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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

23.05.2013 09:54    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , ,


Alle Jahre wieder wird Anfang Mai das kleine beschauliche Örtchen Reifnitz zur geheimen Zentrale des VW-Konzerns. Vom 8.-11.Mai 2013 war auch in diesem Jahr der Wörthersee fest in der Hand der GTI-Freunde. Mehr als 140.000 Besucher pilgerten in diesem Jahr zur weltweit größten Volkswagen-Party um sich, das heilige Blech und die Marke zu feiern.

 

Dabei wird das GTI-Treffen schon längst nicht mehr nur von GTI-Fahrern besucht. Das Partygeschehen wird zwar nach wie vor von Volkswagen und seinen Töchtern Skoda, Seat und Audi dominiert, doch lassen sich auch immer mehr Fahrer anderer Marken wie BMW, Mercedes, Honda & Co. dieses Partygeschehen nicht mehr entgehen. Bei diesem Treffen sind eigentlich alle Autofans willkommen - nur nicht die Opel-Enthusiasten! Und so bleiben die Opel-Fans bei der Wörthersee-Tour 2013 auf den Straßen wieder einmal außen vor.

 

Soviel Intoleranz gehört natürlich bestraft. Das dachte man sich zumindest bei Opel und gründete im letzten Jahr ein Kompetenz-Team um den VW-Jungern mal ordentlich die Stimmung zu vermiesen. Nach sorgfältiger Planung kam man dann letztendlich zu dem Entschluss, wenn man schon nicht zu Lande bis zum Gegner vordringen könnte, muss die Attacke halt per Luftangriff durchgeführt werden.

 

So wurde kurzerhand ein Flugzeug gechartert was einen Banner hinter sich hergezogen hatte. Auf dem Banner war ein Opel Corsa OPC zu sehen mit dem Spruch: "Leider geil!" Diese Provokation kam damals nicht nur bei Opel-Fans gut an und so kam es wie es kommen musste. Auch in diesem Jahr zeigte die geballte Opel-Marketingabteilung ihr Know-How auf und blies ein weiteres mal zum Angriff.

 

Diesmal war es kein Flugzeug doch der Angriff wurde auch in diesem Jahr per Luftangriff ausgetragen. Im Vorfeld wurden circa 6.000 Brillen mit der Aufschrift „Feuerwerk in 3D erleben“ an erwartungsvolle VW-Fans verteilt – die Sehhilfen machten dann aber jeden einzelnen Pyroeffekt zum Opel-Blitz.

 

Als Guerilla-Aktion ist das Opel-Feuerwerk am Wörthesee im Epizentrum der VW-Fangemeinde gewiss keine schlechte Idee. Und Mut haben die Opel-Leute auch. Womöglich ist es der Mut der Verzweiflung? Denn die Opel-Verkaufszahlen sind ja immer noch alles andere als "leider geil".


01.05.2013 13:33    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: , , , , , ,

Bevor ich beginne möchte ich kurz Anmerken, dass dieser Fahrbericht auf meinem subjektiven Empfinden aufbaut und nicht künstlich geschönt wurde.

 

Der zirrusweiße Mercedes CLA wurde mir von der Mercedes Niederlassung am vergangen Samstagmorgen übergeben und blieb bis Montag Nachmittag in meinem Besitz. In dieser Zeit standen mir 250 Freikilometer zur Verfügung, die ich überwiegend im Berliner Stadtverkehr zurücklegte.

 

Karosserie

 

Innenraum

 

20130428-10290020130428-102900Wer sich bereits mit dem Mercedes CLA ein wenig auseinandergesetzt hat wird wissen, dass dieser auf der Plattform der kompakten A-Klasse aufbaut. Allzu viel Eigenständigkeit sollten Interessenten daher im Innenraum nicht erwarten. Wer sich allerdings in der Vergangenheit mit keines dieser Fahrzeuge befasst hat, wird sich aber dennoch sehr schnell im CLA zurecht finden. Die Bedienung wirft keine großen Fragen auf, alles ist dort wo man es erwartet. Die Bedienung ist wirklich selbsterklärend und sehr intuitiv steuerbar. Die verwendeten Materialien sehen darüber hinaus nicht nur sehr chic aus, sie fühlen sich auch sehr wertig an. Neben der Materialanmutung und der tadellosen Verarbeitung ist mir auch das Farbdisplay des Bordcomputers nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Wer das noch nicht gesehen hat sollte sich unbedingt die Bilder dazu anschauen und wird danach sicher meine Meinung teilen. Dagegen ist mir der fehlende bzw. die fehlenden Kleiderhaken in Fond sauer aufgestoßen. Ich habe hinten alles abgesucht aber keinen gefunden. Mein Sacko konnte ich jedenfalls nicht aufhängen, weshalb ich auch einen Punkt in der B Note abziehen muss.

 

Platzangebot

 

20130428-10282920130428-102829In der ersten Reihe lässt es sich aushalten. Das Platzangebot vorne ist für meinen Geschmack sehr gut. Dort dürfte sich niemand nach einer C- oder E-Klasse sehnen. Ich fühlte mich nicht eingeengt sondern eher mittendrin im geschehen. Dieser Eindruck wird durch die tiefe sportliche Sitzposition und die relativ hohe Gürtellinie vermittelt. So fühlt sich der Fahrer sehr gut ins Auto integriert. Gut gelöst wurde auch die Konturierung der vorderen, als Integralsitze ausgeführten Sportsessel, deren Flanken ordentlichen Seitenhalt bieten, ohne beim Einstieg übertrieben sperrig zu sein. Nachdem ich vorne Platz genommen hatte wollte ich natürlich wissen, wie es um den Platz in der zweiten Reihe bestellt ist. Nachdem mein Kopf beim entern dieser zunächst mit der C-Säule Kontakt aufnahm, folgte doch schnell die Ernüchterung. Ich bin mit meinen 196cm sicher nicht die Norm aber zumuten sollte man Erwachsenen den Platz in der zweiten Reihe allenfalls auf Kurzstrecken. Denn auch bei normal großen Erwachsenen werden die Knien sofort Kontakt zu den Sitzen aufnehmen und der Kopf mit der eleganten Dachform.

 

Kofferraum

 

20130428-10302020130428-103020Ist das Kofferraumvolumen in der A-Klasse mit 341 Liter alles andere als berauschend, so schlägt hier die Stunde des CLA. Der CLA schluckt über 100 Liter mehr als sein Steilheckbruder. In nüchternen Zahlen ausgedrückt sprechen wir hier von 470 Liter. Damit sollten Liebespaare, die eine Wochenend-Tour planen, locker auskommen. Die Ladeluke könnte allerdings für meinen Geschmack etwas größer ausfallen.

 

Übersicht

 

Der Mercedes CLA ist zweifellos ein sehr elegantes und schönes Auto. Doch das die schicke Silhouette nicht immer von Vorteil ist, wird spätestens beim Blick nach schräg hinten bewusst. Der Fahrer sieht dort eigentlich gar nichts. Hier muss der CLA seinem geringsten Luftwiederstand aller Serienfahrzeuge und der passiven Crash-Sicherheit Tribut zollen. Der Einsatz der Rückfahrkamera erweist sich daher in der Praxis als sehr nützliches, und ich würde sogar soweit gehen und behaupten als fast unverzichtbares, Helferlein. Doch wie sagt man so schön: Wer schön sein will...

 

Antrieb

 

Motor / Getriebe

 

20130428-10324320130428-103243Unter der Motorhaube des schicken Schwaben werkelt ein laufruhiger und durchzugsstarker 1,6-Liter großer Benziner, der 156 PS und 250 Nm bei 1.250-4.000 U/min leistet. Damit soll der 1.430 Kilogramm schwere CLA in 8,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Mercedes mit 230 km/h an. Doch wer Platz im CLA nimmt, der möchte vor allem dahin gleiten dafür sorgt unter anderem der cw-Wert von 0,22 an dem Mercedes Wochenlang im Windkanal gewerkelt hat. Dieser beschränkt die Windgeräusche auf ein Minimum und mitbekommen tut man im Mercedes CLA von dem üblichen Rauschen nahezu gar nichts mehr mit. Das ist nicht nur sehr angenehm sondern hilft auch beim Sprit sparen, denn die Motoren benötigen weniger Kraft, um den Wagen durch den Wind zu treiben.

 

20130429-14383320130429-143833Das an den Motor gekoppelte Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verrichtet seinen Dienst so unspektakulär, das man erst wirklich beim Blick auf das Fahrerinformationssystem weiß, in welchem Gang man sich gerade befindet. Im Eco-Modus benötigt dieses allerdings nach dem Kickdown eine Gedenksekunde bis er in das optimale Drehzahlband runter schaltet. Möchte man zum Beispiel mal schnell überholen empfiehlt es sich in den M- oder S-Modus zu wechseln. Besonders im M-Modus kann der Spaßfaktor durch die hinter dem Volant angebrachten Schaltpaddels nochmals gesteigert werden und außerdem kann man hier selbst entscheiden wann man Schalten möchte. Sportlich ambitionierte Fahrer werden wohl diese beiden Fahrmodi bevorzugen. Wer allerdings stressfrei und ökologisch dahin gleiten möchte, der wählt den besagten Eco-Modus. In diesem Modus kann man auch am ehesten die vom Hersteller gemachten Verbrauchsangaben erreichen. Mercedes gibt diesen mit 5,4 Liter auf 100 km an. Nach Meiner Testfahrt zeigte mir der Bordcomputer allerdings gute 4 Liter mehr an. Dies ist aber der etwa 30 Kilometer langen Vollgassatz auf der BAB geschuldet. Dennoch war ich mit dem Wert von unter 9 Liter doch sehr zufrieden.

 

Fahrdynamik

 

Fahrkomfort / Fahrwerk

 

Dank seiner direkten und leichtgängigen Lenkung gepaart mit dem sportlichen und sehr griffigen Lederlenkrad macht der kleine Schwabe besonders auf kurvigen Landstraßen viel Spaß. Hierbei zeigt der CLA aber ein typisches Verhalten von Fronttrieblern, er schiebt gern über die Vorderräder ist aber zu keinem Zeitpunkt grenzwertig und somit gut kontrollierbar. Bleibt das ESP aktiviert wird das zu schnelle einfahren in Kurven vom sehr gut arbeitenden Stabilitätsprogramm minimiert.

 

Komfort

 

Federung

 

20130428-10372020130428-103720Der CLA ist eine Sänfte vor dem Herren. Ich bin noch nie einen solch komfortablen Wagen gefahren wie diesen. Der CLA schwingt weich über Bodenwellen und Querfugen - dank des serienmäßigen Komfortfahrwerks. Es bedarf wirklich schon sehr massiven Fahrbahnunebenheiten, bis diese durch Mark und Bein gehen. Da ist dann die kleine Limousine plötzlich wieder ein großer Mercedes und wahrt jene Contenance, die auch E- oder S-Klasse-Fahrer schätzen.

 

Sitze

 

Die Sportsitze machen optisch schon eine Menge her, doch halten diese auch, was die Optik verspricht?

Den Seitenhalt den die Sitze bieten, empfand ich als ausgezeichnet. Auch waren sie sehr bequem, absolut Langstrecken tauglich doch die Sitzfläche für die Unterschenkel war mir ein wenig zu kurz!

 

Innengeräusche

 

Wie bereits weiter oben erwähnt geht es im CLA sehr ruhig und gelassen zu. Dank seines Strömungswiderstandskoeffizient von 0,22 braucht es schon Geschwindigkeiten von jenseits der 100 km/h bis man von dem üblichen Rauschen überhaupt Kenntnis nimmt. Ich könnte mir darüber hinaus auch gut vorstellen, das ein Diesel im CLA schnell als Störquelle ausgemacht werden könnte.

 

Emotion

 

Optik / Design

 

20130428-10594620130428-105946Der CLA ist ein kleiner CLS – gleichsam mit vier Türen. Der CLS ist das Master-Coupé von Mercedes. Und wegen seiner besonderen Form hat es sowas wie Kultstatus. Jetzt versucht man den Karosserie-Schwung in die kompakte Mittelklasse zu übertragen: Mit einem Ableger der neuen A-Klasse, mit der die Schwaben eine friedliche Revolution ausgelöst haben. Dass die Plattform die selbe ist, sieht man dem athletischen CLA am ehesten am Kühlergrill und dem langen Überhang vorne an.

Im Inneren tendiert die Ähnlichkeit trotz mutigerer Stoffe gegen 100 Prozent – abgesehen davon, dass hinten Sitzende noch weniger Kopffreiheit haben, weil das abfallende Dach seinen Tribut fordert.

 

Fazit

 

Der Mercedes CLA bringt neuen Schwung in die Kompaktklasse. Auf Grund seines eigenständigen Designs sind bis auf weiteres Verwechslungen ausgeschlossen. Ob die Kombination aus Jugendlichkeit und Luxus auch wirklich eine jüngere Käuferschicht anlockt, wird die Zeit zeigen. Für den Schwaben sprechen vor allem seine gute Verarbeitung, der große Kofferraum und der geringe Durst. Hingegen könnte die angepeilte Käuferschicht der hohe Einstiegspreis und der recht knapp bemessene Platz im Fond abschrecken. Oder um es auf den Punkt zu bringen, die Marke lockt die Manager von morgen, die sich heute noch keinen Mercedes der Oberklasse leisten können.

 

Was mir gefallen hat

 

  • sportliche Silhouette
  • direkte und präzise Lenkung

  • sehr gutes Fahrverhalten
  • gut abgestimmtes Automatikgetriebe (DCT)
  • Windgeräusche
  • geringer Verbrauch

 

Was mir NICHT gefallen hat

 

  • Einstiegspreis und Aufpreispolitik
  • sehr beengtes Platzangebot in Fond
  • Rundumsicht
  • Kleiderhaken fehlt
  • USB-Port fummelig zu erreichen

 

Technische Daten

 

1. Allgemein
Bauzeit (Datum, Zeitraum): seit Januar 2013
Motor
Motorbauart: Reihen 4-Zylinder
Hubraum: 1.595 ccm
Emissionsklasse: EU6
Leistung: 115 kW / 156 PS bei 5.300 U/min
Drehmoment: 250 Nm bei 1.250-4.000 U/min
Kraftübertragung
Getriebe: 7-Gang Automatik "7G DCT"
Antrieb: Vorderradantrieb
Abmessungen, Gewicht, Volumen
Länge / Breite / Höhe: 4.630 / 1.777 / 1.432 mm
Breite (inkl. Außenspiegel): 2.032 mm
Spurweite vorn/hinten: 1.549 / 1.547 mm
Radstand: 2.699 mm
Wendekreis: 11,0 m
Gesamt-/Leergewicht/Zuladung: 1.915 / 1.430 / 485 kg
Leistungsgewicht: 9,15 kg/PS
Anhängelast gebremst bei 8% Steigung: 1.500 kg
Anhängelast ungebremst: 715 kg
Kofferraumvolumen: 470 L
Tankinhalt: 50 L
Fahrleistungen
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,5 s
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Verbrauch
Kraftstoff: Super
Verbrauch Stadt / Land / kombiniert: 7,4 / 4,3 / 5,4 L/100 km
Resultierende Reichweite: ca. 926 km
CO2-Emission (kombiniert): 126 g/km
Effizienzklasse: B
Preise & Kosten
Kfz-Steuer: 44,00 €/Jahr
Kraftstoff (15.000 km/Jahr; 1.769 €/L): 119,41 €/Monat
Gesamtkosten: 1.477 €/Jahr
Neupreis: 34.028 €
Preis des getesteten Fahrzeug 40.700 €
Ausstattungsvarianten
Basis: 34.028 €
Urban: 35.587 €
AMG Line: 36.765 €

Quelle: AutoKlicker.de

 

Bilder

 


24.04.2013 21:37    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: , , , , , ,


audir8audir8Der R8 Fahrer in diesem Video (siehe oben) unterstreicht die Vorurteile, die viele Menschen gegenüber der Marke mit den vier Ringen haben. Demnach leiden diese an einem leicht gelähmten Gasfuß und fahren beim Vordermann gern bis auf dessen Heckstoßstange auf. Natürlich sind dies alles nur Vorurteile, doch haben diese sich in den letzten Jahren bei Fahrern von anderen Marken im Kopf manifestiert und dieser R8-Fahrer tut alles dafür, dass sich das auch in Zukunft nicht ändern wird.

 

Doch was war passiert? Nun, mein Russisch ist alles andere als gut (vlt. ist der ein oder andere von euch der Sprache besser mächtig als ich und kann hier ein wenig zur Aufklärung beitragen) doch so wie ich es verstanden habe, geht es um die Fußgängerin die zu Beginn des Videos die Straße überquert. Davon derart aufgebracht bläst der R8-Fahrer zum Angriff. Er schneidet den filmenden Mazda-Fahrer einmal, zweimal, dreimal und so weiter und sofort. Das es dabei nicht zum handfesten Eklat gekommen ist grenzt dabei schon an ein Wunder, da wir solche Aktionen ja eigentlich aus dem Riesenreich gewohnt sind. Für mich ist darüber hinaus auch sehr erstaunlich wie der R8-Fahrer scheinbar billigend einen Unfall in Kauf nimmt. Wenn dieser in einem herkömmlichen Fahrzeug sitzen würde, würde ich das ganze ja noch nachvollziehen können aber in einem solchen Sportwagen? Da das Video in St.Petersburg entstanden ist, gehe ich einfach mal davon aus, dass beim schwarzen Sportwagenfahrer noch paar russische Rubel auf dem Konto vor sich hin schimmeln und so ein Kratzer oder etwas mehr daher leicht zu verschmerzen wäre.

 

Was lernen wir daraus? Das Image des Audi-Fahrers wird sich wohl auf kurz oder lang eher nicht ändern und auch gesunden Menschenverstand kann man nicht mit Geld kaufen. Doch seht selbst:


23.04.2013 18:50    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , , ,

peugeot-208-t16-pikes-peak-21peugeot-208-t16-pikes-peak-21Einige von Euch werden es sicher schon mitbekommen haben: Peugeot kehrt in diesem Jahr zum legendären Pikes Peak zurück. Doch die Franzosen wollen nicht nur dabei sein, sie wollen SIEGEN, wie sie es auch schon in den 1980er Jahren mit Ari Vatanen geschafft hatte, der beim sogenannten „Race To The Clouds“ in seinem Peugeot 405 T16 im Jahre 1988 als Sieger hervor ging.

 

Das Peugeot nicht nur große Töne spuckt, sondern es bitter Ernst meinte, konnte man schon vor geraumer Zeit feststellen als Mr.Rallye himself aka Sébastien Loeb für dieses Projekt verpflichtet wurde. In der darauf folgenden Zeit folgten zahlreiche Appetitmacher, in Form von Teaser-Bilder , bis man heute die Katze aus dem Sack lies und die technischen Daten von Loebs-Arbeitsgerät bekannt gab.

 

Demnach bringt das kleine Schwarze, was zwar wie ein Peugeot 208 aussieht aber sonst überhaupt nichts mit seinen zahmeren Brüdern und Schwestern gemeinsam hat, auf ein Leistungsgewicht von 1 Kilo pro PS. Der Peugeot 208 T16 bringt lediglich 875 Kilogramm auf die Waage und man muss Weißgott kein Einstein sein um daraus zu schließen, dass der kleine Franzose unglaubliche 875 PS leistet. Damit ist der Kleinwagen nicht nur potenter als ein Formel 1-Auto er ist zudem das Leistungsstärkste Fahrzeug was Sébastien Loeb bisher pilotierte.

 

t16-specsheett16-specsheetDer Peugeot 208 T16 Pikes Peak schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden, nach 4,8 Sekunden stehen bereits 200 km/h auf dem Tacho und in glatten 7 Sekunden erreicht das Biest aus Frankreich seinen Top-Speed von 240 km/h.

 

Diese atemberaubenden Werte verdankt der 208 T16 nicht nur seiner immensen Kraft, die er aus einen 3,2 Liter starken V6-Motor mit zwei Turboladern zieht, sondern auch seinem Allradantrieb und der ausgefeilten Aerodynamik. Diese hat mit dem 208 von der Stange eigentlich nichts mehr gemeinsam und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man eher Parallelen zum in Le Mans siegreichen Langstrecken-Prototyp 908 HDi FAP zieht. Von dem stammt zum Beispiel der Lufteinlass für den Motor oder der 2 Meter breite Heckflügel, auch die Kraftübertragung und die Bremsen wurden bereits beim Langstreckenklassiker erprobt und für gut befunden. Darüber hinaus sorgen die Eigens für den Peugeot 208 T16 entwickelten Michelin-Pneus für den nötigen Grip.

 

Wie wir sehen, hat Peugeot sein Teil geleistet. Nun ist es an Sébastien Loeb, der am 30.Juni 2013 all sein Talent beschwören muss um Geschichte zu schreiben.

 

Ihr wollt mehr sehen? Aber gerne doch! Klickt einfach hier

 


23.04.2013 13:15    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , , ,

© newspress.co.uk© newspress.co.ukAndere Länder andere Sitten. Während man in unseren Breitengraden mehr auf Understatement abfährt, zeigt man in Asien gern was man hat. Bestes Beispiel dafür ist der Buick-Stand auf der Auto China in Shanghai (-29.April 2013) wo der amerikanische Hersteller gerade zwei sehr außergewöhnliche Fahrzeuge zeigt und so versuchen möchte, seine Fahrzeuge auch vermehrt im Reich der Mitte an die Frau oder den Mann zu bringen.

 

Die ausgestellten Fahrzeuge sind dabei ein Buick Regal (Opel Insignia) und ein Buick Excelle XT hatchback (Opel Astra). Beide kommen mit ordentlich Spoilerwerk, bestehend aus einer neuen Frontschürze und im Falle des Regal noch zusätzlich mit einer Spoilerlippe, daher. Darüber hinaus thront bei beiden Fahrzeugen am Heck ein riesiger Heckflügel, ob dieser wirklich den Abtrieb verbessert oder lediglich zum Posen gedacht ist, ist nicht bekannt. Bei beiden Fahrzeugen wurde außerdem ein neu gestalteter Heckdiffusor angebracht, der von einer Vierrohr-Abgasanlage umrahmt wird. Abgerundet wird der chinesische OPC-Look von in weiß gehaltenen Leichtmetallrädern, die zudem einen farblichen Akzent erhielten, die sich auch an anderen Stellen der Fahrzeuge wiederfinden.

 

Das ganze sieht mehr nach Rennwagen als Serienfahrzeug aus, soll aber genauso schon bald durch die Straßen des Riesenreichs rollen. Mich würde nun interessieren was ihr zu den Buick`s sagt. Ist das ganze "too much" oder sind die beiden endlich mal "sportliche Opels"? Getreu dem Y-Titty-Motto schreibts in die Kommentare! :D

 


10.04.2013 21:23    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: , , , , ,


toyota-crashtoyota-crashIch möchte ja nicht de­s­pek­tier­lich klingen aber, denkt man an Toyota denkt man an Rückrufaktionen im ganz großen Stil. Der weltgrößte Autobauer heimste in der jüngsten Vergangenheit massenhaft negative Pu­b­li­ci­ty ein. Vom steckenbleibenden Gaspedal bzw. Bremsproblemen, über defekte Fensterheber, Probleme mit den Wasserpumpen, bis hin zu möglicherweise defekten Airbags oder Scheibenwischern war eigentlich alles dabei.

 

Von den Rückrufaktionen ausgeschlossen waren bisher die Getriebe, egal ob Automatik oder Schaltgetriebe. Doch schaut man sich das Video (siehe oben) an, könnte man ins Grübeln kommen, ob da nicht doch auch etwas im Argen ist. Doch der Reihe nach: In diesem Video bekommen wir einen Toyota Highlander zu Geischt, in dem sich drei junge Frauen befinden. Nachdem die Fahrerin im gemächlichen Tempo in Richtung Hauseinfahrt in Colorado Springs schleicht (untermalt von einmal Hupen) nimmt das Bizarre treiben seinen Lauf. Der Toyota oder die Fahrerin nimmt mit Vollgas die Einfahrt aufs Korn und zerkleinert diese kurzerhand. Dieses Szenario wiederholt sich ganze Zweimal und endet in einem sehr sehenswerten J-Turn. Respekt!

 

Was auf den ersten Blick nach einem typischen Fall von Pedal-Verwirrung aussieht, soll wohl nach Angaben des Erstellers auf einen technischen Defekt des Toyotas zurückzuführen sein. Laut der Videobeschreibung soll sich der Wagen nur noch über den Wahlhebel des Automatikgetriebe gesteuert haben sollen.

 

Wie dem auch sei, für die meisten dürfte es sich hierbei um ein typischen Fall von kreischenden OMG schreienden Teenagern, dessen Chauffeur zu inkompetent ist, den Toyota unfallfrei in die Hofeinfahrt zu fahren, handeln. Der Eigentümer möchte nun natürlich den Schaden von Toyota ersetzt haben, so wie es in der Vergangenheit schon zahlreiche andere getan haben (in der Regel war zwar die Schuld oft bei den Fahren zu finden, aber gut). Man wird sehen wie diese Geschichte ausgeht.

 

Mich würde nun Eure Meinung interessieren. Hat der Fehlerteufel hier mal wieder zugeschlagen oder ist schlicht und einfach nur menschliches Versagen für diesen Schaden verantwortlich? Schreibt es in die Kommentare!


05.04.2013 00:49    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (67)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , ,


Auto-Schrauber wissen: um einen Motor auszubauen bedarf es mehrere Stunden arbeit und es werden einige Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Motorbrücke, um das Aggregat aus dem Motorraum zu wuchten, benötigt. Doch das muss nicht sein wie ein paar "pfiffige" Holländer herausgefunden haben, geht dies auch Ruckzuck und schon ist dieser aus dem Vehikel entsorgt. In dem sehr lehrreichen Anleitungsvideo (siehe oben) lernen wir, wie effektiv man diesen in kürzester Zeit entfernen kann und das ohne sich dabei die Finger schmutzig machen zu müssen.

 

Es dauert keine 5 Sekunden- und schon ist der Motor während der Fahrt (!) mitsamt Vorderbau rausgerupft. Klar, dass der Motor dabei abgewürgt bzw. ausgewürgt wird und die komplette Front danach nicht mehr zu gebrauchen ist, aber funktionieren tut es! Im Übrigen erinnert diese rustikale Vorgehensweise sehr an die Machart, wie man sich einen faulen bzw. lockerne Zahn mit Hilfe einer Schnur und einer Tür ziehen kann. Nicht schön anzusehen - aber sehr effektiv! Aber seht selbst: (Quelle: Autoblog)


13.02.2013 13:54    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , , , , , , ,

2014-vette-crash-zoom-13607237112014-vette-crash-zoom-1360723711Vor wenigen Wochen erst feierte die siebte Generation der Chevrolet Corvette auf der Detroit Motor Show seine Weltpremiere und nun feiert die neue Vette eine weitere, wenn auch etwas unrühmliche Premiere, denn wie man auf dem Bild sehr gut erkennen kann, wurde die erste C7 Stingray gecrasht. Wie es zu diesem Unfall kommen konnte, ist bislang noch nicht geklärt. Ob die genaue Unfallursache auch jemals an die Öffentlichkeit gelangen wird, dürfte ebenso fragleich sein, da es sich hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit (siehe Nummernschild) um ein Fahrzeug aus dem Chevrolet Entwicklungszentrum handelt.

 

Aufgetaucht ist dieses Bild vor wenigen Tagen in einem amerikanischen Chevrolet-Forum , dass der Poster wiederum von einem guten Freund aus Arizona erhalten haben will. Neben dem Foto berichtet der User gpetry auch, wie es wohl zu diesem gekommen ist. Demnach soll der Pilot auf einer kurvenreichen Strecke Irgendwo im Nirgendwo von Arizona die Kontrolle über den 450 PS starken Sportwagen verloren haben und von der Straße abgekommen sein. Dabei soll die Corvette eine Leitplanke durchbrochen haben und gegen eine Felswand geprallt sein.

 

Sollte es sich aber wirklich um ein Pre-Production-Auto handeln so dürfte der Verlust zu verschmerzen sein, da diese Fahrzeuge mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Entwicklung sowieso verschrottet werden. In diesem Fall könnte man sogar von einer sehr effektiven Vernichtung sprechen.


09.02.2013 19:24    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: , , , , , ,


Nach etwas längerer Zeit mal wieder etwas neues von mir. In diesem Artikel soll es heute mal nicht über irgendwelche Videos oder News aus der weiten Welt der Automobilindustrie gehen, wobei letzteres nicht ganz richtig ist, da dieses Thema auch gerade in anderen Foren heiß diskutiert wird. Diesmal geht es um das liebe Geld. Ein Thema wo bekanntlich die Freundschaft aufhört. Um genau zu sein um die eklatanten Preisunterschiede zwischen dem nordamerikanischen und dem deutschen Automarkt.

 

Am letzten Wochenende wurde ja bekanntermaßen das Finale der National Football League (Super Bowl) ausgetragen, welcher von knapp einer Milliarde Menschen weltweit verfolgt wurde. Nicht weniger dürften während der Werbepausen auch den neuen Clip zum demnächst erscheinenden Mercedes CLA gesehen haben. In diesem Werbespot geht es um Satan (gespielt von US-Filmstar Willem Dafoe) der einen jungen Mann verführen möchte. Natürlich hat die moderne Dr. Faust Story ein Happy-End, denn den Mercedes CLA - so die Aussage des Film - kann sich jeder leisten und so werden alle Wünsche eines jungen Mannes wahr, auch ohne sich mit dem Teufel einlassen zu müssen.

 

Nachdem ich das gesehen hatte wollte ich natürlich mehr wissen. Also schnell das Tablet in die Hand genommen und auf die amerikanische Webpräsenz des deutschen Autobauers gesurft. Scheinbar hatten aber in diesem Moment auch andere die Idee sich weitere Informationen auf der Seite zu holen, weshalb der Seitenaufbau doch recht langsam war. Nachdem dann die Seite fertig geladen war, erschien er auch gleich auf der Startseite. Neben dem groß angekündigten Preis von 29,900 US-Dollar (rund 22.440 Euro) gab es auch eine Microseite mit weiteren Details und Bildern.

 

Anfangs dachte ich mir nur, wow der Preis ist echt eine Ansage wusste damals aber noch nicht, dass es sich dabei tatsächlich um den CLA 250 handeln sollte. Dies hatte ich erst vor wenigen Tagen durch Zufall von einem guten Freund gehört und war doch danach ziemlich entsetzt, was der deutsche Kunde dagegen bezahlen muss. Zum Vergleich: in Deutschland steht der CLA 250 ab 38.675 Euro in der Liste. Das sind fast 42 Prozent Unterschied! Doch wie rechtfertigt Mercedes diesen Aufschlag?

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe: Es ist natürlich hinlänglich bekannt das der Amerikaner es gewohnt ist, dass die Autos gut ausgestattet, stark motorisiert und diese sehr preiswert sind. Darüber hinaus werden die meisten Autos ausländischer Marken nicht in den USA gebaut, sondern importiert. Deshalb können die Hersteller nicht nachträglich auf individuelle Wünsche ihrer Kunden eingehen. Die Fahrzeuge werden also reichhaltig vorkonfektioniert in bereits geschnürten Austattungspaketen angeboten. Das erklärt aber noch nicht die günstigen Preise. Hier kommt dann der -derzeit günstige- Dollar-Euro-Kurs ins Spiel. Ein weiterer Grund für die günstigen Preise sind auch die Mitbewerber aus Asien, welche auf dem nordamerikanischen Markt ein besseres Ansehen als zum Beispiel bei uns genießen und deshalb die deutschen Autobauer in den Preiskampf zwingen.

 

Werden wir Deutsche also über den Tisch gezogen? Nicht unbedingt, denn oft bestücken die Hersteller ihre US-Modelle mit schlechterer Materialqualität und weniger aufwendiger Technik als bei Fahrzeugen in unseren Breitengraden. Doch, ob der CLA nun mit Trommelbremsen und einer weniger üppigen Sicherheitsausstattung vom Band rollt kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich glaube eher, dass Mercedes genau weiß was dessen Kunden bereit sind zu bezahlen und dieses auch dementsprechend ausnutzen. Das es sich hier gerade ausschließlich um die Marke mit dem Stern dreht, sei beispielhaft genannt. Bei den anderen ausländischen Herstellern ist dieses Prozedere leider auch gängige Praxis.

 

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Sind die Preise gerechtfertigt? Wird der Deutsche ausgeblutet? Schreibt es in die Kommentare.

 


29.01.2013 11:58    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,


pagani-huayra-2012-800x600-wallpaper-18pagani-huayra-2012-800x600-wallpaper-18Am vergangenen Sonntag wurde die erste Folge der mittlerweile 19. Staffel des britischen Kult-Magazin Top Gear in Großbritannien ausgestrahlt. In dieser Folge wurde unter anderem der Pagani Huayra näher vorgestellt, welcher sich auch auf dem Top Gear Testtrack beweisen musste.

 

Gesteuert vom legendären The Stig brannte der italienische Supersportwagen einen neuen Rundenrekord für Serienfahrzeuge mit 1:13.8 Minuten in den Asphalt. Zwar ist die Fabelzeit nicht die schnellste die je auf dem Testtrack gestoppt wurde, denn mit dem Pagani Zonda R (der den Kurs in 1:08.5 Minuten absolvierte) oder dem Ferrari FFX, welcher damals von Michael Schumacher höchstpersönlich in 1:10.7 Minuten pilotiert wurde; waren bereits zwei Fahrzeuge deutlich schneller, doch diese Boliden werden wohl niemals den Segen des TÜVs bekommen, wesshalb sie auch in einem separaten Ranking geführt werden.

 

pagani-huayra-2012-800x600-wallpaper-03pagani-huayra-2012-800x600-wallpaper-03Das der Pagani nicht nur gut aussieht sondern auch mit Fahrleistungen aufwarten kann die seinesgleichen suchen, wird deutlich wenn man sich die Konkurrenz anschaut die er deutlich distanzieren konnte. Bislang führte das britische Leichtgewicht Ariel Atom V8 500 das Ranking für straßenzugelassene Fahrzeuge an. Nicht weniger als 1,3 Sekunden nahm Paganis neues Flaggschiff dem leichten Briten ab. Der McLaren MP4-12C verliert auf dem 2,8 km langen Testtrack bereits 2,4 Sekunden auf den Supersportler aus Italien. Auch Supersportwagen wie der Bugatti Veyron, der Lamborghini Aventador oder die Made in Germany Fahrmaschine Gumpert Apollo können dem Pagani nicht das Wasser reichen.

 

Top-25 Lap Times

 

Zeit Fahrzeug Episode

01:13.8 Pagani Huayra 19.01

01:15.1 Ariel Atom V8 500 16.01

01:16.2 McLaren MP4-12C 17.03

01:16.5 Lamborghini Aventador 17.06

01:16.8 Bugatti Veyron Super Sport 15.05

01:17.1 Gumpert Apollo S 11.06

01:17.3 Ascari A10 10.09

01:17.6 Koenigsegg CCX (with Top Gear Wing) 08.04

01:17.7 Noble M600 (cold) 14.05

01:17.8 Nissan GT-R (2012) 17.04

01:17.8 Pagani Zonda Roadster F (Clubsport Version) 12.04

01:17.9 Caterham Seven Superlight R500 (cold) 12.06

01:18.3 Bugatti Veyron 16.4(2008) 12.04

01:18.4 Pagani Zonda F 07.04

01:18.9 Maserati MC12 06.02

01:19.0 Lamborghini Murciélago LP670-4 SuperVeloce 13.02

01:19.0 Enzo Ferrari 05.02

01:19.1 Ferrari 458 Italia 15.06

01:19.5 Lamborghini Gallardo LP560-4 12.01

01:19.5 Porsche 997 GT2 12.01

01:19.5 Ariel Atom 2 300 05.09

01:19.6 Mercedes-Benz SLS AMG Roadster 18.02

01:19.7 Nissan GT-R 11.05

01:19.7 Ferrari 430 Scuderia 11.01

01:19.8 Ferrari 599 GTO 16.02

Quelle: wikipedia

 

© NetCarShow/Pagani


24.01.2013 10:35    |    Yoshi007 Yoshi007    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: , , , , , , , , , ,

batmobilebatmobileFür die meisten von euch wird diese Nachricht wohl nicht neu sein, denn diese ging um die ganze Welt: Am vergangenen Sonntag wechselte das Batmobil beim Auktionshaus Barrett-Jackson Auction in Scottsdale, Arizona für die schwindelerregende Summe von 4,2 Millionen US-Dollar (umgerechnet 3,1 Millionen Euro) den Besitzer.

 

Das es sich dabei nicht um ein Nachbau sondern um das Original aus den 1960er-Jahren handelt, muss ich wohl nicht extra erwähnen. In nur 15 Tagen baute George Barris den Wagen zum späteren legendären Batmobil um, in dem Adam West und Burt Ward (Batman und Robin) in der TV-Serie und im Kinofilm auf Verbrecherjagd gingen.

 

Was man außerdem noch über dieses Fahrzeug wissen sollte ist die Tatsache, das George Barris damals die Lincoln Futura Konzeptstudie (welche die Basis des Batmobil war) für den symbolischen Preis von einem US-Dollar von Ford gekauft hatte. Was für eine Rendite!

 

Die Versteigerung des Batmobil war dabei weiß Gott nicht das einzigste Highlight am vergangenen Wochenende. Bei selben kam auch das erste 2014er-Modell der Chevrolet Corvette C7 Stingray unter den Hammer, welche ebenfalls einen Rekordwert erzielte, der zu 100 Prozent dem Detroit Creative College zu Gute kommen soll.

 

autos-aus-film-und-fernsehenautos-aus-film-und-fernsehen

Quelle: Autoscout24

 

Von der Nachricht über die Versteigerung des Batmobil inspiriert, recherchierte das bekannte Autoportal Autoscout24.de und fand heraus, das ein Flitzer der unsere Kindheit prägte und uns damals an den Fernseher oder in den Kinositz fesselte nicht immer gleich Millionen kosten muss. Wenn gleich der Aston Martin DB5 aus dem Film James Bond „Goldfinger“ nicht sonderlich förderlich für diese These ist, denn dieser wurde 2010 für umgerechnet 3,34 Millionen Euro versteigert.

 

Mit weniger technischem Schnickschnack dafür aber mit einer sympathischen „Persönlichkeit“ ausgestattet, fuhr im Jahre 1969 Herbie erstmals über die Kinoleinwände dieser Welt. Ein Auto was bis heute bekannter ist als sein Hauptdarsteller ist, oder wer wüsste aus dem steh greif, dass Dean Jones in der Rolle des Jim Douglas damals an der Seite vom Käfer Herbie mit der Nummer 53 war? Wer von Herbie träumt, muss darüber hinaus noch nicht einmal sonderlich tief in die Tasche greifen. Nachbauten gibt es bereits ab 1.000 Euro gute Exemplare können aber auch schon gut und gern das neun fache kosten.

 

Doch nicht nur die 1960er-Jahre brachten einige sehr bekannte Filmautos zum Vorschein, besonders in den 80er-Jahre kamen einige heiße Flitzer auf die Kinoleinwände und in die heimische Flimmerkiste, die noch heute Kultstatus besitzen. Da wäre zum Beispiel der italienische Sportwagen Ferrari 308 GTS, der in der Fernsehserie Magnum schnell zum heimlichen Star avancierte. Was viele von euch vielleicht nicht wissen: Der noch heute als „Magnum Ferrari“ bezeichnete 308 GTS wurde damals eigens für Tom Selleck umgebaut, da er wegen seiner Körpergröße sonst nicht hinein gepasst hätte. Oder K.I.T.T. aus der Action-Serie Knight-Rider, der durch eine künstliche Intelligenz, selbstständiges fahren und der Fähigkeit sprechen zu können, bei vielen Fans auf der Wunschliste ganz weit oben rangierte. Nicht zu vergessen der De Lorean DMC 12 aus der Kult-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ mit Michael J. Fox in der Rolle des Marty McFly. Der sich von seinen herkömmlichen Brüdern und Schwestern durch den weltbekannten „Fluxkompensator“ unterschied. Ab einer Geschwindigkeit von 88 Meilen (140 km/h) war es Marty McFly möglich durch die Zeit zu reisen.

 

Fehlt deiner Meinung nach ein Modell in dieser Liste? Welches Film- oder Fernsehauto würdest Du dir gern in die heimische Garage stellen, wenn Geld nur eine unwichtige Rolle spielt? Schreibt es in die Kommentare.


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