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Meehsters gesammelte Erfahrungen

Willkommen in Meehsters Welt! Hier ist Platz für Erfahrungen, Erinnerungen, Theorien, Gedanken und Gedankenexperimente aus dem Hause Meehster - und vor Allem für Verrücktheiten ;)

16.02.2018 15:41    |    meehster    |    Kommentare (70)

Hallo, liebe Zielgruppe!

 

Durch einne Diskussion im Forum - genauer hier - kam die Idee auf, mal wieder hier im Blog etwas zu machen.

 

Es gibt bekanntlich bei jedem Auto Nachteile. Manche betreffen den Eigner nicht, manche nimmt man in Kauf und geht ob der Vorteile des Autos diesen Kompromiß ein und manche führen dazu, ein Auto eben nicht zu kaufen. Hier und heute soll es um die zweite Kategorie gehen und ich stelle Euch jetzt die Frage: Welche Kompromisse seid Ihr bei Euren Autos eingegangen? Welche Nachteile oder störenden Details haben Eure Autos?

Ich fange mal mit meinem Alltagsauto, einem 2011er Toyota Prius, an.

Mich stört da am meisten das Schiebedach, das nicht in einem Rutsch aufgeht, sondern auf halber Strecke stehenbleibt und dann noch einen neuen Druck auf den Schalter braucht, um ganz aufzugehen. Das wäre eigentlich so einfach anders zu machen, zu geht es ja auch in einem Rutsch.

Auch störend empfinde ich das Rollo über dem Kofferraum, ich hätte da lieber eine feste Hutablage.

Klar, die Instrumente sind auch nicht so toll. Keine Motortemperaturanzeige, weder Wasser noch Öl, kein Drehzahlmesser, keine Zeiger, Tankuhr mit wenigen Segmenten, ... Vor der ersten Prius-Probefahrt dachte ich, die Position der Anzeigen in der Mitte aber ziemlich weit vorn würde mich stören, aber die tat es überraschenderweise nicht.

Daß der Prius unseren Wohnwagen nicht ziehen kann, ist noch so eine Sache, diesen Kompromiß wäre ich ohne die anderen Autos im Haushalt, die das eben doch können, gar nicht eingegangen.

 

Dann gibt es noch Kleinigkeiten, die man "besser" kennt, bei mir sind das z.B. die Sitze, die in einem Volvo doch sehr viel bequemer sind. Und natürlich könnte das Auto gern schmaler sein für Engstellen, kürzer und besonders nach vorn übersichtlicher sein für Parklücken und tiefer liegen zum besseren Einsteigen. Mehr Leistung und weniger Verbrauch wären natürlich auch nicht übel ;)

 

Und natürlich gibt es auch Dinge, die ursprünglich nicht so toll waren, die man aber schon verändert hat. Bei meinem Prius ist es in erster Linie die Musikanlage, die auch eine umfangreiche Dämmung beinhaltet (auch die Spritzwand ist gedämmt) - als schöner Nebeneffekt wurden auch die Fahrgeräusche damit reduziert.

 

Bei meinem letzten Alltagsauto, dem 2004er Volvo V40 T4, gab es auch für störende Details.

Hier sind vor allem Bedienungssachen wie der Lichtschalter und die Sitzlehnenverstellung zu nennen, davon gibt es sogar Fotos.

Und natürlich haben der turbotypisch unharmonische Drehmomentverlauf und die turbotypische Schwäche im unteren Drehzahlbereich gestört, auch noch nach über 130.000 km mit diesem Auto und besonders im Gespannbetrieb. Ich dachte zwar "Mädel, da gewöhnst dich dran!", aber nein, das hab ich dann doch nicht geschafft.

Das Kombiheck des Volvo war auch nicht optimal. Fließheck ist für mein Nutzungsprofil einfach geeigneter.

 

So, jetzt seid Ihr dran: Was gibt es bei Euren Autos für störende Details, welche Kompromisse seid Ihr eingegangen?

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16.02.2018 15:51    |    Goify

Was ist an dem Lichtschalter störend? Dass man ihn nach links, statt wie üblich nach rechts drehen muss?


16.02.2018 16:20    |    grfrei

Einen Volvo fährt man eigentlich eh immer mit Licht!


16.02.2018 18:48    |    ToledoDriver82

Zitat:

Welche Kompromisse seid Ihr bei Euren Autos eingegangen?

Beim Astra ist es ganz klar der Motor,eigentlich würde ich diesen nicht nehmen,da aber der Rest in einem sehr guten Zustand war (für einen Astra F) und die Laufleistung gering war,bin ich diesen Kompromiss eingegangen.

Beim 626 sind wir ebenfalls einen eingegangen,haben kleinere Mängel in Kauf genommen als ewig nach DEM 626 zu suchen.

Und der Octavia,nun,den hab ich nur weil ich ihn von meinem Vater bekommen habe,gesucht oder gekauft hät ich den nicht ;)

 

Ich denke man muss wohl beim Auto häufig mit Kompromissen leben,sei es weil es Ausstattungskombinationen nicht gibt oder weil es den Wunschmotor/das Wunschgetriebe gibt,Farben nicht möglich sind etc....beim Gebrauchtwagen noch schlimmer wie beim Neuwagen.


16.02.2018 18:49    |    Turboschlumpf6

Jedes Auto ist ein Kompromiss.


16.02.2018 18:56    |    ToledoDriver82

Nicht jedes aber die meisten...es soll ja auch Leute geben,die genau das gefunden haben was sie gesucht haben.


16.02.2018 19:07    |    Goify

Meine Autos waren aus Geldgründen immer Kompromisse und selbst wenn ich jetzt mal eben 80.000 € für ein richtig tolles E-Klasse T-Modell hinlegen würde, wäre es ein Kompromiss, weil dieses Auto so komplex ist, dass ich es zu großen Teilen nicht selbst reparieren kann und müsste es machen lassen. Das sehe ich nicht ein.


16.02.2018 19:09    |    Batterietester39

Ich kann hier natürlich nur etwas zu meinem Mazda3 (BM) schreiben, den ich seit September 2014, damals neu gekauft, fahre. Dazu hatte ich um Mazda3-Thread damals eine doch recht umfangreiche erste Bewertung eingestellt. Insofern kann man nach nun bald 3 ½ Jahren ein kleines Resümee ziehen, was als störend geblieben ist, trotz der deutlich überwiegenden positiven Eigenschaften des gesamten Wagens. Dass Mazda inzwischen vieles in Facelifts verändert und verbessert hat, kann hier aber nicht Gegenstand des Blogs werden.

Sitze können eigentlich nie perfekt genug sein. Das gilt auch in meinem Mazda3. Sie sind zwar langstreckentauglich, kommen aber an heutige, anatomisch/orthopädisch nahezu optimal geformte und einstellbare nicht heran. Der Sitzbezug ist dezent, nur wünsche ich mir etwas mehr Pep im Innenraum. Also habe ich mit perfekt passenden Bezügen „nachgerüstet“. Ich finde, hier sind, soweit mir bekannt, alle Hersteller zu unflexibel im Angebot optionaler Zusatzausstattungen. Passend zur Außenfarbe habe ich also Sitzbezüge (2 Bilder dazu).

Ein Navi in Verbindung mit dem aufrecht stehenden 7“-Display brauche ich im Grunde nur noch bei Fernfahrten. Das Display könnte also entfallen, was wiederum nicht geht, da man damit auf zahlreiche andere Ausstattungen und ganz besonders auch auf den 2 l Skyactive-Motor verzichten müsste. Natürlich ein Unding. Der Einsatz mobiler Navis mit lebenslangem Kartenupdate ist mir da deutlich lieber, nebenbei auch preiswerter. Dass man für solche doch relativ seltene Zwecke ein Ladekabel zum Zigarettenanzünder braucht, ist nicht wirklich störend.

Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig waren die wirklich kleinen Ablagen in den Türen. Nun, gut, da passt kaum was rein. Ergo muss man sich begrenzen und Ordnung halten. Mazda hat dies mit bei den neueren Modellen inzwischen behoben und die Ablagemöglichkeiten in den Türen deutlich vergrößert.

Verzichten kann ich allerdings auch auf die Einstellbarkeit einer Geschwindigkeitsbe-schränkung, die teils nur nervt. Im Gegenzug wäre es sinnvoller die Einstellbarkeit des Tempomaten zu vereinfachen.

Obwohl ich glücklicherweise davon nicht betroffen bin: ganz allgemein empfinde ich den „neumodischen“ Wegfall einer mechanischen Feststell- bzw. Handbremse mehr als störend. Und dass man beim Mazda3 inzwischen bei höherwertiger Ausstattung einen zentralen, dominanten Drehzahlmesser anstelle eines üblichen Geschwindigkeitstachos hinnehmen muss, die Geschwindigkeit nur noch digital neben dem Drehzahlmesser eingeblendet wird, empfinde ich als ganz besonders störend. Auf soviel „Sportlichkeit“ kann ich dann doch verzichten.


16.02.2018 19:47    |    Trackback

Kommentiert auf: Toyota:

 

VW-Konzern sagt TOYOTA Kampf an. Bis 2018 weltweit die Nr.1

 

[...] @meehster schrieb am 16. Februar 2018 um 15:40:40 Uhr:

Ich hab übrigens meinen Blogartikel zum Thema Störendes beim eigenen Auto fertig. Hereinspaziert

Ich hoffe, dass alle hier Teamgeist beweisen und den Blog füllen

[...]

 

Artikel lesen ...


16.02.2018 20:11    |    meehster

@ Goify: Da stört mich die Positionierung.

Mit dem Mazda 323F hab ich mir angewöhnt, die Scheinwerfer mit der Lichthupe zu öffnen und erst dann das Abblendlicht einzuschalten. Der frißt nämlich sonst H4-Birnen. Das geht mit dem Schalter im Blinkerhebel sehr gut ;) Meiin Prius, der Daihatsu meines Mannes und auch der Renault Laguna meines Bruder haben den Schalter dort.

Auch besser als bei dem V40 gelöst war es in meinen beiden Audis (weiterer Lenkstockhebel) oder auch in den Pandas (Schiebeschalter in der Mittelkonsole oben).

 

@ grfrei: Ich habe meinen Volvo auch bei guten Sichtbedingungen bewegt, da war das Licht selbstverständlich aus ;)

 

@ Toledo82: Doch, jedes Auto ist ein Kompromiß. Irgendetwas könnte immer anders. Selbst wenn man sich etwas bauen läßt, fällt einem nachher immer wieder was auf, was man jetzt anders bestellen/machen würde. Das hat mein Bruder jetzt mit dem neugebauten Haus auch.

 

@ Alfons007: Genau sowas meinte ich. Irgendwas ist schließlich immer. In dem Volvo hatte ich relativ schnell auch Bezüge drin und jetzt im Prius hab ich die großen Plastikflächen mit Samt in Wagenfarbe verkleidet. Auf Optisches bin ich in dem Artikel aber absichtlich nicht eingegangen, weil das einmal extrem umfangreich werden könnte ;)


16.02.2018 22:21    |    illusion2001

BMW 125d LCI aus 2016

 

Mich stört an dem Auto erstens, dass es einen Dieselmotor hat. Grundsätzlich ist dieser für einen Diesel noch recht gut, der zweite Turbo für die niedrigen Drehzahlen und schnelleres Ansprechen und die gute Automatik schaffen es, einiges von der Diesel Charakteristik zu kaschieren, aber es bleibt trotz allem ein Diesel. Der zweite Punkt hängt teilweise mit dem ersten zusammen: Die Schallisolierung könnte besser sein, beim kalten Motor nervt das Getacker desselben, bei starken Wind und Regen ist es auf der Autobahn auch etwas laut. Wobei das meckern auf hohem Niveau ist, mit warmen Motor und normalen Geschwindigkeiten ist nichts zu hören. Und dann gibt es noch eine Kleinigkeit, im Winter öffnet der Kofferraum nicht ganz von alleine.


17.02.2018 16:42    |    British_Engineering

Bei unseren zwei im Besitz der Familie befindlichen Autos sind die Dinge, die stören, klar zu benennen:

 

Unser Caddy Baujahr 2008 hat den 75PS Big Block-TDI unter der Haube. Das Überholen eines Traktors auf der Landstraße ist möglich, das Überholen eines LKWs sollte genau geplant werden. Das Fahrzeug ist einfach sehr lahm, aber was will man bei diesem Verhältnis zwischen Gewicht und Motorleistung anderes erwarten? Wir haben den Wagen gekauft, weil er in zwei Jahren gerade mal 4.500km gelaufen war (Ex-Leasingwagen von VW) und für solch einen Fast-Neuwagen sehr preiswert zu bekommen war. Eine Sache, die im täglichen Umgang mit dem Wagen nervt, ist die sehr ungenaue Tankanzeige.

 

Den Caddy fährt vor allem meine Frau, 90% meiner persönlichen Fahrleistung reiße ich in meinem Fiat Punto 1,4 (Typ 199), den ich im November 2017 als Neuwagen gekauft habe. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Auto. Genug Platz, super Straßenlage, fast von allein reinfallende Gänge - alles molto bene.

 

Stören tun mich die ab ca. 110km/h sehr lauten Windgeräusche. Gerade an der hinteren Kante der Vordertüren ist bei normalem Autobahn-Tempo der Teufel los. Ich werde demnächst mal bei meinem Fiat-Händler vorbeifahren, ob sich diese Windgeräusche noch etwas besser in den Griff bekommen lassen. Mein alter 188er Punto war in diesem Bereich viel leiser.


17.02.2018 17:18    |    Goify

Das einzige, was mich bei meiner C-Klasse massiv stört, ist das fehlende Automatikgetriebe. Das wusste ich natürlich beim Kauf, nur war das ein reinges Spaßauto und nun mein Alltagswagen.

Und auch komisch finde ich den Spiegel: Im vorherigen 202 war der Knopf zum Abblenden ein Würfel, den man drehte. Jetzt im Mopf ist es der althergebrachte Hebel wie in allen Autos. Das gefällt mir von der Bedienung her weniger gut, weil es länger dauert.


17.02.2018 18:15    |    Drehschappeduckel

Bei meinem neuen Megane stört mich, dass er hinten keine PDC hat - mache ich dem Auto nicht zum Vorwurf, habe mich ja trotz diesr Tatsache dafür entschieden ;) Ansonsten musste ich heute das Infotainment auf Werkseinstellungen zurücksetzen, da leider weder Bluetooth-Verbindung noch Apple Car Play nach nur wenigen Tagen Dienst funktioniert haben. Ich hoffe, das passiert nicht öfter.

 

Der Saab hingegen hat keine Fehler. Es ist ja ein Saab :D (wer es glaubt...:D)


17.02.2018 18:46    |    Turboschlumpf6

Eine neue Meganne! Wie ist der so?


17.02.2018 19:09    |    Drehschappeduckel

@XG

Blau ;-)

Für den Alltag echt ok. Bequem, fährt gut und trotz "nur" 110 PS erstaunlich flott. Der Kofferraum recht groß und mit nützlichen Fächern unterteilt. Ich bin recht zufrieden


17.02.2018 19:16    |    ToledoDriver82

Schau an,hast du dein Opel schon wieder verkauft?


17.02.2018 19:26    |    Turboschlumpf6

Ich? Um Gottes Willen.

 

Endlich ein Auto, was läuft. Bisher. :)


17.02.2018 20:06    |    Drehschappeduckel

Meinen letzten (Firmen)Opel habe ich, glaube ich, im Oktober 2016 abgegeben. Danach kam ich gut ohne Firmenauto aus.

Aber aktuell hab ich täglich wieder paar Kilometer mehr, und da hab ich das Angebot wieder gerne genutzt


17.02.2018 20:12    |    ToledoDriver82

Ok,na wenn du zufrieden bist,ich kenn da ja noch ein sehr zufriedenen Fahrer dieser Marke ;)


17.02.2018 20:25    |    Drehschappeduckel

Bis jetzt bin ich zufrieden. Aber habe erst 700km ;-)


17.02.2018 20:57    |    ToledoDriver82

Also noch ganz frisch :D


18.02.2018 07:52    |    meehster

Ich komm mal zum Thema zurück.

 

Wo mich bisher von allen Autos am wenigsten gestört hat, ist der Mazda 323F. Gestört hat mich da das hohe Drehzahlniveau durch die kurze Übersetzung, das wurde durch ein anderes Getriebe aber schon behoben. Die hohe Ladekante ist auch weniger vorteilhaft für den Alltag, wo ich heute den Kofferraum vor und nach jeder Fahrt brauche. Die Funk-ZV würde ich heute auch sehr vermissen, der hat nämlich keine. Wie man sieht: Ich hab echt immer was zu meckern ;)


18.02.2018 08:28    |    Taxidiesel

Interessanter als ausstattungsbedingte Probleme, die sich als NeuwagenKäufer noch hätten vermeiden lassen, finde ich die Nachteile, die jeder Käufer das Autos eingehen musste, die auf (subjektiv) uncleverer Konstruktion beruhen.

 

Erstere habe ich in meinem S210 einige (keine Automatik, keine PDC, keine Gasanlage, zu tiefes Fahrwerk usw.), letztere auch: Das Radio verwendet einen speziellen CD-Wechsler-Eingang, man kann nicht ohne weiteres einen Aux-Anschluss einbauen, bei Zubehörradios entfallen die praktischen Lenkradtasten und die Freisprechanlage, die man leider nur mit einem Nokia 51XX betreiben kann, Umrüsten auf Bluetooth kaum wirtschaftlich möglich. Der Zündschlüssel ist unheimlich empfindlich und teuer (300€), Zündkerzenwechsel nur mit Spezialhänden möglich (Doppelzündung = 12 Stück), unnötig exotische Reifengrösse (215/55/16), kein Dosenhalter und sicherlich noch anderer Kram (abgesehen vom Rost).

 

Noch interessanter finde ich aber Details, die man mal in Autos hatte oder hat, die das nächste vermutlich nicht mehr haben wird, da einfach zu schrullig/teuer/overengineered. Im Saab gab es das Night-Panel und die Scheibenwischer am Scheinwerfer, das Mittelzündschloss mit Diebstahlsicherung (man muss den R-Gang einlegen, um den Schlüssel abziehen zu können) und eine kleine praktische Zusatztasche vorn an der Sitzfläche. Im 124er gab es eine kleine dritte Sonnenblende über dem Innenspiegel und man konnte die Kopfstützen stufenlos und bequem mit dem Drehrad der Sitzlehnenverstellung höhenverstellen. Beides hat der 210 er nicht mehr, dafür noch Einarmhubwischer, der schon im 211 er verschwunden ist und verdeckt angebrachte Gasdruckdämpfer der Heckklappe, die beim 212er wir bei jedem anderen Auto auch wieder sichtbar (und weniger elegant, aber zugegeben Wartungsfreundlicher) angebracht sind.


18.02.2018 08:36    |    Taxidiesel

@meehster zu deinen Mankos: Was ist an dem Drehrad für die Neigungsverstellung problematisch? Dass es umständlicher zu bedienen als ein HebelMechanismus ist? Immerhin ist das Rad am Fahrersitz links angebracht, da kommt man besser dran als wenn es an der Mittelkonsole ist.

 

Zum Lichtschalter: Wieso fraß dein Auto Leuchtmittel und was hilft das Einschalten des Fernlichtes? Das ist bei H4 doch noch nicht mal der gleiche Wendel, bei H7 nicht mal das gleiche Leuchtmittel? Ich habe mir für erhöhte Lebensdauer der Leuchtmittel angewöhnt, diese erst nach dem Motorstart einzuschalten, auch um die Batterie zu schonen.


18.02.2018 08:41    |    AustriaMI

Warum wurde der Prius gekauft. Es scheint dir ja garnichts daran zu gefallen.

 

Zu lang

Zu breit

Zu hoch

Zu schlecht nutzbar

Zu unbequem

Zu wenig Instrumente

Und auch die eigentliche Paradedisziplin Verbrauch

Ach ja, und dann noch zuwenig Leistung (hmm, das hätte auch vorher klar sein können)

 

Da hätte es bestimmt geeignetere Fahrzeuge gegeben.


18.02.2018 08:56    |    Goify

Taxidiesel, für den 210 gibt es einen Dosenhalter, der in das Fach vor der Mittelarmlehne geschraubt wird. Da passen dann sogar gleich zwei Dosen/Tassen rein.


18.02.2018 09:11    |    meehster

@ Taxidiesel: Wegen der Erschütterungen. Die Klappscheinwerfer gehen recht hart auf und wenn der Schalter an ist, leuchtet die Lampe. Erschütterungen bei leuchtenden Glühlampen führt zu vorzeitigem Ausfall. Kurz Lichthupe macht die Scheinwerfer auf, auch wenn das Licht derer schon längst wieder erloschen ist. Das Licht wird dann mit den offenen Klappis eingeschaltet.

 

@ AustriaMI: Kürzer, schmaler, flacher, schneller und sparsamer kann man sich bei jedem Auto wünschen. Hatte das da auf die Spitze getrieben ;)

Der Rest sind kleinigkeiten, Kompromisse, die ich ob der Vorteile eingegangen bin. Die Sitze sind z.B. gar nicht schlecht, da gibt es sehr viel Schlechteres auf dem Markt - nur die von Volvo sind eben noch besser. Ich hab eben immer was zu meckern ;)


18.02.2018 09:30    |    DaBaer1

Mich stört an meinem Bruno, diese elendingen Fanbänder der Tür, da haben bestimmt drei Ingenieure eine Strafarbeit aufbekommen, und sich damit gerächt.

Das Ding ist so kompliziert, und wenn du die Tür nicht ganz öffnest, haut dir die Tür gegen dein Bein.

 

Das S-Line Fahrwerk ist mir ein wenig zu straff, aber war halt schon verbaut, das ist übrigens heulen auf ganz hohem Niveau :-)

 

Sonst macht der kleine Spaß, trotz das es ein Diesel ist! :-p


18.02.2018 20:25    |    Treplex

Ich habe jetzt seit 3 Monaten einen BMW e38 740i, damit bin ich ziemlich zufrieden. Unheimlich gemütlich und bequem, sehr leise im Innenraum und spurtet so locker nach vorne das Autofahren wieder richtig Spaß macht. Gut, Ersatzteile und Reparaturen kosten bei diesem schon etwas mehr aber ich werde trotz der Komplexität wieder soviel selber machen wie es geht. Der Verbrauch ist auch nicht unbedingt zu verachten aber das ist ja auch noch eine Frage des Gasfußes und der Disziplin.

 

Ich finde auch, dadurch das ich schon einiges jetzt dran gemacht habe, das diese Oberklasse in vielen Bereichen einfacher zu reparieren ist als ein 0815 Golf oder dergleichen. Bin ja bisher nur Audi und VW gefahren, z.b. Türverkleidungen hatten zig Schrauben oder bestanden aus mehrern Teilen. Hier eine Schraube, kräftig ziehen und schon ist alles frei. Auch hat sich keine einzige Schraube an der Bremsanlage beim Wechsel gewehrt, sie gingen schwer aber alle heile ab. Da kenne ich gerade von den alten Audis aber ganz andere Sachen.

 

Was ich schön fänden würde wenn die Rücksitbank umklappbar währe, dann hätte ich für alles was anfällt genug Platz. Dafür habe ich aber eine abnehmbare Anhängerkupplung, sehr viel schöner als eine stare


18.02.2018 20:45    |    Turboschlumpf6

Die Erwartungen sind auch massiv unterschiedlich. Der eine freut sich über elektrische Fensterheber wie ein Schneekönig und der andere ist mit einer neuen S-Klasse unzufrieden. :)


18.02.2018 21:29    |    meehster

Bei mir ist wahrscheinlich auch der Umstand, daß ich schon so viele verschiedene Autos gefahren habe, ein Auslöser daür, daß ich immer was zu meckern habe - ich kenne ja quasi in jedem Aspekt was "Besseres".


18.02.2018 22:34    |    Turboschlumpf6

Ich hatte durchaus auch einige Autos. Ich kenne es: Es gibt für jedes Detail die beste Lösung. Aber es gibt kein Auto, welches alle optimalen Lösungen vereint. :)

 

Trotzdem bin ich eigentlich mit fast jedem Auto zufrieden gewesen. Dass mich Dinge ernsthaft stören, kommt sehr selten vor.


19.02.2018 00:17    |    meehster

Grundsätzlich zufrieden war ich ja auch mit den meisten Autos, die ich hatte.

Meine Intention hier zu diesem Artikel war ja auch eher "das Bessere ist der Feind des Guten" als "Alles scheiße, deine Elli" ;)


19.02.2018 01:23    |    ahmettir

Ich hatte mal einen E46 316i 3 Jahre lang. Das schlimmste überhaupt war und ist, dass der Fensterheberschalter in der Mittelkonsole neben dem Schaltknauf platziert ist. Ich konnte mich in den 3 Jahren und 60 tkm nie daran gewöhnen :(

Zum Glück haben sie es beim E90 richtig platziert, wo ich mich auf Anhieb wohl fühlte.

Was ein absolutes No-Go ist und wo ich auch nie Kompromisse eingehen würde ist das Tempomat. Wenn ich mal über 3000 km in den Urlaub fahre, möchte ich das Ding auch da haben, um z. B. in Österreich oder dort wo Tempolimits streng geahndet werden auch ordnungsgemäß fahren zu können. Das kann echt schwer sein, wenn man etliche Stunden ohne Pause fährt.

Nachdem ich meinen jetzigen E91 hab, würde ich auch nie eins ohne Navi kaufen. Davor war es mir egal, aber jetzt wo ich eins mit Navi hab, sieht das navi-lose Cockpit nackt aus. Dennoch würde ich vermutlich da Abstriche machen, falls das Auto deutlich unter dem Wert zu haben wäre.

 

Bei meinem jetzigen E91 325d hab ich Abstriche in der Leistung machen müssen wegen eines Schnäppchens. Hatte 2 Jahre lang nach einem 330d gesucht für max. 13t€, wo einfach nichts zu bekommen war außer Italien-Reimporte.

Deshalb wurde es ein 325d, den ich nun seit 3,5 Jahren und 135 tkm fahre.

Mir ist an einem Auto auch sehr wichtig, dass man es selber reparieren kann. Das ist auch einer der Gründe, wieso ich nur BMW kaufe. Es gibt viele Anleitungen, super Explosionszeichnungen bei Ersatzteilehändlern wie z. B. Leebmann24, so dass man genau schauen kann, welches Bauteil was ist und vor allem welche und wie viele Schrauben man benötigt. Auch die Diagnosesoftware kann man überall (z. B. amerikanische Foren) kostenlos bekommen, im Gegensatz zu Stardiagnose bzw. Delphi von Benz oder VCDS bei VAG-Fahrzeugen. Und gebraucht sind die BMWs auch recht günstig, im Gegensatz zur Konkurrenz. Was will ich da mehr? ;)

 

An meiner Karre hab ich auch sehr vieles an Reparaturen gelernt, was mir auch sehr wichtig war, da ich absoluter Werkstattverweigerer (man könnte auch sagen Boykottierer) bin, bin aber als absoluter Laie sehr an meine Grenzen gestoßen. Da ist alles super verbaut. Kupplung alleine wechseln? Keine Chance! Musste mir ständig vom Werkstattmeister (Hobbywerkstatt) zeigen lassen, wo ich was wie losgelöst bekomme. Dagegen ist es mir egal, wie viel mich eine Reparatur in einer Hobbywerkstatt kostet, solange ich da selbst Pfoten anlege. Hebebühne zu mieten kostet nun mal.

 

Fazit:

Ein Auto, bei dem ich den Fehlerspeicher nicht selber auslesen kann, wird bei mir definitiv niemals in die Hütte kommen. Da gibt's bei mir absolut keine Kompromisse. Ich fürchte aber, dass in spätestens 10-15 Jahren kein Auto mehr vom Privatmann diagnostiziert werden kann, da den Werkstätten extrem viel Gewinn abgeht und die Autohersteller (nach Hören-Sagen) wohl schon dagegen arbeiten. Da weiß ich aktuell noch nicht, was ich dann machen würde. Ein altes Auto will ich auch nicht auf Langstrecken fahren, vor allem mit 250 km/h, wo es dann mit ausgelutschtem Fahrwerk vorkommt wie 300 km/h :)

 

Und da ich gerne weiterhin selbst Reparaturen an meinen Autos durchführen will, muss das Auto auch möglichst günstig sein. Denn falls mal beim Reparieren was gravierendes kaputt geht (selbst verschuldet natürlich :D), darf es nicht so extrem wehtun und das Lehrgeld nicht so hoch ausfallen.


19.02.2018 21:34    |    tho_schmitz

Ich habe seit einiger Zeit Freude am Auto (weniger am Fahren an sich) und habe mir über die Jahre einige Autos zugelegt. Allesamt schon einige Zeit auf der Welt (der jüngste Spross, ein Audi S4 Cabriolet mit Vollfett-V8) ist schlappe 11 Jahre alt. Mit allen Autos bin ich zufrieden, aber kleine (oder auch größere) Kinken haben alle.

 

1968er VW Karmann-Ghia Coupé (1,5 l, 44 PS, Halbautomat), vollrestauriert:

- Die Halbautomatik ist äußerst gewöhnungsbedürftig. Gangwechsel und Anfahren müssen geübt werden

- Die Fahrleistungen (Beschleunigung, vor allem aber die Bremsen) muss man sich ständig in Erinnerung rufen, um normale Verkehrssituationen zu meistern

 

1993er Porsche 968 Coupé (3,0 l, 4-Zylinder, 16 Ventile, 240 PS, Automatik)

- gewöhnungsbedürftig: Position von Sitz, Lenkrad und Innenspiegel

- Lenkung im Stand sehr schwergängig (trotz Servo erheblich schwergängiger als im Karmann)

- das äußerst agile und neutrale Kurvenverhalten gibt einem viel Sicherheit - bis plötzlich die Haftgrenze erreicht ist...

 

2001er Audi TT Roadster turbo Quattro (1,8 l, 4-Zylinder, 20 Ventile, 180 PS, 6-Gang-Getriebe)

- allgemein verschleißfreudige Technik

- fehlende Klimaanlage schränkt Sommerfreuden ein

 

2005er Audi Allroad Quattro (2,5 l, V6 TDI, 180 PS, Tiptronic)

- Motor-/Getriebekombination nur unzureichend auf die kürzere Übersetzung angepasst, dadurch zu hohes Drehzahlniveau: nicht wirklich leise, nicht wirklich sparsam

 

2005er Audi A4 Avant (2,0 TFSI, 4-Zylinder, Multitronic, 200 PS)

- Das bisher erste und einzige Null-Fehler-Auto, trotz "All-In-Ausstattung"). Nicht mal eine Glühbirne ist bisher kaputt gegangen - vorbildlich!

 

2007er Audi S4 Quattro Cabriolet (4,2 l, 8-Zylinder, Tiptronic, 344 PS)

- Das Verdeck spinnt manchmal, ansonsten so super wie der A4

 

Alle Autos werden nicht sonderlich gut gepflegt aber penibel gewartet. Meine Kumpels und ich basteln/schrauben/tüfteln auch gerne an Autos herum, wobei alle meine Autos tuning-frei sind. Mit den Kinken kann man ganz gut leben, wenn man sich mal dran gewöhnt hat. Nerven tut keins, Spaß machen sie alle - jedes auf seine Weise.

 

Greeetz, Thomas


20.02.2018 09:22    |    Ein_Bremer

Also ich habe in 2007 unseren Touran gekauft, auch wenn er mir optisch überhaupt nicht passt.

Das liegt aber an dem Genre KompaktVan, bzw. Van als solches.

Ein Zafira oder Scenic o.ä. hätten genauso wenig gepasst.

Der Van wurde wegen Familiennachwuchs gekauft, weil er einfach praktisch ist, mehr nicht!

Vorheriges Auto war ein 2-Sitzer Honda CRX del Sol mit herausnehmbaren Targadach, das war cool.


20.02.2018 10:43    |    PreEvo

Passat B7, für mich fast perfekt, bis auf ein nerviges Detail: die Start-Stop-Automatik, die bei jedem Fahrtantritt deaktiviert werden will. Mittlerweile ists in Fleisch und Blut übergegangen....Handbremse lösen, Start/Stop per Tastendruck ausschalten. Gibt zwar Bastellösungen...aber da hab ich keinen Bock drauf.


20.02.2018 10:57    |    Turboschlumpf6

Kannst das rauskodieren lassen. Dann ist das S/S standardmäßig immer aus. Geht, ist auch keine Bastelllösung.


20.02.2018 10:59    |    PreEvo

das wäre elegant...habe aber noch keinen gefunden der das kann.


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