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Sat Apr 23 09:39:09 CEST 2011    |    Andi2011    |    Kommentare (48)    |   Stichworte: Dies Das

Meine Meinung zur PKW Maut

- Das Thema ist natürlich heikel,weil es Wahlen entscheiden kann.Für mich ein Grund,warum sich keiner so recht ran traut,obwohl ich finde eine öffentlich klare Diskussion wäre sinnvoll und überfällig.Am Ende müsste idealerweise ein Volksentscheid stehen...ein frommer Wunsch!
Fest steht,wir brauchen Geld um das Verkehrsnetz zu unterhalten.Dieses Geld kommt aus verschiedenen Quellen,in erster Linie der KFZ Steuer (ewa 9 Milliarden Euro), dann kommen noch Mineralölsteuer usw. dazu.

Aktuell bringen mal wieder verschiedene Politiker das Thema auf den Tisch,allen voran CSU Chef Seehofer. Da kann unsere Kanzlerin dementieren wie sie will. Jede Regierung hat doch ihre Rechenmodelle zu dem Thema aufgestellt. Das aktuelle redet von 100 Euro pro Jahr und PKW, was meiner Meinung nach nicht ausreichen kann,wenn dafür die KFZ Steuer weg fällt.

Gut an einer Maut würde ich finden,dass auch ausländische PKW an den Kosten des Strassennetztes beteiligt werden,so wie ich z.B. in Österreich auch bezahlen muss,denn Deutschland ist nunmal ein haupttransit Land und tgl zigtausende Autos nutzen dies hier kostenfrei,anderswo nicht.
Ausserdem wäre eine PKW Maut sicherlich das gerechtere Model gegenüber der KFZ Steuer.
Andererseits sehe ich schon das Risiko,dass der Staat hier ein Fass ohne Boden für uns Autofahrer aufmacht.

Ich denke die Maut wird kommen,ob morgen oder nächste Woche,kommen wird sie.
Die Frage ist, ob dafür tatsächlich andere Kosten gesenkt werden oder ab sie eher noch oben drauf kommt?

Was meint ihr dazu,würdet ihr lieber eine PKW Maut zahlen anstelle der KFZ Steuer oder findet ihr das bisherige Model gut wie es ist oder habt gar einen ganz anderen Vorschlag?


Sat Apr 23 09:45:32 CEST 2011    |    MichaelOesdorf

Generell bin ich dafür, KFZ-Steuer weg, PKW-Maut her. Ich bescheinige der jetzigen Regierung aber nicht die Fähigkeit, eine PKW-Maut vernünftig umzusetzen🙄

Sat Apr 23 10:05:08 CEST 2011    |    Quixy

Also ich wäre auch dafür wenn die KFZ-Steuer dafür wegfällt, und dann auch ein System mit einer Plakette, sowas wäre im ganzen dann auch sinnvoll, da Deutschland eh ein Transit land ist, so zahlen dann alle die die Autobahn nutzen, aber es sollte eine Pflicht werden, es sollte dan schon jeden selber überlassen werden die Autobahn zu nutzen,
Allerdings wird die Regierung das so nicht machen, nicht umsonst gibts Schadstoff stufen beim PKW . wie wollen sie dann die bestraffen die nicht an die Umwelt denken? daher denke ich wird die KFZ-Steuer niemals wegfallen, sie würde wenn nur reduziert werden.
Sinvoll wäre die KFZ-Steuer um ein drittel zu Kürzen und dann zusätzlich halt ein Plaketten system mit Jahres, Monats und tagesplaketten. und jeder selber entscheiden kann die Autobahn zu nutzen oder nicht.
Nachteil wäre es würde dadurch eine 2.Klassen gesellschaft geschaffen. aber Vorteil wäre Menschen die auf ein Fahrzeug angewiessen sind , sich aber kein neues oder überhaupt eins leisten können , werden dadurch ein wenig finanziell entlasstet.
aber Punkt ist, wie wir die Regierung kennen, werden die eingesparten Kosten irgendwo wiedergeholt, z.B. durch höhere Kraftsoff-Steuer. Der Autofahrer ist nun mal eine Melkkuh. aber ob sich dadurch die Strassen Verbessern.....denke ich kaum !

Sat Apr 23 10:07:00 CEST 2011    |    whiskeyman

Die Maut wird mit Sicherheit kommen.Das aber dafür die KFZ Steuer wegfällt,das glaub ich ja nun mal gar nicht.Dafür braucht der Staat zuviel Geld.

Sat Apr 23 10:18:40 CEST 2011    |    dodo32

Die machen es wieder viel zu kompliziert. 😁 Die KFZ Steuer um 1,- Euro erhöhen und jeder der KFZ Steuer bezahlt, bekommt auch so ein Pickerl. An den Grenzen Mauthäuser und von den Ausländern Pauschal 25 Oiro kassieren. Feddich. 😎

Sat Apr 23 10:27:57 CEST 2011    |    Schattenparker8689

Alle Steuer, Gebühren, Zoll, und Vignette weg, in der ganze EU. Freier Verkehr in der EU !

Runter mit diesen Kaviar-Kommunismus wobei die Reichen beliebig ihr persönliches Fahrzeug fahren können und die Armen wieder zum öffentlichen Personenverkehrs / Kleinviehwagen verdammt sind !

Sat Apr 23 10:29:47 CEST 2011    |    emil2267

mir fallen da tausend worte ein,aber hab meinen beitrag doch wieder gelöscht,will mich über so asoziales kroppzeugs net unnötig aufregen 😠

Zitat:

Die Maut wird mit Sicherheit kommen.Das aber dafür die KFZ Steuer wegfällt,das glaub ich ja nun mal gar nicht.Dafür braucht der Staat zuviel Geld.

allein was schon die regierung dran kostet,mit ihren ewigen palabber,was zu nix führt,aber haufen geld kostet,dicken dienstschlitten,dienstwohnungen,reisekosten & sonstwas,vielleicht sollte man mal da den sparhebel ansetzen,wies bei vielen anderen deutschen arbeitnehmern auch gemacht wird 🙄

Sat Apr 23 10:43:29 CEST 2011    |    Psychobiken

ich finde es eine absolute Frechheit! bei den Straßenverhältnissen in Deutschland, bin ich mal gar nicht gewillt irgendwas zubezahlen! War gerade die Tage auf der A2 im Ruhrpott unterwegs...regelmässig dachte ich mir kommt mein Fahrwerk auf die Rücksitzbank gesprungen! Ich frage mich, was machen die mit dem ganzen Geld, was wir eh schon bezahlen....
würde mich wundern, wenn sie die KFZ Steuern abschaffen...wie ich dieses Deutschland kenne, wird PKW Maut kommen und Steuern bleiben bestehen...dann können wir alle schön doppelt zahlen und bald gibt es nur noch zahlungsfähige Politiker! kotzt mich echt an, dass sie überall versuchen uns Geld rauszuziehen..wo sol das bloß hinführen?

Sat Apr 23 10:54:46 CEST 2011    |    Turboschlumpf47734

Kommen wird sie,aber wann steht wohl in den Sternen,bin nicht generell dagegen,aber man sollte nicht gleich wieder hingehen und den kleinen Mann,die kleine Frau gleich ordentlich zu rupfen.Am Ende sehe ich bei denen es eh in unsere Gesellschafft schon nicht gut geht, als grosse Verlierer, also wird wieder ein Schlag ins Gesicht der kleinen.
Aber was will man von denen derzeit da oben anders erwarten....🙄

Sat Apr 23 10:56:37 CEST 2011    |    Rostlöser134631

Hallo,

es wird definitiv so kommen, das wir zusätzlich zur Kfz-Steuer und Spritsteuer noch eine Maut bezahlen müssen.
Und zwar wie in Österreich für Autobahnen und Bundesstrassen.
Ich wäre absolut dafür, aber nur wenn das Geld zweckgebunden für die Erhaltung und Erneuerung der Strassen und Brücken ausgegeben wird.

Aber wie ich unsere Politiker kenne und einschätze, werden sie das ganze so kompliziert gestalten, das unterm Strich kein müder Euro im Endeffekt übrig bleibt, oder wenn doch, das ganze Geld in irgendwelchen Schlupflöchern verschwindet.

So oder so, wir müssen und werden uns auch auf die zusätzlich zu bezahlende Maut einstellen!

Mfg
Andi

Sat Apr 23 11:03:15 CEST 2011    |    HotChiliRed

Prinzipiell wäre die Maut ne faire Sache, da wir ja auch in anderen Ländern blechen dürfen...allerdings wirds unsere verschi**ene Drec*sregierung die ohnehin nur aus Blutsaugern besteht, das wohl kaum fair hinbekommen...wir Autofahrer werden 1xmehr abgezockt, um mit dem Geld Entwicklungshilfe in China zu leisten oder unseren rotzfrechen Politikern ihre fetten Schleudern zu finanzieren, welche die auch noch für Privatfahrten nutzen😠😠😠😠😠😠

Sat Apr 23 11:09:48 CEST 2011    |    GaryK

PKW Maut per Plakette ja und diese gestaffelt nach Gewicht und Stickoxid-Emissionen. Je schwerer ein Fahrzeug, desto höher der Straßen-Verschleiß. Die Abhängigkeit ist die VIERTE Potenz der Fahrzeugmasse bzw. Achslast.

Ich denke, die erste Tonne sollte frei und in der Mineralölsteuer enthalten sein, danach darf es ruhig kosten. Bei mautpflichtigen Fahrzeugen (schwere LKW) sollte es einen Rabatt bei der Steuer geben und eine Zulage bei der Maut, denn bei Langstrecke/Autobahn lässt sich der Verschleiß besser über die Kilometerabrechnung und somit die fällige Maut erledigen. Folge wäre, dass SUVs, Kleintransporter und LKW bis 12t deutlich teurer sind wie z.B. Kleinwagen, diese belasten die Straßen halt auch stärker. Auf diesen Sockelbetrag sollte ein prozentualer Aufschlag für Stickoxide erhoben werden. Euro-5 Diesel billig, bis Euro-3 Diesel teuer, Benziner tendenziell günstiger wie Diesel.

Generelles Problem: Die Maut soll die Staatskasse füllen, die KFZ Steuer geht aber an Länder/Gemeinden. Es besteht also kein Interesse etwas umzustellen. Würde kostenneutral auf das Verursacherprinzip umgestellt (momentan zahlen vor allem Kleinwagen ohne nennenswerten Straßenverschleiß für schwerere Fahrzeuge wie Transporter/LKW) hat der Bundeshaushalt nichts davon und das ist der, der ein paar Milliarden sucht. Natürlich auf der Einnahmenseite, nicht bei den Ausgaben.

Sat Apr 23 11:27:36 CEST 2011    |    Kurvenräuber7766

Klar soll die Maut kommen. Aber halt auf Österreich-Kosten-Niveau.
Dafür einfach die geplanten KFZ Steuererhöhungen aussetzen und fertig. Dann können die Ausländer auch mal blechen... Unsere Strassen sind eh unter aller Sau. Österreich machts vor.
Von mir aus können auch wieder Grenzkontrollen kommen!

Sat Apr 23 11:32:23 CEST 2011    |    Benjamin2111

Ich hab nicht abgestimmt, bin aber trotzdem für eine Maut. Allerdings nur unter einer Bedingung: Jedes Fahrzeug, das bauartbedingt die Autobahn nutzen darf und für welches KFZ-Steuer bezahlt wird, bekommt automatisch mit dem KFZ-Steuerbescheid eine Vignette zugeschickt. Damit entstehen für deutsche Fahrer keine Mehrkosten (vielleicht 5€ für den Druck und das Porto), aber alle durch Deutschland Reisende müssten etwas für die Nutzung zahlen. Wir sind nun mal ein Transitland mitten in der EU und es ist z.B. fast unmöglich für Fahrer aus BeNeLux nach Skandinavien zu kommen, ohne durch D zu fahren oder eine teurere Fähre zu nutzen. Daraus sollten wir etwas machen, nicht wieder uns selbst zur Kasse bitten ....

Bei einer Abschaffung der gestaffelten KFZ-Steuer würde der Polo Bluemotion Fahrer plötzlich für die Vignette drauflegen und der Audi Q7 V10 TDI Fahrer lacht sich ins Fäustchen. Das wäre viel zu ungerecht den umweltbewussten Fahrern gegenüber.

Sat Apr 23 11:41:20 CEST 2011    |    denooo

Zitat:

Die machen es wieder viel zu kompliziert. 😁 Die KFZ Steuer um 1,- Euro erhöhen und jeder der KFZ Steuer bezahlt, bekommt auch so ein Pickerl. An den Grenzen Mauthäuser und von den Ausländern Pauschal 25 Oiro kassieren. Feddich. 😎

find ich auch!

vielleicht mal "einfach einfach einfacher" denken und gut is..das würd ich mir jedenfalls mal für unsre Regierung wünschen..endlich mal wieder ein Gefühl dafür zu haben, dass die da oben was für das Land UND die Bürger machen..und nicht ständig eigene Interessen vertreten!!
DAS wäre so TOLL!! 🙁

Sat Apr 23 11:50:02 CEST 2011    |    norske

Zitat:

Original geschrieben von emil2267


[…]

vielleicht sollte man mal da den sparhebel ansetzen,wies bei vielen anderen deutschen arbeitnehmern auch gemacht wird
[…]

Völlig falscher Ansatz! Wenn wir unsere Politiker noch schlechter bezahlen, was glaubst Du, wer dann noch in die Politik geht?

Es ist doch jetzt schon so, dass die fähigsten Köpfe in der Wirtschaft sind, weil dort besser bezahlt wird. Mal zum Vergleich: Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der deutschen Bank, erhielt 2007 13,98 Millionen Euro Bezüge.

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender bei VW, erhielt 2008 12,71 Millionen Euro Bezüge.

Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, wird nach der Bundesbesoldungsordnung bezahlt und erhält incl. Zuschläge ca. 245.000 Euro pro Jahr.

Grüsse
Norske

Sat Apr 23 11:55:32 CEST 2011    |    Spurverbreiterung17353

Wenn es so wäre: KFZ-Steuer weg bzw. nur noch Strafaufschlag für Säufer und alte CO² Stinker, PKW-Maut/ Vignette her, aber dann bitteschön für alle Benutzer aller Autobahnen in Deutschland.

Warum müssen die "dummen Deutschen" in Italien, Frankreich, Ösi, Spanien, Schweiz usw. teuer Maut zahlen, nur hier darf jeder Ausländer Pkw für lau über die Autobahn brettern. Wäre auch ein schönes Ergebnis europäischer Harmonisierung.

Aber unsere dummen Regierenden trauen sich wenn überhaupt nur Maut für Einheimische, die Autofahrer in Geiselhaft als Melkkuh für alles. Da wäre ich der erste, der wegen Diskriminierung bis nach Karlsruhe klagt.

Allen schöne Ostern bei dem Superwetter!

Sat Apr 23 12:42:18 CEST 2011    |    Kurvenräuber18294

wenn erste schlaghaltige kostenmodelle da sind, kann ich mir ein urteil darüber bilden.

klar ist aber schon vorweg, dass die kfz-steuer KOMPLETT wegfallen muss. sonst bin ich strikt dagegen.

jedoch glaube ich nicht so recht dran, dass es insgesamt günstiger wird. denn man kennt ja unsere regierung und deren profitgier 😉

Sat Apr 23 12:42:44 CEST 2011    |    Faltenbalg30803

Generell habe ich nichts gegen eine PKW Maut, aus dem einfachen Grund, damit auch ausländische PKW ihr Geld im Staatssäckel lassen. Wenn ich mir anschaue, wieviel Holländische, Polnische, Russische, Tschechische und was weiß ich was Karren bei uns unterwegs sind...sollen ruhig mitblechen.

Leider wird dafür die KFZ Steuer nicht wegfallen...schade, denn das fände ich am ebsten, wenn für den durchschnittleichen Deutschen Autofahrer keine Mehrbelastung entstehen würde.

Meine Hoffnung ist jetzt, daß wenigstens "nur" eine Vignettenlösung wie in Österreich oder der Schweiz kommt. Auf dese dämlichen Bezhalbuden wie in Italien oder Frankreich habe ich garkeine Lust, das ist ein einziger Krampf.

Zitat:

War gerade die Tage auf der A2 im Ruhrpott unterwegs...regelmässig dachte ich mir kommt mein Fahrwerk auf die Rücksitzbank gesprungen!

Die A2 ist doch in recht gutem Zustand? Die Straße kann auch nichts dafür, wenn du mit dem eh etwas poltrig abgestimmten A6 und zusätzlichem S-Line Paket da sehr empfindlich bist. Bei allen, die heutzutage noch irgendwas sportliches wollen oder ihre Karre gar tiefer legen: Selber Schuld.

Sat Apr 23 12:50:22 CEST 2011    |    Fensterheber15335

Der ADAC hat zu dem Thema ein sehr gutes Video auf seiner Internetseite. 🙂

Gerade die Tatsache, dass von 53 Milliarden Euro Einnahmen aus den "verkehrbezogenen Steuern" nur 17 Milliarden wieder in den Straßenverkehr fließen, sollte doch schon sauer aufstoßen. (das heißt, dass pi mal daumen nur 1/3, oder 33% der gezahlten Steuern den Autofahrern zu Gute kommt!!)

Natürlich ists verständlich, wenn ein Teil der Steuern den Bürgern auf andere, indirekte Weise zu Gute kommen. Aber die Erhebung einer Maut - mit Verweis auf schlechte Straßen (ich weiß, hier jetzt explizit nicht so angeklungen) - finde ich schon ein starkes Stück. 😠

Das klingt doch schon echt stark nach eine erneuten "melkmöglichkeit" um mehr geld in die leere Staatskasse zu spülen. Im ernst, wer glaubt denn hier wirklich, dass dann dafür die Steuern herabgesetzt werden. Tut mir leid, dafür hab ich im moment zu wenig Vertrauen in die Regierung. 😠

Ausländer hin oder her - Ich habe die Befürchtung, dass eine Maut als Zusatzausgabe kommt. Ganz ehrlich, wer verzichtet denn freiwillig auf eine durchgesetzte sichere Einnahmequelle um eine Maut einzuführen, die erst noch erprobt werden muss, und deren "sichere Einnahmen" sich nur schwierig Errechnen lassen?

Keine Maut, diese dient nur der zusätzlichen Abkassierung der Autofahrer.

Man sagt zwar, die Hoffnung stirbt zuletzt und ich wäre positiv überrascht, wenn ein wirklich faires Mautsystem eingefüht würde, aber ich glaube nicht dran.

Ich wünsch trotzdem noch frohe Ostern. 🙂

Sat Apr 23 12:53:49 CEST 2011    |    Antriebswelle17626

Wenn die Maut erstmal da ist, wird sie sehr schnell immer Teurer werden, dann ist es ein leichtes sie willkürlich zu erhöhen. Selbst wenn die einen sie einführen, wird nach einer Wahl keiner sie mehr aufgeben, es ist ein sprudelnde einnahmequelle!
Und das dafür was anderes wegfällt, da glaubt hier doch keiner drann oder ?

Sat Apr 23 12:57:21 CEST 2011    |    Drahkke

Zunächst sollte unser Straßenverkehrsnetz erst einmal in einen Zustand versetzt werden, der die Einführung einer PKW-Maut überhaupt rechtfertigt. Davon sind wir nämlich noch Lichtjahre entfernt.

Sat Apr 23 13:06:57 CEST 2011    |    Turboschlumpf5791

Am besten alles Privatisieren: Straßennetz verkaufen, an irgendeinen Russischen Investor, oder amerikanischen Hedge Fonds, dann kommt wieder Geld rein und alles weitere sehen wir dann schon. Man muss heutzutage einfach ein wenig kurzfristiger denken, dann geht das schon alles irgendwie.

Sat Apr 23 13:41:17 CEST 2011    |    HyundaiGetz

Ich find, es so soll so bleiben wie es ist. Der "Kleine" Mann wäre eh wieder der Verlierer. Außerdem zahle ich lieber 26 € Steuern im Jahr als irgendeine Autobahnmaut.

Sat Apr 23 14:01:17 CEST 2011    |    bartsch1986

Man könnte ja auch die Maut individuell machen wie die jetzige KFZ Steuer, weniger verbrauch = weniger Steuer/Mautgebühr

So das PKW´s in 3 Gruppen gestaffelt werden je nach CO2-Emission.
0-125 CO2 = 50 Euro
126-175CO2 = 100 Euro
176-~ CO2 = 150 Euro

Dazu halt bei jeder Autobahntankstelle wo man ne Mautplakette kaufen kann nen kleiner Rechner wo verschiedene Sprachen unterstützt ) womit man sein CO2 Ausstoß nachschauen kann falls man ihn nicht weiß.

Wird dann wahrscheinlich eh über diese "Toll Collect" Dinger laufen könnte man die ja auch nen bisschen modifizieren so das die einem den CO2 Ausstoß sagen würden bei bedarf

Ich bin eigentlich dafür weil wenn ich ins Ausland fahre muss ich auch zahlen, jeder Mensch kann durch unser Land fahren und zahlt nichs dafür, dass kann ja so nicht sein.

Sat Apr 23 14:08:34 CEST 2011    |    OneGamer

Schonmal drüber nachgedacht, was passiert, wenn man die Maut bringt und die Steuer abschafft?

Ich zahle mit meinem 20 Jahre alten Jetta knapp 110 Euro Steuern. Würde man nach dem aktuellsten Modell gehen und 365Euro Jahres-Maut bezahlen, dann hätte ich eine jährliche Mehrbelastung von guten 255 Euro. Und das als armer Schlucker, respektive Student ohne Nebenverdienst.

Schaut man sich jetzt mal so einen reichen Fatzken mit nem Lamborghini an, der über 300 Euro zahlt (Gallardo V10), dann freut der sich doch, dass er kaum drauf zahlen muss. Das ist ein sehr ungerechtes Modell.

Wenn sowas wie eine Maut kommt, dann sollte sich die für die einheimische Bevölkerung an einem fahrzeugspezifischen Wert orientieren, Hubraum, Leistung, CO2-Ausstoß oder Ähnlichem. Dadurch bezahlt man so viel, wie jetzt auch. Und für Auswärtige dann eine Fest-Maut wie in Ösiland, 5 Euro für einen Tag, 20 für ne Woche und 100 für nen Monat. Das würde uns entlasten und die Mehreinnahmen kommen dann nicht von uns.

So würde man einen "Volksaufstand" (den es eh nie geben würde...) verhindern und alle wären zufrieden.

Sat Apr 23 14:30:47 CEST 2011    |    scion

wenn schon, dann km-abhängig... wer viel fährt, bezahlt auch viel. Also alle Vertreter usw. viel und der Familienvater, der einmal im Jahr ne lange Strecke in den Urlaub, bezahlt auch nur die... ist in Frankreich auch so.

Sat Apr 23 14:45:42 CEST 2011    |    Rostlöser48957

Bin absolut dagegen, es kann nicht sein das der Staat sagt ihm lang die Kohle nicht um die Straßen instand zu halten aber gleichzeitig die Gelder mit vollen händen aus dem Fenster schmeißt. Wir haben extrem hohe Steuern auf unserem Sprit und zahlen nochmal die KFZ-Steuer irgendwann lang es!!! Wir sind nicht die Sparschweine der Regierung. Ihr glaubt doch nicht wirklich das die KFZ-Steuer auch nur im geringsten gesenkt wird, oder gar die Steuer auf den Sprit. Die Maut wird es wenn dann zusätzlich geben und der dumme deutsche Autofahrer wird sich genau das auch wieder gefallen lassen!!!

Sat Apr 23 15:14:16 CEST 2011    |    wobbie

ich bin klar dafür, sofern sich die individuelle kfz-steuer um diesen Betrag reduzieren würde. Das wäre einfach umzusetzen und würde auch die ausländischen pkw in Deutschland mit an den Kosten beteiligen. Ich fürchte aber, dass der Staat (d.h. ALLE Parteien!) letzlich ALLE höher belasten WILL und bin deswegen dann doch dagegen!😕

wobbie😉

Sat Apr 23 15:28:47 CEST 2011    |    notting

1. Die PKW-Maut würde niemals Einnahmen-neutral realisiert werden. Trotzdem halte ich die 100EUR/Jahr für realistisch (die ausländischen Fahrzeuge müssen dann ja auch zahlen).
2. Was mich an den Autobahn-Maut-Geschichten generell stört, ist dass wenn man quer durch Europa fährt, fast nicht mehr zur Windschutzscheibe rausgucken kann, weil die Bepper so wahnsinnig groß sind und jedes Land seinen eigenen hat. Und kommt mir nicht mit OBU, das ist zu teuer, Datenschutz-techn. IMHO fraglich usw.

notting

Sat Apr 23 15:28:58 CEST 2011    |    Trennschleifer135516

KFZ-Steuer weg, keine Maut. Dafür Umlage auf den Spritpreis = keine grossen Verwaltungsakte für die Verwaltung von Steuern und Plaketten.
Wird aber nicht so kommen da seit kurzem auf dem vorderen Nummernschild wieder Platz für eine neue Plakette ist...

Ciao!

Sat Apr 23 15:37:48 CEST 2011    |    wobbie

...hat aber den Nachteil @Gnubbel, dass wieder die Vielfahrer, also die Pendler, Handelsreisende und Baustellenleute die ja i.d.R. nicht spazieren fahren, wieder mal die dummen sind. Genau DIE sind es nämlich, die die Wirtschaft (nicht die nebenan!😰) stützen und am Leben erhalten. Das Klientel, dem es "besser geht" (der ganze öffentliche Dienst mit Anhang, Betriebe um die Ecke, Rentner oder sonstige die nicht berufstätig sind) wären fein raus und würden sogar noch SPAREN!😠

Sat Apr 23 15:55:22 CEST 2011    |    Faltenbalg34526

ich bin dafür, da so auch ausländische PKWs für das Befahren der gut ausgebauten Autobahnen mit freier Tempowahl auf vielen Streckenabschnitten bezahlen müssen, so wie wir Deutschen Maut in Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich , Polen und Spanien bezahlen müssen. Außerdem dürfte der Autobahntourismus geringer werden.

Die Belastungen für Auto und Motorradfahrer mit deutschem Kennzeichen darf aber nicht steigen !

Gruss,

Sun Apr 24 13:05:06 CEST 2011    |    Antriebswelle254

Unter der Voraussetzung, dass die KFZ-Steuer abgeschafft wird, könnte ich mir ein Modell ähnlich der schweizer Vignette vorstellen: Es gibt eine Jahres-Vignette für z.B. 300 Euro (keine zeitlich begrenzte Tages- oder Monatsvignette), die ab dem ersten Kilometer auf der Autobahn anfällt.

Das hat zwei Vorteile:
1. Die ganzen Touristen, die hier Deutschland durchqueren, um in den Süden zu kommen, werden endlich mal angemessen zur Kasse gebeten. Sie müssen ja nicht durch D fahren...

Bei uns habe ich es schon öfter erlebt, dass man mitten in der Nacht im Stau steht. Das wäre nichts besonderes, wenn man dann hier mitten in Deutschland nicht im einzigen deutschen Auto unterwegs wäre 😰

2. Die ganzen Wenig- und Sonntagsfahrer werden sich vermutlich dreimal überlegen, ob sie unbedingt die Autobahn nutzen müssen. In Frankreich gibt es seit der Autobahnmaut auch wesentlich weniger Staus, wenn man von den mautfreien Abschnitten der Autobahn in Ballungsgebieten absieht.

Viele Grüße

Mon Apr 25 09:17:18 CEST 2011    |    Trennschleifer51433

Ich bin ein Freund der Maut, denn die Maut ist eine Gebühr und rechtsverschieden von der Steuer.

Deutschland ist nun mal ein Land, das nichts hat außer seiner technischen Intelligenz, geballt in seine Produktionsstandorte. Dieses System bedarf aber einer Mobilität, die mittlerweile so groß (Verkehrsaufkommen) und leistungsfähig (Schubbelastung der Straßen durch hohe Motorleistungen) ist, daß es eben nicht mehr nur mit dem reinen Abfräsen und Erneuern der Fahrbahndecken getan ist, sondern vielerorts tiefer "renoviert" werden muß. Auch - und hier spreche ich auf zum Konstuktionszeitpunkt alter Hauptverkehrsadern noch nicht bekannte Klimaveränderungen an - sind die Frostschutzschichten vielerorts entweder verschlissen (durch Ablagerungen von Feinstbestandteilen) oder in ihrer Stärke nicht auf aktuelle Frosttiefen ausgelegt, was zu rein oberflächlich nicht instandzusetzenden Frostschäden führt.

Wir müssen in unsere Mobilität investieren. Und das geht nun mal nur, wenn wir uns dieser Aufgabe bewußt sind und vor allem voll hinter unseren Politikern stehen. Denn nur so können wir den Verantwortlichen bei Bedarf in den Hintern treten; mit dem positiven Nebeneffekt, daß, da in jedem Politikerhintern i.d.R. der Kopf eines Wirtschaftbosses steckt, hier recht kurzfristige Entscheidungen zu erwarten sind.

Mon Apr 25 11:29:34 CEST 2011    |    Andi2011

@ladafahrer
Insges. hgeb ich dir Recht!
Allerdings dein Bild mit den Köpfen der Wirtschaftsbosse im Hintern der Politiker sehe ich eher umgekehrt - leider!

Tue Apr 26 13:46:05 CEST 2011    |    SUV-Fahrer

Guten Tag!

Zitat:

erdings wirds unsere verschi**ene Drec*sregierung die ohnehin nur aus Blutsaugern besteht, das wohl kaum fair hinbekommen..

Es ist völlig unerheblich welche Partei an der Regierung ist, die Steuern und Abgaben werden stetig steigen, und sobald eine neue Steuer eingeführt wurde, wird diese so schnell nicht mehr zurückgenommen. Auch die im Jahr 1902 von Kaiser Wilhelm II eingeführte Schaumweinsteuer existiert immer noch, obwohl man keine Kriegsflotte mehr finanzieren muss 😉 .

Ich persönlich stehe der Einführung einer PKW-Maut dann nicht abgeneigt gegenüber, wenn im Gegenzug das Verkehrsnetz privatisiert wird.

Auch in vielen anderen europäischen Ländern, wie etwa in der Schweiz, in Österreich, Italien oder Norwegen, muss für die Benutzung der Straßen bezahlt werden, entweder über Mautstellen oder den Erwerb einer Autobahnvignette.

Meine Frau und ich besuchten vor zwei Jahren mit der Fähre Norwegen. Die Mautstellen, die wir im Verlauf der Reise passieren mussten, machen glaube ich niemanden arm, obgleich mir manchmal die Logik dafür fehlt, denn der teuerste und längste Straßentunnel der Welt, der Lärdalstunnel, war mautfrei.

Leider glaubt der Großteil der Bürger, dass der Staat mit ihrem Geld am besten umgehen kann, anstatt dass angestrebt wird, staatliche Einrichtungen möglichst schnell zu privatisieren, um marktwirtschaftliche und somit wettbewerbsfördernde Strukturen zu schaffen.

Wenn Straßen durch Privatunternehmen betreut werden, könnte Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, dadurch wäre die Nutzung von wenig befahrenen Landstraßen billig, wenn man jedoch zu Stoßzeiten in Städte fahren möchte, würde man deutlich mehr bezahlen müssen. Auch die Gebühren für die Benutzung der Autobahnen könnten je nach Nachfrage variabel gestaltet werden, auf diese Weise würde das Verkehrsaufkommen reduziert werden, und in Folge dessen auch die Staus abnehmen.

Bereits im 18. Jahrhundert lieferte England ein gutes Beispiel für den Antagonismus zwischen einem staatlichen und einem privaten Verkehrsnetz: Die öffentlichen Straßen waren schlecht erbaut worden, und in desolatem Zustand, sie hätten niemals die industrielle Revolution ermöglichen können. Tatsächlich errichteten private Straßengesellschaften seit 1706 ein großes Verkehrsnetz, um dass die ganze Welt England beneidete. An speziellen Toren wurde eine Maut erhoben, mit der sich die Betreiber refinanzierten. Nachdem alle davon profitierten, verbanden sich die Straßengesellschaften miteinander, um ein effizientes Straßennetz für das gesamte Land zu schaffen.

Zwischen 1800 und 1830 entstand in den nordöstlichen Staaten der USA in selber Konzeption ein großes Straßennetz. Auch hier war erkennbar, dass private Erbauer und Eigentümer dem Staat weit überlegen waren.

Gruß,
SUV-Fahrer

Deine Antwort auf "DIES & DAS: PKW Maut: wann kommt sie? Pro und Contra"

Countdown bis...

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8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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