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14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


23.01.2009 17:50    |    B u l l i t t

@go_modem_go 

 

Der Bock steht sowie schon seit 5 Monaten angemeldet in der Gegend rum

 

Oh oh Problem!


23.01.2009 17:57    |    Aslinger

"Wer ein altes Auto fährt, hat in der Regel kein Geld für einen Neuwagen. Da werden die 2500 € nix nutzen."

 

Ich fahre einen Vectra A Benziner Bj 94 seit einem halben Jahr. ich hätte mir auch einen Neuwagen leisten können, aber das will ich nicht. Bei den neuen kann man vieles nicht mehr selber richten, außerdem hast bei neuwagen einen Haufen Wertverlust pro Jahr was ich bei meinem aber nicht habe oder kaum. 3-5 Jahre will ich damit mind. fahren. Natürlich ist da Pflege auch sehr wichtig. ;)

 

Fazit: Neue Autos interessieren micht überhaupt nicht!


23.01.2009 17:57    |    Reifenfüller202

Auch ich werde meinen 15 Jahre alten Diesel mit roter Plakette behalten. Ich sehe es einfach nicht ein, 2500€ zu kassieren und mir dann erst zu überlegen wo bekomme ich den Rest her. Und wenn es ne Euro3 Nachrüstung geben würde, würd ich sogar das noch machen. Gibt es aber nicht, weil auch nicht wiklich gewollt. Wir sollen ja unsere alten nicht umrüsten, sondern verschrotten..nach Afrika.

Gerade die Niedrigverdiener, die sich ein Auto leisten müssen um zu Arbeit zu kommen, würden ja nichteinmal einen Kredit für ein neues Auto bekommen.

Abwrackprämie für Farhrzege ohne Kat wäre sinnvoll gewesen. Und mit dieser Prämie sich dann ein gebrauchtes Fahrzeug mit Euro 3 oder bessser kaufen. Und natürlich darauf achten, das das Katlose auch wirklich verschrottet wird.

Hilft dann zwar nicht den deutschen Autobauern, aber der Umwelt.


23.01.2009 18:08    |    go_modem_go

Sag mal Michi,

 

Immer noch nicht kapiert?

 

Hier geht es doch nicht um Umwelt, oder darum irgendwelchen Armen Leuten zu einem Neuwagen zu verhelfen :D

 

Wer eh schon Geld hat, bekommt eben noch mehr davon. Wie bei der KfZ-Steuerreform - Audi Q7 spart am meisten, die sparsamen Kleindiesel werden teurer ;)

 

Ich hätte genug Kohle einen Neuwagen Cash auf die Kralle direkt vom Girokonto zu kaufen, und werde eventuell dieses Angebot auch nutzen (Habe mehrere Autos, davon einer der "Prämiert" würde). Aber den bezuschussten Neuwagen würde ich nicht selbst nutzen - habe schon einen fetten Volvo - der Neue bliebe halt 1 Jahr auf mich angemeldet... ;)

 

Die Abf*ckprämie ist ein Angebot für Leute mit einer hohen Sparquote bzw. höherem Einkommen, die unter Ihren Verhältnissen leben (also alte Autos fahren bzw. alte zweit- oder drittwagen besitzen).

 

Ist eben für Leute die wirtschaftlich Haushalten können (Was ja wohl nicht mehr so sehr verbreitet ist...). Der Staat animiert also dazu, seine bereits angesparte Kohle unnützerweise zu verprassen (was komischerweise genau der Grund ist, warum wir jetzt eine weltweite Wirtschaftkrise reinrustchen... ;))

 

Alle anderen (z.B. Arme Schlucker, Kreditbonzen die eh schon geleaste Neuwagen fahren, usw.) haben eben Pech gehabt...


23.01.2009 19:45    |    FrankBTF

Ich halte davon nichts. Überhaupt nichts. es soll die wirtschaft angekurbelt werden?? Aber welche? Da gibt einer seinen 17 Jahre alten Renault Clio ab, und kauft sich davon einen Dacia Logan. Klar 2500€ für so eine alte Schleuder? Der Dacia kostet ihn dann auch nicht die Welt. Wo hat der Deutsche dort seinen Vorteil. Prämie bei deutschen Fahrzeug ja, andere nein.


23.01.2009 20:37    |    HashiryaR

Ich finde es schade dass durch sowas die ganzen alten Youngtimer nach und nach komplett verschwinden werden.

 

Und von den 2500€ wird sich auch niemand der vorher einen ach so bösen "Umweltsünder" gefahren hat, ein neues und sauberes Auto leisten können. Wegwerfgesellschaft vom Feinsten ist das. Dinge, die eigentlich noch voll funktionstüchtig sind wegschmeißen, der Umwelt zuliebe? Irgenwie geht das nicht so ganz in meinen Kopf rein.

 

Mein Herz blutet wenn ich an die ganzen zukünftigen Klassiker oder auch alten Arbeitstiere wie etwa einen Ford Fiesta I denke, die in der nächsten Zeit ihr Leben lassen müssen.


23.01.2009 21:00    |    Lowplace1

Also , wenn ich mir den Umweltgedanken so ansehe , werden wir wohl alle verarscht . Mein Zweitwagen Bj. 72 hat sicher eine bessere Umweltbilanz über die ganzen Jahre gesehen , als alle paar Jahre einen neuen . Sicher wird ein neues Auto einiges weniger verbrauchen als dieses. Aber wenn ich mir ausrechne wie die Energiebilanz durch den Bau eines Neuwagens aussieht glaube ich , kann ich nochmal 36 jahre mit meinem " Alten Kübel " fahren !!

Was meint Ihr dazu .


23.01.2009 21:59    |    andyrx

@hashyria

 

deine Gedanken die du oben formuliert hast teile ich--->Klick

 

mfg Andy


23.01.2009 22:29    |    Ralfo1704

@alle Kritiker und Nörgler- die Autoverkäufer erleben wegen der Prämie einen Aufschwung.

 

"Die Prämie wirke "wie eine Initialzündung für Autokäufer", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes freier Kfz-Händler...so sei die Zahl der Verkäufe in den vergangenen Tagen "spürbar gestiegen".

 

Auch die Unternehmensberatung Ernst & Young erwartet eine deutliche Steigerung der Neuwagenkäufe. Eine Studie des Unternehmens besagt, dass sich jeder dritte Autokäufer aufgrund der Umweltprämie in Höhe von 2500 Euro ein neues Fahrzeug anschaffen wolle. Ingesamt plane in diesem Jahr fast jeder zehnte Haushalt den Kauf eines neuen Autos. Mehr als die Hälfte von ihnen würde sich für eine deutsche Marke entscheiden und favorisiert einen Kleinwagen.

Prämie ohne ökologische Anreize

 

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, sprach sich dennoch für Nachbesserungen an der Prämie aus. Sie werde "nur unter sehr engen Bedingungen zur Umweltprämie", bemängelte er gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung". So fehle der bisher geplanten Regelung "ein Impuls in Richtung verbrauchsärmerer Fahrzeuge". Die Verschrottungsprämie dürfe nur dann gewährt werden, wenn das neu gekaufte Fahrzeug den Grenzwert eines Kohlendioxidausstoßes von 140 Gramm pro Kilometer einhalte.

 

Der UBA-Präsident forderte überdies, den staatlichen Zuschuss nur zu zahlen, wenn die Neuwagen die strengeren Euro-5-Kriterien für Schadstoffemissionen einhielten, die im Herbst für alle neuen Fahrzeugtypen Pflicht werden.

 

Der UBA-Präsident schlug ferner vor, die Abwrackprämie "nicht nur automobil zu definieren". So sollte etwa derjenige, der sein Auto verschrotten lasse und auf den öffentlichen Personenverkehr umsteige, einen staatlichen Zuschuss von 50 Prozent zu einer Jahreskarte, zum Beispiel einer Bahncard 100, erhalten. "

Quelle:

http://www.tagesschau.de/inland/abwrackpraemie112.html


23.01.2009 22:50    |    go_modem_go

Zitat:

von Frankbtf: Aber welche? Da gibt einer seinen 17 Jahre alten Renault Clio ab, und kauft sich davon einen Dacia Logan. Klar 2500€ für so eine alte Schleuder? Der Dacia kostet ihn dann auch nicht die Welt. Wo hat der Deutsche dort seinen Vorteil. Prämie bei deutschen Fahrzeug ja, andere nein.

Ist ja kompletter Humbug - alleine schon aus EU Wettbewerbsgründen nicht möglich.

 

Definiere mal "Deutsches Fahrzeug".

 

- Marke in mehrheitlich "Deutscher Hand"? Dann Fallen Opel und Ford schonmal weg, und bei Daimler wird es ganz knapp (Streubesitz der Aktien)... :D

 

- In Deutschland zusammengefriemelt? Dann fallen bestimmt die Hälfte aller von "Deutschen Marken" verkauften Autos " weg - und noch mehr der "Deutschen" Kleinwagen.

 

Corsa, Polo & Fiesta aus Spanien, Agila, Zafira, Touran / Caddy aus Polen, TT - Tourag - Q7 aus Ungarn, Golf, Astra, Mondeo und Focus aus Belgien, Fox und C-Coupé aus Brasilien, Antara aus Korea, usw. und so fort - lässt sich beliebig fortsetzen... :D

 

Ein Renault Clio hat z.T. mehr "Deutsche Gene" und Teutonische Komponenten verbaut als ein VW Fox.


24.01.2009 00:00    |    Lorener

Ich kann eure negative Sichtweise zwar verstehen, aber nicht teilen.

 

Ich hab einen 13 Jahre alten, schrottreifen Japaner. Der liegt mir zwar am Herzen, aber es lohnt sich einfach nicht mehr. Da hätte ich mir halt dieses Jahr eine andere Gurke zugelegt. Jetzt werde ich einen Neuwagen kaufen, warscheinlich einen Koreaner. Vielleicht verdient da kein deutscher Werker dran, aber wenigstens ein deutscher Händler, auch mit mehreren Arbeitnehmern und Azubis.

 

Wie mein Vorredner schon sagte, ein normaler Kunde hat keine Ahnung wo ein Auto gebaut wird, ganz egal was vorne für ein Zeichen drauf ist und selbst wenn er das noch rausfinden kann, wird es wohl schwierig festzustellen, wo die Bestandteile des Wagens produziert werden. Und auch das kann sich von Baujahr zu Baujahr ändern.

 

Meiner Meinung nach ist dies eine Weltwirtschaftskrise und unsere Geschäftsleitung spricht nur von Exportproblemen. Also kauft guten Gewissens was ihr wollt, wenn ihr einen Ami kauft, geht es den Amis auch bald wieder besser und sie fangen wieder an mit unseren Audis zu protzen, usw.

 

Ärmel hoch und durch!


24.01.2009 01:02    |    Cayman08

Das Argument: Wer so ein altes Auto fährt, kann sich sowieso kein neues leisten, hab ich letzte Woche schon auf der Arbeit gehört und musste kräftig lachen... :D:D:D

 

Bekannte von mir (finanziell ca. so gut gestellt, wie ich) fahren ihr Auto jetzt schon 9 oder 10 Jahre.

Die gute Mühle war letztes Jahr etwa 5 bis 10 mal in der Werkstatt. Aber sie sehen es nicht als notwendig ein neues zu kaufen. :rolleyes:

Manche brauchen eben nicht viel. Der Vater der Family war mit nem Lieferwagen in Berlin auf der IFA. Andere hätten sich nen teuren Mietwagen genommen und es als Geschäftskosten abgesetzt.   Tja wie gesagt manche....

 

Meine eigene Meinung zur Prämie: Ich glaub ich fahr mein Auto doch noch nen paar Jahre weiter und verzichte schweren Herzens auf das Geld. :D


24.01.2009 09:41    |    hungryeinstein

Diese Aussage, dass Leute mit altem Auto kein Geld für ein neues haben ist absoluter Schwachsinn.

 

Wenn ich will gehe ich morgen (scheiße, ist ja Sonntag:) ) zum Händler, knalle dem das Geld auf den Tisch und nehme den neuen und überteuerten Golf (nur als Beispiel) einfach mit.

 

Aber: Mein Wagen ist grundzuverlässig seit fast 11 Jahren, was schon allein daran liegt, dass er als Extra nur Servo und 5 Türen hat.

Ich warte den Wagen seitdem selbst, nur den Zahnriemenwechsel habe ich ausnahmsweise in der Werkstatt machen lassen. Das nächste Mal sehen die mich also frühestens in 10 Jahren.

 

Klar ist das neue Fahrzeug leiser, sicherer, es gibt mehr Platz.

 

Ich brauche das alles aber nicht, mein Wagen bietet alles was ich brauche.

 

2.500 € sind einfach kein Anreiz für mich.


24.01.2009 10:16    |    d1mix

Wie ist das eigentlich bei folgendem Fall:

 

Ich habe mir 2007 ein Auto, welches aus versicherungstechnischen Gründen auf meinen Vater angemeldet wurde, gekauft. Am 30.12.08 wurde das Auto dann auf mich umgemeldet, um meine "Prozente" bei der Versicherung zu senken. Nun will sich mein Vater ein neues Auto kaufen und die Abwrackprämie nutzen. Im Fahrzeugbrief steht er ja als Vorbesitzer, der denn Wagen über ein Jahr auf sich zugelassen hatte. Man sieht im Fahrzeugbrief auch an der identischen Adresse, das das Auto im Familienbesitz geblieben ist und nicht anderweitig "verkauft" wurde. Kann man Vater die Abwrackprämie als Vorbesitzer nutzen? Ist eigentlich ganz einfach mit der Versicherung zu erklären....

Bitte keine Antworten mit: "Ich glaube.." sondern wirkliche Fakten, vielleicht hat jemand auch so einen Fall und kann mir weiterhelfen.

 

Vielen Dank im Vorraus!!


24.01.2009 11:27    |    DooMMasteR

geht nicht :(


24.01.2009 11:53    |    TheShortOfIt

abwarten... Dienstag wissen wir mehr, dann dürfte denk ich hoffentlich alles raus sein


24.01.2009 12:39    |    bongotrommel

@d1mix: Mir gehts genauso: Wagen war 13 Jahre auf meinen Vater angemeldet und ich habe den Wagen vor zwei Monaten auf mich umgemeldet (ebenfalls gleiche Adresse) :(. Bei allem Brimborium um die Prämie (tw. schon als "Hilfspaket für die organisierte Kriminalität" bezeichnet), mache ich mir wenig Hoffnung, dass für solche Fälle eine Ausnahme gemacht wird... Wäre natürlich schön...


24.01.2009 13:12    |    d1mix

das ist wirklich sehr ärgerlich!! bleibt wohl nur die hoffnung auf dienstag...


24.01.2009 13:16    |    hungryeinstein

Die sind da eigentlich recht kulant, im Bekanntenkreis hatte jemand schon am 18. Dezember sein neues Auto gekauft und den Alten abgegeben. Da war die jetzige Regelung ja bereits im Gespräch.

 

Er wollte also auch was vom Kuchen, hat einen Brief geschrieben mit Hinweis auf seinen Anwalt (nur zur Sicherheit) und bereits Post erhalten, dass auch er die Abwrackprämie erhält.

 

Außerdem ist ggf. im Versicherungsvertrag klar erkennbar, wer der Fahrer ist. Außer natürlich die Eltern zahlen das auch noch für ihren verwöhnten Sprößling:p


24.01.2009 13:40    |    passi2008

Fahre dienstlich einen E-Kadett Caravan. Bj 1990, gekauft in 12/ 2005 mit 95 Tkm für 50,-€. Inzwischen grüne Plakette für Umbaukosten 150,-€ und jetzt 170 Tkm - läuft super. Verbrauch ca. 8 Lieter in der Stadt. Bekommt jetzt nochmal TÜV mit ein paar schweißarbeiten für ca. 200,- €. Was will ich mehr ??? Die Ersatzteile sind super günstig und mit entsprechenden Handbüchern bekommt man die auch selbst eingebaut. Das Auto verdient für mich viel Geld und das bei fast null Wertverfallust. Bin mit meinem Passie privat aus der Halle gefahren und schon waren ein paar Tausend Wertverlust fällig. Also was soll ich mit einem zweiten Auto was Kreditzinsen, Wertverluste, Werkstattkosten u.ä. bedeutet. Die 2500 € stehen in keinem Verhältniss zu meiner Huddel. Letztlich ist davon auszugehen, das egal welches technische Problem oder weh-wehchen er bekommt das mit ca. 1000,- € zu beheben sein sollte. und das so ganz OHNE kREDIT. Auch Kratzer und ähnliches, was so ein Baustellenfahrzeug mit sich bringt, lindert seinen Wert nicht.

Achja ältere Autos stehen ja nicht für Wohlstand, also hilft der auch noch bei der Auftragsbeschaffung wegen mitleid.


24.01.2009 14:31    |    deville73

Die Prämie wird nach aktuellen Presseverlautbarungen ja sehr gut angenommen.

Ich vermute mal, dass sich nun der Markt für Gebrauchtwagen umstrukturieren wird. Es wird weniger Fahrzeuge der Baujahre bis 2000 geben. Für mich ein Grund meinen Wagen erst einmal zu behalten, denn möglicherweise ist er in einigen Jahren noch so viel wert wie heute oder gar mehr .

Darüber hinaus wird es in 2 bis 3 Jahren vermutlich deutlich mehr Gebrauchtwagen des Jahrgangs 2009 geben. Deren Preis wird dann wohl leichter verhandelbar sein.

Vielleicht werde ich mir dann ja einen solchen Wagen anschaffen, dessen größter Wertverlust bereits stattgefunden hat.

Alles in Allem ist die Prämie also auch für mich (der ich sie nicht nutzen werde) ein Grund zu Freude.


24.01.2009 15:22    |    300er_Diesel

Ich fahre ein 17 Jahre alten Astra f diesel, 388Tkm Laufleistung. Denke nicht im Traum daran mir einen neuen zu holen. Bei den alten Autos kann man vieles selber machen und sie sind vor allem nicht so kompliziert aufgebaut. Was bei den neuen Autos das Gegenteil ist. Wer die Abwrackprämie klasse findet ist für mich ein Traumtänzer.

 

P.s.: Neue Autos intressieren mich überhaupt nicht.


24.01.2009 15:58    |    _RGTech

@go_modem_go:

Zitat:

Aber den bezuschussten Neuwagen würde ich nicht selbst nutzen - habe schon einen fetten Volvo - der Neue bliebe halt 1 Jahr auf mich angemeldet...

Womit du mehr Miese machst, als wenn du die Prämie nicht nutzt :p


24.01.2009 16:45    |    go_modem_go

Hä? Wieso?

 

Der steht in dem Jahr nicht rum. Jemand in meiner Familie braucht ein Auto, und das wird dann nach 1 Jahr direkt Umgeschrieben... ;)

 

Somit kommen dann auch Leute in den Genuß der Prämie, deren Vorgängerwagen NICHT in den Rahmen des Abwrackgesetzes reinfällt...

 

Capice? ;)


24.01.2009 20:56    |    _RGTech

Auch ne Variante.

 

Übrigens sehe ich eigentlich keinen Grund, die Ummeldung nicht sofort nach Erhalt der Prämie vorzunehmen. Wer sagt denn, dass man den Neuwagen ein Jahr halten muss?


24.01.2009 21:01    |    go_modem_go

Stimmt auch wieder. Ich bin davon ausgegangen, der Staat möchte diese Deals verhindern, in dem er einen Weiterverkauf für 1 Jahr erstmal unterbindet. Nach dem Motto: Habe altes Auto übrig, wer braucht ein Neues? :D

 

So lief das in Frankreich...

 

PS: Genutzt hat es wenig ;)


25.01.2009 00:51    |    deville73

Wer so denkt, kann sein Geld auch im Kamin verfeuern, es sei denn es handelt sich um ein Fahrzeug dass für gewöhnlich sehr lange Lieferzeiten hat...

Die Unterschrift unter den Kaufvertrag für einen Neuwagen kostet den Käufer nun mal mindestens 15-20% des Kaufpreises.


25.01.2009 04:07    |    EnzoHawk

Hallo hab mal ne frage...

 

Habe eine Opel CorsaB der wagen war zwei Jahre auf mich angemeldet! habe ihn vor ein paar monaten abgemeldet.. da er kein Tüv mehr bekommt..! er steht in der Garage.. also kein anderer Besitzer.. nun möchte ich die Prämie nutzen..

 

es heisst ja der Wagen muss mindestens 1 Jahr auf einen angemeldet sein.. steht ja nicht seit einem Jahr...

 

da er ja kein anderen besitzter hatte und der Wagen ja immernoch meiner ist nur abgemeldet!

 

wäre meine Frage würde ich die auch bekommen?! die 2500 Prämie

 

was meint ihr?!?!?

 

danke schon mal im Vorraus


25.01.2009 08:33    |    E36 323i Coupe

Zitat:

 

25.01.2009 00:51 | deville73 deville73

Wer so denkt, kann sein Geld auch im Kamin verfeuern, es sei denn es handelt sich um ein Fahrzeug dass für gewöhnlich sehr lange Lieferzeiten hat...

Die Unterschrift unter den Kaufvertrag für einen Neuwagen kostet den Käufer nun mal mindestens 15-20% des Kaufpreises.

 

 

Dafür hat man auch einen Wagen,den man 100% nach seinen Wünschen konfiguriert hat,weiss ,daß er ordentlich eingefahren wird, für die nächsten 2 Jahre+Verlängerung dank Garantie von Reparaturen verschont bleibt usw usw. 

Ein Jahreswagen ist da nicht viel günstiger,da eh keiner mehr den LP eines Neuwagens bezahlt.


25.01.2009 09:56    |    Jakker63

Hallo Gemeinde,

 

der erste Gedanke mal so eben 2500€ für mein Auto bekommen zu können, dass auf dem Markt weniger bringen würde war schon verlockend. Also ab zum Händler um die Ecke um nach einem Neuwagen zu schauen.

Die Angebote waren ja ganz witzig; sofort lieferbar, Riesennachlass, Nullprozentfinanzierung.....

Leider nicht bei VW!!??

Die Tage danach, ich war immer noch heftig am krübeln, fielen mir die Begriffe Nachhaltigkeit und Resourcenschonung ein und auch der Gedanke, dass mit deutschen Steuergeldern gefälligst auch möglichst deutsche Produkte gekauft werden sollten (aus politischen Gründen wird das offiziell nicht erwähnt).

 

Mein Fazit: mein 18 Jahre alter Passat ist super in Schuss, trocken, verbraucht nur 6-7Ltr. Normalbenzin, hält Euro2 vorbildlich ein. Ein Neuer verbraucht für die Herstellung mehr Energie als ich die nächsten 10 Jahre (so lange soll der Passi noch laufen) einsparen könnte. Ersatzteile, falls benötigt sind aus deutscher Produktion und wenn sie vom Schrottplatz kommen (die Leuts wollen ja auch leben)

 

Nach meiner Meinung macht die Prämie nur Sinn für wirklich alte süffende, saufende und rollende Verkehrsgefährder, die nicht mehr korrekt in Schuss gehalten werden. Meinen Passat kann ich dazu nicht zählen. Dass solche Wagen vornehmlich von Leuts gefahren werden, die sich einen Neuen gar nicht leisten können, steht auf einem anderen Blatt.

 

 

Gruss Jakker


25.01.2009 12:51    |    Gedönsrat

Eine Lachnummer, wenn es nicht so traurig wäre.

60% aller Neuzulassungen sind Firmenfahrzeuge.

Also werden die Firmen bevorzugt. Diese brauchen, um die Neufahrzeuge zu kaufen Kredite,

die sich nicht bekommen, weil die Banken trotz Konjunktursubvention in Mrd. Höhe ohne Sicherheiten

keine Kredite vergeben oder nur zu horrenden Zinssätzen, obwohl die Konjunkturspritze die Kreditwirtschaft ankurbeln sollte und die Regierung genau dieses Argument immer wieder anführt.

 

Erst sorgt die Regierung durch Feinstaubhickhack und unausgegorenem (CO²)-Steuergerangel für Zurückhaltung bei den Käufern und Entwicklungsstopp bei der Autoindustrie und um die eigene Unfähigkeit zu übertünchen werden dann diese seltsamen Auswüchse wie Abfuckprämie, unglaubliche Schönrechnungen zu umweltfreundlichen Autos, oder KFZ-Steuerberfreiung auf Kosten der Steuerzahler erdacht.

 

Das Problem ist also hausgemacht.

Wenn die Regierung aus vernünftigen Leuten bestehen würde wäre die Kriese garnicht erst soweit aufgefasert.

Durch die ganze Maggelei und Lobbyismus haben die sich selber ins Knie geschossen.

Und wer darfs bezahlen???

 

Gruß

Gedönsrat


25.01.2009 12:54    |    deville73

Zitat:

Zitat:

Zitat:

25.01.2009 00:51 | deville73 deville73

Wer so denkt, kann sein Geld auch im Kamin verfeuern, es sei denn es handelt sich um ein Fahrzeug dass für gewöhnlich sehr lange Lieferzeiten hat...

Die Unterschrift unter den Kaufvertrag für einen Neuwagen kostet den Käufer nun mal mindestens 15-20% des Kaufpreises.

Dafür hat man auch einen Wagen,den man 100% nach seinen Wünschen konfiguriert hat,weiss ,daß er ordentlich eingefahren wird, für die nächsten 2 Jahre+Verlängerung dank Garantie von Reparaturen verschont bleibt usw usw.

 

Ein Jahreswagen ist da nicht viel günstiger,da eh keiner mehr den LP eines Neuwagens bezahlt.

Das bezog sich auf den darüberstehenden Post und sollte nur zum Ausdruck bringenm, dass es sich kaum lohnen dürfte die Prämie in Anspruch zu nehmen um einen Neuwagen zu kaufen und den dann sofort wieder abzustoßen.

Es könnte ja Leute geben die meinen sowas wäre profitabel.


25.01.2009 15:46    |    Killer_1984

Ich finde das eine gute Sache der Bundesregierung.

Ihr müsste bedenken, das nicht nur die Autobauer an sich davon profitieren, sondern die ganzen Zulieferfirmen, Speditionen, die Bahn, die Schrottplätze, Reifenhersteller, Bosch.....................................................

 

Dann muss man auch an die Umwelt denken.

Durch die neuen Autos wird die Luft sauberer.

Wenn man am Tag in Berlin an einer großen Kreuzung steht und will da mal das Fenster auf machen, bekommt man kaum Luft.

Vor allem die LKW und die alten Diesel stinken wie die Pest.

Davon bekommt man Kopfschmerzen...

 

Mein Vater hat grade die Abwrackprämie angenommen.

Er hat seinen alten Golf 2 abgegeben, hatte zwar erst 100tkm gelaufen, aber die Gurke hat max. 500€ noch Wert.

Er hat sogar beim Schrotthändler noch 300€ dafür bekommen.

 

Jetzt hat er sich einen nagelneuen Polo 1,2l gekauft.

Dazu noch vom Händler neue Winterreifen und die Umweltplakette dazu bekommen.

Besser geht nicht.

 

Meine Cousine will auch ihren alten Golf 3 abgeben.

Für den würde sie vom Händler auch nur noch 900€ bekommen, sagt sie, da sie schon angefragt hat.

Sie hatt sich vom selben Händler auch einen Polo, aber mit dem kleinen Diesel, bestellt.

Sie bekommt beim Schrotthändler auch noch Geld für den alten 3er.

 

Beide Wagen sind 2 Jahre Steuer befreit.

Beide sind laut ihren Aussagen sehr zu frieden damit.

Zu mal die neuen Autos sich viel besser fahren und viel sicherer sind.

 

Wie schon gesagt, ich finde es eine feine Sache der Regierung.

Und kann nur raten, diese Sache anzunehmen.

 

Ich selber werde noch über die Sache nach denken für meine Frau.

Wir werden uns aber ein Auto mit Hybridmotor kaufen, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Benzin Preise wieder steigen.


25.01.2009 16:16    |    -C-.

Mein A2 3L muss ich noch auf E4 (D4) umschreiben lassen, denn mit der gelben UWZ Plakette darf das ÖkoMobil nur noch bis ende 2011 fahren, in Hanover könnte ich ihn gleich verschrotten. Da verkaufen die deutschen Automobilbauer bis 2005 hundertausende Diesel, die nur Euro 3 bekommen. Der Kunde muss mit viel Geld nachrüsten, und bei einigen Modellen geht das gar nicht mehr.

Ein neues deutsches Auto ist zukünftig erst mal gestrichen.

Die ganze Seuchenzone ( UWZ) Debatte , die bei der grünen Plakette ja noch nicht aufhören soll, nervt genau so wie die verunsicherung der KFZ Steuer.

Ich kaufe eine alltagstaugliche 30 Jahre alte Karre, wie mein vorheriger 123er Mercedes, den ich mit ca. 600.000 Km , erster Motor & Getriebe verkauft habe.

Und wenn ich die Gesamtbilanz meines A2 incl. der über € 5000 Reperarturkosten und hohen Inspektionskosten zusammenrechne , kann ich auch einen alten´ V8 fahren.

 

 

---


25.01.2009 16:32    |    TheBrainKP

Nur mal so ne Frage am Rand.... Wieviel rabatt is bei nem Neuwagenkauf momentan realistisch ?? Nachdem hier doch einige kürzlich einen gekauft haben müsst man dazu doch was sagen können.

 

thx


25.01.2009 16:39    |    go_modem_go

Bis zu 25% auf Lagerautos sind z.Z. bestimmt drin.

 

Bei Fiat sogar ganz offiziell in Verbindung mit den drei Eco Modellen und der Altautoprämie =

 

50% auf den Panda 1.1 (€5000 Cash statt über €10.000 Liste, d.H. Fiat legt dir die Höhe der €2500.- Abwrackprämie gerade noch einmal drauf). Ich glaube aber kaum das auf dieses offizielle Fiat Deutschland Angebot dann noch ein Händlerrabatt geht - da müssten die die Kiste ja fast verschenken... ;)


25.01.2009 18:13    |    GUnty

Auch wenn ich für mein altes 2500. Euro bekomme,

kann ich mir kein neues leisten.

Ob wir damit der Autoindustrie aus der Patsche helfen ?


25.01.2009 18:19    |    femy

Hier in Österreich hat man den Vogel diesbezüglich wiedereinmal abgeschossen!

Das Fahrzeug muss mindestens 13 Jahre alt sein dass man 1500 Euro bekommt.

Fazit: wer seine Karre so lange fährt hat bestimmt kein Geld sich einen Neuwagen zu kaufen.

Aber das haben die hohen Politiker hier noch nicht geschnallt.

 

Diese Massnahme stinkt zum Himmel und ist ein Schuss in den Ofen, sonst nichts!

 

Gruss femy


25.01.2009 19:21    |    E36 323i Coupe

Zitat:

25.01.2009 00:51 | deville73 deville73

Wer so denkt, kann sein Geld auch im Kamin verfeuern, es sei denn es handelt sich um ein Fahrzeug dass für gewöhnlich sehr lange Lieferzeiten hat...

Die Unterschrift unter den Kaufvertrag für einen Neuwagen kostet den Käufer nun mal mindestens 15-20% des Kaufpreises.

Dafür hat man auch einen Wagen,den man 100% nach seinen Wünschen konfiguriert hat,weiss ,daß er ordentlich eingefahren wird, für die nächsten 2 Jahre+Verlängerung dank Garantie von Reparaturen verschont bleibt usw usw.

 

Ein Jahreswagen ist da nicht viel günstiger,da eh keiner mehr den LP eines Neuwagens bezahlt.

Das bezog sich auf den darüberstehenden Post und sollte nur zum Ausdruck bringenm, dass es sich kaum lohnen dürfte die Prämie in Anspruch zu nehmen um einen Neuwagen zu kaufen und den dann sofort wieder abzustoßen.

Es könnte ja Leute geben die meinen sowas wäre profitabel.

Achso,dann oK.


25.01.2009 23:53    |    Killer_1984

Die Rabatte gehen auf Lagerfahrzeuge bis zu 50% hoch.

 

Bei Mitsubishi bieten die 0% Finanzierung und 0% Zinsen für Neuwagen an.

Obwohl das eine japanische Marke ist, gibt es den aktuellen Colt so wie bei uns in Japan nicht.

 

Der Motor kommt von Mercedes, besitzt also eine Steuerkette.

Das Konzept aus Deutschland, Lichttechnik von Hella und zusammengebaut in den Niederlanden.

 

An diesem Auto ist mehr ,,deutsch" als am Fox.

Und den bekommt man für um die 10000€ mit Halbverzinkter Karosse.

 

Zumal ich den Colt 1000 mal vor einen Renault oder Fiat ziehe.

 

So viel dazu, nur für deutsche Autos die Abwrackprämie.


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