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Toyota Celica, MR2, Supra Forum

MA70/71, W3,T23 & Co, ab 1973

173 Themen

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Toyota Celica (1970 - 2005)

Der Toyota Celica war ein Sportwagen, den Toyota von 1970 bis 2005 in insgesamt sieben Generationen produzierte. Auf der Tokyo Motor Show 1970 stellte Toyota erstmals das neue Fahrzeug vor. Zur Markteinführung war der Celica ausschließlich als zweitüriges Hardtop-Coupé erhältlich. Ab 1973 ergänzte das dreitürige Liftback-Coupé zusätzlich das Angebot. Für Vortrieb sorgten drei Ottomotoren mit 1,6 Liter Hubraum. Die Leistungen erstreckten sich von 58 kW bis 79 kW. 1975 überarbeitete Toyota das Modell und brachte es 1976 nach Deutschland. Der Celica wuchs in der Länge, um größere Motoren für den US-amerikanischen Markt ermöglichen zu können. In Deutschland ergänzte ein 2,0-Liter-Benziner mit 88 kW die Motorenpalette. Der Celica 2000 GT sollte Fahrzeugen wie dem Opel Manta GT/E oder dem Ford Capri Paroli bieten. Alle Motoren waren serienmäßig an ein 5-Gang-Handschaltgetriebe gekoppelt. Die zweite Generation des Celica bot Toyota von 1978 bis 1982 an. In Japan wurde zusätzlich das Modell Celica XX Supra angeboten, das später als eigenständiges Modell etabliert wurde. Die Firma Tropic fertigte Cabrio- und Targa-Varianten auf Basis des Celica. Ab 1982 produzierte Toyota die dritte Generation des Sportwagens. Nun konnten auch deutsche Kunden den Celica Supra mit dem 2,8-Liter-Ottomotor und 125 kW erwerben. Mit der Einführung des neuen Celica 1985 stellte Toyota das Modell von Heck- auf Frontantrieb um. Die Motoren wurden nun quer eingebaut. Das stärkste Modell dieser Celica-Baureihe war der Celica GT-Four mit permanentem Allradantrieb, Turboaufladung und 136 kW Leistung. 1989 brachten die Japaner die fünfte Generation auf den Markt, die unter dem spanischen Rallye-Fahrer Carlos Sainz zwei Rallye-Weltmeistertitel einfuhr. Die Active Sports-Version verfügte mit der Toyota Active Control Suspension über ein aktives Fahrwerk, das über einen Computer gesteuert wurde. Der GT-Four in der Carlos Sainz Limited Edition war mit 153 kW die stärkste Variante des Celica. Generation 6 erschien 1994 und verfügte serienmäßig über ABS und einen Fahrerairbag. Fünf Jahre später folgte die siebte und letzte Generation des Sportwagens. Das im Sharp-Edge-Design gehaltene Fahrzeug konnte jedoch die Erwartungen nicht erfüllen. Aufgrund fehlenden Absatzes stellte Toyota das Modell 2005 endgültig ein.

Toyota Supra (seit 1986)

Der Toyota Supra war ab der dritten Generation ein eigenständiges Modell im Toyota-Portfolio. Zuvor war das Fahrzeug eine Variante des Toyota Celica. In Deutschland wurde der Supra ausschließlich als Targa ausgeliefert. Der Kunde konnte zwischen einem 3,0-Liter-Turbo- oder einem 3,0-Liter-Saugmotor wählen, die beide die Kraft an die Hinterräder weitergaben. 1988 entfiel der Saugmotor und der Supra wurde optisch überarbeitet. Eine zweite Auffrischung erfolgte 1991: der Turbomotor erstarkte von 173 kW auf 175 kW. Die vorerst letzte Supra-Generation erschien 1993 auf dem Markt. Das deutsche Modell war abermals nur als Targa erhältlich. Der 3,0-Liter-Turbomotor verfügte über Aluminiumzylinderköpfe und entwickelte 243 kW. Da die Nachfrage nachließ, stellte Toyota den Export nach Europa bereits 1996 ein. 2002 lief der letzte Supra für den japanischen Markt vom Band. Berühmtheit erlangte der Supra Mk IV auch durch die The-Fast-And-The-Furious-Filmreihe. Nach 17 Jahren Marktabstinenz kehrte der Supra im Sommer 2019 zurück. Die fünfte Generation des Supra teilt sich die Plattform und das Reihensechszylinder-Aggregat mit dem BMW Z4 (G29).

Toyota MR2 (1984 - 2007)

Der Toyota MR2 war ein Mittelmotorsportwagen, der erstmals 1984 auf den Markt kam und sich an Fahrzeugen von Lotus und Fiat orientierte. Die erste Generation war als Coupé und Targa mit einem 1,6-Liter-Benziner erhältlich. Anfangs leistete der Motor 91 kW, nach der Ausstattung mit einem G-Kat 85 kW. 1990 erschien die zweite Generation des MR2 auf dem deutschen Markt. Während des zehnjährigen Produktionszeitraums wurde der MR2 insgesamt fünf Überarbeitungen unterzogen. Zur Auswahl standen zwei Motorisierungen mit 115 kW und 129 kW, später 125 kW. Die dritte Generation des MR2 wurde ausschließlich als Roadster hergestellt, die mit einem Hardtop ausgestattet werden konnte. Das 1,8-Liter-Aggregat leistete 103 kW. 2005 endete der Vertrieb in Deutschland, 2007 auch in Japan.

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