Mon Nov 22 18:59:49 CET 2021
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jennss
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Kommentare (456)
Häufig gibt es Zweifel an der E-Mobilität, weil man befürchtet, dass angesichts des angestrebten Atom- und Kohleausstiegs der Strom nicht ausreichen könnte. Man glaubt, die Bundesregierung hat sich da verschätzt. Ziele sind: Der aktuelle deutsche Strommix 2020 ist hier zu finden: Erneuerbare Energien lagen 2020 bei 50,5% Anteil. In den letzten Jahren ist der Anteil um ca. 5% pro Jahr gestiegen. 2019 waren es noch 46%, 2018 40,2%. Es geht also weiter voran mit dem Ausbau. Wie viel mehr Strom wird durch den Wandel zur E-Mobilität erforderlich? Demnach soll der Strombedarf ausgehend vom Jahr 2018 insgesamt um 11% bis 2030 ansteigen. Das ist deswegen nicht so überdimensional viel, weil es auch Faktoren gibt, die den Strombedarf senken. So verbrauchen z.B. Raffinerien extrem viel Energie und diese können mit sinkender Benzinnachfrage schrittweise runtergefahren werden. Hier wird erklärt, dass man für 7 l. Benzin (ca. 100 km Fahrt mit Benziner) ca. 11 kWh Energie in der Raffinerie verbraucht. Alleine damit kann ein E-Auto 50 bis 80 km fahren. Allerdings wird die Energie in der Raffinerie teils auch durch Verbrennung selbst erzeugt. Bis Ende 2030 (= 9 Jahre) müssen wir also die 12% Kernenergie und gut die Hälfte der ca. 24% Kohleenergie (= ca. 13%) ersetzen, plus 11% zusätzliche Energie schaffen, was zusammen ca. 36% entspricht. Ist das machbar bei dem bisherigen Trend? Bei einer Steigerung von 5% regenerativer Energien pro Jahr könnten das also grob 9x 5% = 45% werden. Erscheint also machbar. Ein Hindernis ist dabei, dass man regenerativ wohl eher mehr Energie braucht als nicht-regenerativ, denn regenerative Energien liefern nicht so konstant Strom. Entweder man speichert einige Energie zwischen oder man erzeugt mehr. Im Prinzip ergänzen sich Sonne und Wind ganz gut. Nachts fehlt Sonnenenergie, aber Windräder drehen sich weiter. Bei Hochdruckgebiet gibt es mehr Solarenergie als Wind. Dann gibt es auch noch Strom aus Biomasse, Gezeitenkraftwerke etc.. Der Mix an regenerativen Energien ist wichtig, um Energieflauten zu vermeiden. Ich sehe jedoch noch eine Menge Potential bei regenerativen Energien. Viele Hausdächer haben noch keine Solarpanels. Es gab da mal die Überlegung, dass alleine das Nutzen von 1/4 der Fläche abgebauter Kohlekraftwerke mit schwimmenden Solarzellen so viel Energie erzeugen könnte, wie alle E-Autos in Deutschland benötigen. Also da geht noch was. Ich kann die Skepsis ggü. der benötigten Energie für E-Autos zwar verstehen, aber so schlecht sieht es dann doch nicht aus. Zu warten mit der Elektromobilität bis die gesamte Energie erstmal regenerativ ist, wäre nicht sinnvoll, denn die ausgedienten Speicher aus alten E-Autos können sehr gut als Speicher in der Energieerzeugung gebraucht werden und bis die alt sind, dauert es ja noch einige Jahre. Btw: Dass (vor allem) Frankreich Atomstrom in der EU als grün anerkannt haben möchte, kann ich insofern verstehen, weil das Land randvoll mit Atomkraftwerken ist und das Streben nach weniger CO2-Ausstoß aktuell dringender ist als die Vermeidung von tausende Jahre strahlendem Atommüll. Dass man aber jetzt noch neue Atomkraftwerke bauen will, dafür habe ich kein Verständnis, zumal Atomstrom gar nicht billiger ist als Strom aus regenerativen Energien. PS: Ja, ich weiß, auf dem Aufmacherfoto ist keine Kohle, sondern Holz. Und das ist auch nur ein Film auf Netflix... 🙂 Hatte gerade kein Bild mit richtiger Kohle da. ![]() |
Mon Jan 03 16:58:44 CET 2022 |
Alexander67
Gab es.
Einen sogar "zufällig" genau nach Tschernobyl.
Irgendwie habe ich den Verdacht das war kein Zufall.
Ich denke da wollte einer seine Filter schonen um Geld zu sparen. Leider sind aber andere radioaktive Stoffe ausgetreten als der Wind von Tschernobyl nach Deutschland geblasen hat.
Ob Absicht oder "nur normaler Störfall".
Wenn man sich mal mit Störfällen befasst dann bleibt der allein wegen der zeitlichen Nähe zu Tschernobyl im Gedächtnis.
Mon Jan 03 17:06:01 CET 2022 |
emv_tester
Welcher war das und wie "viel" ist ausgetreten? Wo, wann? Es gab weltweit genau 3:
Tschernobyl, Fukuschima und Harrisburg.
Und wer in Geografie aufgepasst hat weiss, dass die nicht in D liegen.
Es gibt natürlich Leute, die Nessie, Yeti und den Beutelwolf gesehen haben. Aber statt einer Kamera hatten die immer nur eine Flasche Schnaps dabei. Das war zur Dokumentation nicht ausreichend.
Mon Jan 03 17:11:50 CET 2022 |
Alexander67
Gerade mal einen Link zu der WWF Eisbären Meldung.
Soviel ich weiß ging es hier nicht um die globale Population sondern um einen bestimmten Bereich.
Eigentlich nicht unbedingt der Lebensraum den Eisbären bevorzugen würden sondern Gebiete auf welche die ausweichen (müssen).
Eigentlich wollen die nämlich im Sommer auf dem Meereis jagen gehen. Wo dieses nicht ist müssen die also auf das Festland ausweichen. Dann steigt natürlich die Population in Alaska und Kanada. Was aber in Wirklichkeit ein sehr schlechtes Signal ist. Die Eisbären kommen auf dem Festland mit "anderen Braunbären" zusammen und es entstehen mehr Mischlinge.
Kurz. Mehr Eisbären auf dem Festland bedeutet wohl die letzte Phase des Aussterbens der reinblütigen Eisbären.
Mon Jan 03 17:29:13 CET 2022 |
Alexander67
Radioaktive Austritte sind in atomaren Anlagen normal.
Und was für ein Zufall.
Unmittelbar nach Tschernobyl tritt besonders viel Radioaktivität aus und die Aufzeichnungen sind lückenhaft.
Aufgefallen ist das ganze weil da in der Umgebung künstliche Radioaktivität aufgetreten ist die nicht von Tschernobyl kommen konnte.
Ich kann hier nicht wirklich an einen Zufall glauben.
Mon Jan 03 17:31:27 CET 2022 |
emv_tester
Die Eisbären haben sich vor kurzem, ich glauben 180 000 Jahren aus Braunbären entwickelt und angepasst.
In den letzten 2,6 Mio jahren hat eine Kaltzeit ca.85000 und eine Zwischeneiszeit, in der wir leben, 15000 Jahre gedauert.
12000 Jahre haben wir schon rum, also sind es noch 3000 Jahre bis zur nächsten Kaltzeit.
Die Bären haben schon andere Warmzeiten überlebt, da werden sie diese auch überleben.
letztens haben sie gezeigt, dass Eisbären junge Belugas, die vor Orcas an die Küste geflüchtet waren, gefangen haben. Die passen sich schon an.
Aber gut, das Ganze hat ja nix mit Kohle und Atom zu tun, das sind natürliche Klimaschwankungen.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass es das früher auch gab.
Mon Jan 03 17:58:07 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Bitte entschuldige die vielleicht etwas provokant wirkende Frage, aber ich muss sie loswerden, musst ja nicht antworten:
Wie alt bist du eigentlich?
Die Abgasanlagen brauchen heiße Abgase (über 400 bis 600°) , denen ist völlig Schnuppe, ob der Motorblock -5 oder 90°C hat. Du willst "Abfallwärme" auskoppeln, das geht erst, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist.
Nicht für umsonst müssen "Stadtdiesel" ab und an eine Regenerierungsfahrt über die Autobahn machen, weil sie nicht war genug werden im Einsatz, um den Rußpartikelfilter freizubrennen.
Zuheizer sind insbesondere bei den Dieseln häufig zu finden, eben damit die Klimaanlage im Winter irgendwann mal warm gibt.
Du solltest deine Argumente und Aussagen prüfen, bevor du sie schreibst.
Interessant ... gleich mal gar nicht geantwortet ... aber das hätte mich wirklich interessiert.
An der Spitze einer Zigarette hat die Glut auch deutlich über 150°, aber dennoch kann man damit keinen Raum heizen.
E Motore sind vergleichsweise klein und kompakt, sprich, die Abwärme fällt auf kleinem Raum an, und ist dort schwerer wegzukühlen. Darum Wasserkühlung.
Ein schlechter EMotor hat 95% Wirkungsgrad, sprich, es fallen maximal 5 Hundertstel der abgegebenen Leistung als Abwärme an. Ein Verbrenner hat einen maximalen Wirkungsgrad von 40%, sprich, es fällt das 1,5 Fache der abgegebenen Leistung als Abwärme an.
Um mit 100 km/h zu fahren benötigt ein PKW unter 15 kW. Das führt zu 750 Watt Abwärme im EMotor, und 22,5 kW (22500 Watt) Abwärme. Mit letzterer kann man das Auto heizen, mit ersterer nicht.
bevor du mit Wärmepumpe kommst, je die Außentemperatur und auch je geringer die Temperatur des Wärmemediums, desto ineffizienter wird sie. Also bei unter 0° kannst du mit Wärmepumpe froh sein, wenn du überhaupt einen Erntefaktor von 1 hast. Du brauchst aber für den Innenraum eine bestimmte Wärmemenge, und was nicht da ist, kann auch nicht gepumpt werden.
Du, ich hatte bereits 4 Vollhybride (Prius2 und 4; Auris und RX) mit der maximalen Rekuperation von 30 kW kannst du noch so vorausschauend fahren, du musst auch die mechanischen Bremsen nutzen, das ist zwar mehr als die normale Motorbremse, aber um von 130 auf 70 runter zu kommen nur mit der Reku brauchst du fast nen Kilometer.
Und ich fahr ein BEV mit einer maximalen Reku von 100 kW. Ja, da geht schon sehr viel ohne Reibebremse, aber bei leibe nicht alles. Und da rede ich nicht von Notbremsungen.
Ja, muss man. Beläuft sich auf etwa 20% des Energieinhaltes des Treibstoffs.
Nein. Denn du nimmst den Strom ja nicht an den Modulen direkt ab. Du hast erst einmal nen Wechselrichter, der nicht verlustfrei arbeitet), dann hast du das Stromnetz mit mehreren Transformatoren und hunderten km Kabel, wo ebenfalls Verluste auftreten (allein für das Stromnetz rechnet man in DE mit mindestens 5% Verlust, allerdings nur unter Annahme der alten Strukturen, wo der Weg zwischen Erzeuger und Verbraucher kurz gehalten wurde, und nicht Windstrom aus der Nordsee nach Südbayern transportiert werden muss)
Und warum sind mit immer weiter ansteigendem Anteil der EE am Strommix die Strompreise immer höher geklettert? Und warum werden Anlagen, die aus der EEG Förderung fallen dann aus wirtschaftlichen Gründen still gelegt?
Immer wieder der gleiche gedankliche Fehler. Wenn wir in 15 Jahren unseren heutigen Strombedarf zu 100% aus EE decken können, dann haben wir eben nix über, um damit noch mehr elektrische Verbraucher zu bedienen.
Nur, weil du deine Milchmädchenrechnung wiederholst, wird sie nicht richtiger.
Wenn du 10 kWh Strom über hast, und mit 80% Wirkungsgrad in Methan wandelst, dann hast du noch 8 kWh.
wenn du diese dann ebenfalls mit 80% Wirkungsgrad im Verhältnis 50:50 in die KWK gibst, dann erhältst du
3,2 kWh Strom und 3,2 kWh Wärme.
Das heißt, von den ursprünglichen 10 kWh Strom hast du nur noch 3,2 über ... aber zur Sicherung der Stromversorgung brauchst du eigentlich die ganzen 10 zurück.
Statt dessen willst du die verbliebenen 3,2 kWh Strom noch in einer WäPu verheizen, dann bleiben dir von den ursprünglich 10 kWh Strom, die du ja extra für den Winter aufgespart hattest, 0 kWh Strom über ... Scheißspiel
1 kg Braunkohlebriketts hat einen Heizwert von 5,6 kWh pro kg.
10 kg Unionbriketts kosten ab 2,99 (Endkundenpreis!!!), also kostet 1 kg rund 30 ct. Damit kostet das Brikett 5,3 ct pro kWh.
1 kW peak bei PV kostet derzeit 1200 bis 1400 €.
Dafür bekommt man zwischen 22,6 bis 26,4 Tonnen!!! Briketts. Die beinhalten dann 126.560 bis 148.400 kWh. Im Kraftwerk mit knapp 40% Wirkungsgrad bringt das dann 50.624 bis 59.360 kWh Strom. (das ist in etwa das, was 10 Haushalte im ganzen Jahr verbrauchen)
Um diese kWh mit dem 1 kW peak Modul zu produzieren (mal angenommen, es würde täglich 12 Stunden mit maximaler Leistung laufen ... wie weltfremd), müsste es 50.624 bis 59.360 Stunden laufen und Strom abgeben. Das wären 4218 bis 4946 Tage (á12 Stunden), oder 11,5 bis 13,5 Jahre (aber vom 1. Januar bis 31.12. immer jeden Tag für 12 Stunden mit dem Maximalwert von 1 kW). Und dann hat es erst die Kosten für die Kohle rein.
Realistisch wird angegeben, dass pro kW peak mit einer PV Anlage etwa 1000 kWh im Jahr produziert werden. Dann muss obige 1 kW Peak Anlage 50 bis 60 Jahre durchlaufen, bis sie mit den Kosten für die Kohle gleichauf ist.
Da kann ne alte Frau aber lange dran stricken. Und vor allem: die 1200 bis 1400€ heute haben eine wesentlich höhere Kaufkraft als in 50 bis 60 Jahren, sprich, was heute sofort bezahlt werden muss, kommt den Zahler deutlich teurer zu stehen, als die gleiche Summe auf 50 Jahre verteilt.
Oben wolltest dein E Methan via KWK und WäPu noch zu 100% in Wärme wandeln ... jetzt willst es wieder zur Stromgewinnung hernehmen ... psst ... du kannst es nur einmal nutzen, entweder Strom, oder Wärme, oder jeweils 40% zu Wärme und 40% zu Strom.
Na klasse, immer dann, wenn meine PV nicht genug hergibt, um mich selbst zu versorgen, könnte ich Strom zu hohen Preisen einspeisen, prima, dass ich aber dann auch einer derjenigen bin, die eben zu diesen hohen Preisen nicht einspeisen, sondern aus dem Netz beziehen müssen.
Das kann sie nicht nur, sie tut es auch. Allerdings wenn nur die Lok elektrisch bremsen würde, müsste der Schnellzug München - Hamburg spätestens in Nürnberg den Bremsvorgang einleiten. Jeder einzelne Wagon bremst mechanisch mit. Die regenerative Bremse der Lok ist zumeist ausreichend, um die Geschwindigkeit bei Bergabfahrt konstant zu halten, wird mehr Bremsleistung gebraucht, dann über Reibebremsen.
Nein, aber sie tut es mit Bremswiderständen, sprich, die Bewegung wird nicht direkt am Rad in Wärme umgesetzt, sondern erst auf dem Lockdach.
Das ist ganz toll, will ich nicht in Abrede stellen, jetzt müssen wir nur noch die Leute in diesen mehreren Gebäuden davon überzeugen, auch im Hochsommer bei über 30° im Schatten die Heizungen voll aufzudrehen.
Schreibt einer, der noch stärker vereinfacht, lol
Du, inzwischen ist das Land schon in weiten Teilen auf der Verbrauchsseite (was Strom angeht) so effizient unterwegs, dass da kaum noch was zu holen ist. Für Licht z.B. werden im Haushalt nur noch maximal 2% der früheren Energie eingesetzt (2W LED anstelle von 100 W Glühobst)
Aber was mir auffällt: du kannst scheinbar mit konkreten Zahlen nichts anfangen.
Für dich schein allein die theoretische Möglichkeit einer Sache bereits deren physische Existenz darzustellen.
Ja, theoretisch kann man Überschussstrom zu Methan machen, und ja, theoretisch haben wir auch große Gasspeicher. nur können wir unser EGas dort nicht speichern, denn die Speicher hat der Schröder an die Russen verhökert, die gehören uns nicht mehr.
Ja, theoretisch kann man über jede befestigte Fläche PV schrauben, aber bezahlen kann das keiner, und so viele Module kann auch keiner produzieren oder montieren.
Ja, theoretisch kann man Akkus aus Alufolie bauen, im Labor, aber als fertige technische Läsung wird es die, wenn überhaupt erst in über 10 Jahren geben.
Theoretisch und im Labor kann man viel tun, aber diese Theorie aus dem kleinen Labor in die Große Reaität übertragen, ist eben dann doch nicht immer machbar.
Theoretisch ist auch Kernfusion kein Thema, funktioniert seit Milliarden von Jahren über unseren Köpfen ... nur an der technischen Umsetzung bastelt man hier unten auf der Erde bereits über 7 Jahrzehnte, und das "beste", was man erreicht hatte, hieß Zar, und "brannte" auch nur ein wenig länger als eine Minute. Und wirklich nutzbar war es auch nicht.
Mon Jan 03 21:36:44 CET 2022 |
mozartschwarz
Wie kommst du auf besonders viel?
In der gesamten Liste obendrüber gibt es einen Störfall der ansatzweise kritisch hätte werden können, wenn man Tschernobyl, Harrisburg und Fokushima als Maßstab nimmt. Der Eine wäre bei einem Flüssigsalzreaktor aber wieder unkritisch gewesen. Genau wie Fokushima, Tschernobyl und Harrisburg, nur nebenbei.
Tue Jan 04 01:43:13 CET 2022 |
Alexander67
Üblicherweise kommt man wohl nicht so nah an den erlaubten Grenzwert.
Üblicherweise gibt es auch Messungen und Aufzeichnungen.
Hier wurde ausserhalb der Anlage von anderen gemessen und analysiert. Und festgestellt dass es da etwa zeitgleich mit der Wolke auch andere Radioaktivität freigesetzt wurde.
Quasi einmalig.
Das war relativ viel für diese Anlage.
Klar, es war keine Gefahr einer Kernschmelze oder so.
Keine große Explosion.
Aber Radioaktivität benötigt keine Explosion um gefährlich zu sein. Man merkt nicht wenn man hoher Radioaktivität in Berührung kommt. Man merkt nicht ob da eine oder tausende Zellen geschädigt wird/werden.
Man bekommt relativ schnell Strahlenkrankheiten oder bei weniger Schäden "nur" in wenigen Jahren Krebs.
Tue Jan 04 07:11:05 CET 2022 |
mozartschwarz
Dann solltest du deinen Keller aber besser nicht verlassen...
Tue Jan 04 07:30:34 CET 2022 |
Alexander67
Und du glaubst das hilft gegen Radioaktivität?
Jeder Mensch muss etwas essen und niemand hat noch Konserven aus der vor Tschernobyl Zeit.
Wo bekommt man nicht kontaminierte Nahrung her?
Ich denke es gibt noch immer Gegenden in Deutschland in denen Pilze und Wildschweine seit Tschernobyl als grenzwertig gelten. Das sieht man den Pilzen und Wildschweinen aber nicht an.
Ich will jetzt über den Sinn oder Unsinn der zugrundeliegenden Grenz- und Messwerte diskutieren.
Aber die sind der einzige Anhaltspunkt wenn es um die Einschätzung der Gefahrenlage geht.
Denn die Gefahr durch Radioaktivität sieht man nicht.
Tue Jan 04 07:42:19 CET 2022 |
mozartschwarz
Kommt auf deinen Keller an... Du fürchtest dich halt schon vor Mengen die kaum über der natürlichen Belastung liegen. Was soll ich da groß drüber diskutieren?
Das Cadmium in Solarmodulen ist auch nicht ohne... Dafür werden übrigens die gleichen Filtermedien wie in der Kernenergie verwendet. Eine Cadmiumvergiftung nimmt letztlich auch einen ähnlichen Verlauf. Einmal im Körper wird es kaumnoch abgebaut. Da ist Blei weit unkritischer.
Die wenigsten gefährlichen Stoffe in deiner Umgebung kannst du sehen.
Tue Jan 04 15:14:47 CET 2022 |
Alexander67
Die meisten gefährlichen Sachen muss man aktiv aufnehmen. Essen oder trinken oder auch nur Atmen.
OK, kann man radioaktive Stoffe auch.
Aber Radioaktivität bekommt man im Zweifelsfall auch Mal nur ab weil man gerade an der falschen Stelle ist.
Und das ohne es zu merken.
Tue Jan 04 15:45:26 CET 2022 |
mozartschwarz
Du fürchtest dich halt schon vor Mengen die kaum über der natürlichen Belastung liegen. Was soll ich da groß drüber diskutieren?
😉
Tue Jan 04 16:04:30 CET 2022 |
Alexander67
Ich mag das Risiko welches von Atomanlagen ausgeht nicht.
Weltweit betrachtet gab es auch schon Anlagen die im Regelbetrieb viele radioaktive Stoffe emittiert haben.
OK, ich denke diese Zeiten sind entgültig vorbei.
Aber ein Unfallrisiko gibt es immer.
PS.
Übrigens ist die natürliche radioaktibe Belastung in einigen Regionen auch relativ hoch im Vergleich zu anderen Regionen.
Tue Jan 04 16:14:00 CET 2022 |
mozartschwarz
Der weltweite Schaden der durch CO2 entsteht ist letztlich wohl weit größer.
Das ganze Leben birgt eben immer Risiken.
Herkömmliche Energiträger haben mehr Opfer gekostet als Kernkraft, wird gesagt.
https://m.tagesspiegel.de/.../25389314.html
Tue Jan 04 17:01:41 CET 2022 |
Alexander67
Ja das kann sein.
So lange alles Fehlerfrei läuft.
PS Beziehungsweise das ist so, solange alles fehlerfrei läuft.
Tue Jan 04 17:15:33 CET 2022 |
mozartschwarz
Nun hatten ausgerechnet wir die höchsten Sicherheitsstandards und schalten eigentlich als einzige weltweit ab. Das auchnoch bevor die Kraftwerke wirklich am Ende ihrer möglichen Laufzeit sind. Völliger Humbug, in jede Richtung.
Tue Jan 04 17:19:54 CET 2022 |
Alexander67
Eine politische Entscheidung.
Tue Jan 04 18:00:30 CET 2022 |
mozartschwarz
Die zu ändern ist.
Tue Jan 04 19:01:40 CET 2022 |
reox
Na dann.
Leg los.
https://www.change.org/start-a-petition
https://de.statista.com/.../
Tue Jan 04 19:28:19 CET 2022 |
mozartschwarz
Ich arbeite ja daran die Umfragewerte zu verbessern... 😉
Tue Jan 04 19:40:38 CET 2022 |
reox
Viel Erfolg.
https://www.bfs.de/.../kikk-studie.htmlTue Jan 04 19:44:07 CET 2022 |
mozartschwarz
Zitat daraus
"Aus den Ergebnissen lässt sich keine sichere Aussage darüber ableiten, ob die von den Leistungsreaktoren ausgehende Radioaktivität kausal mit den erhöhten Erkrankungsraten zusammenhängt. Die tatsächliche individuelle Strahlenbelastung der Kinder wurde in der Studie nicht erfasst, da dies praktisch nicht möglich ist. Der Abstand des Wohnortes zu einem Reaktor wurde als Ersatz für die Strahlenbelastung verwendet. Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist die resultierende Strahlenbelastung der Bevölkerung allein zu niedrig, um den beobachteten Anstieg des Krebsrisikos zu erklären. Es ist ebenfalls unwahrscheinlich, dass andere in den Untersuchungen betrachtete mögliche Verursacher jeweils allein den Befund erklären können."
Zitat Ende
Der nächste kommt dann mit Infraschall bei Windkraft oder mit Strahlenbelastung durch Handymasten und und und... Zu guter letzt verhindert dann der Feldhamster oder sonstein Lursch die Autobahn die ja auch Kinder tötet und der geneigte Gegner schmeißt mit möglicherweise infektiöser Scheizze nach der Polizei...
Tue Jan 04 20:01:57 CET 2022 |
reox
Du wolltest die Umfragewerte verbessern.
Da könnten Studien helfen, die erkennen dass erhöhte Erkrankungsraten und Nähe zum AKW definitiv nichts miteinander zutun haben und reiner Zufall sind.
Tue Jan 04 20:06:57 CET 2022 |
mozartschwarz
Ich find die Studien zu den Toten pro erzeugter Leistungseinheit eigentlich ähnlich int.
Tue Jan 04 20:22:02 CET 2022 |
mozartschwarz
Aber https://www.kernd.de/kernd/themen/kerntechnik/strahlenschutz/ mn kann sich ja mal ein wenig erkundigen. Es kann also eigentlich schonmal nicht am AKW und dessen Emissionen liegen. Es kann aber an der üblichen Lage liegen. Eher ländlich und an Flüssen. Also evtl. typische Schadstoffe der Regionen. Feinstaub, Glyphosat, Phoshat usw. oder daran das es vielleicht besser wäre das Mitarbeiter in AKW keine Kinder bekommen. Hört sich krass an, ist aber nicht ungewöhnlich. Gebährfähige Frauen dürfen in DE z.B. nicht in der Bleiverarbeitung arbeiten.
Tue Jan 04 20:24:00 CET 2022 |
reox
Das musst du dann nur noch den Deutschen vor der nächsten Umfrage näher bringen.
Tue Jan 04 20:37:01 CET 2022 |
mozartschwarz
Steter Tropfen und das liebe Geld.
Ich denke schon das der Deutsche früher oder später merkt das Er sich seine "grüne" Wahl eigentlich garnicht leisten kann und das nicht alles zielführend ist was als solches verkauft werden soll.
https://nuklearia.de/.../
Deine Umfrage war von 2010, nur nebenbei...
Tue Jan 04 20:47:20 CET 2022 |
Alexander67
Ich denke du unterschätzt das wirtschaftliche Potential einer richtig durchgeführten Energiewende.
Allerdings habe ich Zweifel ob diese Regierung es in die richtigen Bahnen lenkt.
Hierzu bedarf es auch rationalen und nicht rein politischen Weichenstellungen.
Vorgaben die nicht nur PV sondern auch die Speicher fördern.
Vorgaben die einen funktionierenden Energiemarkt ermöglichen.
Vorgaben die....
Tue Jan 04 20:53:00 CET 2022 |
mozartschwarz
Ich denke du unterschätzt die Kosten und den Nutzen deiner Ansätze im internationalen Vergleich. Fang an die als Teil des Ganzen zu sehen und wir werden uns sicherlich einig...
Tue Jan 04 21:29:12 CET 2022 |
reox
Wie?
Höhere Kosten für Klimaschutz/Energiewende wurden dem Wähler vor BuWa verheimlicht?
Also
vorFukushima.
Tue Jan 04 21:38:01 CET 2022 |
mozartschwarz
Schöngeredet. Ausserdem merkt der Michel immer erst was los ist wenn die Rechnung wirklich da ist und vergisst auch gerne was er überhaupt schon zahlt oder gezahlt hat.
Ja, gleich danach sieht es immernoch fast gleich aus, und heute sind wir bei etwa 50/50.
https://nuklearia.de/.../
Deine Taschenspielertricks sind recht durchschaubar...
Tue Jan 04 22:49:47 CET 2022 |
Alexander67
Die Initialen Kosten sind hoch.
Hinterher ist es echt sehr günstig.
Keine Kosten mehr für Kohle, Brennstätte, Gas, Heizöl/Diesel und Benzin.
Die ganzen laufenden Kosten sinken auf ein fast nichts.
Es wird also 15 Jahre gar nicht so viel teurer.
Oder eher nur 5 schätze ich. Könnte man auch versuchen genauer zu berechnen.
Dann fangen die Spareffekte an zu wirken.
Was kostet denn ein Atomkraftwerk?
Wie lange ist die Laufzeit?
Was kosten die Brennstäbe in der Zeit unter Berücksichtigung der Inflation?
Usw.
Tue Jan 04 23:44:51 CET 2022 |
reox
Das sollte kein Trick sein. Das Datum von 2010 hätte ich übersehen.
Stimmten im Jahr 2012 noch 73% für den Atomausstieg, waren es 2019 nur noch 60% und bei der aktuellen Umfrage noch 56%.
Wed Jan 05 07:24:40 CET 2022 |
mozartschwarz
Meinethalben. Allerdings lässt dein "vor Fokushima" Fragen offen.
Wed Jan 05 07:56:38 CET 2022 |
Standspurpirat135650
Wundert euch Das? Habt ihr akutell mal nach dem Strompreis geschaut, ich dachte ich spinne, als mir der Preischeck, von über 50 cent/kw für Normalstrom ausgespuckt hat....
Wed Jan 05 09:07:07 CET 2022 |
mozartschwarz
Komischerweise hört man dazu reichlich wenig in den Hauptmedien. Da kommen irgendwie hauptsächlich die Aussagen der 16%er Regierungspartei zu dem Thema. So denn überhaupt mal was neben Lauterbach, Drosten und Corona thematisiert wird.
Wed Jan 05 12:08:14 CET 2022 |
reox
Das bezog sich darauf, dass Tschernobyl schon lange her war(vergessen), aber sich trotzdem 60% für den Ausstieg entschieden hatten.
Wed Jan 05 12:15:14 CET 2022 |
mozartschwarz
Schon ok, alles gut... 2011 war ich auch mal für den Ausstieg. Spätestens die zunehmende Klimadiskussion hat das geändert. Ich hab durchaus Verständniss für Bedenken. Halte aber die Möglichkeiten der Kernkraft für in vielen Fragen stark zielführend.
Passt gerade irgendwie bezogen auf die 16%er
Deutschland zwingt ganz Europa zum Pakt mit Russland
https://www.welt.de/.../...ingt-ganz-Europa-zum-Pakt-mit-Russland.html
Wobei die alternative Abhängigkeit von den USA, also Fracking LNG, zu kurz kommt.
Wed Jan 05 12:40:42 CET 2022 |
Alexander67
Mit EE (ohne Erdgas und Atom) sinkt die Abhängigkeit.
Egal zu wem.
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