• Online: 5.359

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

20.12.2015 11:14    |    Yoshi007    |    Kommentare (139)    |   Stichworte: 5 (1K1/2/3), Golf, News, VW

Original Bild aus einer früheren Volkswagen Reklame. Kein Photoshop!Original Bild aus einer früheren Volkswagen Reklame. Kein Photoshop!In einem offenen Brief rufen Tesla-Chef Elon Musk und 44 weitere Investoren und Unternehmer aus den Bereichen Umwelt und erneuerbaren Energien die amerikanische Umweltbehörde California Air Resources Board (CARB) dazu auf, beim VW Dieselgate auf teure Rückrufaktionen zu verzichten. Vielmehr sollte die Behörde dafür sorgen, dass die Wolfsburger mehr in emmisionsfreie Fahrzeuge investieren.

Laut Musk & Co. macht es wenig Sinn die betroffenen Autos zurück zurufen, da sicher nur wenige Kunden dieser folgen werden, zumal diese dann auch mit Leistungseinbußen rechnen müssten.

 

Außerdem sieht Tesla-Chef Elon Musk diesen Skandal als "das Resultat einer auf die Physik treffenden Fiktion." Volkswagen betreibt einen gewaltigen Aufwand in der Entwicklung und Forschung bei der Dieseltechnik und musste dennoch betrügerisch gegen geltende Auflagen in den USA und der EU vorgehen. Anstatt weiter Geld zu verschwenden solle VW dazu angehalten werden, emissionsfreie Autos zu entwickeln.

 

 

Zitat:

Der VW-Abgasskandal ist vor allem das Resultat einer auf die Physik treffenden Fiktion. Einfach ausgedrückt: Wir haben den Punkt erreicht, an dem wir nur noch minimale Fortschritte bei der Verwertbarkeit eines Liters Diesel bei gleichzeitiger Verringerung des Schadstoffausstoßes verzeichnen.

 

Es kommt wenig überraschend, dass VW – trotz ihres größten Forschungs- und Entwicklungsprogramms für Dieselmotoren – betrügen musste, um aktuelle europäische und U.S.-Standards zu erfüllen. Künftige, noch strengere Dieselstandards einzuhalten wird sich als noch unmöglicher herausstellen.

 

Für einen erheblichen Teil der betroffenen Dieselfahrzeuge, die bereits ausgeliefert sind, gibt es keine wirkliche Lösung. Die Fahrer werden nicht für eine Änderung in die Werkstatt kommen, die die Leistung beeinträchtigt. Darüber hinaus sind Lösungen, die zu größeren Netto-CO2-Emissionen (einem regulierten Schadstoff) führen, ungeeignet, um vom CARB zugelassen zu werden.

 

Harnstofftanks in kleinen Autos nachzurüsten ist teuer und unpraktisch. Einige Autos werden nachgerüstet werden, viele jedoch nicht – diese wird man eher verschrotten als nachrüsten.

 

Auf diese Weise wird eine gewaltige Menge an Geld für den Versuch verschwendet, Autos nachzurüsten, die nicht alle nachgebessert werden können. Zudem wäre die Nachbesserung schlimmer als das eigentliche Problem, nämlich wenn diese Autos lange vor ihrer normalen Nutzungsdauer verschrottet würden. Wir, die Unterzeichnenden, ermutigen das CARB statt dessen auf Führungsstärke zu zeigen und VW dahin zu bringen, „die Luft zu heilen, und nicht die Autos” und auf diese Weise ein Vielfaches des angerichteten Schadens wiedergutzumachen, während Kalifornien gleichzeitig beim Übergang zu Null-Emissions-Fahrzeugen weiter vorankommt.

 

Wir schlagen für VW und das CARB folgende Lösung in einklagbarer Form vor:

 

 

  1. VW wird von der Verpflichtung befreit, Dieselfahrzeuge, die bereits auf kalifornischen Straßen unterwegs sind, nachzubessern. Diese verursachen nur einen unerheblichen Teil der gesamten Fahrzeugemissionen im Bundesstaat und setzen ihre Halter keinen individuellen emissionsbezogenen Risiken aus.
  2. VW soll die Markteinführung emissionsfreier Fahrzeuge erheblich beschleunigen. Diese haben naturgemäß null Emissionen, bieten daher keinerlei Möglichkeiten für Betrug und erfordern auch keine Finanzmittel, dies zu überprüfen.
  3. Es wird verlangt, dass diese Beschleunigung bei der Markteinführung emissionsfreier Fahrzeuge durch VW zu einer 10:1 oder noch größeren Reduktion des Schadstoffausstoßes führt, verglichen mit der durch den Betrug bei der Dieselflotte entstandenen Belastung, und zwar innerhalb der nächsten 5 Jahre.
  4. Es wird verlangt, dass VW in neue Fertigungsanlagen und/oder Forschung & Entwicklung investiert, und zwar in der Größenordnung des Bußgeldes, das sie ansonsten zahlen müssten, und das in Kalifornien – in dem Umfang, den Kaliforniens Anteil am Bußgeld umfassen würde.
  5. VW wird eine gewisse Flexibilität bei der Terminierung und Ausführung dieses Plans zugebilligt, indem er mittels Zero Emission Vehicle Credits umgesetzt werden kann.

 

Im Gegensatz zu den Strafen und Rückrufen, die erwogen werden, wäre dieser Vorschlag ein wirklicher Gewinn für die kalifornischen Emissionen, ein großer Gewinn für kalifornische Jobs und eine historische Tat, um den Klimawandel aufhalten zu helfen.

 

Der Flaschenhals für die größere Verfügbarkeit von Null-Emissions-Fahrzeugen ist die Verfügbarkeit von Batterien. Es gibt einen dringenden Bedarf, mehr Batteriefabriken zu bauen, um die Batterieversorgung zu verbessern. Dieser Vorschlag würde sicherstellen, dass der Bau großer Batteriefabriken und die damit zusammenhängenden Investitionen von VW sowie die sich daraus ergebenden lokalen Arbeitsplätze in den USA stattfänden.

 

Es gibt wahrscheinlich keine zufriedenstellende Art und Weise, all diese Dieselfahrzeuge nachzubessern. Diese Lösung umgeht die großen Schäden und Unsicherheiten, die eine ineffektive Nachbesserung den Dieselhaltern aufbürden würde. Ein nur teilweise erfolgreicher Versuch würde den Verlust des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Industrie und die Regulierungsbehörden nur noch verschlimmern. Im Gegensatz dazu würde dieser Vorschlag prinzipbedingt eine mindestens 10fache Verringerung des Schadstoffausstoßes im Vergleich zu einer vollständig ausgeführten Nachbesserung bewirken.

 

Es gibt einen Präzedenzfall für diese Art Lösung. Beim industrieweiten Diesel-LKW Betrugsskandal 1990 beschloss die EPA, keine Rückrufaktion zu verlangen. Statt dessen verlagerte sie die Deadline für strengere Grenzwerte, um die Differenz auszugleichen. Dieser Vorschlag tut das Gleiche für VW und bindet die Lösung an einen Übergang zu Null-Emissions-Fahrzeugen.

 

Wir bitten das CARB dringend, diesen Vorschlag zur Lösung des VW-Betrugsskandals zu erwägen.

Ion Yadigaroglu

Partner, Capricorn Investment Group

 

Dipender Saluja

Partner, Capricorn Investment Group

 

Ira Ehrenpreis

Partner, DBL Partners

 

Lyndon Rive

CEO, SolarCity

 

Ari Swiller

Renewable Resources Group

 

Jigar Shah

President, Generate Capital

 

Adam Wolfensohn

Partner, Encourage Capital

 

Steve Westly

Former California State Controller

 

Kevin Parker

CEO, Sustainable Insight Capital

 

Mindy Lubber

President, Ceres

 

Jesse Fink

Chairman, MissionPoint

 

Jeffrey Tannenbaum

Chairman, sPower

 

Laurence Levi

Partner, VO2 Partners

 

Nicholas Eisenberger

Partner, Pure Energy

 

Peter R. Stein

Managing Director, Lyme Timber

 

Elon Musk

CEO, Tesla and SpaceX

 

Carl Pope

Inside Straight Strategies

 

Hal Harvey

CEO, Energy Innovation

 

Michael Brune

Executive Director, Sierra Club

 

Lawrence Bender

Producer, An Inconvenient Truth

 

Jason Calacanis

Angel, Launch Fund

 

Jason Scott

Partner, Encourage Capital

 

Jules Kortenhorst

CEO, Rocky Mountain Institute

 

Anja Manuel

Partner, RiceHadleyGates

 

Tom Darden

Partner, Cherokee Fund

 

Matt Breidert

Senior Portfolio Manager, Ecofin

 

Rob Davenport

Managing Partner, Brightpath Capital

 

Rob Day

Partner, Black Coral Capital

 

Marc Stuart

CEO, Allotrope Partners

 

Bruce Kahn

PM, Sustainable Insight Capital

 

Jeff Skoll

CEO, Jeff Skoll Group

 

Chamath Palihapitiya

CEO, Social Capital

 

Antonio Gracias

CEO, Valor Equity Partners

 

Cole Frates

Renewable Resources Group

 

Reuben Munger

Partner, Vision Ridge

 

Gregory Manuel

Partner, MNL Partners

 

Martin Roscheisen

CEO, Diamond Foundry

 

Steven Dietz

Partner, Upfront Ventures

 

Larry Lunt

CEO, Armonia

 

Panos Ninios

Partner, True Green Capital

 

Suhail Rizvi

CEO, Rizvi Traverse

 

Stuart Davidson

Chairman, Sonen

 

Dan Fuller

CIO, Fuller Smith

 

Justin Kamine

Kamine Development

 

Raul Pomares

Managing Director, Sonen

____________________________________________________________________________

Quelle: An Open Letter to California Air Resources Board Chairman Mary Nichols

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

20.12.2015 11:49    |    Steam24

Unsinnig finde ich die Formulierung, VW solle in "emissionsfreie Fahrzeuge" investieren, denn es gibt keine emissionsfreien Fahrzeuge.

 

Auch nicht die Autos, die Tesla baut und deren Reichweite in der Praxis ca. halb so groß ist wie auf dem Papier.

 

Meiner Meinung nach handelt es sich nur um einen Versuch Musks, aus dem Dieselgate Kapital zu schlagen.


20.12.2015 12:03    |    Lichtviech

Wenn ich mir die Nachnamen der Unterzeichner so durchlese, beschleicht mich das Gefühl, dass sich hier irgendwer einfach so an "Volks"wagen rächen will… Ein Schelm, wer böses dabei denkt… frei nach dem Motto: VW - its German, its bad!


20.12.2015 12:23    |    _RGTech

Was hat denn das mit den Nachnamen zu tun?

 

Dass hier Amerikaner auf der Liste stehen, ist insofern logisch, da das komplette Papier für den US-Bereich entworfen wurde.

 

Deren Gewinn durch die Aktion besteht in zweierlei:

- Bekannt(er)werden, eigenes Image als frühzeitige Umweltschützer

- insgesamt mehr Forschung in wirklich grünere Technologien (klar sind die E-Autos derzeit nicht das Gelbe vom Ei, aber wie weit entwickelt ist das im Gegensatz zum fast nicht mehr optimierbaren Verbrenner? Und wenn die Emissionen zentral ausgestoßen werden, können sie bei den Kraftwerksbetreibern auch exakter überwacht und effektiver gefiltert werden... was derzeit, weil Lobby und billiger, halt auf den Steuerzahler abgewälzt wird) und eventuell auch die Möglichkeit, daran teilzuhaben, ob durch Wissensaustausch, Lizenzabtretungsgebühren, oder gegenseitige Nutzung der Kapazitäten bzw. Schnellladestationen

 

Ganz ehrlich, da würde ich als Musk & co. auch unterschreiben ;)


20.12.2015 12:36    |    Steam24

Wenn die Dieselfahrzeuge mit der Betrugssoftware weiter lustig durch die Lande fahren, wird der Rechtsbruch VW's dadurch quasi legitimiert.

 

Es gibt nur einen vernünftigen Weg:

 

  • VW bessert die zu Recht beanstandeten Fahrzeuge so nach, dass diese die gesetzlichen Vorschriften erfüllen.
  • VW nimmt unabhängig davon eine nachhaltige Neuaufstellung in Sachen Umwelttechnik vor.

 

VW erwiese sich einen schlechten Dienst, wenn die Fahrzeuge mit Schummeldiesel weiter herumfahren würden, denn dann käme dieses Thema nie vom Tisch und das wäre für das Unternehmen ganz schlechte PR.

 

Die Lösung darf kein "entweder oder" sein, sondern ein "sowohl als auch".


20.12.2015 12:48    |    Rigattoni

Elon Musk kann man mögen oder nicht.

Das was er hier angeschoben hat zeigt, dass er weiter denkt, als viele Andere.

 

Wenn VW dazu verdonnert wird, die Umbaukosten und Ausgleichszahlungen dazu zu verwenden die E-Fahrzeugtechnik weiter zu entwickeln, dann ist das für mich der bessere Ansatz.

 

Wir reden hier von Milliardensummen, die der Entwicklung richtig gut tun würden.

 

Für mich Daumen hoch, ich würde das auch unterschreiben.


20.12.2015 13:33    |    Hyperbel

Sehr komisches Schauspiel.

Jede Menge Invenstmentfirmen unterschreiben ode Energietechnikanbieter - klar, die wollen alle was verkaufen - unter dem Deckmäntelchen des "Umweltschutzes".

Und gerade der Musk (mal abgesehen davon, dass ich ihn nicht mag) redet von "emissionsfreien" Autos. Die gibt es nicht (Herstellung, Betrieb, Verschrottung)!

Und dann als CEO von SpaceX ... als ob Weltraumflüge emissionsfrei wären oder keine Energie benötigten.

 

Dabei gibt es in den USA nicht einmal einheitliche Abgasregelungen über die Bundesstaaten hinweg (wenn es denn überhaupt Vorschriften gibt). Und die Benziner sind auch nicht "sauber" ...


20.12.2015 18:42    |    _RGTech

Der meint mit emissionsfrei halt "lokal emissionsfrei" - eine Formalie. Beim Rest drumrum sind die Verbrenner auch nicht viel sauberer, der Unterschied liegt ja "nur" bei Akku- und Antriebstechnik. Der Rest vom Fahrzeug belastet die Umwelt beidermaßen, ebenso wie Herstellung und Transport der jeweiligen Energie.

 

Die Benziner sind in Sachen NOx übrigens ein geringeres Problem als unsre europäischen Sparwunder-Turbodirekteinspritzer. In Sachen CO² sieht das klar anders aus... aber das wiederum ist die europäische Priorität. Wir lassen dafür die Diesel ungeschorener. Ungerecht ist beides, halt mal so mal so.

 

Zitat:

Die Lösung darf kein "entweder oder" sein, sondern ein "sowohl als auch".

Da ist was dran. Dass die Strafzahlungen in F&E gesteckt werden sollen und so die Diesel beerbt werden können, wäre für VW ja ein massiver Vorteil. Denn so fließt das Geld nicht einfach ab, sondern wird investiert. Dann könnte man die vergleichsweise geringeren Kosten dennoch in Nachbesserung stecken, wie auch immer die in den U. S. of A. aussehen soll (wir kennen bisher ja nur die deutschen Maßnahmen, die das KBA abgewinkt hat!!!).

 

Dass die Eigner der Fahrzeuge wenig Lust haben, sich irgendwelche Nachteile einzuhandeln, ist aber realistisch. Und statt denen hinterherzurennen, die sich drücken, wäre der Aufwand anderswo sinnvoller angelegt. Eine pragmatische Denkweise.

Dass man bei der Vorgehensweise aber gegen die eigenen Prinzipien verstoßen und den Betrug durchwinken würde, ist auch blöd... und vermutlich wird der Teil des Briefs ohnehin gekonnt ignoriert werden.


20.12.2015 20:01    |    Creeper45

Als ob VW jetzt mit Schmackes auf E-Autos umsatteln würde,nur weil Musk das so will, die lassen lieber die USA links liegen und verticken ihre Diesel woanders. Für ne Weile. Letzten Endes hoffen sie auf die Vergeßlichkeit der Kundschaft. Hierzulande haben sie es viel leichter. Wir sind Gewohnheitstiere und Überzeugungstäter


20.12.2015 20:11    |    etox

Ich wäre dafür, dass jeder Autohersteller weltweit dazu verdonnert wird, für jede Neuzulassung eines Fahrzeugs einen Ausgleichsbetrag an die Betreiber des öffnetlichen Nah- und Fernverkehrs zu leisten. Das ganze in Höhe der Emmissionen seines Fahrzeugs, nicht der lokalen, sondern der Gesamtemissionen vom ersten CAD-Strich, bis zum Recycling. Gerne dürfen Sie diese Kosten auch zu 100% an die Fahrzeugkäufer weiter geben.

 

Wenn ich in Stuttgart ein Nahverkehrsnetz hätte, das zumindest über den Gesamtlebenszyklus meines Autos (Kauf, Betrieb, Versichern, Steuern, Tanken) pro Monat nicht teurer ist als ein Polo TDI, bräuchte ich kein Auto. NIEMAND braucht individualmobilität, auch keine elektrische, die über ein Pedelec hinaus geht. Das gilt für fast alle besiedelten Teile der Erde. Da helfen auch keine Asozialen Prunkkisten a la Tesla, die mit Steuergeldern entwickelt und mit der EEG-Zulange des Mindeslohnverdieners betankt werden.

 

Niemand braucht Batterien und Leistungselektronik für deren Förderung Tausende Menschen den Tod finden. Diesel Fahren tötet Menschen. Für Elektroautos sind schon Menschen gestorben, bevor die Kiste einen Milimeter gerollt ist. Lithium, Tantal, Neodym wird weder in Kalifornieren, noch im Ruhrgebiet gefördert.

 

Die Überzeichnung der Argumente ist gewollt.


21.12.2015 09:09    |    Steam24

Zitat:

Der meint mit emissionsfrei halt "lokal emissionsfrei" - eine Formalie.

Nein. Er wählt die Formulierung, die ihn besser dastehen lässt und das ist bestimmt kein Zufall. Er will sich einfach als Saubermann hinstellen und ein paar VW-Kunden abfischen, ohne das so direkt zu sagen. Denn das wäre ja dann politisch unkorrekt.

 

Also Heiligenschein für Tesla und schön verschweigen, dass die keine praxistaugliche Reichweite haben und deshalb zur Befriedigung der Mobilitätsbedürfnisse der meisten Autofahrer ungeeignet sind.

 

Ein billiger Versuch, sich selbst ins Gespräch zu bringen und ich glaube nicht, dass Musk auch nur ansatzweise glaubt, dass sein Vorschlag umgesetzt wird.


21.12.2015 09:47    |    Superdino

Emissionsfreie Fahrzeuge, haha! Und zum Laden eines Fahrzeugs wird ein kleines Kraftwerk benötigt.


21.12.2015 10:56    |    Byanic

20.12.2015 20:11 | etox

 

Zitat:

NIEMAND braucht individualmobilität, auch keine elektrische, die über ein Pedelec hinaus geht. Das gilt für fast alle besiedelten Teile der Erde.

Ulkig dieser etox :cool:

Ich brauche es nicht, niemand hat es zu brauchen.


21.12.2015 11:15    |    Corsadiesel

Mister Musk soll erst mal zusehen, dass seine Autos umwelttechnisch gebaut werden, bevor er sich mit VW anlegt. Ich möchte nicht wissen, wie seine verbauten Akkus hergestellt werden und später entsorgt werden.

 

Wenn Jemand in Zukunft die Strompreise versauen wird, dann er. Vermutlich hält er auch Aktien von Kernkraftwerkbetreibern, die nicht nach unten gehen sollen.

 

Frage mich ohnehin, wie lange er noch mit Minus produzieren kann.

 

Man sollte auch mal überprüfen, wie er zu seinen Vermögen gekommen ist und ob das mit rechten Dingen erworben wurde.


21.12.2015 11:15    |    V70_D5

Ich staune nur über die Wortmeldungen hier. Elon Musks Initiative ist beispielhaft. Warum soll VW unnötig hohe Strafgelder für nichts zahlen, statt das Geld in die Entwicklung zu stecken, er hat recht, und alle haben was davon. VW, die Kunden, der Amerikanische Staat, auch der Deutsche, und die Umwelt.

Er hat auch recht, dass der Verbrennungsmotor unter diesen Vorgaben obsolet ist. Dass die Vorgaben teilweise ein Blödsinn sind, mag stimmen, aber es entspricht dem mainstream, ob der gut und sinnvoll ist, mag dahingestellt sein. Aber unter diesen Rahmenbedingungen ist die Elektromobilität die einzige Möglichkeit.

Zum Vorwurf Tesla baut keine praxisgerechten Autos, kann ich nur lachen.


21.12.2015 11:29    |    Stefan_Raba

Jetzt lasst dem Mann doch den Spass - alle haben gesagt "E-Auto mit Reichweite und alltagstauglich - nö dat wird nix". Nur der Musk hat das Memo nicht bekommen und so ein Dingens einfach gebaut .

Da darf er jetzt auch mal nen dummen Spruch ablassen, das hat er sich verdient. :D

 

Bei VW wird sich so schnell nix ändern. Die haben einen gewaltigen Stall an Personal, das sich hervorragend in jedem Detail mit Verbrennern auskennt und gewerkschaftlich ausgezeichnet organisiert ist.

Dazu Fertigunganlagen für Blechkarosserien und Motoren, die noch Jahrzehnte laufen sollen/müssen/dürfen.

Da ändert sich so schnell nix wesentliches...ist die Frage ob das jetzt gut oder schlecht ist.


21.12.2015 11:32    |    Lewellyn

Da hat er ja recht, der Herr Musk.

 

In Deutschland sind wir noch nicht so weit. Hier muss jeder zu jeder Tages- und Nachtzeit sofort 1000km Nonstop 200 fahren können, sonst taugt das Auto nix. Was den Amis ihre Waffen, ist den Deutschen ihr Turbodiesel.


21.12.2015 11:59    |    HaroldF

Emissionsfreie Fahrzeuge gibt es nicht. Das fängt schon an bei der Stahlgewinnung für den Fahrzeugbau. Und denken wir mal weiter bis zu den seltenen Erden, die man als Grundstoff für die Batterien und die umfangreiche Elektronik braucht pro Fahrzeug. Wunschdenken. Der beste Umweltschutz ist immer noch, vorhandene, gebrauchsfertige Resourcen auf den technisch machbaren Stand zu bringen und weiter zu benutzen. Alles Andere ist Kokolores. Sorry. Außerdem denke ich, dass solche Fahrzeuge nicht erst noch entwickelt werden müssen. Die hat jeder Hersteller im Regal. Warum es immer noch zu wenig, nicht die Luft verpestende Fahrzeuge auf unseren Straßen gibt weiß nur Gott allein und warum die Preise für E- bzw. sparsame Hybridfahrzeuge so hoch sind. Die Technk ist serienreif. Toyota hat es vorgemacht. Zur Zeit liegt es nur am Verbraucher, was er auszugeben bereit ist, um sich ein umweltfreundliches Fahrzeug zuzulegen. Und Dieselfahrzeuge scheiden da zuerst aus. Mit der entscheidenden Abgasreinigungstechnik bzw. Motormanagement werden die Fahrzeuge teurer als ein moderner Hybrid, da liegt das Problem begraben - und warum VW die Kunden betrogen hat.


21.12.2015 12:08    |    Steam24

Zitat:

Zum Vorwurf Tesla baut keine praxisgerechten Autos, kann ich nur lachen.

Reichweite in der Praxis ca. 250 km bei sehr verhaltener Fahrweise - das ist nicht praxisgerecht.

 

Und dass Tesla 500 km angibt, ist Schummelei. :mad:


21.12.2015 12:32    |    Lewellyn

Die Teslafahrer hier bei MT lügen also alle?


21.12.2015 12:48    |    HyundaiGetz

Ein Tesla scheitert die "Praxistauglichkeit" bei vielen sicherlich schon an den recht hohen Preisen.

 

Bevor nun weiterhin alle auf VW los gehen wäre es besser mal rauszufinden, welche Hersteller bei den Werten ebenfalls geschummelt haben - das betrifft vermutlich fast jeden.


21.12.2015 12:50    |    Raliwutsch

Ihr glaubt doch nicht, das VW in den USA viel zu zahlen hat. Das hat auch Konsequenzen für die dort ansässigen Fabriken. "Wenn wir eine Strafe zahlen sollen, machen wir die Fabriken dicht."-> Zack, 500t (oder wieviele Mitarbeiter bei VW-USA auch in den Werken arbeiten) auf dem Freien Arbeitsmarkt.

 

Der Fußabdruck eines der "Ach-so Umweltfreundlichen" E-Mobile wird auch immer wieder vergessen. Der ist wesentlich größer!!!

 

 

Alles eine Farce, damit man den Wirtschaftsmotor ins wanken bringt... Wir lachen drüber ihr USAffen.


21.12.2015 13:02    |    Steam24

Test der ams mit Tesla Model S unter Realbedingungen: 258 km Reichweite bei plus 7 Grad Außentemperatur.

 

"Auf einer zertifizierten Teststrecke erreichte der Tesla aus dem Bestand des "Forum Tesla Fahrer und -Freunde" bei konstantem Tempo von 120 km/h, bei Regen und einer Außentemperatur von 13 Grad eine Reichweite von 258 Kilometern. Dieser Wert liegt deutlich unter den 364 Kilometern, die Tesla-Fahrer bei einer privat organisierten Reichweitenfahrt in Hilden bei Düsseldorf als Ergebnis gemeldet hatten. Allerdings fand dieser private Test auch bei besseren Wetterbedingungen und höheren Außentemperaturen statt."


21.12.2015 13:25    |    Steam24

Zitat:

Die Teslafahrer hier bei MT lügen also alle?

Keine Ahnung, um welche Aussagen geht es denn?

 

Die Abendzeitung München schreibt:

 

"Auf der Langstrecke sollte man solche Tempo-Exzesse aber tunlichst vermeiden. Denn dann schrumpft die nur bei sehr sanfter Fahrweise erreichbare Reichweite von rund 480 Kilometern dramatisch zusammen. Wer auf der Autobahn mit 120 bis 140 Sachen unterwegs ist, schafft gut 300 Kilometer am Stück."

 

"Gut 300 km"? Und wenn die Klimaanlage läuft? Oder wenn es draußen kalt ist? Wozu ist eigentlich die hohe Leistung gut, wenn ich doch nur Geschwindigkeiten fahren darf, die jeder Kleinwagen in Basisausstattung ohne jede Reichweitenangst aus dem Ärmel schüttelt?


21.12.2015 13:26    |    OttoWe

VW beschäftigt in den USA keine 500.000 Mitarbeiter, so viele hat Volkswagen weltweit! Es sind aktuell ca. 2.000 direkt beschäftigte, dazu kommen Arbeitsplätze bei Zulieferern.

 

Unsinn an dem Vorschlag ist, zu glauben, dass es der Umwelt helfen würde, Millionen von PKW mit großen, umweltschädlichen Spezialakkus auszurüsten, die in der Herstellung schon viel teure und energieaufwendig herzustellende Materialien verbrauchen. Hier von Null-Emissions-Vehicles zu sprechen, ist doch gerade zu ein Hohn!


21.12.2015 13:42    |    Steam24

Zitat:

Unsinn an dem Vorschlag ist, zu glauben, dass es der Umwelt helfen würde, Millionen von PKW mit großen, umweltschädlichen Spezialakkus auszurüsten, ...

Jeder, der sich halbwegs mit den Entwicklungszeiten von Automobilen auskennt weiß, dass es sicher an die 5 Jahre braucht, bis ein neues Modell in die Verkaufsräume gehen kann. Bestes Beispiel ist der geplante Elektro-Phaeton, der für 2020 avisiert ist (und da steht er vielleicht mal irgendwo auf einer Messe rum).

 

Die Umsetzung der Musk-Vorschläge liefe also darauf hinaus, dass sich auf den US-Straßen hinsichtlich der Betrugsdiesel erst mal fünf Jahre lang gar nichts täte. Schon von daher ist völlig klar, dass Musk da nur eine PR-Ente in die Welt gesetzt hat.

 

Davon abgesehen kennt er genau die Kosten für seine Produkte und weiß um die Preisunterschiede zu einem Jetta oder Passat. Da liegen Welten dazwischen und schon dieses Argument führt seine Vorschläge ad absurdum. Mag sein, dass die Elektrotechnik in den kommenden Jahren günstiger wird, aber VW braucht jetzt Lösungen für seine Betrugsdiesel und nicht in ein paar Jahren. Und so belegt gerade der Faktor Zeit, dass Musk seine Vorschläge nicht zu Ende gedacht hat.

 

Ärger hat er ja genug. Seine Firma befindet sich in den roten Zahlen und die Leistungsangaben mussten nach unten korrigiert werden. Waren wir nicht gerade beim Schummeln? ;)


21.12.2015 13:53    |    OttoWe

VW hat ja an sich genügend Elektro-Modelle am Start, e-Up!, e-Golf, Golf GTE, Jetta GTE, Passat GTE, dank MQB-Plattform dürfte da in kurzer Zeit auch e-Tiguan, e-Touran folgen. Das dürfte nicht das Problem sein. Die Frage ist nur, ob die Umwelt etwas davon hätte. Ich bin da sehr skeptisch.


21.12.2015 14:55    |    Dietmar F.

Das schreibt ernsthaft jemand, dessen günstigstes Auto "schön gerechnet" immer noch über 75000 Euro kostet? Freue mich jetzt schon auf einen E-Polo für 45000 €.

Der geht doch weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln


21.12.2015 15:01    |    OttoWe

Ein e-Golf kostet ja "nur" 34.900€, ein e-Up! kostet 26.900€. Wieso soll da ein e-Polo 45.000€ kosten? Der dürfte dann eher auf 31.000€ kommen.


21.12.2015 17:52    |    stef 320i

Zitat:

Wir lachen drüber ihr USAffen.

@Raliwutsch Gibts heut wieder Internet in der Anstalt?

 

Ach ja: Total geiler Wortwitz, Hammer. Ist Dir das ganz allein eingefallen?


21.12.2015 18:00    |    John-Mac-Dee

Zitat:

Unsinnig finde ich die Formulierung, VW solle in "emissionsfreie Fahrzeuge" investieren, denn es gibt keine emissionsfreien Fahrzeuge.

Gibt es, aber wer will sowas fahren? Siehe Bild :D

 

Typisches Musk Geschwafel ohne jeden sinn.


Bild

21.12.2015 18:03    |    Gurkengraeber

Grundsätzlich hat er Recht. Die Fahnenstange ist zwar noch nicht ganz erreicht, aber wenn wir die Leistung wollen, dann werden wir nicht mehr viel machen können. Und auf Leistung UND Reichweite will ich nicht verzichten. Also bleibt mir nur der Diesel bis die Stromer mit 250PS mindestens 700km schaffen (oder wenigstens 500) und binnen 5 Minuten aufzuladen (oder die Akkus ausgetauscht) sind.

 

Weder ist für mich eine Einbuße bei der Reichweite, noch eine Verlängerung der Tank(Auflade) Zeiten akzeptabel. Und selbst wenn es mich doppelt so viel Steuern kosten würde, bliebe ich beim Diesel. Die paar Jährchen, die ich wegen der ganzen Umweltschäden weniger lebe, bringen meine CO2 Bilanz wieder auf Null.


21.12.2015 18:05    |    dogomeicar

Elon Musk traut dem VW-Konzern eine ganze Menge innovativer Energie und Ausführungskraft zu ......man sollte ihn einstellen....solche leute können den Konzern nach vorne katapultieren......!


21.12.2015 18:33    |    towe96

Der war ja eigentlich mal ganz sympathisch.

 

Jetzt scheint er nur ein weiterer überheblicher Umweltfuzzi zu sein...


21.12.2015 20:02    |    Dieselwiesel5

Zitat:

Darüber hinaus sind Lösungen, die zu größeren Netto-CO2-Emissionen (einem regulierten Schadstoff) führen

CO2 ist kein "Schadstoff", man fällt ja auch nicht um, wenn der Gesprächspartner ausatmet.

Reguliert ist der Stoff aber schon:rolleyes:


21.12.2015 20:15    |    Corsadiesel

Natürlich belügen die Tesla Fans hier bei MT die Mitleser.

 

Wenn Tesla so ein PKW wäre, wie die Fans ihn darstellen, dann würden ihn ja alle kaufen.

 

So ist es aber nicht.

 

Wenn wir jetzt 20° Minus hätten, würde er bei einer vollen Batterie nicht mal 200km fahren.

 

Schöne neue Teslawelt


21.12.2015 20:32    |    Speedy1st

"Der Teslafahrer lügt", "Die Hersteller sollen den ÖPNV subventionieren", "der böse Amerikaner haut immer auf die Deutschen",

 

der Deutsche in seinem Metier, zum fremdschämen.

 

 

 

Und natürlich hat VW nachzubessern.


21.12.2015 22:37    |    onkelrocco

Wenn die Autos dann mit Strom aus den AKW fahren ist es wahrscheinlich für den Amerikaner umweltfreundlicher...


22.12.2015 08:03    |    Vulkanistor

Ganz recht hat Musk nicht. Die strengen Emissionswerte können vielleicht nicht von VW erreicht werden, zumindest einige andere Hersteller können es. Wider Erwarten scheint es wohl doch so zu sein, dass die bis jetzt überprüften Hersteller diese Werte tatsächlich einhalten. Bis auf VW konnte noch keinem anderen Hersteller Mogelei nachgewiesen werden, obwohl alle damit gerechnet haben, dass "die sowieso alle schummeln".

 

Allerdings hat er recht mit dem Punkt, dass Dieseltechnologie mittlerweile sehr kompliziert und damit teuer wird. Für das Geld kann man tatsächlich E-Autos entwickeln und bauen.

 

Und bei den Angaben zum Verbrauch/Reichweite bescheissen alle, egal ob Verbrenner-, Hybrid- oder Elektroantrieb.


22.12.2015 08:44    |    Steam24

Zitat:

Und bei den Angaben zum Verbrauch/Reichweite bescheissen alle, egal ob Verbrenner-, Hybrid- oder Elektroantrieb.

Nur sind die absoluten Reichweiten bei reinen Elektrofahrzeugen in der Praxis noch sehr gering, deshalb auch die eingeschränkte Verwendbarkeit.


Deine Antwort auf "Elon Musk zum Dieselgate: VW soll nicht nachbessern, sondern emmisionsfreie Autos entwickeln!"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 05.09.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Twitter Beiträge

Blogautor(en)

Yoshi007 Yoshi007

VW

 

Blogleser (324)

Besucher

  • anonym
  • Lonniko
  • ComfortlineVariant
  • Chocolisto
  • hoffi1300
  • Lolliepop35
  • remarque4711
  • synergymoon
  • mario87
  • Rhodan76

Blog Ticker