Fri Jan 16 18:18:17 CET 2009
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Achsmanschette51801
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Kommentare (39)
| Stichworte:
Gebrauchtwagen, Geld, Leben, Neuwagen, Suche, Technik, Theorie
Moin Moin! Nachdem sich im vorigen Teil 2 der Daihatsu Trevis als einziger Kandidat mit den Neuwagen-Listenpreisen inklusive notwendiger und gewollter Extras herauskristallisiert hat, ich aber mit dem Trevis als einzige Auswahlmöglichkeit - obwohl er die theoretischen Anforderungen erfüllen kann - nicht wirklich zufrieden bin, sehe ich mich nun bei den Gebrauchten um, [more]zu denen ich hier auch Tageszulassungen, Auslaufmodelle, Sonderangebote usw. zähle. Gleich von Anfang an habe ich den Toyota Prius ins Auge gefaßt, weil er mir vom Fahren und vom Komfort her doch sehr gut gefällt. Leider ist er aber zu mager ausgestattet, was mich zu der Erstellung dieses Freds führte. Inzwischen bin ich aber auch für andere Möglichkeiten offen. Bei Gebrauchten gibt es aber grundsätzliche Dinge zusätzlich zu beachten: Zum Einen sinkt mein Budget etwas, da der Aufpreis fürs Automatikgetriebe hier nicht mehr bezuschußt wird, zum Anderen gibt es auch klare Vorgaben, damit der Zuschuß bewilligt wird. Zum Beispiel (das ist die größte Einschränkung) muß der "neue" Gebrauchte mindestens 50% vom Listenneupreis (ich glaube sogar inklusive Extras) noch wert sein. Wenn z.B. ein Auto, das neu in der Liste für 25000 € stand, gebraucht jetzt 12500 € wert ist (oder kostet), dann kann ich ihn mir kaufen. Der selbe Wagen für 12000 € beim Händler wäre klar außerhalb meines Budgets, weil zu teuer. Komische / Perverse / Nicht vorhandene Logik, ich weiß. Ich habe sie mir ja auch nicht ausgedacht... Da ich mich auf dem Markt der jungen Gebrauchten überhaupt nicht auskenne, bin ich da dann wieder völlig aufgeschmissen. Zu meinen eigentlichen Kriterien ( siehe Teil 1 ) kommt dann noch das mit den 50% dazu und die Neupreise kann ich oft auch nicht nachvollziehen. Da stehe ich bis jetzt also wirklich auf dem Schlauch, deshalb habe ich in diese Richtung auch noch nicht wirklich ermittelt. Der größte grundsätzliche Nachteil bei Autos, die "schon da" sind, ist die mangelnde Konfigurierbarkeit. Die wenigsten Autos werden so schon da sein, wie ich sie haben wollen würde. Allein schon die Farben... Viele Autos werden in Schwarz, Weiß oder noch schlimmer silbern oder grau bestellt. Für mich sollte es schon eine kräftige Farbe sein. Design ist egal und Farbe nicht, das müßt Ihr nicht verstehen 😉 |
Fri Oct 10 03:39:35 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Kommentare (22)
| Stichworte:
Kultur, Neoliberalismus, Praxis, Staat, Theorie, Wirtschaft
Teil 3: Telekommunikation Da ja vielfach in den Kommentaren zu den früheren Teilen das deutsche Telekommunikationsnetz angesprochen wurde, wurde es mehr als Zeit, dieses Feld zu streifen. [bild=1]Hier möchte ich mal versuchen, chronologisch vorzugehen.[mehr] Ich denke, daß sich viele meiner Leser noch daran erinnern, als das deutsche Telekommunikationsnetz zu der Deutschen Bundespost gehörten, das Telefon noch meist von der Post gemietet war und es beim Wählen noch nicht piepte, sondern knackte. Einige Erinnerungen werden sicher noch deutlich weiter zurückgehen. [bild=2]Ab 1987 gab es dann die verschiedenen Schritte zur Privatisierung der Telekom. Zu nennen wären da das „Grünbuch Telekommunikation“ 1987 und die erste Konkurrenzsitouation auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt mit Mannesmann und „D2 PRIVAT“ 1992. Die Telekom selbst wurde 1995 zur Aktiengesellschaft und 1996 wurden Telekom-Aktien vom Bund in den Markt gebracht. [bild=3]In den Kommentaren zu den beiden anderen Artikeln wurde die Privatisierung der Telekom als Grund für die (Weiter-)Entwicklung genannt, insbesondere, was das Internet betrifft. Daran glaube ich so nicht. Ich vermute eher, daß die aufgekommene Konkurrenzsitouation seit 1996 dafür verantwortlich ist. Diese war allerdings auch wieder nur möglich, weil die deutsche Bundesregierung diese zugelassen bzw. den Markt geöffnet hat. Man stelle sich vor, es gäbe noch immer einen für sämtliche Netze zuständigen Postminister, der wie damals der letzte Postminister Dr. Wolfgang Bötsch (CSU, Amtszeit 1993–1997) das Internet für irrelevant hält. Die Frage ist aber dennoch: Hat die Privatisierung funktioniert? Meine Meinung: Ein klares Jein. Das Problem, welches ich sehe, ist, daß das Netz weitgehend einer einzigen Firma angehört, die Kapazitäten an ihre Konkurrenten untervermietet und auch selbst im Geschäft um die Endkunden mitmischt. Aber das Problem scheint hier längst nicht so ausgeprägt zu sein wie in manchen anderen Bereichen. Ein weiteres Mal habe ich extrem gekürzt, um Euch das freie Feld zur Diskussion zu überlassen. Viel Spaß dabei. Quellen: |
Sat Sep 27 02:34:15 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Kommentare (48)
| Stichworte:
Kultur, Neoliberalismus, Politik, Praxis, Staat, Theorie, Wirtschaft
Teil 1: Einleitung Ich möchte in meinem Blog mal etwas mehr gesellschaftliches hineinbringen. Ich habe letzte Woche Donnerstag im Fernsehen - genauer: auf arte - zwei sehr interessante Berichte zum Thema Privatisierung gesehen. Mal abgesehen davon, daß sowas nur zu unmöglichsten Zeiten (hier: nach 23:00 in der Woche) und nicht gerade auf Mainstream-Sendern (arte) läuft, finde ich, daß die Leute viel mehr von dem "Dahinter" mitbekommen sollten. Um das auch würdig präsentieren zu können und damit die Serie nicht zu einseitig wird, habe ich in den letzten Tagen schon das Internet durchkramt und werde das auch in den nächsten Tagen gründlich tun.[more] Nicht daß ich Privatisierungen grundsätzlich verachte oder propagiere, ich habe in den letzten Tagen etwas recherchiert und möchte eine kleine Serie mit Beispielen präsentieren, wie es gut läuft und wie nicht. Im letzten Teil wird es ein Fazit von mir persönlich geben. Gerade jetzt, wo mein MT-Blog "Blog der Woche" ist, denke ich, daß dies der richtige Zeitpunkt ist, um damit zu beginnen. Ansonsten gebe ich ja nicht sehr viel auf diesen Titel, aber wenn er schon mal da ist, sollte ich ihn nutzen. Die Grundfrage: Was ist Privatisierung?
Privatisierung P. bezeichnet die Veräußerung und Umwandlung öffentlichen Vermögens in Privateigentum. P. basiert auf der (wirtschaftsliberalen) Überzeugung, dass der Anteil des öffentlichen Sektors zugunsten der privaten Wirtschaft zurückgedrängt werden müsse. P. ist daher meistens mit weiteren Formen der Entstaatlichung, Deregulierung etc. und dem Abbau öffentlicher Verantwortung verbunden. Eine wirtschaftspolitische Ausnahmesituation war die P. der staats- und volkseigenen Unternehmen der ehemaligen DDR durch die Treuhandanstalt im Rahmen der dt. Wiedervereinigung. (1) Hierzu wird es also in den kommenden Tagen/Wochen mehr zu Lesen und zum Drübernachdenken geben und ich versuche, meine eigene Einstellung zu dem Thema etwas außen vor zu lassen. Das wird sicher nicht ganz gelingen, doch ich versuche, so objektiv wie möglich zu sein. Quelle: [bild=1][bild=3] |
Sun Jul 27 23:01:23 CEST 2008
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Achsmanschette51801
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Kommentare (79)
| Stichworte:
dolce vita, Gedankenexperiment, Maschine, Praxis, Tacho, Technik, Theorie, Wissenschaft
Was soll Euer Auto Euch anzeigen? Was ist wichtig?Sicher ist nicht nur mir aufgefallen, daß die Instrumentierung der Autos doch recht unterschiedlich sein kann. Bevor ich aber nach dem "Warum?" frage, frage ich Euch lieber: Was soll für Euch im Optimalfall alles angezeigt werden? [more]Ich will mal an ein paar Beispielen verdeutlichen, was ich meine. [bild=2]Reicht eine einfache Instrumentierung, die wie z.B. hier im Fiat Panda nur einen Tacho, einen Kilometerzähler und eine Tankuhr umfaßt? Könnte es noch weniger sein? [bild=1]Sehr weit verbreitet ist diese Variante: Tacho, 2 Kilometerzähler, davon einer rückstellbar Drehzahlmesser, Tankuhr und Wasserthermometer, in diesem Fall des Daihatsu Charade ohne genaue Gradangabe. Auch einen zweiten Tageskilometerzähler habe ich in einer ähnlichen Konstellation schon gesehen. [bild=3]Hier im Audi 100 ist zusätzlich noch eine große Zeituhr vorhanden. [bild=4]Auf diesem schlechten (hab leider kein besseres 🙁)Foto der Opel-Kadett-D-Instrumente kann man kaum noch etwas erkennen. Ich verrate es mal: Zu Tank- und Wassertemperaturanzeige haben sich Zeiger für Bordspannung und Öldruck hinzugesellt. [bild=5]Hier stattdessen Ladedruck des Turbos und Öltemperatur. Die Saugversion des Audi 200 hat statt der Ladedruckanzeige eine Verbrauchsanzeige. Wie gesagt, das waren einige Beispiele, was angezeigt werden könnte. Auf Displays im Instrumententräger gehe ich an dieser Stelle mal bewußt nicht näher ein, da diese quasi universell sind und noch Sachen anzeigen können, die mir jetzt sicher nicht mehr einfallen 😉 Auch deswegen gibt es in meiner Auswahl die Möglichkeit "Weiteres" 😉 |
Thu Apr 16 15:09:08 CEST 2009 |
Achsmanschette51801
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Kommentare (15)
| Stichworte:
Anfang, Gedankenexperiment, neu, Neubeginn, Theorie, Wissenschaft
Hallo, liebe Zielgruppe!
Es ist mal wieder das Mitmachen gefragt.
[bild=1]Eine Gruppe von Menschen bekommt die Chance, auf einer unbewohnten Insel eine neue Form des gesellschaftlichen Zusammelebens zu erproben und eine neue Zivilisation aufzubauen. Die Personen nehmen freiwillig an diesem Projekt teil. Eine Kontaktaufnahme zu anderen Menschen ist für die nächsten 50 Jahre unmöglich. Die Gruppengröße zu Beginn ist auf acht Menschen beschränkt.
Ihr habt die Aufgabe, aus den folgenden zwanzig Personen die acht auszusuchen, die auf die Insel fahren dürfen. [more]
Überlegt Euch gut, wen Ihr auswählen würdet und wen nicht und vor allem: Warum?
Ich freue mich auf eine anregende Diskussion 🙂