Sun Jul 05 23:07:57 CEST 2020
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jennss
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Kommentare (432)
Wenn in den nächsten 5 Jahren alles perfekt für die Elektromobilität läuft, wie könnte im Idealfall 2025 der Stand sein? 20 mögliche Punkte: 1) Lade-Integration für Langstrecken bei allen Marken wie bei Tesla, keine Planung nötig, keine Karte. Im Display Live-Anzeige der Verfügbarkeit. Was meint ihr, welche Punkte sind in 5 Jahren realistisch erreicht? Und welche sind besonders wichtig? Punkte zu Autonomem Fahren habe ich bewusst nicht reingebracht. Obwohl Tesla beides forciert hat, sehe dies als etwas ganz anderes. Ob es wünschenswert ist, ein großes Wasserstoff-Tanknetz zu haben, weiß ich nicht. Macht ja nur Sinn, wenn die Technik wirklich ebenbürtig wird (derzeit sieht es nicht so aus, es ist alles zu teuer: Das Auto, das Fahren und die Infrastruktur) und auch ihre Vorteile ausspielen kann. Btw: Realistisch sehe ich auch, dass einige bisherige Autohersteller sterben könnten. PS: Erkennt ihr im Foto den Windmühlenflügel? 🙂 Ein unglaublich langes Teil. Nur ein bisschen davon ist im Bild sichtbar. ![]() |
Thu Jul 09 16:51:23 CEST 2020 |
MrBerni
Ja das hatte ich gelesen. Ich meinte ja auch wie die Berechnung aussieht ab wann sich die Anlage bezahlt gemacht hat. Ok 24 Jahre wurde also angenommen. Mit welchem Puffer für Austausch/Wartung/Reparaturen? Weil die Komponenten keine 24 Jahre ohne defekte überstehen werden... Kunde von uns hat sich auch so eine Anlage "schönrechnen" lassen. Aber das schon nach oft weniger als 10 Jahren einzelne Panels defekt sind hat er nicht einkalkuliert...
Gruß
Thu Jul 09 17:28:39 CEST 2020 |
FWebe
PlugIn setzt voraus, dass man ihn auch vor allem zu Hause laden kann, von daher kann man das schlecht pauschal empfehlen.
Thu Jul 09 17:37:05 CEST 2020 |
FWebe
Wieso sollte man damit 45 Mio. PKW betanken? Das ist genau der gleiche Schwachsinn wie das Beispiel mit 45 Mio. Elektrofahrzeugen, die alle gleichzeitig laden wollen, sprich völlig an der Realität vorbei. Halbiere oder drittel die Zahl, dann kommt man dem realen Bedarf für die Zukunft näher.
Ganz gewiss nicht. Hast du dir mal den Gesamtwirkungsgrad eines per PV-Strom betriebenen Fahrzeugs angesehen?
Da reden wir derzeit im Optimalfall von ~25 %.
Thu Jul 09 19:03:40 CEST 2020 |
Lewellyn
Auf die Rechnung bin ich jetzt gespannt. 🙂
Thu Jul 09 19:53:39 CEST 2020 |
joewes
Ich sag mal in 5 Jahren sind von diesen Punkten die ersten Anträge evtl 1 Ablage weiter :-)
Thu Jul 09 20:02:30 CEST 2020 |
stromengl
Also ich weiß nicht so recht ...
Meiner Meinung nach wird in 5 Jahren kein einziger Punkt so richtig durch sein, das dauert einfach viel länger.
Dinge wie (nennenswerte) Akkuproduktion in DE (oder bei mir in AT) werden wohl für immer Träume bleiben.
Dazu gibt es einfach zu viele behördliche Hürden bei uns.
Auch sehe ich die ganze E-Mobilität trotz (oder vielleicht wegen) meines Berufes als Elektrotechniker nicht als alleinige Lösung. Noch dazu lebe ich auf dem Land mit Bauernhof in kompletter Einzellage (über 5 Km steil bergauf und bergab bis zum nächsten 5000 Einwohner Dorf). Mit Öffis sieht´s genau so mau aus, über 5 Km bis zur ersten Möglichkeit (und das ist ein Bummelzug mit alter Diesellok).
In meiner Firma mit ungefähr 40 Vertreterautos (bunt gemischt Skoda, VW, BMW, Mercedes, Volvo, ...) fahren auch 2 Hybrid, ein BMW 330 Plug In und ein Toyota RAV 4.
Der BMW wird fast nur Kurzstrecke eingesetzt und in der Firma geladen, somit fährt dieser einen großen Anteil elektrisch - macht Sinn. Gelegentlich die Strecke Wien - Basel ist aber auch kein Problem.
Der RAV 4 allerdings ist ein Überbleibsel eines ehemaligen Mitarbeiters und wird derzeit übergangsweise von einem neuen Mitarbeiter gefahren (bis eben der Leasingvertrag aus ist). Der neue Mitarbeiter hat nur Langstrecke zu fahren und da ist der RAV 4 komplett falsch eingesetzt.
Aktuell hat der RAV 4 Hybrid den höchsten Kraftstoffverbrauch in der ganzen Flotte!!!
Bis auf die 2 Hybrid sind aber auch alle Autos Diesel.
Die E-Mobilität hat sicher hohes Potential und wird für viele passen, jedoch nie für alle.
Und wenn etwas falsch eingesetzt wird (siehe unser RAV 4), dann kann das auch nur schief gehen.
Thu Jul 09 20:29:51 CEST 2020 |
Alexander67
PlugIn kann man teilweise auch auf der Arbeit Laden oder beim Einkaufen.
Je nachdem welche Strecken.man fährt ist ein "Vollhybrid" Akku auch zu klein zum rekuperieren.
Thu Jul 09 21:38:19 CEST 2020 |
FWebe
Nun, dann gehen wir doch nochmal zurück zu meiner Aussage:
Ich spreche von einer Mindestanforderung und nicht davon, was unter Umständen möglich wäre.
Dazu ein Beispiel:
Ich kann weder zu Hause, noch auf der Arbeit, noch beim Einkaufen laden und ob der Akku "zu klein" zum Rekuperieren ist, ist auch egal, da es auch dann besser ist als gar keine Rekuperation.
Fakt ist, dass quasi alle Anwender Mildhybride und ein sehr großer Teil der Anwender Vollhybride nutzen können. Alles was darüber hinaus geht, ist mit so vielen Eventualitäten verbunden, dass man das kaum als Mindestanforderung festlegen kann.
Thu Jul 09 22:39:45 CEST 2020 |
Kurvenräuber135120
Verfolgt man deine Beiträge hier auf MT, bekommt man den Eindruck, dass du einen verbitterten Feldzug führst. Egal welches Thema, egal welches Forum, Hauptsache gegen Elektroautos, von Tesla bis E-Up in jedem Thema dabei.
Thu Jul 09 22:45:53 CEST 2020 |
Kurvenräuber135120
Bis vor kurzem war dir doch der Wirkungsgrad bei Photovoltaik egal:
Thu Jul 09 23:04:02 CEST 2020 |
jennss
Es gibt jetzt PlugIns, die etwas schneller laden können als unserer (3,7 kW). Damit könnte das Laden unterwegs schon Sinn machen. Also ein Mercedes A250e lädt mit etwa 24 kW DC. Da geht beim Einkaufen dann schon einiges rein. Bisher hatte ich das Auswärtsladen beim PlugIn auch für nutzlos gehalten, aber bei dieser Ladeleistung ist das schon sinnvoll.
j.
Thu Jul 09 23:29:06 CEST 2020 |
jennss
Das ist möglich, sehr schwer vorherzusagen.
Aber es gibt immer noch Probleme mit der Zuverlässigkeit und den Ladekarten. Bei Tesla hast du im Navi sofort Kommunikation zu allen Superchargern und die siehst unterwegs, welche besetzt sind.
Nein, noch nicht. Das finde ich ja gerade ärgerlich. Bin neulich 500 km am Wochenende mit Smart gefahren, 6x geladen 😁. Nicht jede Raststätte hat Ladesäulen, vielleicht jede 2. (Schätzung). Da fehlt noch was.
Meine Schätzung ist, dass das viel früher losgeht. Aber die Hersteller müssen liefern können...
Ja, entweder mehr 50 KW-Ladesäulen oder weniger 150er. Allerdings können noch nicht soo viele E-Autos über 50 kW DC laden. Starke Ladesäulen haben jedoch den Vorteil, dass man sie quasi wie beim Tanken nutzen kann. Mit einem 77 kWh-Akku des ID.3 für 42000 € braucht man nur vielleicht 2x im Monat ne halbe Stunde an eine 125 kW-Ladesäule. Das ist schon sehr universell geeignet, also auch für Laternenparker.
Ok., stimmt. Das ist ein Argument für mehr 50er statt wenige 150er.
Bei Laternenparker denke ich nicht an endlos viele Ladepunkte mit 3,7 kW oder sowas, sondern an Schnelllader, bei denen man nur wenig Aufenthaltszeit braucht.
Ja, aber prinzipiell sind mehr kWh immer gut, denn umso universeller wird ein Auto.
Ein ID.3 kostet mit 126 PS dank Umweltprämie unter 20000 € 🙂. In 5 Jahren soll das ohne Prämie gehen, zumindest für 25000 €.
Ich vermute, die Deutschen setzen jetzt auf Feststoffakku-Forschung, um dann vorne zu sein. Bei normalen Lithium-Ionen ist der Zug abgefahren.
Stimmt schon. So viel, wie manchmal gefordert wird, ist real gar nicht nötig. Das merkt man erst, wenn man selbst E-Auto fährt, weil man damit oftmals schon gut klarkommen kann.
Das ist die Frage. Der Stromverbrauch in Raffinerien und beim Transport ist schwer abzuschätzen. Es könnte durchaus auf dem gleichen Level liegen wie der Verbrauch bei E-Autos. Bei Raffinerien und so kümmert sich nur niemand darum, dass es um Ökostrom geht (oder?).
Ja, aber ein bisschen träumen muss man doch 😉. Die ganzen Punkte, die ich da gelistet habe, sind Idealvorstellungen, außer...
Ich hoffe auch, dass das nicht kommen wird. VW macht das jetzt schon so wie Tesla...
j.
Thu Jul 09 23:37:09 CEST 2020 |
FWebe
Ich wüsste nicht, wo da irgendwas davon steht, dass mir das egal ist.
Generell werfen deine beiden Beiträge eher die Frage auf, welchen inhaltlichen Mehrwert sie bieten sollen, da sie nur mit hanebüchenen Interpretationen deinerseits über meine Person gefüllt sind.
Fri Jul 10 13:40:04 CEST 2020 |
notting
Und?!
- Keine Supercharger innerorts = man kann innerorts nicht innerorts nicht an einem Supercharger laden -> kein Vorteil.
- Auch außerorts sind Supercharger viel seltener als andere Ladesäulen-Betreiber an denen auch ein Tesla laden kann, wenn er über Typ2 oder CCS (ggf. über Adapter) verfügt, keine Hersteller-Einschränkung.
- Du wolltest du doch auch viel schnelleres Laden? Dann ist der Vorteil der Anzeige welche Ladesäulen frei sind eher gering, zumal die auch bei Tesla nicht anzeigen dürften wann jemand wieder wegfährt (die Belegt-Anzeigen finde ich auch auf vielen Webseiten von Ladeanbietern). Dann wartet man halt mal ein paar min oder fährt weiter wie an klassischen Tankstellen auch. Wer zu wenig Reserve lässt ist selber schuld. Bei E-Autos ist ein zu niedriger Ladezustand zudem noch zusätzl. Stress für den Akku.
Kann ich bei uns hier nicht bestätigen, gerade was <=50kW angeht. Du hast z. B. auf Goingelectric.de nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass du nix übersehen hast?
Achja: Dein Smart hat es auf der Autobahn tatsächlich von einer Raststätte zur anderen geschafft? SCNR
... bzw. wollen, siehe dein Blog-Artikel mit der EU-CO2-Regelung.
Richtig.
Nö, lieber so schnell, dass die Leute erst garnicht in Versuchung kommen wegzulaufen. Nix ist ärgerlicher als eine von einem E-Auto mit vollem Akku belegten Ladesäule.
Eben, s.o.!
... und desto besser hält der Akku schnellladen aus bzw. der Kapazitätsverlust macht weniger stark was aus.
Ein ID.3 kostet mit 126 PS dank Umweltprämie unter 20000 € 🙂. In 5 Jahren soll das ohne Prämie gehen, zumindest für 25000 €.
Der kann aber AFAIK daheim unter normalen Umständen nur mit 4,6kW geladen werden (Schieflast, 11kW gibt's IIRC dort auch nicht optional außer wenn man einen größeren Akku nimmt?), hat für viele "Univeral-Fahrzeug-Bedingungen" eine zu geringe Reichweite und keine Anhängelast (auch an den Gebraucht-Markt denken).
notting
Fri Jul 10 14:02:48 CEST 2020 |
Alexander67
Um hier auch einmal meinen Senf hinzuzufügen.
Der Wirkungsgrad der PV ist nur im Vergleich zu anderen PV relevant.
Den Sonnenschein bekommt man wie den Wind und die Wasserkraft zur Stromerzeugung in Flüssen gratis.
Kohle, Öl und andere fossile Energieträger müssen gefördert werden und heizen das Klima auf.
Atomkraft hat auch seine Probleme.
Und dann wird der Wirkungsgrad der PV kritisiert?
Lächerlich!
Fri Jul 10 14:20:14 CEST 2020 |
FWebe
Es wird nicht kritisiert, sondern festgestellt.
Aber wie schon erwähnt, da phantasiert jemand fleißig, von daher sollte man da allgemein wenig Zeit für "Senf" investieren.
Ich verwies lediglich darauf, dass PV nicht zu den Varianten gehört, welche mit einem besonders hohen Gesamtwirkungsgrad aufwarten, was im Gegensatz zur Behauptung steht, dass sich die Variante durchsetzt, die den höchsten Gesamtwirkungsgrad erreicht.
Lächerlich ist es, wenn nicht das gelesen wird, was geschrieben wurde, von daher wäre doch eine Rückkehr zu solch einer elementaren Bedingung eines textbasierten Forums angemessen.
Zur Durchsetzung eines Produkts ist der Wirkungsgrad nicht der ausschlaggebende Punkt und PV-Anlagen sind quasi der Beweis schlechthin dafür. Wichtig ist die einfache und sichere Anwendung sowie die Verfügbarkeit und angemessene Kosten und da kann man sich dann auch mal überlegen, was PV-Anlagen so attraktiv macht.
Man kann auch mal überlegen, wieso Kohle weltweit so beliebt ist, die Beweggründe sind da nämlich ganz ähnlich gelagert.
Fri Jul 10 14:38:17 CEST 2020 |
Alexander67
Schon mal etwas von positiven und negativen Kritiken gehört?
Dennoch stimme ich zu.
Fri Jul 10 15:28:22 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Nicht böse gemeint, aber an dieser Stelle hast du die unterschiedlichen Konzepte zu laden nicht wirklich verstanden, und wendest "Verbrennerdenke" an
Es geht beim BEV nicht darum voll zu laden, leer zu fahren, voll...leer. Genau diese Strategie erfordert tatsächlich sehr leistungsstarke Lader. Es geht darum, dann zu laden, wenn das Auto ohnehin nichts anderes zu tun hat. Darum kommt es auf die Örtlichkeit an, wie stark, und wie zahlreich die Lader sein sollten.
An Orten, an denen man sich eh nicht lange aufhält (oder sie wie Tankstellen nur aufsucht, wenn unbedingt nötig), sollte der Lader möglichst schnell sein, also 125 kW aufwärts.
An Orten, an denen man zwischen 30 und 60 Minuten zubringt, wie z.B. Supermärkten, reichen 50 kW pro Lader völlig, aber es braucht mehrere davon nebeneinander, weil eben mehrere Autos gleichzeitig dort stehen und laden wollen. Und an Orten wie z.B. Kino, Theater, Disco..., wo man sich 2 und mehr Stunden aufhält, sich dafür aber zur selben Zeit viele aufhalten, da braucht es viele einzelne Ladepunkte, die aber auch nur max. 11 kW liefern können müssen. Bei einem durchschnittlichen Kinofilm mit 90 Minuten plus 30 Minuten für vorher da sein, Karten kaufen, Einlass... bringt das auch 22 kWh in den Akku, das reicht für mindestens 100 km (und mal ehrlich, wer fährt 100 oder mehr km ins Kino?). Im Wohngebiet sollte für jedes BEV ein Anschluss verfügbar sein, aber weil das Auto dort 8 und mehr Stunden steht, reichen da eben 2,4 kW, was dann auch die Verteilnetze weit weniger belastet, als würde man mit der Gießkanne pro Stadtviertel 3 300 kW Lader verteilen.
Allerdings, da stimme ich zu, ein schnellerer Lader im Abstand von 1 km sollte schon sein, damit man auch wohnortnah schnell zwischenbunkern kann, wenn man mal am Abend noch weiter will.
Siehe oben: Auch der durchschnittliche Laternenparker wird seinen Akku ebenso wenig täglich leer fahren, wie er seinen Tank täglich leer fährt. Er käme, ausreichend langsame Ladepunkte vorausgesetzt, nicht in die Verlegenheit, einen leeren Akku zu haben, da er jeden Morgen mit einem vollen Akku starten würde.
So absolut sehe ich das nicht. Ansonsten sind wir bei der Akkugröße irgendwann beim selben Motto, wie heute bei den PS: "Mehr sind immer besser" und die Leistung der Autos erreicht immer unsinnigere Dimensionen. Klar, am besten ein Energiespeicher mit 1 MWh, dann muss man nur einmal im Jahr nachladen 😉 ich weiß, ist überspitzt.
Und ja, eine sinnvolle Mindestgröße sollte ein Akku schon mitbringen, seine Kapazität in kWh sollte mindestens halb so groß sein, wie seine maximale Ladeleistung in kW, um beim Akkustress bei maximal 2C zu bleiben.
Fri Jul 10 19:12:00 CEST 2020 |
notting
Ich kenne Leute die ca. 80km ins Kino fahren weil viel toller. Oder spezielle Ärzte wo man hin muss, die so weit entfernt sind. Oder Verwandtenbesuch.
Es gibt bereits Lösungen mit integriertem Puffer-Akku. Klar, mehrere BEV mit fettem Akku von 1->100% direkt hintereinander geht dann nicht. Und die zusätzl. Akkus vergrößern den CO2-Fußabdruck.
Zusätzl. zu den "Zwischen-Antworten": Nix Verbrenner-Denke!
1. Wenn's länger dauert als geplant ist man ggf. der Arsch der die Ladesäule trotz vollem Akku bzw- aktuell sehr geringer Ladeleistung weil fast voll zuparkt. Super -> Stress 🙄
2. Wer sagt, dass mir der Ladetarif dort wo man rumsteht (Supermarkt, Wohngebiet, etc.) zusagt? Ich befürchte, dass es genau an solchen Orten teurer wird als an Schnellladern, eben weil am Supermarkt gleichzeitig einkaufen kann und am echten Schnelllader nicht, also dort zusätzl. Zeit verbraten muss.
3. Man auch in Wohngebieten nicht alle E-Autos ohne absurd hohe Investitions- und Wartungskosten mit einer Lademöglichkeit versorgen können. Einige E-Autos sind länger, andere kürzer. Dementspr. sind unterschl. Abstände am Straßenrand sinnvoll. Weiß man aber nicht vorher wieviele E-Autos welcher Länge dort wie angeordnet über nach rumstehen werden.
[...]
Das Problem ist: 2C schaffen nur die wenigsten E-Autos. Und wenn sind das eher Modelle wo der kleinere Akku nur eine Variante ist. Sprich es ist nicht so, dass der 60kWh-Akku mit 120kW und der 40kWh-Akku mit 80kW geladen werden kann.
notting
Fri Jul 10 20:10:44 CEST 2020 |
Rainer0849
Der Ausstieg aus der Kernkraft war voreilig und falsch. Ein deutsches Patent : siehe hier: https://dual-fluid-reaktor.de/
wird in anderen Ländern schon entwickelt und in Russland läuft nach meiner Kenntnis schon so etwas, und dort werden die aus den Atomwaffen stammenden Bestände in Energie verwandelt. Desgleichen könnte man in Deutschland die Asse wieder öffnen und alle lange strahlenden Restbestände verwerten. Eine Strahlungsdauer der nach der Verwertung auftretenden Restbestände mit 300 Jahren - dann ist sie auf Null - ist verantwortbar. Und diese Energie ist praktisch unendlich verfügbar.
Aber so lange Ideologen das Sagen haben, wird das nichts.
Ich glaube, Deutschland wird schon in wenigen Jahren auf das Niveau eines "Entwicklungslandes" absinken und der Wohlstand ist dahin.
Sat Jul 11 08:30:04 CEST 2020 |
Spurverbreiterung257
Eine fast schöne neue Welt wäre O² Kraftstoff und Kernkraft aus Flüssigsalz Reaktoren die auch noch unseren Atommüll verwerten können.
Diesen eSchwachsinn kann man sich sparen.
Sat Jul 11 10:50:58 CEST 2020 |
Alexander67
Ich vermute dies liegt dann aber "nur" an der Leistungselektronik und nicht am Akku selbst.
Könnte also vom Hersteller schnell behoben werden.
Zum Vergleich muss man sehen welche Leistungen die Motoren der BEV auch beim verzögern bringen.
Von den nicht PlugIn Vollhybriden gar nicht zu reden.
Sat Jul 11 10:53:08 CEST 2020 |
Alexander67
"O² Kraftstoff"?
Und auch wenn man Kernkraft als ernsthafte alternative betrachtet, dann machen E-Autos noch immer Sinn.
Sat Jul 11 12:17:27 CEST 2020 |
Lewellyn
Wind und Solarenergie richtig genutzt und mit Speichertechnik versehen reicht für die komplette Menschheit auf ewig.
Kernenergie ist einfach furchtbar teuer, wenn sie ihre Kosten selbst tragen muss und in Zeiten, wo sich gegen alles und jede Veränderung Bürgerinitiativen bilden, sind neue AKWs gleich welcher Form niemals durchsetzbar, solange China hier noch nicht die Macht übernommen hat.
Sat Jul 11 12:20:58 CEST 2020 |
FWebe
So lange ein riesiges Fusionskraftwerk quasi um die Ecke arbeitet, ist es auch etwas verschwenderisch, selber noch Atomkraftwerke aufzubauen.
Wenn man sieht, was die Sonne alles an Energieformen und -speichern auf der Erde ermöglicht, muss man nur kreativ genug sein, um diese zu nutzen.
Letztlich bieten sich ja 4 Formen auf der Erde regelrecht zur Nutzung an:
Wärme, Licht, Bewegung (auf Basis von Wärme) und (Kohlen-)Wasserstoff.
Ich würde auch mal behaupten, dass damit weltweit nahezu überall die Möglichkeit einer vernünftigen "Energieversorgung" besteht.
Sat Jul 11 19:15:48 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Gut. Dein Bekannter, der 80 km ins Kino fährt, bräuchte dann noch nicht einmal 11 kW Ladeleistung, er hat ja nur 80 km verfahren (bei 20 kWh/100km hat er dann 18 kWh verfahren, wenn die wieder drin sind, ist sein Akku eh voll) es geht ja nicht darum, mit möglichst leerem Akku ins Kino zu fahren, und den dann während des Films auf 100% zu bringen, nein, wenn während des Stehens mehr rein könnte, als man verfährt, um dort hin zu kommen, dann ist das völlig ausreichend.
Dein Arztbesuch: lass den Arzt ruhig 100 km weit weg sein, dann hat es 2 Optionen:
A) es gehtsehr schnell dort... macht nix, aktuelle Akkus haben alle 250km und mehr sichere Reichweite, du würdest auchohne Zwischenladung wieder heim kommen.
B) Du hast ohnehin länger Aufenthalt, wegen Wartezimmer krachend voll, oder Untersuchung/Behandlung dauert halt, dann steht dein Auto auch 1 bis 4 Stunden rum, in 1,5 Stunden hättest du die 20 kWh für die 100 km auch am11 kW Lader wieder drin, und selbst an 2,4 kW "Haushaltssteckdose" hättest du nach 4 Stunden die Hälfte des verbrauchten Stroms wieder drin. In beiden Fällen kämst du garantiert wieder sicher heim.
Verwandtenbesuch ... auch dort wirst du dich bestimmt mehrere Stunden aufhalten. Erinner dich: im Wohngebiet zunächst aller 100m 2,4 kW ... hättest du auch kein Problem.
Sonderfall: du besuchst deine 200 km entfernten Verwandten, und schon nach 10 Minuten ist derart Familienkrach, dass du wieder loß fährst. Mit aktuellen BEV wirst du dann tatsächlich für 20 bis 40 Minuten an nen Schnelllader müssen .... naja, aber eigentlich auch gut, wenn du dann ein paar Minuten zum Runterkommen hast, und den Frust nicht beim Fahren ablassen musst ;-)
Es ging ja darum, dass im Wohngebiet wenige schnelle Lader weniger sinnvoll sind, als viele langsame. Die gepufferte Lösung ist ja dann wie du selber schreibst, eine Scheinlösung
Dafür gibt es bereits Lösungen ... ich hab eine .... den Unplug Sticker. Ist mein Akku schon voll, und kommt ein Ladewilliger, kann er den QR Code abscannen, dann werd ich informiert, kann den Ladevorgang fernstoppen, und er kann anstöpseln.
Der Ladetarif ist (wenn nicht kostenloser Kundenservice), für dich immer gleich, du nutzt ja zum Ladung starten deine App oder Karte von deinem Anbieter.
Das erschließt sich mir nicht so ganz. Alle Autos sind unterschiedlich lang und breit, trotzdem passt es mit den vorgegebenen Parkbuchten, wo ist das Problem, dann an jeden markierten Stellplatz 1 Dose zu stellen (Schuko reicht ja)?
2C ist das angestrebte Maximum, nicht der Mindeststandard. Auch der 60er Akku ist an 80 kW in weniger als 1h randvoll.
Sat Jul 11 19:41:37 CEST 2020 |
notting
Bei den Verwandten wo ich am ehesten bin, ist entweder alles zugeparkt oder Parkverbotszone, sodass ich auf das Privatgrundstück stehen muss. Die haben leider auch nicht für alle genug Strom (sind meistens Familien-Feiern, wo einige Fahrzeuge dann dort stehen).
Normalerweise gibt's pro Parkplatz eine Lademöglichkeit. Wie soll er also auf dem Weg überhaupt an die Lademäglichkeit kommen?! Dein Auto steht doch im Weg!
Außerdem haben z. B. weder ich noch meine Eltern ständig ein Smartphone dabei bzw. einen Internet-Tarif gebucht.
Ist aber doch eh einfacher, wenn das Auto bei voll den Stecker autom. freigibt, wenn das eben z. B. ein Kabel für abwechselnd zwei Parkplätze nebeneinander ist.
Ewig lange Kabel will man auch nicht wegen Stolperfalle bzw. Kosten wenn's ersetzt werden muss.
Falsch! Z. B. NewMotion und Plugsurfing zeigen je nach Ladesäulenanbieter höchst unterschiedl. Tarife an, z. T. sogar komplett oder teilw. nach Minuten! Auch z. B. bei GetCharge gibt's div. Ladesäulenanbieter wo der Spaß auch mal 0,89EUR/kWh kosten kann. Und nicht alle Ladekarten-Anbieter funktionieren an allen Ladesäulen.
Dachte du kennst meine Blog-Artikel zu dem Thema (ok, die Min-Tarife lasse ich inzw. eher weg).
Straßenrand heißt, dass es i.d.R. keine Linien quer zur Fahrbahn zwischen in Fahrtrichtung parkenden Autos gibt oder diese ignoriert werden, weil die Autos eben untersch. lang sind.
notting
Sat Jul 11 20:18:57 CEST 2020 |
FWebe
Bei mir verhält es sich ähnlich, da stehen wir dann entweder auf der Wiese, Einfahrt oder mit zwei Fahrzeugen hintereinander quasi in einer Lücke. Lademöglichkeiten gibt es in den Fällen nicht vor Ort, sondern im einen Fall nur etwas entfernt an einer öffentlichen Säule, wo man dann nach Abschluss wieder umparken müsste.
Aus dem Grund würde ich die Fahrten dort hin und wieder zurück gerne mit einer Vollladung schaffen können, zumindest theoretisch. Rein praktisch spricht nicht viel dagegen, unterwegs während der Pause ca. 15 Minuten nachzuladen, das entspricht dann ca. 30 Minuten auf ~800 km. Für mich ist entscheidend, dass ich unterwegs auf das Nachladen nicht angewiesen sein möchte, das bedeutet aber nicht, dass ich es deshalb verschmähen würde.
Auf Grund der Situation, wie ich sie bei mir und auch bei anderen beobachte, bin ich auch kein Freund von Diskussionen auf Basis von Durchschnittswerten, Möglichkeiten oder Optimalbedingungen. Für das Thema der individuellen Mobilität zählt einzig und allein das individuelle Profil.
Sun Jul 12 07:08:03 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Können wir uns darauf einigen, dass das nun wirklich eine Sondersituation ist, die nicht allzu oft vorkommt?
Kann es sein, dass selbst dann nicht Strom für alle da sein müsste, weil einige nur ein paar km fahren mussten, und so gar keinen Ladebedarf hätten? Und kommt dieses Szenario nicht erst dann zum Tragen, wenn alle BEV führen?
Wie du ja selbst schreibst, können sich 2 Parkplätze eine Dose teilen ;-) dann steh ich auch nicht im Weg.
Zum Kabel: bei den "schwachen" Ladepunkten lädst du immer mit deinem eigenen Kabel, es reicht , dass die Dose das Kabel frei gibt, nicht das Auto. Das macht nur an CCS Sinn, und da ist es schon so, Ladung beendet, Stecker frei.
Ja, ich kenne deinen Blog. Interessant, dass du dann hier genau die Anbieter anführst, die eher als "Ersatzanbieter" taugen. Im Speziellen, wenn du Maingau, ENBW, EWE .... nimmst (also einen der Tarife, die ohnehin billiger sind, als die von dir genannten) fällt dieses Argument weg.
Ich sprech mich auch nicht gegen Fleischsalat aus, weil das Schälchen bei Käfer in München mehrere Euros kostet.
Es wäre bestimmt nicht das Problem, wenn mn schon Kabel legt, auch Parkflächen aufzumalen, so teuer kann die Farbe nicht sein, oder?
Sun Jul 12 09:24:35 CEST 2020 |
notting
Habe auch Verwandte die von etwas weiter weg kommen, aber nicht übernachten wollen.
Aktuell wird aber meist nicht vorgesehen, dass eine Ladesäule wechselweise für zwei nebeneinanderliegende Parkplätze ist, auch wenn ich das ebenfalls wünschenswert fände.
Im Folgenden alle Preise Stand Juni diesen Jahres mit 19% MwSt. Nicht alle geben die MwSt.-Senkung an die Kunden weiter. Bzw. ich gehe davon aus, dass sich die Preise zum 1.1.2021 entspr. wieder erhöhen werden.
Maingau:
- Wird nach 1h (DC) bzw. 4h (AC) teuer. Also nicht für über Nacht laden oder DC-Ladung während längerer Einkaufstouren geeignet.
- Ist in der Business-Version bereits recht teuer (0,49EUR/kWh). Bin gespannt wann die entweder die Privat-Preise erhöhen oder teure Ladesäulen-Anbieter wie Ionity rauswerfen.
- Dort einen Stromvertrag abzuschließen um beim Ladesäulen-Strom günstiger zu fahren (z. B. 0,25EUR/kWh in D) macht eben nur Sinn, wenn es sich unterm Strich lohnt.
- Ggf. ist z. B. Get Charge interessanter, wenn man dort für 0,29EUR/kWh ohne Grundgebühr und "Straf-Minuten-Tarif" statt Maingau für 0,25EUR/kWh und 0,10EUR/min "Straf-Minuten-Tarif" laden kann (Grundgebühr in der Form, dass Maingau daheim meist nicht der günstigste Anbieter ist).
EnBW:
- AFAIK RFID-Karte nur aus der App heraus bestellbar, d.h. man braucht ein Smartphone. Haben meine Eltern aber nicht.
- Auch hier wird z. B. Get Charge öfters günstiger sein, da man um die günstigeren Get-Charge-Tarife der bevorzugten Ladesäulen-Anbieter zu erreichen bei EnBW in irgendeiner Form Grundgebühr zahlen muss.
- Funktioniert nicht z. B. bei Ionity.
EWE:
- Preis/kWh Wie EnBW nur dass es keine Möglichkeit gibt als Vielnutzer für eine Grundgebühr einen Rabatt zu bekommen um realistisch günstiger zu fahren.
Im übrigen gilt für Plugsurfing:
- Bis im Juni hätte ich damit an ca. 50% der innerörtl. 22kW-Typ2-Ladesäulen bei uns für 0,26EUR/kWh laden können. Jetzt 0,31EUR/kWh (inkl. 16% MwSt.) ohne Grund- und Ladestart-Gebühr. Ist also immernoch interessanter als die Tarife ohne Grundgebühr von Maingau, EnBW und EWE. Wenn man Plugsurfing bei den ca. 50% anderen 22kW-Typ2-Ladesäulen hier verwendet, werden fast 0,11EUR/min(!) fällig.
- Ist standardmäßig bei elektr. Volvos und Polestars dabei.
Ergo können die von dir bevorzugten Anbieter je nach Situation durchaus nur 2. Wahl sein was den Tarif angeht.
Wäre aber ggf. Parkflächen-Verschwendung. Und auch dann wird's Autos geben die größer sind als gedacht, insb. wenn die noch einen Anhänger oder Fahrradträger hintendran haben.
notting
Sun Jul 12 16:22:36 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Und, was bedeutet das jetzt für die Frage? Auch wenn die auswärtige Verwandtschaft kommt, und abends geht, müssen dann alle Anwesenden laden?
Nur nix ändern? Nein, Quatsch.
In der Straße, in der ich aufgewachsen bin, gab es eine überraschende Veränderung. Man machte sie zur Einbahnstraße, und lies nicht mehr rechts und links längs der Straße parken, sonden nur rechts mit aufgemalter Fischgräte .... Ergebnis: jetzt können dort sogar mehr Fahrzeuge parken, als vorher. Bitte sag jetzt nicht, dass Autos ja auch unterschiedlich breit sind. Sollte in Wohngebieten durchaus häufig machbar sein. Und da wäre es auch gut vorstellbar, die Steckdose an der Linie zwischen 2 Plätzen zu installieren ;-)
Sun Jul 12 16:39:37 CEST 2020 |
notting
Man kann dort z. B. nur hintereinander in das Grundstück hinein parken. Es ist nicht gesagt, dass derjenige dann nahe genug dort steht wo die Wallbox/CEE ist. Mal abgesehen: Je länger das Kabel desto eher ist es eine Stolperfalle. Sind oft auch viele ältere Leute dabei.
Du schlägst eine Verschlimmbesserung vor. Denn dass was ich hier aus deinem Zitat weggekürzt habe war ein ganz anderes Thema (näml. schmale Str. bzw. Platzverschwendung dadurch dass abwechselnd auf beiden Seiten geparkt werden durfte, was auch eher unabh. von er Einbahnstr. ist) 🙄
notting
Sun Jul 12 17:09:44 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Ja, ein kleines bisschen wollen muss manwohl schon. So gesehen kann man gegen wirklich alles ein Aber finden.
Sorry, mißverständlich ausgedrückt. Besagte Straße durfte in beiden Richtungen befahren werden (nur wenn man sich begegnete, musste einer in eine freie Parklücke ausweichen, oder bis zur nächsten Querstraße rückwärts fahren. Dafür durfte und wurde über die ganze Lönge rechts und links geparkt (werden).
Dieser Zustand war eh Müll, in sofern gab es keine Verschlimmbesserung, sondern eine echte Verbesserung: mehr Parkflächen, keine Begegnungen mehr.
Oin Sofern ...Da Wohnstraßen meistens sehr schmal sind, u.U. (sicher nicht immer) wäre es gar nicht so verkehrt, man machte sie zu Einbahnstraßen mit Fischgräte (bei vielen Ausfahrten auf beiden Seiten natürlich Bockmist.
Tue Jul 14 13:41:02 CEST 2020 |
Tom041963
Hallo zusammen,
das Thema E-Mobilität ist generell sehr interessant und es ist schon bemerkenswert, mit welchem Nicht-bzw. gefährlichem Halbwissen in diesem Land Politik gemacht wird. Grundsätzlich ist die gesamte sogenannte Energiewende Unfug von A-Z und vollkommen nutzlos obendrein. Was soll denn dadurch, mal ganz ernsthaft gefragt, erreicht werden? Wenn man schon das Märchen vom menschengemachten Klimawandel Glauben schenken möchte, und dazu gehört eine gehörige Portion Ignoranz der Wirklichkeit, dann muss man aber auch zur Kenntnis nehmen, daß es keine wie auch immer geartete emissionsfreie Fortbewegung gibt. In unserem Fall der E-Autos wird die Hauptemission lediglich vom Auspuff in die Kraftwerke verlegt und mit den sogenannten "Erneuerbaren" funktioniert das ganze Thema Laden schon gar nicht oder nur teilweise wegen der großen Unzuverlässigkeit. Die E-Mobilität ist im Übrigen auch keine Erfindung von heute sondern gibt es schon seit fast 100 Jahren. In bestimmten Nischen ist sie von Vorteil aber als Massenfortbewegungsmittel absolut untauglich. Deshalb ist auch die massive Subventionierung rein ideologisch motiviert und wird trotzdem für keine flächendeckende Verbreitung von E-Autos sorgen, weil sie letztendlich zu teuer, zu ineffizient und nicht wirklich praktikabel sind, jedenfalls beim heutigen Stand der Entwicklung. Das E-Auto ist und wird in absehbarer Zukunft nicht massentauglich werden können und deshalb ist die Annahme sinkender Preise in absehbarer Zeit ein Wunschtraum. Denkt einfach mal daran, wann die Diskussion über DSL und Breitband in Deutschland losging und wo wir heute in der Ausbaustufe stehen. Und hier wird ernsthaft über ein komplettes Ladenetz inkl. Schnell-Ladern bis 2025 nachgedacht. Das Problem ist mittlerer Weile, daß weder Zahlen noch Fakten eine Rolle spielen sondern einzig und allein der Wunsch Vater vieler rosaroter Gedanken ist und das zieht sich durch alle Themenfelder sei es Energiewende, E-Mobilität, Corona, Klima u.v.m. Im Prinzip soll jeder fahren was und wie er es will sei es E-Auto, Hybid, Diesel, Benziner, Fahrrad, ÖPNV oder was auch immer aber er soll es dann gefälligst auch selbst bezahlen! Und dazu gehört u.a. auch die Infrastruktur. Als Fahrer eines Verbrennungsmotors zahle ich KFZ- und Mineralölsteuer aber was zahlen z.Bsp. die Fahrradfahrer? Oder warum soll ich jemandem teilweise sein E-Auto finanzieren. Es soll der Markt und der Verbraucher entscheiden und das sinnvollste und beste Konzept wird sich dann am Ende durchsetzen.
In diesem Sinn wünsche ich allen eine gute Fahrt.
Tue Jul 14 15:40:14 CEST 2020 |
fire-fighter
@Tom041963
Besser kann man es nicht ausdrücken!
Tue Jul 14 22:21:54 CEST 2020 |
Rainer0849
@Tom041963
Als gelernter Elektriker kann ich alles nur so bestätigen. Insbesondere die Verlustrechnungen sind mehr als geschönt. Welche Batterie gibt nach dem Laden 100 % wieder heraus? Wie will man Millionen Pkw laden - und dann nicht nur nachts, sondern jederzeit ? Theoretische Energie ist dabei nutzlos !Derzeit fahren die E- Pkw, mit Problemen, aber wie soll das werden, wenn 500 - 600 Pkw, die derzeit in wenigen Stunden an den Autobahn Tankstellen tanken, aufgeladen werden ? Mit anderen Worten: Es ist eine große Illusion.
Tue Jul 14 22:24:55 CEST 2020 |
Klatt
Oh Gott. Es ist unglaublich was manche schreiben. Seid wann ist eine KFZ- bzw Mineralölsteuer zweckgebunden?
Und was soll das mit den Radfahrern? Die zahlen auch Steuern.
Schau ich mir aber mein Umfeld an ist die Wende im Gange.
Einige sind auf ÖPNV umgestiegen. Einige fahren jetzt mit dem E Roller zur Arbeit und kommen aus dem Grinsen nicht mehr raus. 25€ Treibstoffkosten pro Quartal.
Einige sind auf E Auto umgestiegen und wollen da bleiben. Da ist vom Zoe bis zum Tesla alles dabei.
Ich fahre inzwischen wenn möglich mit dem S Pedelec zur Arbeit. Ja ich muss duschen und es geht auch vor Ort.
Der Weg ist einfach 40km und es ist sehr entspannt abends 1h nach Hause zu rollen, was aber natürlich nicht für jeden gilt
An sonsten gibts noch meinen A6 V6 TDI.
Der wird gefahren bis er zerfällt aber dann kommt definitiv ein E Auto in die engere Auswahl.
Meine Kollegen unter 30 wollen sowieso in der Stadt wohnen und haben daher alle kein Auto bzw. Führerschein.
Ich hoffe das endlich autonome Autos kommen. Dann buche ich mir morgens ein Auto was mich zu meinem Ziel bringt und abends zurück. Einfach Handy raus und fertig.
Zum Thema laden: an Tankstellen sehe ich nur dann Schlangen wenn es mal richtig günstig ist.
Es tanken/ laden doch nicht alle gleichzeitig. Ach so warum geht das in Schweden? Dort sind auch überall Steckdosen.
Was mich immer viel mehr verwundert, was ist aus der Technikbegeisterung hier geworden?
Tue Jul 14 22:39:50 CEST 2020 |
158PY
Solange 130 eine Richtgeschwindigkeit ist und nur Autos mit einem möglichst markanten Auspuffsound so richtig ernst genommen werden, dürfte das leise Elektroauto keine Zukunft haben. Dabei hat das Elektroauto praktisch nur Vorteile: man hört es so gut wie nicht, es geht so gut wie nie kaputt (von den ganzen überflüssigen Äpps vielleicht abgesehen), es ist weitaus sparsamer als der sparsamste Verbrenner und es bringt einen völlig unauffällig von A nach B. Und das ganze auch noch für deutlich mehr Geld, als der olle Nachbar für seine Karre aufbringen kann (wenn man das will). Die soziale Differenzierung zum Nachbarn könnte ebenso gut wie mit einer S-Klasse hergestellt werden. Also eigentlich alles paletti.
Leider will Mercedes aber lieber echte S-Klassen, BMW lieber 7er und Audi lieber A8 Modelle verkaufen, weshalb Elektroautos, die durchaus ebenfalls für Preise jenseits der 100.000,-€ zu haben wären, schlecht gemacht werden müssen. Herr Musk wird es verkraften. Ob die Zukunft der Elektromobilität so aussehen wird, wie im Eröffnungs-Beitrag dargestellt, ist unerheblich. Herr Musk wird sich seine Zukunft einfach so gestalten, wie er es für richtig hält. Weshalb jeder Tesla-Fahrer heute schon stressfrei von Hammerfest bis Palermo fahren und auch seine Karre überall aufladen kann. Die Reichweitenangst und der Furor, mit dem sie von den herkömmlichen Autobauern befeuert wird, erregen inzwischen nur noch Mitleid bei mir.
Es gibt keine umweltfreundlichen Autos. Und keine sparsamen, Schnäppchen erst recht nicht. Wenn man aber schon unbedingt 2 Tonnen Blech dafür braucht, um seinen Astralkörper von A nach B zu befördern, ist das Elektroauto die bessere Wahl. Das Elektroauto ist die Zukunft. Wer das nicht glaubt, soll mir bitte erklären, warum es auf den Bahnschienen (fast) keine Dampflokomotiven mehr gibt. Ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass Elektroloks besser aussehen. In China ist es in den Innenstädten übrigens schon wesentlich leiser geworden, seit der Anteil der Elektroautos so stark gestiegen ist. Das kann man sich hierzulande noch gar nicht vorstellen. Außerdem sind ja nur Autos gut, die besonders heftig brumm-brumm machen.
Tue Jul 14 23:41:51 CEST 2020 |
FWebe
So viel Polemik für so wenig gehaltvollen Inhalt, sollte das nicht eher andersrum aussehen?
Wed Jul 15 00:08:41 CEST 2020 |
paelzerbu
Bei den Zügen hat es aber Schienen und (zumindest teilweise) Stromleitungen. Das macht die Reichweite der Loks quasi unendlich. Für ein Auto gilt das eben nicht. Da muß man sich nach wie vor mit vielen Kilo zusätzlich abschleppen, wenn man bei einem normalen Auto mit normalen Fahrleistungen angenehme Reichweiten haben möchte. Das ist teuer und letztlich so lange unsinnig, wie wir den Strom nicht komplett regenerativ erzeugen.
Die Haltbarkeit der Akkus ist nach wie vor offen und wohl eher kürzer als die normale Lebensdauer eines Autos.
Man muß da also noch viel tun, bis das attraktiv wird, bei LKW sehe ich da generell kein Licht.
Vorstellbar wären Mietakkus, die man leicht wechseln kann, oder bei entsprechender Alterung im Haus den Solarstrom puffern könnten. Alle Neubauten bekommen nicht nur pro Wohnung einen Parkplatz, sondern auch je Wohnung einen Ladeanschluß. Alle Autos fahren generell nur maximal 130 km/h und werden durch ein Leitsystem auf den meisten Straßen so geführt, daß der Fahrer während der Fahrt lesen oder telefonieren o.a. kann. Natürlich haben alle europäischen Autohersteller pleite gemacht und wir beziehen unsere Fahrzeuge nur noch aus Fernost, meist aus China......
Zum Glück werde ich das wohl nicht mehr erleben......
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