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08.12.2014 13:34    |    Andi2011    |    Kommentare (75)    |   Stichworte: Dies Das

Sagst du die Wahrheit beim Autoverkauf?

Letztens unterhielt ich mich mit einem Bekannten. Er wollte ein neues Auto kaufen und fühlte sich ein wenig schlecht…

 

Warum?

 

Nun, er hatte sich seinen neuen Wagen bereits ausgesucht und mit dem Händler einen Preis verhandelt, inklusive Ankauf seinen jetzigen Wagens für noch 10 Tsd. Euro (ich verzichte bewusst auf die Nennung von Marken).

Allerdings lag ihm im Magen, dass er dem Händler etwas verschwiegen hatte:

 

Der Wagen machte von Zeit zu Zeit merkwürdige Geräusche aus dem Motorraum, einmal kam es sogar zum Anstieg der Temperaturanzeige und zwar laut seiner Aussagen so sehr, dass er sicherheitshalber anhielt und wartete. Danach fuhr der Wagen normal weiter. Was blieb, sind die immer wieder kehrenden „komischen Geräusche“ und er vermutete schlimmstenfalls einen drohenden Motorschaden.

Er überlegte nun, ob er dem Händler von seinem Verdacht berichten sollte oder nicht.

 

Ich riet ihm das zu tun, denn ich persönlich denke letztlich währt Ehrlichkeit am längsten, insbesondere auch in Geschäftsbeziehungen. Außerdem warf ich ein, wie er dazu stehen würde, einen Gebrauchtwagen zu kaufen um dann festzustellen, dieser ist nicht in Ordnung ist.

 

Er entschied sich letztlich trotzdem dagegen dem Händler davon zu berichten.

Er meinte, dieser habe ja den Wagen auf der Bühne gehabt und angesehen, er sei selbst Schuld wenn er nichts entdecke was kaputt sei und der neue Käufer seines Wagens habe schließlich Garantie!

 

Wie ist das mit der Ehrlichkeit in solchen Fällen, wie seht ihr das?

 

 

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09.12.2014 19:08    |    Bayernlover

Ich war bei meinem einzigen Verkauf bisher auch absolut ehrlich. Könnte sonst auch nicht ruhig schlafen - und einen guten Preis habe ich trotzdem erzielt. 1.700€ waren damals schon relativ viel für einen eher mäßig ausgestatteten 316i...


09.12.2014 19:28    |    1,3er-i

Ja ich bin ehrlich, obwohl ich mir oft aus Wut geschworen habe es denen gleichzutun die mich bei 70% meiner Autokäufe irgendwie irgendwo wegen irgendwas belogen hatte. Ich kann aber nicht, denn mein Gewissen lässt es nicht zu. Ich habe lieber ein ruhiges Gewissen und ein paar € weniger in der Tasche als ein paar € mehr und schlaflose Nächte. Bestimmt klang der vorherige Satz für einige lustig, aber zumindest ich kann es wirklich nicht mit mir selbst vereinbaren.


09.12.2014 19:33    |    Shibi_

Ja arglistige Täuschung ist der einzige Ansatzpunkt. Aber wie weißt man einem Verkäufer nach, dass er über die Probleme bescheid wusste? Solange er sie nicht aktiv verschleiert hat kann man kaum etwas nachweisen, da stellt er sich einfach dumm. Die Schweller sind durchgerostet? Wie hat denn das passieren können? Habe ich gar nicht bemerkt. Und die Bremsleitungen müssen auch alle getauscht werden? Tut mir leid, damit kenne ich mich leider überhaupt nicht aus.

Und schon steht man blöd da solange man nicht gerade von seiner Werkstatt die Bestätigung bekommt, dass sie ihn auf die Probleme hingewiesen haben.


09.12.2014 20:54    |    Textron

Ich habe bisher keins meiner 4 vorigen Autos privat verkauft. Den Stress und die Unsicherheit halte ich für nicht abschätzbare Risiken.

 

Bei der Inzahlungnahme des letzten Wagens stand im Ankaufvertrag "Vorschaden unbekannt" und ich bin auch nicht gefragt worden. Der Heckditscher war auch von der Fachwerkstatt gut repariert worden.

Zwei Wochen später stand der Wagen dann 500 km entfernt bei einem Kiesplatzhändler als unfallfrei zu einem Schweinepreis.

 

Beim jetzigen Fahrzeug habe ich den Händler gefragt, was mir denn die Vorbesitzer erzählen, wenn ich sie dann anrufen würde. Kein Problem, wurde mir gesagt. Und so war es auch. Nur: die brandneuen Ganzjahresreifen, die sie kurz vor Leasingende noch kaufen mussten, waren gegen alte Sommerreifen getauscht worden. Es gab dann neue Markenreifen (keinen Ling-Lang-Mist).


09.12.2014 21:04    |    rauschkugel10

@CentaXx

Zitat: "Eine Woche später gabs dann die Verkaufsanzeige: Lieblos hingeklatschte Bilder, der Preis war auf 300% des an uns bezahlten Preises angesetzt und die ganze Verkaufsanzeige war erstunken und erlogen. "Garagenfahrzeug", "1 Besitzer", "elektrische Spiegel", "Funkfernbedienung" (ja is klar, war sie mal - die Platine aus dem Schlüssel liegt aber mit defekten Microschaltern noch auf meinem Tisch :D ), "keine technischen Mängel", "kein Rost", "kein Unfall" (den ersten Unfall hatte er eine Woche nach dem Neuwagenkauf, war bekannt)" Ende Zitat

 

Den Autohändler würde ich wegen versuchten Betruges (wenn er das Auto noch nicht verkauft hat; ansonsten wegen vollendeten Betrugs) anzeigen. Das geht ja gar nicht. Versetzt euch mal in die Lage des armen Käufers. Keiner will so übers Ohr gehauen werden. Und nicht alles kann man auch bei gesundem Menschenverstand selbst überprüfen. Dem Autohändler gehört mal ein sauberer Denkzettel verpasst. Über Dinge wie "Garagenwagen" kann man ja noch streiten. Was ist ein Garagenwagen? Muss der immer in der Garage gestanden sein, oder nur eine Nacht beim Händler? Rost kann möglichweise beseitigt worden sein, ok. Aber "Kein Unfall" behaupten trotz Unfall - das ist eindeutig besch.....


09.12.2014 21:52    |    Ritter_Chill

@Shibi_: Ich muss sagen. ich bin froh, dass ich als Privatverkäufer nicht auch noch haftbnar gemacht werden kann für Mängel die 2 Monate nachher auftreten. Das wäre ja noch schöner. Kann aber deine Sichtweise verstehen. Wenn man von privat kauft muss man einfach Sachverstand mitbringen.

 

In meine nächsten Verkaufsanzeige werde ich jedenfalls schreiben, dass ich nicht an Händler verkaufe. So etwas muss ich mir echt nicht mehr antun. Das grenzt schon an "Ich nehm das Auto, wenn sie mir es schenken".


09.12.2014 23:50    |    nick_rs

Ich? Ähm? Wo hab ich denn meinen Heiligenschein hingelegt :rolleyes: :D

 

 

Zitat:

Ich habe bisher nur ein Auto verkauft aber das völlig ehrlich, habe die gesamte Geschichte der 4 Jahre in denen das Auto in meinem Besitz war erzählt und auf jede kleine Macke hingewiesen obwohl ich die hälfte der Probleme vermutlich problemlos hätte verschweigen können. Das Zickende Automatikgetriebe tritt zum Beispiel nur alle paar hundert bis tausend Kilometer auf, hätte man beim Verkauf auch problemlos verschweigen können. Bei einer Probefahrt wäre es ziemlich sicher nicht aufgefallen, falls doch einfach auf den nächsten Käufer warten... Aber dann hätte ich kein Ruhiges gewissen gehabt.

So kann ich ruhig schlafen mit dem Wissen, dass der Käufer über alles bescheid weiß was dem Auto fehlt.

Zu erwähnen wäre, dass du das Auto an @Markus_95 und damit an einen Freund verkauft hast, der schon vorher wusste auf was er sich einlässt und der weiß auf wen er zukommen muss wenn was nicht passt ;)


10.12.2014 08:11    |    100avantquattro

Zitat:

PIPD black

Wir haben damals das Auto meines Vaters günstig abgegeben....ein ehemaliger Kollege von ihm, der als Autohändlern nebenbei arbeitete...nach ein paar Wochen rief der Käufer an und fragte nach dem km-Stand bei Verkauf. Er hatte ihn mit 80.000 Km weniger gekauft.....

Naja, da ist vielleicht ein Verkäufer nächtelang rückwärts über den Firmenhof geheizt. Weiß man's? :D


10.12.2014 08:54    |    PIPD black

Ja genau.....und das Serviceheft, welches bis dato geführt wurde, war verschwunden bzw. konnte nicht mitgegeben werden.;)

 

Das ganze ist Ende der 90-er passiert, da stand Tachobetrug ja bekanntlich noch nicht im Strafgesetzbuch und der Passi von 1992 hatte noch nicht soviel elektronischen Schnickschnack, wo man mal eben schnell mit VCDS was auslesen konnte.


10.12.2014 09:08    |    Turboschlumpf6

Das größte Problem ist doch: Kaum einer kann wirklich etwas über den technischen Zustand sagen. Ich würde sagen, dass 90% aller Autofahrer einfach nur fahren und sich um rein GAR NICHTS am Auto kümmern.

 

Bestes Beispiel mein Bruder: Wenn der Wagen morgens anspringt, ist das für ihn gleichbedeutend mit 100% Funktionstüchtigkeit. Da werden Teile niemals vorzeitig getauscht oder irgendeine Wartung gemacht. Bremsen werden grundsätzlich bis zum völligen Versagen benutzt.


10.12.2014 09:13    |    PIPD black

Das passiert doch aber eigentlich nur, wenn die Wagen nicht mehr regelmäßig zum Service gebracht werden.

Selbst wenn man persönlich keine Ahnung hat, die Leute dort -selbst bei AhhTeeUhhh;)- weisen einen auf entsprechenden Verschleiß hin und können abschätzen, wie lange bspw. die Bremsen noch mitmachen.

Wer dann nicht reagiert, dem ist echt nicht zu helfen.


10.12.2014 09:30    |    Turboschlumpf6

Welcher Service? :)

 

Da wird gefahren, bis nix mehr geht. Und dann wird geflucht, wenn eine Rechnung zu bezahlen ist.


10.12.2014 10:28    |    Dortmunder 65

Zitat:

Da wird gefahren, bis nix mehr geht. Und dann wird geflucht, wenn eine Rechnung zu bezahlen ist.

Und dann sind es scheiß Autos und miese Hersteller.


10.12.2014 10:54    |    Turboschlumpf6

So ist es!


10.12.2014 16:01    |    Spurverbreiterung142

Oje, so viele Gutmenschen auf einem Haufen... ;)

 

Nach fast 2 Dutzend Gebrauchten in den vergangenen 23 Jahren und diversen Verkäufen sag ich ganz ehrlich, dass das Alles auch ein bisschen auf mein Gegenüber ankommt. Frei nach dem Motto, wie es in Wald reinruft... ;)


10.12.2014 16:24    |    Shibi_

Zitat:

Zu erwähnen wäre, dass du das Auto an @Markus_95 und damit an einen Freund verkauft hast

Hätte ich bei jemand Fremden nicht anders gemacht.


10.12.2014 18:45    |    Harhir

Bei uns muessen Haendler und Privatpersonen auf Gebrauchtwagen keinerlei Garantie geben. Es die Verantwortung des Kaeufers das Fahrzeug vor dem Kauf zu inspizieren. Wenn man nach dem Kauf Maengel entdeckt, ist man quasi selber Schuld. Daher verkaufe ich meine privaten Fahrzeuge ebenso.


10.12.2014 22:19    |    schrotti_999

Durch die jahrelange Freundschaft mit einem mittlerweile leider verstorbenen Gebrauchtwagenhändler ging schon so manches gebrauchte Auto durch meine Finger.

Als Käufer und Verkäufer.

 

Meine Erfahrung aus den Transaktionen sagt mir, dass die allermeisten Händler nicht allzuviel über das von ihnen angebotene Fahrzeug wissen. Am ehrlichsten ist der ganz normale Privatverkäufer, die unehrlichsten werde ich um Anfeindungen zu vermeiden, nicht nennen.

Als Verkäufer lasse ich den kaufinteressierten Händler selbst nach Fehlern suchen und nenne ihm nur Sachen die er sowieso sieht/findet, oder Dinge die man nicht verschweigen darf. Ein Händler macht es nicht anders und wer der Meinung ist, ein Händler erzählt ihm alles, ist selbst schuld.

Privatkäufern gegenüber versuche ich ehrlich zu sein, das heißt aber nicht, dass ich ihnen alles vorbete was irgendwann kaputt gehen könnte. Was definitiv kaputt ist, das ist kaputt und mit dieser "Wertminderung" kann ich beim Verkauf leben.

Als privater Nichtfachmann habe ich den Vorteil, dass ich nicht alles wissen muss.

 

Meine oberste Direktive ist: Verkaufe nie Bekannte ect, denn die halten dir selbst nach längerer Zeit noch völlig neue Defekte vor. Einer hat mich mal bekniet, ich solle ihm das Auto, einen ziemlich alten Fiesta mit kaum TÜV doch verkaufen. Danach tauchten mir unbekannte Mängel auf und ich konnte mir das Gemotze anhören. Das Lustige daran, ER ist Mechaniker! :(

NIE wieder !

 

Zum Thema ATU möchte ich noch sagen:

Die sind sooooo gut, dass sie sogar NICHT vorhandene Fehler finden und selbstverständlich auch sehr gerne ""kostengünstig"" beseitigen.

Der Fall ist recht aktuell, aus meiner Verwandtschaft und die angeblichen Fehler konnten weder ich selbst (und da die gute übervorsichtig ist und das Auto vor nicht allzulanger Zeit gekauft hatte) noch die Verkäuferwerkstatt bis auf einen nicht bestätigen.

Also nix Hörensagen böse ATU ect. ;)


11.12.2014 19:04    |    Fex666

Jedes Auto, auch Neuwägen schreibe ich im Kopf als Vollverlust ab, also ist mit der Verkaufspreis dann unterm Strich auch egal. Von daher kann ich es mir locker leisten ehrlich zu sein, weil ich nicht den letzten Cent rausquetschen muss.

Dabei bestehe ich immer auf einen Kaufvertrag, auf welchem ich auch alle mir bekannten Mängel aufliste. Dazu gibt es eine Reparaturhistorie, so lange sich das Fahrzeug in meinem Besitz befand inkl. aller Werkstattrechnungen und Kassenzettel von den Kleinteilen, die man mal schnell selber reingebastelt hat.

Ich schreibe nicht nur den Passus "Gekauft wie gesehen" in die Verträge, sondern immer: "Funktion und Verkehrssicherheit können nicht gewährleistet werden." Selbst wenn der Wagen dasteht wie aus dem Ei gepellt, hellsehen kann ich ja nicht, ob einem Marder am Vorabend nicht noch die Bremsleitungen geschmeckt haben.

Bisher hatte ich mit Käufern nie Ärger, und Autos die ich ortsnah oder auch an Bekannte etc. verkauft habe sind alle noch eine Zeit gefahren.

Die letzten beiden Autos die ich verkauft habe (Toyota Starlet BJ. 91 und Ford Focus TDDi BJ 2000) hatten beide große und teure Reparaturen hinter sich, aber auch noch teure Reparaturen vor sich, beim Toyota waren es alle 4 Radlager die gemacht werden mussten (richtig aua teuer bei der Gurke) und beim Ford eine gerissene beheizte Frontscheibe und die kompletten Bremsen.. Beide Käufer wussten um alle behobenen und noch vorhandenen Mängel und wussten auch, was finanziell auf die zukommt. Denn TüV hätte es mit den Mängeln nicht gegeben.

Den Ford sehe ich noch oft rumfahren mit frisch TüV, der hat den für 800 Euro wieder auf die Straße bekommen und hat so noch einige Zeit mit dem guten Stück vor sich, denn alles andere war ja schon repariert.

Ehrlich währt am längsten, wenn ich über die Straße gehe möchte ich mich wohl fühlen, und nicht Angst haben müssen, dass mir ein geprellter und frustrierter "Kunde" eine reinhaut. Und Händler bescheisse ich auch nicht, man sieht sich immer 2 mal im Leben ;-)


12.12.2014 07:14    |    Spurverbreiterung142

Na ja, trotz diverser Gebrauchtwagenverkäufe hatte ich nur selten Ärger danach. Am Besten sind die Motzer, die bei Kauf erst auf dicke Hose und Auskenner machen und sich hernach über lapidare Kleinreparaturen wie ne kaputte Türdichtung aufregen... ;)

 

Ehrlich bleib ich schon, aber ich bin auch kein Mechaniker und muss nicht jeden noch so kleinen Mangel kennen. Es sind Gebrauchte und damit muss man leben.


12.12.2014 07:47    |    pico24229

Ich mache es meistens so:

Mängel die bei Nichtbeachtung weitere Schäden am Kfz verursachen oder die besonders beachtet werden müssen nenne ich immer. zB Auto neigt zum Überhitzen. Ich will ja nicht, dass der Käufer das nicht beachtet, der Motor hopps geht und der dann wieder vor meiner Tür steht.

Andere Mängel wie zB Mängel am Fahrwerk oder so nenne ich nicht oder umschreibe nur grob.

 

In einer Anzeige nenne ich noch weniger Mängel. Aber wenn dann jemand anruft der von weiter weg kommt, dann rücke ich schon mit den Infos raus, damit er nicht umsonst kommen muss.

 

Einem Händler wie in diesem FAll würde ich auch nur etwas sagen wenn wirklich schlimme Mängel da sind.


12.12.2014 09:36    |    opelfanaustria

Hallo alle miteinander,

als ich voriges Jahr meinen Wagen beim Händler eintauschte, erzählte ich ihm von einen Frontschaden incl. Fotos, Gutachten und Rechnung von der Reparatur. (über € 5000.-)

Es hat ihn einfach nicht interesiert.

3 Monate später war der Wagen um € 3000.- über den Einkaufspreis verkauft.

 

Gruß Stefan


12.12.2014 15:01    |    schrotti_999

Zitat:

3 Monate später war der Wagen um € 3000.- über den Einkaufspreis verkauft.

Dann hast du ihm das Auto halb geschenkt, und/oder er war saufrech und hat einen stock Blöden gefunden. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

 

Die Preisregion wäre auch noch interessant, denn bei 30000.- sind 3000 nicht viel, bei 5000.- sehr viel.


12.12.2014 17:13    |    opelfanaustria

Eher zweiteres. :)

Ich bekam für das Auto € 11500.-, incl. € 1000.- Eintauschbonus. Händlereinkaufspreis lt. Eurotax wären € 9900.-

Gruß Stefan


14.12.2014 22:38    |    HeinzHeM

Ach ganz einfach: von dem Zustand meines Autos hängt mein Leben ab. Also halte ich es technisch immer topfit. Vor dem Verkauf lasse ich den Wagen (auf Kosten des Käufers) auch gerne von der Dekra checken.


24.01.2015 08:31    |    Chattengau

Nach etlichen Gebrauchten und so lustigen Geschichten wie einem Austausch-Getriebe für meinen Polo 86 C (Ende 1980 er J. verbunden mit anschl. Verfüllen mit VW-Rennsport-Getriebeöl !...und es "ging" anschl. immer noch nicht flüssig), 2-maligen Austausch von Lenkgetrieben (Golf III + V), einem Austauschmotor (Golf V), einer Komplett-Wandlung (Golf V) und anderen "KLeinigkeiten" steht für mich weiterhin nur der Gang zum FH an. Offiziell beschissen - verbunden mit einer 1-jähr. Gebrauchtwagen-Garantie - führt zu einem Sicherheitsgefühl, auf welches ich nach meinen Erfahrungen nicht verzichten möchte. Der von mir geplant in Zahlung zu gebende Wagen wird auf Herz und Nieren geprüft - entweder ich akzeptiere das Ergebnis - oder gehe zum Nächsten (sehen, was der "findet"). Es gibt genügend Geschichten, in welchen der Privat-Käufer eine Std. später wieder vor der Tür steht und fluchend Dinge zum Besten gibt, die man selber eigentl. wußte. Diesen Ärger halte ich mir vom Leib - siehe oben.


24.01.2015 10:06    |    Bayernlover

Oder man kauft halt solide Autos :D


24.01.2015 11:23    |    HeinzHeM

Jedes Auto braucht ein Mindestmaß an Pflege um solide zu bleiben.


24.01.2015 12:52    |    Bayernlover

Aber auch eine gute Grundsubstanz. Irgendwelche Motorschäden bei 30.000km oder das 5. Lenkgetriebe bei 120.000km kann man auch mit schlechter Pflege nicht entschuldigen.


24.01.2015 16:53    |    aero84

WTF?


24.01.2015 16:57    |    Dynamix

Du fährst Saab, sowas kennen nur Fahrer von Autos die von uns kommen :D


24.01.2015 17:12    |    aero84

Ich hatte ja auch schonmal auch drei in Deutschland hergestellte Autos... die waren qualitativ noch besser als die Saabs. War aber auch ein Stern drauf.


24.01.2015 17:17    |    Dynamix

Das müssen aber alte Benz gewesen sein ;)


24.01.2015 19:12    |    aero84

w123 und w126, ja.


24.01.2015 19:19    |    Dynamix

Siehste mal, das waren auch noch richtig gute Mercedes ;) Meine Hauswirtschaftslehrerin (ja, sowas hatten wir noch!) fuhr so ein Ding. Uralt aber das Teil lief und lief und lief und lief. Der war damals schon uralt :D


30.09.2020 09:48    |    _RGTech

Ich habe bei allen Verkäufen bisher (immer privat, nie Inzahlungnahme) die groben Mängel komplett angegeben. Also die tatsächlich wertmindernden.

 

Golf: Unfallschaden, Rahmen verzogen.

C180: Beginnende Roststellen, Unfallschaden repariert (vorn), Parkstreifschäden.

Scorpio: ... eigentlich war das ganze Auto ein Mangel :D also Rost, abgelaufene HU, Bremse VR fest, Wasser im Dach, ... die komplette Liste wäre zu lang geworden.

A4: Rost, Getriebe "hängt schief", Auspuffhalter notdürftig selbst gebraten.

Passat: Inspektionsintervalle "verlängert", d.h. statt jährlich eher zweijährig das Öl gewechselt (also quasi nach Longlife-Standard behandelt, obwohl er auf Festintervall programmiert war).

 

Absehbares, wie die weichen Stoßdämpfer am Passat (ich hätte sie schon ersetzen lassen, aber ich war ja nicht der Hauptfahrer), kommt dann beim Verkaufsgespräch. Wenn man merkt, dass es den Käufer interessiert. Wenn dem z.B. nur das Preisdrücken wichtig ist, dann stelle ich mich da drauf ein - und agiere entsprechend. Man braucht ja auch noch selber "Verhandlungsreserven".


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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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