denkt. :D

 

Im letzten Blogbeitrag haben wir noch darüber philosophiert. Soll ich´s tun, oder nicht? Und da hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, bei der ich einfach nicht Nein sagen konnte.

 

Über eine Facebook Gruppe zum Ford Mustang habe ich ein Angebot von einem Mitglied erhalten. Der wollte einen seiner 3 Mustangs abgeben, der aber nirgends inseriert ist. Eben genau das von mir gesuchte Gen.5 Cabrio als GT, denn für mich kam nur der V8 in Frage.

 

Baujahr 2005, gerade mal 62tkm auf der Uhr. Direkt als Neuwagen nach Deutschland importiert, von einem älteren Herren gefahren, bevor er an 2 weitere deutsche Halter ging. Komplett durchgängig nachvollziehbare Historie anhand aller Wartungen, TÜV Unterlagen etc. Auch das CARFAX von 2015 ist grün - also definitiv kein Unfaller aus Litauen oder ähnliches.

 

Keine Rostansätze, keine Steinschläge. Rotes Leder, die Shaker 1000 Anlage, Bremsen gerade gemacht, Reifen fast neu, Öl mit Filter, Bremsflüssigkeit, Keilriemen - alles frisch gemacht.

Kurz gesagt: Einsteigen, fahren, Spaß haben.

Lediglich die 20" Saleen Chromfelgen haben schon bessere Zeiten gesehen, da löst sich an der Innenseite schon das Chrom ab. Aber da kann man ja mal nachbessern..

 

Lange habe ich gegrübelt und insgesamt nun doch rund 1,5 Jahre den Markt ständig beobachtet. Es wird sich zeigen, ob es die richtige Entscheidung war. Ich hoffe jedoch schon. Abgeholt wird er im Laufe des Monats, bis dahin heißt es #Vorfreude :D

 

Ja, und ich hätte dann jetzt übrigens definitiv ein Audi Cabriolet zu verkaufen, denn ich habe weder Platz für ein fünftes Auto und auch die Geduld meiner wirklich verständnisvollen Ehefrau näher sich dem Ende... :D

 

"Richtige" Fotos gibt´s dann natürlich, wenn ich ihn habe...

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07.02.2019 12:24    |    Designs    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: A4, Audi, B9 Allroad, Dauertest, Quattro Ultra

Gut 1,5 Jahre habe ich meinen A4 Allroad jetzt. Übernommen als Neuwagen in Ingolstadt.

Den Bericht zur damaligen Abholung gab´s auch hier in meinem Blog zu lesen.

 

Was ist seitdem passiert? Wie schlägt er sich? Wie zufrieden bin ich?

Vorweg kann man sagen, er kann vermutlich nicht an die Zufriedenheit anknüpfen, die ich mit meinem Q5 hatte. (Hier zum Nachlesen)

 

Aber zurück auf Anfang. Da ist die Begeisterung natürlich am Größten, was aber durchaus mal einen Dämpfer erhalten kann.

 

Des Marders Liebling

Neues Auto, neuer Duft. Und so begann es schon, dass in der 2. Woche eine freundliche Fehlermeldung aufploppte und die Motorkontrollleuchte anging. Der erste Moment, wo man denkt - kann doch nicht sein! Das Ding ist doch neu!?

Ein kurzer Check in der Werkstatt brachte aber zum Vorschein, dass der Marder sich an den Kabeln der Lambdasonde versucht hat. Ok, kleines Problem, große Ursache. Das wurde geflickt und das Thema war durch.. Puh, der Audi kann also nichts dafür..

 

Störung Parkbremse

Im Laufe der ersten paar Monate kam dann immer häufiger eine Meldung, dass die Parkbremse eine Störung hatte. Das kam mal beim Abstellen, mal beim Einsteigen ins Auto. Zwar verschwand die Meldung immer wieder, war aber trotzdem nervig. Mit dem Problem war ich aber nicht alleine. Auch ein Bekannter von mir mit einem ebenfalls neuen A4 hatte selbiges bei seinem. Die Lösung: Ein Softwareupdate half.. Na gut.. nicht schlimm, aber auch nicht schön.

 

Freud und Leid mit dem Smartphone Interface

Grundsätzlich eine tolle Erfindung und für mich echt wichtig - die Funktion Apple Car Play mit dem Smartphone Interface. IPhone anstecken, die Apps im MMI auswählen und Spotify, Amazon Music, Radiosender oder sonstige Dinge streamen. Echt klasse! - wenn es denn funktioniert.

Anfangs noch mit einem IPhone 6, später mit dem IPhone 7+, habe ich das Handy eigentlich immer angesteckt und streame Musik.

Na gut, manchmal wird´s auch nicht erkannt.. Dann stecke ich das Handy wieder ab und wieder an.. wieder nicht erkannt. Also nochmal an- und abstecken und irgendwann geht´s dann. Dann kann man schön alles übers MMI bedienen. Also meistens - außer man fährt mal kurz rückwärts oder parkt ein. Denn wenn da auf die Rückfahrkamera umgeschalten wird, gibt´s leider keine Möglichkeit mehr ins Carplay zu kommen. Der Punkt blinkt dann nur noch kurz, wenn man ihn anwählt. Auch wenn im Hintergrund die Musik weiterläuft. Mehrmalige Reklamationen brachten hier nichts. Laut Audi ein bekanntes Problem, sie würden dran arbeiten..

Nach diversen Updates am Handy war das Problem (nach ungefähr einem Jahr) zumindest halbwegs gefixt. Mittlerweile muss ich mein Handy nach dem Anstecken aber per Fingerprint entsperren, sonst öffnet er das Carplay nicht. Auch wenn ich in den Einstellungen 10x aktiviere, dass das Handy auch in gesperrtem Zustand verwendet werden darf. :rolleyes:

 

Zusammengefasst: Es ist eine tolle Funktion und ich möchte sie nicht missen, zeitweise bringt es mich aber auf die Palme, wenn wieder irgendwas nicht funktioniert. Dringender Handlungsbedarf hier nachzubessern!

 

Online-Dienste im MMI

Auf Tankstellenpreise, Wetterinformationen am Zielort oder die Anzeige nach freien Parkplätzen in der Umgebung kann ich getrost verzichten. Ein tatsächlich guter Punkt ist für mich in der Navigation aber die Satellitenansicht von Google Earth, sowie die zugehörigen Online-Verkehrsdaten, die wirklich schnell und aktuell sind.

Und auch da möchte ich ergänzen - WENN es denn funktioniert.

Diesen Sommer gab es großen Ärger mit den Online-Diensten, es gab hier auf MT auch massenweise Beschwerden, dass keine Verfügbarkeit mehr gegeben ist, die Server nicht erreicht werden können usw.

Ich sage ja nichts, wenn sowas mal tageweise ausfällt, wenn wir aber von permanenten Ausfällen sprechen und diese teils Wochen dauern, ist das nicht akzeptabel!

Mittlerweile (3x auf Holz geklopft) scheint Audi die Probleme allerdings behoben zu haben.

Übrigens auch hier: Selbe Thematik bei meinem Bekannten

 

Audi und das Thema Bremsen

Wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich Audi mit dem Thema Bremsen ja noch nie. Auch in früheren Modellen waren diese schon zu schwach ausgelegt, hatten mit Fading zu kämpfen usw.

Nun bin ich ja weder Rennfahrer, noch permanenter Autobahnraser. Von Überbelastung kann man bei mir also nicht sprechen. Aber bei rund 15tkm und Beginn des ersten Winters hat sich bei kalten Bremsen vorne rechts im Bereich des mittleren Bremsdrucks ein Quietschen eingestellt, das seinesgleichen sucht. Wenn ich gemächlich an die Kreuzung rollte und dabei die Bremse drückte, drehten sich so manches Mal die Fußgänger um. Klanglich etwa im Bereich "Russischer LKW aus den 60er Jahren" angesiedelt, war das teilweise wirklich peinlich bei einem fast Neuwagen!

 

Da der Händler etwas weiter weg ist und das Problem nur da war, solange die Bremsen kalt waren, herrschte natürlich der klassische Vorführeffekt! Nach 18km beim Händler angekommen, waren die Bremsen soweit warm, dass es nicht auftrat. Auch mein selbstgemachtes Video mit dem Handy war zumindest Audi nicht Beweis genug, um direkt etwas zu unternehmen.

Auch hier bedurfte dann es mehrmaliger Reklamation, Termine und Diskussionen, bis zumindest die Freigabe kam die Bremsen zu zerlegen und mit "Anti-Quietsch-Paste" zu behandeln.

 

Weg war es damit nicht, aber es wurde etwas besser. Da die Temperaturen dann relativ schnell nach oben gingen, verschwand das Quietschen langsam wieder - um übrigens im nächsten Winter wiederzukommen. Zwar nichts ganz so stark, aber trotzdem nervig. Mittlerweile habe ich schon gar keine Lust mehr mich damit rumzuschlagen - dann quietscht es jetzt eben.. :mad:

 

Keyless und seine Sensoren

Passend zum Winter gibt es ekliges Wetter, Schnee, Schneematsch, ein ziemlich eingesautes Auto. Eben alles, was Winter so mit sich bringt. Und so habe ich mein Auto nach einer längeren Fahrt in ekligem Wetter bei mir im Carport abgestellt und will zusperren.. Nanu? Der Sensor reagiert gar nicht.. 2x, 3x, 4x probiert. Geht nicht. Na gut, dann Schlüssel raus und per Knopfdruck auf dem Schlüssel das Auto verriegelt.

Nächster Tag, Auto aufsperr.. Na..? Hallo? Aufsperren bitte! Und so fasse ich 2x, 3x, 4x in den Griff. Keine Reaktion. Den hinteren Türgriff genommen - Auto öffnet. Na toll, ist jetzt der Sensor hinüber? Am nächsten Tag ging auch der hintere Türgriff nicht mehr. Also nur noch per Schlüssel verriegelt.

Die Feiertage abgewartet und einen Termin beim Autohaus gemacht. 3 Tage später soll ich das Auto vorbeibringen.

Einen Tag vor dem Termin ging der Sensor hinten plötzlich wieder, nachmittags auch vorne. Das "Sauwetter" hatte sich verzogen und nach 2 trockenen Tagen funktionierte wieder alles. War ja klar.

Der Termin war damit natürlich für die Katz. Nach ungefähr 50 Versuchen im Laufe des Vormittags wurde mir mitgeteilt, dass ja alles wunderbar funktioniert.

 

Aber was gut ist, kommt ja wieder. Auch im zweiten Winter fielen die Sensoren nach ekelhaftem Wetter und längerer Fahrt wieder sporadisch aus. Bis es eben wieder trocken wird.

 

Und ihr werdet es erraten: Auch der A4 meines Bekannten zeigte diesen Winter die gleichen Symptome.

 

sensorgesteuerte Heckklappe

Du kommst mit vollgepackten Händen ans Auto und schwingst elegant den Fuß unter der Stoßstange vorbei. Der Kofferraum öffnet - perfekt. So funktionierts im Demo Video. In echt nicht ganz so gut. Es bedarf schon etwas an Übung, um die richtige Stelle zu finden, den richtigen Abstand zu haben, sich zum richtigen Zeitpunkt einen Schritt zurück zu bewegen. Hat man das mal halbwegs drauf, öffnet sich auch die Klappe.

Aber wehe du bringst die Füße beim Einladen einen Schritt zu weit nach unten, oder bewegst dich falsch, oder was weiß ich.. dann fängt es an zu piepsen und die Klappe schließt sich wieder. Dann heißt es schnell aufs Knöpfchen drücken, oder die Rübe rechtzeitig rausziehen. So oder so ähnlich passiert mir das desöfteren. Vielleicht bin ich auch nur zu doof dazu. Auf jeden Fall gibt´s dafür ein "geht so" von mir. Mehr nicht.

Übrigens gibt's auch oft Situationen, in denen das Schließen per Knopfdruck an der Heckklappe nicht funktioniert. Da muss man dann 2, oder 3x drücken, bis er endlich macht, was ich will.

 

Alles kacke..?

Nein, kann man so nicht sagen. Es sind definitiv nervige Sachen dabei. Wie man sieht, bezieht sich das meiste aber auf die Elektronik. Gerade was das Thema Handy und Connektivität angeht, ist es natürlich echt schwer. Ständig neue Handy-Modelle, neue Softwareversionen usw. Und alles muss irgendwie kompatibel sein. Man muss da den Hersteller auch ein wenig in Schutz nehmen. Trotzdem ist es nicht optimal.

 

komfortabel und sparsam

Das was das Auto hauptsächlich machen soll - nämlich fahren - das tut es. Und zwar wirklich gut. Der A4 hat eine hervorragende Geräuschdämmung, die Verarbeitung im Innenraum ist super, es knarzt, klappert und scheppert nichts. Der Motor (2.0 TFSI, 252PS) hat Power, dreht fleissig hoch und kann dabei trotzdem wirklich sparsam sein. Die ersten 30.000km hat er sich bei mir im Schnitt mit (errechneten) 7,8l/100km begnügt. Im Sommer bei sparsamer Fahrweise reichen 7-7,5l, im Winter werden´s dann auch mal knapp 9 Liter. Natürlich immer abhängig vom Fahrprofil.

 

Empfehlenswert oder nicht?

Aus meiner Sicht definitiv ja. Ein tolles Auto, das nach wie vor Spaß macht. Der kann aber durch die elektronischen Zipperlein schon etwas getrübt werden. Und in Summe schmälert das die Zufriedenheit ein wenig, so dass man schon überlegt, ob das den "Premiumzuschlag" noch rechtfertigt.

 

Ich fahre den A4 ja noch weiter, also wird man sehen, was die nächsten beiden Jahre passiert und welches Fazit nach 4 Jahren hier steht!

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16.01.2019 19:30    |    Designs    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet, Convertible, Ford Mustang, S197

Nachdem es in den letzten Beiträgen mehr um das Thema Offroad ging, jetzt mal wieder zurück zu den Straßenfahrzeugen mit Zulassung :)

 

Seit einigen Jahren habe ich ja mein Audi Cabriolet mit dem V6. Soweit so gut – alles schön und er macht auch Spaß, aber irgendwie habe ich mich in letzter Zeit immer mehr für was anderes interessiert. Nämlich dafür, mal einen V8 zu haben. Ich liebe es offen mit dem Cabrio zu fahren und zu cruisen und ich genieße dabei den Sound des Motors. Und so habe ich angefangen mich immer mehr für einen Mustang zu interessieren.

 

Anfangs eine reine Spinnerei, aber dann habe ich doch begonnen mich mal intensiver zu informieren, die typischen Fahrzeugbörsen zu durchsuchen und dann bin ich mal einen probe gefahren. Und ich fürchte da ist es dann passiert. Ich habe mich mit dem US-Car Virus angesteckt und es hat mich nicht mehr losgelassen. Ende letzten Jahres hatte ich sogar mein Audi Cabrio mal kurz inseriert. Tatsächlich hätte ich ihn sogar zu einem vernünftigen Preis verkaufen können, aber ich habe so lange mit mir selbst gehadert und gezögert, bis die Käufer abgesprungen sind. Ich war also irgendwie noch nicht so richtig überzeugt und letztlich auch nicht im Zugzwang.

 

Bauch gegen Kopf

 

Es ist das typische Spiel – Vernunft gegen Spaß. Ich fahre im Jahr ca. 2tkm mit dem Cabrio – also eigentlich fast nichts. Zu wenig, dass es eine Investition rechtfertigt oder ein Kauf Sinn machen würde. Dennoch kitzelt es in den Fingern.

 

In Frage kommt für mich eigentlich nur der Mustang 5 zwischen 2005-2009 (Beispielbild). Neben dem ersten Modell aus den Jahren 66/67 (die einfach nicht bezahlbar sind), ist das der einzige, der mich optisch mit seinem Retrodesign anspricht. Das spätere Facelift ist schon weniger interessant, wenn auch fast zum gleichen Preis oder günstiger zu haben. Es scheint also, dass der 5er schon jetzt seine Anhänger hat, was sich aber auch im Preis widerspiegelt. Ein Vergleich des Mustang mit dem Audi Cabrio ist schwierig. Der Mustang kann trotz jüngeren Alters mit der Verarbeitung nicht mithalten. Egal, ob man hier die Knöpfe, das Armaturenbrett oder die Mechanik des Dachs ansieht. Aber das Gefühl den V8 blubbern zu hören.. das macht einiges wett. :D Es ist also weniger eine Entscheidung auf subjektiven Kriterien, es geht mehr um´s "Gefühl".

 

Das Wunschmodell

 

Also mal ein paar Fakten: Ich hätte gerne einen Mustang 5 Cabrio GT, sprich 4,6 Liter Hubraum, 8 Zylinder, 305 PS. Am liebsten in rot, was schon wirklich schwierig ist. Nach langem Zögern hin und her würde ich dafür bis zu 15.000€ ausgeben, was angesichts eines Alters von 10-13 Jahren für einen Ford immer noch ein stolzer Preis ist und (wie ich anfangs dachte) ja irgendwie möglich sein müsste. Immerhin haben die Dinger kaum mehr als 40.000€ neu gekostet. In Deutschland wurde das Modell nicht verkauft, d.h. man muss entweder selbst importieren bzw. ein importiertes Modell kaufen.

 

Das Geschäft mit den Unfallwägen

 

Dort beginnt dann das größte Problem: Autos, welche in USA einen Totalschaden (Salvage Title) hatten, sei es durch Unfall, Wasserschaden usw.. werden dort für wenig Geld verhökert. Oft spezialisieren sich darauf bestimmte Firmen, die diese Autos zu einem Spottpreis kaufen und nach Polen/Litauen verschiffen, um sie dort mehr oder weniger fachmännisch zu reparieren. Diese Autos kommen dann zuhauf auf den Deutschen Markt.

 

Und hier gilt es dann ein Modell zu finden, das möglichst unfallfrei war, denn die reparierten Unfallschäden können große Probleme mit sich bringen. Von verzogener Karosserie, schiefen Spaltmaßen oder ausgelösten Airbags, die nur durch Widerstände ersetzt werden, hat man schon so ziemlich alles gelesen. Sicherheit kann da ein CARFAX bringen - ein History Report, der sich auf US-Cars spezialisiert hat und alle dokumentierten Vorschäden, Rückrufe, gemeldete Diebstähle, Inspektionen, oder manipulierte Tachostände dokumentiert und abfrägt.

 

Also landet man letztlich wieder beim Preis. Ein Fahrzeug mit sauberer Historie will eben bezahlt werden. Wenn die Anzeige nicht eindeutig als unfallfrei gekennzeichnet ist und das angebotene Modell schon optisch mit Seitenblinkern, Spoilern usw. daher kommt, ist die Chance, dass es sich um einen Unfaller handelt, relativ groß.

 

Die Suche dauert an

 

Kurz gesagt – ich suche jetzt seit ca. 1,5 Jahren, habe einige angesehen, probe gefahren, Details hinterfragt. Vernünftige Modelle bekommt man ab ca. 18-20T€. Darunter wird’s schwierig. Die meisten stellten sich allerdings wirklich als Unfaller heraus, haben keine nachweisbare Historie, in dem der Lebenslauf oder die Wartungen dokumentiert sind, oder man bekommt verbastelte Modelle mit nicht eingetragenen Anbauten. Ich bleibe allerdings erstmal stur bei meinen 15.000€ als Limit. Das wird dann wohl meine persönlich Challenge vielleicht doch noch einen zu finden.. :D

 

Momentan hätte ich eventuell sogar ein interessantes Modell an der Hand.. entschieden ist aber noch nichts. Fakt ist aber, dass ich wohl das Audi Cabriolet nächstes Jahr nochmal inserieren werde, egal ob ich schon einen Mustang habe oder nicht. Und dann wird man sehen…

 

Was wäre eure Meinung? Beim Audi bleiben, oder den Mustang nehmen? :D

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14.01.2019 13:02    |    Designs    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: 4x4, 4x4 buddies, Cherokee, facebook, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Langenaltheim, Offroad, Offroadpark, youtube

Das neue 4x4 Spaßmobil

 

 

Wie ich im letzten Beitrag schon gepostet habe, waren wir unterwegs, um ein neues Spaßmobil anzuschauen.

 

Anforderungsprofil: Irgendwas mit Allradantrieb und Untersetzung, funktionierendem Motor und Getriebe und das ganze für unter 1000€. Am besten nicht gerade ein Ford Maverick oder Nissan Terrano II, denn das haben wir mit „Ricky“ ja schon.

 

Und so war plötzlich ein Jeep Grand Cherokee 4.0i Limited inseriert, nur 1 Stunde entfernt, für 999€. Seinesgleichen der billigeste auf mobile.de in ganz Deutschland. Ok, ein paar Rostlöcher am Kotflügel hat man auf den Fotos schon gesehen, TÜV ist im August abgelaufen – aber das stört nicht weiter. Verkauf allerdings nur an Export oder Händler – klar..

 

Nach einem kurzen Telefonat – was aufgrund der gebrochenen deutschen Sprache nicht ganz einfach war – war das Problem aber gelöst. Da wir den Jeep nur Offroad einsetzen wollen und er von uns keine Garantiebefürchtungen haben muss, geht auch ein Besichtigungstermin gleich morgen klar.

 

 

spontane Besichtigung

 

Freitag nachmittag – ekelhaftes Wetter, Schneetreiben. Passt :D Dort angekommen, empfängt uns ein „Kollege“. Der Händler selbst ist gerade im Ausland unterwegs. Wie auch immer. Die Batterie des Jeep ist schonmal platt. Fremdgestartet springt er aber gleich an und der 4.0l 6-Zylinder läuft auch wirklich vernünftig. Ein paar Testrunden auf dem Parkplatz sind auch ok. Das (Automatik)Getriebe schaltet vernünftig, die Untersetzung funktioniert. Der Auspuff ist zwar nach dem Mitteltopf abgebrochen, die Bremsen sind nicht mehr die besten, der Scheinwerfer vorne rechts hat ein kaputtes Glas, die Tür hinten links geht nicht auf. Bestens ?? Nichts, was uns interessiert.

 

Ein paar Verhandlungen später schlage ich bei 600€ ein. Der nächste Jeep Cherokee auf mobile.de kostet 1500€. Ich glaube das war ganz ok, wenn nicht noch irgendwas gravierendes zum Vorschein kommt. Nun, eigentlich wollten wir den Jeep im Laufe nächster Woche holen. Aber einen Kaufvertrag macht er natürlich nur, wenn er Geld bekommt. Mitnehmen können wir ihn aber nicht gleich. Und Geld lasse ich keines da, wenn ich nicht das Auto mitnehme (sagen wir mal es ist nicht unbedingt der Händler meines Vertrauens). Also haben wir kurzerhand beschlossen, dass wir gleich am morgigen Samstag mit dem Hänger kommen.

 

 

Autotransport im absoluten Wetterchaos

 

Gesagt getan, Startzeit 08:00, Hänger holen, vermutlich gegen halb 10 sind wir dann in München, 1 Stunde für Abwicklung und Verladen, Rückweg – also sollten wir gegen 12 Uhr spätestens wieder da sein. Soweit die Theorie!

 

Die Praxis: Es hat die ganze Nacht geschneit, und es schneit weiter! Den Hänger graben wir erstmal aus und befreien ihn vom Schnee. Auf dem Weg zur Autobahn durchqueren wir mehrere Schneewehen, im Radio laufen nonstop Verkehrsinformationen über alle Staus, Unfälle und die Warnungen unbedingt zuhause zu bleiben, wenn man nicht unbedingt auf die Straße muss.

Das ist der Moment, wo man sich selbst fragt, was man hier eigentlich gerade macht. Gerade auf der A96 wird vorne schon Stau wegen eines Unfalls gemeldet. Wir haben also die A96 gleich wieder verlassen, sind erst mal zu MC Doof und haben uns ein Frühstück eingeschmissen. Und währenddessen beobachtet, wie Rettungsfahrzeuge, Feuerwehren, Schneepflüge und alles andere mit blinkenden Lichtern auf dem Dach nervös hin und her fahren.

 

Entspannt hat sich deswegen noch lange nichts, also wieder rauf auf die A96, da auch alle Umfahrungen dicht sind. Und so stauen wir uns am Unfall vorbei bis nach München, wo auch in der Stadt die Lage nicht besser ist. Ca 11:30 – also rund 3,5 Stunden später haben wir die 80km nach München geschafft, unterschreiben schnell den Kaufvertrag – graben den Jeep mal wieder aus dem Schnee aus, befreien den Hänger wieder von Schnee und verladen den Cherokee. Puhh.. Und dann zurück Richtung Heimat. In München ist die Situation mittlerweile etwas besser, je näher wir aber nach Hause kommen, umso mehr Schnee ist auf den Bundesstraßen. Nach insgesamt rund 7 Stunden sind wir wieder zuhause und laden den Jeep ab.

Das war so ziemlich die bekloppteste Aktion seit langem, aber alles ging gut :)

 

 

Warten auf die ersten Arbeiten

 

So. Und nun steht er da, machen konnten wir erstmal nicht viel, denn in den folgenden Tagen hat es rund 70cm geschneit. Wenn der Schnee sich verzogen hat, wird erstmal die Batterie wiederbelebt (oder erneuert), der Auspuff fachmännisch abgeflext, die Flüssigkeiten gecheckt und natürlich fleissig Aufkleber geplottet. :D

 

Momentan steht der Jeep auf Grabbern vorne und je einem Winter- und Sommerreifen hinten. Ein Winterreifen liegt noch im Kofferraum, mal sehen was damit ist. Eine Nachrüstung für einen Schnorchel bekommt man für rund 50€ auf eBay.. In jedem Fall wird das sicher lustig…

 

Übrigens gibt´s die 4x4buddies jetzt auch auf Facebook:

https://de-de.facebook.com/4x4buddies

 

Wer da mehr Infos möchte und Spaß an immer wieder kleinen Videos und Fotos zu unseren Storys hat, kann uns gerne folgen. Wir freuen uns über jeden Abonnenten. Auch wenn wir das alles nur just4fun machen :)

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10.01.2019 20:33    |    Designs    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 1 (UDS), 4x4, 4x4 buddies, buddies, Daihatsu, Feroza, Ford, Jeep, Lada, Maverick, Nissan, Offroad, Ricky, Suzuki, Terrano

geflutet...geflutet...

Hallo zusammen!

 

Wer den letzten Blogartikel gelesen hat, kann wahrscheinlich schon erahnen, dass ich bei den Offroad-Ausflügen nach Langenaltheim ziemlich Spaß hatte. Auch im November war ich mit den Jungs wieder dort. Spaß war auf jeden Fall wieder garantiert, aber "Ricky" alias der 98er Ford Maverick hat etwas gelitten.. :eek:

Es war alles ein wenig feuchter und schlammiger als letztes Mal und das hat es nicht einfacher gemacht. Und so bleibt man leider auch mal stecken, wo es vielleicht nicht so passend ist.. Aber seht euch das selbst an :)

 

Wer Lust auf einen kleinen Trailer bei youtube hat:

Ricky und die 4x4 buddies - Langenaltheim im November

In 2 weiteren Videos gibt´s noch mehr Details über den November-Ausflug nach Langenaltheim zu sehen.

Film 1

Film 2

 

Das heißt also auch, dass jetzt im Winter ein wenig Reparaturen angesagt sind. Das ein oder andere wurde schon erledigt und ich schätze mal das wird auch irgendwann auf youtube zu sehen sein. :)

 

Schlammige Angelegenheit

 

Man kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass die Schlammlöcher ihren Tribut zollen. Das Zeug hängt überall und wird steinhart. Nachdem Ricky erstmal gar nicht angesprungen ist, da der Schlamm im Auspuff den Motor schlicht abgewürgt hat, sind nebenbei auch noch die Bremsen fest und die Gänge lassen sich nur noch sporadisch schalten. Vielleicht sollte man darauf künftig verzichten, aber gerade das macht eben sooo Spaß :D

 

 

Mehr Spaß zu zweit

 

Und weils mir grade so Spaß macht kam einfach auch die Überlegung - warum soll ich mir nicht auch einen billigen Allradler organisieren? So könnten wir einfach künftig mit zwei Autos dort fahren und hätten gleich doppelt Spaß :D Und so ganz nebenbei kann man sich auch direkt gleich gegenseitig aushelfen, wenn´s mal zwickt.

 

 

Suchspielchen...

 

Ja, und so kann man mal anfangen das Internet zu durchstöbern. Autoscout, mobile.de, ebay Kleinanzeigen. Was kann man für unter 1000€ bekommen? TÜV und Zustand spielt eher keine Rolle, nur technisch sollte Motor und Getriebe fit sein.

 

Tatsächlich schwieriger, als ich zuerst dachte. Richtige Klettermaxe á la Suzuki Samurai & Co. gibt´s für dieses Geld nicht. Der Einstieg für fahrbare Modelle beginnt meist ab 1500-2000€. Beim Lada Niva (der mir aber irgendwie auch nicht zusagt) sieht´s ähnlich aus.

Die typischen Suchergebnisse sind der Opel Frontera, der Ford Maverick, sein baugleicher Bruder der Nissan Terrano II, vielleicht mal noch ein Kia Sportage oder der Daihatsu Feroza. Unter Umständen auch mal ein schwerer Ford Explorer, der mir aber wohl recht ungeeignet erscheint.

 

Und auf einmal haben die Suchaufträge "Kategorie SUV, Allrad, bis 1000€" einen Treffer ausgespuckt, der mich zum Überlegen brachte.. Und so haben wir kurzerhand einen Besichtigungstermin vereinbart. Ab ins Auto und los nach München.. Was daraus geworden ist - gibt´s demnächst hier zu lesen :D

 

Ihr dürft ja schon mal raten... ;)

 

Gruß Jürgen

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14.11.2018 21:44    |    Designs    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: 1 (UDS), Ford, Maverick

Die 4x4 BuddiesDie 4x4 Buddies

Lange ist es her, dass ich den letzten Artikel geschrieben habe. Was natürlich nicht heißt, dass mich das Thema Auto in der Zwischenzeit nicht interessiert hätte :)

 

Seit einiger Zeit gibt´s ein lustiges neues Projekt, das zwar nicht auf meinem Mist gewachsen ist, bei dem ich aber dank der zwei coolen Leute "mitspielen" darf :D Und darum ist es auch wert, es hier mal vorzustellen: Tadaaa!

 

Die 4x4 Buddies!

 

 

 

 

Der Anfang allen übels war wohl der unscheinbare X3 meines Nachbarn, der seine Offroad-Gefühle geweckt hat. Nach seinen Erzählungen und den paar kleinen Ausflügen durch Wald&Wiese wurde wohl zusammen mit seinem Kumpel die Idee geboren, sich für kleines Geld ein Offroad-Spielzeug zu kaufen.

 

 

Die Herausforderung - möglichst viel Spaß mit möglichst kleinem Budget!

 

Und so haben die sich kurzerhand einen etwas baufälligen Ford Maverick Bj. 1997 für kleines Geld gekauft und ihn fahrbar gemacht. Der deutsche Zwilling des Nissan Terrano 2 hat immerhin einen 2.7l Turbodiesel, 125PS mit 278Nm bei 2000 Touren, Hinterradantrieb mit zuschaltbarem Allrad und - ganz wichtig - Untersetzung! - passt für´s Erste! Also, darf ich vorstellen: Das ist "Ricky" - und glaubt mir, er hat´s nicht leicht bei den beiden!

 

Ford Maverick alias "Ricky"Ford Maverick alias "Ricky"

 

 

Erste Vorbereitungen

 

Es gab die ein oder andere Kleinigkeit zu schrauben, bis der erste "Waldeinsatz" folgte - der zugleich auch schon fast wieder das Ende war, denn der erste Schlauch war dahin. Als Konsequenz daraus sind also erstmal überflüssige Teile (zählen wir die Stoßstange, Kotflügel und den Auspuff einfach mal dazu :D) entfernt und ein sauberes Blech als Unterfahrschutz angebracht worden, um künftig schlimmeres zu verhindern.

 

 

Level 2 - Langenaltheim

 

Da der Wald natürlich nicht das passende Terrain ist, geht´s dann mal ab nach Langenaltheim. Wer´s nicht kennt: www.offroadpark-langenaltheim.com

Da gibt´s über 10 Hektar Bergpassagen, Verschränkungen, Wasserlöcher, Schlamm, Geröll und einfach alles, was man sich vorstellen kann. Vom einfachen Feldweg bis zu hartem Offroad ist da alles möglich! Die Untersetzung des Maverick erweist sich da als nützlich, auch der Motor hat damit genug Power in jeder Situation. Trotzdem gibt´s noch ein paar Verbesserungspunkte...

 

 

Zurück in die Halle

 

Wasserdurchfahrten machen Spaß - aber da er beim ersten Versuch fast abgesoffen wäre (manchmal ist es tiefer als erwartet) wird die Ansaugung spontan nach oben verlegt, ein Ansaugstzutzen aus Ebay, ein paar Rohre aus dem Baumarkt - fertig! Und dann noch ein paar gebrauchte Reifen mit gröberem Profil für ein paar Euro!

Und da Ricky auch ruhig auffallen darf, schmeißen wir noch den Plotter an und klatschen ein paar Aufkleber drauf :)

 

 

Langenaltheim die Zweite!

 

Huckepack nach Langenaltheim!Huckepack nach Langenaltheim!Auf geht's!Auf geht's!

 

 

Mit den neuen Updates geht´s nochmal nach Langenaltheim, ich darf diesmal auch mit. Als doch eher unerfahrener Offroader muss ich echt zugeben: Ich hätte nicht für möglich gehalten, was man mit diesem Auto alles anstellen kann. Ok, mal ehrlich: Jeder der bei klarem Verstand ist, würde sowas mit seinem Auto auch nie machen :D Hier herrscht schon eher das Prinzip: No risk, no fun!

Und ja, ich gebe zu, bei so manchen Situationen ist man sich seiner Sache gar nicht so sicher. Von außen sieht das noch relativ harmlos aus, aber wenn man im Auto sitzt, wirkt das anders.

 

Dank des schönen Wetters sind wir nicht alleine in Langenaltheim - und man trifft dort natürlich auch jede Menge Leute, die mindestens genauso bekloppt sind. Da wird Material geschunden und vernichtet. Und nicht alle vertreten den "Low Budget" Gedanken. Da kratzt auch schon mal ein nagelneue AMG G-Klasse über die Kuppe :eek: Kann man ja mal machen..

Sicher ist auf jeden Fall, dass gegenseitige Hilfe in jeder Situation selbstverständlich und ab und zu auch nötig ist! :)

 

Da Bilder aber mehr sagen als Worte und wir glücklicherweise und natürlich "rein zufällig" mit diversen Handys, GoPros und Drohnen ausgestattet waren, schmeiße ich an dieser Stelle einen kleinen Teaser ins Rennen:

 

 

Zurück nach Hause

 

Am Ende des Tages hatten wir eine Menge Spaß - waren aber auch ziemlich kaputt. Einen ganzen Tag Offroaden ist anstrengend - für Mensch und Maschine! Aber Ricky hat durchgehalten, auch wenn er auf der Nachhausefahrt ein paar Kühlwassertränen auf dem Hänger vergossen hat - das riecht also schon wieder nach ein wenig Arbeit.

 

The show must go on

 

Ich glaube man kann schon erahnen, dass die Sache tierisch Spaß macht.

Wer Bock hat mehr davon zu sehen: Die ausführliche Variante in mehreren Videos gibt´s dann einfach hier auf dem Youtube Channel der 4x4 Buddies.

Auch die Geschichte um Ricky und dessen Entstehung könnt ihr euch in einem kleinen Video ansehen.

 

Ich bin mir nicht sicher wie lange "Ricky" die Sache durchhält, aber solange er es überlebt, wird es auch weitere Ausflüge nach Langenaltheim, stetige Verbesserungen an Ricky und damit auch regelmäßig neue Videos auf der Page geben!

Eine dezente Höherlegung und größere Reifen wären sicherlich noch hilfreich - wer dazu Tipps hat, wie man das (wie immer günstig) umsetzen kann - immer her damit!

 

Tut mir noch einen Gefallen: Wenn ihr Spaß an den Videos hattet, gebt ihnen einen Daumen nach oben und abonniert den Kanal. Die Jungs und auch ich freuen sich darüber!

 

Gruß Jürgen

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09.10.2017 12:17    |    Designs    |    Kommentare (0)

Hallo zusammen!

 

Vielleicht habt ihr schon was von den mobile.de Testdays gehört. Das gab´s 2016 zum ersten Mal und wurde dieses Jahr in größerem Stil wiederholt. Aber was hat es damit auf sich?

 

Motor-Talk gehört ja nun seit 2 Jahren offiziell zu mobile.de - der aktive Motor-Talker hat´s sicherlich mitbekommen. Damals gab´s ja auch viele kritische Stimmen, was wohl die böse neue Mutter und seines Zeichens eBay-Tochter, mit Motor-Talk anstellen würde. Tja, und ich sag´s euch. Sie macht unglaublich geile Wochenenden möglich. :D

 

mobile.de setzt auf Videos

 

Während auf Motor-Talk eher das geschriebene Wort im Vordergrund steht, gibt´s bei mobile.de doch häufiger Videos zu sehen. Und in diesem Bereich sollte sich etwas tun. Das Fazit daraus: Ein Wochenende lang gibt es volle Hütte Fahrspaß. Unser Redakteur Constantin hat in organisatorischer Glanzleistung jede Menge Autos organisiert, die wir auf dem Contidrom in Wietze testen durften - und zwar auf Herz und Nieren. Begleitet von einem professionellen Kamerateam entstanden dabei wirklich tolle Testvideos. Das ganze hätte die Motor-Talk Redaktion natürlich alleine machen können, aber sie hat nach dem ersten Versuch 2016 dieses Jahr 10 Moderatoren und Forenpaten aus der Community die Möglichkeit gegeben aktiv daran teilzunehmen.

 

So heißt es also von bis spät: Fahren, fahren, fahren. Klingt mega spannend und ist es auch. Nicht nur, weil auf dem Testgelände Kandidaten wie der Nissan GT-R, der Porsche 911 GTS oder der BMW M3 stehen, sondern weil man in komprimierter Form unheimlich viele verschiedene Eindrücke bekommt, die einen direkten Vergleich ermöglichen, der sonst nie machbar wäre.

 

Jede Menge Testmaterial

 

Ein kleiner Auszug aus dem diesjährigen Testwagenpark: Skoda Kodiaq, BMW 340i, BMW M3, BMW 520d, Mercedes E400, Mercedes C250CDI, Peugeot 3008, Opel Insignia, Opel Astra Sports Tourer, Opel Ampera, Porsche 911 GTS Targa, Porsche 911GT, VW T6, Nissan GT-R, VW Golf Variant, VW Caddy Alltrack, Kia Sportage usw..

Alle Modelle waren in 2-3 facher Version und Motorisierung vorhanden, so dass hier in Summe rund 50 Fahrzeuge parkten. Und ich denke spätestens jetzt wird jeder, der sich auch nur im entferntesten zu den Petrolheads zählt, wissen, wieviel Spaß das macht! :)

 

So gut es auch klingt - unterm Strich bedeutet es auch viel Arbeit. So heißt es also für mich am Freitag nach dem Job raus ins Auto und 7 Stunden Anreise Richtung Hannover. Endlich angekommen trifft man sich abends mit der ganzen Mannschaft, tauscht erste Infos und Zeitpläne aus, unterhält sich noch ein wenig und geht mit viel Vorfreude halbwegs früh zu Bett.

 

Tag 1

 

Samstag 6:00 Uhr - aufstehen, fertig machen, kurzes Frühstück, um 7:30 Uhr Start Richtung Strecke. Instruktionen aufnehmen und die leider nassen Fahrzeuge erstmal in Gruppenarbeit trocknen. Aufteilen und Drehstart! Erstmal gibt es Zeit sich mit dem Auto auseinanderzusetzen, ausgiebig probezufahren. Und zwar in allen Variationen, gemütliches Cruisen oder auch mit dem Porsche ans Limit! Dabei gibt es schon die ersten Aufnahmen von Vorbeifahrten. Dann werden die Außenaufnahmen (Car-2-Car) gedreht. Für die Innenaufnahmen müssen die Fahrzeuge erst aufwändig mit Kameras versehen werden, Fahrer u. Beifahrer werden mit Mikros ausgestattet. Und zu guter Letzt das Fazit in der Werkstatt. Separat abgedreht werden die "Stills", detaillierte Außen- oder Innenaufnahmen zu jedem Fahrzeug.

Pro Tag müssen wir so Aufnahmen für 10 Fahrzeuge durchbekommen, was ein ordentliches Pensum ist. Das alles bis 18 Uhr, wo wir die Teststrecke verlassen müssen. Wenn da nicht jedes Fahrzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, beginnt das Chaos.

 

Aber es hat alles funktioniert, ab zurück ins Hotel, etwas frisch machen, Abendsessen mit allen anderen und den Tag Revue passieren lassen, um anschließend doch mehr oder weniger kaputt ins Bett zu gehen.

 

Tag 2

 

Sonntag, 06:00 Uhr... selbes Prozedere, wieder pünktlich halb 8 an der Strecke und volle Power durch, wieder bis 18 Uhr. Aber auch heute hat alles perfekt geklappt, nebenbei wurde noch Material für die heads up Folge gedreht und Luftaufnahmen mit der Drohne gemacht.

 

Alle Fahrzeuge müssen jetzt noch ordentlich aufgeparkt werden, damit die am nächsten Tag zur Abholung der Hersteller bereitstehen. Danach macht sich Erleichterung breit, alles hat funktioniert, alles blieb heil, alles ist im Kasten!

 

Zurück ins Hotel, frisch machen, Abendessen - Schluss. Es steckt einem in den Knochen. Ich hänge noch eine Nacht dran, denn 7 Stunden Rückreise sind nicht mehr drin.

 

Zurück zuhause...

 

.. ruft wieder das herkömmliche Arbeitsleben. Ein erholsames Wochenende war es nicht, aber voller Spaß, tollen Leuten und ein sicher unvergessliches Erlebnis, wenn man sich ein Wochenende lang Fahrzeugtester schimpfen darf :D

 

Verstehen können das aber nur Autoverrückte, denn wenn ich anderen Leuten erzähle, dass ich am Freitag 700km gefahren bin, um anschließend 2 Tage á 12 Stunden Autos um einen Kurs zu jagen und im Anschluss wieder 700km nach Hause fahre - dann erntet man eher fragende Blicke oder schüttelnde Köpfe. Ich aber bekomme schon wieder das innerliche Grinsen, wenn ich mich daran zurück erinnere. Und ich hoffe sehr auf eine Wiederholung in 2018..19..20 :D :D :D

 

 

Einen kleinen Eindruck wie das ganze abgelaufen ist, bekommt ihr in Folge 5 des mobile.de Magazins "Heads up" auf Youtube. Auch die weiteren Testvideos gibt es sicher nach und nach auf mobile.de oder dem Youtube Channel von mobile.de zu sehen! Viel Spaß!

 

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15.09.2017 16:17    |    Designs    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: 4 (SA), Alltrack, Caddy, Lastesel, viperngrün, VW

Caddy Alltrack – Giftgrün, aber doch harmlos

 

Der Caddy ist ein alter Hase bei VW, den jeder kennt. Irgendwie unspektakulär, aber doch gleichermaßen beliebt bei Freizeitsportlern, wie auch Familien. Denn er hat einen großen Vorteil. Er ist ein Schluckspecht – und das ist nicht auf den Verbrauch der Motoren bezogen, sondern auf seine große (Heck-)Klappe.

 

Die öffnet man einfach und packt mal eben sein Fahrrad rein. Oder man übernachtet darin. Oder man stellt einfach den Kinderwagen der Kleinsten hinten rein – ohne ihn zusammenzuklappen. Und wenn es schon etwas mehr Kinder sind, dann befindet sich da vielleicht auch einfach eine 3. Sitzreihe. Und das ist die Stärke des Caddy. Er ist und macht flexibel. Wo findet man sonst schon über 3000 Liter Laderaumvolumen auf einer Fahrzeuglänge von 4,43m?

An ihn stellt man eben andere Ansprüche. Hier geht´s nicht um Leistung, Straßenlage, penible Verarbeitung und sportliche Optik, hier geht´s nur um „praktisch“. Und das zeigt sich schon in der Aufpreisliste des Konfigurators. Da wird man nicht nach der Wunschfarbe des Leders gefragt, oder der Farbe der Nähte, da findet man auch keine belederten Armaturenbrette. Hier kann man sich Gummibodenbelag im Fahrgastraum konfigurieren, oder einen Dachlüfter im Laderaum, Dachlastträger für die Reling, zusätzliche Staunetze oder Stautaschen an den Heckflügeltüren, einen Leiterhalter mit Spanngurten, ausziehbaren Ladeboden, eine Hundebox, eine Wasserzusatzheizung, Gepäck Auffangnetz usw. Man kann einiges davon natürlich auch im Ausstattungspaket „Backpacker“ kombinieren.

 

Ich will ihm aber nicht unrecht tun – natürlich gibt´s auch Dinge wie Navigationsgerät, Klimatronic, ACC, Rückfahrkamera oder Xenon Scheinwerfer. Aber seine Welt ist eine andere. Ansonsten ist der Caddy im Innenraum einfach gewöhnlich, durchdacht, nüchtern und funktionell. Und während man das anderen als negativ ankreiden würde, passt es einfach zu seinem Auftritt.

Und doch hatten wir hier einen Testwagen, der selbst zwischen Porsche, Mercedes und BMW herausstach. Dazu ist gar nicht mal viel nötig. Kein brutales Tuning, atemberaubende Fahrleistungen, Spoiler bis nach Buxtehude oder tausende Euros von Extras. Wer den Caddy in der Alltrack Variante wählt und aus der Farbpalette das 675€ teurere "Viperngrün Metallic" ankreuzt, hat mit den 17“ Alufelgen und den 74% getönten Heckscheiben (beides Serie beim 92kw TSI, 7Gang DSG) einen echten Blickfang. Wer zum Alltrack tatsächlich Allrad haben möchte, muss zum TDI greifen. Aber mal ehrlich – das dürfte meist nicht nötig sein.

 

Ansonsten genügt auch der TSI, der ab der 125PS Variante wenigstens mit 6-Gang Handschalter, oder 7 Gang DSG zu haben ist, während sich die kleineren Benziner mit einem 5-Gang Getriebe begnügen müssen (im 81kw TGI, wie im Testwagen verbaut, gibt es ebenfalls 6-Gang Handschalter oder 6-Gg DSG). Da befindet man sich dann bei rund 30T€ zzgl. ein paar Extras. Der Fahrbericht fehlt an dieser Stelle. Warum? Weil es nicht viel zu erzählen gibt. Er fährt und bringt alle von A nach B. Auch hier ist er einfach nur funktionell, ja vielleicht auch wieder emotionslos und deshalb finde ich folgendes besonders wichtig:

 

Liebe Familienväter und Freizeitsportler: Wer schon die Entscheidung gefällt hat den Fahrspaß zugunsten von Praktikabilität zu opfern - traut euch und bringt etwas Leben auf die Straße und macht aus eurem langweiligen Lastesel einen flippigen Wegbegleiter. Wenn schon Caddy – dann so! :D

 

Gruß Jürgen

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27.08.2017 20:30    |    Designs    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 1 (WA6), Folieren, Ford, Griff, S-Max

Mal wieder Zeit zu basteln – natürlich an Max. Denn es gibt im Innenraum noch etwas, das mir nicht gefällt. Auf den Zierleisten der Türgriffe blättert die Aluminiumbeschichtung ab. Und das ist nicht nur optisch unschön, sondern auch unangenehm. Denn die aufgeplatzte und hochstehende Beschichtung ist extrem scharf und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich daran jemand verletzen könnte.

 

 

Ausbauen:

 

Rein mechanisch ist ja nicht einmal große Montage nötig, denn die Leisten sind einfach nur geklipst. Mit einem stumpfen längeren Gegenstand kann man diese also einfach aushebeln.

 

Ich habe dann versucht die ablösende Beschichtung abzuziehen, was aber nur an der Stelle gelang, an der sie sich gelöst hat. Der Rest war noch bombenfest. Man kann also jetzt entweder in fusseliger Kleinarbeit alles runterpopeln, oder man macht es sich einfacher und schleift die Übergänge einfach glatt. Die Folie kaschiert kleine (!) Übergänge, ohne dass diese nachher sichtbar sind.

 

 

 

Glätten:

 

Also mit 240er Schleifpapier alles etwas überschliffen, bis keine nennenswerte Kanten mehr zu spüren sind. Dann schnappe ich mir was aus meinem Foliensortiment – ich habe mich da für eine Folie im Look von gebürstetem Edelstahl entschieden, ich denke das sollte ganz gut dazu passen.

 

 

Folieren:

 

Dann etwas großzügiger ein Stück ausgeschnitten, abgezogen und in passender Richtung des Bürstenstrichs von der Mitte aus beginnend über die Leiste gezogen. Danach vorsichtig mit dem Finger beginnen von innen nach außen anzustreichen. Da die Griffleiste ja schon in alle Richtungen krumm ist, habe ich mir schon gleich einen Fön parat gelegt. Da genügt ein herkömmlicher Fön, man braucht keinen Heißluftfön.

 

An den Rundungen gehe ich immer kurz mit dem Fön drauf, ziehe die Folie etwas an und streiche wieder glatt. Mit ein wenig Geduld passt sich das ganze relativ gut an. Am Schluss einfach den Überschuss hinter den Kanten mit einem Skalpell abschneiden und – fertig!

(Auf diesen Bildern sieht die Folie übrigens dunkler aus, als sie wirklich ist – muss irgendwie am Licht gelegen haben.)

 

 

Einbauen:

 

Das ganze dann noch mit dem zweiten Griff wiederholen und die Leisten am Schluss wieder einklipsen. Und – Tadaa – sieht wieder gut aus und hat so gut wie nichts gekostet. Materialeinsatz ca. 1€!

 

Folien gibt es auf eBay in allen möglichen Größen, Farben, Formen für wenig Geld. Da kann man tolle Akzente setzen und mit ein wenig Übung kann das auch jeder selbst problemlos verarbeiten. Einfach mal ausprobieren, kaputt machen kann man ja quasi nichts.

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fanatischer Putzteufel.. zum Übel meiner Frau allerdings mehr am Auto als im Haus. Fahre am liebsten alles, was schnell ist und Spaß macht. Nicht mehr taufrisch, aber noch zu jung für´s alte Eisen!

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