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Meehsters gesammelte Erfahrungen

Willkommen in Meehsters Welt! Hier ist Platz für Erfahrungen, Erinnerungen, Theorien, Gedanken und Gedankenexperimente aus dem Hause Meehster - und vor Allem für Verrücktheiten ;)

24.07.2008 12:40    |    meehster    |    Kommentare (218)    |   Stichworte: Alltag, Anfang, Ende, Erfahrungen, Escort, Ford, Mist, niemals wieder, Praxis, Schrott

…zumindest nicht, ohne Dir Schwiegermamis Opel auszuleihen. So meine Erfahrung.

 

Aber mal von Anfang an:

 

Es war Januar diesen Jahres, als unser damals einziges Alltagsauto namens Efi zunehmend muckte. Wenn warm, ging der Motor aus. Es war das Zündsteuergerät. Efi war also nur noch für kürzeste Strecken zu gebrauchen, nicht einmal zum Einkaufen innerhalb von Delmenhorst reichte es. An die Wege zur Uni oder zur Arbeit war nicht zu denken. Netterweise lieh uns meine Schwiegermami ihren Opel Astra. Da sie den aber auch irgendwann zurückhaben wollte, haben wir uns auf die Suche gemacht.

 

Mitte Januar bot uns ein Mitarbeiter der Werkstatt unseres Vertrauens (bis dahin) einen Ford Escort an. Er hatte nur 23 tkm auf der Uhr und sollte 1200 € kosten. So weit, so gut. Ich habe die Probefahrt gemacht und die lief sogar problemlos – war nur recht kurz, da der Tank ziemlich leer war.

 

Auf Drängen von Purzel stimmte ich dem Kauf zu. Ich hatte Angst, daß ich sonst etwas noch Schlimmeres vorgesetzt bekomme. Wir bekamen die Papiere mit und beim Durchblättern derselben bekam ich zunehmend Bauchschmerzen. Der Originalbrief war nicht mehr vorhanden, in der Zulassungsbescheinigung waren 7 (sieben!) Vorhalter drin. Ich geriet mehr und mehr ins Zweifeln. Warum ich davon Purzel nichts sagte? Keine Ahnung. Purzel hat den Werkstattmannen auf jeden Fall Schlimmes angedroht, falls das Auto nicht läuft.

 

Am 23.1. hab ich die Mühle auf mich (bessere Prozente) angemeldet. Purzel ist dann zu meiner Schwiegermutter gefahren, um ihr den Astra zurückzubringen. Ich bin dann mit Efi zu der Werkstatt gefahren, die Nummernschilder an den Ford angebracht und bin dann erstmal zum Tanken gefahren, wie gewohnt mit der linken Seite an die Säule. Leider war auf der ganzen linken Seite kein Stutzen zum Spriteinfüllen – scheiß Rechtslenkerkonstruktion, der is auf der falschen Seite…

Da ich keine echte Lust hatte, die Karre umzudrehen oder so selbst zu tanken, ließ ich das machen.

 

Von da aus ging es dann weiter nach Hause, wobei die Kühlwassertemperaturanzeige sich kaum regte. Normalerweise müsste ein Motor doch warm sein, wenn ich 5 km fahre, oder? Na ja, vielleicht braucht n Ford länger, dachte ich. Efi war auch nur gerade mal eben warm, wenn ich von der Werkstatt kam.

 

Purzel ist also zu meiner Schwiegermama gefahren und hat mich mit dem Ford allein gelassen. Ich hatte abends um 18 Uhr noch ein Seminar an der Uni und sollte Purzel dann abholen. Also bin ich zur Uni gefahren, bin sogar angekommen. Aber erste Probleme gab es schon: Die Temperaturanzeige bewegte sich noch immer nur ein Stückchen nach oben und kurz bevor ich ankam, mußte ich anhalten. Bis dahin noch kein Problem, aber dann mußte ich bei der Uni kurz beschleunigen und dann abbremsen, da ging der Motor aus, als ich die Kupplung trat und bremste. Mit Hilfe des 2. Ganges und der Kupplung habe ich den Motor wieder ans Laufen bekommen und konnte langsam auf den Parkplatz fahren und anhalten.

 

Nach dem Seminar wollte ich dann Purzel abholen und fuhr dann auf die A293 und dann auf die A29 Richtung Norden. Die Temperaturanzeige war nach dem Seminar noch nicht wieder unten, nur etwas niedriger als beim Abstellen 1 ½ Stunden früher.

 

Als ich auf der Autobahn war, ging die Anzeige wieder nur so weit hoch wie vorher. Irgendwann fing ich an, zu glauben, daß diese Stellung doch „warm“ bedeuten konnte, und ich ließ von der 3000/min-Grenze (gilt für mich immer bei nicht ganz warmem Motor) ab. Ich gab etwas mehr Gas, doch es tat sich kaum etwas. Das Ende der „Beschleunigung“ war bei ca. 3500/min auf dem Drehzahlmesser und 135 km/h nach Tacho erreicht. Mehr ging nicht. So dauerte es gefühlt ewig, bis ich endlich an der Abfahrt war.

 

An der Ausfahrt wieder gebremst und kurz bevor ich an die Straße kam, ging wieder der Motor aus. Für die Übung mit dem zweiten Gang war ich dort offenbar schon zu langsam (ich hab’s ja versucht), als wollte ich den Anlasser betätigen. Ich versuchte, den Zündschlüssel nach rechts zu drehen, aber nichts tat sich. Das Ding ließ sich noch nicht einmal weiterdrehen. Nun stand ich da an der Haltelinie und kam weder vor noch zurück. Äääh, vor doch, denn es ging leicht bergab und bevor ich hier im Weg stehe dachte ich mir, ich laß die Karre lieber auf die Landstraße rollen.

 

Dort habe ich zuerst den ADAC angerufen und noch während dieses Telefonats hat der Warnblinker aufgehört, zu blinken. Dauerleuchten in gelb war angesagt.

Als nächstes rief ich dann Purzel an und den Wortlaut weiß ich noch: „Ja Moin! Ääh, kannst mal eben ein Warndreieck vorbeibringen, der Kerl hat das hier rausgenommen!“ Dieser Teil der Geschichte steht ja auch hier . Der ADAC kam, der ADAC-Mensch fand Einiges, was so nicht richtig sein kann. Der Deckel auf dem Öleinfüllstutzen war durch alte Papiertücher ersetzt worden und darunter war haufenweise Ölschlamm. Zum Laufen bekam er das Teil aber auch nicht. Also wurde das Teil auf den ADAC-Laster geladen und zu meinen Schwiegereltern gebracht. Schwiegermama lieh uns den Astra noch weiter und so fuhren wir damit wieder heim. Auf dem Rückweg holte ich noch Efi ab, die dort draußen parkte

 

Am nächsten Vormittag sind wir dann wieder zusammen zur Werkstatt gefahren. Purzel ist da reingestiefelt und hat direkt nach der Begrüßung den Chef gefragt „Was habe ich gesagt, wenn die Karre nich läuft?“ Zurück kam erstmal nur ein „Nee, ne?“, dasselbe wieder auf die Antwort „Doch!“

 

Nach einer Wiederberuhigung erzählte ich, was genau passiert ist und dann einigten wir uns erstmal darauf, den Ford einen Tag später mit einem Trailer abzuholen.

 

Der Freitagmorgen lief dann so ab, daß der Mitarbeiter der Werkstatt mit dessen Auto und einem Anhänger hintendran und mit mir auf dem Beifahrersitz (Purzel mußte arbeiten) zu meiner Schwiegermama fuhr, um den Ford abzuholen. Komischerweise sprang der da sofort an :confused: und hat es aus eigener Kraft auf den Trailer geschafft.

 

Auf dem Rückweg zur Werkstatt wurde ich nur noch vorwurfsvoll angeschwiegen, wohl auch deshalb, weil ich die Nummernschilder vom For abgemacht hatte und diese jetzt zu Haue lagen, also machte ich mich nach der Ankunft schnell vom Acker. Am Nachmittag kam ich zurück und der Ford stand auf der Hebebühne. Der Werkstattmitarbeiter war gerade am Anlassertauschen. Das verstand ich nicht ganz, da es erstmal darum gehen sollte, daß die Schleuder nicht ausgeht. Der Fehler war aber noch nicht gefunden.

 

Einige Tage später hieß es, der Ford sei fertig. Ich fuhr dann dort in Schwiegermamas Astra mit einem guten Freund, dem User „Delmenhorster“ hin, um das Ding abzuholen. Dieser war bis dahin noch nie liegengeblieben, eigentlich nahm ich genau ihn mit, damit der Ford nicht wieder liegen bleibt – und falls doch, ist wenigstens die Statistik versaut ;)

 

Etwas befremdlich kam ihm der Stecker vor, der eigentlich für den Luftmengenmesser vorgesehen war und nur im Motorraum baumelte. Der Mechaniker (übrigens mit Meisterbrief) bezeichnete den Luftmengenmesser als „nur n Stück Draht“. Offensichtlich wusste der Typ nicht, wozu der gut ist :rolleyes: Selbst ich weiß das...

Aber der Motor lief, also konnte es wieder losgehen. Ich mit dem Astra voraus und er mit dem Escort hinterher. Etwa einen Kilometer später gab es Lichtzeichen von hinten. Wir hielten an und ich hörte den Ford laut klackern. „Delmenhorster“ sagte mir, daß der Ford kaum noch Gas annahm, manchmal dann wieder doch. So fuhren wir – er voran – langsam wieder zurück zur Werkstatt.

 

Am nächsten Tag bin ich wieder zur Werkstatt hin. Die Leute warfen mir alle vor, ich hätte die Hydrostößel zerheizt. Ja, sicher, ich hab ja auch sonst nix zu tun :rolleyes: Ich meine, die wußten, daß ich Efis Drehzahlbegrenzer beim Vornamen kannte – und? Efi hatte mich bis dahin schon 100000 Kilometer, davon 99000 klaglos, ausgehalten. Außerdem hat der Ford bei mir nicht einmal die halbe Drehzahl dessen gesehen, was ich Efi manchmal zugemutet habe.

 

Purzel glaubte den Leuten, daß ich das Ding zerheizt haben soll und bezahlte die Hydrostößel. Aber als das alles schon wieder zusammengebaut war, stellten sie fest, daß die Nockenwelle auch hin war. Sündenbock war schnell gefunden: Ich soll auch die zerheizt haben. Hallo? Geht’s noch? :confused:

 

Auf jeden Fall wurde dann noch eine Nockenwelle besorgt. Diese paßte aber nicht. So kam es dazu, daß der komplette Motor gewechselt wurde. Purzel hat auch noch 200 € für den Ankauf eines Unfallautos mit „gleichem“ Motor bezahlt :rolleyes:

 

Die Leute von der Werkstatt kamen nicht in die Pötte. Der Werkstattchef meinte, daß wir den Ford von dem Schwarzmitarbeiter gekauft hätten und er habe damit nichts zu tun. Wochen vergingen, als ich in die Reha mußte, war der Ford noch nicht fertig, so daß ich die Fahrt erst erfolglos mit Efi versuchte und an dem Tag noch für 400 € einen Fiat Panda (übrigens der private des Chefs, den er eigentlich nicht verkaufen wollte) kaufte, mit dem das dann ging – und der bisher über 9000 km zuverlässig lief :)

 

Als ich drei Wochen später aus der Reha zurückkam, war der Ford noch immer nicht fertig, der Werkstattchef war sauer auf den Mitarbeiter, da der Ford die Hebebühne blockierte. Kurz vor Ostern bekamen wir den Müll dann zurück. Purzel hat den Kasten noch einmal vollgetankt und ist damit zur Arbeit gefahren, weil ich den Tag den Panda brauchte. Am Abend klingelte das Telefon. Purzel war dran und wollte/mußte von mir abgeschleppt werden. Als ich an der Pannenstelle ankam, lief der Escort wieder nach dem Anlassen, konnte sich aber nicht auf eine Drehzahl einigen. Also Purzel im Escort vorweg, ich mit dem Panda hinterher, bis die Mühle 200 Meter vor dem Ziel wieder nicht weiterwollte. Also haben wir den Ford an den Straßenrand geschoben und erst einmal stehen lassen. Danach habe ich die Betankung noch hier eingetragen und war dann doch etwas erschüttert. Daß die Schleuder nicht gerade sparsam war, dachte ich mir. Aber 16,57 Liter Super auf 100 km?

 

Die Werkstatt hatte inzwischen den Chef gewechelt, da der alte Chef aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen konnte. Dieser bestätigte mir aber noch, daß ich den alten Motor nicht zerheitzt habe, sondern stattdessen die Ölwanne eine Beule hatte, wegen der das Öl nicht richtig hochgepumpt werden konnte. Von den Leuten, die da noch waren, erfuhr ich, daß der Vorbesitzer des Ford doch einiges am Bockmist dort verzapft hat, alle inklusive dem Exchef waren sauer auf den, der uns den Ford angedreht hatte – aus den verschiedensten Gründen. Inzwischen hatte der da sogar schon Hausverbot.

Auch über den Ford selbst habe ich einige Horrorgeschichten zu hören bekommen.

 

Zum Beispiel, daß der falsche Motor eingebaut wurde (1,3er statt 1,4er). Ich schnappte mir an einem der folgenden Tage die Anleitung, in der auch erkennbar sein müsste, welcher Motor drin ist. Immerhin: Der Motor war der „richtige“, aber ein Nachbar schaute mit mir unter die Haube und stellte fest, daß dieser nicht einmal richtig zusammengeschraubt ist. Diverse Schrauben fehlten und die Funktion des Öldeckels wurde noch immer von Papiertüchern übernommen. Zur Demonstration warf ich den Motor noch mal an, die Drehzahl schwankte zwischen 500 und 2000/min hin und her.

 

Ein paar Tage später kam handbikeman mal wieder vorbei (eigentlich nur so) und er wollte sich das mal angucken. Er überredete mich, daß wir mal eine Probefahrt machen, also fuhren wir eine Runde damit. Die ersten paar Kilometer ging es, aber als ich wieder anhalten mußte, weil eine Vorfahrtstraße quer kam, ging wieder der Motor aus und ließ sich nicht wieder starten. Also standen wir da auf der Linksabbiegerspur und ich hatte schon mein Mobiltelefon in der Hand, um den ADAC zu rufen. Handbikeman sagte mir dann aber, ich müsse die Zündung aus- und wieder anschalten, und den Motor wieder anzulassen. Das funktionierte tatsächlich – aber wer denkt sich so einen Mist aus??? :confused:

Wir fuhren dann auf dem schnellsten Weg wieder heim und ich stellte den Ford wieder an der Straße ab. Hier auf dem Grundstück passte ja nicht, weil die vier möglichen Parkplätze noch von der abgemeldeten Efi, dem 323F, dem Panda und dem Lupo von handbikeman blockiert waren. Am nächsten Tag habe ich dann den Ford auf den „Besucherparkplatz“ geholt, aber diese Strecke hat er wieder nicht aus eigener Kraft geschafft :(

Und der qualmte extrem aus dem Auspuff, die Motorlager (ich hatte schon einmal einen Pleuellagerschaden und weiß, wie das klingt) klackerten ziemlich heftig, der zweite Motor ist wohl nach 352 Kilometern insgesamt auch fertig mit der Welt. Das erklärt irgendwie, wie so viele Halter und so wenig Kilometer zusammenpassen. Wenn ein Motor durchschnittlich nur 176 km hält…

 

Ich fuhr noch einmal zu dem Verkäufer hin (kenne ja seine Privatadresse ;)) und setzte ihm mündlich und schriftlich eine letzte Frist, uns ein funktionstüchtiges, verkehssicheres Auto hinzustellen.

 

In den Tagen darauf ging es Schlag auf Schlag: Ich kaufte mir meinen Dreitürer-Mazda, gab Efi in den Schrott, da ich langsam einsah, daß ein weiteres Am-Leben-Halten (wie von mir eigentlich angedacht) eigentlich Humbug ist. Außerdem habe ich schon ein Auto, das wie ein Oldtimer behandelt wird ;)

 

Am 1.5. lief die letzte Frist zum Reparieren (wie erwartet…) ab.

Am 2.5. war ich bei der Zulassungsstelle, um den Ford ab- und den Mazda anzumelden.

 

Die letzte Frist, die ich dem Kerl gegeben habe, den Ford abzuholen und mir den (inzwischen auf 2637,22 € angewachsenen) Betrag zu überweisen, wird vorraussichtlich ungenutzt am 1.8.2008 abgelaufen sein, einen Termin beim Anwalt für die weiteren Schritte habe ich schon (5.8.). Währenddessen wächst hinter dem Escort schon eine Pflanze.

Immerhin war der Kerl blöd genug, die Gewährleistung/Sachmängelhaftung nicht auszuschließen…

Ich behalte mir vor, ihn wegen Betruges und wegen der Schwarzarbeit anzuzeigen. Das hier habe ich nicht nur aus der Not, sondern auch mit aus Wut auf ihn gemacht, außerdem ist jetzt maximal ein Liter weniger im Tank als bei der Übergabe an mich damals ;)

 

Was lernen wir jetzt aus der Sache? Weiß ich auch nicht so genau. Mit fallen mehrere Möglichkeiten ein:

1. Kaufe niemals ein Auto, dessen Fahrgestellnummer mit einem „W“ beginnt!

2. Kaufe niemals einen Ford!

3. Kaufe niemals ein Fahrzeug von einem Kfz-Meister, das Du ihm nicht erst abschwatzen mußt!

4. Lasse niemals Purzel ein Auto kaufen!

5. Höre auf dein Bauchgefühl, wenn es schrei „Sein lassen!!!“

 

Welche dieser Möglichkeiten inwieweit stimmt, möge jede(r) Leser(in) für sich selbst entscheiden. Möglichkeiten 3, 4 und 5 gelten für mich jetzt in jedem Fall.

 

Jetzt würde es mich noch freuen, wenn Ihr mir irgendwie beistehen könnt. Purzel hat sich aus der Geschichte komplett zurückgezogen :(

 

P.S.: Will jemand nen Ford Escort Turnier EZ 1994 mit Airbag, Zentralverriegelung, Glasschiebedach, Anhängerkupplung, Servolenkung, Radio, schadstoffarm D3 durch Minikat und nur 23567 km auf der Uhr kaufen? Zur Abgasuntersuchung muß er im April 2009 wieder, zum TÜV im Mai 2009. Ist echt n tolles Ding :D:cool: Sorry, etwas Galgenhumor muß sein ;)


Ergänzung von meehster am 03.05.2010 04:41

Ich fasse mal die ganzen Updates zusammen, damit man nicht die ganzen Kommentare durchsuchen muß, um den weiteren Verlauf der Geschichte zu sehen.

 

Update vom 02.08.2008:

Der Kerl hat natürlich nicht bezahlt :(

Das weitere Vorgehen werde ich kommenden Dienstag mit meinem Anwalt durchkakeln, dann sehen wir weiter.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 

Update vom 06.08.2008:

Gestern war ich beim Anwalt und er sagt ganz klar, daß ich im Recht bin. Er schreibt den Kerl noch einmal an, droht mit gerichtlichen Maßnahmen und Strafanzeigen und wenn das nicht fruchtet, gehts das soon as possible vor Gericht bzw. zu Polizei.

 

Update vom 09.09.2008:

Ich war gestern beim Anwalt (eigentlich wegen der 323-Unfallsache ), und der Kerl hat ihm wohl geschrieben. Zwei Tage vor Fristablauf kam bei meinem Anwalt ein Schreiben an, das ich mal zitieren will. Unter einem "professionell" aufgemachten Briefkopf mit Wortlaut

 

Zitat:

**** ***********

KFZ-Mechaniker Meister

**********str. *** 277** Delmenhorst

stand:

 

Zitat:

Sehr geehrter Herr ******* ,

Ihre Mandantin hat Sie offenbar FALSCH informiert denn ich habe keinen Kaufvertrag mit ihr sondern mit ihrem Ehemann abgeschlossen.

Dieser kaufvertrag erfolgte Mündlich unter ausschluss jeglicher Gewähleistung .

Ein Rücktritt vom Vertrag ist somit nicht möglich.

Desweiteren hat Ihnen Ihre Mandantin auch wohl Verschwiegen das sie durch eigenverschulden den Origina l-Motor Mutwillig Kaputtgefahran hat.

Ich habe auf Kulanz einen Austausch - Motor eingebaut .

Die Kosten für den Motor Bezahlte Herr ****** den Arbeitsaufwand übernahm ich .

Auch diesesmal fuhr das Auto ohne jegliche Probleme .

Da es sich um ein Gebrauchtfahrzeug handelt können kleine Reparaturen auftreten das ist in Anbetracht des Alters und der Laufleistung normal .

Als Herr ****** mich aufsuchte weil das Auto keinen Leerlauf hatte (Def. Leerlaufventil) bot ich an dieses gegen Aufwand des Ersatzteils zu ersetzen dieses stimmte Herr ****** erst zu lies es dann aber nie erneueren .

Da der Kaufvertrag Ohne Rrückgaberechtund unter Ausschluss Jeglicher Gewärleistung geschlossen wurde betrachte ich die Sache als erledigt

MFG **** ***********

Die Rechtschreibfehler habe ich so übernommen, was mir nicht gerade leicht fiel ;)

 

Aber nun muß ich das Schreiben erst einmal zerpflücken:

1. haben Purzel und ich den Wagen gemeinsam gekauft. Beim Mazda 121 damals stand auch im im Kaufvertrag und Purzel hat das Geld überreicht. In diesem Fall hab ich die Hand gegeben und Purzel hatte das Geld in der Tasche. Wir haben gemeinsame Konten.

2. kann ein Händler (auch eine Privatperson, die sich als solcher ausgibt und nur deshalb "privat" ist, um keine Steuern zu zahlen) die Gewährleistung/Sachmängelhaftung mündlich ausschließen.

3. habe ich das Standgas nicht mutwillig während der Fahrt runtergedreht. Ich wüßte nicht einmal, wie ich das bei dem Auto machen soll, wenn ich vor der offenen Haube stehe...

4. wurden in der Reihenfolge Hydrostößel für 60 €, Nockenwelle für 50 € und Motor für 200 € erst beim zweiten Werkstattbesuch ausgetauscht - nachdem die Kiste vorher nur 3 km geschafft hat.

5. waren wir noch so nett, daß ich zugesagt habe, daß ich den Ford nicht wieder bewegen werde. Das haben wir aber nur einen Tag durchgehalten, denn Purzel ist mit dem Ford zur Arbeit gefahren und da mußte ich mit dem Panda und einer Anschleppstange kommen, um den Ford zu bewegen

6. Dieses Reparaturabgebot (angeblich Leerlaufventil) hat er nicht eingelöst. Es sah vor, daß er das Teil besorgt und das hat er nicht getan.

 

Was machen wir jetzt? Richtig: Wir warten die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung ab und dann klagen wir. Wir heißt in dem Fall der Anwalt und ich. Purzel hält sich jetzt aus der ganzen Sache raus :(

 

Update vom 17.11.2008:

Die Deckung ist durch und ich habe mich vergangenen Freitag mit dem Anwalt zusammengesetzt, um die Klageschrift aufzusetzen. Dabei habe ich den Anwalt auch auf diesen Artikel hingewiesen, der dabei eine gute Hilfestellung ist. Dazu habe ich ihm eine Liste der Namen, die ich hier nicht genannt habe, gegeben.

 

Spätestens sobald ich einen Gerichtstermin habe, melde ich mich wieder.

 

Update vom 10.03.2009:

Es rollt. Nicht das Auto oder was es darstellen soll, sondern das Verfahren. Inzwischen hat das Gericht dem Beklagten die Klage zustellen lassen und wir warten auf die Klageerwiderung. Mal schauen, was da kommt, ich erwarte da ja nicht viel für ihn sinnvolles ;) Eher etwas, was mir in die Karten spielt. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Versprochen.

 

Eins wollte ich aber noch sagen: Derzeit stehen zwei Fahrzeuge mit Hydrostößeln gier rum. Die beiden begleiten mich jetzt seit gut 14000 bzw. 12500 km problemlos. Und beide habe ich schon höher als bis 3500/min gedreht - sogar beide mehr als das Doppelte ;)

 

Update vom 23.04.2009:

Fleißige Leser meines Blogs wissen es sicher schon: Das Altmetall ist nicht mehr hier. Zwar nur selbst weggebracht und nicht von dem Verkäufer abgeholt, aber immerhin liegt mir mein Vermieter nicht mehr in den Ohren. Außerdem ziehen wir demnächst um und das Ding wollen wir definitiv nicht mitnehmen

 

Laut meinem Anwalt wird das Verfahren Mitte oder Ende nächsten Monats abgeschlossen sein.

 

Update vom 17.01.2010:

Ich habe Recht bekommen und der Kerl ist nicht pfändbar :( Der Ford ist inzwischen verschrottet.

24.07.2008 13:06    |    emil2267

autos,die für gewöhnlich immer laufen fangen bei der fahrgestellnummer immer mit W,bei den guten kommt noch nen AUZZZ nach :cool:

 

ich bin mit meinem fiestas(zuletzt auch ne kleine efi:) ) & mamis ollen essi (selbe baureihe,nur fliessheck) überall hingekommen,wie is zwar ne andere frage,aber funktioniert hats immer :D

 

hast da halt mal kapital in die sch...gegriffen,ob man da wie was machen kann,wird dir dein anwalt aber besser erklären !

kommt halt auch drauf an,wie der typ dir das auto verkauft hat,wars der eigentümer der werke selber hast gute chancen,aber wenns nen angestellter privat war siehts wohl braun aus,als privatperson muss man wohl keine gewährleistung ausschliessen ?!

 

ich würd an deiner stelle mal purzel gehörig zur brust nehmen,wenns sachen gibt von denen er mehr ahnung hat als von autos,soll er sich was einfallen lassen,wie ers wieder grade renkt :D:D:D ;)

 

wünsch dir aber trotzdem viel glück,dass de da irgendwie ohne grosses minus aus dem dilemma kommst ;)

ciaoT.!



24.07.2008 13:20    |    fruchtzwerg

Na ja gerade mit so alten Kisten würde ich beim Gebrauchtwagenkauf erst mal für 50 Euro einen Check bei Dekra oder Tüv machen, die sagen einem dann schon, dass der Wagen höchstens noch als Materialspender oder die Schrottpresse taugt, wenn man selber nicht den nötigen Sachverstand hat. Ein Glück hat mein Dad sehr viel Ahnung, weil er früher viel an seinen Rallyeautos geschraubt hat und so habe ich beim Gebrauchtwagenkauft immer einen "Sachverständigen" vor Ort.

 

Scheiße gelaufen! Ich drücke Euch die Daumen, dass ihr halbwegs glimpflich und mit möglichst wenigen Verlusten aus der Sache raus kommt.


24.07.2008 13:26    |    meehster

Ich arbeite dran und werde hier auch noch über das weitere Procedere berichten.

 

Als Privater Verkäufer kann man übrigens die Gewährleistung komplett ausschließen, als Gewerbetreibender kann man sie "nur" verkürzen. Im Fall, daß dies gelassen wird - wie hier - gelten die übrlichen zwei Jahre.

 

Schon mal Danke fürs Daumendrücken :)

 

P.S.: Ich hatte bisher zwei Audi Typ 43. Bei einem von denen begann die Fahrgestellnummer mit WAUZZZ - und in dem war der Wurm drin. Im anderen nicht ;)

Aber das wird Zufall gewesen sein, das mache ich auch nicht am W fest :)


24.07.2008 13:28    |    alrock01

Moin Moin.

 

Mehr Frauen braucht MT,dann hätten wir so glaube ich,mehr nette und lustig

geschriebene posts zu lesen.

 

Wenn Du dir die Möglichkeiten 4 und 5 zu Herzen nimmst sollte es in Zukunft

wenig Probleme geben.

 

Ein Auto hat vieleicht ein Seele,aber leider keinen Mund aus dem es sagen

kann,laß die Finger von mir.

 

So werden die armen Seelen vergewaltigt und können selber nicht dagegen machen.

 

Am Ende ist die Seele dann zerstört,und kann selber nichte dafür.

 

Letztendlich ist die Seele die dumme und nicht der Vergewaltiger,

egal in welchem Blechkleid die Seele steckt.:D

 

Welcher Preis schwebt Dir Vor?

 

MfG.alrock01


24.07.2008 13:38    |    meehster

Ich glaube, wirklich verkaufen kann ich das Ding nicht. Mir hat diese Woche jemand 50 € geboten - weil er den Klumpen Altmetall kennt... Nach der Tankaktion springt er ja auch nicht mehr an ;)

 

Die Sache geht jetzt ihren Gang mit Hilfe des Anwalts - ich glaube nicht daran, daß der Vorbesitzer freiwillig zahlt :(


24.07.2008 14:07    |    AR147

Kaufe niemals einen Ford, was ist das denn für ein unsinniges Fazit, wenn ihr euch mit Kusshand über den Tisch ziehen lasst, dafür kann Ford wohl nichts.


24.07.2008 14:13    |    DooMMasteR

aber das mit dem schluessel ganz zurueckdrehen um neu starten zu koennen kenne ich nicht anders

muss sich woh ei hersteller von zuverlaessigen motoren ausgedacht haben ;) selbst unser 91er Polo Diesel macht das net anders ;) under der laeuft wie ne eins..alle polo diesel sind 1A (wenn rostarm/frei) und nur zu empfehlen...aber die steuer ist schon nicht mehr schoen, die man dem staat zahlen soll :( deshab kommt er bei uns wohl weg und ein A2 pannenstatistikfueher kommt ins haus...wobei der polo noch nie liegengeblieben ist

selbst mit leerer batterie, bzw einmal ohne (wurde in polen geklaut) war er ueber 2 parkluecken hinweg von 2 personen wieder angeschoben und hat nicht gemuckt ;)

war schon lustig, dass sie das auto nicht geklaut haben aber die extra fett ausgelegt 75AH batterie schon :(


24.07.2008 14:13    |    meehster

@ AR147: Mag sein. Aber ich habe es ja auch "nur" als Fazitmöglichkeit in den Raum gestellt. Die Wahrscheinlichkeit, daß ich nie wieder einen Ford kaufen werde, ist aber schon sehr hoch ;)

 

@ DooMMasteR: Das mit dem Zündung aus zum Wiederanlassen kannte ich bis dahin nicht - und ich habe auch schon Motoren abgewürgt, auch Schwiegermamas Opel Astra.


24.07.2008 14:53    |    cng-lpg

Hallo,

 

Autos von Ford sind ebenso wie verschiedene andere mit entsprechendem Ruf nicht schlechter als VW, Toyota & Co. - sie werden nur oft schlechter behandelt und gewartet.

Übrigens ist gerade auch der Astra so ein Kandidat, der gerne mal überhaupt nicht gepflegt wird und dann nur Ärger macht.

Du hattest also einen ungepflegten Schrotthaufen, aber das ist nicht die Schuld des Herstellers!

Und bei wahrscheinlich 223000 km oder schon 323000 km (beides viel wahrscheinlicher als 123000 km; 23000 km sind sowieso ein Witz) sind die Mängel auch relativ. Nur warum kaufst Du überhaupt so eine alte Möhre für so einen Preis? Dafür gibt es das Nachfolgemodell in wirklich gutem Zustand!

Daß Dein Verkäufer gute Chancen hat, wegen Betrugs eines auf den Deckel zu bekommen, ist eine Sache, daß Ihr im mit dem Kauf eine phantastische Vorlage gegeben habt, die andere!

Also mach hier nicht Ford schlecht, sondern ärgere Dich über Deine Fehler. Denn Dein Stress lag weder am Auto, noch an Ford.

 

Gruß Michael


24.07.2008 15:10    |    alrock01

Moin Moin.

 

@Michael,Du sprichst mir aus der Seele!

 

Betrug nachzuweisen würde nur über den Km-stand funktionieren.

 

Schön währe,wenn der Kaufpreis an Meehster zurückwandert,

viel mehr ist,denke ich nicht drin-leider.

 

MfG.Alex


24.07.2008 15:12    |    Steman

Zitat:

Er hatte nur 23 tkm auf der Uhr

 

Iss doch voll normal bei nem 5stelligen Km-Anzeiger, bei 100000 kommt vorne ne extraziffer zum vorschein :cool: ;)

 

Aber mit Zündschlüssel zurükdrehen sollte eigentlich allgemeinwissen sein da die Benzinpumpe erstmal den Druck wieder aufbauen muß...


24.07.2008 15:13    |    meehster

Die Möhre hab ja nicht ich selbst gekauft, sondern mein Purzel. Ihr könnt Euch wahrscheinlich alle denken, daß Purzel von mir deswegen ziemlich angemeckert wurde. Hat vielleicht deswegen jetzt auch die Nase voll.

Daß man für das, was Purzel von unserem Geld dafür ausgegeben hat, auch etwas Anständiges bekommt, sieht man schon beim Blick in unsere Garage: Ein Fiat Panda für 400 € und ein Mazda 323 für 1000 € sprechen eine deutliche Sprache. Aber die habe ja auch ich ausgesucht ;)

Schwiegermamas Astra ist auch kaputtrepariert, da ist z.B. ein Getriebe vom Benziner drin und es ist ein Diesel...

 

Das mit Zündung aus und wieder an kannte ich bis dahin wirklich nicht - woher auch? Das mit der Benzinpumpe ist so Schwachfug. So gut sind meine Physikkenntnisse auch. Wenn der Druck da ist (Zündung an), ist er da. Wenn ich den Druck wegnehme und wieder neu aufbauuen muß, dann dauert das länger. Ich kenne es, daß ich nach dem Zündungeinschalten bis zu drei Sekunden warten sollte, bis ich anlasse.


24.07.2008 15:15    |    fruchtzwerg

Wieso lässt du denn deinen Hund ein Auto kaufen? *scnr* :D :D :D


24.07.2008 15:15    |    Steman

Hat ja wunderbar mit dem Getriebe geklappt :D

Wer das angestellt hatt sollt sofort erschossen werden!


24.07.2008 15:17    |    DooMMasteR

der hundename ist verwirrend

aber wenn der hund dann das auto faehrt wird doch alles klar ;)


24.07.2008 15:18    |    fruchtzwerg

Ich glaube deine Familie sollte generell die Finger von Autos lassen. Benzinergetriebe am Dieselmotor......

Bin gespannt was da noch so alles für Unglücke kommen werden.

 

:D


24.07.2008 15:20    |    meehster

Das Benzinergetriebe am Dieselmotor hat Firma HIRO in Friesland (oder da in der Nähe) verbrochen. Aber: Der Opel läuft wenigstens - wenn auch bei Tacho 160 der Drehzahlbegrenzer dem Treiben ein Ende setzt ;)


24.07.2008 15:23    |    fruchtzwerg

Die Schrauber bei euch im Norden sind ja echt abenteuerlich :D. Das ist wohl eine Spätfolge, dass viele Fischer bei sinkendem Fischbestand eine Umschulung zum Schrauber machen mußten oder so :D. Anders kann ich mir das nicht erklären ;).


24.07.2008 15:24    |    DooMMasteR

naja wenn man an nen 200PS benzinder das dieslegetriebe von nem 90-100PSler packt ist das kein ding (die alten 1.9er Gtriebe von den VW Dieseln wurden und werden oft von benzintunern benutzt, weil die ne ecke mehr ab koennen)


24.07.2008 15:26    |    GandalfTheGreen

ohjee was für ne gurke.

aber jetzt muss ich doch mal was sagen, auch wenn man Ford "nicht mag" das hat jetzt nix mit ford zu tun.

 

Das ist Betrug, aber da warst du nicht ganz unbeteiligt, auch wenn Purzel dich gedrängt hat.

Die Reihenfolge müsste so sein

1. Höre auf dein Bauchgefühl, wenn es schrei „Sein lassen!!!“

2. Nicht von Purzel drängen lassen.

 

Na passiert ist passiert, ich hoffe du verpasst dem Verkäufer nen saftigen Denkzettel, sowas ist nämlich unter aller sau.

Die Karre ist vielleicht noch ein Appel und ein Ei wert.

Damit kommt man weiter. (Appel und ein Ei essen und dann laufen.) :D

 

Aber FORD ist da echt nicht schuld, ein Motor der nicht richtig zusammensgeschraubt wird, und nur aus Ölschlamm besteht kann nicht funktionieren. Jau das Ding ist hinüber. Das arme Auto mag man da schon sagen.

 

Der kleine fiesta von meiner Ma ist jetzt 8 jahre alt. hatte etwas rost am radlauf, und die batterie war mal hin, aber das auto tut, weils halt nicht vergammelt.

 

wenn man einen vw so mißhandelt macht der auch schnell die grätsche

 

gruss

gandafl


24.07.2008 15:40    |    meehster

Die Fazitmöglichkeiten habe ich in der Reihenfolge aufgeschrieben, in der sie mir grade einfielen, ohne Wertreihenfolge.

 

Daß ich selbst an der Sitouation nicht völlig unschuldig bin, ist mir auch klar. Strafanzeigen werden gestellt, wenn der Kerl nicht bis 31.7. zahlt. Eine Woche hat er noch... Wenn ich dann das Geld noch nicht habe und der Klumpen Altmetall hier noch steht, werde ich die Justiz auf ihn hetzen...

 

@ Fruchti: Ich langsam auch nicht mehr...

 

@ DooMMasteR: Dieselgetriebe am Benziner - da habe ich auch mal etwas sehr Schönes erlebt. Und zwar war es ein Peugeot 205 XS mit 88 PS und Dieselgetriebe. Solche einen Spaß beim Fahren hatte ich vorher kaum :) Tempo 130 im 2. und 175 im 3. :D


24.07.2008 15:43    |    DooMMasteR

hehe wenn du wuesstet...

aber es gibt uerberall schwarze schafe :(


24.07.2008 15:45    |    meehster

Ja, leider :(


24.07.2008 17:24    |    BenutznameSchonVergeben

Wollt ihr eigentlich dieses Glücksspiel mit 20 Jahre alten Autos für nen paar hundert € noch weiter führen, oder euch irgendwann mal auch ne Edelkarre für 3-4tausend holen?


24.07.2008 17:38    |    alrock01

Moin Moin.

 

Diese ist ein Anschluß an PN,s mit Meehster und mir.

 

Mach Dir nichts draus,man lernt nie aus!

 

Nun ein Gedanke von mir,wo Ihr noch abgezogt worden seid.

Wenn ich Hydros. erneuere (auch bei deinem Model) habe ich die Nockenwelle

in der Hand während der Reparatur.

 

Und nun möchte mir der Schrauber erklären ,nach der Rep.stellt er fest das

auch noch die Nockenwelle eingelaufen ist???:cool:

 

In dem Moment hätte er bei mir schon zwei Hände am Hals:mad:

 

Sehr Merkwürdig ist auch,das bei dem Motor aus dem Unfall-fz

auch der Öldeckel fehlt,gebe ich zu bedenken.:confused:

 

Ich mache jetzt den Grill an,schaun wir ma was hier noch geschrieben wird.:D

 

Liebe nette Grüße an alle!

 

Alex


24.07.2008 17:57    |    meehster

Eben. Ich sollte mich ja nich drum kümmern, weil ich "immer nur Scheiß" kaufe (O-Ton Purzel) :rolleyes: Meine Proteste wurden ja nicht gelten lassen...


24.07.2008 20:19    |    _RGTech

Wenigstens hast du jetzt ein zündendes Argument, in Zukunft wieder selbst die Regie beim Autokauf in die Hand zu nehmen.:p

 

Zwei Dinge aber noch...

- ich kenne es eigentlich hauptsächlich von Nichteuropäern, dass der Tankdeckel links - sprich auf Fahrerseite - ist. Bei den meisten deutschen KFZ beispielsweise (mir fällt jetzt nicht mal ein Gegenbeispiel ein) sitzt er rechts.

Muss wohl aus Zeiten kommen, da noch Zapfsäulen so standen, dass man nicht rechts dran vorbeikam ( http://www.irbdirekt.de/daten/monudoc/bild/2512289a.jpg ) und man ja eh einen Tankwart von rechts springend hatte. Und das hauptsächlich in Linkslenker- und Rechtsfahrerländern, denk mal einer an ;)

 

- Sollte es je nicht möglich sein, den Rücktausch gutes Geld <-> Ford durchzuführen... so dürfte, genügend Zeit vorausgesetzt, ein Verkauf in Teilen auch nicht die schlechteste Methode sein. Von Karosserie und Motor mal abgesehen, klar...

Und wenn du dann wenigstens einen größeren Teil deiner Kosten (zumindest mehr als 50€, das ist ja selbst der Stahl schon wert) wieder reingeholt hast, kannst du dich vor der Verwertung am kläglichen Rest mit schwerem Gerät austoben... das macht den Ärger zwar nicht unvergessen, verschafft ihm aber Luft ;) :D


24.07.2008 20:34    |    meehster

Die beiden aktuellen Alltagsautos habe ich ausgesucht :) Wir brauchen ja zumindest wenn ich Uni hab zwei.

 

Mir fallen auch mehrere Autos aus D ein, die den Tank auf der richtigen Seite haben. Auf Anhieb nenne ich mal Ford Fiesta und Opel Agila. Wenn ich suche, finde ich sicher mehr :)

 

Das mit dem in-Teilen-verkaufen macht irgendwie Sinn. Ich werde es evtl. in Erwägung ziehen. Leider kann ich das mit dem Zerlegen eher nicht selbst schaffen, da bräuchte ich dann Hilfe. Aber abwarten. Vielleicht reicht mein Anwalt und das, was der macht, um den Kauf rückgängig zu machen. Notfalls helfen vielleicht auch diese netten Leute weiter ;)


24.07.2008 20:52    |    DieselFrank

Sorry, aber hab' herzlich gelacht,

 

dann fassungslos gestaunt

 

und wieder herzlich gelacht!

 

Schöne, humorvolle Beschreibung Deines (Purzels-) "Mißgriffs".


24.07.2008 21:00    |    meehster

Dieselfrank, das war meine Intention: Das Ganze mit etwas Humor würzen und auch mich selbst etwas auf die Schippe nehmen ;)

Das Leben ist ja schon hart genug und meine Wut ist ja nicht mehr in dem Maße da wie vor ein paar Monaten :)


24.07.2008 21:29    |    alrock01

Moin mal wieder.

 

Dein Auto in Teilen verkaufen macht leider keinen Sinn.

 

Welche Teile fallen Dir/Euch dazu ein?:confused:

 

Sitze,Arm-brett/Airbag?/Getriebe/Räder/Achsteile/Scheiben/Hauben,usw.?

 

Auf jedem Schrottplatz gibt es diese Teile für`n Appel un Ei.

 

Den Airbag darfst Du/Ihr "eigentlich"nicht verkaufen.

 

Was würde übrig bleiben-ein Wrack mit dem Du dich auch noch

herumärgern must.

 

Zerlegst Du das Auto,und verkaufst es in Teilen gibt es leider auch

§-en die sehr unangenhem sein können.

 

Aus den Augen aus dem Sinn,alles andere macht noch mehr Probleme.

 

Für die Zukunft bist Du dann schlauer.

 

Abhaken,und hoffen das der Anwalt kein Geld kostet=Lehrgeld!

 

Hoffe für Dich meehster das dein Anwalt fit ist,und der Verkäufer noch

keinen OE.geleistet hat.

Der OE kann leider auch noch nach einem positiven Urteil für Dich,

alles zunichte machen.

 

Liebe Grüße

 

Alex


24.07.2008 21:41    |    meehster

Wir sind rechtsschutzversichert und der Anwalt macht einen kompetenten Eindruck. Außerdem wäre dieses bei ihm schon das dritte Verfahren, die bisherigen wurden gewonnen :)

 

Und was das Zerlegen angeht: OK, ist vielleicht doch keine soo gute Idee.

 

Erstmal ist sowieso Abwarten angesagt. In der Nacht vom 31.7 zum 1.8. werde ich nen Kontoauszug holen, Termin beim Anwalt ist am 5.8. und bis dahin werde ich nochmal Zeugenaussagen sammeln ;)


24.07.2008 22:15    |    alrock01

Moin,joh.

 

Das Du dieses kleine Arschloch nicht von der Leine lassen sollst ist klar,

so war das von mir auch nicht gedacht.

 

Deshalb habe ich Dir auch ein paar technische Hintergründe zukommen lassen.

Für ein Verfahren relevant,wenn man weiß worüber man redet(Anwalt und Du)

 

Die Chancen das Du den Rechtsstreit gewinnst scheinen gut zu stehen.

 

Gewinnen ist schön,ist aber auch etwas zu holen?

 

Ist jetzt nichts zu holen,hast Du in Zukunft das Problem,das Du gutes Geld

schlechtem hinterwerfen mußt.(Gerichtesvollzieher bezahlen)

 

Trotzdem,Titel einklagen-kostet euch ja nichts.

 

Liebe Grüße!

Alex


24.07.2008 22:20    |    cng-lpg

Hallo,

 

wieso gibt es für Euch eine "richtige" Seite für den Tankverschluß? Und welche soll das sein? So aus dem Stegreif würde ich mal behaupten, daß es ebenso viele Modelle mit Tankdeckel links wie rechts gibt. Weshalb man eigentlich immer von links oder rechts an die Tanksäule fahren kann. Und - oh Wunder! - eben wegen der ungefähr gleichen Zahl an Autos mit linkem und rechtem Tankstutzen sind die Schlangen dort auch in etwa immer gleich lang.

Meist ist das ja auch recht einfach: Man sieht sich die Karosserie an nimmt die Seite mit der Klappe.

Außer man hat nach dem obligatorischen Käfer einen Opel Kadett C Coupé als zweites Auto und will das erste Mal tanken. Dann steht man dumm da, denn der hat weder links noch rechts eine Klappe im Blech. Und der Tankwart hat auch keine Ahnung. Hätte ich nicht irgendwann auf der Hutablage den Buckel bemerkt und dann den Tankdeckel hinter der klappbaren Lüftungsgitterimitation entdeckt, stünde ich wohl seit 1985 ohne Benzin an der Tanke... :rolleyes:

 

Gruß Michael

 

P.S.: Es gibt noch andere schöne Stellen bei Opel (besonders bei den besonders schönen Opel): Etwa hinter dem klappbaren hinteren Nummernschild...


24.07.2008 22:28    |    meehster

Ich denke, da ist was zu holen. Der Kerl schwimmt zwar nicht gerade im Geld, aber es reicht offnbar, um was zu holen :) Die Herrschaften wohnen in einem Reihenhaus und wenn ich das dann wegpfänden (lassen) muß, dann ist das halt so. Inzwischen kenne ich da keine Verwandten mehr.

 

Liebe Grüße!


24.07.2008 23:57    |    bruno violento

Du meintest, du willst meine Meinung dazu hören...

...Was soll ich dazu noch sagen? :p Richtig große Scheiße.

Ich hab auch die eine oder andere negative Erfahrung gemacht, aber mein Hass ist natürlich weder so ausgeprägt, noch so begründet wie deiner.

Solche Sachen passieren, aber das macht's auch nicht besser. Den Anbieter wg. Schwarzarbeit anzeigen solltest du aber nur, wenn dir auch an der Werkstatt nichts liegt, aber auch wenn sie nicht allzu kompetent und in Bezug auf ihre Mitarbeiter wählerisch wirkt, macht es den Eindruck, dass du die Schuld eher beim Anbieter siehst.

Da ist ja mal echt alles schiefgelaufen was schieflaufen kann...

Ich wünsch dir viel Glück was das Verfahren angeht, der darf damit nicht ungestraft davonkommen.

Ganz miese Nummer. Gerade bei jungen Leuten, Studenten, die sich aus der Not heraus eine so räudige Wanne kaufen, so über's Ohr zu hauen ist eine absolute Frechheit.


25.07.2008 00:07    |    meehster

An der Werkstatt liegt mir genau nichts mehr, ich habe jetzt eine andere Werkstatt gefunden, die gute Arbeit abliefert.

Das mit der Frechheit hast Du gut erkannt. Nichts Anderes ist das für mich. Und wie gesagt: Wenn ich nicht in einer Woche das Geld auf meinem Konto habe, dann ist Achterbahn. Dann ziehe ich wirklich alle zur Verfügung stehenden Register ohne Rücksicht auf die Grenzen des guten Geschmacks.


Deine Antwort auf "Fahre Ford und Du kommst nicht wieder…"

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