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07.10.2010 18:06    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.261)    |   Stichworte: MOTOR-TALK, StVO, Umfrage, Winter, Winterreifen, Winterreifenpflicht

Was hältst Du von einer generellen Winterreifenpflicht?

Winterreifenpflicht - ja oder nein?Winterreifenpflicht - ja oder nein?Bundesverkehrsminister Ramsauer will noch vor Einbruch des Winters eine Winterreifenpflicht einführen. In der StVO soll dazu beschrieben werden, was Winterstraßenverhältnisse sind und wie Winterreifen definiert werden. So könne als Definition für „Winterstraßenverhältnisse“ gelten, ob Schnee oder Matsch, bzw. eine Schnee- oder Eisdecke auf den Straßen vorhanden ist. Zu „Winterreifen“ könne man solche Reifen zählen, die mit bestimmten Symbolen – eine Schneeflocke beispielsweise oder die Kennzeichnung „M+S“ für Matsch und Schnee – versehen sind. Doch ist das technische Definition genug? Verursacht ist das plötzliche Handeln des Verkehrsministers durch einen Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg im Sommer, wonach die bisherige Vorschrift zu Winterbereifung in der StVO zu ungenau - also nicht verfassungskonform - ist. Nun gibt es genügend Argumente für und auch gegen die Winterreifenpflicht. Grundsätzlich muss ein Maximum an Sicherheit auf winterlichen Straßen gewährleistet werden. Ist dazu eine generelle Winterreifenpflicht erforderlich? Was meinst Du?


17.10.2010 11:04    |    cobra-cobra

Hallo,

ich finde die Winterreifen Pflicht auch in Ordnung aber nur bei Schnee und Eis. Ich fahre noch als Hobby einen Porsche 911 Bauj. 1988 und drehe selbstverständlich im Winter bei trockenen und eisfreien Strassen gern mal eine Runde. Es kann mir auch nicht passieren, plötzlich in Schneefall zu geraten, bei so einer Wetterlage würde ich mit dem guten Stück nicht losfahren.

 

Axel


17.10.2010 11:07    |    Klaus125

Ich habe weiter vorne geschrieben: Witterungsbedingt. Damit meinte ich, dass Leute, die es sich leisten können, das Auto mal stehen zu lassen, und die nicht mit dem Wagen zu Arbeit fahren, keine weiten Strecken fahren, auch keine Winterreifen benötigen.

 

Ich sehe aber auch kein Problem darin, wenn man sein Auto auf dem Firmenparkplatz ein paar Tage stehen lässt und mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt.

 

Wenn diese Möglichkeit nicht besteht gehört er nicht in diese Gruppe und sollte Winterreifen fahren.

 

Diese ominöse 7° Grenze... Häufig haben wir auch im Winter höhere Temperaturen. Und bis jetzt fehlen mir Vergleiche, die einen deutlichen Unterschied herausgearbeitet haben.

 

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wir haben auf allen Fahrzeugen bereits Winterreifen montiert. Da wir auf unsere Fahrzeuge zu jeder Zeit angewiesen sind


17.10.2010 11:15    |    Indi44

Jeder redet von "angebracht" und hat etliche Beispiele für Schwachmaten, die mit Slicks den Verkehr in den Bergen behindert. Ich halte dieses Gesetz für eine weitere Bevormundung, die der Staat erzwingen will um den Absatz /Konsum zu erzwingen. Wenn ich Winterreifen mit 4 mm Profiltiefe erzwinge, weil ich davon ausgehe, dass der Autofahrer in unserem Land ein unmündiger Blödi ist, dann muss ich auch den über 65 Jährigen den Führerschein abnehmen, weil es sicher ein paar gestörte Rentner gibt, die trotz aller Vernunft mit einem Reaktionsvermögen von Schaftabletten und der Sicht einer Stubenfliege unseren Straßenverkehr gefährden. Ich denke den Staat interessiert das einen feuchten Kehricht, ob wir sicher unterwegs sind solange der Absatz stimmt. Bei fahruntüchtigen Rentnern läßt sich derzeit kein Geld verdienen!


17.10.2010 11:19    |    Tim61

In Skandinavien hast du eine festgefahrene Schneedecke unter Neuschnee.Also Fahren auf Eis. Da brauchst du Spikes. Die lass ich mir für 50EUR in Oslo schiessen. Die Reifen lager ich zur Not auch dort ein, wenn ich öfters da bin.

 

Indi mit deinem Abzockerwahn würde ich zum Arzt gehen. Es würde keiner was dran verdienen, wenn der Staat das Autofahren bei schlecht Wetter verbieten würde.


17.10.2010 11:22    |    BirgitconCabrio

Über die Sache zu diskutieren ist müßig.

Frag einen Schornsteinfeger, was er von dem jährlichen Brennercheck hält oder einen Automatenaufsteller, was er vom Glückspiel hält. Und dann frag die Betroffenen.

 

Fakt ist, dass alles was Geld in die Kassen des Staates oder der Industrie spült letztendlich beschlossen wird, da kann das Wahlvieh sich auf den Kopf stellen und mit dem Hintern Fliegen fangen.

Und sei es bei der Winterreifenpflicht nur das erhöhte Aufkommen von Bußgeldern.

Wetten, dass es nicht mehr lange dauert, bis das Durchführen jährlicher Kfz-Inspektionen gesetzlich geregelt wird. Argumente gäbe es von der Automobilindustrie und den Strassenverkehrsbehörden sicherlich genügend.

Die Diskussion wäre dann eine ähnliche.

Gruß

Birgit


17.10.2010 11:25    |    pitypoint

nordlicht,

Zitat:

WAS IST EIN WINTERREIFEN ?

da stimme ich absolut überein, nur die Schneeflocke draufdrucken reicht nicht.

 

Wenn ich mir die Profile der 'pseudo- Winterreifen' anschaue,

 

http://www.reifen-server.de/bilder1/minerva_s210.jpg

http://www.deldo.com/.../roadstone_winguard.jpg

 

sind diese nur für die Großstadt ausgelegt, wo noch zwei Eineuro Jobber vor dem Fahrzeug die Straße fegen !

 

Und es wird sogar damit Geworben

Zitat:

WR G2 Sport Utility – neuer umweltfreundlicher Stadtgeländewagenreifen für den anspruchsvollen, sicheren Wintereinsatz bei jeder Witterung

http://www.presseanzeiger.de/pa_bilder/259484-2_org.jpg

 

Warum sind die Straße in den letzten Jahren denn immer mehr zu Eisbahn verkommen, sobald eine Schneeflocke droht vom Himmel zu fallen ?

 

Die Definition Winterreifen sollte heißen:

Ein Profil, wo der kleine Finger in die Rillen passt, damit die (evt.) geschlossene Schneedecke nicht glatt gebügelt wird, sondern griffig bleibt. Das gleiche gilt für Schneematsch. Dann brauchen wir auch keine Ketten - aber das ist von unserer politischen Artenschutzgesellschaft ja nicht gewollt.

 

Peter


17.10.2010 11:27    |    Tim61

Also ich bin gegen Winterreifen. Denn der Staat verdient mehr an den Strafen die durch Unfälle entstehen mit Fahrzeugen die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen. Ausserdemsteigen so die Krankenkassenkosten und die Anzahl Arbeitsplätze in der Ambulanz kann man erhöhen. Ausserdem findet eine natürliche Auslese der schlaftabletten Gruftis statt.

 

Ironie aus.

 

Ich wollte mal den Unsinn zusammenfassen.


17.10.2010 11:33    |    Tim61

Tja Peter,wieder nicht in Physik aufgepasst.

 

Wenn du die Auflagefläche verkleinerst vergrößerst du den Druck machst den Schnee und die Reifen zu Beton. Und was auf trockener Strasse passiert kennst du sicher bei Nutzung von dünnen Reifen. Was du sagst hat man vor 50Jahren in Sibirien geglaubt. Heute tun selbst die das nicht mehr.

 

Die Kompostion zwischen Auflage und Gummimischung und mechanischen Eigenschaften des Profil macht es.


17.10.2010 11:36    |    seniorcamper

In jedem Jahr werden vom ADAC und den Autozeitschriften Reifentests durchgeführt.

In jedem Jahr stellt sich heraus, dass Reifen mit M&S-Bezeichnung den Reifen mit **-Symbol unterlegen sind und M&S keine Bezeichnung ist, auf die man sich hier verlassen kann.

In jedem Jahr wird festgestellt, dass die Reifen von 50 - 80 € (meist Fernost) denjenigen mit 100 - 150 € unterlegen sind (bitte jetzt nicht an den Preisen feilschen, sollte nur ein Beispiel sein).

In jedem Jahr sind die Witterungsbedingungen anders, was soll da eine festgelegte Zeitspanne?

In jedem Jahr sind Verrückte mit unpassenden Schlappen unterwegs. Führerschein einziehen! Dann erledigt sich das von selbst.

In jedem Jahr fahre ich mit meinem Allradfahrzeug im Winter mit "richtigen Winterreifen" (meist den Testsieger, siehe oben).

In jedem Jahr fahre ich mit meinem Allradfahrzeug im Sommer mit "richtigen Sommerreifen" (meist den Testsieger, siehe oben).

In jedem Jahr war ich vielen Ignoranten überlegen, weil ich fahren konnte, wo diese Zeitgenossen standen.

In jedem Jahr stelle ich fest, wie gut die Investition in gute Reifen war.

In jedem Jahr fahre ich 2 unterschiedliche Bereifungen und fahre deshalb mit allen Reifen ja auch wesentlich länger, denn ein Reifen der gelagert ist verscheißt eben nicht.

In jedem Jahr stelle ich fest, dass unsere Vortänzer - früher Bonn, jetzt Berlin - alles anpacken, nichts davon verstehen, aber rundum nur Verwunderung und Ratlosigkeit hinterlassen. Warum sollte das jetzt anders sein?

Alle Jahre wieder kommt so ein Klops auf den Tisch! Erfolg: Meist nur Verschlimmbesserung! So wird´s auch hier enden!


17.10.2010 11:37    |    MoVent

Hallo,

 

meine Nachbarn belächeln mich jedes Jahr wenn ich Mitte Oktober WR montiere! mit dem Resultat, dass ich Sie letztes Jahr auch belächelt habe als diese gegen den Randstein gerutscht sind.

 

Oder anders gesagt: Wo ist das Problem echte Winterreifen zu montieren? Das ist meiner Meinung nach Faulheit oder unsinniger Sparsinn, der zudem noch unbegründet ist! Wer die Notwendigkeit von Winterreifen bereits bei Temperaturen unter 7° C ohne Schnee anzweifelt, muss definitiv mit Unfällen rechnen.

 

Zudem sollten sich alle Sommerreifenfahrer bewusst werden: Sie stellen eine Verkehrs-behinderung und -gefährdung im Winter dar!

 

Die Definition muss tatsächlich überprüfbarer und viel genauer gestaltet werden.

 

Gruß MoVent


17.10.2010 11:43    |    McBarby

Es wird Zeit, dass endlich die Pflicht eingeführt wird. Und wer bei Schnee und Matsch sein Auto nicht bewegt, braucht ja keine aufziehen.

Ich fahre im Jahr ca. 100 TKm und bekomme im Winter immer das kalte Grausen, wenn ich die unzähligen LKW sehe, die bei Schnee und Eis ohne Winterbereifung unterwegs sind und m.M. somit potentielle Mörder sind.

Die Mehrzahl der PKW-Fahrer, die bei diesen Wetterverhältnissen fahren (müssen), benutzt aus meiner Erfahrung bereits Winterreifen.


17.10.2010 11:47    |    knallblitz

Eine gesetzliche bevormundung halte ich für überzogen und daher überflüssig.

Wer aufgrund der Wetterverhältnisse mit falscher Bereifung einen Unfall verursacht sollte dementsprechend den Schaden tragen und auch ein extremes Bußgeld zahlen. Dazu gehören aber auch unangepasste Fahrweise, zu geringe Profiltiefe usw.

Desweitweren sollte Fahrer , die Aufgrund von falscher Bereifung ein Verkehrshindernis darstellen belangt werden z.B gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Behinderung, Nötigung etc und viele andere schöne Dinge. Wenn ich in den Weihnachtsferien (hier könnte an dem ein oder anderen Ort schon Winter sein) mit Sommerreifen vom Niederrhein in die Alpen fahre gehöre ich eh einer geistig nicht austrainierten Spezies an, die dann wahrscheinlich noch zu "Vera am Mittag" eingeladen werden.

Mein Fazit: Schulen statt reglementieren. Fahrsicherheitstraining für alle (Anreiz über Prämienreglung - Steuer oder Versicherung statt Gesetz).


17.10.2010 11:47    |    Tim61

SeniorCamper, meinst du nicht, dass es auch daran liegt, dass sich nicht alle es leisten können einen Allrad und nur das Bste vom Besten zu fahren? Es gibt tatsächlich Menschen die weniger Geld zur Verfügung haben als du. Und für die sind die in Berlin (nicht Bonn, danke Bandit), die im Übrigen vom Volk gewählt wurden, auch zuständig.


17.10.2010 11:47    |    ralf4x4

Zitat:

Die Strafen finde ich unangemessen hoch! Auch weit geringere (Geld)Strafen treffen die Fahrer schon empfindlich.

Das sieht man bei Verwarngeldern bei Geschwindigkeits- oder Parkverstößen in Deutschland!!! Die sind so niedrig, dass es keine Sau interessiert! Alle fahren und parken wie bekloppt! Die Strafen im Ausland sind überall sehr saftig, so dass dort die Verkehrsregeln eingehalten werden, sogar von den sonst so ignoranten Deutschen!

 

 

Zitat:

Bald wird uns das Denken auch noch abgenommen, wie den Bürgern im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR).

 

Man sieht, was davon übriggeblieben ist.

...arrogantes Wessi-Ar...loch!!!

 

Übrigens: In der DDR gab es keine Pflicht Winterreifen aufzuziehen! Aber es gab ein Tempolimit auf Autobahnen (100 km/h), welches ich heutzutage sehr beführworten würde, allerding auf 130 km/h!

Denn die meisten Unfälle passieren durch nicht angepasste Geschwindigkeit, was ich jeden Tag, vor allenm auf der Autobahn, feststellen muss. Da wird, egal ob Nebel, Regen oder Schneefall, mit über 200 km/h langeballert - "freie fahrt für freie Bürger"!!! So was gibt es nur noch in der Bundesrepublik, im Land der Bekloppten und Minderbemittelten!


17.10.2010 11:50    |    DerBandit_01

@Tim61, unsere Regierung ist schon seit einiger Zeit nicht mehr in Bonn :D

Zitat:

SeniorCamper, meinst du nicht, dass es auch daran liegt, dass sich nicht alle es leisten können einen Allrad und nur das Bste vom Besten zu fahren? Es gibt tatsächlich Menschen die weniger Geld zur Verfügung haben als du. Und für die sind die in Bonn, die im Übrigen vom Volk gewählt wurden, auch zuständig.


17.10.2010 11:52    |    knallblitz

Achtung Ironie:

Das Regelungen helfen, sieht man ständig, wenn z.B. ein Auto mit >50 kmh und eingeschalteter Nabelschlußleuchte unterwegs ist.


17.10.2010 11:54    |    HORCH A 8

Hallo, ihr da draußen.

 

Ich bin von Beruf Kraftfahrer und muß mich alle Jahre wieder mit Pkw Fahrern rumärgern, die mit Sommerreifen und dazu vielleicht noch in 235/245er Breite unterwegs sind. Und bevor hier über Lkw Fahrer geschimpft wird, möchte ich auch sagen, daß es auch in dieser Branche schwarze Schafe gibt. Das man eine generelle Winterreifenpflicht für schwachsinnig erklärt, halte ich doch für äußerst fragwürdig, da es im letzten Winter vor allem in den sogenannten schneearmen Regionen zu schweren Verkehrsunfällen gekommen ist. Der Raum Hamburg und das Rheinland waren zum Teil so mit Schnee zugeschüttet worden, daß wir hier in Bayern nur staunen konnten. Also, wer will sich hier hinstellen und sagen, das man im Rheinland oder Hamburg keine Winterreifen bräuchte !!

Es geht dabei auch nicht unbedingt um die Häufigkeit des Schneefalls, sondern darum das ein Winterreifen bei Temperaturen unter 7 Grad einfach besser funktioniert.

Denkt an eure Sicherheit und die der anderen, denn 300 - 400 € können Lebensretter sein.

 

Gruß, Horch A 8.


17.10.2010 12:00    |    A-Mueller

Ich versteh garnicht,. dass darauf so rumgeritten wird.

 

Ihr zieht doch auch zum Baden eine Badehose an, wieso wollt ihr dann nicht im Winter auch mit Winterreifen fahren?

 

Oder ... wieso heissen Sommerreifen wohl Sommerreifen ???

Weil sie für den Sommer sind.


17.10.2010 12:03    |    salihbey

Früher wurde Verstand und Vernunft von den Fahrern erwartet, aber heutzutage, nur noch alles reglementiert. Im Allgemeinen wurde von den Menschen immer Vernunft und Eigenverantwortung für alles erwartet.

 

Heutzutage: Regeln, Gesetze, Sperren, Erlasse.

 

Da wo es mindest Ermessensspielraum gab, muss man per Gesetz definieren.

die BRD ist nunmehr zu einer NoGo Area geworden.

 

Dadurch weil ich ab 1990 hier bin, konnte und kann ich die gravierende Änderungen und Gesetze und Zwänge und Du Sollst/musst, klarer erkennen als manch Eingeborener, der alles hinnimt, weil es von der Obrigkeit kommt.

Der Mensch der alles hinnimmt, sieht nur zu wo er noch mehr einsparen kann um sein Häusle behalten zu können. Wenn das auch nicht hinkommt, muss man mehr nebenher arbeiten gehen.

 

Man könnte nun meinen:

Nur die Obrigkeit hat sich soweit vom Volke entfernt und lebt dermaßen isoliert, dass sie keine Ahnung mehr haben, was das Volk sich wünscht und erwartet.

Aber der Lobbyst hat da den besseren Zugang zu den Politikern. Deren Wünsche werden auch eher erhört und umgesetzt. Sei es auf Bundesebene oder sei es über die EU Schiene.

 

Zu dem Thema Reifen:

Ich ziehe meine Winterreifen immer min mindestens 4mm Profilierte Reifen Mitte bis Ende Oktober auf, wenn ich Schnee sehe schon vor Ort bei mir vor der Türe, kostet mich keine 3/4Stunde, und da ich meine Reifen eingewuchtet einlagere entfällt Werkstatt Vorfahren.

 

>Deutschland erwache.

} Seit Stuttgart 21 und andere H4 Themen, erwacht das Volk doch noch


17.10.2010 12:03    |    farbenzwerg

es ist völliger Schwachsinn mit dieser Winterreifenpflicht,bisher war es ja auch schon immer so da hiess es den Wetterbedingungen angepasst mit endsprechender Bereifung zu fahren.

Also Sommer und Winter mit der Bereifung zu fahren die mann braucht für die Jahreszeit.


17.10.2010 12:07    |    AUDIA6WI

Auch ohne Schnee sind Winterreifen sinnvoll, da die Gummimischung auf die niedrigen Temperaturen angepasst ist. Die Aussagen, bei Schnee den Wagen stehen zu lassen sind absurd, denn die Wetterverhältnisse ändern sich im Laufe eines Tages.

 

Ein starrer Zeitraum ist die sinnvollste Regelung, damit ein Großteil der widrigen Wetterverhältnisse abgedeckt werden kann. Vor u. nach eines festgelegten Zeitraums kann man persönlich entscheiden wie lange man welche Bereifung fährt.

 

Und bitte auch bedenken, im Sommer kann die Fahrbahn auch mit Eis bedeckt sein wenn ein starker Hagelschauer die Fahrbahn mit Hagel überzieht.  


17.10.2010 12:15    |    WupperC2

Winterreifen machen bei winterlichen Strassenverhältnissen zweifelsfrei Sinn. Allerdings wüßte ich auch nicht wie man den Wechselzeitpunkt definieren sollte. Waren es letztens tagsüber noch deutlich über 15 Grad so sanken die Temperaturen in der Nacht schon auf 5 Grad. Gab es vor ein paar Jahren schon Ende September den ersten Schnee, so gab es auch schon Jahre mit 15 Grad im November. Vor allem sollte es keine generelle Pflicht geben, wer bei winterlichen Verhältnissen sein Fzg. stehen läßt, braucht auch keine Winterreifen. Wenn jemand in dem Genuß von mehreren Fahrzeugen ist und nur eines davon bei winterlichen Verhältnissen nutzt, braucht auch nur dieses mit WR ausrüsten. Vielleicht sollte man den Wechsel auf WR auch an das Fahrprofil festmachen. Wenn ich jetzt für drei Wochen, warum auch immer, nach Bayern reise, wäre es für mich ganz klar, daß ich vor der Fahrt WR montiere. Fahre ich nur jeden Tag zur Arbeit kann ich quasi von Tag zu Tag entscheiden. Und wenn man festlegt, wer unter Null Grad mit Sommerreifen erwischt wird zahlt, hat man denke ich genug Spielraum um selbst zu entscheiden, wann man auf Winterreifen wechseln sollte um evtl. Strafen zu entgehen. Die Strafe sollte ähnlich wie bei abgefahrenen Reifen festgesetzt werden. Evtl. sogar mit Witterungs bedingter Stilllegung.

Für mich persönlich wäre eine Einführung der WR Pflicht sogar sehr wünschenswert. Da es laut Aussage unserer Automotive für unsere Dienst-LKW (6-, 7- und 7.5-Tonner) keine zulässigen WR gibt. Vielleicht tut sich ja dann etwas auf dem Markt.

 

Gruß Jörg


17.10.2010 12:17    |    meyster

@A-Mueller:

 

doch kenne alle. Conti, Michelin, Goodyear.

 

Ganz egal wie teuer der Winter-Reifen ist, es kein Vergleich zum Sommerreifen solange die Straße trocken/nass ist und evtl. über 0°C ist. Zumal die SR mit 235/45R17 auch breiter und sportlicher sind als die Winterreifen, die in diesem Format ja extrem teuer sind.

 

Bislang war der Goodyear Ultra Grip Performance noch der WR, der sich am brauchbarsten bei trockener Straße fahren ließ. Leider gibt es den nicht mehr. Aber der war auf Schnee auch schon fast zu schwach. Die Contis dagegen sind super weich und fahren sich entsprechend schwammig. Auch käse, weil hier ja fast nie Schnee liegt (max. 5 - 10 Tage im Jahr) und man deswegen besser mit einem WR fährt, der auf trockener oder nasser Fahrbahn was taugt. Deswegen bin ich auch strikt gegen eine deutschlandweite zeitliche Lösung.

 

Jetzt habe ich 4 x Semperit Speed Grip bestellt (215/55R16). Mal schauen wie die taugen.

 

Grüße


17.10.2010 12:18    |    Ambutilon

Grundsätzlich: WINTERREIFENPFLICHT für ALLE und das sofort!

Es kann ja nicht sein, das immer der vernünftige Autofahrer, der jedes Jahr von Oktober  bis Ostern sein Fahrzeug auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und dann von unbedarften, gedankenlosen, Verkehrsteilnehmern ausgebremst, behindert, oder gar geschädigt wird.

 

Für ALLE bedeutet natürlich auch für die Durchreisenden, Touristen, oder Lieferverkehr.

 

Merkwürdigerweise klappt das ja mit Winterreifenplicht an anderen Orten.

Oder z. B Schneekettenpflicht siehe blaues Schild.

Komisch ist auch das jetzt plötzlich niemand weiß was ein Winterreifen ist! :confused:

Sommerreifen kennt jeder. ;)

 

Die Strafen für Nichteinhaltung einer Winterreifenpflicht sollte min. 5 Punkte und min. wie ein Satz neuer Winterreifen inkl. Felgen entsprechend des jeweiligen Fahrzeugs kosten.

Bei Wiederholungstat Sicherstellung des Fahrzeugs.

Bei Unfällen jeglicher Art muss immer derjenige die alleinige Schuld tragen der sich nicht an die Gesetze und Vorschriften hält.

Die Versicherer sollten jegliche Deckungen ihres Versicherungsnehmers ablehnen sobald er sich nicht an die Gesetze und vorschriften hält.

 

Sollte wiedermal einer dieser unverbesserlichen mein Fahrzeug schädigen, so werde ich sicher ab sofort andere Maßnahmen ergreifen.

Bei freundlicher Bergung eines Ausrutschers, durch uns Quattrofahrer, wird vorher geschaut ob der havarierte Winterbereifung verwendet hatte, ansonsten bleibt er einfach liegen.


17.10.2010 12:28    |    Moveplanet

Ich finde dieses Argument "Winterreifen dann, wenn Wetter und Fahrbahnverhältnisse es erfordern..." irgendwie witzig.

Warum?

 

Mal ehrlich, Leute - wer von euch ( der Sommerreifenfraktion) hat denn dann wirklich immer seine 4 Winterpneus im Kofferraum um im Zweifelsfall dann umstecken zu können?

 

Ich trau mich wetten - KEINER!

 

Aber andererseits vermute ich genauso, daß die, die hier unbelehrbar auf ihrem - Ich brauch bei mir ja keine WR weil eh kein Schnee fällt, ausserdem sindst zu teuer, zu laut und unkonfortabel - u.ä. Standpunkten beruhen, das genau die oder zumindest ein großer Teil dieser "Gemeinde" ihr Geld lieber in irgendwelche unnützen Tuningteile stecken (tief,breit,hart) und sich ihre ach so tolle Optik dann natürlich nicht mit irgendwelchen "Schamlspurwinterschlappen", die am besten noch auf Stahlfelgen aufgezogen sind, versauen wollen - Sch*** dabei auf die Sicherheit, sowohl die eigene wie auch die der anderen.


17.10.2010 12:30    |    meyster

@Ambutilon:

 

bis Ostern? Da sind hier schonmal gerne 20°C und der letzte Schnee liegt 2 Monate zurück. Was soll das dann? Dass ich mit WR bei 20°C bei einer scharfen Bremsung aus 160 kmh so um die 20Meter mehr Bremsweg habe (Restgeschwindigkeit = 50 kmh???) Siehe letzter Winterreifen-Test in der AMS (Bremsweg 100 - 0 kmh mit SR: 36m, mit WR 42m). Ja vielen dank!

 

Ich denke, dass das Risiko von WR bei hohen Temperaturen maßlos unterschätzt wird. Und bei hohen Temperaturen macht sich keiner Gedanken, über die erhöhte Gefahr, die von den Reifen ausgeht.

 

Eine angemesse Bereifung kann nur die einzige Lösung für das Problem sein!


17.10.2010 12:34    |    Mike Mechanik

Man muss nicht jeden Pup reglementieren und dem Menschen sämtliche Eigenverantwortlichkeit entziehen. Baut er einen Unfall, weil er trotz unangemessener Bereifung unterwegs war, hat er halt zu zahlen. Da wird sich dann gut überlegt, ob man nicht die richtigen Reifen aufzieht. Ein paar "Durchfaller" gibt es eh in jedem System auch dann, wenn es vorgeschrieben wird. Leben in der "Gummizelle" ist zwar sicher aber auch ziemlich öde.

 

Edit: Winterreifen im Sommer sind top, nutzen zwar etwas mehr ab dank der weicheren Gummimischung aber dafür "haften" die auf der Strasse wie eine "eins". Der Bremsweg wird deutlich verringert, ich fahre seit Jahren das ganze Jahr über Winterreifen und habe eben nur gute Erfahrungen damit gemacht.


17.10.2010 12:35    |    narona39

Zitat:

17.10.2010 11:01 | Don Jusi Don Jusi

 

Zitat:

 

Dabei beobachtete ich dass in ähnlichen Situationen Autofahrer auch mit Winterreifen mit bestem Profil hängen geblieben sind. Winterreifenmanie betrachte ich nur als Konjunktur Beschleuniger der Regierungen und der Wirtschaft.

 

Entschuldigung, aber das halte ich für Unsinn. In der Region Stuttgart kommst Du mit Deinen Sommerreifen keinen Buckel hoch, die mit Winterreifen schon. Also eher keine Winterreifenmanie sondern schlichtweg sinnvoll.

Vor einigen Jahren bin ich mit einem Mercedes C Klasse (Hinterradantrieb) mit guten Sommerreifen (Markenfabrikat) gutes Profil, im Ausland unterwegs gewesen. Da die Hauptroute wegen zuviel Schnee gesperrt war, ist der Verkehr über eine nicht geräumte und nicht gestreute aber befahrbare Paßstrasse (Sattel etwa 1000 Meter ) umgeleitet worden. Allerdings war das etwas nur für mutige. Ich fragte mich ob ich mutig war oder was. Ich musste zurück. Zur Sicherheit bin ich etwa 20 Km zum nächsten Ort gefahren um Schneeketten zu kaufen wenn ich stecken bleiben sollte. Die Strasse war von unten bis zum Sattel und wieder bis zum Tal mit reichlich Schnee gesegnet, ich kam durch ohne einmal stecken zu bleiben und ohne die Schneeketten anzurühren. Ich fuhr vorausschauend und gleichmässig. Gute Sommerreifen mit viel Profil und meine Fahrweise waren das Geheimnis.


17.10.2010 12:38    |    Dieselknarre

Bevor unser Verkehrsminister die Winterreifenpflicht einführt, sollte er zunächst einmal darüber nachdenken, wie der Winterreifen eindeutig gekennzeichnet sein soll, z.B. wäre die Schneeflocke mit dem Zusatz -WINTERREIFEN- ja ein Vorschlag. Alle anderen Kennzeichnungen auf dem Markt wie z.B. M+S und Ganzjahresreifen müssten auf dem Markt verschwinden.

Grundsätzlich fahre ich im Winter mit Winterreifen, auch ohne Gesetz.

Für die Unverbesserlichen wäre 3 Monate Führerscheinentzug eine Maßnahme, über die sie ja im Winter Zeit haben nachzudenken.

 

Wir brauchen nicht noch mehr Gesetzte; sondern Maßnahmen, die dem Verkehrsteilnehmer klarmachen, dass sein Verhalten nicht akzeptiert werden kann und ihn für z.B. 3 Monate einfach aus dem Verkehr ziehen. Solche Maßnahmen zeigen mehr Wirkung als Geldstrafen. Für ihn kommt auch der nächste Winter bestimmt, aber dann mit Winterreifen.


17.10.2010 12:39    |    guenther1949

Die Diskussion über Winterreifen ja oder nein erschent mir doch so überflüssig wie ein Kropf. Wer im Winter fährt hat geeignete Reifen zu verwenden und das sind dann eben Winterreifen. Auch im Hinblick auf §1 der STVO. Ich habe es schlichtweg satt durch Ignoranten jeden Winter auf verschneiten und glatten Straßen stehen zu müssen, ganz abgesehen von dem Verlust an Sicherheit.

Wer keine Winterreifen meint zu brauchen sollte dann bei winterlichen Verhälnissen auf die Nutzung seines KFZ verzichten. So einfach ist das.

Ein weiterer Tip: Wir fahren auf allen Fahrzeugen - auch Firma - generell und das auch im Sommer -Winterreifen. Spart das Umrüsten und der zusätzliche Verschleiß ist kaum meßbar. Hinzu kommt, dass ein Verlust an Sicherheit nicht feststellbar ist, der Komfort ist besser und die Reifen sind auch nie überlagert.

Wir haben für uns das Optimale aus dem Gesetz gemacht.

Herzliche Grüße


17.10.2010 12:43    |    DonC

Und jetzt ist die erste Pressemeldung raus!

 

Danke Herr Ramsauer, dass du auch mich hörst!

 

Künftig gilt ein Reifen mit Schneeflockensymbol als Winterreifen, soll ab November schon gelten.

 

Quelle:

 

Aktuelle Autozeitschriften wie z.B. Autobild


17.10.2010 12:44    |    KalleEva

Ich wohne im Ruhrgebiet und gegenüber früher fahre ich nicht mehr im Winter nach Bayern .

Ob mit oder ohne Winterreifen, im Winter, wenn mal viel Schnee liegt, bricht im Ruhrgebiet sowieso der Verkehr zusammen. Dann fährt auch kein öffentliches Verkehrsmittel. Das hat der letzte Winter gezeigt. Aber, wann ist so ein Winter, ich behaupte mal alle 10 Jahre. Ansonsten gibt es hier nach kurzer Zeit nur Schneematsch. Die durchschnittliche Wintertemperatur liegt bei +5 °C. Obwohl ich Winterreifen habe, fahre ich bei so einem Wetter nicht und lasse mein Fahrzeug in der Garage. Das sind vieleicht mal 2 Tage im Jahr. Das ärgerliche ist aber, das der hochgepriesene öffentliche Verkehr dann auch nicht oder nur sehr eingeschränkt fährt. Die Fahrzeuge haben nämlich nur Sommerreifen. Es gibt ein paar Strecken mit Höhenunterschieden, die fallen schon beim kleinsten Schneefall die Busse aus, die Straßenbahn ist der größte Verkehrskiller. Warum haben die Busse nicht Winterreifenpflicht, wie sieht es da nach einem Unfall aus oder, wenn ein Bus die gesammt Strecke blokiert. Ich habe mal vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen einen Versuch durchführen müssen. Ich konnte meine Winterreifen nicht montieren lassen und es lag der übliche Ruhrgebietsschnee. Als es mir besser ging bin ich innerhab einer Stunde bei den gleichen Wetterverhältnissen mit 7,5mmm Sommerreifen und mit 5,5 mm Winterreifen gefahren. ich habe dann in einer abgelegenen Einliegerstraße Bremsversuche gemacht. Das Ergebniss war, die Sommerreifen hatten einen erheblich kürzeren Bremsweg. Also eine generelle Winterreifenpflicht im Ruhrgebiet ist nicht erforderlich, wenn die gefahrenen Sommerreifen ausreichendes Profil haben und bei extremen Wetter diese Fahrzeuge nicht gefahren werden. Vorraussetzung ist natürlich ein funktionierender öffentliche Verkehr. Den es zur Zeit nicht gibt.


17.10.2010 12:44    |    Mike Mechanik

M+S sollte aber bleiben, das ist eine deutliche Winterreifenbezeichnung die schon seit jahrzehnten Bestand hat, damit kann jeder etwas anfangen. Wenn die nun plötzlich nicht mehr gültig wäre, darf dann jeder zum Reifenhändler latschen und neue Reifen kaufen, die niemand braucht aber dank fehlender Bezeichung der "Altreifen"trotz Eignung durch diese ersetzt werden müssen ? Welch eine Verschwendung und Verantwortungslosigkeit.

 

Wenn eine einheitliche Symbolregelung kommt, dann nur passend zu den Altbeständen, die auch tatsächlich wintertauglich sind aber nun wirklich nicht gleich unbrauchbar werden nur weil sich ein Symbol ändert.


17.10.2010 12:44    |    meyster

@guenther1949: super Sache :rolleyes: Siehe mein Beitrag weiter oben. Es gibt eklatante Sicherheitsnachteile, wenn Winterreifen im Sommer gefahren werden. So gesehen leben Sie ihre soeben aufgestellte Forderung leider selbst nicht. Geeignete Reifen sind Winterreifen bei 30°C nämlich ganz sicher nicht! Dann besser Ganzjahresreifen. Dafür gibt es diese Gattung schließlich.

 

@narona: ganz egal wie meisterlich Sie diesen Pass bezwungen haben. Aber mit Sommerreifen einen zugeschneiten Pass zu befahren, ist ziemlich riskant! Dass kann man gar nicht schön reden. AUch hier siehe aktuelle Reifentests: Bremsweg 50 - 0 kmh mit Sommerreifen doppelt so lang wie mit Winterreifen!


17.10.2010 12:46    |    schipplock

Zitat:

dass einige Sommerreifen mit neuen Profil bei Schnee und Eis besser sind als abgelutschte Winterreifen!

nein, nein und nein! :) Und noch mal: nein! :P

 

Ich wohne in einer Gegend, wo es die letzten Jahre vllt. 1 Tag geschneit hat und 2-3 Tage Schneematsch gab und ich hatte deswegen nie Winterreifen, weil ich es auch nicht weit zur Arbeit hatte und/oder gerade Urlaub hatte :). Jau, ich hatte bis letztes Jahr immer Urlaub, wenn es schneite :).

 

Aber letztes Jahr dann hatte ich im Sommer neue Sommerreifen aufgezogen und darauf geachtet, dass sie bei Regen sehr guten Grip haben, weils hier halt mehr regnet als nicht.

 

Dann kam der Schnee und ich war total am Ende. Ich kam zwar durch den Verkehr, aber 5km Fahrt waren soo extrem stressig und vor allem wurde jede rote Ampel zum Gluecksspiel. Anfahren genau das gleiche; meine Kupplung wirds mir irgendwann mal "danken", dass ich andauernd im 2. und 3. Gang angefahren bin :>.

 

Wenn bei gefuehlten 10km/h das ABS nicht mehr ausgehen will und der Vordermann immer naeher kommt, bekommt man doch leichte Schweissausbrueche :P. Und das bei sehr grossem Abstand...

 

Und jetzt erzaaehlst du, dass ein Sommerreifen besser sein soll als ein Winterreifen.

 

Also SO schlecht kann ein Winterreifen gar nicht sein, dass der Sommerreifen besser ist. Das ist also totaler Quatsch; ich habe es erlebt; ich spreche aus Erfahrungen. Zum Glueck habe ich niemandem geschadet und blockiert war durch mich an diesem Tag auch niemand :).

 

Ich habe am gleichen Tag noch Winterreifen bestellt. Der Unterschied war _enorm_. Auf Schnee gibts keine Diskussion ob Winterreifen oder nicht.

 

Ich moechte aber bitte selber entscheiden, wann ich die Dinger wieder anschraube :).


17.10.2010 12:49    |    meehster

Also: Auch wenn es bisher anders ausgesehen haben mag: Ich war und bin für eine Winterreifenpflicht, allerdings abhängig von den Bedingungen.

 

Allerdings muß deutlich vor einer Einführung eine Verpflichtung der Hersteller kommen, daß Winterreifen wintertauglich zu sein haben, sprich daß sie bei winterlichen Bedingungen gewisse Mindeststandards erfüllen müssen. Bisher ist es ja so,daß schlechte Winterreifen (Bestes Beispiel: China-Billigreifen mit M+S-Zeichen und Sommerprofil) unter allen Bedingungen schlechter sein können als ein durchschnittlicher Sommerreifen.

Eine Regelung wird frühestens die Produktion im Jahr 2011 beeinflussen können, wenn jetzt gehandelt wird.

 

Erst Jahre nachdem das geschehen ist, kann eine Benutzungspflicht bei winterlichen Bedingungen überhaupt vernünftig sein.

 

 

Und wichtig ist, eben sitouativ zu wechseln und nicht mit einem starren Termin. In den Bergen kann es durchaus im September schon sinnvoll sein, wintertaugliche Winterreifen zu benutzen, während meine wintertauglichen Winterreifen hier im Friesischen vernünftigerweise noch in der Garage liegen. Bei den aktuellen hiesigen Bedingungen sind die Sommerreifen klar im Vorteil.

 

Ich habe derzeit auch nur für eines der drei Autos Winterreifen, weil eines der drei als Liebhaberstück schon nicht aus der Garage kommt, wenn Regen droht (deswegen ist es dieses Jahr auch bisher nur drei Mal betankt worden) und mit den beiden Alltagsautos können wir uns notfalls so arrangieren, daß wir mit einem auskommen. Sobald sich abzeichnet, daß wir das nicht mehr können, bekommt der zweite auch Winterreifen.


17.10.2010 12:50    |    Mike Mechanik

Erfahrungsgemäss habe ich auch bei sehr hohen Aussentemperaturen nur beste Erfahrung mit Winterreifen auch im Sommer machen dürfen. Eine Verlängerung des Bremsweges wurde nicht festgestellt, eher eine Reduktion des selbigen.

Tests in einschlägigen Zeitschriften halte ich persönlich für nur wenig aussagekräftig, die eigene Erfahrung macht da durchaus mehr Sinn, so man über umfassende verfügt.

 

Edit: Und richtig, eine neue Reifenverpflichtung mit neuem Symbol kann nur nach angemessener Übergangszeit erfolgen, nicht, wie leider oft üblich, kurzsichtig möglichst sofort.


17.10.2010 12:50    |    Remixyz

Sie sollte sich auch an den verschiedenen Klimazonen in Deutschland orientieren.

 

Im Rheinland schneit es selten. Und wenn, bleibt der Schnee nicht liegen.

Natürlich muß berücksichtigt werden, daß ein Fahrer aus dem Rheinland in die Eifel fährt.

 

Dem kann man begegenen, dadurch , daß sichtbar am Fahrzeug eine Plakete angebracht wird, aus der hervorgeht, ob er Winrterreifen hat oder nicht. (ähnlich der Plaketten für Feinsstaub)


17.10.2010 12:50    |    KalleEva

Ich wohne im Ruhrgebiet und gegenüber früher fahre ich nicht mehr im Winter nach Bayern .

Ob mit oder ohne Winterreifen, im Winter, wenn mal viel Schnee liegt, bricht im Ruhrgebiet sowieso der Verkehr zusammen. Dann fährt auch kein öffentliches Verkehrsmittel. Das hat der letzte Winter gezeigt. Aber, wann ist so ein Winter, ich behaupte mal alle 10 Jahre. Ansonsten gibt es hier nach kurzer Zeit nur Schneematsch. Die durchschnittliche Wintertemperatur liegt bei +5 °C. Obwohl ich Winterreifen habe, fahre ich bei so einem Wetter nicht und lasse mein Fahrzeug in der Garage. Das sind vieleicht mal 2 Tage im Jahr. Das ärgerliche ist aber, das der hochgepriesene öffentliche Verkehr dann auch nicht oder nur sehr eingeschränkt fährt. Die Fahrzeuge haben nämlich nur Sommerreifen. Es gibt ein paar Strecken mit Höhenunterschieden, die fallen schon beim kleinsten Schneefall die Busse aus, die Straßenbahn ist der größte Verkehrskiller. Warum haben die Busse nicht Winterreifenpflicht, wie sieht es da nach einem Unfall aus oder, wenn ein Bus die gesammt Strecke blokiert. Ich habe mal vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen einen Versuch durchführen müssen. Ich konnte meine Winterreifen nicht montieren lassen und es lag der übliche Ruhrgebietsschnee. Als es mir besser ging bin ich innerhab einer Stunde bei den gleichen Wetterverhältnissen mit 7,5mmm Sommerreifen und mit 5,5 mm Winterreifen gefahren. ich habe dann in einer abgelegenen Einliegerstraße Bremsversuche gemacht. Das Ergebniss war, die Sommerreifen hatten einen erheblich kürzeren Bremsweg. Also eine generelle Winterreifenpflicht im Ruhrgebiet ist nicht erforderlich, wenn die gefahrenen Sommerreifen ausreichendes Profil haben und bei extremen Wetter diese Fahrzeuge nicht gefahren werden. Vorraussetzung ist natürlich ein funktionierender öffentliche Verkehr. Den es zur Zeit nicht gibt.


17.10.2010 12:54    |    tintinetmilou

Warum immer der Schrei nach mehr Gesetzen? Wir sind alle Erwachsen (Jedenfalls erwachsen genug um Auto zu fahren) und sollten lernen mal wieder etwas Selbstverantwortung zu ueben.

 

Wenn wir einen Unfall im Winter bei Schnee/Eis mit Sommer Bereifung haben, ok, soll es halt ein Bussgeld geben und/oder man bleibt auf einer hoeheren Selbstebteiligung sitzen (egal ob VK TK oder Haftpflicht). Dann wird jeder als erwachsener Mensch abwaegen koennen ob er das Risiko eingeht oder nicht.

 

Was ist wenn man einen Unfall im Winter mit "Chinareifen" mit "M+S *" macht? Welche vielleicht noch schlechtere Haftung haben als neue 1a Sommer Reifen? Was ist wenn es an diesem Tag 20C waren, der Asfalt schoen warm war und der Bremsweg mit dem Winterreifen 10 oder 15m laenger als mit den guten Sommerreifen?

 

Was hindert einen Reifenhersteller "M+S *" auf einen Sommerreifen zu drucken? Der ADAC?

 

Sollen wir jetzt Millionen ausgeben um eine gesetzlich verbindliche Winterreifennorm ins Leben zu rufen? Dann werden die zertifizierten offiziellen Reifen teurer, muessten bei jeder auch so kleinsten Aenderung (Gummimischung, Profil, was auch immer) wieder geprueft werden um ihr Zertifikat zu bekommen? Nur damit man bei einem Unfall beweisen kann, dass der Reifen fuer den Winter zugelassen ist und also das Gesetz respektiert worden ist?

 

(ch fahre im Winter immmer mit Winterreifen, weil ich mich auf mein Auto verlassen koennen will, egal wie das Wetter ist, und ich ein Auto laenger als zwei Saetze Reifen fahre (kaum teurer 2 mal im Jahr Reifen wechseln um die 'richtigen' drauf zu haben)).


Deine Antwort auf "Was hältst Du von einer generellen Winterreifenpflicht?"