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07.10.2010 18:06    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.261)    |   Stichworte: MOTOR-TALK, StVO, Umfrage, Winter, Winterreifen, Winterreifenpflicht

Was hältst Du von einer generellen Winterreifenpflicht?

Winterreifenpflicht - ja oder nein?Winterreifenpflicht - ja oder nein?Bundesverkehrsminister Ramsauer will noch vor Einbruch des Winters eine Winterreifenpflicht einführen. In der StVO soll dazu beschrieben werden, was Winterstraßenverhältnisse sind und wie Winterreifen definiert werden. So könne als Definition für „Winterstraßenverhältnisse“ gelten, ob Schnee oder Matsch, bzw. eine Schnee- oder Eisdecke auf den Straßen vorhanden ist. Zu „Winterreifen“ könne man solche Reifen zählen, die mit bestimmten Symbolen – eine Schneeflocke beispielsweise oder die Kennzeichnung „M+S“ für Matsch und Schnee – versehen sind. Doch ist das technische Definition genug? Verursacht ist das plötzliche Handeln des Verkehrsministers durch einen Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg im Sommer, wonach die bisherige Vorschrift zu Winterbereifung in der StVO zu ungenau - also nicht verfassungskonform - ist. Nun gibt es genügend Argumente für und auch gegen die Winterreifenpflicht. Grundsätzlich muss ein Maximum an Sicherheit auf winterlichen Straßen gewährleistet werden. Ist dazu eine generelle Winterreifenpflicht erforderlich? Was meinst Du?


08.10.2010 10:25    |    tuxic

Hallo,

ich befürchte das dieses Problem nicht gesetzlich lösbar ist. Wir wohnen im Flachland. Hier reicht es IMHO völlig aus sich der Witterung anzupassen. Da kommt man sogar mit Sommerreifen gut durch Schnee - man muss eben entsprechend fahren. Anders sieht es in bergigen Gegenden aus. Wenn da jemand den Berg nicht hochkommt ist das auch scheiße. Aber wie soll man sowas regeln?!

 

Gruß

Daniel


08.10.2010 11:07    |    Zoidy

Ich bin generell dafür! Es gibt leider immer noch genug Idioten, die glauben, man käme im Flachland mit Sommerreifen gut durch den Schnee. Die halten den Verkehr auf und sind aufgeschmissen, wenn sie mal schnell reagieren müssen - bzw. eher das Kind was grade auf die Straße rennt... ich habe für solch primitives Verhalten kein Verständnis!

 

Und die Kosten: Ja, es wäre eine einmalige Anschaffung, aber die Reifen halten dadurch ja auch länger durch den halbjährigen Wechsel... der Kostenfaktor ist ein schlechtes Argmument!

 

Es zeigt sich, dass immer noch viele Menschen zu blöd dazu sind, bei der Reifenwahl verantwortungsbewusst zu handeln. ALso MUSS ein Gesetz her!


08.10.2010 11:40    |    didifri

Für Busse und Lastwagen ist eine generelle Pflicht in jedem Fall zu begrüßen!


08.10.2010 11:49    |    Homunculus

@barmic.... das Gerücht, dass bei Temperaturen unter ca. 7°C die Gummimischung von Winterreifen mehr Grip hat, ist eben nur ein Gerücht, höchstwahrscheinlich von Reifenherstellern gestreut. In unabhängigen Tests war das bisher nicht nachweisbar.

 

Daher sagt der Gesetzgeber auch nur, sobald Schnee/Eis auf der Fahrbahn ist, müssen Winterreifen rauf... alles andere wäre Geschäftemacherei.


08.10.2010 11:57    |    RomanA6

@Homunculus: weil du sicher einer der bist...die weg von zuhause, wenn auch nur beim einkaufen, das auto stehen lassen werden, weil es mittlerweile geschneit hat...ja ne is klar.

 

aber die paar km kann man doch fahren oder? wo ist die grenze? und ob man sich nun strikt die 7°C regel anwendet oder nicht ist eine andere sache...fakt ist, das die temperatur mit entscheidend ist. und die gefahr von eis ist im winter immer gegeben


08.10.2010 12:06    |    Homunculus

@Roman... ich habe in meinen Posts eigentlich nur die Gesetzeslage in A wiedergegeben, und dass diese wahrscheinlich auch so in D kommen wird. Und dass dieses Gesetz vernünftig ist.

 

Zum Beispiel: Wir haben November, und der Wetterbericht meldet noch die nächsten 2 Wochen schönes Herbstwetter. Da bin ich doch froh, dass mir der Gesetzgeber hier nicht dreinpfuscht und ich noch meine Sommerreifen fertigfahren kann, als schon die teuren, weicheren Winterpneus zusammenzuradeln.

 

Zitat: "...fakt ist, das die temperatur mit entscheidend ist" ....das habe ich eben auch angesprochen, dass das KEIN Fakt ist. Bitte genauer lesen.

 

Ich denke, so ein Gesetz ist ein guter Kompromiss zwischen der "Diese unverantwortlichen Mörder mit Sommerreifen"-Fraktion und der "Hilfe, dieser Staat wird zusehends zu einer Diktatur"-Fraktion.


08.10.2010 12:11    |    RomanA6

zum glück haben die wetterfrösche IMMER recht *gg*


08.10.2010 14:09    |    Ingo.M

Ich habe jetzt mal für: es soll so bleiben wie es war gestimmt.

In den Bergen(zB. Harz) gibt es auf bestimten Straßen schon seit Jahren Schilder die Winterreifen und auch Schneeketten vorschreiben.

Im Flachland sollte diese Entscheidung schon jedem Fahrer selbst überlassen sein. Wobei die Polizei ja auch die Möglichkeit hat, Fahrzeugführer die ein Verkehrshindernis darstellen (zB. wegen mangelnder Bereifung) zur Kasse zu bitten.

Desweiteren bezweifel ich daß Noname Winterreifen mit der Mindestprofieltiefe von ich glaube z.Z. 1,6mm besser sind als neue Markensommerreifen mit 8mm Profiel.

Also sollte es nicht an Sommer oder Winterreifen fest gemacht werden, sondern an der Fahrfähigkeit sich sicher mit den Reifen vorran zu bewegen.

Gruß Ingo


08.10.2010 14:18    |    tuxic

Hallo Ingo,

danke für die Worte.

 

Hallo Zoidy,

wieso beleidigst du mich? Ich habe es satt jedesmal in einer Diskussion als Idiot, Blödmann oder ähnliches bezeichnet zu werden (egal von welcher "Seite" auch immer). Das nervt.

 

Gruß

Daniel


08.10.2010 14:46    |    Vectrianer

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen sein Auto stehen lassen kann, darf natürlich nicht gezwungen werden, trotzdem Winterreifen draufhaben zu müssen.

ABER das bedeutet dann auch, dass man ggf. einen Rückweg bei einem plötzlichen Wintereinbruch mal nicht antreten kann!

Wer mit Sommerreifen in irgend einer Form zum Hindernis bzw. zur Gefahr für andere wird, sollten dann auch entsprechend abschreckend bestraft werden (Bußgeld, Punkte und ggf. Einbuße der Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit) - die 40 Euro, die bisher hierfür vorgesehen sind, sind da wohl ein Witz!

 

Was sind Winterreifen? Wenn ich richtig informiert bin, ist das in Österreich recht gut geregelt, als Kennzeichnung gilt nur die Schneeflocke (M+S allein ist dort meines Wissens nach nicht ausreichend). Ausserdem verliert ein Winterreifen unter 4mm Profiltiefe seinen Status und gilt damit als Sommerreifen.

 

Angesichts der Verkehrsdichte in Deutschland halte ich es volkswirtschaftlich geboten, hier enge Grenzen zu setzen.

 

Was aber fast noch wichtiger ist, ist eine absolute Winterreifenpflicht für LKW, die ein noch viel höheres Gefährdungspotential darstellen!


08.10.2010 16:59    |    87 KW

Dieses Thema geistert ja nun schon seit Jahren durch die Medien und als die Versicherungen damit drohten, die Haftung in bestimmten Fällen auszuschließen, begann auf einmal die Panikmache!

Nicht nur in Bezug auf "Winterreifen" sondern allgemein wird das Problem REIFEN im Ganzen völlig unterbewertet und blauäugig gesehen! Überhaupt spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass eine einheitliche Reglung gar nicht getroffen werden kann, im besten Fall wird ein Kompromiss gesucht, da für das Optimum nur der Fahrer allein verantwortlich sein kann! Ein gewaltiger Beschiss wird es immer sein und bleiben! Ganz einfach, weil es blanker Blödsinn ist, bei 15 Grad Plus auf Winterreifen unterwegs zu sein, die bei trockener Fahrbahn den Bremsweg bei Gefahrenbremsung um einiges verlängern! Auf der anderen Seite kann miunter bei Wetterumschwung nicht flexibel genug umgerüstet werden, was ebenfalls Gefahrenpotential beinhaltet! Wer karrt denn Radsätze im Kofferraum durch die Gegend?

Weiterhin wäre es Geldschneiderei ein Bußgeld einzufordern, wenn die Wetterbedingungen entsprechende Bereifung zulassen! Die Rechtsanwälte klatschen jetzt schon in die Hände! Selbst wenn der Mandant hier obsiegt, zahlt er dennoch kräftig, denn das Geld der Staatskasse für Richter, Staatsanwälte, Forderungsausgleiche etc. stammt vom Steuerzahler! Widerum möchte ich nicht, dass mir auf verschneiter Fahrbahn eine Hausfrau auf Sommerreifen an der Verschleißgrenze begegnet, die etwas zu mutig in die Kurve fährt! Falls dann noch möglich, wird sie behaupten: "von allen Dingen nichts gewusst zu haben":confused::confused::confused:


08.10.2010 17:00    |    G0lf-V-GT

sollte doch jeder selber wissn,ich mein,angenommen ich wohn in München, wieso sollt ich winterreifen raufmachen? wenns zu schlimm wird fahr ich halt öffentliche Verkehrsmittel ...kommt halt immer drauf an.und wenn ich in der alpenregion wohn hau ich winterreifen drauf...


08.10.2010 17:01    |    christiankie

kurz und knapp,

 

solange es die fahrlässigkeit der menschen erforderlich macht, eine pflicht für winterreifen für eine gewisse zeitspanne (kalte jahreszeit) zu bestimmen... führt da kein weg dran vorbei... dies hätte schon sehr viel früher kommen müssen, dann würden vielleicht einige menschen heute noch leben (vor allem unschuldige)

 

ich denke jeder der schonmal einen bekannten/verwandten durch so eine situtation verloren hat, stimmt mir da zu.

 

 

und für die Optiker unter uns... es gibt auch winterreifen auf alufelgen.


08.10.2010 17:11    |    G0lf-V-GT

Aber ich bin generell GEGEN eine WinterreifenPFLICHT.

 

Wie ich geschrieben habe,was machst du wenn du in einer Großstadt wohnst.Hier sind Winterreifen überflüssig,es gibt haufen Tage wo die Straße nicht mal nass ist , schneller als 50 wird da auch nicht gefahren...und wenn der Schneefall mal einsetzt fährt man halt Ubahn.

 

Wieso sollte sich so jemand auf sein Auto Winterreifen raufmachen , der vllt mal 1x im Monat bei schönem mit dem Auto zum einkaufen fährt !?!?

 

 

Ich fahre jedes Jahr selbstverstädnlich mit Winterreifen , Bay. Wald und dann noch abgelegen...von dem her gehts nicht anders :)


08.10.2010 18:09    |    docfraggler

Zitat:

original geschrieben von bert benz

Es sind leider zuviele egozentrische Schwachsinnige auf den Straße unterwegs, die mit abgefahrenen Sommerreifen im Winter als Verkehrshindernis und Risiko in ihren Schrotthaufen unterwegs sind!

deren anzahl entspricht ungefaehr denen, die meinen sie koennten im winter deshalb wie die geisteskranken heizen, weil sie dank winterreifen unsterblich sind :rolleyes: sollte man deshalb das autofahren im winter generell verbieten ? wohl kaum.

 

 

 

gruesse vom doc


08.10.2010 18:10    |    Zoidy

@ tuxic

Fühl Dich bitte nicht persönlich angegriffen, aber bei solchen Aussagen wie "man kann auch mit Sommerreifen gut durch den Schnee" wellt sich mein Hals. Deine Aussage deckelt sich halt mit solchen kurzsichtigen Sichtweisen, darum hab ich die aufgegriffen :-)

 

Tut mir leid


08.10.2010 18:38    |    gaston73

Dieses Temperaturmärchen kommt auch immer wieder auf. Ein guter Sommerreifen bringt auch noch bei unter Null seine Leistung. Dieses 7-Grad-Ding ist doch die reine Ver**sche. Warum nicht bei 6° oder 8°, wieso ausgerechnet 7? Weiß wahrscheinlich niemand so genau. Daß ein weicher M+S bei 20° oder mehr über Gebühr verschleißt, ist wahrscheinlich bekannt und vermutlich auch so gewollt. Wäre nicht das erste Mal, daß die Industrie auf die Gesetzgebung im eigenen Interesse Einfluß nimmt. :rolleyes:


08.10.2010 19:08    |    der_Derk

Moin,

 

ich hab' mich mal der Minderheit angeschlossen, die der Meinung ist dass es so bleiben soll wie's ist. Man ist grundsätzlich mit der falschen Ausrüstung unterwegs, und den Fehler am Lenkrad kann kein noch so gut getester Reifen korrigieren. Wer schmerzhafte Strafen für im Winter fahrlässig verursachte Unfälle verhängen möchte - nunja, kann man drüber streiten, aber dann doch bitte unabhängig von der Bereifung. Wenn jemand im Sommer aufgrund eines zu langen Bremsweges einen Unfall baut wird ihm auch nicht der falsche Reifen zur Last gelegt, sondern im allgemeinen überhöhte Geschwindigkeit. Das andere Extrem - Festfahren und anschließende Behinderung - schaffen auch Spezialisten mit Winterreifen im Winter. Gibt es nun rechtmäßige Behinderung und unrechtmäßige, allein durch die Reifen unterschieden?

Wo ist da der kleinste gemeinsame Nenner? Damals© als ich noch Geländewagen fuhr waren gefühlte 80% der winterbereiften PKW ein Hindernis auf der verschneiten Straße, man konnte noch fahren als manch' ein PKW bereits rückwärts haltlos den Berg wieder herunter rutschte. Ich hatte keine Winterreifen, denn so etwas gab es da noch gar nicht - dafür stand auf allen freigegebenen Reifenformaten M+S. Der Bremsweg war zwar lang wie bei einem Supertanker, aber die Traktion in Vorwärtsrichtung immer mehr als ausreichend. Demnach wäre Allrad für alle die nächste Jahreszeit-bedingte Verpflichtung, oder zumindest ein Schneeketten-Mitnahmezwang?

 

Dann war da noch die liebe Normung. M+S darf der Hersteller nach Gutdünken vergeben, die Schneeflocke setzt immerhin ein Prüfverfahren voraus. Bei dem gilt es, die Bremsleistung eines (immerhin ebenfalls genormten) Sommerreifens um 7% zu übertreffen - ist jetzt keine große Herausforderung, und wurde bereits durch Reifen erreicht, welche sowohl die typische Lamellierung als auch eine weiche Gummimischung vermissen lassen. Der billigste Reifen der auf Schnee besser bremst als ein Sommerreifen genügt also, auch wenn seine restlichen Eigenschaften im Zweifel unter aller Kritik sind?

 

Wie wär's mit einem Winter-TÜV: Bremstest auf der Gleitfläche, Grenzwert für die Bremsweglänge - und angetreten werden darf mit Allem, was der Markt hergibt - Gleich in Verbindung mit dem Lichttest, als Konjunkturprogramm und Arbeitsplatz-Sicherung... ;)

 

Die Summe an verschiedenen Fahrzeugen und Reifen ist jedenfalls m.E. kein normungsfähiges Ausgangsmaterial für solch eine Vorschrift, kann man aber trotzdem irgendwie durchboxen, zweifellos - leider.

 

Gruß,

 

Derk


08.10.2010 19:31    |    DonC

Die Schneeflocke ist bereits genormt

 

Jeder Reifen mit Schneeflocke hat bereits einen Schneetest absolviert.

 

Also ist jeder Reifen mit Schneeflocke ein Winterreifen.

 

Punkt.

 

So einfach ist das.


08.10.2010 20:24    |    RomanA6

@ tuxic: wegen leuten wie dir...gibt es jetzt eine winterreifenpflicht. weil du und andere "kraftfahrer" meinen auch mit sommerreifen gut durch schnee zu kommen.

 

@ gaston: nun warum 7° und nicht 6° oder 8°?? keine ahnung. aber vielleicht weil wir innerorts auch 50 fahren und nicht 49 oder 51 kmh. irgendwo muss eine grenze gemacht werden.

 

vorallem hat es nicht den ganzen tag 7°C, sondern damit ist (wahrscheinlich) tagenshöchstwert gemeint...was bedeutet, das es an solchen tagen aus erfahrung am morgen oder in den nachtstunden, und das mit großer wahrscheinlichkeit, 0°C oder sogar minus grade hat.

 

da niemand je nach tagestemp 3x seine reifen wechselt, muss es wohl irgendwo eine grenze geben. aber die könnte genauso gut 6°C sein...die min. werte liegen aber auch dann weit drunter.

 

daher macht das der logik nach sinn, ob es einem passt oder auch nicht.


08.10.2010 20:44    |    darkside_1977

Ich verstehe dieses ganze gelaber nicht. Wo ist das Problem Winterreifen zu kaufen und auch zu benutzten. Es kostet doch nicht mehr Geld.... Es bringt doch nur Sicherheit für alle Beteiligten.

 

Ich denke wenn mir ein Volltrottel mit Sommerreifen auf verschneiter Fahrbahn , und seien es auch nur 2mm Schnee, in mein Auto rutschen würde und ich, meine Frau oder Kind verletzt werden könnte nur noch Gott persönlich mich zurückhalten etwas strafbares zu tun.

 

Winterreifenpflicht von Oktober bis April und fertig. und da heute jeder Scheiß irgentwie genormt ist. Eine Prüfnorm für Winterreifen mit dementsprechender Kennzeichnung.


08.10.2010 20:47    |    DonC

Das mit der Temperatur wurde doch schon in zig Tests widerlegt...


08.10.2010 20:57    |    xRenox

Ja, viele machen sich halt leider nicht die Arbeit und lesen den kompletten Thread hier. Deswegen steht man oft auf der Stelle und es wiederholt sich alles :)


08.10.2010 21:41    |    roadsterfan

Alles andere als eine generelle "O" bis "O" Regelung, also z.B. 1.11. bis 28.2. macht keinen Sinn. Die Argumente für eine liberalere Handhabung mögen in Einzelfällen noch so einsichtig sein; sie scheitern aber an der Trägheit und Nachlässigkeit vieler Menschen.

 

Oft wird auch übersehen, dass ja Schnee und Eis gar nicht die entscheidenden Faktoren sind, sondern die Temperatur. Es ist nun mal eine Tatsache, dass Sommerreifen bei niedrigen Temperaturen kein sicheres Handling mehr zulassen.

 

Wenn man sich nur selbst gefährdet, kann man von einer drastischen Regelung mit ebensolchen Strafen wohl absehen, aber selbst bei der Gurtpflicht ist man den Weg der gesetzlich verankerten Strafe gegangen, wohl vor allem aus volkswirtschaftlichen Gründen und vielleicht auch, weil man manche eben zu ihrem Glück zwingen muss.

 

Bei fehlenden Winterreifen allerdings gefährdet man in ganz erheblichem Maße auch andere Verkehrsteilnehmer! Daher würde ich sogar eine sehr drastische Bestrafung mit Bußgeld und Punkten für richtig halten, wenn ein Kfz. im o.g. Zeitraum ohne Winterbereifung bewegt wird.

 

Ein wenig Ingenieursverständnis vorausgesetzt, wird mir jeder vernünftig denkende Mensch wohl auch zustimmen...


08.10.2010 21:55    |    Kung Fu

Zitat:

Ich stelle mir gerade einen milden Wintermorgen im Tiefland vor - der gesetzestreue Herr X auf der Fahrt zur Arbeit - Vorder und Hinterachse frisch bereift mit einem Satz 4 Jahre alter Winterreifen der Restprofilhöhe 4,2 mm, die er als braver Bürger zum kalendarischen Winterbeginn gegen seinen nagelneuen Satz Sommerreifen mit 8,2 mm Restprofilstärke eintauschte und dann plötzlich dieses ungeahnte Hinderniss auf der Straße.....

So siehts aus. Ich glaube meine Winterräder sind so an die 10 Jahre alt und ich würd die nun wirklich nicht gern dranschrauben. Das bringt sicher keinem was. Wenn ich die diesen Winter dranschrauben müßte, wäre das gesetzlich verordnete Verkehrsgefährdung.

Offenbar wird in diesem Land jeder Quatsch geregelt - ausser dem, worauf es ankommt. Vielleicht würde eine Abwrackprämie für senile weltentfremdete Politiker helfen.


08.10.2010 22:09    |    matzi99

Moin,

also nun mal im Ernst...wenn Du mit 10 Jahre alten Reifen Auto fahren würdest, solltest Du dringend einen Fahrschullehrgang besuchen.

 

Also versteh mich richtig...du machst es ja nicht, aber wenn..

 

Reifen gehören nach 4-5 Jahren ausgetauscht....egal ob Winter oder Sommer. Gummi hat nun mal eine begrenzte Haltbarkeit.

Das ist chemisch bedingt und keine Ansichtssache.

 

Auch bei dem Fahrzeug meiner Frau tut's dem Geldbeutel immer weh... die Gummis hatten immer noch gut Profil (sie fährt so 7-9 Tkm pro Jahr).

Trotzdem ist der Gummi hart und gehört getauscht...auch Bremssteine einen Fahrzeuges, welches 10 Jahre wenig gefahren wird, läßt niemand im Ernst drauf ....

 

 

 

Grüße....


09.10.2010 11:25    |    Wotan 1972

Das alte Gesetz hätte gereicht, wenn die Kontrollen und Strafen auch ordentlich durchgesetzt worden wären. Im letzten Winter habe ich keine Polizeikontrolle gesehen, die auf Wintertauglichkeit ausgelegt war. Den Damen und Herren in blau war es wohl zu kalt. Gelegenheiten zum ausstellen eines Tickets hätte es genug gegeben. Ich denke es hätte mehr Kontrollen geben müssen und wahrscheinlich wurde zu oft ein Auge zugedrückt. Was mich extrem geärgert hat, war, das ich im Frühjahr (der Schnee war weg) 2 mal kontrolliert wurde. Als keine Unregelmässigkeiten auffielen, wurde mein Hund bemängelt. Dieser war mit Geschirr auf dem Rücksitz angegurtet. Für die Blauen nicht o.k.. Ein Hund ist Ladung und ich solle mir einen Käfig einbauen lassen. Auf meine Gegenfrage, wo, bei einer Limousine:D, kam die Antwort: Kaufen Sie ein neues Auto! Jo, für die schlechte Ladungssicherung wollten die jeweils 50,--€, welche natürlich nicht bezahlt wurden.;)

 

Ein Gesetz trifft nun endlich die Komplettverweigerer, was ich begrüsse, aber was bringen die besten Winterreifen, wenn sich der Fahrer auf Schnee unsicher fühlt und mit 20 km/h durch die Gegend tuckert. Diese Leute sollten auch von der Polizei angehalten werden und ein Zwangs-Sicherheitstraining absolvieren müssen, damit sie die Grenzen ihres Fahrzeugs mal ausloten können.

 

Ich persönlich habe es immer so gehalten, dass ich 2 Fahrzeuge Mitte Oktober auf Winterreifen umgerüstet habe. Die anderen Zwei hab ich erst umgerüstet, wenn es merklich kühler wurde. So habe ich immer die Möglichkeit nach Stand des Wetters auszuwählen. Wer nur ein Fahrzeug besitzt, der sollte halt früh genug wechseln um nicht "überrascht" zu werden.

 

Die 4 mm Grenze bei Winterreifen halte ich für einen Witz. Da sind die Wintereigenschaften schon fast gleich null. Ab 6 mm werden die Wintereigenschaften extrem schlechter! Da wäre das Gesez Oktober-Ostern ärgerlich, wenn man sich die 2-3 Millimeter Profil mit Spitzenleistungen bereits von Oktober bis zum ersten Kälteeinbruch abfährt.

 

Mal sehen was kommt. Alle werden nie glücklich. So ist das Leben.


09.10.2010 12:23    |    AEL-Liebhaber

Einfach einen ordentlichen (Mindest-)Standard für Winterreifen mit geschütztem Prüfzeichen einführen (evtl. alle 5-10 Jahre mal den Stand der Technik überprüfen und anpassen), damit auch die Fernöstlichen Billigreifen auf einen erträglichen Level kommen und 5mm Mindestprofiltiefe. 4-5 Jahre Bestandsschutz für im Moment noch lagernde Reifen. Zusätzlich bei Eis und Schnee(matsch) mit Sommerreifen grundsätzlich Fahrverbot.

Kombiniert mit einer Empfindlichen Geldstrafe die auf jeden Fall das doppelte als ein durchschnittlicher Satz Reifen für die jeweilige Fahrzeuggattung ausmachen sollte. Punkt! Das reicht. Ich könnte mir z.B vorstellen PKW 500€ und LKW min. 5000€

Eine Definition von einem festen Zeitraum ist Blödsinn. Soll ich mir z.B. jetzt bei 20 Grad und Sonne meine Winterreifen versauen? Nein Danke!


09.10.2010 13:41    |    ikke1983

Es geht um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer.Ich verstehe bis heute nicht warum manche Menschen daran sparen oder aus Geiz keine Winterreifen kaufen,wer sich ein Auto kauft muss auch mit den Folgekosten klarkommen.Regeln hin oder her,Winterrreifen sind Pflicht,egal wo in Deutschland,es wird ja überall Kalt und dann haben Sommerreifen nix mehr zu melden !


09.10.2010 18:38    |    DonC

Ich schreibe es noch einmal :)

 

Sommerreifen sind bei trockener Strasse auch bei -10 Grad besser als jeder Winterreifen - siehe einschlägige Tests der Autozeitungen

 

Und noch einmal:

 

Wir brauchen keine Norm einzuführen, damit wir wissen was ein Winterreifen ist - wir haben doch schon eine:

 

Das Schneeflockensymbol vom NHTSA !

 

Wir können natürlich noch eine weitere Kennung einführen - aber bislang hätten wir es schon.

 

Und Kontrollen hätten in der letzten Zeit gar nichts gebracht, wenn einer früher einen guten Anwalt gehabt hätte, wäre dieses Gesetz schon früher gefallen.

 

Da hätten se kontrollieren können wie die Dummen - wenn jeder geklagt hätte wegen fehlender Konkretheit, dann wäre das alles absurdum geführt - daher rührt die Diskussion.

 

Man müsste doch nur ins Gesetz die Normung mit übernehmen und gut. Aber wahrscheinlich geht das wiedermal nicht, weil es eine amerikanische Norm ist und Deutschland hat ja die Welt erfunden...welch ein arroganter Quatsch.

 

Ich schreib den Text auch nochmals gerne weiter unten :)


09.10.2010 20:25    |    Kung Fu

Manche Winterreifen schneiden auch auf nasser Strasse schlechter ab als die meisten Sommerreifen. Hätte ich mal vorher die Tests gelesen. Generell kann man wohl nicht davon ausgehen, dass Winterreifen für irgendwas gut sind, ausser fürs Fahren im Schnee. Und wo kriegt man den dann als Städter her?


09.10.2010 21:52    |    skodabauer

Ohne die oben stehenden-z.T.guten- Beiträge weiter gelsen zu haben meinen Meinung: Eine Zeitbegrenzung halte ich für falsch, da jetzt im Oktober bei uns( nähe Berlin) so ca.18 Grad tagsüber sind und im bayerischen Hochland vielleicht schon Schnee liegt.

Ich fände es gut wenn es fast bleibt wie es ist: bei Schnee/Eis etc Winterreifen ansonsten eine Strafe so ca. 100€ . Die theoretische Möglichkeit die Räder auch im kalendarischen Winter entsprechend den Witterungsverhältnissen anzupassen-also evtl laufend zu wechseln obliegt dem Fahrer.


09.10.2010 22:46    |    Spannungsprüfer103

Völliger Mumpitz was diese neue Regelung betrifft. Aber zeugt mal wider von der althergebrachten Art dieses Staates. Alles und jeden Regeln zu wollen und sich im Bürokratiewahnsinn zu verlieren.


09.10.2010 23:56    |    Scirosto 8V

Immer wieder derselbe Schwachsinn, 7°C Grenze oder Bus und Bahn benutzen. Die Bahn kommt ja schon nicht mehr mit Laub zurecht im Winter erst recht nicht.

In meiner Gegend gab es Anfang 2005 Blitzeis ( 5-10mm stark ) und ich habe sicher 60 km zurückgelegt, mußte aber mehren ÖPNV Bussen die quer über die Fahrbahn schlitterten ausweichen .

 

Komisch auch das man in dem Medien die sagen das SR bereifte PKW ein Verkehrschaos verursachen und dann massig nur quer stehende LKW im Bericht sieht. Ja ja typisch Medien eben.

 

Mit WR bin ich auf Schnee fast so schnell unterwegs wie im Sommer auf SR, das ist auch der Grund warum ich im Winter mit WR unterwegs bin.

Die Autolegasteniker die ohne ABS/ESP nicht in der Lage sind ein Auto zu bewegen und WR den Verkehr behindern können ja nicht anders , das sind die die hupend und Lichthupe betätigend auf sich aufmerksam machen wenn man sie mit 50 km/h auf der Landstrasse überholt.

im dem oben genannte Jahr verweigerte übrigens ein Smart mitten auf der Strase den Dienst, erst durch lahmlegen der Sicherheitsassitenssysteme war das Ding von der vereisten Straße zu bekommen, sowas ist ein echtes Sicherheitsrisiko !

 

WR haben durchaus ihren Sinn, aber eine generelle zeitliche Plicht ist schwachsinn, denn in DE gibt es kein einheiltliches Klima !


10.10.2010 01:02    |    tuxic

@RomanA6,

@Zoidy

was soll ich sagen? Ich habe im Winter immer Winterreifen drauf :p Also vertrete ich hier eine Gruppe von Menschen die ich tolleriere ;)

 

@all

Wie man hier schnell lesen kann, ist es vielen Wurscht ob die anderen nun mit Sommer- oder Winterreifen, Ketten oder Skiern durch die gegend fahren. Hauptsache sie stellen keine Behinderung da. Wenn jemand im Straßenverkehr eine Behinderung ist, dann hat er jetzt schon ein Problem. Dazu braucht man keine weiteren Gesetze.

 

Ich kenne übrigens einen dieser ewigen Sommerreifen-Fahrer sehr gut. Er ist nämlich mein Erzeuger. Und so habe ich jeden Herbst wieder die gleiche Diskussion mit ihm. Naja, was soll ich sagen. Mein Papa hat seitdem er den Führerschein gemacht hat (so ca. 1970), noch nicht einen Unfall verursacht. Lediglich mit zwei Auffahrunfällen (also jemand ist auf sein KfZ draufgefahren) hatte er zu tun. Was sagt uns das? Naja, irgendwie gehts auch mit Sommerreifen. Offensichtlich! (Und nein, wegen Behinderung des öffentlichen Straßenverkehrs hatte er bis jetzt auch noch keine Probleme :) )

 

Ich bin aber generell schon davon überzeugt, das Winterreifen einen Vorteil bringen, solange man eben nicht davon ausgeht, das einem die Winterreifen "unsterblich" machen. Gleiches gilt eben auch für Sommerreifen. Natürlich kann man mit Sommerreifen auf Schnee fahren. Das wie ist die Frage. Und wenn das wie niemanden im Wege steht, wieso sollte man dem Sommerreifen-Faher es dann verbieten? In bergigen Regionen sieht das wieder ganz anders aus. Aber ich habe ja auch nur vom Flachland gesprochen. Und eben genau dieses könnte, aber wenn nicht, oder wenn doch, wäre aber möglich, kommt auf die Region etc. pp. hält mich davon ab, hier eine radikalte Gesetzeslösung zu fordern oder für gut zu befinden.

 

Gruß

Daniel


10.10.2010 10:28    |    moary

Ich würde sagen: knicken.

Ein fußkranker Populist hat einen Gaul gefunden mit dem er in der Parteienlandschaft ein paar geistige Bocksprünge vollbringen kann.

Wer weis, daß er von winterlichen Straßenverhältnissen "überrascht" werden kann und Mist baut, wird lebendig gehäutet und eingesalzen.

Jeder Mensch darf Mist machen soviel er will ... er muß halt die Konsequenzen tragen. Davor kann ihn auch kein Sauerrahm schützen.

Will sagen: unangepaßte Fahrweise, mangelhafte Bereifung, Verkehrsgefährdung usw. sind doch schon in der STVO verankert. Wenn man also dieses Instrumentarium rigoroser anwendet ist doch (fast) alles in trockenen Tüchern. Wer sich hier danebenbenimmt zahlt einen fetten Obulus an die Polizeisportvereinigung oder das BRK, kriegt ne fette Punktezahl auf sein Konto oder ne Gerichtsverhandlung und wird sich hüten nochmal verkehrt in der Einbahn zu pfeifen.

Alleine der Gedanke im Winter mit dem Radl in die Arbeit fahren zu müssen oder erst garnicht dort hinzukommen wirkt Wunder.

Vielleicht kommt´s noch soweit, daß Herr Sauerrahm eine Waffenscheinpflicht für Kraftdroschken fordert. Sterben doch soviele Menschen auf der Straße :rolleyes:

Irgendwann sind auch Winterreifen an ihrer Grenze und was kommt dann???

Ausnahmezustand .... ausgerufen durch Herrn Sauerrahm?? :D


10.10.2010 10:49    |    Cohiba22

"Vernünftige" Autofahrer ziehen bei winterlichen Straßenverhältnissen von selbst Winterreifen auf. Und die Unvernünftigen wird man mit einer Winterreifenpflicht eh nicht erreichen.

 

Und wenn ich von winterlichen Straßenverhältnissen spreche, meine ich es auch so, und nicht einfach eine kalendarische Festlegung. Das wäre Quatsch.

 

Viel sinnvoller wäre es doch einfach die Mindest-Profiltiefe für Winterreifen zu definieren. Dass hier die gleichen Werte von 1,6mm gelten wie für Sommerreifen ist doch ein Witz!

 

Cohiba22


10.10.2010 10:58    |    moary

Da stimme ich cohiba zu.

Es würde aber bedeuten, daß Autofahrer auch wissen wie man sich richtig verhält wenn´s mal "rund geht".

Ich kenne Autofahrer bei denen du nurmehr das Weiße im Auge und die weißen Handknöchel siehst wenn die Karre im ABS zu ackern beginnt. Da helfen die fettesten und teuersten Winterpneus nichts wenn die Fahrer beim Bremsen alles falsch machen.

Ich würde sagen, daß man vieles per Gesetz regeln kann .... die Eigenverantwortung aber nicht.

Du kannst die Prohibition ausrufen .... gesoffen wird trotzdem.


10.10.2010 11:46    |    RomanA6

also mal ehrlich, es geht doch eigentlich nicht drum ob man im winter WR oder SR fährt bzw was sinnvoller ist...wer ehrlich ist bestreitet auch nicht, daß tempo 30 vor schulen gut ist oder eine tempobegrenzung auf autobahnen, wo kein pannenstreifen existiert...in wirklichkeit geht es nur drum "...weil der gesetzgeber es sagt...daher sind wir gegen alles"

 

wer kosten als faktor anführt...der dürfte garkein auto fahren dürfen...lächerlich, bei dem was einem das auto im zeitraum der lebensdauer von WR kostet (wenn man bedenkt das man mit WR mehere saisonen fährt). wahrscheinlich zahlen manche..auf diesen 4, 5 od 6 jahren ein mehrfaches an geld für vergehen im straßenverkehr.

 

es geht um sicherheit...vorallem um die, die bei euch im auto mitfahren und vorallem um die, die neben euch auch noch die straßen benutzen.

 

es kommt einem das kotzen, wenn es leute gibt, die meinen im winter problemlos mit SR durch schnee zu kommen bzw nur den schnee als grund für WR anführen...und dabei eis komplett vergessen.

 

es läst sich auch keine regionale grenze ziehen, es reicht, wenn man in ein kurzes waldstück fährt...sonst ist vielleicht alles trocken (weil die sonne da ist)...im wald jedoch nicht, und da reichen ein paar bäume, kommt keine sonne hin und dann ist es zu spät. achja, wer nicht durch wald fährt..es reicht auch eine allee oder eine straße mit ein paar bäumen in der stadt *gg*

 

das selbe innerhalb der stadt, auf einer vielbefahrenen straßen wahrscheinlich kein problem...rein in die nebenstraße oder einmal in die seitengasse abgebogen und das wars.

 

vielleicht bremst auch ein SR bei unter 7°C bzw bei minusgraden gut...aber auf eis...NIEMALS...und traktion...da braucht man garnicht reden.

 

und leute, die meinen "bei schnee lasse ich mein auto stehen"...ja klar...vielleicht nur 5 od 10km weit weg von zuhause...mal länger beim einkaufen und es hat in der zwischenzeit geschneit...WER lässt dann sein auto stehen?

 

ihr lügt euch selbst in die tasche. manche können anscheinend nicht mal bis zur nasenspitze denken. anscheinend wird hier nur diskutiert "was ist ein WR?"...manche sollten mal nachdenken "was ist winter?"...und das bedeutet nicht, nur, schnee!


10.10.2010 13:55    |    xRenox

RomanA6:

Zitat:

also mal ehrlich, es geht doch eigentlich nicht drum ob man im winter WR oder SR fährt bzw was sinnvoller ist...wer ehrlich ist bestreitet auch nicht, daß tempo 30 vor schulen gut ist

Ist doch alles richtig, aber uns geht es darum, PAUSCHAL alles vorzuschreiben was das Wechseln der Reifen innerhalb der "Winterzeit" vollkommen ausschließt, das ist es was mich stört. D.h. ist es mal wirklich schön und trocken, MUSS ich (wenn zeitliche Regelung eingeführt werden sollte)gezwungenermaßen mit WR fahren, das ist es was ich nicht einsehe. Genauso mit Tempo 30 an Schulen, das gilt immer und überall dann, auch nachts. Blöderweise sind nachts keine Schüler (und sonst auch keiner) da. Dass man bei Schnee und eis WR drauf hat ist selbstverständlich (sollte es zumindest).


Deine Antwort auf "Was hältst Du von einer generellen Winterreifenpflicht?"