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Mon Nov 22 18:59:49 CET 2021    |    jennss    |    Kommentare (456)

Häufig gibt es Zweifel an der E-Mobilität, weil man befürchtet, dass angesichts des angestrebten Atom- und Kohleausstiegs der Strom nicht ausreichen könnte. Man glaubt, die Bundesregierung hat sich da verschätzt.

Ziele sind:
- Atomausstieg 2022 (dies wurde schon 2011 nach Fukushima festgelegt)
- Kohleausstieg 2038
- Klimaneutralität 2045

Der aktuelle deutsche Strommix 2020 ist hier zu finden:
https://www.entega.de/blog/strommix/

Erneuerbare Energien lagen 2020 bei 50,5% Anteil. In den letzten Jahren ist der Anteil um ca. 5% pro Jahr gestiegen. 2019 waren es noch 46%, 2018 40,2%. Es geht also weiter voran mit dem Ausbau.

Wie viel mehr Strom wird durch den Wandel zur E-Mobilität erforderlich?
Es gibt nicht nur die E-Mobilität, die den erforderlichen Strom erhöhen wird, sondern auch den Trend zu Wärmepumpenheizungen, die Öl und Gas ablösen sollen. Hier gibt es eine gute Grafik:
https://t3n.de/news/bmwi-stromverbrauch-steigt-1429043/

Demnach soll der Strombedarf ausgehend vom Jahr 2018 insgesamt um 11% bis 2030 ansteigen. Das ist deswegen nicht so überdimensional viel, weil es auch Faktoren gibt, die den Strombedarf senken. So verbrauchen z.B. Raffinerien extrem viel Energie und diese können mit sinkender Benzinnachfrage schrittweise runtergefahren werden. Hier wird erklärt, dass man für 7 l. Benzin (ca. 100 km Fahrt mit Benziner) ca. 11 kWh Energie in der Raffinerie verbraucht. Alleine damit kann ein E-Auto 50 bis 80 km fahren. Allerdings wird die Energie in der Raffinerie teils auch durch Verbrennung selbst erzeugt.

Bis Ende 2030 (= 9 Jahre) müssen wir also die 12% Kernenergie und gut die Hälfte der ca. 24% Kohleenergie (= ca. 13%) ersetzen, plus 11% zusätzliche Energie schaffen, was zusammen ca. 36% entspricht. Ist das machbar bei dem bisherigen Trend? Bei einer Steigerung von 5% regenerativer Energien pro Jahr könnten das also grob 9x 5% = 45% werden. Erscheint also machbar. Ein Hindernis ist dabei, dass man regenerativ wohl eher mehr Energie braucht als nicht-regenerativ, denn regenerative Energien liefern nicht so konstant Strom. Entweder man speichert einige Energie zwischen oder man erzeugt mehr. Im Prinzip ergänzen sich Sonne und Wind ganz gut. Nachts fehlt Sonnenenergie, aber Windräder drehen sich weiter. Bei Hochdruckgebiet gibt es mehr Solarenergie als Wind. Dann gibt es auch noch Strom aus Biomasse, Gezeitenkraftwerke etc.. Der Mix an regenerativen Energien ist wichtig, um Energieflauten zu vermeiden.

Ich sehe jedoch noch eine Menge Potential bei regenerativen Energien. Viele Hausdächer haben noch keine Solarpanels. Es gab da mal die Überlegung, dass alleine das Nutzen von 1/4 der Fläche abgebauter Kohlekraftwerke mit schwimmenden Solarzellen so viel Energie erzeugen könnte, wie alle E-Autos in Deutschland benötigen. Also da geht noch was.

Ich kann die Skepsis ggü. der benötigten Energie für E-Autos zwar verstehen, aber so schlecht sieht es dann doch nicht aus. Zu warten mit der Elektromobilität bis die gesamte Energie erstmal regenerativ ist, wäre nicht sinnvoll, denn die ausgedienten Speicher aus alten E-Autos können sehr gut als Speicher in der Energieerzeugung gebraucht werden und bis die alt sind, dauert es ja noch einige Jahre.

Btw: Dass (vor allem) Frankreich Atomstrom in der EU als grün anerkannt haben möchte, kann ich insofern verstehen, weil das Land randvoll mit Atomkraftwerken ist und das Streben nach weniger CO2-Ausstoß aktuell dringender ist als die Vermeidung von tausende Jahre strahlendem Atommüll. Dass man aber jetzt noch neue Atomkraftwerke bauen will, dafür habe ich kein Verständnis, zumal Atomstrom gar nicht billiger ist als Strom aus regenerativen Energien.
j.

PS: Ja, ich weiß, auf dem Aufmacherfoto ist keine Kohle, sondern Holz. Und das ist auch nur ein Film auf Netflix... 🙂 Hatte gerade kein Bild mit richtiger Kohle da.

VerbrennungVerbrennung
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Sun Jan 02 15:02:37 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@emv_tester schrieb am 2. Januar 2022 um 14:50:40 Uhr:


Also, stand gestern(…). Hat die EU beschlossen.

Das ist ein Entwurf! Im übrigen hat das keinerlei Relevanz für die CO2 Emission.

Sun Jan 02 15:21:47 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 13:55:20 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 13:46:02 Uhr:



Ca 5000 Quadratkilometer für ca. 500TWh pro Jahr.

5000 km² Akkus?!? Oder 5000 km² PtG (Anlagen?) ?

Um die Solarfläche drehte sich die Frage nicht.

OK, da wird es schwieriger.

Gehen wir mal von einem guten sonnigen Tag mit 3,5 TWh Stromproduktion aus.
Ein Teil wird gleich verbraucht.
Ein Teil wird in der folgenden Nacht verbraucht.
Ein Teil wird als Methan gespeichert.
Was aber wenn es 10 gute Tage mit viel Sonne gibt?
Soll das alles gespeichert werden oder wird irgendwann der Stecker gezogen?

Ein Teil der Speicher werden in Eigenheimen stehen um den Eigenbedarf der PV zu erhöhen und als Unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Auch Netzbetreiber haben Interesse daran ihre Netze per Akku zu stabilisieren.

Andere werden auf schwankende Preise setzen und daraus ein Geschäftsmodell ableiten.

Es wird also unterschiedliche Zielsetzungen für Akkus geben. Entsprechend unterschiedliche Nutzungsgrade.

Auch Power to Gas macht ja nur Sinn wenn man das Gas erst nach einiger Zeit oder gar nicht mehr als Strom benötigt.

Es ist natürlich auch vom genauen Energiemix abhängig.
Sonne und Wind benötigen Speicher, aber nicht unbedingt zur selben Zeit.
Müllheizkraftwerke könnte man im Sommer drosseln und erst im Winter richtig hoch fahren.

Es gibt also viele Variablen.
Wenn wir also von guten Tag mit 3,5TWh PV ausgehen dann können wir nicht einfach so einen Faktor annehmen und das passt dann.
Die Hälfte zu nehmen ist womöglich schon zu wenig.
Akku für die 10-Fache Tagesproduktion ist vermutlich zu viel.
Daher kann die PV-Stromproduktion eines guten Tages nur ein sehr grober Anhaltspunkt für die benötigte Akku-Speicherkapazität. Bei Power To Gas ist es eher die Frage wie viel Methan in 8 oder 24h produziert werden kann. Weil der Speicher existiert ja.

Das so etwas 10 oder 20 Jahre im vorraus schwer zu kalkulieren ist betrachte ich aber nicht als Problem.
In 5 Jahren gibt es eh ganz andere technischem Möglichkeiten. Was mir kürzlich gefallen hat ist diese Aluminium/Papier Batterie.
Kostet weniger als Lithium Ionen.
Soll auch kaum altern.
Und das 8 mal höhere Leistungsgewicht ist bei stationären Anwendungen nicht so wichtig.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 13:55:20 Uhr:



Zitat:

Wenn wir das in 15 Jahren aufbauen wäre das schon gut.
Plus Speicher plus evtl. trotz Speicher noch notwendige Netzanpassungen.


Das ist lustig, ich frage dich, in welchen Dimensionen Speicher sein sollen, und du antwortest dann irgendwas mit "plus Speicher" ... Die Eingangsfrage war doch, was für Speicher, und für wieviele GWh. Und wenn nicht nur eine Speichertechnologie, dann pro Technologie, wieviele GWh.

Siehe oben.

Schwer zu sagen.

Aber wohl eher niedriger TWh Bereich.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 13:55:20 Uhr:



Zitat:

...
Komisch.
Eben noch meinem pro Gas zugestimmt und jetzt Gas weg.


Sorry, ich präzisiere: fossiles Gas weg. Denn du argumentierst immer mit Methan aus PtG.

Vorübergehend werden wir fossiles Gas in jedem Fall benötigen.
In der Übergangszeit ist das wichtig.
Wenn wir einmal das letzte Kohlekraftwerk (geplant 2038 glaube ich) erfolgreich abgeschaltet haben, dann können wir uns überlegen wie und wann wir das letzte Erdgas verbrauchen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 13:55:20 Uhr:



Zitat:

Hometrainer als Generator?
Dann ist man doch wenigstens motiviert.
Schneller sonst ist in 20s das Bild vom Fernseher weg.

Der wird nicht mal anspringen. Auf einem Fahrradergometer leistet ein Durchschnittsmensch dauerhaft zwischen 150 und 200 Watt, in der Spitze (kurzzeitig) auch 250 bis 350 (sehr gut trainierte knapp 400) aber das dann nicht einmal eine Minute lang.

Es gibt ja Akkus

Erst treten, dann einschalten, dann der angstvolle Blick auf den Bildschirm auf dem steht wie lange noch.

Sun Jan 02 15:54:28 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 15:21:47 Uhr:


...
OK, da wird es schwieriger.

Gehen wir mal von einem guten sonnigen Tag mit 3,5 TWh Stromproduktion aus.
Ein Teil wird gleich verbraucht.
Ein Teil wird in der folgenden Nacht verbraucht.
Ein Teil wird als Methan gespeichert.
Was aber wenn es 10 gute Tage mit viel Sonne gibt?
Soll das alles gespeichert werden oder wird irgendwann der Stecker gezogen?

Ein Teil der Speicher werden in Eigenheimen stehen um den Eigenbedarf der PV zu erhöhen und als Unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Auch Netzbetreiber haben Interesse daran ihre Netze per Akku zu stabilisieren.

Andere werden auf schwankende Preise setzen und daraus ein Geschäftsmodell ableiten.

Es wird also unterschiedliche Zielsetzungen für Akkus geben. Entsprechend unterschiedliche Nutzungsgrade.

Auch Power to Gas macht ja nur Sinn wenn man das Gas erst nach einiger Zeit oder gar nicht mehr als Strom benötigt.

Es ist natürlich auch vom genauen Energiemix abhängig.
Sonne und Wind benötigen Speicher, aber nicht unbedingt zur selben Zeit.
Müllheizkraftwerke könnte man im Sommer drosseln und erst im Winter richtig hoch fahren.

Es gibt also viele Variablen.
Wenn wir also von guten Tag mit 3,5TWh PV ausgehen dann können wir nicht einfach so einen Faktor annehmen und das passt dann.
Die Hälfte zu nehmen ist womöglich schon zu wenig.
Akku für die 10-Fache Tagesproduktion ist vermutlich zu viel.
Daher kann die PV-Stromproduktion eines guten Tages nur ein sehr grober Anhaltspunkt für die benötigte Akku-Speicherkapazität. Bei Power To Gas ist es eher die Frage wie viel Methan in 8 oder 24h produziert werden kann. Weil der Speicher existiert ja.

Das so etwas 10 oder 20 Jahre im vorraus schwer zu kalkulieren ist betrachte ich aber nicht als Problem.
In 5 Jahren gibt es eh ganz andere technischem Möglichkeiten.

Viel geschrieben, und dabei genau null Aussage getroffen. Das muss man auch erst einmal schaffen.

Nur zu deiner Info, wir brauchen nicht erst in 10 bis 20 Jahren Speicherkapazität, sondern jetzt schon.

Ich hab dir eine klare Frage gestellt, und du bist nur ausgewichen, mal wieder.
Du bist es, der doch immer auf die nicht existierenden Speicher verweist, sobald einer nach der Volatilität der Erneuerbaren fragt.
Soll ich dir jetzt die Arbeit abnehmen? Na gut.

Dein Ziel ist es ja, die Stromproduktion möglichst nur via PV zu realisieren (Wasser, Gezeiten usw. haben wir eh nicht nennenswerte Potentiale)

Du veranschlagst, dass eine PV Produktion von 500 TWh im Jahr ausreichend wäre. OK, dann nehmen wir die einfach mal als gegeben an. Produktion und Verbrauch sind ja Zahlenmäßig gleich hoch.

Du hast erkannt, dass PV ja nur den hellen Teil des Tages abdecken kann, und schlägst Akkus für die Nacht vor als kurzfristige Speicher. Nun, dann vereinfachen wir mal etwas (geht ja nur um eine Abschätzung dessen, was wohl nötig wird), und denken uns den Tag 50:50 geteilt. in der einen Hälfte reicht die PV, um den Bedarf zu decken (z.T. auch mehr zu produzieren), in der anderen Hälfte liefert PV genau Null.
Jetzt vereinfachen wir noch einmal, und sagen, dass der Stromverbrauch gleichmäßig auf die Tage des Jahres verteilt ist, dann benötigt das Land jeden Tag 1,369 TWh (und nun noch Verbrauch nachts gleich groß wie am Tag, der Einfachheit halber) 684,9 GWh für die Nacht verfügbar sein, 684,9 GWh für den Tag und 684,9 GWh müssen am Tag "Überschuss" sein, damit sie für die Nacht gespeichert werden können.

Das sind 684.900.000 kWh Akkuspeicher, die das Land benötigen würde, nur um sowohl am Tag, als auch in der Nacht ausreichend Strom verfügbar zu haben. Das wären 6.849.000 Akkupacks eines Tesla S 100, oder
17.122.500 Akkupacks eines aktuellen I3.
In einem der Teslaakkus stecken etwa 10 kg Lithium. Das heißt, man bräuchte 68.490 Tonnen Lithium nur für diese Tagesspeicher (das entspricht fast Zwei Dritteln einer Weltjahresproduktion von Lithium).

Und dann hast du ja noch die Notwendigkeit erkannt, auch längerfristig zu speichern, vom Sommer auf den Winter. Dein Vorschlag war PtG.
Die PV Produktion fällt im Winter etwa auf 20% der Produktion im Sommer, also muss man Kapazität schaffen, etwa 40% (wirkungsgradbereinigt 80%) der Sommerproduktion einspeichern zu können.
Wieviele Kubikmeter Gas das wären, und wie groß die für die Umwandlung notwendige Anlage ist, das ermittelst du jetzt mal, würd ich vorschlagen.

Im Übrigen: Wenn man auf einen Sonne/Wind Mix von etwa 40/60 setzt, kann man das Speichervolumen für 24 Stunden um bis zu 60% reduzieren, denn Wind weht auch im Dunkeln.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 15:21:47 Uhr:



Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 13:55:20 Uhr:



Das ist lustig, ich frage dich, in welchen Dimensionen Speicher sein sollen, und du antwortest dann irgendwas mit "plus Speicher" ... Die Eingangsfrage war doch, was für Speicher, und für wieviele GWh. Und wenn nicht nur eine Speichertechnologie, dann pro Technologie, wieviele GWh.

Siehe oben.
Schwer zu sagen.
Aber wohl eher niedriger TWh Bereich.

Ja, siehe oben, allein um den Nachtbedarf am Tag speichern zu können. Da ist noch nichts für den Winter gespeichert, oder für 14 Tage Regenwetter.

Zitat:

Sun Jan 02 16:39:36 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 15:54:28 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 15:21:47 Uhr:


...
OK, da wird es schwieriger.

Gehen wir mal von einem guten sonnigen Tag mit 3,5 TWh Stromproduktion aus.
Ein Teil wird gleich verbraucht.
Ein Teil wird in der folgenden Nacht verbraucht.
Ein Teil wird als Methan gespeichert.
Was aber wenn es 10 gute Tage mit viel Sonne gibt?
Soll das alles gespeichert werden oder wird irgendwann der Stecker gezogen?

Ein Teil der Speicher werden in Eigenheimen stehen um den Eigenbedarf der PV zu erhöhen und als Unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Auch Netzbetreiber haben Interesse daran ihre Netze per Akku zu stabilisieren.

Andere werden auf schwankende Preise setzen und daraus ein Geschäftsmodell ableiten.

Es wird also unterschiedliche Zielsetzungen für Akkus geben. Entsprechend unterschiedliche Nutzungsgrade.

Auch Power to Gas macht ja nur Sinn wenn man das Gas erst nach einiger Zeit oder gar nicht mehr als Strom benötigt.

Es ist natürlich auch vom genauen Energiemix abhängig.
Sonne und Wind benötigen Speicher, aber nicht unbedingt zur selben Zeit.
Müllheizkraftwerke könnte man im Sommer drosseln und erst im Winter richtig hoch fahren.

Es gibt also viele Variablen.
......
Das so etwas 10 oder 20 Jahre im vorraus schwer zu kalkulieren ist betrachte ich aber nicht als Problem.
In 5 Jahren gibt es eh ganz andere technischem Möglichkeiten.

Viel geschrieben, und dabei genau null Aussage getroffen. Das muss man auch erst einmal schaffen.

Ich habe ziemlich gut erklärt weshalb konkrete Zahlen schwer sind und weshalb wir diese auch noch nicht benötigen. Und einen groben Hinweis darauf in welche Richtung es ungefähr geht.

Nämlich (weiter unten) noch zusammengefasst "Aber wohl eher niedriger TWh Bereich."

Zitat:

Nur zu deiner Info, wir brauchen nicht erst in 10 bis 20 Jahren Speicherkapazität, sondern jetzt schon.

Stimmt.

Das hatte ich auch schon früher geschrieben.

Die Zeiten eines das Netz ist der Speicher sind vorbei.

Zitat:

Ich hab dir eine klare Frage gestellt, und du bist nur ausgewichen, mal wieder.

Nochmals;

> Aber wohl eher niedriger TWh Bereich.

Zitat:

Du bist es, der doch immer auf die nicht existierenden Speicher verweist, sobald einer nach der Volatilität der Erneuerbaren fragt.
Soll ich dir jetzt die Arbeit abnehmen? Na gut.

.....
Jetzt vereinfachen wir noch einmal, und sagen, dass der Stromverbrauch gleichmäßig auf die Tage des Jahres verteilt ist, dann benötigt das Land jeden Tag 1,369 TWh (und nun noch Verbrauch nachts gleich groß wie am Tag, der Einfachheit halber) 684,9 GWh für die Nacht verfügbar sein, 684,9 GWh für den Tag und 684,9 GWh müssen am Tag "Überschuss" sein, damit sie für die Nacht gespeichert werden können.

Erstens hatte ich selbst so eine "Rechnung" gemacht und zweitens finde ich meine Schätzung schon plausibler.

Es bei dem Szenario eher mindestens doppelt so viel Akku benötigt als in deiner vereinfachten Rechnung.

Und dann funktioniert das mit den 14 Tagen Regen etwas besser.

Zitat:

Das sind 684.900.000 kWh Akkuspeicher, die das Land benötigen würde, nur um sowohl am Tag, als auch in der Nacht ausreichend Strom verfügbar zu haben. Das wären 6.849.000 Akkupacks eines Tesla S 100, oder
17.122.500 Akkupacks eines aktuellen I3.
In einem der Teslaakkus stecken etwa 10 kg Lithium. Das heißt, man bräuchte 68.490 Tonnen Lithium nur für diese Tagesspeicher (das entspricht fast Zwei Dritteln einer Weltjahresproduktion von Lithium).

Ich hatte doch extra auf alternative Akku Typen hingewiesen.

Was wäre das in Aluminium für Aluminium-Papier Akkus?

Zitat:

Und dann hast du ja noch die Notwendigkeit erkannt, auch längerfristig zu speichern, vom Sommer auf den Winter. Dein Vorschlag war PtG.
Die PV Produktion fällt im Winter etwa auf 20% der Produktion im Sommer, also muss man Kapazität schaffen, etwa 40% (wirkungsgradbereinigt 80%) der Sommerproduktion einspeichern zu können.
Wieviele Kubikmeter Gas das wären, und wie groß die für die Umwandlung notwendige Anlage ist, das ermittelst du jetzt mal, würd ich vorschlagen.

Im Übrigen: Wenn man auf einen Sonne/Wind Mix von etwa 40/60 setzt, kann man das Speichervolumen für 24 Stunden um bis zu 60% reduzieren, denn Wind weht auch im Dunkeln.

Im Gegenzug kann aber auch bei 14 Tagen Regen mal eine Flaute kommen. Da ist mir mehr aber billiger Speicher lieber als wenig Lithium Ionen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Januar 2022 um 15:54:28 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 15:21:47 Uhr:



Siehe oben.
Schwer zu sagen.
Aber wohl eher niedriger TWh Bereich.

Ja, siehe oben, allein um den Nachtbedarf am Tag speichern zu können. Da ist noch nichts für den Winter gespeichert, oder für 14 Tage Regenwetter.

Deswegen will ich ja niedriger TWh Bereich und nicht nur 684,9 GWh.

Sun Jan 02 17:02:52 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Die tägliche Stromerzeugung in Deutschland beträgt ~1750 GWh

Wenn man Industrien entsprechend Führt wird diese Menge wohl nicht übermäßig anwachsen; Trotzdem muss die Erzeugung immens erhöht werden die Wirkungsgrade von Wasserstoff oder gar eFuel (da ist der Faktor über 10) Fordern ihren Tribut.

Am meisten verspreche ich mir immer noch von der Kombination von verschiedenen Industriezweigen da in Zukunft nicht immer der Energieertrag abgerufen werden kann werden Arbeiter oder Maschinen auch anderweitig genutzt oder gewechselt werden müssen, (das erfordert zusätzliche Investitionskosten und vor allen Dingen längere Abschreibung).

Dann sind Ideen der Unternehmer gefragt aber vor allem neue Rahmenbedingungen des Staates.

Sun Jan 02 17:27:54 CET 2022    |    Alexander67

Es wird Industriezweige geben die es nur im Sommer gibt und andere hauptsächlich im Winter.

Ich sehe Power To Gas eben nur im Sommer.
Und Gaskraftwerke werden hauptsächlich im Winter laufen.
Allerdings teilweise auch in Wohn- und Gewerbegebäudem als KWK zum Heizen. Und natürlich kann man das Gas auch anderweitig verwenden. Es gibt hier also auch eine ziemliche Schieflage wenn es darum geht so etwas auszugleichen.

Sun Jan 02 17:28:40 CET 2022    |    mozartschwarz

Die Aussagen immer...

500TWh entsprechen ziemlich genau dem akuten Jahresstromverbrauch in DE. Eher etwas mehr Verbrauch als weniger. Der Gesamtenergieverbrauch liegt also um 2500TWh. Leg ich da noch Speicherverluste drauf, um Wasserstoffbasierte Geschichten versorgen zu können, komm ich locker gen 3000TWh. Vom nötigen Geld und Platz nicht geredet. Alles andere erfordert immer größere Einschränkungen im Lebensstil.

Sun Jan 02 17:34:10 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 17:28:40 Uhr:


Die Aussagen immer...

500TWh entsprechen ziemlich genau dem akuten Jahresstromverbrauch in DE. Eher etwas mehr als weniger. Der Gesamtenergieverbrauch liegt um 2500TWh. Leg ich da noch Speicherverluste drauf, um Wasserstoffbasierte Geschichten versorgen zu können, komm ich locker gen 3000TWh. Vom nötigen Geld und Platz nicht geredet. Alles andere erfordert immer größere Einschränkungen im Lebensstil.

Wenn wir diese 500TWh PV in 15 Jahren erreichen sind wir viel weiter. Ich mache mir da eher Sorgen darüber ob wir das schaffen als wie es dann weiter geht.
Denn das wie weiter sehen wir recht gut wenn wir den Punkt erreicht haben.

Aber es gibt viel zu viele die lieber auf die Bremse treten wollen. Und das macht die Sache schwieriger als notwendig.

Sun Jan 02 17:37:34 CET 2022    |    mozartschwarz

Mehr ist aber aus PV realistisch garnicht rauszuholen. Wir brauchen aber weit mehr. Da liegt dein Fehler. Wir können uns nicht nur darauf fixieren.

Sun Jan 02 18:34:14 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 17:37:34 Uhr:


Mehr ist aber aus PV realistisch garnicht rauszuholen. Wir brauchen aber weit mehr. Da liegt dein Fehler. Wir können uns nicht nur darauf fixieren.

Wir könnten mehr aus der PV heraus holen.
Bessere Wirkungsgrade und/oder mehr Fläche wären möglich.

Aber nur darauf fixieren wäre wirklich nicht sinnvoll.
Wie schon geschrieben sehe ich in der Übergangszeit und auch als Langzeitspeicher Gas als sehr wichtig.

Mehr Grundlast aus Wasserkraft geht kaum noch.

Bleiben vor allem Windkraft und Müllverbrennungsheizkraftwerke.

Wie viel mehr wir benötigen dass werden wir frühzeitig merken. Ich denke es wird nicht sooo viel mehr werden.

BEV benötigen weniger Energie als Fahrzeuge mit Verbrenner. Wärmepumpe als die herkömmlichen Heizungen. KWK nutzen quasi die Abwärme der "Sekundärstromerzeugung" aus E-Methan zum Heizen.

Bessere Wirkungsgrade werden uns überall beim Energiesparen helfen.

Sun Jan 02 19:35:00 CET 2022    |    mozartschwarz

Aber nicht im nötigen Umfang. Über Wirkungsgrade sind über alle Verbraucher vielleicht 10-20% möglich. Das fressen schon die nötigen Speicher auf.

Müllverbrennung ist auch nur eine Krücke bis zum ordentlichen Recycling. Aber sowieso ein verschwindend geringer Anteil im Energiemix und auch nicht ausbaubar.
Wind wirft ähnliche Probleme auf wie PV und birgt ähnliches Potenzial. Reicht also immernoch nicht und dauert ewig.

Sun Jan 02 19:47:07 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 19:35:00 Uhr:


Aber nicht im nötigen Umfang. Über Wirkungsgrade sind über alle Verbraucher vielleicht 10-20% möglich. Das fressen schon die nötigen Speicher auf.

Müllverbrennung ist auch nur eine Krücke bis zum ordentlichen Recycling. Aber sowieso ein verschwindend geringer Anteil im Energiemix und auch nicht ausbaubar.
Wind wirft ähnliche Probleme auf wie PV und birgt ähnliches Potenzial. Reicht also immernoch nicht und dauert ewig.

Wie ist denn der Wirkungsgrad eines Verbrenner Motors?
Wie viel Energie wird beim Verbrenner über die Bremsen in Wärme gewandelt?

Wie ist der Wirkungsgrad von Kohle und Atomkraftwerken?

Ja klar, PV hat auch nicht den perfekten Wirkungsgrad.
Aber auch keine Verbrauchskosten.
Und es wäre kein Problem statt 10% einfach 20% der versiegelten Fläche für PV zu nutzen.

Sun Jan 02 20:50:09 CET 2022    |    mozartschwarz

Äääh wen int. in dem Zusammenhang die Effiziens von Kohle, Atom oder PV? Es geht um die Verbraucher und nöltige Speicher, akso Verbrauch nach Produktion. Verbrenner sind schlecht aber auch nur ein geringer Anteil. Ausserdem hab ich ja 20%+ eingeräumt. Vielmehr als 60% packt ein E-Auto am Ende auch nicht. Ladeverluste, Heizung, Mechanik. Verbrenner liegen bei 40%; eher schlechter.

"Über alles 20%" heißt aber eh nicht einzelnes rauszupicken, weil es gerade zur Meinung passt.

Sun Jan 02 21:57:04 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 20:50:09 Uhr:


Äääh wen int. in dem Zusammenhang die Effiziens von Kohle, Atom oder PV? Es geht um die Verbraucher und nöltige Speicher, akso Verbrauch nach Produktion. Verbrenner sind schlecht aber auch nur ein geringer Anteil. Ausserdem hab ich ja 20%+ eingeräumt. Vielmehr als 60% packt ein E-Auto am Ende auch nicht. Ladeverluste, Heizung, Mechanik. Verbrenner liegen bei 40%; eher schlechter.

"Über alles 20%" heißt aber eh nicht einzelnes rauszupicken, weil es gerade zur Meinung passt.

Zumindest die Effizienz von Kohle interessiert wegen dem CO2 Ausstoß.

Ohne Verluste würde ein Fahrzeug welches einmal beschleunigt wurde auf einer ebenen Strecke ewig rollen. Macht es aber nicht. Verbrenner und BEV nicht.

Wenn man aber die Unterschiede sehen will dann muss man mal die Motoren und die Bremsen vergleichen.

Der Verbrennungsmotor erzeugt so viel Wärme das man damit selbst im kalten Winter den Innenraum mit einem Teil der Abwärme auf viel zu heiß heizen kann.
Das BEV kann man heizen und benötigt hierzu viel weniger Energie als die wirklich notwendige. Per Wärmepumpe und/oder wenn man die Abwärme des Motors nutzt entsprechend weniger.

Das BEV kann man quasi ohne mechanische Bremsen fahren. Auch das kann vor allem in Ortschaften massiv Energie sparen.

Beim Vergleich Verbrenner zu BEV werden hier Wirkungsgrade von ca, 0,33 für Verbrenner und 0,85 für BEV genannt.
https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=62952
Selbst mit Ladeverlusten und Heizung ist ein BEV also eher doppelt so effektiv. Wobei die Aufbereitung und der Transport von Benzin und Diesel noch vollkommen ignoriert werden. Also nur Faktor 2.

Wärmepumpen haben das Prinzip das man x Watt Strom rein steckt und x+y Watt Wärme heraus bekommt.
Sehr viel weniger x als y. Wie wäre es mit Faktor 4?

Jemand kann per Wärmepumpe nicht genug Wärme für sein Haus gewinnen? Und Fernwäsche geht auch nicht?
Kein Problem. Es gibt dann hoffentlich bald E-Methan aus dem Sommer. Aber dann nicht als normale Erdgasheizung sondern als KWK. Brennstoffzelle oder Verbrenner mit Generator. Natürlich mit Vertrag für Bio-Gas oder E-Methan.
Und schon erzeugt man Zuhause ohne PV Ökostrom.
Und effektiver als aktuelle Gaskraftwerke.
Weil die Abwärme ja quasi zu 100% zum Heizen genutzt wird. Mit etwas Glück bekommt man für den Strom sogar annähernd so viel Geld wie man für das Gas bezahlt.
Ist natürlich auch von den jeweiligen Verträgen abhängig.
Und vom genauen technischen Konzept. Hat man Wärme und/oder Stromspeicher?

Wir werden wesentlich weniger Energie benötigen als heute.

Sun Jan 02 22:21:33 CET 2022    |    mozartschwarz

Du merkst aber schon das du im Kreis argumentierst? Bevor du E-Methan in wenig effizienten Brennstoffzellen oder Verbrennern verfeuerst mußt du das erstmal aus Strom Herstellen. Vielleicht mithilfe der KWK an besagten Systemen? 😁

Ich gesteh ja schon 20% Verbesserungpotenzial über alles zu, was dein Autobeispiel eh pulverisiert. Einfach weil vieles garnicht optimierbar ist.

Sun Jan 02 22:30:44 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 22:21:33 Uhr:


Du merkst aber schon das du im Kreis argumentierst? Bevor du E-Methan in wenig effizienten Brennstoffzellen oder Verbrennern verfeuerst mußt du das erstmal aus Strom Herstellen. Vielleicht mithilfe der KWK an besagten Systemen? 😁

Ich gesteh ja schon 20% Verbesserungpotenzial über alles zu, was dein Autobeispiel eh pulverisiert. Einfach weil vieles garnicht optimierbar ist.

Im Sommer wird E-Methan erzeugt.
Im Winter kann man mit einem Teil davon heizen.
Und nebenbei wieder Strom erzeugen.
Der Kreis hat eben eine Laufzeit von einem Jahr.

Bei der Beleuchtung gibt es nicht mehr so viel
Einsparpotential. Oder in der Küche.
Aber sonst ziemlich viel.
Und gerade im Verkehr und bei der Heizung kann sehr viel gespart werden. Also die Themen die hier schon als große Probleme genannt wurden.

Sun Jan 02 22:46:32 CET 2022    |    mozartschwarz

Ich weiß ja das du E-Merhan erzeugen möchtest. Akut bringen deine Ansätze aber gerademal genug um den reinen Strombedarf ohne Speichertechnik zu decken. KWK ist sicher ein guter Ansatz, oft besser als WP... Schlicht es fehlt an CO2 neutralem Brennstoff. Ich schlage Untersrützung durch Atommüllverbrennung vor.

Mon Jan 03 00:52:31 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 2. Januar 2022 um 22:46:32 Uhr:


Ich weiß ja das du E-Merhan erzeugen möchtest. Akut bringen deine Ansätze aber gerademal genug um den reinen Strombedarf ohne Speichertechnik zu decken. KWK ist sicher ein guter Ansatz, oft besser als WP... Schlicht es fehlt an CO2 neutralem Brennstoff. Ich schlage Untersrützung durch Atommüllverbrennung vor.

Es muss nur im Sommer mehr als genug PV Strom geben.
Dann lohnt sich E-Methan auch ohne Atom.
Um ohne Erdgas auszukommen viel mehr PV Strom als benötigt.

Und dieses viel mehr als genug können wir (meiner Überzeugung nach) innerhalb von 15 Jahren erreichen. Als quasi vor der Abschaltung der letzten Kohlekraftwerke.
Wenn nicht, dann muss es eben auch Strom aus Erdgas sein.

Mon Jan 03 06:16:23 CET 2022    |    mozartschwarz

Also statt der vielleicht gerade noch machbaren 5000 Quadratkilometer PV 25000 (50× die Fläche des Bodensees)? 😁 inkludiert der 20% Effizienseinsparung ohne die obendrauf zu bauenden Speicher 😁
Bin mal gespannt wann es los geht. Bis jetzt ist ausser sinnlosem abschalten von AKW noch garnichts passiert.

Mon Jan 03 09:47:44 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 18:34:14 Uhr:


...

Wie viel mehr wir benötigen dass werden wir frühzeitig merken. Ich denke es wird nicht sooo viel mehr werden.

Das wurde schon kommuniziert, nur möchtest du das nicht zur Kenntnis nehmen. Am liebsten wüdest du ja jede benötigte Energie auf EE umstellen. Und da reden wir dann eben nicht über deine "läppischen" 500 TWh Strom, sondern von

über 2500 TWh (klick)

, die das Land im Jahr benötigt.

In diesen 2500 TWh stecken dann auch Brennstoffe und Treibstoffe mit drinnen, daran kannst du auch abschätzen, wieviel PtG oder PtL du aus Überschüssen (also dem, was du über die 2500 TWh hinaus an Strom produzierst) generieren musst.

Zitat:

BEV benötigen weniger Energie als Fahrzeuge mit Verbrenner. Wärmepumpe als die herkömmlichen Heizungen.

Stimmt. Nur sie benötigen halt zusätzlich Strom, um die fossilen Brennstoffe zu vermeiden ... wie hoch war doch 2021 der Überschuss an EE Strom im Land? ... Ach ja, richtig, den gab es nicht einmal bilanziell, da deckten die EE nur knapp 50% des aktuellen Strombdarfes ab ... klingt richtig sinnvoll, dann den Strombedarf zu erhöhen.

Zitat:

KWK nutzen quasi die Abwärme der "Sekundärstromerzeugung" aus E-Methan zum Heizen.

KWK ist ein sinnvoller Baustein zur Effizienzsteigerung, keine Frage. Aber mit Sicherheit nicht für jede Anwendung gleich geeignet. Als Quartierslösung eine gute Idee, fürs kleine EFH eher weniger.

Zitat:

Bessere Wirkungsgrade werden uns überall beim Energiesparen helfen.

Dieses Mantra wird seit Jahrzehnten gebetet. Nur dass es nicht eintritt. Ja, die Wirkungsgrade werden ständig besser, aber die daraus resultierenden Einsparungen werden mehr als aufgefressen durch neue Auflagen, die erhöhten Energieaufwand bedeuten.

Beispiel: Heutige Verbrennungsmotoren sind deutlich effizienter als solche der 1990er Jahre. Dennnoch ist der Verbrauch vergleichbarer Fahrzeuge nicht gesunken (z.B. Passat von 1990 mit Golf von heute), weil die Fahrzeuge auf Grund immer höherer Vorgaben immer größer und schwerer wurden, und damit schlicht auch mehr Leistung brauchen, um annehmbare Fahrleistungen zu erbringen. Ein 1990er Passat war mit 90 PS gut motorisiert, Ein heutiger Golf mit 100 PS gilt als lahme Ente.

Mon Jan 03 09:56:12 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Ich hab kein Problem den Stromix zu verschlechtern* wenn dadurch ineffizientere Lösungen ersetzt werden schließlich geht’s unterm Strich nur ums CO2; und diese Tatsache wirkt sehr direkt.

* Wird ja nicht ewig so sein sondern nur ein paar Dekaden.

Mon Jan 03 10:26:09 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 21:57:04 Uhr:



Der Verbrennungsmotor erzeugt so viel Wärme das man damit selbst im kalten Winter den Innenraum mit einem Teil der Abwärme auf viel zu heiß heizen kann.

Komisch, der 1.9 dci in meinem Primera von Anfang der 2000er Jahre hatte so wenig Abwärme, dass man sich im Winter auf den ersten 25 bis 30 km den Arsch abgefroren hat, da kam allenfalls ein laues Lüftchen, das ausreichte, die Frontscheibe beschlagfrei zu halten. Und der 220er CDI aus Anfang der 2010er Jahre hatte sehr potente elektrische Zuheizer, damit er im Winter überhaupt auf ausreichend Temperatur kam.

Du argumentierst hier auf dem technischen Stand von Anfang der 1990er Jahre, für diese Fahrzeuge stimmte das noch, aber die hat es kaum noch auf den Straßen, bzw. werden die in weniger als 5 Jahren zu Oldtimern.

Zitat:

Das BEV kann man heizen und benötigt hierzu viel weniger Energie als die wirklich notwendige.

Hä? Man kann ein BEV heizen, und benötigt dafür weniger Energie, als dafür notwendig wäre? Das erklär mir bitte, wie man das schafft, würd ich gern umsetzen, also mein BEV kann ich heizen, aber das benötigt verdammt viel Energie (etwa 10 bis 20% der Energie, die es zum Fahren braucht)

Zitat:

Per Wärmepumpe und/oder wenn man die Abwärme des Motors nutzt entsprechend weniger.

Abwärme beim Elektromotor? Die Dinger werden gerade mal handwarm, was willst du damit heizen? Und eine Wärmepumpe braucht ebenfalls Energie. Schlimmer noch, je kälter es wird, desto mehr elektrische Energie musst du reinstecken, um den erforderlichen Wärmeertrag herauszuholen, ab spätestens -5° verbraucht die genau so viel wie eine elektrische Widerstandsheizung (im Fahrzeug), weshalb in allen BEV, die mit WäPu ausgerüstet sind, auch immer ein zusätzliches, herkömmliches Heizregister verbaut ist, dass dann zugeschaltet wird, wenn es wirklich kalt ist.

Zitat:

Das BEV kann man quasi ohne mechanische Bremsen fahren. Auch das kann vor allem in Ortschaften massiv Energie sparen.

Bedingt richtig. Aber ganz kannst du auch beim BEV die Nutzung der reibungsbremsen nicht verhindern.

Zitat:

Beim Vergleich Verbrenner zu BEV werden hier Wirkungsgrade von ca, 0,33 für Verbrenner und 0,85 für BEV genannt.
https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=62952
Selbst mit Ladeverlusten und Heizung ist ein BEV also eher doppelt so effektiv. Wobei die Aufbereitung und der Transport von Benzin und Diesel noch vollkommen ignoriert werden. Also nur Faktor 2.

Ich mag BEV, aber wenn du schon auf die Spritherstellung abzielst: Strom kommt auch nicht aus dem Nichts, dann hast du im Kraftwerk schon einen Energieverlust von mindestens 40% der Primärenergie (beim aktuellen Kraftwerkspark eher 50 bis 60%).

Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Ja, ein Verbrenungsmotor hat maximal 41 bis 42% Wirkungsgrad, und das auch nur in einem sehr eng begrenzten Betriebsbereich, ein Elektromotor kommt da auf über 95% und das über einen breiten Betriebsbereich, aber dafür "fressen" Lade- und Entladevorgang, Stromtransport und Stromproduktion auch einen großen Anteil der eingesetzten Primärenergie.

Vergleichen ist gut und richtig, aber man muss fair vergleichen, sonst lügt man sich selbst in die Tasche. Und davon hat man unterm Strich nichts.

Zitat:

Wärmepumpen haben das Prinzip das man x Watt Strom rein steckt und x+y Watt Wärme heraus bekommt.
Sehr viel weniger x als y. Wie wäre es mit Faktor 4?

Auch eine Wärmepumpe ist kein Perpetuum mobile. Geh den Weg konsequent von der Quelle bis zur Mündung:

Ja, in unseren Breitengraden erreichen WäPu etwa den Faktor 3,5 bis 4. Das klingt toll, aus 1 kWh Strom macht man bis zu 4 kWh Heizwärme.

Und jetzt der Weg: Wo kommt der Strom her? Primär aus kalorischen Kraftwerken, mit einem Wirkungsgrad bezogen auf die dort erzeugte Wärme von um die 33%, sprich, für die 1 kWh Strom, die die WäPu betreibt, wurden schon 3 kWh wärme im Kraftwerk in Strom umgesetzt (

Quelle

). Dazu noch mindestens 10% Netzverlust, sind noch einmal 0,3 kWh. Also Musst du mindestens 3,3 kWh Wärme im Kraftwerk aufwenden, um 3,5 bis 4 kWh wärme aus der WäPu herauszuholen. Das klingt dann schon nicht mehr so "geil", oder?

Zitat:

Jemand kann per Wärmepumpe nicht genug Wärme für sein Haus gewinnen? Und Fernwäsche geht auch nicht?
Kein Problem. Es gibt dann hoffentlich bald E-Methan aus dem Sommer. Aber dann nicht als normale Erdgasheizung sondern als KWK. Brennstoffzelle oder Verbrenner mit Generator. Natürlich mit Vertrag für Bio-Gas oder E-Methan.

Bevor dein E-Methan kommen kann, muss erst einmal der Strombedarf mit EE gedeckt sein. Du willst die geschlachtete Kuh schon wieder mehrfach verkaufen. Das geht nicht.

Zitat:

Mit etwas Glück bekommt man für den Strom sogar annähernd so viel Geld wie man für das Gas bezahlt.

LOL, die Einspeisevergütung für neue Anlagen liegt unter 10 ct die kWh, der aktuelle Gaspreis liegt bei 22 ct die kWh. Da würde ich zusehen, möglichst nichts einzuspeisen.

Zitat:

Wir werden wesentlich weniger Energie benötigen als heute.

Warum? Fahren wir die Industrie runter? Oder beschränken wir den Verkehr? Oder limittieren wir die Heizungen?

Was du pauschal als "Energie" bezeichnest, ist die Summe aller Nutzungen, und was man an Kohle oder Gas oder Öl einspart, muss man (wirkungsgradbereinigt) in Form von erneuerbarer Energie zusätzlich bereitstellen.

Wenn heute Ein Zug mit einer Diesellok fährt, verballert der Energie in Form von Diesel. Wenn man anstelle der Diesellock eine ELok vor den Zug stellt, dann verbraucht man wesentlich weniger Energie in Form von Diesel, stimmt, dafür verbraucht man mehr Energie in Form von Strom.
Und der Energiebedarf, um eben diesen Zug in Bewegung zu setzen und zu halten, der bleibt gleich, einzig die höhere Effizien der ELok kann etwas einsparen (ok, das wird dann eben im Kraftwerk verbraten)

Mon Jan 03 12:24:35 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 06:16:23 Uhr:


Also statt der vielleicht gerade noch machbaren 5000 Quadratkilometer PV 25000 (50× die Fläche des Bodensees)? 😁 inkludiert der 20% Effizienseinsparung ohne die obendrauf zu bauenden Speicher 😁
Bin mal gespannt wann es los geht. Bis jetzt ist ausser sinnlosem abschalten von AKW noch garnichts passiert.

OK, sagen wir einmal viel zu wenig.

Mon Jan 03 12:32:53 CET 2022    |    mozartschwarz

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Januar 2022 um 09:56:12 Uhr:


Ich hab kein Problem den Stromix zu verschlechtern* wenn dadurch ineffizientere Lösungen ersetzt werden schließlich geht’s unterm Strich nur ums CO2; und diese Tatsache wirkt sehr direkt.

* Wird ja nicht ewig so sein sondern nur ein paar Dekaden.

Gerade bezogen auf das CO2 ist die Bevorzugung von Erdgas gegenüber Atom eben nicht die effizientere Lösung. Schon garnicht bei vorhandenen AKW die wieder ans Netz können. Effizient wäre die sofortige Abschaltung der Kohle, inkl dem Steinkohlekraftwerk das 2021 erst ans Netz gegangen ist.

Bis 2030 haben wir schonmal keine Dekade Zeit, bis 2050 nichtmal 3...
Nur gut das selbst Habeck schonmal einsieht das die Ziele mit den Maßnahmen nicht zu erreichen sind...
Gut, der wird das Tempolimit als zielführend verkaufen wollen 😁

Mon Jan 03 13:41:47 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 2. Januar 2022 um 21:57:04 Uhr:



Der Verbrennungsmotor erzeugt so viel Wärme das man damit selbst im kalten Winter den Innenraum mit einem Teil der Abwärme auf viel zu heiß heizen kann.

Komisch, der 1.9 dci in meinem Primera von Anfang der 2000er Jahre hatte so wenig Abwärme, dass man sich im Winter auf den ersten 25 bis 30 km den Arsch abgefroren hat, da kam allenfalls ein laues Lüftchen, das ausreichte, die Frontscheibe beschlagfrei zu halten. Und der 220er CDI aus Anfang der 2010er Jahre hatte sehr potente elektrische Zuheizer, damit er im Winter überhaupt auf ausreichend Temperatur kam.

Du argumentierst hier auf dem technischen Stand von Anfang der 1990er Jahre, für diese Fahrzeuge stimmte das noch, aber die hat es kaum noch auf den Straßen, bzw. werden die in weniger als 5 Jahren zu Oldtimern.

Du auf dem Stand von vor 20 Jahren.
Die Abgasreinigung der modernen Fahrzeuge benötigt warme Motoren. Und um den Partikelfilter frei zu brennen besonders warme. Zuheizer haben sich bei Verbrennern wohl erledigt. Es sei den es sind Plugins.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Das BEV kann man heizen und benötigt hierzu viel weniger Energie als die wirklich notwendige.


Hä? Man kann ein BEV heizen, und benötigt dafür weniger Energie, als dafür notwendig wäre? Das erklär mir bitte, wie man das schafft, würd ich gern umsetzen, also mein BEV kann ich heizen, aber das benötigt verdammt viel Energie (etwa 10 bis 20% der Energie, die es zum Fahren braucht)

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Per Wärmepumpe und/oder wenn man die Abwärme des Motors nutzt entsprechend weniger.


Abwärme beim Elektromotor? Die Dinger werden gerade mal handwarm, was willst du damit heizen? Und eine Wärmepumpe braucht ebenfalls Energie. Schlimmer noch, je kälter es wird, desto mehr elektrische Energie musst du reinstecken, um den erforderlichen Wärmeertrag herauszuholen, ab spätestens -5° verbraucht die genau so viel wie eine elektrische Widerstandsheizung (im Fahrzeug), weshalb in allen BEV, die mit WäPu ausgerüstet sind, auch immer ein zusätzliches, herkömmliches Heizregister verbaut ist, dass dann zugeschaltet wird, wenn es wirklich kalt ist.

Es gibt ja auch wassergekühlte E-Motoren.
Und Akkus mit aktiver Kühlung.
OK, die Akkus eher beim laden.
Leite diese Wärme per Wärmepumpe in den Innenraum und es ist sehr effizient.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Das BEV kann man quasi ohne mechanische Bremsen fahren. Auch das kann vor allem in Ortschaften massiv Energie sparen.


Bedingt richtig. Aber ganz kannst du auch beim BEV die Nutzung der reibungsbremsen nicht verhindern.

Das schafft man sogar bei Vollhybriden so gut dass man hin und wieder etwas härter mechanisch bremsen muss um die Bremsscheiben zu entrosten.

Ja, bei entsprechender Fahrweise geht das quasi ohne mechanische Bremse. Die paar Notbremsungen weil jemand einen Fehler machte fallen dann kaum ins Gewicht.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Beim Vergleich Verbrenner zu BEV werden hier Wirkungsgrade von ca, 0,33 für Verbrenner und 0,85 für BEV genannt.
https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=62952
Selbst mit Ladeverlusten und Heizung ist ein BEV also eher doppelt so effektiv. Wobei die Aufbereitung und der Transport von Benzin und Diesel noch vollkommen ignoriert werden. Also nur Faktor 2.


Ich mag BEV, aber wenn du schon auf die Spritherstellung abzielst: Strom kommt auch nicht aus dem Nichts, dann hast du im Kraftwerk schon einen Energieverlust von mindestens 40% der Primärenergie (beim aktuellen Kraftwerkspark eher 50 bis 60%).
Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Ja, ein Verbrenungsmotor hat maximal 41 bis 42% Wirkungsgrad, und das auch nur in einem sehr eng begrenzten Betriebsbereich, ein Elektromotor kommt da auf über 95% und das über einen breiten Betriebsbereich, aber dafür "fressen" Lade- und Entladevorgang, Stromtransport und Stromproduktion auch einen großen Anteil der eingesetzten Primärenergie.

Vergleichen ist gut und richtig, aber man muss fair vergleichen, sonst lügt man sich selbst in die Tasche. Und davon hat man unterm Strich nichts.

Dann muss man aber auch Die Benzinherstellung, den Transport von Rohöl und Benzin und die Förderung des Rohöls berücksichtigen. Und das für jeden einzelnen Liter.

Hingegen PV wird einmal hergestellt, transportiert und installiert und arbeitet dann ohne viel weiteren Aufwand über Jahre.

Das gilt im wesentlichen für alle Bereiche der EE.
Natürlich benötigen die mechanischen Komponenten der Windkraft Wartung. Die Abfälle für Biogas müssen zur Biogasanlage. Abfälle für Biodiesel müssen auch...

Die PV ist bei den laufenden Kosten sehr gut.
Selbst unter den EE.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Wärmepumpen haben das Prinzip das man x Watt Strom rein steckt und x+y Watt Wärme heraus bekommt.
Sehr viel weniger x als y. Wie wäre es mit Faktor 4?


Auch eine Wärmepumpe ist kein Perpetuum mobile. Geh den Weg konsequent von der Quelle bis zur Mündung:
Ja, in unseren Breitengraden erreichen WäPu etwa den Faktor 3,5 bis 4. Das klingt toll, aus 1 kWh Strom macht man bis zu 4 kWh Heizwärme.
Und jetzt der Weg: Wo kommt der Strom her? Primär aus kalorischen Kraftwerken, mit einem Wirkungsgrad bezogen auf die dort erzeugte Wärme von um die 33%, sprich, für die 1 kWh Strom, die die WäPu betreibt, wurden schon 3 kWh wärme im Kraftwerk in Strom umgesetzt ( Quelle ). Dazu noch mindestens 10% Netzverlust, sind noch einmal 0,3 kWh. Also Musst du mindestens 3,3 kWh Wärme im Kraftwerk aufwenden, um 3,5 bis 4 kWh wärme aus der WäPu herauszuholen. Das klingt dann schon nicht mehr so "geil", oder?

Wenn wir einen entsprechend hohen Anteil EE haben dann die die Kohle für die Kraftwerke kein Problem mehr.

Darum ging es hier ja.
Wie viel Strom wird noch benötigt wenn wir in (hoffentlich nur) 15 Jahren 10% der versiegelten Bodenfläche mit PV haben. Benötigen wir dann wirklich keine Kohle mehr?
Und reichen die Überschüsse an PV Strom im Sommer dann aus um ausreichend Methan für den Winter zu haben. Methan welches per Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme liefert und der Strom kann teilweiser für Wärmepumpen genutzt werden.

Die Karlsruher meinen 80% Wirkungsgrad bei PTG sind möglich. 75% hätten die schon erreicht.
Aus 10kWh Stromüberschuss werden dann also 8kWh Methan.
Der KWK geben wir mal 20% Verlust sowie je 40% Strom sowie Wärme zum Heizen.
Also 3,2kWh Heizung und 3,2kWh Strom zum Beispiel für eine Wärmepumpe.
Der Wärmepumpe geben wir Faktor 4 also 12,8kWh.
Aus 10kWh Stromüberschuss werden dann 16kWh Heizenergie. Dank effektiver Energienutzung und Wärmepumpe.
Die Kosten für die 10kWh Überschuss?
Solarmodul hinstellen und über Jahre nutzen.
Kein in der Erde graben um tagtäglich Kohle zu fördern.
Kohle nicht mit Energieeinsatz transportieren.
Usw.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Jemand kann per Wärmepumpe nicht genug Wärme für sein Haus gewinnen? Und Fernwäsche geht auch nicht?
Kein Problem. Es gibt dann hoffentlich bald E-Methan aus dem Sommer. Aber dann nicht als normale Erdgasheizung sondern als KWK. Brennstoffzelle oder Verbrenner mit Generator. Natürlich mit Vertrag für Bio-Gas oder E-Methan.


Bevor dein E-Methan kommen kann, muss erst einmal der Strombedarf mit EE gedeckt sein. Du willst die geschlachtete Kuh schon wieder mehrfach verkaufen. Das geht nicht.

Wenn wir 10% der versiegelten Fläche als PV haben dann werden wir im Sommer ziemlich sicher massive überschüsse haben. Wir haben jetzt schon hin und wieder Zustände in denen Deutschland Ökostrom quasi zum negativen Preis verkauft. Noch kann man dem mit "wenig" mehr Akku vorbeugen. Bei den 10% nicht mehr.
Dann sollte man also etwas sinnvolles mit dem Strom machen. Da sehe ich E-Methan.
Natürlich noch nur so zum Spaß sondern um dieses im Winter wenn die PV nicht mehr so viel bringt wie benötigt zu nutzen.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Mit etwas Glück bekommt man für den Strom sogar annähernd so viel Geld wie man für das Gas bezahlt.


LOL, die Einspeisevergütung für neue Anlagen liegt unter 10 ct die kWh, der aktuelle Gaspreis liegt bei 22 ct die kWh. Da würde ich zusehen, möglichst nichts einzuspeisen.

Winterstrom wird bei entsprechendem PV Ausbau sehr teuer sein. Das Verhältnis wird also nicht unbedingt so bleiben.

Oder eher garantiert nicht so bleiben.

OK, die Frage ist natürlich ob das beim Eigenheimbesitzer der per KWK heizt ankommt.

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. Januar 2022 um 10:26:09 Uhr:



Zitat:

Wir werden wesentlich weniger Energie benötigen als heute.


Warum? Fahren wir die Industrie runter? Oder beschränken wir den Verkehr? Oder limittieren wir die Heizungen?

Was du pauschal als "Energie" bezeichnest, ist die Summe aller Nutzungen, und was man an Kohle oder Gas oder Öl einspart, muss man (wirkungsgradbereinigt) in Form von erneuerbarer Energie zusätzlich bereitstellen.

Wenn heute Ein Zug mit einer Diesellok fährt, verballert der Energie in Form von Diesel. Wenn man anstelle der Diesellock eine ELok vor den Zug stellt, dann verbraucht man wesentlich weniger Energie in Form von Diesel, stimmt, dafür verbraucht man mehr Energie in Form von Strom.
Und der Energiebedarf, um eben diesen Zug in Bewegung zu setzen und zu halten, der bleibt gleich, einzig die höhere Effizien der ELok kann etwas einsparen (ok, das wird dann eben im Kraftwerk verbraten)

Die E-Lok kann (zumindest im Prinzip; ob schon umgesetzt kann ich nicht sagen) mit dem E-Motor bremsen und wieder Strom in Oberleitung oder Akku einspeisen.

OK, eine Dieselelektrische Lokomotive kann das mit einem Akku oder dicken Kondensator auch.
Machen moderne evtl. auch schon.

Die E-Lok aber kann ihre Energie aus einer Kraft-Wärme Kopplung beziehen die nebenbei ein oder mehrere Gebäude heizt. Das kann die Diesellok nicht.
Die kann höchstens den Zug heizen. Was bei einem Güterzug nicht viel bringt.

Es ist also wesentlich komplexer als du es hier darstellst.
Was man aber auch sehen kann.
Geschickter Umgang mit Energie hilft Energie einzusparen ohne den Nutzen zu mindern.
Bzw. mit der selben Energie mehr Nutzen zu erzeugen.

Mon Jan 03 14:40:24 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 12:32:53 Uhr:



Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Januar 2022 um 09:56:12 Uhr:


Ich hab kein Problem den Stromix zu verschlechtern* wenn dadurch ineffizientere Lösungen ersetzt werden schließlich geht’s unterm Strich nur ums CO2; und diese Tatsache wirkt sehr direkt.

* Wird ja nicht ewig so sein sondern nur ein paar Dekaden.

Gerade bezogen auf das CO2 ist die Bevorzugung von Erdgas gegenüber Atom eben nicht die effizientere Lösung. Schon garnicht bei vorhandenen AKW die wieder ans Netz können. Effizient wäre die sofortige Abschaltung der Kohle, inkl dem Steinkohlekraftwerk das 2021 erst ans Netz gegangen ist.

Bis 2030 haben wir schonmal keine Dekade Zeit, bis 2050 nichtmal 3...
Nur gut das selbst Habeck schonmal einsieht das die Ziele mit den Maßnahmen nicht zu erreichen sind...
Gut, der wird das Tempolimit als zielführend verkaufen wollen 😁

Habeck kann man bisher keinen Vorwurf machen, da er ja in der kurzen Zeit in der Regierung nicht viel machen konnte.

Die Frage ob Kohle oder Atomkraft zuerst abschalten ist politisch. Man kann eben nicht beides zusammen von einem Tag auf den anderen.

Die Frage bleibt aber doch wie die Politik das Ziel EE fördern kann. Am Ende muss der Markt funktionieren. Die Rahmenbedingungen muss aber die Politik vorgeben.
Und am besten nicht im 4-Jahtesrythmus komplett umwerfen.
Ich denke das wäre aber ein komplett neues Thema.

Mon Jan 03 14:56:43 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Wenn die ach so modernen Atomreaktoren das Experimentier und Versuchsreihenstadium Überwunden haben Können wir gerne Noch mal neu bewerten ob wir Transmutation oder sonst was wieder machen oder einfach einkaufen.
Ja letztlich war es ein langes hin und her und eine politisch überfällige Entscheidung des Volkes Wille umzusetzen. Das wird man nicht leichtfertig ändern, sonst hätten die Briten schon längst den Brexit terminiert.

Mon Jan 03 15:06:20 CET 2022    |    mozartschwarz

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 3. Januar 2022 um 14:40:24 Uhr:



Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 12:32:53 Uhr:


Gerade bezogen auf das CO2 ist die Bevorzugung von Erdgas gegenüber Atom eben nicht die effizientere Lösung. Schon garnicht bei vorhandenen AKW die wieder ans Netz können. Effizient wäre die sofortige Abschaltung der Kohle, inkl dem Steinkohlekraftwerk das 2021 erst ans Netz gegangen ist.

Bis 2030 haben wir schonmal keine Dekade Zeit, bis 2050 nichtmal 3...
Nur gut das selbst Habeck schonmal einsieht das die Ziele mit den Maßnahmen nicht zu erreichen sind...
Gut, der wird das Tempolimit als zielführend verkaufen wollen 😁

Habeck kann man bisher keinen Vorwurf machen, da er ja in der kurzen Zeit in der Regierung nicht viel machen konnte. Ausserdem mach ich dem keinen Vorwurf...

Die Frage ob Kohle oder Atomkraft zuerst abschalten ist politisch. Man kann eben nicht beides zusammen von einem Tag auf den anderen.

Die Frage bleibt aber doch wie die Politik das Ziel EE fördern kann. Am Ende muss der Markt funktionieren. Die Rahmenbedingungen muss aber die Politik vorgeben.
Und am besten nicht im 4-Jahtesrythmus komplett umwerfen.
Ich denke das wäre aber ein komplett neues Thema.

So zu tun als hätten die Ampelparteien nichts damit zutun ist recht engstirnig. Dafür sitzen die Grünen in zuvielen Landesparlamenten

Die Frage ist aus CO2-Sicht exakt 0,0 politisch. Sie lässt sich rein aus der Logik beantworten. Nichtmal das Strahlungsrisiko ist ein Argument. Schlicht weil wir ja nur die Kontrolle über die uns versorgenden Meiler abgeben aber trotzdem weiter Atomstrom importieren.

Der Bürger gibt aber idealerweise der Politik den Weg vor.

Selbst Japan, ja der Auslöser des merkelschen Umschwenkens dazumal, hat wieder voll gen Kernenergie geschwenkt.

Klar kann es zum 4-Jahresrythmus kommen, immer dann wenn der Michel merkt das die letzte Wahl eine Schlechte war. Nur erwartet Er dann dummerweise das auchnoch Fehler rückgängig gemacht werden, was faktisch nie passiert.
Aktuell seh ich keine verlässliche Energiepolitik am Horizont, eigentlich nur Visionen, von daher würde es Zeit mal was nachrechenbares festzulegen. Und ganz wichtig, ich wüsste dann auch nach gut 70 Jahren mal gerne wie denn nachhaltig mit dem Atommüll umgegengen werden soll? Ich bin da entweder für nutzen oder die Castoren in Hallen stellen. Endlager sind eine Utopie.

Mon Jan 03 15:15:11 CET 2022    |    mozartschwarz

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Januar 2022 um 14:56:43 Uhr:


Wenn die ach so modernen Atomreaktoren das Experimentier und Versuchsreihenstadium Überwunden haben Können wir gerne Noch mal neu bewerten ob wir Transmutation oder sonst was wieder machen oder einfach einkaufen.
Ja letztlich war es ein langes hin und her und eine politisch überfällige Entscheidung des Volkes Wille umzusetzen. Das wird man nicht leichtfertig ändern, sonst hätten die Briten schon längst den Brexit terminiert.

Das setzt entweder voraus welche zu bauen oder einzukaufen. Es gibt mitlerweile russische Großkraftwerke die aus der Testphase raus sind. Der BN600 läuft seit 40 Jahren und es gibt schon 2 Nachfolger. Technik die Deutschland entwickelt und letztlich verschenkt hat.

Volkes Wille ist immer ein doch recht manipulierbarer Umstand, mehr nicht...

Mon Jan 03 15:33:13 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 15:06:20 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 3. Januar 2022 um 14:40:24 Uhr:


Habeck kann man bisher keinen Vorwurf machen, da er ja in der kurzen Zeit in der Regierung nicht viel machen konnte. Ausserdem mach ich dem keinen Vorwurf...

Die Frage ob Kohle oder Atomkraft zuerst abschalten ist politisch. Man kann eben nicht beides zusammen von einem Tag auf den anderen.

Die Frage bleibt aber doch wie die Politik das Ziel EE fördern kann. Am Ende muss der Markt funktionieren. Die Rahmenbedingungen muss aber die Politik vorgeben.
Und am besten nicht im 4-Jahtesrythmus komplett umwerfen.
Ich denke das wäre aber ein komplett neues Thema.

So zu tun als hätten die Ampelparteien nichts damit zutun ist recht engstirnig. Dafür sitzen die Grünen in zuvielen Landesparlamenten

In den Ländern kann man bei dem Thema nicht viel machen.

Das ist ein Bundesthema bei dem hier und da ein OK, von den Ländern kommen muss.

Zitat:

Die Frage ist aus CO2-Sicht exakt 0,0 politisch. Sie lässt sich rein aus der Logik beantworten. Nichtmal das Strahlungsrisiko ist ein Argument. Schlicht weil wir ja nur die Kontrolle über die uns versorgenden Meiler abgeben aber trotzdem weiter Atomstrom importieren.

Je mehr EE desto weniger Atom oder Kohle Strom benötigen wir. Unabhängig davon wo der her kommt.

Das wir dennoch ein relativ hohes Strahlungsrisiko haben so lange unsere Nachbarn Atomstrom nutzen ist klar.

Wobei Tschernobyl zeigt wie weit Strahlung bzw. radioaktivies Material verbreitet werden kann.

Wenn die Energiewende bei uns ohne Kohle und Atomkraft und mit immer weniger fossilen Erdgas funktioniert ist das ein Argument für andere es auch zu probieren.
Dann sinkt das globale Risiko.

Letztlich gibt es nicht nur die CO2 Sicht und das Strahlungsrisiko. Es gibt zumindest auch die Endlagerfragen.
Wie man diese 3 Punkte bewertet ist eine politische Frage.
Weil es hier um die Gewichtung dieser Punkte geht.

Zitat:

Der Bürger gibt aber idealerweise der Politik den Weg vor.

Selbst Japan, ja der Auslöser des merkelschen Umschwenkens dazumal, hat wieder voll gen Kernenergie geschwenkt.

Klar kann es zum 4-Jahresrythmus kommen, immer dann wenn der Michel merkt das die letzte Wahl eine Schlechte war. Nur erwartet Er dann dummerweise das auchnoch Fehler rückgängig gemacht werden, was faktisch nie passiert.
Aktuell seh ich keine verlässliche Energiepolitik am Horizont, eigentlich nur Visionen, von daher würde es Zeit mal was nachrechenbares festzulegen. Und ganz wichtig, ich wüsste dann auch nach gut 70 Jahren mal gerne wie denn nachhaltig mit dem Atommüll umgegengen werden soll? Ich bin da entweder für nutzen oder die Castoren in Hallen stellen. Endlager sind eine Utopie.

Ich denke in einem halben Jahr werden wir mehr darüber wissen was die neue Regierung plant.
Eventuell kommt es ja im Spannungsfeld Grüne/FDP zu einer funktionierenden Lösung. Eine Lösung welche die richtigen Weichen stellt um die Stromversorgung zu einem funktionierenden EE Markt zu transformieren.
Hoffen wir mal.

Die Technik macht es heute schon möglich.

Mon Jan 03 16:26:41 CET 2022    |    mozartschwarz

Umschreibt die Situation eigentlich schön.

https://focus.de/34364785

Mon Jan 03 16:29:48 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Zwei Schnelle Brüter weltweit das hört sich nicht vertrauenserweckend an, wahrscheinlich genauso exportierfähig wie Sputnik V.

Und was kosten solche Teile? Bei Russland und Frankreich ist Kernenergie Staatsräson, Und wird mit Sicherheit schön gerechnet!

Mon Jan 03 16:40:08 CET 2022    |    mozartschwarz

Die Dinger laufen seit 40 Jahren, was will man noch?

Mon Jan 03 16:43:15 CET 2022    |    emv_tester

Heute im Spiegel ein Artikel: Grüne Hirnschmelze
Da staune ich, dass ein Link-Grünes Propagandablatt sowas schreibt.
Kernkraft wird zur grünen Energie erklärt und D schaltet diese ab.
Aber dafür werden wir bald Hauptimporteur von Kernenergie sein.
So ist das, wenn Dummheit regiert.

Mon Jan 03 16:43:38 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 16:40:08 Uhr:


Die Dinger laufen seit 40 Jahren, was will man noch?

Abgesehen von kleinen Zwischenfällen die jede Menge Radioaktivität in die Umwelt gelassen hatten lief die zivile Atomkraft wie geplant.

Wobei wie geplant teilweise auch viel Radioaktivität in die Umwelt verteilt hat.

Hmmm,...

Mon Jan 03 16:47:15 CET 2022    |    emv_tester

Meine Oma hat immer gesagt: "Viel fährt man auf dem LKW." In D gab es überhaupt keine radioaktiven Austritte. Sonst hätte die grüne propaganda das längst verbreitet.

Mon Jan 03 16:48:29 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Dumm wäre nicht alle Aspekte zu berücksichtigen, bloß weil gerade irgendein Thema durch die Gazetten geistert und die Mehrheitsblase ganz Feuer und Flamme ist…; heißt doch nicht dass die Argumente zur Abschaltung grundlos gewesen wären. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen 😛
Wie geschrieben Brexit und so.

Mon Jan 03 16:53:02 CET 2022    |    Alexander67

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 16:26:41 Uhr:


Umschreibt die Situation eigentlich schön.

https://focus.de/34364785

Bis auf einen Punkt relativ gut.

Zitat:

Die Grünen haben zwei Möglichkeiten: Sie können gegen den EU-Plan Sturm laufen, dabei viel Staub aufwirbeln und eine mittlere Koalitionskrise auslösen; sie werden angesichts der Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament aber nichts Substantielles erreichen. Oder sie nehmen zur Kenntnis, dass die meisten europäischen Staaten sich bei der Sicherung ihrer Energieversorgung nicht an grünen Parteitagsbeschlüssen orientieren. So oder so: Die Grünen sind die großen Verlierer.

Wer sich als "kleine" Partei eines Landes den Mehrheiten in vielen anderen der 27(?) EU-Mitgliedsstaaten nicht zu sehr entgegen stellt der ist kein Verlierer sondern jemand der politische Mehrheiten akzeptieren kann.

Ich sehe auch SPD und FDP nicht so nahe beisammen wie es in dem Artikel beschrieben.
Die SPD steht irgendwo zw. den beiden anderen.
Wo genau wird die Zukunft aber noch genauer zeigen.

Mon Jan 03 16:55:37 CET 2022    |    emv_tester

Versprochen und nicht gebrochen? So schlecht ist das Gedächtnis der Menschen?
Grüne: Wir werden keine Kampfeinsätzen deutscher Soldaten zustimmen.
Danach: Zustimmung mit Schröder dem Natoeinsatz in Jugoslawien
Uns sie haben mit Schröder Hartz IV ins Leben gerufen.
Habeck: Eisbären sterben aus
WWF: Zunahme der Eisbärpopulation
Baerbock: Lebenslauf gelogen
Wer einmal lügt, kann auch weiter lügen.

Mon Jan 03 16:56:05 CET 2022    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. Januar 2022 um 15:15:11 Uhr:


…Volkes Wille ist immer ein doch recht manipulierbarer Umstand, mehr nicht...

Nun ja das war in dem Fall nur Umfragen, da plebiszitäre Möglichkeiten bei uns begrenzt sind.

Ist aber letztlich die einzige relevante Größe.

Sonst darfst du dir gleich Autokratie oder gar ein totalitäres Regime wünschen glaub aber nicht das du zu der führenden Klasse gehörst außer natürlich du bist ein Ellenbogen Alphatierchen das über Leichen geht oder ein williger Opportunist, Der letztlich auch über Leichen geht, das braucht Deutschland nicht noch einmal!

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