Sun Jul 27 16:56:37 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Elektroantrieb, Jugend, Lamborghini, Maschine, Praxis, Räng, schnell, Spaß, Technik, Tuning
...dann wird eben mehr Leistung rausgekitzelt. Aber zum Anfang zurück. Nachdem ich schon vor ein paar Wochen davon geschrieben habe, daß mein Lamborghini Countach auch im Serienzustand viel Spaß machen kann, war das aber irgendwann nicht mehr genug. Ich meine, dieses Modell ist nach wie vor das schnellste Modell aller Zeiten, das mit Mignonzellen (AA) läuft, hat zwei Motoren und läuft offiziell 31 km/h Spitze, aber irgendwie... mehr Leistung mußte her. [more] Die Frage war: Wie? Die Antwort was schnell gefunden: Mehr Spannung, statt 8 dann 10 Akkus. Also haben wir uns ans Werk gemacht. Zuerst sind wir nach Bremen zu Conrad gefahren, haben dort nach einem zusätzlichen Batteriefach Ausschau gehalten. Wir haben keines für zwei Mignonzellen gefunden, wohl aber welche für je eine. OK, geht auch. Also haben wir zwei davon mitgenommen. [bild=4]Nachdem wir zurückkamen, erstmal das nötige Kleinmaterial zusammensuchen und den Deckel ab. Zuerst wurde gesucht, welche Verbindung benutzt werden soll, um die beiden zusätzlichen Batterien dazwischenzuklemmen. [bild=10]Die richtige Stelle war schnell gefunden, diesen süßen Gaslötkolben an die Hand genommen und losgelötet. Die beiden zusätzlichen Batteriefächer kamen auf die Platinenabdeckung [bild=8]Das war dann das Ergebnis. Nun fehlte nur noch eine Isolierung, damit es zu keinem Kurzen kommt. [bild=11]Zum Isolieren wurde Heißkleber verwendet. Es kommt nicht drauf an, wie es aussieht, Hauptsache, die Funktion ist gegeben.
Das mag sein 🙂 [bild=1]Am Ende nur noch Deckel drauf und zuschrauben. Mit Absicht so verschaltet, daß ich die zusätzliche Batteiefächer notfalls überbrücken kann - wenn ich doch mal wieder mit 8 Akkus fahren will - oder mit 9, das geht auch 🙂 [bild=2] Nachdem der Lamborghini mit 10 Akkus bestückt war, erstmal anschalten. Kontrolleuchte leuchtet 🙂 [bild=3]Also rtaus mit uns, Probefahrt. Ergebnis: Der Lambo geht doch deutlich schneller als vorher. Die beiden Gänge wurden probiert und raus kam, daß der S-Gang so viel Endgeschwindigkeit brachte wie vorher der F-Gang, die Beschleunigung des S-Gangs wurde noch deutlich besser und jetzt konnte ich sogar auf trockenem Asphalt Pirouetten drehen 🙂 Vorher war da nicht dran zu denken. Der größte Vorsprung war allerdings im Bereich der Lenkung zu finden. Diese wurde deulich agiler. So eckiges Fahren war vorher nicht in der Form möglich. Die Tuningaktion hatte sich also wirklich gelohnt 🙂 [galerie] |
Sun Jul 27 02:28:45 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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anders, Elektroantrieb, Jugend, Kindheit, klein, Spaß, Technik
Das ist ein Ausschnitt aus dem Leben meines süßen, kleinen Toyota MR2 W1 🙂 [more] [bild=6]Wenn er groß ist, darf er auch allein raus 😉 Vielen Dank an Vooosn, daß ich diesen Toyota geschenkt bekommen habe. Bei mir ist er in guten Händen 🙂 |
Fri Jul 25 14:49:16 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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alles Mögliche, Alltag, Autobegeisterung, Ende, schnell., Tacho, Tachoskala, Technik
Wo soll euer Tachozeiger hinwandern können?Hallöchen Ich wurde eben durch diesen Artikel in HyundaiGetz's Blog angeregt, mal in die Runde zu fragen, wie Ihr Tachoskalierungen bzw. deren Ende am liebsten mögt. [more] [bild=6]Soll es wie hier in meinem Fiat Panda so knapp bemessen sein, daß der Zeiger regelmäßig aus der Skala wandert? [bild=5]Oder soll es wie hier in meinem Ex-Daihatsu Efi so sein, daß das Skalenende (wo in diesem Fall echte 189 km/h anlagen) gelegentlich erreicht, aber selten (starkes Bergab, Windschatten) überschritten wird? [bild=4]Hier sieht man das Skalenende leider nicht. Ich verrate es: Der letzte Strich steht bei dem Honda CRX AS VTEC für 235, die auf dem Tacho sehr selten erreicht und nie überschritten wurden. Knapp drunter - in dem Fall 230 - war aber eigentlich fast immer drin. Ist das so gut? [bild=2]Oder soll es so wie hier in meinem Mazda 323 sein, daß das Skalenende nie erreicht wird, sondern noch etwas (nicht viel) Luft ist? [bild=3]Oder ist da extrem viel Luft gern gesehen? Daß der Escort 1,4 auch in heilem Zustand nie 200, geschweige denn 240 km/h, erreicht hätte, dürfte klar sein. [bild=1]Oder ist das doch alles Ich bin gespannt auf Eure Meinungen 🙂 |
Thu Jul 24 12:40:23 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Alltag, Anfang, Ende, Erfahrungen, Escort, Ford, Mist, niemals wieder, Praxis, Schrott
…zumindest nicht, ohne Dir Schwiegermamis Opel auszuleihen. So meine Erfahrung. Aber mal von Anfang an: Es war Januar diesen Jahres, als unser damals einziges Alltagsauto namens Efi zunehmend muckte. Wenn warm, ging der Motor aus. Es war das Zündsteuergerät. Efi war also nur noch für kürzeste Strecken zu gebrauchen, nicht einmal zum Einkaufen innerhalb von Delmenhorst reichte es. An die Wege zur Uni oder zur Arbeit war nicht zu denken. Netterweise lieh uns meine Schwiegermami ihren Opel Astra. Da sie den aber auch irgendwann zurückhaben wollte, haben wir uns auf die Suche gemacht.[more] Mitte Januar bot uns ein Mitarbeiter der Werkstatt unseres Vertrauens (bis dahin) einen Ford Escort an. Er hatte nur 23 tkm auf der Uhr und sollte 1200 € kosten. So weit, so gut. Ich habe die Probefahrt gemacht und die lief sogar problemlos – war nur recht kurz, da der Tank ziemlich leer war. Auf Drängen von Purzel stimmte ich dem Kauf zu. Ich hatte Angst, daß ich sonst etwas noch Schlimmeres vorgesetzt bekomme. Wir bekamen die Papiere mit und beim Durchblättern derselben bekam ich zunehmend Bauchschmerzen. Der Originalbrief war nicht mehr vorhanden, in der Zulassungsbescheinigung waren 7 (sieben!) Vorhalter drin. Ich geriet mehr und mehr ins Zweifeln. Warum ich davon Purzel nichts sagte? Keine Ahnung. Purzel hat den Werkstattmannen auf jeden Fall Schlimmes angedroht, falls das Auto nicht läuft. [bild=2]Am 23.1. hab ich die Mühle auf mich (bessere Prozente) angemeldet. Purzel ist dann zu meiner Schwiegermutter gefahren, um ihr den Astra zurückzubringen. Ich bin dann mit Efi zu der Werkstatt gefahren, die Nummernschilder an den Ford angebracht und bin dann erstmal zum Tanken gefahren, wie gewohnt mit der linken Seite an die Säule. Leider war auf der ganzen linken Seite kein Stutzen zum Spriteinfüllen – scheiß Rechtslenkerkonstruktion, der is auf der falschen Seite… Von da aus ging es dann weiter nach Hause, wobei die Kühlwassertemperaturanzeige sich kaum regte. Normalerweise müsste ein Motor doch warm sein, wenn ich 5 km fahre, oder? Na ja, vielleicht braucht n Ford länger, dachte ich. Efi war auch nur gerade mal eben warm, wenn ich von der Werkstatt kam. Purzel ist also zu meiner Schwiegermama gefahren und hat mich mit dem Ford allein gelassen. Ich hatte abends um 18 Uhr noch ein Seminar an der Uni und sollte Purzel dann abholen. Also bin ich zur Uni gefahren, bin sogar angekommen. Aber erste Probleme gab es schon: Die Temperaturanzeige bewegte sich noch immer nur ein Stückchen nach oben und kurz bevor ich ankam, mußte ich anhalten. Bis dahin noch kein Problem, aber dann mußte ich bei der Uni kurz beschleunigen und dann abbremsen, da ging der Motor aus, als ich die Kupplung trat und bremste. Mit Hilfe des 2. Ganges und der Kupplung habe ich den Motor wieder ans Laufen bekommen und konnte langsam auf den Parkplatz fahren und anhalten. Nach dem Seminar wollte ich dann Purzel abholen und fuhr dann auf die A293 und dann auf die A29 Richtung Norden. Die Temperaturanzeige war nach dem Seminar noch nicht wieder unten, nur etwas niedriger als beim Abstellen 1 ½ Stunden früher. Als ich auf der Autobahn war, ging die Anzeige wieder nur so weit hoch wie vorher. Irgendwann fing ich an, zu glauben, daß diese Stellung doch „warm“ bedeuten konnte, und ich ließ von der 3000/min-Grenze (gilt für mich immer bei nicht ganz warmem Motor) ab. Ich gab etwas mehr Gas, doch es tat sich kaum etwas. Das Ende der „Beschleunigung“ war bei ca. 3500/min auf dem Drehzahlmesser und 135 km/h nach Tacho erreicht. Mehr ging nicht. So dauerte es gefühlt ewig, bis ich endlich an der Abfahrt war. An der Ausfahrt wieder gebremst und kurz bevor ich an die Straße kam, ging wieder der Motor aus. Für die Übung mit dem zweiten Gang war ich dort offenbar schon zu langsam (ich hab’s ja versucht), als wollte ich den Anlasser betätigen. Ich versuchte, den Zündschlüssel nach rechts zu drehen, aber nichts tat sich. Das Ding ließ sich noch nicht einmal weiterdrehen. Nun stand ich da an der Haltelinie und kam weder vor noch zurück. Äääh, vor doch, denn es ging leicht bergab und bevor ich hier im Weg stehe dachte ich mir, ich laß die Karre lieber auf die Landstraße rollen. Dort habe ich zuerst den ADAC angerufen und noch während dieses Telefonats hat der Warnblinker aufgehört, zu blinken. Dauerleuchten in gelb war angesagt. Am nächsten Vormittag sind wir dann wieder zusammen zur Werkstatt gefahren. Purzel ist da reingestiefelt und hat direkt nach der Begrüßung den Chef gefragt „Was habe ich gesagt, wenn die Karre nich läuft?“ Zurück kam erstmal nur ein „Nee, ne?“, dasselbe wieder auf die Antwort „Doch!“ Nach einer Wiederberuhigung erzählte ich, was genau passiert ist und dann einigten wir uns erstmal darauf, den Ford einen Tag später mit einem Trailer abzuholen. Der Freitagmorgen lief dann so ab, daß der Mitarbeiter der Werkstatt mit dessen Auto und einem Anhänger hintendran und mit mir auf dem Beifahrersitz (Purzel mußte arbeiten) zu meiner Schwiegermama fuhr, um den Ford abzuholen. Komischerweise sprang der da sofort an 😕 und hat es aus eigener Kraft auf den Trailer geschafft. Auf dem Rückweg zur Werkstatt wurde ich nur noch vorwurfsvoll angeschwiegen, wohl auch deshalb, weil ich die Nummernschilder vom For abgemacht hatte und diese jetzt zu Haue lagen, also machte ich mich nach der Ankunft schnell vom Acker. Am Nachmittag kam ich zurück und der Ford stand auf der Hebebühne. Der Werkstattmitarbeiter war gerade am Anlassertauschen. Das verstand ich nicht ganz, da es erstmal darum gehen sollte, daß die Schleuder nicht ausgeht. Der Fehler war aber noch nicht gefunden. Einige Tage später hieß es, der Ford sei fertig. Ich fuhr dann dort in Schwiegermamas Astra mit einem guten Freund, dem User „Delmenhorster“ hin, um das Ding abzuholen. Dieser war bis dahin noch nie liegengeblieben, eigentlich nahm ich genau ihn mit, damit der Ford nicht wieder liegen bleibt – und falls doch, ist wenigstens die Statistik versaut 😉 Etwas befremdlich kam ihm der Stecker vor, der eigentlich für den Luftmengenmesser vorgesehen war und nur im Motorraum baumelte. Der Mechaniker (übrigens mit Meisterbrief) bezeichnete den Luftmengenmesser als „nur n Stück Draht“. Offensichtlich wusste der Typ nicht, wozu der gut ist 🙄 Selbst ich weiß das... Am nächsten Tag bin ich wieder zur Werkstatt hin. Die Leute warfen mir alle vor, ich hätte die Hydrostößel zerheizt. Ja, sicher, ich hab ja auch sonst nix zu tun 🙄 Ich meine, die wußten, daß ich Efis Drehzahlbegrenzer beim Vornamen kannte – und? Efi hatte mich bis dahin schon 100000 Kilometer, davon 99000 klaglos, ausgehalten. Außerdem hat der Ford bei mir nicht einmal die halbe Drehzahl dessen gesehen, was ich Efi manchmal zugemutet habe. Purzel glaubte den Leuten, daß ich das Ding zerheizt haben soll und bezahlte die Hydrostößel. Aber als das alles schon wieder zusammengebaut war, stellten sie fest, daß die Nockenwelle auch hin war. Sündenbock war schnell gefunden: Ich soll auch die zerheizt haben. Hallo? Geht’s noch? 😕 Auf jeden Fall wurde dann noch eine Nockenwelle besorgt. Diese paßte aber nicht. So kam es dazu, daß der komplette Motor gewechselt wurde. Purzel hat auch noch 200 € für den Ankauf eines Unfallautos mit „gleichem“ Motor bezahlt 🙄 Die Leute von der Werkstatt kamen nicht in die Pötte. Der Werkstattchef meinte, daß wir den Ford von dem Schwarzmitarbeiter gekauft hätten und er habe damit nichts zu tun. Wochen vergingen, als ich in die Reha mußte, war der Ford noch nicht fertig, so daß ich die Fahrt erst erfolglos mit Efi versuchte und an dem Tag noch für 400 € einen Fiat Panda (übrigens der private des Chefs, den er eigentlich nicht verkaufen wollte) kaufte, mit dem das dann ging – und der bisher über 9000 km zuverlässig lief 🙂 Als ich drei Wochen später aus der Reha zurückkam, war der Ford noch immer nicht fertig, der Werkstattchef war sauer auf den Mitarbeiter, da der Ford die Hebebühne blockierte. Kurz vor Ostern bekamen wir den Müll dann zurück. Purzel hat den Kasten noch einmal vollgetankt und ist damit zur Arbeit gefahren, weil ich den Tag den Panda brauchte. Am Abend klingelte das Telefon. Purzel war dran und wollte/mußte von mir abgeschleppt werden. Als ich an der Pannenstelle ankam, lief der Escort wieder nach dem Anlassen, konnte sich aber nicht auf eine Drehzahl einigen. Also Purzel im Escort vorweg, ich mit dem Panda hinterher, bis die Mühle 200 Meter vor dem Ziel wieder nicht weiterwollte. Also haben wir den Ford an den Straßenrand geschoben und erst einmal stehen lassen. Danach habe ich die Betankung noch hier eingetragen und war dann doch etwas erschüttert. Daß die Schleuder nicht gerade sparsam war, dachte ich mir. Aber 16,57 Liter Super auf 100 km? Die Werkstatt hatte inzwischen den Chef gewechelt, da der alte Chef aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen konnte. Dieser bestätigte mir aber noch, daß ich den alten Motor nicht zerheitzt habe, sondern stattdessen die Ölwanne eine Beule hatte, wegen der das Öl nicht richtig hochgepumpt werden konnte. Von den Leuten, die da noch waren, erfuhr ich, daß der Vorbesitzer des Ford doch einiges am Bockmist dort verzapft hat, alle inklusive dem Exchef waren sauer auf den, der uns den Ford angedreht hatte – aus den verschiedensten Gründen. Inzwischen hatte der da sogar schon Hausverbot. Zum Beispiel, daß der falsche Motor eingebaut wurde (1,3er statt 1,4er). Ich schnappte mir an einem der folgenden Tage die Anleitung, in der auch erkennbar sein müsste, welcher Motor drin ist. Immerhin: Der Motor war der „richtige“, aber ein Nachbar schaute mit mir unter die Haube und stellte fest, daß dieser nicht einmal richtig zusammengeschraubt ist. Diverse Schrauben fehlten und die Funktion des Öldeckels wurde noch immer von Papiertüchern übernommen. Zur Demonstration warf ich den Motor noch mal an, die Drehzahl schwankte zwischen 500 und 2000/min hin und her. Ein paar Tage später kam handbikeman mal wieder vorbei (eigentlich nur so) und er wollte sich das mal angucken. Er überredete mich, daß wir mal eine Probefahrt machen, also fuhren wir eine Runde damit. Die ersten paar Kilometer ging es, aber als ich wieder anhalten mußte, weil eine Vorfahrtstraße quer kam, ging wieder der Motor aus und ließ sich nicht wieder starten. Also standen wir da auf der Linksabbiegerspur und ich hatte schon mein Mobiltelefon in der Hand, um den ADAC zu rufen. Handbikeman sagte mir dann aber, ich müsse die Zündung aus- und wieder anschalten, und den Motor wieder anzulassen. Das funktionierte tatsächlich – aber wer denkt sich so einen Mist aus??? 😕 Ich fuhr noch einmal zu dem Verkäufer hin (kenne ja seine Privatadresse 😉) und setzte ihm mündlich und schriftlich eine letzte Frist, uns ein funktionstüchtiges, verkehssicheres Auto hinzustellen. In den Tagen darauf ging es Schlag auf Schlag: Ich kaufte mir meinen Dreitürer-Mazda, gab Efi in den Schrott, da ich langsam einsah, daß ein weiteres Am-Leben-Halten (wie von mir eigentlich angedacht) eigentlich Humbug ist. Außerdem habe ich schon ein Auto, das wie ein Oldtimer behandelt wird 😉 Am 1.5. lief die letzte Frist zum Reparieren (wie erwartet…) ab. [bild=3]Die letzte Frist, die ich dem Kerl gegeben habe, den Ford abzuholen und mir den (inzwischen auf 2637,22 € angewachsenen) Betrag zu überweisen, wird vorraussichtlich ungenutzt am 1.8.2008 abgelaufen sein, einen Termin beim Anwalt für die weiteren Schritte habe ich schon (5.8.). Währenddessen wächst hinter dem Escort schon eine Pflanze. Was lernen wir jetzt aus der Sache? Weiß ich auch nicht so genau. Mit fallen mehrere Möglichkeiten ein: Welche dieser Möglichkeiten inwieweit stimmt, möge jede(r) Leser(in) für sich selbst entscheiden. Möglichkeiten 3, 4 und 5 gelten für mich jetzt in jedem Fall. Jetzt würde es mich noch freuen, wenn Ihr mir irgendwie beistehen könnt. Purzel hat sich aus der Geschichte komplett zurückgezogen 🙁 [bild=1]P.S.: Will jemand nen Ford Escort Turnier EZ 1994 mit Airbag, Zentralverriegelung, Glasschiebedach, Anhängerkupplung, Servolenkung, Radio, schadstoffarm D3 durch Minikat und nur 23567 km auf der Uhr kaufen? Zur Abgasuntersuchung muß er im April 2009 wieder, zum TÜV im Mai 2009. Ist echt n tolles Ding 😁😎 Sorry, etwas Galgenhumor muß sein 😉 |
Wed Jul 23 12:20:41 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Alltag, anders, Autogröße, dolce vita, fiat, Fiat Panda, Humbug, Panda, Technik, Test
<iframe class="video youtube-player" width="425" height="355" type="text/html" src="https://www.youtube.com/embed/G_jGxv8Xo8o" allowfullscreen="1" frameborder="0"></iframe> Gestern habe ich es endlich geschafft, mal mit dem Fiat Panda nach Bremen zu kommen. Endlich habe ich das Video aufgenommen, das etwas zeigt, was die meisten Autos eben nicht können, mein alter Fiat Panda aber schon 😉 [more]Und das einfach, weil er so schön schmal (1,49m) ist 🙂 Achtet auf das Verkehrsschild am Anfang und dann genießt es 🙂 Diese Sache paßt - finde ich - auch sehr gut zu dieser Frage 🙂 Ach ja: Das Video hat der Handbikeman gedreht, ich war am Steuer. |
Wed Jul 16 02:40:30 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Anfang, damals, Highend, Klang, laut, Musik, Onkyo, Sony, T A, Technik
Hallöchen! Nachdem ich vor Kurzem über meinen HiFi-Kram im Mazda 323 und im Fiat Panda berichtet habe, kommt nun Meehsters Zuhause dran.[more] Fangen wir doch mal früher an: Früher hatte ich immer Pech mit meinem HiFi-Kram zu Hause. Nicht daß er schlecht war, eher daß er immer wieder durch einen Einbruch abhanden kam 🙁 - bis ich das erste Mal in einer relativ saicheren Wohngegend wohnte. [bild=16]Ich beschäftigte mich mehr und mehr mit dem Selbstbau von Lautsprechern, setzte auf die Bauweise der Transmissionline und das Paradestück ist hier zu sehen. Kunden (ja, ich konnte meine Kreationen auch verkaufen!) waren zwar eher für die etwas kleineren Modelle zu begeistern, aber hier wollte ich mal für mich aus dem Vollen schöpfen. Ich wollte Lautsprecher bauen, die den gesamten Hörbereich abdeckten. Ich gab damals ca. 1200 DM für Material aus und das Ergebnis konnte sich hören lassen: Linear bis 16 (sechzehn!) Hertz runter und im Hochtonbereich bis 30 kHz. Das macht echte 11 Oktaven 🙂 Leider ging es mir später finanziell echt besch... , so daß ich den ganzen Kram verkaufte und zu meiner Oma zog. Ende 2000 lernte ich dann meinen ersten Ehepartner kennen und zog auch recht schnell da ein. Zu den Zeiten des Kuriers habe ich für HiFi wenig Geld bezahlt - wozu auch? ich war eh wenig zu Hause und wenn, dann lieber mit Schatzi kuscheln als Musik hören. Ja ja, die Jugend 😉 [bild=9]Zu meiner Hochzeit im Mai 2002 bekam ich u.A. von meinem Stiefvater ein Paar Lautsprecher der Marke T+A geschenkt. Im Nachhinein sehe ich diese Lautsprecher als das Beste an der Hochzeit 😉 [bild=10]Die Lautsprecher sind vom Typ T+A Criterion T70, soweit ich weiß zu ihrer Zeit die kleinsten und billigsten Lautsprecher der Marke, Neupreis 999,-/Stück. Leider hatte ich damals nichts, womit ich die Lautsprecher hätte betreiben können. Doch eines Tages tingelte ich mit Hasi (wir nannten uns damals gegenseitig so) in einen Second-Hand-Laden und da stand etwas, was ich dann mitnahm: [bild=11]Eine von diesen uralten, breiten "Kompaktanlagen" stand da für gerade einmal 55 € rum. Ich verhandelte den Verkäufer noch auf 40 runter und da war sie meins. Klanglich war das Ding echt top, ich würde fast behaupten, es war klanglich besser als das, was ich jetzt hab. Der Plattenspieler brauchte noch einen neuen Riemen und meehstertypisch wurde so viel wie irgend möglich dran angeschlossen. In diesem Fall liefen Klang von Videorecorder, Playstation, MD-Rekorder und später DVD-Player über den einen Eingang 🙂 [bild=4]Irgendwann (da hatte ich Efi schon) bin ich mit meiner Freundin Melanie zusammen mal wieder in dem besagten Second-Hand-Laden gewesen und ich etdeckte einen Traum von Verstärker: Einen Onkyo A-8870 Integra für 225 €. Der Traum bezieht sich in diesem Fall auf das Preis-/Leistungsverhältnis. Vor allem, weil ich den Menschen noch auf 200 € runterhandeln konnte. Melanie konnte meine Begeisterung nicht ganz nachvollziehen, aber ich hatte jetzt eine Grundeinheit zum Aufbau einer neuen HiFi-Anlage. Bei ebay ersteigerte ich mir später noch: [bild=7]einen Tuner Onkyo T-4210 R Es wurden Onkyo-Geräte, damit ich sie über die zusammen mit dem Verstärker gekauften Systemfernbedienung fernbedienen konnte. [bild=8]Obendrauf kamen noch zwei Geräte von Sony: Ein MD-Rekorder MDS-JE 510 und ein DVD-Player DVP-NS330, die beide eigene Fernbedienungen hatten. [bild=3]So sah der ganmze Stapel dann ab Ende 2002 bis zu meinem Unzug von Bremen nach Delmenhorst aus 🙂 [bild=2]Das war dann die Draufsicht vom Sofa aus 🙂 [bild=1]Sylvester 2003/2004 kam noch etwas Zusätzliches in mein Wohnzimmer: Der Subwoofer aus Efi und die Monacor MKS-50, die jetzt im Panda sind, über Kondensatoren dahinter. Ohne Kondensatoren hätten sie die Nacht nicht überlebt 😉. 7 Stunden Lautstärkeregler des Onkyo-Verstärkers auf 12 Uhr und das Ganze an 2 Ohm - das führte dazu, daß tatsächlich Wärmeentwicklung spürbar war 😉 [bild=12]Mein (nicht mehr "unser"😉 erstes Wohnzimmer in Delmenhorst sah dann so aus, wenn es nicht aufgeräumt war 😉. Die T+As dienten in der Zeit als externe lautsprecher für meinen Schlafzimmerfernseher. Die Lautsprecher hier sind Typ [bild=17]Meehster BR-2117 V, also mal wieder etwas selbstgebautes bzw. -berechnetes. Die Gehäuse habe ich bei einem Tischler in Auftrag gegeben. [bild=18]Kurz nachdem Purzel hier eingezogen ist, wurden Wohn- und Schlafzimmer gegeneinander getauscht. Purzel hat auch noch eine Stereoanlage von Aiwa mitgebracht, die jetzt im Schlafzimmer die BR 2117 betreibt. Warum? Die Anlage ist nicht 4-Ohm-stabil und die T+A haben 4 Ohm, die Meehster dagegen 8 Ohm. [bild=13]Inzwischen sind zu den 5 vorhandenen Bautseinen zwei weitere hinzugekommen: Ein Surroundprozessor Onkyo ES-600 PRO, weil ich bei Filmen Surround haben möchte und ein Tapedeck Onkyo TA-6510 für Purzel. Ich habe für mich Cassetten schon 1997 abgeschafft und auf die MiniDisc gesetzt. Inzwischen ist beides nicht mehr up-to-date. Ach ja: Meinen Computersound leite ich über optisches Digitalkabel in den MD-Rekorder, den ich als D/A-Wandler mißbrauche und mein "berühmter" 28"-Computermonitor (Auflösung 1152x864) ist auf meinen Bildern auch zu entdeken 🙂 Ach ja: Ist das alles jetzt gut oder nur ein weiterer Beleg für die These "Meehster ist doch debil!"? Ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂 P.S.: Nach Teil 0 kommt Teil 1 😉 |
Mon Jul 14 22:19:33 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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anders, Benzin, Elektroantrieb, Escort, Ford, Maschine, Praxis, Schrott, Tanken, Technik, Umwelt
Hallo, Fans! Dieses Wochenende haben wir festgestellt, daß unsere Geldreserven recht knapp sind, aber wir definitiv diesen Monat noch die Autos tanken müssen. [bild=5]Da fiel mir ein: Unser Ford Escort Turnier hat erst 95 km seit dem letzten Volltanken zurückgelegt und bei einem 55-Liter-Tank müßte doch noch gut was drin sein 🙂Vorteil: Sowohl die fahrbaren Untersätze als auch der Ford hatten Superbenzin 🙂[more] Sorry, ein besseres Bild vom ganzen Escort hab ich nicht. Also haben wir (die User Delmenhorster, handbikeman und ich) überlegt, wie wir das Benzin da raus bekommen, ohne daß es zu schwierig oder eklig wird. Auf die richtige Lösung kamen wir (handbikeman und ich) auch mit Hilfe der Leute im MT-Chat nicht, dafür war es dort lustig 🙂 Am Samstag gegen Mittag traf ich mich mit Delmenhorster hier. Er als Maschinenbauer hatte offenbar Plan, wie das jetzt anzustellen war. Ich wurde dazu eingeteilt, Werkzeug rauszuholen (der Escort hat ja Hausverbot in meiner Garage 😉) Plan war, die Benzinleitung anzuzapfen und das Benzin in Kanister abzufüllen. [bild=2]Also hat er den Benzinschlauch abmontiertund ich hab nen Kanister in den Motorraum gestellt. Dann hab ich mich reingesetzt und die Zündung angemacht. Es kam aber leider nur ein kleiner Schwall und die Pumpe stellte sich ab 🙁 Es mußte also eine Lösung her. Immer wieder Zündung ein und aus kann es nicht sein. Wir haben nach dem Relais gesucht, das die Benzinpumpe ansteuert, dieses aber nicht wirklich gefunden. Aber wir sind ja nich doof 😉 Direkt verdrahten war die Lösung 🙂 [bild=4]Also habe ich aus meiner Kabelsammlung ein ausreichend langes Kabel geholt, er hat die Plusleitung zur Pumpe durchgeschnitten und das Ende mit dem Ende meines Kabels verbunden. Als nächstes das andere Ende meines Kabels durch den Innenraum des [bild=1]Nun habe ich die Spüritleitung in den Kanister gehalten und das Ganze gut festgehalten. Das war nicht ganz einfach, da die Leitung lieber in ganz andere Richtungen zeigen wollte. Es klappte aber dann doch mit etwas hin- und herbiegen 🙂 [bild=3]Nun mußte nur noch das Kabelende vom Beifahrerfenster an die Batterie angeschlossen werden und Benzin marsch! Jetzt mußte nur noch aufgepaßt werden, daß der Kanister nicht überlief. Kurz davor wurde dann das Kabel von der Batterie gezogen. Wegen schlechten Wetters haben wir die Sache schnell wieder sein gelassen und ich hab den Delmenhorster nach Haus gebracht. Am späteren Nachmittag kam dann der handbikeman und es ging weiter. Insgesamt haben wir 7 Kanister á 5 Liter abgefüllt, dann war der Escort-Tank leer und die Benzinpumpe griff ins Leere. Schade, ich hätte gedacht, daß nach 95 Kilometern mehr als 35 Liter von 55 übrig sind - selbst bei einem Ford Escort 1,4 |
Sun Jul 13 17:27:16 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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141A, 323, BG, Fiat, Fiat Panda, Humbug, Maschine, Mazda, Mazda 323, Panda, Räng, Technik, Test
Wer hätte bei Euch diesen Vergleich gewonnen?Hallo, Fans! Ich habe schon vielfach behauptet, daß jedes Auto besser ist als jedes andere, zumindest in einigen Punkten. Heute möchte ich mit dem (nicht?) ganz ernst gemeinten Vergleichstest zwischen unseren beiden Alltagsautos den Beweis antreten 🙂 Auf los geht’s los! [more] [bild=1]Beide Fahrzeuge sind rote Dreitürer, was in beiden Fällen eher von Nachteil ist. Hätte ich vielleicht doch den Panda mit meinem 323F vergleichen sollen? Nö, zählt nicht, der F ist kein Alltagsauto für mich. Die Vorteile des Fiat Panda liegen hier auf der Hand: Der Fiat ist 64 Zentimeter kürzer und durch das extrem kantige Design sehr viel übersichtlicher. Gerade nach hinten kann man bei dem Mazda im Vergleich zum Fiat nur ahnen, wo das Ende ist. Nach vorn hingegen ist der 323 deutlich näher an der vom Panda gelegten Meßlatte dran. [bild=13]Und dadurch, daß er so schmal ist, paßt er selbst zwischen Pfählen durch, die eigentlich eine Sackgasse mit Durchgang für Radfahrer von beiden Seiten manifestieren sollen 😉 [bild=4]Beide Karosserien sind so gut wie rostfrei, was im Ater von 15 (Fiat) und 17 (Mazda) Jahren nicht immer erwarten darf. Gerade Fiat war bei der Rostvorsorge ja nicht gerade großzügig. Gereicht hat es offenbar dennoch. Kofferraum: Beide haben eine hohe Ladekante (Kofferraumboden is deutlich weiter unten als Ladekante) und umlegbare Rücksitzlehnen. Beim Mazda sind die Lehnen geteilt, beim Panda lässt sich auch die Bank umlegen. Wenn alles ausgeräumt ist und die Sitze soweit wie möglich umgeklappt sind, eignet sich der Panda besser als LKW. Innenraum: [bild=3]Große Unterschiede offenbaren sich, wenn man in den beiden Autos Platz nimmt. Im Fiat sieht man an den Innenseiten der Karosse das lackierte Blech, wo der Mazda verkleidet ist. Auch sonst machen die Oberflächen und Materialien deutlich, daß der Mazda als Neuwagen mehr als das Doppelte gekostet hat. Die Sitze und die Sitzposition des Fiat sind nicht wirklich tauglich für längere Strecken, die Längsverstellung reicht nicht aus, daß ich mit meinen hohen Schuhen damit fahren könnte. Der Mazda bietet auf allen Sitzplätzen (hinten in der Mitte probiere ich gar nicht erst und betrachte beide als Viersitzer 😉) deutlich mehr Platz, was bei der Enge des Panda auch nicht weiter schwer ist 😉 Bedienung und Sicht: [bild=8]Beide Autos können hier auf ihre Weise punkten, schlecht bedienbar ist eigentlich keiner. Fiat hat in dem Panda gezeigt, wie man den Fahrlichtschalter perfekt anbringt. Bisher habe ich den Fahrlichtschalter an einem separaten Lenkstockhebel (z.B Audi 43) für das Nonplusultra gehalten, aber ein Schiebeschalter in der Mitte am Armaturenbrett ist mMn klar die bessere Lösung. Hinzu kommt, daß Fiattypisch der Lichtschalter in der An-Stellung verbleiben kann und sich das Licht beim Zündung ausschalten mit ausschaltet. Hier hat mal jemand nachgedacht. Dies ist ein Satz, der mir beim Panda vielfach über die Lippen kommt. Ein weiteres Beispiel ist, daß man Wischwasser auf der Scheibe verteilen kann, ohne daß der Wischer mitlaufen muß. Leider kennt der Wischer aber nur genau drei Stufen: Obere Raste aus, darunter Intervall und dann An. Mehr nicht Verschiedene Geschwindigkeiten? Luxus. Etwas unglücklich gelöst ist der Schalter für Fernlicht im Fiat. Auf der linken Seite vom Lenkrad sind zwei Lenkstockhebel, einer für Blinker (wie eigentlich immer) und darunter einer für das fernlicht. Leicht passiert es, daß man statt links zu blinken das Fernlicht einschaltet. Sie Sicht nach draußen ist bei beiden recht gut. Ich kenne da auch richtige Negativbeispiele. Beide haben keine zu breiten Säulen, nur die C-Säule ist für die Sicht nach hinten links und rechts bei beiden etwas zu breit. Im Mazda sind alle Säulen etwas dicker/breiter als im Fiat, aber das bleibt im Rahmen. In beiden sind die Fensterunterkanten ausreichend weit unten. Auch wenn es ruhig noch etwas weiter runter gehen könnte, das reicht aus. Motor, Getriebe, Fahrleistungen: [bild=6]Die Motoren sind beide Vierzylinder-Reihenmotoren, mehr braucht man dazu kaum zu sagen. Der Mazda läuft aber schon ein ganzes Stück ruhiger und kultivierter, während der Fiat-Motor etwas heiser und nervös wirkt. [bild=11]Im Panda ist das ungleich einfacher, da die Kupplung relativ leicht zu dosieren ist und der Motor nicht ganz so lebhaft ist. Was man lieber mag, ist und bleibt Geschmackssache. Bei mir wechselt das fast täglich. Bei den Getrieben ist die Sache klarer: Im direkten Vergleich ist das Mazda-Getriebe exakt und leicht zu schalten, nur Gang 3 braucht etwas mehr Nachdruck beim Einlegen. Das Fiat-Getriebe ist eher eines der hakeligen Art. Außerdem lässt die Synchronisierung des 3. Gangs entweder schon stark nach oder sie ist insgesamt unterdimensioniert. Die Abstufung der Gänge ist auch wieder grundverschieden: Der 323 besitzt ein sportlich abgestuftes Fünfganggetriebe, das meiner Meinung nach sogar etwas zu kurz übersetzt ist und die enge Abstufung ist meiner Meinung nach etwas zu eng. Eventuell ist das aber auch ein Tribut an die hohe Anhängelast. [bild=10]Zu den Motoren muß noch gesagt werden, daß beide eine „Aufwachdrehzahl“ haben, ab der zumindest in den Gängen 2 und 3 merkbar mehr Vortrieb herrscht, beim Panda viel deutlicher als beim 323. Im Panda merke ich selbst im 5. gang bei ca. 100 km/h ein sehr deutliches Aufwachen, im 323 muß ich selbst im 2. schon drauf achten, das geht da fließender. [bild=5]Die Fahrleistungen offenbaren einen mehr als deutlichen Unterschied. Das ist ja eigentlich selbstverständlich, wenn man sich mal die Leistungsdaten anschaut. Der Mazda hat fast die dreifache Leistung, mehr als das doppelte Drehmoment und fast den doppelten Hubraum. Klar, er wiegt auch mehr, aber der Unterschied ist nicht ganz so groß. Verbrauch und Tank: [bild=7]Es ist eigentlich klar, daß der Mazda mehr Sprit braucht, er ist halt in den Fahrleistungen dermaßen überlegen – und ich kann mich auch oft nicht beherrschen, das auszunutzen 😉. Der Fiat profitiert hier zusätzlich durch seinen Schongang. So komme ich bei Spritmonitor tagesaktuell auf schon unterschiedliche Werte. Links für 323 und Panda – welche aber nich soo unterschiedlich sind, wie es meine unterschiedliche Fahrweise mit den beiden vermuten lässt. Die Tankvolumen lassen bei entsprechender Fahrweise bei beiden Autos über 600 km Reichweite zu. 700 km halte ich bei beiden für machbar. Beim Tanken selbst gibt es wieder Unterschiede: Mazda hat hier fast alles richtig gemacht: Tankentriegelung mit einem Hebel neben dem Fahrersitz und Tanköffnung auf der linken Seite – nur leider etwas weit hinten, so daß ich zum Tanken dennoch aussteigen muß. [bild=12]Fiat hat den Panda eher auf Rechtslenker optimiert, da der Tankstutzen auf der rechten Seite sitzt. Leider braucht man hier zusätzlich noch einen Schlüssel (einen anderen als den Zündschlüssel), um den Tank zu öffnen. Auch beim Tanken selbst gibt sich der Mazda komfortabler. Wenn sich die Zapfpistole abschaltet, passen noch gut 6 Liter in den Pandatank, beim 323 sind es nur knapp 3 Liter, die auch nicht ganz so vorsichtig eingefüllt werden wollen. Sicherheit/Fahrverhalten: Das Fahrverhalten ist bei beiden recht gutmütig untersteuernd, auf irgendwelchen Heckmeck braucht man sich beim Panda nicht und beim 323 kaum einzustellen. Nur wenn man es etwas übertreibt, schwenkt das Mazda-Heck ziemlich plötzlich nach außen. Man kann es aber dann auch gut wieder einfangen. Das Fahrwerk des 323 kommt meinen Gewohnheiten eher entgegen als das des Panda. Ich fahre nämlich gern eckig 😁 Die Bremsen sind bei beiden sehr gut dosierbar, beim Mazda noch etwas besser als beim Fiat. In beiden kann ich die Blockiergrenze gut spüren. Allerdings kommt mir das Bremspedal im 323 recht weich vor. Sicherheitsausstattung sucht man bei beiden fast vergebens. OK, der 323 hat höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorn und der Panda hat Dreipunktgurte hinten, die damals noch aufpreispflichtig waren. Serienmäßig gab es nur Beckengurte, die ich noch aus dem Panda meiner Mutter kenne. ABS? Fehlanzeige. Als ich den Mazda kaufte, dachte ich, er hätte es, aber es gab das erst ein Modelljahr später – dann aber gleich serienmäßig für den GT. Fahrkomfort, Ausstattung: Jetzt muß ich wirklich überlegen, was der Panda hat. Hat er überhaupt etwas an Ausstattung, was nicht selbstverständlich ist? Scheinwerferhöhenverstellung war – glaube ich – 1993 schon Pflicht. Perfekten Fahrkomfort bieten beide nicht – soviel ist klar. Kurze Schläge lassen beide Fahrwerke recht ungefiltert durch, der Panda hoppelt zudem gern über Bodenwellen. Sobald es etwas ebener wird, lädt der 323 zum Cruisen ein, was ich die letzten beiden Tankfüllungen etwas sehr vernachlässigt habe. Daran hat aber auch die zur Verfügung stehende Kraft ihren Anteil, im Alltag hat man fast immer noch reichlich Reserven, was entspannend wirkt. Im Panda heize ich dagegen sehr, auch, um die unbequemen Gartenstühle bald wieder verlassen zu können. Mit dem Mazda irgendwo ankommen lässt mich immer wieder „Scheiße! Schon da!“ denken. In dem Fiat fast undenkbar. Die Heizung ist bei beiden ausreichend kräftig, im Panda geringfügig schwächer. Dafür ist die Lüftung im Panda recht laut und der Motor braucht seine Zeit, um der Heizung Wärme zur Verfügung zu stellen. Die 323-Heizung bollert schon nach gut einem Kilometer los und hat auch Lüftungsdüsen für die hinteren Fußräume. Kosten: Eigentlich ist es klar, was hier rauskommt: Der Panda ist ein automobiles Existenzminimum mit entsprechenden Kosten, der 323 ist (abgesehen vom extrem seltenen GT-R) das Topmodell der Baureihe und zwei Klassen größer. Daß die Kosten höher sind, dürfte da klar sein. Der größte Unterschied war und ist allerdings bei der Anschaffung zu finden, wo der Mazda mehr als das Doppelte verschlungen hat. Alle anderen Kosten liegen prozentual dichter dran. Daten, Meßwerte und Preise: ____________________________Fiat Panda 1000________Mazda 323 GT Länge/Breite/Höhe mm__________3408/1494/1420________4045/1675/1380 Leermasse/Zuladung kg__________700/450_______________1010/580 (1): Selbst ermittelte Werte Fazit und Siegerehrung: Beide sind jeweils in einigen Disziplinen besser oder schlechter als der Andere. Das Ergebnis kann ich daher nur als UNENTSCHIEDEN zählen. So, und nun Feuer frei! Ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂 |
Tue Jul 08 23:22:27 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Kommentare (58)
| Stichworte:
Aua, Erfahrungen, Heute, Krankheit, Mist
Heute benutze ich den Blog hier erstmals, um tagesaktuelles Geschehen aus dem Hause Meehster niederzuschreiben. Was ist passiert? Von vorne: Ich war duschen. Soweit nichts Besonderes, das mache ich jeden Tag. Als ich fertig war, griff ich mir wie jeden Tag mein Handtuch und begann, mir die Haare zu trocknen. Bis dahin wie immer. Auch daß ich mir das Handtuch turbanartig um den Kopf wickelte, ist der Normalfall. Als ich dann jedoch aus der Duschwanne aussteigen wollte, rutschte ich ab und fiel nach hinten über. Ich versuchte, mich noch an Heizkörper oder am Speigelschrank über dem Waschbecken festzuhalten, doch es nützte nichts. Ich fiel weiter und prallte mit dem Rücken auf die Kloschüssel. Von meinem Schmerzgeschrei wurde Purzel angelockt und stand mir zumindest erstmal bei. Die ersten paar Minuten konnte ich mich gar nicht bewegen, Purzel war kurz davor, einen Notarzt zu rufen, aber ganz langsam kehrte meine Beweglichkeit zu einem gewissen Teil zurück. Ans Aufstehen war noch lange nicht zu denken, und so bat ich Purzel, mich erstmal fertig abzutrocknen. Das konnte ich nämlich auch nicht mehr selbst und mir wurde kalt. Ich weiß nicht, wie lange es gedauert hat, bis ich meine Beine dann doch genug bewegen konnte, doch auch dann brauchte ich noch Hilfe, um ins Bett zu kommen, wo Purzel mich auch angezogen hat. Deutlich später konnte ich dann unter Schmerzen aufstehen Am Nachmittag hat Purzel nopch meinen Rücken fotografiert. Noch sieht es nicht so schlimm aus, aber ich werde mich darauf einstellen müssen, daß mein Rücken in den nächsten Tagen grün und blau sein wird. Schmerzen habe ich noch, es wird wohl eine Prellung sein. Immerhin habe ich mir nicht das Rückgrat gebrochen - was wir im ersten Moment befürchteten. Wie gut, daß ich eh schon krankgeschrieben bin... Und jetzt bemitleidet mich bitte alle! |
Sun Jul 27 23:01:23 CEST 2008 |
Achsmanschette51801
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Kommentare (79)
| Stichworte:
dolce vita, Gedankenexperiment, Maschine, Praxis, Tacho, Technik, Theorie, Wissenschaft
Was soll Euer Auto Euch anzeigen? Was ist wichtig?
Sicher ist nicht nur mir aufgefallen, daß die Instrumentierung der Autos doch recht unterschiedlich sein kann. Bevor ich aber nach dem "Warum?" frage, frage ich Euch lieber: Was soll für Euch im Optimalfall alles angezeigt werden? [more]Ich will mal an ein paar Beispielen verdeutlichen, was ich meine.
[bild=2]Reicht eine einfache Instrumentierung, die wie z.B. hier im Fiat Panda nur einen Tacho, einen Kilometerzähler und eine Tankuhr umfaßt? Könnte es noch weniger sein?
[bild=1]Sehr weit verbreitet ist diese Variante: Tacho, 2 Kilometerzähler, davon einer rückstellbar Drehzahlmesser, Tankuhr und Wasserthermometer, in diesem Fall des Daihatsu Charade ohne genaue Gradangabe. Auch einen zweiten Tageskilometerzähler habe ich in einer ähnlichen Konstellation schon gesehen.
[bild=3]Hier im Audi 100 ist zusätzlich noch eine große Zeituhr vorhanden.
[bild=4]Auf diesem schlechten (hab leider kein besseres 🙁)Foto der Opel-Kadett-D-Instrumente kann man kaum noch etwas erkennen. Ich verrate es mal: Zu Tank- und Wassertemperaturanzeige haben sich Zeiger für Bordspannung und Öldruck hinzugesellt.
[bild=5]Hier stattdessen Ladedruck des Turbos und Öltemperatur. Die Saugversion des Audi 200 hat statt der Ladedruckanzeige eine Verbrauchsanzeige.
Wie gesagt, das waren einige Beispiele, was angezeigt werden könnte. Auf Displays im Instrumententräger gehe ich an dieser Stelle mal bewußt nicht näher ein, da diese quasi universell sind und noch Sachen anzeigen können, die mir jetzt sicher nicht mehr einfallen 😉 Auch deswegen gibt es in meiner Auswahl die Möglichkeit "Weiteres" 😉
Auch ist an dieser Stelle vollkommen egal, ob analoge oder digitale Anzeigen oder wasauchimmer gewollt sind. Ich frage nur: Worüber wollt Ihr informiert werden?