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14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


13.04.2009 14:16    |    Cosworth

Den + 2500.- vom Staat

stehen gegenüber:

- weniger Rabatt beim Händler beim Neuwagenkauf

- Erlös Verkauf des alten Gebrauchten/ Inzahlungnahme

- Wertverlust des Neuen im Moment der Zulassung

 

Rein von der Kostenseite betrachtet ein Minusgeschäft für den Käufer.

Ein Kunde von uns betreibt unter anderem einen Autohandel, der schüttelt regelmäßig den Kopf was ihm die Leute da zum abwracken anbringen, schon öfter wollte er denen das Fahrzeug abkaufen, aber die Leute bestehen auf die Prämie, weil es ja vom Staat kommt, die sind wie die Lemminge.

 

Wenn ich höre, am Gebrauchten wären ein paar Reparaturen fällig gewesen, es hätte sich nicht mehr gelohnt, aber im selben Zug kauft man sich einen Neuwagen und der Wertverlust von etwa 30% in den ersten zwei Jahren wird großzügig übersehen.......

 

Momentan brummt es bei den Autohäuser, was kommt nach der Prämie?

Viele Käufer haben jetzt den geplanten Kauf einfach vorgezogen und nehmen die Prämie einfach nur mit, sicher es sind auch Käufer dabei, welche ohne Prämie keinen neuen gekauft hätten.

Aber es wird wohl einen sehr heftigen Einbruch geben.

 

Eine Bekannte hat vor zwei Wochen schnell ein günstiges Auto benötigt, sollte bis etwa 1500.- kosten. Bei meinem Stammhändler steht der Hof voll mit solchen Fahrzeugen, davon mindestens die Hälfte in brauchbarem Zustand, aber die gehen alle in die Presse.

Die Leute mit wirklich schmalem Geldbeutel gehen halt mal wieder leer aus.

 

Auch bin ich dafür, als Unwort des Jahres den Begriff "Umweltprämie" zu wählen, mit der Umwelt hat das rein garnichts zu tun.

 

Als Fazit kann man sagen, die Prämie hat den Verkauf temporär angekurbelt, aber ob das ganze sinnvoll ist glaube ich nicht wirklich.


13.04.2009 14:26    |    TheShortOfIt

Deine Argumente kann man aber nicht verallgemeinern.. Gerade Punkt 1 beweist, dass du scheinbar die letzten Wochen dich nicht mit aktuellen Autopreisen beschäftigt hast.

 

Es ist genau das Gegenteil... dank der Abwrackprämie überschlagen sich ja die Hersteller gerade zu mit Extra Rabatten.. siehe z.B. VW/Audi Umweltbonus PLUS Rabatt PLUS Umweltprämie... Da kostet so mancher VW grad mal 60% vom Neupreis. Jeder will was vom Kuchen abhaben...

 

Punkt 2 kannst du auch nicht verallgemeinern... Es gehen sicher einige Autos über den Jordan, die noch etwas wert sind... Aber mindestens genauso viele, die wirklich schrottbüchsen sind... Mein Micra wäre keine 200 EUR mehr wert gewesen... Sprich: Der wäre sowieso auf den Schrott gewandert.

 

Der Wertverlust der Autos bei der Anmeldung wird durch die Abwrackprämie gepuffert.... Genau deshalb war es z.B. für mich ein Grund die Prämie in Anspruch zu nehmen und keinen jungen gebrauchten zu kaufen - da ich so quasi einen Neuwagen zum Preis eines 2 jährigen bekomme... Und je billiger das Auto ist, je mehr lohnt es sich natürlich prozentual


13.04.2009 21:29    |    Jones1507

Der Staat hats doch nur auf die mwst. abgesehen, der macht dadurch nicht so viel verlust wie manche meinen!

Aber jedes von denen Auto's hätte spätestens nach 1,5 Jahren zum TÜV Müssen,da wirds ein loch geben denn die neuen kommen alle erst in 3jahren, ebenso wird die nächsten Jahre keiner mehr n neues Auto kaufen wollen von denen und was da zum teil so verschrottet wird ist echt jammerschade...

Außerdem hab ich zum beispiel 'n 15Jahre altes auto, kleinen unfall gehabt, wirtschaftlich gesehen Totalschaden und da der Wagen erst 7Monate auf mich zugelassen war hätte ich nix bekommen, jetzt kann ich die Teile ausbauen und auf dem Überschwemmten Markt werfen zu schleuderpreisen um wenigstens ein bisschen Geld wieder Gut zu machen...:(

Also alles in allem ist das doch Schwachsinn!

Wer fährt schon ein mindestens neun Jahre altes Auto wenn er 15000 auf der Seite hat und die in ein neues Investieren will??

Und für 2500 bekomm ich eben kein neues sondern nur ein etwas besseres gebrauchtes-das würde der Umwelt sicher gut tun wenn ich meinen alten Stinker und Spritfresser verschrotte aber das ist dann wieder nichtmehr in der Prämie enthalten, müsste schon 'n Jahreswagen kaufen der in meiner Klasse(großer Kombi) gut und gerne mal 25000 statt 2500 kosten würde und wenn ich soviel kohle hätte, hätte ich mir längst einen 2jährigen statt einem jahreswagen gekauft und würde nicht mit meinem 17Jahre alten Mistbock herumfahren oder???


14.04.2009 20:11    |    tu123

hallo!

meine Schwester hat einen Ford Ka Bauj.98 will diesen abwracken lassen und sich einen neuen Toyota Aygo kaufen.Das Problem ist sie müsste noch bis mitte Juni warten damit der Ford 12 Monate auf sie zugelassen ist.

Der Ford Ka hat zu ihrem pech, seit gestern einen Getriebeschaden, die Reparaturkosten belaufen sich auf 800-900€ was sich nicht lohnen würde!Also wir hatte vor ihn 2 1/2 Monate angemeldet zulassen.

 

Meine Fragen :

 

1.Ist es möglich ein Auto das nicht fahruntüchtig ist abzuwracken?!?

 

2.Wenn wir den Kaufvertrag unterschreiben ,zählt dann der Termin der Auslieferung(dies sollte nach mitte Juni sein)?!?oder ist das Kaufdatum bindend für den erhalt der Abwrackpramie?!?

 

Was würdet Ihr mir raten??(Toyota gibt nochmals für den Aygo eine zusätzliche Toyota Prämie von 1010 € auf den auf den Gesamtpreis hinzu, dies gilt bis zum 30.04.09 , deswegen müssen wir uns rasch entscheiden )

 

Grüsse Tu


14.04.2009 23:00    |    tu123

kann mir keiner helfen???:(


15.04.2009 13:17    |    Corona-P

Also ich muss sagen, dass ich diese Aktion nicht so gut finde. Klar ist es gut für die Leute die ein Auto haben das alle 2 Kilometer kaputt geht und schon über 9 Jahre alt ist, aber ich finde, es ist auch eine riesen Verschwendung.

 

Mein Nachbar z. B. hat seinen 10 Jahre alten Ford Fiesta jetzt verschrotten lassen. Noch sehr guter Zustand, nie Probleme mit gehabt... . Das wäre ein perfekter Erstwagen für einen 17/18 Jährigen Fahranfänger wie mich. Aber anstatt mir die Chance zugeben es zu kaufen, wird es verschrottet.

 

Ich meine, viele dieser Autos sind doch noch "gut". Die "kann man doch nochmal nehmen":p

 

Also ich finde es ne Verschwendung.


17.04.2009 13:53    |    Mitsumichi

Wir haben auch einen Vertrag für einen neuen abgeschlossen, seitdem zickt meine süße ist 17 jährige etwas rum. Motor hört sich jeden Tag anderes an, Vorderachse macht auch immer ein lautes 'Klong' bei vollem einschlag und bettnässen tut sie auch seit kurzem (Kühlwasser). TÜV wäre September fällig und wahrscheinlich nicht machbar gewessen denn, jetzt im Frühling blühen nicht nur die Blumen sondern auch der Rost. Sie versucht mir den Abschied nicht so schwer zu machen, aber so leicht ist das nicht. 17 Jahre (davon 13 hinten ^^) haben eine feste Beziehung geschaffen, die mir das Herz brechen wird wenn sie entzweit. Ich genieße mir ihr jeden Augenblick der uns noch bleibt.


19.04.2009 20:15    |    P1995

Überlege derzeit auch, meinen Punto -1995- der Presse zu überlassen. Mein Möhrchen zickt rum -Stoßdämpfer vorne, jetzt hinten. Im letzten Jahr die Bremsen, davor die Kupplung und einige Kleinigkeiten. Aber jetzt ist er doch wieder fitt, bekommt noch ein paar neue Schuhe zum Winter, dann kann er im Frühjahr 2010 nochmal zum TÜV. Fehlinvestition? Bin mir nicht sicher, obwohl.. meine Tochter fährt seit kurzem selbst. Ist doch sinnvoller, auf Möhrchen weiter zu üben, als auf einem Neu- o. Jahreswagen, oder?

Bin sehr unsicher, weil 2.500,00 € ist er doch nícht mehr wert, aber bezahlt!!!!


19.04.2009 22:56    |    Chatou

Es ist schlicht eine Unverschämtheit diese "Abwrackprämie" offiziell "Umweltprämie" zu nennen - "Abfuckprämie" würde das Ganze ehrlicher beschreiben.

Hätte das Ganze irgend etwas mit Umweltschutz zu tun, würde man der Tatsache Rechnung tragen müssen, dass in erster Linie das nicht gebaute Auto das umweltfreundliche Auto ist.

Nicht, das sicherlich von Zeit zu Zeit ein Fahrzeug durch ein neu produziertes zu ersetzen ist. Nur macht es aus Sicht der Umwelt überhaupt keinen Sinn, intakte nutzbare Fahrzeuge zu vernichten. Die eigentliche Umweltsau ist derjenige, der ein nutzbares Fahrzeug mit entsprechender Restlaufzeit - da guter, gewarteter Zustand bzw. geringe Laufleistung abwrackt.

Der unbestritten hohe Energie bzw. Ressourcenaufwand bei der Herstellung jedes Fahrzeuges ist nur durch eine entsprechend umfangreiche Nutzung zu rechtfertigen, sofern wir dem Begriff "Umwelt" in diesem Zusammenhang irgend eine Bedeutung beimessen wollen. Intakte Fahrzeuge mit vielleicht 100.00 km zu verschrotten um als Konsequenz ein neues zu produzieren verbietet sich einfach ohne wenn und aber.

Der Begriff "Umweltprämie" ist geeignet, denjenigen, der noch nicht ganz begreift welche Ziele damit verfolgt werden, dumm zu halten, Ihm eine Ausrede zurechtzulegen warum er den gerade jetzt einen Neuwagen anschaffen soll, den er sich im Grunde gar nicht leisten kann.

 

Mit Hilfe der Abwrackprämie wird so manches einfache Gemüt zum Neuwagenkauf animiert, der üblicherweise niemals auf die Idee kommen würde einen Neuwagen anzuschaffen. Wer ein über neun Jahre altes Fahrzeug besitzt gehört sicher nicht zum klassischen Neuwagenkäuferpotential. In der Vergangenheit aus gutem Grund. Man muß es sich auch leisten können innerhalb kurzer Zeit z. B. 30 % des Anschaffungspreises zu verlieren.

Wer hat entsprechendes Geld "über" um entsprechen in ein Neufahrzeug zu investieren? Leute, die über neun Jahre alte Autos fahren? Eher weniger.

 

Wenn in der Vergangenheit die Vernunft dafür sorgte sich nach der eigenen Decke zu strecken, haben diese Leute heute schlaflose Nächte wenn sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, ein Staatsgeschenk von 2.500 Euro nicht nicht anzunehmen.

 

Dafür nimmt man dann gerne in Kauf sich ordentlich zu verschulden nach dem Motto jetzt oder nie. Und wenn sich dann im Hinterkopf immer noch Reste älterer Vernunftsgedanken halten, hilft der herbeigezogene "Umweltgedanke" schnell bei der Rechtfertigung eigenen zweifelhaften Verhaltens.

 

Bezahlen werden wir alle für den Luxus, den wir uns jetzt leisten Güter und Ressourcen zu verschwenden. Auch diejenigen, die gar kein Auto haben.

Nach den Wahlen im Herbs werden wir dann mit unschlagbaren Argumenten davon überzeugt, dass eine gewisse Mehrwertsteueranpassung notwendig und irgend eine neue Umweltsteuer nur zu unserem Besten sein wird.

 

Wer dann 2010 noch ein neues Auto kaufen soll ist mir heute völlig rätselhaft. Lassen wir uns durch das überraschen, was keine Überraschung sein kann.


20.04.2009 18:04    |    Unutamazsin_20

Abwrackprämie macht die Wirtschaft kaputt! Von wegen Konjunkturhilfe, angesichts des Neuwagen kaufs werden sowohl die Gebrauchtwagenhändler sowie Werkstätte stark betroffen.

 

Neuwagen machen i.d.R. keine großen Probleme, sodass die Werkstätte 3-4 Jahre mit weniger Aufträgen auf ihrer Hebebühne sitzen.

 

Gruß

 

umtz

 

 

 

PS: Antiabwracker:D


20.04.2009 19:04    |    cng-lpg

Hallo,

 

ja, auch ich finde die Abwrackprämie ein reichlich unüberlegtes Wahlkampfgeschenk der SPD, das die CDU fröhlich abgenickt hat, um keinen Nachteil beim Wähler zu haben.

Die ganze Geschichte ist volkswirtschaftlicher Unfug, das Strohfeuer wird schneller verglimmen, als es aufloderte! Und wir alle zahlen die Zeche dafür.

Dennoch nehme ich die Abwrackprämie in Anspruch: Ich muß doch sowieso mit mehr Steuern an einer oder weniger Leistungen an anderer Stelle dafür zahlen - also reduziere ich so meinen persönlichen Schaden. Auf Kosten derjenigen, die die Prämie nicht beanspruchen oder beanspruchen können. Tja. Aber zu denen, die nur die Nachteile haben, muß ICH halt nicht gehören, weil ich dank abwracktauglichem Auto die Wahl habe.

Also gebe ich ein gutes 1000 € Auto für 2500 € Prämie in den Müll, ziehe die Anschaffung eines Neuwagens um ein Jahr vor und kaufe zu allem Überfluß einen billigeren Wagen als für nächstes Jahr geplant - weil mir ein Jahr Ansparzeit fehlt!

 

Gruß Michael


01.05.2009 19:07    |    hhkov8

Ursprünglich wollte ich die Abwrackprämie nicht in Anspruch nehmen und meinen 14-jährigen weiterfahren. Aber als ich nur mal so beim Autohändler war und mehr aus Spass nach dem Preis für den Neuen fragte, war der - schon ohne Prämie - ca. 30% unter Normalpreis.

 

Wenn ich jetzt noch die Prämie berücksichtige bzw. den Betrag, den ich dadurch mehr bekomme, als der "Alte" wert ist, spare ich fast 40% vom Neupreis. Also habe ich den Vertrag gemacht.

 

Hört sich auch gut an: mit dem Alten hinfahren, Kaufpreis minus Prämie bezahlen, mit dem Neuen wegfahren. Rest macht der Händler.

 

Aber: auch wenn der Alte nie und nimmer mehr für 2.500 € zu verkaufen ist, ist es jammerschade darum.


05.05.2009 14:22    |    HelldriverNRW

witzerweise wollten viele Abwrackprämiennutzer die Prämie usprünglich auf keinen Fall

in Anspruch nehmen, auch im Freundeskreis.

Mittlerweile besinnen sich doch viele :)...


05.05.2009 15:15    |    HelldriverNRW

Dazu:

 

""Hat jemand Geld für ein neues Auto über, soll er sich ein solches kaufen. Momentan sind aber etliche unter unseren Mitbürgern, die sich aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse eigentlich nie ein neues Auto leisten könnten. Jetzt ´plötzlich´ geht das? Kredit aufgenommen für´n paar tausend, obwohl eigentlich über ihre Verhältnisse? Warten wir´s ab...

 

Schonmal drüber nachgedacht, dass die minderpreisigen Autos wie Twingo, Logan, etc., die jetzt so massig verkauft werden, und dessen Anteil am Markt gerade rapide steigt, in 2-3 Jahren nichts mehr Wert sein werden? Ist so vonwegen Angebot und Nachfrage und so...""

 

 

möchte ich noch mal loswerden:

 

Die Abwrackprämie forciert Verschuldung nicht mehr als Sonderangebote von Reiseveranstaltern, günstige Zinsen für Immobilien, etc. etc. etc.

Wer anfällig dafür ist, wird sich so oder so über seine Verhältnisse verschulden - so es ihm die Bank ermöglicht.

 

Beim Auto ist immerhin noch gewisser Gegenwert vorhanden, welcher sich -notfalls durch die Bank-

wieder einbringen lässt.

Autokredite werden zu über 99 Prozent ordnungsgemäss erfüllt - da kann kein anderer Kredit

mithalten (zugegeben, das ist eine Zahl von "vor der Krise")!

 

 

Auch werden die heute günstigen Fahrzeuge in 2,3 jahren nicht mehr "nichts" wert sein - auch in 2-3 Jahren gibt es Leute, welche junge Gebrauchte benötigen (die Prämie gibts dann ja nicht mehr).

Sie werden natürlich vorraussichtlich weniger wert sein als 2-3 jährige VOR der Prämie.


10.05.2009 20:33    |    sigs756

für mich absolut uninteressant.

Erstens liegt der Wert meines BMW weit über der "Prämie" und zeitens müsste ich für einen Jahrewagen mindestens 55T € hinlegen was mir definitiv zu viel ist.


12.05.2009 13:46    |    andruha-golf

Da verkauf ich das Auto an einen Fahranfänger für die 2500 euro und jeder hat was davon.

 

Wenn jetzt jeder sein Auto verschrotten lässt, dann haben die Fahranfänger keine Autos zum fahren.


12.05.2009 20:33    |    Mitsumichi

bei vllt 1 Mio Anträgen und 23 Mio Autos, die älter als 9 Jahre sind, gibt's für die Fahranfänger nur 5% weniger Autos zur Auswahl...

 

Über 5% regt man sich nicht auf ... wenn man klug ist. ;)


12.05.2009 20:50    |    GolfVI

@ mitsumichi

 

Der war gut :D

 

 

 

Aber ich lehne mich zurück und freue mich über 7500 € von VW und Vadder Staat und finde es köstlich wie sich hier aufgeregt wird ;)


13.05.2009 15:20    |    lumix

Wer hat die Prämie denn schon bekommen?

Die Bafa schleppt sich mit der Antragsflut doch schon geraume Zeit durch die Medien.Ich hab bis heute nichts bekommen.Wäre schön mal was von den Abrackprämien wieder in die freie Wirtschaft zu geben.


25.05.2009 23:28    |    kadettefreund

Ich fahre meinen Opel Kadett E 1,6 i seit 21 Jahren. Er ist mit Kaltlaufregler D3. Sparsam im Verbrauch. Wenig km gefahren - kaum Rost.. Wenn es die Abwrackprämie nicht gäbe, würde ich das Fahrzeug noch Jahre fahren. Einen Ölwechsel oder Kleinreparaturen kann man noch selbst durchführen. Das Nachfolgefahrzeug von - Opel - wird in Spanien gebaut. Der deutsche Staat macht aber in diesem Fall erst mal keinen Verlust, da die bezahlte MWSt der Abwrackprämie entspricht.


26.05.2009 08:40    |    Poloboy71

Bin ein totaler Gegner der Abwrackprämie.

 

Dachte Anfangs noch, dass ist eine Gute Idee. Da werden bestimmt all die zugreifen, deren Fahrzeug eh nicht mehr als die Prämie Wert sind. Für ein 1.000 Euro Fahrzeug, mal eben 2.500 Euro zu bekommen wenn man sich gleich ein neues Auto kauft, hat ja was. Ist doch besser, als viele hundert Euro für nötige Reparaturen aufzuwenden, damit die alte Schüssel noch mal TÜV bekommt.

 

Doch meine Meinung dazu hat sich Schlagartig geändert. Wenn ich nun so sehe, was da teilweise täglich beim Schrotthändler abgegeben wird. Anfangs kam der Schrotthändler bis zu 4 mal pro Tag zu dem gegenüberliegenden VW- Händler, um Altfahrzeuge abzuholen. Gut, Opel Astra F und Golf 3 gelten als üble Roster und waren fast immer dabei. Aber sonst, kaum Fahrzeug aus den 80er oder Anfang 90er Jahre, sondern definitiv alles Modelle 1996 bis Anfang 2000.

( VW Lupo, Golf 4, Toyota Avensis, gestern erst BMW 318 Si Coupe in silber mit roten Ledersitzen) und natürlich haben alle ne grüne Plakette gehabt.

 

Für einen Grossteil der Fahrzeuge hat sich die Prämie gelohnt, dass kann man nicht abstreiten, auch wenn die in den Augen vieler nun auf dem Gebrauchtwagen-Markt für Fahranfänger fehlen.

 

Aber es sieht auch bei vielen Fahrzeugen so aus, als ob die Besitzer froh sind, ihr altes Fahrzeug ohne grossen Ärger und Rennerei los zu werden, selbst wenn der Marktwert über den 2.500,- Euro liegt Natürlich ist es einfacher, sein mindestens 9 Jahre alten Wagen beim Händler abzugeben und mit dem neuen Wagen nach Hause zu fahren als vielleicht Monatelang einen Käufer zu suchen, der auch bereit ist, den geforderten Preis, nach Marktwert, zu bezahlen.


26.05.2009 13:37    |    schipplock

Zitat:

Für einen Grossteil der Fahrzeuge hat sich die Prämie gelohnt, dass kann man nicht abstreiten, auch wenn die in den Augen vieler nun auf dem Gebrauchtwagen-Markt für Fahranfänger fehlen.

Das ist ein Irrglaube. Es gibt immer noch genügend gute Gebrauchtwagen. Auch für den kleinen Geldbeutel. Und wenn ich das so beobachte tendieren selbst Fahranfänger zu neueren Autos.


26.05.2009 16:17    |    Poloboy71

Stimme dir Schipplock zu. Habe ja geschrieben: " In den Augen vieler".

Ist also nicht meine Meinung dazu. Lese halt sehr viele Foren über dass Thema: Abwrackprämie" und fast überall gibt es viele Leute, die genau dass beklagen.

 

Es gibt über 18.5 Millionen Fahrzeuge über 9 Jahre in Deutschland. Bei der Bafa sind 1.6 Millionen Anträge eingegangen. Somit gibt es natürlich noch genügend Altfahrzeuge.

 

Stimmt, irgendwie schaffen die dass, sich einen relativ neuen Wagen zuzulegen. Wahrscheinlich helfen oft die Eltern da mit. So ein Fahranfänger sollte ja auch nicht in einem Wagen ohne 2 Airbags, ESP u.s.w. seine ersten Fahrversuche machen. Somit fallen die schon mal teilweise weg. Nächste Gruppe: Die Studenten. Früher waren ja beliebte Studentenkisten /8-Mercedes, Ente, R 4. Und heute???

Wir haben hier einige Universitäten und wenn ich da mal auf die Parkplätze gucke:Die Mehrzahl sind Modelle neueren Baujahres.

 

Die einzigsten, die wirklich jammern dürfen, sind die ganzen Fähnchen und Kärtchen-Autohändler. Denen geht ja nun wirklich der superbillige Nachschub aus. :-).


28.05.2009 14:46    |    Lugger

Die Abwrackprämie hat zuviele Nebenwirkungen:

 

1. Teilweise werden auch sichere, fahrtüchtige und umweltfreundliche Autos zerstört. Oder wir verzichten auf Einkünfte aus dem Export alter Autos. Das ist schlicht und einfach Vernichtung von Werten.

2. Letztendlich zahlen wir Steuerzahler die Prämie an uns selbst und unsere Gebrauchtwagen verlieren an Wert.

3. Auch andere Branchen sind in der Krise. Statt einfach alle durch Steuersenkungen zu entlasten gibt der Staat Geld an den, der am lautesten zu jammern weiss.

4. Schon vor der Krise konnten sich immer weniger die überzüchteten deutschen Autos leisten. Es wurde auf Halde produziert oder mit versteckten Rabatten verkauft.

5. Die Prämie fördert den Absatz preisgünstiger Importwagen, geht also (gross-) teils an der deutschen Industrie und dem deutschen Arbeitsmarkt vorbei.

6. Die Käufer verhalten sich irrational, verschrotten Autos, die eigentlich wertvoller sind, stürzen sich in Konsum und Verschuldung mit Folgekosten, die sie sich eigentlich nicht leisten können.


28.05.2009 16:06    |    Mein Peugeot 206

Vom Grundgesetz her gesehen steht auch unsere Regierung drauf jeden Tag dagegen zu verstoßen. Alle wären Gleich steht darin. Also warum nur die Autofahrer? Warum nicht die Familien? Warum nicht die Wartungsintervalle damit stützen? Auch ältere Autos wären besser in Schuß und würden nicht so viele Unfälle verursachen. Es gäbe weniger Verkehrstode. Aber für den Mensch selbst hat man nichts übrig. Es geht nur darum Banken mit unmengen Geld zu sättigen und die Industriebosse dick zu machen. Laßt Euch das mal durch den Kopf gehen.


29.05.2009 20:28    |    ebwi64

Hier die Abwrackprämie ,da die Milliarden für die Banken usw. alles Gelder die über neue Schulden ausgeteilt werden. Die Verursacher rufen nach Staatshilfen und werden so gut wie garnicht zur Rechenschaft gezogen. Der Steuerzahler kommt schon dafür auf !! Der Manager braucht seine Konten nicht plündern,für seine Fehlentscheidungen. Bei solch hohen Staatsschulden fehlen dem öffentlichen Kassen bald die Gelder für kommunale Aufgaben,dann gibts eben keine Straßenbeleuchtung , weniger Rad-/Fußwege,weniger Polizei vor Ort,usw. aber die Banken machen halt ihre Gewinne. Wie lange kann man mit diesen Milliarden eigentlich eine höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland finanzieren ???


29.05.2009 22:09    |    Poloboy71

Mir fehlen mittlerweile echt die Worte. Es ist ja echt schön, dass jetzt " nur noch" ca. 7.000 Anträge täglich bei der Bafa eingehen, statt wie am Anfang bis zu 100.000.

 

Wie fühlen sich eigentlich die Autokäufer, die sich keinen Neuwagen kaufen können/wollen bei der Sache?

 

Bsp: Unser VW- Händler auf der anderen Strassenseite.

Der Kunde guckt sich nach einem guten Gebrauchten VW um.

Da stehen VW Passat Kombi EZ. 2001 für, 5.500 Euro, gepflegt und einige Golf 4, ebenfalls gepflegt für um die 4.500,- Euro. Während unser Kunde noch überlegt, welchen er nehmen könnte, kommt der Abholer vom Schrottplatz und holt die sogenannten Abwrackopfer aus der hintersten Ecke des Händlers, einen weissen, gepflegten Passat Kombi EZ 2000 und einen gepflegten Golf 4, beide natürlich absolut fahrbereit und technisch Tiptop,stapelt die beiden übereinander auf seinem Laster.

 

Statt die 5.000,- Euro für einen Gebrauchten zu zahlen, hätte man die beiden auch retten können.


01.06.2009 21:59    |    bennybenny

Wir haben selber die Umweltprämie genutzt da das Auto meiner Mutter 12 Jahre alt ist und riesige Rostlöcher hat und nicht mehr durch den TÜV kommen würde. Trotzdem wenn man bisserl aufgepasst hat haben sich viele Händler bereichert: Kleinwagen die im letzten Jahr locker mit bis zu 20 Prozent Nachlass verkauft wurden, wurden nun allerhöchstens mit 3- 4 Prozent Nachlass verkauft. Ich meine wir reden hier von Massenware Fiat, Peugeot usw. und nicht von ferrari. Dies war vor allem im März und April der Fall. Erst jetzt wo der Abwrackboom nachgelassen hat gibt es wieder ordentlich Nachlass.

Dacia ist eine Ausnahme da es hier sowieso keine Rabatte gibt , ausser vielleicht einen hunderter extra (ich rede nicht von EU - Fahrzeugen). Als Beispiel waren wir bei einem Suzuki-Händler der uns allen Ernstes erklärte bei einer Finanzierung mit 6.99 Prozent gäbe es leider 0 Prozent Rabatt auf den UVP eines Swift. Was glaubt der Kerl eigentlich was er da verkauft. Das problem wird sich bald von selber lösen. da der Abwrackboom meistenteils nur vorgezogene Käufe gefördert hat ( so wie bei uns) werden nächstes Jahr einige Händler aufgeben müssen. Rabatte im Mittelklassebereich gab und gibt es im Gegensatz dazu richtig gut momentan. Beispiel: Alte E-Klasse Kombi Elegance mit navi und TZ 03.2009 für 31.000 Euro. Finde ich persönlich sehr preiswert.


03.06.2009 13:06    |    Ichgebnichtauf

Astra F 1994 Euro 3 Verbrauch im Schnitt 7Liter, günstige Steuern, günstige Versicherung!

 

Bis auf dass er ein bissel langsam aus den Pöten kommt, gibt es keinen Grund zu wechseln! Neue PKW haben bei gleicher Leistung teilweise höhere CO2 Ausstöße. Nee Nee mein oller bleibt :))


09.06.2009 21:34    |    JettaTSI

Ursprünglich habe ich gedacht ich werde mein Auto ewig fahren (VW Passat 35i, BJ 92, 276Tkm, minimal Rost, TüV neu, ...). Mein Vater hat den damals als Jahreswagen gekauft. Seit 2004 fahre ich das Auto jetzt und bis auf paar kleine und mittlere Reparaturen war nicht wirklich etwas mit dem Auto. Allerdings fing er dieses Jahr an zu mucken und verschlang über 500€ an Material (Domlager, Batterie,...), da mein Vater alles selbst gemacht hat. Nicht daran zu denken was mich eine Werkstatt gekostet hätte.

 

Nun habe ich mir einen Jetta (Neuwagen) bestellt. Top Rabatte und im Vergleich zu meinem Alten purer Luxus. Klar hat der Passat für mich einen sehr hohen sentimentalen Wert, der mit 2500 Euro nicht zu vergleichen ist, aber man muss auch mal realistisch sein: wer weiß, was noch an Reparaturen kommt (Zahnriemen bald fällig) und ich würde niemals wieder 2500 Euro für den Wagen bekommen.

 

Ich habe mal auch gleich nachgefragt ob das Auto komplett sein muss, wenn ich ihn abgebe. Der Händler meinte nur: "Ist mir egal, Hauptsache er steht hier irgendwie auf dem Hof."

 

Hat jemand Interesse an Einzelteilen? Sitze? Leuchten? :D


09.06.2009 22:40    |    schipplock

der Jetta hat auch einen Zahnriemen und die Domlager sind bis dahin sicher auch kaputt...die Batterie sicher auch und ich behaupte einfach mal, dass du einfach ein neues Auto "willst" und nicht aus der Not heraus kaufst. Domlager und Batterie kosten bei einem alten Passat keine 500 eur. Der Zahnriemenwechsel kostet selbst in der freien Werkstatt bei dem Auto nicht viel mehr als 300 eur.

 

Bitte fuehr dir vor Augen, dass du hier viel Geld ausgibst und natuerlich auch viel sparst, aber viel sparen bedeutet nicht viel gewinnen ;).


10.06.2009 18:37    |    JettaTSI

Na da gab es ja auch ein paar mehr kleine Teile die zur Reparatur angefallen sind. Auspuff war auch kurz vor´m abfallen... Der Jetta läuft so weit ich weiß über Steuerkette, aber ist ja auch egal... Zumindest altersbedingte Reparaturen fallen ja beim Jetta vorläufig weg... :)

 

Naja, ich bin noch jung, hab keine Kinder und auch sonst nicht viel zu versorgen außer meiner Wohnung und mich. Außerdem möchte ich mich auch mal auf Treffen sehen lassen und das nicht nur als Beifahrer...

;) Hab mir ja auch gleich Felgen dazu bestellt, mich nach einem Fahrwerk umgesehen und wegen Scheiben tönen nachgefragt... Pinstriping steht auch ziemlich weit oben auf der Liste... :D

 

Ich habe mir das alles natürlich gut durchgerechnet, da das ja auch eine größere und langfristige Investition ist. Nur hätte ich mir auf kurz oder lang sowieso Gedanken wegen einem neuen Auto machen müssen. Und so habe ich schonmal 6500 Euro als Anzahlung gehabt und nichts dafür ausgegeben. :cool:


10.06.2009 19:58    |    schipplock

ah, ein neues Pimpmobil, sag das doch gleich :P...auf jeden Fall viel Spass mit dem Jetta...finde ich persoenlich fuer einen "Jungen" deutlich besser als einen steifen Passat :).


12.06.2009 11:47    |    Pingback

29.06.2009 10:27    |    Benziner

Jaja Abwrackprämie, lohnt sich richtig für Deutschland. Freut besonders kleinere Reparaturwerkstätten, Ersatzteilhandel, Reifenhandel.

Schon toll was man sich da ausgedacht hat um die Wahl zu gewinnen. Das Wohl weniger über den wirtschaftlichen Untergang anderer.

Und das tolle, China freut sich auch, Stahl für deren weiteren Industrieaufbau, damit es noch billiger wird. Damit noch mehr Smarts kopiert werden. Und noch mehr ausgelagert werden kann. Mit unserem Stahlmüll füttern wir das große Vieh, bis es uns platt drückt.


30.06.2009 11:21    |    X_FISH

Ich hatte am Wochenende mal das Vergnügen über einen der "Abwrackfahrzeugestellplätze" zu laufen. Sicherlich sind da einige Fahrzeuge dabei, welche zum Abwracken auch dort sinnvoll stehen.

 

Was dort ein Golf V mit leichtem (!) Frontschaden oder ein mutmaßlich top gepflegter Audi A6 zu suchen hat bleibt mir dann jedoch verborgen.

 

Einer der Gasumrüster, welcher als Hauptgeschäft seine freie Werkstatt betreibt jammert auch: Seit dem die Abwrackaktion läuft, hat er deutlich weniger zu reparieren. Fahrzeuge müssen ja nicht mehr durch den TÜV gebracht werden - reicht ja wenn sie noch mit kaputtem Auspuff oder leicht defekten Bremsen bis zum Händler rollen können. Dort werden sie ja mit Kusshand genommen...

 

Grüße, Martin


06.07.2009 14:03    |    Mitsumichi

Golf V ist keine 9 Jahre alt, der steht also nicht wegen der Prämie da...


06.07.2009 14:54    |    schipplock

er meinte sicherlich IV.


25.07.2009 20:47    |    XRG1

Habe ich richtig gelesen

 

 

Verschrotten muß??? Bitte um Antwort


25.07.2009 21:33    |    Poloboy71

Hallo zusammen, höre ich heute dass Wort: Abwrack-Prämie kriege ich einfach nur noch die Krise. Kann jeden Tag beobachten, was für sogenannte " Altfahrzeuge" zum Schrott abgeholt werden. Es wird wirklich alles abgegeben, was auch nur annähernd 9 Jahre alt ist. Bisher habe ich noch keine Ausgeschlachteten Fahrzeuge gesehen, sondern zu 80 % , Fahrzeuge, die im absoluten Original- Zustand waren, meistens aus Rentner- Hand. Die Kunden kommen zu ihrem Händler, stellen ihr Altfahrzeug dort ab und fahren mit dem neuen vom Hof. Wie schreiben jetzt schon einige Magazine: Die Youngtimer- Fraktion sieht dass alles mit Schrecken. Es verschwinden Top- Erhaltene Youngtimer und zukünftige Klassiker und Oldtimer. Ich persönlich sehe lieber die Modelle der 80er und 90er jahre auf der Strasse fahren, als diese ganzen neuen Hochdach- Kisten, die sich alle irgendwie ähnlich sehen. Hatte erst letztens wieder dass Vergnügen in einem Passat 35i Variant mitfahren zu dürfen. Einfach herrlich.

Gut, unser 2er Golf hat es nun leider auch dahin gerafft, jedoch nicht für 2.500 Umweltprämie. Als Ersatz wurde ein 2001er Ford Focus Kombi für 4.500 Eur angeschafft. Da gab es sogar ne Flasche Sekt zum Kauf dazu. Es gibt also auch heute noch günstige Gebrauchtwagen. Der Focus kommt aus erster Hand, immer gepflegt und dass vom Händler.


Deine Antwort auf "2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?"