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03.09.2012 20:24    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Autogeschichten

Je älter man wird umso länger wird bei manchen die Autohistorie...

Irgendwann trennt man sich von einem Wagen, aber oft taucht er in den Gedanken irgendwann wieder auf, nicht selten mit etwas verklärtem und nicht mehr ganz realitätsnahem Blick.

Manch einer denkt sich auch, hätt ich es mal gelassen und ihn behalten, kauft später gar noch mal genau dieses Model und wenn es aus sentimentalen Gründen ist.

 

In meiner Autobiografie finden sich eine Menge Fahrzeuge und an die meisten davon erinnere ich mich gern, deshalb geht es heute weiter mit Meine Autogeschichten Teil 6: ganz unten...? eine kleine Blogreihe, in der ich über meine bisherigen Fahrzeuge und die Geschichten drum herum erzähle:

 

Teil 5 endete mit dem Kauf der C-Klasse und ich kündigte ja schon an, dass sich nun etwas verändern würde…

 

Das tat es auch, mit Dreißig wendete sich das Blatt schlagartig.

Zu einer harmlosen Routineoperation ging ich ins Krankenhaus, wachte aber dummerweise erst drei Tage später auf der Intensivstation wieder auf.

In der Operation machte auf einmal mein eigener Motor Probleme und wollte nicht mehr rund laufen. Was folgte war eine weitere OP, einige Zeit im Krankenhaus und dann eine Reha - um es vorweg zu nehmen, letztlich wurde ich wieder ganz gesund.

 

Ich hatte dadurch aber viel Zeit zum nachdenken, warum und wieso war das alles so gekommen ohne etwas zu merken?

Wie konnte es sein, dass ich mit Dreißig dem Sensenmann grad noch von der Schippe springe?

Sollte ein lukratives Einkommen und eine entsprechende Karriere weiterhin mein Leben weitestgehend bestimmen?

War es wirklich das, was mir wichtig war?

 

Die Antworten waren mir schnell klar, ich wollte etwas in meinem Leben ändern, 12-18 Stundentage sollten der Vergangenheit angehören, Geld hin oder her und ich überlegte, wie ich das bei meiner Rückkehr nach über drei Monaten meinem Chef beibringen sollte...

 

 

Das fiel mir aber bei meiner Rückkehr in die Firma sehr leicht, denn mir wurde schon am ersten Tag durch das Verhalten meines Chefs und meiner Kollegen schlagartig klar, dass es menschlich wohl wenig ausgemacht hätte, wäre ich nicht wieder gesund geworden...ich war halt für meinen Chef jemand der den Profit steigert und so lange war ich wertvoll und bekam alles.

Als ich krank wurde nutzte ich wenig, nein ich kostete sogar eine zeitlang Geld ohne etwas zu erwirtschaften - und die verlorenen Geschäfte der letzten Monate sollte ich doch nun bitte am besten bis Ende der Woche aufholen...Erst jetzt viel mir auch auf, in den ganzen letzten Wochen gab es keinen Besuch, keinen Anruf, keine Genesungskarte....

 

 

Ich kündigte am Ende meines ersten Arbeitstages spontan und es glich eigentlich einer Befreiung und am Ende der Woche gab ich den Porsche ab (auch wenn es weh tat). Ich fühlte mich befreit und begann, nach einem neuen Job Ausschau zu halten und setzte mich auch wieder auf die Schulbank...

 

Den Porsche war ich los, aber die C-Klasse fuhr mich mehr als zuverlässig und bequem zu meiner neuen Arbeitsstelle. Dort gab es keine Firmenwagen mehr und mein Gehalt halbierte sich fast, aber ich war zufrieden, hatte nette Kollegen fühlte mich wieder wertgeschätzt und ich war wieder ich, war gesund und ein anständiger "Notgroschen" war auch vorhanden.

 

Während dieser ganzen Ereignisse beschloß jedoch meine damalige Frau, dass ihr dieses Leben nicht so gefällt und sie auch ein neues Leben beginnen will, allerdings nicht mehr mit mir sondern mit einem anderen Partner...

Dafür aber mit den noch gut vorhandenen Reserven - und ich lernte so für die Zukunft, dass gemeinsame Kontoführung seine Nachteile haben kann...

Und so war ich inerhalb eines halben Jahres dem Tod erfolgreich entkommen, hatte einen neuen Job, ein bis zum damals ansehnlichen Dispolimit abgeräumtes Konto, geleerte Sparbücher und Anlagen aber auch einen neuen "Kumpel" den ich fast zwei Jahre regelmäßig sah - meinen Scheidungsanwalt.

Der verursachte Berg Schulden musste irgendwie bezahlt werden und letztlich war dann nach dem ersten Trennungsjahr auch klar, die C-Klasse gehörte natürlich zum in der Ehe erworbenen Besitz und musste verkauft und der Erlös geteilt werden...

 

 

Irgendwie musste ich aber zu meiner weiter entfernten Arbeitsstelle kommen und ein Ersatz für den Benz musste mich zuverlässig und ohne Probleme dorthin bringen. Ein Freund machte mich in dieser Zeit wieder auf einen Ford aufmerksam der bei seinem Händler stand...

 

Dort stand der für mich von ihm auserwählte Focus...aber auch ein einjähriger schwarzer Mondeo MK2 Turnier TD mit eher bescheidenen 90 PS der letzten Baureihe aus dem Jahr 2000 wie Blei auf dem Hof, denn neben dem Nachfolger sah er einfach nur alt aus...aber nicht für mich.

Ich ließ den Focus links liegen und stürzte mich auf den Mondeo.

 

Meine Schwäche für Ford schlug voll durch und dieser schöne Mondeo Ghia mit absoluter Vollausstattung von Leder bis Klimaautomatik und sogar Navi eroberte mein Herz im Sturm. Die Preisverhandlungen waren schnell und erfolgreich, wenn ich es mir auch aktuell mit meinem Anteil des Benz noch nicht wieder leisten konnte den Mondeo komplett bar zu bezahlen, aber die zu finanzierende Restsumme war für mich gut zu meistern.

Außerdem hatte ich einen Sohn aus der Ehe, den ich regelmäßig sah und überhaupt gab es für mich damals genug -mehr oder weniger sinnige- Argumente für den Mondeo und als Turnier gefiel er mir neben dem praktischen Nutzen sowieso.

Natürlich gab es in meinem Umfeld einige, die meinten ich solle mein neues Single-Dasein doch besser in einem schicken Zweisitzer wie dem Mazda MX5 verbringen, auch um bei der Damenwelt besser zu punkten, aber danach stand mir nicht der Sinn.

 

Der Turbodiesel fuhr mich zuverlässig und sehr bequem jeden Tag die 55 Kilometer zu meiner neuen Arbeitsstätte hin und abends wieder zurück in meine kleine Wohnung.

Der Benzinverbrauch lag um die 6 Liter und der Mondeo ließ mich nie im Stich.

 

Als ich aber eines Tages in die Tiefgarage kam, sah ich das Malheur:

Jemand hatte neben mir wohl versucht ein oder auszuparken und dabei den rechten Kotflügel und die Beifahrertüre des Ford mit einer großen Delle und massiven Lackschäden zurückgelassen und sich natürlich aus dem Staub gemacht, gleichzeitig stand die nächste Inspektion des Turbodiesel an und kurz darauf gab auch noch die Klimaautomatik ihren Geist auf...

 

 

Eigentlich lief bisher nach der Bauchlandung alles wieder gut an, aber Geld war nicht grad das, was ich jetzt in dieser Anfangsphase wirklich über hatte - der Mondeo lief Gefahr, in einen notgedrungenen Reparatur,- und Wartungsstau zu geraten.

 

Rettung kam in Form einer kleinen aber feinen freien Werkstatt, deren polnischstämmigen Besitzer ich zufällig bei einem Geburtstag einer gemeinsamen Bekannten kennen lernte. Wir kamen ins Gespräch und irgendwann trafen wir uns auf ein Bier und erzählten uns unsere bisherigen (Auto-) Geschichten.

"Auto hat Seele" war immer einer seiner liebsten Sätze und "..wenn Fahrer auch Seele hat dann passt gut" war ein weiterer Satz von ihm...

Für einen Händedruck und ein gemeinsames Bier in der Abendsonne setzte er meine Klimaautomatik wieder in Gang, führte danach für sehr kleines Geld die notwendige und überfällige Inspektion durch (der Mondeo lag jetzt bei 100tsd Kilometern) und meisterte sogar das Fiasko auf der Beifahrerseite in einer Wochenendaktion zusammen mit einem mit ihm befreundeten Karossriebauer und Lackierer.

Bis heute bin ich ihm dafür dankbar und auch wenn er seine Werkstatt mittlerweile nicht mehr hat, wir haben immer noch Kontakt.

 

Fazit dieser Auto,- und Lebensphase:

 

Ich habe viel gelernt über Menschen die nur da sind wenn es einem gut geht und über die Menschen , die da sind wenn es einem schlecht geht, natürlich wieder einges über Autos und am meisten über mich.

Ganz unten...? Nein,es gibt Schlimmeres!

 

 

 

Wie es wieder aufwärts ging, warum ich den Mondeo verkaufte und welcher Wagen folgte, erfahrt ihr dann in der vorletzten Folge

Meine Autogeschichten Teil 7

 

Ich hoffe dieser Blog bereitet euch so viel Freude wie mir und ihr bleibt dabei!

 

 

Danke für`s lesen

 

 

Quelle: Google Bildersuche, die abgebildeten Fahrzeuge sind exemplarisch


03.09.2012 21:16    |    Dortmunder 65

wieder ein Genuss, gut das Du deine persönliche Bremse gefunden hast.

In seine Mitmenchen kann man leider nicht rein sehen, darum geht es halt mal schief.

Musste ich leider auch lernen.

Freu mich schon auf den Rest und bedauer, dass es dem Ende entgegen geht.


03.09.2012 21:34    |    124er-Power

Ach herje, das war ja echt ne harte Zeit.

Aus diesem Grund würde ich niemals heiraten!!!

12-18 Stunden arbeiten?

Das würd ich nie packen. :eek:


03.09.2012 21:34    |    el lucero orgulloso

Woah, darf ich das noch als persönliches Geburtstagsgeschenk ansehen? ;)

 

Hat nämlich wieder Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen!

Die Geschichte mit deiner Krankheit kannte ich ja schon grob, dennoch schockierte es mich sehr, das jetzt hier noch mal zu lesen.

Schade, dass man manchmal erst durch sowas die Menschen wirklich kennen lernt, auch wenn man zuvor die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass alles wirklich gut läuft. Irgendwo in einer kleinen Lücke tut sich dann das Unheil auf, um in einem passenden Moment kometenhaft einzuschlagen und einem zu zeigen, wie viel das eigene Leben, ja das Leben, einem wirklich wert sein sollte.

Richtig doof, dass deine Ex-Frau da "voll mitmachte"...

 

Wie mein Philosophie-Lehrer uns übrigens in seiner 4. Stunde sagte:

"Ich gebe euch einen Rat, den ihr euer ganzes Leben nie vergessen werdet und an mich denken werdet: Bei allem, was ihr entscheiden müsst, sollte genau ein Kriterium ganz oben auf euerer Liste stehen: Die Freude. Tut alles was ihr macht, mit Freude, entscheidet euch für das, was euch am meisten Spaß macht."


03.09.2012 21:38    |    notting

@OP: Hm, kann es sein, dass du nicht gemerkt hast, dass ihr nicht gefallen hat, dass du soviel arbeitest? Oder war das der Typ Frau, die einfach nur einen zahlungskräftigen Macker sucht?

 

notting


03.09.2012 22:48    |    mr. mountain

Wahnsinn, Andi

Das Leben ist eine Achterbahn, wie Du es erlebt hast zeigt sich, dass ein Tief auch ein Neustart sein kann.


03.09.2012 22:56    |    anntike

richtig knorker typ, dein mechaniker. so einen hätte ich auch gern..

mit dem dieselmotor hab ich null erfahrung, dass du aber nen mk2 gefahren bist und den auch ansehnlich fandest, ist sehr sympathisch. ich find dieses new-edge-design heut noch spitzenmäßig ... iner der gründe, warum ich die autos so mag, das ist einfach ne göttliche form ... dazu noch bei mir die nebelscheinwerfer, sportsitze und der v6 - mehr brauchts für mich net. außer vielleicht wie beim ersten luganoblau-metallic statt polarisgrau - das war ne farbe, zum verlieben. welche farbe hatte deiner denn?

 

dass dich deine freundin so ausgenommen hat und deine allgemeine misere zu der zeit tut mir leid. (aber hey, du hattest immerhin nen mondeo. höhö..)


03.09.2012 23:10    |    Premiumextra

Also ich habe mir den Umweg über einen Porsche geschenkt und gleich einen Mondeo 1998 Stufenheck gekauft.

 

Wie kommst du klar mit dieser Umstellung?

 

Und in welcher Branche hast du 12-18h/Tag gearbeitet?

 

Und bei der Ex-Frau hast du vorher nie realisiert, was Sie wirklich nur will?

 

Schon ne harte Geschichte, aber nach Regen kommt Sonnenschein.


03.09.2012 23:33    |    Andi2011

Moin,

 

@dortmunder, ja ich habe meine persönliche Bremse gefunden, obwohl ich gestehen muss,dass ich mich auch heute einige Jahre danach ab und an daran erinnern muss.Ich arbeite grundsätzlich gern und auch heute gibt es mal 12 Stunden-Tage,aber die Regel liegt bei 8-9 Stunden und der Rest gehört meiner Familie und der Freizeit.

 

@lucero, sieh es gern als dein Geschenk an;)

Dein Philosophielehrer hat übrigens vollkommen recht!

 

@notting,mountain,premiumextra, ich wollte weder damals mein "neues" Leben damit beginnen, mir eine Schlammschlacht bei der Scheidung zu liefern noch heute. Meine Ex-Frau hat ihre Prioritäten eben anders gesetzt als ich, ob sie damit glücklicher geworden ist kann ich nicht beurteilen. Mein Anwalt - ein wie ich finde weiser Mann, der selbst geschieden war- sagte damals sinngemäß zu mir:

 

"Sie können sich bei unseren Besprechungen gern an dem Schrank hinter ihnen bedienen (darin war kein Alkohol sondern stapelweise Taschentücher), sich über diese Enttäuschung ewig ärgern und darüber aufregen, wie ungerecht in manchen Fällen eben die Welt sein kann...

Oder sie überlassen den Rechtskram mir, lassen das alles möglichst schnell hinter sich, konzentrieren sich auf ihren Sohn und ihr neues Leben das genau heute beginnt."

 

Ich habe mich sehr schnell für Letzteres entschieden und bin damit letztlich gut gefahren!

 

@anntike, der "Wechsel" von Porsche und Mercedes zu einem Mondeo viel mir ehrlich gesagt gar nicht schwer.Der Mondeo war genau der richtige Wagen zu dieser Zeit und Ford lag mir damals schon und die Menschen die mich nach meinem Auto beurteilt haben, waren eh nicht mehr da und mir zudem wurscht:)

Ach ja er war schwarz!

 

Grüße

Andi


04.09.2012 09:21    |    anntike

jo, der wagen muss ja deinen anforderungen gerecht werden und nich nach jedermanns gusto sein. ich glaub, schwarz ist eine der besten farben für den. wobei ich noch keinen mk2 gesehen hab, der farbmäßig blöd ausgesehen hat.


04.09.2012 09:39    |    Käfer1500

Danke für diese sehr persönliche Geschichte!

 

Und auf solche Kollegen/Chefs/Ehefrauen kann man sicher gut verzichten. Schade nur immer für die daran noch viel unschuldigeren Kinder, aber um Deinen Sohn scheinst Du Dich ja auch noch gut zu kümmern.


04.09.2012 11:24    |    Dr Seltsam

Extrem lesenswert, würde mich auchmal intressieren was das für eine Branche war in der man so aufgefressen wird. :)


04.09.2012 14:05    |    carisim

Wirklich eine krasse Geschichte, das Argument das er soviel gearbeitet hat und deswegen die Frau weg ist wird wohl kaum der Fall sein, denn die ist ja komischerweise weg als das Geld auch wegblieb und er kündigte..l.


04.09.2012 14:48    |    Maius

Ein wirklich bewegtes (Auto)Leben. Danke, daß wir daran teil haben dürfen. Die unfreiwillige Auszeit kam bei Dir wahrscheinlich zur rechten Zeit. Arbeit soll uns ja schließlich ernähren und nicht umbringen.

 

Aber, auch da sieht man mal wieder, auf einen Ford kann man sich halt immer verlassen...;)


04.09.2012 19:33    |    backbone23

Meine Schwester lag auch mal wegen (großen) Problemen mit dem Herz in Krankenhaus, war quasi schon auf dem Sprung ins jenseits. Danach sieht man die Welt wohl anders, wie es ein Außenstehender nich beurteilen kann.

 

Der Artikel bekräftigt mich mal wieder in meiner Meinung nur mit Ehevertrag zu heiraten ... .

 

Da es dir heute gut zu gehen scheint, waren deine hier genannten Entscheidungen wohl alle richtig!


04.09.2012 21:27    |    Andi2011

Moin,

 

nun,mir ist damals sehr bewusst geworden, dass sich das Leben von einer Sekunde auf die Andere sehr schnell ändern kann, sei es durch ein Krankheit, eine Trennung, einen Unfall oder von mir aus auch durch schöne Dinge.

Das Bewusstsein dafür, was mir wirklich wichtig ist, ist mir aber tatsächlich erst in dieser Situation wirklich gekommen.

 

Grüße

Andi


05.09.2012 17:16    |    italeri1947

Es tut mir leid, was dir widerfahren ist, aber dafür freut es mich umso mehr, dass du - in jeder Hinsicht - "die Kurve gekratzt hast" und nun hier so schöne, herzenswarme Artikel schreibst. Wieder ein sehr interessanter Abschnitt dieser Auto- und Lebens-Historie mit interessanten Autos, interessanten Geschichten und dieser wunderbar sympathischen Art zu schreiben.

 

Zitat:

Das Bewusstsein dafür, was mir wirklich wichtig ist, ist mir aber tatsächlich erst in dieser Situation wirklich gekommen.

Das ist ein weiser Spruch. Mein Vater sagte dereinst immer: "Man lernt's erst zu schätzen, wenn man's nicht mehr haben kann - und zwar alles!". Das werde ich nie vergessen.

 

Das Leben ist oft eine Veränderung am laufenden Band, eine Plackerei, eine Reise zu den Grenzen dessen, was möglich ist, aber ich finde, dass es auch fast bedrohlich langweilig wäre, gäbe es keine Extreme. Veränderungen begünstigen nur den, der auf sie vorbereitet ist, aber wer ist das schon?

 

Danke für den schönen Bericht, Andi!


05.09.2012 19:20    |    Andi2011

Zitat:

Das Leben ist oft eine Veränderung am laufenden Band, eine Plackerei, eine Reise zu den Grenzen dessen, was möglich ist, aber ich finde, dass es auch fast bedrohlich langweilig wäre, gäbe es keine Extreme. Veränderungen begünstigen nur den, der auf sie vorbereitet ist, aber wer ist das schon?

Weise Sätze lieber Hans, kann ich so unterschreiben!Veränderungn im Leben -gute wie schlechte- gehören eben dazu, es ist letztlich immer eine Frage was man daraus machen kann und will.

 

Grüße

Andi


05.09.2012 19:31    |    italeri1947

Zitat:

Weise Sätze lieber Hans, kann ich so unterschreiben!Veränderungn im Leben -gute wie schlechte- gehören eben dazu, es ist letztlich immer eine Frage was man daraus machen kann und will.

Danke für die Zustimmung.

Vor allem der letzte Satz spricht mir aus der Seele. Oft genug, sei es in der Ausbildungszeit oder bei weiteren Entscheidungen, die das Leben geformt haben, wollte ich auch schon "aufhören", aber im Nachhinein hat sich das Durchhalten immer als positiv erwiesen und zudem kann alles Freude bereiten, wenn man es korrekt angeht. Sicher gibt es manchmal übel gesonnene Menschen, die es einem schwer machen, und es ist auch problematisch, über allen Anfeindungen zu stehen - ich habe manchmal auch geweint und war ganz unten, bis ins höhere Alter ist man davor nicht gefeit - doch das ist ganz menschlich. Auf Regen folgt Sonnenschein, und ich sagte mir immer, dass es anderen schlechter geht, wenn es mir nicht gut ging.


07.09.2012 12:17    |    Trackback

Kommentiert auf: Dr Seltsam:

 

Singlesein und einsam sein - Der neue Trendsport

 

[...] ich versuchs oder "ich hab Freundin", meinen Seelenfrieden aufzugeben.

 

Auch Andis vorletzter Blog

 

http://www.motor-talk.de/.../...ichten-teil-6-ganz-unten-t4104803.html

 

hat mich da nochmal bestättigt. Es bringt nichts sich für etwas den Arsch aufzureißen was einen nur [...]

 

Artikel lesen ...


24.06.2013 13:11    |    Trackback

Kommentiert auf: italeri1947 - Hans’ Hitparade von Autos, die keiner wollte:

 

Ford Mondeo Mk2 (1996-2000).

 

[...] relativ viel Hartplastik und eine im Vergleich zur Konkurenz laschere Detailverarbeitung getrübt.In meinen "Autogeschichten" im letzten Jahr hab ich dazu auch einiges berichtet

 

Zum Mondeo fällt mir sonst noch der Versuch der [...]

 

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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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