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Meehsters gesammelte Erfahrungen

Willkommen in Meehsters Welt! Hier ist Platz für Erfahrungen, Erinnerungen, Theorien, Gedanken und Gedankenexperimente aus dem Hause Meehster - und vor Allem für Verrücktheiten ;)

06.02.2008 04:44    |    meehster    |    Kommentare (97)    |   Stichworte: 2 CV, 5 Zylinder, Anfang, Audi, BG, Charade, Daihatsu, damals, Efi, Mazda 121, Mazda 323, Praxis

Eigentlich sollte dieser Artikel pünktlich zu meinem 10jährigen Führerscheinjubiläum am 04.02.2008 fertig sein, ich habe es dann leider doch nicht ganz geschafft.

 

Ich möchte Euch gern einmal erzählen, mit welchen eigenen Autos ich bisher unterwegs war. Leider habe ich nicht von allen Autos Fotos gemacht, aber die Fotos, die ich habe, stelle ich Euch hier gern zur Verfügung.

 

Mein erstes Auto war ein leuchtend roter Mazda 121 Canvas Top Final Edition 349/500, Baureihe DA, EZ 1992.

 

Mein erstes Auto war ein Auto, an das ich immer wieder gern zurückdenke. Ich habe ihn von meiner damaligen Chefin zum Führerscheinerwerb im Februar 1998 geschenkt bekommen. Der offizielle Wert ging mit knapp 403000 sowieso gegen Null und sie hat ihrer Tochter halt ein neues Auto gekauft.

Das Auto fühlte sich aber gut an, ich kam gut damit zurecht und der Kleine war fast immer zuverlässig. Die einzige Ausnahme stellte da das Motorsteuergerät dar, das im April den Geist aufgab. Da ein neues Steuergerät sehr teuer war und eines von einem Tuner billiger, kam das eben rein. Effekt: Die Kiste wurde nicht nur schneller, sondern auch etwas sparsamer, der Verbrauch ging von etwa 7,5 auf ca. 7 Liter runter – dafür brauchte der Kleine aber Superbenzin statt Normalbenzin. War trotzdem billiger.

 

Im Sommer 1998 genoß ich das große Faltschiebedach sehr, ließ meine langen Haare im Wind flattern und freute mich des Lebens.

 

Das Ende kam im September 1998 bei etwas über 427 tkm sehr unerwartet und heftig: Ich stand an einer roten Fußgängerampel in Bremen und mir fuhr ein Mercedes G ungebremst auf und schob mich ein ganzes Stück vorwärts und mein kleines Auto sehr weit zusammen. Immerhin konnte ich mein Auto überhaupt noch durch das zerstörte Fenster der Fahrertür verlassen. Der Fahrer des Mercedes hat den Unfall nicht überlebt.

 

Das zweite Auto mußte danach schnell her. Bei einem Ford-Händler in Lilienthal bei Bremen kaufte ich für 2600 DM einen weinroten Mercedes 230TE S123, EZ 1983.

 

Bei Kauf hatte der Benz knapp 279 tkm auf der Uhr und soff wie ein Loch (ca. 14 Liter). Zudem vermisste ich auch andere Annehmlichkeiten wie z.B. den 5. Gang, das Faltdach, die (eh nie benutzte) Klima… So habe ich ihn nicht lange behalten und im Oktober 1998 mit 285 tkm wieder verkauft. Gelegentlich sehe ich ihn aber noch in Bremen. Er lebt also noch.

 

Das dritte Auto mußte bei mir sein, damit ich den Benz verkaufen konnte. Es war ein roter Opel Kadett D GTE, EZ 1985 mit 199 tkm für damals 800 DM

 

Der Kadett hatte zwar einige Kratzer und ich mußte die Kupplung erneuern lassen, ich habe aber viel Spaß mit ihm gehabt. Er war nicht nur mein bis dahin schnellstes Auto, das erste, das nach Tacho über 200 km/h lief, er hatte auch wieder ein paar Annehmlichkeiten wie Bordcomputer, Schiebedach, eine regelrechte Uhrensammlung (der Benz hatte noch nicht einmal einen DZM) und endlich wieder einen Gang Nummer 5. Der Spritkonsum ging mit 8 bis 9 Litern in Ordnung.

Ich bin mit dem Kadett gut über den Winter gekommen, hatte wieder Spaß am Autofahren. Der Kadett gehört wie auch mein erstes Auto zu denen, an die ich mich gern zurückerinnere – und er war das erste Auto von mir, das einen Namen bekam: Emma.

 

Das Ende kam wieder mal sehr unverhofft und plötzlich kurz nach meinem 21. Geburtstag. Jugendliche schlossen meine Emma kurz und fuhren sie mit jungfräulichen 213 tkm zu Schrott.

 

Auto Nummer 4 war orangener BMW 2002 tii touring, EZ 1973

 

Der BMW war zu der Zeit, als ich ihn als Alltagsauto mißbraucht hatte ein gerade fertiggestellter Scheunenfund, den ein Kumpel im Sommer 1998 erworben und mit mir, seiner Frau und einem weiteren Kumpel zusammen wieder aufgebaut hatte. Als mein Kumpel ihn fand, war er noch angemeldet, hatte 56 tkm auf der Uhr und der „nächste“ HU-Termin wäre vor meiner Geburt gewesen: 11/76. Über den Winter haben wir vier fast jede freie Minute genutzt, um den Wagen wieder in Topzustand zu versetzen, was uns auch gelungen ist.

 

Nachdem das mit meiner Emma passiert ist, durfte ich mit dem BMW meinen Alltag bestreiten und eigentlich sollte ich mir schnellstens wieder ein Auto für mich zulegen. Bis dahin habe ich den Kilometerstand aber noch auf fast 62 tkm erhöht. Der BMW hat im Frühjahr 1999 für reichlich Spaß gesorgt und der Verbrauch von um die 11 Liter hat mir seinerzeit nicht gerade die Haare vom Kopf gefressen. Zudem stiegen meine Ansprüche.

 

Heute steht der BMW in der Garage des Scheunenfinders und manchmal darf ich damit auch noch durch die Gegend gurken. Davon mache ich aber in letzter Zeit recht selten Gebrauch.

 

Audi 100Audi 100Das fünfte Auto schaffte ich mir dann Ende April 1999 an. Es war ein dunkelgrüner Audi 100 CD 5E Typ 43, EZ 1978.

 

Der Audi war mein erstes Automatikauto und auch sonst war er mit EFH rundum, ESSD, Tempomat, ZV, Servo, Alufelgen und und und sehr gut ausgestattet. Zudem finde ich, daß der Audi Typ 43 die funktionellste Bedienung aller bisher von mir gefahrenen Autos hat – abgesehen von der Sitzverstellung und der Positionierung der Tanköffnung. Diese Nachteile sah ich damals allerdings noch nicht. Dagegen bemerkte ich sehr wohl, daß dieser Audi mir eigentlich geringfügig zu klein ist – zumindest was den Platz für meine Beine angeht. Aber damit konnte ich leben, denn sonst war der Audi einfach ein gemütliches Auto mit sahnigem Fünfzylinder und einer schönen Dreigangautomatik, die gut zum Charakter des Audi passte. Zudem lief er gut (nach Tacho 210) und angesichts des Alters und der Leistung mit 8 bis 9 Litern SuperPlus auch halbwegs sparsam. Oft habe ich mich gefragt, warum der Vorbesitzer dieses Sahnestück mit nur 136 tkm für nur 300 DM hergab. Klar mußte noch ein bisschen was gemacht werden, aber die Roststellen waren für weitere 300 DM behoben.

Man muß auch sagen, daß der Audi mich etwas zum gemütlicheren Fahren erzogen hat. Genießerisches wenn auch nicht gerade langsames Fahren war Programm.

 

Sein Ende fand er mit 147 tkm auf die gleiche tragische Weise wie mein Kadett Emma.

Ente und mein BruderEnte und mein BruderZum Glück hatte ich mir schon zu Lebzeiten des Audi Auto Nummer 6 zugelegt: Einen roten Citroën 2CV6 Club, EZ 1985.

 

Die Ente habe ich aufgrund des eigentlich schlechten Zustands (u.a. Rostloch im Bodenblech, durch das ich durchgepasst hätte) für 0 DM bekommen. Dafür habe ich mit der Ente reichlich Spaß gehabt und das Dach die ganze Zeit nicht zugemacht. Besondere Erlebnisse waren die Fahrt an den Bremer Unisee, wo wir die Rückbank ganz stumpf mit an den Strand genommen haben, das Belustigen der Ganderkeseeer Jugend mit durchdrehenden Vorderrädern und die Nacht, in der ich mit einem Kumpel am Rande eines Maisfelds stand und in die Sterne geschaut habe, als gerade Zeit der Persiden (Sternschnuppen) war. Wir haben einige Sternschnuppen gesehen.

Eine Nacht habe ich auch in der Ente geschlafen, bin mit meiner Oma zu einem Schützenfest gefahren und war ein paar Tage mit einer Freundin im Weserbergland.

Nach 5 tkm war mir die Sache mit der abgelaufenen HU zu brisant und ich habe die Ente wieder abgestoßen.

Mein siebtes Auto stand schon in den Startlöchern: Ein dunkelroter Opel Ascona C 1,6 LS, EZ 1982

 

Der Ascona war reines Mittel zum Zweck, zumindest als solches geplant, doch schon nach zwei Tankfüllungen war der Motor hin – mit 81 tkm auf der Uhr.

 

CRXCRXDie Zeit bis zum nächsten Auto durfte ich wieder mit dem alten BMW überbrücken, doch das nächste Auto kam recht schnell: Ein roter Honda CRX AS mit der VTEC-Maschine aus dem EE8.

 

Dieser CRX war mein stärkstes, schnellstes und bis dahin sparsamstes Auto überhaupt. Ich habe ihn bei einem kleinen Händler mit 249 tkm gesehen, probegefahren und sofort für 900 DM gekauft. Das war dann auch die Zeit, als meine Probezeit zu Ende ging, ich fast jedes Wochenende nach Hamburg inne Disse (Tunnel, Phonodrom, …) gegangen bin. Seit diesem CRX habe ich auch meine Autoendstufe mit 2x 150W DIN, die bis heute problemlos durchgehalten hat. Seit ihm verzichte ich deshalb auch auf Nebensächlichkeiten wie einen Kofferraum ;).

Dafür ist das Ding gut gerannt, ich habe die Tachonadel auf 235 getrieben und auch die Beschleunigung war nicht zu verachten. Andererseits habe ich mit diesem CRX auch die Langsamkeit entdeckt. Zu schnelles Fahren war damit einfach nicht und oft hat man mich in diesem CRX auch mit Tempo 90 auf der rechten Spur der Autobahn wieder finden können – wenn auch freilich nicht immer. Vielleicht kommt es daher, daß ich mit dem roten CRX eine Tankfüllung mit einem Verbrauch mit ner 5 vor dem Komma absolvieren konnte (5,97). Wenn ich es schnell angehen ließ, konnte der Verbrauch auch mal auf 9 Liter steigen, normalerweise waren es 6,irgendwas Liter SuperPlus. Nicht schlecht für ein 150-PS-Auto.

 

Leider gingen fast gleichzeitig Kühler, Anlasser und Schaltgestänge kaputt und eine Reparatur konnte ich mir seinerzeit nicht leisten. So habe ich den Kleinen mit 271 tkm auf der Uhr schweren Herzens weggegeben.

 

Ich tauschte ihn bei einem kleinen Händler gegen einen 1982er Audi 200 5E mit Vollausstattung und 221 tkm.

 

Der 200er Audi war ein Luxusschiff mit wirklich allem, inklusive Automatik, Klima und abschaltbarem (!) ABS. Irgendwie steckte in dem 200 aber der Wurm. Der wollte selten so wie ich das wollte und war keine Ausgeburt an Zuverlässigkeit. Außerdem hatte ich wieder mit zweistelligen Verbräuchen zu kämpfen.

 

So habe ich ihn nach knappen 8000 km wieder abgegeben.

 

Ein paar Monate lang hatte ich keine Arbeit, große finanzielle Schwierigkeiten und gar kein Auto mehr – und ich wohnte bei meiner Oma. Als ich wieder einen Job hatte, mußte ich also wieder unten anfangen.

 

Fiat 126 mit handbikeman am SteuerFiat 126 mit handbikeman am SteuerAuto 10 wurde für 200 DM ein roter Fiat 126 BIS mit 109 tkm hinter sich.

 

Mit dem 126er hatte ich auch meinen Spaß, trotz der geringen Leistung. Das Zauberwort heißt Querbeschleunigung. Ich habe den Fiat mit Tempo 85 durch Kurven geprügelt, in denen ich mit meinem Daihatsu bei 60 langsam Angst bekomme. Zum Daihatsu komme ich aber noch. Zudem war der Fiat wieder mit ordentlichem HiFi-Equipment ausgerüstet. Wer von Euch kann von sich behaupten, schon mal den Autosubwoofer während der Fahrt auf der Motorhaube betrieben zu haben? Bei dem Fiat 126 geht das, denn die Motorhaube ist im Kofferraumboden.

 

Sehr zufrieden war ich mit dem Fiat dennoch nicht. Er verbrauchte um die 8 Liter, was bei einem 21-Liter-Tank zu recht kurzen Reichweiten führte, der erste Gang ließ sich gar nicht und der Rückwärtsgang nur mit Festhalten des Schalthebels nutzen. Außerdem war er mit meinen langen Beinen nicht sehr bequem. Ich akzeptierte ihn dennoch, denn er hatte auch klare und spaßige Vorteile. Zu einem Kumpel konnte ich eine Abkürzung von ca. 3 km fahren, die offiziell eine Sackgasse mit Radweg da durch war. In Wirklichkeit hatte man auf die Straße 4 Pfähle gestellt, damit kein Auto mehr durchpasst. Der Fiat war schmal genug :D

 

Das Ende war ein Unfall, den ich selbst verschuldet hatte. Ich übersah einen roten 3er, der mich genau zwischen den linken Rädern erwischte. Ich war schuld daran, da der 3er Vorfahrt hatte und ich nicht. Es hat mächtig gescheppert, bei dem 3er gingen die Airbags auf und die Fahrerin war verletzt. War es nur Glück, daß mir nichts passiert ist und mich der Fiat mit dem gewohnten Geradeauslauf nach Hause bringen konnte, während die Fahrerin des 3ers verletzt war und die Kiste nicht mehr fahrbereit war? Ich werde es nie erfahren. Ein befreundeter Kfz-Meister meint, daß der Vorteil war, daß der Fiat so gut wie gar nicht knautschte und das der Knautschzone der Unfallgegner überließ. Auf jeden Fall wäre das Nutzen der fremden Knautschzone auch frontal sehr vorteilhaft, immerhin waren meine Füße während der Fahr nur ca. 20 cm von der vorderen Stoßstange entfernt.

 

MicraMicraAm Abend nach diesem Unfall erzählte mir ein Kumpel, daß sein ehemaliger Nissan Micra mit 145 tkm zum Verkauf stand und wir fuhren zu dem Verkäufer hin.

 

Als ich den Micra bekommen habe, mußte noch für ca. 650 DM etwas gemacht werden, da auch die HU abgelaufen war. Aber als er fertig war, habe ich einen neuen Job angetreten: Mit dem eigenen Auto täglich eine besondere Zeitung nach Bremen, Hannover-Altwarmbüchen und Oldenburg kutschieren. Zudem hatte ich mir Fernbeziehung (Munderloh, Landkreis OL/Berlin) So mußte ich die Mühle 14mal pro Woche tanken, habe Kilometer gefressen ohne Ende und mit viel Vollast. Das trieb den Verbrauch auf um die 7 Liter SuperPlus und den Kilometerstand schnell nach oben.

 

Selbstredend kam mein HiFi-Kram auch immer mit und ich hatte mich auch sonst ziemlich häuslich in dem Kleinen eingerichtet. Sogar ein Fernseher war an Bord.

 

An die Zeit mit dem Micra erinnere ich mich immer wieder gern zurück, auch wenn ich oft genug über die wenige Leistung geflucht habe (besonders Kasseler Berge berauf), immer wieder mal kleine technische Problemchen auftauchten und ich gegen Ende bei jedem Tanken 1,5 Liter Öl nachfüllen mußte. Wir haben das schon „fliegender Ölwechsel“ genannt, aber alle 2 Wochen wurde das Öl nebst Filter noch mal komplett gewechselt.

 

Meine schönen Erinnerungen an den Micra haben allerdings auch sehr viel mit den Begleitumständen zu tun, auch unzählige Polizeikontrollen habe ich in den knapp 2 Jahren Micra miterleben dürfen – wobei sich die Herrschaften in Grün nicht immer gerade mit Ruhm bekleckert haben, einige sich wiederum sehr positiv in meinem Gedächtnis niederschrieb. Das ist aber eine andere Geschichte, die ich in einem gesonderten Artikel schreiben werde - und dann werden auch nicht nur die Micra-Kontrollen erwähnt.

 

Kurz vor der nächsten HU, der Micra hatte schon 775 tkm auf der Uhr, wurde der Versand der Zeitungen über einzelne Fahrer eingestellt und die Aufgabe an einen Kurierdienst abgegeben, der diese dann quasi nebenbei machen sollte. Einen einzelnen Fahrer gab es dann nur noch für den Transport aller Zeitungen nach Bad Hersfeld. Passenderweise konnte ich dann auch schnell bei einem Kurierdienst anfangen, der die Route nach Bremen bediente. Nur auf Privatfahrten konnte der Micra auch meinen ersten CRX beim Verbrauch unterbieten: 5,83 Liter habe ich geschafft.

 

Dem Micra muß ich an dieser Stelle eines zugute halten: Er hat mich immer nach Hause gebracht, kein Problem hat zu einer Panne geführt, selbst die defekte Lichtmaschine bei gut 400 tkm und der endgültige Motorschaden bei fast 780 tkm (!) führten nur dazu, daß der Micra nicht mehr von zu Hause losfahren wollte.

 

Tja, der Micra wollte nicht mehr, aber das nächste Auto stand schon quasi bereit, da ich auch nicht damit rechnete, daß der Micra die HU ohne Weiteres besteht (Hatte er aber drei Tage vor dem Motorkollaps). Kurz vor des Micras Ableben kaufte ich mir wieder einen Honda CRX AS, dieses Mal in silbern und ohne VTEC für 500 €.

 

Den zweiten CRX habe ich mir eigentlich nur wegen der perfekten Sitzposition gekauft, doch der Spaß hielt sich in Grenzen. Ich glaube, bei der Kiste wurde im Vorfeld sehr viel kaputtrepariert und Wartung verschlampt - ich hing damit nicht nur einmal am Abschleppwagen. Auch ein schlampig reparierter Unfallschaden hatte seinen Anteil daran. So verursachten Kurzschlüsse in den Kabelschächten einige Ausfälle und den Todesstoß für stellte meinerseits ein überspringender Zahnriemen dar, der zu krummen, klappernden Ventilen führte. Ich konnte den CRX dann noch für 50 € verkaufen, da ich ihn angemeldet in einem Gewerbegebiet abgestellt hatte und meine Handynummer hinten drauf stand. Ich selbst fuhr zu der zeit schon wieder mit einem „neuen“ Auto durch die Gegend.

 

Der von mir im Nachhinein „Hochzeitskutsche“ oder häufiger kurz „SL“ genannte 1981er Honda Civic, Typ SL, war dann das Auto, mit dem ich meinen Alltag bestritt.

 

Den SL habe ich mit ablaufendem TÜV geschenkt bekommen. Er hatte einen leichten Unfallschaden vorn rechts, aber lief recht gut. Allerdings alles Andere als sparsam: 11 Liter liefen in 100 km durch den Vergaser. Das lag – glaube ich – an der stufenlosen Riemenautomatik, die für Sparsamkeit nicht gerade berühmt ist.

 

Hochzeitskutsche nenne ich ihn deshalb, weil ich ihn bei meiner ersten Hochzeit hatte. Eine Anekdote habe ich auch noch dazu: Mein Exehepartner wollte pompös feiern und hat bei einem Konditor eine mehrstöckige Hochzeitstorte bestellt, die ich dann abholen sollte. Ich fuhr also dahin und fand da also ein Riesenteil von Torte vor und fragte daher den Konditor „Können Sie mir das Ding in den Kofferraum von meinem SL stellen?“ Warum er das wohl nicht machen wollte… Mit umgelegten Rücksitzen hat die Torte dann doch irgendwie gepasst.

 

Den SL habe ich übrigens auch bei GoogleEarth gefunden. Wer die Koordinaten haben möchte: 53°06’42.24’’ N ; 8°45’50.73’’ O

 

EfiEfiLange wollte ich den SL aber dann doch nicht mehr fahren, da die notwendigen Reparaturen doch meine finanziellen Mittel überschritten hätten, Insgesamt hätte ich einige k€ darin versenken müssen. Daher kaufte ich im September 2002 meinen grauen Daihatsu Charade CX.

 

Die Eheleute Mester (sprich: wir) sahen den kleinen bei einem Händler, wo er auch bei GoogleEarth zu sehen ist: 53°09’36.93’’ N ; 8°42’12.03’’ O . Zur Auswahl standen auch ein silberner 1986er Porsche 944 und ein 1989er Mazda 121 DA. Der Daihatsu gewann die Entscheidung dadurch, daß er hintere Türen hatte und von einem Händler verkauft wurde – außerdem war er der Jüngste mit den wenigsten Kilometern auf der Uhr (126 tkm) und hatte im Gegensatz zu den beiden anderen einen Kat.

Für 1600 € war er dann unserer - nicht ohne daß ich mich vorher über den Charade als solchen informiert hätte.

Die erste Zeit war ich nicht sehr zufrieden – irgendwie hätte mein Herz sich für den Mazda entschieden – aber langsam freundete ich mich mit der Mühle an.

 

Das erste halbe Jahr war der Daihatsu nichts als ein Arbeitstier, dann merkte ich irgendwann, was passiert, wenn der Drehzahlmesser die 4500er Marke in kleinen Gängen passiert, wenn man am Luftfilter ein bestimmtes Rohr entfernt und noch besser beides zusammen :D Beim Ausdrehen kam immer wieder vom Beifahrersitz „Was machst du mit der Charade? Immer dieser Geräusch!“ und der Charade hatte sich mit der Zeit seinen Spitznamen verdient. Mit meiner Kreativität war es nicht allzu weit her, so las ich von den hinteren Türen ab: EFI. Eigentlich wollte ich mir noch mal nen „besseren“ Namen ausdenken, aber dieser setzte sich fest. Und weil der Name „Efi“ recht weiblich klingt, ist Efi jetzt eine sie.

 

Efis Fahrleistungen, die so gar nicht zu ihrem Aussehen passen, führten mich dazu, daß ich auch oft an den Wochenenden bei den in Delmenhorst stattfindenden Ampelrennen mitmischte und den Leuten, die sich über mich in der Kiste lustig machten, das „1.3i“ und den Strohhalm von Auspuff am Heck zeigte :D Am meisten Spaß macht das, wenn diese Leute süddeutsche Sechszylinder fahren, aber auch GTI-Fahrer können ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Besonders, wenn ich hinterher rechts ranfahre und die Motorhaube hochreiße. Viele wollen dann gucken und ich glaube, einige denken, ich hätte ein echtes Problem und sie wollen Genugtuung. Die blöden Blicke, wenn ich dann an den Zündkabeln rumruckle und mich beschwere „Kein Wunder, daß die Mühle nich richtig läuft! Lief ja nur auf drei Pötten!“ – ein wahrer Genuß. Inzwischen bin ich aber aus dem Alter raus. Außerdem macht es keinen Spaß, wenn inzwischen fast jeder mein Auto kennt und schon vorher den Schwanz einzieht…

 

Auch HiFi-technisch hat sich bei Efi damals Einiges getan. Ich will jetzt nicht unbescheiden sein, aber ich habe Anfang 2003 einen Subwoofer für Efi maßgeschneidert und dafür etwa 500 € ausgegeben.

 

Mit Efi habe ich wirklich viel erlebt. Ich war damit in insgesamt 15 deutschen Bundesländern (nur das Saarland fehlt auf der Liste), da ich mit der Kleinen auch Direktfahrten für einen Kurierdienst erledigte. Auf diesen Fahrten ist es auch passiert, daß ich echte 200 km/h und auch geringfügig mehr damit schaffte. Ein Bergabstück ist dabei sehr hilfreich ;)

 

Im Mai 2005 lernte ich meinen derzeitigen Ehepartner kennen. Wir zogen sehr schnell zusammen, ich blieb dabei in meiner Wohnung und mein Schatz mußte dann jeden Morgen ca. 60 km pro Richtung zur Arbeit fahren. Da der auf der Seite vorhandene VW Polo ein verbasteltes und verpfuschtes Sicherheitsrisiko war, durfte Efi dann auch diese Wege bestreiten.

 

Im August 2005, Efi hatte inzwischen 210 tkm auf der Uhr, bestand sie aufgrund einiger Rostschäden (7 Durchrostungen, ein Loch im Schweller, wo meine Faust durchpaßte) und etwas Kleinkram die HU nicht mehr und wurde erstmal abgemeldet und eine Zeit lang hingestellt, um sie später wieder auf die Straße zu bringen. Weggeben oder Schrott kam einfach nicht in Frage, Efi gehört zur Familie!

 

Insgesamt dauerte es ein Jahr, bis Efi soweit war, daß sie wieder auf die Straße kam und sie lief einige Zeit als „Notfallauto“ mit. Das bedeutet, daß sie genutzt wurde, wenn das andere (sparsamere) Auto gerade in andere Richtung unterwegs war. So hat sie im August 2007 den ersten Ölwechsel nach Zeit (ein Jahr) statt nach Kilometern (alle 10000) bekommen. Aber jetzt geht es wieder nach Kilometern ;)

 

Eigentlich will ich Efi langsam in Rente schicken, da sie alt wird und außerdem mit ihrer kurzen Übersetzung meinem derzeitigen Fahrprofil (90% Autobahn) nicht gerecht wird. Die wird dabei ziemlich laut.

 

C25C25Zwischendurch hatte ich im Jahre 2004 noch für kurze Zeit einen Citroen C25, den ich mit abgelaufener HU für nen Appel und n Ei kaufte und so billig zu einem Umzugslaster für den Umzug von Bremen nach Delmenhorst kam.

Viel von meinem Kram stand auch noch bei meiner Oma kurz vor Oldenburg rum.

Insgesamt habe ich mit einem Satz Kurzzeitkennzeichen knapp eine Tankfüllung (fast 1000 km) verbraten, habe dem Ding noch eine Untersuchung beim TÜV gegönnt und konnte den Kasten mit „geringfügigen Mängeln“ etwas später wieder verkaufen. Spaß hat das Fahren mit dem Ding auch noch gemacht, obwohl es nur ein 70-PS-Diesel war. Die Anordnung des Schalthebels ist einfach genial und auch sonst können nur Transporter dieses spezielle Fahrgefühl bieten. In den Tagen, die ich mit diesem Transporter fuhr, habe ich Efi glatt links liegen lassen.

 

EiEiAls Efi nicht mehr durch die HU ging, mußte ein anderes Alltagsauto her. Nachdem wir uns einen Daihatsu Cuore L501 für 2500 € genauer angesehen und probegefahren haben, sollte es eigentlich dieser werden – obwohl er silbern und lahm und eine nackte Hütte war.

Dann wurde es doch ein 1991er Mazda 121 DB mit 119 tkm für 1450 €. Viel schneller war der zwar nicht, dafür aber deutlich komfortabler – auch wenn mir z.B. Efis elektrische Spiegel und die Sitzheizung fehlten.

 

In das Ei wurde zu Anfang viel investiert. Eine Autogasanlage fand schnell den Weg in dieses Auto, mein Subwoofer auch ;) Allerdings war auch noch etwas an der Technik zu machen.

Es ist ein erhebendes Gefühl mit diesem schönen, großen Faltschiebedach zu fahren. Ich bin wirklich in jedem Monat, den ich das Ei hatte, mit offenem Dach gefahren ;)

 

Das Ei war auch das erste Auto von mir, daß einen zweiten Satz Räder von mir spendiert bekam und erstmals hatte ich Sommereifen (auf Alus von ebay) und Winterreifen (auf den Seienfelgen) getrennt.

 

Im Sommer 2006 haben wir wie schon angedeutet die Anhängelast ausprobiert: Wir fuhren mit dem Ei und dem 1978er Tabbert Comtesse meiner Tante in den Urlaub nach an die dänische Nordseeküste. Das ging zwar schleppend, aber es ging.

 

Tja, das Ei… Leider war es durch diversen Werkstattpfusch in einem nicht wirklich guten Zustand und hatte keine Chance auf eine neue HU-Plakette im Juli 2007. So nahm ich meine Einbauten (HiFi, Gasanlage) raus und wir verkaufen den Überrest mit 172 tkm in den Export. Aber so ein Auto in gutem, Zustand (ich weiß ja jetzt, worauf ich achten müßte) würde ich vielleicht wieder kaufen.

 

BGBGNun erzähle ich von dem Auto, das mich zu Euch brachte: Ein Mazda 323 F GT BG, der Ende 1992 vom Band gerollt ist und den ich Anfang 2006 mit Kilometerstand 000012 und ohne Vorhalter für ca. 19 k€ kaufte. Enthalten war in dem Preis die Beseitigung der Standschäden.

 

Die einzigen Probleme mit diesem Auto hatte ich bei der Anmeldung, da ich dreisterweise versuchte, ein Auto mit Schadstoffschlüsselnummer 14 im Jahre 2006 erstmals zuzulassen. In meiner Verzweiflung durchkramte ich das Internet und landete dann bei Euch.

 

Einige Leute rieten mir, den Wagen gar nicht anzumelden, andere boten mir teils sechsstellige Preise dafür (Nein, ich verrate keine Namen!). Klein-Meehster wollte dieses Auto aber mit normalen Kennzeichen versehen und halt gelegentlich damit herumfahren. Nachdem ich mit der Zulassungsstelle über Monate verhandelt habe, diverse Bescheinigungen von Mazda Deutschland beibringen mußte und insgesamt drei Mal (!) beim TÜV war, hatte dann eine nette Dame in der Zulassungsstelle ein Einsehen und in den Papieren steht jetzt als Erstzulassungsdatum 09.05.2006. Bis dahin bin ich noch mal an die 3 k€ losgeworden und war dann fast pleite :(

 

Aber jetzt konnte ich den Wagen nach und nach einfahren. Ich habe dabei in der ersten Zeit sehr vorsichtig agiert und nach 1500 km das erste Mal das Gaspedal aufs Bodenblech gedrückt. In der nächsten Zeit sahen meine Touren immer so aus: Volltanken und los. Zurück kam ich dann immer mit brennender Tankwarnleuchte :D Daß ich das nicht jeden Tag gemacht habe – klar. Im Alltag war ja das Ei da und den BG habe ich nur dann „normal“ benutzt, wenn wirklich Not am Mann war und das Ei unterwegs und auch nur bis Efi wieder angemeldet wurde.

 

Bei ca. 3300 km auf der Uhr hatte ich eine regelrechte Schrecksekunde: Es knallte und polterte kurz. Vorsichtig bin ich nach hause gefahren und habe erstmal die leute hier gefragt. Inzwischen weiß ich: da saß etwas dicht und hat sich freigerotzt. Seitdem läuft dieses Auto schneller (problemlos Tacho 225) und insgesamt sparsamer. Inzwischen fahre ich den mit meist mit einer 8 vor dem Komma.

 

Der BG war auch das erste Auto, in dem ich die Klimaanlage jemals benutzt habe. Ergebnis: Ich brauche keine Klima. Das Mazda-ABS habe ich sogar noch nie benutzt.

 

In der Zwischenzeit habe ich auch ein paar Sachen verändert: Ich habe die Heckklappe und die vorderen Kotflügel gegen die Teile eines GLX ausgetauscht und der Auspuffendtopf ist auch nicht mehr der originale. Von außen können nur noch Kenner an den Außenspiegeln und den 14“-Radkappen noch den GT ausmachen. @ andyrx: Schlag mich dafür nicht ;) Die Originalteile liegen bereit, so daß ich jederzeit zurückrüsten könnte. Aber ich mag halt das Understatement.

 

Der 323 hat bis heute exakt keine sichtbare Gebrauchsspur, worauf ich höchstgradig stolz bin. Es war das eine Mal schon ärgerlich, daß ich am Steuer geniest habe und dann die Reste davon von Lenkrad und Instrumententräger in einer guten Stunde Arbeit akribisch entfernen mußte.

 

EscortEscortDanach muß noch ein Auto erwähnt werden: Ein Ford Escort Turnier 1,4 BJ 1994. Das ist eine ganz spezielle Geschichte. Mein Schatz hat den einfach gekauft und weil ich die besseren Haftpflichtprozente (derzeit 55%) habe, läuft dieses Etwas auf meinen Namen :(

 

Der Escort hat sich bei mir gleich unbeliebt gemacht. Ich holte ihn am 23.01.2008 ab, fuhr damit erst zur Tankstelle, ließ bei Shell voll tanken (komische Positionierung des Tankdeckels und daß man dafür auch noch einen Schlüssel braucht…) und am Nachmittag ging es zur Uni. Auf dem Weg dahin wurde der Motor laut Anzeige nicht wirklich warm und kalter Motor heißt bei mir: Maximal 3000/min.

Bei der Uni (wer die Uni Oldenburg kennt, weiß, wo ich meine) zwischen den beiden Zebrastreifen ging der Motor aus. Glücklicherweise konnte ich den mit Gang 2 und Kupplung wieder anbekommen. Dann parkte ich ein und ging zu meinem Seminar.

 

Als ich danach weiter fuhr, um mein Schatzi bei Schwiegermama abzuholen (wir hatten ein paar Tage deren Auto) , war die Temperaturanzeige schon beim Anschmeißen genau da, wo sie auch beim Abstellen war. Erstmal bin ich langsam Richtung A293 und diese dann lang Richtung A29 und dort dann nach Norden. Dort wagte ich etwas mehr Drehzahl, kam auf knapp 3500/min und 135 km/h bis ich wieder bei der Abfahrt Zetel war.

 

An der Abfahrt ging der Motor beim Auskuppeln wieder aus, der Schwung reichte fürs Starten ohne Anlasser nicht mehr aus, also versuchte ich den. Kein Mucks! Angetrieben durch die Schwerkraft rollte ich noch auf die Landstraße und machte den Warnblinker an. Ich griff dann zu meinem Telefon und rief erstmal mein Schatzi an. Mein genauer Wortlaut: „Ja Moin! Ääh, kannst mal eben ein Warndreieck vorbeibringen, der Kerl hat das hier rausgenommen!“ Ich konnte quasi durch das Telefon das Gesicht am anderen Ende der Leitung sehen… Der Rest ist Geschichte und steht hier . 86 km gehalten, neuer Negativrekord…

 

 

Aktueller Stand der Dinge:

Der Escort steht noch immer in der Werkstatt, ich soll die Hydros und die Nockenwelle verheitz haben :rolleyes: Ich habe beschlossen, mich nie wieder da reinzusetzen.

 

Efi muckt etwas. Sie geht gern immer mal wieder aus. Erst am nächsten Wochenende werden wir dazu kommen, uns die Verkabelung noch mal anzuschauen. In dem Zustand traue ich der Kleinen nicht wirklich. Aber mein Gott, sie ist 17 Jahre alt und 100 tkm gut getreten worden, da darf sie auch mal das erste Mal schlappmachen. Sie hat jetzt gute 226 tkm runter.

 

Der Mazda 323 muß in diesen Tagen meine Alltagsarbeit übernehmen, das natürlich so schonend wie möglich. Mein Schatz kriegt den nicht in die Finger, da dieser Mensch beim Fahren immer raucht und das ist ein Nichtraucherauto.

 

 

Ich suche jetzt auf jeden Fall noch nach einem Alltagsauto für mich, da ich Efi endlich in Rente schicken möchte. Mein Schatzi will mir da aber wieder reinreden, obwohl das MEIN Auto werden soll. Wir stellen ganz unterschiedliche Bedingungen an (m)ein Auto. Vor allem sind das größtenteils Anforderungen, die sich gegenseitig ausschließen.

 

Für mich stehen derzeit in der engeren Auswahl: Mazda 121 DB, Mazda 323 F BG und wenn ich eine Hängerkupplung an den vorhandenen BG anbauen lasse (zum Tabbert in den Urlaub ziehen) auch Honda Concerto, Honda CRX AS/ED9/EE8, Rover 216. Hintere Türen sind mir inzwischen nicht mehr so wichtig. Welche Extras ich haben möchte? Das Dach sollte aufgehen, ansonsten reicht mir die „spartanische“ Serienausstattung der genannten Fahrzeuge vollkommen. Viel wichtiger ist der Zustand, denn das Auto soll lange halten.

 

Das war dann also mein Durchgang durch 10 Jahre Führerscheinzeit mit Meehsters eigenen Autos. Ich hoffe, es hat gefallen, ist nich zu lang geworden ;) und ich freue mich über Kommentare!

 

Liebe Grüße

Meehster


06.02.2008 13:03    |    Manuel A4 TDI

Bei aller Markenliebe, aber 19t€ für einen alten Kleinwagen!? 6stellige Gebote!?

 

Gruß

 

Manuel


06.02.2008 15:35    |    meehster

Sechsstellige Summen würde ich jetzt sicher nicht mehr bekommen, ist ja kein Neuwagen mehr ;). Ich weiß auch nicht, inwieweit diese damals ernst gemeint waren.

Bezahlt habe ich den auf € umgerechneten Listenneupreis inklusive der Extras und mit voller Werksgarantie. Und was für einen gutaussehenden, neuen "Kleinwagen" im Golf-Format mit hinteren Türen bekommt man heute (oder auch 2006) für 19 k€? Keinen, der mir besser gefällt und erst recht keinen mit Klappis ;)

Und: Ich bin sicher, daß es für viele Marken und Modelle Fans gibt, die einen alten Neuwagen für den damaligen Neupreis kaufen würden.


06.02.2008 20:07    |    driver.87

Moin meehster,

 

du bist mir einer! :D

 

Du hättest dir 1998 einen Toyota Corolla für 8000 Mark kaufen können und der würde jetzt immer noch fahren. Ohne dass du ständig Verlust durch das An- und Verkaufen von Autos gemacht hättest.

 

Würde dir auch jetzt wieder sowas in der Art empfehlen. Wobei da kein Dach aufgeht. Die Zeiten des Faltschiebedachs sind vorbei.

 

mfg


06.02.2008 20:30    |    meehster

Tja, Sven, 1998 hatte ich keine 8000 Mark.

Und wegen Dach: Mit einem normalen Schiebedach wäre ich schon zufrieden.


07.02.2008 00:01    |    emil2267

leck mich am ärmel in NUR 10jahren so sahnestücke wie kadett gte,230te,dicke 5zylinder-audis,2002tii,ur-crx,2cv,fiat126 & dann die entscheidung zwischen porsche 944 & abtauchen ins automobile nirvana :eek:

 

ich hoff bis zum 20ten kommen wieder mehr automobile kultstücke dazu ;)


07.02.2008 00:22    |    meehster

Sagen wir mal so: Für mich gibt es einen Traumfuhrpark und da sind alle (mit Ausnahme Escort) , die ich schon mal hatte, drin - zusammen u.A. mit einer Matra Murena :)


07.02.2008 02:53    |    Harry999

LANG..aber schoen und amuesant geschrieben !

Harry


07.02.2008 09:53    |    andyrx

Hallo meehster,

 

schöner und ausführlicher Bericht;)

 

ganz schön breite Palette an Autos,das der CRX am meisten in Erinnung geblieben ist wundert einen nicht...war es doch die wilde Zeit die man mit diesem Renner verknüpft;)

 

mfg Andy


07.02.2008 14:33    |    meehster

Ach ja, die wilde Zeit... Damals, als ich noch jung und schön war... Aber es stimmt schon, besonders der rote CRX ist mir wegen seiner Eigenschaften und der sehr lebhaften Zeit in schöner Erinnerung geblieben :)

 

Ich habe übrigens noch ein Foto gefunden, auf dem dieser CRX vor dem auch schon angesprochenen Familientabbert steht. Leider hat das Foto etwas gelitten. Ich hoffe, das stört nicht allzusehr.



07.02.2008 17:58    |    Schnuffypurzel

Tja nun will ich auch mal meinen Senf dazuabgeben.

Wer mit Absicht und das muss es schon gewesen sein mein Auto kaputtfährt der sollte hier mal keine unqualifizierten Kommentare über MEIN Auto abgeben. Sorry aber ich habe ja nun auch nen bissel Ahnung von Autos und wenn mann das Auto, was vorher 3 Monate gestanden hat und nie ganz ausgefahren wurde in den letzten Jahren, 80 kilometer lang in den Drehzahlbegrenzer hauen läßt dann kommt da sowas bei raus. Und dann noch einfach weiterfährt obwohl das Auto komisch klingt also ne......... ! So wie das Auto nach deiner Fahrt aussah ist das ziemlich eindeutig auf deinen Mist gewachsen. Vorher lief der einwandfrei!

Und ich habe sehr wohl gefragt ob der in Ordnung geht. Und ich sage jetzt mal gar nichts zu dem mißratenden Mazda. Der hat nen paar Kilo Euro an Reperaturen geschluckt weil du den unbedingt haben wolltest! Oder der Roller, der seit nem Jahr in der Werkstatt steht, oder oder oder....

Und ja ich werde dir reinreden in dein nächstes Auto! Da ich das ja mitfinanzieren muss. Und sonst gibts Fahrad! :p

 

Liebe Grüße Purzel

 

P.S. Ich seh und hör und weiß alles!! :D:D:D

P.P.S.: Ich liebe Dich und ansonsten ein sehr schöner Blog!


07.02.2008 18:31    |    tino27

Hallo meehster.

 

Wer hat dir denn da gegen den Wohnanhänger gekackt?

 

Also den F BG musst du gut pflegen, den will ich dir irgendwann mal abkaufen.

 

Ist schliesslich mein erstes Auto und dann noch Erstzulassung mit meinem Geburtstag, dazu noch GT. Also in 10 Jahren ungefähr meld ich mich bei dir. :D


07.02.2008 22:01    |    meehster

@ Schnuffypurzel: Ich habe den Ford nicht in den Begrenzer gehauen! Warum sollte ich das tun? Nur weil ich dem Ding nicht (jetzt noch weniger) vertraue? Gerade dann doch erst recht nicht!

Mit dem Ei gebe ich Dir ein Stück weit Recht: Das Auto war ein Fehlkauf mit schlecht repariertem Unfallschaden (u.A. Felge, Feder und Traggelenk vorn links hin), einem beginnenden Getriebeschaden und einer Menge Werkstattpfusch von vor unserer Zeit - eben vom großen Vertragshändler einer französischen Marke mit TÜV-Gutachten. Das wird nicht wieder passieren. Beim nächsten Mal schaue ich ganz genau hin.

Aber "ein paar Kilo Euro" waren das nicht, insgesamt "nur" etwa 1500. Ich weiß, auch schlimm genug.

 

@ Tino: Gegen den Anhänger gekackt hat niemand. Das Foto hat nur nie ein Album gesehen und auch sonst einiges mitgemacht, bevor es unter den Scanner kam. Is halt a bisserl dreckig geworden :(

Zum BG: den werde ich pflegen, keine Bange. Aber den geb ich nicht her :p


07.02.2008 22:04    |    Atilla_Guard

Hallo,

Gratoliere so viele autos in 10 Jahren. Mich hast Du aber nicht Überboten. Habe in 8 Jahren mindestens 32 Autos gewechselt habe Irgend wan mal aufgehört zu zählen. Bin kein Autohändler oder so. Meine Nachbern dachten das vielleicht. Warum nicht alles ausprobieren ,fahren und geniesen.Wenn ich noch mehr Geld hätte würde ich noch 30 Autos kaufen und das meine ich ernst.

Habe denn Wagen 323 GT auch gehabt ein tolles Auto.


08.02.2008 00:22    |    IAN@BTCC

@schnuffypurzel:

Das hab ich meinem Audi heute gut 30km lang zugemutet und er läuft immernoch wie ein Uhrwerk - was verbaut Audi auch so einen kurzen 5.Gang.:D Also am Fahrstil kanns nicht gelegen haben.

 

@meehster:

Ich schließe mich Harry an, das lesen hat Spaß gemacht. Meine Automobile Vergangenheit ist leider nicht so "aufregend" wie deine, daher befasse ich mich besser mit der Gegenwart.

Übrigens, trotz eingeschaltetem Licht(Auch Fernlicht), Klimaautomatik und Radio konnte ich keinen Leistungsverlust feststellen.:D

 

Gruß Jan

 

P.S.: Schau ruhig öfter mal im IRC rein.:)


08.02.2008 08:45    |    AndiM 300TD

Ähm..ist das mit dem Ehepartner ein Schreibfehler? :D (muss da nicht eine -in ran?)

 

Deine Autovergangenheit ist schon recht bewegt...bei so vielen KM, wen wundert´s. So viele Erfahrungn hab ich jetzt noch nicht...genaugsagt nur eine: S 124.190...und darin beerdigen sie mich eines Tages...


08.02.2008 10:26    |    meehster

@ Atilla_Guard: Eigentlich sollten es nie so viele werden. Aber ja, wenn ich das Geld hätte, stünde bei mir auch ein wahrer Fuhrpark :)

 

@ Jan: Ich habe vor, mich im IRC häufiger blicken zu lassen.

Mit meiner Vergangenheit beschäftige ich mich eigentlich auch mehr dahingehend, als daß ich Lehren daraus ziehen und eben auf verschiedenste Erfahrungen zurückblicken kann. Im Normalfall blicke ich auch mehr auf Gegenwart und Zukunft.

 

@ Andi: Kein Schreibfehler :) Mein Avatar ist ein (altes) Foto von mir.


08.02.2008 10:29    |    AndiM 300TD

..wer Augen hat zum guggen ist Klar im Vorteil...;):rolleyes: Man, da schau ich mal nicht auf´s Avatar und schon ab innen Fettnapf ;)


08.02.2008 11:00    |    meehster

Nich weiter tragisch :)


08.02.2008 11:34    |    emil2267

:confused:

 

egal,auf jeden fall packt mich bei der aufzählung,zumindest bei denen die auch nochmal aufführte schon fast der neid :cool:;)

 

mein chef hat sich jetzt auch erst nen 230te zugelegt,is schon ne kleine augenweide & der gte,müssen wir nicht weiterreden :cool:

 

gibts von dem noch bildmaterial ??:)


08.02.2008 11:44    |    meehster

Mit Bildmaterial ist es etwas schwierig. Erst seit Ende 2003 habe ich eine Kamera :(. Die abgescannten Fotos von Audi 100, Ente und dem roten CRX hat ein Bekannter mit seinem alten Apparat damals geschossen. Ansonsten hätte ich von denen auch keine Bilder.


08.02.2008 13:24    |    Speedy791

Meine Güte.. wenn ich bedenke das ich auch knapp über 10 Jahre jetzt den Führerschein habe wird mir ganz schwindelig bei den ganzen Autos *g*

Ich sitze nach einem Golf II 55PS Diesel, Opel Vectra A 2.0i jetzt erst im dritten Wagen (Astra H GTC 1.8).

Aber schon interessant...


08.02.2008 15:01    |    Pfauli

Alter Verwalter hast Du viele Möhren gehabt :)


09.02.2008 14:17    |    14Opel

Ich hab zwar erst 18 Fahrzeuge in 15Jahren Fahrerlaubnis Gehabt.

Es ist aber fazinierend, das man immer das ein oder andere Fahrzeug hat, welchem man nachweint, weil man es eben nicht mehr hat! Bei mir wars mein J30, welcher bei dir?

 

mfg


09.02.2008 18:08    |    meehster

Bei mir eindeutig am meisten der rote CRX.

 

Aber fast alle haben einen Platz in meinem Herzen gefunden :)

Und fast jeder war in irgendeinem Punkt der beste.


09.02.2008 20:58    |    14Opel

Ich habe ´94 mal einen ´87er CRX mitn Kumpel zusammen gehabt.

Hatte 162Ps (Chiptuning) 870kg Leergew.

Hat Spaß gem. War aber die Hölle... rannte wie Sau:D

Wir dachten damals das wir uns damit totfahren..... auf der Autobahn ab 160km/h, war nichts gefährlicher als Seitenwind.......:D

 

mfg


23.02.2008 03:28    |    meehster

Ich hab mit meinem roten CRX damals Tempo 190 als angenehmes Reisetempo kennengelernt :)

 

Ach ja: Ich hab mir diese Woche ein Auto gekauft. Ratet mal, was für eines! Da kommt Ihr ohne Schummeln nie drauf :D


01.03.2008 22:25    |    14Opel

CRX ee8 (targa:D) wo das "Dach" abnehmen kannst bzw. abnehmen lassen kannst:D!

 

mfg 


01.03.2008 22:34    |    meehster

Daneben :D

Aber ich verrate es einfach mal: Es ist ein Fiat Panda 1000 fire von 1993 geworden.

Es ist auch etwas als Erziehungsmaßnahme für mich selbst gedacht. Das funktioniert aber nicht ganz, da ich mit dem Kleinen ganz schön heize...


01.03.2008 22:38    |    14Opel

Glückwünsch:cool:

 

Der sogenannte GTiKiller:D


01.03.2008 22:40    |    meehster

Danke!

GTIs killen hab ich damit noch nich versucht, kommt aber sicher noch ;)

Für nen Lupo 1,4 reichts aber allemal :D


01.03.2008 22:45    |    14Opel

Hamwa früher so gesagt:p

 

Weil nen flotten Ampelstart kannste damit gut hinlegen

 

Der Tausender geht schon ziemlich flott bis so 70/80km/h

 

mfg


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