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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

12.08.2012 00:25    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Autogeschichten

Ein Auto privat verkaufen? Das hab ich das letzte Mal glaub ich irgendwann Mitte der 90er Jahre gemacht...

Aber nun war es fällig, denn wir wollten unseren Fiat 500 -von meiner Frau beim Kauf Luigi getauft- an den Mann oder die Frau bringen.

Der 500er hat uns rund 40.000 Kilometer treu gedient und ist ein echt feiner Wagen, aber auf Dauer sind drei Alltagswagen für uns einfach Unsinn und da meine Liebste Anfang des Jahres den Golf bekam, stand nun fest das wir den Fiat abgeben wollen.

 

 

 

Außerdem kann man etwas extra Geld immer gut gebrauchen - Ideen hab ich da schon- und der Fiat 500 sollte doch noch einiges bringen, denn er ist top gepflegt, gut ausgestattet, absolut fit und auf dem Markt alles andere als unbeliebt.

Also machte ich mich daran die Preise zu checken und dann den 500er anzubieten:

 

Als ich die Verkaufspreise für ähnliche Modelle bei Mobile.de oder Autoscout prüfte war schnell klar, wir werden den Fiat dort einstellen. Einen professionellen Internetankäufer kontaktierte ich auch, der bot aber nur bescheidene 7500 Euro an.

 

Also wurde er bei den einschlägigen online Autobörsen inseriert und was passierte?

 

Zunächst mal etwa eine Woche lang nichts!

Dann auf einmal trudelten diverse Mails bei uns ein, der Inhalt war immer gleich:

In einer Mischung aus deutsch und englisch wurde der Verkaufspreis noch mal nachgefragt und Interesse an dem Wagen bekundet, Kaufgrund war immer das genau dieser Wagen der Traumwagen sei, den man unbedingt bei sich in Spanien oder Italien haben wolle.

Dann wurde bestätigt, dass der Wagen gekauft wird und vorgeschlagen, einen Scheck zu schicken.

Sobald dieser von mir eingelöst ist und ich das Geld in Händen halte und alles ok ist, solle man nur eine Mail schicken und der Wagen würde umgehend durch einen Bekannten abgeholt.

 

 

Diese Masche ist relativ bekannt:

Der besagte Scheck wird eingelöst, meist ist er etwa um einen Tausender höher ausgestellt als der vereinbarte Kaufpreis.

Kurz darauf folgt eine Mail des vermeintlichen Käufers das er versehentlich falsche Zahlen eingetragen habe und man das überschüssige Geld doch bitte auf Konto XY zurück überweisen soll. Dann erscheint der „Bekannte“ und übernimmt den Wagen und die Papiere. Etwa vier Wochen später prüft die Bank den Auslandsscheck und stellt fest, dass er nicht gedeckt ist und fordert das Geld zurück. End vom Lied: Geld weg, Auto weg und den Tätern noch einen Tausender Bonus gezahlt.

 

Diese Mails lassen sich bei den Internetanbietern jeweils melden, aber kaum ist der eine „Käufer“ gelöscht, erscheint schon der Nächste auf der Bildfläche.

Es gab auch „echte“ Interessenten, die versuchten schon per Mail den Preis um mindestens einen Tausender zu drücken, ohne den Wagen überhaupt gesehen zu haben.

Nach zwei Wochen hatte ich genug von dem Stress und nahm die Anzeigen raus. Dafür inserierte ich den Fiat 500 nun in zwei Regionalzeitungen, jeweils am Samstag und es gab zwei Reaktionen.

 

Ein junger Mann wollte den Fiat 500 unbedingt so schnell wie möglich ansehen, fragte mich schon am Telefon Löcher in den Bauch und gab an, dann in etwa spätestens einer Stunde da zu sein...ich habe nie wieder von ihm gehört.

Der Zweite war ein älterer Herr, der den 500er seiner Enkeltochter zum 20. Geburtstag schenken wollte. Er war sehr versiert und im Vorfeld informiert, kannte sich mit den Preisen aus, fand unseren fair wenn der Wagen auch so sei wie beschrieben und kam am Nachmittag mit der Enkeltochter vorbei.

Aber das Mädel war von vornherein nicht begeistert, ihr gefiel schwarz nicht, sie wollte babyblau oder weiß....also wurde nichts daraus.

 

 

Ich informierte meine Liebste, dass ich aufgebe, keine Lust mehr auf diesen "Käse" habe und den 500er gelegentlich bewegen werde (ihn abzumelden und einzumotten fand ich Unsinn, bei nur etwa 400 Euro für Versicherung und Steuer im Jahr), parkte ihn in der Garage und das Thema war für mich erstmal erledigt...kommt Zeit kommt Rat und es lag ja kein dringender Grund vor ihn los zu werden, nur ein rein rationaler...

 

Bis letzte Woche meine Nichte anrief: Ihr Peugeot 106 aus 1995 hatte endgültig den Geist aufgegeben und der Fiat 500 ist ihr Traumauto und sie hat fleißig gespart...allerdings nicht genug für Luigi, sie hat nur rund 6000 Euro zusammen und wollte mich eigentlich fragen, ob ich mir ihr dafür bei einem Händler was passenden suchen könnte...

 

Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab mit meiner Liebsten gesprochen und nun hat meine Nichte bei uns noch ein paar "Restschulden", die sie bequem abzahlen kann und der kleine Fiat 500 ist in (sehr:)) glücklichen Händen und bleibt in der Familie!

 

Ich bin so am zufriedensten mit der Lösung, denn der kleine Luigi ist mir wirklich ans Herz gewachsen, er wird es gut bei ihr haben, da bin ich sicher!

 

Danke für`s lesen!


12.08.2012 01:23    |    M0tti

Schön zu lesen und ein schönes Ende.

Hatte mal versucht mein alten Swift zu verkaufen, aber da hat sich nie jemand drauf gemeldet...

Jetzt fährt meine Schwester ihn seit einem halben Jahr und ist hellauf begeistert.

 

Die Maschen der angeblichen Käufer aus Spanien kennt man. Ein Bekannter hatte etwas ähnliches mal mit einem Motorrad was er kaufen wollte. Dieses stand angeblich in Spanien, aber man könnte es - natürlich gegen Geld - nach Deutschland bringen.

 

Aber es ist bei euch ja alles gut gegangen. Der 500er hat eine neue und zufriedene Besitzerin und ist in guten Händen.

 

Grüße,

Motti


12.08.2012 01:36    |    schipplock

gut geschrieben.


12.08.2012 07:48    |    HyundaiGetz

Gut geschrieben und wieder eine Bestätigung für mich, dass es richtig war unseren 2003er Twingo beim Neuwagenkauf dem Händler zu verkaufen.

 

Beim Fiat 500 hätte ich allerdings gedacht das der Verkauf einfacher ist - eigentlich ist es doch ein recht beliebtes Modell.


12.08.2012 08:13    |    Maurer-Porsche

Ich habe auch erst 1 x ein Auto privat verkauft, einen alten Vectra. Bei mobile.de hatte ich auch kein Glück, niemand meldete sich. Letztlich ging das Auto durch 2 große "zu verkaufen"-Zettel in den hinteren Setenscheiben weg, Schriftgröße 48 mit allen erforderlichen Daten. Es meldete sich ein älterer Herr der 1 Haus weiter wohnt.

 

Moment mal, was ist denn das da für ein Spruch an der Seite: "Früher tötete man den Drachen und heiratete die Jungfrau, heute gibt es keine Jungfrauen mehr und man heiratet den Drachen" :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D Wo hast du den denn her? you made my day :)


12.08.2012 08:55    |    UHU1979

Meine C-Klasse war seinerzeit auch unverkäuflich. Der alte Vectra ging auch für "ein Äppel und 'n' Ei" an einen Exporthändler. Der - bei meinem Verkaufstalent ( :( ) erzielte Wertverlust der Fzg. war jeweils so groß, dass der Subaru min. 10 Jahre bleiben soll.


12.08.2012 09:14    |    Goify

Ich habe bisher drei Golfs privat verkauft, die trotz selbstbewusstem Preis innerhalb weniger Tage weg waren.


12.08.2012 09:16    |    Ie1234

Ich wollte 2005 einen Fiat Punto übers Internet verkaufen.

Also habe ich mich über die Preise informiert und das Auto in autoscout eingestellt.

Es kamen 5 oder 6 Anrufe, immer das gleiche Muster : 1. Satz "Was kannst Du am Preis machen."

Meine Antwort war ebenfalls immer die gleiche "Schaut euch das Auto doch ersteinmal an, dann können wir über den Preis reden."

Mich hat das einfach nur genervt. Habe dann eine andere Taktik eingeschlagen und das Auto etwas günstiger an einen Kollegen verkauft.

 

Dieses Jahr die selbe Vorgehensweise für den Punto meiner Frau. Ein Kollege suchte ein Auto für seinen Sohn, er hat den Punto für einen günstigen Preis übernommen.

Vielleicht hätte ich mit stundenlangem Geschachere irgendwo 300 Euro mehr bekommen, aber ehrlich gesagt hatte ich dazu absolut keine Lust.

 

Alternative war ein Exporthändler der solche Autos für Spanien sucht. Auch das ist normalerweise problemlos, allerdings sind die Preise auch sehr niederig.

 

So gesehen hatte ich 2 mal eine Win-Win Situation. Der Käufer hat ein vernünftiges Auto zu einem guten Preis bekommen und wir haben das Auto schnell und problemlos verkaufen können. Da kommt es auf die letzten Euro beim Preis nicht an.

 

Frank


12.08.2012 10:17    |    plaustri20

Mein Fahrlehrer hatte von 2009 bis 2011 auch einen Fiat 500. Auch als Lounge aber mit 100PS und in Weiß, der wurde nur im Sommer gefahren und da auch nur selten, da er entweder mit einem seiner Fahrschulautos 118d, 318d oder mit seinem Z4 unterwegs war. Als er in dann verkaufen wollte stand er 2 Monate auf mobile.de und er bekam die gleichen E-Mails wie du, Andi. Eines Sonntag Abends reif ein ganz begeisterter junger Mann an der ihn unbedingt haben wollte, der kam dann am nächsten Morgen und wollte gar nicht mehr verhandeln...

In letzter Zeit hat er wiedermal beim Fiat-Händler vorbeigeschaut "weil im sein Brötchenauto doch irgendwie fehlt", aber in der Konfiguration seiner Frau kostet er anstelle der 15.000€ von 2009 nun 17.500€, das ist ihm doch zu viel und nun überlegt er sich ein Piaggio Ape zu kaufen:D

Also pass auf Andi, das dir nicht das gleiche passiert...


12.08.2012 10:39    |    Andi2011

Mütti und schipplock,danke euch!

Maurer-Porsche ,dass freut mich doch:D

 

HyundaiGetz, beim Händler verkaufen ist auf jeden Fall die einfachste und sicherste Lösung.Als ich den Golf kaufte hatte ich erstmal nicht vor den 500er abzugeben, hab aber trotzdem gefragt, der Händler wäre aber nicht bereit gewesen den Wagen für mehr als 6500 Euro anzukaufen - und der Preis ist nun mehr als deutlich unter meiner Schmerzgrenze gewesen;)

 

Uhu,ich tendiere grundsätzlich auch immer dazu ein Alltagsauto möglichst neu oder als Jahreswagen zu kaufen und dann mindestens 8 oder besser 10 Jahre zu fahren, finanziell gesehen mit die schlaueste Lösung.

 

ie1234, ähnelt ja letztlich meiner Vorgehensweise.Das mit den Schilder im Auto hab ich auch noch gemacht, aber unsere Nachbarschafft war scheinbar mit Autos eingedeckt;)

 

goify,ob es am Golf lag?Der Fiat 500 ist auf dem Markt durchaus gefragt...

 

Plaustri,da Luigi ja in der Familie bleibt,kann ich oder meine Frau ihn ja besuchen wenn Sehnsucht aufkommt:D

 

Grüße

Andi


12.08.2012 10:40    |    norske

Ich habe eigentlich alle meine Autos privat verkauft.

Den ersten, einen Audi 80L, hatte ich in der Zeitung inseriert, der erste Interessent hat ihn gleich gekauft und das zu einem Preis der über meinen Erwartungen lag. Schwieriger war der Verkauf des Mercedes 230.6. Die Saufziege ging und ging zunächst nicht weg, nicht einmal die Fähnchenhändler wollten sich die Kiste auf ihren Platz stellen. Erst beim dritten Besuch des Gebrauchtwagenmarktes im Autokino in Köln Porz konnte ich die Karre mit einem ordentlichen Preisabschlag an einen Türken verkaufen. Beim BMW 1600touring reichte ein Zettel im Fahrzeugfenster: Freitags Abends rein geklebt, Samstag Nachmittag war das Auto zu einem sehr guten Preis verkauft.

Das Opel Kadett C Coupé wurde ich durch die beiläufige Anmerkung, dass ich mich von dem Auto trennen wollte los. Es ging für den gleichen Preis weg, wie ich es gekauft hatte. Der Mercedes 200D ging in den Schrott (siehe „Die Wanderdüne“ im Short Cuts Blog) und der BMW 320 konnte auch problemlos verkauft werden.

Der beste Verkauf war allerdings der des Jeep Grand Cherokee. Eigentlich wollte ich das Auto nicht unbedingt verkaufen, allerdings konnte ich dem Angebot eines belgischen Zigeuners nicht widerstehen, der mich bei etwa 120 km/h auf einer belgischen Autobahn neben mir herfahrend fragte, ob das Auto zu verkaufen sei. Der Preis stimmte und mein Jeep war plötzlich Belgier…

Ach ja, alle Verkäufe fanden ohne die bekannten Internet-Plattformen statt… ;)

 

Grüsse

Norske


12.08.2012 10:52    |    Bert Benz

Interessante Erfahrungen. Fehlende Optionen: Zettel im Autofenster und Zettel in den großen Einkaufsmärkten (kostet nix und bringt regionale Kontakte).

 

Man muss aber auch die Käufersicht sehen: einen FIAT (eher ungeliebte angeblich unzuverlässige Marke) von privat ohne Händlergarantien, totales Nischenmodell/ Frauenauto, dazu in der für den 500er sehr unglücklichen "Farbe" schwarz, also ich hätte da auch Null Interesse gehabt.


12.08.2012 13:23    |    mitwisser

Also ich fand die Lösung beim durchlesen echt cool :) Deine Nichte muss sich ja richtig gefreut haben.


12.08.2012 14:49    |    italeri1947

Lieber Andi,

das ist eine sehr gute Lösung mit viel Herz; das hätte ich genauso gemacht!

 

Ich habe bisher sehr viele Autos verkauft - gut, als Händler muss/sollte man das ja auch tun - und kann hier Dinge berichten... Was ich schon alles erlebt habe in 40 Jahren, da könnte man bald ein ganzes Buch darüber schreiben.

 

Ich hatte immer eine "Gammelecke" im Hinterhof, wo preiswerte Autos standen, die vom Zustand her zu gut für den Schrott waren, noch Rest-TÜV hatten und bei denen ich auch nach Prüfungen davon ausging, dass die nächste Plakette auch noch drin sein könnte. Dort war eigentlich alles zu finden, was zwischen 15 und 20-22 Jahre alt, noch prinzipiell akzeptabel, aber auch eher etwas für ganz anspruchslose Fahrer war. Vor vielleicht fünf Jahren stand dort ein Audi 80 B3 in einem Gold-Metallic, der etwa 200.000 Kilometer hinter sich hatte, noch ein Jahr TÜV-abgenommen und zwar verkratzt und verbeult, im Innenraum verraucht, aber technisch in Ordnung war. Für 350 Euro war er ausgeschrieben, 300 wäre die Schmerzgrenze gewesen. In den Autos lag niemals eine Preiskarte, sondern es lag ein Zettel darin, der kurz die Daten des Fahrzeugs wiedergab und den Verweis "Preis VHS - bei Interesse melden Sie sich bitte im Verkaufsraum" beinhaltete. Für diese Autos kamen oft etwas schräge Typen, manche haben bei uns regelmäßig solche Altfahrzeuge mit Rest-TÜV gekauft und kamen immer wieder, wenn die "Gurke" fertig war und die Nächste fällig wurde.

Wegen diesem Audi kam eines Tages ein Russe, der Interesse zu haben schien und den 80er sich ansah, eine Runde gedreht hat, wieder kam und mir einfach 500 Euro auf den Tisch legte. Ohne zu verhandeln, ohne wissen zu wollen, was der Audi kosten sollte - einfach 500 Euro in bar. Das hatte ich auch nur selten gesehen! So ging der alte goldene Audi dann für 500 Euro weg. Der Mann war sehr zufrieden mit dem Geschäft, ich natürlich auch.

 

Nun wieder zu deinem "Luigi" - ich freue mich, wenn er bei deiner Nichte in gute Hände kam und hoffe, dass sie noch lang Freude daran haben wird. Allzeit gute Fahrt für die junge Dame!

 

Ein schöner Artikel; wie immer!


12.08.2012 16:04    |    124er-Power

Diese Mails sind echt nervig, kenne ich auch alles, hab aber nie drauf reagiert. :o

 

Aber schön zu sehen, dass am Ende alles noch ein gutes Ende genommen hat. :)


12.08.2012 16:44    |    silverdreammachine

So ist es doch am schönsten, wenn ein Wagen, den man doch eigentlich gar nicht hergeben will, in der Familie bleibt...:p

 

Dagegen könnte ich es mir gar nicht vorstellen, meine alten Wagen hier und da in fremder Hand sehen zu müssen...:o- den alten Granada meines Vaters sah ich bis vor ein paar Jahren recht regelmäßig, nachdem er vorher einige Jahre spurlos verschwunden war...:eek:- In diesem Falle ging das aber sogar, denn der Wagen sah immer recht gut aus, das einzige, was nun bleibt, ist die Frage, wo er nun ist:confused:- ich nehme an, er wurde auf Dauer zu teuer...:(

 

Aber wenn das mit der Family nicht klappt, ist es mir generell lieber, wenn der Wagen weit weg kommt- meine Nissan z.B. gingen wohl direkt nach Afrika, das tut am Anfang weh, aber nach`ner Zeit denkt man an gute Zeiten zurück und den Rest kann man vergessen, wenn man den Wagen nicht mehr sieht...;)


12.08.2012 22:08    |    Andi2011

Moin,

 

danke für eure bisherigen Kommentare,auf einige möchte ich noch kurz etwas antworten:

 

Norske,danke für die Verkaufsgeschichten zu deinen Ehemaligen,das der BMW trotz der "Probleme" gut weg ging wundert mich noch nicht mal,die Geschichte zum Jeep ist allerdings wirklich kurios!

 

Bert Benz, die Variante mit dem Verkaufszettel im Supermarkt hätte ich sicher gezogen,wenn der Wagen unbedingt hätte verkauft werden müssen, ich bin anfänglich im Glauben gewesen, über das www wäre es der schnellste weg - falsch gedacht.

 

Hans,danke für deine ergänzenden Autohausgeschichten,ich kann mir lebhaft vorstellen,dass man da einiges erlebt.Ich habe meinen Schwiegervater schon einige Male begleitet,wenn er einen Wagen gekauft hat und insbesondere bei den "Raritäten aus der Garage" hab ich da auch schon einige "Verrückte" kennengelernt,allerdings aus der Käuferperspektive.

 

silver,ich denke es kommt immer darauf an,ob man zu dem Wagen sowas wie einen persönlichen Bezug hatte oder ob er eben nur ein Nutzgegenstand war.Ich habe durchaus auch den ein oder anderen Wagen in meiner Historie, dem ich wirklich nachtrauere.Als ich damals meinen Camaro verkaufte gab es durchaus einige Interessenten,aber der Wagen musste einfach an jemanden gehen, der mit 100% sympathisch sein musste;)

 

 

Nachdem Luigi nun bei meiner "kleinen" Nichte gut aufgehoben ist,meinte meine Liebste heute bei einem Ausflug zu mir,dass sie schon wüsste,welches Auto den jetzigen GolfVI beerben soll...ich zuckte kurz und fragte dann vorsichtig welcher Wagen es denn wäre.

Mit der Antwort habe ich allerdings nicht gerechnet: Ein VW Bus T2:eek::D

 

Grüße

Andi


12.08.2012 22:14    |    silverdreammachine

Andi, ich habe iwie zu allen meinen Autos einen persönlichen Bezug, und solange ich als Kind/Jugendlicher mitfuhr auch zu denen meiner Eltern...;)


13.08.2012 09:54    |    andis hp

Hallo,

 

schöner Bericht.

 

Mir geht´s ähnlich wie Silver, manchmal denke ich an verflossene Autos von mir, wie an verflossene Freundinnen. Da kommt immer der Gedanke:" Warum hast du den verkauft?"

So geht es im Moment. Ich frage mich in der letzten Zeit immer wieder: "warum hast du den Stilo Abarth verkauft?"

Vor allen Dingen wenn ich sehe, wie mir ungepflegte Exemplare immer wieder begegnen.

Meiner war ein Einzelstück 6 cm tiefer, 4cm breitere Spur mit 4flutiger Abgasanlage und einem offenen Sportluftfilter. Wahrscheinlich der einzige in Deutschland mit dieser Kombination (wahr damals schon verboten). Da hatte der TÜV-Prüfer geschlafen und als Kombi eingetragen!

 

Jetzt ist meine bessere Hälfte dauernd am Jammern, das der jetzige Panda HP alt genung wäre, und Zeit wäre sich was Neues anzulegen. Da bin ich aber strikt dagegen. Im Moment ist kein einziger Wagen auf dem Markt der meinen Wünschen entspricht und bezahlbar wäre. Ein Gebrauchter kommt eh nicht in Frage, da ich schon mehrmals da ins Klo gegriffen habe. Einzig ein Jahreswagen käme noch in Frage. Da ich aber Fan italienischer Autos bin ist die Auswahl momentan für mich nicht sonderlich groß.

 

Mfg

Andi

 

PS: Vielleicht wird´s doch ein Dacia Duster! Der hat mir von Anfang an zugesagt (aber nur in Braun-Metallic), aber da ist meine Holde dagegen. Sie findet in optisch einfach nur schei....benkleister.


13.08.2012 10:21    |    Andi2011

andis hp, ja es ist manchmal eine Last, wenn man bei der Fahrzeugwahl die bessere Hälfte mit einbeziehen muss:D

 

Grüße

Andi


13.08.2012 10:26    |    andis hp

Der einzige Ausweg wäre, wieder einen Zweitwagen anzuschaffen. Aber das ist bei uns Quatsch, denn ich fahre meistens einen Dienstwagen und meine Frau geht zu Fuß zur Arbeit (ca. 1km). Also wäre es kein "Fahr"zeug sonder ein "Steh"zeug.

Selbst der HP hat nach 4 Jahren erst 24.000 km drauf.

 

Mfg

Andi


13.08.2012 10:32    |    Andi2011

Das kann ich gut nachvollziehen,da ist der eigene Wagen ja wirklich nur für die notwendigste Mobilität da (hier könnte man ja wirklich sogar überlegen, den Wagen ganz abzuschaffen,da ist das Taxi im Bedarfsfall auf`s Jahr bestimmt sogar günstiger)

 

Grüße

Andi


13.08.2012 10:41    |    andis hp

Nenene....

wir wohnen in einem Dorf, und bis zur nächsten Stadt mit Einkaufsmöglichkeit und Ärzten sind´s mal eben fast 20km. Und Öffis gibts bei uns praktisch nicht. Keine Bahn und der Bus fährt nur morgens für Schüler und mittags aus der Schule wieder zurück.

Taxis nehmen mal eben schon 15€ für die Anfahrt, und sind dann noch keinen Meter gefahren. Da kostet schnell die Fahrt in die Stadt mal eben 35€ und zurück nochmal 20€.

 

Und am Wochenende ist man praktisch im Dorf eingesperrt ohne eigenes Auto.

Den Dienstwagen habe ich nur, wenn ich am nächsten Tag auch Dienst habe, der ist eigentlich nur für dienstliche Fahrten gedacht, nicht für Privatfahrten (Turnschuh-EDV von 3 Produktion- und Verwaltungsstätten). D.h. ich muß des öfteren mit meinem HP zur Arbeit fahren, hab dann aber auch öfters dann den Dienstwagen zu Hause.

 

Mfg

Andi


13.08.2012 18:57    |    Maurer-Porsche

Und wie siehts aus mit einem Roller als Zweitwagen? Z. B. den hier.


14.08.2012 12:39    |    HyundaiGetz

Und, was macht man bei Schnee mit einem Roller? Oder bei starkem Regen? Ein Roller ist sicherlich oftmals eine Alternative für die Stadt, wo es im Notfall ein gutes öffentliches Verkehrsnetz gibt - aber auf dem Land ist das keine wirkliche Option.


14.08.2012 12:53    |    Maurer-Porsche

Schönes Wetter = Roller, schlechtes Wetter = Erstwagen oder alte Gurke als Winterauto mit Saisonzulassung Nov-Apr


23.08.2012 11:26    |    Amen

Eigentlich ist Regionalzeitung immer ein guter Tipp. Ich vermute, dass hier die überzogene Preisvorstellung das Problem ist. 7500 ist schon ein ganz guter Kurs für so einen "alten" 500er, den man aktuell sicher für 10 - 12 T€ neu bekommt.

 

Aber eine schöne Geschichte - ich hoffe ihr wart fair in der Familie und die Schulden der lieben Nichte sind nicht zu hoch :D.

 

Amen


31.08.2012 11:44    |    freerando

ich hoffe für dich, dass du dir vertraglich zugesicherte besuchszeiten vereinbart hast :D :D :D


Deine Antwort auf "AUTOGESCHICHTEN: Mach`s gut Luigi - Vom Verkauf eines Fiat 500..."

Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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