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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

05.01.2016 10:35    |    Yoshi007    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: News

PolizeikontrollePolizeikontrolleEigentlich hatte ich ja erwartet, das spätestens mit dem Neujahrstag auf der Startseite von MT ein Artikel über den Bußgeldkatalog 2016 erscheinen würde. Aber entweder habe ich diesen schlichtweg übersehen oder es gibt tatsächlich keine News darüber, die auf die Neuerungen eingehen, die mit dem Stichtag des 1. Januar 2016 in Kraft traten? Weil augenscheinlich tatsächlich Letzteres der Fall ist, dachte ich mir, in einem Artikel über die Neuerungen kurz zu berichten. Was sich also geändert hat bzw. was neu in den Bußgeldkatalog aufgenommen wurde, lest ihr hier.

 

Weniger Sonderbehandlung: Elektroautos müssen schneller versteuert werden

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte bis 2020 eine Million elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen sehen. Anreize schafft diese augenscheinlich den Bürgern aber nicht, denn konnten Besitzer solcher Fahrzeuge bislang einige Privilegien genießen, wie zum Beispiel eine zehnjährige Kfz-Steuerbefreiung, änderte sich dies mit dem 1. Januar 2016. Ab 2016 dürfen Elektroautos nur noch fünf Jahre lang steuerfrei fahren!

 

Neue Sicherheitsvorschriften: Stotterbremsen für Motorräder

 

Neue Motorradtypen über 125 ccm Hubraum werden ab 01. Januar 2016 nur noch mit einer eingebauten ABS-Bremse zugelassen. Ab 2017 sollen auch alte Motorradmodelle von den Herstellern mit Stotterbremsen ausgestattet werden. Die Stop-and-Go-Bremse bietet 20 % mehr Sicherheit als gewöhnliche Bremsanlagen.

 

Erste-Hilfe: Längere Kurse für den Führerschein

 

Ohne Nachweis über den absolvierten Erste-Hilfe-Kurs gibt es keinen Führerschein. Fahrschüler müssen ab Januar 2016 allerdings zwei Stunden mehr büffeln: Das Erste-Hilfe-Training erweitert sich um zwei Unterrichtseinheiten. Die Schulungsgebühren erhöhen sich entsprechend.

 

Schluss mit Lärm auf den Straßen: Kein Klappenauspuff mehr an Sportwagen

 

Je lauter, desto besser: Viele Sportwagenfahrer schwören auf einen angemessen lauten und knatternden Sound. Damit ist ab Juli 2016 Schluss. Die EU-Verordnung 540/2014 verbietet sogenannte "Austauschauspuffe" in Neuwagen, wenn diese lauter als die Standartausrüstung sind. Damit verliert der beliebte Klappenauspuff seine Zulassung für Neuwagen. Die Hersteller arbeiten jedoch bereits an Alternativen.

 

Maximal 78 Dezibel: Neue Motorradtypen sollen leiser werden

 

Um die Fahrer der schnellen Geschosse auf zwei Rädern wird es noch früher still. Schon am 01. Januar 2016 traten gemäß der UNECE-R 41.04-Norm angepasste Lautstärkeregelungen in Kraft. Neue Motorradtypen werden seit dem nur noch zugelassen, wenn sie nicht lauter als 78 Dezibel sind. Die Geräuschwerte müssen am Fahrzeug notiert sein, damit die Polizei die Werte einfach kontrollieren kann.

 

Der Bußgeldkatalog 2016 steht hier als PDF zum Download bereit.

 

Quelle: Bussgeldrechner.org

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20.12.2015 11:14    |    Yoshi007    |    Kommentare (139)    |   Stichworte: 5 (1K1/2/3), Golf, News, VW

Original Bild aus einer früheren Volkswagen Reklame. Kein Photoshop!Original Bild aus einer früheren Volkswagen Reklame. Kein Photoshop!In einem offenen Brief rufen Tesla-Chef Elon Musk und 44 weitere Investoren und Unternehmer aus den Bereichen Umwelt und erneuerbaren Energien die amerikanische Umweltbehörde California Air Resources Board (CARB) dazu auf, beim VW Dieselgate auf teure Rückrufaktionen zu verzichten. Vielmehr sollte die Behörde dafür sorgen, dass die Wolfsburger mehr in emmisionsfreie Fahrzeuge investieren.

 

Laut Musk & Co. macht es wenig Sinn die betroffenen Autos zurück zurufen, da sicher nur wenige Kunden dieser folgen werden, zumal diese dann auch mit Leistungseinbußen rechnen müssten.

 

Außerdem sieht Tesla-Chef Elon Musk diesen Skandal als "das Resultat einer auf die Physik treffenden Fiktion." Volkswagen betreibt einen gewaltigen Aufwand in der Entwicklung und Forschung bei der Dieseltechnik und musste dennoch betrügerisch gegen geltende Auflagen in den USA und der EU vorgehen. Anstatt weiter Geld zu verschwenden solle VW dazu angehalten werden, emissionsfreie Autos zu entwickeln.

 

 

Zitat:

Der VW-Abgasskandal ist vor allem das Resultat einer auf die Physik treffenden Fiktion. Einfach ausgedrückt: Wir haben den Punkt erreicht, an dem wir nur noch minimale Fortschritte bei der Verwertbarkeit eines Liters Diesel bei gleichzeitiger Verringerung des Schadstoffausstoßes verzeichnen.

 

Es kommt wenig überraschend, dass VW – trotz ihres größten Forschungs- und Entwicklungsprogramms für Dieselmotoren – betrügen musste, um aktuelle europäische und U.S.-Standards zu erfüllen. Künftige, noch strengere Dieselstandards einzuhalten wird sich als noch unmöglicher herausstellen.

 

Für einen erheblichen Teil der betroffenen Dieselfahrzeuge, die bereits ausgeliefert sind, gibt es keine wirkliche Lösung. Die Fahrer werden nicht für eine Änderung in die Werkstatt kommen, die die Leistung beeinträchtigt. Darüber hinaus sind Lösungen, die zu größeren Netto-CO2-Emissionen (einem regulierten Schadstoff) führen, ungeeignet, um vom CARB zugelassen zu werden.

 

Harnstofftanks in kleinen Autos nachzurüsten ist teuer und unpraktisch. Einige Autos werden nachgerüstet werden, viele jedoch nicht – diese wird man eher verschrotten als nachrüsten.

 

Auf diese Weise wird eine gewaltige Menge an Geld für den Versuch verschwendet, Autos nachzurüsten, die nicht alle nachgebessert werden können. Zudem wäre die Nachbesserung schlimmer als das eigentliche Problem, nämlich wenn diese Autos lange vor ihrer normalen Nutzungsdauer verschrottet würden. Wir, die Unterzeichnenden, ermutigen das CARB statt dessen auf Führungsstärke zu zeigen und VW dahin zu bringen, „die Luft zu heilen, und nicht die Autos” und auf diese Weise ein Vielfaches des angerichteten Schadens wiedergutzumachen, während Kalifornien gleichzeitig beim Übergang zu Null-Emissions-Fahrzeugen weiter vorankommt.

 

Wir schlagen für VW und das CARB folgende Lösung in einklagbarer Form vor:

 

 

  1. VW wird von der Verpflichtung befreit, Dieselfahrzeuge, die bereits auf kalifornischen Straßen unterwegs sind, nachzubessern. Diese verursachen nur einen unerheblichen Teil der gesamten Fahrzeugemissionen im Bundesstaat und setzen ihre Halter keinen individuellen emissionsbezogenen Risiken aus.
  2. VW soll die Markteinführung emissionsfreier Fahrzeuge erheblich beschleunigen. Diese haben naturgemäß null Emissionen, bieten daher keinerlei Möglichkeiten für Betrug und erfordern auch keine Finanzmittel, dies zu überprüfen.
  3. Es wird verlangt, dass diese Beschleunigung bei der Markteinführung emissionsfreier Fahrzeuge durch VW zu einer 10:1 oder noch größeren Reduktion des Schadstoffausstoßes führt, verglichen mit der durch den Betrug bei der Dieselflotte entstandenen Belastung, und zwar innerhalb der nächsten 5 Jahre.
  4. Es wird verlangt, dass VW in neue Fertigungsanlagen und/oder Forschung & Entwicklung investiert, und zwar in der Größenordnung des Bußgeldes, das sie ansonsten zahlen müssten, und das in Kalifornien – in dem Umfang, den Kaliforniens Anteil am Bußgeld umfassen würde.
  5. VW wird eine gewisse Flexibilität bei der Terminierung und Ausführung dieses Plans zugebilligt, indem er mittels Zero Emission Vehicle Credits umgesetzt werden kann.

 

Im Gegensatz zu den Strafen und Rückrufen, die erwogen werden, wäre dieser Vorschlag ein wirklicher Gewinn für die kalifornischen Emissionen, ein großer Gewinn für kalifornische Jobs und eine historische Tat, um den Klimawandel aufhalten zu helfen.

 

Der Flaschenhals für die größere Verfügbarkeit von Null-Emissions-Fahrzeugen ist die Verfügbarkeit von Batterien. Es gibt einen dringenden Bedarf, mehr Batteriefabriken zu bauen, um die Batterieversorgung zu verbessern. Dieser Vorschlag würde sicherstellen, dass der Bau großer Batteriefabriken und die damit zusammenhängenden Investitionen von VW sowie die sich daraus ergebenden lokalen Arbeitsplätze in den USA stattfänden.

 

Es gibt wahrscheinlich keine zufriedenstellende Art und Weise, all diese Dieselfahrzeuge nachzubessern. Diese Lösung umgeht die großen Schäden und Unsicherheiten, die eine ineffektive Nachbesserung den Dieselhaltern aufbürden würde. Ein nur teilweise erfolgreicher Versuch würde den Verlust des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Industrie und die Regulierungsbehörden nur noch verschlimmern. Im Gegensatz dazu würde dieser Vorschlag prinzipbedingt eine mindestens 10fache Verringerung des Schadstoffausstoßes im Vergleich zu einer vollständig ausgeführten Nachbesserung bewirken.

 

Es gibt einen Präzedenzfall für diese Art Lösung. Beim industrieweiten Diesel-LKW Betrugsskandal 1990 beschloss die EPA, keine Rückrufaktion zu verlangen. Statt dessen verlagerte sie die Deadline für strengere Grenzwerte, um die Differenz auszugleichen. Dieser Vorschlag tut das Gleiche für VW und bindet die Lösung an einen Übergang zu Null-Emissions-Fahrzeugen.

 

Wir bitten das CARB dringend, diesen Vorschlag zur Lösung des VW-Betrugsskandals zu erwägen.

Ion Yadigaroglu

Partner, Capricorn Investment Group

 

Dipender Saluja

Partner, Capricorn Investment Group

 

Ira Ehrenpreis

Partner, DBL Partners

 

Lyndon Rive

CEO, SolarCity

 

Ari Swiller

Renewable Resources Group

 

Jigar Shah

President, Generate Capital

 

Adam Wolfensohn

Partner, Encourage Capital

 

Steve Westly

Former California State Controller

 

Kevin Parker

CEO, Sustainable Insight Capital

 

Mindy Lubber

President, Ceres

 

Jesse Fink

Chairman, MissionPoint

 

Jeffrey Tannenbaum

Chairman, sPower

 

Laurence Levi

Partner, VO2 Partners

 

Nicholas Eisenberger

Partner, Pure Energy

 

Peter R. Stein

Managing Director, Lyme Timber

 

Elon Musk

CEO, Tesla and SpaceX

 

Carl Pope

Inside Straight Strategies

 

Hal Harvey

CEO, Energy Innovation

 

Michael Brune

Executive Director, Sierra Club

 

Lawrence Bender

Producer, An Inconvenient Truth

 

Jason Calacanis

Angel, Launch Fund

 

Jason Scott

Partner, Encourage Capital

 

Jules Kortenhorst

CEO, Rocky Mountain Institute

 

Anja Manuel

Partner, RiceHadleyGates

 

Tom Darden

Partner, Cherokee Fund

 

Matt Breidert

Senior Portfolio Manager, Ecofin

 

Rob Davenport

Managing Partner, Brightpath Capital

 

Rob Day

Partner, Black Coral Capital

 

Marc Stuart

CEO, Allotrope Partners

 

Bruce Kahn

PM, Sustainable Insight Capital

 

Jeff Skoll

CEO, Jeff Skoll Group

 

Chamath Palihapitiya

CEO, Social Capital

 

Antonio Gracias

CEO, Valor Equity Partners

 

Cole Frates

Renewable Resources Group

 

Reuben Munger

Partner, Vision Ridge

 

Gregory Manuel

Partner, MNL Partners

 

Martin Roscheisen

CEO, Diamond Foundry

 

Steven Dietz

Partner, Upfront Ventures

 

Larry Lunt

CEO, Armonia

 

Panos Ninios

Partner, True Green Capital

 

Suhail Rizvi

CEO, Rizvi Traverse

 

Stuart Davidson

Chairman, Sonen

 

Dan Fuller

CIO, Fuller Smith

 

Justin Kamine

Kamine Development

 

Raul Pomares

Managing Director, Sonen

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Quelle: An Open Letter to California Air Resources Board Chairman Mary Nichols

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03.12.2015 21:10    |    Yoshi007    |    Kommentare (61)    |   Stichworte: News, Satire

Marco Pfeifer aus Lörrach könnte der Elektromobilität die nötigen Impulse geben. - Foto © Der PastillonMarco Pfeifer aus Lörrach könnte der Elektromobilität die nötigen Impulse geben. - Foto © Der PastillonEinst wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Aussage, das bis zum Ende dieses Jahrzehnts eine Million Elektro-Autos auf Deutschlands Straßen fahren sollen, nur müde belächelt. Als zu ambitioniert wurde dieses Ziel abgestempelt und wenn man sich die aktuellen Zahlen so ansieht, dürften die Gegensprecher wohl recht behalten. Aktuell rollen gerade einmal rund 20.000 E-Autos über Deutschlands Straßen. Damit fehlen nach Adam Riese und Eva Zwerg noch gut 980.000 Autos. Eine schier unlösbare Aufgabe, wenn man bedenkt das nur noch gut 5 Jahre Zeit bleiben um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen.

 

Doch woran liegt es, das die automobile Zukunft einfach nicht in Schwung kommen will? Ein bekannter deutscher Automobilclub führt dies "auf deutsche Bequemlichkeit" zurück. "Was der Bauer nicht kennt, das kauft er eben nicht. " Sicherlich ist dies ein Punkt, ein anderer und wohl ein viel wichtigerer Punkt ist aber für die meisten Endverbraucher die geringe Reichweite und das ständige und lästige anstecken des Ladekabels an die hauseigene Steckdose.

 

Auch Marco Pfeifer (37) aus Lörrach gehört zu jenen Menschen, die Tag um Tag und Jahr um Jahr ihren fahrbaren Untersatz jeden Abend an die Steckdose stecken um am nächsten morgen damit weiterfahren zu können. Im Gegensatz zu vielen anderen, ergab dieser sich aber nicht seinem Schicksal, sondern könnte mit seiner Entdeckung vielmehr der E-Automobilwelt die benötigten Impulse geben und gleichzeitig der Regierung dabei helfen, das hochgesteckte Ziel tatsächlich zu erreichen.

 

Wer sich nun fragt, WIE? Tja, die Lösung ist so einfach wie genial, so das man sich Fragen muss, warum ist auf diesen Trick bisher keiner der hoch dotierten Auto-Ingenieure gekommen? Ausgangspunkt war der Zigarettenanzünder in seinem Toyota Prius, an diesem er eines morgens sein portables Navigationsgerät anschließen wollte. Dabei kam ihn der Blitzeinfall: "Mein Auto fährt mit Strom. Aus dem Zigarettenanzünder kommt Strom. Also habe ich eins und eins zusammengezählt", erklärt der 37-Jährige.

 

Kurzerhand bastelte sich der Hobbytüftler an das andere Ende seines Ladekabels einen Adapter für Zigarettenanzünder - Kostenpunkt: 4,99 Euro - steckte alles zusammen, startete den Motor und sah, wie sich die Tanknadel langsam befüllte. Seit jener Entdeckung sind drei Monate vergangen. In dieser Zeit legte der Baden-Würtenberger rund 2.500 Kilometer zurück ohne auch nur einmal nachts stationär laden oder an einer E-Tankstelle anhalten zu müssen.

 

Im Interview mit dem Online-Portal Der Postillon sagte er: "Man muss nur darauf achten, dass der Motor läuft, wenn man sein Auto über den Zigarettenanzünder lädt. Andernfalls zieht es einem die Batterie ruckzuck leer." Mittlerweile hat der Tüftler auch herausgefunden, dass es auch eine "Schnellladefunktion" gibt. Wer also seinen Wagen schnell Vollladen möchte, muss dazu einfach nur ordentlich Gas geben! "Wenn der Motor hochtourig läuft, produziert er mehr Strom. Je schneller man fährt, desto schneller ist der Tank wieder voll." Logisch oder?

 

Noch befindet sich sein Produkt in der Erprobungsphase, was den eifrigen Tüftler und findigen Geschäftsmann aber nicht davon abhält sein Produkt bereits kommerziell im Internet zu vertreiben. Der Absatz scheint dabei so gut zu laufen, dass er seinen Wohnsitz bereits etwas weiter südlich nach Basel verlagern konnte und nach eigenen Angaben ist dieser finanziell nun auch nicht mehr weit von Herrn Zuckerberg und Herrn Gates entfernt.

 

Kleine Kritikpunkte hat dieses revolutionäre Hightech-Produkt aber doch. Pfeifer sagt: "Das Beifahrer-Fenster lässt sich nicht ganz schließen, weil da ja das Kabel durchläuft. Aber das ist eigentlich auch kein Problem, weil ich dann halt im Winter einfach die Heizung auf volle Pulle laufen lasse. Ich habe ja genug Strom." Außerdem möchte der 37-Jährige in Zukunft auch noch das Problem mit seinem portablen Navigationssystem lösen. Dieses kann er ja jetzt nicht mehr nutzen, da der Steckplatz bereits von seinem Ladekabel genutzt wird. Bis eine Lösung gefunden ist: "muss halt eine Karte und eine Frau mitgenommen werden."

 

Quelle: Der Postillon

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01.12.2015 21:27    |    Yoshi007    |    Kommentare (25)

Um es vorweg zu nehmen: Das hier ist kein Porsche, sondern sein chinesischer Cousin!Um es vorweg zu nehmen: Das hier ist kein Porsche, sondern sein chinesischer Cousin!Es gibt Traditionen mit denen kann man einfach nicht brechen: Was dem Deutschen seine Weltoffenheit und Toleranz ist, welche gerade auf eine harte Probe gestellt wird, aber das ist ein anderes Thema, das ist dem Chinesen seine Vorliebe für Kopien. Aufgrund dieser eher zweifelhaften Eigenschaft wird China bereits als größter Copyshop der Welt abgestempelt, was diese aber augenscheinlich nicht wirklich zu stören scheint, denn diese machen nach wie vor weiter wie bisher.

 

Ganz frisch aus dem Copyshop empor gestiegen ist der Zotye T700. Ein Name der im Gegensatz zum Äußeren nicht sofort haften bleiben dürfte. Auch wenn man von diesem Fahrzeug/Hersteller noch nie etwas gehört, geschweige diesen jemals zu Gesicht bekommen hat, kommt dieser einem doch sofort sehr bekannt vor, denn der Zotye T700 ist eigentlich nichts anderes als eine dreiste 1:1 Kopie vom Porsche Macan.

 

Auch im Innenraum kennen die Chinesen keine Hemmungen und kopieren fast alles 1:1...Auch im Innenraum kennen die Chinesen keine Hemmungen und kopieren fast alles 1:1...Das bezieht sich dabei nicht nur auf das Äußere, sondern auch im Innenraum gleichen sich beide Fahrzeuge wie ein Ei dem anderen. Frage mich eigentlich nur, warum man sich die Mühe macht und diesem Fahrzeug noch einen Tarnmantel überzustreifen? Wenn man das Auto in Natura sehen möchte, braucht man doch nur in ein Porsche Zentrum zu gehen. Dort sollte man sich das Original aber am besten nur optisch zu Gemüte führen, denn qualitativ dürfte dieses Fahrzeug soweit vom Original entfernt sein, wie ich im Moment von China. Selbiges dürfte auch für die Sicherheit gelten. Vielleicht sollte man lieber mal diese Features kopieren, statt sich immer nur auf die Optik zu beschränken?

 

Bildergalerie

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Foto(s) © autohome.com.cn

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24.11.2015 15:59    |    Yoshi007    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: News

darth-vader-z4darth-vader-z4Bereits seit Monaten greift der Star Wars-Hype heftigst um sich. Das ganze wird sicher am 17. Dezember 2015 seinen Siedepunkt erreichen, denn dann läuft mit „Das Erwachen der Macht“ die siebte Episode der erfolgreichen Sci-Fi-Saga in den deutschen Kinos an. Wer sich nun fragt, was diese Nachricht in einem Blog zu suchen hat, der sich ausschließlich mit Autos beschäftigt, dem sei gesagt, dass die Star Wars-Welle nun - im weitesten Sinne - auch die Automobilindustrie erreicht hat.

 

Das Internet ist bekanntlich äußerst erfinderisch und wenn es einen Hype gibt versuchen natürlich möglichst viele auf diesen Zug aufzuspringen. So auch die Briten von "carwow". Diese fragten sich, welches Fahrzeug die bekannten Star Wars Charaktere wohl wählen, wenn sie ihre Schlachten nicht in den Weiten des Universums, sondern auf unseren Planeten austragen und welche Änderungen sie an diesen vornehmen würden. Dabei sind insgesamt 8 Bildillustrationen raus gekommen, die ich Euch einfach nicht vorenthalten konnte und wollte...

 

darth-vader-z4-carwowdarth-vader-z4-carwowDarth Vader’s BMW Z4 als Death Star Edition

Wenn es nach den Briten von carwow geht, würde sich Darth Vader wohl auf unserem Planeten in einem BMW Z4 fortbewegen. Natürlich kommt dieser dabei nicht farbenfroh, sondern pechschwarz und mit einigen netten wie ausgefeilten Gimmiks daher. So findet sich an der Front ein Kuhfänger, das Dach lässt sich nicht mehr versenken, verfügt nun aber über eine starke Panzerung und um diesen möglichst satt und kraftvoll auf dem Boden kauern zu lassen, wurden die Radhäuser extrem verbreitert und eine üppige Rad-/Reifenkombination gewählt.

 

storm-trooper-sample-carwowstorm-trooper-sample-carwowAlfa Romeo Giulia Stormtrooper Edition

Für die Sturmtruppen kommt aufgrund ihrer eigenwilligen Helme eigentlich nur eine Marke in Frage: Nämlich Alfa Romeo. Ähnlich wie die Sturmtruppen haben auch die Fahrzeuge aus Turin, Italien ein unverwechselbares Gesicht - mit ihrem nach unten spitz zulaufenden Kühlergrill. Die Sturmtruppen würden die sinnliche Giulia aber nicht beim Zustand ab Werk belassen, sondern ihr eine neue Frontschürze, Motorhaube und ebenfalls eine ordentliche Kotflügelverbreiterung samt passender Felgen verpassen.

 

darth-maul-nsx-carwowdarth-maul-nsx-carwowDarth Maul’s 2016 Hornda NSX

Der Typ mit der roten Haut, den gelben Augen und der Ganzkörpertätowierung würde sich (wohl) für einen Honda NSX entscheiden. In der Darth Maul Edition verfügt dieser über eine Tieferlegung, ein üppiges Flügelwerk, Teufelshörner auf der Kofferraumabdeckung (vorne) und dem Dach und natürlich darf auch die passende Leuchteinheit in allerbester Leuchtschwert-Manier nicht fehlen.

 

 

 

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Han Solo’s Milliennium Hellcat und Luke Skywalker’s Mazda MX-5 Land Speeder Edition

Wenn man an Star Wars denkt, dürfen Charaktere wie Han Solo und natürlich auch Luke Skywalker nicht fehlen. Han Solo würde sich wohl für einen Dodge Charger Hellcat und Luke Skywalker für einen Mazda MX-5 entscheiden. Natürlich wären beide dabei nicht von der Stange. Im Vergleich der beiden, würde aber wohl Luke Skywalker einen ganzen Schritt weitergehen, denn wie zu sehen, kommt dessen fahrbarer Untersatz mit einem markanten Bodykit, stylischen Felgen und Scheinwerfer, die dessen Leuchtschwert symbolisieren, daher. Natürlich kommt bei diesem überirdischen Fahrzeug kein herkömmlicher Verbrennungsmotor zum Einsatz, sondern eine gewaltige Turbine, die auf dem Kofferraumdeckel ihren Platz findet.

 

 

 

 

boba-fett-g-wagon-carwowboba-fett-g-wagon-carwowBoba Fett’s Mercedes G-Klasse

Und für welche Fahrzeuge würden sich Boba Fett und Jar Jar Binks entscheiden? Für Kopfgeldjäger Boba Fett, dem nachgesagt wird das er aggressiv, selbst- und zielsicher sei, käme sicher nur ein Fahrzeug in Frage: Nämlich der G 65 AMG von Mercedes-Benz. Der Inbegriff des zuverlässigen und alles überwindenden Geländewagens kommt in der 'Boba Fett Edition' mit fetten Sidepipes, noch fetteren Rädern und Scheinwerferabdeckungen in dessen Helmdesign daher.

 

jar-jar-binks-nissan-juke-carwowjar-jar-binks-nissan-juke-carwowJar Jar Binks Nissan Juke

Auch Jar Jar Binks würde sich - zumindest für eine Art - Geländewagen entscheiden. Optisch passt dieses Fahrzeug zu diesem wie der oft zitierte Arsch auf Eimer. Wie Jar Jar Binks ist auch dessen Vehikel alles anderes als eine Augenweide und mindestens genauso überflüssig wie Binks selbst. Womit eigentlich alles gesagt wäre...

 

 

 

 

countach-a-wing-carwowcountach-a-wing-carwowWedge Antilles Lamborghini A-wing

Zu guter Letzt hätte ich noch das Fahrzeug vom erfolgreichen Piloten der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik Wedge Antilles anzubieten. Dieser würde wohl zu einen Lamborghini Countach greifen und diesen zum A-Wing modifizieren. Da Adel verpflichtet, dürfen dabei natürlich dicke Flügel genauso wenig fehlen wie ein Maschinengewehr, um unbeliebte Gegner aus dem Verkehr zu ziehen.

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04.10.2015 21:33    |    Yoshi007    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: News, Peugeot

Peugeot 205Peugeot 205Peugeot ist eine der ältesten noch existierenden Automarken und gehört europaweit zu den erfolgreichsten Herstellern überhaupt. Bis heute konnte der französische Hersteller mehr als 40 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Zu den erfolgreichsten Modellen zählen dabei der 404, der 1960 debütierte und in ganz Europa wie auch im französischen Teil Afrikas ein wahrer Kassenschlager war, sowie der 205. Letzterer beerbte einst den 104, der von 1972 bis 1988 mehr als 1,6 Millionen Mal vom Band rollte und somit nicht wirklich als Bestseller bezeichnet werden darf.

 

Anders hingegen der 205. Der kleine Franzose eroberte im Sturm die Herzen der vor allem weiblichen Käufer. Vom Start weg katapultierte sich der 205 an die Spitze der Importfahrzeuge in Deutschland. Insgesamt konnte Peugeot hierzulande mehr als 400.000 Fahrzeuge verkaufen. Rechnet man alle weiteren Märkte hinzu, wo der 205 ebenfalls angeboten wurde, kommt man sogar auf 5.278.000 Fahrzeuge. Damit ist der Peugeot 205 bis heute das erfolgreichste Peugeot Modell.

 

Verantwortlich für den großen Erfolg waren einst seine kompakten Abmessungen ohne dabei zu klein zu sein, wie auch sein günstiger Preis ohne dabei billig zu wirken. Die Welt lechzte Anfang der 1980er-Jahre nach einem erschwinglichen Auto, mit dem man Spaß haben konnte. Und wie man heute weiß traf Peugeot damit absolut seinerzeit den Nerv einer ganzen Generation. Später schätzten 205-Besitzer den kleinen Franzosen vor allem für seine Zuverlässigkeit, Robustheit und die erstaunliche Resistenz gegen Rost.

 

Doch was ist passiert, das man den so erfolgreichen Kleinwagen heute nur noch so selten im Alltag zu Gesicht bekommt? Ein Großteil dürfte, trotz seiner Resistenz, der braunen Pest zum Opfer gefallen sein. Auch die Abwrackprämie dürfte vor ein paar Jahren vielen den Gar ausgemacht haben, so das sich bei mobile.de aktuell nur noch rund 150 Fahrzeuge finden.

 

Peugeot 205 NeuwagenPeugeot 205 NeuwagenBei der Internet-Autobörse findet sich im Moment auch ein Fahrzeug, das viele andere nicht nur preislich sondern auch in Punkto Allgemeinzustand um Längen übertrifft. Die "Perle" steht in Berlin und dürfte der wohl beste sein, der aktuell am Markt gehandelt wird. 15.000 Euro ruft der Anbieter Atelier Automobile auf, die ihren Firmensitz in der Classic Remise Berlin haben.

 

15.000 Euro für einen Peugeot 205? Ja richtig gehört! Was im ersten Moment vielleicht nach einer Null zu viel oder einem schlechten Scherz klingen mag, entpuppt sich beim genauen betrachten aber als vollkommen ernst gemeint, denn dieser weiße 5-Türer ist etwas ganz besonders - wovon ich mich am heutigen Sonntag selbst überzeugen konnte.

 

img-2423img-2423Dieser Peugeot 205 glänzt nicht nur wie am ersten Tag, er hat auch eine wohl einmalige Historie. Zugelassen wurde das Fahrzeug am 18. Mail 1994 von einer Dame aus Toulouse, die mit diesem Fahrzeug lediglich 84 Kilometer zurücklegte! Die Laufleistung gibt es verbrieft und auch am Zustand Innen, Außen und unter dem Blechkleid gibt es keinen Zweifel, das hier irgendwie getrickst oder manipuliert wurde.

 

Laut Atelier Automobile wurde das Fahrzeug nur vom Händler bis in die heimische Garage gefahren, wo der weiße Stadtflitzer anschließend in einen tiefen Dornröschenschlaf versetzt wurde. Jetzt, 21 Jahre später, lebt die inzwischen ältere Dame in einem Heim für betreutes wohnen und der weiße 205 wurde sanft geweckt. Da die Besitzerin keine Erben hat, wurde das Auto über einen Anwalt an eine Werkstatt verkauft, wo es Atelier Automobile per Zufall erspäht und natürlich direkt gekauft hat. In dieser Werkstatt wurden bereits die Reifen, die Bremsschläuche, der Zahnriemen und alle Flüssigkeiten erneuert und das Auto ist somit fit zum Losfahren. Wer also nach einem Peugeot 205 aus seiner Vergangenheit sucht, sollte sich schnellstmöglich mit den Berlinern in Verbindung setzen. Solch ein Angebot dürfte es wohl so schnell kein zweites mal geben.

 

Ausgestattet ist der weiße Löwe übrigens mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner an dem ein Automatikgetriebe geflanscht wurde. Der Intern genannte XU5M3Z Motor bewältigt den Sprint von Null auf 100 km/h in glatten 14 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca 167 km/h. Für das Wohlbefinden sind außerdem noch eine Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne und eine Zentralverriegelung mit an Bord.

 

Bildergalerie

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Foto(s) © Atelier Automobile

 

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02.08.2015 18:16    |    Yoshi007    |    Kommentare (76)    |   Stichworte: Crash, DTM, News, Skandal, Videos

Timo Scheider räumt auf Befehl von seinem Team gleich zwei Kontrahenten ab. - Screenshot: YouTubeTimo Scheider räumt auf Befehl von seinem Team gleich zwei Kontrahenten ab. - Screenshot: YouTubeMotorsport ist knallhartes Business und kostet die Hersteller mit unter horrende Summen. Kein Wunder also, dass dort auch mit zum Teil sehr harten Bandagen gekämpft wird, um die jeweilige Marke möglichst gut dastehen zu lassen. Besonders drastisch wird einem dies dabei oftmals in der DTM vor Augen geführt. An die Slattorder dürften sich dabei die meisten bereits gewöhnt haben, denn - so ist zumindest mein Eindruck - wird wohl in keiner anderen Meisterschaft so oft zur Seite gefahren, um einem im Championat besser klassierten Fahrer vorbei zu lassen, wie in der DTM.

 

Die DTM steht aber nicht nur für - zum Teil - packenden Motorport, Rad-an-Rad-Duellen, Stallorder, sondern spätestens seit heute auch für unglaubliche Unsportlichkeit. Wer die Regenschlacht eben im Fernsehen gesehen hat, der dürfte bereits wissen was ich meine, alle anderen sei dringlichst das oben beigefügte Video ans Herz gelegt. Es zeigt den Aufreger des Rennens, in dem die beiden Mercedes-Piloten Pascal Wehrlein und Robert Wickens und Audi-Fahrer Timo Scheider involviert waren.

 

Es ist die letzte Runde und für Mercedes-Jungstar Pascal Wehrlein geht es um wichtige Punkte in der Meisterschaft gegen seinen schärfsten Kontrahenten Mattias Ekström, der das Rennen in Österreich gewann. Um in der Meisterschaft nicht allzu viele Punkte auf den Schweden zu verlieren, soll der Kanadier Robert Wickens als Bodyguard fungieren und Timo Scheider auf Distanz halten. Weil Scheider wohl mit fairen Mitteln nicht an den beiden Mercedes-Piloten vorbeigekommen wäre, ließ sich das Team Phoenix zu einer der wohl dämlichsten Aktionen hinreißen, die ich jemals im Motorsport gesehen habe. Über Team Radio hört man, wie eine Stimme sagt: "Timo, schieb ihn raus!" was er auch tat und beide Mercedes-Fahrer sich damit kurze Zeit später im Kiesbett wiederfanden.

 

Sieht so fairer Motorsport aus? Möchte sich die DTM so nach außen präsentieren? Wenn das so weiter geht, ist die DTM einmal mehr auf besten Wege sich ihr eigens Grab zu schaufeln und wird von den Motorsport-Fans sicher bald einmal mehr gemieden werden. Keiner hat sicher etwas gegen harten Motorsport, solange er fair bleibt. Ich hoffe das dieser Skandal nicht á la Formel 1 unter den Tisch gekehrt wird, sondern das es harte Sanktionen geben wird, denn so was hat auf der Rennstrecke rein gar nichts zu suchen.

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25.06.2015 11:32    |    Yoshi007    |    Kommentare (45)    |   Stichworte: Crash, Videos

WARNUNG! Dieses Video enthält schockierende Bilder. Nicht geeignet für Menschen unter 18, schwangere Frauen und Menschen mit schwachen Nerven!

 

horror-biker-truck-crashhorror-biker-truck-crashFür viele ist Motorradfahren nicht einfach nur ein schnödes Fortbewegungsmittel, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung. Mit kaum einen anderen Fahrzeug kann man das Gefühl von Freiheit so intensiv erleben, wie mit einem Motorrad. Man könnte auch sagen, das Motorradfahren Freiheit ist, Freiheit ist Sucht, Sucht ist Gefahr und Gefahren gehören um jeden Preis verhindert. Was aber passieren kann, wenn man einmal etwas zu schnell ist, oder den Kurvenscheitelpunkt um ein paar Millimeter nicht trifft, zeigt dieses Video in seiner ganz schonungslosen Art auf.

 

Der Unfall ereignete sich auf der Glendora Ridge Road in Kalifornien, einer Straße die bei Bikern aufgrund der Abwechslung, der vielen engen Kurven und dem wunderschönen Panorama besonders hoch im Kurs steht. Auch der Biker (Jesse) in diesem Video ist dieser Straße verfallen und wollte an einem sonnigen Tag eine gemütliche Tour unternehmen, doch diese fand sein jehes Ende nachdem dieser Frontal mit einem LKW zusammen stieß. Man kann sich sicher nur sehr schwer vorstellen, was einem für Gedanken durch den Kopf schießen, wenn man ein solches Ungetüm auf sich zukommen sieht und keine andere Möglichkeit mehr hat, diesem ausweichen zu können.

 

Auf YouTube wurde zwar geschrieben, dass der Biker doch hätte nach rechts von seinem Motorrad abspringen sollen, für mich aber bestenfalls eine Form des "Hätte, Wenn und Aber" denn hätte - Konjunktiv - sich die Möglichkeit zum reagieren gegeben hätte - nochmal Konjunktiv - der Biker diese sicher auch genutzt, denn wer möchte schon freiwillig Kontakt mit einem 40 Tonner aufnehmen? Auch wurden sehr schnell Rufe laut, dass der Trucker in diesem Moment falsch gehandelt habe. Statt energisch die Hupe zu benutzen, hätte - Konjunktiv zum x-ten Mal - dieser vielmehr probieren sollen nach rechts auszuweichen, was er sicher auch getan hätte, wenn sich die Möglichkeit dazu geboten hätte.

 

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Schutzengel der Biker auf seinem Motorrad mit dabei hatte, aber wie durch ein Wunder überlebte der Amerikaner diesen Horrorcrash. Er zog sich "lediglich" Frakturen am Oberschenkel, Schienbein, Wadenbein, Elle und Humerus zu, aber das kann man sicherlich verschmerzen, wenn man sich diese Bilder ansieht, die von einer GoPro-Helmkamera aufgenommen worden. Übrigens ist dieses Video einmal mehr der Beweis, dass die Actioncams von GoPro ziemlich dick im nehmen sind, aber das nur als kleine Notiz am Rande. :)

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03.06.2015 12:39    |    Yoshi007    |    Kommentare (107)    |   Stichworte: Crash, Videos

biker-vs-bmwbiker-vs-bmwEs dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass das benutzen des Mobiltelefons am Steuer eines Autos eine brandgefährliche Kombination ist. Wer also meint mal schnell während der Fahrt eine SMS schreiben oder seine E-Mails checken zu müssen, begibt sich und andere Verkehrsteilnehmer in unmittelbare Gefahr. Um das ganze zu unterbinden hat in Deutschland der Gesetzgeber dem ganzen bereits einen Riegel vorgeschoben. Wer hier während der Fahrt mit dem Mobiltelefon erwischt wird, muss mit einem Bußgeld und einem Eintrag in die Flensburger Verkerhrssünderdatei rechnen, denn irgendwie muss man ja versuchen die Unfallzahlen, die durch das Mobiltelefon verursacht werden, zu senken. In einigen Ländern hat das Telefon den Alkoholmissbrauch und den Sekundenschlaf am Steuer schon längst von dieser unrühmlichen Spitze verdrängt.

 

Ob das Mobiltelefon auch in den USA dieses unrühmliche Ranking anführt, kann ich aus dem Stegreif nicht beantworten, doch scheinbar ärgern sich auch in den Vereinigten Staaten von Amerika viele Verkehrsteilnehmer darüber, wenn andere wiederum meinen dies während der Fahrt benutzen zu müssen. So unter anderem auch der Motorradfahrer Samuel Ayres, der an einer Kreuzung - irgendwo in Los Angeles - einem BMW-Fahrer unmissverständlich zu verstehen gibt, das er dieses während der Fahrt doch zur Seite zu legen hat. Dem BMW-Fahrer scheint diese Ermahnung allerdings überhaupt nicht zu schmecken und revanchiert sich kurze Zeit später mit einem groben Foul beim Motorradfahrer.

 

Auch wenn es von der Helmkamera nicht wirklich ersichtlich ist, so soll der BMW-Fahrer den Biker von dessen Motorrad gerempelt haben. Beim Sturz auf den Asphalt zog sich der Biker eine schwere Gehirnerschütterung, zwei Haarrisse in der linken Schulter, einen gebrochenen linken Fuß, sowie zahlreiche Beulen, blaue Flecken und eine saftige Krankenhausrechnung zu. Die, wie er behauptet, wohl zum größten Teil selbst begleichen darf, da die Versicherung des BMW-Fahrers nicht alle medizinischen Kosten abdeckt. Aus diesem Grund hat Ayres eine Online-Fundraising-Seite eröffnet, in der nun hofft, genug Spenden sammeln zu können um die Krankenhausrechnung begleichen zu können.

 

Mit dem Spendenaufruf stieß der Motorradfahrer aber auch auf gewaltigen Gegenwind seitens der YouTube-Community, denn für viele ist der Biker nicht nur Opfer sondern zumindest teilweise für diesen Unfall mitverantwortlich. Viele kritisieren dabei seinen schroffen Umgangston und das er sich nicht an die Verkehrsregeln halten würde. Wie im Video zu sehen schlängelt er sich erst in mitten der Autos durch und später fährt er sehr langsam vor dem BMW-Fahrer her. Das rechte Auto, welches eben gerade noch mit an der Kreuzung stand ist bereits verschwunden, vielleicht fühlte sich der BMW-Fahrer auch deswegen genötigt, was aber sicherlich kein Grund ist, sein Auto als tödliche Waffe zu missbrauchen.

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01.06.2015 14:13    |    Yoshi007    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: DTM, Lausitzring, Motorsport, News

Aufdrehen und genießen!

Volle Hütte am LausitzringVolle Hütte am LausitzringAm vergangenen Wochenende gastierte die Deutsche Tourenwagen-Masters am EuroSpeedway Lausitz. Dieses Ereignis lies ich mir als selbsternannter Auto-Nerd natürlich nicht entgehen und so wurde kurzer Hand die komplette Familie (Frau und Kind) ins Auto verfrachtet und gemütlich, in Begleitung eines Freundes mit dessen Familie, in Richtung Spreewald gefahren. Was wir dabei am vergangen Sonntag erlebt hatten, habe ich zum größtenteils auf Bild und Ton festgehalten - meine 16 GB Speicherkarte war ach 7 Stunden Dauereinsatz voll. :D Das liegt aber vor allem an den Videos, die die Kamera in HD aufgenommen hatte. Aktuell kam ich noch nicht dazu die Videos zu schneiden und zu bearbeiten, ich werde aber versuchen das schnellstmöglich nachzuholen und die Videos danach in diesen Artikel mit einbauen. Als kleinen Vorgeschmack: Bei Instagram hatte ich gestern bereits ein kurzes Video hochgeladen. Ansehen könnt ihr es euch hier.weiterlesen
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09.05.2015 17:19    |    Yoshi007    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Crash, News, Video

CrashCrashEs ist sicher das Worst-Case-Szenario eines jeden Autofahrers: Während der Fahrt das Bewusstsein zu verlieren. Was dabei passieren könnte, kann sich sicher jeder selbst bildlich vor Augen führen. Genau eine solch unheimliche Begegnung der dritten Art hatte vor kurzem der Amerikaner Paul Yearley dem während der Fahrt genau dieses Horror-Szenario widerfahren ist.

 

Auf seinem YouTube-Kanal schreibt Yearley dazu, dass er aufgrund einer bisher unbekannten Erkrankung das Bewusstsein am Steuer seines erst kürzlich erworbenen Ford Mustang verloren hatte. Wie man in seinem Video sieht, nickt er plötzlich weg und das Auto zieht danach unkontrolliert in Richtung Feld und schrammt dabei nur hauchdünn an einen Pfeiler vorbei. Während der Ohnmacht des Fahrers durchbricht der Wagen gleich mehrere Male einen Zaun und kann schlussendlich von dem wieder zur Besinnung gekommenen Fahrer zum Stillstand gebracht werden. Dieser hatte dabei noch Glück im Unglück, denn dieser Vorfall hätte schnell auch ganz anders ausgehen können.

 

Das dieser verdammt großes Glück hatte, kommt dabei für viele nicht von ungefähr. Viele sprechen schon von einem richtig gut inszenierten Fake, da eine Dashcam an die Windschutzscheibe und eben nicht an die Seitenscheibe gehört. Auch wollen einige zwischendurch kurze Lenkeingriffe gesehen haben. Ob es sich hierbei tatsächlich um einen Fake handelt würde ich auch nicht gänzlich ausschließen, aber so knapp wie er an dem Pfeiler vorbei schlittert ohne dabei ins Lenkrad zu greifen, spricht doch eigentlich dafür das es sich tatsächlich so zugetragen hatte, wie er es auf seinem Kanal schildert, oder? Wobei, es gibt auch genügend andere Fälle die noch viel weiter gingen nur um der Versicherung ein paar Scheine aus dem Kreuz zu leiern. Was ist eure Meinng dazu?

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21.03.2015 23:19    |    Yoshi007    |    Kommentare (110)    |   Stichworte: News

134000 Kilometer ohne Ölwechsel - Das ist das Ergebnis!134000 Kilometer ohne Ölwechsel - Das ist das Ergebnis!Auch wenn ich der Meinung bin, dass hier auf MT sicher nur vorbildliche Autobesitzer unterwegs sind, die ihrem fahrbaren Untersatz stets die nötige Pflege und Wartung zukommen lassen, kann es doch nicht Schaden aufzuzeigen was passieren könnte, wenn man denn Beispielweise den Ölwechsel sträflich vernachlässigen sollte.

 

So geschehen jetzt in Großbritannien. Dort sah es ein Besitzer eines Audi TT als völlig überzogen an, sein Coupé in regelmäßigen Abständen zum Ölservice zu bringen. Vielmehr fuhr dieser Kilometer um Kilometer und Jahr um Jahr ohne dem 3,2-Liter-V6-Aggergat die nötige Pflege und vor allem frischen Schmierstoff zukommen zu lassen. Mehr als 134000 Kilometer legte der Brite dabei zurück ehe das Triebwerk nun seinen Dienst quittierte.

 

Den Mitarbeitern der Werkstatt, die es jetzt richten soll, dürften sich beim Anblick dieses Trauerspiel sicherlich die Haare zu Berge gestellt haben. Ob dieses Aggregat überhaupt noch zu retten ist und vor allem was die Instandsetzung kosten soll, ist leider nicht bekannt. Dafür dürfte dem TT-Besitzer jetzt sicherlich die Erleuchtung gekommen sein, dass die regelmäßige Wartung die Finanziell bessere Lösung gewesen wäre. Womit einmal mehr das Vorurteil bestätigt wäre, dass die Briten spinnen. Wobei, "dumme" Menschen gibt es nicht nur auf der Insel sondern auch bei uns, wie ich in diesem früheren Artikel bereits aufgezeigt hatte.

 

Quelle: TDIClub

 

 

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