• Online: 5.513

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


17.01.2009 17:30    |    87manu

Für mein Auto was jetzt 20 Wird bekomm ich dann schon 2x 2500€ :D Nein beim besten willen, ich will meinen alten garnicht hergeben.


17.01.2009 17:39    |    _RGTech

@Falscher Prophet:

Entweder zahlt dir der Verschrotter noch was für das Auto, damit er die Teile selbst verkloppen kann. Oder du überlässt ihm eine Ruine, die nur noch zum Pressen taugt, dann verlangt er halt nen kleinen Obulus dafür. Oder natürlich irgendwas dazwischen.

Warum solltest du auch für lau wertvolle Teile verschrotten? ;)

 

@schipplock:

Jo, das wird ja besonders in Grenzregionen gut funktionieren, gibt ja keinen Tanktourismus... außerdem wär das in einem Beamtenstaat viel zu einfach, deren Arbeitsplätze wollen ja auch gesichert werden.

 

@zonki101:

Sicher, dass das einfacher wäre? Eher nicht. Denn da müsste ja auch wieder geprüft werden, ob der Nachlass gerechtfertigt ist. Der Aufwand bleibt.

Außerdem wird auch damit gerechnet, dass nicht jeder die Prämie beantragt - selber schuld, Staat gewinnt. Und dass die Anträge ja vom Bürger ausgefüllt und abgeschickt werden müssen, d.h. der hat den Verwaltungsaufwand mit übernommen. Bei der Überprüfung muss halt noch ein Stempel "BEZAHLEN" oder "VERWEIGERN" gesetzt werden, was man aus den vom Bürger ausgefüllten Dokumenten ja recht einfach herauslesen kann.


17.01.2009 17:51    |    zonki101

Das kann ich so nicht nachvollziehen.

Jeder der, egal für was einen Antrag stellt, muss den selber ausfüllen,da wird dann ja geprüft ob der Nachlass, bzw. die Abwrackprämie gerechtfertigt ist.

Der Aufwand dafür bleibt, ich denke nicht das nur ein "Stempel" drauf kommt, das wäre zu einfach für Deutsche Verhältnisse.


17.01.2009 17:52    |    _RGTech

@zonki101:

Ich sage ja nicht, dass es viel weniger kompliziert ist als bei einer Verrechnung mit der Steuer (die eh gerade rabattiert wird) oder mit der MWSt. Aber eben auch nicht schlimmer.

 

 

 

Wieso denken hier eigentlich so viele, dass das Ausstellen eines Entworgungsnachweises bedeutet, dass sie für ihr altes Auto nichts mehr bekommen?


17.01.2009 17:55    |    UKO

Also wenn die was machen sollen dann doch ein Wechselkennzeichen, mit dem man z.B. 5Fahrzeuge betreiben kann ähnlich wie in der Schweitz.

 

Dann würde ich mir noch nen paar Altfahrzeuge holen und würde die dann erstmal vom Markt nehmen :)

 

Wenn hier einer nen armen alten Audi verschrotten will kläre ich mich gerne bereit gute Teile gegen schlechtere zu ersetzen ;)


17.01.2009 18:02    |    zonki101

Mein Gedanke dabei ist eigentlich, das es immer heist es würden 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt.

Das der Staat allerdings an jedem Fahrzeug Mwst kassiert und die dann zum Teil über Umwege wieder ausbezahlt , dazu dann aber der Verwaltungsaufwand kommt, ist in meine Augen absoluter Schwachsinn.

Daher bin ich der Meinung das es auch sehr viel einfacher gehen würde.


17.01.2009 19:05    |    BBB

ich frag mich, wieso manche ein gepflegtes und einwandfrei funktionsfähiges Auto, was noch 2500 Euro wert ist verschrotten wollen, nur um die Prämie zu bekommen...

Kann mir mal jemand vorrechnen, wo da der Vorteil liegen soll? Mein Passat ist nun schon 17 Jahre alt und bringt vielleicht noch 800 Euro. Da würde ich theoretisch etwas gutmachen, aber: dank meiner guten Pflege und Wartung in den letzten 17 Jahren funktioniert er wie ein schweizer Uhrwerk und spult jeden Tag seine 60-100km ab. Und das wird er noch die nächsten drei Jahre machen. Ich würde mich niemals von ihm trennen, schon gar nicht, wenn ich ihn verschrotten müsste! Ein Auto, was noch funktioniert, verschrottet man nicht. Das ist ein Verbrechen an der Umwelt! Er braucht kaum 8l Super auf 100km für 0,79 Euro in Tschechien, kostet dank D3 Schadstoffnorm 121,- Euro Steuer im Jahr und rund 300,- Reparaturkosten. Das kostet beim neuen allein die jährliche Durchsicht. Die 2500 Euro hätte der neue im ersten Jahr schon allein an Wertverlust. Das Geld für einen Neuen liegt lange schon bereit, aber nicht zuletzt nur, weil der VW über all die Jahre kaum Kosten verursachte.

Wäre nur blöd, wenn bis dahin die Bankschalter geschlossen wären und das Geld weg oder wertlos :-(


17.01.2009 19:06    |    Duftbaumdeuter28

Mein Auto ist jetzt schon älter als 9 Jahre. Aber ich habe dort jede menge rein gesteckt Geld reingesteckt sodas es im normalen Handel nicht annährend so viel Geld zurück gäbe. Aber die frage ist ja die, wieso fährt man denn einen alten wagen wenn es doch so viele neuwagen zu Kaufen gibt? Ich kann nur meine erfahrung preisgeben. Man kann an dem alten noch selber was machen und spart somit Werkstattkosten und sie kosten in der Anschaffung weniger. Wer kann sich einen neuwagen heutzutage denn leisten wenn er ein altes Auto fährt biss es auseinander fällt? Hätte man nicht auch einen Jahreswagen kaufen können? Wieso muss es ein neuwagen sein. Euro 5 ist aktuell aber Euro 4 hätte es mit sicherheit auch getan.


17.01.2009 19:44    |    _RGTech

@BBB: Erster Satz... häng dich bitte nicht an den 2500€ Restwert auf! Der kann auch höher liegen, dann bekommt man aber sehr wahrscheinlich vom Verwerter noch was drauf! Den interessiert die Prämie ja nicht.

 

@lupodriverde: Neuwagen ist ja nicht Pflicht; es kann auch ne Tageszulassung oder ein max. 12 Monate alter Vorführer sein. Ein Neuwagen ist eh nur interessant, wenn man

- so lange wie möglich die Garantiezeit ausnutzen möchte

- kein bereits fertiges Auto findet, das die passende Ausstattung/Farbe hat (Argument!)

- einfach nicht verknusen kann, dass im eigenen Auto schon mal jemand anderes saß.


17.01.2009 19:44    |    Tom1985

Also ich denke mal das für meinen 16 Jahre alten Clio nun erstmal die Ersatzteilpreise fallen werden und ich vielleicht nun auf den 1.4er Motor umrüsten kann, wenn genug ausm Verkehr gehen und der Schrotti die Motoren auf Halde hat könnten dort die Preise runtergehen. Also nun Schön mit Ersatzteile eindecken und dan wird meiner sicher noch 20+ Jahre alt.


17.01.2009 20:02    |    hessebauer

mein 80iger ist 20 und muss dieses jahr zum tüv....plane dafür mal 150-500€ ein; genutzt wird er im Jahr nur noch ca.1000km als Lastesel und Ersatzwagen wenn das Pendlerauto ausfällt aber läuft tadellos.

 

was soll ich tun ?


17.01.2009 21:02    |    motorxxx

Die Verschrottungsprämie hat nichts mit Umweltschutz zu tun, sie soll nur der Wirtschaft helfen und die Bürger weiter verschulden (Fahrzeug finanzieren - Arbeitsplatz verlieren - und dann???) Scheiß auf die Prämie, ich fahre lieber ein billiges bezahltes Auto und keine Elektronikverseuchte finanzierte Karre die wegen jeder schlechten Kabelverbindung stehenbleibt oder lustige Fehlermeldungen von sich gibt...


17.01.2009 21:04    |    hessebauer

die könnten doch für jeden pendler en Firmenwagen mitfinanzieren und einen Teil von den tariferhöhungen verrechnen; wo liegt das Problem ?


17.01.2009 22:08    |    Alex1712

Jeder, der von der Prämie nicht profitieren kann, der meckert. logisch.

 

Aber es wurde schon öfter gefragt, wie das mit dem Beantragen geht und wie man

an die Prämie herankommt. Weiß da jemand schon bescheid?


17.01.2009 22:53    |    schipplock

@hessebauer: behalten oder aber du bekommst fuer 2700 eur einen Neuwagen ;).


17.01.2009 23:51    |    LISYKIM

nein wenn mann gering verdiener ist und ein kind hat, ist das ganz was anderes. Wo sind dann die anderen Tausend € für ein neues Oder jahresfahrzeug. ICh behalte bis zum endgültigen tot vom AUto.


18.01.2009 12:20    |    AndySchorsch1984

also ich bin froh...kaufe mir ein neues, was ich eh schon seit letztem jahr vor hatte und verschrotte meinen 12jahre alten saxo und bekomme viel geld vom staat....(sagt jetzt bloß nich das 2500 euro nich viel is)

habe den saxo vor 6jahren für 2500euro gekauft und mache somit jetzt plus minus null....

 

95% der deutschen sind nur am meckern....das war schon immer so und wird auch so bleiben...

genauso jetzt.....viele sind unzufrieden....haben sich vor einem oder zwei jahren ein neues auto gekauft und sind jetzt sauer weil manche die chance wirklich gut nutzen können um sich entlich von ihrem schrott zuverabschieden und sich ein günstigen jahreswagen zukaufen....is einfach neid!!!!!is so.....

viele würde gerne...könn aber nich weil sie hoch verschuldet sind, keine arbeit haben, hartz empfänger sind oder wie gesagt sich schon vor einigen jahren ein neues gekauft haben und es jetzt nutzen würden aber nich können weil es ja min. 9 jahre alt sein muß.

 

wenn ich sowas lese......"Scheiß auf die Prämie, ich fahre lieber ein billiges bezahltes Auto und keine Elektronikverseuchte finanzierte Karre die wegen jeder schlechten Kabelverbindung stehenbleibt oder lustige Fehlermeldungen von sich gibt..."

könnt ich kotzen!!!!!!!!purer neid!!!!!!!!!!

das was der staat macht und immer schon gemacht hat.....is halt so....da kann keiner von uns alles etwas machen!!!!!!die entscheiden das so und dann ises halt so....

wem es nich passt was der staat mit uns macht soll gehen....wandert aus und gut!!!!

wer es nich in anspruch nimmt is gut....der machts halt net.....ich freu mich für die 599999 bundesbürger die es nutzen können + ich :D

bloß über andere sowas zuschreiben....in der art wie....bist doch blöd, kaufst dir ein auto auf pump, is nich mal deins, nich bezahlt, gehört der bank, verlierst dein job......und dann???? nur wegen soner blöden prämie......

is doch jeden seins....was zuerbrechen sich da andere deren kopf????die ham doch nich zutun oder???

wenn einer hart für traum arbeitet (sei es ein auto) und kann nunmal nich 40000euro mit einmal hinlegen, der finaziert halt....wenn er es sich im monat leisten kann warum nich....wofür arbeite ich dann wenn ich nich mal an mich denke und mir mal, außer ein eis am wochenende, was leiste???es gibt nuir dieses eine leben!!!

sowas bringt mich auf die palme!!!!!!

sorry........hab ich kein verständnis für!!!!

man kann ja seine meinung sagen aber nich über andere urteilen (verurteilen) und das haben bei diesem thema viele!!!

 

an alle die es sich überlegen oder schon der meinung sind es zumachen....macht es...wenn es euch hilft...macht es!!!für 2500euro müßen manche zwei, drei monate hart arbeiten.

 

für die die es noch nicht so richtig wissen wie es funktioniert:

 

Das sind die Voraussetzungen:

16.01.2009: Umweltprämie: Zehn Punkte, die man jetzt wissen muss

Das Bundeskabinett hat am 14. Januar 2009 eine Umweltprämie von 2500 Euro beschlossen, die gezahlt wird, wenn ein Altfahrzeug verschrottet und ein neuer Wagen gekauft und zugelassen wird. Folgende Eckpunkte stehen jetzt fest:

 

1. Die vorgesehenen Finanzmittel in Höhe von 1,5 Mrd. Euro stellen die Obergrenze dar. Die Mittelverteilung erfolgt erschöpfend nach der Reihenfolge der Antragseingänge.

 

Die administrativen Abwicklungskosten sind aus den 1,5 Mrd. Euro aufzubringen.

 

2. Stichtag ist der 14. Januar 2009 für Kauf und Erstzulassung des Neuwagens/für Kauf und Zulassung des Jahreswagens. Die Laufzeit endet am 31.12.2009.

 

3. Begünstigtenkreis: Natürliche Personen, die zuletzt das Altfahrzeug über die Dauer von mindestens einem Jahr auf ihren Namen in Deutschland zugelassen hatten. Entscheidend ist die Personenidentität zwischen Altfahrzeughalter und dem Zulasser des Neu- oder Jahreswagens.

 

4. Altwagen: mindestens 9 Jahre alter Pkw, d.h. die Erstzulassung des Fahrzeugs muss vor dem 14.01.2000 stattgefunden haben.

 

5. Neufahrzeug: Fahrzeug, das zum ersten Mal und in Deutschland zugelassen wird und mindestens die Euro 4 Norm erfüllt.

 

6. Jahreswagen ist ein Pkw, der längstens ein Jahr auf einen in Deutschland niedergelassenen Kfz-Händler oder Kfz-Hersteller zugelassen war.

 

7. Verschrottung: Verwertungsnachweis im Zeitraum von 14.01. bis 31.12.2009 durch anerkannten Demontagebetrieb gem. Altfahrzeugverordnung.

 

8. Dokumente:

* Original des Verschrottungsnachweises eines anerkannten Demontagebetriebs

 

* Nachweis der Zulassung des Alt- und des Neufahrzeugs auf den Antragsteller

 

9. Verfahren:

Antragsberechtigter ist der Erwerber des Neufahrzeugs. Dieser kann mit der Beantragung auch den Händler beauftragen.

Der Antrag wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegengenommen, bearbeitet und beschieden.

 

10. Missbrauchsvorkehrungen:

Durch entsprechende Ausformulierung der Förderrichtlinie ist der Missbrauchsanfälligkeit vorzubeugen bei gleichzeitiger Sicherstellung eines möglichst unbürokratischen und schnellen Verfahrens.

 

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist ab sofort eine Telefon-Hotline geschaltet. Dort werden unter 06196/908470 weitere Fragen beantwortet.


18.01.2009 13:13    |    deville73

Zitat:

Jahreswagen ist ein Pkw, der längstens ein Jahr auf einen in Deutschland niedergelassenen Kfz-Händler oder Kfz-Hersteller zugelassen war.

Das ist eine bittere Pille für die Werksangehörigen, die ihre Jahreswagen verkaufen wollen...

Die sind ja Privatpersonen und somit sind ihre Fahrzeuge keine Jahreswagen im Sinne dieser Verordnung.


18.01.2009 13:24    |    knight14th

Es wird doch immer so viel von freier Marktwirtschaft gesprochen und uns Bürgern immer erzählt, dass Wettbewerb und Nachfrage die Preise regeln. Da frage ich mich doch, warum der VW Golf immer noch 20k kostet, wenn ihn keiner kauft. Wenn die Automobilhersteller wirklich auf Autos sitzen, frage ich mich, wo die freie Marktwirtschaft auf einmal hin ist. Warum werden dann einfach nicht die Autos günstiger weg gegeben? Lieber weniger Verdienen, als gar nichts. Aber natürlich Springt dann der Staat ein und gibt den Firmen das Geld nur damit sie nicht die Preise nach unten anpassen müssen. Freie Marktwirtschaft gilt nämlich nur für den kleinen Arbeitnehmer, wo ja der Markt die Löhne regelt und es keinen Mindestlohn gibt.

 

Selbiges sieht man auf dem Wohnungsmarkt: Es stehen hier in Berlin so viele Wohnungen frei und doch klettern die Mieten unaufhörlich. Da fragt man sich doch, warum sich das für den Vermieter lohnt, die Wohnung lieber frei zu lassen, als sich günstiger zu vermieten.

 

Auch hier gibt der Staat Subventionen aus die vom Steuerzahler bezahlt werden.

 

Steuern rauf, um Subventionen zu bezahlen (wartet mal September 2009 ab!) und dadurch auch noch die Preise hoch, weil der Markt sich nicht an die Gegebenheiten (Angebot und Nachfrage) anpassen muss.


18.01.2009 13:28    |    knight14th

Ja genau, AndySchorsch.. alle sind nur neidisch und alle sind doof. Dass es Leute gibt, die anders Denken, willst du natürlich nicht begreifen. Ne, ist klar.

Und was glaubst du überhaupt, wo die 1.5 Mrd € herkommen? Steuerzahler, der dann noch drauf zahlen wird, weil das auf Pump geht und da noch fett Zinsen fällig werden. Aber dann wird sich wieder bei der nächsten Steuererklärung aufgeregt, dass der Staat so viel weg nimmt und es wird über Minderheiten gekreischt, weil die "zu faul sind zum arbeiten"... Kennt man schon. Der Staat (=wir) hat nichts zu verschenken, das sollte dir mal klar werden.

Wie du schon schreibst gehen von den 1.5Mrd die Verwaltungskosten weg. Also bekommt man effektiv keine 2.5k und zusammen mit den Zinsen, die dafür vom Staat gezahlt werden zahlt man als Bürger hinten wieder drauf. Aber diese Weitsicht haben nur die wenigsten. Die meisten lassen sich vom Wahlgeschenk täuschen und setzen brav das Kreuz, wie es auch gewünscht war. Augen auf beim Eierkauf!


18.01.2009 13:39    |    uli68

Ich kann dem Posting von Frl.Meyer nur zustimmen!

Neben den genannten ausländischen Kleinwagenherstellern werden bestenfalls noch einige Jahreswagenhändler profitieren. Die Angebote dt.Hersteller im Kleinwagensegment werden ohnehin im Ausland hergestellt oder sind Suzuki-Derivate auf die dann ein Blitz gepappt wird.

Für mich persönlich wird es vielleicht interessant,denn vor einem Jahr hab ich mir fürs Jagdrevier einen alten Subaru Justy für ein paar Hundert Öcken gekauft.Vielleicht laase ich ihn gegen Jahresende verschrotten und hol mireinen Lada Niva als Re-Import.


18.01.2009 13:45    |    cng-lpg

Hallo,

 

ein Problem ist, daß man zwar alle Voraussetzungen erfüllen kann, aber doch nur vielleicht die Prämie bekommt. Soll ich im Sommer bestellen, um im Herbst dann zu erfahren, "Tut uns leid, die Fördermittel sind längst alle..."? Mein übrigens dank rostfreier Karosserie, zweier Airbags, G-Kat und Grüner Plakette sicher noch für einige Jahre guter Opel(*) wurde erst im letzten Herbst auf mich zugelassen. Also gehöre ich zu jenen, die mit Glück haarscharf an der Förderung vorbeischrammen... Wer weiß das schon? Was, wenn evtl. wirklich jeder zehnte Besitzer eines in Frage kommenden Wagens das Geld mitnehmen will? In Frage kommen 16 Millionen Autos! Bei dann 1,6 Millionen Interessenten werden aber nur knapp 0,6 Millionen gefördert. Da wird eine Million Wähler richtig sauer sein.

Meines Erachtens müßte es einen klaren Rechtsanspruch geben: Voraussetzungen erfüllt = Prämie.

Oder man hätte zumindest den Zugang zur Prämie etwas fairer gestaltet: Statt eine Haltedauer von einem Jahr vorzuschreiben hätte man sagen können, daß das Auto zum Zeitpunkt der Verabschiedung der Regelung schon im Eigentum des Prämienempfängers gewesen sein muß.

Ich hoffe insgeheim, noch in den Genuß der Prämie zu kommen, aber egal, ob das klappt oder nicht: Der Zugang zur Prämie steht zu wenigen Menschen offen und das ist bei der Höhe der Prämie schlicht unsozial.

Meine Meinung.

 

Gruß Michael

 

(*) Da der Wagen einen realistischen Marktwert von 1000 bis 1500 € hat, lohnt die Prämie sich für mich.


18.01.2009 13:48    |    Bmw-Six-Pack

In der Regel gibt es doch für ein 9 Jahre altes Auto mehr als € 2500. So bekomme ich für meinen 10,5 Jahre alten BMW 318i E 46 so um die € 4500 und der Wagen erfüllt die D3 Norm und macht kaum Ärger. Warum sollte man sowas verschrotten ?

,


18.01.2009 13:59    |    motorxxx

Da sieht man mal das die Umwelt und die Bürger der Regierung sch.....egal sind. Hauptsache die Wirtschaft kommt in Schwung. Ich werde mich hüten meinen alten Kadett zu verschrotten um mir einen Haufen teuren, minderwertigen Elektronikschrott zu kaufen. Was passiert wenn man arbeitslos wird wenn man sich ein neues Auto finanziert hat? Man kommt aus den Schulden nicht raus und hat kein Auto mehr... nein Danke - lieber alt, zuverlässig und bezahlt!!! Als Mechaniker sehe ich doch wegen welchen defekten die Autos in die Werkstatt müssen und wie oft die Elektronik streikt - eine schlechte Steckverbindung und die Karren haben Probleme. Da pfeife ich lieber auf die 2500 euro und spare mir eine Finanzierung eines Neuwagens, mehr Geld kann man nicht sparen...


18.01.2009 14:00    |    cng-lpg

Zitat:

In der Regel gibt es doch für ein 9 Jahre altes Auto mehr als € 2500. So bekomme ich für meinen 10,5 Jahre alten BMW 318i E 46 so um die € 4500 und der Wagen erfüllt die D3 Norm und macht kaum Ärger. Warum sollte man sowas verschrotten ?

Das Auto muß mindestens 9 Jahre alt sein - es kann auch 18 Jahre alt und nur noch 250 € wert sein! Außerdem gibt es auch massenhaft Autos, die Baujahr 2000 sind und nur noch 1000 € oder weniger wert sind. Bei Deinem BMW lohnt es sich nicht, bei vielen anderen Autos auch nicht, aber es gibt genug mindestens 9 JAhre alte Autos, bei denen sich das auf jeden Fall lohnt!

 

Gruß Michael


18.01.2009 14:06    |    AndySchorsch1984

knight14h - ich sage nich alle doof sind.

jeder kann seine meinung sagen, sollte aber nicht andere verorteilen.

wo das die das geld her nehmen oder wer es letztentlich zurückzahlt und wieviel zinsen da gezahlt werden....is doch scheissssssss egal!!!!

klar...der steuerzahler....wer sonst.....aber das kannst du nicht beeinflussen und ich auch nich!!!

das ding is durch und ändern kann von uns keiner was....

man sollte auch nich hier darüber diskutieren oder es in frage stellen ob man sein auto verschrotten lassen soll wenn es noch 1a io ist!!!

die 9 jahre sind für mich auch zu niedrisch angesetzt, besser wären 11-13 jahre gewesen weil da bekommen die meisten weniger als 2500 bei verkauf und da macht es ja auch sinn.

es wird keiner gezwungen sein auto zuverschrotten!!!!


18.01.2009 14:09    |    cng-lpg

Zitat:

Da sieht man mal das die Umwelt und die Bürger der Regierung sch.....egal sind. Hauptsache die Wirtschaft kommt in Schwung. Ich werde mich hüten meinen alten Kadett zu verschrotten um mir einen Haufen teuren, minderwertigen Elektronikschrott zu kaufen. Was passiert wenn man arbeitslos wird wenn man sich ein neues Auto finanziert hat? Man kommt aus den Schulden nicht raus und hat kein Auto mehr... nein Danke - lieber alt, zuverlässig und bezahlt!!! Als Mechaniker sehe ich doch wegen welchen defekten die Autos in die Werkstatt müssen und wie oft die Elektronik streikt - eine schlechte Steckverbindung und die Karren haben Probleme. Da pfeife ich lieber auf die 2500 euro und spare mir eine Finanzierung eines Neuwagens, mehr Geld kann man nicht sparen...

Such Dir einfach ein geeignetes Auto aus, das in den ersten ein oder zwei Jahren nicht mehr als 2500 € an Wert verliert - und da gibt es einige. Aber eben meist nur wirtschaftliche Kleinwagen. Trotzdem: Reicht das Geld nicht mehr, verkaufst Du das Auto und hast keinen Verlust, hast aber für ein oder zwei Jahre ein zuverlässiges neues Auto gefahren.

Denn diese Schönrederei der angeblichen höheren Zuverlässigkeit der alten Karren ist nämlich schlicht Blödsinn.

Das einzig echte Problem an neuen Autos ist der anfängliche Wertverlust. Aber genau der wird im Kleinwagensegment mit den 2500 € aufgefangen.

 

Gruß Michael


18.01.2009 14:10    |    A8 TDI

Wann gibt es für die SPD eine Abwrackprämie ? Heute abend nach der Hessenwahl oder erst nach der Bundestagswahl 2009 ? Liebe Genossen, der Wähler durchschaut euch. Ich schätzte TSG kommt auf 16 %.


18.01.2009 14:11    |    AndySchorsch1984

motorxx - genau das mein ich.....überleg doch mal wenn alle so denken würden wie du...

alle fahren alte autos, die einwandfrei fahren und keiner muß in die werkstatt....was dann????

is dein jaob überflüssig!!!!!!!dich brauch dann keiner mehr und sitzt zuhause...bist arbeitslos!!!!

sei doch froh wenn es leute gibt die sich 40000euro schulden aufnehmen und solche autos mit viel technik kaufen...........man man man.....


18.01.2009 14:22    |    9R-Treiber

Mein Gott sind die lieben da oben mal wieder hirnlos... wie wärs denn mit einer Begrenzung auf deutsche Hersteller ?!?!

 

Vorher haste Geld vom Händler für deinen "Gebrauchten" bekommen und nun diese Prämie, naja.

Und mal ehrlich, wer sich jetzt nen deutschen Wagen kauft der über 20k kostet, macht er das nur weil er 2,5k Prämie bekommt ? In der derzeitigen Zeit bekommt man doch schon mehr Rabatt wegen der Kriese.

Die Sache mit der KFZ Steuer ist ja wohl der größte Witz...

 

Naja, mir wayne, ich fahre ein 21 Jahre altes Auto und hab vor ihn noch min. 5 - 10 Jahre zu fahren. Wie wärs mit besserer Ersatzteilverfügbarkeit ? Dann kann ich deutsche Ersatzteile kaufen.


18.01.2009 15:07    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Golf IV & Bora:

 

Verschrottungsprämie

 

[...] :rolleyes:

http://www.motor-talk.de/.../...aemie-jetzt-verschrotten-t2115573.html

[...]

 

Artikel lesen ...


18.01.2009 15:13    |    es.ef

Es gibt noch echte deutsche Kleinwagen, wie Polo, Corsa oder Fiesta. Aber das ist doch nicht das Thema. Es werden die Autos gefördert, die bei deutschen Händlern stehen bzw. auf deutsche Hersteller/Händler zugelassen sind. Jedoch sind gerade die Autozulieferer zu unterstützen, die stellen nicht nur ihr Komponenten für deutsche Autos her. Was glaubt Ihr, wo überall Boschtechnik drin ist?

Wenn ich immer lese, da kaufe ich mir lieber einen Dacia, die deutschen sind völlig überteuert. Das mag für bestimmte Hersteller stimmen, diese haben jedoch kaum Probleme. Habt Ihr wirklich mal die Ausstattung und Verarbeitung verglichen? Habt Ihr Euch die Crashtests angeschaut? Wenn man bedenkt, dass max. 1/3 der Kosten eines Autos Personalkosten sind, Dacia aber nur einen Lohnvorteil bei der Montage hat, ist doch klar, wo und was bei diesem Auto alles gespart wird. Ehrlich, ehe ich 14.000 Euro für einen einigermaßen ausgestatteten neuen Logan ausgebe, kaufe ich mir lieber einen sicheren und besser ausgestatteten Golf, Focus, Astra als Jahreswagen. Nur auf den Preis schauen ist zu kurz gesprungen.


18.01.2009 15:50    |    deville73

OFFTOPIC AN

Stimmt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich -obwohl ich nix zu verschrotten und somit auch keinen Bedarf für einen anderen Wagen habe- rein interessehalber mal im Dacia-Forum gestöbert habe.

 

Es ist schon erstaunlich, dass es dort im Gegensatz zu vielen anderen Markenforen so gut wie kein Gemecker über die Fahrzeuge gibt. Jedenfalls nicht von den Dacia-Haltern.

 

Aber da das ja off-topic ist, will ich das garnicht weiter ausführen.

OFFTOPIC AUS

 

Sicher macht es Sinn, deutsche Arbeitsplätze zu unterstützen. Darum geht es ja letztendlich.


18.01.2009 16:10    |    merlin1701

Also ich hab da auchmal ne Frage zur Abwrackprämie, und zwar fährt meine Freundin nen 96'er Fiesta. Das Auto ist auch soweit runter dass man keine 2500€ dafür bekommen würde.

Aber die Abwrackprämie ist bei ihr jetzt Glück im Unglück denn die letzten 2 Jahre lief das Auto über ihre Schwester wegen der Versicherungsprämie. Vor 2 Wochen haben die aber die Versicherung gewechselt und dabei auch das Auto umgemeldet.... Heißt also im Prinzip meine Freundin fährt das Teil seid 2 Jahren ist aber erst seid 2 Wochen Halter.

 

Kann man da was machen? Weil sie is schon an nem Neuwagen dran und will jetzt kein Geld mehr in den Fiesta investieren.


18.01.2009 16:30    |    knight14th

Na das ist ja eine vernünftige Einstellung zur Welt: "Wo das Geld herkommt ist doch egal, scheiss auf die Umwelt" - und nach mir die Sintflut oder was? Klar, das ist bereits beschlossen. Aber: Nimmt keiner das "Angebot" in Anspruch, wird das Geld nicht ausgegeben. Setzt man im September sein Kreuz mit Überlegung (oder in Hessen heute) und lässt sich nicht von den billigen Wahlkampftricks beeinflussen, dann kann man auch so einiges mitgestalten.


18.01.2009 17:02    |    ALKATRAZ

Also gab es nicht ne weile eine Kampagne von Autoherstellern wie " 2500€ über Schwacke wert"? oder so ähnlich?

Ich finde wir werden jedesmal angeschmiert mit Farbe nur fällt der Farbton jedesmal anders aus.

 

Also meiner ist 10 Jahre alt aber ich ich bekomme locker noch 4000€ !

Dann nehm ich doch lieber den mit zum Händler und handle damit.

 

Selbst wenn man es auf einen Crash auslegt , wie hier paaar Seiten vor mir schon erwähnt , so

hat z.B. ein 9 Jahre Golf nach einem Totalschaden immer noch paar euro Restwert. Also egal wie man es dreht

die 2500 hat man nie komplett raus. Denn es gibt Metallhändler die geben von sich aus schon 50 Euro für einen

alten Wagen, also kann man sich höchstens aus 2500 nur 2450 sichern und der Wagen muss echt 20 Jahre alt sein damit

er weniger als 51 euro Wert ist. Mit anderen Worten : Wer fährt denn bitte eine so alte Gurke die 100 euro wert ist, der den Vorteil von fast 2500 € zu spüren bekommen könnte ?? Der jenige hat sich die letzten 25 Jahre kein Neuwagen geholt und er wird es auch jetzt nicht .


18.01.2009 17:32    |    Schapy20

Hallo

 

Neues Auto für die Umwelt kaufen...

 

Ích mir ziemlich sicher,dass es sehr viele "alte" Autos gibt die genausoviel Verbrauchen wie neuen Autos.

 

z.B. mein VW Bora TDI verbraucht ca. 6-7l und ist jetzt 8 Jahre alt.

 

Ein Neuwagen würde auch nicht weniger verbrauchen.

 

Und so ist es bei vielen anderen Fahrzeugen auch.

 

Jetzt frage ich mich wo darin der Sinn liegt?

 

Zumal für ein neues Auto viel Energie verbraucht wird.

 

Das wiederum die Umwelt belastet.

 

MfG

Christian


18.01.2009 17:42    |    Blitzcrieg

Eine Abwrackprämie ? Davon halte ich garnichts. Ich halte das Umweltargument für absolut an den Haaren herbeigezogen.

Wie fortschrittlich sind denn die Dickschiffe von heute ? Die Motoren sind teils effizienter geworden, das hilft aber alles nichts wenn der sogenannte "Kleinwagen" jetzt 1250 Kilo wiegt, und daher wieder genausoviel Sprit braucht wie das 1000 Kilo Auto von zB 1999.

 

Dass das Herstellen von Autos auch stark an die Umwelt geht, hat anscheinend auch niemand beachtet ? Stromverbrauch, Resourcen Verbrauch, Energiekosten, CO2 Ausstoß...

Also mit der Umwelt zu kommen, ist bei der Maßnahme vollkommen gelogen.

 

Es geht ja letztlich nur Um die Wirtschaft. Aber ich finde es dekadent möglicherweise noch voll funktionstüchtige Autos verschrotten zu wollen, weil die neuen 0,1gramm CO2 weniger ausstoßen.

Außerdem gefällt mir mit wenigen Außnahmen ( Swift Sport, Twingo RS/Sport um ei paar zu nennen... ) kein Neuwagen. Sind alles große und fette Schiffe geworden.

Und wenn mir die Umwelt echt am Herzen liegt, fahr ich lieber mein leichtes Auto mit mechanischen Fensterhebern, mechanischen Schlössern, mechanischer Sitzverstellund und ohne unützem Eierkocher und Schießmichtot Firlefanz, anstatt mir so ein Dickschiff zu holen, bei dem der Motor Energie umsetzen muss um den ganzen Scheiss it jedem Meter mitzuschleppen.

 

Außerdem ist die Bevormundungs-Elektroik bei vielen Neuwagen nicht einmal mehr komplett abschaltbar. Die meisten Neuwagen kommen für mich also garnicht in Frage...

Mal abgesehen davon dass ich nicht ansatzweise das Geld übrig habe um mir einen Neuwagen zu kaufen.


18.01.2009 17:44    |    ALKATRAZ

@Merlin : Nimm deine Freundin und den Fiesta mit zum Autohändler und gib den Fiesta

zur Anzahlung!! Ein bekannter hat nen Kia vom Händler gekauft für 1500 Euro

und hat den nach einem Jahr in Anzahlung gegeben und der neue Händler hat den Wagen mit 2700€

berechnet.

 

 

Sollte der Händler dir keine 2600 als Anzahlung für den NEUEN geben, dann sagst du ihm, dass die Verschrottungspremie

2500 ist und dass du den Wagen lieber verschrottest und zum anderen Autohändler gehst mit den 2500 in der Tasche ;)

 

Ich denke mal das dürfte klappen


18.01.2009 18:03    |    Trackback

Kommentiert auf: Fiat:

 

Verschrottungsprämie ... hab ich was übersehen?

 

[...] http://www.motor-talk.de/.../...aemie-jetzt-verschrotten-t2115573.html

[...]

 

Artikel lesen ...


Deine Antwort auf "2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?"