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14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


12.03.2009 20:44    |    Deepack

Die Abwrackprämie ist für'n Arsch. Hat mehr Nachteile als Vorteile:

 

- gute alte Autos und Klassiker werden unnötig geschrottet

- Händler verdienen sich eine goldene Nase und werden Überheblich

- die Leute steigen von Mittelklassewagen auf irgendwelche fahrenden Schuhkartons um

- die Abwrackprämie bezahlt DER STEUERZAHLER! Also nix mit Rabatt.

- keine weiteren Rabatte im Autohaus

- durch die Produktion eines Neufahrzeug entstehen viel mehr giftige Stoffe, als ein Gebrauchter je in den nächsten 20 Jahren verursachen könnte

 

Habe hier selbst die Tage einen gut erhaltenen AUDI 90 mit 5-Zylinder Motor gesehen. Habe gefragt was der denn kosten soll: wird nicht verkauft, geht in die Presse. Da kriegt er 2500€ Abwrackverarsche und 200€ vom Schrotti für die Ersatzteile.

 

Muss man was dazu sagen?

 

Aber der Deutsche Michel denkt mal wieder, dass er so schlau ist und Arbeitsplätze rettet. Das Einzige was er rettet ist die Geldbörse der Autohändler, Schrotthändler und Autohersteller. Damit sie weiterhin 500SL fahren können und er Fiat Panda...


13.03.2009 09:41    |    PeterPanXXX

Die Neuwagenverkäufermafia soll mich nicht steinigen aber ich habe meinen im EU-Ausland gekauft. Er kostet hier beim Händler mit Überführung: 13.700, gekauft habe ich ihn für ca. 8.500 + 500 eigene Überführung/Übernachtung. Dafür habe ich meine studentischen Ersparnisse aktiviert und muss keinen Kredit aufnehmen. Mit dem Kauf im Ausland mache ich den Inlandskäufern keine Konkurrenz und erhöhe nicht unnötig die Preise der ohnehin schon überteuerten Neuwagen. Die Mehrwertsteuer zahle ich in Deutschland, Prämie ist beantragt.

 

Man darf nicht kaufen da wo alle kaufen, eine alte Kaufmannsregel.


13.03.2009 22:59    |    Mitsumichi

Ich würd's auch so machen, aber ich bekomm Werksrabatt, kostet nur unwesentlich mehr, hat dafür aber ESP, das bei Re-Importen selten bis garnet zu bekommen ist. In diesem Fall kauf ich in D, sonst würde ich auch im Ausland kaufen.


17.03.2009 12:23    |    schneckenkorn0815

Ich verschrotte nicht.

 

Wir sind eine 6 köpfige Familie und dank der Automobil / Wirtschaft - Krise bin ich nun seit ner ganzen Weile ohne Job. Hatz 4 ist inzwischen bei uns angekommen.

Somit bekomme ich das Geld gar nicht. Bzw bekommt es am Ende das Arbeitsamt.

 

Ich kann es mir jetzt grad mit Mühe und Not leisten unser bisheriges FAhrzeug umzurüsten damit ich wenigstens ne grüne Plakette bekomme und nicht aus manchen Städten ausgeschlossen bleibe.


25.03.2009 15:20    |    blausteiner

abwrackprämie bis ende 2009 gesichert.;)


25.03.2009 17:00    |    lin0r

Also ich Fahre einen Ford Escort bj. 95 und habe auf "Nein, ein anderer Grund" angegeben.

Ich würde zu gerne ein Jahreswagen oder ein Neuwagen kaufen, doch als Auszubi weiss man ja nie, wie es mit der Übernahme ausschaut. Dazu kommt noch, das der Arbeitsmarkt nicht grade so toll ausschaut und bevor ich mir Schulden mache, behalte ich das was ich habe.

 

Aber noch ein Jahr und dann ist Sense.


29.03.2009 11:58    |    VectraRacer30

hallo,

ich fahre einen 1997 Vectra B Caravan mit 160.000km und einen 2000 Astra G Caravan mit 44.000km soll ich diese wegen 2500€uro verschrotten? Dafür sind mir die beiden viel zuschade. Und das Geld was ich spare wieder auszugeben für Reparaturen am neuen Auto?

NEIN DANKE

 

 

gruß

Markus


29.03.2009 16:23    |    Doorn

da sich jetzt jeder nen auto kauft mit den 2500 €zuschuss ist der bedarf für die nächsten jahre erstmal größtenteils gedeckt. was ist aber los wenn es die prämie nicht mehr gibt und (übertrieben gesagt) jeder nen neues auto hat?

dann ist in 1 oder 2 jahren die nächste automobilkrise weil sich niemand mehr neuwagen kauft, da ja alle schon welche haben!

tolle regierung, gut durchdacht!


29.03.2009 17:32    |    E36 323i Coupe

Zum 1. Januar 2009 waren in Deutschland 41.321.171 PKW zugelassen.

Die Abwrackprämie reicht für ca. 600.000 Neu/-oder Jahreswagen

Das entspricht 1,4% des momentanen PKW-Bestandes in D.

Also mehr als ein Tropfen auf den heißen Stand ist die ganze Aktion sicherlich nicht


31.03.2009 15:24    |    Otti82

Hallo liebe Leute,

 

vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen.

 

Bin auf der Suche nach polnischen Autohäusern, die zur Abwrackprämie noch ne Prämie bzw. nen Rabatt drauf legen. Also so wie hier bei uns in Deutschland: dass die Autohäuser noch ne eigene Prämie drauf legen....

Gibts so was überhaupt?

 

Hat denn irgendwer schon mal ein Auto mithilfe der Abwrackprämie in Polen erstanden? Gab es da irgendwelche Probleme?

Bzw. kann jemand Händler empfehlen, die auch Deutsch oder Englisch sprechen?

 

Vielen Dank für Euere Hilfe!!!!


31.03.2009 22:53    |    Doorn

bei vw gibt es zusätzlich zur prämie noch rabatte! da muss man nciht für nach polen fahren. beim golf soll die prämie im gegensatz zum polo sogar so hoch sein dass er billiger wird wie der polo!

mfg


01.04.2009 21:57    |    olli27721

Da kann man mal sehen, wie überteuert dieses - angebliche - "Premiumprodukt" ist.

 

Aber wenns die Leute bezahlen.

 

Und wo ist dieses Geld ??? Rücklagen ? Investitionen ?

 

Neee - wohl eher Managergehälter oder Dividenden für die Aktionäre.

 

Bei einer Krise entläßt man dann erstmal ein paar Leute - Daimler ist jüngstes Beispiel.


03.04.2009 07:43    |    joebleifuss

Kommt immer drauf an was für ein Auto für wen und welchen Zweck.wenn ich einen alten 86 c Polo oder was weiss ich für ne verostete Schüssel fahre und ich sowieso mit dem Gedanken spiele mir ein neues Auto zuzulegen ist die Abwrakprämie genial. Unangebracht finde ich es für denjenigen der ein Auto fährt welches man noch 4 oder 6 Jahre fahren könnte und der sowieso kein Geld für ein neues hat und sich zudem dann noch einen Kredit bei der heutigen Wirtschaftslage aufnehmen muß.Aber am aller schlimmsten ist für mich persöhnlich die vernichtung zukünftiger Yountimer!!!!!

Denn wer hat denn Geld locker sitzen. der gut situierte Herr mit Eigenheim bei dem vor 5 Jahren die Heizung und Fenster erneuert worden sind und der der zb einen schönen gepflegten Mercedes 124 T Modell fährt das Jahrelang beim freundlichem DB Mann mit original Mercedes Ölwechselzettel im Motorraum gewartet wurde. Dieses Schmuckstück wird ganz einfach mal vernichtet nur wegen der sinnlosigkeit unserer Regierung die hiermit nur Wahlprobaganda betreibt.In meinen Augen ist das vernichtung Deutschen Kulturgutes. Ausserdem muß ich als freuer Werkstattbesitzer noch bemängeln, daß mir diese Autos in den nächsten Jahren als Kundschaft fehlen und auch die Gabrauchtteilehändler ( Autoverwerter ) machen hier nicht das große Ding. denn die Autos welche die Gebrauchtteile bräuchten werden ja vernichtet. Der Autoverwerter hat kaum noch Lagermöglichkeiten beschäftigt zB 4 Mann zum Schlachten welche am Tag auch 400 Euro kosten und verkauft aber am Tag nicht für 400 Euro Teile. Der Schrottpreis für die Rest Altmetalle ist auch soweit im Keller aufgrund der Wirtschaftskriese daß nach dem pressen der Altkarossen nix mehr übherbleibt, der Metallmarkt ist mommentan einfach übersättigt.

Dann noch zu den Autoverwertern. Als Altautoannahmestelle oder Verwerter muß der Platz auf dem die Altfahrzeuge gelagert werden aus einem undurchlässigem Beton gefertigt sein und das Wasser muß der Kanalisation über einen Ölabscheider zugeführt werden. Aber mommentan platzen die verwerter aus allen Nähten wie unser Ortsansässiger Autoverwerter. Also weden alle benachbarten Straßen Wiesen und sogar Ackerflächen angemietet und mit Altautos zugepflastert und keiner vom Ämtle sagt was oder macht was dagegen wird halt so geduldet zum Glück des Unternehmers. Also zeigt sich dochmal wieder wie undurchdacht die sache mit der AWprämie war und wie Praxisfremd diejenigen sind die soche sachen ausklabüstern.

Bei unserem Autoverwerter stehen Autos wie zb ein Suzuki Jimny nachdem sich jeder Jäger der noch mit seinem 410 SJ mit U kat im Wald zur Jagt fährt die Finger lecken

Oder ein Mitsubishi Space Wagon aus dem Jahre 98 der einer mittellosen Familie noch 10 Jahre seinen Dienst tuen würde hätte man ihm dem Vater für 2500 Euro angeboten , ich bin mir sicher er hätte ihn gekauft.

oder der 4 er Golf Bj 98 ohne Beule Rost oder Kratzer mit sparsamen 1.4 Liter Motor hätte mit sicherheit ein schönes Auto für eine Fahranfängerin für 2500 Euro gegeben

Und auch die 99 ziger C Klasse wäre beim Türkischen Mann noch Jahrzehnte unterwegs gewesen für 2500 wohl gemerkt.

Und es soll mir keiner hier erzählen er verschrottet sein Auto aus einem reinen Umweltgedanke weil Euro 3 ZB ja so ne Dreckschleuder währe.

Hätte der Staat das Geld lieber für den Straßenbau investiert, damit ich nicht vor jedem Schlagloch abbrmsen muß und danach wieder beschleunigen wären mit sicherheit mehrere Tonnen Feinstaub einzusparen möglich gewesen von der Geräuschbelastung kaputter Straßen mal abgesehen.

Alo mein Fazit als erstes gehört mal die Abwrakrpämie abgewrakt.

 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

 

MfG Joe Bleifuss


06.04.2009 15:23    |    HelldriverNRW

Ich bin mir sicher, dass die teilweise nun bei Autoverwertern zu findenden "Jungwagen"

wie der angesprochene rostfreie Golf 4 die absolute Ausnahme darstellen!

 

Die Leute sind m.E. sind soo blöd, wie die Presse manchmal meint ;)

 

Der Autoverwerter meines Vertrauens ;) hat mir bestätigt, dass die dort stehenden

"Schrottelitefahrzeuge" wie Audi A3, Astra G, div. BMW, Mercedes C-Klasse, überwiegend grobe Mängel

aufweisen, wie Motor-/Getriebeschäden und andere div. Mängel, deren Reparatur den Zeitwert überstiegen hätte.

 

Klar gehen auch Wagen in die Presse, welche noch Jahre laufen könnten, dass der schnell zu realisierende (klar kann man sein Fahrzeug in den Börsen auf gut Glück überteuert einstellen) Zeitwert über 2500 EUR liegt, dürfte aber die absolute Ausnahme sein...


06.04.2009 17:17    |    HelldriverNRW

sollte NICHT soo blöd heissen....


06.04.2009 23:31    |    Rostschraube

O)h Gott Generation doof...was hier geschrieben steht, ist mitunter das Produkt dieser Volksverdummung GZSZ, und wie die ganzen Unterschichtenserien heißen hatten Erfolg ! Leute kauft, kauft, ja, ja mein Nachbar hat jetzt auch son schicken Knuddelwagen....


07.04.2009 08:47    |    HelldriverNRW

Diese pauschale Aussage ("Volksverdummung") könnte genau so GZSZ entstammen...


08.04.2009 12:34    |    Valley22

Momentaufnahme von der Abwrackerei:

 

AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH Ich muss mir an den Kopf fassen....

bei uns am Hof (Bin Kfzler in einem Autohaus) steht ein Vw Kübelwagen BJ 74 H-Kennzeichenfähig in gutem zustand 

DER SOLL VERSCHROTTET WERDEN 

WIE BLÖD SIND DIE LEUTE EIGENTLICH!!!!!!!!!!!!!!

Ich heb doch kein auto 35 Jahre auf das ich es dann wegschmeiße!!!!

Ich könnt grad Platzen vor Wut..........

 

Mfg andreas


08.04.2009 12:45    |    HelldriverNRW

""WIE BLÖD SIND DIE LEUTE EIGENTLICH!!!!!!!!!!!!!!""

 

Gar nicht mal so blöd, finanziell kann das ganze ja durchaus Sinn machen.

Ob das Fahrzeug auf die schnelle 2500 EUR gebracht hätte, wer weiss.

Und der x-te Besitzer hat eben auch nicht so die Beziehung zum Fahrzeug.

 

Abgesehen davon, die Teile werden ja möglicherweise anderen Kübel über die nächsten Jahre

helfen, daher find ich das ganze jetzt nicht so dramatisch...


08.04.2009 12:53    |    Valley22

Stellt sich blos die Frage "Warum fahre ich dann überhaupt ein H-Auto ?"


08.04.2009 12:59    |    Singleton

Oldtimerfahrzeug sind überhaupt nicht förderungsfähig. Siehe FAQ des BAFA:

 

Zitat:

Oldtimerfahrzeuge mit rotem Kennzeichen gem. 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO vom 15.09.1994 (07er Kennzeichen = eingeschränkte Zulassung).

Fahrzeuge dieser Art können im Rahmen der Förderrichtlinie nicht anerkannt werden. Es muss sich um Altfahrzeuge handeln, die uneingeschränkt zugelassen sind.


08.04.2009 13:38    |    schipplock

was kann sich der Besitzer des Bullys denn vom H-Kennzeichen kaufen? Nichts.

Und bekommt der Bully ueberhaupt ein H? Der muss original sein und in gutem Zustand.

 

Wenn der 35 Jahre Sachen transportiert hat, hat er seinen Soll erledigt.


08.04.2009 19:24    |    ebwi64

Hallo, stellt euch doch mal die Frage : Was kommt im nächsten Jahr ?

Keine Prämie ! Die meisten haben schon dieses Jahr ein neues Auto gekauft. Wer oder wieviel Autos werden im nächsten Jahr noch gekauft??? Wieviel freie Werkstätten haben dann keine oder sowenig Aufträge,daß die Mechaniker zum Arbeitsamt geschickt werden !!!

Viele gute alte Autos sind verschrottet.Wer hilft dann diesen Werkstätten ??? Einigen sind doch jetzt schon Aufträge flöhten gegangen. Danke wenn ich deshalb zum Arbeitsamt geschickt werde.


09.04.2009 09:37    |    larsb1066

Ich sag ja: Der logische Weg wäre ja gewesen, die Mehrwertsteuer bis 2.500 Euro beim Neuwagenkauf wegzulassen, OHNE dass verschrottet werden müßte. Stabiler Aufschwung, die alten Guten könnten noch von jemand anders weitergefahren werden, die schlechten würden ins Ausland gehen.

 

Würde heißen:

die Gebrauchtwagen würden dem After-Sales-Market erhalten bleiben,

jede Werkstatt und jeder Zulieferer würde weiterhin beschäftigt bleiben,

Neuwagen würden abgesetzt werden (nicht so schlagartig, dafür aber länger und beständiger),

der Schrottmarkt würde nicht so überlaufen, Metallpreise wären stabiler.

Die Youngtimerfreunde würden ihre potentiellen Schätzchen behalten.

 

Das jetzige Vorgehen der Regierung ist (unzulässige !!!) Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der kleinen Leute. Der Markt bereinigt sich selber, greift der Staat ein, gibt´s nur Murks.

 

Gruß


09.04.2009 12:50    |    schipplock

die kleine Werkstatt hier "um die Ecke" hat so viel Zulauf, wie noch nie zuvor. Es werden eben hauptsaechlich nur schlechte Gebrauchwagen "abgewrackt". Die Guten bleiben erhalten...


09.04.2009 15:40    |    HelldriverNRW

"der Schrottmarkt würde nicht so überlaufen, Metallpreise wären stabiler."

 

Der deutsche Anteil am Handel/Export von "Schrott"metallen ist verschwindend gering und spielt sicher keine grosse Rolle bei den Weltmarktpreisen,

 

.......

 

 

"Das jetzige Vorgehen der Regierung ist (unzulässige !!!) Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der kleinen Leute. Der Markt bereinigt sich selber, greift der Staat ein, gibt´s nur Murks."

 

Wo ist denn bitte das "zu Lasten der kleinen Leute". Gerade die kleinen Leute (ohne "Prestigedenken" )profitieren von der Abwrackprämie.

Die Meinung, dass der Markt sich selber bereinigt (bereinigen sollte...), gilt leider nicht bei einer globalen Krise.


09.04.2009 16:51    |    olli27721

tut mir leid, aber ich möchte auch noch mal meine Meinung kundtun:

 

Ohne Stahlproduktion in Deutschland auch kein Schrottmarkt - Export ?? den Anderen gehts auch nicht besser.

 

Kleine Leute profitieren ?? Warum ?? Nur weil die nun billig ein Auto kriegen ?? Vielleicht, weil die nicht einen ganz so hohen Kredit aufnehmen müssen.

 

Wer vorher genug Geld für einen Wagen hatte, der hat das auch jetzt - auch ohne Prämie.

 

Es sei denn, er ist in Kurzarbeit oder arbeitslos. Aber dann sollte er auch kein (Prämien)-Auto kaufen, sondern lieber warten wie es - vielleicht im nächsten Jahr - weitergeht.

 

Fast alle haben festgestellt, dass der Staat uns nichts schenkt, sondern durch die MwSt. das Geld wieder reinkriegt.

 

Wer verdient ?? Die Werke/Marken, die die Fahrzeuge produzieren. In Deutschland ?? Deutscher Stahl ?? Deutsche Zulieferer ???

 

Ein paar Autohändler reiben sich die Hände - wie lange ??? Bis der Markt wieder gesättigt ist. Und dann ????

 

 

Nicht der Kleine Mann profitiert, es ist der Kleine Mann der zahlt (wer denn sonst) - wenn er dann noch Arbeit hat.

 

 

In diesem Sinne : Frohe Ostern an Alle -- Olli -- (Mitarbeiter im Stahlwerk/auch zeitweise in Kurzarbeit)


09.04.2009 17:55    |    HelldriverNRW

""Kleine Leute profitieren ?? Warum ?? Nur weil die nun billig ein Auto kriegen ?? Vielleicht, weil die nicht einen ganz so hohen Kredit aufnehmen müssen.""

 

Ja, genau deshalb.

Da sind in der Tat Leute dabei, die sich ansonsten nie einen Neuwagen geleistet hätten...und die sogar stotz darauf sind...auch wenn's für andere nur ein kleines Wägelchen sein mag.

Natürlich ist ein Grossteil dieser Fahrzeuge über Kredite finanziert. Aber auch das ist eben "Wirtschaft".

 

 

 

""Fast alle haben festgestellt, dass der Staat uns nichts schenkt, sondern durch die MwSt. das Geld wieder reinkriegt.""

 

Ja. Ab ungefähr 16.000 EUR Neupreis. Ein Grossteil der Neu- /Jahreswagen liegt jedoch weit unter

10.000 EUR Neupreis. "Kleine-Leute-Wagen" eben.

 

 

 

""Wer vorher genug Geld für einen Wagen hatte, der hat das auch jetzt - auch ohne Prämie.""

 

Das ist richtig - die Prämie gibt aber auch diesen Leuten den entscheidenden "Schubs", jetzt ein neues Auto anzuschaffen, und nicht "vielleicht" in 2 Jahren.

 

 

 

""Ein paar Autohändler reiben sich die Hände - wie lange ??? Bis der Markt wieder gesättigt ist. Und dann ????""

Was wäre die Alternative gewesen?

Steuernachlässe für alle, auf dass das Geld dann von den verunsicherten Arbeitnhemern auf Sparkonten gebunkert wird? In einer Krise sicher auch nicht der richtige Weg.


09.04.2009 20:05    |    olli27721

@HelldriverNRW

 

Warten wir es einfach ab - wir werden ja sehen, was passiert ;-))


10.04.2009 22:06    |    larsb1066

Lasset uns den Blick nach Skandinavien schweifen:

 

Dort steht die Traditionsmarke Saab vor dem Aus, sprich dem Insolvenzverfahren. Der Staat Schweden hat gesagt, er würde auf keinen Fall eingreifen und irgendwelche kostspieligen Rettungsversuche unternehmen, die u.U. eine Insolvenz nur hinauszögern. Hab ich erwähnt, dass die skandinavischen Länder stärker Richtung Schuldenfreiheit streben als wir, die wir es nur immer ´wollen´? Warum lassen wir nicht einiges vor die Wand laufen, um danach neu wieder anzufangen?

 

Sicher wird der ´kleine Mann´ wieder der Leidtragende sein. Wofür braucht jemand ein `neues´ Auto? Nur, um sein eigenes Ego zu stärken? Einige Tausend Miese, hinausgezögerte andere Investitionen für eventuell neue Möbel oder den Urlaub, nur um kurzzeitig das Ego zu befriedigen??? Trauriges Argument...

 

Nebenbei erwähnt: In den USA haben sich zigtausende, die es sich eigentlich nicht leisten konnten, einen Kredit aufgenommen und ein Haus gebaut. Andere haben mit diesen Krediten spekuliert... Na, wie geht´s weiter........?

 

Vor zwanzig Jahren fuhren wir die gebrauchten Golf 1 und Kadett C, die unter unseren Hintern wegrosteten. Wir wünschten uns Autos, die 10 oder mehr Jahre unbeschadet überstehen. Jahrelang haben Ingenieure und Fabrikanten daran gearbeitet. Nun haben wir diese qualitativ top verarbeiteten Autos und schmeißen sie weg??? Zu zigtausenden??? Meiner Ansicht nach wird hier das hart erarbeitete Gütesiegel `Made in Germany´ nicht nur mit Füßen getreten, sondern wir trampeln auf ihm, am Boden liegend, noch herum.


11.04.2009 03:25    |    audi_a4_tdi

@14Opel

 

dein Bekannter weiß anscheinend nicht, dass das Auto mindestens ein Jahr auf Ihn angemeldet sein soll, um die Abwrackprämie zu bekommen.


11.04.2009 08:28    |    Huebie1980

[x] Nein - Anderer Grund (Siehe Text): Ich liebe mein Auto und das ist erst 6!


11.04.2009 15:08    |    Nickless0n

Also ich habe die Abwrackprämie benutzt. Hatten nen Ford Focus 10/98 der ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit "verstorben" der geschätzte Wert des Wagens (lt. Werkstatt 3 Monate vorher) lag bei ca 2000€. Es war ein Kupplungsschaden und bei der Ausbauaktion hat die Werkstatt den Fehler gefunden warum das Auto Öl verloren hat. Reparaturpreis wären ca 1000€ gewesen. Dazu wäre diesen Monat TÜV/AU fällig gewesen und die hätten mindestens die Sommerreifen bemängelt. Dazu kamen noch diverse Roststellen und ein Stoßdämpfer eventl auch bald.

 

Meiner Meinung nach rechnet es sich dann einfach nicht mehr. Ein 11 Jahre altes Auto retten das mich fast so viel kostet wie ich dafür bekommen kann? Haben uns nun einen A3 bestellt. Schade um den Ford hab ne Menge mit ihm erlebt aber sorry für mich war die Prämie ein Glücksgriff.


11.04.2009 16:53    |    olli27721

@ Nickless0n

 

Sowas ist ja auch in Ordnung, aber intakte und fahrbereite Autos mit Tüv und AU in die Presse zu geben, geht über mein Verständnis.

Auch wenn der Wagen den nächsten TÜV nicht mehr schafft und / oder mit hohen Kosten Tüv-fertig gemacht werden muss ist das i.O.


12.04.2009 13:21    |    cestmoi

Verschrottet am 30.01.2009.

 

Neu zugelassen am 02.02.2009

Aber ;

Versand des Antrages durch Kfz-Händler (angeblich sofort am nächsten Tag (????)

 

Bestätigung Zuwendungsbescheid am 02.04.2004

 

Eingang Antrag bei BAFA am 06.03.2009 - so steht's im Bescheid und die Bearbeitung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs bei der BAFA.

 

 

 

Preisfrage: Wo trieb sich der Antrag nur solange rum, beim Händler (abgegeben am 02.02.2009), bei der Post oder etwa gar - ich trau's

 

mir kaum zu schreiben- bei der BAFA


12.04.2009 20:26    |    HelldriverNRW

""Sicher wird der ´kleine Mann´ wieder der Leidtragende sein. Wofür braucht jemand ein `neues´ Auto? Nur, um sein eigenes Ego zu stärken? Einige Tausend Miese, hinausgezögerte andere Investitionen für eventuell neue Möbel oder den Urlaub, nur um kurzzeitig das Ego zu befriedigen??? Trauriges Argument...""

 

Lach....wofür gibt's DU denn Dein Geld aus?

Befriedigst Du Dein Ego mit neuen Möbeln.... oder sparst Du alles schön an, damit es Deine Erben verprassen können? ;)

 

Diese Einstellung hilft der deutschen Wirtschaft am wenigsten weiter...

 

Ob jemand ein neues Auto kauft, muss derjenige schon selber entscheiden...Du lebst möglicherweise "in einer anderen Welt" (=interessierst Dich für andere Dinge).


12.04.2009 21:46    |    schipplock

Geld, Geld, Geld...wenn Geld stinken koennte...


12.04.2009 23:30    |    GolfVI

"Wofür braucht jemand ein `neues´ Auto? Nur, um sein eigenes Ego zu stärken? "

 

Scheiße du hast mir dir Augen geöffnet,

 

ich werde jetzt nur noch in 2nd Hand Läden einkaufen und nur noch gebrauchte Sachen kaufen....

 

Mhmmmm wie mach ich das aber beim Essen....

 

:cool:


13.04.2009 13:49    |    larsb1066

Zitat:

Scheiße du hast mir dir Augen geöffnet,

 

 

 

ich werde jetzt nur noch in 2nd Hand Läden einkaufen und nur noch gebrauchte Sachen kaufen....

Prinzip nicht verstanden. Hat jemand Geld für ein neues Auto über, soll er sich ein solches kaufen. Momentan sind aber etliche unter unseren Mitbürgern, die sich aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse eigentlich nie ein neues Auto leisten könnten. Jetzt ´plötzlich´ geht das? Kredit aufgenommen für´n paar tausend, obwohl eigentlich über ihre Verhältnisse? Warten wir´s ab...

 

Schonmal drüber nachgedacht, dass die minderpreisigen Autos wie Twingo, Logan, etc., die jetzt so massig verkauft werden, und dessen Anteil am Markt gerade rapide steigt, in 2-3 Jahren nichts mehr Wert sein werden? Ist so vonwegen Angebot und Nachfrage und so...

 

Ich bleib dabei, Abwrackprämie ist Pfusch am Wirtschaftssystem.


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